Hallo
Ich habe mir einen Snap zugelegt (Beitrag "Billig JTAG Programmer AVR") und wollte damit ein wenig mi tMicrochip Studio Debuggen.
Aber irgendwie entwickelt sich das zu einem mehrtägigen einzigen Frust? Ist das wirklich so kompliziert?
Erst muß ich feststellen, daß der Snap für UDPI erst einmal umgebaut werden muß. https://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/ETN36_MPLAB%20Snap%20AVR%20Interface%20Modification.pdf
Dann erkennt Microchip Studio zwar den Snap aber wenn ich ihn als Programmer einstellen will, sagt er, da ist Firmware 0 drauf und er hat eine neue. Aber jeder Update-versuch scheitert. Aha: https://swharden.com/blog/2022-12-09-avr-programming/#step-1-setup-mplab
Also noch MPLAB X IDE installieren. Da dann die Arie mit Jumper-Kurzschluß, USB ab, ran, ab, ran. Und am Ende: Error. Jetzt hängt der im Update-Modus und die LED leuchtet nicht.
Warum? Und nun?
Und wieso gibt's nirgends eine brauchbare Anleitung, wo die ersten Schritte hilfreich erklärt sind?
Und: wieso bekommt man den PICKit 3 nirgends mehr? Der hat doch wohl weniger Probleme.
Eine Teilerkenntnis: mein Laptop zum spielen ist wohl zu lahm. Deshalb gibt's timeouts. Mal sehen, habe spontan einen aktuelleren Billig-PC gekauft. Muß doch irgendwie klappen...
Und: wieso bekommt man den PICKit 3 nirgends mehr? Der hat doch wohl
weniger Probleme.
... kann aber nur PICs programmieren, aber keine AVRs.
China-Nachbauten bekommst Du noch problemlos. Die funktionieren meist auch.
Das Original wird halt seit ca. 5 Jahren nicht mehr hergestellt. Jetzt gibts das PICKIT5 als Ersatz.
ich hatte beim Firmware Update für den Atmel ICE auch ein Problem. Ein Update funktionierte. Das zur nächsten Version nicht mehr. Wenn du das Update herunterladen kannst, stehen die Chancen gut das es ähnlich funktioniert wie bei mir.
Beitrag "Re: Verkauft microchipdirect unprogrammierbare AVR16EB28?"
ich hatte beim Firmware Update für den Atmel ICE auch ein Problem. Ein
Update funktionierte. Das zur nächsten Version nicht mehr. Wenn du das
Update herunterladen kannst, stehen die Chancen gut das es ähnlich
funktioniert wie bei mir.
Beitrag "Re: Verkauft microchipdirect unprogrammierbare AVR16EB28?"
Ist das wirklich die Firmware vom Snap? Sind das nicht nur Pakcs etc. für die Unterstützung seitens der Software???
Inzwischen habe ich zumindest schon mal auf einen ATtiny mit UPDI zugreifen können. Aber bei einem mega328 auf einem Arduino Uno klappt es nicht per debugWire (der Kondensator in der Reset-Leitung ist deaktiviert). Grummel
Wie gesagt, ich habe das für meinen ICE gemacht mit den Dateien paar Zeilen weiter oben auf der Seite. Packs ist ein Sammelbegriff. Egal ob Device Packs oder Firmware. Nach runterladen und Doppelklick landet das in der bekannten Devive Pack Übersicht. Auch von dort aus kann man das Firmware Update machen. Ist eben dann dort wie Device Packs gelistet. Oder du entpackst das usw. wie beschrieben. Alle Wege führen nach Rom.
Nochmal anders erklärt.
Ich hatte bei mir das Device Pack für die AVRxEA Controller in Microchip Studio installiert und konnte mit Atmel ICE dennoch nicht flashen. Erst nach dem Firmware Update wie beschrieben konnte ich den EA flashen.
Nochmal anders erklärt.
Ich hatte bei mir das Device Pack für die AVRxEA Controller in Microchip
Studio installiert und konnte mit Atmel ICE dennoch nicht flashen. Erst
nach dem Firmware Update wie beschrieben konnte ich den EA flashen.
Fürs Archiv:
Ich habe das Download einfach mal gestartet (Windows). Dann kam der Installer und ich habe alles installiert. Allerdings muß man die Optionen aktivieren - obwohl es die Funktion "alles installieren" gibt - die installiert sonst nur irgendeinen Teil. Mit den Haken dauert das ganze dann 'ne Viertelstunde und mehr. Mehrmaliges schauen und öffnen in IPE, IDE und Studio schien aber nirgends den Snap zu betreffen, sondern nur Software-Treiber (o.ä.)
Aber ich hab's gefunden: An irgendwelchen Stellen liest man, daß DWEN sich per dW aktivieren läßt. Wäre IMHO ja auch sonnvoll. Aber nein: man muß da erst per ISP ran. Dann klappt's auch. ARGH, Haare-Rauf
Irgendwann werde ich mich dann auch mal mit PICs beschäftigen - wenn mein Frust-Pegel ganz weit gesunken ist.
Danke fürs "Mitgefühl" und die Möglichkeit, mich auszukotzen, um so Frust abzubauen und neue Motivation zu bekommen.
Mit offensichtlich unausgereifter Technik sollte man sich wirklich nicht
lange rumärgern.
Das hat bei "Atmel" ja schon Jahrzehnte Tradition.
Wenn an der Hardware nicht gepfuscht wurde, wurden zum Ausgleich
Treiber, die mit Demosoftware praepariert waren, installiert.
Und vice versa...
Also noch MPLAB X IDE installieren. Da dann die Arie mit
Jumper-Kurzschluß, USB ab, ran, ab, ran. Und am Ende: Error. Jetzt hängt
der im Update-Modus und die LED leuchtet nicht.
Warum? Und nun?
Ich hatte das Problem ebenfalls, mit der aktuellen MPLAB X Ide 6.20 konnte ich weder unter Linux noch Windows MPLAB Snap zum Leben erwecken.
Das Löschen hatte wohl funktioniert, aber mehr auch nicht.
Nach langem rumgehampel, suchen, lesen habe ich dann die "alte" MPLAB IDE 6.20 (ohne X) unter Windows installiert, damit hatte ich dann Zugriff auf den Snap und konnte die Software draufbekommen.
Jetzt funktioniert er endlich.....
Die Firmwareversion 1.0b, mit der neuere MPLAB Snap ausgeliefert werden, unterstützt keinen AVR-Modus mehr und lässt sich daher nicht mehr mit Microchip Studio verwenden.
Dafür braucht man die Firmwareversion 1.0a, die vor ca. 4 Jahren noch ausgeliefert wurde.
Mit einer ausreichend alten Version von MPLAB X und dem darin enthaltenen "Emergency Boot Firmware Recovery Utility" kann eine alte Firmware auf den MPLAB Snap übertragen werden.
Wenn man einen anderen SAM-BA-Programmierer* hat, genügt natürlich die Firmwaredatei, die sich irgendwo in den Tiefen des fast 1 GByte großen Klumpens von MPLAB X verbirgt ...
da ich keine Lust mehr hatte das Atmel Studio nur noch in der VM zu betreiben (habe nur noch Ubuntu nativ laufen) und mein Pickit3 nach MPLAB X 6.20 nicht mehr gehen wird habe ich mich entschlossen es mal mit dem Snap zu probieren. Mit den Einschränkungen gegenüber ICE und Pickit4/5 bezüglich HV und Targetversorgung kann ich sehr gut leben. Wenn es zu alt wird oder HV-Programmierung benötigt wird muss halt mein kleiner chinesischer Freund (TL866) ran. Nachdem ich den Snap mit etwas Kelinkram bei Digikey bestellt hatte habe ich die Sache mit dem PullDown für AVRs gelesen und war etwas irritiert über so eine "Bug". Als ich den Snap dann heute bekommen habe kam die Überaschung: Microchip hat die Hardware geändert und einen Jumper für die Abschaltung des PullDown vorgesehen so das das Basteln entfällt.
Ich verwende Mplab X unter Ubuntu. Microchip bietet AVRGCC zum Download an. Dieser muss lediglich Mplab bekannt gemacht werden. Import von Atmel Studio Projekten und Debug per Debugwire wurde erfolgreich getestet. Das ist ja der von Microchip geplante Weg. Für mich wird er als gangbar angesehen. Mein Dragon darf jetzt weiterziehen falls jemand Interesse hat.
Das Fazit scheint zu sein, daß Microchip das Microchip Studio abschaffen will (da es dafür schon seit zwei Jahren keine Updates mehr gibt, ist ja auch ein Indiz).
Wenn MPLAB X nur keine so hässliche JavaBeans-Oberfläche wäre ...
Ich lege Wert darauf, dass meine Arbeitsmittel
zuverlässig funktionieren und praktisch sind.
Und da ist ein Editor, eine GUI, die radikal von dem abweichen, was ich jahrzehntelang gewohnt bin, ein Hemmschuh.
Ich tu' mich (an anderer Stelle) ja schon schwer damit, mich an VSCode zu gewöhnen - ein Editor, der keine "virtual spaces" kennt, ist, wenn man das jahrzehntelang gewohnt war, auch ein Ärgernis.
Trotz der beeindruckenden Erweiterbarkeit von VSCode ist /das/ ein ungelöstes Problem.
Für diejenigen, die nicht wissen, was "virtual spaces" sind:
Man stelle sich eine Textdatei folgenden Inhaltes vor:
1
einelängezeilemittext
2
kurzzeile
Der Cursor befindet sich am Ende der ersten Zeile.
Was passiert, wenn die "Cursor-nach-unten"-Taste gedrückt wird?
Bewegt er sich nur nach unten, oder springt er auch nach links?
Ein Editor ist wie ein paar gut eingelaufene Schuhe. Daran hat man sich gewöhnt.
Deswegen sind bessere Editoren auch an die jeweiligen Bedürfnisse des Benutzers anpassbar, was eben nicht nur "key bindings" und anderes angeht.
Früher waren wir schon mit VT220-Terminals zufrieden
gewesen.
Und? Was hat das mit der Funktionsweise eines Editors zu tun? Ob der Editor nun in einem Textfenster oder auf einem Terminal läuft, macht da keinen Unterschied.
So wie ich das lese ist es fast schon ein Trost, dass ich nicht der einzige bin dem es mit dem SNAP ähnlich geht. Ich entwickle schon seit über einem Jahrzehnt unter Linux. Nur das Microchip Studio werckelt noch unter Windows in einer VM. Jetzt wollte ich "auch mal" weg und nach MPLAB umziehen. Eigentlich hätte ich mir auch gerne die Compiler angeschaut.Aber selbst mit Support von Microchip (der peinlicherweise keine Ahnung hat und echt im dunkeln Stochert...) bekommen wir das SNAP (Aktuelle HW) und MPLAB X nicht zusammen ans laufen.
Der Witz dabei ist das ich mit Eclipse über GDB und mit Bloom (falls das jemand kennt) das Debugging am laufen habe...
Da mir die Zeit die ich verballere zu Schade ist, irgendwelche Tests für den Microchip Support zu machen, belasse ich es jetzt dabei. Werde aber auch nicht auf die XC Compiler umsteigen. Warum auch... Die sollen ihre Toolchain erstmal stabil hinbekommen.
Zum Thema selbst: Ich kann in MPLAB X 6.20 mit meinem SNAP über JTAG die Fuses einstellen, Download und Read Dev. Mem tut auch. Nur das debuggen bricht er ab mit Fehler:
"Script Halt failed with status Type = runScript, Script name = Halt, Status = 0x104"
Falls das jemand in der Form hat und eine Lösung weiß, Super gerne :)
Hallo "Snaper",
...
Als ich den
Snap dann heute bekommen habe kam die Überaschung: Microchip hat die
Hardware geändert und einen Jumper für die Abschaltung des PullDown
vorgesehen so das das Basteln entfällt.
Super Info, das hätte ich bei meinem SNAP komplett übersehen und fast schon angefangen die HW anzupassen.