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Forum: Platinen Praxistest Platinenbohrmaschine


Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen,

ich hab mich jetzt entschieden, einen gesonderten Beitrag zu schreiben.

Für alle, die noch nicht Bescheid wissen kurze Erklährung:

Mein Bruder u. ich haben zusammen eine Platinenbohrmaschine entwickelt 
u. gebaut. Diese soll evtl. in Kleinserie gebaut werden.
Damit die Maschine auch den Anforderungen der Benutzer gerecht werden 
kann, haben wir uns entschlossen, zuerst ein paar Testmaschinen zu bauen 
und hier im Forum ein Anfrage gestartet (siehe 
link)Beitrag "Platinenbohrmaschine"

Inzwischen haben sich einige Personen gemeldet- vielen Dank.
Ich bin jetzt auch im Forum angemeldet, somit könnt ihr jederzeit 
Kontakt zu mir aufnehmen.
Beiträge zu Platinenbohrmaschinen sind auf dieser Seite nätürlich immer 
willkommen, sie werden das Projekt unterstützen.

Unser Ziel ist weiterhin: Bau einer robusten, leistungsfähigen Maschine 
zu einem günstigen Preis.

Aktueller Stand Testmaschine 1:
Hab heute die letzten Teile gefräst und hab die Masch. montiert.
Das Testen war dann echt eine Freude. Hab mich neben Platinenbohrungen 
(0,8 mm) auch mit eiem 4er Bohrer an Stahl herangewagt und war 
tatsächlich erfolgreich.
Kurzum: Die Maschine wird (nach noch kleinen Veränderungen) demnächst 
den Weg zum ersten Tester gehen. Werd mich mit den ersten Intressenten 
nochmals kurzschliesen.

Gruss Dani

Autor: Matthias (Gast)
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An der Hochschule hatten wir eine schöne Maschine für sowas. Im Prinzip 
die
"Spielzeug"-Ausführung eines Stabilen Bohrständers. Von der Größe so, 
dass
man mit dem Daumen, der rechten Hand ("Sorry an alle Linkshänder")
die Maschine nach unten drücken konnte (relativ leicht).

In der Tischplatte war eine Beleuchtung, so dass man sehr schnell 
Positionieren konnte.

Also folgende Punkte hätte ich da noch für deinen Bohständer:
-------------------------------------------------------------
1. Bedienung auch für Linkshänder (vielleicht mit 3 Handgriffen 
umbaubar?)
2. Beleuchtung in der Platte (LED, EL, etc.)
3. Bedineung des "Hebels" so gestalten, dass man die Hand auf dem Tisch 
auflegen kann und locker mit dem Daumen runterdrücken kann. Dann geht 
das Bohren, im vergleich zu normalen Ständern mit Hebel, sehr fix.

Autor: treme (Gast)
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Hehe, das Ding sieht recht stabil aus  - top

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Dani Maier wrote:
> Darum meine Frage: Benutzt ihr regelmässig eine Platinenbohrmaschine.
> Umso mehr die Maschine läuft, desto besser kann ich die Masch.
> optimieren, dabei ist es auch ganz egal ob die Masch. beim Testen
> kapputgeht.

Wenn du die Maschine unter erschwerten Bedingungen getestet haben 
willst, sollst du es natürlich so haben. Mir ist allerdings bei einer 
Platinenbohrmaschine wichtig, exakte Löcher auch auf dicht gepackten 
Platinen bohren zu können. Für andere Anwendungen gibt es Geräte von 
Bosch.
Nunja, jedenfalls werde ich ein Ausleiern der Mechanik schnell erkennen.

In den letzten Monaten hatte ich wegen Diplomprüfungen wenig Zeit, die 
ich dem Basteln widmen konnte. Daher haben sich einige Projekte 
aufgestaut. Die Maschine wird also genügend unter den Bohrer bekommen.
Auch abseits von Projektvorhaben ist genügend Material für 
"Dauertestbohren" vorhanden.

> Der Tester sollte nätürlich auch bereit sein, mich u. evtl.im Forum über
> den aktuellen Stand zu informieren.

Das verteht sich von selbst.

> Ausserdem sollte ein gewisses technisches Verständnis vorhanden sein.
> (Um evtl. auch kleinere Umbauten selbst durchführen zu können)
>
> Auch elektrisch (was bei Platinenbauer eigendlich selbstverständlich
> ist)sollte die Person fit sein, denn die Testmasch. wird am Anfang ohne
> Netzteil u. Ansteuerung gelifert. Ich versorge die Masch. mit einem
> normalen Computernetzteil u. eingebauten Spannungsregler. (0-12V 5A)Für
> später ist evtl. der Einbau eines Ringkerntrafos unter die Tischplatte
> geplant.

Das wird kein Problem darstellen. Ich bin schon gespannt, wie sich die 
Maschine entwickeln wird.

> Ich bitte wirklich um ehrliche Auskünfte da ich voll auf diese
> angewiesen bin, und mit aufscheiden keinem gedient ist. (Was bringt dem
> Tester eine Masch. wenn sie nur rumsteht)

Zum nur Rumstehen wäre der Platz wirklich zu schade ;)

> Unser Ziel ist weiterhin: Bau einer robusten, leistungsfähigen Maschine
> zu einem günstigen Preis.

Vielen Dank für eure Entwicklung. Die vielen Diskussionen hier im Forum 
zeigen immer wieder, dass die Suche nach einer passenden Maschine 
teilweise schwierig sein kann. Da wäre es doch wirklich gut, wenn eure 
Maschine die Ansprüche an eine *Platinen*bohrmaschine besser als die 
derzeitigen kommenziellen erfüllt.

Grüße
Alex

Autor: Chris (Gast)
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>2. Beleuchtung in der Platte (LED, EL, etc.)

Da würde ich abraten, wenn ich nicht irre, kommt es da schon wieder zum 
EAR-Problem. Die Konstruktion sollte aber etwas zum einem solchen 
Selbsteinbau vorsehen.

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Interessant, auch wenn ich nicht zur Platinenselbstbaufraktion gehoere 
wuensche ich euch viel Glueck...

Autor: chris (Gast)
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Was kostet so eine günstige Maschine. Für 250 Euro hat man eine CNC.

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Der Duden kostet 22 Euro...

Autor: Björn R. (sushi)
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Eine CNC für 250 Euro? Wie das, mit Schubladenauszügen als Linearführung 
und Gewindestangen als Spindeln? Vergiss es... Wenn ich mich irren 
sollte kannst du ja mal einen link hier einstellen. Ich finde die 
Maschine höchst interessant. Als Modellbauer suche ich schon länger eine 
Maschine für kleinere Löcher in weichen Materialien. Die 
Baumarkt-Standbohrmaschinen sind allesamt Schrott, und ne 
richtige(angefangen bei Optimum endet beiu Flott) geht schon wieder arg 
ins Geld. Dieses Mittelding zwischen Proxxon und Standbohrmaschine was 
du da baust, füllt eine Lücke. Als Tester bin ich jedoch ungeeignet, 
würde hier nicht häufig genug genutzt. Deswegen wünsche ich viel Glück 
bei der Entwicklung und hoffe auf eine Kleinserie.

LG, Björn

Autor: Sven (Gast)
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Die Kleinserie ist spätestens dann gestorben, wenn man das mal 
kalkuliert. Bei der Anzahl Frästeilen und dem, was eine Fräserei so bei 
Kleinmengen verlangt, wird das nix mit dem angepeilten Preis. Es sei 
denn man fräst selbst und will nix dan verdienen. Aber wozu dann die 
Kleinserie...

Autor: Gast (Gast)
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Wo steht denn etwas von einem angepeilten Preis ???

Autor: Torsten (Gast)
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>Wo steht denn etwas von einem angepeilten Preis ???
Im anderen Thread = etwa 100,-€ !

Nette Grüße
Torsten

Autor: Thilo M. (Gast)
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Zum Thema Beleuchtung:
wie wäre es, 6 (oder so) LEDs kreisförmig um das Bohrfutter (leicht 
oberhalb), nach unten auf die Bohrstelle gerichtet, zu montieren?
Bei unseren Mikroskopen ist das so gelöst und liefert eine schön helle 
und schattenfreie Ausleuchtung.
- nur so als Anregung -

Autor: Patrick Weinberger (seennoob)
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Da stellt sich mir die Frage wie laufruhig ist das Gerät ? Auch geeignet 
für 0,4mm Bohrungen?
Aber echt ne tolle Idee

MFG Patrick

Autor: chris (Gast)
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Hallo, Laufruhe misst man aus, 1cm unter dem Bohrfutter mit einem
geeigneten Messinstrument. Zudem misst man es nochmals nach, nachdem die
Maschine warm geworden ist, sprich einige Zeit geborht hat, wegen
der ev. Vorspannung sowie Verspannung der Kugellager.
Wichtig ist der größere beider Werte.

Weiters, aufgrund der niedrigen Drehzahlen ist das Gerät nicht für
<0.5 geeignet.

Für die Elektronik, es ist sehr hilfreich, beim Manuellen Bohren, wenn
im Leerlauf die Drehzahl gedrosselt ist, und wenn der Bohrer eine 
gewisse
Strohmschwelle überschreitet, er dann auf die Volle Drehzahl/Spannung 
geht.

Man kann dies durch Chopping sowie zwei verschiedene Spannungen
(analog) oder durch Strohmmessung sowie PWM (digital) machen.

Mfg
Chris

Autor: Chris (Gast)
Datum:

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>Da stellt sich mir die Frage wie laufruhig ist das Gerät ? Auch geeignet
>für 0,4mm Bohrungen?

Wenn es da zu Problemen kommt dann vermutlich wohl am ehesten durch das 
Backenfutter ...

Autor: chris (Gast)
Datum:

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Die Probleme tauchen meistens durch die Kugellager sowie deren 
Vorspannung
auf.

Autor: Ooohhh (Gast)
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Hut ab vor dieser Maschine. Meines Erachtens sind 4mm in Stahl und 
Printbohren zwei verschiedene Dinge. Die 4mm in Stahl benoetigen 
Drehmoment, und das Printbohren benoetigt Drehzahl. Hohe Drehzahlen 
heisst dicke Achsen und starre Lager. Mit zu tiefer Drehzahl krigt man 
auch ein Loch.

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen,

vielen Dank für eure guten Beiträge u. Anregungen.

Einen davon habe ich spontan verwirklichen können - es besteht nun die 
Möglichkeit, die Masch. relativ einfach (4 Schrauben) von 
Rechtsbedienung auf Links umzubauen.

Eure Fragen in Bezug auf das Bohrfutter und die Rundlaufgenauigkeit, 
auch mit kleinen Bohrern ist berechtigt.
Ich hab beim Entwickeln der Masch. auf grossen Lagerachsabstand der 
Spindel geachtet, dies hat sich bewährt, ausserdem wird die Spindel 
nicht verspannt, sondern wird ein getrenntes Axiallager eingesetzt, das 
die Vorschubkraft aufnimmt.

Die Behauptung:
-grosser Bohrer - kleine Drehzahl, hohes Drehmoment
-kleiner Bohrer - grosse Drehzahl, hohes Drehmoment
ist vollkommen korrekt.
Da wir jedoch beide Möglichkeiten schaffen wollten, wurde das 
Zweiganggetriebe entwickelt. Der erste Gang ist somit stark übersetzt, 
der Zweite um Einiges weniger.

Frage an euch:

Mit welcher Drehzahl bohrt ihr mit einem 0,6er Bohrer?

Verwendet ihr haupsächlich VHM-Bohrer (mit dickem Schaft) oder die 
billigeren HSSE-Bohrer (mit Schaft = Nenndurchmesser) ?

Aktuell zur Testmaschine 1 u. 2:

Masch. 1 steht kurz nach Weihnachten zum Versand bereit. Sie wird 
entweder an Alexander Horst oder an Andrew Taylor gehen. Ich werd mit 
beiden demnächst Kontakt aufnehmen.

Für Masch 2 fehlen noch einige Teile, die aber in den nächsten Wochen 
entstehen werden. Ausserdem ist das Getriebe an dieser Masch. sehr Laut 
(der Tester braucht gute Nerven), ich hab da versucht, billigere 
Zahnräder einzubauen (nicht Schrägverzahnt, Einsparung pro Masch ca. 8 
Euro) jedoch war das ein Fehlgriff, kann jedoch die Masch. nicht 
umbauen, da der Achsabstand ein anderer ist. Trotzdem würd ich auch die 
Masch. zum Testen geben, da ja alles andre Original ist.

Für heute, Gruss Dani

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Ich nutze bevorzugt VHM-Bohrer (mit dickem Schaft). Haben sich gut 
bewährt.


Den Vorschlag von chris:
 (Für die Elektronik, es ist sehr hilfreich, beim Manuellen Bohren, wenn 
im Leerlauf die Drehzahl gedrosselt ist, und wenn der Bohrer eine 
gewisse Stromschwelle überschreitet, er dann auf die volle 
Drehzahl/Spannung geht.)

habe ich vorrausichtlich im Januar als Testmuster in einem 
Stromversorgungsgerät umgesetzt.

Dani, mach Du mal in Ruhe weiter, Vor Weihnachten sind die 
Postämter/Versender sowieso alle überlastet. Es bringt da also nix, 
jetzt noch in Eile zu geraten.

Schöne Feiertage wünsche ich.

Andrew

Autor: iiihhhh (Gast)
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Die Platinenbohrer gibt es mit 3mm sowie mit 1/8"(=3.175mm) Achse. Eine 
Platinen Bohrmaschine benoetigt daher eigentlich nur je eine Spannzange 
fuer diese Masse. Diese koennen daher viel magerer dimensioniert sein 
als ein generisches Bohrfutter das viele Durchmesser koennen muss.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Bei den Vorinformationen über die Vor-Tests, die Dani gemacht hat: Ich 
wünsche mir ein "generisches" Bohrfutter -- denn dann kann ich 
dieseMaschine vielseitiger einsetzen.
YMMV.


hth,
Andrew

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen,

wünsche euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Gruss Dani

Ps.: Testmaschine 1 ist jetzt komplett fertig.

Autor: Winfried (Gast)
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Als freies Projekt könnt ich mir das gut vorstellen, wo Baupläne im 
Internet stehen und ein paar Leute die gefrästen Komponenten recht 
preiswert liefern. Die Zielgruppe sind ja eh alles Leute, die gerne 
selber basteln und dafür ein bisschen Geld einsparen können. Gemeinsam 
könnte man an so einem freien Projekt verbessern und das Produkt reifen 
lassen.

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Hallo alle miteinander,

ich wünsche ein schönes Fest gehabt zu haben!

Dani, deine Frage nach der Drehzahl kann ich leider gar nicht spontan 
beantworten. Ich stelle die Drehzahl so ein, dass das Loch zwar schön 
sauber, aber das Platinenmaterial nicht zu heiß wird. Wird wohl etwas 
bei 8000 bis 10000 Umdrehungen sein. Ich würde mich abe rauch nicht 
wundern, wenn die Schätzung grob daneben liegt.

Ich bin zwar kein Experte, was das Bohren angeht, denke aber, dass der 
Vorschlag von Chris darauf abziehlt, nicht zu viel Drehzahl zu 
verlieren, wenn man ins Material eindringt. Wäre da nicht ein Regelung 
für konstante Drehzahl das Mittel der Wahl? Nach meinen Überlegungen 
sollte das mit einem kleinen AVR, einem PWM-FET und etwas Kleinzeug 
recht einfach einrichten lassen. Werde ich auf jeden Fall so bauen, wenn 
man mir nicht beibringt, dass es eine schlechte Idee ist.

Ich nehme auch VHM-Bohrer mit 1/8" Schaft. Sie sind günstig zu 
beschaffen und halten lang. Da es vielseitiger ist, bin ich momentan 
aber auch für ein Bohrfutter, falls es den Rundlauf nicht beeinträchtigt 
und die Sicht auf das Werkstück trotzdem gut ist. Die Frage wäre noch, 
ob das Futter auch nach langer Benutzung nicht eiert. Aber das gehört ja 
gerade zum Test.

Wegen der Lautstärke: Ich wohne in einer Studenten-WG, kann also eine zu 
laute Maschine nicht allzu lange laufen lassen. Wenn Andrew 
einverstanden ist, würde ich gern die leisere Maschine testen.


Genießt noch die Zeit zwischen den Jahren!

Alex

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Alexander Horst wrote:
> Ich bin zwar kein Experte, was das Bohren angeht, denke aber, dass der
> Vorschlag von Chris darauf abziehlt, nicht zu viel Drehzahl zu
> verlieren, wenn man ins Material eindringt. Wäre da nicht ein Regelung
> für konstante Drehzahl das Mittel der Wahl? Nach meinen Überlegungen
> sollte das mit einem kleinen AVR, einem PWM-FET und etwas Kleinzeug
> recht einfach einrichten lassen. Werde ich auf jeden Fall so bauen, wenn
> man mir nicht beibringt, dass es eine schlechte Idee ist.

Um die Drehzahl konstant zu halten brauchst du entweder einen 
Synchronmotor, wo du die Drehzahl bestimmen kannst oder (falls kein 
Synchronmotor) irgendeine andere Drehzahlerfassung, sonst kannst du 
nichts regeln.

Autor: 6789 (Gast)
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Ein Bohrfutter ist viel klotziger und schwerer wie eine Spannzange. Dh 
allenfalls muss fuer ein Bohrfutter gewuchtet werden.
Eine Drehzahl laesst sich auch ohne Sensor vorwaerts steuern, nicht 
regeln. Vorwaerts steuern bedeutet die Drehzahl ist gleich proportional 
der Spannung, minus Strom mal Konstante. Das ist etwas einfacher fuer 
einen DC motor.

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Simon K. wrote:
> Um die Drehzahl konstant zu halten brauchst du entweder einen
> Synchronmotor, wo du die Drehzahl bestimmen kannst oder (falls kein
> Synchronmotor) irgendeine andere Drehzahlerfassung, sonst kannst du
> nichts regeln.

Ja, die Drehzahlerfassung ist natürlich als Regelgröße notwendig.
Ohne mechanische Zusätze zur Bohrmaschine will ich es erstmal mit 
Auslesen der Induktionsspannung des Motors versuchen. Siehe z.B. 
http://frontrangerobotics.org/PIDbackEMF/DavesBEMF...

Das Problem bei dieser Lösung ist, dass zum Auslesen der Spannung die 
PWM-Ansteuerung angehalten werden muss. Dadurch kann man je nach 
Durchlaufzeit des Regelzyklus nur noch 90 bis 95% der maximalen Leistung 
erreichen.

Hat jemand Erfahrung mit dieser Lösung und kann positives oder negatives 
berichten?

Sollte es so nicht zufriedenstellend gelingen, muss man sich eine 
Drehzahlerfassung überlegen, die an die Mechanik gekoppelt ist.

Grüße
Alex

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Alexander Horst wrote:

>
> Ja, die Drehzahlerfassung ist natürlich als Regelgröße notwendig.
> Ohne mechanische Zusätze zur Bohrmaschine will ich es erstmal mit
> Auslesen der Induktionsspannung des Motors versuchen. Siehe z.B.
> http://frontrangerobotics.org/PIDbackEMF/DavesBEMF...
>

Das klappt sehr gut. Hab's auch schon zu Zeiten versucht, als uC dafür 
keine Thema war.


> Das Problem bei dieser Lösung ist, dass zum Auslesen der Spannung die
> PWM-Ansteuerung angehalten werden muss. Dadurch kann man je nach
> Durchlaufzeit des Regelzyklus nur noch 90 bis 95% der maximalen Leistung
> erreichen.

Tja, wenn man genug Reserve hat, sind 5% nicht ausnutzbare Leistung 
sicher verschmrezbar.

>
> Hat jemand Erfahrung mit dieser Lösung und kann positives oder negatives
> berichten?

s.o. War ein System nach Siemens Schaltbeispiele aus den 80ern, mit DC 
motor. Sowas haben wir ja hier auch, DC Motor.

>
> Sollte es so nicht zufriedenstellend gelingen, muss man sich eine
> Drehzahlerfassung überlegen, die an die Mechanik gekoppelt ist.


Auch machbar. Da sollte man sich dann aber mal drüber unterhalten, was 
so als Genauigkeitsforderung gewünscht und tatsächlich notwendig ist.


hth,
Andrew

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Alexander Horst wrote:
> http://frontrangerobotics.org/PIDbackEMF/DavesBEMF...

Interessant, das kannte ich noch gar nicht :D

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Andrew Taylor wrote:
>> [back EMF]
>
> Das klappt sehr gut. Hab's auch schon zu Zeiten versucht, als uC dafür
> keine Thema war.

Das ist gut zu hören. Dann wird es bestimmt auch in diesem Fall 
funktionieren.

> Tja, wenn man genug Reserve hat, sind 5% nicht ausnutzbare Leistung
> sicher verschmrezbar.

Da gebe ich dir Recht.

In diesem Zusammenhang @Dani:
Hast du ein Datenblatt zum verbauten Motor? Zumindest die Ecksaten wie 
Strom- und Spannungsbereich sowie maximale Drehzahl wären interessant.
Für welche Leistung hast du das Getriebe ausgelegt? Welche Übersetzungen 
hat es?

> s.o. War ein System nach Siemens Schaltbeispiele aus den 80ern, mit DC
> motor. Sowas haben wir ja hier auch, DC Motor.

Hast du die Schaltbespiele evtl. noch da? Mich interessiert vor allem 
die Welligkeit der Induktionsspannung und wie das gut gelöst wird.

>> Sollte es so nicht zufriedenstellend gelingen, muss man sich eine
>> Drehzahlerfassung überlegen, die an die Mechanik gekoppelt ist.
>
> Auch machbar. Da sollte man sich dann aber mal drüber unterhalten, was
> so als Genauigkeitsforderung gewünscht und tatsächlich notwendig ist.

Du hast ja schon im ersten Platinenbohrmaschinthread den Wunsch nach 
kleineren Drehzahlen geäußert. Welchen Bereich stellst du dir vor? 
Gerade bei kleineren Drehzahlen stößt man ja auf das Problem einer zu 
langen Abtastzeit.

> hth,
Tut es. Danke!

Grüße
Alex

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Alexander Horst wrote:
>>
> In diesem Zusammenhang @Dani:
> Hast du ein Datenblatt zum verbauten Motor? Zumindest die Ecksaten wie
> Strom- und Spannungsbereich sowie maximale Drehzahl wären interessant.
> Für welche Leistung hast du das Getriebe ausgelegt? Welche Übersetzungen
> hat es?


Da hat mich Dani gerade informiert, dass er zur Drehzahl noch nichts 
hat. Dazu habe ich ihm angeboten, die Meßdaten anhand der Testmaschine 
zu ermitteln -- zumindest es zu versuchen.

>
>> s.o. War ein System nach Siemens Schaltbeispiele aus den 80ern, mit DC
>> motor. Sowas haben wir ja hier auch, DC Motor.
>
> Hast du die Schaltbespiele evtl. noch da? Mich interessiert vor allem
> die Welligkeit der Induktionsspannung und wie das gut gelöst wird.

Ich versprech mal nix, aber werde in meinen Katakomben nahc den 
Paier-Unterlagne suchen.

>
>>> Sollte es so nicht zufriedenstellend gelingen, muss man sich eine
>>> Drehzahlerfassung überlegen, die an die Mechanik gekoppelt ist.
>>
>> Auch machbar. Da sollte man sich dann aber mal drüber unterhalten, was
>> so als Genauigkeitsforderung gewünscht und tatsächlich notwendig ist.
>
> Du hast ja schon im ersten Platinenbohrmaschinthread den Wunsch nach
> kleineren Drehzahlen geäußert. Welchen Bereich stellst du dir vor?
> Gerade bei kleineren Drehzahlen stößt man ja auf das Problem einer zu
> langen Abtastzeit.


Nun, das ist ein anderes Ding. Mich interessiert eine Drehzahlregelung 
weniger aus Gründen der Einhaltung einer Solldrehzahl. Eher wäre es mir 
angenehm das vorhandene 2-stufige Getriebe damit "ein wenig" zu 
ergänzen.
derart dass man wenn man z.b. bei höheren Bohrerdurchmesser auc hmal in 
Kunststoff oder Leichtmetall bohren kann. Da ist es dann kein Muss zu 
regeln, aber es ist oft sehr angenehm. D.h. ein Drehzahlsteller genügt 
für meine Bereiche vollauf.

Wie geasgt Alexander, wenn Du Drehzahl REGLELUNG möchtest, dann müßtest 
Du mal ein paar Vorschläge zum den was so als Genauigkeitsforderung von 
Dir gewünscht und tatsächlich notwendig ist machen.
wenn das den thread nicht sprengen soll (das fände ich sinnvoll): Als PN 
an mich.

Ergebisse /zusammenfassungen kann man ja wieder hier reinbringen oder an 
eine andere geeignete Stelle.


hth,
Andrew

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen,

ich versuche, mal einige Infos zu bringen, die vielleicht hilfreich 
sind, um die Steuerungsfragen besser auslegen zu können.

Dazu noch ein Bild von der jetzt fertigen Maschine. Wenn alles klappt 
wird sie demnächst die Reise zum ersten Tester antreten.

Nun die Daten:

Eingesetzter Motor: Mabuchi RS-550PF

Angegebene Drehzahl: 18000 (Leerlauf??, ich hab im Netzt 
widersprüchliche Angaben gefunden)

Von mir gemessene Werte im nichteingebauten Zustand: 1.1A bei 10.82V

Von mir gemessene Werte im eingebauten Zustand: 1. Gang: 3.9A bei 10V
2.Gang: 5A bei 9.7V

Anmerkung: Der Motor ist sehr preisgünstig gewesen (2.50 Euro) und hat 
den Anforderungen entsprochen. Er kann jedoch relativ einfach gegen 
einen anderen DC-Motor getauscht werden (ich hab z.B. auch mit einem 
GZ-600 von Conrad (Nr.244554)schon Versuche gemacht, der war jedoch 
teurer und hat meiner Meinung nicht mehr gebracht, vieleicht etwas 
langlebiger wegen Kugellager)

Zum Getriebe:
Ich hab, wie schon bekannt, zwei Übersetzungsstufen.
Stufe 1: i=14,4
Stufe 2: i=4,8
Daraus ergeben sich folgende Drehzahlen, bei angenommener Motordrehzahl 
18000:
Stufe 1: 1250
Stufe 2: 3750
Ich bin bei den Übersetzungen noch flexibel und warte jetzt erst mal die 
esten Testergebnisse der Testmasch. ab.

Als Zahnräder wurde Modul 0,5 verwendet. Wenn jemand Interesse zur 
Leistungsberechnung hat, kann ich gern die einzelnen Daten nennen.

Falls es irgendwelche Anregungen gibt, bitte einfach melden.

Gruß Dani

Autor: chris (Gast)
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Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Es ist nun soweit: Testmaschine 1 ist nun auf dem Weg zu Andrew Taylor.
Gruß Dani

Autor: Flo (Gast)
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Die oben sieht echt super aus. Hast du noch die Baupläne und könntest 
sie mal hier rein posten?

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen,

wünsche euch allen ein gutes u. gesegnetes neues Jahr.

Baupläne sind natürlich vorhanden, jedoch sprechen zurzeit einige 
Argumente gegen eine Veröffentlichung dieser:

-Es gibt noch keinen endgültigen Stand da die Masch. noch in der 
Entwicklung ist.
-Die einzelnen Komponenten wurden von mir aus verschiedenen Quellen 
beschafft und die habe ich noch nicht abgezeichnet, da kann sich ja noch 
manches ändern.
-Es sind zwei komplizierte Frästeile dabei, die nicht so ohne weiteres 
(als Hobbymechaniker) nachbaubar sind, d.h. diese Teile müssten evtl. 
auswärts gefertigt werden u. ich will nicht dass solche Pläne in falsch 
Hände kommen.

Ich hoffe ihr versteht meine Argumente. Es ist jedoch kein Problem 
einzelne Komponenten zu besprechen u. euch da weiterzuhelfen. Ihr könnt 
jederzeit Kontakt mit mir aufnehmen und auch weiterhin eure Anregungen 
ins Forum einbringen.

Testmasch. 1 ist bei Andrew Taylor angekommen u. er fängt demnächst mit 
Testen an.
Testmasch. zwei ist noch im Bau u. wird demnächst fertiggestellt. 
(jedoch ist bald der Urlaub vorbei und es kann sich noch etwas 
verzögern)

Gruß Dani

Autor: Mueller (Gast)
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Mal von dem recht dünnen Ständerrohr abgesehen ist das Teil ganz
nett für Eigenbau. Generell haben aber alle Bohrmaschinen ein
Problem wenn der Bohrer von Oben bohrt. Man sieht beim zweiten Loch
schon nicht mehr genau wo es hinkommt. Ich habe mal mit einer
echt tollen Platinenbohrmaschine gearbeitet (leider nicht meine)
die von unten gebohrt hat. Oben war eine große Lupe mit
Fadenkreuz und dann hatte man einen Fußschalter zum automatischen 
bohren.
Kein Hartmetallbohrer ist mehr abgebrochen weil es die LP hochgezogen
hat und alles war irre schnell. Wenn ich mal Zeit habe werde ich mir
die mal nachbauen. Einziger Nachteil: man kann nur LP bohren
aber bei einer Platinenbohrmaschine  ist das wohl zu tolerieren ;-)

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Hallo,

bei mir steht die Testbohrmaschine, die nun schon seit ca. 2 Wochen 
probieren kann. Zeit, einen kleinen Zwischenbericht zu geben. Bevor 
dieser Thread ganz weit hinten landet ,-)

Ich habe heir die 2-Gang Version mit Schenllspannfutter, ca. 1400 und 
3700 Upm bei 12V DC werden erreicht.

Was mir positiv auffiel:
- die Maschine läuft sehr rund, ohne (für meine Möglichkeiten) meßbare 
Unwucht. Auch HM-Bohrer 0.35 werden sauber geführt und brechen nicht.
- Die Führung ist angenhm gleichmäßig, nix ruckelt.
- eine Weißlicht LED ist angebaut, für punktgenaue Beleuchtung an der 
Bohstelle. Ahnlich der Lösung, wie sie z.B. bei manchen 
Skil-Bohrmashcinen genutzt wird. Finde ich vollkommen ausreichend udn 
sollte beibehalten werden.
- Laufgeräusch auch bei längerer Nutzung erträglich. Nix rattert, nix 
schlägt.

Alles in allem ein feines Stück solider Feinmechnaikerarbeit.

Dani hatte darum gebeten die Maschine im "Urzustand" zu übernehmen und 
Änderungen in Absprache durchzuführen.

Folgendes habe ich angefügt:
Halteblech für Motorschalter, Motorschalter und Entstörung, Versorgung 
LED mit Verpolungsschutz, Anschlußkabel ca. 2 m.


Damti ist der nächste Tester flexibel, was die Nutzung angeht. Es wird 
nur eine 12V Quelle benötigt, die ordentlich Strom liefern muß. Dennoch 
ist diese Maschine recht flexibel was die Versorgung angeht, getestet 
wurde:

- 12V PC-Netzteil mit Umbau nach www.sprut.de auf 12V/20A
- kommerzielles 12V Kepco SNT.
- Batterieladegerät "Baumarkt-noname-einfachst", 10/15A "PMPO"
- Ringkerntrafo 14V/200VA mit Brückengleichrichter, ohne Siebung.
- 12V Blei-Akku.

Mit all diesen Quellen läuft das Teil gut und problemlos. Der nächste 
Tester ist also recht frei in der Wahl der Versorgung.

Bohrergebnisse:
- so mit diesen Drehzahlen ist das Gerät gut nutzbar für Modellbau, 
kleine Holz, Weichmetall (Alu, Messing, Zink) Bohrung z.B. für 
Frontplatten, etc.
- der passende Bohrer fürs Material muß gewählt werden. Ein stumpfer HSS 
für Epoxi ist wenig sinnig. HM in Epoxy geht bei langsmaen Vorschub sehr 
gut.


Was man sich wünschen kann:
- für die sehr stark auf Platinenbohren wertlegenden Benutzer eine 
Maschine die schneller dreht, ggfs. sogar als 1-Gang Modell mit 8000-- 
10000 Upm.
- einen Drehzahlsteller, um die Drehzahl anpassen zu können als Option. 
Ich finde den persönlich bei der 2-Gang Maschine nicht notwendig, da die 
Übersetzungen gut passen. Andere Nutzer mögen das als Option schon jetzt 
gut finden. Aber bei einer 1-Gang 10000 Upm sollte man sowas sicher 
andenken.


Mein Fazit:
Feine Sache, kleinere Anpassungen werden folgen. Für die 
Platinenbohr-Fans eine gute Idee den Test der Maschine 2 abzuwarten. Für 
die allgemeiner arbeitenden Hobbyisten schon jetzt ein interessantes 
Teil.

Ich hoffe das hilft Euch weiter, Eure Anregungen sind sicher bei Dani 
willkommen.

Andrew

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Andrew Taylor wrote:
> einen kleinen Zwischenbericht

Endlich :-)

> Ich habe heir die 2-Gang Version mit Schenllspannfutter, ca. 1400 und
> 3700 Upm bei 12V DC werden erreicht.

Das stimmt ja sehr gut mit den von Dani geschätzten Wetren überein.


> Was mir positiv auffiel:
> - die Maschine läuft sehr rund, ohne (für meine Möglichkeiten) meßbare
> Unwucht. Auch HM-Bohrer 0.35 werden sauber geführt und brechen nicht.
> - Die Führung ist angenhm gleichmäßig, nix ruckelt.

Optimale Bedingungen für exaktes Bohren. Wie viel Kraft muss man zum 
Runterdrücken aufwenden?

> - eine Weißlicht LED ist angebaut, für punktgenaue Beleuchtung an der
> Bohstelle. Ahnlich der Lösung, wie sie z.B. bei manchen
> Skil-Bohrmashcinen genutzt wird. Finde ich vollkommen ausreichend udn
> sollte beibehalten werden.

Ich kann mir vorstellen, dass eine Beleuchtung von unten das Zielen bei 
feinen (Platinen-) Löchern noch weiter erleichtert. Möchte ich 
ausprobieren.

> - Laufgeräusch auch bei längerer Nutzung erträglich. Nix rattert, nix
> schlägt.
>
> Alles in allem ein feines Stück solider Feinmechnaikerarbeit.

Gute Arbeit, Dani!


> Folgendes habe ich angefügt:
> Halteblech für Motorschalter, Motorschalter und Entstörung, Versorgung
> LED mit Verpolungsschutz, Anschlußkabel ca. 2 m.

Woraus besteht deine Entstörung? Freilaufdiode und Kondensatoren am 
Motor?


> Damti ist der nächste Tester flexibel, was die Nutzung angeht. Es wird
> nur eine 12V Quelle benötigt, die ordentlich Strom liefern muß. Dennoch
> ist diese Maschine recht flexibel was die Versorgung angeht, getestet
> wurde:
>
> - 12V PC-Netzteil mit Umbau nach www.sprut.de auf 12V/20A

Dieses dürfte im Preis/Leistungs-Verhältnis ungeschlagen sein,
falls nicht bereits etwas passendes vorhanden ist.


> Bohrergebnisse:
> - so mit diesen Drehzahlen ist das Gerät gut nutzbar für Modellbau,
> kleine Holz, Weichmetall (Alu, Messing, Zink) Bohrung z.B. für
> Frontplatten, etc.
> - der passende Bohrer fürs Material muß gewählt werden. Ein stumpfer HSS
> für Epoxi ist wenig sinnig. HM in Epoxy geht bei langsmaen Vorschub sehr
> gut.

Hört sich schon sehr gut an, allerdings:

> Was man sich wünschen kann:
> - für die sehr stark auf Platinenbohren wertlegenden Benutzer eine
> Maschine die schneller dreht, ggfs. sogar als 1-Gang Modell mit 8000--
> 10000 Upm.

Genau. Die ursprüngliche Intention war ja, eine Platinenbohrmaschine zu 
bauen. Dazu sind meiner Meinung nach 4000 upm zu wenig. Sonst dauert das 
Bohren einfach zu lang, wie du ja auch schreibst. Eine Übersetzung i=2 
wäre wahrscheinlich passend.


> - einen Drehzahlsteller, um die Drehzahl anpassen zu können als Option.
> Ich finde den persönlich bei der 2-Gang Maschine nicht notwendig, da die
> Übersetzungen gut passen. Andere Nutzer mögen das als Option schon jetzt
> gut finden. Aber bei einer 1-Gang 10000 Upm sollte man sowas sicher
> andenken.

Eine Drehzahlregelung möchte ich nach wie vor hinzufügen. So kann man 
auch mal eine kleinere Drehzahl einstellen, ohne wie bei einem reinen 
Drehzahlsteller zu sehr an Leistung zu verlieren. Allerdings wäre bei 
niedrigeren Drehzahlen der Stromfluss jenseits von gut unde böse (siehe 
Datenblatt unter 
http://www2.usfirst.org/2005comp/Specs/Fisher_Pric...). 
Daher wäre noch eine Übersetzung von ungefähr i=6 wünschenswert.

Dani, was sagst du dazu?

Grüße
Alex

EDIT: Dani, woher beziehst du den Motor?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Alexander Horst wrote:
> Andrew Taylor wrote:
>> einen kleinen Zwischenbericht
> Endlich :-)

Nun, a bisserl dauert ja Versand (das Teil kam am 3.1 bei mir an), und 
die Anbautne bis es lauffähig ist. Und klar, man muß ja erst mal 
einigeTage damit gearbeitet haben um was dazu sagen zu könnene


>> - Die Führung ist angenhm gleichmäßig, nix ruckelt.
>
> Optimale Bedingungen für exaktes Bohren. Wie viel Kraft muss man zum
> Runterdrücken aufwenden?

Das kann ich zur Zeit nur schätzen. Es geht angenehm leicht, ohne das 
ich es als ermüdend empfand.


> Ich kann mir vorstellen, dass eine Beleuchtung von unten das Zielen bei
> feinen (Platinen-) Löchern noch weiter erleichtert. Möchte ich
> ausprobieren.

Dann müßtest Du die Bodenplatte durchlochen. Das kannst Du aber mit Dani 
klären, da 10mm St48 wenn es sauber gemacht sein soll etwas Gerätschaft 
fordert.

>
>
>> Folgendes habe ich angefügt:
>> Halteblech für Motorschalter, Motorschalter und Entstörung, Versorgung
>> LED mit Verpolungsschutz, Anschlußkabel ca. 2 m.
>
> Woraus besteht deine Entstörung? Freilaufdiode und Kondensatoren am
> Motor?

Ferritkernfilter und Kondensator. Ich wollte die Möglichkeit des 
R/L-Laufes nicht gleich vereiteln. Im übrigen: Diode bringt da wenig zur 
Entstörung ;-)

>
>
>> Damti ist der nächste Tester flexibel, was die Nutzung angeht. Es wird
>> nur eine 12V Quelle benötigt, die ordentlich Strom liefern muß. Dennoch
>> ist diese Maschine recht flexibel was die Versorgung angeht, getestet
>> wurde:
>>
>> - 12V PC-Netzteil mit Umbau nach www.sprut.de auf 12V/20A
>
> Dieses dürfte im Preis/Leistungs-Verhältnis ungeschlagen sein,
> falls nicht bereits etwas passendes vorhanden ist.

Der Umbau eines solchen SNT ist kritisch. Sagt der Autor selber.
Das ist Arbeiten mit Netzspannung, und nix für Leute die nie ein SNT 
selbst gebaut haben. Würde ich sehr vorsichtig angehen. Garantiert nix 
für jemanden, der keine Erfahrung mit Schaltnetzteilen hat.

Ungeschlagen vom P/L ist jedoch ist der Autoakkulader, meist vorhanden.
Ist ungefährlich, gutmütig bei Fehlern und preiswert (gebraucht, 1-2-3 
um die 10 -20 Euro, sofern nicht gerade Winter-Hochsaison für Akkulader)

>
>
>> Was man sich wünschen kann:
>> - für die sehr stark auf Platinenbohren wertlegenden Benutzer eine
>> Maschine die schneller dreht, ggfs. sogar als 1-Gang Modell mit 8000--
>> 10000 Upm.
>
> Genau. Die ursprüngliche Intention war ja, eine Platinenbohrmaschine zu
> bauen. Dazu sind meiner Meinung nach 4000 upm zu wenig. Sonst dauert das
> Bohren einfach zu lang, wie du ja auch schreibst. Eine Übersetzung i=2
> wäre wahrscheinlich passend.

An so was arbeitet Dani gerade. Wir sollten TBM2 abwarten ,-)

>
>
>> - einen Drehzahlsteller, um die Drehzahl anpassen zu können als Option.
>> Ich finde den persönlich bei der 2-Gang Maschine nicht notwendig, da die
>> Übersetzungen gut passen. Andere Nutzer mögen das als Option schon jetzt
>> gut finden. Aber bei einer 1-Gang 10000 Upm sollte man sowas sicher
>> andenken.
>
> Eine Drehzahlregelung möchte ich nach wie vor hinzufügen. So kann man
> auch mal eine kleinere Drehzahl einstellen, ohne wie bei einem reinen
> Drehzahlsteller zu sehr an Leistung zu verlieren. Allerdings wäre bei
> niedrigeren Drehzahlen der Stromfluss jenseits von gut unde böse

Mehr als 1:2 bis 1:3 macht bei derart kleinen Motoren wenig Sinn.
Man sollte sich darüber klar werden, dass es entweder:

- eine gute Modellbaumaschine mit 2000 bis 4000 UpM wird.

oder

- eine gute Platinenbohrmaschine mit ca. 7 - 10 tausend UpM

Ich habe aber die Elektrik so ausgelegt, das Du eine 
Drezahlregelung/stellung nach eigenem Ermessen hinzufügen kannst ohne 
zuviel Änderungs-Aufwand.


Alles andere ist mehr oder weniger ein Kompromiss, der letztlich wenig 
zufriedenstellend wird.

>
> EDIT: Dani, woher beziehst du den Motor?

Ist ein Mabuchi Rs550, wenn ich es richtig gesehen habe. Pollin?


hth,
Andrew

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Hmm. Das Teil sieht interessant aus.

Ich hatte noch nie eine Platinenbohrmaschine und vielleicht frag ich 
jetzt nach etwas, was überhaupt nicht praxisrelevant ist.

Wie ist das, wenn du eine Stundse lang bohrst, fällt einem dann der 
rechte Arm ab, weil man ihn ständig in die Luft halten muss?

Wäre es nicht sinnvoll, den Niederdrückhebel so anzuordnen, dass der 
Unterarm auf dem Arbeitstisch ruhen kann und man den Hebel von sich 
wegdrückt um den Bohrer zu senken?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Karl heinz Buchegger wrote:
> Hmm. Das Teil sieht interessant aus.
>
> Ich hatte noch nie eine Platinenbohrmaschine und vielleicht frag ich
> jetzt nach etwas, was überhaupt nicht praxisrelevant ist.

Nein, paßt schon. Ergonomie ist denk ich schon praxisrelevant.


>
> Wie ist das, wenn du eine Stundse lang bohrst, fällt einem dann der
> rechte Arm ab, weil man ihn ständig in die Luft halten muss?
>

Ok, also es kommt auf die Platinen an. Mal als Praxis-Beispiel:

Man steckt keinerlei Überlegung ins Routing, läßt nur autorouten und hat 
eine tolle Platine in wenigen Minuten. Leider 180 Bohrungen, die 
allermeisten für Durchkontaktierungen.
Da bohrt man sich generell "einen Ast". Egal wie der Hebel montiert ist.

Oder man macht sich die Mühe, routet manuell nach (WE ist dafür immer 
gut)und hat die gleiche Platine, aber nur 25 Bohrungen für einige vias, 
etc.


D.h. Du machst 25 Bohrungen, dann hast Du sowieso eine Pause da Du die 
nächste Platine nimmst. Ist zwar eine kleine Änderung im 
Bewegungsablauf, aber hilft deutlich gegen Ermüdung.


> Wäre es nicht sinnvoll, den Niederdrückhebel so anzuordnen, dass der
> Unterarm auf dem Arbeitstisch ruhen kann und man den Hebel von sich
> wegdrückt um den Bohrer zu senken?

Macht kaum einen Unterschied bei intensiver Belastung. Wenn, dann muß 
man es von der Ergonomie her komplett ändern: Fuß/Beinmuskulatur sind 
deutlich kräftiger als Armmuskeln.

Kleiner Exkurs: Das ist unter anderem ein Grund wenn Du Bergklettern 
machst und Dir der Ausbilder beibringt dass Du Dich bitteschön nie beim 
Fall (im Seil) gegen die Felswand mit den Armen abstützen solltst. 
Sondern die Beine nimmst und mit den Füßen  (klar, ordentliche 
Bergschuhe sind gegen Fels auch besser als Hände in dünnen Handschuehen, 
aber das mal aussen vor)  abstützt/anprallst.

Zurück zum Bohren: Also für Extrem-Viel-Bohrer wäre dann Fußhebelmechnik 
mit Drücker eine Lösung. Aber dann wird aus dem Konstrukt keine kleine 
einfache Hobbybohrmaschine mehr.

Bei der von Dir überlegten Wegdrücken wäre auch die Befestigung auf dem 
Tisch etc. zu überdenken. Entweder mit Schraucbzwinge oder anschrauben. 
So ist das Gerät halt angenehmer: Wenn man es benötigt, ist es schnell 
hergeholt. Und genauso schnell wieder verstaut.



hth,
Andrew

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Andrew Taylor wrote:

>> Wäre es nicht sinnvoll, den Niederdrückhebel so anzuordnen, dass der
>> Unterarm auf dem Arbeitstisch ruhen kann und man den Hebel von sich
>> wegdrückt um den Bohrer zu senken?
>
> Macht kaum einen Unterschied bei intensiver Belastung.

...

> Bei der von Dir überlegten Wegdrücken wäre auch die Befestigung auf dem
> Tisch etc. zu überdenken. Entweder mit Schraucbzwinge oder anschrauben.

Das ist natürlich ein Argument. Daran hab ich nicht gedacht. Auf der 
anderen seite könnte man natürlich auch gleich mal 4 Bohrungen in der 
Bodenplatte vorsehen (hust, hust)

Mir kam nur aus irgendeinem Grund, die früher ach so tollen Light-Pens 
ins Gedächtnis, die am Ende keiner mehr wollte, weil jedem der Arm 
abgefallen ist.

Fussschalter/hebel ist natürlich viel zu aufwändig. Das ist sicherlich 
nicht Sinn der Sache.

Trotzdem: schöne Maschine. Hoffentlich wirds was mit einer Kleinserie 
und dem angepeilten Preis.

Autor: Gast (Gast)
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Das Projekt in allen Ehren, aber es ist eigentlich überflüssiger 
Quatsch. Nehmt einen Dremel mit dem Originalständer. Geht butterweich. 
Wozu selbst bauen? Das Ding wurde einfach zusammengeschraubt ohne dass 
es in irgendeiner Hinsicht berechnet wurde. Wenn ihr sowas aus China 
bekommen würdet wär hier aber die Hölle los! Wie lange hält das Ding? 
Wie kommt der offene Motor mit Werkstattbedingungen klar? Was macht das 
Getriebe mit? Wie verhält sich die Drehzahl unter Last?
Wenn ihr ein richtiges Produkt wollt müsst ihr mehr als das hier 
abliefern. Nettes Projekt aber die allgemeine Euphorie hier ist 
peinlich.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gast wrote:

> Das Projekt in allen Ehren, aber es ist eigentlich überflüssiger
> Quatsch.

...sagt lustigerweise jemand, der weder seinen Namen nennen will noch
den Anschein hat, als hätte er es in den Fingern gehabt.  Witzig vor
allem angesichts von Andrews doch recht ausgiebigem *Test*bericht.

Autor: 123Gast (Gast)
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...sagt lustigerweise jemand, der weder seinen Namen nennen will

Dann lass ihn doch. Wichtig ist doch nur wie er seinen Einwand begründet 
und da hat er etwas gar nicht so verkehrstes gesagt. Im anderen Fred 
wird auf MS rumgegloppt und der Mac in den Himmel gelobt. Wenn es um 
Gerätschaften geht, die billig sind, kommt pauschal jedesmal das dumme 
Argument "China Schrott", ohne auch nur sich einmal das Teil genauer 
betrachtet wurde. Klar wird da viel labiles gebaut, aber vieles 
funktioniert dennoch erstaunlich gut und ist sein (weniges) Geld was es 
gegekostet hat wert. Hier wird immer mit völlig unterschiedlichen 
Wertmaßstäben gewertet. Es werden Netzteile die 100 Euro kosten mit 1500 
Euro Profiware verglichen und wenn mal was selbst gebaut ist, wird es in 
den Himmel gelobt (manchmal sogar umgekehrt, dann wird jegliches selbst 
gebautes grundsätzlich als Bastelkram hingestellt und nur das Gekaufte 
soll was taugen - wenn man in so ein gerät dann mal reinschaut, stecken 
da auch nur simple Schaltungen drin, die man als E-Techniker auch selbst 
zusammenstricken können SOLLTE). Das gleiche Teil als China 
Importprodukt und schon wird sich das Maul zerrissen. Schmeißt mal eure 
Ideologie über Bord und fangt an die Dinge nüchtern und sachlich zu 
betrachten.

Zum Bastelprojekt hier sage ich, ich weiß nicht ob das Teil was taugt, 
finde es aber immer Klasse, wenn versucht wird selbst was auf die Beine 
zu stellen. Aber nicht immer muss man das Rad neu erfinden zu versuchen 
(Stichwort: LED-BElichter, Laser-Plotter um Platinen zu belichten usw.), 
vieles lässt sich oft mit bewährten, simplen Methoden einfacher und 
preiswerter verrichten.

Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:

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@ Andrew Taylor:

Vielen Dank für deinen ausführlichen Testberich u. deine Mühe die du dir 
mit den Modifikationen gemacht hast.

@ Gast 15/01/09 19:16:

Danke auch für deine Kritik an unsrem Projekt, es bleiben allerdinges 
einige Fragen offen: Hast du die vielen Komentare u. Berichte zu genau 
diesem Thema im Forum gelesen (Billige Bohrständer etc.)? Gehörst du zu 
den oftmaligen Benutzern von Platinenbohrmasch.? Wie kann man ein 
Getriebe bauen, ohne zu rechnen ?
Ich würde mich freuen wenn ich gerade dir eine Testmasch. zuschicken 
dürfte und du uns mit einer KONSTRUKTIVEN Kritik bereichern würdest.

Hallo zusammen:

Testmasch. 1 (TBM1) ist nun schon einige Zeit bei Andrew. Er hat mich 
schon über einige wirklich gute Änderungswünsch unterrichtet, die ich 
nach Möglichkeit in die nächsten Maschinen einfließen lasse.

Geplant ist nun folgendes:
TBM1 ist wegen seiner relativ niedrigen Höchstdrehzahl nur bedingt für 
das bohren von Platinen geeignet. Das ist eine Masch. für Leute die auch 
mal Frontplatten und sowas bohren möchten. (Grosser Arbeitsbereich durch 
Zweiganggetriebe)
Wir haben uns desshalb entschlossen eine schnellere Masch. zu bauen 
(TBM2) die für Platinenbohrer geeignet ist. Die wird nur einen Gang und 
eine Spannzange haben. Ich bin gerade am Bau dieser Masch. Parallel baue 
ich eine modifizirte Version der TBM1.

Zur weiteren Vorgehensweis:
Ich schicke die TBM2 auch zu Andrew Taylor. Dieser wird dann die TBM1 
nach Abschluss der Tests direkt zum nächsten Tester schicken (Alexander 
Horst). Somit haben wir die Möglichkeit, bessere Vergleiche zu bekommen.

Im Sinne unsres Mottos: Bau einer güstigen aber guten Platinenbohrmasch. 
bin ich von Andrew auch auf die Möglichkeit, die ich mir selbst auch 
schon gedacht habe, angesprochen worden: Bau eines Bohrständers der die 
gängigen Bohrmasch. (Proxxon) aufnehmen kann. Dies würde denen 
entgegenkommen, die bereits eine solche Masch. haben u. einen guten 
Ständer möchten.
Wie denkt ihr darüber

Gruß Dani

Autor: Christian S. (Gast)
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>Im Sinne unsres Mottos: Bau einer güstigen aber guten Platinenbohrmasch.
>bin ich von Andrew auch auf die Möglichkeit, die ich mir selbst auch
>schon gedacht habe, angesprochen worden: Bau eines Bohrständers der die
>gängigen Bohrmasch. (Proxxon) aufnehmen kann. Dies würde denen
>entgegenkommen, die bereits eine solche Masch. haben u. einen guten
>Ständer möchten.
>Wie denkt ihr darüber

Zwei Teile: Grundgestell und austauschbarer "Kopf"
Variante 1 der Kopfes kann dann eben Proxxon, Dremel etc. aufnehmen, 
Variante 2 hat einen eigenen Antrieb mit Getriebe ...

Ist denn die Bohreinheit auch in der Höhe verstellbar ? Das sollte schon 
sein.

Ist der Drehpukt des Hebels nach unten versetzbar, so dass der Hebel in 
der Urstellung nicht so weit nach oben steht ? Ist angenehmer ...

Drei Möglichkeiten:

1) Drehpunkt des Hebels selber versetzbar (denn senkrechten Alublock 
entlang)
2) Eine verstellbare Klemmung zwischen dem Block, der fest an der Säule 
ist und dem beweglichen Teil. Nicht so elegant, da es den Hubweg 
begrenzt, aber rein zum Platinenbohren bei Einsatz einfacher Kabelbinder 
als Abstandshalter ein guter Einfachst-"Mod" für den Proxxon-Bohständer 
:)
3) Bei der Drehlagerung  ein rundes Teil mit mehreren Gewinden, wo man 
den "Anfasshebel" nach Geschmack in verschiedenen Winkeln einschrauben 
kann

---

Ansonsten: der Proxxon Bohrständer ist gar nicht so schlecht, wie er 
manchmal hingestellt wird. Eigentlich ist Daniels Konstruktion auf den 
ersten Blick geurteilt auch nichts großartig Anderes, nur dass er eben 
im Gegensatz zu Proxxon, die wohl Geld sparen wollten, Gleitlager an den 
Führungen einsetzt. Leider ist das ohne gut ausgestattete Werkstatt 
unmöglich zu modifizieren. Einfachste Veriante wäre wohl das Ersetzen 
der kleinen Führungswelle gegen ein Passendere, um das 
Rechts/Links-Wackeln zu vermeiden (ist zumindest die Problemstelle bei 
meinem Bohrständer.) Aber auch da muss man Kompromisse eingehen, ohne 
Lager klemmt es eben ab einem bestimmten Stangendurchmesser.

Sollte Daniel es hinbekommen, das Ding komplett für 100,- Euro anbieten 
zu können, spart man sich aber gerne irgendwelche halbherzigen 
Verbesserungen oder eine Eigenkonstruktion ...

Autor: Gerd (Gast)
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Was ich bisher in dem Thread zu der Maschine gelesen habe, gefällt mir 
sehr gut. Was die Varianten angeht:

Wenn das Teil tatsächlich als kleine Serie gebaut werden soll, dann muß 
man aufpassen, daß nicht durch zu viele Varianten der Preis und der 
Handlingaufwand deutlich hochgehen.

Ich kann gut verstehen, daß jeder einen Tick andere Bedingungen und 
Aufgaben für die Maschine hat. Wenn es "nur" drum geht, an der richtigen 
Stelle im Ständer bei allen Maschinen ein Loch zu setzen, damit die 
Maschine besser befestigt oder beleuchtet werden kann, ist das denke ich 
ok.

Wenn aber 3 ganz anders aufgebaute Motorvarianten (langsamer Motor, 
schneller Motor, Dremel-Halter) mit verschiedenen Hebelbefestigungen 
(höher, niedriger, zum Wegdrücken) gebaut werden, dann befürchte ich, 
daß das Projekt daran scheitern könnte. Und das wäre sehr schade.

Mein Rat wäre also gut zu überlegen, welche Varianten wirklich nötig 
sind und wie viel Mehraufwand sie dann im Endeffekt benötigen.

Autor: Andy (Gast)
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Wie ist das eigentlich, ist man durch den angebuaten Motor schon an die 
Containerlotterie gebunden ? wenn ja, dann ist das sichlich eine 
Entscheidungshilfe zur auszuliefernden Variante :D

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Gast wrote:
> Das Projekt in allen Ehren, aber es ist eigentlich überflüssiger
> Quatsch.

Genau.
Aber es ist halt ein Test. Ich freu mich über Deinen ernstzunehmenden 
Hinweis (s.u.). Übrigens sagte man genau dies mit dem Quatsch zu Edison, 
als es mit der Glühlampe experimentierte. Und man hatte ja so recht: Die 
GLühlampen werden demnächst endlich abgelöst!

> Nehmt einen Dremel mit dem Originalständer.

Der Hinweis mit dme Dremel wurde zwischen mir und Dani auch schon 
diskutiert. Der Bohrständer (im Dremle-Original) hat uns nicht so 
begeistert. YMMV

> Wozu selbst bauen? Das Ding wurde einfach zusammengeschraubt ohne dass
> es in irgendeiner Hinsicht berechnet wurde.

Da darf ich Dich beruhigen: Es wurde berechnet. Und wenn Du Dir mal bei 
ZF Friedrichshafen anschaust wie Getriebe entwickelt werden: Genauso. 
Man rechnet, man testet, wenn was bricht macht man das Teil an der 
Stelle stabiler, man testet erneut. Usf.

Glaub mir, nicht aller Maschinenbau findet nur in 
Nastran-FEM-Simulationen auf einer NEC SX6 statt.



> ... (unnötigen blabla gesnippt...)
> Wenn ihr ein richtiges Produkt wollt müsst ihr mehr als das hier
> abliefern. Nettes Projekt aber die allgemeine Euphorie hier ist
> peinlich.

Yepp. Wir haben uns überlegt ob die Diskussion VOR Abliefern eines 
"richtigen Ergebnisses"  nur als PN ablaufen sollte. Oder halt 
öffentlich.

hth,
Andrew

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Christian S. wrote:
>
> Ist denn die Bohreinheit auch in der Höhe verstellbar ? Das sollte schon
> sein.

Ja, das ist auc hschon jetzt beim erstne Testgerät berücksichtigt.

>
> Ist der Drehpukt des Hebels nach unten versetzbar, so dass der Hebel in
> der Urstellung nicht so weit nach oben steht ? Ist angenehmer ...

Auch das hat Dani bereits drin (Deine Variante 1.).

> Ansonsten: der Proxxon Bohrständer ist gar nicht so schlecht, wie er
> manchmal hingestellt wird. Eigentlich ist Daniels Konstruktion auf den
> ersten Blick geurteilt auch nichts großartig Anderes, nur dass er eben
> im Gegensatz zu Proxxon, die wohl Geld sparen wollten, Gleitlager an den
> Führungen einsetzt. Leider ist das ohne gut ausgestattete Werkstatt
> unmöglich zu modifizieren.


Du hast damit ganz recht. Es sind die deutlich präziseren Lager bei der 
TBM1. Das macht sich meiner Meinung nach sehr angenehm bemerkbar.

>
> Sollte Daniel es hinbekommen, das Ding komplett für 100,- Euro anbieten
> zu können, spart man sich aber gerne irgendwelche halbherzigen
> Verbesserungen oder eine Eigenkonstruktion ...

Das sehe ich auch so. Ohne rechte Drehbank, Werkzeuge kriegt man das als 
einzelner kaum hin. Es erspart jede Menge Gefrickele.

Das hier noch einiges an Arbeit und Tests zu tun ist, ist allen aktiv 
Beteiligten klar. Aber es ist niemand gezwungen, sich den Test anzutun.
Man sollte schon Freude daran haben, mit an der Entwicklung zu arbeiten.

@ Andy:
> Wie ist das eigentlich, ist man durch den angebuaten Motor schon an die
> Containerlotterie gebunden ? wenn ja, dann ist das sichlich eine
> Entscheidungshilfe zur auszuliefernden Variante :D

Nein, wir machen das wie im deutschen Maschinenbau vor 1960: Alle 
Ersatzteile auf Lager und sind 35 Jahre lang nach Auslieferung der 
Maschine erhältlich. ;-)

@ Gerd:

voll D'accord, Du sprichst einen sehr wesentlichen Kernpunkt an.


hth,
Andrew

Autor: Andy (Gast)
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>> Wie ist das eigentlich, ist man durch den angebuaten Motor schon an die
>> Containerlotterie gebunden ? wenn ja, dann ist das sichlich eine
>> Entscheidungshilfe zur auszuliefernden Variante :D

>Nein, wir machen das wie im deutschen Maschinenbau vor 1960: Alle
>Ersatzteile auf Lager und sind 35 Jahre lang nach Auslieferung der
>Maschine erhältlich. ;-)

Ich glaube wir verstehen uns noch nicht so ganz. Es geht um die 
notwendige Registrierung von Elektrogeräten bei der EAR und die damit 
verbundenen hohen Kosten. Nur weiß ich nicht, ob ein Gerät mit 
angebautem Motor bereits als Elektrogerät zählt. Solltest du allerdings 
eine eigene Regelung mit anbringen kannst dir sicher sein, dass du die 
EAR nicht mehr umgehen können wirst.

Autor: Nase (Gast)
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@ Rechtsberater Andy

>Ich glaube wir verstehen uns noch nicht so ganz. Es geht um die
>notwendige Registrierung von Elektrogeräten bei der EAR und die damit

Auf jeden Fall sehr intelligent, hier laut schreiend auf- und ab zu 
hüpfen und nach der EAR-Anmeldung zu fragen. Vielleicht verstehst du ja 
nicht so ganz.

>verbundenen hohen Kosten. Nur weiß ich nicht, ob ein Gerät mit
>angebautem Motor bereits als Elektrogerät zählt.

Also du weisst es nicht. Sehr interessant. Was glaubst du, wird 
passieren, wenn du die EAR fragst? ...

Sowas nennt man auch 'schlafende Hunde wecken'. Erspar uns das bitte, 
oder willst du hier eine öffentliche Rechtsberatung erteilen?

Was manche 'Kollegen' so unter der Schädeldecke horten - erschreckend.

@alle Anderen

Lasst euch nicht den Spaß verderben. EAR, IHK etc. sind doch aktuell 
überhaupt kein Thema.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Andy wrote:

> Ich glaube wir verstehen uns noch nicht so ganz. Es geht um die
> notwendige Registrierung von Elektrogeräten bei der EAR und die damit
> verbundenen hohen Kosten.

Falls das wirklich so sein sollte, dann soll doch Dani einfach seine
Maschine verkaufen.  Ganz ohne Elektrik.  Den Motor kauft sich dann
jeder selbst bei den beiden Maxen (*) dazu...

(*) Max & Max Pollin

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Andy wrote:
>
> Ich glaube wir verstehen uns noch nicht so ganz. Es geht um die
> notwendige Registrierung von Elektrogeräten bei der EAR und die damit
> verbundenen hohen Kosten.

Das ist kein primäres Problem. Wir haben unmittelbare Unterstützung aus 
dem Privat-Vermögen einer unlängst in der Presse genannten Person 
(leider nicht mehr lebend). Ich denke, mehrere Milliarden genügen für's 
erste.

Das hätte Dir schon klar sein müssen, denn: Dani berechnet keinerlei 
Kosten für den Test. Kapiche?



> Nur weiß ich nicht, ob ein Gerät mit
> angebautem Motor bereits als Elektrogerät zählt. Solltest du allerdings
> eine eigene Regelung mit anbringen kannst dir sicher sein, dass du die
> EAR nicht mehr umgehen können wirst.

Selbstverständlich haben wir bereits juristisch belastbaren Rat von 
darauf spezialisierten renommierten Kanzleien eingeholt.

Wie gesagt, no problem. Alle bekannten und zukünftigen Genehmigungen 
wurden bereits eingeholt. Und erteilt. Auch die für die verschärfte 
Gesetzgebung nach 2012. Sollte Dir diese noch nicht bekannt sein, dann 
informier Dich bitte umgehend.

Gut, ich denke dann können wir uns hier wieder auf eigentliche 
Entwickeln der Bohrmaschine konzentrieren.

@Jörg, Nase: Let's go!


cnr,
Andrew

Autor: Andy (Gast)
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Mann, Mann, ihr Spinner ...

ich wollte nur auf die Risiken hinweisen, denn wenn es jemandem nicht 
gefällt, kommt er auch von alleine drauf. Ich werde sicher niemanden 
anpissen ...
Man kennt aber auch das Beispiel des Modellbauzubehör-Anbieters, der es 
ignoriert hat und dessen Strafe so saftig ausgefallen ist, dass er das 
in vielen Jahren nicht wieder reinholt.

Vielleicht hätte ich den Namen des Verbrechervereins nicht nennen 
sollen, vielleicht kann es ein Mod zensieren ?

Ist aber doch alles kein Ding, Motor kann man auch getrennt verkaufen 
und Regelung, wenn geplant, für jeden zum Selbstaufbau. Wer sich eine 
Leiterplattenbohrmaschine kauft, für den sollte es kein Problem 
darstellen.

Also hackt mal nicht so auf mir rum, ich will niemandem was Böses.

Autor: Sinusgeek (Gast)
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> vielleicht kann es ein Mod zensieren ?

Zu spät, Google ist immer und überall...

~

Autor: Andy (Gast)
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Beispielstring mir entsprechende Begriff wird über die Suchmaschine 
aktuell noch nicht gefunden ...

Autor: Einhart Pape (einhart)
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Moin,

nachdem es hier so ruhig geworden ist: Gibt es neue Erkenntnisse? Haben 
die ewigen Nörgler Daniel endgültig demotiviert (was ich nicht hoffe)?

Gruß
Einhart

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen,

ja, es ist ruhig geworden. Aber das heißt nicht, dass wir in der 
Zwischenzeit nicht aktiv waren. Leider bin ich die letzten Wochen immer 
geschäftlich unterwegs gewesen und hatte nur am Samstag Zeit zum 
weiterbauen.
Die TBM2 hatte ich soweit fertig, (Eingang-maschine, ca 10000 1/min) u. 
die Bohrergebnisse bei LPs waren sehr gut. Jedoch habe ich an der 
Grundmaschine sehr herumgebastelt, so dass diese optisch nicht 
akzeptabel ist. Ich hab gestern eine neue Grundplatte gefräst, die ich 
dann am Wochenende evtl. montieren werde.

Also, es geht auf jedenfall weiter, (wenn auch nicht so schnell, wie 
ichs manchmal wünsche).

Die TBM1 ist noch bei Andrew Taylor zum Testen, er hat mir einige gute 
Hinweise geben können. Bisher läuft die Masch. dort auch störungsfrei 
(ich hab zumindest noch nichts gehört).

Gruß Dani

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen,

es ist nun endlich soweit: Die TBM 2 ist fertig und auf dem Weg zu 
Andrew Taylor.
Andrew hat seitdem die TBM 1 geteste und gibt diese nun direkt zu 
Testperson 2 weiter. Das ist Alexander Horst, er hat sich im Verlauf 
dieses Forums als zweite Testperson gemeldet.

Ich würde mich freuen wenn sich noch Testpersonen finden würden, die 
bereit sind dieses Projekt weiter voranzutreiben. Gerne gebe ich 
genauere Auskünfte über das Testverfahre, sicher sind auch die beiden 
Tester für Fragen offen.

Ganz kurz noch technische Infos zu TBM2:

Es handelt sich um eine Eingangmaschine mit Riemenantrieb. Als 
Bohraufnahme kann eine Spannzange oder ein Kleinbohrfutter angebracht 
werden. Die Drehzahl am Futter beträgt ca. 10000 1/min. Somit ist die 
Masch. diesmal nur für Platinenbohrungen oder ähnliches geeignet (also 
keine Metallbohrungen wie mit TBM1). Die Fertigungskosten für diese 
Masch. konnten um einiges im Vergleich zu TBM1 gesenkt werden und werden 
sicher im zweistelligen Bereich bleiben können.

Nun bin ich erstmal gespannt auf weitere Rückmeldungen der Tester und 
möchte mich auch an dieser Stelle für deren Mitarbeit und Unterstützung 
bedanken. Ich konnte schon einigen Nutzen daraus ziehen.

Gruß Dani

Autor: Frank Link (franklink)
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Hallo Daniel,
ich stelle mich gerne als weitere Testperson zur Verfügung. Über das 
Testszenario kannst Du mich ja per Mail informieren.

Ich muss in nächster Zeit eine größere Menge Platinen bohren.

Gruß
Frank

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Frank Link wrote:
> Hallo Daniel,
> ich stelle mich gerne als weitere Testperson zur Verfügung. Über das
> Testszenario kannst Du mich ja per Mail informieren.
>
> Ich muss in nächster Zeit eine größere Menge Platinen bohren.
>
> Gruß
> Frank

Hallo Frank,

setze DU selbst Dich bitte direkt  mit Daniel per PN wegen der Details 
in Verbindung. Das wäre schon deshalb auch für mich von Interesse, da 
ich dann die Weitergabe möglichst reibungslos abwickeln kann.
Vielen Dank.

hth,
Andrew

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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So, ich darf mal wieder etwas Leben in diesen Thread bringen.

Also die gute Nachricht: Die TBM Nr.2 ist eingetroffen, bohrt dank 
Riementrieb mit hoher Drehzahl und guter Bohrleistung in Epoxy, etc.

Also genau das was so für "Platinenbohren mit HM-Bohrer" angedacht ist.
Ergänzt hat Dani eine meiner Meinung nach ansprechende Metall-Abdeckung 
für Schalter und Elektrik.
Die Hebelmechanik ist solide wie von der Nr.1-Maschine schon gewohnt.

Ich werde das Gerät noch einige Zeit nutzen und diverse Bohrvarianten 
sowie Netzteile ausprobieren. Denn ich habe ja den Part des 
Elektro-Modders übernommen. Klar, das diese Informationen gerne hier 
eingestellt bzw. weitergegeben werden. Muß ja nicht jeder das Rad neu 
erfinden.

Ihr könnt Euch also bei Interesse mit Dani via PN in Verbindung setzen 
und solltet für die Termine Ostern einplanen. Das ist für mich so der 
Zeitpunkt an dem (aus meienr Sicht) meine Testphase ausläuft und die 
Maschine in den Weiterversand für den nächsten Tester/in gehen kann. 
Also, Versand nach Ostern von meiner Seite.

Vorläufiges Fazit: Ich meine für den Privatgebrauch ist das eine GUTE 
Platinenbohrmaschine, die schon jetzt fast im finalen Baustadium ist. 
Wer also sowas in nächster Zeit als Anschaffung sucht, der ist gut 
beraten Dani zu kontaktieren zwecks Modalitäten etc -- ach ja, und 
sicher auch wegen Kauf. Preise, Verfügbarkeit, etc -- PN an Dani bitte 
direkt.


hth,
Andrew

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen,

ich denke, wir haben mit TBM2 eine brauchbare Platinenbohrmasch. 
entwickelt.
Ob sich diese Maschine auch unter Werkstattbedingungen bewährt, sollte 
in weiteren Tests ermittelt werden.
Im Moment sind zwei Maschinen bei Testern, eine Dritte vom Typ TBM2 wird 
in Kürze fertiggestellt.

Wer von euch ist bereit, einen Test mit dieser Masch. durchzuführen?
Wer muß in nächster Zeit einige Platinen bohren?

Bitte kurze PN an mich.

Gruß
Dani

Autor: Peter F. (piet)
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Daniel Maier wrote:
> Ob sich diese Maschine auch unter Werkstattbedingungen bewährt, sollte
> in weiteren Tests ermittelt werden.
> Im Moment sind zwei Maschinen bei Testern, eine Dritte vom Typ TBM2 wird
> in Kürze fertiggestellt.

Es passt zwar gerade nicht direkt zum Thema, wobei irgendwie schon, 
bevor ich jetzt nen neues Thema aufmach ;-)

Wie Praktisch könnte eine Motorisierte Z-Achse beim Bohren sein?
Ich habe überlegt ob es vielleicht praktisch sein könnte einen 
umgebauten Servo oder Schrittmotor zu benutzen.
In verbindung mit zwei Fußtastern zur Sicherheit.

Bohrtiefe nach nullung über einen µC einstellbar.
Einen passenden Servo bekommt man ja für wenig Geld über Ebay, die 
Steuerung ist kleinkram, die Mechanik eigentlich auch.
Vielleicht mit zwei Stufen, bis 0,5mm vor die Platine fahren, nochmal 
kontrollieren ob die richtige stelle getroffen ist, bohren und wieder 
hoch.

Nen Schrittmotor währe teurer...

> Wer von euch ist bereit, einen Test mit dieser Masch. durchzuführen?
> Wer muß in nächster Zeit einige Platinen bohren?
>
> Bitte kurze PN an mich.

Ich habe zwar einige Platinen zu Bohren (~1K Löcher) aber möchte mein 
eigenes Setup dafür benutzen.
Sollte sich das als katastrophaler Fehler herausstellen lass ich von mir 
hören, dann brauch ich ne neue Maschine ;^^

> Gruß
> Dani

Mfg,
Peter

Autor: thomas (Gast)
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ein hallo an die tüftler

bin eben durch zufall auf den post gestoßen und muß sagen....ich konnte 
garnicht genug bekommen beim lesen. ein echt tolles projekt und ich 
bedauer es, das ich als tester leider nicht in frage komme, weil ich 
einfach zu wenig löcher zu bohren hätte.
wollte ja schon ganz nach unten scrollen, um meine vorschläge zu posten, 
aber die wurden ja schon umgesetzt. höhere drehzahl....riemenantrieb 
statt zahnrad.
neben der elektronik begeistert mich natürlich auch die mechanik. schon 
aus dem grunde hatte ich mir eine kleine cnc-portalfräse gebaut. ich 
kann also gut abschätzen, was da für eine arbeit drinn steckt.

nun sind ja hier auch kritische stimmen laut geworden, was ja auch 
durchaus sinnvoll sein kann. nur leider bleiben solche poster anonym, 
oder lassen ihre kritik nicht konstruktiv einfließen....schade !!!! so 
erweckt es leider den anschein, es ginge nur um miesmache. nun ja....das 
kennt man nicht nur aus diesem forum.

es wurde weiter oben mal erwähnt, das es vlt nicht schlecht wäre, den 
bohrständer ohne antrieb, aber mit adaption zu proxxon und konsorten zu 
überdenken. da ich auch den originalen bohrständer von proxxon habe und 
manchmal die fehlende leichtgängigkeit schon verflucht habe, würde mich 
mal interessieren, ob so ein "geschäftsmodell" weiter gedacht wurde, 
oder ob es vom tisch ist.

@ peter

die von dir angesprochene "halbautomatik" der Z-achse ist mir schon mal 
im netz untergekommen. leider habe ich mir die seite nicht gemerkt :-(
nur leider ist so etwas für eine serienfertigung und den angestrebten 
preisrahmen schlecht machbar denke ich mal.
aber als "MOD" zum selberanbau?.....warum nicht. ich fand die idee 
damals garnicht mal so abwegig. war auch über ein fußschalter gelöst.
das du aber der meinung bist, das stepper im vergleich zu servos zu 
teuer wären, verstehe ich nicht so ganz.
nun gut....zu meiner schande muß ich gestehen, das ich mich damals beim 
bau meiner potalfräse gleich für stepper entschieden habe, weil mir 
servos zu unbekannt waren. auch finde ich die ansteuerung von servos 
nicht gerade trivial im gegensatz zu steppern. sicher sind servos 
schneller, aber bedingt durch die drehzahl, sind da schon grenzen 
gesetzt, was die vorschubgeschwindigkeit angeht und da denke ich mal, 
das die von steppern gut abgedeckt wäre.

also ich wünsche dani, das er mit diesem projekt erfolgreich ist und 
wenn mein ständer....hmmmm....bohrständer ;-)) mal den geist aufgibt, 
wäre das eine gute altanative für mich.
in diesem sinne noch eine gute nacht allen.

gruß thomas

Autor: Peter F. (Gast)
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thomas wrote:
> die von dir angesprochene "halbautomatik" der Z-achse ist mir schon mal
> im netz untergekommen. leider habe ich mir die seite nicht gemerkt :-(
> nur leider ist so etwas für eine serienfertigung und den angestrebten
> preisrahmen schlecht machbar denke ich mal.

Mhmja, siehe unten ;-)

> aber als "MOD" zum selberanbau?.....warum nicht. ich fand die idee
> damals garnicht mal so abwegig. war auch über ein fußschalter gelöst.
> das du aber der meinung bist, das stepper im vergleich zu servos zu
> teuer wären, verstehe ich nicht so ganz.

Mhmja, siehe unten ;-)

> nun gut....zu meiner schande muß ich gestehen, das ich mich damals beim
> bau meiner potalfräse gleich für stepper entschieden habe, weil mir
> servos zu unbekannt waren. auch finde ich die ansteuerung von servos
> nicht gerade trivial im gegensatz zu steppern.

Ich meine einen Simplen Modellbauservo, sorry, da hatte ich mit etwas 
schlecht ausgedrückt.
Ist halt eine etwas dreckige Lösung aber unschlagbar günstig.

Die gibt es schon für ~15 Euro mit 10kg Stell/Haltekraft und 
Metallgetriebe. Wie brauchbar das ganze ist weiss ich nicht, man müsste 
sich auch ne ordentliche Mechanik überlegen wie man es an den 
Bohrständer bekommt.
Das größte Problem könnte die Verfahrgeschwindigkeit sein, je nachdem 
wie groß/klein die Übersetzung ist.

Aber ich denke das ist eher ein Hirngespinst als eine wirkliche Idee.

> also ich wünsche dani, das er mit diesem projekt erfolgreich ist und
> wenn mein ständer....hmmmm....bohrständer ;-))

Da schließ ich mich an ;)

Mfg,
Peter

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen,

danke für die gute Idee mit der automatischen Verstellung im der 
Z-Achse.
Mechanisch wäre das gut in die vorhandene Masch. zu intigrieren.
Das könnte eine Zusatzoption für Bastler sein (ich bereite die Mechanik 
vor und die Elektik macht dann der Intressent).

Leider hat sich noch keiner als weitere Testperson gemeldet.
Ich hoffe das liegt nicht an fehlendem Interesse sondern an der Angst, 
da etwas einzugehen, das Probleme machen könnte.
Ihr könnt euch ruhig an die bisherigen Tester wenden und da nachfragen, 
was da alles auf euch zukommt (außer testen eigendlich nichts).

Also, ich würd mich freuen wenn sich noch jemand melden würde.

Gruß und frohe, gesegnete Osterfeiertage.
Dani

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Wollt ja grade mal ne Meldung per PM machen, aber irgendwie bekomme ich 
da nur Fehlermeldungen des Boards.

/Hannes

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Johannes Studt wrote:
> Wollt ja grade mal ne Meldung per PM machen, aber irgendwie bekomme ich
> da nur Fehlermeldungen des Boards.
>
> /Hannes

Geht jetzt wieder mit den PN.

TBM2 steht hier versandbereit - alles weitere bitte direkt & zügig mit 
Dani vereinbaren.
TIA.


Andrew

Autor: tex (Gast)
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Hier mal die Meinung eines 94-Jährigen Werkzeugmachers zu diesem Projekt 
dem ich die Bilder und die Beschreibung gezeigt habe.
Bitte nicht darum zanken, sondern nur als Ideenpool verwenden.
Einige der Anregungen fanden sich auch schon in anderen Beiträgen, und 
wurden auch schon umgesetzt, ich füge sie nur der Vollständigkeit halber 
an.
-Die Übersetzung sollte mit Riemen und nicht über Zahnräder gemacht 
werden. Die Riemenscheiben sollten aus Messing sein um bei kleinen 
Abmessungen eine hohe Masseträgheit zu erreichen.
- Das Getriebe ist zu kurz (gemint sind die Wellenlängen) weil die 
Hebelkräfte bei so kurzen Wellen auf die Lager schlagen.
- Die Lagerung der Spindel sollte ein Gleitlager sein und kein 
Kugellager, wobei die Lagerhülsen aus Messing, und die Welle aus Stahl 
sein sollte. (besonders reibungsarme Lagerung)
Der Motor braucht eine mechanische Stabilisierung an der Rückseite (der 
Oberseite)
- Das Rohr ist die einfache Lösung des Ständers. Präziser wäre aber ein 
Kantrohr mit aufgesetztem Schwalbenschwanz.

und von mir:
ein Anschluss für eine Absaugung der Späne wäre schön.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Daniel Maier wrote:
> ...
> Leider hat sich noch keiner als weitere Testperson gemeldet.
> Ich hoffe das liegt nicht an fehlendem Interesse sondern an der Angst,
> da etwas einzugehen, das Probleme machen könnte.
> Ihr könnt euch ruhig an die bisherigen Tester wenden und da nachfragen,
> was da alles auf euch zukommt (außer testen eigendlich nichts).

Ich kann das nur bestätigen: Der Ablauf ist wirklich problemlos. Das 
einzige was Dani möchte ist ein pfleglicher Umgang mit dem Gerät (sollte 
ja eignetlich Ehrensache sein) sowie die Zusicherung das man das 
Maschinchen zurückgibt (was bei geliehenem Eigentum auch 
selbstverständlich sein sollte).

Was auf den Tester zukommt: Nun, ich kann da zur Zeit nur meine 
Erfahrung schildern (Alex hat die TBM1 noch in Arbeit, vielleicht lesen 
wir hier mal demnächst etwas von ihm?):

Es kommt jede Menge Spaß auf einen zu. Das Gerät ist solide gebaut, man 
kann so richtig schön damit probieren und wenn man gerne Gehäuse 
kleineren Ausmaßes bearbeitet (so bis ca. Frontplatte 3/4 19Zoll 
Gehäuse) aus Alu, Messing, Holz, Kunststoff: Dann ist die TBM1 sehr 
hilfreich und wie ich meine: Präzise. Es macht Freude damit zu werkeln 
und die Arbeitsergebnisse finde ich überzeugend. Für gelegentlich 
Platinebohr-Löcher (so bis 300-400 Stück pro Stunde) auc hok mit 
HM-Bohrer

Die TBM2 ist dagegen ein für Platinen noch besser geeignet. Höhere 
Drehzahl schafft da in Epoxy/FR4 Vorteile. Das so als grobe Richtung für 
eine Auswahl. Natürlich sind die Grenzen fließend. Aber jeder, der man 
längere Zeit mit dem Thema Bohrmaschine zu tun hat, kennt das zur 
Genüge.

hth,
Andrew

Autor: Johannes S. (demofreak)
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So,

ich hab jetzt endlich die Zeit gefunden, das Gerät auch mal zu benutzen 
und sinnvollerweise gleich einen Kollegen dazugebeten, der ebenfalls ein 
paar Platinen zu bohren hatte. Benutzt habe ich normale Bohrer in dem 
der Maschine beigelegten Spannzangen-Aufsatzbohrfutter.

Das Maschinchen zieht ca. 6A aus einem 12V-Netzteil, da muss man also 
auch an einem PC-Netzteil nix umbauen, sondern nur die Einschaltbrücke 
am ATX-Stecker setzen. Falls das für einen geneigten Tester eine 
mögliche Hürde gewesen sein sollte, kann ich insofern beruhigen.

Das Laufgeräusch ist erträglich, es schmerzt auch nach einer Stunde noch 
nicht in den Ohren. Warm wird das Gehäuse dafür wirklich reichlich, vllt 
sollte da eine Methode der Wärmeabfuhr gefunden werden.

Das Gerät steht durch sein beachtliches Gewicht schön fest auf dem 
Tisch. Alles, was man so einstellen muss, geht mit wenigen Handgriffen. 
Der Kollege fand, dass es schön wäre, wenn der Tisch und die Maschine 
mit einer Nutführung gegen Verdrehen gesichert wären, damit man beim 
Höhenverstellen nicht den Bohrer aus der Senkrechten über dem Loch im 
Tisch dreht, aber das ist m.E. verschmerzbar. Was viel mehr stört, ist 
die fehlende Arretierung der Bohrachse beim Bohrerwechsel. Man braucht 
auf diese Art drei Hände: eine zum Festhalten der Spindel, eine zum 
Auf/Zuschrauben des Futters und eine, die den Bohrer hält. Da wäre ein 
beigelegter Metallstift, den man da irgendwie durch die Bohrspindel 
schieben könnte und der die Spindel gegen Verdrehen sichert, während man 
mit zwei Händen unten am Futter rumfummelt, sehr sinnvoll.

Beim Arbeiten fallen ein paar kleine Punkte auf, die man verbessern 
könnte:

- Staubabsaugung bzw. -abblasung wäre hilfreich, damit man nicht aller 
10 Sekunden den Bohrstaub wegpusten muss ;). Könnte man vllt gleich mit 
der Motorkühlung verbinden.
- die Lampe nutzt so, wie sie derzeit ist, gar nix. Sie spiegelt einem 
vor der Maschine Sitzenden über die Kupferleiterbahnen direkt ins Auge, 
dadurch kann man im Arbeitsbereich nix mehr erkennen. Ich habe die Lampe 
daher immer ausgeschaltet. Besser wäre es, wenn sie von der Seite bzw. 
von vorn/oben leuchten würde.
- ein klein wenig Spiel ist trotz der soliden Verarbeitung drin. Wenn 
man an dem sehr langen Hebel seitwärts drückt, bewegt sich auch der 
Bohrer seitlich. Mir ist das so nicht aufgefallen, aber der Kollege hat 
offenbar eine unruhige Hand beim Niederdrücken des Hebels ;)

Von diesen Kleinigkeiten abgesehen ist das Gerät ein wirklich gutes 
Arbeitsmittel. Mit solchen Proxxon/Dremel/whatever-Bohrständern ist es 
überhaupt nicht vergleichbar. Ich würde es glatt behalten wollen.


/Hannes

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Hallo zusammen!

Nachdem Johannes bereits geschrieben hat, melde ich mich auch mal zu 
Wort.  Ich habe bereits einige Zeit die TBM1 bei mir, bin aber leider 
nur sehr sporadisch zum Testen gekommen. Hier nun auch meine Eindrücke 
zur Platinenbohrmaschine:

Um es vorweg zu nehmen: Die Maschine ist das Überzeugendste, was ich 
bislang zum Platinenbohren benutzt habe! Das Konzept ist also schon mal 
ein gutes.

Die TBM1 ist die oben gezeigte Maschine mit Bohrfutter und 
2-Gang-Zahngetriebe. Soweit ich es Testen konnte, macht der Maschine 
auch härteres Bohrmaterial nichts aus. Ich hatte es mit einem 9mm 
Kupferblock ausprobiert, was der Maschine aber keine Schwierigkeiten 
macht, obwohl die Drehgeschwindigkeit dazu auch mit der größeren 
Übersetzung wohl etwas zu hoch war.

Viel mehr interessiert mich persönlich allerdings die Eignung als 
Platinenbohrmaschine. Da entfalten sich die Qualitäten der TMB1 erst 
richtig. Ein sehr präzises Bohren ist möglich! Beim Testen ist kein 
einziger 0.3mm VHM-Bohrer abgebrochen. Durch die saubere Konstruktion 
und Verarbeitung der Maschinenteile sind die Ergebnisse sehr gut 
reproduzierbar.

Weiter oben im Thread hatte ich angekündigt, eine Drehzahlregelung für 
die Maschine bauen zu wollen. Das hat sich als überflüssig 
herausgestellt. Zumindest beim Platinenbohren ist es am geschicktesten, 
wenn der Motor mit maximaler Geschwindigkeit läuft. Bei der TBM2 ohne 
Gangschaltung mag es je nach Anwendung jedoch sinnvoll sein, die 
Drehzahl zu steuern.

Zu meinen hoffentlich konstruktiven Vorschläge:
- Wie Hannes schon sagte, hat die Maschine ein leichtes Spiel in 
Winkelrichtung. Wenn man den Hebel beim Runterdrücken zusätzlich leicht 
nach links oder rechts drückt, fällt dieses Spiel nicht weiter auf, 
aber gewünscht ist es wohl kaum.
Ich denke, dass das Spiel von einer etwas zu großen Bohrung in der 
Messing(?)-Führung herrührt. Leider weiß ich hier keine einfache 
Abhilfe.

- Statt des Bohrkopfes wäre mir eine Spannzange lieber. Erstens hätte 
man so eine bessere Sicht auf die Platine. Zumindest fällt mir das 
Zielen mit einem steilen Blickwinkel einfacher. Und zweitens ist die 
Handhabung des Bohrfutters nicht einfach. Da man nicht in die 
Bohreraufnahme schauen kann, ist es mir sehr oft passiert, dass der 
Bohrer schief zwischen den Spannbacken saß.
Dani, bei der TBM1 ist die Spindel zu lang. Wenn man den Bohrkopf ganz 
öffnet, drückt er sich selbst aus dem Morsekonus.

- Da ich eher Wert aufs Platinenbohren als die universelle 
Einsetzbarkeit lege, wäre mir auch der Riemenantrieb ohne Gänge lieber. 
Auch wenn die Lautstärke der TBM1 nicht zu hoch ist, ist hier die 
leisere Variante besser. Wenn die Haltbarkeit des Riemens kein Problem 
ist, plädiere ich sehr dafür.
Falls ohne die Gangschaltung das Antriebsgehäuse etwas kleiner ausfallen 
könnte, wäre das auch ein großer Gewinn für die Sicht auf die Platine.

- Bei der Beleuchtung bin ich anderer Meinung als Hannes. Gerade durch 
den schrägen Lichteinfall kann man den Schatten des Bohrers zum besseren 
Zielen verwenden.
Der Schatten zeigt immer in Richtung der Stelle, wo der Bohrer 
auftreffen wird.
Ich wünsche mir sogar zusätzlich eine zweite LED von der anderen Seite, 
so dass man zwei Schatten erhält, die sich genau im Bohrloch treffen.

- Die Feder ist meiner Meinung nach zu stark. Man spürt schlecht, wie 
viel Druck man auf die Platine gibt. Mit einer etwas schwächeren Feder 
könnte man den Druck besser dosieren. Aber man kann die Feder ja auch 
selbst kürzen.

- Wäre es möglich, eine Art Schnellspanner zur Höheneinstellung zu 
verwenden? Je nach Bohrer, Platine und Bohrunterlage (die TBM1 hat kein 
Loch in der Bodenplatte) muss die Höhe schon mal verstellt werden. 
Vielleicht kann ja statt des Hantierens mit dem Sechskantschlüssel ein 
schneller Griff zum Schnellspanner (wie beim Fahrrad) reichen.

Eine Führung im Ständerrohr wäre natürlich auch super, aber ich weiß 
nicht, ob es den Herstellungsaufwand nicht zu sehr erhöht.


Soweit erstmal von mir. Hoffentlich habe ich nichts wesentliches 
vergessen, aber war so ja auch schon genug.
Wie gesagt: Die Maschine ist so schon sehr gut! Und sie hat noch 
Potential, mit kleinen Veränderungen sogar noch besser zu werden.

Dani, vielen Dank für deine Entwicklungsarbeit!

Alex

Autor: Ehemaliger Bohrknecht (Gast)
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Mir wäre der Weg der rechten Hand von der Platine zum Hebel zu lang.
Vorziehen würde ich einen Hebel, der nach unten zur rechten Hand ragt, 
so dass man Hand und Arm nur sehr wenig bewegen muss, um von der Platine 
zum Hebel zu wechseln und diesen zu betätigen. Sparsame Bewegungen sind 
auch eine Frage der Ergonomie.

Den Hub würde ich mir immer so einstellen (wollen), dass man den Hebel 
kaum noch bewegen muss, also so, dass der Bohrer knapp über der Platine 
steht. Außerdem kann man so besser zielen.

Für das Zielen wäre es auch gut, wie einer schon andeutete, wenn man 
eine zielgenaue, gut erkennbare optische Markierung für die Stelle hat, 
an der der Bohrer dann runterkommen wird.

Ich habe mal an einer teuren Profimaschine gearbeitet. Da war eine Art 
Sichtschirm, die vergrößert den beleuchteten Bohrbereich mit Fadenkreuz 
darstellt. Wenn man die Platine dann beidhändig korrekt positioniert 
hatte, wurde ein Fußpedal gedrückt, und der Bohrer kam dann recht fix 
von unten kurz durch die Platine. Das war schon ein sehr angenehmes 
Arbeiten. Vielleicht kann man das hier ähnlich machen.

Späne wegblasen (besser: saugen) erscheint mir auch sehr sinnvoll. Am 
besten so, dass es keinen Zug gibt, also keine Bindehautentzündung o.ä.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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@ AleaxandeR:

Es freut mich zu lesen dass Du meine Erfahrungen zu Drehzahlregelung 
(hier: nicht nötig) zustimmst.


Für die Beleuchtung: Sieht für mic hnahc Sichtung der diversne Beiträge 
so aus das es ca. hälftig mit der Lösung so wie sie jetzt ist zufriedne 
ist.
Und die andere Hälfte über Blendung klagt.


Nu ja, klar kann man ein Bohrloch zentrisch unter den Bohrer setzen in 
die Halteplatte. Und so die Bohrung von unten beleuchten.

Es macht aber das Kontrukt (so denn die Sache solide ohne Spannpratzen 
auf dme Tishc stehen soll) mechanisch deutlich aufwendiger. Den 
irgendwie muß Platzgeschaffen werdne für die LED, und zwar so das man 
nicht gleich in derne Gehäuse bohrt. Eine daraus darausresultierende 
Standplatte ist schnell bei 20mm und mehr Dicke -- als Option sicher bei 
entsprechnenden Mehrkosten denkbar.

Wesentlich ist die solide Führung, ist hier schon soweit geben.

- Die Feder ist meiner Meinung nach zu stark. Man spürt schlecht, wie
viel Druck man auf die Platine gibt. Mit einer etwas schwächeren Feder
könnte man den Druck besser dosieren. Aber man kann die Feder ja auch
selbst kürzen.

Kann man sicher realisieren. Aber soweit ich mich entsinne konnte man 
die Feder etwas "entspannen"2 - klappt das bei dir?

- Wäre es möglich, eine Art Schnellspanner zur Höheneinstellung zu
verwenden? Je nach Bohrer, Platine und Bohrunterlage (die TBM1 hat kein
Loch in der Bodenplatte) muss die Höhe schon mal verstellt werden.
Vielleicht kann ja statt des Hantierens mit dem Sechskantschlüssel ein
schneller Griff zum Schnellspanner (wie beim Fahrrad) reichen.

Das könnte mna hinkriegne.
Ebenso ist bereits angeregt, die Vielzahl der Inbus-Maße zu 
vereinheitlichen -- das macht dann die Sache schon deutlich angenehmer 
(a la Modell Ikea-Einheitsknochen).


Was die Einstellbarkeit des Hebelweges angeht (@ ehemaliger Bohrknecht): 
Das haben beide TBM Testmaschinen bereits.
Saugeranschluß (nur für Industriegeräte wie WAP, Nilfisk,Alto,Tennant, 
Scheppach): bieten wir auf Wunsch gegen 5 euro Mehrpreis an.


Freut mich aber das hier mal wieder was von den beiden Testern 
zurückkommt, bitte mahct weiter.

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo Zusammen,

vielen Dank euch beiden Testern bei eurer guten Arbeit und den 
Testinfos.

Ich möchte mal kurz zusammenfassen:

- An der Beleuchtung scheiden sich offensichtlich die Geister. Zwei 
Tester haben sie OK gefunden, einer findet sie schlecht.
--Mein Vorschlag: Ich werde mit Johannes Kontakt aufnehmen und ihm eine 
andere Lösung Vorschlagen, die er dann testen kann.

-Feststellmöglichkeit der Bohrspindel zum einbau der BOhrer.
--Das ist ein guter Vorschlag, da hab vorher noch gar nicht darüber 
nachgedacht. Das lässt sich allerdings nur an meinen neuzubauenden 
Maschinen verwirklichen, da ich eine Bohrung in die Grundplatte setzen 
muss.

-Es wurde von Alex eine Schnellverstellung des Bohrkopfes zur 
Tischplatte angeregt. Das gibt es schon bei der TBM2 so dass dort 
Werkzeuglos verstellt werden kann.
--Ich denke, das haben wir mit TBM2 erledigt.

-Wärmeentwicklung an TBM2
--Das hat was mit dem Riementrieb zu tun, leider hat jeder Riemen etwas 
Schlunpf das wiederrum zu Reibung und Wärme führt. Ausserdem fahren wir 
mit den Drehzahlen am oberen limit der zulässigen Spezifikationen. Das 
ist für mich noch keine hundertprozentige Lösung doch hatte ich noch 
keine Zeit nach anderen Riemen zu schauen.
Ich habe mit der dritten Maschine die bei mir steht viele Stunden 
Dauerläufe gefahren und festgestellt, dass sich das Gehäuse nach relativ 
kurzer Zeit erwärmt, dann aber auch nach Stunden die Temperatur nicht 
weiter steigt das heißt konstant bleibt.
Meiner Ansicht nach ist daher eine Maschinenkühlung nicht erforderlich.
Ihr könnt die Testmaschine ruhig in den Keller stellen und mal drei Tage 
durchlaufen lassen (Stromkosten gehen halt auf eure Rechnung:-) )

-Spiel in der Verdrehsicherung. Wurde von beiden Testern entdeckt.
--Das habe ich schon beim Zusammenbauen bemerkt jedoch ist mir damals 
nichts dazu eingefallen. Das problem ist, dass wenn ich die 
Messinggleitschuhe zu eng mache, das ganze Ding sich verkanntet, mach 
ich zuviel Spiel rein dann wackelts.
Mitlerweile habe ich einen Test mit zwei Führungskugellager gemacht
( siehe Foto oben) , die den Vorteil haben, dass sich nicht mehr 
verkannten kann weil das eine Abrollbewegung ist. Ich hab das bei meiner 
Masch. testweise eingebaut und werde Johannes für die TBM2 einen 
Testadapter schicken den er relativ leicht gegen den Messinggleitschuh 
austauschen kann. Dann kann man evtl. auch die Feder etwas abkürzen da 
dann die Reibung wegfällt.
an einer nächsten Masch. werde ich das gleich ohne Adapter so einbauen.


Die weitere Vorgehensweise wird so sein, dass ich nach Absprache mit den 
Testern ihnen noch weitere Zeit zum Testen gebe. Evtl. werde ich 
Alexander meine zweite TBM2 schicken, dass er auch die Platinenvariante 
testen kann.

Noch immer haben sich sonst keine weiteren Interessenten gemeldet, die 
sich als Testpersonen zur Verfügung stellen würden.
Das finde ich schade zumal wir oben ja gesehen haben wie possitiv sich 
ein Projek entwickeln kann wenn verschiedene Meinungen und 
Testergebnisse zusammenfließen.
Als vielleicht überlegt sichs der eine oder andre und meldet sich via PN 
bei mir.

Das mit dem irgendwo oben angesprochenen Bohrständer für handerlübliche 
Maschinen wurde noch nicht vergessen, wurde jedoch aus Zeitgründen noch 
nicht weitergemacht.
Da ich Beruflich zur Zeit etwas im Stress bin, ist es durchaus möglich, 
dass sich so manche in diesem Gesammtprojekt etwas hinzieht. Das ist 
jedoch nicht das Anzeichen von fehlendem Interesse, sondern einfach 
Zeitmangel, da das ganze für mich nebenher laufen muss.

Gruß
Dani

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Daniel Maier schrieb:
> --Mein Vorschlag: Ich werde mit Johannes Kontakt aufnehmen und ihm eine
> andere Lösung Vorschlagen, die er dann testen kann.

Geht los. :)

> Ihr könnt die Testmaschine ruhig in den Keller stellen und mal drei Tage
> durchlaufen lassen (Stromkosten gehen halt auf eure Rechnung:-) )

Stimmt, sie wird recht schnell warm und dann aber auch lange Zeit nicht 
wärmer (mit der Hand gefühlt, nicht gemessen, könnte ich aber bei Bedarf 
mal machen). Wenn das dem Motor nicht schadet, isses vllt wirklich kein 
Problem.

> verkannten kann weil das eine Abrollbewegung ist. Ich hab das bei meiner
> Masch. testweise eingebaut und werde Johannes für die TBM2 einen
> Testadapter schicken den er relativ leicht gegen den Messinggleitschuh
> austauschen kann. Dann kann man evtl. auch die Feder etwas abkürzen da
> dann die Reibung wegfällt.

Na da bin ich ja mal gespannt. :)

> Noch immer haben sich sonst keine weiteren Interessenten gemeldet, die
> sich als Testpersonen zur Verfügung stellen würden.

Versteh ich spätestens, seitdem ich die TBM2 hier habe, auch nicht mehr, 
weil es wirklich Spass macht, das Ding zu benutzen. Aber es hat auch 
sein Gutes: um so länger steht sie hier bei mir. :-D duck_und_weg

/Hannes

Autor: MaWin (Gast)
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Nur mal eine Frage, keine Kritik:

Was ist an dem Bohrständer besser als an einem MBS140/S von Proxxon mit 
FBS230 bzw. Micromot50?

Ähnlich den Testern (die die TBM schon real in den Händen hatten) könnte 
mir nämlich durchaus Besseres vorstellen als die Proxxon Geräte, z.B. 
etwas was den Bohrpunkt mit einem Fadenkreuz anzeichnet und unter einer 
Lupe zeigt, von unten bohrt und den Bohrstaub nach unten rieseln lässt, 
mit einem Fusschalter den Bohrer hineinschiebt damit man beide Hände zum 
Positionieren frei hätte, einer Hilfsführung damit man das 2.54mm Raster 
- nach dem man das erste Loch als Referenz gebohrt hat -  leicht trifft, 
oder eine Mechanik die vor dem Absenken des Bohrers erst mal etwas 
absenkt, was die Platine festhält, damit man nicht aus Versehen den 
0.4mm Bohrer mit der Platine wegreisst, einer Technik um Durchmesser 
schnell zu wechseln, z.B. 4 Motoren und bestückte Bohrköpfe, einer für 
Vias von 0.4-0.6mm, einer für normale Beinchen von 0.8-1.0mm, einer für 
dicke Beinchen von 1-1.3mm, einer für Befestigungsbohrungen mit 3-4mm, 
aber all das hat euer Bohrständer ja nicht.

Insofern die Frage, was ist an ihm besser, das den Umstieg lohnt?

Autor: Alex (Gast)
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Kann man bestimmt alles umsetzen, aber ich denke das ändert den 
angestrebten Preis erheblich.

Und wenn die Maschine nuer etwas besser ist wie genannte Kombination und 
unter hundert Euro kosten soll, ist schon was gewonnen.

Autor: Alex (Gast)
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>oder eine Mechanik die vor dem Absenken des Bohrers erst mal etwas
>absenkt, was die Platine festhält, damit man nicht aus Versehen den
>0.4mm Bohrer mit der Platine wegreisst

Weiss gar nicht, ob das so sinnvoll ist, da sich der HM-Bohrer ja dann 
nicht mehr im geätzen Loch zentrieren kann. Würde mich aber aus reinem 
Interesse mal interessieren, wie die Meinungen dazu sind. Ausprobieren 
ist mir mit den Bungard Platinenbohrern zu teuer :)

Autor: MaWin (Gast)
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> Da sich der Bohrer nicht mehr im geätzen Loch zentrieren kann

Das soll ein Hartmetallbohrer auch nicht. Der ist hart, nicht flexibel. 
Der bohrt (hoffentlich) genau dort, wo ihn der Bohrständer hin absenkt. 
Jedes abweichen, durch abrutschen in ein Zentierloch, wäre fatal. Wenn 
der Bohrer scharf ist, wird er sein Loch auch halb genau dort bohren, 
wohin er abgesenkt wird, und wenn das halb auf einer Kante ist. Beim 
hier vorhandenen MBS140 kann ich das bestätigen, allerdings ätzt man 
Platinen für Hartmetallbohrer ohne solche Ansenklöcher.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Alex schrieb:
> Kann man bestimmt alles umsetzen, aber ich denke das ändert den
> angestrebten Preis erheblich.


Das sehe ich genauso.

>
> Und wenn die Maschine nuer etwas besser ist wie genannte Kombination und
> unter hundert Euro kosten soll, ist schon was gewonnen.


Genau für sowas war ja es ja ursprünglich gedacht. Dass man es nicht 
allen Interessenten recht machen kann, ist auch (irgendwie) klar.

Fazit: Es wird einige Leute geben, die mit der TBM Lösung hochzufrieden 
sind.
Und andere, die wohl besser weiter nach einer Lösung suchen.


Die "von unten Bohren" Lösung  ist ja bereits mehrmals angesprochen 
worden. Ebenso eine "von unten beleuchten" Lösung. Oder eine "Bohrstaub 
hinfort" Lösung. Klar, kann man alles machen. Aber da möge sich jemand 
anders dran versuchen. All das zusammen sprengt den Rahmen der 100 Euro, 
und selbst Teile davon lassen das Teil deutlich über 100 Euro teuer 
werden.

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Andrew Taylor schrieb:
[Beleuchtung]
> Nu ja, klar kann man ein Bohrloch zentrisch unter den Bohrer setzen in
> die Halteplatte. Und so die Bohrung von unten beleuchten.
>
> Es macht aber das Kontrukt (so denn die Sache solide ohne Spannpratzen
> auf dme Tishc stehen soll) mechanisch deutlich aufwendiger. Den
> irgendwie muß Platzgeschaffen werdne für die LED, und zwar so das man
> nicht gleich in derne Gehäuse bohrt. Eine daraus darausresultierende
> Standplatte ist schnell bei 20mm und mehr Dicke -- als Option sicher bei
> entsprechnenden Mehrkosten denkbar.

Wenn man von unten beleuchten will, stelle ich mir eher eine eigene 
Anpassung vor, die sich jeder schnell mit einer LED und einem wie auch 
immer gearteten Kasten, der dann auf die Halteplatte gelegt wird, selber 
bauen kann.

> [Feder zu stark]
>
> Kann man sicher realisieren. Aber soweit ich mich entsinne konnte man
> die Feder etwas "entspannen"2 - klappt das bei dir?

Hm, nein, ist hier bei der TBM1 nicht vorgesehen.

> Saugeranschluß (nur für Industriegeräte wie WAP, Nilfisk,Alto,Tennant,
> Scheppach): bieten wir auf Wunsch gegen 5 euro Mehrpreis an.

Wodurch zeichnen sich die Anschlüsse solcher Industriegeräte aus? Und 
inwiefern ist das für den Hobbybastler geeignet?

BTW: Bist du in die Entwicklung bzw. Vermarktung der 
Platinenbohrmaschine mit eingestiegen?

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Daniel Maier schrieb:
> -Es wurde von Alex eine Schnellverstellung des Bohrkopfes zur
> Tischplatte angeregt. Das gibt es schon bei der TBM2 so dass dort
> Werkzeuglos verstellt werden kann.
> --Ich denke, das haben wir mit TBM2 erledigt.

Sehr schön!

> -Wärmeentwicklung an TBM2
> --Das hat was mit dem Riementrieb zu tun, leider hat jeder Riemen etwas
> Schlunpf das wiederrum zu Reibung und Wärme führt.

Wäre es möglich, einen Motor mit doppelseitig rausgeführter Welle zu 
benutzen und am oberen Ende einen Lüfter zu realisieren? Mit einigen 
Schlitzen im Gehäuse wäre es doch schon eine einfache, aber effektive 
Kühlung.

Aber vielleicht erübrigt es sich ja mit einem anderen Riemen.


> Noch immer haben sich sonst keine weiteren Interessenten gemeldet, die
> sich als Testpersonen zur Verfügung stellen würden.
> Das finde ich schade zumal wir oben ja gesehen haben wie possitiv sich
> ein Projek entwickeln kann wenn verschiedene Meinungen und
> Testergebnisse zusammenfließen.
> Als vielleicht überlegt sichs der eine oder andre und meldet sich via PN
> bei mir.

Ich kann die Platinenbohrmaschine von Daniel sehr empfehlen! Es macht in 
der Tat Spaß, damit zu arbeiten, wie Hannes schon schrieb.

Alex

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Alexander Horst schrieb:
>>> Saugeranschluß (nur für Industriegeräte wie WAP, Nilfisk,Alto,Tennant,
>> Scheppach): bieten wir auf Wunsch gegen 5 euro Mehrpreis an.
>
> Wodurch zeichnen sich die Anschlüsse solcher Industriegeräte aus?

Sie passen ins System formschlüssig.

> Und
> inwiefern ist das für den Hobbybastler geeignet?

Sofenr Hobbybastler solide Qualität zu schätzen wissen, dann sind diese 
geeignet.

>
> BTW: Bist du in die Entwicklung bzw. Vermarktung der
> Platinenbohrmaschine mit eingestiegen?

Wenn Du mal oben anfängst und liest, wird Dir vielleicht auffallen das 
ich da seit Anbeginn dabei bin.

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Andrew Taylor schrieb:
[Saugeranschluß für Industriegeräte]
>> Wodurch zeichnen sich die Anschlüsse solcher Industriegeräte aus?
>
> Sie passen ins System formschlüssig.

Ich meinte eher die geometrischen Eigenheiten. Auf den Websites der 
Hersteller, die du erwähnt hattest, konnte ich auf die Schnelle nichts 
finden.

>> Und inwiefern ist das für den Hobbybastler geeignet?
>
> Sofenr Hobbybastler solide Qualität zu schätzen wissen, dann sind diese
> geeignet.

Um an die obige Frage anzuschließen: Wie verträgt sich ein solcher 
Anschluss mit den "normalen Hausmitteln"?


>> BTW: Bist du in die Entwicklung bzw. Vermarktung der
>> Platinenbohrmaschine mit eingestiegen?
>
> Wenn Du mal oben anfängst und liest, wird Dir vielleicht auffallen das
> ich da seit Anbeginn dabei bin.

Im Thread bin ich ja auch seit dem ersten Tag vertreten. Mir war nur 
neu, dass du mit anbietest.

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Johannes Studt schrieb:
> Daniel Maier schrieb:
>> Testadapter schicken den er relativ leicht gegen den Messinggleitschuh
>> austauschen kann. Dann kann man evtl. auch die Feder etwas abkürzen da
>> dann die Reibung wegfällt.
> Na da bin ich ja mal gespannt. :)

So, gerade eingebaut und getestet (bzw. testen lassen vom oben bereits 
erwähnten Kollegen). Alles bestens jetzt, das Spiel ist Geschichte.
Heute hat übrigens das LED-Licht beim Bohren nicht wirklich geblendet, 
das ist also irgendwie auch tagesformabhängig, wer weiß...

/Hannes

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Johannes Studt schrieb:
> Johannes Studt schrieb:
>> Daniel Maier schrieb:
>>> Testadapter schicken den er relativ leicht gegen den Messinggleitschuh
>>> austauschen kann. Dann kann man evtl. auch die Feder etwas abkürzen da
>>> dann die Reibung wegfällt.
>> Na da bin ich ja mal gespannt. :)
>
> So, gerade eingebaut und getestet (bzw. testen lassen vom oben bereits
> erwähnten Kollegen). Alles bestens jetzt, das Spiel ist Geschichte.

Klasse! Damit ist nun wirklich sehr präzises Bohren möglich.

> Heute hat übrigens das LED-Licht beim Bohren nicht wirklich geblendet,
> das ist also irgendwie auch tagesformabhängig, wer weiß...

Na also, ich dachte doch, dass es mit dem LED-Licht eigentlich ganz gut 
ist ;)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Habe mir heute bei Johannes die Maschine auch mal ansehen können.  Auch
ich bin sehr angetan von der guten Verarbeitung des Geräts, wirklich
ein schönes Stück!  (Ob ich sie auch kaufen würde, weiß ich nicht, so
wirklich nennenswert ist mein Aufkommen an Platinenbohrungen im Jahr
gar nicht...)

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Habe mir heute bei Johannes die Maschine auch mal ansehen können.  Auch
> ich bin sehr angetan von der guten Verarbeitung des Geräts, wirklich
> ein schönes Stück!


Schön, das dieser Punkt auch bei Dir positiv aufgefallen ist.

> (Ob ich sie auch kaufen würde, weiß ich nicht, ...

So kurz wie hier die Warteschlange der testbereiten Personen ist, würde 
ich mal sagen:
Schade dass sich Dani all die Mühe gemacht hat, denn die Zahl der 
ernsthaften Kaufwilligen ist hier im Forum wohl im einstelligen 
Binär-Bereich.

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen,

nach langer Pause möchte ich mich mal wieder kurz melden.
Es ist sehr ruhig geworden und das liegt sicher zu einem grossen Teil an 
mir. Ich bin gerade mit meiner frei verfügbaren Zeit ziemlich am Limit 
und habe desshalb hier erstmal nicht allzuviel weitergetrieben.
Außerdem bin ich doch etwas irritiert über so viel Zurückhaltung in 
Bezug auf Testfreiwillige, dass ich mich ernstlich frage, ob ich 
überhaupt weitermachen soll.
Kann es sein, dass die Platinenbohrgemeinde tatsächlich mit den auf dem 
Markt erhältlichen Bohrständer zufrieden sind?

Ich werde in naher Zukunft wieder mmehr Zeit zur Verfügung haben und 
dann, wenn Interesse besteht, evtl. 10 Masch. montieren.

Meine Frage nun dazu:
Wie denkt ihr über das ganze Projekt, macht es tatsächlich Sinn, 
weiterzumache?
Wenn nicht, dann wars für mich eine gute Übung und für die Tester wars 
denke ich, auch interessant, also kein Beinbruch.
Ich werde morgen eine TBM2 zu hola schicken, er hat immer noch TBM1.
Diese könnte evtl. zu einem anderen Tester gehen.

Bin gespannt auf eure ehrlichen Antworten in Bezug auf obige Frage.
Gruß Dani

Autor: Schwups... (Gast)
Datum:

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>Es ist sehr ruhig geworden und das liegt sicher zu einem grossen Teil an
>mir

Oder das Ferienzeit ist?

Autor: Blackbird (Gast)
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Zum Testen habe ich nicht die Zeit, aber brauchen könnte ich so eine 
Maschine schon. Besonders im Winter bin ich mit Platinen-Bohren für 
meine Modellbahn und abgebrochene-Bohrer-Nachkaufen (zu) viel 
beschäftigt.
Die Tischbohrmaschine, die ich habe, ist zwar präzise aber viel zu 
langsam.

Die TBM2 kann man doch mit jedem anderem Mabucchi 550/600/650 umrüsten 
(3,17mm-Welle)? Hat sie eine Aufnahme für die Proxxon-Spannzwinge?

Was soll sie mit Versand denn kosten?


Blackbird

Autor: Emmet L. brown (doc_brown)
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Hallo Dani,

habe den Thread gerade erst entdeckt und bin völlig off socks, ob Deiner 
genialen Leistung. Ich habe ein faible für soliden Maschinenbau und 
alleine die Fotos Deiner Werke sind beeindruckend!

Ich selbst habe so ein Baumarkt-Billich-Teil aus Presspappe, äh, meine 
natürlich Aludruckguss :(
Auch wenn mich die Machart des Teiles eher abstößt, so haben sich 2 
Details beim Platinenbohren bewährt:
- der Zahnstangenantrieb, der über einen Stern aus 3 Stangen bedient 
werden kann (somit auch leicht mit dem Daumen nach hinten gedrückt 
werden kann - inzwischen meine bevorzugte Betätigung)
- die Spieljustierung. Der Schlitten hat eine kleine Schraube, die gegen 
die Zahnstange treibt. Ist auch ne Billichlösung, aber akzeptabel. Dumm 
nur, dass je mehr man das Spiel reduziert, desto schwergängiger wird das 
Teil.

Wie man sehen kann, habe ich mir einen Adapter selbstgemacht, da der 
gekaufte nicht in die Bohrung passte (einfach den Kern einer 
Klopapierrolle in Streifen geschnitten und soviele aufeinander geklebt, 
dass der Abstand passt. Nicht schön, aber solide).
Als Maschine habe ich eine Hobbydrill - die zweite inzwischen. Die erste 
(die billigste) hielt nicht mal einen Tag, dann waren die Lager 
ausgeschlagen. Die jetzige ist das nächst teurere Modell und hat sich 
bewährt.

Für die Beleuchtung habe ich mir einfach einige LEDs mit Silikon an den 
Schlitten geklebt. Damit lässt sich zwar wesentlich besser bohren, aber 
glücklich bin ich mit der Variante noch nicht.

Deshalb wäre für mich der einzige Grund, an der Ecke Geld auszugeben, 
bzw. an Selbstbau zu denken, die Aussicht, dass ich von unten bohren 
könnte.

Autor: Emmet L. brown (doc_brown)
Datum:
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... Fortsetzung

Anbei ein Bild der Maschine, die mich auf unzüchtige (laut meines 
Finanzcheffes) Gedanken brachte.

Meine Sehkraft lässt langsam nach, die Feinmotorik ist auch nimmer das, 
also wären Lupe und parallaxenfreies Sehen unabdingbar. Wenn das ganze 
dann auch noch per Fußschalter bedient werden kann - genial.

Das Original kostet > 1500 Teuronen - für normalsterbliche 
Einzelstückabnehmer.

Also bei dem Preis kam meine Phantasie so richtig auf Touren. Selbst 
wenn ich mir ein Limit von 400 - 500 Öre setzen würde, denke ich, dass 
da ordentlich was machbar sein sollte.

Wenn Du, Dani, Lust hättest, sowas in der Richtung auf mechanisch solide 
Füße zu stellen, könnte ich mir vorstellen, dass es vielleicht mehr 
Interessenten geben könnte. Klar, dass die Maschine dann nix für "Geiz 
ist geil"-Anhänger is, stellt sich auch die Frage, wieviel Leute 
inzwischen ihre Platinen machen lassen, bzw. ob es überhaupt genügend 
Selbstätzer mit (semi-)professionellen Ambitionen gibt.

Mir geht es zumindest so - egal wie toll Deine Bohrmaschine auch ist - 
es bleibt das Problem, dass ich damit nicht positionieren kann. Selbst 
wenn man noch nen Spiegel o.ä. anbringen würde - es bleibt immer ein "pi 
mal Daumen".
Ganz anders, wenn man eine Lupe vielleicht sogar mit Fadenkreuz hätte 
und die Platine von unten gebohrt würde. Die Chancen hier mit guten 
Bohrern auch gute Ergebnisse zu bekommen, sind doch deutlich höher (so 
ganz subjektiv :) ) - und die Vias könnten statt mit 0.6er Nieten mit 
0.4er gemacht werden.

Bei so einem Maschinenprojekt wäre ich auch zu aktiver Zusammenarbeit 
bereit.

Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:

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Hallo zusammen,

danke für die Antworten.

Blackbird schreibt:
---Die TBM2 kann man doch mit jedem anderem Mabucchi 550/600/650 
umrüsten
   (3,17mm-Welle)? Hat sie eine Aufnahme für die Proxxon-Spannzwinge?

   Was soll sie mit Versand denn kosten?

Antwort:
Es kann jeder andere Standart DC-Motor mit 3.17mm Welle und passendem 
Bohrbild eingesetzt werden.
Spannzangen von Proxxon sind sogar mit dabei. (Gewinde M8x0,5 ist an der 
Spindel vorgesehen).

Ein Preis ist mit 80-90 Euro vorgesehen(TBM2). (mit Versand). Dabei ist 
zu beachten , dass die Elektrik noch selbst verkabelt werden muss, 
Schalter sind dabei.(Bausatz)

Zu Emmet L. brown:

Danke für die guten Anregungen. Eine Option mit automatischem Vorschub 
durch Fußtaster wurde von mir schon geplant und ist relativ einfach u. 
kostengünstig einzubauen. (ca 30 Euro mehr)

Das mit dem von unten Bohren war für mich völlig neu, ist das mit der 
Possitionierung denn so einfach möglich, man sieht ja den Eintrittspunkt 
des Bohrers nicht und auch bei einer Lupe kommts darauf an, wie man 
reinschaut? (z.B 1mm Abweichung ist bei einer Platine zuviel)
Hat mit sowas irgend jemand Erfahrungen gesammelt?

Gruß Dani

Autor: Emmet L. brown (doc_brown)
Datum:

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> Das mit dem von unten Bohren war für mich völlig neu, ...

Nun es wurde ein paar Mal angesprochen, aber nicht beachtet.
Wegen der Positionierung schrieb ich ja:
>> sowas in der Richtung auf mechanisch solide Füße zu stellen, ...

Wenn die Wiederholgenauigkeit des Bohrers nicht unter 1/10 mm liegt, 
kann man's gleich bleiben lassen. Ich würde mal behaupten, dass die 
Vertikalführung der teuerste Faktor sein wird. Wenn die Z-Achse 
allerdings solide ist, dürften mit HM-Bohrern und einer zentrierten 
Welle gute Ergebnisse erreichbar sein.

> man sieht ja den Eintrittspunkt des Bohrers nicht und auch bei einer Lupe
> kommts darauf an, wie man reinschaut?

Naja, wenn die Lupe ca. 5cm von der Platine entfernt ist und an der 
Klemmvorrichtung ein justierbares Fadenkreuz ist, sollte sich jeder so 
eine Maschine auf seine persönliche Parallaxe einrichten können :)

Ich behaupte mal, mit "von oben bohren" ist 1/10 mm Genauigkeit auch 
nicht drin - jedenfalls nicht für alle Löcher gleich. Ich habe 
festgestellt, dass bei mir die ersten Löcher eher daneben sind. Dann 
werden eine ganze Reihe von Löchern gut und dann lässt die 
Positioniergenauigkeit wieder nach. Keine Ahnung, ob es an der 
Konzentration oder Sehschwäche liegt.
Klar, ich rede jetzt nicht von Platinen, bei denen vielleicht 10 Löcher 
gebohrt werden müssen.
Die Größenordnung liegt eher so bei > 100 Löchern.
Da ist jede Platine eine Strapaze für Augen und Konzentration.

Also falls Dich ein solches Projekt interessiert, könnten wir ja erstmal 
per PN klären, wie und was sinnvoll und machbar wäre. Ach ja, ich bin 
Fan von TTT ;)

Für mich wäre eine Maschine, die von unten bohrt eine Mittellösung 
zwischen Bohrmaschine und CNC-Fräse. Beim Preis des Originals würde ich 
mir allerdings lieber ne kleine CNC-Fräse zulegen :)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Daniel Maier schrieb:

> Das mit dem von unten Bohren war für mich völlig neu, ist das mit der
> Possitionierung denn so einfach möglich, man sieht ja den Eintrittspunkt
> des Bohrers nicht ...

Nur als Schnapsidee: könnte man dafür nicht eventuell einen Laser-
pointer missbrauchen?  Auf kurze Entfernung ist der Fleck ja
hinreichend klein, und man kann ihn bei noch nicht drauf gelegter
Platine prima auf den Bohrer justieren.

Ich glaube, wenn man das mit der Positionierung lösen kann, dann
könnte ich mich für so eine Maschine auch begeistern.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Hallo Jörg -

Wollte ich auch vor einigen Minuten schreiben, mußte aber noch alles zu 
Ende lesen...

In Ergänzung:
Der Laserpointer kann ja nur seitlich montiert werden. Wird also bei 
wackeliger Höhe auch einen verschobenes Zeilpunkt zeigen. Nun meine 
Idee: Einer links, einer rechts angeordnet. Auf Nennhöhe beide so 
justieren, das sie sich genau in einem Punkt treffen. Hm, ist das 
überhaupt eine Idee? Viel mir nur gerade so ein. Will ja gleich wieder 
zu LTspice...


Aber was der Vorteil bei der Bohrung von unten sein soll, kann ich 
momentan auch nicht nachvollziehen. Einfach nur die bessere Sicht auf 
die Bohrstelle? Kann man mit so einem Gerät dann auch z.B. noch ne 
Frontplatte bohren? Meine Frau will ja für alles extra Gerätschaften, 
ich aber nicht! Die Küche hat schon 10 verschiedene Siebe und 
Tupperkram...


Als Beleuchtung würde ich einen Ring von Leuchtdioden um den Bohrer 
vorschlagen.


Diese Maschine mal zu testen, würde mich schon reizen.


Gruß -
Abdul

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Abdul K. schrieb:

> Aber was der Vorteil bei der Bohrung von unten sein soll, kann ich
> momentan auch nicht nachvollziehen. Einfach nur die bessere Sicht auf
> die Bohrstelle?

Ja.  Was mir spontan auch noch einfällt, ist die Möglichkeit, ohne
Verletzungsrisiko Späne zur Seite zu schieben usw.

> Kann man mit so einem Gerät dann auch z.B. noch ne
> Frontplatte bohren?

Wenn deine Frontplatte nicht gerade durchweg mit Lochdurchmessen
von 3 mm auskommt, kannst du das sowieso nicht.  Nein, eine
schnelldrehende Platinenbohrmaschine für HM-Bohrer kann wohl nicht
einen normalen Bohrständer ersetzen.

Autor: MaWin (Gast)
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> Anbei ein Bild der Maschine

So baut man Platinenbohrer (allerdings in stabileren Kästen).

> wenn man das mit der Positionierung lösen kann,

Das ist per Fadenkreuz gelöst.

> Wenn die Wiederholgenauigkeit des Bohrers nicht unter 1/10 mm liegt,
> kann man's gleich bleiben lassen.

Richtig.

> Ich würde mal behaupten, dass die Vertikalführung der
> teuerste Faktor sein wird.

Jede Floppy führt ihren Kopf genauer und kostet nur ein paar EUR.

> Aber was der Vorteil bei der Bohrung von unten sein soll,

Bei doppelseitigen ist es letztlich egal, ob man von oben oder unten 
bohrt, also bohrt man von unten, denn dann geht der Bohrstaub nach unten 
und es ist nichts im Weg, welches die Sicht behindert.

Ob bei einseitigen ein Vorteil oder Nachteil besteht, ist 
diskussionsoffen.

Autor: Emmet L. brown (doc_brown)
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>> Anbei ein Bild der Maschine

> So baut man Platinenbohrer (allerdings in stabileren Kästen).

Was den Preis natürlich geringfügig anhebt :D

>> wenn man das mit der Positionierung lösen kann,

> Das ist per Fadenkreuz gelöst.

Genau! Und wenn das Fadenkreuz justierbar ist, braucht man nur einige 
Probebohrungen ...

>> Ich würde mal behaupten, dass die Vertikalführung der
>> teuerste Faktor sein wird.

> Jede Floppy führt ihren Kopf genauer und kostet nur ein paar EUR.

Aber hallo! Der Vergleich passt nicht wirklich. Zum einen ist die 
Führung bei Floppy, CD, DVD, o.ä. billigster Plastikdruckguss, die 
Präzision ist nur in einer Richtung gefordert und zum anderen kommt die 
"Präzision" daher, weil die Position vom Medium "geführt" wird, es wird 
also aktiv die Position gemessen und geregelt.

Beim Bohren sind die Kraftverhältnisse völlig anders, die 
Vertikalführung darf weder Spiel haben, noch soll sie sich unter "Last" 
verändern. Es gilt also Präzision in allen 3 Achsen zu erreichen. Das 
geht nich billich! Deshalb wären hochwertige Lager nicht verkehrt - und 
präzise/passende Gleitlager gibt es nunmal nich bei Pollin und Co.

Gut, man könnte alte Nadeldrucker ausschlachten, aber die haben 
inzwischen Seltenheitswert ;)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Emmet L. brown schrieb:

> ... zum anderen kommt die
> "Präzision" daher, weil die Position vom Medium "geführt" wird, es wird
> also aktiv die Position gemessen und geregelt.

Nicht bei Floppies, die einzige Führung dort ist die Erkennung der
Spur 0 per Lichtschranke.  Ansonsten ist das einfach ein Schrittmotor,
der pro Spur einen Schritt macht.  Selbst Festplatten waren lange
Zeit so aufgebaut.  Erst später genügte die damit erreichbare
Genauigkeit nicht mehr (insbesondere auch im Hinblick auf thermische
Ausdehnung im Betrieb), und man hat eine analoge Spureinstellung
eingeführt (die sogenannte voice coil).

Autor: Bernhard (Gast)
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Wie ist eigentlich der aktuelle Stand?

Autor: Sascha (Gast)
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Hi,

Habe den Thread auch sehr interessiert durchgelesen, und habe mir auch 
schon gedacht, das ich leider nicht als Tester ins Profil passe, da ich 
im moment noch nicht wirklich viel zu bohren habe.

nichts desto trotz finde ich den angepeilten Preis sehr interessant. Vor 
allem die TBM1, da sie zwar fuer Platinen eine etwas geringe Drehzahl 
hat (damit also nicht so schnell bohrt), aber auch noch fuer andere 
Bohrungen taugt (Standbohrmaschinenersatz). Und wer das ganze 
Hobbymaessig betreibt (Hobby bedeutet fuer mich, das ich nicht >500 
Bohrungen am Tag habe[arg grob ausgedrueckt]) der ist , bzw ich, froh 
wenn er quasi 2 Fliegen mit einem Gerät erschlagen kann.

Sicher gibt es Standbohrmaschinen (immo L*dl glaube) fuer 60 Euro, 
allerdings wuerde ich mich da nicht auf die genauigkeit der Führung 
verlassen um auch mal eine Platine zu bohren (hab das geraet nur im 
Flugblaettchen gesehen).

Deswegen auch von mir ein Thumbs-up und bloss nicht aufgeben :)

MfG

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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> Deswegen auch von mir ein Thumbs-up und bloss nicht aufgeben :)
>
> MfG

Tja, da hier ja rund ein Dutzend  Leute Kaufinteresse bekunden, aber 
niemand bei Dani kauft:

Davon kann er auf Dauer nich leben. Geschweige denn, weiter Freude am 
Bauprojekt entwickeln.

Wäre also nett wenn mal einer von den so ernsthaft Interessierten 
endlich mal direkt Daniel per PN anspricht und und ihm Geld überweist.

Den so wie es oben aussieht hat die TBM ja wohl für den einen oder 
anderen vollen Gebrauchswert im Jetzt-Zustand.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Andrew Taylor schrieb:
>
> Tja, da hier ja rund ein Dutzend  Leute Kaufinteresse bekunden, aber
> niemand bei Dani kauft:


Huch.
Ist es schon soweit? Ist die Maschine schon zum Verkauf freigegeben?
Ich hab nur ab und an in den Thread reingeschaut und hatte jedesmal den 
Eindruck, dass die Testphase noch nicht abgeschlossen ist.

Dani, könntest du ein paar Zeilen zu diesem Thema schreiben?

Autor: Sascha (Gast)
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Für mich sah es auch so aus, als wenn das ganze noch nicht spruchreif 
ist.

Es sind ja auch noch keine konkreten Fakten irgendwo zu sehen, wie zB.: 
Endpreis, Lieferumfang etcpp....

Ich finde es von daher auch ein wenig Merkwuerdig, dass da nun von dir 
Andrew in einem relativ , hm, sarkastischer Ton rueber kommt.

Zumal von Daniel als letzter Post auch immernoch nach Testern gesucht 
wurde. Bzw. sich ueber die zurueckhaltung der Tester gewundert wurde.

Sollte das ganze aber dann doch schon Spruchreif sein, so würde ich doch 
vorschlagen, das die ganzen Fakten inkl. Bilder, Varianten usw auf einer 
gesonderten kleinen Website inkl. Preis oder zumindest 
Preisanfragemöglichkeit gepackt werden sollte. (kann da gerne auch 
aushelfen in der Gestaltung, dem Aufbau und mit dem Webspace) Weil für 
mich las sich der Kommentar von Andrew dann doch so, als wenn da ein 
kleiner kommerzieller Gedanke hinter steckte.

MfG

Autor: Sascha S. (insonic)
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btw, hab mich auch mal registriert :)

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Andrew Taylor schrieb:
> Davon kann er auf Dauer nich leben. Geschweige denn, weiter Freude am
> Bauprojekt entwickeln.

Sag mal, was soll denn dieser Unsinn? Abgesehen davon, dass du dich hier 
die ganze Zeit schon reinhängst wie ein Tauchsieder, als ob es dein 
Projekt wäre, finde ich es schon bissi stark, dass du den Anschein 
erweckst, als ob du den eigtl. Initiator des Projekts für unfähig 
empfindest, sich um seine Belange selbst zu kümmern.

/Hannes

Autor: Whitespace (Gast)
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Was das Bohren von unten betrifft:

In meiner ehemaligen HTL hatten wird eine Printbohrmaschine, bei der von 
unten gebohrt wurde.

Der Sinn ist, dass während die Platine aufliegt, der Bohrer die ganze 
Zeit verdeckt ist und man ihn nicht versehentlich mit der Hand, der 
Platine oder einem Werkzeug abbricht. Eine Absaugung für einen 
Staubsauger wurde auch unten angeschlossen, also hielt sich der Staub 
stark in Grenzen.

Oben war ein Füßchen angebacht, das durch einen Hubmagneten kräftig nach 
unten gedrückt wurde, wenn man den Bohrhebel die ersten mm betätigt hat. 
Dadurch kann einem die Platine nicht verrutschen und die Finger werden 
entlastet.

Außerdem war oben eine Optik ähnlich wie bei einem Episkop angebracht, 
was gut funktioniert, da Kupfer oder verzinnte/vergoldete Stellen gut 
spiegeln. Man konnte also beim Bohren gerade aus gucken (in einen 
Mattschirm) welcher die Platine etwa um den Faktor 10 vergrößert 
dargestellt hat. Ein Fadenkreuz war auch integriert, sodass man 
ausgezeichnet "zielen" konnte.

Keine Ahnung was das Ding gekostet hat, aber es war sehr komfortabel.

Ich hoffe man kann sich das in etwa vorstellen, ich habe leider auf die 
Schnelle kein Bild gefunden.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Andrew Taylor schrieb:

> Und, wie hier schon des öfteren erwähnt: Das Testinteresse ist zur Zeit
> (und schon seit Monaten) so gering, das Dani und ich schon deutlichst
> gesagt haben das da mal mehr Resonanz förderlich wäre.

Also ich würde das Teil schon gerne testen. Allerdings habe ich keine 
größeren Printbohraktionen in nächster Zeit zu erwarten und für 
läppische 40 Löcher lohnt sich das Porto nicht.

Mein Interesse an der fertigen Maschine ist aber nach wie vor aufrecht.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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[Beleidigung gelöscht]

@ Karl heinz Buchegger :

> Also ich würde das Teil schon gerne testen. Allerdings habe ich keine
> größeren Printbohraktionen in nächster Zeit zu erwarten und für
> läppische 40 Löcher lohnt sich das Porto nicht.

Das Porto beträt 7 Euro. Als der Gegenwert von 3-4 Tassen Kaffee im 
Lokal Deiner Wahl. Einfach mal beschrieben, um zu zeigen wie wenig 
Bereitschaft hier besteht, das Projekt durch verschiedene Tester 
voranzutreiben.

Aus 40 Bohrungen kann man schnell mal 60 bis 100 werden lassen, um einen 
Test zu machen. Einfach, da man dann schon ein "Gefühl für Handling" der 
TBM hat. Das mag sich zwar nach 500-1000 Löchern noch weiter verfeinern. 
Aber da muß jeder selber wissen wie lang er für "Gefühl bekommen " 
braucht.

Nun, dann fragt man sich wie die Maschine jemals einen Stand bekommen 
soll, der als "fertig" zu bezeichnen ist:

> Mein Interesse an der fertigen Maschine ist aber nach wie vor aufrecht.

FertigER kann sowas eigentlich nur werden wenn möglichst viel Leute mal 
Zeit für eigenes Probieren (und ein paar läppische Penunzen für Porto) 
investieren.

Aber wie erwartest Du zum Beispiel das Deine Vorstellungen in diese 
Bohrmaschine einfließen wenn Du erst nach einem Jahr in die Probierphase 
gehst?

: Wiederhergestellt durch Moderator
Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen,
interessiert habe ich die letzten, zum Teil recht emotional gehaltenen 
Beiträge gelesen. In einem Forum ist sowas ja durchaus möglich, jedoch 
hoffe ich, dass daraus keine allzugroßen Differenzen entstehen u. die 
eigentliche Sache dahintenbleibt.

Zum jetzigen Stand:
Im Moment sind drei Maschinen zum Testen unterwegs, allerdings immer 
noch bei den gleichen Personen. (davon zwei Maschinen bei einer Person, 
TBM1 u. 2). Somit hatten insgesammt 3 Personen die Möglichkeit, mir 
Rückmeldung zu geben und haben dies auch auf sehr gute u. kooperative 
Weise getan.
Da sich im Moment keine weiteren Personen meldeten, musste ich annehmen, 
dass das Interesse an so einer Maschine nicht besteht.

Dennoch habe ich mich jetzt entschieden, eine Serie mit ca. 10 Maschinen 
anzufangen und möchte dies hier nun bekanntgeben. Der Preis liegt 
gesichert zwischen 80-90€. Der Verkauf wird als Privatverkauf über die 
Bühne gehen und die Masch. als "Bausatz" (ein paar Schrauben müssen noch 
eingedreht werden) geliefert werden. Die Lieferzeit wird sich etwas 
hinziehen, (Auslieferung evtl. erst Anfang 2010)
In der Zwischenzeit könnten Kaufinteressierte noch eine der 
Testmaschinen anfordern.

Besonders gefreut hat mich die definitive Bestellung einer Maschine von 
einem Mitglied dieses Forums. Das hat mich richtig aufgebaut. Nach 
Absprach mit dem Interessenten werde ich evtl. später im Forum mehr über 
diese erste bestellte Masch. berichten (es gibt einige interessante 
Wünsche)

Rein Informativ zu dem Status von marsufant in diesem Projekt:
Er hat mich in diesem Projekt von Anfang an begleitet und auch in 
manchem unterstützt (d.h. er hat Zeit inversiert). Somit hat er auch ein 
Interesse an dem Fortgang dieses Projektes.
Die finanziellen Interessen sind ,wie schon immer wieder von mir betont, 
zweitrangig. Vielmehr möchte ich am Ziel festhalten: Bau einer 
Preisgünstigen, qualitativ hochwertigen Maschine.

@ demofreak:
Wie läuft eigentlich deine Testmaschine? Gibts irgendwelche 
Verschleißerscheinungen? Was ist mit der Beleuchtung?

Eine technische Neuerung wird von mir gerade geprüft:
Ich werde versuchen in die Maschinen die Option eines motorischen Hubs 
einzubauen.

Gruß Dani

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Daniel Maier schrieb:
> ...
> Zum jetzigen Stand:
> Im Moment sind drei Maschinen zum Testen unterwegs, allerdings immer
> noch bei den gleichen Personen. (davon zwei Maschinen bei einer Person,
> TBM1 u. 2). Somit hatten insgesammt 3 Personen die Möglichkeit, mir
> Rückmeldung zu geben und haben dies auch auf sehr gute u. kooperative
> Weise getan.
> Da sich im Moment keine weiteren Personen meldeten, musste ich annehmen,
> dass das Interesse an so einer Maschine nicht besteht.


Danke für die Bestätigung Dani, eben genau dieser Eindruck drängt sich 
ja zu recht auf.

>
> Dennoch habe ich mich jetzt entschieden, eine Serie mit ca. 10 Maschinen
> anzufangen und möchte dies hier nun bekanntgeben. ...
> Besonders gefreut hat mich die definitive Bestellung einer Maschine von
> einem Mitglied dieses Forums. Das hat mich richtig aufgebaut.


Das ist mal wirklich eine gute Nachricht, und ich freue mich da 
ebenfalls für Dich und mit Dir.

Es zeigt aber gleichzeitig, das der Interessentenkreis echter Käufer 
sehr klein ist.  Der Thread läuft jetzt mehr als 6 Monate, davon 
befinden sich die Testmaschinen seit mind. 2.5 Monaten beim gleichen 
Publikum.

Eine Null-Serie im einstelligen Stückzahlbereich erscheint mir da zur 
Zeit sicher ausreichend. Es sei denn, es melden sich mal direkt bei Dani 
mehr  Echt-Interessenten.


>
> Rein Informativ zu dem Status von marsufant in diesem Projekt:
> Er hat mich in diesem Projekt von Anfang an begleitet und auch in
> manchem unterstützt (d.h. er hat Zeit investiert). Somit hat er auch ein
> Interesse an dem Fortgang dieses Projektes.


Genau das ist der Fall. Und ich fand und finde die Zusammenarbeit mit 
Dani sehr förderlich.

Eben wegen der erheblichen bereits geleisteten Vorarbeit finde ich  die 
hier vorhandene Resonanz in der stetigen Art "Interesse ja, aber Aufwand 
für Porto nein" gelinde gesagt als "traurige Heuchelei"


> Die finanziellen Interessen sind ,wie schon immer wieder von mir betont,
> zweitrangig. Vielmehr möchte ich am Ziel festhalten: Bau einer
> Preisgünstigen, qualitativ hochwertigen Maschine.
>
> @ demofreak:

Irgendwie verwunderlich Deinen völlig inkompetenten Beitrag zu lesen, 
zumal Du diese Maschine direkt nebst diversen Zusatzinformationen von 
mir zugeschickt bekommen hast. Schon vergessen?? Oder typisch für Dich??

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Daniel Maier schrieb:

> Dennoch habe ich mich jetzt entschieden, eine Serie mit ca. 10 Maschinen
> anzufangen und möchte dies hier nun bekanntgeben.

Danke für die Information!  Dann kann ja Karl Heinz eine kaufen. ;-)

Eine Frage: planst du, ggf. noch eine Maschine zu konstruieren, mit
der man von unten bohren kann?  Nach alldem, was ich hier über diese
Methode gelesen habe, könnte mich ein derartiges Projekt wirklich
interessieren.  Wenn eine solche Maschine mindestens genauso gut
funktioniert wie die jetzige (hab' ich mir bei demofreak mal
angesehen), dann würde ich die wohl kaufen (wobei der Preis zwar
nicht völlig nebensächlich ist, aber ich hätte auch kein Problem,
wenn sie teurer als die jetzige wäre).  Davon würde ich auch einen
Prototypen testen, bei dem man vielleicht auch mal mit der
Positionierhilfe experimentieren kann.  Ich könnte mir vorstellen,
dass neben der bereits erwähnten optischen Lösung (die ja nicht
ganz unaufwändig ist) eine Positionierung per von oben leuchtendem
Laserpointer eine sinnvolle (und preisgünstige) Variante ist.

Autor: Alexis Sch. (seraptin)
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Also ich hab hier auch definitives Interesse !!! Ich habe schon lange 
darauf gewartet das endlich mal gesagt wird das die Maschine fertig ist. 
Hatte aber zugegebener massen den Thread mal aus den Augen verlohren.


Wenn erwuenscht gibt es von mir auch gleich eine Ueberweisung. Testen 
wollte ich bisher nicht da ich sehr wenig erfahrung mit dem Bohren habe. 
Falls ihr aber noch einen Anfaenger als Tester braucht waer ich dabei :)


Gruss,
Alexis

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Daniel Maier schrieb:
>
>> Dennoch habe ich mich jetzt entschieden, eine Serie mit ca. 10 Maschinen
>> anzufangen und möchte dies hier nun bekanntgeben.
>
> Danke für die Information!  Dann kann ja Karl Heinz eine kaufen. ;-)

Wenn er kein Porto ausgeben kann,  wie dann die Maschine bezahlen ;)


>
> Eine Frage: planst du, ggf. noch eine Maschine zu konstruieren, mit
> der man von unten bohren kann?  Nach alldem, was ich hier über diese
> Methode gelesen habe, könnte mich ein derartiges Projekt wirklich
> interessieren.  Wenn eine solche Maschine mindestens genauso gut
> funktioniert wie die jetzige (hab' ich mir bei demofreak mal
> angesehen), dann würde ich die wohl kaufen (wobei der Preis zwar
> nicht völlig nebensächlich ist, aber ich hätte auch kein Problem,
> wenn sie teurer als die jetzige wäre).  Davon würde ich auch einen
> Prototypen testen, bei dem man vielleicht auch mal mit der
> Positionierhilfe experimentieren kann.  Ich könnte mir vorstellen,
> dass neben der bereits erwähnten optischen Lösung (die ja nicht
> ganz unaufwändig ist) eine Positionierung per von oben leuchtendem
> Laserpointer eine sinnvolle (und preisgünstige) Variante ist.


Nun, in die Überlegungen hat er das von "unten bohren" ja 
eingeschlossen.
Allerdings erfodert das eingiges mehr an mechanischen 
Konstruktions-Aufwand.

Ich hatte derartige Systeme auch schon (von anderen) zum Testen. Ich 
selber habe aber keinen echten Handlingvorteil festgestellt, und auch 
das Argument "Bohrstaub liegt nicht auf der Platinenoberseite" ist bei 
dem geringen Bohrlochzahlen (bei mir kleiner 500 je Tag) fiel hier nicht 
gravierend aus.

Dafür ist der Platzaufwand erheblich: (so ein Teil benötigt entweder 
eine passende Unterkonstruktion oder einen niedrigeren Arbeitstisch; 
denn irgendwie muß ja die unten angetüftelte Mechanik und der Motor 
untergebracht werden, aber man selber will kaum lange am normalhohen 
Tisch stehen).

Wie gesagt, kann man alles machen. Es kostet halt. Nur ist die 
Zielgruppe hier sehr klein die sowas WIRKLICH benötigt. Eine "schlichte" 
TBM1 oder 2 stellt man halt auf den vorhandenen Tisch. Lohnt daher der 
Mehraufwand für "von unten bohren"???

Und da doch wohl vermehrt SMD verarbeitet wird, ist die Zahl der 
Bohrungen (so zumindest hier bei mir) schlicht rückläufig. Das Pänomen 
dürften viele hier kennen, die ernsthaft in der Technik arbeiten.

Der typische Fall hier ist mal eben schnell 5 bis 30 Löcher "am Stück" 
bohren, dann macht man was anderes. Das wiederholt sich ein paar Mal an 
guten Tagen.

Wie immer: YMMV


hth,
Andrew

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Alexis Sch. schrieb:
> Also ich hab hier auch definitives Interesse !!! Ich habe schon lange
> darauf gewartet das endlich mal gesagt wird das die Maschine fertig ist.
> Hatte aber zugegebener massen den Thread mal aus den Augen verlohren.
>
>
> Wenn erwuenscht gibt es von mir auch gleich eine Ueberweisung. Testen
> wollte ich bisher nicht da ich sehr wenig erfahrung mit dem Bohren habe.
> Falls ihr aber noch einen Anfaenger als Tester braucht waer ich dabei :)
>
>
> Gruss,
> Alexis


Dann brauchst Du das nicht hier zu schreiben, sondern sendest einfach 
eine PN an Dani.

Es steht weiter oben x-fach, das sich ernsthafte Interessenten DIREKT 
mit ihm in Verbindung setzten können/sollen/dürfen.

Autor: Alexis Sch. (seraptin)
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Jo ich weiss, hab ich auch gemacht.

Ich wollte nur ausdruecken das durchaus ernsthaftes Interesse vorhanden 
ist.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Andrew Taylor schrieb:

(von unten bohren)

> Dafür ist der Platzaufwand erheblich: (so ein Teil benötigt entweder
> eine passende Unterkonstruktion oder einen niedrigeren Arbeitstisch;
> denn irgendwie muß ja die unten angetüftelte Mechanik und der Motor
> untergebracht werden, aber man selber will kaum lange am normalhohen
> Tisch stehen).

Ja, das ist wahr.  Habe ich ad hoc auch keine Idee.  Vielleicht
irgendeine Variante, wie man sie mit Schraubzwingen vor der
Tischplatte montieren kann.

> Und da doch wohl vermehrt SMD verarbeitet wird, ist die Zahl der
> Bohrungen (so zumindest hier bei mir) schlicht rückläufig. Das Pänomen
> dürften viele hier kennen, die ernsthaft in der Technik arbeiten.

Teils, teils.  Statt der Bohrungen für die Bauteile bohrt man dort
halt für die Vias, dafür dann mit 0,4 mm statt mit 0,8 mm. ;-)

Aber du hast schon Recht, aus den von dir genannten Gründen würde ich
die TBM halt dann auch doch (zumindest derzeit) nicht kaufen, so
schön wie sie auch ist: ich habe noch einen Proxxon-Ständer, und auch
wenn der sich ein bisschen ,,pappiger'' anfühlt, ist mir der Unter-
schied zur TBM dann zu gering, um mir dafür noch eine Maschine extra
zu kaufen.  Ohne die schon vorhandene Proxxon wäre es keine Frage.

Die wesentlichen Punkte, warum mich das von unten Bohren interessiert,
sind:

. Ich habe schon mehr als einen Bohrer abgebrochen, weil ich aus
  Unachtsamkeit mit der Hand oder der Platine angestoßen bin.

. Der Bohrstaub stört mich mächtig, eigentlich muss man nach jeder
  Bohrung reinigen oder pusten.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Daniel Maier schrieb:
>
>> Dennoch habe ich mich jetzt entschieden, eine Serie mit ca. 10 Maschinen
>> anzufangen und möchte dies hier nun bekanntgeben.
>
> Danke für die Information!  Dann kann ja Karl Heinz eine kaufen. ;-)


Nachdem die technischen Details ja jetzt soweit abgeklärt sind:
Ich bestelle eine.
Dani: Schicke dir meine pers. Daten per EMail.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Andrew Taylor schrieb:

>> Danke für die Information!  Dann kann ja Karl Heinz eine kaufen. ;-)
>
> Wenn er kein Porto ausgeben kann,  wie dann die Maschine bezahlen ;)

Nun mach aber mal halblang.
Ich sehe nur nicht ein, warum eine tolle Maschine durch halb Europa 
geschickt werden soll, nur damit ich eine kleine Platine verbohre (die 
noch nicht mal eilig ist). Wenn das Teil auf die Reise geht, will ich es 
auch behalten können. Und das das Teil jeden Proxxon Bohrständer aus dem 
Baumarkt locker in die Tasche steckt ist aus den bisherigen 
Erfahrungsberichten mehr als ersichtlich.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Liegt vielleicht einfach daran, daß hier sehr viele Projekte 
angefangen, dann aber irgendwann (warum auch immer) abgebrochen werden. 
Schließe mich da überhaupt nicht aus!

Ich werde mal eine Maschine ausprobieren, da ich eh in einer Woche 
Bohren muß. Sende gleich eine email.

Zum Bohren von unten, hatte ich mir diesen Link als sehenswert 
abgespeichert. Das ist eine Säge, aber das ändert nicht viel am Prinzip:
http://www.wdprivat.de/html/pcb-cutter.html

Der Mann scheint mechanisch begabt zu sein.


Gruß -
Abdul

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Andrew Taylor schrieb:
>
>>> Danke für die Information!  Dann kann ja Karl Heinz eine kaufen. ;-)
>>
>> Wenn er kein Porto ausgeben kann,  wie dann die Maschine bezahlen ;)
>
> Nun mach aber mal halblang.
> Ich sehe nur nicht ein, warum eine tolle Maschine durch halb Europa
> geschickt werden soll, nur damit ich eine kleine Platine verbohre (die
> noch nicht mal eilig ist).

Da gibt's nix halblang zu machen.
Zweck des TE war Testerfahrung zu sammeln, und dazu braucht es nun mal 
Testwillige.

Deine Argumentation, ein ausgetestetes Gerät kaufen und behalten zu 
wollen ist zwar nett. Aber Du sieht doch wohl selber wenn Du 
einingermaßen Deinen Verstnad beisammen hast: Es war Intention des tE 
Testwillige ranzubringen.

Das brauchst Du garnicht weiter flachzudiskutieren mit "kleine Platine 
verbohren".


> Wenn das Teil auf die Reise geht, will ich es
> auch behalten können. Und das das Teil jeden Proxxon Bohrständer aus dem
> Baumarkt locker in die Tasche steckt ist aus den bisherigen
> Erfahrungsberichten mehr als ersichtlich.

Nun, dann darfste aber ab sofort aber nach Erhalt nicht mehr mäkeln ob 
evtl. ungünstiger fehlender Wunschfunktionen ,-)

Ok, dann denke ich wenn das die obigen Ankünder wahr machen mit der 
Echt-Bestellung: Dani hat jetzt zumindest für ca. 5 Maschinen 
Planungsgrundlage.

Das ist erfreulich.


@ ehydra:

> Ich werde mal eine Maschine ausprobieren, da ich eh in einer Woche
> Bohren muß. Sende gleich eine email.


Na, auch das ist doch fein das da mal wieder ein bisschen Schwung ins 
Test-Feld kommt. Es freut mich das ich dazu beitragen konnte ;-)

Autor: Sascha S. (insonic)
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Habe Dani auch eine PM geschrieben, das ich mich, trotz geringem 
Aufkommen, und als absoluter "Noch-nie-von-hand-Bohrer", als Testsubjekt 
zur Verfügung stelle.

Habe sonst immer die CNC Maschine bohren lassen (die mir allerdings 
nicht mehr zur Verfügung steht). Aber vielleicht ist das ja auch genau 
der Personenkreis der noch nicht abgedeckt worden ist. Die anderen 
Tester haben ja schon Erfahrung mit ihren Proxxon, Dremel, whatever 
Geräten.

MfG

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Andrew Taylor schrieb:
> Irgendwie verwunderlich Deinen völlig inkompetenten Beitrag zu lesen,
> zumal Du diese Maschine direkt nebst diversen Zusatzinformationen von
> mir zugeschickt bekommen hast. Schon vergessen?? Oder typisch für Dich??

Nö, dass du sie als vorheriger Tester hattest, ist mir durchaus noch 
bewusst. Deine Beiträge haben übrigens etwas vom getroffenen Hund. ;-)

/Hannes

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Johannes Studt schrieb:
> Andrew Taylor schrieb:
>> Irgendwie verwunderlich Deinen völlig inkompetenten Beitrag zu lesen,
>> zumal Du diese Maschine direkt nebst diversen Zusatzinformationen von
>> mir zugeschickt bekommen hast. Schon vergessen?? Oder typisch für Dich??
>
> Nö, dass du sie als vorheriger Tester hattest, ist mir durchaus noch
> bewusst. Deine Beiträge haben übrigens etwas vom getroffenen Hund. ;-)
>


Aha, also typisch für Dich. Daher sind Deine Beiträge so konsequent 
belanglos.

Wenigstens erfreulich das der in Deiner Nähe wohnende Jörg deutlich mehr 
Niveau an den Tag liegt, sonst wäre die Region in der Du wohnst völlig 
hoffnungslos.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Andrew Taylor schrieb:

> Aha, also typisch für Dich. Daher sind Deine Beiträge so konsequent
> belanglos.

Könntet ihr euch bitte offline per email bekeifen?  (Warum auch immer
ihr das nötig habt, ich versteh's nicht.)

Danke.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Andrew Taylor schrieb:

> Wenigstens erfreulich das der in Deiner Nähe wohnende Jörg deutlich mehr
> Niveau an den Tag liegt, sonst wäre die Region in der Du wohnst völlig
> hoffnungslos.

Also wenn ich Stuttgart mit Dresden vergleiche, fällt die Entscheidung 
nicht wirklich schwer. Stuttgart ist dreckig (auch wenn die Schwaben 
zwei Bettgarnituren haben) und die Leute mit einem LB auf dem 
Nummernschild bringen Herzklopfen auf die Autobahn.
Dagegen ist die sächsische Hauptstadt geradezu liebevoll. War am Freitag 
mal wieder in der Innenstadt. Fürstenprozession anschauen usw.


Aber hoffnungsloser Fall war ich schon für viele...


Gruß -
Abdul

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Daniel Maier schrieb:
> Zum jetzigen Stand:
> Im Moment sind drei Maschinen zum Testen unterwegs, allerdings immer
> noch bei den gleichen Personen. (davon zwei Maschinen bei einer Person,
> TBM1 u. 2). Somit hatten insgesammt 3 Personen die Möglichkeit, mir
> Rückmeldung zu geben und haben dies auch auf sehr gute u. kooperative
> Weise getan.

Ich bin diejenige Person, die gerade TBM1 und TBM2 zum Vergleichen da 
hat.
Leider hat es sich so ergeben, dass ich nicht wirklich Zeit zum Testen 
hatte, und es sich bis Ende September auch nicht groß ändern wird. 
Angesichts der aktuellen Diskussion habe ich jetzt doch mal eine kleine 
Weile mit der TBM2 gewerkelt. Seid mir also nicht böse, wenn das 
Feedback nur kurz ausfällt.

Also erstmal muss ich sagen, dass mir die Änderungen der TBM2 im 
Vergleich zur ersten Version gut gefallen:

- Riemenantrieb ohne Gänge
Macht die TBM2 zur reinrassigen Platinenbohrmaschine. Die Drehzahl 
steigt von 2600rpm bei der TBM1 auf 9600rpm bei der TBM2, jeweils im 
Leerlauf. Damit geht der Bohrer viel weicher durch die Platine. Man darf 
aber kein hohes Drehmoment erwarten. Da ich die Platine aber wirklich 
für Platinen vorsehe, ist das meines Erachtens kein Nachteil.

- Schnellspanner zur Höhenverstellung
So macht die Höhenverstellung erst richtig Spaß. Viel besser als vorher.

- weichere Feder
Ist wohl Meinungssache. Ich finde es so viel angenehmer und kann die 
Maschine wesentlich gefühlvoller bedienen als mit der härteren Feder.

- kleinerer Bohrkopf
Der Bohrkopf, den Dani bei meiner TBM2 montiert hat, ist nur etwa 1,5cm 
breit. Ergo viel bessere Sicht auf das Werkstück. Alternativ kann auch 
die mitgelieferte Spannzange benutzt werden. Wieder Geschmackssache, 
aber blitzschnell austauschbar.

- zwei Dioden zur Beleuchtung
Dani hat eine zweite Diodenhalterung mitgeliefert. Mit wezi Dioden aus 
verschiedenen Richtungen lässt sich erstaunlich gut Zielen, da die 
beiden Bohrerschatten beim Runterlassen des Bohrers immer genau auf den 
Auftreffpunkt desselben zulaufen. Ist zwar eine etwas ungewöhnliche 
Methode, aber mit etwas Übung sicher eine gute Hilfe beim Bohren.


Aber einige Unzulänglichkeiten sind leider noch aufgefallen:

- Kugellagerführung
Die neue Führung, die Dani weiter oben beschrieben hat, ist zwar eine 
gute Idee, Hannes hat auch Gutes über sie berichtet. Leider hat meine 
TBM2 V1 am Bohrer ein Spiel von etwas über 1mm in Winkelrichtung, 
während die TBM2 unter 0,2mm Spiel hatte. Dadurch ist mir auch prompt 
ein Bohrer abgebrochen.

Das Spiel liegt an der Anordnung der Führung, siehe Anhang.
Erstens ist die Führung näher an der Achse als bei der TBM1.
Zweitens Sperren die Kugellager eben nicht in Winkelrichtung, daher 
bewegt sich die Führungsstange eher in Richtung parallel zu den 
Lagerachsen. Das Plättchen mit den beiden Lagern müsste in einer 
optimalen Anordnung genau von der Maschinenachse weg zeigen. Da sollte 
sich Dani noch etwas einfallen lassen.

Mit einer anderen Anordnung wäre auch gleich ein anderes Problem 
beseitigt. Der Bedienhebel lässt sich nämlich nur in der obersten 
Position montieren, da er sonst an die Haltemutter des äußeren 
Kugellagers stößt.

- Rundlauf
Dies betrifft zwar nur den Bohrkopf, ist aber trotzdem einen Hinweis 
wert. Der mitgelieferte Bohrkopf hatte leider eine kleie Neigung, 
weswegen die Bohrspitze etwa einen halben mm abseits der Achse rotiert. 
Mit der Spannzange war alles in Ordnung.

- Höhenanschlag
Auch nur eine Kleinigkeit: Die Schraube für den Höhenanschlag stößt 
genau auf die Lücke im Halteblock. Sorry, ist schlecht beschrieben, aber 
Dani wird's verstehen. Einige mm nach vorne oder hinten versetzt fände 
ich es besser.


Ansonsten wirklich eine sehr gute und solide gebaute Maschine, sobald 
das Spiel beseitigt ist. Und für die 80 bis 90 Euro in der Qualität 
definitiv ein Schnäppchen!

Soviel erstmal zur TBM2V1. Die Wünsche des ersten Bestellers würden mich 
sehr interessieren. Was ich mir für die nächste Version noch wünsche:

- Dani hatte erwähnt, dass der Riemen noch optomiert werden könnte. Das 
würde mir vor allem gefallen, falls die Lautstäke noch weiter reduziert 
werden könnte. Auch ein gleichmäßigeres Laufgeräusch wäre schön. Im 
Moment hört sich die Maschine so an, als wäre sie bereits ausgeleiert 
und liefe "unrund".

- Das Gehäuse ist gut so, wie es ist. Man hat noch reichlich Platz, eine 
Steuerelektronik zu installieren, die dann eine Anlaufstrombegrenzung, 
Drehzahlregulierung (zuerst kleinere Drehzahl für besseres 
Selbstzentrieren des Bohrers beim Ansetzen, danach Vollgas), 
Temperaturüberwachung und sonstiges übernehmen kann.
Allerdings wären einige Lüftungsschlitze vielleicht ganz gut.

- Einige strategisch platzierte Löcher mit Gewinde im Gehäuse und in 
der Bodenplatte!
Fände ich gut, um eigene Erweiterungen installieren zu können.
Die Möglichkeit eines motowischen Hubs wird sicher einige Freuen. Ich 
hätte da eine Idee für einen Aufsatz für die Bodenplatte, der die 
Platine von unten beleuchtet und evtl. mit einer Webcam das Zielen 
erleichtert. Eine eigene Stauabsaugung wäre auc schnell gemacht.
Jedenfalls könnte man so jede Bastelidee nach Belieben befestigen, 
abnehmen und vor allem reproduzierbar wieder befestigen.

- Ein kleiner feststellbarer Ring auf der Maschinenachse, einen Fall des 
Bohrgehäuses nach unten abfängt. Ich habe das blöde Gefühl, dass mir 
früher oder später das Gehäuse beim Höhe Verstellen runterfällt. Dann 
sollen weden Bohrer noch die Maschine kaputtgehen.

- Wäre eine Nut in der Achse und entsprechende "Federn" in den 
Führungslagern ohne zu viel Aufwand möglich?

Das also von meiner Seite. Noch einmal ein großes Danke an Dani, der 
diese schöne Maschine entwickelt!

Alex

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen,

@ hoal:
vielen Dank für den ausführlichen Bericht u. deine Mühe.
Einige der Punkte waren mir schon bekannt u. sind bei meiner 
angefangenen 10er Serie schon berücksichtigt. Das andere fließt 
natürlich, soweit es geht, auch mit ein.
Möchte aus Zeitgründen auf Einzelpunkte jetzt nicht näher eingehen.

@ alle:
Jetzt hat sich zu meiner großen Freude doch Interesse für dieses Projekt 
gezeigt:
Zwei neue Tester möchten die Masch. testen.
Einige (5) haben festes Interesse am Erwerb einer Masch.
Dieses Interesse hat mich neu motiviert, am Projekt dranzubleiben und 
mein Ziel: "Bau einer guten, günstigen Platinenbohrmaschine" mit 
weiteren Innovationen voranzutreiben.

Leider bin ich in der nächsten Zeit nur am Wochenende zu Hause und werde 
mögliche PN an mich erst zum Wochenende beantworten.

Gruß
Dani

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Hallo Dani -

Laß dich nicht von dem Gehabe hier entmutigen. Ist nicht vorhersehbar, 
wie sich ein Projekt entwickelt. Wenn du den Preis von 100 Euronen 
halten kannst, sollte es sehr viele Interessenten geben und die 
Mundpropaganda trägt es dann weiter.


Tolle Sache den Baumarkt nicht mehr besuchen zu müssen :-)


Gruß -
Abdul

Autor: Sascha S. (insonic)
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Hi Ho,

Die TBM 2 ist heute bei mir eingetroffen, und ich habe, obwohl meine 2. 
Tochter am Mittwoch erst zur Welt gekommen ist, die Zeit gefunden, um 
zumindeset einen relativ "kurzen" Blick auf das Gerät zu werfen.

Erster Eindruck fuer mich als "Nicht-Mechaniker", solide Verarbeitung, 
saubere Kanten.

Und nun die Punkte die mir auf Anhieb ins Auge gefallen sind :)

- Die Grundplatte ist sehr "rutschig" auf einer ebenen Unterfläche und 
ich (kann ja nur aus meiner Perspektive schreiben) habe keine 
Anti-Rutsch-Matte auf der Arbeitsflaeche liegen. Deswegen waeren evtl. 
einfach ein paar Gummi-Füsse (die gibts ja auch ganz flach) nützlich um 
die "Rutsch-Gefahr" ein wenig zu minimieren. (ich schau mal ob ich 
welche in der Krabbelkiste liegen habe)

- Beleuchtung...hmm ja...ich fands auf den ersten Blick ein wenig 
dunkel...werde mir das aber die Tage nochmal genauer anschauen mit einem 
Werkstueck drunter.

- Spiel in der Hebel-Mechanik. Der Hebel-Arm zum runterfahren der 
Maschine hat ein gewisses seitliches Spiel. Ist nicht viel...vielleicht 
so 2-3mm, hat auch keinen Einfluss auf die Bohrung, verunsichert aber im 
ersten moment.

- Wie schon angesprochen wurde bei der Höhenverstellung : erst tut sich 
nicht viel (beim losschrauben hinten). Und dann auf einmal "faellt" das 
komplette Teil runter. Da waere eine begrenzung der "Fall-Hoehe" echt 
nicht schlecht. Habe mir dazu auch ein paar Gedanken gemacht (Kreative 
Zigarettenpause quasi).

Wie gesagt, ich bin nicht so der Mechaniker, aber vielleicht ist die 
Idee ja brauchbar :

Auf 90° und 270° der Führungsstange eine Nut fräsen, die bis auf die 
Mindesthöhe der Unterkante des ...aeh..."Kopfteiles" (mir faellt grade 
leider kein passender Begriff fuer den ganzen Teil inkl. Motor, 
Hebel-Mechanik etc ein) geht. Habe mal ein paar einfache Bilder 
angehaengt, damit man mich vlt ein bisschen besser versteht.

An der Unterseite des Kopfteiles Messing-Nasen befestigen, die in die 
Nuten greifen. Damit waere dann auch gleichzeitig das doch etwas 
stoerende "verdrehen" beim Höhenverstellen beseitigt. (Und das neu aufs 
Loch Zentrieren)

Ich bin mir bewusst, das Messing relativ weich ist als Werkstoff, aber 
es sollten ja auch keine alzu grossen Kräfte darauf wirken und die Teile 
koennte man, falls sie wirklich mal kaputt gehen, weil der Kopf mal 
runter gerasst ist, leicht austauschen, und duerften immernoch günster 
sein als ein entsprechender Platinenbohrer. (Man is das ein Satz....)
Natuerlich koennte man auch andere Werkstoffe nehmen die aehnliche 
Gleiteigenschaften haben (damit es nicht quietscht oder verkantet) aber 
ich glaube Messing duerfte die günstigste alternative sein.


Soweit erstmal mein Bericht von den 5 Minuten drueber schauen.

MfG

Autor: Sascha S. (insonic)
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Natuerlich die Bilder in meiner Schreibwut vergessen

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Wie hast du zwei Bilder in einem Anhang separat angehangen?

Gruß -
Abdul

Autor: Robert S. (razer) Benutzerseite
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Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Danke! Vor lauter Verkehrsschilder sehe ich den Wald nicht mehr.

Autor: Sascha S. (insonic)
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Abdul K. schrieb:
> Wie hast du zwei Bilder in einem Anhang separat angehangen?
>
> Gruß -
> Abdul
[OffTopic]
Naja wie schon geschrieben einfach auf weitere Datei anhaengen gedrueckt 
:)
[/OffTopic]

MfG

Autor: Herbert Z. (Gast)
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Hallo beisammen!

Mit großem  Interesse habe ich den Thread "Bau einer 
Platinenbohrmaschine"
gelesen.Da ich mich schon seit einiger Zeit gedanklich mit einer guten 
Lösung herumschlage möchte ich erstmal erzählen warum und wie ich dazu 
gekommen bin.Nun ich bin nicht mehr der allerjüngste und meine 
Sehfähigkeit ist dadurch nicht mehr die allerbeste.Mit einem 0.6 mm 
Hartmetallbohrer die Lötaugen mittig zu treffen ist ohne Hilfsmittel 
nicht mehr möglich.Wie bruchempfindlich und auch teuer Hartmetalbohrer 
sind weiß glaub ich jeder.Aktuell bohre ich mit einer sehr alten tbm 220 
und einer russischen Lupenbrille welche leider nur für ein Auge passt. 
etsprechend anstrengend ist dann das arbeiten.
Meine Idee ist:Wegkommen vom üblichen bohren von oben nach unten sondern 
genau umgekehrt von unten nach oben.Der Vorteil liegt auf der Hand. der 
Paralaxenfehler durch den schrägen Blick entfällt und man kann sich 
direkt über dem Bohrloch eine Lupe nebst gescheiter Beleuchtung 
montieren.Gebohrt wird nach einem 0.8mm Lochkoordinat in einem fest 
montiertem Plexiglasstreifen über dem Bohrtischchen.Diese "Art" der 
Positionierung habe ich schon trocken simuliert und ist für meine 
Begriffe super für meine schlechten Augen.
Meine noch theoretische Konstruktion benutzt zum großen Teil fertige 
Teile
die es für Industrieanlagen im Internet zu Kaufen gibt.Ich bin zwar von 
Beruf Feinmechaniker aber ich bin ohne Werkstatt .Zeichnungen habe ich 
schon erstellt und im Prinzip steht das Projekt im Kopf fix un fertig 
.Leider bremst mich eine Krankheit in Sachen "Antrieb " immer wieder 
aus,so dass ich wohl noch länger auf die Umsetzung warten muß.
Aber meine spezielle Idee als Alternative wollte ich dann doch mal 
ansprechen.Wer noch im Nahbereich gute Augen hat kommt sicher noch mit 
normalen Bohrmaschinen zurecht.

MFG herbert

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Hallo Herbert -

Klingt so, als könne man das Hobby Elektronik irgendwann dank 
fortschreitender SMD-Technik und dem eigenen Alter an den Nagel hängen.

Weiter oben wurde schonmal über eine invers bohrende Maschine berichtet. 
Gibt es wohl von Bungard fertig. Irgendwo hatte ich sie jedenfalls 
gesehen.

Der Plexiglas-Streifen soll das Bohrloch-Ausfransen verhindern? Habe das 
nicht so recht verstanden. Da wo gebohrt wurde, ist das Plexi dann aber 
undurchsichtig! Wird der Streifen als Verbrauchsmaterial betrachtet und 
immerweiter geschoben?

Und warum läßt du die Platinen wegen deiner Sehprobleme nicht 
professionell machen?

Autor: Herbert Z. (tramp)
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Hallo Abduhl!

Danke für für Deine Antwort!

Deine frage warum ich meine Platinen nicht komerziell fertige lasse ist 
sehr einfach zu beantworten.
1.Ich habe das schon immer selber gemacht und besitze alles was dazu 
benötigt wird.(Layout-Programm,Laserdrucker,Belichtungs und 
Ätzutensilien)
2.Eine Testleiterplatte ist schneller gemacht als Veroboard und 
Fädeltechnik.Hf-Geschichten sind oft problematisch.
3.Lange Wartezeiten und hoher Preis bei Einzelstücken.

Also Du musst mich jtzt nicht für blind halten! Aber zum Bohren von 
Leiterplatten reicht es halt nicht mehr ohne Hilsmittel.Aber das trifft 
früher oder später wohl jeden von uns.Bei SMD ist SOT gerade noch  mit 
Lupe und langsames atmen sauber mit einem Kolben zu löten.

Das mit dem Plexiglasstreife will ich nochmal erklären.

Stell Dir mal die  Arbeitplatte meiner Maschine vor.Sie besitzt an einer 
Stelle ..etwa mittig eine ca. 3mm Bohrung durch diese der Bohrer von 
unten stößt um die darüber liegende Leiterplatte zu bohren.Das geätzte 
Leiterbild kannst du über eine Lupe und Beleuchtung beim bohren 
sehen.1.5mm über der Arbeitsplatte und über der 3mm Bohrung verläuft 
dieser Plexiglas-Streifen in dem sich dieses winzige Loch 
befindet.Dieses Loch passt genau zum Bohrer. Durch diesen Streifen 
kannst Du das Leiterbild gut sehen und musst jetzt dieses Loch mit dem 
darunter befindlichen freigeätztem Bohrloch des Lötauges mittig in 
Deckung bringen.Das ist sehr leicht und eindeutig zu machen.
Passt das alles dann bohrst Du ...fertig...nächstes Lötauge.In zehn 
Minuten hat man diese Vorgehensweise verinnerlicht.
Übrigens die Maschine von Bungard kenne ich.Aber der Preis ist nichts 
für Hobbyisten sondern für eine gewerbliche Kleinserienfertigung.Also 
jenseits von gut und böse.

 Mfg Herbert

Autor: MaWin (Gast)
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Vorschlag für folgende abenteuerliche Konstruktion:

Ein Brett wird (z.B. mit Schraubzwingen) so an einem Tisch befestigt, 
dass es vorne übersteht, so 30 cm.

Von einem Proxxon MBS140 Bohrständer wird die Bodenplatte entfernt und 
der Stab nach unten gehend am Brett befestigt - hier ist eure 
Geschicklichkeit und Kreativität gefordert damit das hält und gerade 
ist, man wird eine Muffe brauchen. Das Brett bekommt an der richtigen 
Stelle ein Loch durch das der Bohrer von unten durchtauchen kann.

Auf die Oberseite des Bretts kommt ein Scharnier hin, mit dem ein Holz- 
oder metallischer Arm normalerweise per Feder ein paar Millimeter über 
dem Brett schwebt, aber auf das Brett heruntergedrückt werden kann, um 
neben dem Bohrloch die Platine festzuhalten. Es besteht also aus 2 
Fingern, die knapp neben dem Loch aufliegen, aber weit genug voneinander 
entfernt sind und schmal genug sind, damit man noch gute Sicht auf die 
Platine hat. Die Auflagen werden mit Gummi beklebt, um rutschfest zu 
sein ohne die Platine zu beschädigen.

An den Hebel des MBS140 kommt ein Seil, das geht zum Arm über dem Brett 
in eine Öse, und wieder nach unten unter das Brett und hat unten eine 
Schlaufe, einen Steigbügel, ein Pedal welches mit dem Fuss 
heruntergezogen werden kann. Die Kräfte (durch die Feder am Arm 
bestimmt) sollten so verteilt sein, dass sich zuerst der Arm über dem 
Brett auf die Platine senkt, dann erst der Bohrständer den Bohrer zur 
Platine bewegt.

Über das Brett kommt ein Stab an dem ein Kreuzlinienlaser genau das Loch 
fixiert, und ein Stab der eine Lupe so hält, dass man diese Stelle 
besonders vergrössert sehen kann.


Voila, fertig ist der Bohrständer, der von unten bohrt, der das Loch 
markiert, der die Sicht vergössert, der den Staub nicht auf die Platine 
sondern nach unten rieseln lässt, der die Platine festhält bevor man 
bohrt, und das alles für ein paar Euronen mehr als ein MBS alleine 
gekostet.

Nur verschieben muss man die Platine noch mit den Händen, doch das 
Gefühl, welches man im Fuss hat um den Bohrer 'abzusenken', ist besser 
als ein elektrischer Schalter der per Servomotor den Bohrer eintauchen 
lassen würde, wie es die professionellen kommerziellen Geräte machen.

Und wenn die Platine fertig gebohrt ist, montiert man das Brett mit dem 
ganzen Kram einfach wieder vom Tisch ab und packt es in den Schrank.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Herbert Z. schrieb:
> Also Du musst mich jtzt nicht für blind halten! Aber zum Bohren von
> Leiterplatten reicht es halt nicht mehr ohne Hilsmittel.Aber das trifft
> früher oder später wohl jeden von uns.Bei SMD ist SOT gerade noch  mit
> Lupe und langsames atmen sauber mit einem Kolben zu löten.
>

Was für eine Aussicht <grübel>


> Das mit dem Plexiglasstreife will ich nochmal erklären.
> [..]

OK, also als Fadenkreuz.

Autor: Peter L. (peterl)
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hier mein Vorschlag:

Da der Bohrerhub ja nur max 3mm betragen muss, einfach die Elastizität 
einer Kunststoffplatte ausnutzen.

Durch das  Eigengewicht wird das Gebilde runtergezogen (braucht noch 
einen Anschlag) und mit dem Pedal raufgezogen.

Als Bohrmaschine z. B. eine Proxxon

Peter

Autor: MaWin (Gast)
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Hallo Peter L.

Der Kunststoffstreifen vibriert zu stark, trotz 8cm Breite wird er sehr 
torsionsempfindlich. Genaue Löcher sind damit nicht möglich, 
Hartmetallbohrer brechen.

Wenn die Fadenkreuzplatte zur Vermeidung einer Parallaxe direkt auf der 
Platin aufliegt, bohrst du an ohrer wichtigsten Stelle ständig in die 
Platte.

Aber die Zeichnung zeigt sehr schön, wie ich mit das mit Pedal oder 
Schlaufe so vorgestellt habe.

Autor: Peter L. (peterl)
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Parallaxe habe ich keine weil ich ja senkrecht draufschaue, das 
Plexiglas kann also ein paar mm über der Leiterplatte "schweben", der 
Bohrer darf sie nicht berühren.
Wegen der Torsion habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, wenn die 
Kraft mittig auf den Kunststoffstreifen trifft, dürfte sich nichts 
verdrehen.
Die Bohrerbewegung in Längsrichtung durch den Radius des Hebels müsste 
um die 0,01mm bei 3mm Bohrerhub sein.

Autor: Herbert Z. (Gast)
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Hallo beisammen!

Also ein Fadenkreuz ist wesenlich schlechter zum ausrichten der 
Leiterplatte.Ich hatte das auch geplant aber im Vergleich mit einer 
kleinen Bohrung im Plexigasstreifen war selbiges eindeutig besser als 
das Fadenkreuz. Testet das mal! Mein Fadenkreuz hatte ich profisorisch 
mit einer Anreißnadel erstellt.Der Abstand des Plexistreifens soll etwa 
der Stärke eine Epoxiplatine entsprechen

HFG Herbert

Autor: Peter L. (peterl)
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hallo Herbert,

ich (45Jahre stark 9 Dioptrien kurzsichtig und altersbedingtem geringem 
Schärfebereich) versuche mal die für mich beste Zentrierhilfe 
herauszufinden.

Im Anhang sieht man eine zweckentfremdete CD Hülle.
Der Plexiglasstreifen muss schmal sein um auch kleine Platinen darunter 
halten zu können.

Leider werfen beide  Varianten (Fadenkreuz und 0,8mm Bohrung)
Schatten auf die Platine ( durch seitliche Beleuchtung)

Bei RS Components habe ich gerade PE Platte bestellt 100x500x10mm Preis 
48Euro, sind 10 Stk meiner Bohrmaschinen "gefederten" Halterungen.


Ich versuche jetzt eine zusätzliche LED Beleuchtung und halte euch am 
laufenden.

Peter

Autor: Sascha S. (insonic)
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Peter L. schrieb:

> Bei RS Components habe ich gerade PE Platte bestellt 100x500x10mm Preis
> 48Euro, sind 10 Stk meiner Bohrmaschinen "gefederten" Halterungen.
Aeh...was ?...Bin da leider nicht schlau draus geworden...

> Ich versuche jetzt eine zusätzliche LED Beleuchtung und halte euch am
> laufenden.

Ich wuerde einfach einen LED-Ring um das "Makier-Loch" positionieren...

4-8 0805er LEDs oder sogar 0603er sollte man bequem noch entweder unter 
die Plexiglas-Scheibe / den Streifen kriegen, oder zur not halt oben 
drauf.

MfG

Autor: Peter L. (peterl)
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bei RS Components war es die günstigste Platte, ich brauche nur einen 
10cm breiten Streifen (also 5Euro /Stk), der Rest ist für andere 
Basteleien.

Für die Leds werde ich eine kleine ringförmige Platine unter das 
Plexiglas kleben, dann gibts auch keine Schatten mehr.

Autor: Sascha S. (insonic)
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Peter L. schrieb:
> bei RS Components war es die günstigste Platte, ich brauche nur einen
> 10cm breiten Streifen (also 5Euro /Stk), der Rest ist für andere
> Basteleien.


hm jaja bestellnummer 408-3841 , aber ich versteh nicht so ganz was du 
damit vor hast. Als Bohrhilfe ist es ja unbrauchbar, wegen nicht 
durchsichtig und zu dick...*gruebl*

MfG

Autor: Peter L. (peterl)
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Ich habe oben eine Skizze angehängt.
Das Ganze soll eine Tischplatte darstellen. Unterhalb ist die 
Bohrvorrichtung eingezeichnet.Grau ist der Kunststoffstreifen der die 
Bohrmaschine hält, in der Zeichnung noch mit 5mm drin, bestellt habe ich 
jetzt 10mm.
Der Kunststoff ist hinten festgeschraubt und vorne soll er leicht 
federn.

Autor: Sascha S. (insonic)
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Achso, jetzt ja....

Auch wenn die Bohrerbewegung unter 1 mm liegen duerfte, koennte ich mir 
vorstellen das der nicht wirklich senkrechte Bohrhub zumindest zu 
schnellerer Abnutzung der Bohrer fuehren koennte...

Die zwar aufwendigere, aber "geradere" Methode einer Führung und 2 
seitiger Kraft-Übertragung durch 2 "Seile" stelle ich mir da sicherer 
und verschleissfreier vor (auch in hinsicht auf die Abnutzung des Lagers 
der Bohrmaschine/Proxxon etc). Evtl. waere auch ein einfaches 90° Winkel 
Bohrfutter eine alternative um die Quer-Kräfte nicht direkt in die 
Aufnahme der Maschine zu fuehren.

Nobel geht die Welt zugrunde, und man koennte das ganze per Schrittmotor 
hochfahren lassen...

MfG

Autor: Peter L. (peterl)
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bei 3mm Bohrerhub und 400mm Hebellänge, bewegt sich der Bohrer nur 
0,01mm aus der Senkrechten.

Autor: Sascha S. (insonic)
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Aber auch nur wenn du den Bohrer 100%ig senkrecht eingebaut hast...

Hast du eine Uebersetzung fuer das Fusspedal geplant ? Ansonsten 
brauchst du ja einen echt sensiblen Fuss um die 3mm feinfuehlig genug 
hinzubekommen denke ich, oder eine art Kraftbegrenzer ?

MfG

Autor: Peter L. (peterl)
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In die Tischplatte kommt unten eine Schraube mit Einstellmöglichkeit für 
oberen und unteren Anschlag.
Bohrmaschine wird von einem gedrehten Spannring gehalten (das einzige 
"Spezialbauteil")
Bauteile:
Tischplatte mit 20mm Loch
Plexiglasscheibe (CD Hülle) mit Fadenkreuz
Kunststoffstreifen 400x100x10mm
Montageblock hinten (Holzklotz)
Montageblock für Plexiglas (Holzstückchen)
Umlenkrolle
Seil
Pedal (2Bretter mit Scharnier)
M8 Schraube mit Muttern für Anschlag oben und unten)
Spannring für Bohrmaschine

Materialkosten evtl unter 20Euro.
Nächste Woche weis ich obs funzt.

Autor: MaWin (Gast)
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> Nächste Woche weis ich obs funzt

Ich sag noch,

mach die Öse an den oberen Plastikbügel dran, damit er zuerst runter 
geht und als Platinenhalter gleich die Platine festhält,

und nimm statt dem 8cm breiten Plastikstreifen etwas torsionsfestes, ein 
Trapez vorne meinetwegen 8cm, hinten 50cm breit oder so, vielleicht aus 
dem oberen Brett.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ich befürchte, der 10mm Kunststoff wird nicht nachgiebig genug sein um 
damit eine Plattfeder zu bauen. Vermutlich wäre Holz besser geeignet. 
Aber warten wir mal deinen Bericht ab.

Autor: Sascha S. (insonic)
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hm....wenn du das wirklich nur mit dem Anschlag machst, und ohne 
Daempfung, haust du den Bohrer immer mit ~10k Umdrehungen und mit 5-10kg 
in die Platine, wenn dus mit viel gefuehl machst evtl "nur" mit 1-2kg, 
aber selbst das duerfte unvorteilhaft sein befuerchte ich....Zumindest 
wuerde ich das wohl machen, da ich in meiner Werkstatt immer mit 
Sicherheitsschuhen rumrenne (Zwar ESD-Schuhe mit Stahlkappe und 
Durchtrittschutz, also nicht die Sschweren Knobelbecher) und damit nicht 
wirklich im mm Bereich dosieren kann (fahre auch bloss nen 1.1L Fiesta, 
da brauch man nich viel Gefuehl am Pedal ^^ )

Als einfachste "Dämpfung" wuerde ich evtl einen Schaumstoffkeil unter 
das Pedal legen, oder eine Feder falls vorhanden. (Natuerlich passende 
Dimension)..

MfG

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen,
entlich finde ich mal wieder Zeit, kurz zu schreiben.
Es gibt ja interessante Konstruktionen hier. Bin gespannt, wie die 
Praxisergebnisse aussehen.

Da das von Unten bohren immer wieder angesprochen wurde und jetzt auch 
ganz aktuell wieder aufgekommen ist, wollte ich mal die beiden Tester, 
die immer noch die TBM2 Masch. haben, fragen,wie sie mit dem "von Oben 
bohren" zurecht kommen. (Testperson sind zur Zeit "ehydra" und "insonic"


Ich bin gerade am Bau einer Kleinserie TBM2 Maschinen und habe auch eine 
Möglichkeit gefunden, die Maschinen mit einer elektrischen 
Höhenverstellung
auszustatten.
Meine Frage ist ob da 5mm Hub reichen würde?


Freut mich, dass weiterhin Interesse an Platienenbohrmaschinen besteht.


Gruß
Dani

Autor: whatever (Gast)
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reicht, wenn Du von unten bohrst. Von oben wird es evtl. Gefummel beim 
Bohrerwechsel

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Für Platinenbohren sollten 5mm Hub reichen. Wird dann aber bei 
teilbestückten Platinen knapp. Man kommt dann nur noch über die 
SMD-Bauelemente drüber.

Deiner Bohrmachine habe ich eine anständige Beleuchtung verpaßt. Das 
müßtest du bei Rückkehr dann mechanisch ordentlich fixieren. Bohren und 
Fräsen wollte ich mir nicht antun. Licht macht es jetzt mehr als genug 
;-)
Ansonsten hatte ich bislang aber keine Zeit einen großartigen Test 
durchzuführen. Vielleicht über die Feiertage.

Autor: Sascha S. (insonic)
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Hi Ho,

Habe einige kleinere Platinen damit gebohrt, was ganz gut ging, 
allerdings habe ich immernoch das Problem das 1 LED zur Beleuchtung 
nicht wirklich ausreichend ist. (fuer mich)

Werde demnaechst auch noch einige Platinen bohren damit, und kann dann 
evtl etwas mehr sagen, da ich durch Babystress und Hausumbau (alte 
Bauernhoefe sind toll :) ) nicht soviel Zeit fuer meine Bastelleien 
finde wie ich gerne wuerde...

MfG

Autor: Herbert Z. (Gast)
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Hallo beisammen !

Mit großem Interesse verfolge ich Euere Beiträge in Sache "bohren von 
unten". Viele Wege führen nach Rom sagt man immer.Naja alle welche noch 
sehen wie ein Adler das kann werden auch mit normalen Maschinen 
glücklich werden.Als Anhang habe ich einmal fertig zu beziehende Teile 
für Euch drangehängt ...als inspiration gewissermassen.Das eine Teil ist 
ein Linearkugellager für zb.in meinem Fall 12 mm h9 Wellen.Das andere 
Drum ist ein Flanschwellenbock um zwei wellen für zwei dieser 
Linearlager Nebeneineander auf eine Grundplatte zu montieren.Verbindet 
man diese beiden Lager mit zb. der "Motorbrücke " dann hat man einen 
leichtgängigen spielfreien Motorlift.
Zu Hause ohne Werkstattausrüstung kann ich nur Löcher bohren ,senken und 
Gewinde schneiden. Wie die Motorbrücke ausschaut bestimmt der 
Antriebsmotor.Das kann sehr unterschiedlich sein.Ich habe einen Motor 
von Pollin. Der hat eine 5mm Achse und dafür habe ich mir von jemanden 
eine Aufnahme für Micromot Spannzangen drehen lassen.
Soviel heute zu meiner Idee und wie ich mir das gedacht habe. Aber wie 
schon erwähnt: Viele Wege führen nach Rom.Spass kann jeder machen.

MFG Herbert

Autor: Sascha S. (insonic)
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Hi, waere fuer mich interessant zu erfahren wo die zu beziehen sind die 
Teile...

Ich spiele gerade mit dem Gedanken, mir eine kleine Fraese zu bauen (nur 
fuer Platinen und evtl. leichtes Holz, Acrylglas etc, also weiche 
Materialien), und da ist mir eine günstige Quelle fuer Lager und Boecke 
leider noch nicht untergekommen...


MfG

Autor: Herbert Z. (Gast)
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Hallo Sascha!

Wenn Du imm Google mit "Flanschwellenbock bzw Linearlager" suchst wirst 
du immer fündig.Norelem zb oder Mädler.Für höhere Belastungen würde ich 
dir Gleitlager im selben Gehäuse empfehlen .Sie sind höher belastbar als 
Kugellager.Beide gezeigten Teile sind von vielen Firmen zu haben. Die 
Preise sind allerdings manchmal krass Unterschiedlich .Fix bin ich da 
auch noch nicht.Gleitlager meine ich gibt es billiger.Das net ist 
ergiebig.Aber nicht alle Anbieter liefern für den Kleinen 
Endverbraucher.Die Zwei genannten schon.
                     MFG Herbert

Autor: Peter L. (peterl)
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so, hier mein erster Test mit dem "Kunststoffstreifen Bohrständer"

leider unbrauchbar!
die Halterung 400x 100 x 10mm ist zwar sehr elastisch (Bohrmaschine wird 
durch das Eigengewicht ca 1cm nach unten gezogen) aber leider habe ich 
nicht bedacht, dass sich der Kunststoff ja über die ganze Länge 
gleichmässig durchbiegt und der Bohrer dadurch bei 5mm Hub ca 0,5mm nach 
hinten wandert = Bohrerbruch.

Ich werde das Ganze jetzt mit einer steifen Konstruktion versuchen und 
hinten ein Lager anbringen (muss mir erst eine günstige Lösung 
ausdenken)

Peter

Autor: Guido (Gast)
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@ peterl: Um den Aufbau zu retten, könntest du versuchen, den
Kunststoff am Rand mit Aluprofilen (L-Form) zu versteifen. Das
begrenzt den Biegebereich.

Gruß, Guido

Autor: Peter L. (peterl)
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@Guido, Danke, so werde ich es machen.
Zusätzlich gibts jetzt einen Drehpunkt 1mm ober dem Bohrtisch.
Ich möchte die Konstruktion so machen, dass mit handelsüblichen 
Bauteilen aus dem Baumarkt exakte Bohrungen zu machen sind.

Wenn mein Autocad stimmt habe ich laut angehängter Zeichnung jetzt 
wirklich eine Genauigkeit von 0,01mm.

Für die Lager oben möchte ich einen 120mm langen Nagel (Durchmesser 3mm 
mit abgesägtem Kopf und Spitze) verwenden, in die seitlichen Teile halt 
ein 3mm Loch. Der Nagel wird mit 2 Seilklemmen nach unten fixiert (und 
verspannt)
Mal schauen wie klein ich das verbleibende "Lagerspiel" hinbekomme

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Wenn du den Kunststoff zweiseitig lagerst, kann er sich nicht mehr in 
Abhängigkeit von der Durchbiegung längenverändern. Aber vielleicht ist 
er dafür bereits zu dick. Hängt auch vom Material ab. Prinzip wie bei 
Auto-Blattfedern, aber einlagig.

Autor: ... (Gast)
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Eine 1 Punkt Lagerung hat immer den Nachteil, dass die Spitze des 
Bohrers einen Radius beschreibt. Eine Möglichkeit, die das vermeidet und 
außerdem eine sehr hohe Stabilität und Führungsgenauigkeit hat, ist die 
Parallellagerung, die früher auch gerne bei Plottern benutzt wurde.
Anbei mal eine Skizze, wie so etwas aussehen könnte.

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen,

ich möchte nicht versäumen, euch ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest 
zu wünschen.

Kurz nach dem Fest werde ich hier eine kleine Uberraschung vorstellen.
Soviel sei verraten: Neben den Tätigkeiten an den TBM Maschinen habe ich 
mir intensieve Gedanken über das "Von Unten Bohren" gemacht.


Gruß Dani

Autor: Einhart Pape (einhart)
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Danke Dani,

dann lassen wir uns 'mal überraschen :-)

Auch dir ein frohes Weihnachtsfest.

Grüße aus dem (sogar etwas weißen) westlichen Niedersachsen

Einhart

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Frohes Fest auch!

Daniel Maier schrieb:
> Soviel sei verraten: Neben den Tätigkeiten an den TBM Maschinen habe ich
> mir intensieve Gedanken über das "Von Unten Bohren" gemacht.

Ich melde mich gleich mal als Betatester an. :-D

/Hannes

Autor: Herbert Z. (Gast)
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Hallo beisammen!

Schöne Feiertage auch von meiner Seite und überarbeitet euch nicht!

ja ,das bohren der Leiterplatten von unten ist vom Prizip her schon 
genial.
Gerade für die "sehschwachen" unter uns hat das viele Vorteile.
Das platzieren einer Lupe direkt über dem Bohrloch lasst gerade bei 
vielen Bohrungen ein entspanntes arbeiten zu.Auch gibt es dann keinen 
Parallaxenfehler mehr.Eine gescheite Ausleuchtung ist aber schon 
notwendig.
das ist aber auch bei Bohrarbeiten mit Lupenbrillen auch nötig.Ich habe 
da ein Klemmleuchte an einem 5 Liter Wasserkanister (Destiliertes Wasser 
) angepracht und gefüllt mit fünf Liter Wasser steht meine Beleuchtung 
praktisch wo ich will neben der Maschine.
Im Augenblick bastele ich gerade an einer kleiner Anschlagbohrlehre für 
meine Ständerbohrmaschine.Sie sollte nur zum anbohren taugen aber in 
einem gewissen Bereich einstellbar sein.Dann schmeiß ich meinen Körner 
auf den Müll!Genaue Löcher sind schon wichtig wenn man mit Senkschrauben 
ein Gehäuse bauen will.


Mfg Herbert

Autor: Lazlo Panaflex (Gast)
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Ohne den ganzen Thread gelesen zu haben. Ist die Kleinserie soweit? hab 
etwas von ~100€ gelesen, falls das stimmt -> Hier, habe Interesse!

Autor: Michael Sauron (Gast)
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ich hätte auch interesse

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammenm,

wie angekündigt, meine Gedanken zum "Von unten Bohren" in Form einer 
konstruierten Zeichnung.

Kurze Beschreibung:

Linearführung über 2 Säulenführung mit Kugelbuchsen.

Gestell aus 2mm Edelstahlblech.

Hub 6mm, über Exzenter, angetrieben von einem Modellbauservo.

Grobhubeinstellung über einen Kipphebel. Ca 30mm, auf oberer Pos 
blockiert die Spindel (6kt) zum Bohrerwechsel.

Spindelantrieb: bewärter DC- Motor, beidseitig Kugelgelagert. 
Direktangetrieben.

Nur Spannzangeneinsatz möglich.

Bohrlochnavigation über Plexiglasstreifen.

Tischgröße ca DIN-A4, Höhe ca. 140mm.


Leider kann ich zu dem Preis noch nicht viel sagen, da ich die 
Blechteile erst noch kalkulieren lassen muss, ich hoffe dass der Preis 
ebenfalls unter 100E liegen kann.

Bitte schreibt mir eure Meinung zu der Konstruktion. Besonders über die 
Möglichkeiten zur Bohrlochnavigation wurde ja schon viel geschrieben, 
ich könnte für die verschied. Möglichkeiten noch Bohrungen im 
Grundkasten vorsehen. (Da Laserteil keine zusätzlichen Kosten) Kennt zum 
Beispiel jemand einen günstigen Laser-Pointer für den ich dann einen 
Halter vorsehen könnte. usw.

Die Fertigung der TBM2 geht weiter, jeder der eine TBM2 bei mir 
vormerken lies, hatt selbstverständlich auch das Anrecht statt dessen 
eine neue (noch Namenlose) Masch. zu bekommen.

Als Pilotmaschinen werde ich 3 Masch. fertigen.


Gruß u. auch noch gesegnetes neues Jahr
Dani

Autor: Guido (Gast)
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Prost Neujahr Daniel,

endlich ein konkreter Entwurf. :-)

Und noch dazu ein sauber konstruierter, mir gefällt insbesondere
der Excenter, da er leicht zu fertigen ist.

Ein paar Anmerkungen möchte ich zur Diskussion stellen, es ist ja
wohl noch Entwurfsphase.

Der Hub über Modellbauservos ist riskant. Für eine durchschnittliche
Platine sind mehrere hundert Hübe erforderlich. Ob das ein einfacher
Servo mit Kunststoffgetriebe lange durchhält? Diejenigen mit
Metallgetriebe sind aber furchtbar teuer. Vllt. geht es ja auch mit
einem Schrittmotor plus kleiner Untersetzung.

Falls der DC-Motor durch einen Brushless-Typ ersetzt wird, kann der
ganze Aufbau kompakter werden. Z.B. kann man bei Conrad einen unter
dem Suchwort "Innenläufer" finden. Der kostet mit Steuerung zwar
um 40 Eur, ist aber recht klein (40mm lang, 25 mm im Durchmesser)
und sehr leicht.

Umbedingt noch eine Staubabsaugung vorsehen. Der abrasive Bohrstaub
fliegt sonst direkt in die Mechanik.

Gruß, Guido

Autor: MaWin (Gast)
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Der Extenter ist unnötig, da ein Servo sowieso nur wenig Weg hat, und es 
auch lineare Servos gäbe.
Die gebogenen Blechteile für's Gehäuse machen das ganze unnötig 
aufwändig und teuer.

Du brauchst meiner Meinung nach nur
- Bodenplatte, plan, nicht U-förmig gebogen wie bei dir, dick genug um 
Stangen nach unten senkrecht montieren zu können, wie bei dir mit 2 
Schrauben
- den Motor mit fest auf der Achse montierter Spannzange
- 2 (du hast nur 1 die dafür extrem lange Lagerhülsen hat) Platten mit 
Loch gross genug um den Motor zu spannen bzw. am Motorschild 
festgeschraubt zu werden und 2 Lagern am anderen Ende
- Modellbauservo, an der Bodenplatte montiert, der direkt in eine 
Motorführung eingreift
- und irgendeine Kiste unten drumrum um das alles zu verkleiden und den 
Staub zu sammmeln. Als Kiste nimmt man was handelsübliches (nicht zu 
grosse Holzkiste, Tupperdose), als oberes Blech tun es 1.5mm Stahlblech, 
als Stange 10mm Silberstahl, als Lagerhalterungen 5mm Alu.

Die einzige Bearbeitung besteht aus:
- Gewindelöcher in abgelängte Stangen
- 2 Platten ausschneiden und je 3 Löcher reinfräsen, in 2 Löcher 
Lagerbuchsen einpressen, dann noch Löcher für Schauben um Motor 
festzuhalten
- Grundplatte mit 9 Löchern versehen (1 für den Bohrer, 2 für die 
Stangen, 2 um den Servo anzuschrauben und 4 um das Blech auf die Kiste 
zu schrauben).

Sorry, das kann keine 20 EUR kosten selbst wenn man als Grundplatte 
dasselbe Material nimmt wie für die Lagerplatten, dazu Motor mit 
Spannzange und Servo und Kiste und deine Fadenkreuzmimik, also selbst 
Mit Servoansteuerungselektroniktaster sicher unter 100.

Autor: Herbert Z. (Gast)
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Hallo beisammen und ein gutes neues Jahr!

da ich mir selbst schon Ausreichen Gedanken gemacht habe wie ich wohl 
selber vorgehen würde möchte ich auch was meinen.Also mich überrascht 
die teilweise grobe fehleinschätzung bezüglich der Kosten für so ein 
Projekt.Immerhin kostet die einzige von Bungard käuflich zu erwerbende 
Maschine mehrere Tausend Euro.

Da ich keinen Maschinenpark mein Eigen nenne und nur wenig (besonders 
Drehteile)außer Haus fertigen lassen kann war habe ich großes Augenmerk 
auf einfache und leicht zu beschaffende Koonstruktionsteile gelegt und 
zwar ohne auf die notwendige Qualität zu verzichten.Die Zeichnung von 
Daniel kommt schon recht gut an meine Gedanken heran.Damit da nicht 
falsche Schlüsse gezogen werden:Ich verstehe meinen Beitrag als Anregung 
die man durchaus übernehmen oder verändern kann.Ich produziere nur Ideen 
kostenlos und bin nicht in der Lage irgendwelche Teile zu 
liefern.Allerdings gebe ich günstige Bezugsquelllen gerne bekannt.
Ich werde in den nächsten Tagen meine Skizzen soweit bearbeiten ,dass 
auch ein Fremder weiß was gemeint ist ...ich habe halt viel im Kopf und 
deshalb einiges nicht gezeichnet.

Also bis demnächst:Herbert

Autor: Herbert Z. (Gast)
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Hallo!

Ich habe gerade ein Bild von dem Motor gemacht der später mal die Arbeit 
verrichten soll.Es handelt sich um einen Johnson Gleichstrom -Motor 
welcher maximal 200 watt leisten soll.Viel zu viel eigentlich zum bohren 
von Leiterplatten aber er war bei Pollin  mit knapp 5 euro sehr günstig.
ER besitzt eine Welle von 5 mm die etwa 11mmm beidseitig 
herausragt.Darauf habe ich eine Spannzangenaufnahme montiert welche die 
Spannzangen aufnehmen kann die bei meiner Proxxon Tbm 220 dabei 
waren.Diese Aufnahme ist in Heim und Technik Manier nicht zu machen,da 
die Original Spannmutter ein 3/8 Zollgewinde besitzt.Alternativ könnte 
man diese auch neu fertigen aber mit einem metrischen Gewinde.
OK, soviel zum Anfang damit es später nicht zuviel auf einmal wird...

MFG Herbert

Autor: MaWin (Gast)
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Ungefähr so wäre der dann unter einem Bohrtisch ontiert,
wenn man es mit Servo antreibt, aber ich denke inzwischen,
daß das viel zu aufwändig und damit teuer ist.

Besser scheinen mir 2 ineinanderpassende Rohre als Führung,
das innere ist gross genug um den Motor aufzunehmen, und
mit einem Schlitz in einem Rohr und einem Zapen im anderen
verhindert man das Verdrehen (muss nicht so genau sein).

Wenn man die Rohre fertig bekommt, entfallen damit alle
präzisionskritischen Bauelemente.
Statt einem Servo könnte man auch einen Gummiball
"Peleusball" unter den Motor legen, der per Schlauch mit
Wasser gefüllt mit einen zweiten Gummiball verbunden ist,
den man als Fusspedal verwendet.

Dann ist auch der Teil ohne jegliche Bauprobleme (und
Elektronik und damit Henne und Ei Problem) erledigt.

Autor: Herbert Z. (Gast)
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Hallo!

Ich habe einige meiner Skizzen nach PNG konvertiert und zur Besichtigung 
freigegeben.Leider besitze ich kein Zeichenprog mit dem ich 
dreidimensional darstellen kann.Ich missbrauche zum  "malen" mein Sprint 
Layout. Nicht perfekt aber besser als händisch. Unsichtbare Bereichen 
die man normalerweise Strichelt habe ich eingespart.
Dargestellt ist der komplette Motor-Lifter mit fertig zu kaufenden 
Linearlagern für 12 mm Säulen.Die gleichen Lagergehäuse gibt es billiger 
auch mit Gleitlagern aus Spezialkunststoff.Die halten sogar mehr aus als 
Kugellager,laufen aber nicht ganz so leicht.
Einen Flanschwellenbock mit dem man die Säulen auf der Grundplatte 
befestigen könnte habe ich schon mal gepostet.Hier schwanken die Preise 
sehr aber bei Mengenrabatt wird auch noch günstiger.Ich benötige nur 
zwei,das kostet halt.Mit Werkstatt bieten sich aber auch noch andere 
Lösungen an.Ich würde meine Arbeitsplatte über vier M8 Gwwindestangen 
mit einer Grundplatte aus Alu 5mm verschrauben.Vorteil:Mit Muttern als 
Auflage ist die Arbeitsplatte justierbar,sodass man eventuelle 
Winkelfehler korrigieren könnte.Ein allseitig geschlossenes Gehäuse 
eventuell aus Sperrholz zur Geräuschdämmung und Staubfang ist bei mir 
möglich aber die Bohrpraxis wird die notwendigkeit zeigen.
Genug für heute                MFG Herbert

Autor: Herbert Z. (Gast)
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Hallo!

Ich fürchte ,da ist etwas mit den angehängten PNG Dateien 
schiefgelaufen.
Ich erhalte nur ein schwarzes Bild...
Weiß jemand Rat?

Autor: Paulo M. (paulo)
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Hallo,
die Bilder sind perfekt.

Gruß Paulo M.

Autor: Herbert Z. (Gast)
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Hallo nochmal !

Beim arbeiten mit dieser Seite meldete mein Vierenscaner einen bzw 
mehrere html scribt viren. Möchte sich der Admin mal damit 
beschäftigen...

MFG Herbert

Autor: Herbert Z. (Gast)
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hallo beieinander!

ich habe Probleme meine eigenen Skizzen hier vernünftig eizusehen.Klicke 
ich die Miniansicht hier an dann erhalte ich nur ein schwarzes Bild ohne 
Inhalt.Ich kann zwar die Datei mit "ziel speichern" auf meinen Rechner 
laden und mit irfan öffnen aber der Ausdruckversuch zum testen war total 
verzerrt.Ich bekam beim konvertieren von jpeg ins hier empfohlene 
PNG-Format den Hinweis ,dass Druckerrelevante Daten verloren 
gehen.Leider habe ich noch nie mit diesem Dateiformat gearbeitet und im 
Moment überzeugt es mich auch nicht. Ich hätte das besser im jpg-format 
einstellen sollen.
Dies kann ich noch nachholen wenn sich bei Euch probleme zeigen.
Als Kronung belästigte mich meine Viren Echtzeisuche beim Einstellen 
mehrfach mit einem Fund mit Namen combined-top(1)einem HTML Script 
virus.

Naja ,schlechter Tag heute!            MFG Herbert

Falls ihr mit den Eigestellten Dateien ähnliche Probs habt ,dann bitte 
sagen.jpg überzeugt mich mehr!!!!

Autor: Peter (Gast)
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Gutes Neues 2010!

Ich freu mich gerade riesig, daß ich diesen Thread gefunden habe.

Ich hab einmal vor fast 18 Jahren bei einem Praktikum 24 Bohrungen mit 
so einem Variodrill-ähnlichen Teil im blauen Hammerschlaglack erstellt, 
und das war schon besonders angenehm.

Dass der Daniel sich soviel Mühe macht ist gut für uns. Ich find sie 
allerdings etwas kompliziert, und mir ist nicht klar, wie er an die 
Spannpratze drankommen will (für den Bohrerwechsel) - das Ding zerlegen?

Also jetzt mal meine Vorschläge, einigermassen geordnet:

 * Linearführung:
Warum keine fertige benutzen? Oberfräsenvorsätze gibt es in allen Formen 
und Farben fertig zu kaufen, manche haben richtig gute Gleitbuchsen. In 
der 40mm Klemmung kann man auch andere Antriebe/Spindeln einbauen. Es 
werden Federn mitgeliefert, die man mittels zwei zusätzlicher Stellringe 
auf der anderen/oberen Seite des Klemmschlittens vorgespannt anbringen 
kann => die Federn drücken den Motor "nach unten" => nach dem Einbau ist 
das aber "nach oben"

 * Klemmschlittenantrieb:
Hab ich noch keine endgültige Meinung dazu, aber Servo und regelbare 
Ansteuerung und Excenter halte ich für zu viel - ich bin Anhänger des 
KISS-Prinzips.

Mein Vorschlag ist, einen kleinen Scheibenwischermotor für den Antrieb 
des Klemmschlittens zu benutzen. Der geht ebenfalls mit 12V, ist robust, 
kost nix, der eine oder andere hat sicher schon einen zu Hause, weil man 
die ja nie wegschmeisssen kann. Wenn man die geeignet beschaltet (im 
Intervallmodus) klemmt man sich einen Beiß-Schalter in den Mund und löst 
eine_ _einige Exzenterbewegung aus.

Der Exzenter hat 8-10 mm Hub.

Die Verbindung zwischen dem Exzenter und dem Klemmschlitten würde ich 
mit einem Knickpleuel machen. Weil wenn man bei einem Knickpleuel den 
Lagerpunkt des Stützpleuels aus der Mitte verschiebt, verringert sich 
der Hub - man kann diesen also einstellen!

Meine Idee ist, dieses Knickpleuel so auszulegen, daß es im normalen 
Bohrbetrieb etwas geknickt ist - 4mm Hub. Wenn ich es verlängere, dann 
kann ich dickeres Zeug bohren. Wenn ich es ganz verkürze, geht der 
verkehrt herum eingebaute Klemmschlitten ganz nach unten, und man kann 
gut an die Spannpratze heran => Bohrerwechsel.

 * Staub und Dreck:
Damit sich der Motor keine Glasfaserbrösel reinzieht, habe ich einen 
PET-Flaschenboden als "Staubregenschirm" vorgesehen. Im Gehäusevorschlag 
unten würde sich der Staub einfach sammeln und nicht genau auf den Motor 
fallen.

 * Gehäuse
Da hat sich bei mir noch keine endgültige Idee festgesetzt. Aber Holz 
kann jeder, oder?

Ich möchte nicht die ganze ganze Zeit meine Augen genau senkrecht über 
eine senkrechte Achse halten müssen (=> Genickschmerzen).

Ich möchte auch keine Bohrung in meinen Tisch machen müssen (=> WAF < 
0!).

Wenn das Ding eine Anmutung etwas schräger nach hinten geneigten Mac SE 
hat, den ich a) an beliebigen Tischen festklemmen kann, b) genauso wie 
besagten alten Mac hinten am Griff packen und ins Regal stellen kann, 
ist mein Optimum erreicht.

@alle: Sollten wir für die Invers-Platinenbohrmaschine nicht mal langsam 
eine Wiki-Seite mit den Absätzen "Lastenheft", "Brainstorming", 
"Entwürfe", "Interessenten" anfangen?

Servus,
    Peter

Autor: Peter Fischer (funkentratzer) Benutzerseite
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So, meine Login habe ich auch wieder gefunden... und die Wikiseite ist 
angefangen: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Inverse_Pl...

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Herbert Z. schrieb:
> hallo beieinander!
>
> ich habe Probleme meine eigenen Skizzen hier vernünftig eizusehen.Klicke
> ich die Miniansicht hier an dann erhalte ich nur ein schwarzes Bild ohne
> Inhalt.
> [...]
> Als Kronung belästigte mich meine Viren Echtzeisuche beim Einstellen
> mehrfach mit einem Fund mit Namen combined-top(1)einem HTML Script
> virus.

Das Problem liegt einfach bei deinem Virenscanner, der das Javascript 
blockiert, das für die Vorschauen zuständig ist. Viren gibt es hier 
keine.

Du kannst aber auch auf den Dateinamen unter den Bildern klicken und sie 
so sehen. PNG ist schon genau das richtige Format für solche 
Zeichnungen, wie du sie eingestellt hast.

Autor: Herbert Z. (Gast)
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Hi Alex!

Hast fast Recht...das Prob lag an meiner Browsereistellung bezüglich 
Jawascript.Manchmal sieht man den Baum vor lauter Wald nicht mehr...
  Danke Herbert

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen.

@Peter (Gast):

Ich kann dich beruhigen, die Masch. muss zum Bohrerwechsel nicht zerlegt 
werden. Die Sannzangenwelle (die auf dem Motor sitzt) wurde aus einem 
13er Sechskannt gefertigt. Zum Bohrerwechsel wird der auf der Rückseite 
befindliche Hebel nach unten gedrückt und so die komplette Sannzange 
nach oben durch die Tischplatte gefahren. Gleichzeitig wird die Spindel 
über den 6kt fixiert, so dass sie sich nicht dreht.
Über den Kipphebel kann außerdem die Grundeinstellhöhe eingestellt 
werden ( die Bohrer sind ja nicht alle gleich lang)

Das mit der Wiki-Seite ist mir noch nicht ganz klar, wie funktioniert 
das?
Gibts da irgendwelche "Spielregeln"?

@alle:

Werde demnächst mal die Blechteile für eine Masch. in Auftrag geben. 
Vielleicht gibt mir ja noch jemand konkrete Hinweise, wo Bohrungen 
sinnvoll wären. (für Bohrlochnavigation)

Gruß
Dani

Autor: Peter Fischer (funkentratzer) Benutzerseite
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> Das mit der Wiki-Seite ist mir noch nicht ganz klar, wie funktioniert
das?

Mit Mitmachen. Wenn Du findest, daß z.B.ins Lastenheft noch etwas 
gehört, dann schreib es dazu.

Mir ist jetzt auch aufgefallen, dass ich mein Brainstorming ins 
Lastenheft geschrieben habe, es gehört aber weiter runter ins 
Brainstorming, und unter Lastenheft hätte ich gerne "das Kondensat" aus 
guten Ideen und nicht änderbaren physikalischen Tatsachen.

> Gibts da irgendwelche "Spielregeln"?
Nö. Ich hab nur ein paar Abschnitte erstellt (weil man die einzeln 
editiern kann, und sich dann Mit-Schreiber nicht gegenseitig beharken) 
die ich für wichtig hielt. Ich find es nur mühsam, aus einem 
mittlerweile 3km langen Thread alles rauszufischen.

Mittlerweile hab ich mit Seil, Schuhkarton, meines Vater's Oberfräse und 
eine paar Holzleisten herumgespielt und ich glaube man kann den 
Bohrvorgang entweder mit einer Hand oder mit der Ferse (Pedal verkehrt 
herum) am besten betätigen. Der Tisch kann heil bleiben! 
Scheibenwischermotor brauchts auch nicht.

@alle: Videorecorderköpfe rotieren doch auch ziemlich schnell - mit 
wieviel U/min? Kann man da die Drehzahl ändern? Die würden jedenfalls 
nicht so lang bauen wie ein Dremelähnlichesteil.

Nächtle!
  Peter

Autor: Herbert Z. (Gast)
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Hallo beisammen!

Also Lösungen den motorlift zu betätigen gibt es viele !

Eines aber muß Klar sein :Hände haben mehr Gefühl als Füße.

Mir fällt gerade ein:Ein Bowdenzug wie bei der Fahradbremse.
Eine Art Galgenzu mittels eines dünnen Bandes aus Kunststoff welches 
sich auf einer Rolle aufwickeln kann.(Pakete werden mit solchen Bändern 
verschnürt)
Schrittmotor mit Gewindevorschub
Diverse Möglichkeiten über einen Hebel.
Gibt sicher noch mehr...

MFG Herbert

Autor: Chris (Gast)
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Hallo, will nur mal was kurz anmerken.
Das System, von unten Platinen zu bohren ist Patentiert, auch das
daß der Bohrer von Unten automatisch hochkommt.
Also, nichts fürs verkaufen (auch nicht hier im Markt), sondern nur fürs 
selber machen und selber benutzen, aber nur wirklich für Privat, und 
nicht zum Platinenherstellen für andere oder für den eigenen Betrieb.
Sonst, frohes Werkeln.

Autor: MaWin (Gast)
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Auch GIF und RSA ist patentiert, na und?
Patente sind meist abgelaufen.
So was primitivem fehlt eh die erfinderische Höhe,
insofern kann es nur noch unter eines BESTIMMTEN
Features anerkannt owrden sein.
Also her mit der angeblichen Patentnummer.

Autor: Herbert Z. (Gast)
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Hallo!

Bezüglich irgendwelcher Patentrechte hat mir Google nichts ausgespuckt.
Naja, ich kenne da einen guten Freund und der war jahrelang am 
europäischen Patentamt in einer hohen Funktion tätig.Der ist zwar seit 2 
Jahren  in Rente aber wenn ich in erreichen kann werde ich ihn danach 
fragen.Wird zwar nicht einfach sein weil der Mann wieder in die Schweiz 
zurückgegangen ist.
Aber eventuell klärt sich das auch so auf? Patentnummer reicht!

MFG

Autor: Peter Fischer (funkentratzer) Benutzerseite
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Das mit den Patenten ist mir wurscht. Das wird sowieso sterben, weil man 
sich im Westen damit gegenseitig behindert, und gewissen Asiaten das 
ganze wo vorbeitgeht (just my 2 ct's)

Lieber weiterbasteln!

Hier mal eine Skizze für den am Pappmodell ausgeknobelten handbetätigten 
Betätigungsmechanismus. _Die Führung hab ich zum leichteren Verständnis 
mal weggelassen!_

Ich hoffe die Skizze ist eingängig genug, ich hab hier gerade nur 
*C*artboard *A*ided *D*esign :D und meine vom Kaffee zittrige Hand.

Man würde also als Rechtshänder vor dem Gerät sitzen, den Hebel unten in 
der Mitte leicht anheben, mit der anderen Hand die Platine ausrichten, 
den Hebel wieder senken. Drückt man jetzt weiter nach unten, ist der 
Winkel beim Scharnier A = 0° und B beginnt sich zu öffnen. Dabei wird 
erstens die Platine geklemmt und zweitens an der Oberseite an einer 
Schnur gezogen, die mittels einer Flaschenrolle hinter dem Bohrantrieb 
denselben durch die Arbeitsplatte drückt.

Der Linkshänder? - Tauscht die Hände!

Beim Text mit der Übersetzung hab ich übrigens einen Denkfehler drin - 
hinter dem Bohrer ist eine Flasche (2:1), aber der Hebel ist 1:1 .

Wenn von der Bohrerseite ein Licht durch das noch ungebohrte Lötauge 
scheint, wird das Ausrichten simpel - man muß nur den Leuchtpunkt unten 
im Trichter konzentrisch platzieren, bevor man durchzieht.

Wenn Man den Hebel wieder loslässt, zieht eine Feder den Motor zurück, 
so daß der Bohrer auf jeden Fall wieder klarkommt, bevor die Klemmung 
der Platine endet.

Die Bohrer sollten also am Leben bleiben.

Nächtle,
 Peter

Autor: Chris (Gast)
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Habe nachgesehen, auf dem Gerät steht Patent-Pending drauf, aber es 
wurde effektiv nicht durchgezogen. Also war das eine Fehlinfo, sorry.

Autor: F. S. (hosentraeger)
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Ich habe mir eine Bohrvorrichtung gebaut, die mit einem Modellbauservo 
einen Dremel von unten nach oben drückt.
Ausgelöst wird der Bohrvorgang durch einen Fußschalter und gesteuert von 
einem AVR.
Auf der Oberseite der Vorrichtung ist eine Webcam befestigt, die die 
Sicht auf die Platine zeigt. Das dazugehörige PC-Programm blendet über 
das Videobild ein Fadenkreuz, mit dem man die Platine genau 
positionieren kann.
Der Kupferring auf dem Screenshot hat einen Innendurchmesser von 0,3mm. 
Wie man sieht, kann man damit recht genau positionieren!

Autor: Peter L. (peterl)
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also das sieht ja sowas von perfekt aus, Gratulation!
Genau so will ichs haben :-)

Peter

Autor: Tom (Gast)
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@Frithjof S.
Mache mal BITTE ein Foto der der Linearverschiebung.
Wie verstehe nicht ganz wie du das gebaut hast.
Sieht alles schön einfach aus.

Autor: F. S. (hosentraeger)
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@Tom
hier noch ein paar Fotos. Die Linearführung hatte ich mal bei eBay 
ersteigert. Auf ihr ist ein Aluwinkel 60x60 befestigt, der den Dremel 
hält. Der Servo ist ein MG995 mit Metallgetriebe. Über einen Alustreifen 
schiebt er den Dremel nach oben oder unten. Zur Befestigung am Tisch 
habe ich zwei weitere Aluwinkel verwendet. In dem unteren ist ein 
Gewinde für die Feststellschraube. Oben noch eine MDF-Platte und eine 
Halterung für die Webcam und das wars mit der Mechanik.

Autor: MaWin (Gast)
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Sehr schön gemacht,
wenn ich auch als Winkel etwas mehr Materialstärke als sinnvoll erachten 
würde, um Vibratioen zu dämpfen.
Die Idee, die Kamera als unveränderbare Zieleinrichtng zu benutzen, 
könnte bei aktuellen WebCam-Preisen sogar kosteneffektiv sein.

Autor: Peter L. (peterl)
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Vor allem ist es mit Kamera auch sicher!
Wenn man schlecht sieht und darum mit den Augen nahe ans Bohrloch muss,
kann der Bohrer ruhig mal brechen und durch die Gegend fliegen.

Autor: Peter Fischer (funkentratzer) Benutzerseite
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Auch mein Respekt für Deine schöne Lösung!

Das mit der WebCAM ist gut für den, der schon eine hat, für alle anderen 
könnte es die perfekte Entschuldigung sein, sich eines dieser 
USB-Mikroskope zu holen - die haben LEDs zurschattenfreien  Ausleuchtung 
meist schon eingebaut (Ringlicht). Das USB Mikroskop kann man ja auch 
für andere Basteleien benutzen.

Jetzt bräuchte man nur noch einen Beißschalter... - manche haben halt 
kein Feingefühl in den Beinen.

Autor: Peter Fischer (funkentratzer) Benutzerseite
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Je mehr ich darüber nachdenke, um so begeisterter bin ich.

Man kann die Vorrichtung vorne an den Tisch klemmen (=>keine Löcher in 
den Tisch)
Gebohrt wird senkrecht, gezielt waagrecht - der Bildschirm ist meist eh 
schon auf die ergonomisch beste/angenehme Position eingestellt.

Vergrößerung war bei meiner Lösung gar nicht drin, die 45° Schräge war 
ein Kompromiss zwischen lahmen Armen oder lahmen Genick nach einiger 
Zeit bohren.

USB-Mikroskop mit Mini-Stativ und Ringlicht geht für unter 40€ her, und 
ist mehrfach verwendbar.

Welche Servogröße hast Du denn bitte benutzt?

Autor: Andi (Gast)
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USB-Mikroskop brauchs du nicht. nimm eine normale USB Kammera und halte 
eine Sammellinse (Lupe) genau (ganz nahe, also drann) vor die Optik.
Muß mal etwas probieren. Oder drehe die Linse der Web-Cam ganz weit 
raus.
(geht nicht bei jeder Cam)

Autor: F. S. (hosentraeger)
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Vielen Dank für die positiven Rückmeldungen! Ich freue mich über die 
Resonanz und werde in den nächsten Tagen mal meine Webcam-Software ein 
bisschen weiterentwickeln, da sie derzeit auf meine spezielle Kamera 
zugeschnitten und außerdem noch sehr spartanisch ist.

@MaWin: Danke für den Vorschlag. Was für ein Material hältst du für 
angemessen? Ich habe hier noch einen 6mm starken Stahlwinkel in der 
Bastelkiste...

@Peter Fischer: Du brauchst kein Feingefühl in den Füßen ;-) Du trittst 
auf den Schalter und solange der Fuß unten ist, fährt der Servo die 
Bohrspindel mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit hoch.
An ein Mikroskop hatte ich auch erst gedacht, aber keins gefunden, das 
meinen Preisvorstellungen entspricht :-) Mit der Kamera klappt es aber 
auch super.
Der Servo ist ein MG995 (55g, 10kg/cm).

@Andi: Genau! Die Linse der Webcam fällt schon fast heraus, soweit ist 
sie aufgedreht.

Autor: Einhart Pape (einhart)
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Moin,

die Lösung mit der Kamera ist wirklich Klasse. Hat jemand eine Quelle 
für eine komplette Spannzangeneinheit? Die Spannzangen alleine, auch die 
Überwurfmutter kann man bekommen - aber die Spannzangenaufnahme hab' ich 
nicht gefunden.

Gruß
Einhart

Autor: Herbert Z. (Gast)
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hallo Einhart!

Wenn du einen hast der Drehen kann dann kann ich dir mit einer Zeichnung 
dienen.Ich benutze Spannzangen und Spannmutter von Proxxon.Aber Achtung 
da gibt es zwei verschiedene Größen.Die für die Handgeführten Maschinen 
sind kleiner. Meine stammt von der kleinen Tischbohrmaschine TBM 
220.Leider besitzt die Mutter von Proxxon ein UNF 3/8-24 
Zollgewinde.Also 3/8 Zoll Durchmesser
und 24 Gänge auf einen Zoll (25,4mm)
Wenn jemand Interesse hat kann ich die Zeichnung und Foto posten?

MFg Herbert

Autor: Peter Fischer (funkentratzer) Benutzerseite
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@Frithjof S.: Ich hatte mal einen Unfall... Fußspitze heben im Sitzen 
geht 4-5 mal gut, bis 10 mal nervts, danach tut es nur noch weh. 
Radfahren kann ich lange Strecken, Bergsteigen könnte ich auch, aber 
herunter ist unmöglich... ein paar Bewegungen schmerzen halt extrem, 
oder ich fühle mich dabei unsicher. Bei meinen seilbetätigten Holzmodell 
hatte ich das Pedal auch mit der hohen Seite nach hinten und die 
Betätigung mit dem Senken der Ferse vorgesehen. Soll aber nicht Dein 
Problem sein! :)

Hab noch sowas ähnliches gefunden: 
http://www.dietmar-schroeder.de/bohr.html - man beachte das 
Gummi-Fadenkreuz in der Videoversion! :D

Meine uralt Webcam hat(te) übrigens nur eine zwischen die Gehäusehälften 
geklemmte Fix-Fokus-Linse (ich hab sie noch nicht wieder 
zusammengebaut).

Servus,
   Peter

Autor: F. S. (hosentraeger)
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@Herbert: Hast du die Maße für die Spannzangen, die Reichelt verkauft 
(Artikelnummer "PROXXON 28940")? So eine Zeichnung würde mich sehr 
interessieren. Ich weiss zwar noch nicht, wie man mit der Drehmaschine 
ein Gewinde macht, aber man kann es ja mal probieren :-)

Autor: Herbert Z. (Gast)
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Hallo Friethjof!

Hier als Anhang eine Skizze meiner Spannzangenaufnahme.Mir sind jetzt 
keine Unterschiede bei den Proxxon Spannzangen bekannt.Die Box 28940 mit 
6 Spannzangen habe ich auch gekauft.Allersings ist die Spannmutter die 
dabei ist für die Handgeführten Produkte gedacht.Sie ist etwas kleiner 
und hat ein anderes Gewinde.Meine alte TBM 220 hat ein Gewinde 3/8-24 
.Aufpassen ,da in der Skizze "26" steht un das falsch ist!!!
Die Skizze ist wie eingeweihte sehen können im Schnitt gezeichnet.Die 
Bohrung von  5mm ist für den Motor ausgelegt den ich schon beschrieben 
habe.
Ich persönlich kann mir nicht vorstellen dass man so ein wichtiges Teil 
in einer angemessenen Präzision improvisiert herstellen kann.Die Bohrung 
(Passung) für den Motor muß äußerst genau sein da der Bohrer sonst 
eiert.
Am besten wäre statt den Madenschrauben seitlich eine sogenannte 
"Schrumpfpresspassung".Dabei wird die Bohrung so ausgelegt ,dass sie 
erst nach dem erhitzen der Spannzangenaufnahme auf die Motorwelle passt 
und nach dem erkalten bombenfest darauf sitzt.Schrauben fallen dann 
weg.Allerdings ist das eine Arbeit für einen Dreher und den Motor muß 
man ihm auch überlassen.
Es ist schon ein Kreuz ohne Maschinenpark!
Hoffe ich konnte helfen?

MFG Herbert

Autor: F. S. (hosentraeger)
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Hallo Herbert,
vielen Dank für die Skizze! Ich komme gerade nach drei Stunden aus dem 
Keller und halte ein völlig unbrauchbares Teil in der Hand :-( Aber 
wenigstens kann ich jetzt mit der Drehmaschine ein Gewinde schneiden.

Autor: Herbert Z. (Gast)
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Hallo!

Ich denke ,wenn da eine etwas größere Stückzahl zusammenkommen wüde, 
könnte man so ein Teil auch in Auftrag geben.Es gibt doch einige Firmen 
im Internet die solche Teile machen.Ist ein CNC prog mal geschrieben 
geht das eh ruckizucki.Manchchmal geht das auch in einem ortlichen 
mechanischem Betrieb wenn man freundlich anfrägt.
Allerdings ist man bei soetwas auf einen Typ Motor festgelegt wegen dem 
Achsmaß.Da geht es wirklich um ein 1/100 Milimeter!Außerdem muß die 
Senkung (ca 41 Grad) nicht mit einem entsprechend geschliffenem Bohrer 
gemacht werden sondern muß ausgedreht werden damit das wirklich rund 
läuft.

Wäre mal interessannt zuerfahren wie viele so eine Aufnahme bräuchten?


mfg herbert

Autor: Herbert Z. (Gast)
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Hallo!

Ich bin ja einiges gewöhnt aber so wenig Feedback in einem Forum habe 
ich noch nie erlebt.Nix gar nix nicht mal Kritik geschweige denn 
Fragen.Liegt es daran ,dass mnn meine Zeichnungen nicht lesen konnte 
weil man das halt auch gelernt haben muß?
Keine Ahnung oder wartet man auf ein fertiges hochwertiges Produkt mit 
allen Schikanen für99.95? So etwas ist in Deutschland nicht zu fertigen.
Meine Lust hier noch die Tasten zu bearbeiten geht gegen null.

               Mfg Herbert

Autor: ... (Gast)
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Die sitzen alle gerade vor ihren Drehbänken und brechen sich einen ab, 
dein Teil zu drehen.

Ich für meinen Teil warte auf diese Spannzange:
http://hobby-tools.net/catalog/index.php?cPath=42_43
und dazu passende Mutter:
http://hobby-tools.net/catalog/index.php?cPath=42_49
um dann dafür eine passende Aufnahme zu drehen.

Autor: Günter N. (checkit)
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Nun ist es ja ein wenig still geworden, aber meine neugier lässt mich 
nicht los. Deshalb wollt ich mal fragen ob es etwas neues von der 
Platinenbohrmaschine gibt.

Günter

Autor: Paul W. (dantor)
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Dito, habe auch Interesse.
Gibt es das Projekt noch?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Paul W. schrieb:
> Dito, habe auch Interesse.
> Gibt es das Projekt noch?

Dazu müßtest Du eine PN an Dani direkt schreiben.

Autor: Paul W. (dantor)
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Das habe ich vor einer Woche getan, leider ist noch keine Antwort 
gekommen.

Autor: Dani maier (Gast)
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Hallo zusammen,

leider konnte ich mich in letzter Zeit nicht melden, da ich zur Zeit in 
meiner Meisterausbildung zeitlich an der Grenze bin.

Dies ist kein Dessinteresse sonder nur ein vorübergehender Zustand.

In einigen Wochen wird das anders sein

Gruß Dani

Autor: Malte (Gast)
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gibt es was neues zur Software?!

lg Malte

Autor: Malte (Gast)
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Hallo,
da zur Software lange nichts mehr gesagt wurde habe ich mich mal dran 
versucht. Wenn Interesse besteht würde ich mich weiter damit 
Beschäftigen und es ausarbeiten. Es beruht auf diesem Tool 
http://www.mycsharp.de/wbb2/thread.php?threadid=28799 und wurde etwas 
angepasst.

lg Malte

Autor: Malte (Gast)
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Es fehlen noch einige Teile für meine Bohrmaschine aber die Software 
habe ich noch einmal komplett überarbeitet...

Youtube-Video "Drill Cam"

Was noch kommt,
- Auflösung einstellbar
- Kamera wählbar
- Einstellwerte speichern

in weiter Ferner noch eine automatisches anpassen des Fadenkreuzes an 
den

lg Malte

Autor: Günter N. (checkit)
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Hallo Malte

die Software sieht ja schon recht gut aus. Ich würde mich freuen wenn 
ich sie auch bekommen könnte wenn ich meine Platinenbohrmaschine habe.
Das erleichtert bestimmt das treffen der Bohrlochmitte wenn man nur noch 
auf den Bildschirm zu schauen brauch anstatt auf das Staubverschmutzte 
Bohrloch.
Ich hoffe dann noch das Dani bald wieder mehr Zeit hat um sich um die 
Platinenbohrmaschine zu kümmern.
So nun schönes Woend.

Autor: Malte (Gast)
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Hallo ich muss noch einiges ändern, dann kannst du die Software aber 
gerne haben...

Mein Low Budget Interpretation ist nun fertig, Montag kommen die Bohrer 
und dann wird sich zeigen was geht, die ersten Tests waren aber 
erfolgreich :D

http://img406.imageshack.us/gal.php?g=p1020825large.jpg

lg Malte

Autor: Malte (Gast)
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Autor: wildhund123 (Gast)
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hallo,

was für eine kamera braucht man dafür und wo gibt es das programm 
dafür???

danke!

Autor: Malte (Gast)
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Als Kamera geht fast jede USB-Webcam vielleicht etwas modifizieren...

Beitrag "Re: Welche Lupe zur Kontrolle von Lötstellen?"

Ein Feritges Programm gibt es vielleicht hier...

http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=4...

meins ist selbstgeschrieben und soweit noch nicht Fertig als das ich es 
veröffentlichen kann.

Autor: Günter N. (checkit)
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Hallo, schon lang nichts mehr passiert hier.
Wurde das Projekt eingestellt?

Autor: Thomas (Gast)
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Hatte im November mal bei Daniel Maier nachgefragt. Antwort: Seine 
Maschine ist im Prinzip verkaufsfertig, er ist im Moment jedoch mit 
anderen Dingen zu sehr beschäftigt.

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen,

endlich komme ich mal wieder dazu, hier zu schreiben.

Muss mich wirklich entschuldigen, dass ich so lange nichts mehr von mir 
hören lies.

Bin einfach zur Zeit mit anderen Projekten überlastet.
Klingt jetzt wie eine billige Ausrede, soll es aber nicht sein.

Möchte trotzdem am Projekt Platinenbohrmaschine weiterarbeiten.

Leider kam die Produktion von TBM2 Bohrmaschinen nicht so recht weiter, 
Grund siehe oben. Es tut mir ganz besonders um die vielen Interessenten 
leid, die ich jetzt so lange warten lies. Habe mich bei ihnen gemeldet 
u. entschuldigt.

Trot allem habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich die Maschinen 
schneller u einfacher in Serie bauen kann.

Habe nun eine Maschine entwickelt, die aus sehr wenigen Fertigungsteilen 
besteht.
Das ist eine Bohrmaschine, die von unten bohrt und einen automatischen 
Vorschub besitzt. D.h. bei Knopfdruck fährt der Bohrkopf hoch.

Habe nun die Interessenten von der TBM2 gefragt, ob sie als Alternative 
zu dieser, eine neue Variante testen möchten.

Der Verkaufspreis liegt auch bei ca. 100 Euro, allerdings muss die 
Elektronik selbst eingebaut werden. (Motoren für Spindel u. Vorschub 
sind dabei)

Sollte sich von den bisherigen Interessenten keiner melden, werde ich 
hier im Forum nochmal einen Aufruf starten.
Habe außerdem die drei Tester der Maschinen, die immer noch TBM1 /TBM2 
haben, angefragt, was die Maschinen so machen.
Werde übers Feedback dann im Forum berichten.

Gruß Dani

Autor: Günter N. (checkit)
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Hallo Daniel

schön von Dir zu hören, ich hatte ja auch schon mein Kaufinteressean an 
einer Platinennohrmaschine angemeldet.
Wenn Du noch einen Tester brauchst wäre ich dazu bereit.

Günter

Autor: ZF (Gast)
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Hallo Daniel,

kannst Du ein paar Bilder von der "von unten" Maschine einstellen? 
Klingt sehr interessant.

Jörg

Autor: Ecki Bär (ecki)
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Hallo Daniel
ich hätte auch Interesse.
Als Käufer eines Bausatzes oder als Tester.
Von unten Bohren ist für mich das entscheidende Argument.
Also wenn ich helfen kann melde dich.

Gruß Eckard

Autor: Tien (Gast)
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Hi Daniel,

an einer "Platine-bohren-von-unten-Maschiene" hätte ich auch Interesse. 
Kannst Du mal Bilder bzw. Zeichnungen posten?

Grüße Timo

Autor: Einhart Pape (einhart)
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Von unten bohren - da wäre ich auch stark an weiteren Informationen 
interessiert!

Gruß

Einhart

Autor: Markus N. (rebel4life)
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Beim "von unten bohren" muss man jedoch auf Patente achten, denn ich 
vermute, dass Bungard sich da welche gesichert hat.

Ich hab nur ein paar Eingangsposts gelesen, falls du das ganze neu 
überarbeiten möchtest oder ein Userprojekt entstehen soll:

-Fußpedal -> per µC über DC/Schrittmotor den Bohrkopf in einer gewissen 
Funktion senken, sprich immer langsamer werdend
-gutes Visier, sprich Kamera, Fadenkreuz mit Kalibriermöglichkeit
-Absauganschluss (imho würde ein Rohr reichen, man kann das auf einen 
Schlauch setzen und dann mit einem Radiallüfter für ausreichend Zug 
sorgen)
-Drehzahleinstellung
-mit Kamera ist das von unten Bohren nur noch ein netter Bonus, wenn man 
jedoch den Handbetrieb will, dann wäre ein von unten bohren genial

Vieles wurde sicherlich schon genannt, aber naja, vieleicht wird etwas 
daraus.


MFG Johannes

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen,

nun finde ich endlich Zeit, ein Bild von der  TBM3 Maschine 
einzustellen.

Folgende Punkte wurden realisiert:

- automatischer Bohrhub (6mm) über Tasterdruck. (Kurzer Impuls löst 
einen automatischen Bohrzyklus aus.
- Bohrerpositionverstellung über leicht zugängliche Einstellspindel. 
(notwendig für unterschiedlich lange Bohrer.)
- Alternativ kann auch von Hand gebohrt werden.
- Spannzange mit 5 Einsätzen.
- Bohrerwechsel leicht von oben möglich. (Spindel blockiert beim ganz 
herausfahren der Spindel automatisch, so dass nur die Spannzangenmutter 
gelöst werden muss
- DC-Motor für Bohrhub kann zur Bohrgeschwindikkeitsveränderung beliebig 
eingestellt werden.
- Spindeldrehzahl kann über Spannungszufuhr stufenlos eingestellt 
werden.

Freue mich, dass sich nach wie vor einige mit dem Thema Platinenbohren 
auseinandersetzen. Das zeigt mir, dass es hier noch manche 
Verbesserungen geben kann.

Die nun hier vorgestellte Maschine besteht nur aus wenigen 
Fertigungsteilen und könnte durchaus preiswert als Serienteil gefertigt 
werden.

Die erste Testmaschine wird sich in wenigen Tagen auf dem Weg zum ersten 
Tester machen. Hier werden dann (hoffentlich) Erfahrungsberichte 
ausgetauscht.

Sollte tatsächlich das "von unten bohren" durch ein Patent geschützt 
sein, so lasst es uns hier im Forum bitte wissen.

Ganz sicher bin ich mit jedoch, dass mein System mit der 
Exzenterverstellung inkl. Einstellwippe noch nicht gebaut wurde u. auch 
kein Patent besteht.

Gruß Dani

Autor: David .. (david1)
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Das sieht ja mal gut aus.

Wenn du noch Tester gesucht werden, ich würde das gerne machen.
Da ich nicht soo oft Platinen mach ist es sicher auch Interresant 
Erfahrungen von so einem Nutzer zu hören

Gruß
David

Autor: Tien (Gast)
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Hi Daniel,

sieht sehr cool aus!
Wenn Du den Preis von < 100 Euro halten kannst würde ich Dir eine
abkaufen. Gerne auch als Bausatz.

Grüße Timo

Autor: Johann (Gast)
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Leute, Leute, Leute!

Was für ein Aufwand, nur zum PLatinenbohren. Es wurde doch schon ein 
paar mal vorgeschlagen, einfach unter einen normalen Bohrständer eine 
USB-Kamera zu montieren. Billiger geht's echt nicht!

Autor: Herbert (Gast)
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Johann schrieb:
> Was für ein Aufwand, nur zum PLatinenbohren. Es wurde doch schon ein
> paar mal vorgeschlagen, einfach unter einen normalen Bohrständer eine
> USB-Kamera zu montieren. Billiger geht's echt nicht!

Was heißt Aufwand? Mir scheint ,der Aufwand die Optik und den 
Umlenkspiegel vor Bohrmehl zu schützen datf auch nicht übersehen werden.
Das inverse bohren ist ist schon eine Klasse für sich und lange nicht so 
aufwändig wie der bau einer cnc Fräse um zehn Platinen im Jahr damit zu 
bearbeiten. Ach ja...man kann auch bei mechanischen Projekten jede Menge 
Spass haben.;-)und.....die Augen danken es einem.

Autor: Johann (Gast)
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Ich glaube, Du hast nicht ganz verstanden, was ich meinte, also nochmal:

Du montierst eine USB-Kamera unter dem Bohrständer, in meinem Foll so 
ein kleines Proxxon-Ding. Die Kamera ist ein Billig-Teil von Amazon mit 
manuell verstellbarer Linse zum Scharfstellen. Evtl kannst Du jetzt noch 
eine kleine Glasscheibe vor die Kamera montieren als Staubschutz. Dann 
brauchst Du nur noch eine Videoapplikation mit eingeblendetem Fadenkreuz 
und voila!

Einfacher und billiger und präziser geht's m.E. nicht (natürlich nur, 
wenn man einen Computer parat hat...).

Aber bitte - meines ist halt eine echte Ingenieurslösung: ich bin 
stinkfaul, und bevor ich mich an die Arbeit mache, denke ich lieber 
zweimal nach :-)

Autor: Günter N. (checkit)
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So nach dem ich die PBM schon 4 Wochen zum Testen habe will ich mal 
etwas dazu schreiben.

Die Maschine selber ist sehr solide gebaut aus 2mm starkem nicht 
rostendem Stahlblech mit den Maßen BxHxT 240x140x140mm.
Die spielfreie Hubmechanik wird mit einem Elektromotor angetrieben.
Wobei man die Hubgeschwindigkeit durch Tausch des Motors verändert 
werden kann. Als Bohrspindel dient ein Elektromotor aus dem 
Modellbaubereich und ist nicht Drehzahlgeregelt.
Mit einem Schalter auf der rechten Seite kann die Maschine ein und 
ausgeschaltet werden mit einem Taster auch auf der Seite wird der 
Bohrvorgang ausgelöst. Zum zentrieren ist ein Stück Plexiglas über der 
Bohröffnung montiert in dem eine kleines Loch (1mm) gebohrt wurde.
Dieses Loch soll dann als Zentrierung dienen in dem es das Bohrloch der 
Platine abdeckt. Über die Taste wird dann der Bohrhub ausgelöst. Das 
Verfahren hat sich in der Praxis als nicht Praxistauglich erwiesen. Weil 
dann immer im 90 Grad Winkel über das Bohrloch im Plexiglas schauen 
muss.
Da man aber auch noch die Taste drücken muss verschiebt sich die Platine 
und man muss wirklich 100%tig das Bohrloch mit dem Loch in Konvergenz 
bringen was sehr schwierig ist. Auch einen Fußschalter zum auslösen des 
Bohrhubs würde die Sache erleichtern.
Also ich habe kein vernünftiges Loch mit dieser Zentrierung Bohren 
können.
Zum zentrieren könnten folgende Lösungen erfolgen.

1. Laserpionter der von oben auf das Bohrloch leuchtet
2. Laser Crosshair welches ein Fadenkreuz von oben auf das Bohrloch
   projiziert
3. USB Kamera mit PC/Laptop und einer App die ein Kreuz auf dem Monitor
   zur Zentrierung generiert.
4. Eine FBAS Kamera und einer Fadenkreuz OSD Einblendung für FFS bzw.
   TFT Monitor.

Aber um den Preis der Maschine bei den gesagten 100€ zu belassen kommen 
nur die ersten beiden Lösungen in Frage. Alles andere ist dann Optional.
Optional wäre auch eine Einrichtung die die Platine beim Bohren auf den 
Bohrtisch drückt.
Auch eine Bohrstaubabsaugung wäre nicht schlecht.

Ich habe mich mal an die 4te Lösung zum zentrieren des Bohrloches 
gewagt.
Habe die Schaltung im Progforum gefunden und nachgebaut.
Dani hat mir dann noch einen passenden Halter gebaut.
Dies hat den Vorteil dass man nur ein kleines TFT und ein Kameramodul 
braucht.
Das TFT wird dann (wenn es da ist) oberhalb der Kamera auf dem Halter 
montiert. Habe mal ein paar Fotos geschossen wo ich einen kleinen 
Röhrenfernseher angeschlossen habe. Als Kamera kommt eine schwarz weiße 
zum Einsatz (hatte ich noch rumliegen). Somit ist es eine Stand Alone 
Lösung ohne PC.


Günter

Autor: MaWin (Gast)
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> Zum zentrieren ist ein Stück Plexiglas über der
> Bohröffnung montiert in dem eine kleines Loch (1mm) gebohrt wurde.
> Dieses Loch soll dann als Zentrierung dienen in dem es das Bohrloch der
> Platine abdeckt. Über die Taste wird dann der Bohrhub ausgelöst. Das
> Verfahren hat sich in der Praxis als nicht Praxistauglich erwiesen. Weil
> dann immer im 90 Grad Winkel über das Bohrloch im Plexiglas schauen

Leider sieht man weder bie dir noch bei Daniel wie das gebaut wurde.

Normal wäre: Eher dickes Plexiglas (5mm), welches am Ende auf einem 
Abstandhalter von 2mm festgeschraubt ist, aber leicht nach unten zeigt, 
so daß es über dem Loch bei einer 0.5mm Platine ebenso wie bei einer 
1.6mm Platine fest aufliegt und die Platine runterdrückt.

Auf der Unterseite eingefräst/eingekratzt zwei Linien, die sich exakt im 
Bohrloch kreugen, z.B. mit roter Farbe auslegt. Im Zentrum ein Loch 
welches grösser ist als jedes Bohrloch, also so 2mm bis 5mm. Im 
Endeffekt wird also mit den beiden Linien das Loch anvisiert, und weil 
die direkt auf der Platinenoberseite aufliegen, gibt es keinen 
Parallaxeneffekt.

Ansich finde ich die Maschine aber sehr schön, mich wundert nur daß so 
eine solide Konstruktion ohne Zuhifenahme von Fertigteile so günstig 
sein soll, letzlich billiger als Proxxon. Ich hätte erwartet, daß als 
Gehäuse eine umgestülptes Plastikschachtel billiger ist. Aber wenn's 
nicht su teuer ist, ist natürlich auch Edelstahl gut :-) Bohrstaub kann 
sich in so einer dichten (bis auf's Bohrlich) Schachtel bei Hobbyisten 
ewig sammeln, spart Absaugung und Krebs wegen Expoxystaub.

Autor: Günter N. (checkit)
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Hier ein Bild von der Zentrierung. Der Punkt vorn ist die Zentrierung 
für das Bohrloch der Platine.
Glaub mir ich hab es mehrfach probiert aber das ich das Bohrloch in der 
Mitte getroffen habe ist nicht vorgekommen.

Günter

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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...vielleicht wäre eine kegelförmige Bohrung (oder eine großzügige 
Ansenkung) hilfreich, so dass man bis zu einem gewissen Blickwinkel 
seitlich bis auf den Boden des Loches sehen kann.

@Dani: nimmst Du mich bitte auf Deine Liste der Interessenten?

Autor: MaWin (Gast)
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> aber das ich das Bohrloch in der
> Mitte getroffen habe ist nicht vorgekommen.

Es fehlt das Fadenkreuz auf der Unterseite des Plexiglases
(und hoffentlich liegt es dort auf der Platine auf).

So ein Fadenkreuz nachzurüsten ist sicher einfacher als
eine Kamera zu installieren.

Mit Kamera sollte er automatisch bohren :-)