Bin sehr gespannt wann du selber auf den Trichter kommst, dass jeden Pendelausschlag zu loggen die bessere Methode ist.
Das wäre nur sinnvoll, wenn man den Zeitpunkt des Pendeldurchgangs 300 mal so genau messen könnte.
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Datenlogger Pendeluhr
Das wäre nur sinnvoll, wenn man den Zeitpunkt des Pendeldurchgangs 300 mal so genau messen könnte.
Die Frage ist, wann die Knalltüte auf den Trichter kommt, daß sie nichts zum Thema beiträgt. Die Daten dieser Nacht: Aktuell ist noch ein recht konstanter Nachgang von Muss ich mal besser regulieren. Das ist bei so einer Pendeluhr nicht ganz einfach. Grüße Bernd :
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gegen 01:10 Uhr ist der Counter für die Mikrosekunden übergelaufen. :
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Wo kommt dieser merkwürdiger Wert her, bei dem der Zähler überläuft? Ich denke, das wird vom Systemzähler der Mikrosekunden zählt abgeleitet sein. Und der läuft irgendwann über. In Micropython gibt es dafür die Funktion time.ticks_diff(t1, t2) welche die Differenz auch dann richtig ausrechnet, wenn der Zähler übergelaufen ist. Ich verstehe nichts von Arduino-Sprech (C++) und weiss nicht, ob es das da auch gibt. https://docs.micropython.org/en/latest/library/time.html#time.ticks_diff :
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Ein Mikrosekundenzähler kann es nicht sein, der da überläuft. Dieser Überlauf muss durch die Software entstehen. Ein binärer Zähler läuft nicht bei 1.000.000 über.
Ich sehe aus den Daten zwischen 19h und 4h, d.h. in dem Bereich mit konstantem Gang, einen zehnfach kleineren Gangfehler von 4,3 Tausenstel Sekunden in 5 Minuten (also 5,1cs/h oder 1,23s/d). :
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Ein Systemzähler (also Hardware) kann sehr wohl überlaufen. 1 Mio ist natürlich zu wenig für Mikrosekunden, deswegen schrieb ich ja auch "abgeleitet", also vermutlich eine Differenz zwischen 2 Systemticks.
Was ist an dem Überlauf so schwer zu verstehen? Da wird der Abstand zwischen 1PPS Impuls und dem Pendeldurchgang berechnet, der kann maximal 1 Sekunde groß sein. Ein kurzer Blick in den Source Code genügt. Wenn die Pendelschwingung nicht exakt zum 1PPS Impuls passt gibt es einen Über-/Unterlauf.
Natürlich kann der Überlaufen, aber nicht bei 1.000.000.
Einen Überlauf bei einer Differenz korrekt zu berücksichtigen, ist nun wirklich kein Hexenwerk. Bei echten Überläufen von Binärzählern müsste man sogar genau gar nicht eingreifen, um korrekte Differenzen zu erhalten.
Es ist also gar kein Zählerüberlauf - gut beobachtet. :
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Im Sourcecode finde ich folgende Zeilen:
und micros() ist eine Systemzeit, die überlaufen kann.
micros() Gibt die Anzahl der Mikrosekunden zurück, die seit dem Start des aktuellen Programms auf dem Arduino-Board vergangen sind. Dieser Wert läuft nach etwa 70 Minuten über (springt zurück auf null). Diese Zeitfunktion bietet verschiedene Auflösungen, die mit unterschiedlichen Arduino-Produktfamilien kompatibel sind. Syntax Du kannst ja sogar abschreiben und einen Übersetzer bedienen: TOLL! :
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Bitte nicht aufregen. Das Endergebnis meiner Bemühungen sieht später so aus: Grüße Bernd
Du kannst aufhören, zu suchen. :
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Der Datenlogger hat den Sekundenimpuls über seinen eingebauten In der Zwischenzeit wird wohl auf eine interne Uhr zurückgegriffen. Grüße Bernd
Eben - und die interne Uhr ist bestenfalls nur so genau, wie der Quarz bzw. der Resonator auf dem µC-Board, hat aber bestimmt nicht Atomuhrgenauigkeit, wie der 1PPS-Puls des GPS.
Damit werde ich leben müssen. Es geht ja eigentlich um Messungen über Wochen/ Monate. Messungen in kurzen Intervallen sind für gewisse Einstell- Grüße Bernd :
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Und da kommt ein Sprung von nahezu 1.000.000 Mikrosekunden vor, also 1 Sekunde? Schau Dir mal die Werte und die Grafik an https://www.mikrocontroller.net/attachment/706866/DATENLOG_13.10.txt die Micros beginnen um 17:17 Uhr bei 598086, diese steigen kontinuierlich nahzu linear auf nahe zu 10^6 an und fallen um ca 01:10 Uhr auf nahezu 0, wie ist denn das erklärbar? Da muss ein Überlauf o.ä. die Ursache sein zumal Arduino in seiner Spezifikation selbst angibt, dass micros() überlaufen kann. :
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Nu mecker nich', dass stammt von einer KI. Da muss es so richtig sein. ;-) Hätte man elegant im µC lösen können, so muss man in der Nachbearbeitung auf die jeweilige Differenz zum Vorwert schauen. Ist sie größer als 500ms, dann eine 1e6µs subtrahieren. Und da es ja auch um den 0 Wert fluktuieren kann, dann auch noch den anderen Fall testen und gegebenenfalls 1e6µs addieren. Ganz einfach und gradlinig. Ich bin doch "nur" der Mechaniker. Das Teil macht das, was ich brauche. Eine bessere Version ist Grüße Bernd
Ne, ne, lass mal. Ich baue das morgen in die Import Routine ein.
Ja, in einer Sekunde tickt der Mikrosekundenzähler des Arduino etwas 1.000.000 mal.
Schrieb ich doch oben.
Dass die Wert kontinuierlich steigen, liegt daran, dass die Uhr von Bernd aktuell noch etwas zu langsam läuft, eben um die besagten 4ms pro 5 Minuten.
Nein, der Sprung in den Mikrosekunden-Messdaten tritt immer dann auf, wenn der 1PPS-Puls das Pendel überholt, d.h. wenn zwischen zwei Pendeldurchgängen zwei 1PPS-Pulse liegen. Mit der micros()-Funktion hat das nichts zu tun.
Nein, das ist falsch. Du weißt gar nicht, wieviel Mikrosekunden-Ticks innerhalb einer Sekunde kommen. Alles, was man ohne Messung weiß, ist, dass es im Rahmen der Quarz-/Resonatorgenauigkeit UNGEFÄHR 1E6 sind. Wenn du stur 1e6µs subtrahierst, erzeugst du einen Ausreißer, weil du die genaue Zahl nicht kennst. @Bernd Oder man ignoriert den Wert einfach. Für die Statistik spielt ein einzelner Wert keine Rolle. :
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Ich rede von der Differenz. Die ist 0 wenn die Uhr präzise geht. Ansonsten eine geringe µs Abweichung im positiven oder negativen Bereich. Wenn also die Differenz mehr als +/-500ms pro Sekunde beträgt, darf man getrost von einem wrap around ausgehen. :
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Die Uhr geht aber nicht präzise, sondern zu langsam. Deshalb liegt zwischen zwei Pendeldurchgängen mehr als eine Sekunde, so dass sich die 1PPS-Pulse gegenüber dem Durchgang verschieben. Dadurch kann es vorkommen, dass zwischen zwei Pendeldurchgängen mehr als ein 1PPS-Puls liegt. Das ist gegen 01:10 der Fall.
Da wrapt nichts around. Es wird einfach die zeitliche Differenz zum falschen 1PPS-Puls gemessen. Die Anzahl der Mikrosekunden-Ticks zwischen zwei 1PPS-Pulsen kennt man leider nur ungefähr, so das eine Korrektur um 1000000 Ticks etwas willkürlich wäre. :
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Ja Rainer, das ist schon seltsam. Denn hier funktioniert es bereits.
Was findest du seltsam und was ist "es"? :
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Man kann natürlich auf dem Standpunkt stehen, dass man bei einer Standardabweichung der Messwerte für den Gang von knapp 100µs über 5 Minuten mit dem nominellen Wert für die Mikrosekunden-Ticks rechnen kann. Bei einem Keramikresonator auf dem Arduino-Board läge die zu erwartende Genauigkeit etwa in dieser Größenordnung. :
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Wenn ich mich nicht vertan haben… :
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Wenn man nicht nur die Zeitserien darstellt, sondern den Gang über die Temperatur auswertet, sieht man das am Korrelationskoeffizienten von R²=0,00. Die Temperaturabhängigkeit geht im Messrauschen für den Pendeldurchgang unter. :
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Hat jemand eine Erklärung dafür, warum die Kurve DATENLOG_13.10_Diff_Mikrosekunden.png auch am Ende nach unten geht? Am Anfang kann das Einschwingen des Pendels sein, aber am Ende?
Das passiert bei einem recht steilen Temperaturanstieg. Nur eine Mutmaßung, aber vielleicht erwärmen sich die Teile mit positivem und negativem Ausdehnungskoeffizienten unterschiedlich schnell?
Die Vermutung habe ich auch. Anbei noch eine grobe Excel-Grafik. Aber: Völlig auf Null soll das Pendel gar nicht sein. Grüße Bernd
Nun, als Schlosser solltest du dich mit Bemaßungen auskennen. Ich sehe hier drei Linien, keine ist beschriftet... hmmm. Ein wenig mehr Sorgfalt solltest du dir aneignen. Ich sage nur, hingerotzt!
Nö das tut er tatsächlich nicht. Der angezeigte Wert ist halt der Wert nach dem Überlauf. Allerdings läßt sich der Überlauf einfach herausrechnen. Dazu muß man erstmal feststellen, ob ein Überlauf stattgefunden hat. Das geht relativ einfach, wenn man sich den letzten Counterwert merkt und die Differenz aus aktuellem Wert und dem letzen Wert bildet. Wenn dieser kleiner 0 ist, dann ist der Zähler übergelaufen. Da man den Punkt kennt wann der Counter überläuft, könnte man sich den aktuellen Zählerstand berechnen bzw. die Differenz zwischen den Zählerständen berechnen. Ich würde gleich die Differenzen der Zählerstände speichern.
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Weil der Counter halt übergelaufen ist und der Bernd das in seinem Code nich abfängt. Gerade gesehen der Bernd speichert ja die Differenz.
Es hat KEIN Überlauf stattgefunden. Es wurde der Abstand zum falschen 1PPS-Puls ausgemessen. Guck dir die Graphik noch einmal an.
Es IST kein Counter übergelaufen. :
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Die Erklärung von Rainer hat was für sich und erklärt auch, warum der Sprung ungefähr bei 10^6 µs = 1 s stattfindet. Da müsste dann bald ein erneuter Sprung stattfinden, wenn sich die Pendelschwingung und der Timer wieder "kreuzen". :
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So sehe ich das im Prinzip auch. Wenn die Uhr so weiter läuft, wie in dem Datenfile DATENLOG_13.10, müsste der nächste Sprung 19,5 Stunden später stattfinden. :
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Bedeutet das nicht auch, das pro 19,5h eine Sekunde Abweichung auftritt? Das ist ja dann noch ein bissel bis zur 1s/100d...
Aller Anfang ist schwer. Ja, stimmt, hab noch mal nachgedacht. Mein Irrtum war die Annahme, das die Kiste alle 19,5h einen "Überlauf" hat (so wie Rainer W. es so schön gemalt hat) und dann sollten doch 19,5h an GPS-Zeit und 19,5h an Pendelzeit zueinander passen, passt aber nicht weil eins von beiden einen GPS-Puls mehr auf dem Zähler hat. Der zählt ja aber nicht als volle Sekunde, sondern der überzählige Puls wurde um 1,7ms gewertet. scheisendreck ADS, menno. Ist doch wesentlich besser als ich dachte, ich hab mich schon gewundert.
Ja, ein Gangfehler von 4276 Mikrosekunden in 5 Minuten summiert sich übers Jahr zu 7min30s auf. Das ist Kaffeesatzleserei und sonst nix!
Das ist vollkommen richtig. Wenn man messen will, dann muß das Messgerät in Ordnung sein. Das wäre wie mit dem "Lügenstift" Spannung messen zu wollen. Hübsch, nicht wahr? 😉
Fehlt jetzt nur noch das mehrdimensionale Display um das Ding auch verständlich anschauen zu können...
Eine Anaglyph 3D-Darstellung würde schon helfen.
Die Älteren haben ja vielleicht noch die Brille, damals, von Tutti Frutti. ;-)
Die tut doch nur sofern sich das Bild bewegt. Girls are made for dancing, that's why God gave them parts that jiggle... Und 3D-Monitore mit Wechselbild oder Doppelpolarisation waren vor ein paar Jahren der heiße Scheiß, jetzt gibt's da nix mehr von. Nur im Kino wird man noch abgezockt um die Doppelpolfilterbrille zu benutzen, zuhause kann man das nicht mehr.
Da irrst du. Selbst statische Bilder bekommen eine ziemlich gute Tiefe. Aus dem Monitor heraus oder in den Monitor hinein. Blender mit Anaglyph Brille ist schon ohne Bewegung erstaunlich.
Ich hab da einen eigenartigen Effekt bemerkt: Ich habe eine günstige Lupenleuchte, die starke Farbränder verursacht: Kanten sind links orange, rechts blau (wobei das natürlich auch vom hell-dunkel-Wechsel abhängt, wenn der andersrum ist sind die Farbränder vertauscht, und oben/unten ist es natürlich ebenso). Wenn ich damit ein LCD anschaue, fällt mir auf, das rote/gelbe/orange Farben knapp unter dem Glas zu sein scheinen, blaue/grüne dagegen deutlich tiefer, Weiß ist in der mitte, jeweils auf schwarzem Grund. Wiekompassherrkapitän? Ich vermute, die Aberration ist da mitverantwortlich, denn es tritt nur auf wenn ich mit beiden Augen schaue. Ja ich weiß, mit einem Auge kann man nicht 3D-kucken. Es sieht aber so aus als ob die Schrift die Ebenen wechselt wenn ich ein Auge zukneife, und ich muss neu fokussieren. Zurück zur Anaglyphbrille: Wenn du damit eine Rot/Grün-Brille meinst: die nimmt ja die Farbe aus dem Bild weil die ja die Tiefe quasi steuert. Die Tuttifruttibrille war (auf einem Auge?) neutralgrau, damit man auch ohne Brille zuschauen konnte. Aber der Effekt war eben nur sichtbar wenn sich das Bild gleichmäßig bewegte. Gibts auch heute als Optische-Täuschung-Bild für's Handy: ein heller meist roter Ring mit einem dunklen meist blauen Innenleben. Wenn man das Handy etwas bewegt sieht man ein Loch. Du hast natürlich recht mit der damaligen Brille. Da hat mir die Erinnerung einen Streich gespielt. War 'ne Pullfrich Brille, die anders als eine Anaglyph Brille wirkt.
Kennt man auch von richtig gurkigen Objektiven. Kumpel hatte mal eine Serie geschossen die dieses colour fringing zeigte. Wir konnten das teilweise beheben in dem wir die Bilder in Farben zerlegten und einen jeweils korrigierten Zoom (eigentlich sogar speziellen Linseneffekt) auf die Teile losließen. Dann wieder zusammen gefügt. Wurde deutlich besser, aber schön ist anders. ;-) Alte Weisheit: "Wer viel misst, misst Mist". Ich habe mal versucht, das Pendel auf "Sollgeschwindigkeit" Das sind zwar zehntausendstel Sekunden, aber immer noch viel Grüße Bernd Das ist gerade mal eine gute Stunde, du willst doch zu 100 Tagen, das kannst du nicht einfach hochrechnen. Ein Pendel ist kein TCXO.
Stefan, weiß ich ja, irgendwie stört es mich aber, nicht mal eine Stunde Ein längerer Log gibt mehr Infos.
Ich bin eigentlich saumäßig Geduldig, aber etwas schneller wäre Ich werde meinen privaten Zeitplan ändern: Dann gibt es ja noch das Restfragment des großen Gartenteiches. Grüße Bernd
Richtig, Bernd erforscht den ECPO: Environmentally
Dann miss doch mal wirklich jeden Pendeldurchgang und guck dir die Statistik an. Über eine Stunde kann man das mal machen. Er kann halt nicht kapieren das seine Vorgehensweise nichts taugt. Vom Verständnis einmal abgesehen. Ui. Was ist denn hier passiert? Da bin ich ein paar Tage weg und plötzlich ist das Loggen jedes Pendeldurchgangs plötzlich erlaubt? Verblüffend. Hier werden die Meinungen ja noch schneller verschoben, als es die Grünen und Sozialen bei der Linkskoalition schaffen. ;-)
Es geht darum, den Jitter der Lichtschranke zu bestimmen, nicht die Abhängigkeit des Gangs von Temperatur oder Luftdruck. Manchmal bedarf es unterschiedlicher Methoden, um unterschiedliche Fragestellungen zu beantworten. Man kann natürlich immer alles messen, aber das ist nur sinnvoll, wenn man mit den Datenmengen hinterher auch klar kommt. :
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Eine Messung jedes Pendeldurchgangs gab es bereits: Beitrag "Re: Datenlogger Pendeluhr" Der Aufbau der Daten ist etwas anders, Details siehe Source Code: :
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Yep, darin konnte man auch schön sehen, dass eine kleine Asymmetrie zwischen Pendel hin und Pendel her existiert. Man muss daher jeden geraden Eintrag untereinander vergleichen, ebenso jeden Ungeraden. :
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"kleine Asymmetrie" ist gut, immerhin um die 6 ms.
Wenn das vom Zeitverhalten dem aktuellen Stand entspricht, schwanken die Messungen in der Tat noch arg. :
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Wenn ich das richtig erinnere, dann erfolgt der Energieeintrag in das Pendel über per Lichtschranke und Transistoren gesteuerte Elektromagnete. Jede noch so geringe Änderung (Spannung, Dauer, Startzeitpunkt) wird auch für eine Änderung der Amplitude und damit für eine Störung des Gleichlaufs/Anisochronismus sorgen. Das könnte noch eine große Baustelle sein. :
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Wie weit kann ich den Messwerten trauen? Hier der Log der letzen Nacht. An der Feinregulierung habe ich
etwas geändert, jetzt gibt es eine Aufzeichnung über mindestens Grüße Bernd
Da hoffe ich, dass das lange Pendel mit seiner schweren Pendellinse Der elektromagnetische Antrieb sollte eigentlich auch besser sein, Grüße Bernd Zur Streuung der Schwingungsdauer als Vergleich Messwerte meines Experiments mit einem Pendel mit elektromagnetischem Antrieb, Details siehe hier: Beitrag "Messung an einem Pendel mit elektromagnetischem Antrieb" Das sind 1800 Werte der Schwingungsdauer (Durchgang des Pendels "von links" und Durchgang des Pendels "von rechts" durch die Lichtschranke). Die zweite Kurve ist der gleitende Mittelwert über jeweils 30 Werte, man beachte die unterschiedliche Skalierung der Y-Achse. Der Vollständigkeit halber: die Messwerte sind nicht von der obigen Messung sondern ein Ausschnitt von einer weiteren Langzeitmessung über zwei Wochen bei der ich auch noch jede Minute Temperatur, Druck und relative Luftfeuchtigkeit aufgezeichnet habe. Dieter, das liegt am Pendel. Ein schweres Pendel, hinter Glas, würde nicht Dann noch Temperaturkompensation und....... Wenn ich meine Scheibe öffne, um Einstellarbeiten zu machen, wird Wenn ich jeden LKW, der in 50 Meter Entfernung vorbeifährt, als Gang- Grüße Bernd
Bei dir ist das Rauschen der Einzelmessungen schon eher normalverteilt, soweit man das aus einem PNG abschätzen kann: Durch die Mittelung über die 30 Werte nimmt die Standardabweichung kräftig ab. Das ist bei Bernds Messungen vom 13.9. nicht so. p.s. :
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Mir ist klar dass die Streuung bei meiner Messung deutlich besser ist. Und da das ein ganz einfaches Pendel ist habe ich keine Ansprüche an die Langzeitgenauigkeit, ganz abgesehen davon dass schon vor Jahren andere die maximal 1 Sekunde Abweichung in 100 Tagen erreicht haben (siehe z.B. "Clock B" von Martin Burgess unter https://en.wikipedia.org/wiki/Martin_Burgess) und das mit ganz "normaler" Mechanik. Es ging mir darum herauszufinden wie genau man mit relativ geringem Aufwand die Pendelschwingung messen kann. Wenn man das Ganze wirklich optimieren will wäre das aber machbar, die Höhe der Versorgungsspannung für den elektromagnetischen Antrieb beeinflusst die Amplitude der Pendelschwingung und damit auch die Dauer. Der STM32 legt bereits über einen DAC und nachfolgendem OpAmp Buffer die Versorgungsspannung fest und man könnte nun anhand der gemessenen Umgebungswerte (Temperatur, Luftdruck usw.) deren Auswirkung auf die Schwingungsdauer kompensieren. Aber das ist Spielerei und hat keinen Einfluss auf die Genauigkeit der eigentlichen Messung.
Es geht nicht nur um besser oder nicht besser, sondern um die spektrale Verteilung des Rauschens, d.h. die Frage, warum eine Mittelung über 1min die Standardabweichung bei Bernds Messungen nur so wenig verringert. Andere Baustelle aufmachen: Mein Pendelantrieb ist lautlos, mein mechanisches Zählwerk nicht. https://www.grossuhren.de/de/wanduhren-modern-quarz/digital-wanduhren/42-526-551.html Natürlich viel zu teuer, aber ich denke mal über eine lautlose Anzeige nach. Grüße Bernd
Absolut JA! Man mag da gar nicht hinschauen. Das wäre eine Uhr, welche man einmal kurz zu Halloween enthüllt. Wenn es denn elektronisch sein muss, dann die Zeiger mit kleinen Schritt-Motoren ansteuern. Das ist nahezu lautlos und der analoge Charakter wird beibehalten. Wie laut wird so ein Schrittmotor? Übliche haben 1,8 Grad Schritte. Um die 6 Grad für die Sekunde zu Mit passenden Zahnrädern gingen auch 2,3 oder 5 Schritte. Wird das auch schnell genug, um den Eindruck einer springenden Sekunde zu haben? Grüße Bernd
Ich mach später mal ein Video mit Tonaufnahme. Praktisch unhörbar.
Ich benutze hier einen billi^H^H^H^H preiswerten :
an einem Pi Pico für 4,10€. Der kann selbstverständlich auch zwei, drei oder noch mehr Schrittmotoren ansteuern. Die Dinger sind zwar auf 5V ausgelegt, laufen hier aber problemlos an 3.3V (dann nur noch mit ca. 300 Schritten pro Sekunde. Sonst ca. 1000 Schritte pro Sekunde)
Völlig egal, kann man alles per Software anpassen. Wie gesagt, man hat 2048 Schritte pro volle Umdrehung. Man muss nur einmal die Verhältnisse definieren
Das Ding ist schnell genug um einen hart springenden, einen weich an- und ablaufenden Sekundezeiger oder auch einen gleichmäßigen Rundlauf. Oder alles dazwischen. Beschleunigung und Abbremsung zudem auch asymmetrisch möglich.
Könntest du den Motor selbst bauen, mit 6° Schrittwinkel.
Das kommt drauf an, wieviel Masse (inklusive dem eigenen Rotor) in Bewegung versetzt werden muss und wieviel Strom durch den Motor geschickt wird. :
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Eine Sekundenbewegung -> 34 Schritte. :
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Wie schnell ein Stepper drehen kann, kann man bei Zabex sehen. Der hat einen Leuchtturm gebaut, der dank Kabel an der Lampe nicht runddrehen kann und daher zurückdrehen muss. Das geht so schnell, das die Lampe nur kurz flackert. Leider kein Ton dabei, aber wenn das keine springende Sekunde ist weiß ich nicht. Video und Beschreibung unter https://www.zabex.de/site/leuchtturm.html Das lässt mir jetzt keine Ruhe. Ich muss ohnehin mal den längeren So ein Teil ist wahrscheinlich völlig überdimensioniert: Einen Arduino habe ich noch rumliegen. Einen Steppertreiber muss ich noch besorgen. Loslegen. Der Drehwinkel/Schritt passt schon, ich müsste ohnehin 2 Zahnräder einbauen, um die Drehung in mein "Zählwerk" einzukoppeln. Das Ziel: Leiser als ein handelsübliches Quarzuhrwerk (Wanduhr). Grüße Bernd :
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Für eine Dreiachs-Fräsmaschine sicher gut geeignet. Oder falls die Zeiger mit einem Meter Gussstahl verwechselt werden könnten.
Hast Du mit deinem Pendel nicht schon genug zu tun? Schließe doch erst einmal damit ab.
es gab früher von TN lautlose Nebenuhren (Studiouhren), die hatten Zahnräder aus Gummi. Es gab die mit 2 Motoren mit springender Sekunde und springender Minute, oder mit 1 Motor mit springender Sekunde und schleichender Minute, wie bei einem handelsüblichen Quarzuhrwerk. Vielleicht findest du noch irgendwo eine.
Wenn man das was du da hast hört, ist es kaputt. Ein normales Uhrwerk mittlerer Qualität hört man nur in absoluter Ruhe und aus nächster Nähe, d.h. der Kopp ist nah am Glas, es ist nachts und du lebst in der Pampa. Das zu unterbieten wird schwer. Oder sind meine ganzen Aldi/Lidl-Funkwerke alle Sonderlocken "Xtreme Silent Edition"?
Ja, wenn man zuvor in der Disco oder später per Walkman seine Gehör demoliert hat.
Ich habe in jedem Raum eine analoge-DCF-Wanduhr und bei jeder ist der Sekundenschritt hörbar. Sie sind unterschiedlich leise, aber keinesfalls geräuschlos. Ein seltenes Exemplar erzeugt zudem täglich kurz vor 12 ein Geräusch. Tatsächlich werden Uhrwerke angeboten, die mit "schleichendem Sekundenzeiger" extrem leise sein sollen. Das Thema heißt: Datenlogger Pendeluhr Ein Update: Den Code habe ich der KI gegeben, um ein paar Anpassungen vorzunehmen. Leider noch nicht perfekt. Das Programm stoppt zwar nicht mehr beim Grüße Bernd :
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So sieht es jetzt aus: Jeder fehlende Datensatz ist durch ein Entnehmen der Karte bedingt. Grüße Bernd :
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Da sollte der Fehler sein. So ein Uno R 4 sollte doch etwas Speicher haben, um einen Datensatz Grüße Bernd (Schlossermeister seit 1978)
Der Schnittstelle ist es egal, ob am anderen Ende jemand zuhört. Das ist jetzt kein gravierender Fehler, wenn beim Auslesen Mittlerweilen macht es mir Spaß, die KI mit meinen Problemchen Das "neue" Programm kam von der KI. Zehn Minuten später erzählt KI ist blöd. Grüße Bernd :
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Deswegen verwendet man die nicht mit "Datei hochladen", "ändern lassen", "wieder herunterladen", sondern lässt die KI direkt auf dem Repository arbeiten, sei es in einer IDE oder mit opencode u.Ä. auf der Kommandozeile. Da hat die KI die Historie, was sie geändert hat, kann gezielt an einzelnen Stellen editieren, ohne jedesmal die ganze Datei von Anfang an neu generieren zu müssen, macht sich Notizen zu deinen Vorgaben, Änderungen, Versuchen die fehlgeschlagen sind, kann direkt mal den Compiler anwerfen, um zu prüfen ob der aktuelle Stand auch kompiliert usw. Hier mal ein aktueller Log. Da sieht man, wie schwierig die Die Einschwingzeit sind doch etliche Stunden. Grüße Bernd
Lieber Bernd, es wäre besser, wenn Du keine Screenshot einstellst sondern ACSII-Daten :
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Mache ich, wenn es die nächste längere Datenreihe gibt. So ein paar Stunden sind nicht relevant. Grüße Bernd
Na, schau kuck. Es Geht wieder mit dem Thema voran. Gut. Nur beim 700sten Post arg spät.
Wenn man deine sinnfreien Beiträge streichen würde, wären es deutlich weniger ;-) Wenn man ein Foucaultsches Pendel möglichst sauber starten möchte, hält man es mit einem Faden in der ausgelenkten Position und brennt den dann berührungslos durch. :
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Jetzt habe ich ein Problem: Das Pendel geht mit dem neuen Code deutlich zu schnell.
(Ob es am Pendel liegt? Eher an der neuen Berechnungsart der Alle Gewichte vom Teller genommen, immer noch zu schnell. Pendel an der Mutter regulieren. Das ist ein längerer Prozess. Die Auswirkungen sind erst nach ca.4 Stunden sicher bestimmbar. Das Ziel ist, das Pendel eine Spur zu langsam einzustellen. Grüße Bernd
Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass deinem Pendel der zusammengegurkte KI-Code am Ar… vorbei geht. Norbert, ich kann mir das nur so erklären: Das Pendel ging ja auch vorher Anscheinend wird jetzt sofort gemeldet, dass das Pendel zu Grüße Bernd Prima Beispiel für KA ("Keine Ahnung") trifft auf KI: In "sketch_oct23a.ino" wird nun der "ppsInterrupt()" nicht mehr vom 1PPS Impuls ausgelöst sondern vom 1 Hz Signal einer DS3231 RTC. Soll die DS3231 etwa genauer sein als der 1PPS Impuls vom GNSS Modul?
Ich habe mir mal deinen etwas älteren Sekundenlog angesehen. Schon da stiegen die Mikrosekunden-Timestamps (gemittelt) stetig an. Also schwang das Pendel schon da zu langsam. Es hätte also um die gezeigten ppm/ppb schneller gemacht werden müssen. Und noch eines, wenn man den damaligen Sekundenlog zugrunde legt dann erkennt man auch, dass man gefahrlos nach ein bis zwei Minuten einen deutlichen Trend bei Änderungen sehen können sollte. Geht natürlich nicht mit halbstündigen Messungen. Norbert,
ich habe das Messintervall auf 10 Minuten gesetzt. Das kann ich Dieter, das ist mir aufgefallen, aber ich habe es erstmal bewusst ignoriert. Worum geht es im Kern? Ein Pendel auf 1Sek/100Tage zu bringen. Der Logger soll ja grundsätzlich dazu dienen, die Wechselwirkungen Grüße Bernd
Bernd, wenn du nicht jedes mal einen Kuchen zwischen zwei Messungen backen möchtest, braucht's einfach eine andere Schlagzahl. Selbst bei 10 Minuten ist es nun einmal so, dass du eine Messung nimmst und fünfhundert-neunundneunzig andere, ebenfalls gut nutzbare Messungen verwirfst bzw. ignorierst. Das mag vielleicht auch dem für seine Winzigkeit relativ überteuertem Arduino-AVR geschuldet sein. Aber wenn das tatsächlich so gewollt ist, dann ist das selbstverständlich völlig OK. Vor allem weil die Einstellungsarbeiten dann auch eher Zen-mäßig stattfinden und man der Farbe so schön beim Trocknen zuschauen kann. ;-) Die alte Version hatte auch deutliche Macken. Grüße Bernd
Ist halt nicht die beste Software, aber mit Abstand die Lustigste.
Das ist doch auch schon was. Viele Grüße Bernd
Norbert, ich kann natürlich auch im 2 Sekundentakt loggen. Grüße Bernd
Und ein schnelles Live-loggen sagt dir, sobald ein Gleichgewicht erreicht ist. Und es zeigt dir dabei sogar den Prozess. Aber iss ja auch egal, war halt nur ein Gedanke.
Was passt da nicht? :
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Tut es nicht, jedenfalls nicht, falls die Rauschamplitude der gemessenen Pendeldauern sich seit dem 2026-09-13 nicht geändert hat. Die Standardabweichung für 1 min-Messungen lag dort bei fast 50µs, für die Pendelperiode war sie 1,4 mal so hoch, falls ich mich nicht irgendwo verrechnet habe. Das würde bedeuten, dass man anhand von 1-Minuten Messungen die Uhr nicht besser als auf 30s/a justieren kann,
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Tja, jeder sieht halt etwas anderes in den vorliegenden Daten. Ich sehe hier zum Beispiel das unterschiedliche timing bei Pendel hin und her Bewegung. Und einen sich mit zunehmender Zeit deutlich abzeichnenden Trend. Exemplarisch mal mit den Rohdaten, dann nach jeweils 100, 200, 500 und 1000 Sekunden. Und selbst 1000 Sekunden sind nur etwas mehr als eine Viertel Stunde. Aber wie gesagt, jeder sieht was anderes.
Was sind das für Daten, d.h. reden wir von der selben Aufzeichnung? Du hattest schnelles Live-Logging vorgeschlagen, also wäre es doch nicht schlecht, sich darauf zu konzentrieren.
Das haben inzwischen wohl alle verstanden. So ist das nun einmal, wenn die Schaltpunkte der Lichtschranke nicht exakt in der Mitte liegen.
Ach - dieser Trend nennt sich bei einer Uhr auch "Gang" (Steigung deiner Kurven). Der langfristige Trend ist nebensächlich, solange es um die Justage anhand KURZER Messungen geht. Da spukt einem viel mehr das Rauschen auf den Daten in die Suppe. :
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Bernd hat meines Wissens nur einmal sekündliche Daten zur Verfügung gestellt.
Das habe wohl tatsächlich alle verstanden. Musst du nicht noch einmal zusätzlich machen. Dennoch ist es deutlich in der Grafik zu sehen. Sozusagen als kostenlose Beigabe.
Jetzt geh's aber weg. So nennt sich das? Dieses Forum ist ein Quell der Erkenntnis. Faszinierend!
Sag mal, kannst oder willst du nicht sehen, dass die Linien alle einen deutlichen Trend für kurze Korrekturen des Ganges zeigen? Und je länger man wartet, oh Wunder, desto besser(glatter) werden diese Trendlinien. Schon nach 200s, sicher aber nach 500s sind die verdammt gut. Und nun muss man nur noch die Linien waagerecht bekommen.
Und dazu braucht er Informationen. Entweder jeden Mondumlauf eine Messung oder halt richtig.
Guck dir die Zahlen an. 140s/a ist noch WEIT weg vom Ziel. Stell dir einmal eine um einen Faktor 50 geringere Steigung vor (3s/a) und dann guck dir die Wirkung des Rauschens auf die Aussagekraft einer kurzen Messung an. Noch mal kurz zu der "tollen" Idee (KA trifft KI...) anstelle des 1PPS Impuls vom GNSS Modul das 1 Hz Signal einer RTC zu verwenden: auch wenn da in "sketch_oct23a.ino" DS3231 steht dürfte es sich um eine DS1307 auf einem Data Logging Shield handeln. Eine DS3231 RTC hätte im Idealfall eine Genauigkeit von 2 ppm, wenn es Fake ist (z.B. DS3231M anstelle DS3231) nur 5 ppm. Bei einer DS1307 RTC bestimmt der externe Quarz die Genauigkeit, das dürften so um die 20 ppm bei "normalen" Quarzen sein. Die vom TO gewünschte Genauigkeit von 1 Sekunde auf 100 Tage sind ca. 0.1 ppm (1 Sekunde Abweichung alle 3600 * 24 * 100 Sekunden). Ich frage mich ob der TO bei seiner Uhr auch mit dem Meterstab misst wenn er auf 1/10 mm genau messen möchte... Und vielleicht sollte sich der TO auch mal ansehen wie andere bereits vor Jahren die 1 Sekunde Genauigkeit auf 100 Tage erreicht haben.
Ich bin zwar einigermaßen sicher, dass sich eine Weiterführung dieser Diskussion nicht lohnt, aber… Wir sind hier bei der GROB-Einstellung! GROB Selbstverständlich (und das meine ich nun wirklich im wahrsten Sinne des Wortes) muss man bei zunehmenden Genauigkeitsansprüchen, also wenn sich der Gang dem Optimum nähert, auch längere Intervalle messen. Es gibt aber keinen wie auch immer gelagerten Grund die Grobeinstellung schon jetzt mit tagelangen sporadischen Messungen durchzuführen. PS. Müsst ihr eigentlich pro Messung ein Schutzgeld an die Log-Mafia zahlen? Ja, man zieht sich hier an Banalitäten hoch ohne die grundsätzlichen Dinge verstanden zu haben, wie ich schon mehrmals hier erwähnt habe. Keiner hier hat sein Pendel jemals gesehen, beziehungsweise einen genauen Plan davon. Der TO schrieb etwas von Bleiplatten die sich in der Linse des Sekundenpendels befinden sollen. Das ist eindeutig zu wenig an Information. Mich interessiert z.B auch wie genau das Meßgerät überhaupt mißt. Der TO sollte etwas mehr aus dem hoch geheimen Projekt erzählen. Dieter S. schrieb im Beitrag #8107745: ...
Sein Anspruch war hier: Beitrag "Re: Das Hundertstausendstel Millimeter messen?"
Hast du deinem Glaser schon mitgeteilt, daß du einen Großauftrag für ihn hast? 🤣
Es gibt drei Ziele der Messungen:
Die Messungen über ein paar Tage dienen, zusammen mit der Nachtabsenkung der Raumtemperatur, hauptsächlich 1. p.s. :
Bearbeitet durch User
Das Datenfile hatte ich glatt übersehen.
Könnte von Picasso sein: "Alte Dame mit Handtasche und Pudel" :
Bearbeitet durch User
Das ist doch keine kontinuierliche Messung, oder?
dto., mit gespreizter Gang-Skala, Vorzeichen 5 Min Mittel korrigiert.
Nein, vier.
Du solltest einmal in die Daten reingucken, bevor du auswertest. :
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Rainer W. schrieb im Beitrag #8107815: ...
Nicht wirklich dein ernst, das ist die Aufgabe desjenigen der das logfile zur Verfügung stellt. Und da ist der TO sehr, sehr schlampig! So kann ich da nicht weitermachen. Da ist gewaltig der Wurm drin. Hier 2 kurze Messungen. Einmal alter, einmal neuer Code. Grüße Bernd @TO: Einfach mal das lesen was man Dir hier schreibt:
Mit der Elle kann man den Erdumfang schlecht messen. So ungenau kann das doch nicht sein? Ich besorge mir für 5,-€ ein zweites GPS-Modul und logge Grüße Bernd
Endlich
Was ist Was willst du mit der RTC? Bei deinem neuen Code driftet irgendwer mit 4,8 ms pro Minute, beim alten sind es 4,4 ms. Da wird im neuen Programm die Differenz wohl anders gerechnet. :
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Der PPS-Interrupt wird von der RTC ausgelöst -> Mist! (Zeile 79 sketch_oct23a.ino)
p.s. ... Je nachdem, ob vom Sekundenimpuls zum Pendeldurchgang oder vom Pendeldurchgang zum Sekundenimpuls gemessen wird, bekommst du steigende oder sinkende Werte für die Mikrosekunden. Was das für den Gang deine Uhr bedeutet (zu langsam oder zu schnell), häng davon ab, was genau im Programm passiert. Das wird allmählich etwas zu unübersichtlich, um das beim Überfliegen nachzuvollziehen. Die Zeitsprünge durch die Synchronisation mit dem GPS machen die Sache nicht übersichtlicher für die Auswertung. :
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