Welche Alkaline Batterien laufen aus und welche nicht?

Gast #5526526
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Hallo.

Welche Alkaline Batterien laufen denn nun eigentlich aus und welche 
nicht?
Da ich keine Sauerei mehr in den Geräten haben will, habe ich 
angefangen, Batterien zu tauschen, die seit 3 Jahren abgelaufen sind. 
Nun habe ich aber auch schon relativ volle Batterien entsorgt, die 10 
Jahre drüber waren und frage mich, ob die Entsorgung nicht unnötig war.

Beispiel: Eigentlich laufen die Duracell Batterien (zumindest bei mir) 
gerne 1-2 Jahre nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums aus. Ich habe jetzt 
aber gerade Duracell Batterien gefunden, die auch schon 6 Jahre drüber 
sind und noch gut aussehen.

Hat sich schonmal jemand mit dem Thema beschäftigt?
#5526537
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Jan schrieb:
> Welche Alkaline Batterien laufen denn nun eigentlich aus und welche
> nicht?

1. alle
2. die nicht leeren

Jan schrieb:
> und frage mich, ob die Entsorgung nicht unnötig war.

bei mir waren alle Entsorgungen unnötig die zu spät kamen, haben etliche 
Geräte zerstört, nun setze ich auf Eneloop.

Ich müsste mal die Milch nachmessen ob der 1L mit 3,5% Fett weniger 
Inhalt hat als der 1L mit 1,5% Fett
Gast #5526649
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Von dem Hersteller mit "V" am Anfang ist mir bisher jede Zelle früher 
oder später ausgelaufen. Egal ob Alkali, NiCd oder NiMH.

Duracell und Panasonic haben eigentlich noch nie Ärger gemacht.


Der Globalisierung sei Dank dürfte der Zusammenhang zwischen Markennamen 
und Hersteller heutzutage aber weder eindeutig noch reproduzierbar sein.
Gast #5526917
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soul e. schrieb:
> Von dem Hersteller mit "V" am Anfang ist mir bisher jede Zelle früher
> oder später ausgelaufen. Egal ob Alkali, NiCd oder NiMH.
>
> Duracell und Panasonic haben eigentlich noch nie Ärger gemacht.

Exakt die gleiche Erfahrung gemacht, ich verwende ja gelegentlich 
Monozellen ;)

Ernsthaft, das nervt schon, gerade bei vergessenen Batterien in 
Taschenlampen und Fernbedienungen.

Mag kleinlich klingen, aber ich hebe die Quittung auf und tausche 
Batterien um, wenn sie in ihrer OVP schon vor dem "best before" 
ausgelaufen sind. Klappt auch ohne Probleme.

Da man aber kaum noch weiß, welcher Hersteller wirklich wo drin steckt, 
hilft eben nur das oben geschriebene und keine zu warme Lagerung.

Übrigens: Gerade mit Zink Kohle Batterien, denen man das Auslaufen gerne 
nachsagt, hatte ich die wenigsten Probleme. Die laufen nur aus, wenn sie 
leer sind, aus Prinzip weil es den Zinkbecher auflöst. Aber voll laufen 
die nicht aus.

Gruß, Wolle
Gast #5526934
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Claus M. schrieb:
> Nutze quasi nur noch lithium. Von denen ist mit noch keine  ausgelaufen
> bisher. Duracell Alkaline läuft aus wenn leer, kann ich bestätigen.

Weiß nicht, ob ich der Einzige bin mit so viel "Glück", aber ich hatte 
bei Rundzellen schon mehrmals und bei 9V Blöcken 1x den Fall, dass die 
Batterie frisch aus der Verpackung mausetot war. Also nur bei Lithium. 
Kein Auslaufen, aber beim Nachmessen... alle haben 1,85V und eine aus 
der Packung 0,0V ... das kann man auch schlecht bzw. garnicht umtauschen 
und ist dann ein teures Vergnügen. Daher bin ich mit dieser Technik noch 
vorsichtig.

Gruß, Wolle
#5526987
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Hallo,

meiner Erfahrung nach ist die Temperatur ein sehr großer Einflussfaktor. 
Hatte locker 10 Jahre lang nie Probleme mit ausgelaufenen Batterien, 
dann Umzug in eine andere Wohnung mit viel Südseite, Sonne und deutlich 
höhere Raumtemperatur und mir sind Zellen ausgelaufen, die gerade mal 1 
Jahr alt waren. Die Marke hat sicher auch einen Einfluss, konnte ich 
persönlich aber nicht ausmachen, da es dafür zu unkontrolliert war, hab 
da aber normal einen bunten Mix aus allem, je nachdem, was es halt 
gerade gab.

Gruß Kai
#5527075
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soul e. schrieb:
> Von dem Hersteller mit "V" am Anfang ist mir bisher jede Zelle früher
> oder später ausgelaufen. Egal ob Alkali, NiCd oder NiMH.

Wenn ich über gut 35 Jahre Erfahrung gucke, war Varta sehr auffällig. 
Neben auslaufenden Primärzellen auch jede Menge AA-Akkus, die sabbern. 
Zum Teil hatte der Plunder schon im Lager (100er-Kartons) feuchte 
Stellen, der Kollege im Service hat bei Reparaturen tausende 
Batteriekontakte ersetzt - wird hier seit Ewigkeiten nicht mehr gekauft.

Es gibt von Varta eine "Power one", die Dinger scheinen recht gut zu 
funktionieren. Beispielbilder: 
https://www.efa24.com/de/fahrzeugbau-und-mobile-anwendungen/batterien-und-zubehoer/varta/power-one/12770/batterie-varta-power-one-aaa-alkaline-1-5v-1200mah-ve-4-stk
https://www.tme.eu/de/details/bat-23a_v/batterien/varta-microbattery/4223-210-501/

> Duracell und Panasonic haben eigentlich noch nie Ärger gemacht.

Duracell waren über viele Jahre mein Favorit. Nach diversen Verkäufen 
ist von der originalen Marke wohl nur noch der Name übrig, die Dinger 
sind so schlecht wie nie zuvor.

Sabbernde 9V-Blöcke und etwa 30%, die direkt aus dem Karton heraus tot 
sind (Duracell industrial), hatte der Kollege im Prüfmittelbau zur 
Genüge.

Panasonic sollte es eigentlich können, ich hänge ein Bild von Ende 2014 
an, oben rechts :-( Einem Kollegen hat es ein spezielles 
Programmiergerät beschädigt, Panasonic-Industrial (blau-silber) 
ausgelaufen.

Da mir eine auslaufende 9V beinahe mein Fluke77 zerschossen hat, es 
liegt in der kühlen Werkstatt und wird nur sehr selten benutzt, habe ich 
von Reichelt eine Lithium "XCell" für bescheidene 7 Euro gekauft: 
Irgendwann setzte sie aus und war am sabbern, Ärgernis pur.

Wo immer es geht, setze ich derzeit auf Lithium-Akkus.

> Der Globalisierung sei Dank dürfte der Zusammenhang zwischen Markennamen
> und Hersteller heutzutage aber weder eindeutig noch reproduzierbar sein.

So ist das! Ich bin ratlos und kaufe meinen Privatbedarf bei Aldi oder 
Lidl, die "Markenhersteller" wollen mich nicht mehr als Kunde.
Angehängte Dateien:
Gast #5527091
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Fred P. schrieb:
> So ist das! Ich bin ratlos und kaufe meinen Privatbedarf bei Aldi oder
> Lidl, die "Markenhersteller" wollen mich nicht mehr als Kunde.

Letztlich steckt da auch nur ein Markenhersteller dahinter. Das Problem 
ist, dass diese Großbestellungen immer wieder neu ausgeschrieben werden 
und man deshalb wechselnde Hersteller bekommt. Ich kann zum Beispiel die 
Eigenmarken-Batterien des blauen "C" empfehlen, halten lange und laufen 
nicht aus. Aber die Info ist zwei Jahre alt. Wer weiß, welcher Lieferant 
heute dahinter steckt?

Rein subjektiv und ohne Werbung (nur meine persönliche Erfahrung) sind 
Batterien der Gruppe "Energizer/UCAR/Eveready" (ist das gleiche, heißt 
nur in verschiedenen Teilen der Welt anders) recht brauchbar.

Oder halt Discounter, da macht man (auch) nichts falsch.


Gruß, Wolle


EDIT: Abstand halten würde ich allerdings von Batterien zweifelhafter 
Herkunft, die es in den sogenannten 1€ Läden gibt.
Gast #5529118
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Hallo,

keine Probleme machten bei mir bislang Batterien von Duracell, 
Panasonic, GP, die Eigenmarke vom blauen C sowie die Lithium Batterien 
von Energizer.
Großen Trödel hatte ich eigentlich nur mit Varta und die gelbe Daimon 
vom Wühltisch.
Was gar nicht ging waren RAM Zellen (nachladbare Alkaline), hatte damit 
mal versucht zu experimentieren. Beim Versuch ist es dann auch 
geblieben.

Ausgelaufen sind korioser Weise nur die meistverkauften Standartformate 
AAA und AA. Alle anderen Formate, egal ob C, D oder der 9 Volt Block 
sind bei mir noch keine ausgelaufen. Plötzlich hochohmig ja (9 Volt 
Block), aber ausgelaufen noch nicht.

Ich kaufe in der Regel immer die Standardtypen der Markenhersteller im 
XXL Pack, so 24 bis 36 Stück in einem Blister, bislang wirklich noch nie 
-  Ausnahme die oben genannten - Probleme damit.
Wo ich eigentlich gar nicht ran komme, sind die Wühltischangebote sowie 
die bei Geräteneukauf mitgelieferten Batterien unbekannter Hersteller.

Frank
#5529794
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Beschädigte Geräte durch auslaufende Batterien hatte ich auch schon, 
aber rückblickend erkenne ich keine Regel bzgl. Marke, Alter, Temperatur 
oder Ladezustand.
Mit 9V Blocks hatte ich noch nie Stress.

In meinem DMM Nutze ich seit Jahren einen 9V Akku.
Den kann man im Zweifel auch mal ganz kurz mit erhötem Strom nachladen.

Am häufigsten kamen auslaufende Batterien ( gefühlt ) vor, bei Geräten 
die im kühlen etwas feuchten Keller lagerten.
Liegt aber wohl daran, dass die Lagerzeit dort oft länger war als man 
meinte.

Mittlerweile nehme ich aus selten gebrauchten Geräten immer die 
Batterien raus.
#5530236
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Bisher hatte ich beste Erfahrungen mit Lidl Batterien gemacht, und die 
schlechtesten mit Aldi.

Dieses Jahr hab ich dann Batterien von Lidl aus einer dann nicht mehr 
funktionierenden Fernbedienung gezogen, die ausgelaufen waren, obwohl 
noch bis 2022 haltbar. Die Aldi, die sonst nach einem Jahr ausgelaufen 
sind, waren noch i.O.

Prinzipiell ist das Problem, dass die Zink-Hülle zu dünn ist, und sich 
durchfrisst, da sich diese im Betrieb ja auflöst. Gute Batterien haben 
so viel Zink, dass die Elektrolytlösung bei leerer Batterie gesättigt 
wird, bevor der Bereich um die Dichtung dann soweit weggefressen ist, 
dass es sabbert.

Ich tausche mittlerweile Batterien jedes Jahr pauschal aus. Einmal im 
Frühjahr ringsrum aus ALLEN Geräten und entsorge alles - egal ob voll, 
oder leer.

Bisher fahre ich damit ohne Schaden - außer die Fernbedienung die noch 
im Umzugskarton lag. Und ganz ehrlich: Bei 25-50ct. pro Batterie mache 
ich mir darüber keinen Kopf mehr. Die neue Fernbedienung für's Fire-TV 
kostet 25 Euro. Dafür kann man viele Batterien kaufen.
#5701451
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soul e. schrieb:
> Von dem Hersteller mit "V" am Anfang ist mir bisher jede Zelle
> früher oder später ausgelaufen. Egal ob Alkali, NiCd oder NiMH.
>
> Duracell und Panasonic haben eigentlich noch nie Ärger gemacht.

Erlebe ich eben anders herum: Nach Monaten mal wieder die FB des 
DVD-Players in die Hand genommen, eine Panasonic sieht nicht wirklich 
gut aus :-(

Dann im Keller eine FB rausgekramt, die dort sicher seit min. 5 Jahren 
unbenutzt rumgammelt, die Vartas beginnen eben mit dem Auslaufen :-(

soul e. schrieb:
> Der Globalisierung sei Dank dürfte der Zusammenhang zwischen Markennamen
> und Hersteller heutzutage aber weder eindeutig noch reproduzierbar sein.

Volle Zustimmung: Qualität ist ein Lotteriespiel geworden, Markennamen 
sind Schall und Rauch.
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Gast #5706011
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Grundsätzlich habe ich schlechte Erfahrungen gemacht mit AA-Batterien 
von Duracell und zwar mit denen, die schon bei irgendwelchen Geräten 
dabei waren (Fernbedienung, Wecker, Wetterstation, Heizungsthermostat, 
Taschenlampe etc...) Darum kaufe ich auch keine Zellen von denen.

Gute Erfahrungen habe ich mit AA von Kaufland oder TopCraft von Aldi. 
Kann man bis auf 0 V leernuckeln oder sogar verpolen aber sie bleiben 
dicht.
Die AAA higegen haben mir schon nen Wecker und nen Grafik-Rechner 
versaut.
#5706069
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Gustav K. schrieb:
> Wie reinigt eigentlich am Besten ein angefressenes Batteriefach und die
> korrodierten Kontakte? Sollte man die Schweinerei irgendwie
> neutralisieren?

Vom Lebensmittelhändler Essig, das billigste Zeug 5%. Vorsichtig mit 
einem Pinsel auftupfen, sieht man sofort, wie die alkalischen "Steine" 
zu schäumen beginnen. Oftmals bekommt man das hin, ohne das Gerät zu 
zerlegen!

Weiter vorne Beitrag "Re: Welche Alkaline Batterien laufen aus und welche nicht?" saß 
die Zelle so fest, dass sie sich nicht entnehmen liess - nach ein paar 
Tropfen Essig (und etwas Zeit) zerlegte sich das weiße Zeug und sie kam 
klaglos raus.

Marek N. schrieb:
> habe ich schlechte Erfahrungen gemacht mit AA-Batterien von Duracell

Ein typisches Beispiel, wie gute Markennamen missbraucht werden: Bis 
etwa Ende der 80er Jahre war Duracell die Batterie , keinerlei Ärger 
mit Auslaufen oder sabbern. Seit etlichen Jahren sehe ich sie als 
Sondermüll, den ich nicht mehr kaufen will.
#5706119
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Gustav K. schrieb:
> Wie reinigt eigentlich am Besten ein angefressenes Batteriefach und die
> korrodierten Kontakte?

Ich pinsel das vertrocknete Elektrolyt ab, und poliere die Oxydschicht 
mit einem Glasradierer ab. Problematisch ist dann allerdings, dass durch 
Korrosion binnen kürzester Zeit nix mehr geht und man ständig am 
Fernbedienung Klopfen oder Batteriedrehen ist.

Ich kaufe mir jetzt Goldelektrolyt und werde die geschädigten Kontakte 
dann einfach vernickeln und dann vergolden. Dann ist ruhe und das 
Elektrolyt kann dem nichts mehr anhaben. Ich hab inzwischen so viele 
Geräte mit faulen Kontakten (auch ohne ausgelaufene Zellen), dass sich 
die Investition von 25 Euro für 100ml Goldlösung lohnt.
Gast #5706214
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Bei einer drahtlosen Maus habe ich vor einigen Wochen die Batterien 
(Duracell) getauscht nachdem diese leer waren und ich weiter arbeiten 
wollte. Beide Batterien waren schon am auslaufen, trotzdem hat die Maus 
noch einwandfrei funktioniert, selbiges ist mir auch schon mal mit 
meinem Casio Taschenrechner passiert allerdings mit Batterien der REWE 
Eigenmarke (ja!).


Bei GP und Energizer konnte ich bis jetzt noch nie ein auslaufen 
feststellen allerdings möchte ich es pauschal auch nicht ausschließen 
das es dort nicht auch passieren kann.
#5706514
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René F. schrieb:
> passiert allerdings mit Batterien der REWE
> Eigenmarke (ja!).

Neiiin! Die Ja-Batterien sind der letzte Dreck! Bloß die Finger weg!
Gute Erfahrung habe ich mit "Aerocell" von Lidl.


Gustav K. schrieb:
> A. S. schrieb:
>> Auslaufen tun wenn, dann nur leere.
>
> Kann ich so nicht bestätigen, siehe Foto.
> Die 3 intakten Zellen haben 1,55V.

Und die ausgelaufene? Auch noch 1,5V?


Martin S. schrieb:
> Ich tausche mittlerweile Batterien jedes Jahr pauschal aus. Einmal im
> Frühjahr ringsrum aus ALLEN Geräten und entsorge alles - egal ob voll,
> oder leer.

Da muss ich Dir zustimmen. Ist wohl der beste Schutz. Da man keine 
Qualität mehr bekommt (auch zu hohen Preisen). Besser die paar Euro für 
neue Batterien als großen Schaden bei den Geräten.
Gast #5706528
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Gibt es Erfahrungen mit den grünen Bundeswehr-Vartas?

Gefühlt würde ich sagen, dass heute mehr Batterien auslaufen, als 
früher, weil sie in mehr Geräten vorhanden sind und diese gleichzeitig 
eine längere Standzeit durch geringere Stromaufnahme und seltenere 
Benutzung haben.

Früher (vor 20 bis 30 Jahren) hatte man Batterien allenfalls noch im 
Quartz-Wecker, Fernbedienung und Taschenlampe. Dort wurden sie 
regelmäßig benutzt und wenn sie leer wurden, auch bald ausgetauscht.

Häufig genutzte Verbraucher, wie GameBoy, Walkman/Discman, Spielzeug 
allgemein oder Funkgeräte bekamen schon bald Akkus spendiert und wurden 
danken Selbtsentladung der NiCd-Zellen häufig gewaret. Da brach eher die 
Batterieklappe ab.
#5706571
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Marek N. schrieb:
> Gefühlt würde ich sagen, dass heute mehr Batterien auslaufen, als
> früher, weil sie in mehr Geräten vorhanden sind und diese gleichzeitig
> eine längere Standzeit durch geringere Stromaufnahme und seltenere
> Benutzung haben.

Wenn eine Batterie aufsläuft, dann weil die Hülle (Anode? Kathode?) vom 
Material her zu dünn ist. Es frisst sich an der Dichtung durch 
elektrochemische Vorgänge so viel Material weg, bis die Dichtung hohl 
liegt und das Elektrolyt daran vorbei fließen kann.

Das ist ein Produkt der Materialsparpolitik und findet sich querbeet in 
allen Batterien jeglichen Preises.

Ob die BW Vartas besser sind, kann ich Dir nicht sagen. Aber sie sind 
teurer. Viel teurer. AFAIK steckt jedoch das gleiche drin.
#5706574
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Fra N. schrieb:
> Gute Erfahrung habe ich mit "Aerocell" von Lidl.

Nicht mehr. Leider. Entweder ist das jetzt ein anderer Lieferant oder 
die haben die Qualität verschlechtert.

Ich hatte aus neuen Käufen (letzten 1-1,5 Jahre) einen haufen, die 
Ausgelaufen sind. Trauriger Gewinner ist eine komplett neue OVP, Haltbar 
bis 2022 oder so ähnlich bei denen von 8 Stück zwei bereits ausgelaufen 
sind. Auch so hatte ich jetzt einige Nieten.

Man muss wohl wirklich ne Liste machen, und aufschreiben, wo welche 
Batterien drinnen sind, sonst vergisst man garantiert irgendwas beim 
Turnuswechsel.
#5706592
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Gustav K. schrieb:
> Wie reinigt eigentlich am Besten ein angefressenes Batteriefach und die
> korrodierten Kontakte? Sollte man die Schweinerei irgendwie
> neutralisieren?

Ich habe rausgefunden, dass der kristalline Block wasserlöslich ist. 
Wenn möglich, zerlege ich das Gehäuse und spüle es (Spülwasser). Das 
Zeug löst sich rückstandslos auf. Die Kontakte schleife ich mit der 
Dremel, aber wie schon gesagt, die korrodieren dann munter weiter.

Und: Ich habe oft schon (vorwiegend Aldi!) die Erfahrung gemacht, dass 
die Dinger schon auslaufen, wenn das Gerät noch normal funktioniert 
(Fernbedienungen). Das ärgert mich schon besonders. Ist ja bekannt, dass 
man leere Bakterien rausnehmen muss. Aber teilentladene?
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #5707032
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Ich bin einigermaßen platt wenn ich das hier alles lese. Obgleich ich 
nicht selten alle 2-3 Monate, Primärzellen benötige meistens AA oder 
AAA, aber auch 9V Blöcke, habe ich in den letzten 10 Jahren vielleicht 5 
mal eine korrodierte Zelle gehabt. Ausgelaufen mit Kontakt Schäden ist 
mir vielleicht 1 oder 2 mal Eine. Ich kaufe meistens bei KiK oder Hofer 
in größeren Stückzahlen, allerdings wird bei mir kaum eine Primärzelle 
älter als 1/2 Jahr - maximal 2 Jahre Akkus 5-8 Jahre.

Namaste
#5707100
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Winfried J. schrieb:
> .... allerdings wird bei mir kaum eine Primärzelle
> älter als 1/2 Jahr - maximal 2 Jahre Akkus 5-8 Jahre.

na dann passiert ja nichts, es sind die "vergessenen" die Geräte 
zerstören

backup Batterie zum

1. Sendererhalt im RDS Radio
2. am Radiowecker mit DCF77

wer schaut da schon nach wenn die Teile an der Steckdose hängen?

oder
3. selten bis nie genutzt werden PC1500 aus Nostalgie
#5711641
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Martin S. schrieb:
> Man muss wohl wirklich ne Liste machen, und aufschreiben, wo welche
> Batterien drinnen sind, sonst vergisst man garantiert irgendwas beim
> Turnuswechsel.

So eine Liste habe ich mittlerweile erstellt und ich werde künftig 
turnusmäßig meine überall verbauten Batterien überprüfen.

Eben ist mir siedendheiss eingefallen, dass da irgendwo noch ein 
Laserpointer rumgammeln muss - und zwar seit gefühlten 20 Jahren. Also 
mal auf die Suche gegangen und fündig geworden. Das konnte eigentlich 
nur noch eine weitere Katastrophe werden.

Wider Erwarten funzelt der Laser und zwar gar nicht schlecht. Also mal 
den Pointer aufgeschraubt und ich staune nicht schlecht (Fotos). Beide 
Zellen haben genau 1.5V und man kann nicht mal einen Hauch von auslaufen 
sehen. In Bild 2 kann man 2011 von 4/2011 lesen. Bei Panasonic ist das 
Datum auf der Batterie immer Herstellung + 10 Jahre. Also sind die 
Zellen von 2001. Es geht also, bzw. hat man das FRÜHER mal hinbekommen.

Wahrscheinlich lassen die Japaner heute ihre Batterien auch in China 
fertigen. Und Qualität von dort ist eben ein Glücksspiel.
Angehängte Dateien:
#5712461
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Also kann man heute keine vernünftige Aussage bzgl. Auslaufen mehr 
machen. Von 20 Jahre alt und noch OK bis in OVP mit noch 10 Jahren 
Haltbarkeit - und schon ausgelaufen - ist alles drin.

Eigentlich auch kein Wunder, wenn jeder irgendwo produzieren lässt und 
jeder draufschreibt, was er will. Dass dann der billigste Müll am besten 
geht, ist klar. Denn billig ist genauso gut wie teuer.

Joachim B. schrieb:
> Zellen ausgelaufen, steckten fest, nach Entfernen, Laserpointer
> kaputt ...

Hat man nun ein Fernglas mit elektronischer Bildstabilisierung 
(4-stelliger Neupreis), hat man ein nettes Problem mit der Auswahl der 
Batterien.

Es bleibt wohl nur: enemenemuhundrausbistdu
Gast #5713366
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Schon ein paar Jährchen her:

In meiner damaligen Fa. (damals ca. 600 Mitarbeiter) gab es
natürlich einen Standard-Lieferanten für Batteriezellen.
Also kein Kik, Tedi usw., sondern irgendwas original "Deutsches"
(zumindest dem Namen nach) à la Dauerzell o.ä.

Seinerzeit erhielt ich mal aus dem Magazin ein Blisterpack mit
4 Baby-Batterien, also neue, mit noch 4 Jahren Mindesthaltbarkeit,
von eben diesem seriösen Produzenten.
Das ursprünglich enthaltene Metall (Eisen o.ä.) dieser
umweltfreundlichen (?) Alkali-Zellen war schon weitgehend oxidiert
und damit wenigstens chemisch stabil.
Die Zellen kamen ordnungsgemäss in den Kasten für verbrauchte
Batterien, der Rest der herausgelaufenden Brühe ins Klo ...
#5714662
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Joachim B. schrieb:
> ich nutze gerne überall eneloops, noch nach 15 Jahren nie ein Schaden

M.W. muss man bei zumindest einem diesen Ferngläser Batterien verwenden, 
die Eneloops haben zu wenig Spannung. Ich meine sogar, man muss 
Batterien mit Lithium-Chemie verwenden, weil normale Batterien viel zu 
früh als leer erkannt werden.

Nutze hier 4 Eneloops in meiner DigiCam, bisher keine Probleme. Ein 
wirklich guter Energiespeicher. Leider löst sich bei meinen 4 Zellen 
schon wieder die aufgeklebte Alufolie ab. Irgendwas ist immer :-(
Gast #5715025
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> Ich finde es sonderbar, dass leere Zellen auslaufen sollen,
> volle aber nicht ...

Fest steht: Ist die volle Zelle erst vollständig ausgelaufen, ist sie
definitiv voll leer.
Im doppelten Sinn: Viel Strom kann sie dann nicht mehr liefern,
u.U. ist sie sogar umgepolt.
(Kein Fake, genau dies habe ich erlebt, s. Beitrag v. 28.01.2019 11:46.)
#5715053
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Percy N. schrieb:
> Ich finde es sonderbar, dass leere Zellen auslaufen sollen, volle aber
> nicht.

Beim "Leeren" der Batterie wird ja die äußere Elektrode durch die 
chemischen Prozesse umgewandelt und verliert an Dicke. Wenn die 
Batterien "optimiert" sind, ist die äußere Elektrode (Metallbecher) so 
dünn, das sie beim "Leerwerden" löchrig wird und "ausnässt"..

Das eine volle Batterie ausläuft kann ich mir nicht erklären, Gustavs 
Päckchen mit den 4 unbenutzten/eingeschweißten ist ein seltsames 
Beispiel.
Gast #5715932
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> Wenn es schon 50Hz Trafo sein muß:
> bei den obigen Parametern: Nimmt man keinen BGL.
> Sondern Mittelpunktgleichrichter, das reduziert die Gesamtverluste
> deutlich (auch wenn man mehr Kupfer im Trafo benötigt).

Ich hätte gedacht, eine 6-pulsige Schaltung, also eine 3~Brücke wäre
hier günstiger.
Bei Fahrstromversorgungen für Strassenbahnen (mit DC betrieben) hat
sich das bewährt, sofern man keine 12-pulsige Variante einsetzt.
#5719837
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Ich habe in der Werkstatt eine analoge-DCF-Uhr, die schon kurz unter 1,3 
Volt ihre Funktion einstellt. Zeiger bewegen sich noch, aber zu langsam 
und es wird keine Zeit mehr empfangen. Da habe ich vor ?-Jahren mit zwei 
Kabelbindern ein Monozelle angebunden, um nicht alle 9 Monate die AA zu 
ersetzen.

Na ja, sie hat noch 1,17 Volt und ist dennoch erheblich inkontinent.
Die Kapillarwirkung der Litze ist auch interessant, die graue Leitung 
ist steinhart und hat bis zur unteren Lötstelle durchgesabbert :-(

Nächste Woche kommt da eine 18650 LiIon mit MC1702-1,5V dran, damit 
läuft meine DCF-Wohnzimmeruhr eineinhalb Jahre.
Angehängte Dateien:
#5721110
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Fra N. schrieb:
> Beim "Leeren" der Batterie wird ja die äußere Elektrode durch die
> chemischen Prozesse umgewandelt und verliert an Dicke. Wenn die
> Batterien "optimiert" sind, ist die äußere Elektrode (Metallbecher) so
> dünn, das sie beim "Leerwerden" löchrig wird und "ausnässt"..

Das war mal so bei Zink/Kohle Zellen, da wurde der Zinkbecher löchrig.

Bei Alkali Zellen ist der Becher nicht an der chemischen Reaktion 
beteiligt und bleibt dicht. Da läuft die Soße an der Deckeldichtung aus.
#5721336
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Dem TO wird dieser Beitrag sicher nicht helfen.
Von den schwarzen Varta Energy 2000 ist mir nicht eine einzige 
ausgelaufen.

OT
Ich hatte vor vielen Jahren in der Firma 30+ Stückzähler aufgebaut, bei 
denen das Zählmodul(Voltcraft) mit einer AA-Zelle betrieben wurde. 
Betrieb 24/7.  Fast alle der Zellen haben bis über 10 Jahre nach 
Ablaufdatum (!) ihren Dienst verrichtet. Es war nicht eine ausgelaufene 
dabei.
Die Zählmodule sind wohl derart sparsam, daß sie die anwesende Zelle 
scheinbar eher als Katalysator betrachten anstatt daraus Energie zu 
entnehmen.
Varta Energy 2000 - https://www.youtube.com/watch?v=uaqvmn-v2pA
#5721857
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Achim B. schrieb:
> Ich fürchte, dass die 9V-Blöcke auch bald auslaufen werden. Wäre schade,
> weil ich noch ein paar Gerätschaften habe, wo die reingehören.

Ja, auch diese - hat meinem Fluke 77 fast den Tod beschert. Ein Versuch 
mit den teuren Lithium-Blöcken von z.B. XCell war auch Lehrgeld, wider 
Erwarten hat auch die gesabbert.

Seit ein paar Jahren setze ich auf Li-Akkus, schaue mal die beiden 
komplett an:
Beitrag "9V 6F22 320mAh LiFePO4 Rechargeable Battery"
Beitrag "Erfahrungen mit LiFePo4 Folienzellen?"

Von denen hat bislang noch keine versagt, allerdings ist bei den LiFePO4 
die tatsächliche Kapazität unbefriedigend.

-----------

Mein geliebter Taschenrechner TI-30III von 1985 ist nun auch 
ausgefallen: Sabbernde Knopfzellen (2x AG13) haben die Leiterfolie 
zerfressen, mit welchen die Batterieen kontaktiert werden.
#5721924
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aus aktuellem Anlass, gestern Abend beim leiser Stellen des Fernsehers, 
plötzlicher Ausfall der TV-Fernbedienung, Zellen entfernt es kamen 2 x 
AAA Duracell zum Vorschein die ebenfalls Beipackware waren. Am Minuspol 
hat die eine geleckt.

Neue Batterien rein, keine Funktion, FB geöffnet und der ganze Kontakt 
hatte ne weiße Krüste drauf die ich mit einem Schraubenzieher weggekrazt 
habe, gut Sie ging dann wieder aber schon schaut der Kontakt nicht mehr 
aus, was würdet ihr als Leithilfe und ggf. als zukünftigen Schutz 
draufmachen, Kupferpaste, Batteriepolfett....?

Ich finde das letzte Merkmal dieser AA und AAA Batterien was auf 
Qualität schließen läßt ist das Gewicht der Zellen. Beipackbatterie sind 
sehr oft sehr sehr leicht, da wurde sicherlich am Material und an der 
Chemie gespart.
(Firma: Spezialeinheit) #5722063
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Meine Freundin wollte vor einigen Jahren ihren alten Taschenrechner aus 
DDR-Zeiten entsorgen (Schulrechner SR1). Irgendwie hatte ich mittleid 
mit dem Teil und habe es in die Garage zum verwenden (naja eigentlich 
eher entgelagert) mittgenommen. Ich müsste noch mal nachschauen, aber 
letztes Jahr habe ich ihn noch benutzt, und es sind immer noch die 
ersten Batterien verbaut.
#5722577
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Dieter W. schrieb:
> Bei Alkali Zellen ist der Becher nicht an der chemischen Reaktion
> beteiligt und bleibt dicht. Da läuft die Soße an der Deckeldichtung aus.

Das spräche dann für eine fehlerhafte Konstruktion oder eine fehlerhafte 
Produktion der Batterien. Qualitätssicherung ist in dem Land, wo nahezu 
alle Batterien produziert werden, eh ein Fremdwort. Aber wir finden die 
Globalisierung ja alle so toll (alles billig), nun haben wir den Salat, 
bzw. die Soße und den Schaden in den Geräten.

Eben meine Batterie-Geräte-Liste ergänzt, u.a. ist mir eine hochwertige 
Taschenlampe im schweren Alu-Gehäuse entgangen, die hier für alle Fälle 
unterm Bett liegt. Gleich mal nachgeschaut - und natürlich war eine 
Zelle am Sabbern (Bilder). Da es zum Glück die mittlere Zelle erwischt 
hat, blieb die Taschenlampe unbeschädigt. Die 3 Batterien lagen der 
Taschenlampe beim Kauf bei, gelabelt mit dem Namen der Taschenlampe. Der 
Kauf der Taschenlampe war vor ca. 6 Monaten, alle 3 Zellen haben 1,55V.

Wenn ich an das Beispiel des Fernglases mit Bildstabilisierung denke (NP 
2.200 EUR), dann stellt sich mir die Frage: Wer haftet eigentlich für 
Schäden, wenn Batterien innerhalb ihrer Haltbarkeit auslaufen? Oder hat 
man dies schon wieder so hingemauschelt, dass die Hersteller fein raus 
sind?
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Gast #5722738
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Meistens steht ja bei den Geräten bei, dass man bei "längerem 
Nichtgebrauch" die Batterien entnehmen soll. Juristisch ist das ein weit 
dehnbarer Begriff.

Gerade wieder am WE zwei Lego Barcode-Boxen [1] aus dem Verkehr gezogen, 
wo die Batterien ausgesuppt waren :-(
Unterschiedliche Hersteller (Diamon und leider diesmal auch die 
Kaufland-Batterien). Erstaunlicherweise aber nur die beiden ganz rechten 
Zellen (wird hier etwa eine 3 V-Teilspannung für den Digitalteil 
abgezweigt?) und immer nur am Minuspol.

[1] http://technicopedia.com/8479.html
Gast #5722794
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Martin S. schrieb:
> Sicher? Der Becher ist eigentlich durchgängig in der Presse extrudiert.
> Nicht davon täuschen lassen, dass der Kapilareffekt den Schmodder über
> den Kunststoff-Schlauch (Etikett) nach hinten saugt.

Ah! Oh! Interessant.
Da werde ich mal genauer gucken. Hab den Sack noch da mit den leeren 
Batterien.

So schaut der Bettriekasten von innen aus: 
http://technicopedia.com/8479/8479code2.JPG
Auch dort sieht man die Korrosion an den Minuspolen.
Die Zellen werden "parallel" eingelegt, sind aber intern in Reihe 
geschaltet für den 9 V-Motor.

Auch bei mir waren (sofern ich mich richtig erinnere) nur die Minuspole 
korrodiert.
#7359753
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Hallo, obwohl der Artikel schon etwa 5 Jahre alt ist, mal meine Beobachtungen zu ausgelaufenen Batterien: Ich habe gerade heute zwei ausgelaufene Batterien von Duracell (Mignon MHD bis 2029) aus einem Radio ausgebaut. Beide Batterien waren nicht leer, hatten also noch gut Spannung. In den letzten Jahren hatte ich alle Batterien auf Varta Longlife (10 Jahre) und oder Duracell umgestellt. Nach dem heutigen Fund ausgelaufener Batterien werde ich zukünftig nur noch Varta nehmen und ggf. verstärkt auf Akkus umstellen. Von Varta ist mir in den letzten Jahren keine ausgelaufene in Erinnerung.

#7359762
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Bernd S. schrieb:

zwei ausgelaufene Batterien von Duracell [..] Nach dem heutigen Fund ausgelaufener Batterien werde ich zukünftig nur noch Varta nehmen und ggf. verstärkt auf Akkus umstellen.

Es hat sich nach inzwischen 5 Jarhen nichts geändert:

Beitrag "Re: Welche Alkaline Batterien laufen aus und welche nicht?"

Die Frage "Welche Alkaline Batterien laufen aus und welche nicht?" kann ganz einfach beantwortet werden:

  1. Fast jede
  2. Keine
#7359976
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Ich bin mittlerweile bei den Varta Industrial hängen geblieben und habe bis dato keine ausgelaufene.

Das Problem zeigt sich aber zumeist leider erst, wenn die Zellspannung gen 0 geht. Erst dann frisst sich der Zinkbecher auf und erst dann zeigt sich, welche Dichtung dem Fraß standhält.

Also vor allem Fernbedienungen sind betroffen.

Ich tausche zum Frühjahrsputz sämtliche Batterien in sämtlichen Geräten präventiv aus. Vermutlich ist das auch die einzige zuverlässige Lösung.

#7360151
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Den mit Abstand besten Vorschlag in diesem Thread hat Joachim B. (jar) gemacht und zwar gleich zweimal: Eneloop Akkus verwenden. Die laufen nicht aus.

Das Argument mit der zu geringen Spannung zieht nicht, jedenfalls in den allermeisten Fällen nicht. Geräte für Alkalizellen sind in aller Regel für Spannungen unter 1,5 V ausgelegt, weil die Zellenspannung mit der Entladung sinkt. Die Entladekurve für NiMH-Akkus ist hingegen ziemlich flach, so dass es mit ihnen in fast allen Fällen genauso gut funktioniert.

Eneloop gibt es leider nur in den Größen AA und AAA, was heute aber einen Großteil der Geräte abdeckt. Die Größen von C, D und den 9V-Block gibt es von anderen Herstellern. Auch deren NiMH-Akkus laufen nicht aus.

#7360215
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Rainer Z. schrieb:

Das Argument mit der zu geringen Spannung zieht nicht, jedenfalls in den allermeisten Fällen nicht.

Naja das Argument zog schon. Zu einer Zeit, als Schaltregler noch exotisch waren, und man mittels Längsregler die Betriebsspannung bereitgestellt hat.

Inzwischen ist es aber eher so, dass in so ziemlich jedem Gerät ein kleiner Boost-Converter sitzt, der die 3,3V erzeugt und zumeist bis 0,8V runter funktioniert, und damit eigentlich jede Batterie restlos aussaugt.

Das allergrößte Problem sind nicht die Batterien/Akkus, sondern die miese Nickelschicht auf den Batteriekontakten, die langsam oxidiert, und den Kontakt unterbricht. Mittlerweile habe ich mir für meine Samsung FB angewöhnt, sie vor jedem Knopfdruck kurz auf mein Knie zu schlagen.

#7360808
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Peter D. schrieb:

Dagegen laufen Akkus regelmäßig am Pluspol aus.

alle, warum bei mir nicht auch die eneloops?

Gibt es bei mir andere bessere Bedingungen das seit Jahrzehnten im Blitz, in Fernbedienungen, in Uhren nicht eine eneloop ausgelaufen ist?

Egal welche Alkaline, ALLE laufen immer aus! (jedenfalls hier!)

Rainer Z. schrieb:

Den mit Abstand besten Vorschlag in diesem Thread hat Joachim B. (jar) gemacht und zwar gleich zweimal: Eneloop Akkus verwenden. Die laufen nicht aus.

Gast #7361021
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Joachim B. schrieb:

Peter D. schrieb:

Dagegen laufen Akkus regelmäßig am Pluspol aus.

alle, warum bei mir nicht auch die eneloops?

Akkus werden undicht, aber sie zersetzen sich nicht. Da kann man über die Qualität (und den Preis) durchaus noch einen gewissen Einfluß nehmen.

Egal welche Alkaline, ALLE laufen immer aus! (jedenfalls hier!)

Nimm welche mit Baujahr vor 1980, oder aus Ländern wo Quecksilber nicht verboten ist. Das Amalgam hat früher den Lochfraß unterbunden, und jetzt fehlt es.

#7367569
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hab mal in einem Konsumentenschutz Artikel gelesen, dass die Eigenmarke vom Kaufhaus M***** nicht nur günstig ist, sondern von der Qualität alle anderen hier genannten Marken weit übertrifft. Kaufe also möglichst diese und hatte bisher keine ausgelaufen. egal wie lange die vorher unbenutzt waren.

#7966288
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Neben den verbreiteten AA etc. beginnen auch Alkali-Mangan-Knopfzellen zu sabbern und die Gerätekontakte zu schädigen. Ich zeigte neulich AG10-Knöpfe, die noch in der Verpackung waren.

Was für mich neu war, dass eine solche platzen kann, in dem Fall außerhalb eines Gerätes! Vor ein paar Tagen fand ich auf dem Küchenboden eine Metallkappe, die ich erstmal nicht zuordnen konnte. Ein Stück weiter steht eine Schale, wo ich meine leeren Altbatterien reinwerfe. Da fand sich dann die andere Seite, die Plus-Seite vom Knopf.

Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass ich schon mehrfach Alkali-Knöpfe hatte, deren Plus-Seite nicht mehr plan ist, sondern ausgebeult aussieht. Lässt sich nur schwierig fotografieren, mit dem grünen Plastiklineal ist das sehr deutlich.

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#7966322
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Manfred P. schrieb:

Vor ein paar Tagen fand ich auf dem Küchenboden eine Metallkappe, die ich erstmal nicht zuordnen konnte. Ein Stück weiter steht eine Schale, wo ich meine leeren Altbatterien reinwerfe. Da fand sich dann die andere Seite, die Plus-Seite vom Knopf.

Bei Batterien in einem Behältnis sollte man beachten, dass gerade Knopfzellen leicht kurzgeschlossen werden können...

#7966512
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Meine Erfahrung über Jahrzehnte:

JEDE Batterie (Zink-Kohle, Alkali; NiCd, Metall-Hydrid etc. kann auslaufen (und soll es auch, damit die dann versifften Geräte ersetzt werden sollen?).

Extrembeispiel aus meiner Erfahrung: Neu für Industriezwecke gekaufte Marken-Alkalis aus Deutschland, waren schon klatschnass, der Blister war rostgerötet. - Und eine Zelle hatte dabei eine NEGATIVE Spannung, mit der man eine rote LED schwach zum Leuchten bringen konnte (sic!)!

#7966514
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Auslaufende Akkus hatte ich schon lange nicht mehr; das scheint man bei NiMh doch tatsächlich mitterweile in den Griff bekommen zu haben.

Primärzellen aber ... sind eine Pest. Auch "Markenware", egal, alles Dreck.

Zu Zink-Kohle-Batterien kann ich nicht viel sagen, außer, daß ich sowas schon seit gefühlt 40 Jahren nicht mehr verwendet habe.

Sollte es sowas heute noch geben, wäre die erste Frage: Warum eigentlich?

#7966592
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Diese auslaufenden Knopfzellen finden sich in letzter Zeit häufiger im Batterieschrott. Die Leute werfen diese riesigen Blisterpackungen (laut leo.org die einzige deutsche Übersetzung von "Blister Pack") mit gefühlt 100 Stück weg, weil sie eine brauchten und 99 jahrelang unbenötigt herumlagen.

Da sind nun immer häufiger fast alle ausgelaufen, obwohl verpackt und unbenutzt. Während ich gebrauchte Zellen offen rumliegen habe, die seit 10 oder mehr Jahren nicht auslaufen.

Das Verbeulen könnte daher kommen, daß die Chinesen bei der Produktion mittlerweile drei Blechstufen zu dünn auswählen. Und die sabbernden Dichtungen sind wahrscheinlich irgendein Standard-Kunststoff statt geeignetes Dichtungsmaterial. Muß ja nur im Katalogfoto gut aussehen.

Vor über 30 Jahren bekam ich mal einen kleinen LCD-Wecker geschenkt. Die erste Batterie hielt 5 Jahre. Jede weitere nur 1 Jahr. Die erste war wohl noch mit Silberoxid.

: Bearbeitet durch User
#7966623
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Cyblord -. schrieb:

"Beulenhülle"

"Beule" ist keine besonders gute Übersetzung für "blister". "Blase" wäre eine passende wörtliche Übersetzung.

Die Verpackungsindustrie nennt's übrigens "Sichtverpackung".

Was die Haltbarkeit von Knopfzellen angeht: Die CR2025 in meinem Autoschlüssel hat deutlich über zehn Jahre gehalten ... "Erstausstatterqualität", das wirds sein!

#7966666
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Wollvieh W. schrieb:

Diese auslaufenden Knopfzellen finden sich in letzter Zeit häufiger im Batterieschrott. Die Leute werfen diese riesigen Blisterpackungen mit gefühlt 100 Stück weg, weil sie eine brauchten und 99 jahrelang unbenötigt herumlagen.

Erst vor wenigen Wochen habe ich sowas bei Aldi gesehen, recht umfangreich mit Typen, die man kaum jemals brauchen wird.

Man hat irgendwie keine Wahl, LR-Knöpfe kaufe ich als Zehnerkarten, CR gibt es in kleineren Packungen.

Da sind nun immer häufiger fast alle ausgelaufen, obwohl verpackt und unbenutzt. Während ich gebrauchte Zellen offen rumliegen habe, die seit 10 oder mehr Jahren nicht auslaufen.

Einfach nur Glück, wenn bei Dir keine Auslaufen.

Das Verbeulen könnte daher kommen, daß die Chinesen bei der Produktion mittlerweile drei Blechstufen zu dünn auswählen. Und die sabbernden Dichtungen sind wahrscheinlich irgendein Standard-Kunststoff statt geeignetes Dichtungsmaterial.

Nun ja, sowohl Beule als auch sabbern deuten darauf hin, dass intern Überdruck entsteht. Muß das so sein?

#7966696
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Manfred P. schrieb:

Cyblord -. schrieb:

Ihr habt echt ein massives Nostalgieproblem. Eines von so vielen Problemen.

Wir haben eher ein Gegenwartsproblem! Über die Jahre haben immer mehr Geräte Elektronik bekommen, aber es gibt keine Batterien, die diese nicht zerstören möchten.

Allein Millionen Autoschlüssel beweisen das Gegenteil. Knopfzellen sind nicht das Problem.

: Bearbeitet durch User
#7966747
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Cyblord -. schrieb:

Wir haben eher ein Gegenwartsproblem! Über die Jahre haben immer mehr Geräte Elektronik bekommen, aber es gibt keine Batterien, die diese nicht zerstören möchten.

Allein Millionen Autoschlüssel beweisen das Gegenteil. Knopfzellen sind nicht das Problem.

Beachte den Titel diese Threads, da steht Alkaline Batterien drin. Kein 'Autoschlüssel' würde damit langfristig überleben, dort ist LiMn Standard.

Ralf X. schrieb:

Stefan H. schrieb:

Tadiran SL-760 laufen nicht so schnell aus ( https://amzn.to/3K67D8b )

Gibt es Geld fürs verlinken dieses Angebots?

Vielleicht ein vergünstigtes Lesebuch Deutsch? Tadiran liefert keine Alkaline Batterien, wie es hier im Topic steht.

(Firma: EleLa - www.elela.de) #7966832
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Auch wenn dieset Thread jetzt schon 7 Jahre alt ist, ist das Thema wohl immer noch irgendwie aktuell ...

Das Codewort, das auf der Batterie drauf stehen muss ist Longlife, diese sind extra so konzipiert dass die nicht auslaufen (oder zumindest erst seeehr viel später). Dabei ist es nicht abhängig vom Hersteller, egal welcher. Sobald da "Longlife" drauf steht hatte ich mit allen positive Erfahrungen gemacht.

Alle andere Batterieen, ohne dieses Codewort laufen früher oder später aus. Ja sogar wenn die noch voll sind laufen die aus. Ich hatte schon welche, da hat die Taschenlampe noch ordentlich geleuchtet, dennoch waren die Batterien ausgelaufen.

Für alle Geräte, die man selten benutzt: Macht einfach die Batterieen raus und legt die in eine kleine Tüte nebenan. Wenn die auslaufen, dann ist der Schnutz wenigstens in der Tüte.

#7966855
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Sobald da "Longlife" drauf steht hatte ich mit allen positive Erfahrungen gemacht.

Ich öfters nicht; s.u.a. meinen Beitrag vom 15.11.2025 16:29.

By the way:

Das Codewort, das auf der Batterie drauf stehen muss ist Longlife, diese sind extra so konzipiert dass die nicht auslaufen (oder zumindest erst seeehr viel später).

Also wissen die Astro- und sonstige -nauten, die zum Mond, Mars usw. fliegen (sollen), mit was sie ihren Radiowecker, Tiptoi etc. bestücken müssen, damit die auch nach ihrer Rückkehr noch laufen (NICHT: auslaufen!)...

SCNR

: Bearbeitet durch User
#7966861
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Markus M. schrieb:

Das Codewort, das auf der Batterie drauf stehen muss ist Longlife, diese sind extra so konzipiert dass die nicht auslaufen (oder zumindest erst seeehr viel später).

Du kannst Dich glücklich schätzen. Mir sind schon viele ausgelaufene "Longlife"-Batterien begegnet.

Und es ist völlig schnuppe, welche bunten Reklamebegriffe die Hersteller da draufschreiben, alle Alkaline-Batterien laufen aus. Alle. Wirklich alle.

Auch als Knopfzelle.

(Schön sind Duracell-Batterien, beschriftet mit "Leakproof" - die natürlich genausoschnell auslaufen)

Markus M. schrieb:

Für alle Geräte, die man selten benutzt: Macht einfach die Batterieen raus und legt die in eine kleine Tüte nebenan. Wenn die auslaufen, dann ist der Schnutz wenigstens in der Tüte.

Das ist hingegen ein sinnvoller Vorschlag. Das muss man so handhaben, leider.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7966877 wurde vom Autor gelöscht.
#7967641
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Interessant ist, dass bis in die '90er Jahre Alkali-Batterien nur äußerst selten ausgelaufen sind. Und auch heute noch existierende Exemplare aus dieser Zeit tun das nicht, auch wenn sie mittlerweile 0 V erreicht haben. In zehn Jahre jüngeren Kellerfunden sieht es ganz anders aus.

#7967688
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Christian schrieb:

Ich meine auch das Alkaline Batterien welche man vor dem Jahr 2000 gekauft hatte nicht ausgelaufen sind

Verzerrte Erinnerungen.

Früher war auf Duracell Verlass - als das noch ein echter Hersteller mit Werk in Belgien war. Duracell liefen nicht aus, Varta garantiert.

Seit Duracell nur noch ein Name für Zellen beliebiger Herkunft ist, kann man sich daruf verlassen, dass die sabbern.

Wir können gespannt sein, was mit Aldis passiert, die 9V-Blöcke, ehemals "Made in Belgium", kommen nun aus China.

#7967753
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Harald K. schrieb:

oder zumindest daSS es auch auf der Packung zu lesen war, dass diese nicht auslaufen.

Damit wird immer noch geworben, und es bleibt eine dreckige Lüge.

Ja, und dazu mitunter noch zweifelhafte Garantieversprechungen.

Vor den 90ern waren Alkaline-Batterien noch relativ selten, da konntem einem durchaus Zink-Kohle-Batterien begegnen.

Du vetust Dich um mindestens 10 Jahre, Alkalis gab es deutlich vor 1990.

#7968187
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Da mir regelmäßig alte und uralte Geräte begegnen, sehe ich auch jahrzehntealte Batterien. Bei 9V-Blöcken aus 80er/90er Geräten, die manchmal auch so alt wie das Gerät sind, ist recht häufig der eine Knopf korrodiert. Der Siff ist dann auch in den Batterieclip am Gerät gewandert und dort der Draht abgefault. Meist wars das dann aber mit dem Schaden.

Bei Mignon/AA sieht es übler aus. Es gibt zwar schon mal Batteriesätze die uralt, komplett leer, aber knochentrocken sind. Oft hat man aber doch eine Schicht Grünspan, der sich entlang der Federbleche und Spiralfedern ausgebreitet hat. In einem Fall hat sich die Galvanisierung der Kontakte als ungünstig erwiesen, weil die Soße zwischen Blech und Beschichtung gewandert ist und so sogar die Abdichtung vom Batteriefach ins Gerät überwinden konnte. Meist sind es aber sehr begrenzte Mengen Elektrolyt, der sich nicht allzuweit ausgebreitet hat.

Was mir aber in letzter Zeit öfter aufgefallen ist, daß jüngere Batterien, da könnten die 10 Jahre hinkommen, spektakulär auslaufen. Da ist das komplette Batterieabteil mit "Kalk" ausgefüllt, oder alles ist naß. Kontaktbleche und -spiralen sind weggefressen. In den Alurohren von Taschenlampen etc. backen sich die Zellen bombenfest ein. Bei kleineren Geräten ist die gesamte Platine geflutet und das Display samt Sichtfenster auch noch, wahlweise in flüssig oder weiß-krümelig.

Konkret in Erinnerung habe ich einen Benning Duspol digital, einen Beha unitest 2000 und eine Wilo Pumpenfernbedienung, bei denen wirklich alles hinüber war. Beim Abbürsten der Platinen hat sich der über den fehlenden Leiterbahnen schwebende Lack gelöst. In größeren Firmen kostet das wohl richtig Kohle, wenn man ständig die Geräte neu kaufen muß statt nur neue Batterien.

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#7968634
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Wollvieh W. schrieb:

Da mir regelmäßig alte und uralte Geräte begegnen, sehe ich auch jahrzehntealte Batterien. Bei 9V-Blöcken aus 80er/90er Geräten, die manchmal auch so alt wie das Gerät sind, ist recht häufig der eine Knopf korrodiert. Der Siff ist dann auch in den Batterieclip am Gerät gewandert und dort der Draht abgefault. Meist wars das dann aber mit dem Schaden.

Eigenes Fach mit Clip ist ideal, weil problemlos zu reparieren. Fluke hat es in einigen Modellen weniger schlau gelöst, oder nee, einfach dumm - Kontakte und Batterie direkt auf der Leiterplatte.

Das Bild habe ich aus dem web kopiert, bei mir sah es genauso aus und knapp am Desaster vorbei nur eine Leiterbahn zerfressen.

Bei Mignon/AA sieht es übler aus. Es gibt zwar schon mal Batteriesätze die uralt, komplett leer, aber knochentrocken sind. Oft hat man aber doch eine Schicht Grünspan, der sich entlang der Federbleche und Spiralfedern ausgebreitet hat.

Das ist basisch, eine Kaliverbindung, die alles zerfrisst. Hatten wir in anderen Threads, zur Reinigung einfachen 5% Haushaltsessig und Zeit.

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#7970158
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Mein aktueller Favorit sind Tronic von Lidl. Dauerhaft verlassen kann man sich aber nie, da sich der Hersteller jederzeit ändern kann. Ich war schon alarmiert, als das Design plötzlich etwas anders war. Sind aber nach wie vor ok.

Früher habe ich immer die Batterien von Ja genommen, da lief nie eine aus, bis sich das plötzlich geändert hat.

#7970315
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Joachim B. schrieb:

Mir jedenfalls ist noch kein Gerät untergekommen welches mit eneloop nicht läuft

aus aktuellem Anlaß, mit Eneloop liefen definitiv nicht die Fritz AVM Dect301 und mit Industrie Primärzellen nicht lange genug, die neuen AVM Dect302 haben nun auch eine Zelle mehr drin aus 2 wurden 3 Zellen, Langzeiterfahrung steht noch aus aber nach 2 Monaten stehen sie immer noch auf 100% da wären die beim alten Dect301 schon um etliche % abgefallen.

#7970322
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Joachim B. schrieb:

mit Eneloop liefen definitiv nicht die Fritz AVM Dect301

Das ist dann einer der seltenen Ausnahmefälle, wo Hardwaredesign noch aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts kommt, und ein Gerät schon bei 1.2 V Zellspannung an seine Grenzen gelangt.

Da andere funktional vergleichbare Geräte problemlos mit zwei NiMh-Zellen funktionieren (z.B. Honeywell Rondostat hr20), ist der Fehler schlechtes Hardwaredesign, der durch die beschriebene "Verbesserung" mit drei statt zwei Zellen auch nicht beseitigt, sondern nur zugedeckt wurde.

#7970326
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Harald K. schrieb:

ist der Fehler schlechtes Hardwaredesign, der durch die beschriebene "Verbesserung" mit drei statt zwei Zellen auch nicht beseitigt, sondern nur zugedeckt wurde.

hast mögl. recht, hilft aber nicht, wenn ich das vor fast 40 Jahren gewußt hätte wäre Nähe jedem Heizkörper in Höhe der Thermostate eine Stromversorgung UP. Heute mag ich nicht noch mal alle Wände schlitzen.

#7970332
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Nemopuk schrieb:

Manchmal

Troll halte dich doch bitte aus Elektronikbeiträge raus! Manchmal ist auch eine Zelle leer, manchmal ist ein umgefallener Sack Reis in China schuld, was soll denn deine nichtssagende Antwort?

Die Eneloop haben genau die gleichen Abmessungen in den Nasen. Es ist definitiv so daß es in meinem Fall nicht an den Kontakten liegt. die Spannung ist einfach zu gering und eine externe Box will ich nicht ankleben.

drei x 10 Jahre ging es zur Not auch mit ewigem Primärzellenwechsel.

: Bearbeitet durch User
#7971538
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Tim 🔆 schrieb:

Ein teure Waage im Arsch...

Trotzdem zerlegen und die Platine ansehen. Wenn die nicht verrottet ist, sondern nur die Kontaktbleche und Zuleitungen zum Batteriefach - dagegen kann man was machen.

Nach dem Entfernen der Platine kippt man da in einem gut belüfteten Raum etwas Essig drauf. Das zischt und blubbert, neutralisiert aber die Lauge.

Mit viel Wasser abspülen, dann mechanisch reinigen.

Die Kontakte sind dann zwar, weil die ursprüngliche Beschichtung weg ist, nicht mehr so gut wie im Neuzustand, aber sie können oft durchaus noch genutzt werden.

Versiffte Leitungen ersetzt man natürlich.

Wenns die Platine erwischt hat, sieht die Sache anders aus. Da ist dann je nach Zustand sehr schnell Ende.

#7971660
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Harald K. schrieb:

Man könnte auch einfach den Frosch schlucken und eine Leitung auf/unter der Scheuerleiste verlegen, statt das Haus abzureißen.

liegen doch schon seit '87 in der Scheuerleiste https://hager.com/de/katalog/leitungsfuehrungs-und-raumanschlusssysteme/sockelleistensystem/sockelleistenkanaele

ändert aber nicht daß man einmal durch die ganze Wohnung muß und man nicht überall rankommt ohne die ganze Wohnung auszuräumen.

So gerade schockiert festgestellt, nach dem Gira s-color eingestellt hat auch Tehalit nun zu Hager gehört und einige Leisten nicht mehr lieferbar sind oder seltsamen Namenswandel hatten. Ist Grau nun Alu oder haben die echt Alu-Sockelleisten erfunden?

#7971677
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Tim 🔆 schrieb:

Und du lädst die Scheiß-Dinger ständig, das nervt nur.

Wer noch NiMh-Akkus aus der vor-Eneloop-Zeit verwendet, der muss eine bewusste Entscheidung dafür getroffen haben.

Andere machen das nicht, und müssen daher die "Scheiß-Dinger" auch nicht ständig laden.

Ich verwende diese "Scheiß-Dinger" z.B. in einem Honeywell Rondostat HR20, und da hält eine Ladung sehr deutlich über ein Jahr.

Joachim B. schrieb:

ändert aber nicht daß man einmal durch die ganze Wohnung muß und man nicht überall rankommt ohne die ganze Wohnung auszuräumen.

Manchen Wohnungen tut es gut, wenn man sie alle paar Jahrzehnte auch mal aufräumt. Manchmal findet man bei solchen Aktionen auch Dinge wieder, die man schon lange für verloren gehalten hat.

#7971695
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Rainer Z. schrieb:

Ich wiederhole mich: NiMH-Akkus verwenden.

Genau. Natürlich ENELOOP.

Wer aber trotzdem Batterien verwenden will, findet hier die aktuellen "Testsieger":

https://www.n-tv.de/ratgeber/AA-Batterien-im-ntv-Produkt-Check-Diese-Billig-Batterien-holen-sich-den-Preis-Leistungs-Sieg-id30051681.html

Am besten hat mir der "Restkapazitätstest" gefallen (einfach nur fallen lassen ...)

#7971713
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Harald K. schrieb:

Tim 🔆 schrieb:

Und du lädst die Scheiß-Dinger ständig, das nervt nur.

Wer noch NiMh-Akkus aus der vor-Eneloop-Zeit verwendet, der muss eine bewusste Entscheidung dafür getroffen haben.

Die verwende ich schon seit 20 Jahren nicht mehr. Für die Digitalkamera verwende ich Eneloop, für DECT-Telefone Energizer (700mA Ausführung) und für das meiste andere Tronic von Lidl. Letztere funktionieren auch bei Kälte super und sind nicht so empfindlich gegen dauerhaftes überladen.

Ich nutze aber nicht überall Akkus. Gut, in die Küchenwaage hätte ich sie reinmachen können, aber z B. bei den automatischen Nachtlichtern fürs Treppenhaus muss man sie ständig nachladen, das ist dann total stressig, auch weil man wegen der Entladekurve "plötzlich" im Dunklen steht. Da bevorzuge ich dann Batterien. Wenn die Lichter schwächer werden, tausche ich die Batterien aus.

Arno R. schrieb:

Wer aber trotzdem Batterien verwenden will, findet hier die aktuellen "Testsieger":

https://www.n-tv.de/ratgeber/AA-Batterien-im-ntv-Produkt-Check-Diese-Billig-Batterien-holen-sich-den-Preis-Leistungs-Sieg-id30051681.html

Überhaupt nicht verlässlich. Außerdem fehlt mir bei allen Tests, die mir bisher begegnet sind, der Auslauftest. Vermutlich weil die meisten eh "auslaufsicher" sind, sie laufen ganz sicher aus.

Ich hatte Panasonic AAA, "haltbar" bis 2032, die zerstörten mir ein Radio, der Rest war in der Verpackung ausgelaufen. Eine hässliche graue flüssige Brühe.

#7971714
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Harald K. schrieb:

Wer noch NiMh-Akkus aus der vor-Eneloop-Zeit verwendet, der muss eine bewusste Entscheidung dafür getroffen haben.

Andere machen das nicht, und müssen daher die "Scheiß-Dinger" auch nicht ständig laden.

Arno R. schrieb:

Genau. Natürlich ENELOOP.

Eneloop gibt es seit 20(?) Jahren. Natürlich meine ich keine "Scheiß-Dinger". Aber auch günstige Akkus von Lidl ("Tronic") haben sich bei mir bewährt.

Kein einziger ausgelaufener Akku. Aber soll jeder Lernunfähige machen, was er will, sich dann über zerstörte Geräte durch Alkalis aber nicht beschweren. So!

#7971811
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Markus M. schrieb:

Für alle Geräte, die man selten benutzt: Macht einfach die Batterieen raus

Da labert der Theoretiker! Es gibt Geräte, z.B. die älteren und wertigen Fluke-Multimeter, die man aufschrauben und halb zerlegen muß. Bei Consumerware, hier z.B. Raumthermometer und Feinwaage, sind die Batteriefächer mit einer fummelig kleinen Schraube gesichert - scheint neu in Mode zu kommen.

Rainer Z. schrieb:

Ich wiederhole mich: NiMH-Akkus verwenden.

Du noch so oft mit dem Fuß aufstampfen .. ich habe Geringverbraucher, die mit NiMH nicht wollen. Eine Perspektive können Lithium mit eingebautem 1.5V-Wandler sein, dazu existiert ein eigener Thread.

Sie laufen nicht aus

Sie laufen seltener aus, erlebt haben wir das schon in großer Menge.

und amortisieren sich letztlich bei den Kosten

Das ist zweitrangig und obendrein sogar zu bezweifeln, aktuell bekommt man AA / AAA als NoName unter 20ct, letzte Woche Aldi 20er für 2,99€.

Arno R. schrieb:

Wer aber trotzdem Batterien verwenden will, findet hier die aktuellen "Testsieger": n-tv.de/ratgeber/AA-Batterien...

".. die günstigsten Batterien (Paradies von dm) .. und Camelion .." nach 1:40h schlapp, während andere über 10h liefen weckt Zweifel an dem Test.

Ich habe seit 2021 ein paar Batterien mit Konstantstrom entladen, die Philips war tatsächlich sehr gut. Neulich kam eine Packung "Star" aus dem Netto, die beiden übertrumpften alle.

Tim schrieb:

Ich nutze aber nicht überall Akkus. Gut, in die Küchenwaage hätte ich sie reinmachen können,

Meine Küchenwaage habe ich vor Jahren von CR2032 auf einen LiIon samt 3Volt-LDO umgebaut, habe ich nach über 2 Jahren mal wieder nachgeladen.

Zwei kleinere Waagen laufen leider mit je 2xAAA, da sollte ich alle paar Monate mal reinschauen.

Angehängte Dateien:
#7971819
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Rainer Z. schrieb:

Eneloop gibt es seit 20(?) Jahren. Natürlich meine ich keine "Scheiß-Dinger". Aber auch günstige Akkus von Lidl ("Tronic") haben sich bei mir bewährt.

"Eneloop" erwähnte ich als Quasi-Gattungsbegriff für "ready-to-use"-Akkus.

Meine "Scheiß-Dinger" sind von den verschiedensten Anbietern (z.B. von Ikea "Ladda", ältere weiße Ausführung, oder Lidl "Tronic", aber auch andere)

  • die verhalten sich ausreichend ähnlich, um nicht einen Hersteller gegenüber den anderen zu favorisieren.

"Ready-to-use"-Akkus sind das, was lange gefehlt hat, und jetzt endlich da ist.

#7971836
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Manfred P. schrieb:

Sie laufen nicht aus

Rainer Z. schrieb: Sie laufen seltener aus, erlebt haben wir das schon in großer Menge.

und amortisieren sich letztlich bei den Kosten

Das ist zweitrangig und obendrein sogar zu bezweifeln, aktuell bekommt man AA / AAA als NoName unter 20ct, letzte Woche Aldi 20er für 2,99€.

Macht also 15 ct/stck, Standardpreis der Discounter bei 23/24 ct/stck. Für AA oder AAA NiMh habe ich noch nie über 1,-€ bezahlt, idR. um 70 ct oder weniger. Mangels Auslaufen und ggf. hunderter Wiederaufladungen ist der Preis auch bei geringerer Kapazität geradezu lachhaft ggü. den Primärzellen.

Wenn ein Batteriegerät schon einiges oberhalb von 1 V Zellenspannung die Arbeit versagt, taugt es natürlich nicht für den Akkubetrien. Aber an sich auch nicht für den Batteriebetrieb... Folglich landen massenweise halbvolle Zellen im Batterieschrott. Falls ich mal solche Zellen brauche, greife ich einfach mal in die Tonne, Zellen mit >1,3 V steck ich in den NiMh-Lader und hole sie meist mit ~1,65 V wieder raus. Meist klappen die Nachladungen einige male, auch bei den 9 V Blöcken.

#7972355
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Harald K. schrieb:

Die Kontakte sind dann zwar, weil die ursprüngliche Beschichtung weg ist, nicht mehr so gut wie im Neuzustand, aber sie können oft durchaus noch genutzt werden.

Ich habe gerade alles gereinigt, die Platine hat zum Glück nichts ab bekommen, aber die Kontakte sind zerbröselt. Vielleicht passen die, die ich sonst für die Solarleuchten nehme. Leider lagert der ganze Kram im Gartenhaus und da ich dort noch kein Licht habe, wird's also morgen.

Notfalls kommt eine Buchse für einen Netzteil rein. Das habe ich schon beim Dymo gemacht, bei dem die blauen Vartas blubberten und bei einer anderen Waage.

#7972397
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Tim 🔆 schrieb:

Harald K. schrieb:

Die Kontakte sind dann zwar, weil die ursprüngliche Beschichtung weg ist, nicht mehr so gut wie im Neuzustand, aber sie können oft durchaus noch genutzt werden.

Ich habe gerade alles gereinigt, die Platine hat zum Glück nichts ab bekommen, aber die Kontakte sind zerbröselt. Vielleicht passen die, die ich sonst für die Solarleuchten nehme. Leider lagert der ganze Kram im Gartenhaus und da ich dort noch kein Licht habe, wird's also morgen.

Notfalls kommt eine Buchse für einen Netzteil rein. Das habe ich schon beim Dymo gemacht, bei dem die blauen Vartas blubberten und bei einer anderen Waage.

Manchmal schade, dass es keine Taschen-/Akku-/Batterieleuchten mehr gibt...

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