für meine Idee möchte ich das Magnetfeld eines Magneten in 2 Hälften teilen.
Einmal in die Beschleunigungsseite und einmal in die Bremsseite. (siehe Bild "TeilungMagnetfeld")
Um einen Magnetmotor bauen zu können, ist die Hauptbedingung ein Ungleichgewicht im Magnetfeld zu finden bzw. zwischen der Beschleunigungsseite und der Bremsseite. Wenn ich es nun schaffe, die Beschleunigungsseite größer bzw. stärker als die Bremsseite zu bauen, habe ich ein Ungleichgewicht. Dieses Ungleichgewicht muss nun größer sein, als der Reibungsverlust der gesamten Strecke und muss zusätzlich soviel Überschuss übrig haben, um die Bremsseite zu verlassen. Sind diese Bedingungen erfüllt, darf ich von einem Perpetuum Mobile reden.
Nun bin ich der festen Überzeugung mit meiner Idee ein Ungleichgewicht geschaffen zu haben. Meine Beschleunigungsseite ist also größer als meine Bremsseite. Ob allerdings nun dieses Ungleichgewicht ausreicht, sowohl den Reibungsverlust auszugleichen und genügend Überschuss übrig zu haben, gilt es zu klären und herauszufinden.
Mein Magnetmotor soll grob so aussehen: siehe Gif "mm"
Natürlich ist das noch kein funktionierender Magnetmotor. Das Grundprinzip ist es erstmal überhaupt einen Magneten zu überwinden und auch Überschuss übrig zu haben.
Alles weitere macht dann erst Sinn.
Erläuterung:
Bisher waren die Magnete im Rotor und im Stator statisch. Diese habe ich nun dynamisch gemacht.
Das heißt sie drehen sich und passen sich immer gegenseitig mit dem Magentfeld an, da sie sich perfekt zueinander ausrichten. Das wiederum bedeutet, es wirkt immer die stärkste Kraft, aber das nur auf der Beschleunigungsseite. Hierbei gilt es zu klären, ob es einen grundlegenenden Unterschied der Kraft im Rotor macht, ob der Magnet statisch oder dynamisch ist. Bei einem statischen Magneten im Rotor wirken die Magnetkräfte in unterschiedlichen Richtungen, bei einem dynamischen Magneten immer nur eine Richtung, unzwar da, wo es gerade am stärksten ist, was wiederum auf die Achse wirkt. Hierbei bitte ich um Rat, wie hier die Unterschiede sind und ob ich bei einem dynamischen Magneten im Rotor eher Verlust mache oder ob das egal ist.
Wie erwähnt gilt die Ausrichtung der Magnete nur auf der Beschleunigungsseite. Ich habe entsprechende Wände eingebaut, sowohl im Rotor als auch Stator, um die Ausrichtung der Magnete für die Bremsseite zu verhindern. Hier sollte also nun weniger Magnetkraft wirken, als auf der Beschleunigungsseite. So jedenfalls die Idee.
Desweiteren habe ich den Statormagneten ein kleines bisschen nach rechts versetzt: siehe Bild "Mitte_verschoben"
Damit möchte ich erreichen, dass ich die volle Kraft der Magnete auf der Beschleunigungsseite erhalte, da die Entfernung des Rotors genau in der Mitte zum Stator am geringsten ist. Würden beide genau mittig zueinander liegen, wären 50% der geringsten Entfernung zueinander auf der Beschleunigungsseite und die anderen 50% auf der Bremsseite. Durch das Versetzen verändert sich der Prozentsatz zugunsten der Beschleunigungsseite.
Außerdem erhöht sich, durch das Versetzen, die Entfernung auf der Bremsseite zwischen Rotor und Stator schneller. Je weiter weg die Magnete sind, desto schwächer wird das Magnetfeld.
Wieviel Versatz hier richtig sind und ob es überhaupt Sinn macht, gilt es natürlich zu klären.
Euch sind vermutlich jegliche Projekte zum Magnetmotor bekannt und habt schon etliche Darstellungen gesehen. Kennt ihr Projekte die meiner Idee ähneln oder identisch sind?
Ich bin der festen Überzeugung, ein Ungleichgewicht geschaffen zu haben.
Ob das allerdings ausreicht, um daraus ein Perpetuum Mobile zu machen, sei dahin gestellt und müsste getestet werden.
Ich hoffe ihr habt soweit alles verstanden. Was haltet ihr davon? Ich freue mich über Meinungen, Fragen und Ratschläge.
youtube-Videos, da gehts bei perpetuum mobile immer um Magnete...
Gerne mit Heisskleber befestigt. Die schöpferische Leistung besteht immer nur darin den Energieeintrag mehr oder weniger gut zu verschleiern.
Also, ich finde das toll. Da kommt einer, baut das PM und schon im nächsten Jahr ist er in Stockholm eingeladen. Und er kann sich ab da auch besseres Zeug hinter die Binde giessen als die Plörre, die in seinem Nick steht.
Ich hoffe ihr habt soweit alles verstanden. Was haltet ihr davon? Ich
freue mich über Meinungen, Fragen und Ratschläge.
Warum schreibt du dazu einen Aufsatz und baust es nicht einfach und holst dir deinen Nobelpreis ab? Wird schon funktionieren, ist ja nicht so, dass das schon Millionen von Leuten versucht hätten und die Schöpfungshöhe deiner Idee ist ja auch enorm.
Was haltet ihr davon? Ich freue mich über Meinungen, Fragen und
Ratschläge.
Montiere nicht nur einen, sondern noch weitere Magnete am Umfang an, dann hast du mehr Power, damit sich das System selbst am Leben erhält und nicht nach einer halben Umdrehung gleich verhungert!
Um einen Magnetmotor bauen zu können, ist die Hauptbedingung ein
Ungleichgewicht im Magnetfeld zu finden bzw. zwischen der
Beschleunigungsseite und der Bremsseite. Wenn ich es nun schaffe, die
Beschleunigungsseite größer bzw. stärker als die Bremsseite zu bauen,
habe ich ein Ungleichgewicht.
Und genau das wird und kann nicht funktionieren. Es ist kein Ungleichgewicht möglich. Ein Magnetfeld ist Quellenfrei, das bedeutet, alle Magnetfeldlinien sind immer geschlossene durchgehende Linien. Du kannst nichts auf einer Seite abschirmen. Die Magnetfeldlinien gehen dann eben woanders lang. Und wenn du das dann in die Summe deine Kräfte mit reinrechnest kommt eben die besagte Null bei raus.
Nein, für solche Romane hab' ich leider keine Zeit.
Was haltet ihr davon? Ich
Es wird schon einen Grund geben warum bis heute kein Perpetuum Mobile
"erfunden" wurde. Im zarten Alter von ca. 15 Jahren wollte ich auch so etwas basteln: Ein Stabmagnet zieht ein Eisenstück an, das auf einer Wippe befestigt ist. Die Wippe kippt und dreht über eine Hebelmechanik dann den Magnet zur Seite, wobei der Mechanismus wie bei einem Schnappschalter arbeiten sollten, also eine Hysterese besitzt.
Der Aufbau hat mich Tage lang beschäftigt -- nur um festzustellen, dass das System stets in einer Position stehen bleibt, dem Energieminimum des Systems. Schade, schon wieder keine Chance auf den Nobelpreis :-(
Du kannst das Drehmoment zwischen Rotor und Stator bei verschiedenen Rotorwinklen berechnen lassen. Dass lässt sich auch automatisieren über ein LUA-Skript.
Grüßle,
Volker
Nachtrag: Vor Jahren habe ich mit diesem Programm einen Schülerversuch entworfen und dafür ein auführliches, bebildertes Tutorial erstellt.
Die Schüler/innen aus der gymnasialen Mittelstufe konnten damit weitgehend selbständig arbeiten:
https://www.dr-bosch.com/downloads/FEMM_Magnetversuch_v4.pdf
Anschließend wurden die Berechnungen an einem einfachen Versuchsaufbau verifiziert.
Mich würde noch interessieren, aus welchem konkreten Material diese Wände sein sollen. Damit meine ich nicht "Irgendein Material, das...", sondern eine konkrete Bezeichnung. Sollen die nur einen mechanischen oder einen magnetischen Effekt haben?
Soweit ich gesehen habe gab es vom Autor schon einmal einen PM Beitrag zum Thema Kraft. Hat nichts geholfen.
Ich denke FEMM ist ein tolles Werkzeug. Man damit kann schnell schöne Bilder erzeugen. ABER Grundkennkenntnisse von FEM und Formulierungen sind schon notwendig um die Qualität der Ergebnisse deuten zu können (zB Maxwellscher Stress-Tensor, virtuelle Verschiebung, ...).
Ich denke FEMM ist ein tolles Werkzeug. Man damit kann schnell schöne
Bilder erzeugen. ABER Grundkennkenntnisse von FEM und Formulierungen
sind schon notwendig um die Qualität der Ergebnisse deuten zu können (zB
Maxwellscher Stress-Tensor, virtuelle Verschiebung, ...).
Naja, um ein Beispiel zu modifizieren benötigt man eigentzlich kein tiefes Detailwissen, auch wenn's nicht schaden würde. Aber mit diesem Grundlagenwissen hat man dann (leider) keine solchen "revolutionäre" Ideen mehr... :-)
Und genau das wird und kann nicht funktionieren. Es ist kein
Ungleichgewicht möglich.
Es geht nicht darum das Magnetfeld abzuschirmen. Ich habe in meinem Motor nichts, was abschirmen soll. Es geht lediglich um die Verschiebung und Drehung der Position der Magnete. Magnete richten sich immer zueinander aus, wenn sie es können. Genau in dem Moment wirkt die stärkste Kraft. Diesen Effekt möchte mir auf der Beschleunigsseite zu nutzen machen und auf der Bremsseite blockieren.
Ich habe mit FEMM schon ein bisschen rumgespielt und kenne mich ein bisschen aus. Wie soll ich aber einen Magneten messen, der sich um seine eigene Achse dreht und sich zum anderen Magneten ausrichtet? Reicht es, wenn ich da unterschiedliche Winkel messe? Schau dir doch gerne mal wenigstens das Gif oben an.
Du kannst das Drehmoment zwischen Rotor und Stator bei verschiedenen
Rotorwinklen berechnen lassen. Dass lässt sich auch automatisieren über
ein LUA-Skript.
Wie das funktioniert, weiß ich leider nicht, würde ich aber gerne mal sehen.
Ich habe mit FEMM schon ein bisschen rumgespielt und kenne mich ein
bisschen aus. Wie soll ich aber einen Magneten messen, der sich um seine
eigene Achse dreht und sich zum anderen Magneten ausrichtet? Reicht es,
wenn ich da unterschiedliche Winkel messe? Schau dir doch gerne mal
wenigstens das Gif oben an.
Aus dem Bildchem werde ich nicht schlau. Die weißen Kringel sollen Drehachsen sein?
Dann dreh' jeden Magnet so lange um seine Achse, bis das Drehmoment an ihm 0 ist, ggf. mit einem kleinen LUA-Skript.
Volker B. schrieb im Beitrag #7736948:
Du kannst das Drehmoment zwischen Rotor und Stator bei verschiedenen
Rotorwinklen berechnen lassen. Dass lässt sich auch automatisieren über
ein LUA-Skript.
Wie das funktioniert, weiß ich leider nicht, würde ich aber gerne mal
sehen.
Ich guck' mir heute Abend meine alten Rechnungen an. Auswendig weiß ich das nicht mehr, da die letzte FEMM-Anwedung bereits mehrere Jahre zurückliegt.
Aus dem Bildchem werde ich nicht schlau. Die weißen Kringel sollen
Drehachsen sein?
Hallo Volker, ja genau. Wenn du nicht auf das Bild klickst, sondern direkt auf den Namen "mm.gif" dann sollte das Gif funktionieren und du siehst eine Bewegung.
Dann dreh' jeden Magnet so lange um seine Achse, bis das Drehmoment an
ihm 0 ist, ggf. mit einem kleinen LUA-Skript.
Oh, das klingt ja interessant. Wie genau soll das aber mit 2 Magneten funktionieren, die sich immer zueinander perfekt ausrichten? Dieses zueinander ausrichten stelle ich mir sehr schwierig in FEMM vor, vorallem wenn sich dann noch der Rotor dreht und die Entfernung zwischen den Magneten sich verändert.
Als ich noch klein war, wollte ich mir auch mal eine N-Maschine
bauen.
Als ich noch klein war, kostete ein NF-Transistor im Bastlerladen zehn D-Mark. Für mich waren das 5 elterliche Monats-Taschengelder – praktisch unbezahlbar. Zum Glück konnte ich mit Kohlenschleppen in den vierten Stock genug hinzuverdienen, und ein selbst gebautes Radio in der Seifendose musste her. Es war ja die Röhren-Ära, da war ich mit so was King in der Schulklasse.
Die "Lösung":
Eine Germanium-Diode kostete nur einen Bruchteil davon, und ich hatte alte Bücher mit Bildern des Aufbaus von Spitzentransistoren.
Pfiffig, wie ich war, nahm ich zwei Dioden und lötete die Substrat-Anschlüsse zusammen. Zwei Metallspitzen auf einem gemeinsamen Kristall, das müsste doch einen Spitzentransistor ergeben! Tja, Halbleiterphysik war mir so unbekannt wie Energie, Kräfte und Magnetfelder so manchem heutigen Perpetuum-mobile-Erfinder.
Ein Magnetfeld ist Quellenfrei, das bedeutet,
alle Magnetfeldlinien sind immer geschlossene durchgehende Linien. Du
kannst nichts auf einer Seite abschirmen. Die Magnetfeldlinien gehen
dann eben woanders lang. Und wenn du das dann in die Summe deine Kräfte
mit reinrechnest kommt eben die besagte Null bei raus.
nicht verstanden?
BTW: Man kann Magnete nicht in Nord- und Südpol aufteilen und getrennt voneinander einbauen. Sobald du einen Magnet teilst, hast du wieder kleine Magnete mit der selben Ausrichtung wie vorher der Große. Es gibt keinen N und keinen S Magneten die irgendwie zusammengeklebt wurden.
Genau in dem Moment wirkt die
stärkste Kraft. Diesen Effekt möchte mir auf der Beschleunigsseite zu
nutzen machen und auf der Bremsseite blockieren.
BTW: Was du natürlich machen kannst ist: das gewünschte Verhalten mit einem steuerbaren Magneten zu erreichen. Dieser wird üblicherweise gebaut, indem man Draht um ein Ferromagnetisches Material wickelt und Strom hindurchschickt.
Das Ergebnis ist dann ein schnöder Elektromotor. Hat halt den Nachteil, dass der nicht besonders Innovativ erscheint, aber den großen Vorteil, dass er Funktioniert.
Wenn ich es nun schaffe, die Beschleunigungsseite größer bzw. stärker
als die Bremsseite zu bauen
Leider stehen sich die Pole kurz vor der Abrisskante, also bei maximaler Bremsung am dichtesten gegenüber (blauer Abstand "A"), so dass die gesamte vorherige Beschleunigung komplett wieder abgebremst wird.
Man müsste direkt an der Abrisskante ein Eisen-, Nickel-, oder Kobaltblech genau zwischen den Abstand "A" anbringen, so dass das Magnetfeld noch abrupter abgerissen wird, damit erst gar keine Bremsverzögerung eintreten kann!
Hallo Volker, ja genau. Wenn du nicht auf das Bild klickst, sondern
direkt auf den Namen "mm.gif" dann sollte das Gif funktionieren und du
siehst eine Bewegung.
OK. Das wird so nicht funktionieren, denn das Trennen der Magnete kostet Energie, auch wenn diese nicht (exakt) miteinander fluchten.
Dann dreh' jeden Magnet so lange um seine Achse, bis das Drehmoment an
ihm 0 ist, ggf. mit einem kleinen LUA-Skript.
Oh, das klingt ja interessant. Wie genau soll das aber mit 2 Magneten
funktionieren, die sich immer zueinander perfekt ausrichten? Dieses
zueinander ausrichten stelle ich mir sehr schwierig in FEMM vor,
vorallem wenn sich dann noch der Rotor dreht und die Entfernung zwischen
den Magneten sich verändert.
Startposition annehmen
Drehmomente auf die drehbaren Körper berechnen
Alle Körper um einen kleinen Winkel in Richtung der Drehmomente bewegen, sofern dieses nicht durch einen Anschlag verhindert wird.
Weiter mit 2.
Aber, wie oben beschrieben: Das System wird in der Postion verharren, wo
die Kraft ziwschen den Magneten am größten ist, d.h. der Abstand der Polenden am geringsten ist bzw. die "magnetische Flussröhre", die die beiden Poloberflächen verbindet, den höchsten magnetischen Leitwert besitzt.
Es gibt bei dieser Anordnung keine Abstoßung zwischen den Magneten, außer Du drehst sie so, dass sich zwei gleiche Pole gegenüber stehen -- aber das kostet Energie!
Stell Dir die magnetischen Feldlinien wie gespannte Gummibänder vor.
Man kann Magnete nicht in Nord- und Südpol aufteilen und getrennt
voneinander einbauen.
Du missverstehst etwas. Ich teile den Magneten nicht in Nord- und Südpol, sondern nur einen Pol in 2 Hälften auf, aber auch nur sinngemäß.
Schau dir doch dazu bitte das Bild "TeilungMagnetfeld" nochmal genau an.
Das wird so nicht funktionieren, denn das Trennen der Magnete kostet
Energie, auch wenn diese nicht (exakt) miteinander fluchten.
Schade dass du schon was geschrieben hast, ich wollte gerade meinen Beitrag wieder löschen, um mir meine Idee mit dem Absorptionszwischenblech patentieren zu lassen.
Ich werde jetzt aber trotzdem noch versuchen, dass mir mein Arbeitgeber heute Nachmittag frei gibt, damit ich jetzt noch eben schnell zum Patentamt fahren kann, sonst tut es womöglich hier noch ein anderer Mitleser!
Schade dass du schon was geschrieben hast, ich wollte gerade meinen
Beitrag wieder löschen, um mir meine Idee mit dem
Absorptionszwischenblech patentieren zu lassen.
Ich werde jetzt aber trotzdem noch versuchen, dass mir mein Arbeitgeber
heute Nachmittag frei gibt, damit ich jetzt noch eben schnell zum
Patentamt fahren kann, sonst tut es womöglich hier noch ein anderer
Mitleser!
Das ist jetzt nicht Dein Ernst oder?
Spar' Dir den Aufwand. Das funktioniert nicht, denn Blech und Magnet ziehen sich ebenfalls an.
Außerdem ist eine Vorabveröffentlichung "schädlich" für eine Patentanmeldung. Dein "Wissen" wäre damit bereits zum Stand der "Technik" geworden, wenn's denn funktionieren würde...
Leider stehen sich die Pole kurz vor der Abrisskante, also bei maximaler
Bremsung am dichtesten gegenüber (blauer Abstand "A"), so dass die
gesamte vorherige Beschleunigung komplett wieder abgebremst wird.
Das System wird in der Postion verharren, wo
die Kraft ziwschen den Magneten am größten ist, d.h. der Abstand der
Polenden am geringsten ist bzw. die "magnetische Flussröhre", die die
beiden Poloberflächen verbindet, den höchsten magnetischen Leitwert
besitzt.
Ich antworte euch beiden auf eure Beiträge, da die sich ähneln.
Kennt ihr die Abschussrampe, wo eine Kugel auf einer Magnetbahn rollt?
(Quelle: https://www.supermagnete.de/Magnetanwendungen/Abschussrampe)
Das Prinzip ist ähnlich. Dabei spielt es natürlich keine Rolle, wie wieviele Magnete im Stator sind.
Betrachten wir folgende Situation. Der Startpunkt der Kugel ist 7cm vom ersten Magneten entfernt. Die Kugel rollt los und würde ohne Reibungsverluste exakt 7cm hinter dem letzten Magneten landen und wieder zurück rollen. Korrekt?
So stelle ich es mir mit meinem Motor vor. Ich habe einen Startpunkt des Rotors, wo die Magnete sich gegenseitig anziehen. Dieser Startpunkt liegt als Beispiel 7cm vom Mittelpunkt des Statormagneten entfernt. Das ist meine Beschleunigungsstrecke. Auf dieser Strecke werden innerhalb dieser 7cm Energie erzeugt. Nun ist mein Rotor genau am Mittelpunkt, hier beginnt der Bremsweg. Ohne Reibungsverluste wird mein Rotor genau diese 7cm auch als Endpunkt erreichen.
Warum genau, sollte mein Rotor genau in der Mitte stehen bleiben, wo die stärkste Kraft wirkt? Das passiert ja bei der Kugel auch nicht. Die Kugel rollt solange hin und her, bis die Energie durch die Reibungsverluste umgewandelt ist. Das gleiche passiert mit meinem Rotor. Der Unterschied ist, dass ich behaupte, meine Beschleunigsseite hat mehr Energie, als meine Bremsseite, da andere Magnetkräfte innerhalb der Strecke wirken.
Ob allerdings diese ausreichen, um den Reibungsverlust auszugleichen, weiß ich nicht.
Komisch, dass trotz tausender sinnloser YouTube Videos über nicht funktionierende Magnetmotoren immer noch jemand um die Ecke kommt, der jatzt aber wirklich die Lösung für ein Perpetuum Mobile gefunden haben will...
Ein Magnet ist keine Energiequelle!
Eine Feder ist auch keine Energiequelle!
Ich kann da nicht mehr rausholen, als ich vorher mechanisch reingesteckt habe.
Der Unterschied ist, dass ich behaupte, meine Beschleunigsseite hat mehr
Energie, als meine Bremsseite, da andere Magnetkräfte innerhalb der
Strecke wirken.
Wirken keine anderen Kräfte, wenn die Magnete unterschiedlich zueinander
ausgerichtet sind?
Die Kräfte mögen unterschiedlich sein, dann sind es aber die Wege auch. Letzendlich wirst du für das Eintauchen in das Magnetfeld (bei Anziehung) genau jene Energie erhalten, die du zum Verlassen desselben wieder benötigst. Abzüglich der Reibungsverluste.
Du kannst das jetzt einfach glauben, oder du baust ein Muster auf und überzeugst dich selbst. Die Wahrscheinlichkeit, die Physik des Universums zu widerlegen ist sehr gering, quasi Null.
Steven (der Verfasser) hat sich mit dem Thema schon früher im Detail beschäftigt, und hat uns jetzt seine Erkenntnisse in diesem Beitrag präsentiert. Das ist soweit OK.
Letzendlich wirst du für das Eintauchen in das Magnetfeld (bei
Anziehung) genau jene Energie erhalten, die du zum Verlassen desselben
wieder benötigst.
Das ist doch aber physikalisch unlogisch, wenn auf beiden Seiten unterschiedliche Kräfte wirken. Die Energie kann nicht gleich sein.
Wenn eine Seite 10kg hat und die andere Seite 9kg, dann ergibt das nicht 0.
Die Wahrscheinlichkeit, die Physik des
Universums zu widerlegen ist sehr gering, quasi Null.
Ich habe nie behauptet die Physik zu widerlegen oder die Lösung für ein Perpetuum Mobile gefunden zu haben. Ich behaupte lediglich, ein Ungleichgewicht gefunden zu haben, dass ist aber noch lange kein Grund für ein Perpetuum Mobile.
Ich behaupte lediglich, ein
Ungleichgewicht gefunden zu haben, dass ist aber noch lange kein Grund
für ein Perpetuum Mobile.
Ich hatte deinen Eingangsthread so verstanden, dass du dieses Ungleichgewicht zum Antrieb eines Motors verwenden möchtest. Wo ist da der Unterschied zum PM?
Ich hatte deinen Eingangsthread so verstanden, dass du dieses
Ungleichgewicht zum Antrieb eines Motors verwenden möchtest. Wo ist da
der Unterschied zum PM?
Die Faktoren für ein PM sind viel zu komplex. Letzendlich kommt es auf ein PM hinaus, da kann ich mich drehen und wenden wie ich will.
Solange ich aber nicht weiß, ob es ein Ungleichgewicht gibt und wieviel es überhaupt bringt, macht es keinen Sinn annähernd über ein PM zu sprechen.
Konzeptionell kann man die Magnete mit Federn ersetzen, da wirds vielleicht dann klarer dass eine gespannte Feder immer mit der selben Kraft in beide Seiten drückt. Mit den Magneten verhält es sich genauso, ganz egal wie man die anordnet, oder vorspannt.
macht es keinen Sinn annähernd über ein PM zu
sprechen
Es gibt kein PM.
Es gibt keinen Motor, der sich ohne externe Energiezufuhr selbst am laufen hält, geschweige denn, dem man noch Energie entnehmen könnte.
Dein postuliertes Ungleichgewicht gibt es nicht. Energetisch ist da immer ein Punkt, in dem sich die wirkenden Kräfte aufheben - auch wenn der halt nicht in der Mitte liegt.
Die Diskussion ist sinnlos. Bau ein Modell auf und prüfe selbst.
Und wie bei fast allen Freie-Energie-Hoffenden wird dann am Ende die nie versiegende Hoffnung stehen, dass es mit ein paar kleinen Optimierungen dann doch noch läuft. Wird es aber nicht. Nie. Da steht schon der Energieerhaltungssatz dagegen.
Abgesehen von der Absurdität der Vorstellung "etwas" (nützliche Energie) aus "nichts" zu erschaffen würde die Existenz eines perpetuum mobile im besten Fall die globale Erwärmung und im Endeffekt den Hitzetod des Universums (massiv) beschleunigen -- die Idee dass man mit Energie ungestraft allzu verschwenderisch umgehen kann ist falsch.
Bei der Gelegenheit will ich auch noch eine Warnung vor Experimenten mit großen Supermagneten anbringen, die Dinger sind ab einer gewissen Größe wirklich gefährlich, "sehen" sich auch in 1-2 Meter Entfernung und fliegen gerne aufeinander zu. Ist dann ein Finger dazwischen kanns je nach Größe der Magnete auch auf eine Amputation rauslaufen wenn die Keramiken beim Zerquetschen des Fingers zerbröseln.
Doch, solange der Weg bzw. Zeit unterschiedliche ist.
Richtig, deswegen nehme ich ja als Referenz für die Berechnung den gleichen Weg. Ist der Weg auf der Bremsstrecke länger als auf der Beschleunigungsstrecke, habe ich ein Ungleichgewicht.
Doch, solange der Weg bzw. Zeit unterschiedliche ist.
Richtig, deswegen nehme ich ja als Referenz für die Berechnung den
gleichen Weg. Ist der Weg auf der Bremsstrecke länger als auf der
Beschleunigungsstrecke, habe ich ein Ungleichgewicht.
Du vergisst die jeweiligen Zeiten/Winkelgeschwindigkeiten einzubeziehen.
Das mit FEMM zu simulieren ist ja auch ziemlich sinnbefreit. Aus den selben Grundlagen auf denen FEMM basiert kann man auch herleiten, dass der Magnetmotor nicht funktionieren kann. (das Integral der Kräfte auf den Magneten entlang jeder geschlossenen Bahn, die also zurück zum Ausgangspunkt kommt, was für eine "ewige" Rotation ja nötig wöre, immer 0 sein wird)
Wenn man also schon der Meinung ist, dass sowas wie der Magnetmotor funktionieren kann, brauch ich dazu ein bisher unbekanntes Phänomen, welches natürlich auch in existierender FEM-Software nicht abgebildet sein kann.
Was genau meinst du damit? Kannst diese Aussage bitte mal konkret auf
mein Motor anwenden, damit ich es besser verstehe.
Es gibt kein Ungleichgewicht. Das Ding verhält sich wie ein Pendel. Ein Pendel kann ich anstossen, dann pendelts hin und her bis die Energie als Reibung an der Aufhängung und mit der Luft verbraucht ist.
Genauso hält es sich mit allen Magnetmotoren. Die kann ich "aufziehen" und dann loslassen, dann dreht sich das Ding bis die Energie vom "Aufziehen" über Reibung in Wärme umgewandelt ist und dann steht das Ding.
Steven, wie du siehst, können sie dir auch nicht erklären, warum es nicht geht. Sie können dich nur als dumm hinstellen, irgendwelche unpassenden phys. Gesetze bemühen, usw.. So weit, so übel, aber leider inzwischen normal. Sei dir gewiss, daß sie keinen Deut mehr Wissen haben! Sie sind nur bessere Schauspieler und Selbstdarsteller, die auf dahergelaufene TOs warten, an denen sie ihre Daseinsberechtigung aufpolieren können.
Nehmen wir mal die Animation als Vorlage. Dann beginnt es damit, daß sich die Magnete aus der Entfernung anziehen. Hier ist die Kraft noch gering, aber der Winkel der Krafteinwirkung auf den Rotor recht gut. Später steigert sich die Anziehungskraft deutlich, aber der Winkel wird immer schlechter, was trotz hoher Kraft wieder zu kaum Drehmoment führt. Unterm Strich kommt also während der Anziehungsphase kaum was bei rum. Müssen die Magnete hingegen getrennt werden, so ist dazu eine hohe Kraft nötig, und da sie sich nun nicht mehr drehen können, ist auch der Winkel nahezu ideal zur Verzögerung. Die Summe ist dabei null. Das ist die Erklärung hier.
Du kannst ganz unterschiedliche "Magnetmotoren" erdenken, es läuft immer auf dasselbe hinaus. Nur manchmal ist offensichtlicher, manchmal weniger, warum es nicht klappt. Vergeude daher bitte nicht weiter deine Zeit mit diesem Unfug. Die Welt hat wahrlich genug irdische Probleme, es ist nicht sinnvoll, auf Zauberei zu setzen.
Der Unterschied ist, dass ich behaupte, meine Beschleunigsseite hat mehr
Energie, als meine Bremsseite, da andere Magnetkräfte innerhalb der
Strecke wirken.
Das kann schon sein, ABER damit das der Fall ist, musst du die Anordnung ändern. UND das Verändern der Anordnung kostet genau diese Menge an Energie, die du meinst gewonnen zu haben. Da bleibt nichts über.
Du vergisst die jeweiligen Zeiten/Winkelgeschwindigkeiten einzubeziehen.
Was genau meinst du damit? Kannst diese Aussage bitte mal konkret auf
mein Motor anwenden, damit ich es besser verstehe.
Du hast da ein "Konstrukt" und keinen Motor!
Nachdem Du das Rad einmal in Rotation gesetzt hast, wird sich die Winkelgeschwindigkeit auch bei Vernachlässigung der Reibung in jedem Punkt einer Umdrehung ändern, also entweder eine Beschleunigung oder Verzögerung aufweisen.
Werden konstruktionsbedingt unterschiedliche Wegstrecken für Beschleunigung und Verzögerung erzwungen, ergeben sich auch unterschiedliche Zeiten und Temporärleistungen.
Das Integral der Leistung über eine Umdrehung ergibt dann wieder null.
Warum wird bei der Winkel schlechter? Genau das ist ja das was auf der Beschleunigungsseite wichtig ist, der Winkel passt sich immer perfekt zueinander an, bis der Bremsweg beginnt. Erst dann verändert sich dieser Winkel negativ. Die Magnete sind innerhalb der Beschleunigungsstrecke immer ideal zueinander ausgerichtet.
Nachdem Du das Rad einmal in Rotation gesetzt hast, wird sich die
Winkelgeschwindigkeit auch bei Vernachlässigung der Reibung in jedem
Punkt einer Umdrehung ändern, also entweder eine Beschleunigung oder
Verzögerung aufweisen.
Werden konstruktionsbedingt unterschiedliche Wegstrecken für
Beschleunigung und Verzögerung erzwungen, ergeben sich auch
unterschiedliche Zeiten und Temporärleistungen.
Das Integral der Leistung über eine Umdrehung ergibt dann wieder null.
Eine Umdrehung macht in meiner Konstruktion erstmal noch keinen Sinn. Im Prinzip geht es nur um eine definierte Wegstrecke. Einmal um die Beschleunigungsstrecke und einmal um die Bremsstrecke.
Das es unterschiedliche Geschwindigkeiten innerhalb dieser Strecken gibt, ist soweit klar. Was das nun genau mit der Winkelgeschwindigkeit auf sich hat, verstehe ich leider nicht.
Am Ende muss ich doch nur wissen, ob die Bremsstrecke länger war als die Beschleunigungsstrecke.
Eine Umdrehung macht in meiner Konstruktion erstmal noch keinen Sinn. Im
Prinzip geht es nur um eine definierte Wegstrecke. Einmal um die
Beschleunigungsstrecke und einmal um die Bremsstrecke.
Das es unterschiedliche Geschwindigkeiten innerhalb dieser Strecken
gibt, ist soweit klar. Was das nun genau mit der Winkelgeschwindigkeit
auf sich hat, verstehe ich leider nicht.
Am Ende muss ich doch nur wissen, ob die Bremsstrecke länger war als die
Beschleunigungsstrecke.
Stell Dir einfach mal vor, Du lässt ein Rad oder Kugel ohne Luft- und Rollreibungsverlusten eine schräge Ebene von 45° (Beschleunigungsstrecke) runterrollen und anschliessend eine 10° Steigung (Bremsstrecke) wieder nach oben bis auf die gleiche Höhe der Ausgangssituation.
Deine Bremsstrecke ist also bedeutend länger, genauso die Zeit, die dort verbracht wird, aber das energetische Endergebnis ist null.
Ebenso, wenn Du den Vorgang umdrehst.
Die Magnete sind innerhalb der Beschleunigungsstrecke
immer ideal zueinander ausgerichtet.
Ich meine die Richtung der Kraft, die auf den Rotor wirkt, aber auch tatsächlich in Drehmoment verwandelt werden kann. Dieses Produkt ist maximal nur an einem Punkt, und zwar genau dann, wenn die Magnete gestoppt sind, der Rotor aber weiterdrehen will. Leider wirkt es dann in die falsche Richtung.
Es lohnt sich einfach nicht über irgendwelche theoretischen Behauptungen dieser Art nachzudenken.
Nachdenken kann man dann, wenn ein Scheinprototyp dasteht. Das zu entlarven kann sogar Spass machen wenn es gut gemacht ist. Alles andere ist verlorene Zeit, weil die "Erfinder" eh keine Argumente zur Kenntnis nehmen. Eigentlich kommt dann auch immer irgendwas von Bedrohungen durch die kommerzielle Energiewirtschaft oder aufgekauften Patenten, die in der Schublade verschimmeln.
Alles andere ist verlorene Zeit, weil die "Erfinder"
eh keine Argumente zur Kenntnis nehmen.
Darauf wollte ich auch gerade hinweisen. Niemand konnte bisher ein Perpetuum mobile bauen, und das ist auch wissenschaftlich begründet. Wer mit dem Gedanken "ich kann es aber doch" kommt, der ist für wissenschaftlich basierte Erklärungen wahrscheinlich nicht empfänglich, denn er hat sich bereits dagegen entschieden.
Eigentlich kommt dann auch immer irgendwas von Bedrohungen durch
die kommerzielle Energiewirtschaft oder aufgekauften Patenten, die
in der Schublade verschimmeln.
Ich kenne jemanden, der tausende Euro in die Idee versenkte, Benzin-Motoren mit Wasser effizienter zu machen. Angeblich wollte er das einige male vor Publikum vorführen, wurde aber immer kurz vorher von höheren Mächten daran gehindert. Er gab die Idee letztendlich auf, als deutliche Anzeichen Verfolgungswahn aufkamen. Traurige Sache, aber leider ein typischer Fall.
Es lohnt sich einfach nicht über irgendwelche theoretischen Behauptungen
dieser Art nachzudenken.
Nachdenken kann man dann, wenn ein Scheinprototyp dasteht. Das zu
entlarven kann sogar Spass machen wenn es gut gemacht ist. Alles andere
ist verlorene Zeit, weil die "Erfinder" eh keine Argumente zur Kenntnis
nehmen. Eigentlich kommt dann auch immer irgendwas von Bedrohungen durch
die kommerzielle Energiewirtschaft oder aufgekauften Patenten, die in
der Schublade verschimmeln.
Aktuell dröhnt die DZ-Bank die Werbefenster aller Sender mit ihrer Perpetuum Mobile Werbung zu.
https://www.youtube.com/watch?v=XTRH_iZ0ap8
Natürlich ruft so ein Humbug wieder mal einen Run der kleinen Erfinder ohne physikalischen Grundlagen auf den Plan.
Viele Finanzinstitute haben es halt auf strohdumme Kunden abgesehen..
Es lohnt sich einfach nicht über irgendwelche theoretischen Behauptungen
dieser Art nachzudenken.
Nachdenken kann man dann, wenn ein Scheinprototyp dasteht. Das zu
entlarven kann sogar Spass machen wenn es gut gemacht ist. Alles andere
ist verlorene Zeit, weil die "Erfinder" eh keine Argumente zur Kenntnis
nehmen.
Dem würde ich jetzt nicht so im Allgemeinen zustimmen. Bei irgendeinem Querkopf, der auf der Schiene ist 'Es funktioniert, und alle, die was anderes behaupten sind dumm' trifft das wahrscheinlich zu.
Aber es gibt auch die, die nicht wissen, warum es nicht funktioniert, aber es grundsätzlich wissen wollen. Bei denen ist es sehr viel sinnvoller es zu erklären als sie einfach als dumm hinzustellen.
Wer hat nicht als Kind oder Jugendlicher mal versucht, ein Perpetuum Mobile zu erfinden?
Allerdings sehe ich bei Magneten das Problem, dass die Erklärung halt nicht so intuitiv ist (wenn man dem Energieerhaltungssatz nicht glaubt).
Niemand konnte bisher ein Perpetuum mobile bauen, ...
Von den Bierbrauern gab es ein Perpetuum Mobile zu bewundern. Das bekamen auch nur wenige zu sehen. Nach dem Gelage, wußte niemand mehr, wie es funktionierte. :(
Wer hat nicht als Kind oder Jugendlicher mal versucht, ein Perpetuum
Mobile zu erfinden?
Ja, da war ich 10 und kam auf die geniale Idee den Motor meines Modellautos an den Dynamo des Fahrrads anzuschliessen :-)
Wer den Energieerhaltungssatz nicht akzeptieren will, muss als erstes zeigen dass es zumindest theoretisch die Möglichkeit gäbe diesen zu umgehen. Vorher ist Bastelei jeder Art sinnlos.
Stell Dir einfach mal vor, Du lässt ein Rad oder Kugel ohne Luft- und
Rollreibungsverlusten eine schräge Ebene von 45°
(Beschleunigungsstrecke) runterrollen und anschliessend eine 10°
Steigung (Bremsstrecke) wieder nach oben bis auf die gleiche Höhe der
Ausgangssituation.
Deine Bremsstrecke ist also bedeutend länger, genauso die Zeit, die dort
verbracht wird, aber das energetische Endergebnis ist null.
Ebenso, wenn Du den Vorgang umdrehst.
Ah Denkfehler meinerseits. Der Bremsweg darf natürlich nicht länger sein. Im Gegenteil, er soll ja sogar kleiner sein im Vergleich zum Beschleunigungsweg. Es gibt ja einen Punkt im System, wo die Magnetkräfte aufhören zu wirken, sowohl auf der Beschleunigungseite als auch auf der Bremsseite. Diese Punkte sind entscheidend für die Bestimmung des Ungleichgewichts. Desweiteren behaupte ich, aufgrund der Ausrichtung der Magnete, dass die Energie auf der Beschleunigungsseite größer ist als auf der Bremsseite.
Ich mache mir mal Gedanken und versuche einen Prototyp zu bauen.
Dann werde ich ja vielleicht die pure Realität zu spüren bekommen und hoffentlich aus meiner Traumwelt aufmachen :D
Es lohnt sich einfach nicht über irgendwelche theoretischen Behauptungen
dieser Art nachzudenken.
Ja, auf der inhaltlichen Ebene lohnt das nicht.
Auf der didaktischen Ebene lohnt es durchaus, zu überlegen, wie man Denkfehler aufzeigt, und wie man zu sinnvollen weiteren Überlegungen anregen kann. Es sollte einem aber dabei klar sein, dass man das liebgewonnene Wunschdenken, in das einer schon viel geistige Anstrengung hineingesteckt hat, nicht von jetzt auf gleich abstellen kann. Dazu braucht es einen geistigen Reifungsprozess, der Zeit braucht, so wie alle Reifungsprozesse durch die ein junger Mensch nach und nach in engeren Kontakt mit der Realität kommt. Die meisten schaffen das ja auch.
Um nochmals zum angeführten Zitat zurück zu kommen: "theoretische Behauptungen" habe ich hier nicht gesehen, eher kindliches Wunschdenken. In der Grundschule habe ich auch Perpetua mobile und alle möglichen mechanische Automaten erdacht. Das war sehr spannend, damals.
Am Ende muss ich doch nur wissen, ob die Bremsstrecke länger war als die
Beschleunigungsstrecke.
Steven, du betrachtest jeweils nur Teilaspekte der Maschinerie und ziehst dann voreilige Schlüsse, die falsch sind. Wenn du dagegen alles einbeziehst, die Geometrie, die Wege, die Kräfte, dann kannst du die Energien ermitteln und blilanzieren. Und NUR auf die Energieblilanz kommt es an. Sie zeigt, was möglich ist, und was nicht.
Zur Zeit hast du zu wenig physikalisches Fachwissen und bist ungeübt darin, physikalische Überlegungen anzustellen. Wenn ich das Thema wirklich interessiert, dann lerne Physik. Aber bitte aus Lehrbüchern. So wie du versuchst im Forum zu diskutieren, vertiefst du nur deine Denkfehler.
PS:
Gerade sehe ich, dass du inzwischen noch etwas geschrieben hast. Darauf gehe ich jetzt nicht ein.
Ich kenne jemanden, der tausende Euro in die Idee versenkte,
Benzin-Motoren mit Wasser effizienter zu machen.
Diese Experimente muss man gar nicht als Privatmann machen, denn VW hat vor vielen Jahrzehnten am klassischen Boxermotor den Zusammenhang zwischen Luftfeuchtigkeit und Leistungsabgabe gemessen und dazu eine Veröffentlichung geschrieben, die es in den VW Publikationen zu lesen gab. Es zeigte sich, wimre, das es eine Glockenkurve gab, bei der die Leistung des Motors tatsächlich anstieg bei erhöhter Luftfeuchtigkeit, dann aber wieder absank, wenn zu viel Feuchtigkeit die Verbrennung behinderte.
Damals wurde der Leistungsanstieg durch den zusätzlichen Wasserdampf erklärt.
Es ist lange her, seit ich das gelesen habe und deswegen habe ich die genauen Zahlen nicht mehr im Kopf. Die Steigerung der Leistung war aber so klein, das es sich zumindest für VW nicht lohnte, da mehr draus zu machen. Die Versuche wurden aber hauptsächlich zur Verifizierung des Motorlaufs in verschiedenen Klimata gemacht, der Motor sollte eben in den Alpen genauso gut laufen wie im Regenwald.
Ich kenne jemanden, der tausende Euro in die Idee versenkte,
Benzin-Motoren mit Wasser effizienter zu machen. Angeblich wollte er das
einige male vor Publikum vorführen, wurde aber immer kurz vorher von
höheren Mächten daran gehindert. Er gab die Idee letztendlich auf, als
deutliche Anzeichen Verfolgungswahn aufkamen. Traurige Sache, aber
leider ein typischer Fall.
Als Privatmensch ist man da auf verlorenem Posten, um sowas ernsthaft zu betreiben brauchts Prüfstände, Messgeräte, Motoren, ein Team und ein Budget. Die "low hanging fruit" bei Verbrennern sind alle längst abgeerntet.
bei der die
Leistung des Motors tatsächlich anstieg bei erhöhter Luftfeuchtigkeit
... du hier von Leistungssteigerung.
Das sind zwei verschiedene Ziele.
Wassereinspritzung und Wasserdiesel sind bekannte funktionierende Verfahren zur Leistungssteigerung. Durch senkung der Brennraumtemperatur, senkung der Spitzendrücke und bessere Nutzung der Wärme.
Es kann zwar auch das Abgasverhalten verbessern und den Verbrauch minimal senken aber in erster Linie erhöht es die Leistung oder ermöglicht stärkeres downsizing.
Auf der anderen Seite gibt es aber problematische Verschwörer die predigen es wäre so möglich den großteil des Treibstoffs zu ersetzen. Da werden dann gerne mal einsparungen von 50%-80% versprochen. Man braucht nur noch ein wenig Geld um es Serienreif zu entwickeln ...
Wollen wir mal keine Haare spalten. Natürlich wurde bei VW die gleiche Menge Kraftstoff auf dem Prüfstand verwendet, nur bei unterschiedlichen Luftfeuchtigkeiten. Die Leistungssteigerung war also eine Steigerung der Effizienz.
Desweiteren behaupte ich, aufgrund der
Ausrichtung der Magnete, dass die Energie auf der Beschleunigungsseite
größer ist als auf der Bremsseite.
Ich mache mir mal Gedanken und versuche einen Prototyp zu bauen.
Dann werde ich ja vielleicht die pure Realität zu spüren bekommen und
hoffentlich aus meiner Traumwelt aufmachen :D
Stell dir vor du lässt eine Kugel einen Hang runterrollen und auf der anderen Seite wieder rauf. Alle Beobachtungen (Physikalische regeln) zeigen das die Kugel am Ende nie höher rollen wird als sie an Anfang war. (Ohne weiteren Antrieb und ruhend am Anfang). Am Ended wird die Kugel unten im Tal liegen.
Du behauptest sinngemäß das du durch veränderung des Geländeprofils erreichst das die Kugel am Ende höher ist. Und dann könntests due sie oben zurück rollen lassen und sie würde ewig immer schneller durchs Tal rollen. Egal wie du das Gelände änderst oder Wippen einbaust die Kugel wird nie höher rollen als am Anfang. Probiers aus.
Dein "Magnetmotor" verhält sich genau so. Alle Ingenieuere und Naturwissenschaftler die mit Magnetfeldern arbeiten/rechnen wissen das man am Ende wieder auf dem gleichen Potential im Magnetfeld enden muss. Egal wie wirr der weg auch wird am Ende ist die Energie null.
Physikalische gesetze haben nichts mit Jura zu tun. Newton war kein Jurist. Der hat nicht eines Tages gesagt ich erlasse jetzt die Newton'schen Gesetzte ab Morgen haben sich alle Objekte dran zu halten. Er hat die Umwelt beobachtet und beschrieben wie sie sich verhält. Das ist Grundsätzlich so bei Naturwissenschaftlichen "Gesetzen": Das sind Beschreibungen des Verhaltens die über Jahrhunderte gemacht und verifiziert wurden und nicht willkürlich erlassene Regeln. Deshalb kann man diese Gesetze auch nicht einfach ändern auch wenn so mancher das gerne tun würde
Wollen wir mal keine Haare spalten. Natürlich wurde bei VW die gleiche
Menge Kraftstoff auf dem Prüfstand verwendet, nur bei unterschiedlichen
Luftfeuchtigkeiten. Die Leistungssteigerung war also eine Steigerung der
Effizienz.
Das ging aus deinen Ausführungen nicht hervor. Durch die feuchtigkeit ändert sich der Arbeitspunkt und für mich ist es eher ungewöhnlich bei Performancemessungen ausgerechnet die Kraftstoffmenge als sollwert zu verwenden. Hast du zufällig einen Link zu der Veröffentlichung?
Du behauptest sinngemäß das du durch veränderung des Geländeprofils
erreichst das die Kugel am Ende höher ist. Und dann könntests due sie
oben zurück rollen lassen und sie würde ewig immer schneller durchs Tal
rollen. Egal wie du das Gelände änderst oder Wippen einbaust die Kugel
wird nie höher rollen als am Anfang. Probiers aus.
Sinngemäß erhöhe ich das Gewicht der Kugel zwischen Startpunkt und Tal und verringere dann wieder das Gewicht der Kugel zwischen Tal und Endpunkt.
Ich verstehe nicht, warum das Kräfteungleichgewicht der Magente ignoriert wird. Es wirken doch ganz klar unterschiedliche Kräfte aufgrund der Ausrichtung der Magnete zwischen beiden Seiten. Schräg ausgerichtete Magnete haben doch nicht die gleichen Kräfte wie frontal ausgerichtete Magnete, oder etwa doch?
Ich verstehe nicht, warum das Kräfteungleichgewicht der Magente
ignoriert wird. Es wirken doch ganz klar unterschiedliche Kräfte
aufgrund der Ausrichtung der Magnete zwischen beiden Seiten. Schräg
ausgerichtete Magnete haben doch nicht die gleichen Kräfte wie frontal
ausgerichtete Magnete, oder etwa doch?
Natürlich weiß ich nicht, wie sich diese Kräfte auf den Rotor auswirken, da die wirkende Kräfte der Magnete immer einen anderen Winkel haben und dadurch sich der Drehmoment ständig verändert. Aber genau das weiß ich ja nicht, ohne es zu berechnen oder zu testen.
Hast du zufällig einen Link zu der Veröffentlichung?
Das war lange vor der Zeit des Internet und muss so Ende 60er, Anfang 70er Jahren entstanden sein, als VW noch alle Kohle mit dem Boxermotor verdient hat. Link ist also nicht.
Wir haben uns damals (Ende der 70er) mal aus Interesse technische Unterlagen zum 1300ccm Motor kommen lassen, weil das das Auto war, mit dem wir dann tausende von Km durch Europa gefahren sind. Darin waren eben auch die Grafiken zum Verbrauch und die Abhängigkeit von Luftdruck, Luftfeuchte und viele andere Dinge. VW hat alles an diesem Motor gemessen, was zu messen war.
Hast du zufällig einen Link zu der Veröffentlichung?
Das war lange vor der Zeit des Internet und muss so Ende 60er, Anfang
70er Jahren entstanden sein, als VW noch alle Kohle mit dem Boxermotor
verdient hat. Link ist also nicht.
Wir haben uns damals (Ende der 70er) mal aus Interesse technische
Unterlagen zum 1300ccm Motor kommen lassen, weil das das Auto war, mit
dem wir dann tausende von Km durch Europa gefahren sind. Darin waren
eben auch die Grafiken zum Verbrauch und die Abhängigkeit von Luftdruck,
Luftfeuchte und viele andere Dinge. VW hat alles an diesem Motor
gemessen, was zu messen war.
Zeit meines Lebens habe ich immer wieder etwas von der Wassereinspritzung aus den unterschiedlichsten Ecken gelesen, gehört oder gesehen.
VW war nur einer von vielen, die sich damit beständig beschäftigt haben.
Einen kleinen Einblick findet man auch über Wiki, bzw. die dortigen Quellen:
Ich verstehe nicht, warum das Kräfteungleichgewicht der Magente
ignoriert wird.
Selbst wenn es so ist, musst du wieder Energie 'verbrauchen', um den Magnet zu drehen. Einerseits wegen der Reibung im Lager, andererseits aber auch, weil der Magnet anstößt und dadurch gebremst wird.
Um den Magnet in Drehung zu versetzen, musst du Energie in den Magnet stecken. Die Energie wird dann 'vernichtet', wenn der Magnet am Anschlag gebremst wird. Diese Energie ist dann für das Rad verloren.
Wenn jemand behauptet, er könnte aus 52 Spielkarten nur durch Mischen und ohne Tricks 53 Spielkarten machen, muss man nicht erst den Fehler suchen. Es geht halt nicht, egal wie gut oder kompliziert man mischt. (1)
Man kann jetzt sagen, dass sich Karten nicht einfach vermehren können, das ist jedem klar und entspricht beim scheinbaren Perpetuum Mobile dem Energieerhaltungssatz. Und trotzdem kommst du und fragst, übertragen gesagt, warum dein Kartenmischverfahren nicht funktioniert, um aus 52 Karten 53 Karten zu machen.
Jetzt behaupte ich mal, es gibt ein Mischverfahren, mit dem man aus 52 Karten ohne Hinzufügen einer neuen Karte 53 Karten machen kann. Die Erklärung, dass Karten sich ohne Zufuhr von außen nicht vermehren können, lasse ich nicht gelten. Jetzt erklär mir mal, warum ich falsch liege. Das ist gar nicht so einfach.
(1) Kann man den Satz von Banach-Tarski auch auf Energie übertragen? Vielleicht ist das der Ansatz für ein Perpetuum Mobile... ;-)
Es funktioniert nicht wie gepredigt. Wassereinspritzung erlaubt mehr downsizing, Leistungssteigerung und besseres Abgasverhalten. Kraftstoffeinsparungen sind auch möglich aber minimal. Einsparungen von wenigen Prozent sind möglich und Abgasnachbehandlung wird einfacher. Es rechtfertigt aber meistens den Aufwand nicht.
Gepredigt wurde von diesen Betrügern aber erhebliche Einsparungen im hohen zweistelligen Bereich. Für die Entwicklung wurden vorrauszahlungen genommen und davon gelebt und die vorherigen Kunden subventioniert. Das war ganz einfach ein Schneballsystem. Das ist volkommen zu Recht Betrug.
Leichtgläubige Menschen wollen aber lieber dem Betrüger glauben.
Du hast vergessen zu erwähnen, dass die Betrügerbande rechtskräftig zu mehreren Jahren gefängnis verurteilt wurde, weil sie viele gutgläubige Anleger mit Lug und Trug um ihr Geld gebracht haben.
Wer hier wen gefickt hat, ist wohl mittlerweile eindeutig.
Klar wenn man containerweise BHKW in Millionenhöhe beschlagnahmt und die Firma weder liefern noch die in den Gütern steckenden Vorauszahlungen zurück zahlen kann, dann ist das auf jeden Fall ein Schneeballsystem. Da hat die Staatsanwaltschaft dafür gesorgt.
Ich verstehe nicht, warum das Kräfteungleichgewicht der Magente
ignoriert wird. Es wirken doch ganz klar unterschiedliche Kräfte
aufgrund der Ausrichtung der Magnete zwischen beiden Seiten. Schräg
ausgerichtete Magnete haben doch nicht die gleichen Kräfte wie frontal
ausgerichtete Magnete, oder etwa doch?
Es wird nichts ignoriert. Du willst es nur nicht sehen. Die Felder der Magnete ändern sich nicht. Du glaubst nur durch ein kompliziertes Bewegungsmuster der Magnete umeinander die konservativen eigenschaften des Feldes zu umgehen. Egal wie du den einen Magneten durch das Feld des anderen bewegst wenn du wieder auf die selbe Position kommst hast du genau so viel in die Trennung voneinander gasteckt wie du beim anziehen gewonnen hast.
Deshalb das Beispiel mit der Kugel im Gravitationsfeld: Egal wie komplex du versuchst die Kugel durch das Feld zu bewegen wirst du nie ein höheres Potential erreichen als zu beginn (wie immer ohne weitere Energie rein zu stecken)
Ich verstehe nicht, warum das Kräfteungleichgewicht der Magente
ignoriert wird.
Es gibt keines. Habe es oben erklärt, du musst es nur noch verstehen.
Schau dir an, in welche Richtung wann welche Kraft tatsächlich auf die Drehbewegung des Rotors wirkt. Und vergleiche beides für das Beschleunigen und das Bremsen.
Beim Beschleunigen hast du für längere Zeit entweder niedrige Kraft bei geeignetem Winkel, oder hohe Kraft bei ungeeignetem Winkel. Nach dem Anschlag der Magnete hast du für kurze Zeit eine hohe Kraft rückwärts im perfekten Winkel.
Durch diese Magnet-Lagerungs- und Anschlaggeschichte hast du sogar einen "Motor" gebaut, der nicht mal so oft hin und her schwingt, wie einer nur mit zwei gewöhnlichen, starren Magneten. Denn es wird in deinem Fall noch zusätzlich Reibung erzeugt. So schlecht ist dieses scheinbar tolle Konstrukt. Akzeptieren musst du es, dann sparst du dir jede Menge sinnlose Arbeit.
"Es hörte sich ja auch verlockend und plausibel an. Die modernen BHKW sollten in Altenheimen, Kliniken, großen Wohnanlagen und Schulen jeweils 7500 Stunden pro Jahr laufen .Weil man Großabnehmerrabatte bekomme, staatliche Förderungen optimal ausschöpfe und die Umsatzsteuer rückerstattet werde, seien hohe Renditen drin. Zwar bestellte die Erste Mai tatsächlich mehrere BHKW. Sie hatte jedoch nicht einen einzigen Stellplatz, es ging kein einziges Kraftwerk je in Betrieb."
und:
"Nachdem die Angeklagte mit 190 000 Euro in der Tasche die Firma verlassen hatte, warben die drei Männer weitere vier Millionen Euro von weiteren 94 Anlegern ein.
Von den insgesamt acht Millionen Euro ist das meiste Geld weg. Die Betrüger genehmigten sich großzügige Gewinnentnahmen und Provisionen. Einer der Herren gewährte seiner Gattin ein Darlehen von 1,5 Millionen Euro aus Firmengeldern, mit dem sie eine Villa in bester Stuttgarter Lage finanzierte.
Die drei betrügerischen Geschäftsmänner waren bereits von einer anderen Strafkammer zu wenig luxuriösen Gefängnisaufenthalten von fünfeinhalb bis zu knapp sieben Jahren verurteilt worden. Die Frau als Nachzüglerin kam jetzt wegen ihres Geständnisses und einer Schadenswiedergutmachung in Höhe von 100 000 Euro mit Bewährung davon. Das war nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Schließlich brachte die Ingenieurin bereits eine Bewährungsstrafe mit in den Prozess. Vor Jahren hatte sie für eine Anlagefirma gearbeitet, in der auch einer ihrer BHKW-Komplizen sein Unwesen getrieben hatte. Diese Firma hatte fast 1600 Anleger um sage und schreibe 16 Millionen Euro betrogen."
Klar wenn man containerweise BHKW in Millionenhöhe beschlagnahmt und die
Firma weder liefern noch die in den Gütern steckenden Vorauszahlungen
zurück zahlen kann, dann ist das auf jeden Fall ein Schneeballsystem. Da
hat die Staatsanwaltschaft dafür gesorgt.
Das ist eine freche Lüge. Die haben nie auch nur ein einziges ihrer Wunderkraftwerke geliefert. Die haben stinknormale BHKW verkauft und mit den Anzahlungen der Neukunden die Kraftstoffe der Altkunden finanziert. Das ist schlicht Betrug.
Freche Lüge ist zu behaupten die Beschlagnahmung hätte nicht die Firma ruiniert.
Ich habe die Briefe aus der JVA gelesen. In meinen Augen ist Horst Kirsten ein ehrlicher Ingenieur der an seine Sache glaubt, und kein schlitzohriger Unternehmer der mit dubiosen Hintermännern das ganz große Geld scheffeln wollte. Du kannst Du gerne das Psiram Märchenbuch zuklappen, mein Urteil in der Sache steht fest.
Freche Lüge ist zu behaupten die Beschlagnahmung hätte nicht die Firma
ruiniert.
Ich habe die Briefe aus der JVA gelesen. In meinen Augen ist Horst
Kirsten ein ehrlicher Ingenieur der an seine Sache glaubt, und kein
schlitzohriger Unternehmer der mit dubiosen Hintermännern das ganz große
Geld scheffeln wollte. Du kannst Du gerne das Psiram Märchenbuch
zuklappen, mein Urteil in der Sache steht fest.
Ob er dran glaubt, ob du dran glaubst, ist vollkommen egal. Die technik die er angeblich verkauft hat existierte nie.
Wenn ein Unternehmer Anzahlungen/Vorrauszahlungen nimmt gehört ihm dieses Geld nicht. Anzahlungen sind kein Gewinn. Diese Anzahlungen anderweitig zu verwenden war veruntreuung bzw mit diesem System schlicht Betrug.
Es wird nichts ignoriert. Du willst es nur nicht sehen. Die Felder der
Magnete ändern sich nicht. Du glaubst nur durch ein kompliziertes
Bewegungsmuster der Magnete umeinander die konservativen eigenschaften
des Feldes zu umgehen. Egal wie du den einen Magneten durch das Feld des
anderen bewegst wenn du wieder auf die selbe Position kommst hast du
genau so viel in die Trennung voneinander gasteckt wie du beim anziehen
gewonnen hast.
Fairerweise muss man dazusagen dass das Magnetfeld an und für sich nicht konservativ ist. Vielleicht kommt daher die Idee dass sich da was "rausholen" lässt. Ist natürlich Blödsinn. Wenn man das System ein wenig idealisiert ist es sehr wohl konservativ, ohne die Idealisierung handelt man sich nur Verluste ein (Reibung, EM-Wellen, Magnetisierung/Verschiebung, joul'sches Heizen etc...)
"Zu Fuss" zu Bewegungsgleichungen zu kommen sieht nach einem äußerst komplizierten Unterfangen aus, selbst wenn man viel idealisiert und alles "statisch" behandelt.
Und es hilft einem auch nichts das auf diese Art zu analysieren oder zu "verstehen" wie oben schon geschrieben. Wie man es auch dreht und wendet, der Formalismus der Elektrodynamik hat die Energieerhaltung eingebaut, davon kann man also schon aus Prinzip nichts ableiten wo etwas anderes herauskommt.
Meine Beschleunigungsseite ist also größer als
meine Bremsseite. Ob allerdings nun dieses Ungleichgewicht ausreicht,
sowohl den Reibungsverlust auszugleichen und genügend Überschuss übrig
zu haben, gilt es zu klären und herauszufinden.
Es geht nicht nur im die Strecke, sondern auch um die auf dieser Strecke wirkende Kraft.
Ganz grundsätzlich gilt für die Energie = Kraft x Weg.
Natürlich ändert sich die Kraft unterwegs, die Kraft wird damit abhängig vom Ort (ich nenne den jetzt mal x):
$$Q = \int_{x = X_1}^{X_2} F(x) \frac{d}{dx}$$
Das ist die Energie, wenn man die Magnete von einem Ort/Abstand X1 zum Ort/Abstand X2 verändert. Und natürlich zählt nur die Kraft in/gegen die Bewegungsrichtung, korrekterweise müsste man das also vektoriell, als Linienintegral schreiben.
Wirkt die Kraft in Bewegungsrichtung bekommst du Energie raus, wirkt sie gegen die Bewegungsrichtung wird das Ergebnis negativ, du musst Energie aufwenden.
Dummerweise ist das Magnetfeld ein Potentialfeld. Es ist daher völlig egal, auf welchem Weg du von X1 zu X2 läufst oder welche Zwischenstationen man macht. Die Kraft kann kleiner sein, dann ist der Weg länger, oder andersrum. Genauso kann die Kraft zeitweise mit, gegen oder schräg zur Bewegungsrichtung gehen - das spielt keine Rolle.
Am Ende hängt die Energie nur vom Abstand am Anfang und am Ende ab.
Wenn sich die Magneten jetzt ausrichten, so kommt die Energie aus diesem Potentialfeld. Am Ende sind die Magneten näher bei einander, d.h. an einem Ort mit noch weniger Energie. Und genau diese Energie musst du zusätzlich aufwenden, um sie wieder auseinander zu bringen.
Auch wenn man diese Magnetfeld irgendwie abschirmen wollte, so muss man die Abschirmung in den Spalt schieben, was wieder Energie kostet.
Physik ist Mist, nicht mal das einfachste Perpetuum Mobile funktioniert!
Danke an diejenigen die versuchen es mir physikalisch zu erklären, leider verstehe ich es aber immernoch nicht. Um es mir vielleicht besser zu erklären, habe ich deswegen ein einfaches Beispiel gebaut. Aufgeteilt in zwei Gif's. Beachtet bitte, dass ihr den Namen des Gif's anklicken müssen, damit die Animation läuft, alos nicht das Bild.
Gif 1 - Kugelbahn statisch:
Das erste Gif zeigt eine stinknormale Kugelbahn. Das Prinzip ist euch ja bekannt. Betrachtet den Magneten bitte also statisch, ich habe vergessen diesen optisch zu fixieren.
Wir schauen uns hier nur die Beschleunigsseite an und vergleichen diese mit dem Gif 2, die Bremsseite wird ignoriert.
Gif 2 - Kugelbahn dynamisch:
Hier ist nun der Magnet dynamisch und er passt sich immer der Kugel peferkt an. Auch hier betrachten wir nur die Beschleunigungsseite und vergleichen diese mit Gif 1.
Wie sieht denn aber nun der Unterschied aus zwischen Gif 1 und Gif 2? Gibt es unterschiedliche Geschwindigkeiten auf der Beschleunigungsstrecke oder ist diese in beiden Fällen identisch? Und wenn ja, warum ist das so?
Gibt es unterschiedliche Geschwindigkeiten auf der
Beschleunigungsstrecke oder ist diese in beiden Fällen identisch?
Es gibt Unterschiede, aber sie liegen genau nicht so, wie du sie gern hättest. Und zwar wird die max. Geschwindigkeit der Kugel beim drehbaren Magneten sogar etwas geringer sein. Weil am Drehpunkt des Magneten Reibung entsteht.
Warum die Ausrichtung des Magneten zur Kugel hin rein gar nichts bringt, habe ich inzwischen 2x erklärt...
Wenn man diese neue Simulation noch zu Ende betrachtet, also den Magneten plötzlich stoppt, so wird die Kugel noch schneller als erwartet gestoppt, weil im Anschlagmoment auch noch die kin. Energie des Magnets verloren geht. Wie gesagt, das Konstrukt bremst die Kugel sogar stärker als ein starr montierter Magnet. Über dem starren Magneten wird die Kugel mehrfach hin und her rollen, beim drehbaren Magneten wird dieses Pendeln schneller abnehmen.
Um das zu verstehen, musst du die Kräfte nebst ihren Vektoren einzeichnen, daraus die resultierende Kraft für den Vortrieb der Kugel ableiten.
Beim starren Magneten hast du zwar einen kürzeren Weg zum Anziehen der Kugel, die Kraft ist aber erheblich größer, und die Richtung stimmt auch. Unterm Strich führen beide Konstrukte zur selben max. Geschwindigkeit, bis auf die mech. Verluste des Magneten selbst.
ich meine auf youtube ca 2005 schon mal eine rotierende Messingscheibe mit vielen angebrachten Mageten und einem dagegen gehaltenen Festmagnetenhalter gesehen zu haben, vielleicht hatte man kurz angeschubst, danach nahm das Ding schwer an Fahrt auf und blieb dann so. Es waren Magneten im Winkel angebracht um Anziehung und Abstoßung zu optimieren. Klar könnte man sagen, Druckluft, aber falls nicht, dann hat man trotzdem gesagt: es funktioniert nicht ; obwohl es dreht. Aber nicht weil es nicht drehte, sondern weil es kein Perpetuum Mobile sei, weil Magnete in 100 Jahren 5% schwächer werden, aber es dreht und also funktioniert es. Nur es ist kein Perpetuum Mobile.
(Hat das Schwächerwerden der Magneten etwas mit Heisenberg zu tun ?)
ich meine auf youtube ca 2005 schon mal eine rotierende Messingscheibe
mit vielen angebrachten Mageten und einem dagegen gehaltenen
Festmagnetenhalter gesehen zu haben
Sicher nicht. Nur so lange, bis die Reibung alle Energie in Wärme umgewandelt hat. Dafür brauche ich kein Magnetgedöhns, da reicht auch ein einfaches rotierendes Rad.
Das kann nur Steven beantworten - ich denke, er wird jetzt ein Funktionsmuster aufbauen und sich nach Auswertung der Ergebnisse nicht mehr weiter melden. ;-)
Aber nicht weil es nicht drehte, sondern weil es kein Perpetuum Mobile
sei,
Das ist ja der Witz an der Sache, es wird überhaupt kein Energieerhaltungssatz verletzt. Natürlich drehen Magnetmotoren. Nur sind die so unwirtschaftlich dass die keiner baut.
Es geht nicht nur im die Strecke, sondern auch um die auf dieser Strecke
wirkende Kraft.
[...]
Sorry, aber der Post sieht schlecht GPT-halluziniert aus. Die Notation beim Integral macht mmn keinen Sinn (nach d/dx integrieren????). Das Magnetfeld ist außerdem eben kein Potentialfeld. Im Allgemeinen ist es ist nicht völlig egal wie man von x1 nach x2 kommt (man denke an einen stromdurchflossenen Leiter den man unterschiedlich oft umkreist).
Natürlich drehen Magnetmotoren. Nur sind
die so unwirtschaftlich dass die keiner baut.
Die sind nicht nur unwirtschaftlich, die sind sogar unsinnig. Wie gesagt - ohne Magnete würden die auch drehen, bis die Reibung die Rotationsenergie gefressen hat.
Ein anderer Vergleich, der noch nicht gekommen ist: so ein "Magnetmotor" ist eine Art große drehende Schwungmasse, eine Schwungmasse dreht sich auch weiter wenn entsprechend angestossen, auch recht lange wenn passend gelagert.
Hier gibts übrigens ein "echtes" perpetuum mobile zu sehen https://www.technischesmuseum.at/tmw-zine/perpetuum_mobile, bei dem Gerät war lange unklar wie es funktioniert und ich bin nicht sicher ob das inzwischen aufgeklärt ist, kenn den podcast noch nicht.
Bau doch mal eine ringförmige Bahn, bei der die Magnete die Metallkugel
im Keis beschleunigt.
Das dürfte erstmal einfacher sein, als der Magnetmotor.
Die Kugel würde dann aber vorne am Ende der Magnetbahn abrupt stehen bleiben. Trotzdem könnte man sich diesen Effekt zu Nutze machen, um eine zweite Kugel, die bereits vorne in Startposotion liegt, anzustoßen.
Ich verstehe nicht, warum Magnetmotoren ständig mit Perpetua Mobilia verglichen werden. Letztere sind ja sogar noch denkbar, widersprächen keinem phys. Gesetz, lediglich gemachten Erkenntnissen. Aber Energie aus dem Nichts zu gewinnen ist die totale Lachnummer, ganz klar in Lummerland beheimatet...
...um eine zweite Kugel, die bereits vorne in der Startposition liegt,
anzustoßen.
Genau das wurde hier tatsächlich so gemacht. Im Video hat man nur versäumt, die zweite Kugel über eine Kreisbahn zurück zur Startposition zu führen, damit das System selbständig am "Leben" erhalten bleibt.
Die Impulskraft ist ziemlich enorm. Eine Rückführung der zweiten Kugel an die Startposition, ist dadurch vom Energiegehalt her, also problemlos machbar.
Die Impulskraft ist ziemlich enorm. Eine Rückführung der zweiten Kugel
an die Startposition, ist dadurch vom Energiegehalt her, also problemlos
machbar.
Ja natürlich, so wie das https://de.wikipedia.org/wiki/Kugelsto%C3%9Fpendel, da ist die "Impulskraft" der Kugel die auf die anderen Kugeln draufknallt auch ziemlich enorm, darum fliegt die letzte Kugel auch höher als die erste und innerhalb kürzester Zeit zerlegt sich der Apparat.
Was glaubt ihr eigentlich warum so eine Kugel nicht in die andere eintaucht und unsere Materie "fest" ist? Genau, elektromagnetische Kräfte.
Schon drüber nachgedacht, woher der Impuls entsteht? Welche mechanische Energie benötige ich wohl, um die erste magnetisch angezogene Kugel im Magnetfeld zu platzieren?
Und zwar wird die max. Geschwindigkeit der Kugel beim drehbaren
Magneten sogar etwas geringer sein. Weil am Drehpunkt des Magneten
Reibung entsteht.
Warum genau beeinflusst die Reibung des Drehpunktes die Geschwindigkeit der Kugel? Entscheidet der Drehpunkt des Magneten über die Geschwindigkeit der Kugel und nicht die Kugel selbst?
Beim starren Magneten hast du zwar einen kürzeren Weg zum Anziehen der
Kugel, die Kraft ist aber erheblich größer, und die Richtung stimmt
auch.
Ich verstehe nicht, waurm die Magnetkraft beim starren Magneten größer sein soll als beim ausgerichteten Magneten. Wenn ich diese Positionen in FEMM vergleiche, dann steht da beim ausgerichteten Magneten mehr Kraft als beim starren Magneten. Das will mir nicht einleuchten.
Um ihm zu beweisen, dass es nicht möglich ist ein Magnetmotor zu bauen,
baut ihn nach und demonstriert es einfach!
Damit könnte man bestenfalls beweisen, dass man ein bestimmter ähnlicher Motor (exakt nachbauen kann man ihn ja logischerweise nicht) nicht funktioniert.
Über einen Magnetmotor als solchen sagt so ein Beweis gar nichts aus.
Herrje... Magnetmotoren mit Licht gibt's ja schon... ;-)
Das gibt's nicht. Das ist Magie!
Wenn der Energieerhaltungssatz nicht verletzt werden kann muss die Energie irgendwo herkommen. Was Du unter "Nichts" verstehst muss genauer beschrieben werden. Es sind für mich unbekannte / unentdeckte Formen von Energie denkbbar, die man einfach noch nicht erklären kann.
Wenn Du auf Basis deines Schulwissens die Welt erklären willst, wirst Du Dich zwangsläufig in Widersprüchen verlieren.
Lustig ist, frage mal dieselben Leute die Dir was von Wissenschaft und Physik vorbeten, woraus das Universum entstanden ist.
Ich bin grundsätzlich auch skeptisch gegenüber YouTube Videos, aber im Gegensatz zu Dir schließe ich nichts kategorisch aus. Ein drehender Magnetmotor ist nun wirklich nichts neues. Sicher gibt es Probleme mit der Reibung im Modell, nichts was sich nicht lösen liese. Aber die Magneten sind einfach bereits in ihrer Herstellung zu energieaufwendig und wirtschaftlich taugt das Konzept nichts.
Ich verstehe nicht, waurm die Magnetkraft beim starren Magneten größer
sein soll als beim ausgerichteten Magneten. Wenn ich diese Positionen in
FEMM vergleiche, dann steht da beim ausgerichteten Magneten mehr Kraft
als beim starren Magneten. Das will mir nicht einleuchten.
Wenn ich die Kugel losrollen lasse und sie in der Tat auch losrollt dann hat sie potentielle Energie die sich in kinetische Energie umwandelt. Diese potentielle Energie stecke ich VORHER schon in die Kugel hinein indem ich sie an den Platz bewege an dem ich sie losrollen lasse, dazu brauch ich ja Kraft über den Weg den ich die Kugel bewege, muss das Magnetfeld überwinden das die Kugel schon anzieht etc...
Man kann den Apparat jetzt sicher so bauen, dass die Kugel einen Teil der kinetischen Energie die sie aus der potentiellen erhält beibehält, also am Magneten vorbeirollt. Trotzdem ist die potentielle Energie dann halt weg, und um die Kugel wieder an den Ausgangspunkt zu bringen muss ich diese Arbeit wieder reinstecken.
Das alles funktioniert wie ein Pendel. Wenn ich den Magneten drehbar und mit Anschlag baue dann wie ein gekoppeltes Pendel, der Unterschied zum Einfachpendel ist dass die Bewegung chaotischer wird und die Gegenkräfte in der Aufhängung wirklich unübersichtlich werden. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Doppelpendel, der Artikel zeigt auch dass das mathematisch recht unübersichtlich wird und man die Bewegungen nicht mehr so einfach intuitiv mitverfolgen bzw. vorhersagen kann.
Die hier https://stornetic.com/ entwickeln was was den "Magnetmotoren" vermutlich am nächsten kommt (magnetische Lagerung einer Schwungmasse im Vakuum)
Ja natürlich, so wie das
https://de.wikipedia.org/wiki/Kugelsto%C3%9Fpendel, da ist die
"Impulskraft" der Kugel die auf die anderen Kugeln draufknallt auch
ziemlich enorm, darum fliegt die letzte Kugel auch höher als die erste
und innerhalb kürzester Zeit zerlegt sich der Apparat.
Die letzte Kugel kann nicht höher fliegen als die erste Kugel, weil keine magnetische Unterstützung vorhanden ist. Ganz im Gegensatz zu diesem Video:
Im Video wird mit der übertragenen Impulskraft auf die zweite Kugel sogar ein Styroporklotz zerschmettert!
Jetzt braucht man nur noch sein Gehirn einschalten, dann wird sofort jedem Deppen klar, dass man die abgefeuerte Kugel, statt auf den Styroporklotz zu schießen, nur noch über ein Schienensystem zur Startposition rollen lassen muss. Dort wird sie automatisch von den Permanentmagneten beschleunigt und stößt die vorherige Kugel an, die bereits am Ende der Beschleunigungsbahn an der Abschussposition steht.
Das ganze läuft dann ewig im Kreis und es bleibt sogar noch eine gehörige Portion Energie zum Abzapfen übrig!
Im Video wird mit der übertragenen Impulskraft auf die zweite Kugel
sogar ein Styroporklotz zerschmettert!
Ja wirklich wild. Man sieht auch recht deutlich dass die Stahlkugel dann am Magnet festklebt, um die dort wieder wegzubringen muss ich mehr Arbeit reinstecken als die Glasmurmel vorher ins Styropor geknallt hat.
Dass das nicht funktioniert. Die abgeschossene Kugel ist aus gutem Grund nicht magnetisch. Die Energie für das Abschießen der Styroporklötze wird aus der potentiellen Energie der Stahlkugel am Bahnanfang entnommen.
Jetzt braucht man nur noch sein Gehirn einschalten, dann wird sofort
jedem Deppen klar, dass man die abgefeuerte Kugel, statt auf den
Styroporklotz zu schießen, nur noch über ein Schienensystem zur
Startposition rollen lassen muss. Dort wird sie automatisch von den
Permanentmagneten beschleunigt und stößt die vorherige Kugel an, die
bereits am Ende der Beschleunigungsbahn an der Abschussposition steht.
Versuch macht kluch. Dummerweise wird das immer an irgendwelchen Kleinigkeiten scheitern, man steht dann quasi immer vorm Durchbruch, es funktioniert "fast" etc... so Beispiele von Leuten die das erst nach einem Haufen Geld und Zeit eingesehen haben gibts auf youtube zu Hauf, hier z.B. https://www.youtube.com/@dietmarhohl
(wobei da vermutlich keine Einsicht vorhanden ist sondern man einfach nur aus Frust aufgegeben hat)
Ich verstehe nicht, waurm die Magnetkraft beim starren Magneten größer
sein soll als beim ausgerichteten Magneten.
Nicht die Magnetkraft. Die Kraft, die tatsächlich zur Drehung des Rotors führt, oder zur Bewegung der Kugel. Die ist maßgeblich von der Richtung der Krafteinwirkung abhängig.
Warum genau beeinflusst die Reibung des Drehpunktes die Geschwindigkeit
der Kugel?
Es entsteht doch zusätzliche Reibung, die ja am Ende nur der Kugel fehlen kann.
Genau genommen bremst der reibungsbehaftete Magnet die Kugel schon während der Beschleunigung leicht aus. Bzw. sorgt dadurch einfach für weniger Maximalgeschwindigkeit. Stell` dir den Magnet in Honig gelagert vor, dann siehst du auch gedanklich eine Kugel, die nur ganz langsam heranrollt...
Ganz einfach, die Energie könnte aus der enorm hohen kinetischen Energie aus der Kugel kommen, oder aus der potentiellen Energie, die ebenfalls in der Kugel gespeichert ist, wenn sie aus einer höheren Position heraus zur Startposition rollt. Dafür müsste man die Kugelbahn nur etwas schräg stellen, so dass die Kugel schräg nach oben abgefeuert wird.
Das dürfte also nicht allzu schwer sein und sollte an einem Nachmittag fluxartig aufgebaut sein!
Ganz einfach, die Energie könnte aus der enorm hohen kinetischen Energie
aus der Kugel kommen, oder aus der potentiellen Energie, die ebenfalls
in der Kugel gespeichert ist, wenn sie aus einer höheren Position heraus
zur Startposition rollt. Dafür müsste man die Kugelbahn nur etwas schräg
stellen, so dass die Kugel schräg nach oben abgefeuert wird.
Die Kugel hat auch potentielle Energie im Magnetfeld, die steckt man hinein indem man die Kugel dorthin positioniert wo man sie auslässt. Diese potentielle Energie kann ich in Bewegungsenergie (kinetische Energie) umwandeln. Hab ich die Kugel beschleunigt ist entsprechend potentielle Energie weg. Im Prinzip (bis auf Reibung und andere Verluste) ist das auch reversibel, kann also sehr lange hin und her pendeln wenn geschickt gebaut. Mehr rauskommen als man reinsteckt tut aber nicht.
Nicht die Magnetkraft. Die Kraft, die tatsächlich zur Drehung des Rotors
führt, oder zur Bewegung der Kugel. Die ist maßgeblich von der Richtung
der Krafteinwirkung abhängig.
Aber ist nicht die Anziehungskraft genau die Kraft die zur Bewegung der Kugel führt? Welche Kraft bewegt denn bei dir die Kugel? Ich verstehe dich einfach nicht.
Stell` dir den Magnet in Honig gelagert
vor, dann siehst du auch gedanklich eine Kugel, die nur ganz langsam
heranrollt...
Ich soll mir den dynamischen Magneten in Honig gelagert vorstellen, verstehe ich das richtig? Der dynamische Magnet dreht sich also sehr langsam. Das ist doch aber der Kugel egal. Die Kugel passt sich doch nicht der Drehung des Magneten an, sondern der Anziehungskraft. Deswegen rollt die Kugel doch nicht langsamer. Das erscheint mir unlogisch oder ich verstehe deine Aussage nicht.
Die letzte Kugel kann nicht höher fliegen als die erste Kugel, weil
keine magnetische Unterstützung vorhanden ist.
Das Kugelstosspendel kann man beliebig mit Magneten modifizieren um da eine "magnetische Unterstützung" einzubauen, das Verhalten wird trotzdem nicht viel anders sein.... einmal angestoßen pendeln die Kugeln eine Zeit lang hin und her, die Auslenkungen nehmen ab, und irgendwann steht wieder alles.
Was mich bei dieser ganzen Diskussion intressiert: was ist Magnetismus überhaupt?
Die Modellvorstellung mit den Molekularmagneten ist ganz schön, führt aber nicht weiter.
Wo aus dem magnetischen Molekül/Atom kommt die magnetische Feldlinie?
Wieso geschieht das nur bei wenigen Materialien?
Was mich bei dieser ganzen Diskussion intressiert: was ist Magnetismus
überhaupt?
Die Modellvorstellung mit den Molekularmagneten ist ganz schön, führt
aber nicht weiter.
Wo aus dem magnetischen Molekül/Atom kommt die magnetische Feldlinie?
Wieso geschieht das nur bei wenigen Materialien?
Magnetismus hat immer was mit bewegten Ladungen zu tun. Im Extremfall dem Eigendrehimpuls von (geladenen) Elementarteilchen. Das Magnetfeld ist aber nichts anderes als ein anders betrachtetes elektrisches Feld -- die Dinger gehen fliessend ineinander über, je nachdem wo und wie man das anschaut.
Wo die Feldlininen anfangen / enden wird irgendwann immer unschärfer je genauer man hinschaut. Heisenberg und so.
Magnetismus im Festkörper ist eine recht komplizierte Geschichte, ich find die Modellvorstellung mit den Elementarmagneten für klassische Betrachtungen nicht so verkehrt.
Aber ist nicht die Anziehungskraft genau die Kraft die zur Bewegung der
Kugel führt?
Ja, aber die Richtung der Anziehungskraft muss auch stimmen. Die Kugel rollt ja nicht direkt zum Magneten hin, sondern soll über ihn hinweg rollen. Da ist die resultierende Kraft deutlich kleiner. Besonders zum Ende des Anziehungsvorgangs hin, obwohl dort die Anziehungskraft am größten ist.
Die Kugel passt sich doch
nicht der Drehung des Magneten an, sondern der Anziehungskraft.
Oh doch, sie passt sich schon teilweise der Drehung des Magneten an. Das mit dem in Honig schwer drehbaren Magnet ist ja nur ein Extrembeispiel, um dir die Vorgänge zur Verlangsamung der Kugel zu demonstrieren. Wird der Magnet gebremst, kommt die Kugel garantiert etwas später im Zentrum der Anordnung an. Warum es die Kugel genau verlangsamt, ist aber eigentlich egal. Es wird am Magnet Reibung erzeugt und seine kin. Energie wird am Anschlag verheizt. Das bedeutet auf jeden Fall weniger Ausschlag der Kugel über die Mitte hinaus. Denn sie ist ja abseits des Magneten das einzige sich bewegende Teil.
Eine feste Überzeugung reicht leider nicht in der Wissenschaft ;-)
Versuche es mal mit einer Beweisumkehr. Du gehst das von aus, dass kein PM existiert und der Energieerhaltungssatz in abgeschlossenen Systemen, sowie der 2. HS. gültig sind. Jetzt stellst du alle zugehörigen Bilanzgleichungen der Bewegung auf, und suchst nach der Verletzung der obigen Gesetze. Wenn du alles richtigmachst, hast du bei dieser Herangehensweise etwas gelernt.
Die Kugel rollt ja nicht direkt zum Magneten hin, sondern soll über ihn
hinweg rollen
Die Kugel rollt schon direkt zum Magneten hin, und zwar genau da hin, wo die stärkste Anziehungskraft wirkt. Die Kugel rollt nur weiter, weil sie in dem Moment einen Energieüberschuss hat. Die Energie muss ja irgendwo hin. Diese wird beim Bremsvorgang wieder verbraucht bzw. umgewandelt.
Ich verstehe deine Erklärung oder Logik einfach nicht, warum die Ausrichtung des Magneten keinen Einfluß auf die Geschwindigkeit der Kugel haben soll im Vergleich zum statischen Magneten. Der Magnet richtet sich aus, weil er die stärkste Anziehungskraft sucht. Auf die Kugel wirkt also eine höhere Anziehungskraft als beim statischen Magneten.
Das die Drehung des Magneten und der stoß gegen die Wand einen Einfluss hat, sehe ich ein, aber bei der Ausrichtung fehlt mir die richtige Erklärung, warum die Ausrichtung der Anziehungskraft keinen Vorteil bringt.
Ich plane beide Fälle nachzubauen und schaue es mir praktisch an. Mit entsprechenden Videos versuche ich dann die Geschwindigkeit der Kugel für beide Fälle zu bestimmen und zu vergleichen.
Wie hoch ist eigentlich der Energieaufwand (=Verschwendung?) durch diesen Beitrag?
Verbrauch der Server + Netzinfrastruktur
Verbrauch PC/... der Nutzer - die nur Lesen oder auch Schreiben
Kann die vorgeschlagene "Idee" diesen Aufwand jemals kompensieren?
Oder verbraucht die "Idee" selber Energie? Vielleicht ist in der Idee ein Vorzeichenfehler, und man muss Energie reinstecken, damit sich das Ding dreht.
Ev. auch der volkswirtschaftliche Schaden durch Nutzer, die wären der Arbeitszeit *) Kommentare schreiben (es gilt die Unschuldsvermutung).
*) Annahme: es nehmen nicht nur Rentner und Kinder an der Diskussion teil
Ok, irgendwo bewegt sich ein Elektron in einer Kreisbahn. Das entspräche
einem Stromfluß in einer Spule, was ein Magnetfeld erzeugt.
Mit Eigendrehimpuls meint man eher dass sich das Teilchen um die eigene Achse dreht. Was so direkt natürlich nicht der Fall ist.
Warum funktioniert das aber nur bei Eisen (und wenigen anderen
Materialien)?
Sind Eisenatome grundsätzlich Elementarmagnete, im Normalfall aber so
durcheinander angeordnet, daß nach Außen hin kein Magnetfeld wirksam
ist?
Alle geladenen Elementarteilchen sind Elementarmagnete. Das magnetische Moment eines Atoms ist die Summe der magnetischen Momente der Elektronen und ihrer Bahnen und des Moments des Kerns. Das sagt für sich genommen so aber noch nicht ob das dann ferro para oder diamagnetisch ist.
"morgen, ja morgen, fängt ein neues Leben an ..." :)
Wenn du so experimentierst, wie du hier diskutierst, wirst du die Ergebnisse ebensowenig zur Kenntnis nehmen, wie den Inhalt der Antworten hier. Immer wieder kann man Gründe finden, warum es jetzt grad noch nicht geklappt hat, und man kann sich immer wieder stur stellen und meinen, "aber beim nächsten Mal wird es ganz sicher klappen".
Ich fürchte, du bist kein Troll, der in harmloser Weise Spass daran hat, alle Erklärungsversuche ins leere laufen zu lassen. Ich fürchte, du bist süchtig danach, dir durch Ausblenden von Teilen der Realität die Illusion zu verschaffen, gescheiter zu sein, als die Natur und ihre Beschreibung durch die Physik.
Was kostet die Gruppentherapie, ja, da fragt nicht nach dem Preis, wenns denn hilft. Manchen ist ja schon geholfen wenn sie eine feste Tagesstruktur haben, eine Beschäftigung, ein Hobby. Es ist ja auch eine Kulturleistung. Man lernt und lehrt, man hilft Einander, wie schön.
Natürlich hat die beste Ausrichtung des Magneten einen Vorteil. Allerdings nimmt die Magnetkraft mit der Entfernung ziemlich ab.
Ev. auch der volkswirtschaftliche Schaden durch Nutzer,
Sicherlich geringer als das Saufen, Rauchen oder Kiffen anderer, oder sich nochn Riegel reinschieben und vor Gewicht kaum noch gehen koennen. Dann schon besser hier unterwegs sein.
Vielleicht klappt irgendwann ein Aufbau des TO und wird ein Nachfolger von Deadalus. Dem Erbauer von Perpetums, denen das Harvesting nicht mehr anzusehen ist.
Statt Licht kann auch IR-Strahlung als Antrieb genutzt werden. Dito auch fuer gering unterschiedliche Waermepotentiale. Mit Magneten und Halleffekt kann der Strom auch kommutiert werden.
Saufen, Rauchen oder Kiffen anderer, oder
sich nochn Riegel reinschieben und vor Gewicht kaum noch gehen koennen
Hehe, das hat Potential für allgemeine Entrüstung und Empörung. Du hast jetzt einfach mal so mehr als die Hälfte Deutschlands diskriminiert oder beleidigt :-)
Ansonsten: das könnte hier mal langsam geschlossen werden. Nicht deswegen, sondern weil das Thema so unergiebig ist.
Die hier https://stornetic.com/ entwickeln was was den "Magnetmotoren"
vermutlich am nächsten kommt (magnetische Lagerung einer Schwungmasse im
Vakuum)
Es wird auf jeden Fall ein Teil des Tricks werden.
Sicherlich geringer als das Saufen, Rauchen oder Kiffen anderer, oder
sich nochn Riegel reinschieben und vor Gewicht kaum noch gehen koennen.
Dann schon besser hier unterwegs sein.
Wie sieht es mit Typen aus, die Fremde Leute in der S-Bahn vollquatschen?
Das die Drehung des Magneten und der stoß gegen die Wand einen Einfluss
hat, sehe ich ein, aber bei der Ausrichtung fehlt mir die richtige
Erklärung, warum die Ausrichtung der Anziehungskraft keinen Vorteil
bringt.
Was heißt 'Vorteil'? In verschiedenen Phasen des Ablaufs werden sich die Geschwindigkeiten der Kugel zwischen den beiden Konfigurationen schon ein bisschen unterscheiden. Wie beim Beispiel der Murmelbahn kann man die Bahn auch flacher oder steiler machen und so die Geschwindigkeit der Kugel ändern.
Allerdings war die Idee ja, wenn ich das richtig verstanden habe, mit einer besonderen Anordnung Überschussenergie zu bekommen, und das ist weder beim Magneten, noch bei der Kugelbahn möglich.
Das Problem bei den Gedanken zum Magneten ist, dass sich das Magnetfeld ständig ändert, wenn sich Magnet oder Kugel bewegen. Deshalb reicht es nicht das Magnetfeld und die resultierenden Kräfte zu wenigen Zeitpunkten zu betrachten, sondern man müsste das für den gesamten Vorgang berechnen und die Kraft integrieren. Das ist halt nicht mehr intuitiv und selbst mit Computern relativ aufwendig.
Für die weitere Diskussion: Hast du verstanden oder zumindest akzeptiert, dass du aus der (oder einer anderen) Anordnung keinen Energieüberschuss rausnehmen kannst?
PS: 'Die Energie wird aus den Magneten entnommen, die dadurch mit der Zeit schwächer werden'. Mal abwarten, bis jemand auf die Idee kommt, eine Perpetuum-Murmelbahn zu bauen, die die Energie aus dem Gravitationsfeld der Erde entnimmt, das dadurch im Laufe der Zeit ein bisschen schwächer wird.
In verschiedenen Phasen des Ablaufs werden sich die
Geschwindigkeiten der Kugel zwischen den beiden Konfigurationen schon
ein bisschen unterscheiden.
Ja, deutlich sogar. Beim bewegten Magneten wird die Beschleunigung früher erfolgen, dafür aber während des gesamten Vorgangs schwächer. Weil eben die Richtung der Anziehungskraft fast nie mit der Richtung der Kugel übereinstimmt. Beim starren Magneten wird die Kugel erst später angezogen, aber dafür mit hoher Kraft. Also wäre die Kugel direkt überm Magneten gleich schnell, wenn da nicht die Reibung und die verlorene kin. Energie des Magneten wären. Die können nur der Kugel fehlen, da ja ansonsten keine Energie verloren gehen darf.
Steven hat sich leider so sehr auf die drehbaren Magneten eingeschossen, daß auch die 17. Erklärung nicht ausreichen würde. Immerhin scheint er sich vom Gedanken getrennt zu haben, die Energieprobleme der Welt innerhalb 3 Minuten gelöst zu haben.
Ja, deutlich sogar. Beim bewegten Magneten wird die Beschleunigung
früher erfolgen, dafür aber während des gesamten Vorgangs schwächer.
Weil eben die Richtung der Anziehungskraft fast nie mit der Richtung der
Kugel übereinstimmt. Beim starren Magneten wird die Kugel erst später
angezogen, aber dafür mit hoher Kraft. Also wäre die Kugel direkt überm
Magneten gleich schnell, wenn da nicht die Reibung und die verlorene
kin. Energie des Magneten wären. Die können nur der Kugel fehlen, da ja
ansonsten keine Energie verloren gehen darf.
Es ist auch die potentielle Energie der Kugel beim Start in den beiden Situationen nicht die selbe, schon alleine daher wird sich das unterschiedlich verhalten.
Beim bewegten Magneten wird die Beschleunigung früher erfolgen, dafür
aber während des gesamten Vorgangs schwächer. Weil eben die Richtung der
Anziehungskraft fast nie mit der Richtung der Kugel übereinstimmt.
Und genau das verstehe ich nicht. Diese Erklärung leuchtet mir nicht.
Natürlich stimmt die Richtung der Anziehungskraft mit der Kugel überein. Der bewegte Magnet passt sich der Kugel doch immer an. Warum sollte die Richtung der Anziehungskraft des Magneten nicht mit der Kugel übereinstimmen?
Der starre Magnet zeigt mit dem Zeigefinger nach oben, der bewegte Magnet folgt stets mit dem Zeigefinger die Kugel. Deswegen möchte ich es bauen und messen, entweder um zu beweisen, dass diese Aussage falsch ist oder sie zu akzeptieren, dass sie richtig ist.
Es sei denn, jemand ist in der Lage mir anders zu erklären, warum die Kugel mit dem starren Magneten schneller ist als mit dem bewegten Magneten. Uwe seine Erklärung verstehe ich leider nicht.
Hast du verstanden oder zumindest akzeptiert, dass du aus der (oder
einer anderen) Anordnung keinen Energieüberschuss rausnehmen kannst?
Das akzeptiere ich erst, wenn ich den Unterschied zwischen dem starren und dem bewegten Magneten verstehe oder sehe. Kennt denn wer von euch Beispiele wo soetwas schon verglichen oder getestet wurde? Ich kann mich mit der Praxis besser anfreunden als mit der Theorie. Mit der Theorie habe ich es nicht so, wie ihr merkt ;)
Immerhin hat mich dieser Thread mal dazu gebracht, mir die Kommentarspalten bei diversen Youtube Filmen anzusehen - da verliert man echt den Glauben an die Menschheit. Eine große Anzahl an Menschen lebt wohl nach der Maxime "Belästige mich nicht mit Fakten!" Da ist jede physiklische Erklärung sinnlos, weil man ja will, dass es funktioniert. Psyche statt Physik.
Klar könnte man sagen, Druckluft, aber falls nicht
.. dann war es was anderes, wie in der 4.ten Antwort
H.Joachim S. schrieb im Beitrag #7736829:
Die schöpferische Leistung besteht immer nur darin
den Energieeintrag mehr oder weniger gut zu verschleiern.
kein Perpetuum Mobile sei, weil Magnete in 100 Jahren 5% schwächer werden
1 Sekunde reicht, wenn er Reibverluste überwindet ohne dass er kinetische, potentielle, chemische, elektrische oder andere "klassische" Energie benötigt bzw. verliert. Dann bekommst Du 1 Millionen aus Stockholm und vorab innerhalb von 24 Stunden alle mathematischen und physikalischen Erklärungen kostenfrei.
(Aus praktischen Gründen sollten es ein paar Minuten sein, sonst kommt keiner raus)
Natürlich stimmt die Richtung der Anziehungskraft mit der Kugel überein.
Nein, der Magnet will die Kugel nach unten ziehen, die Oberfläche zwingt sie aber zu einer waagerechten Bahn.
Das will der starre Magnet zwar auch, aber er setzt wenigstens zu Anfang nahezu vor der Kugel an, nicht nur fast unter ihr. Der bewegte Magnet ist zunächst einfach sehr weit von der Kugel entfernt, aber sobald er wirklich Kraft ausüben kann, rollt sie quasi nur noch über ihm. Das ist beim starren Magneten anders.
Wie gesagt, beides Mal wird die Kugel dieselbe Maximalgeschwindigkeit haben, aber eben abzüglich der Energieverluste durch den bewegten Magneten.
Du brauchst wirklich rein gar nichts zu testen, es ist sehr offensichtlich.
Du musst eigentlich nur verstehen, daß man, wollte man ein Auto anschieben, dies nicht durch optimierte Handauflagen am Seitenfenster erreicht, sondern durch einfachen Schub vom Heck aus. Ich muss es so albern sagen, denn du erkennst nicht, wie eine Kraft gerichtet sein muss, die die Kugel tatsächlich beschleunigt. Diese Kraft wirkt nicht unter der Kugel, sondern würde von vorn an ihr ziehen. Ist das wirklich so schwer?
Hast du verstanden oder zumindest akzeptiert, dass du aus der (oder
einer anderen) Anordnung keinen Energieüberschuss rausnehmen kannst?
Das akzeptiere ich erst, wenn ich den Unterschied zwischen dem starren
und dem bewegten Magneten verstehe oder sehe. Kennt denn wer von euch
Beispiele wo soetwas schon verglichen oder getestet wurde? Ich kann mich
mit der Praxis besser anfreunden als mit der Theorie. Mit der Theorie
habe ich es nicht so, wie ihr merkt ;)
Es ist vollkommen egal wie die Kugel da genau beschleunigt wird. Man kann da das Experiment ungewollt in verschiedene Richtungen beeinflussen, z.B. machts einen Unterschied ob die Kugel rollt oder rutscht, und das wiederum kann von der Anziehungskraft des Magneten abhängen.
Die Krux an der Sache ist, dass die Kugel nicht von selbst in die Ausgangsposition kommt, die muss man dorthin bewegen, und dabei verrichtet man Arbeit gegen das Magnetfeld die dann in der Kugel steckt, das nennt man potentielle Energie. Wenn ich die Kugel auslasse entspricht das dem Loslassen eines ausgelenkten Pendels. Die Kugel kann dann je nach Vorrichtung einen Teil dieser potentiellen Energie in Bewegungsenergie umwandeln, und einen Teil dieser Bewegungsenergie auch wieder in potentielle Energie, aber sie kann aus freien Stücken nicht wieder zum Ausgangspunkt zurück.
Na dann kläre uns mal bitte auf, welcher Fehler in der Betrachtung dazu
führt, dass Magnetmotoren plötzlich doch funktionieren.
Einfach mal die Rolle abwickeln in eine Ebene? Stator- und Rotormassenverhältnis flux vertauschen? Massenträgheit komplett vernachlässigen? Darauf fallen nur Psiramjünger rein.
Na dann kläre uns mal bitte auf, welcher Fehler in der Betrachtung dazu
führt, dass Magnetmotoren plötzlich doch funktionieren.
Einfach mal die Rolle abwickeln in eine Ebene? Stator- und
Rotormassenverhältnis flux vertauschen? Massenträgheit komplett
vernachlässigen? Darauf fallen nur Psiramjünger rein.
Was bestimmt bei so einem "funktionierendem" Magnetmotor eigentlich die Rotationsgeschwindigkeit?
Nein, der Magnet will die Kugel nach unten ziehen, die Oberfläche zwingt
sie aber zu einer waagerechten Bahn.
Das will der starre Magnet zwar auch, aber er setzt wenigstens zu Anfang
nahezu vor der Kugel an, nicht nur fast unter ihr. Der bewegte Magnet
ist zunächst einfach sehr weit von der Kugel entfernt, aber sobald er
wirklich Kraft ausüben kann, rollt sie quasi nur noch über ihm. Das ist
beim starren Magneten anders.
Das Magnetfeld des bewegten Magneten sieht grob dargestellt so aus: siehe Bild.
Zu betrachten ist, dass die Magnetkraft an der Kugel hier am Größten ist im Vergleich zum starren Magneten. Ich hoffe da sind wir uns einig. Ansonsten packe ich FEMM aus und zeige dir die Kraftwerte.
Deine Annahme ist, aufgrund des Winkels des bewegten Magneten, dass die nach unten ziehende Kraft größer ist als beim starren Magneten. Das wiederum bedeutet, der Reibungsverlust ist hier auch größer. Diese Annahme gehe ich mit. Allerdings behaupte ich, dass hier trotzdem die ziehende Wirkung größer ist als beim starren Magneten, weil die Magnetkraft auf die ziehende Seite der Kugel immernoch größer ist, als beim starren Magneten. Auch hier kann ich FEMM auspacken und dir die entsprechenden Werte zeigen.
Ich gehe aber mit, dass aufgrund der höheren Reibungsverluste des bewegten Magneten, sich die Geschwindigkeiten am Ende ausgleichen. Praktisch bewiesen hätte ich es trotzdem gerne. Solange lässt mir das keine Ruhe. Da kannst du noch sehr behaupten, dass es offensichtlich sei. Du selbst kannst es ja auch nicht beweisen, oder?
Stator- und
Rotormassenverhältnis flux vertauschen?
In wieweit sind die Masseverhältnisse von Stator und Rotor essentiell wichtig für die Funktion des Perpetuum Mobiles? Gibt es da ein optimales Verhältnis? Ist das skalierbar? Inwieweit spielt die masse der Magnete eine Rolle?
Ist die Massenträgheit verantwortlich für die Funktion? Welche Trägheit muss das System besitzen, dass es funktioniert? Wie spielt das dann mit zunehmender Rotationsgeschwindigkeit zusammen?
Aha. Welcher der oben genannten Punkte führt dann letztendlich zum Versagen des PM? Vielleicht kann der Kanalbetreiber das ja dann noch etwas differenzierter darlegen...
Das Magnetfeld des bewegten Magneten sieht grob dargestellt so aus:
siehe Bild.
Das könnte der Fehler liegen. So sieht das Magnetfeld nicht aus. Wolfgang hat den richtigen Verlauf gezeigt.
Recht hättest du, wenn der Magnet ein durch die Zeichnungsebene stromdurchflossener Leiter wäre. Das soll aber wohl hier eher nicht der Fall sein.
Das ist eine gute Idee. Ich wollte das auch schon gerade machen, aber ich habe Linux neu installiert und FEMM noch nicht wieder drauf.
Aber ich wie bereits schrieb, reicht es nicht aus, das Magnetfeld und die Kraft nur zu einem Zeitpunkt zu betrachten. Relevant ist beides während des ganzen Vorgangs.
Aber ich wie bereits schrieb, reicht es nicht aus, das Magnetfeld und
die Kraft nur zu einem Zeitpunkt zu betrachten. Relevant ist beides
während des ganzen Vorgangs.
Ein völlig übliches Vorgehen, um rotierende Systeme anschaulich zu
erklären.
Ach so so, du findest also das ist ein adäquates Modell? Schau Dir einfach mal das Verhältnis der bewegten zur unbewegten Masse an. Niemand redet hier von Perpetuum Mobile, hast Du das immer noch nicht kapiert?
Das "Veranschauungsmodell" ist hat das Verhältnis völlig umgekehrt, hier hat nur noch die Kugel kinetische Energie, das sind 90% weniger Masse!
Klar. Dann bin ich ja gespannt, wann mir einer der erleuchteten
Psiram-Leugner den ersten funktionsfähigen Magnetmotor präsentiert.
Es gibt welche mit Nockenwelle und Federspanner die den Statormagnet an der 360 Grad Übergangsstelle kurz auskoppeln, und welche mit Massenschwungrad die durch ihr Trägheitsmoment den Übergang meistern. Es gibt einige die beschleunigen sogar. Hast Du noch keinen gesehen oder was?
Das könnte der Fehler liegen. So sieht das Magnetfeld nicht aus.
Wolfgang hat den richtigen Verlauf gezeigt.
Man kann auch übertreiben. Deswegen schrieb ich ja grob und nicht genau.
Das soll doch nur die Wirkung auf die Kugel darstellen.
Das wirkt jetzt aber schon ein bisschen trollig. Was du gezeichnet hast sieht vollkommen anders aus als der echte Verlauf. Das ist nichtmal grob richtig.
Wie würdest du es machen? Bist du Experte in FEMM?
Nein. Ich kenne mich nur grundlegend aus.
Angehängt ist die Simulation aus FEMM. Außen Luft, die Kugel aus reinem Eisen, der Magnet aus SmCo24 und die Ebene aus Aluminium.
Das wirkt jetzt aber schon ein bisschen trollig. Was du gezeichnet hast
sieht vollkommen anders aus als der echte Verlauf. Das ist nichtmal grob
richtig.
Du hast recht. Mit den Bildern hast du mich überzeugt, dass meine Zeichnung falsch ist.
Ich wollte es mir gerade in FEMM anschauen, aber du warst schneller. Danke für die Arbeit.
Nun erkenne ich auch die ziehende Wirkung auf die Kugel beim starren Magneten. Allerdings erkenne ich auch, dass der bewegte Magnet mehr Kraft auf die Kugel wirkt. Interessant wäre sich die Kraft punktuell anzuschauen, je nach Richtung. Ich weiß dass ich das mit der Flussdichte machen kann, aber mit der Kraft wüsste ich nicht wie.