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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Suche RS232-Karte für PCIe


Autor: Kai G. (runtimeterror)
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Hi zusammen.

Mein Rechner hat zwar noch eine Serielle Schnittstelle, aber ein zwei 
mehr würden nicht schaden. Da man mit den USB zu RS232-Wandlern immer 
ein gewisses Risiko eingeht, dass sie für bestimmte Anwendungsfälle 
nicht 100%ig geeignet sind, wollte ich an meinem Rechner ein paar 
herkömmlich serielle Schnittstellen nachrüsten, die auch Bitwackeleien 
problemlos mitmachen. Außerdem habe ich noch ein paar alte DOS-Tools, 
die direkt an die Hardware gehen und daher etwas wählerisch sein 
dürften.

Wenn ich mich recht entsinne habe ich aber nur noch PCIe-Slots frei 
(wenn ich Glück habe gibt's noch einen normalen PCI-slot). Gibt es dafür 
Karten mit 2-4 seriellen Schnittstellen? Kann es die architekturbedingt 
überhaupt geben? Gibt es die für PCI? Kann mit einer eine empfehlen?

Bei den Elektronikversendern meines Vertrauens bin ich bislang nicht 
fündig geworden - vielleicht fehlen mir aber auch die richtigen 
Suchbegriffe.

Bin natürlich auch für Alternativen offen.

Danke und Gruß
Kai

Autor: Link (Gast)
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Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Autor: Kai G. (runtimeterror)
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Super, vielen Dank euch beiden - bin anscheinend doch zu doof zum Suchen 
:/

Ich hatte ehrlich gesagt mit höheren Preisen gerechnet, will mich aber 
nicht beschweren ;)

Die EXSYS EX-44092 von Reichelt sagt mir zu (schön schnell):
http://www.reichelt.de/?;ARTICLE=69678

Ich hoffe mal, dass die DOS-Programme keinen Unterschied bemerken.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Ich hoffe mal, dass die DOS-Programme keinen Unterschied bemerken.

Das tun sie aber. Die UARTs auf diesen Karten sind mit ziemlich hoher 
Wahrscheinlichkeit nicht auf die ISA-Standard-Adressen (0x3f8/2f8, 
0x3e8/2e8) oder die ISA-Standard-Interrupts gemappt (IRQ4/3 und 11/10).

Unter "nacktem DOS" muss das also nicht funktionieren.
Ganz abgesehen davon, daß die auf diesen Karten verbauten UARTs zwar mit 
dem PC-Urahn 8250 verwandt, aber eben nicht identisch sind.

Autor: Kai G. (runtimeterror)
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>Die UARTs auf diesen Karten sind mit ziemlich hoher
>Wahrscheinlichkeit nicht auf die ISA-Standard-Adressen (0x3f8/2f8,
>0x3e8/2e8) oder die ISA-Standard-Interrupts gemappt (IRQ4/3 und 11/10).

Gehe ich auch von aus - aber was tun?
Ich hoffe einfach mal, dass sich die Treiber zum richtigen Zeitpunkt 
eingreifen können. Läuft ja immer noch in einer Windows-Umgebung.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Läuft in einer Windows-Umgebung? Dann darf ein DOS-Programm erst recht 
nicht direkt auf die Hardware zugreifen. Sofern keine speziellen Tricks 
à la giveio.sys angewandt werden, tut es das auch nicht, sondern sieht 
nur von NTVDM virtualisierte Hardware.

Sicher, mit Tricks à la giveio.sys kann man DOS- und anderen Programmen 
direkten Hardwarezugriff unter Windows verschaffen, aber das darf auf 
gar keinen Fall mit Hardware geschehen, die Hardwareinterrupts auslösen 
kann. Der Parallelport ist diesbezüglich recht harmlos, deshalb gibt es 
auch so viele Frickellösungen, die mehr oder weniger brauchbar per 
"bit-banging" damit irgendwelche Hardware ansteuern. Die serielle 
Schnittstelle aber wird vom windowseigenen Devicetreiber prinzipiell im 
Interruptbetrieb angesteuert, und da kann ein "dazwischenpfuschen" auf 
Registerebene zu recht "interessanten" Nebenwirkungen in Form von BSODs 
führen.

Die Hardwarevirtualisierung von NTVDM gaukelt DOS-Programmen eine 
übliche PC-Umgebung vor und setzt dabei innerhalb gewisser Grenzen 
Hardwarezugriffe auf Treiberzugriffe um, allerdings wird dadurch das 
Timingverhalten etwas anders als unter "nacktem" DOS aussehen.

Was für DOS-Tools verwendest Du denn für welche Zwecke mit welcher 
(extern angeschlossenen) Hardware? Vielleicht lassen sich ja 
Alternativen finden; irgendwann ist's nämlich auch Zeit für einen 
Abschied.

Autor: Kai G. (runtimeterror)
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>Was für DOS-Tools verwendest Du denn für welche Zwecke mit welcher
>(extern angeschlossenen) Hardware? Vielleicht lassen sich ja
>Alternativen finden; irgendwann ist's nämlich auch Zeit für einen
>Abschied.

Habe hier im Forum vor einiger Zeit folgendes Board erstanden (Als 
Einstieg und passend zu einem Buch, welches genau diesen Controller 
behandelt):
Beitrag "Suche DSP 56002 EVM"
(Motorola DSP 56002 EVM)

Die damit ausgelieferte Software/Hardware funktioniert zwar fehlerfrei, 
kommt aber scheinbar nicht mit den derzeitigen Rechnergeschwindigkeiten 
zurecht. Ich vermute eine Warteschleife, die aus dem Ruder läuft. Die 
Übertragungsrate zum/vom Board ist daher überschlagene 50 Bytes pro 
Sekunde. Das Arbeiten damit macht keinen wirklichen Spaß.

Ich bin mit dem Disassembler schon bis zur Initialisierung der seriellen 
Schnittstelle gekommen und suche nun noch die Ursache für die langsame 
Übertragung - sehr mühselig.

Wenn es für das Board eine funktionierende Alternative gäbe wär' ich 
sofort dabei. Mit DOS-Box habe ich keinen funktionierenden Zugriff auf 
die serielle Schnittstelle einrichten können :(

Dass man in der Windows-Umgebung keinen direkten Zugriff auf die 
Hardware bekommt ist klar. Die Frage ist halt nur, wie transparent die 
virtuelle Hardware implementiert wurde.

Vielen Dank für die Hilfe soweit!

Autor: Jojo S. (Gast)
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mit dem Hinweis auf die OpenSource 'Dosbox' konnte ich hier schon 
jemandem mit einem alten DOS Program helfen, vielleicht fühlt sich deine 
Software dadrin ja auch wohler. Siehe hier: 
Beitrag "Probleme - Textlite IR 600 Laufschrift"

Autor: Kai G. (runtimeterror)
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>mit dem Hinweis auf die OpenSource 'Dosbox' konnte ich hier schon
>jemandem mit einem alten DOS Program helfen,

Danke, aber ich hatte ja schon geschrieben:

>Mit DOS-Box habe ich keinen funktionierenden Zugriff auf
>die serielle Schnittstelle einrichten können :(

Oder meintest du was Anderes?

Autor: Jojo S. (Gast)
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ich meinte nicht das in Windows eingebaute MSDos Command Prompt, sondern 
die zusätzlich installierbare OpenSource Variante. Für den Zugriff auf 
die serielle Schnittstelle muss da wie in dem genannten Thread in der 
dosbox.conf editiert werden.

Autor: Kai G. (runtimeterror)
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>ich meinte nicht das in Windows eingebaute MSDos Command Prompt, sondern

Ok, ich meinte schon noch das OpenSource-Produkt - das Andere ist die 
Eingabeaufforderung.

Ich schau mir die Konfiguration mal an und hoffe, dass ich mich nur 
irgendwo vertan habe, danke!

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