Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Industriekleber - Sekundenkleber


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von Steven (Gast)


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Hallo zusammen!

Neulich war ich auf einer Messe, und habe einen Stand gesehen, wo ein 
älterer Herr einen Sekundenkleber vorstellte. Er meinte dieser Kleber 
sei nicht wie der billige Kleber im Baumarkt, sondern ist ein 
Industriekleber.
Der Kleber nannte sich Schwanheimer-Industriekleber.
Er zeigte ein paar Klebebeispiele, auch mit seinem Füllstoff und 
Aktivator usw.
Nun hab ich mal gegoogelt und bin auf unterschiedliche Industriekleber 
gestoßen, beispielsweise auf den Mammut Kleber.

Und seitdem würde ich gerne wissen, was an diesen Kleber so anders ist,
ob dieser Art von Sekundenkleber wirklich Wasserresistent ist und ob es 
einen noch besseren Kleber gibt als den Schwanheimer.

Falls jemand was weis, bitte helfen, Danke!

Gruß Steven



(Mod., Nachtrag 13.7.2013: siehe auch [[Sekundenkleber - 
Industriekleber]] in der Artikelsammlung)

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Der übliche Sekundenkleber (auf Isocyanat-Basis) klebt innerhalb 
Sekunden und fällt irgendwann durch Feuchtigkeitswirkung wieder 
auseinander. Also ist eigentlich Blödsinn.

Kleben ist eine Wissenschaft für sich und die Firmen tun alle sehr 
geheimnisvoll.

Was willst du denn kleben?

von Cyblord -. (cyblord)


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Abdul K. schrieb:
> Der übliche Sekundenkleber (auf Isocyanat-Basis) klebt innerhalb
> Sekunden und fällt irgendwann durch Feuchtigkeitswirkung wieder
> auseinander. Also ist eigentlich Blödsinn.

Ist normaler Sekundenkleber nicht auf Cyanacrylat Basis? Und 
normalerweise härtet dieser erst mit genügend Luftfeuchtigkeit aus. 
Verklebung im Modellbau (Modellflug) damit halten gut und gerne 20 
Jahre. Eigene Erfahrung. Was soll sich da durch Feuchtigkeit lösen?

Ich halte die "Industrie"-Kleber welche auf den Messen angeboten werden 
für geschickte Abzocke.

gruß cyblord

von Gerd E. (robberknight)


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"Industrie" heißt für mich eigentlich erst mal nur, daß der Anwender das 
professionell macht und weiß was er tut. Es wird also nicht das 
erstbeste genommen was im Baumarkt so rumliegt oder der Vertreter einem 
aufschwätzt, sondern man informiert sich vorher über das Produkt.

Damit das ganze also das Label "Industrie" zu Recht trägt, muß der 
Hersteller saubere Datenblätter zur Verfügung stellen. Also nicht nur 
Marketing-Geschwurbel und schöne Bildchen, sondern Fakten zu Härte, 
Temperaturbeständigkeit, Beständigkeit in verschiedenen Medien etc.

So kann sowas z.B. aussehen:
http://tds.loctite.com/tds5/docs/3430-DE.PDF

Die Hersteller können die Kleber auf verschiedene Dinge hin optimieren: 
Härte, schnelles Aushärten, Hitzebeständigkeit, Preis,...

Der Industrikunde nimmt das billigste was die gegebene Aufgabe erfüllt, 
der Privatkunde entweder was billig ist oder tolles Marketingmaterial 
hat.

von Steven (Gast)


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Danke für die Antworten!

@Abdul:
Du schreibst so als gäbe es bei Cyanacrylatklebern entscheidende 
Unterschiede.

Was ich kleben will? Nichts bestimmtes.
Ich bin nur skeptisch.
Schon seit ich das erste mal den Sekundenkleber ausprobiert habe dachte 
ich, dass das ein Schrott sei.
Aber seit ich dieses Set ausprobiert habe, stellten sich mir ein paar 
Fragen.

Ich habe jetzt auch schon ein paar Sachen erfolgreich mit CA-Kleber 
geklebt. (in Verbindung mit Füllstoff und Aktivator)
Mit dem Füllstoff lassen sich kleine abgebrochene Teile gut 
nachkonstruieren.


Kurz um:
Ich würde gerne bestimmte Unterschiede lesen, meinetwegen auch chemische 
Formeln. Was ist an Loctite-Cyanacrylatklebstoffen, Schwanheimer oder 
sonstwelche so besonders bzw warum so Teuer...
Und welche Vorteile (wasserbeständigkeit, Adhäsion, Kohäsion,...) 
bringen sie mit sich?

Gruß
Steven

von Werner (Gast)


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Steven schrieb:
> Ich würde gerne bestimmte Unterschiede lesen, meinetwegen auch chemische
> Formeln.

Zur Reaktion beim Cyanoacrylat liest du hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Cyanoacrylate

Die Füllstoffe können z.B. für eine Elastizität sorgen, so dass nicht 
schon beim kleinsten Temperaturgradienten die Klebeverbindung wieder 
aufbricht.

von Icke ®. (49636b65)


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Steven schrieb:

> Du schreibst so als gäbe es bei Cyanacrylatklebern entscheidende
> Unterschiede.

Sollte es eigentlich nicht geben, weil alle auf CA basieren. In der 
Praxis gibt es jedoch deutliche Unterschiede. Ich habe im RC-Modellbau 
mit Sekundenklebern verschiedener Marken gearbeitet. Die Erfahrungen 
bewegen sich von -hält ausgezeichnet- (Loctite) über -geht so- (Pattex) 
bis -das einzige was klebt, sind die Finger- (Uhu). Keine Ahnung, warum 
das so ist, vielleicht irgendwelche Zusatzstoffe.

von Steven (Gast)


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@Werner
Ja das ist die allgemeine Reaktion, mich interessiert der Unterschied.

@Icke
So seh ich das auch, aber warum ist das so?

Ich habe schon gelesen, dass bei Schwanheimer nur ca. 3% 
Cyanacrylatsäure enthalten ist. Scheinbar noch verschiedene Additive und 
evtl. verschiedene Herstellungsverfahren...

Gruß

von Jo (Gast)


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Hallo,
frag doch einfach mal direkt nach.
Bieten sie doch auf ihrer WEB-Site an.

>Für weitere Anfragen oder Informationen (Sicherheitsdatenblätter) wenden >Sie 
sich entweder per E-Mail info@schwanheimer-industriekleber.de, Fax (0 >62 62) 24 
06 oder auch telefonisch (0 62 62) 34 31 an uns.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Steven schrieb:
> Danke für die Antworten!
>
> @Abdul:
> Du schreibst so als gäbe es bei Cyanacrylatklebern entscheidende
> Unterschiede.
>

Sorry wegen der Verwechslung mit Isocyanat. Die werden bei den 
Bauschäumen verwendet.


> Was ich kleben will? Nichts bestimmtes.

DAS IST ABER DIE MIT ABSTAND WICHTIGSTE FRAGE!


> Ich bin nur skeptisch.

Solltest du auch sein.


> Schon seit ich das erste mal den Sekundenkleber ausprobiert habe dachte
> ich, dass das ein Schrott sei.
> Aber seit ich dieses Set ausprobiert habe, stellten sich mir ein paar
> Fragen.
>
> Ich habe jetzt auch schon ein paar Sachen erfolgreich mit CA-Kleber
> geklebt. (in Verbindung mit Füllstoff und Aktivator)
> Mit dem Füllstoff lassen sich kleine abgebrochene Teile gut
> nachkonstruieren.
>
>
> Kurz um:
> Ich würde gerne bestimmte Unterschiede lesen, meinetwegen auch chemische
> Formeln. Was ist an Loctite-Cyanacrylatklebstoffen, Schwanheimer oder
> sonstwelche so besonders bzw warum so Teuer...
> Und welche Vorteile (wasserbeständigkeit, Adhäsion, Kohäsion,...)
> bringen sie mit sich?
>

Auf die Chemie einzugehen, ist ziemlich sinnlos. Die Hersteller geben 
keine Details raus. Jeder Kleber wird anders zusammengemixt. Höchstens 
ein absoluter Klebeexperte könnte dir das auseinanderklabüstern. Ich 
hatte mal versucht, mir dieses Wissen anzueignen. Es ist aussichtslos. 
Schau dir mal die vielen Baustoffchemie-Patente an.

Auf Messen wird gerne mal was überteuert und als neu verkauft. Davon 
leben kleine Handelsvertreter.

Loctite hat früher Spezialklebstoffe mit horrenden Preisen vornehmlich 
an Industriekunden verkauft. Dann wurden sie von Henkel aufgekauft - die 
Firma die für Pattex bekannt ist. Pattex begann seine Karriere als 
Schuhkleber. Uhu ist eine eigenständige Firma. Mittlerweile hat Henkel 
einen Großteil aller ähnlicher Firmen geschluckt. Nach einiger Zeit wird 
dann der gleiche Kram in den altbekannten bewährten Methoden an den Mann 
gebracht. Jedesmal ne andere Verpackung und Verkaufsstrategie. Daher 
lohnt es sich, auch mal für Bastelleim in der Fliesenabteilung zu 
schauen ;-) Da sind die Dosen dann einfach nur a bisserl größer.

Wichtige Eigenschaften für Kleber hast du ja schon genannt. Eigentlich 
hast du alles genannt! Ah ne, Schrumpfungsrate und UV-Beständigkeit 
fallen mir noch ein, zusätzlich zu den möglichen Lösungsmitteln.
Der nächste Schritt ist einfach die Anwendungsberatung der Hersteller 
kontaktieren. Das ist allerdings nicht unbedingt die billigste Variante. 
Die wäre dann andere nach ihren Erfahrungen zu fragen. Das geht aber nur 
wenn du exakt deine Anwndung beschreibst! Praktisch jeder Kleber hat nur 
eine eng umgrenzte sinnvolle Verwendungsmöglichkeit.

Naja, jetzt bist du auch nicht schlauer :-))))

Ne mögliche konkrete Antwort: Zweikomponentenkleber notfalls mit 
Aktivator und Füllstoffen.

von Steven (Gast)


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Jo schrieb:
> frag doch einfach mal direkt nach.
> Bieten sie doch auf ihrer WEB-Site an.

gesagt getan.

Abdul K. schrieb:
>> Was ich kleben will? Nichts bestimmtes.
>
> DAS IST ABER DIE MIT ABSTAND WICHTIGSTE FRAGE!

Ich will das Kleben was anfällt. Was bestimmtes habe ich jetzt nicht.
Für kleine fitzelige Dinge, die evtl verstärkt werden müssen und wo 
keine großen Kräfte wirken reicht ja der Sekundenkleber mit Füllstoff 
für mich aus. Oder für ne Vase oder kleine Stein-Klebeprobleme...
Was ich noch gerne nehme ist 2-Komponenten Metaacrylat oder Epoxyd für 
verschiedene Sachen. Aber erst ab größere Flächen (>1cm²) und wenn's 
ruhig mal 30min bis 24h dauern kann.
Was ich auch mag sind Silikone oder ähnliches und den "Pattex Power 
Extreme".
Praktisch sind auch die KFZ-Spachtelmassen...
So hab ich schon alles mögliche was sich im Haus so ansammelt geklebt.

Und geld wollen 'se alle verdienen das ist mir schon klar.

Ja wegen Aktivatoren und Füllstoffen muss ich mal sehen, dass ich 
möglichst viele Bereiche und Klebstoffe Aktivieren und Füllen kann.
Die Sache finde ich seit ich den Schwanheimer hab echt praktisch und 
klasse, was natürlich bei anderen Klebstoffen auch prakitsch wäre...

Gruß

von Steven (Gast)


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Antwort der E-Mail:

#########################################Beginn

Sehr geehrter Herr Wagner,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Unter den Industrieklebstoffen gibt es je 
Hersteller große Unterschiede. Wir, die Schwanheimer Industriekleber 
GmbH, bieten seit 30 Jahren unseren Klebstoff auf dem Markt an und 
freuen uns, dass unsere Kunden mit unseren Industrieklebstoffen sowohl 
in der Industrie, im Handwerk als auch im Haushaltsbereich überzeugende 
Klebeergebnisse erzielen. Unsere Industriekleber sind lösungsmittelfreie 
auf Ethylester oder Methylester basierende kalthärtende 1-Komponenten 
Cyanacrylat Klebstoffe, die sekundenschnell durch Druck aushärten und 
unter Luftfeuchtigkeit polymerisieren. Wie schon
erwähnt sind die Vorteile des Industrieklebers in Ihrer Bandbreite der 
Eigenschaften der Hersteller sehr unterschiedlich.
Hier ein paar Vorzüge unseres Industrieklebers:

-Temperaturbeständigkeit -55 Grad - 180 Grad
-feuchtigkeitsbeständig/wasserfest
-jahrelange Haltbarkeit
-kein umständliches anmischen bei Materialkombinationen / einfache 
Verarbeitung
-problemloses verkleben mit- und untereinander verschiedener Materialen 
(wie z.B. Metalle, Holz, Leder, GFK, Gummi, Natur und Synthesekautschuk, 
Keramik, Porzellan, Stein, Glas sowie fast alle handelsüblichen 
Kunststoffe uvm.)
-chemikalienbeständig
-glasklare Aushärtung
-in Verbindung mit unserem Primer Plus auch für schwierige Werkstoffe 
wie Teflon, Silikon, Polyethylen, Polypropylen, Latex, POM uvm.
-flexible Aushärtung (Artikel RE/HT)
-lebensmittelecht

Unser Füllstoff ist ein voraktiviertes Kunststoffgranulat, welches sich 
nach Aushärtung bestens zum sägen, schleifen, bohren und überlackieren 
eignet.

Anbei übersenden wir Ihnen unseren aktuellen Produktkatalog mit weiteren 
Tipps und Möglichkeite zum professionellen Verkleben sowie ein 
interessanter Testbericht zu unserem Industriekleber.
Gerne willigen wir Ihnen ein, unsere E-Mail in benanntem Forum zu 
veröffentlichen.
Bei weiteren Fragen können Sie uns jederzeit kontaktieren.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der

Schwanheimer Industriekleber GmbH

#########################################Ende

Klingt doch vielversprechend...

von hewlett (Gast)


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Hbe die besten Erfahrungen mit UHU Plus gemacht. Gibt es in 3 
Zeit-Aushärtestufen. Füllt sehr schön auch Ausbrüche und kleine fehlende 
Aufbauten, wenn man den Kleber z.B. mit Tesafilm am Weiterlaufen 
hindert.
Wird nämlich zähflüssig bevor er aushärtet.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Naja, dieses Werbegeschwurbel immer. Vielleicht muß man bei der heutigen 
Kundschaft, durchs Privatfernsehen endzeitverdummt, auch so schreiben. 
Frag sie mal nach den NACHTEILEN ihres Produkts!

Und das mit dem Verdienen. Naja, ich liebe die Kohle auch und möchte 
ordentlich bezahlt werden. Aber im Klebegeschäft und vor allem im 
Bauhandwerk wimmelt es von Abzocke!!!!!!!!

Was ich ausprobierte:
Uhu Plus und der Endfest sind recht nett. Henkel Montagekleber soll nach 
Aussage aus Nichthenkelquellen (Gibts sowas überhaupt noch seit die 
Firmen die Foren bezahlt zuquellen lassen?) bombenfest halten (noch 
nicht selbst probiert). Dann benutze ich gerne 2-K 
Polyurethan-Vergußmasse. Die hält aber nicht besonders auf Oberflächen. 
Schrumpft praktisch garnicht. Hersteller leider unbekannt.
Was haben wir noch? Ach ja, Henkel (Abdul kramt gerade in seiner 
Chemiekiste) Pattex Stabilit Express ist auch geil. Hat mit Pattex nix 
zu tun, benutzt nur den Markennamen als Verkaufsförderung. Ein 2K-Kleber 
für schwierige Bedingungen. Damit habe ich sogar schon 
Vergaser-Gußgehäuse mit Messingröhrchen voller Dreck und Benzin einfach 
eingeklebt. Die Klebung hat das Auto noch jahrelang fahren lassen.
UHU Glaskleber: Härtet unter UV, daher nur mit durchsichtigen Sachen 
verwendbar. Damit wären wir dann bei den keramischen Werkstoffen. Da 
bietet sich Wasserglas an. Wird steinhart und ist billig. So billig, daß 
es obige Firmen nicht dem Kunden erzählen wollen, aber selbst 
beimischen: Z.B. in Kaminzement ist es drin. Sauteuer verkauftes 
Wasserglas.

3K Kleber würde ich nicht empfehlen. Ist zu viel Aufwand.

Bastelleim ist PVAc. Sehr interessant Funktionsweise. Ist in rauhen 
Mengen in Fließenkleber drin. Überall wo Wasser und Kleben gleichzeitig 
vorkommen, findet man PVAc. Wird in gigantischen Mengen hergestellt und 
kostet die Klebermischer praktisch nichts!

Heißkleber: Kann man als Vergußmasse verwenden. Klebt nicht wirklich, 
sondern dringt in kleinste Poren ein und wenn er hart wird, ist er dort 
festgesetzt und wirkt als Haken für den Rest. Also alles porige ist für 
Heißkleber geeignet.


Abdul - der Schreck der Verkäufer. He he. Einmal begegnete mir ein 
Henkel-Vertreter im Baumarkt. War Zufall. Seine Idee mich anzusprechen, 
hat er bereut. Und ich warte nun schon seit Jahren auf die Antwort auf 
meine unangenehmen Fragen an Henkel. Alles Luschen.


Hatten wir schon echte organische Kleber? Ei und Spucke? Oder wie wärs 
mit Leinöl, das polymerisiert auch schön. Dauert nur a bisserl lange. 
Aber wozu gibts Schwermetalle, die machen die Sache flotter.

Weil wir nun in der Biochemie ankamen: Bauschaum hält Ratten und Mäuse 
fern. Scheint mir das einzige echte Mittel außer nem Betonfundament. 
Klar, wer will schon dieses Gesülze zwischen den Nagezähnen hängen 
haben. Aber da muß man erstmal drauf kommen. Geht aber wegen 
Wetterempfindlichkeit nur 'Innen'.

von !gast (Gast)


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Abdul K. schrieb:
> Bauschaum hält Ratten und Mäuse fern. Geht aber wegen Wetterempfindlichkeit nur 
'Innen'.
Im Außenbereich wird das Zeug gelblich, Konsistenz müsste ich mal 
überprüfen. Hält auch Spinnen fern wenn man alle Löcher damit zumacht. 
(Spinnen im Bad sind nicht jedermanns Sache...)

von Was soll das (Gast)


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>Aber im Klebegeschäft und vor allem im Bauhandwerk wimmelt es von
>Abzocke!!!!!!!!

Das wäre doch bestimmt ein Fall für Wallraff 6 Co. Vor allem die Abzocke 
im Klebegeschäft wurde doch sträflich vernachlässigt.

>...und kostet die Klebermischer praktisch nichts!

Genau, die Kosten für ein Produkt setzen sich nur aus den gefühlten 
Stoffkosten zusammen. Du kannst ja mal spaßeshalber den Meterialwert 
eines Mikrokontrollers ausrechnen.

>... Wasserglas. Wird steinhart und ist billig. So billig, daß
>es obige Firmen nicht dem Kunden erzählen wollen, aber selbst
>beimischen: Z.B. in Kaminzement ist es drin.

Also Kaminzement als Klebemittel für Holz, Papier und Kunststoff. 
Exzellente Idee.

"Benutzt wird es zudem z. B. als Klebstoff..."

aus

http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserglas

Als Kleber für Porzellan übrigens ein altes Hausmittel.

>Oder wie wärs mit Leinöl, das polymerisiert auch schön. Dauert nur a
>bisserl lange. Aber wozu gibts Schwermetalle, die machen die Sache
>flotter.

Schwermetalle, ganz tolle Idee. Mit deinen chemischen Kenntnissen 
scheint es nicht so weit her zu sein:

"Die Aushärtung ist ein oxidativer Polymerisationsprozess, der sich in 
Abhängigkeit von Sauerstoff, Licht, Temperatur, Luftfeuchte und 
Zuschlagstoffen mit katalytischen Eigenschaften (Sikkative) über Jahre 
bis Jahrzehnte hinziehen kann"

aus

http://de.wikipedia.org/wiki/Lein%c3%b6l.

Jahrzehntelange Wartezeit bis zum Aushärten. Warum findet das blos keine 
technische Anwendung? Besimmt alles Verschwörung.

>Und ich warte nun schon seit Jahren auf die Antwort auf
>meine unangenehmen Fragen an Henkel. Alles Luschen.

Da können wir ja froh sein, einen so kompetenen Klebeexperten wie dich 
unter uns zu haben.
Ich vermute hinegen, deine Kommentare wären dem Vertreter einfach zu 
blöd.

>Weil wir nun in der Biochemie ankamen: Bauschaum hält Ratten und Mäuse
>fern.

Was hat das "Hängenbleiben in den Zähnen" jetzt mit Biochemie zu tun?

von Harald W. (wilhelms)


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!gast schrieb:

> (Spinnen im Bad sind nicht jedermanns Sache...)

Vor allen nicht jederfraus Sache. :-)
Gruss
Harald

von !gast (Gast)


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Harald Wilhelms schrieb:
> Vor allen nicht jederfraus Sache. :-)
Och, bei faustgroßen Exemplaren wird auch so manchem Mann unwohl. :-) 
(Ich bin Arachnophobiker...)

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Klebung ist Adhäsion an Oberflächen. Das ich Kaminzement für 
Papiersachen verwende, schrieb ich nicht! PVAc dringt allerdings in die 
Mikrostruktur des Papiers ein, die Kügelchen verbinden sich durch 
Wasserentzug, die Klebung ist hergestellt.

Der Aufwand einen Controller herzustellen, ist wesentlich langwieriger 
un die Grundsubstanzen exorbitant teuer! Kleber wird auch in ganz 
anderen Mengen hergestellt als Chips.
Und das bei einem Produkt vor allem der Vertrieb die meisten Kosten 
schluckt, das mußt du mir nicht wirklich sagen. Hälst du mich für blöde?

Du willst nur provozieren!

Man könnte vermuten, du bist genau so ein Forenspammer der 
entsprechenden Hersteller.

Den Aufwand den Rest auch noch klarzustellen, erspare ich mir hiermit. 
Da werfe ich lieber den Grill an.

von Was soll das (Gast)


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>Klebung ist Adhäsion an Oberflächen.

Sehr schön definiert. Nur was hilft uns das jetzt weiter?


>Du willst nur provozieren!

Als Pauschalvorwurf erspart dir das natürlich jegliche Argumentation.


>Den Aufwand den Rest auch noch klarzustellen, erspare ich mir hiermit.

Damit gleichst du dem Vertreter, der auf deine "qualifizierten Vorwürfe 
nicht reagiert hat.


Eins noch, Acrylatkleber sind chemisch gesehen genauso organische Kleber 
wie Leinöl, Eiweiß und Spucke.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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"eins noch". Na, bist du fertig? Chemisch gesehen bist du genau in der 
gleichen Stoffklasse. Offensichtlich ist bei dir organisch schlicht = C 
H O.
Du gehst genauso wenig auf meine Argumente ein, wie ich es tue. Warum 
sollte ich auch?! Ich habe Hilfestellung dem Fragenden gegeben, nicht 
dir. Von dir kamen nur unpraktische Anzweifelungen. Trage lieber etwas 
bei! Was sind gute Kleber für welche Anwendung. Wo kriegt man sie 
<günstig>. Da kam nichts außer dem Porzellan.

von Was soll das (Gast)


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>Offensichtlich ist bei dir organisch schlicht = C H O.

Als Mann mit fundierten chemischen Kenntnissen guckst du hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Organische_Chemie

"Die organische Chemie (kurz: OC), auch häufig kurz Organik genannt, ist 
ein Teilgebiet der Chemie, in dem die chemischen Verbindungen des 
Kohlenstoffatoms untersucht werden."

Was also ist an meinem schlichten Ansatz falsch? Für Eiweiße mußt du 
übrigens in deiner Aufzählung noch "N" ergänzen.

>Ich habe Hilfestellung dem Fragenden gegeben

Dazu mußt du aber einen großen Teil deiner Polemik unterschlagen. Und 
auf diesen nicht gerade qualifizierten Teil habe ich mich bezogen.

von Steven (Gast)


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So geht es wohl einigen:
Mal kurz ne Frage gestellt schon einen ganzen Krieg angezettelt :D

Ich muss das (nicht den Krieg) erstmal verarbeiten, dann werd ich mal 
weiterforschen...

Gruß
Steven

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Was Organik ist, weiß ich seit 30 Jahren. Wenn du nicht zwischen den 
Zeilen lesen kannst und nicht mitkriegst was ich ausdrücken will, dann 
ist dir nicht zu helfen.
Ich bin übrigens kein Chemiker. Das ist schlicht Schulwissen und danach 
noch einiges gelesen und ausprobiert. Biochemie Leistungsfach, mehr aber 
nicht.

Der Vertreter war sogar sehr nett und hat sich ausführlich mit mir 
beschäftigt. Er war mir schlicht fachlich nicht gewachsen. Warum auch, 
der hat ne Liste mit Umsatzzielen. Darum dreht es sich bei ihm und 
seinem Arbeitgeber. Damit wären wir wieder bei der 'Polemik'.

Warum z.B. rücken die meisten Hersteller ungerne Sicherheitsdatenblätter 
raus? Gedacht nur für das Fachpublikum, nicht für Privatanwender. Das 
ist sowas was mich ärgert.

Werde da auch nicht mehr drauf eingehen. Du kannst ja einfach parallel 
weiterschreiben was du willst. Dafür hat jeder Mensch zwei Ohren - für 
ordentlichen Durchzug.

von Was soll das (Gast)


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>Was Organik ist, weiß ich seit 30 Jahren

Warum hat dich trotz deiner umfangreichen Fachkenntnise meine Definition 
von organischen Klebern dann gestört?

>Wenn du nicht zwischen den Zeilen lesen kannst und nicht mitkriegst
>was ich ausdrücken will, dann ist dir nicht zu helfen.

Ach so, deine eigentliche Botschaft war eher versteckt. Um 
Mißverständnisse zu vermeiden solltest du dir vielleicht einen klareren 
Argumentationsstil zulegen.
Oder sollte das deine letzte Rückzugslinie sein "Ich weiß was, sage es 
aber nicht"

>Ich bin übrigens kein Chemiker.

Full ack!!

>Er war mir schlicht fachlich nicht gewachsen.

Das sehe ich mittlerweile anders.


>Warum z.B. rücken die meisten Hersteller ungerne Sicherheitsdatenblätter
>raus?

Nun ja, deine Fachkompetenz reicht nicht mal zum googeln aus:

http://www.georgfischer.de/go/Support/Download-Center/Printmedien/Henkel

Beipiel:
http://www.mymsds.henkel.com/mymsds/0001.232208.3610.de.MSDS_UT_DE.DE.pdf

von Steven (Gast)


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Also ich muss mal eins loswerden. Abdul hat wenigstens was konstruktives 
beigetragen...
"Was Soll Das" ist ja nur am rummeckern.

Und es ist bestimmt ein wunder, wenn dieser Typ mensch mich nicht auch 
anmeckert.

Gruß

von Ja (Gast)


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Tag zusammen,
das ist ja lustig was hier los ist. Das weiss ja jeder richtig viel! 
Also ich kann zu dem Thema nur sagen, dass ich in meiner Firma täglich 
mit Industriekleber einer gewissen Firma arbeite und davon überzeugt 
bin. Versucht mal mit Uhu ein gutes Ergebnis hinzubekommen, das schnell 
aushärtet und auch hält...Und was will der Kleinverbraucher mit 
Datenblättern?? In unserer Firma ist es zum Beispiel vorschrift sich 
solche einzuholen.
Naja, jetzt bin ich mal gespannt.

von Steven (Gast)


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Hallo "ja"
Von welcher Firma ist der Kleber?
Raus damit. :-)

Gruß

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Lackfabrik Peters, Wacker-Chemie. Gibt endlos viele. Manche echte 
Hersteller, andere nur Umverpacker.


Was die Sicherheit angeht:
Einfach mal googeln und auf die Anzahl der Ergebnisse achten:
"sicherheitsdatenblatt auf anfrage" 91.300
Davon gleich der zweite Link:
http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/chemikalien/sdb/
u.a. "Im Rahmen mehrerer EU-Projekte wurden österreichweit 
Sicherheitsdatenblatt-Kontrollen durchgeführt, die erhebliche 
Ausführungsmängel ergaben. Die Ergebnisse dieser Inspektionsprojekte 
zeigen, dass in Österreich – ähnlich wie in anderen EU-Ländern – bis 
zu 70% der Sicherheitsdatenblätter nicht richtig oder unvollständig 
sind."

Man beachte das dort steht: ES MUSS auch an Privatpersonen ausgehändigt 
werden.

Warum weigern sich die Firmen erst? "LD50" klingt nicht schön?

Fischer und Henkel haben damit kein Problem.
Da fällt schon was auf: Viele Umverpacker und Schmarotzer haben ein 
Problem. Wenigstens kann man sie daran gut erkennen.

Am besten ihr kauft WD50 und Cola.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Ja schrieb:
> Tag zusammen,
> das ist ja lustig was hier los ist. Das weiss ja jeder richtig viel!
> Also ich kann zu dem Thema nur sagen, dass ich in meiner Firma täglich
> mit Industriekleber einer gewissen Firma arbeite und davon überzeugt
> bin. Versucht mal mit Uhu ein gutes Ergebnis hinzubekommen, das schnell
> aushärtet und auch hält...Und was will der Kleinverbraucher mit
> Datenblättern?? In unserer Firma ist es zum Beispiel vorschrift sich
> solche einzuholen.
> Naja, jetzt bin ich mal gespannt.

Warum nennst du nicht den Namen wenn du dagegen UHU zur Schau stellst?

Vielleicht möchte er sich über die Risiken informieren? Leute, die sich 
so ein Sicherheitsdatenblatt reinziehen, sind wenigstens bewußt lebende 
Menschen. Es muß einem klar sein, daß Bauschaum in bewohnten Innenräumen 
frisch ausgebracht, ein erhebliches Risiko darstellt. Eine 
Sensibilisierung bekommt man nie wieder los.

Ich weiß nicht was du ein Problem mit UHU hast. Nicht das ich die toll 
fände oder beteiligt wäre, aber sie haben durchaus sinnvolle Produkte. 
Wenngleich der Preis wie bei vielen Mitbewerbern einfach nur irrsinnig 
hoch ist. Klar, wenn man Miete für den eigenen Stand im Baumarkt 
bezahlen muß.

Überzeugung ist doch sehr relativ. Ich bin eine Hure, sobald ich ein 
besseres Produkt finde interessiert mich das alte absolut nicht mehr! 
Höchstens als Erinnerung, falls ich mal das neuere bessere nicht mehr 
kriegen sollte. So wirds vielen gehen.

von Was soll das (Gast)


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>Warum weigern sich die Firmen erst?

Könntest du bitte den entsprechenden Satz in deinem verlinkten Artikel 
zitieren, daß sich die meisten Firmen weigern, Sicherheitsdatenblätter 
auzuhändigen?

>"LD50" klingt nicht schön?

Du als wirklicher Fachmann solltest dich mehr für den LC50 
interessieren, oder beabsichtigst du deinen Kleber zu essen?


Autor: Abdul K. (ehydra)
Datum: 28.04.2012 21:30
"Deswegen reiße ich gerne mittlerweile auch mal die Klappe auf.

Damit ist über die Qualität deiner Beiträge eigentlich das Meiste 
gesagt.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Ein mich zunehmend langweilender Typ schrieb:
>>Warum weigern sich die Firmen erst?
>
> Könntest du bitte den entsprechenden Satz in deinem verlinkten Artikel
> zitieren, daß sich die meisten Firmen weigern, Sicherheitsdatenblätter
> auzuhändigen?

Auf Anfrage bedeutet: Es ist nicht am WE einholbar. Der Bastler benutzt 
also das am Samstag gekaufte Produkt ohne was zu lesen zu haben.

Medikamente ohne Beipackzettel wären ein passender Vergleich. Nicht das 
ich da glücklicher bin mit diesen Zetteln (Wo steht z.B. wie lange es 
dauert bis das Mittel wirkt? Eigentlich nie angegeben), aber immerhin.
Ja, es gibt die Rote Liste und nicht alle Medikamente werden 
eingenommen.


>
>>"LD50" klingt nicht schön?
>
> Du als wirklicher Fachmann solltest dich mehr für den LC50
> interessieren, oder beabsichtigst du deinen Kleber zu essen?
>

Frag dich mal wie die Darmbakterien in einen Menschen kommen. Wo der 
doch bei der Geburt noch weitgehend keimfrei ist.
Eventuell benutzen Menschen ihre Hände für viele, allzuviele Dinge. 
Welchen Handschuhtyp kann er bei dem Produkt verwenden? Achso, dies 
steht ja im Datenblatt was nach Tagen vielleicht kommt.


Bevor du weiter so einen Quatsch von dir gibst, wäre es doch besser du 
begründest mal warum ein Händler/Hersteller das Datenblatt nur nach 
personeller Behandlung rausgibt. Warum wird es nicht gleich zum Download 
angeboten bzw. ist am Produkt angebracht (Das was ich eigentlich 
erwarten würde).


>
> Autor: Abdul K. (ehydra)
> Datum: 28.04.2012 21:30
> "Deswegen reiße ich gerne mittlerweile auch mal die Klappe auf.
>
> Damit ist über die Qualität deiner Beiträge eigentlich das Meiste
> gesagt.

Nein. Hast du völlig mißverstanden. Ich komme aus einem demütigen 
Elternhaus. Es war Sitte das zu tun was einem die Vorgesetzten/Älteren 
auftrugen. Man hielt das Maul!
Davon befreite ich mich etwas.


Aber du scheinst dich für mich zu interessieren. Super!! Such weiter! 
Auch mal nach Klebern bitte!

Und bitte: Ich will nichts mehr dazu schreiben. Es ist einfach 
langweilig mit einem Gast.

von Ja (Gast)


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Nochmal Tag zusammen,
Uhu hat mich nicht grundlegend enttäuscht aber es gibt Kleber die sofort 
anwendbar sind und die Verklebung hält ewig, sprich, einfach besser sind 
(Preis/Leistung). Steven, wir benutzen mehrere Kleber (Loctite(gut), 
Schwanheimer(gut), BerFix (nicht gut)...). Ich finde wenn das Ergebnis 
überzeugt, ist der Preis nicht mehr ganz so wichtig (kostet ja alles 
kein Vermögen) und kleine Mengen Kleber sind nunmal teurer als große 
Mengen. Für den Normalgebrauch hält so ne Flasche ewig. Ich hoffe ich 
stelle mich jetzt nicht an den Pranger ;-)Ich finde das Bereitstellen 
der Datenblätter zum Download eher kritisch. Bei technischen 
Datenblättern ist das ganze ja noch interessant, was der Kleber so alles 
herzugeben hat aber bei den Sicherheitsdatenblättern...!? Wenn ich mir 
unsere SDB´s ansehe, lese ich so viele Sicherheitsvorkehrungen und 
Warnungen wenn dies und das passiert, dass ich als "Herr Otto Normal" 
mich total überfordert fühlen würde...Klar, existieren muss so ein 
Datenblatt, für einen Sicherheitsbeauftragten in einer Firma, aber für 
Herr Otto Normal? Uninteressant. Mit den ganzen Formeln kann ausser 
einem Experten eh niemand was anfangen. Übrigens finde ich, dass die 
Firmen sofort per E-Mail Ihre Datenblätter bereitstellen. Hatte noch nie 
Probleme. Fordert doch einfach mal welche an :-)

von Ja (Gast)


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Abdul K. schrieb:
> Überzeugung ist doch sehr relativ. Ich bin eine Hure, sobald ich ein
> besseres Produkt finde interessiert mich das alte absolut nicht mehr!
> Höchstens als Erinnerung, falls ich mal das neuere bessere nicht mehr
> kriegen sollte. So wirds vielen gehen.

Richtig! Und am Ende findet jeder den Superkleber seines Lebens und 
bleibt für ewig treu :-) Den Nagel auf den Punkt getroffen!

von Route_66 (Gast)


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Hallo!
Das hier
http://www.elektor.de/elektronik-news/reparatursystem-aus-kleber-und-uv-led.2035155.lynkx
war Ende letzten Jahres in den News zu finden. Klingt interessant. Ich 
hab's aber im Handel noch nicht gesehen.

von Steven (Gast)


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Hi Route 66
Ja bondic kennen ich. Gibt's bei Bauhaus.
Aber der UV Kleber ansich ist nicht wirklich gut. Die Oberfläche bleibt 
klebrig, was bspw der von bestklebstoffe nicht macht.
Klebeleistung ist mäßig und kann nur bei Klebeproblemen benutzt werden, 
wo man den Kleber auch belichten kann.
Anwendugsspektrum ist meiner Ansicht nach relativ klein, da tut me
ist Heißkleber auch. Trotz allem habe ich UV-Kleber gerne in meiner 
Sammlung.

Gruß Steven

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Ja schrieb:
> mich total überfordert fühlen würde...Klar, existieren muss so ein
> Datenblatt, für einen Sicherheitsbeauftragten in einer Firma, aber für
> Herr Otto Normal? Uninteressant. Mit den ganzen Formeln kann ausser
> einem Experten eh niemand was anfangen. Übrigens finde ich, dass die
> Firmen sofort per E-Mail Ihre Datenblätter bereitstellen. Hatte noch nie
> Probleme. Fordert doch einfach mal welche an :-)

Bislang bekam ich alle SDB. Daher ist es ja gerade Quatsch.

Deine Argumentation, der Laie könne das eh nicht verarbeiten (Könntest 
sogar recht haben, wenn ich mir so die heutigen Technik- und vor allem 
Chemiekenntisse ansehe), führt allerdings ziemlich direkt zu einem 
Verbot der Abgabe an Normalsterbliche! Der gleiche Weg wie bei den 
sonstigen Chemieinteressierten. Die bekommen auch praktisch nichts mehr 
legal.

Benzin darf natürlich weiter verkauft werden.

Ach, herrlich.

von Was soll das (Gast)


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>Bislang bekam ich alle SDB. Daher ist es ja gerade Quatsch.

Also war dein Riesenproblem gar keins. Nun ja, auch eine Methode sich 
wichtig zu machen.

Eins noch, der LC50 ist ein Maß für die inhalative Tox. Die meisten 
Zwischenfälle bei Klebern sind übrigens auf zu langes Einatmen bzw. 
Bildung einer explosionsfähigen Atmosphäre bei der Handhabung von großen 
Mengen zurückzuführen.
Die Zahl der erwachsenen Menschen die durch Aufessen von Kleber, für die 
die LD50 maßgebend ist, zu Schaden gekommen sind, dürfte 
vernachlässigbar sein.

>Benzin darf natürlich weiter verkauft werden.

Und Brennspriritus, Salzsäure, Aceton, Terpentin, Salmiak etc aus dem 
Baumarkt.

>wenn ich mir so die heutigen ... Chemiekenntisse ansehe

Na Hauptache du kennst dich aus.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Wie ich schon sagte: ICH MÖCHTE NICHT MEHR AUF DICH EINGEHEN! Begreife 
es endlich!

von Was soll das (Gast)


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>ICH MÖCHTE NICHT MEHR AUF DICH EINGEHEN! Begreife es endlich!

Dann laß es doch einfach sein, oder hast du dich nicht unter Kontrolle?

von Ja (Gast)


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Was soll das schrieb:
> Die meisten
> Zwischenfälle bei Klebern sind übrigens auf zu langes Einatmen

Das ist der Punkt. Bei der kontinuierlichen Handhabung von Klebstoffen 
jeglicher Art und Zusammensetzung, macht die Einforderung und Beachtung 
von Sicherhetsdatenblättern nicht nur zur Sensibilisierung durchaus 
Sinn. Das mindeste ist bei permanenter Verarbeitung eine Schutzmaske 
bzw. ein guter Abzug. Oder man benutzt Industriekleber ohne 
Lösungsmittel. Den kannste dir unter die Nase heben ohne das es dich 
beflügelt ;-)

von Steven (Gast)


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Ja schrieb:
> Industriekleber ohne Lösungsmittel

Wenn du mit Industriekleber Sekundenkleber meinst, stellt sich mir die 
Frage, ob es überhaupt Sekundenkleber gibt mit Lösungmittel?
Ich dachte immer das sei CyanacrylatSÄURE wozu also das Lösungsmittel 
bzw was soll da gelöst sein?

rein Interesse halber...


Gruß

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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Apropos. Was ist das für Kleber, mit den auf kommerziellen Geräten oft 
mal große Elkos an die Platine geklebt werden?

von Ja (Gast)


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Sorry, falsch geschrieben. Kenne auch noch keinen mit Lösungsmittel

von Steven (Gast)


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Ich fände einen Vergleichstest mal interessant, ist noch jemand meiner 
Ansicht?

Interessant finde ich auch den Loctite 3090, er ist 
Cyanacrylat-basierend, zwei-komponentig und spaltfüllend. In 120 Sec 
fest.

@Simon
Meinst du diesen Gelblichen? Würde mich auch interessieren.

Gruß
Steven

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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Steven schrieb:
> @Simon
> Meinst du diesen Gelblichen? Würde mich auch interessieren.

Genau, oft gelb. Selten auch mal weiß.
Ich vermute mal irgendein 2 Komponenten Kleber? Evtl Epoxyd?

von Georg A. (georga)


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Der gelbe kommt mir wie so typische Isopren-basierte Kleber vor (zB. 
Pattex oder Servisol Sprühkleber).

von Steven (Gast)


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Vieleicht ist dieser "ELKO"-Kleber der SikaMelt, der ist gelblich trüb 
und härtet an Luftfeuchtigkeit zu einem nichtmehr schmelzbaren Klebstoff 
aus.

http://deu.sika.com/de/solutions_products/02/03/03a055.html

Gruß Steven

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Ich werde die Klebstoffe bei Gelegenheit testen. Falls jemand Reste hat 
her damit :)

Hier mein unfertiger Artikel:

http://www.mikrocontroller.net/articles/Sekundenkleber_%22Industriekleber%22


Gruß
Steven

von Was soll das (Gast)


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Du hast die Klebekraft von "Schwanheimer" als gut beurteilt. Aus welchen 
objektiven Faktoren leitest du dein Ergebns ab? Zugbelastung?

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Was soll das schrieb:
> Du hast die Klebekraft von "Schwanheimer" als gut beurteilt. Aus welchen
> objektiven Faktoren leitest du dein Ergebns ab? Zugbelastung?

Noch keine, habe kein Vergleichskleber, aber ich dachte ein "gut" ist 
schonmal angebracht, weil ich bisher gute Erfahrungen gemacht habe.
Demnächst werde ich Vergleichstests machen; sobald ich ein kleines 
Testverfahren entwickelt habe, welches auch reproduzierbar ist und ein 
paar verschiedene Klebstoffe habe.

Gruß Steven

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Hallo zusammen!

Ich würde gerne Tests mit den Klebern machen. Was meint Ihr dazu?

* Zugversuch mit Kraftsensor
* Elastizitätstest
* Wassertest

Zugversuch:
Metallkonstruktion mit 5kg Kraftsensor über Hebelarm
je Kleber 3 Tests: Quadratprofil Alu 5*5mm² (ca. 500N)

Elastizitätstest:
Gießen der Klebstoffe in eine PE Form, danach evtl. auf homogene Dicke 
schleifen. Aushärtung durch Zeit.
Klebstoffprofil dann mit Kraftsensor verbiegen (2-Punkt-Biegeversuch)

Wassertest:
polymerisierter Klebstoff eine Woche in Wasser eingelegt 
(Veränderungen?)
evtl auch Quadratprofil (geklebt) -> Zugversuch

von Matthias (Gast)


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Gerd E. schrieb:
> Der Industrikunde nimmt das billigste was die gegebene Aufgabe erfüllt,
> der Privatkunde entweder was billig ist oder tolles Marketingmaterial
> hat.

Private können in der Industrie übliche Kleber gar nicht im freien 
Handel kaufen.

von Bergflitzer (Gast)


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Hallo
Habe mit viiiiiieeeelll Interesse die Beiträge gelesen ;-)
War für mich ne Menge dabei die ich bisher nicht wusste...na ja man kann 
nicht alles wissen.
Aber nur so viel dazu werde da ich Fototechnisch unterwegs bin das ein 
oder andere mal für meinen Bereich anwenden :-)
Gruß
Bergflitzer

von Ja (Gast)


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Der Testbericht nimmt Formen an. Sehr interessant! Testest du alle 
Aufgeführten?

von Steven (Gast)


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Das wird sich herausstellen . Ich werde erst 2 Hersteller vergleichen. 
Wenn eine klare Preisabhängigkeit vorhanden ist, nehme ich die Qualität 
als proportional zum Preis an und mache vorerst keine weiteren Tests. 
Vergleichsklebstoffe sind jene von GS Industries.
So denke ich momentan

Gruß Steven

von Ja (Gast)


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Ich bin gespannt. Hast du Firmen miteinbezogen oder wie bist du an die 
Informationen gekommen? Meine die Beschreibung von Cyanacrylat!?

von Steven (Gast)


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Die Firma Schwanheimer war die einzige von denen, die ich kontaktiert 
hatte, die mir auch zusätzliche und gute Infos zugesandt hat. Die 
Beschreibung im Artikel stammt aus einer e-Mail der Schwanheimer 
Industriekleber GmbH.

Gruß Steven

von Ja (Gast)


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Aha, ich verfolge das Ganze mal gespannt weiter!

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

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Hallo zusammen!

gestern ist der GS-Industries-Klebstoff gekommen.
Der Füllstoff ist sehr langsam, will ich mal nebenbei bemerken.
Der Klebstoff ist gut, aber Schwanheimers ist doch etwas besser, das 
merkt man sofort.

Im Anhang ein Bildchen:
* je 1 Tropfen Klebstoff in Wasser
* oben 5min, unten 8h
* links: GS-Industries Superpower, rechts: Schwanheimer flüssig

Die Wasserfestigkeit links scheint mäßig zu sein.
Nahezu homogene, milchige Trübung. Klebstoff bleibt hart, hat eine hohle 
Kuppel gebildet (ich tippe mal auf H).
Der Schwanheimer dagegen ist innerhalb der 8h nicht in Lösung gegangen, 
sofern man das beurteilen kann. Klebstoff ist hart, keine Kuppel.

Mir wird solangsam Folgendes immer bewusster:
Preis ~ Qualität ~ Wasserfestigkeit ~ Herstellungsaufwand

(~ bedeutet proportional)

Gruß
Steven

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Billigere Sachen sind oft gestreckt mit meist unnützen Füllstoffen. Wie 
beim weißen Schnee eben.
Für einen Test auf Wasserfestigkeit/Feuchtigkeit sollte der Kleber aber 
schon ordentlich abgebunden haben. Würde ich erst nach einer Woche 
machen wollen.

von Ulli (Gast)


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Hallo, BerFix ist bedeutend langsamer in der Reaktion! Habe ihn auch 
schon getestet und direkt in die Tonne gekickt! Glaube das Beispiel in 
dem Video wurde mit einem anderen Kleber geklebt. Bei mir war das 
Ergebnis erschreckend und ich hatte den Bericht zuvor gesehen. Finde die 
Testergebnisse aus dem Video kannst du nicht zum Vergleich in deinen 
Test miteinbringen.

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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@Ulli
Hi, danke für Deinen Beitrag!
Bedeutend langsamer als was? Hast Du einen Vergleich?
Hast Du ihn bei Raumtemperatur verwendet? Wenn der Klebstoff zu kalt ist 
reagiert er langsamer.

Danke schonmal.

@Abdul
Ich werd's mal testen. ;)


Gruß Steven

von Ulli (Gast)


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Hi Steven,
soweit ich weiss, soll man den Kleber zum lagern kühl stellen, aber zum 
verarbeiten auf Raumtemperatur bringen. Damit sich die Zusätze 
entfalten. Klebe meinen Kram seit Jahren schon mit MK-111 15 Euro für 
20g. Leider klebt das Zeug nicht alles, was es verspricht, also dachte 
ich mir ich probiers ma mit Berfix nachdem ich den Bericht gesehen hab. 
Kannste in der Pfeife rauchen. Das Zeug bringts nicht und der Typ am 
Telefon wollt mir weiß machen, ich hätte nicht gesäubert und blablabla!

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Hallo zusammen,

so der Wassertest läuft. Ein Vergleichstest suche ich noch.

Da es mich geärgert hat, dass als Demonstration des Klebers Muttern an 
eine Glasscheibe geklebt wurden, habe ich eine Beispielrubrik im Artikel 
gestartet.
Wer gute Ideen für praxisnahe Beispiele hat, kann mir gerne schreiben 
oder Bilder schicken.

@Ulli
Tut mir leid, dass ich erst jetzt antworte.
Was hast Du denn mit dem MK-111 geklebt was nicht gehalten hat?
Wenn die Industriekleber für dein Klebeproblem geeignet sind, dann kann 
ich Dir mal den Schwanheimer zum testen nahelegen. Ich würde mich 
freuen, wenn Du mir deine Erfahrungen mitteilst.

Gruß Steven

von Mikel M. (mikelm)


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Einen von diesen "Superklebern" hatte ich auch mal vor langer Zeit, 
nannte sich Panzerkleber. Da mein Vorrat alle ist, hab ich neuen 
gesucht, habe mich  jetzt für den Mammutkleber entschieden, in dem ich 
hoffe ein äquivalent zu finden.
  Nach dem Panzerkleber, hab ich mir auch so ein billigkleber von einer 
Messe geholt. 4 Fläschchen für je 5 DM. Das Gespräch lief ungefähr so. 
Ich haben sie den Kleber?. Antw. Ja aber nicht auf der Messe. Ich:was 
kostet er, A: Also die Fläschchen sind viel teurer als der Kleber.. Wir 
einigten uns auf 5DM pro Fläschchen incl Porto waren beide mit dem Preis 
sehr einverstanden. Ich ihm also 20DM überlassen und kurze zeit Später 
hatte ich ihn.
 Der Kleber war Super. Henkel von einer Tasse angeklebt, man sah die 
Klebestelle nicht, würde immer im Geschirrspüler gewaschen, Klebestelle 
ging nie kaputt. Auch andere Sachen. z.B. Antriebsriemen in einem 
Kommerziellen Scanner war gerissen. geklebt, und das Ding lief im 
Dauerbetrieb 24Std weiter, bis der neue Riemen da war. Wurde dann 
vorsorglich getauscht.
 Wenn man ihn Kühl lagert hält er sehr lange, angeblich kann man ihn bis 
-30 lagern. Ich hatte ihn im Kühlschrank.
 Habe eigentlich nur sehr gute Erfahrung damit gemacht, .. wenn man beim 
kleben keinen Fehler macht.
 Wenn der da ist kann ich gerne mal nen Test machen, fragt sich welchen 
ich machen soll.

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Hi Mikel M.,

danke für deine Erfahrungen.
Ich bin gerade auf der Suche nach einer Möglichkeit vorbereitete 
Stahl-Stäbchen zu verschicken, die man dann in einer Testreihe verkleben 
und daran einen Kanister Wasser hängen kann.

Nur ob sich das lohnt weis ich noch nicht genau, nachdem ich annehme, 
dass der Preis die Qualität ausmacht.
Interessant wäre ein kleiner Test aber allemal.


Gruß Steven

Artikel:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Sekundenkleber_-_Industriekleber

von Mikel M. (mikelm)


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Meiner ist noch nicht da, angeblich vor ca 3 Tagen verschickt. Habe mir 
einen Set bestellt, die Sorten 250.1 und 260.1 mit Filler , Remover, 
Speed. für 40€.
 Es gibt auch noch 280.1 (dickflüssiger) und 301 (hochtemperatur).
 Aber im Moment hab ich erst mal den universalkelber gesucht für ein 
paar anstehende sachen.

  Was mich auch Interessiert ist der Black Magic ist für GFK.

Das Angebot bei allen, ich sag mal, "nachmachern" ist irgenwie gleich, 
ich Glaube auch nicht das alle was eigenes entwickeln.Ich glaube d mehr 
was mir der eine Verkäufer damals gesagt haben, das sie alles fertig 
einkaufen, nur in kleinen Fläschchen umfüllen, eigens Label drauf und 
sich das umfüllen gut bezahlen lassen. Darum gibt es auch bei allen das 
gleiche Angebot sprich die Klebersorten, speed, Filler, Remover usw. evt 
gibt es da nur kleine Unterschiede in der Reinheit(evt auch beim 
abfüllen), was dann natürlich unterschiedliche Klebewirkung verursachen 
könnte.
 Wenn man sich die Demos anschaut, alle kleben genau das gleiche, 
erzählen das gleiche, machen die gleichen Experimente. (was jetzt diesen 
flüssig Superkleber betrifft".
 Bin Mal gespannt was aus unseren test rauskommt.

bei Mammut gibt es auch einige Videos, z.B: hier
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=rj7gQN9gZTM
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=csQXSZmpcN8


BTW ich hab nichts mit mammut zu tun, hab ihn selbst noch nicht mal 
verwendet, warte noch auf meine lieferung. der link soll nur zur 
information dienen um sich eine eigene Meinung bilden zu können

von Mikel M. (mikelm)


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So mein Mammut Set ist da. (eigentlich schon etwas länger, hatten aber 
Dank Kabel Deutschland 2 Tage Internetausfall.

Laut Beilage:
Kleber  Viskosität; Temperaturbeständigkeit
250,1 2-5-cPs ; 82°C
260.1 12-22cPs ; 82°C
280.1 90-130cPs ; 82°C
301+ 2200-2800cPs ; 125°C
BlackMagic 350-450cPs ; 82°C

bei allen 5:
Flammpunkt >81°C
Dichte 1.05g/cm3
Härte M58

 Hab zwischenzeitlich auch deine Link durchgelesen. Standen ein paar 
nette sachen drin, klingt mir aber Schwanheimer orientiert. Das man den 
Kleber günstiger herstellen kann durch schlechteres Destillation 
leuchtet mir ein, ich glaube nicht das es wirklich bei den Produkten mit 
Namen gemacht wird. Bei S klingt es ein bißchen so, als wenn alle 
anderen es machen würden. Denn eigentlich bin ich dem geneigt zu glauben 
der mir erzählt hat, das das Abfüllen in Kleinmengen das teuerste daran 
ist. Der mir es dann günstig geschickt hat, und mit dem ich super 
Klebeerfolge hatte.

von Markus Z. (Gast)


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Hallo. Na klaro ist abfüllen in Kleinmengen teuer. Ein hoch auf den Sinn 
des Mengenrabattes & Co. Irgendwo müssen die Preise ja herkommen. Gleube 
nicht dass das Abfüllen so eine Riesen Preisspanne ausmacht.Glaube auch 
eher an die logischere Variante mit der Qualität,sprich destillation 
usw. Und was ist mit den rundsubstanzen..?Alles was nix is verschwindet 
dann eh bald vom Markt, oder?Seh den Schwahnheimer immer auf Messe, 
glaubt ihr ich soll mir mal so ein Teilchen zulegen oder lieber einen 
anderen? Mammut? XY?Er soll dann so ziemlich alles kleben können und das 
am liebsten schnell und gut;)

von Markus Z. (Gast)


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Ups, wer meine Schreibfehler findet darf sie behalten, Sorry :)

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Hallo Mikel M.

Dass das Umfüllen der Grund für den Preis ist, kann ich mir nicht 
vorstellen.
Höchstens bei den günstigeren. Loctite wird den Klebstoff ebenfalls 
selbst herstellen.

Gruß
Steven

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Hallo Markus,

Ich kann Dir einen der teureren empfehlen, weil ich mit Schwanheimer zu 
frieden bin. Ob man den Untschied zwischen Mammut und Schwanheimer 
deutlich merkt weis ich nicht, aber man kann ihn mit Sicherheit spüren. 
Zwischen Hosch und Schwanheimer ist sicherlich kein nennenswerter 
Unterschied.
Bei Mammut habe ich den Eindruck dass der Füller etwas zu langsam mit 
dem Klebstoff reagiert.

Alles kleben und schnell und gut können alle bei richtiger Anwendung. 
Für meinen Geschmack könnte der Kleber aber nicht gut genug sein. Damit 
ist er für mich universaler.

Nach meiner derzeitigen Ansicht ist die Faustregel, je höher der Preis 
desto höher die Güte. Natürlich können Preisunterschiede auch von der 
Abfülltechnik oder vom Wirtschaftlichen her kommen.

Und ich würde auf einen Reiniger ohne Aceton achten, bzw einen mit dem 
man Kunststoffe reinigen kann. (Schwanheimer 1:1 mit Wasser)

Der Reiniger von Schwanheimer und vergleichbare, helfen auch sehr gut 
beim Flecken entfernen durch Anlösen von Harz, Tinte, Fett, Öl, und 
andere Klebstoffe usw..

Schwanheimer hilft übrigends bei Klebeproblemen gerne weiter per Telefon 
und E-Mail. Bestimmt sind vergleichbare Hersteller aber genauso 
freundlich.


(Wieder etwas Schwanheimer-lastig, aber ich mach mich ja nicht über 
einen Klebstoff schlau, den ich nicht besitze.)

Gruß Steven

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Da fällt mir noch etwas ein.
Alu klebt sich relativ schlecht, wogegen Stahl sehr gut funktionert. 
Wird wohl mit dem Material ansich zu tun haben. Ich schätze mal, dass an 
Alu die Adhäsion allgemein etwas geringer ist, als bei anderen Stoffen.

Ich kann die "Industriekleber" für kleine bis mittlere Klebeflächen sehr 
empfehlen. Jedoch muss man Erfahrungen sammeln, die ich Versuche auf der 
Artikelseite zusammenzutragen. Gerne könnt Ihr euch beteiligen und eure 
Klebetipps für bestimmte Materialien, Anwendungsbeispiele oder 
interessante Ideen mit einbringen.
Sekundenkleber - Industriekleber

Gruß Steven

von Markus Z. (Gast)


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Hallo Steven.Also,ich hab mich jetzt mal an deinen Tip für Schwanheimer 
gehalten und denen mal mein Klebproblem (Gummi aud Metall und nicht 
passgenau)per E-Mail geschildert und nach 1/2 Stunde -!!!-gleich eine 
Antwort bekommen, in der mir ein Kleber empfohlen wurde.Dazu hab ich 
auch ne kurze Einweisung bekommen,wie ich das Ganze am besten klebe auch 
mit kleinen Bildchen :)! Fand ich gut weil ich erstens selbst nicht auf 
diesen Kleber gekommen wär über die Internetseite und zweitens warn se 
verdammt schnell :)
Hosch hab ich mal kontaktiert, kam aber noch nix zurück-das war vor zwei 
Tagen-.Wenn die sich net melden, ob sie was haben,nehm ich gleich den 
von Schwanheimer,ansonsten ruf ich beide Firmen mal an und lass mich mal 
am Telefon beraten :)Der kompetentere erhält den Zuschlag!

von Markus Z. (Gast)


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-und teuer find ichs trotzdem noch,aber wenn mich das Teil überzeugt 
nehm ich sowas in Kauf-Hauptsache das Ergenis hält!

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Hi Markus,

was genau haben sie Dir denn empfohlen und um welches Klebeproblem geht 
es denn?

Ich hoffe für Schwanheimer und für Dich, dass dein Metall-Gummi-Problem 
dann auch hält.

Ja der Klebstoff ist teuer, aber Du kannst Ihn für weitere Probleme 
anwenden. Er ist sehr ergiebig, da man weniger als ein Tropfen für die 
meisten Fälle braucht.

Gruß Steven

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Markus Z. schrieb:
> Hosch hab ich mal kontaktiert, kam aber noch nix zurück-das war vor zwei
> Tagen-.Wenn die sich net melden, ob sie was haben,nehm ich gleich den
> von Schwanheimer,ansonsten ruf ich beide Firmen mal an und lass mich mal
> am Telefon beraten :)Der kompetentere erhält den Zuschlag!

In deiner Internet-Manie solltest du aber noch Raum für das WE 
einplanen. Oder hast du gedacht, da arbeitet jemand samstags??

von Markus Z. (Gast)


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So, jetzt hab ich aber noch einen Werktag eingeräumt und immer noch 
keine Antwort bekommen..@Steven:Ich wurde nach dem Material,der 
Flächengrösse, Passgenauigkeit etc gefragt und mir wurde daraufhin die 
Nr.100 vom Kleberprogramm für meine Fläche empfohlen.Glaube das ist der 
Urkleber von Schwanheimer und der wird auf Messen vertrieben.Der sollte 
das Problem lösen.Das der auch andere Sachen klebt haben Sie mir auch 
erzählt.Also kann ich das Zeug dann wenigstens auch für andere Sachen 
gebrauchen.Für grössere Flächen wäre es ein anderer Kleber.Ein Gel mit 
ner längeren Aushärtezeit das dann flexibel bleibt und für hohe 
Temperaturen geeignet (140Grad)ist (brauch ich aber auch 
nicht).Mittlerweile glaub ich man kann ALLES kleben!?

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Man kann tatsächlich vieles Kleben. Eingeschrängt wird nur durch die 
Flächengröße, Schlagfestigkeit, geringe Aushärtezeit, eingeschränktes 
Spaltfüllvermögen und Elastizität. Das sind die Einschränkungen die mir 
einfallen.

Gruß Steven

von Lothar I. (z-bahner)


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Hallo,

dieses Thema ist zwar schon ein paar Monate alt.

Habe es jetzt erst durch längerer Abwesenheit gefunden,

da ich auf der Suche nach Kleben oder Löten von Metallen bin.

Mein Anliegen geht in Richtung kleben von Aluminium-Profile.

Es sollen keine Stoßfugen sondern Überlappungen geklebt werden.

Die Materialstärke, glaube ich, ist nicht so relevant, vielmehr

die Klebefläche. Diese geht von 1cm im Quadraht bis zu 4 cm im Quadraht

oder länger.

Es sind senkrechte sowie waagerechte Verbindungen. An den Nähten oder

Verbindungen wird nicht gezehrt oder gezogen. Ein Gestell oder Vitrine

aus Aluwinkel 80 cm breit mal 50 cm hoch und tief 6 cm soll über eine 
Rolle

( Seilzug ) hoch und runter bewegt werden.

Hier im Thread wurde viel oder so gut wie gar nicht auf Klebe.. oder 
Haft..

bzw. Haltbarkeit eingegangen, obwohl Klebesorten genannt wurden.

Interessant fand ich die Ausführung von Steven (( ovular )) am 12.6.2012

dort wurde der Kleber von Mammut und Schwanheimer erwähnt.

Aber keine konkrete Aussage gemacht.

Außer ein paar Minuten  später . .....

Zitat ::::::. Alu klebt sich relativ schlecht................

Daher frage ich nochmals gezielt nach.
______________________________________________________________________ 
_
Klebt Mammut oder Schwanheimer einfaches Alu, nicht eloxiert.????????
______________________________________________________________________ 
_

Videos wurden hier schon verlinkt

Bitte keine fundierten Antworten über chemische Zusammensetzung.


MfG
Lothar

von Harald W. (wilhelms)


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Lothar Imcke schrieb:

> Ein Gestell oder Vitrine aus Aluwinkel soll über eine Rolle
( Seilzug ) hoch und runter bewegt werden.

Wenn eine Klebestelle darüber entscheiden soll, ob das Ding runter
fällt oder nicht, würde ich mich darauf allein nicht verlassen,
sondern zusätzlich verschrauben oder vernieten.
Gruss
Harald

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Hallo Lothar,

ich kann dir zu einem guten 2-Komponenten Epoxid oder Methacrylatkleber 
raten. Das kann aber mit den langen Wartezeiten schwer werden, ein 
Gestell zusammen zu kleben. Somit kann ich Dir Versuche mit einem 
Industriekleber nahe legen, wenn Du mal sowas ausprobieren willst.

Daher dass ich mit Alu noch keine guten Erfahrungen gemacht habe, würde 
ich Dir raten bei dem Klebstoffhersteller anzurufen und nachzufragen.
Jedoch wurde mir auch schon erklährt, dass man Alu genausogut kleben 
könne, was ich jedoch nicht bestätigen kann.
Also bleibt nur noch "probieren geht über studieren".

Die Flächen müssen auf jedenfall sauber und fettfrei sein. (z.B. 
Quickleen als Reinigungsmittel)
Gegebenenfalls vor dem Reinigen etwas anrauen, das herhöht die 
Klebefläche um einige Prozent.

Was Du im Endefeckt verwendest ist Dir überlassen.

Mit Schrauben ist man auf jedenfall auf der sicheren Seite, wie Harald 
schon schrieb. Dann kann man aber auch den Kleber weglassen.

Klebstoffhersteller findest Du auf meinem immernoch unfertigen Artikel.
Sekundenkleber - Industriekleber
Methacrylatklebstoff gibts von Bestklebstoffe, Devcon und anderen...

Gruß Steven

von Lothar I. (z-bahner)


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Hallo,

danke für die schnelle Antwort.

Mit Schrauben oder Nieten ... nee geht nicht .


vorne U-Profil 20x40x20

hinten 4 Kant-Rohr 10x10x10x10.


Daher dachte ich ans kleben.

Von Mammut soll es ein Tubenkleber geben den man mit einer
Secomastkispritze aufträgt, ähnlich Installations Kleber
für Fugenabdichtung.

Wenn alle Stricke reißen muß ich mal Alu-Weichlöten versuchen. AL 390

Lothar

von Georg A. (georga)


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> oder Nieten ... nee geht nicht .

Warum nicht? Nur aus ästhetischen Gründen? (Blind)Nieten geht wirklich 
ruckzuck und hält viel aus, bin inzwischen Fan davon.

von Lothar I. (z-bahner)


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Hallo Georg,

Blind - Nieten ist eine schöne und schnelle Sache,
nur..............

hinten ist 4 Kantrohr und vorn ist die glatte Wange vom U-Profil.....

dann schauen die kleinen abgeknipsten Zugnippel aus dem Niet...

Beim einstellen in den U-Winkel könnte man sich die Haut verletzen....

ODER....


Lothar

von Georg A. (georga)


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> dann schauen die kleinen abgeknipsten Zugnippel aus dem Niet...

Verstehe ich nicht. Die zusammengequetschten Hülsen wären im 4-Kantrohr 
unsichtbar, "aussen" sichtbar wären nur die flachen Nieten selbst. Das 
trägt gerade mal so 1-2mm auf und ist eigentlich glatt (mit richtiger 
Nietenlänge und passender Zange...).

von Lothar I. (z-bahner)


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Hallo Georg,

dann müßte ich das 4 Kantrohr aufbohren.



     ....  ....
     .        .
     .        .
     .        .
 ........  ....................



Lothar

von Georg A. (georga)


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Versteh ich immer noch nicht ;) Ein Loch im Vierkantrohr reicht...

     ..........
     .  NNN   .
     . NNNNNN .
     .  NNNN  .
 ........NN....................
        ~~~~

Den inneren Nietenkopf im Rohr jetzt mal übertrieben dick gezeichnet...

Oder hier mit schönerem Bild:

http://www.pelster.org/Blindniete-Standard.html

von Lothar I. (z-bahner)


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Hallo Georg,

genau das möchte ich nicht. (((( aufbohren muß ja größer sein als die 
Nietenzange.,, und ohne aufbohren liegt der Zugpunkt mittig am 4 
Kantrohr. ))

werde mir einiges durch den Kopf gehen lassen.


Jetzt ruft erst einmal das Bett.

Lothar

von amateur (Gast)


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@Lothar
Du solltest @Georg erklären, dass du nicht von hinten Nieten kannst - 
warum auch immer - sondern nur von vorne. Dazu müsstest Du natürlich die 
ganze Nietzange durch den nach vorne liegenden Teil des Rohres schieben 
(riesen Loch) um an der Rückseite (kleines Loch) den Niet zu setzen.

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Georg meint übrigends das Ganze von der anderen Seite zu Nieten. Also 
von der U-Shiene in das 4 Kantrohr...

Aber wenn du laut Deiner Zeichnung solche großen Flächen hast, und die 
sehr gut aneinanderliegen (Spalt <0,3mm) kannst Du das mit viel liebe 
und vorbereitung auch kleben.

Gruß Steven

von Lothar I. (z-bahner)


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Hallo,


Mein Lot (( AL390 )) ist heute angekommen und der erste Versuch das 
Aluprofilstück zulöten wurde gestartet.  In das U-Profil wurde eine 
kleine Platte eingelötet

Ich habe mir das viel schlimmer vorgestellt, nach dem ich mich in 
anderen Foren und bei YouTube sowie bei der Fa. Henkel in Köln schlau 
gefragt habe.

Mir wurde auch Klebeverfahren vorgeschlagen, aber Stumpfnähte , die noch 
etwas tragen sollen, sind so nicht haltbar zu machen ???? Es sei, man 
macht Flächenklebung oder unterfüttert die Stumpfnähte mit einen Träger. 
Ich habe auch Stumpfnähte mit Tubenkleber gemacht, diese konnte ich 
wieder auseinanderziehen bzw. biegten sich durch. Nahtstärke 1,5 mm.
Hier  ein paar Bilder, Die Naht muß noch gesäubert werden


Lothar

von F. F. (foldi)


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Dann will ich auch noch meinen Senf dazu geben.
Das Zeug von der Messe funktioniert (ausnahmsweise) wirklich. Neos mit 
geklebt. Risse im Board schnell zu gemacht und weiter gesurft. Greift 
auch nicht der Kern an.
Ich benutze verschiedene Kleber, auch beruflich.
Für viele Anwendungen benutze ich Elch oder Beko (eigentlich nur noch 
Beko).
Das sind solche Kartuschen wie sie für Silicon verwendet werden. Beko 
klebt schneller. Ich sage immer: Damit kannst du eine Kugel aus dem 
Kleber, Stroh, Sand, Scheiße, Pisse und Haaren formen, einen Haken 
reindrehen und am nächsten Tag ein Haus dran aufhängen.
Entschuldigt die Ausdrucksweise, aber das Zeug ist genial.
Sekundenkleber, verschiedene, für verschiedene Anwendungen, nehmen ich 
nur noch von Loctite, alle anderen härten immer weiter aus, sodass sich 
die Klebung von selbst löst. Kann man gut im Bad ausprobieren. Klebt mal 
einen Cent an eine Fließe und wartet. Nach einer Woche fällt der Cent 
von selbst von der Wand.
Dann hab ich noch einen Kleber um Schuhe zu besohlen und das war es auch 
schon. Damit klebe ich so ziemlich alles.

von tomtom (Gast)


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@foldi

Was nimmst Du um Schuhe zu besohlen?
Pattex hält nicht so richtig (Nach Anwendungshinweis verarbeitet)

Tom

von F. F. (foldi)


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tomtom schrieb:
> @foldi
>
> Was nimmst Du um Schuhe zu besohlen?
> Pattex hält nicht so richtig (Nach Anwendungshinweis verarbeitet)
>
> Tom

Hallo Tom!

Ich nehmen schon seit Jahrzehnten Kövulfix.
Früher gab es den Schuhmacherbedarf um die Ecke, aber den gibt es nicht 
mehr. Jetzt gibt es dafür "Langlauf" im Netz.
Bei vielen günstigen Schuhen lohnt das kaum, aber bei teuren oder 
welchen die einem lieb sind, weil man sie so gern trägt.
Aber das kennst du ja, wenn du so was auch selbst machst.

Frank

von Jutta (Gast)


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hallo,

ich habe den Schwanheimer Industriekleber auf der Baumesse Bau 2014 
gekauft, am Stand. Habe den Kleber ohne Auffüller.

Wollte den Deckel von meiner Teekanne kleben genau gesagt den 
Keramikknopf der abgebrochen war durch Sturz.

Nach dem ersten Versuch ging der Knopf wieder ganz locker ab als ich die 
Kanne nach ein paar Tagen wieder in die Hand nahm und ich war total 
sauer, da bei der Vorführung auf der Messe alles super geklebt hat.

Ich habe dann im Netz nach Forenkommentaren gesucht zu dem Kleber und 
irgendwo sogar bösen Kommentar dazu im Netz hinterlassen, weiss nicht 
mehr genau wo. Das tut mir jetzt leid, dann beim zweiten Versuch hat es 
dann doch funktioniert, hält jetzt gut auch nach Abspülen also nach 
Kontakt mit Wasser, schon seit ein paar Monaten. Habe beim erstenmal 
irgendwas falsch gemacht.

Tja das wollte ich nur loswerden,(schlechtes Gewissen) ist also doch 
ziemlich gutes Zeug das ich empfehlen kann.

Jutta

von F. F. (foldi)


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Jutta schrieb:
> Habe beim erstenmal
> irgendwas falsch gemacht.

Vermutlich nicht genug Kleber, sodass die Bruchstelle nicht gesättigt 
war.

Der Nachteil bei diesen ganzen Sekundenklebern, sie härten immer mehr 
aus, bis das angeklebte Teil irgendwann einfach so abfällt.

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Hallo Jutta,

das liegt daran, dass Keramik porös ist und den Klebstoff aufsaugt. 
Somit ist dann nur noch sehr wenig Klebstoff zwischen den Klebeteilen. 
Wenn man den Versuch aber ein zweites mal gestartet hat, sind die Poren 
vom ersten Klebeversuch geschlossen und der Klebstoff hält.

Ich kann genau dieses Vorgehen empfehlen:
- Klebstoff vom porösen Material aufsaugen lassen; an beiden Seiten. 
Nicht zu viel, nur bis jede Stelle etwas abbekommen hat.
- Stehen lassen, bis sich die Stelle nicht mehr klebrig anfühlt. (ein 
paar Sekunden) Notfalls kann man die Stelle eine Weile anhauchen. (Mit 
Wasser abspülen geht auch, deformiert aber die Bruchstelle)
- danach sollte der Klebstoff nicht mehr aufgesaugt werden und man kann 
mit wenig Klebstoff, einseitig aufgetragen, die Stelle ordentlich 
kleben.

F. F. schrieb:
> Der Nachteil bei diesen ganzen Sekundenklebern, sie härten immer mehr
> aus, bis das angeklebte Teil irgendwann einfach so abfällt.

Vieleicht mal was anderes versuchen als Uhu oder Patex.
Guten, günstigen Sekundenkleber gibt es bei Reichelt und nennt sich 
Wiko.

Viele Grüße
Steven

von F. F. (foldi)


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Steven (. schrieb:
> Vieleicht mal was anderes versuchen als Uhu oder Patex.
> Guten, günstigen Sekundenkleber gibt es bei Reichelt und nennt sich
> Wiko.

Ich habe das auch bei Loctite und anderen Industrielle Bern erlebt. Wir 
haben dann mal Pfennige auf Fliesen geklebt, mit verschiedenen Klebern. 
Lediglich die Zeit war unterschiedlich, runter vielen sie alle.
Gut, das ist lange her und vielleicht hat sich ja was getan?

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Womöglich sind emailierte Flächen ähnlich wie Glas mit einer 
Wasserschicht überzogen. Deshalb finde ich persönlich den Test weniger 
aussagekräftig.
Ein Pfennig hätte aber auch mit früheren Cyanacrylatklebstoffen ewig an 
der Wand halten sollen.

Gruß Steven

von Cyblord -. (cyblord)


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Steven (. schrieb:
> Ein Pfennig hätte aber auch mit früheren Cyanacrylatklebstoffen ewig an
> der Wand halten sollen.

Ja das denke ich auch. Gerade im Modellflug werden ganze Flugzeuge 
(solche aus Schaum wie EPP, Elapor und wie die Marken alle heißen aber 
auch Holzmodelle) nur mit CA geklebt. Das hält ewig und drei Tage. 
Selbst auf dem Feld notdürftig reparierte Stellen brechen niemals mehr 
an der Klebestelle ab, sondern daneben.
Bei arbeiten mit CA empfiehlt sich auch Aktivatorspray.
Eine Seite leicht mit Aktivator besprühen, die andere DÜNN mit CA 
einstreichern. Ganz kurz ab lüften lassen, dann aneinanderpressen.
Das sollte sofort anziehen und auch halten.

von p. pimmel (Gast)


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Ich klebe gerne alles was sich mit Aceton anlösen lässt mit Aceton oder 
wenn es schnell gehen muss mit Dichlormethan. Gibt keine bessere 
Methode, damit habe ich schon Windschilder von Motorrädern geklebt. 
Trocknet transparent ab und verschweißt kalt.

Wo wir grad beim Abzocken sind: Revell verkauft den "Contacta 
Professional". Das ist im Endeffekt Lösungsmittel mit etwas gelöstem PS 
in einer hübschen Dose.

von Hp M. (nachtmix)


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p. pimmel schrieb:
> wenn es schnell gehen muss mit Dichlormethan.

Bekommst das denn noch?


Steven (. schrieb:
> Da es mich geärgert hat, dass als Demonstration des Klebers Muttern an
> eine Glasscheibe geklebt wurden,

Du hast völlig Recht.
Warum haben die die Muttern nicht einfach festgenagelt?

von bianchifan (Gast)


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Ich habe ein kleines Problem.
Als ich die Gläser einer Radbrille wechseln wollte, habe ich mich 
zunächst versehentlich drauf gesetzt. Die Nachtsichtgläser gingen noch 
problemlos raus, das linke Polarisationsglas wollte aber nicht so recht, 
die Passung ist recht stramm. Beim erhöhten Krafteinsatz zerbrach dann 
die Geschichte.
Der Rahmen ist aus Grilamid TR90 gefertigt, gibt es da eine 
Klebemöglichkeit?
Super Glue niedrigviskos ist vorhanden, ich habe damit auch schon 
Kunststoffe verklebt, allerdings größere Flächen ohne Spannung.
Ich habe verschiedene "Primer" gefunden, Polyamide sind bei keinem 
gelistet.
Bei zweien steht was von PTFE, bei zwei weiteren wird dieses explizit 
ausgeschlossen. Lt. techn. Datenblättern soll sich die Aushärtung 
verzögern, bei einem um mehrere Sekunden, bei einem um 1-2 Minuten. In 
einem Ratgeber wird Primer + Aktivator empholhen + 24h Aushärtezeit, das 
soll 30% mehr Belastbarkeit bringen.
Zur Not könnte ich die Gläser(Polycarbonat) auch "passender" arbeiten 
und komplett einkleben.

von p. pimmel (Gast)


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Mal mit Essig-Essenz versuchen (Probe machen!). Polyamid ist gegen 
Essigsäure unbeständig. Die Frage ist nur: Gehts kaputt und wird klebbar 
oder gehts nur kaputt?

von p. pimmel (Gast)


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Hp M. schrieb:
> Bekommst das denn noch?

Ja. Entweder du kennst deinen Apotheker gut und er rückt die ganze 
Flasche raus, wedelt noch etwas mit dem Finger und gut is.
Oder du gehst zu Modulor und kaufst es da. (Schon krass, da so ein Zeug 
quer durch die Republik geworfen werden darf).

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Und nicht vergessen "Superglue - be careful"
Beitrag "Tipps und Tricks für Sekundenkleber"

sonst wird man schnell zum vierten Affen gemacht
http://www.derwesten.de/politik/merkel-weist-taeuschungsvorwurf-zurueck-id10662371.html

von bianchifan (Gast)


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p. pimmel schrieb:
> Polyamid ist gegen
> Essigsäure unbeständig.

Ich hatte früher mal eine teflonbeschichtete Bratpfanne, Essig hat der 
eigentlich nicht geschadet..Du meinst sicherlich Ameisensäure.
Selbst wenn ich welche hätte, das müsste ich viel zu lange fixieren.

Also CA pur, oder + Primer, oder +Primer + Aktivator

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Hi bianchifan,

ich kenne leider den Kunststoff nicht.
Kannst ja mal bei nem Klebstoffhersteller nachfragen.

Aber Primer + Aktivator kann nie schaden.

In der Gebrauchsanweisung die ich gerade da habe, steht folgendes:
- Primer erhöht die Aushärtedauer und die Zugfestigkeit
- Primer wie folgt aushärten lassen:
   - PTFE 2h
   - PE, PP 2-8h
   - POM, PET, TPE 3h
   - 8h wird empfohlen
- Aktivator erhöht Zug- und Scherfestigkeit

Wenn man den Aktivator mitbenutzt hat man halt eine viel kürzere 
Korrekturphase
Ich würde mal versuchen zu erst den Aktivator auf eine Seite 
aufzubringen, Minute ablüften lassen, Primer auf beide Seiten, Minute 
ablüften lassen, wenig CA auf die nicht mit A benetzte Seite, und 
zusammenfügen.
Vorher natürlich reinigen, am besten finde dafür acetonfreier 
Bremsenreiniger (wenns der Kunststoff verträgt). Einfach großzügig 
einsprühen und abtropfen lassen, nicht wischen.

Vorher verschiedene Klebeversuche machen (mit ähnlichen Kunststoffen), 
ist auch immer von Vorteil.

Gruß
Ovu

: Bearbeitet durch User
von bianchifan (Gast)


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Steven (. schrieb:
> Kannst ja mal bei nem Klebstoffhersteller nachfragen.

Habe ich gemacht, bislang aber noch keine Antwort erhalten.

Steven (. schrieb:
> Ich würde mal versuchen zu erst den Aktivator auf eine Seite
> aufzubringen,

Mit Sicherheit nicht, der Primer ist immer das erste, der Aktivator das 
letzte. In zwei Gebrauchsanweisungen für schwierige 
Kunststoffverklebungen ist die Reihenfolge wie folgt beschrieben:

1. Kunststoffreiniger, 5 min ablüften
2. Primer beidseitig, 2-3min ablüften
3. Kleber einseitig dünn applizieren, fügen
4. Aktivator aus ca. 30 cm Entfernung auf Klebespalt spühen, pressen

von Cyblord -. (cyblord)


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bianchifan schrieb:
> Steven (. schrieb:
>> Kannst ja mal bei nem Klebstoffhersteller nachfragen.
>
> Habe ich gemacht, bislang aber noch keine Antwort erhalten.
>
> Steven (. schrieb:
>> Ich würde mal versuchen zu erst den Aktivator auf eine Seite
>> aufzubringen,
>
> Mit Sicherheit nicht,

Warum fragst du hier wenn du sowieso alles besser weißt. Aktivator auf 
eine Seite ist durchaus übliche Praxis.

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Was man auch versuchen könnte ist ein Acrylatglebstoff
http://tewipackshop.de/de/3M-Scotch-Weld-DP-8010-0707801045
Speziell für Kunstoffe und niederenergetische Kunststoffe
Der ist mit Glasperlen gefüllt um den Abstand einzuhalten.
Ist bei mir im Kühlschrank, kannst dein Teil ja herschicken.

@ bianchifan
Mag sein. Wäre ein Versuch wert es so zu tun, wie ich beschreiben hatte.
Aber Sprühaktivator ist für mich eh quatsch, ich pinsle lieber und 
überlege "wohin damit" bevor ich klebe. Zudem härtet der CA bei 
Sprühaktivator ungleichmäsig aus. Aktivatorverschwendung und 
Luftverpestung stören mich auch..........

Ruf mal bei Schwanheimer an, oder schreib ne e-mail. In Kürze hast ne 
Antwort!

: Bearbeitet durch User
von bianchifan (Gast)


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Steven (. schrieb:
> http://tewipackshop.de/de/3M-Scotch-Weld-DP-8010-0707801045

Zähelastische 2K modifizierte Acrylatkleber habe ich hier rumliegen, sie 
sind für meinen Fall ungeeignet, ich nutze sie für flächige 
Verklebungen.
Sie härten stärker aus als Pattex/Kövolufix.
Unter dem obigen Link findet sich:
> Ausnahmen:
>     Nicht geeignet für: Polyimide,

Mittlerweile habe ich zwei Antworten auf meine Anfragen erhalten, von 
Primern wurde mir abgeraten.
Nur Schwanheimer hat Aktivatoreinsatz empfohlen.
Zunächst werde ich noch weitere Antworten abwarten.

von p. pimmel (Gast)


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bianchifan schrieb:
> Ich hatte früher mal eine teflonbeschichtete Bratpfanne, Essig hat der
> eigentlich nicht geschadet..

Das glaube ich gerne. Es war ja auch PTFE, nicht PA.
PA streckt ab 100 Grad langsam die Segel. Damit kriegst du auf Dauer 
nicht mal Öl zum brutzeln.

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Gut der Acrylatklebstoff ist wahrscheinlich wirklich nix dafür. 
Trotzallem, finde ich nix darüber, dass Polyimide auch Polyamide mit 
einschließen.

Laut
http://www.emsgrivory.com/fileadmin/ems-grivory/documents/brochures/Grilamid_TR_19-09-2014_de.pdf
ist Grilamid TR 90 hoch transparent. Bist du sicher, dass der Rahmen aus 
TR90 ist?

Bei TR90 bringen diese Primer scheinbar tatsächlich nichts. Ich dachte 
immer, das kann man überall draufschmieren. Sorry dafür.
Mit Aktivator würde ich trotzdem die Klebefläche bestreichen. Nur kein 
Sprühaktivator, womöglich bleiben damit Rückstände zurück.

Gruß
Steven

: Bearbeitet durch User
von p. pimmel (Gast)


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In der diskutierten Zeit wäre wahrscheinlich schon längst eine Gipsform 
gegossen und mit einem Kunststoff seiner Wahl (bspw. langsam härtendes 
Epoxidharz) gefüllt.

Aber wir basteln ja. :D

von bianchifan (Gast)


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Steven (. schrieb:
> Aber Primer + Aktivator kann nie schaden.

Letztendlich habe ich mich für diese Lösung entschieden.

Da ich annehme, dass mein vor Ort erstandenes Industriekleber-Sortiment 
von Gluetec stammt, zumindest aber der WIKO-Produktreihe sehr ähnelt, 
habe ich mich für einen WIKO Zusätzesatz entschieden:

Primer + Aktivator(Pinsel) + Filler

Somit konnte ich einen weiteren Versuch starten und die noch vorhandene 
Lücke einer mit Tesa-CA-Gel porös geklebten Espressotasse schließen.

Was ich nicht zu hoffen gewagt hätte ist eingetroffen, alles hält:

1. TR90-Brillengestell

- Bruchstellen (teilsweise aufgefächert) mit Kunststoffreiniger 
gesäubert und ablüften lassen
- Primer mit Pinsel aufgetragen und ablüften lassen
- Da mir der Auftrag visuell zu hoch erschien und der Flüssigkeit 
suggerierende Glanz auch nach 5 min noch vorhanden war, habe ich die 
"Trocknung" mit dem Heißluftfön meiner Rework-Station beschleunigt.
- Aktivator auf die bessere, nicht sichtbar aufgefächerte Seite zu dünn 
als möglich aufgetragen
- CA-Kleber auf die Gegenseite ebenfalls dünnstmöglich aufgetragen incl. 
Fächerüberdeckung. Stress- und dosierpipettenbedingt geriet der Auftrag 
leider nicht so dünn wie gewünscht :((
- Nach dem Fügen ca. 3min händisch zusammen gepresst und für 36h weg 
gelegt.

Anschließend habe ich die leider reichlich überstehenden Kleberrückständ 
mit Cutter/Dremel grob entfernt.
Ein erstes vorsichtiges Einpassen eines Glaspaares überstand das Gestell 
problemlos, ebenso eine längere Probefahrt.
Zwischenzeitlich wurden die Gläser mehrfach gewechselt, mit deutlich 
weniger Achtsamkeit und spürbarer Verbiegung des Gestells.
Es hält inzwischen seit mehr als 14 Tagen.
Vielleicht ist Beischleifen und neulackieren noch eine Option.

2. Espressotasse
Vor längerer Zeit hatte ich eine Espressotasse mit CA-Gel für poröse 
Materialen, speziell Keramik, geklebt.
Eigentlich nur, um das Kleberverhalten auszutesten für ein anderes 
Projekt.
Bei der tasse war der Henkel in drei Teile zerspungen, die sich nicht 
mehr zu 100% fügen ließen, da die zerprungene Glasur Fremdmaterial 
mitgerissen hatte. An der oberen Kontaktstell zum Tassenkörper blieb ein 
großer Spalt bis fast 3mm, die Aufstandsfläche lag bei ca.40%, die Tasse 
war nicht benutzbar.
An dieser Lücke habe ich mich mit dem Filler ausgetobt, immer schön 
abwechselnd, Kleber, Filler eingetreut, Kleber...
Und für mehrere Tage in die Ecke gestellt.
Bombenfest.

von Oldtimer Spezi (Gast)


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Schwanheimer Industrie Klebstoff.
Ich habe das Zeug diese Jahr auf der Retro Classic gekauft.

In der Präsentation machte der Kleber einen guten Eindruck.

Aber in der praktischen Anwendung, habe ich die Klebungen wie in der 
Präsentation nachvollzogen, darüber hinaus auch weitere Klebungen von 
Glas auf Metall, Gummi (NBR) und unterschiedliche Kunsstoffe.
Alle Teile sorgfälltig gereinigt und genau nach Hersteller Angaben 
angewendet.

Resultat: Entäuschen, O-Ringe stumpf aufeinander geklebt, lässt sich 
mühelos wieder auseinander ziehen. Bei den anderen Klebungen war es 
nicht anders.
Ich konnte keinen Unterschied zu einem CA-Kleber der nur ein bruchteil 
kostet festellen.

Das Produkt ist überteuert, wir durch uminöse Ausstellertricks angeboten 
und hält nicht.
Ich beurteile den Scwanheimer Industiekleber nach meinen gemachten 
Testklebungen als mangelhaft und sehr teuer. Ich rate vom Kauf ab und 
werde den Kleber entsorgen.

von Holger S. (strabe)


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Wenn du beim Vorführer kaufst, immer das Fläschchen kaufen,mit dem er 
vorführt.....  :)

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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... und der spektrographische Vergleich des Klebstoffes vom Vorführer 
stimmt mit Loctite 401 überein xD

von Steven (. (ovular) Benutzerseite


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Ich habe Backsoda (Natriumhydrogencarbonat) mal als Füllstoff getestet. 
Das leicht basische Salz reagiert gut mit Sekundenkleber. Die 
ausgehärtet Masse ist stabil und lässt sich leicht schleifen.

Witterungs- und Temperaturbeständigkeit noch nicht getestet.

Natriumhydrogencarbonat soll sich schon bei ca 50°C zersetzen und ist 
etwas Wasserlöslich. Also dürfte es für Warmfeuchte Umgebungen nicht 
geeignet sein.

Wer viel füllen will :

Füllstoff für 0,04€ / 20g
https://www.amazon.de/gp/product/B00BBYF0V8

Sekundenkleber 500ml für 1,33€ / 20g
http://www.at-verbundwerkstoffe.de/klebstoffe/sekundenkleber-ca-kleber/duennfluessig/426/super-glue-15

Der Wiko ist übrigends sehr gut. Ich sehe bisher keinen Unterschied zum 
Schwanheimer. Ich habe sogar den Eindruck, dass Wiko besser "babbt". :)

Gruß
Ovu

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