ja ich weiß - es gibt sicher schon genug Beiträge zu diesem Thema aber das passende da rausfiltern ist mühsam.
Also: Mein DCF77-Modul (Pollin) funktioniert - aber nicht ordentlich.
Nach Tagen des Versuchens und Fluchens habe ich jetzt den Fehler eingegrenzt und weiß aber nicht wie man sowas behebt/verbessert.
Das Hauptproblem bei den Dingern ist offenbar, ein stabile Signal zu empfangen. Es ist hier am Standort auch praktisch unmöglich alle (potentiellen) Störquellen abzuschalten. Bei meinen ganzen Versuchen sind mir irgendwann die feinen Lackdrähtchen der Ferittantenne abgebrochen. Der Lötkolben lag gleich neben dem Oszi und so habe ich 'on the fly' die Drähte wieder anbringen wollen. Als ich die Platine in der Hand hatte und mit einem Finger den Antenneneingang berührte waren plötzlich TATTA ganz saubere Signale am Oszi. Ich habe mich und meine Hand nicht mehr bewegt und zack nach 2 min eine vollständige Sequenz empfangen und Datum+Zeit wurden im SerialMonitor ausgegeben....
Da ich jetzt aber keinen Platz in der kleinen SchaltBox haben will braucht es nun - scheinbar - eine bessere Antenne (oder Filter?).
Was kann ich tun bzw. gäbe es etwas womit ich die mitgelieferte Ferritantenne 'tunen' könnte? Ich habe NULL Dunst von Antennentechnik und mein alter Kollege (alias FunkerWilli) ist nicht mehr...
Das Modul außen zu positionieren. Zudem kann man versuchen die Antenne zu drehen um die Störquellen auszublenden. Man braucht manchmal einfach Geduld oder auch etwas Software bei der Auswertung der Impulse.
Das habe ich ALLES schon mehrfach versucht. Und mir jedes mal dabei gesagt eine Funkuhr kann ich auch nicht zum synchronisieren aus dem Fenster halten oder 34,3Grad gegen Süden gedreht an der Wohnzimmerschrankwand anschrauben.
Antenne drehen oder ausrichten halte ich für diesen Fall für den falschen Weg. Das muss so gehen, egal in welcher Richtung Frankfurt liegt.
Der Punkt ist halt der, das es wie beschrieben so, SOFORT, auch 'innen' funktioniert - wiederholbar!
Da ich jetzt aber keinen Platz in der kleinen SchaltBox haben will
braucht es nun - scheinbar - eine bessere Antenne
Häh, wie meinen?
Ich bin ca. 300km vom DCF entfernt und habe einen problemlosen Empfang. Niemand kennt Deinen Aufbau und dessen Stromversorgung, der wohl ursächlich sein wird.
Da ich jetzt aber keinen Platz in der kleinen SchaltBox haben will
braucht es nun - scheinbar - eine bessere Antenne
Sollte ein kl. Scherz sein...ich als Antenne mit in der Box...haha
Sorry, der Aufbau:
VCC/GND sind an den Pin's 3.3V / GND eines esp32 angelötet.
Betrieben wird der esp via LaptopUSB mit oder ohne Netzteil oder 18650erAkku+StepUp - bei beiden Arten der selbe Effekt. Der ganze Quatsch sitzt in einer kleinen Kunststoffbox mit Klarsichtdeckel.
Die 3.3V sehen am Oszi sauber aus - soweit ich das beurteilen kann. Zumindest keine erkennbaren +-Peaks.
Ich habe jetzt keine Bilder vom Signal gemacht aber als mein Finger am Antenneneingang war, waren es ganz! saubere, sekündliche Peaks. Entweder ca 100ms oder 200ms lang. Mit der FerritAntenne sah es aus als würde jemand morsen üben. Und das mehr oder weniger egal wie der Stab auf dem Tisch positioniert war.
JA, weiß ich ja...Das dumme dabei:
Mein Projekt ist jetzt ca 3 Monate alt. Die Sache mit DCF hatte ich als erstes in Angriff genommen. Da lag der µC samt Empfänger einfach so auf dem Tisch. Dann kamen andere Sachen dazu. Dann ging es ans Gehäuse. Nach dem alles verbaut war und die ersten Testläufe liefen ging plötzlich die Uhrzeit nicht mehr. Also Fehlersuche. Und dabei habe ich den ganzen Quatsch wieder Stück für Stück zurück gebaut weil ich den Fehler natürlich bei mir vermutet.
Letztlich war ich wieder bei µC + Empfänger auf dem Tisch und trotzdem ging es nicht mehr. Das fing vor gut einer Woche an. Davor hatte es Problemlos während der Projektentwicklung funktioniert - ca 5min gewartet und die Zeit war gesetzt. Ich bin am letzten WE beinahe durchgedreht weil ich es mir einfach nicht erklären konnte. Aber irgendwas wird sich in meiner Umgebung EMV technisch geändert haben und nun brauche ich scheinbar eine bessere Antenne....?
Mh,,, ich sach ja das ich von 'Antenne' keine Ahnung habe. Was ist mit drehen denn gemeint? Senkrecht zu Frankfurt/Main sehe ich ja grad noch so ein. Alles andere würde ich als neumodischen Hokuspokus abwinken ;-)
aber als mein Finger am
Antenneneingang war, waren es ganz! saubere, sekündliche Peaks.
Ja, dann pack doch den Finger mit in das Gehäuse :-)
Manchmal hilft auch ein langer Draht statt des Fingers. Ein alter Spruch sagt: "Eine gute Antenne ist der beste Verstärker". Wenn allerdings dein Eingang zu taub oder verstimmt sein sollte, würde ich zur Gegenprobe mal einen anderen Standort aufsuchen, um möglichen Störnebel zu entgehen. Andere haben mit ihrem Wecker noch in Afrika und Amerika DCF77-Signale empfangen.
aber als mein Finger am
Antenneneingang war, waren es ganz! saubere, sekündliche Peaks. Entweder
ca 100ms oder 200ms lang. Mit der FerritAntenne sah es aus als würde
jemand morsen üben.
Da lag der µC samt Empfänger einfach so auf
dem Tisch. Dann kamen andere Sachen dazu. Dann ging es ans Gehäuse.
Mir ist sogar der Empfang des viel weiter entfernten MSF gelungen. Die Ferritantenne sollte möglichst weit von irgendwelchen µC und Digitalschaltungen weg sein. Niemand weiß wie weit die Pollin-Antenne von der Sollfrequenz verstimmt ist. Bei meinen Exoerimenten habe ich peinich genau die Antenne abgestimmt in mehreren Schritten.
ein einbau un ein Gehäuse kann di eAntenne verstimmen und läßt zu geringen Abstand zu besagten µC-Schaltungen vermuten.
Die Sache mit DCF hatte ich als
erstes in Angriff genommen. Da lag der µC samt Empfänger einfach so auf
dem Tisch.
Also hat es mal funktioniert.
Und dabei habe ich den ganzen
Quatsch wieder Stück für Stück zurück gebaut weil ich den Fehler
natürlich bei mir vermutet.
Letztlich war ich wieder bei µC + Empfänger auf dem Tisch und trotzdem
ging es nicht mehr.
Jetzt noch weg mit dem µC, nur den Empfänger mit einer LED oder (besser) Akustik dran und per Batterie versorgt.
Pollin 810054 für 5,60€?
https://www.pollin.de/media/d4/08/55/1701728692/D810054-B.pdf
Hat die Antennenspule vielleicht Wackelkontakt oder Unterbrechung?
Einfach ein zweites Modul probieren.
Umin 1,2V typ 3,0V max 3,3V 90µA
Ist die Versorgungsspannung vielleicht knapp darüber? Mal eine (Schottky)Diode davor probieren. (BAT41: 0,3V/90µA, 1N4148: 0,5V/90µA)
Ein 3,3V ESP32 erkennt high bis runter auf 2,5V.
Würd ich mir n paar Windungen Draht am Ende der Antenne draufmachen oder mit bissl Abstand dranhalten und mitm funktionsgenerator mal durchkurbeln und mir am Schwingkreis min Oszi das Maximum ansehen. So als erstes. Stimmt denn die resonanzfrequenz des Antennenschwingkreises?
Danach kann man weiterschauen.
Oder (gute Idee) ein zweites oder drittes Modul verwenden. Wirst ja sicher nicht nur eins gekauft haben.
Betriebsspannung mit 22R und 100uF abblocken. Hilft auch.
Wenn der DCF-Empfänger vom ESP-Modul versorgt wird, bekommt er jede Menge "Schmutz" über die Stromversorgung und funktioniert nur noch suboptimal. Versorge den Empfänger versuchsweise mit einer Batterie. Dann sollte es auch schon deutlich besser werden. Und die Antenne sollte 2m von anderen Geräten entfernt stehen.
Ja, am Anfang hat es alles so funktioniert. Aber probiere es aus.
VCC/GND sind an den Pin's 3.3V / GND eines esp32 angelötet.
Betrieben wird der esp via LaptopUSB mit oder ohne Netzteil oder
18650erAkku+StepUp - bei beiden Arten der selbe Effekt.
Dann ist es ja kein Wunder, ESP und Schaltregler sind rechte Störschleudern.
Ich hatte ähnliche Probleme mit einem MAX7219. Da half dann ein Kabel 30cm zum DCF77 Modul, um Abstand zum Störer zu bekommen. Ich hab dann täglich gegen 3.17Uhr den MAX7219 in Shutdown Mode gesetzt und schon klappte der Empfang wieder.
Also entweder Abstand zu den Störern oder diese in Shutdown setzen. Einmal täglich ein gültiger Empfang reicht ja.
Hab bei uns im Institut einige Empfänger getestet, Polin, ELV, China usw... keiner hat in der Werkstatt ein vernünftiges und stabiles Signal zu stande bekommen. Auch die Wanduhr mit Empfänger schafft es einfach nicht, zur Zeitumstellung sammeln wir deshalb alle Uhren ein, bringen sie dann nach draußen, starten sie neu und warten, bis sie sich umgestellt haben. Unser Standort ist Hamburg, das Gebäude ist aus Stahlbeton.
Stromversorgung über Batterien oder eigenen Labornetzteil hat an der Tatsache nicht viel geändert... wobei man das Thema nicht unterschätzen darf!
Hab dann von Hugo Müller einen kommerziellen "FU 20.00 pro" Empfänger gehabt, der hat das Signal schon fast stabil Empfangen in der Werkstatt, am Fenster dann ohne größere Störungen / Aussetzer.
In einem anderen Forum haben sie den Empfänger von Universal-Solder aus Kanada empfohlen, den CANADUINO® DCF77 Empfänger. Die Verwenden den MAS6180C Empfänger Chip, DB gibt es auf der WebSeite.
Der Empfänger ist gefühlt noch ein Stück besser als der "Hugo", funktioniert auf der Werkbank stabil und ohne größere Störungen / Aussetzer.
Ich hab den Empfänger bei Ebay von einem Händler aus Deutschland erworben, aktuell bietet ihn aber niemand aus DE an, bliebe nur die Bestellung in Kanada...
Ich hab den Empfänger bei Ebay von einem Händler aus Deutschland
erworben, aktuell bietet ihn aber niemand aus DE an, bliebe nur die
Bestellung in Kanada...
Ich habe mir auch 2 dieser Empfänger aus Kanada besorgt. Die funktionieren gut aber ich habe keine Langzeiterfahrungen.
Der "Hugo" nutzt eine 2-Draht Schnittstelle, die Betriebsspannung beträgt 12V bis max 20V - Strombegrenzt auf ca. 80-100mA, während eines DCF Impuls (60-130ms / 160-230ms), wird die Spannung auf 5V vom Empfänger herunter gezogen. Das sollte schon eine "robuste" Übertragung ermöglichen.
Hugo Müller bietet auch einen GPS-Empfänger an "FU 30.00 pro", der aus dem GPS-Signal das DCF77 Impuls Telegram erzeugt (ohne Wetterdaten), dieser hat eine 3-Draht Schnittstelle, die Impuls stehen an einen OC Ausgang zur Verfügung.
na das sind ja viele Beiträge. Und sogar viele dabei die mir nicht direkt ein schlechtes Gewissen machen...
Ja, ich habe nicht nur ein Modul gekauft. Allerding sind alle drei von Pollin.
Momentan ist noch ein weiteres auf dem Weg (https://www.ebay.de/itm/154145157865) Und das Teil aus Canada scheint auch was 'besseres' zu sein.
Würd ich mir n paar Windungen Draht am Ende der Antenne draufmachen oder
mit bissl Abstand dranhalten und mitm funktionsgenerator mal
durchkurbeln und mir am Schwingkreis min Oszi das Maximum ansehen. So
als erstes. Stimmt denn die resonanzfrequenz des Antennenschwingkreises?
Bitte etwas genauer. Ich kenne 'Draht','Funktionsgenerator' und 'Oszi'. 'Durchkurbeln' mach ich eigtl auf meiner Drehbank ;-)
Es muss in der Nähe des Fensters sein, sonst kein Empfang.
Wenn das alte Röhren-Oszi in 1m Entfernung eingeschaltet ist: Kein Empfang.
Ein SNT in 30cm Umkreis: Kein Empfang.
Die Versorgungsspannung muss sehr sauber sein, max. 3,3V.
Es darf nicht bewegt werden und braucht in Ruhe einige Sekunden um zu funktionieren.
das ist ja alles richtig was Ihr schreibt aber ich werde mich an die Qualität der Antenne 'hängen'.
Prinzipiell arbeitet es ja, nur eben nicht Vernüftig mit dieser Ferritantenne.
Es ist egal welches Modul, egal ob drin oder draussen (meine Gartenlaube hat nur 11er Ziegelwände!), egal ob USB oder Batterie, (fast) egal in welche Himmelsrichtung die Antenne gerade liegt - immer das gleiche Bild am Oszi.
Und an meinem Setup bzw. meinem Gerätepark im Haus hat sich nichts geändert gegenüber dem Zeitraum als es stabil empfing. Es muss eine Störquelle sein die ich nicht auf dem Schirm habe bzw die irgendwo dazu gekommen ist. (Die Nachbarn stehen z.B auf diese dämlichen HF-Marderseuchen) Und dieser Störquelle kann ich - meiner Meinung nach - nur durch einer besseren Antenne entgegen wirken.
Und von mir aus kann der esp eine 'Dreckschleuder' sein was aber kontagiert mit dem Zeitraum als es funktionierte. Und es auch funktioniert als eine 85kg Antenne angeschlossen war. Aber um diese Sache auch auszuschliessen, werde ich heute Nachmittag das Modul OHNE esp mit Batterie betreiben. Und ein BatterieOszi habe ich auch. Ich würde hier mal Wetten wollen das sich das Bild nicht signifikant ändert.
Im Grunde sind alle Spannungsversorgungen 'Dreckschleudern' - ausser Batterien vlt. Aber da kommt man vom 1/100 ins 1/1000 und wo stecken heutzutage denn noch 'saubere' Netzteile drin? Und selbst wenn man ein tolles Labornetzteil hat - das Kabel daran fängt dann die Störung vom Nachbar ein...
Wenn du schon ein ESP32 einsetzt, warum holst du dir die Uhrzeit nicht
per NTP?
Keinen Internetzugang im Kleingarten. Aber daran hatte ich schon gedacht. Immermal einen Hotspot mit dem Telefon gemacht und die Zeit im esp gerade rücken.
Fand dann die Sache mit der Funkuhr irgendwie cooler
Bei mir war die Versorgung schlecht. Versuche erstmal dein Modul allen durch eine Batterie zu betreiben, und gucke ob du dann ein Signal hast. Ganz ohne uC, vielleicht einfach mal eine Transistor und LED am ausgang, und gucken ob du da etwas siehst.
das ist ja alles richtig was Ihr schreibt aber ich werde mich an die
Qualität der Antenne 'hängen'.
Naja, dann tue das doch einfach. Die Antenne des Pollin-Moduls ist halt ein einfacher Ferritstab+Kondensator. Also für sich schon ein mehr oder weniger gut abgestimmter Schwingkreis mit einer Richtwirkung der Antenne, die zwei deutliche Minima aufweist.
Du brauchst also nur eine Antenne entwickeln, die keinerlei Richtwirkung hat, besser abgestimmt ist, denselben Gewinn bei der Nutzfrequenz erbringt und trotzdem in's selbe Bauvolumen passt. Viel Erfolg...
Hab nicht alles gelesen, aber hast du die Schaltungen, beide, mal direkt mit einer Batterie versorgt? Bei mir gab es deutliche Empfangsprobleme sobald ich Schaltnetzteile einsetze
Ich betreibe so eine Uhr mit dem Pollin-Modul an einem Atmega 16 mit der DCF77Lib von Bascom. Die Stromversorgung habe ich mit einer Mehrfachsteckdose mit USB, und zwei Mobilfoneladern getestet.
Bei den Mobilfoneladern, Schaltnetzteilen, lief sie besser als an der USB-Steckdosenleiste, wenn sie eine gewisse Entfernung zum Steckernetzteil hatte. Das USB-Kabel hatte keinen Einfluss, die Störungen kamen über die Luft.
Habe das in ein Gehäuse eingebaut, in dem der Atmega, und ein 4x20 LCD mit eingebaut ist, welches die Uhrzeit und Datum und auch die Bits anzeigt.
Das Bit, welches jede Minute einen einwandfreien Empfang der letzten Minute anzeigt, habe ich als Trigger für eine LED benutzt.
Nach dem Einschalten oder nach Reset muss erst mal das Zeitsignal eine Minute nach der Sekunde 59 einwandfrei empfangen werden, dann erscheint die Uhrzeit. nach der zweiten Minute einwandfreiem Empfang schaltet die LED von rot auf grün, bis eine neue Minute wieder nicht vollständig dekodiert wird.
Damit habe ich festgestellt, dass die meisten Minuten nicht vollständig erkannt werden, reicht aber aus, um die Uhr sekundengenau zu halten, sie läuft sonst über den CPU-Takt mit 16 MHz eher mässig genau, macht aber nichts, alle paar Minuten passt das.
Liegt wohl daran, dass der Empfänger, der Prozessor und das Display in einem Gehäuse sitzt
Über einen 4066 treibe ich auch die Signale auf eine LED, ein Reed-Relais und auch direkt nach aussen.
Mit direkt nach aussen funktioniert auch eine zweite Uhr, welche über eine normale Telefon-Flachleitung 25 m entfernt ist (nicht über RX/TX, sondern über den Sekundenimpuls. Über das Reed-Relais ist die Prellung extrem.
Was ich festgestellt habe: Das Pollinmodul liefert laut Oszi 125/240 ms als 0/1, also deutlich länger, als der DCF-77-Sender, Die Bascom-Lib kann das aber noch auswerten
Also für sich schon ein mehr oder
weniger gut abgestimmter Schwingkreis mit einer Richtwirkung der
Antenne, die zwei deutliche Minima aufweist.
Das ganze Spiel beginnt damit, den Schwingkreis auf dem Ferritstab GENAU auf die gewünschte Frequenz abzustimmen, möglichst zusammen mit der nachfolgenden Schaltung.
Siehe mein Link weiter oben, den zu lesen es etwas Zeit und Mpühe braucht.
ich muss mich geleutert geben, zumindest teilweise.
in Kurz:
der esp ist eine 'Dreckschleuder'. Nicht bei der Betriebsspannung wohl aber im Radiobereich.
in Lang:
Zu Beginn der Entwicklung lag alles an Basteldrähten einfach auf dem Tisch und funkte. Nach der Kompaktifizierung sind die Basteldrähte kurz geworden und das Modul rückte näher an den µC - und das war der Fehler.
Und nachdem ich alles aus dem Kistchen wieder ausgebaut hatte blieben die Drähtchen kurz...
Habe jetzt ca 30cm verdrillten Draht zwischen DCF-Modul und esp und es funktioniert wieder einwandfrei. Es ist sogar egal wie die Antenne ausgerichtet ist.
Ich muss also mein Konzept etwas umarbeiten und den Teil der Datum+Uhrzeit bereitstellt anders aufbauen - aber das ist vertretbar.
Ich bedanke mich bei allen beteiligten und die vielen Lösungsansätze. Irgendwer schrieb ja auch 'jetzt noch den µC weg...' Das hatte ich falsch interpretiert. Schönen Tag Euch!
Freut mich dass es jetzt funktioniert. Und auch gut dass du hier schilderst, was das Problem war.
Bei meiner Uhr hängt es von der Qualität des Steckernetzteils ab, ob der Empfang klappt oder nicht. Also nicht wegen der Entfernung Antenne/Netzteil sondern wie sauber die Spannung ist.
Deshalb ist ein guter Test auch immer, den Empfänger mal mit Batterie zu versorgen.
Und wenn ich meine Antenne zu nahe an anderen Geräten positionieren, dann läuft auch nichts, wie bei dir, wenn die Antenne zu nahe am ESP sitzt.
Das ganze Spiel beginnt damit, den Schwingkreis auf dem Ferritstab GENAU
auf die gewünschte Frequenz abzustimmen
Genau das ist der wichigste Teil, der als erstes stimmen muss.
Die Spule auf dem Ferrit bildet zusammen mit einem Kondensator (oft ein bedrahteter, der ziemlich direkt an der Spule ist) ein Parallelschwingkreis.
Wenn der nicht exakt auf DCF (77,5 kHz) abgestimmt ist, sind alle weiteren Veruche für die Tonne.
Bei fertigen DCF Modulen ist ja meistens eine billige China Produktion anzunehmen.
Ob die Teile da ab Werk so besonders gut abgeglichen sind, bezweifele ich mal.
Am einfachsten ist es, die Spule auf dem Ferrit hin und her zu schieben, falls sie nicht übermässig und unlösbar festgeklebt ist.
Das ganze Spiel beginnt damit, den Schwingkreis auf dem Ferritstab GENAU
auf die gewünschte Frequenz abzustimmen, möglichst zusammen mit der
nachfolgenden Schaltung.
Ich verwende die Corad-Module, da ist alles festgeklebt. Ich gehe mal davon aus, daß die schon abgeglichen sind.
Die Spule auf dem Ferrit bildet zusammen mit einem Kondensator (oft ein
bedrahteter, der ziemlich direkt an der Spule ist) ein
Parallelschwingkreis.
Wenn der nicht exakt auf DCF (77,5 kHz) abgestimmt ist, sind alle
weiteren Veruche für die Tonne.
Naja, sooo genau ist das auch nicht nötig. Ein Parallelschwingkreis aus L und C real ist nicht extrem steil.
Weil ich davon aus gegangen bin, den einen oder anderen Leser bereits mit dem dort gebotenen Inhalt erschlagen zu haben. Weiter aufdrängen wollte ich mich nicht.
Unsportlich, ich will meine Decodierung selbst schreiben. Läuft noch nicht ganz rund, aber das kommt noch irgendwann. Aber gut, wenn ich eine Uhr bräuchte, würde ich auch zu einer fertigen Lib greifen. Ich brauche aber keine weitere Uhr, ich spiele um des Spielens Willen.
Das ganze Spiel beginnt damit, den Schwingkreis auf dem Ferritstab GENAU
auf die gewünschte Frequenz abzustimmen, möglichst zusammen mit der
nachfolgenden Schaltung.
So ist das, aber man bekommt den Schwingkreis leider nicht beliebig schmal. Und selbst, wenn, kann ein lokaler Störer den Eingang zudrücken, wenn er genug Pegel hat, Weitabselektion.
Bei meiner Uhr hängt es von der Qualität des Steckernetzteils ab, ob der
Empfang klappt oder nicht. Also nicht wegen der Entfernung
Antenne/Netzteil sondern wie sauber die Spannung ist.
Das ist ja nun simpel zu beherrschen, RC-Glieder sind bereits erfunden.
Und wenn ich meine Antenne zu nahe an anderen Geräten positionieren,
dann läuft auch nichts, wie bei dir, wenn die Antenne zu nahe am ESP
sitzt.
Die Antenne soll nicht nahe an Metallteilen sitzen, weil sie dadurch verstimmt werden kann. Ich bekomme sofort Aussetzer, wenn ich z.B. die Pinzette nahe an die Antenne bringe, ohne sie zu berühren.
Die Antenne soll nicht nahe an Metallteilen sitzen, weil sie dadurch
verstimmt werden kann.
Ach so. Und ich dachte schon, es wäre die Störstrahlung, die zum Beispiel ein Schaltnetzteil in einem Gerät produziert. Danke nochmal für diesen wertvollen Hinweis. :) Antenne verstimmt..... :)
Das ist ja nun simpel zu beherrschen, RC-Glieder sind bereits erfunden.
Danke für deinen wieder mal wertvollen Beitrag. :)
Möchte mich auch für deine Beiträge in den anderen Threads bedanken.
Ich wollte nie etwas bauen, was es so schon günstig gibt. Vor allem dank deiner Beiträge, Manfred, habe ich das jetzt auch ins Auge gefasst.
Da mein Projekt Bremsentester (war eigentlich schon zum Testen bereit) gestorben ist und ich nicht wieder arbeiten gehe, kann ich mich in Zukunft (vorausgesetzt ich überlebe die OP im nächsten Monat) auch einfach nur interessanten Dingen zuwenden.
Du Manfred, hast dazu im Wesentlichen beigetragen.
In diesem Beitrag (Beitrag "DCF77 ausgefallen") hatte mich dein Wissen ziemlich beeindruckt. Und du hast alles sehr interessant erklärt. Vielen Dank dafür!
Aber auch den anderen danke ich, für die vielen, interessanten Beiträge!
Die Antenne soll nicht nahe an Metallteilen sitzen, weil sie dadurch
verstimmt werden kann.
Ach so. Und ich dachte schon, es wäre die Störstrahlung, die zum
Beispiel ein Schaltnetzteil in einem Gerät produziert. Danke nochmal für
diesen wertvollen Hinweis. :) Antenne verstimmt..... :)
Meine hier geschilderte Dankbarkeit bitte mit -1 multiplizieren. Bevor das noch jemand glaubt. Ich dachte ich hätte es überschwänglich genug ausgedrückt.
Mitnichten sind diese Hinweise wertvoll. Ein schlecht designtes getaktetes Steckernetzteil lässt sich auch nicht mit RC-Gliedern zähmen. Das ist sicher mal möglich, eher aber nicht. So pauschal stimmt es eben nicht. Und der Hinweis dass RC-Glieder schon erfunden worden sind hier in diesem Forum ist einfach nur dreist und Frech, von oben herab. Leider ist dieser Nutzer hier sehr häufig pöbelnd unterwegs.
Ein Beispiel von vielen:
Beitrag "Re: AAA Akku für DECT Telefon mit niedrigem Innenwiderstand"
Eine verstimmte DCF77-Ferrit Antenne als Grund wenn diese im Abstand von z.B. 30cm zu anderen Geräten liegt und dann der Empfang nicht funktioniert, halte ich auch für ein Gerücht. Niemand hat hier geschrieben, dass die Antenne direkt neben ein Gerät mit Metallgehäuse gelegt wird und dieses dann ggfs. die Antenne verstimmt. Auch dieser Hinweis ist hier schlicht Unfug.
Mh,,, ich sach ja das ich von 'Antenne' keine Ahnung habe. Was ist
mit
drehen denn gemeint? Senkrecht zu Frankfurt/Main sehe ich ja grad noch
so ein. Alles andere würde ich als neumodischen Hokuspokus abwinken ;-)
Das ist ein Problem, wenn man über die Verhälnisse im die es sich dreht, nichts wissen will. Etwas Wissen in Sachen HF-Technik muss man schon haben, um solche Probleme verstehen und lösen zu können.
Für deinen Empfänger gibt es nur eine Lösung und die ist das teil in die Tonne zu treten.
Warum schreibe ich das? Weil weiß wie die Billig-Empfänger gebaut sind und wie sie (eben oft auch nicht gut) funktionieren.
Wenn die Umgebung voller billiger Schaltnetzteile ohne Filterelemente ist, lässt sich so ein Problem nur mit einem besseren Empfänger und eine besseren Antenne lösen.
Kernproblem ist, dass die digitale Information auf der Amplitude des Sendesignals aufmoduliert wird. Amplitundenmodulation ist per se empfindlicher gegen Störungen. Das Problem kann ein Überlagerungsempfänger mit Quarzfilter in der ZF lösen. Für diesen Zweck habe ich noch keinen dedizierten SDR-Empfänger gefunden - ist wohl zu teuer.
Die kleinen Billig-Empfänger werden fast überall verwendet. Diese sind oft Direktempfänger und verfügen kaum über Selektionsmittel und auch keine automatische Verstärkungsregelung (AGC).
Nun kam schon ein Vorschlag den ich erstmal probieren würde. Die Ferritantenne ist oft sehr kurz. Diese lässt sich gegen eine Antenne mit längerem Ferritstab esetzen. Diese Antenne möglichst kurz an den Empfänger koppeln - in gleichen Gehäuse unterbringen und das ganze nach aussen bringen. Die digitale Leitung lässt sich mit zwei RS485 Konverter gut verlängern.
Die Ferritantenne wirkt wie ein Dipol und hat damit zwei bevorzugte Richtungen. Die Antenne muss also aus zwei Richtungen gut und aus zwei Richtungen schlecht bis gar nicht empfangen können. Das war mit "Antenne drehen" gemeint.
Wenn Du die einfach nur austauschst, wird sicher der Schwingkreis verstimmt, was ihn nicht besser macht. Es sollte schon auf die Empfangsfrequenz möglichst gut abgestimmt sein. (verstimmt schrieb ich schon ganz oben).
Antenne drehen oder ausrichten halte ich für diesen Fall für den
falschen Weg. Das muss so gehen, egal in welcher Richtung Frankfurt
liegt.
Du hast Richtantennen nicht verstanden.
Die Antenne muss möglichst so orientiert, dass die magnetischen Feldlinien in Längsrichtung durch den Ferritstab verlaufen. Wenn der Stab in Richtung zum Senderstandort zeigt, hast du minimalen Empfang.
Wenn der Stab in Richtung zum Senderstandort zeigt, hast du minimalen
Empfang.
Ich denke dass er das weiß. Er möchte halt auch bei minimalem Empfang Funktion haben. Hier, ca 400km Luftlinie vom Sender entfernt, funktionieren gut gemachte DCF77-Uhren immer, egal wie die Antenne steht. Gut, die synchronisieren in der Regel 1x nachts. Ich vermute, das meint er.
Ist ja auch blöd, am Bett einen Wecker stehen zu haben, den ich nicht ablesen kann, weil ich ihn wegen der Antenne 90° verdrehen muss. ;)
Wenn die Umgebung voller billiger Schaltnetzteile ohne Filterelemente
ist, lässt sich so ein Problem nur mit einem besseren Empfänger und eine
besseren Antenne lösen.
Man muß nicht gleich den maximalen Aufwand treiben. Wie schon mehrfach geschrieben wurde, reicht es oft, genügend Abstand zum Störer zu halten.
Die Module werden haufenweise eingesetzt und funktionieren. Auf Usedom (550km Luftlinie) ist der Empfang jedenfalls noch einwandfrei.
Natürlich muß man die Daten prüfen und nicht einfach Mondzeiten anzeigen, wie einige Kaufuhren es tun.
Da Langwelle von Natur aus störempfindlich ist (Gewitter, Staubsauger), muß man eh eine Quarzuhr mitlaufen lassen, die dann vom Empfänger synchronisiert wird. Dabei aufpassen, daß Quarzuhr und Empfänger asynchrone Ereignisse sind. Wird z.B. die Quarzuhr kurz vorm Minutenüberlauf synchronisiert, geht sie eine Stunde vor. Ich mache es daher so, daß Übernahme der time-Struct und Rücksetzen des Sekundenvorteilers sowie des Interruptbits zusammen atomar gekapselt sind.
...muß man eh eine Quarzuhr mitlaufen lassen, die dann vom Empfänger
synchronisiert wird.
Wobei "synchronisiert" bedeutet, dass man nur die Quarzfrequenz trimmt. Oder das Calibration Register einer RTC benutzt, also den 1Hz-Takt trimmt. Wenn die eigene Uhr einmal gestellt wurde, darf man ihr auf jeden Fall mehr vertrauen, als jedem Empfänger. Dann muss man auch nur noch die DCF-Minuten auswerten. Oder sogar nur die Sekundenmarken, wenn der Empfang nicht allzu schlecht ist.
Na gut, es mag Empfänger geben (nicht bei Pollin), die das intern schon so machen. Da muss man aber auch deren Status auswerten. Das sollte bei GPS-Empfängern selbstverständlich sein, aber die NMEA-Daten geben das nicht her! Den u-blox Empfängern kann man die Info mit dem hauseigenen Protokoll entlocken.
Wobei "synchronisiert" bedeutet, dass man nur die Quarzfrequenz trimmt.
Ich meinte schon Synchronisieren und nicht Trimmen.
Trimmen könnte man zusätzlich. Nur sollte das dann über ein längeres Intervall (z.B. 7d) erfolgen, damit die Gangabweichung des Quarzes gegenüber anderen Fehlern dominierend ist. Die Synchronisierung muß dann solange unterbleiben oder man läßt eine 2. Uhr mitlaufen für das Trimmen.
Ich meinte schon Synchronisieren und nicht Trimmen.
Was passiert dabei? Ich meine, eine Quarzuhr geht entweder richtig oder ist defekt, welche Fehler erwartest du (außer ein paar ppm Gangabweichung)?. Natürlich, um sie nach einem Stromausfall zum ersten Mal richtig zu stellen, ist mehr Aufwand oder etwas anderes als DCF77 nötig.
Ich glaube schon, das neben einem guten Empfänger(-aufbau und Antenne) auch die Abschirmung durch das Gebäude einen Einfluss hat. Hier ein massiver Stahlbetonbau mit dicken Wänden... und alles LED Lampen.
Im Instituts-Neubau mit leeren Räumen (keine Geräte installiert / in Betrieb) und im dunkeln lassen sich die aufgehängten analog Uhren mit Funkuhrempfänger nicht zum Synchronisation übereden. Das funktioniert nur an den Fenstern die grob in Richtung Frankfurt ausgerichtet sind, aber auch da nicht immer beim ersten Versuch.
Wenn Zeitumstellung ist, werden am Montag danach, alle Uhren eingesammelt, neu synchronisiert und dann geht es wieder zurück an ihren ursprünglichen Ort....
Was passiert dabei? Ich meine, eine Quarzuhr geht entweder richtig oder
ist defekt, welche Fehler erwartest du (außer ein paar ppm
Gangabweichung)?. Natürlich, um sie nach einem Stromausfall zum ersten
Mal richtig zu stellen, ist mehr Aufwand oder etwas anderes als DCF77
nötig.
Der Quarz ein meiner Werkstattuhr scheint nicht soo genau zu sein... in einem halben Jahr bestimmt eine Minute Abweichung, egal, ist ja bald wieder Zeitumstellung :-)
Wenn der Stab in Richtung zum Senderstandort zeigt, hast du minimalen
Empfang.
Ich denke dass er das weiß. Er möchte halt auch bei minimalem Empfang
Funktion haben.
Wenn die Antenne richtig funktioniert, kann er in der Stellung keinen Empfang haben. Das ist eine ganz wesentliche Eigenschaft einer Dipolcharakteristik.
Aber es spricht natürlich nichts dagegen, mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen - Gleis 9 3/4 gibt es vielleicht auch bei Antennen.
Wann funktioniert die Antenne denn richtig? Ich kann hier meine Ferritantenne mit der Stirnseite des Stabes nach Frankfurt drehen und es wird trotzdem das Signal empfangen wenn(!) die anderen Bedingungen für sind. Und der Pegel ist natürlich deutlich kleiner. Also 90° versteht bedeutet doch nicht, das der Pegel null wird. Er ist nur viel schlechter. Ist übrigens ein "alter" Conrad-Empfänger.
.... kopfkratz....
Hier ein ketzerischer Einwand von mir: Warum unbedingt auf DCF Synchronisierung setzen?
Ich baute mir eine Nixie Q.U. mit einer DS3231 Zeitbasis. Diese hat eine beobachtete Abweichung von unter 2s im Monat. Das sind im Jahr also unter eine halbe Minute Abweichung oder 2xE-7 Genauigkeit. Damit kann man doch gut leben, oder nicht? Mir ist das eigentlich gut genug.
Sommerzeitumstellung ist automatisch, da ich ein UNIX TimeDate Konzept verwende. Man stellt den DS3231 einmal auf UTC ein und die gewünschte Zeitzonen Abweichung und die Uhr tut den Rest. Zeitumstellung zweimal im Jahr ist damit überflüssig.
Mir genügt das eigentlich. Ich habe hier allerdings auch einige WWVB Funkuhren laufen und sie funktionieren alle störungsfrei, weil die Feldstärke vom WWVB auch über 1500km hier in Edmonton noch sehr gut ist.
So frage ich halt, ob Funkuhren wirklich notwendig sind, oder halt doch eher eine technische Spielerei.
So frage ich halt, ob Funkuhren wirklich notwendig sind, oder halt doch
eher eine technische Spielerei.
Solange diese fürchterliche Zeitumstellung noch fortgetrieben wird, sind sie für mich unverzichtbar. Um zumindest eine mögliche Antwort darauf zu geben, mein lieber Gerhard.
Ich hoffe dir geht es immer noch blendend!
So frage ich halt, ob Funkuhren wirklich notwendig sind, oder halt doch
eher eine technische Spielerei.
Duck und weg,
Gerhard
Beides trifft hier zu.
a) Eine Funkuhr zeigt in der Regel immer die richtige Zeit an und das bei mir nun schon Jahrzehnte.
b) für mich war es bereits in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ein interessantes Bastelobjekt.
Die Frage hab ich mir auch schon ein paarmal gestellt. Die Nixies die ich habe werden wohl bei DCF77 bleiben. Aber ich hatte schon drüber nachgedacht, evtl. noch eine zu bauen und die Zeit eben mit dem von dir erwähnten Chip zur Verfügung zu stellen.
Aber deine automatische Sommer/Winterzeit-Umstellung hab ich nicht verstanden. Den Chip auf UTC + regionale Abweichung laufen zu lassen... OK. Aber das macht ja noch keine Umschaltung. Oder macht der Chip das? Hab ihn mir bisher nicht genauer angesehen.
Ich hab hier auch Uhren mit dem AVR128DA48. Der hat eine RTC die ein Register zur Korrektur in ppm hat. Da hängt zwar ein 32687Hz Quartz dran, aber soo schlecht ist das auch nicht.
Die macht die Zeitumstellung auch automatisch in SW.
Meine Uhr läuft auf einem Nano und ich verwende das UNIX DateTime Berechnungswesen. Der braucht nur UTC und das Datum und alles andere macht der Rechner. Geht allerdings nur von 1970 bis 2069, schnieff!
Ausserdem berechnet er auch den Tag des Jahres und die Nummer der Jahres-Woche. Wie gesagt, den DS3231 nutze ich nur minimal aus. Auf einem 4x20 LCD gibt die Uhr zusätzlich den kompletten Datensatz aus.
DST/MST wird nach kanadischen Bedingungen berechnet. Bei Euch müsste das etwas angepasst werden. Wie gesagt, die Zeitzone muß natürlich wegen UTC auch eingegeben werden. Bei mir ist da -7 Std notwendig um korrekte Lokalzeit angezeigt zu bekommen.
So frage ich halt, ob Funkuhren wirklich notwendig sind, oder halt doch
eher eine technische Spielerei.
Solange diese fürchterliche Zeitumstellung noch fortgetrieben wird, sind
sie für mich unverzichtbar. Um zumindest eine mögliche Antwort darauf zu
geben, mein lieber Gerhard.
Ich hoffe dir geht es immer noch blendend!
Das hat was! Mir ging das eigentlich auch immer auf die Nerven. Sonst ist alles OK hier. Bin sehr eingespannt. Wünsche Dir sonst auch alles Beste.
Die Uhrenprojekte sind irgendwie nett. Vielleicht dekodier ich selber mal die WWVB Zeitdaten. Mein Spectracomm 8161 hat dafür eine Buchse. Ein Arduino könnte das wahrscheinlich spielend machen, weil die Datenbits generell sehr solide sind.
Ich kann dem jetzt auch was abgewinnen. Vielleicht weil ich wohl nicht wieder arbeiten gehe und dann mehr Zeit haben werde.
Schön, dass es dir gut geht. Freue mich immer von dir zu lesen.
Im Instituts-Neubau mit leeren Räumen (keine Geräte installiert / in
Betrieb) und im dunkeln lassen sich die aufgehängten analog Uhren mit
Funkuhrempfänger nicht zum Synchronisation übereden. Das funktioniert
nur an den Fenstern die grob in Richtung Frankfurt ausgerichtet sind,
aber auch da nicht immer beim ersten Versuch.
Da muß ja verdammt viel Stahl verbaut sein, oder hat man sogar mit Absicht Schirmungsmaßnahmen eingebracht?
Wenn die Antenne richtig funktioniert, kann er in der Stellung keinen
Empfang haben. Das ist eine ganz wesentliche Eigenschaft einer
Dipolcharakteristik.
Im Freifeld mit der theoretischen Antenne, reale Umgebungen sind anders.
Beides trifft hier zu.
a) Eine Funkuhr zeigt in der Regel immer die richtige Zeit an und das
bei mir nun schon Jahrzehnte.
b) für mich war es bereits in den achtziger Jahren des vorigen
Jahrhunderts ein interessantes Bastelobjekt.
Hier liegt eine alte Armbanduhr, das Gehäuse ist mechanisch beschädigt. Seit ein paar Tagen meckert sie fehlenden Empfang an, mal reingucken schadet ja nichts.
Eine Batterieanzeige scheint sie nicht zu haben, aber mit noch knapp 2,8V Leerlaufspannung der Li-Zelle will wohl der Empfänger nicht mehr.
Neue Knopfzelle rein und etwa 2 Minuten später passte die Uhrzeit. Das Ferritantennchen ist ca. 2 cm lang und um die Ausrichtung habe ich mich nicht gekümmert.
Dass da die Sommer/Winterzeit Berechnung mit drin ist war mir nicht
klar. Hatte ich mich nicht näher mit beschäftigt.
Danke.
Das stimmt schon. Ich habe aber einfach die fehlenden Berechnungen hinzu gefügt. Meine Uhr läuft ausser den DS3231 Zeitdaten komplett im UNIX System. Intern verwende ich die auf UNIX Format umgewandelte Aktuell-Zeit in Sekunden seit Januar Mitternacht 1970. Das macht die ganzen Zeitberechnungen wesentlich einfacher. Erst dann wandle ich es zurück in Stunden und Minuten.
Ein Teil der Berechnungsunterlagen/Formeln stammt übrigens von Peda - Herzlichen Dank dafür!
Jedenfalls hat man mit 32-bit Sekunden wesentlich leichtere Umsetzungen.
Ich glaube 2069 ist für uns, selbst wenn wir total gesund wären und
blieben, doch noch ein Stückchen zu weit weg.
So haben viele Softwareentwickler von GPS-Empfängern auch über den 21. August 1999 gedacht und dann kam das böse Erwachen. Selbst am 6. April 2019 ist die Software einiger Empfänger wieder gescheitert.
So eine Denkweise kann einem schneller auf die Füße fallen, als man denkt. Das führt nämlich dazu, das sich bis zum betreffenden Jahr keiner Gedanken über die alten Systeme macht und dann muss alles ganz plötzlich passieren.
Das stimmt schon. Ich habe aber einfach die fehlenden Berechnungen hinzu
gefügt
Ah, OK. Ich hatte es erst so verstanden, dass diese Sommer/Winterzeit Umstellung im den Unix-Tools mit drin ist. Dann hast du es so gelöst wie ich auch.
Nur zum Zählen der Zeit nutzte ich nicht die Unix-Tools, obwohl die tatsächlich viel einfacher zu nutzen sind, das stimmt. Man hat nur mit Integeroperationen zu tun + 2 Funktionen zum Umwandeln Sekunden<->Zeit.
Das ist mal wieder ein Selbstgespräch mit Dir. Ein Ferritstab ist
keine Richtantenne.
Natürlich hat ein Ferritstab als Antenne eine Richtwirkung. Und zwar in Form einer Acht. Die Breitseite der Antenne muss Richtung Sender zeigen.
Die Schmalseite hat ein mehr oder weniger gut ausgeprägtes Empfangsminmimum, dessen Dämpfungstiefe aber durch die Umgebung, in der sie betrieben wird, beeinflusst wird (Feldverzerrung durch metallische Gegenstände in der Nähe).
Weshalb war in Opas Dampfradio die Ferritantenne oft drehbar installiert?
Ah, OK. Ich hatte es erst so verstanden, dass diese Sommer/Winterzeit
Umstellung im den Unix-Tools mit drin ist. Dann hast du es so gelöst wie
ich auch.
localtime() ist in ISO C und POSIX.1-2024 drin, sollte also also in einer konformen C-Library enthalten sein.
Ich glaube 2069 ist für uns, selbst wenn wir total gesund wären und
blieben, doch noch ein Stückchen zu weit weg.
Ich kenne jetzt diese spezielle Implementierung nicht, aber die Unix Zeitberechnung mit Sekunden seit 1970 (Epoch) geht bei 32-Bit signed nur bis 2038 (https://de.wikipedia.org/wiki/Unixzeit).
Man kann in einer eigenen Implementierung aber den Start verschieben, z.B. auf das Jahr 2000, dann geht es entsprechend 30 Jahre länger (und fängt auch 30 Jahre später an, also ungefähr 1932). Oder man nimmt mehr als 32 Bit...
localtime() ist in ISO C und POSIX.1-2024 drin, sollte also also in
einer konformen C-Library enthalten sein.
Die Berechnungen sind das kleinere Problem, aber die Regeln ändern sich gelegentlich und manchmal /etwas/ überraschend:
1
tzdata (2022f-1) unstable; urgency=high
2
* New upstream version:
3
- Mexico will no longer observe DST except near the US border.
4
Chihuahua moves to year-round -06 on 2022-10-30.
5
- Fiji no longer observes DST.
6
* Set urgency to high as the first change happens tomorrow.
Wer Platz für eine komplette C-Library hat, installiert mal eben tzdata neu. Ein uC braucht ein Firmware-Update, egal, wie man es macht. Deshalb berechne ich auf dem PC eine Tabelle mit den Umschaltzeitpunkten. Auf dem uC brauche ich dann keine Berechnung, nur einen einfachen 32-Bit Vergleich.
An der Stelle ist DCF klar im Vorteil. Aber auch nur, bis die EU die Umstellung abschafft und dann Deutschland andere Regeln macht als ein Nachbarland. Funktioniert DCF eigentlich in Oslo?
Ich habe eben auch mal in der Dokumentation zur AVR libc gelesen. Da ist das auch implementiert ab 1.1.2000 und auch mit unsigned long anstatt mit signed.
Ich weiß nur nicht wie sparsam die Implementierung vom Flashverbrauch ist.
Man kann es ja auch selber machen (möglichst sparsam) und genau auf seine Bedürfnisse zugeschnitten. So kompliziert ist es ja nun auch nicht. Das hat Gerhard wohl gemacht hab ich so verstanden.
localtime() ist in ISO C und POSIX.1-2024 drin, sollte also also in
einer konformen C-Library enthalten sein.
Ganz so einfach ist das nicht. Man braucht dazu die "TZDATA", die leider nicht auf irgendwelchen berechenbaren Naturgesetzen basieren, sondern auf mehr oder weniger willkürlichen Entscheidungen von Politikern.
Das hat zur Folge, dass dieses Paket erstens nicht gerade klein ist und zweitens, dass sein Inhalt sich obendrein auch noch recht häufig ändert.
Beides Fakten, die die Sache auf kleinen µC ohne Netzanbindung vollkommen unbrauchbar machen.
Nö, auf solchen Zielsystemen muss man das wohl oder übel selber machen und sich dabei auf eine oder wenige Zeitzonen beschränken. Und wenn sich in einer davon etwas ändert, wird ein Firmware-Update fällig.
Bei meinem DCF77-Empfänger war es wichtig, Antenne mit Empfangsmodul und µP spannungsmäßig mit je einem Extra-Netzteil (Linearregler) sauber zu entkoppeln. Dazu wird ein Optokoppler verwendet. Der ist so wie so nötig, da das Bürk-Mobatime Antennenmodul (AD450) mit 8 Volt Spannung ferngespeist wird (Stromschnittstelle). (Das Prinzip kann man auch auf die Empfangsmodule von HKW anwenden.)
https://www.hkw-elektronik.de/produkte/empfangstechnik-am/funkuhr-und-steuermodule/
Auch die anderen Module funktionieren dann einwandfrei, egal ob von Pollin, Conrad etc. pp.
In den Auswerteschaltungen sowie PCs sind oft Step-up- /Step-Down-Wandler drin, die haben in diesem Bereich so um 50 kHz herum ihre Schaltfrequenzen und ein reichhaltiges Oberwellenspektrum. Dabei ändert sich das Störspektrum je nach Belastung, so dass zufälligerweise einmal eine Lücke bei 77,5 kHz entsteht, so dass der Empfang scheinbar "sauber" ist.
Wenn nun über USB nicht nur der Kaffeewärmer und die Schreibtischbeleuchtung, nein auch noch alle möglichen und unmöglichen Dongles ihre Versorgungsspannung erhalten, braucht man sich nicht zu wundern, wenn diese Spannungen nicht ausreichend voneinander entkoppelt sind.
Es entspricht auch meiner Erfahrung, dass die Stromversorgung der wichtigste Knackpunkt ist. Daran zu arbeiten bringt mehr, als an der Anrenne herum zu fummeln.
Das stimmt schon. Ich habe aber einfach die fehlenden Berechnungen hinzu
gefügt
Ah, OK. Ich hatte es erst so verstanden, dass diese Sommer/Winterzeit
Umstellung im den Unix-Tools mit drin ist. Dann hast du es so gelöst wie
ich auch.
Bei mir läuft das auf dem AVR. Mit Unix-Tools ist da nichts zu holen. Bis auf eine Routine von Peda alles handgeschneidert.
Nur zum Zählen der Zeit nutzte ich nicht die Unix-Tools, obwohl die
tatsächlich viel einfacher zu nutzen sind, das stimmt. Man hat nur mit
Integeroperationen zu tun + 2 Funktionen zum Umwandeln Sekunden<->Zeit.
Mit totalen Sekunden rechnet es sich wesentlich leichter, weil ich noch zusätzliche Daten wollte, wie Tagesnummer des Jahres und Wochennummer. Auch die kanadische DST Trigger Zeitpunkte.
Bei uns spricht man auch hin und wieder von einer gewollten DST Auflösung. Nur wollen die "Gescheiten" es um zwei Stunden dauernd vorzustellen. Die Wissenschaftler meinen aber, daß das menschlich-physisch ungesund wäre, weil es angeblich die zirkadische Uhr des Körpers stören soll.
Die Berechnungen sind das kleinere Problem, aber die Regeln ändern sich
gelegentlich und manchmal etwas überraschend:
Bei unserer aktuellen Regierung sind wir in Europa davor wohl recht gut
gefeit - da passiert so schnell nichts ;-)
Nicht nur unserer...
Die Abschaffung dieser vollkommen idiotischen Umschaltung SZ<->WZ wurde schon vor vielen Jahren prinzipiell durch die EU beschlossen. Weise Entscheidung!
Das Problem ist einfach nur, dass sich die Regierungen nicht drauf einigen können, welche Zeitzone nunmehr über das ganze Jahr gelten soll. Das Problem ist: Es wäre eigentlich SCHEISSEGAL. Nur begreifen diese idiotischen Politiker diesen simplen Sachverhalt einfach nicht.
Man könnte ja noch einen Kompromiss eingehen, der EU-Europa in verschiedene Zeitzonen zerlegt (was sinnvoll und handelbar ware, anderswo kommen ja sogar auch einzelne Länder sehr gut damit klar, dass Teile von ihnen in verschiedenen Zeitzonen liegen). Aber das wiederum will die EU aus unerfindlichen Gründen nicht.
Das Problem sind die Politiker und damit das Volk, was sie jeweils gewählt hat.
Wie findet man eigentlich den TZ identifier für eine fremde Stadt? Also z.B. "Europe/Zurich" für Luzern in der Schweiz (und nicht etwa Europe/Bern). Wikipedia und timeanddate.com listen immer nur den Offset. Wikipedia hat zwar eine lange Liste, aber da muss man auch suchen und raten.
Wenn man glaubt, dass die gesamte Schweiz die gleiche Zeitzone benutzt, kommt man mit den Quellen auch nicht weiter. Und die Annahme ist leichtsinnig: "Mexico will no longer observe DST except near the US border". Sogar für Deutschland und die Schweiz muss man aufpassen, was gilt für Büsingen?
Das Problem ist einfach nur, dass sich die Regierungen nicht drauf
einigen können, welche Zeitzone nunmehr über das ganze Jahr gelten soll.
Dann sollen sie einen Mittelwert nehmen, d.h. MEZ+1/2h - funktioniert in anderen Ländern doch auch. Selbst 15 min Zonenunterschied zum Nachbarn gibt es.
An der Ausdehnung in der geographischen Längen kann man nun mal nichts tun, wenn alle die selbe Zonenzeit benutzen sollen.
Das macht die ganzen Zeitberechnungen wesentlich einfacher. Erst dann
wandle ich es zurück in Stunden und Minuten.
Ohne gelegentliches Update wird das nicht funktionieren, jedenfalls nicht, wenn die Uhrzeit sekundengenau sein soll, weil ab und zu doch mal Minuten mit 61 Sekunden vorkommen.
An der Ausdehnung in der geographischen Längen kann man nun mal nichts
tun, wenn alle die selbe Zonenzeit benutzen sollen.
Das Problem ist, dass die befragten Bürger nicht über "alle die selbe Zonenzeit" abgestimmt haben, sondern lediglich die Umschaltung zwischen Sommer und Winter los werden wollten.
Dann sollen sie einen Mittelwert nehmen, d.h. MEZ+1/2h - funktioniert in
anderen Ländern doch auch.
Ja, auch das wäre (zumindest bei der gegenwärtigen O-W-Ausdehnung der EU) durchaus ein gangbarer Kompromiss. Habe wir also schon zwei mögliche, logische und problemlos anwendbare Kompromisse.
Aber kommt auch nur einer von diesen ganzen idiotischen Politikern in den ganzen EU-Staaten auch nur andeutungsweise auf die Idee, das auf eine dieser beiden Arten durchzuziehen (und dazu ggf. den existierenden Beschluß entsprechend aufzuweiten)? Natürlich nicht.
Das Problem ist, dass die befragten Bürger nicht über "alle die selbe
Zonenzeit" abgestimmt haben, sondern lediglich die Umschaltung zwischen
Sommer und Winter los werden wollten.
1945 wurde nicht abgestimmt.
Hier Beitrag aus dem Uhrenmuseum: "Zeitchaos in Deutschland
Deutschland im Frühjahr 1945: Der Zweite Weltkrieg war gerade vorbei. Viele Menschen lebten zwischen Trümmern und Ruinen, Lebensmittel waren knapp. Das Land war in vier Besatzungszonen aufgeteilt.
Als wäre das nicht genug, brachten die Alliierten auch jeweils eigene Uhrzeiten mit. Der sowjetische Sektor von Berlin folgte der Zeit von Moskau. Die Bevölkerung musste die Uhren um zwei Stunden vorstellen. Andere Gebiete der sowjetischen Besatzungszone hatten Mitteleuropäische Sommerzeit. Im von Großbritannien kontrollierten Gebiet galt Mitteleuropäische Zeit. Die amerikanische Besatzungsmacht verfügte, ab 2. April 1945 die Zeit um zwei Stunden gegenüber der Normalzeit vorzustellen." Quelle: https://blog.deutsches-uhrenmuseum.de/2020/03/19/sommerzeit-1945/
So what? Ja, in der Geschichte gab es auch schon Zeitzonen. Das ist NICHT das Problem.
Das Problem ist die Abschaffung des halbjährlichen Wechsels zwischen zwei Zeitzonen. Von dem jeder weiß, das er kompletter Schwachsinn ist (ich meine: wenn's sogar die Politiker verstanden haben...)
Dass die Umsetzung jetzt seit einem Jahrzehnt an genau solchem Schwachsinn weiterhin scheitert, das ist das Problem.
Ja, es gibt natürlich auch Einschränkungen. Wenn man sich z.B. die USA anschaut, so sollte es natürlich auch nicht laufen. Da kann jeder Provinzpolitiker in irgendeinem verschissenen County eine Zeitzone seiner Wahl durchsetzen. Wenn er das will und genügend Stimm-Beistand einsammeln/ankaufen kann.
Mich macht das total wütend. Es wird, mal wieder, einfach über ein Bürgerbegehren hinweg gegangen.
Auch diese ganz Diskussion ist nicht nachzuvollziehen.
"Sommer- oder Winterzeit?" Es gibt keine Winterzeit, das ist die Normalzeit; sie gab es vor Einführung der Sommerzeit.
Wenn man etwas abschafft, was nicht für gut befunden wurde, dann hat man exakt den selben Zustand von vorher. Will man was anderes, dann muss man das beschließen. Aber eine Abschaffung von einem eingeführten Zustand, führt automatisch zum vorherigen Zustand.
Ganz so einfach wird es nicht, bestehende Regeln abzuschaffen? Die Fahrpläne der Eisenbahnen werden z.B. Jahre vorausgeplant. Millionen von Servern und Datenbanken brauchen Updates, die zuverlässig funktionieren.
Die
Fahrpläne der Eisenbahnen werden z.B. Jahre vorausgeplant.
Papalapap!
Hat vorher auch funktioniert und Zeitzonen gibt es doch sowieso.
Ist die faule Ausrede derer, die das "gegen den Willen des Volkes" nicht umsetzten wollen.
Mich macht das total wütend. Es wird, mal wieder, einfach über ein
Bürgerbegehren hinweg gegangen.
Wenn die Herrschaften irgendetwas könnten, wären sie keine EU-Politiker geworden.
Auch diese ganz Diskussion ist nicht nachzuvollziehen.
"Sommer- oder Winterzeit?" Es gibt keine Winterzeit,
In Kürze werden die Massenmedien wieder von "Winterzeit" schwafeln, am 27. Oktober endet die Sommerzeit.
das ist die
Normalzeit; sie gab es vor Einführung der Sommerzeit.
Wenn man etwas abschafft, was nicht für gut befunden wurde, dann hat man
exakt den selben Zustand von vorher.
Das wäre einfache Logik, mit der die Politiker überfordert sind.
Ganz sicher würde es ein paar Schreier auf den Plan rufen, die dann zweimal im Jahr Geräte umstellen müssen, in denen eine automatische Umschaltung implementiert ist.
Die ganzen PC-DAUs bekommen dann von Chip.de ein Tool "Sommerzeit_aus.msi" als Installer mit Dreingaben präsentiert.
Mal sehen, wie viele meiner DCF-Uhren am 27.10. falsch anzeigen und sich erst in der Folgenacht einfangen.
Papalapap!
Hat vorher auch funktioniert und Zeitzonen gibt es doch sowieso.
Ist die faule Ausrede derer, die das "gegen den Willen des Volkes" nicht
umsetzten wollen.
Wie findet man eigentlich den TZ identifier für eine fremde Stadt?
Mit "query features" bei openstreetmap.org unter "Enclosing Features". Eins der Features ist timezone, aber das ist auch nur die geografische, also UTC+x. Den Link möchte man auch nicht anklicken, die Zone vom Südpol bis zum Nordpol zu rendern kostet extra...
Interessant sind City-, County-, Country- Boundary. Diese können ein timezone Tag haben. Grundsätzlich kann jede City eine eigene Zeitzone haben, aber in der Regel findet man unter Country Boundary die TZ identifier wie Europe/Vaduz oder Asia/Srednekolymsk.
Die Fahrpläne der Eisenbahnen werden z.B. Jahre vorausgeplant.
Solange die Bahn einen Stundentakt fährt, kann der das völlig egal sein.
Was mit der Abschaffung der Zeitumstellung bei der Bahn wegfallen würde, wäre die Trickserei mit den Nachtzügen in der Umstellnacht.