Hallo,
> ein ARM ist eine andere Grössenordnung als ein simpler PIC
also die Perepherie in einem PIC hat auch so ihre Tücken und die
Komplexität eines Programms hängt an der CPU-Gattung fest. Die CPU gibt
höchsten bestimmte Einschränkungen vor und das ist der LCP2106 auch
nicht gerade der großzügigste, ist zumindest mein erster subjektiver
Eindruck. Erfahrung mit ARM hab ich jedenfalls schon etwas, auch mit
eher schlechten Debug-Möglichkeiten.
> ... ist wenigstens ein JTAG-Adapter zum Debuggen kaum verzichtbar.
wenn man etwas Übung beim Debuggen ohne Debugger hat dann ist das,
denke ich, nicht das große Problem. Mein Programm soll in C/C++
programmiert werden und weitestgehenst platformunabhängig sein so das
ich die eigentliche Funktionalität auch auf einem richtigen PC testen
kann. Für die Hardwareabhängigen SW-Module hilft vor allem eine
einfache und klare Spezifikation und eine ordentliche, möglichst
vollständige, "Endkontrolle".
Ich stand jedenfalls schon vor mehr Problemen die man nicht mit einem
Debugger analysieren/lösen konnte als vor Problemen die man nur mit
dem Debugger schaft.
Am wichtigsten, beim Verzicht auf einen Debugger, ist eine
funktionierende Ausgangsbasis, welche in diesem Fall aus dem
Startup-Code und dem Zugriff auf die UARTs besteht und das bekommt man
ja als Demo fix und fertig mitgeliefert. Ab da gehts schon viel
leichter.
Grüße
Erik