www.mikrocontroller.net

Forum: Offtopic Elektrischen Fliegenfänger tunen


Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi!

Immer wieder passiert es, dass irgendwelche Viecher in meinen 
Fliegenfänger fliegen und dort auch wieder rauskommen. Das ist so einer 
mit UV-Lampe und einer elektrischen Drahtspirale.

Nun hatte ich die Idee, man könnte ja die Spannung etwas erhöhen. Dazu 
eben eine eigene Hochspannungskaskade aufbauen die man direkt an 230V 
anschließt um auf 1-2kV zu kommen. Es soll nicht so sein, dass die 
Insekten sich sofort in Staub auflösen sobald sie mit dem Gitter in 
Berührung kommen, sondern dass sie einfach zuverlässig gegrillt werden.

Laut Wiki brauchen die Kondensatoren eine Spannungsfestigkeit von 2*Us, 
ergibt also >650V Gleichspannungsfestigkeit, richtig? Welche Dioden soll 
ich am besten verwenden?

Oder eine ganz andere Methode: Auf einen Eisenstab einen kleinen 
Hochspannungstransformator wickeln?

Nochwas, ich gehe zwar nicht davon aus dass das mal passiert, aber für 
den Fall des Falles: Angenommen die Kapazität der Kondensatoren ist 
nicht allzu klein und jemand krigt mit 1-2kV eine Gewischt wenn er 
irgendwie mit dem Gitter in Berührung kommt, wird das sicher nicht allzu 
angenehm. Fällt jemandem eine Möglichkeit ein das Gitter nach 
Ausschalten wieder zu entladen? Oder einfach ein paar Widerstände im 
Megaohmbereich in Reihe schalten?

lg PoWl

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
1-2kV sind gerade mal 0,1-0,2mm Funkenstrecke, ich glaub du brauchst 
mehr, zeig mal nen Foto von der Konstruktion.

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nein nein das reicht schon. Das Problem ist wohl einerseits dass die 
recht trockenen Körper der Insekten einen recht hohen Widerstand 
aufweisen und andererseits zu wenig Strom durch sie hindurchfließt. Da 
verlaufen zwei Drähte übereinander im Abstand von 2-3mm (deswegen nicht 
mehr als 1-2kV) Spiralförmig um die Lampe in der Mitte rum.

So ähnlich:
http://www.mkl-versand.de/images/product_images/or...

Autor: Igor Metwet (bastel-wastel)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hauke Radtki wrote:
> 1-2kV sind gerade mal 0,1-0,2mm Funkenstrecke, ich glaub du brauchst
> mehr, zeig mal nen Foto von der Konstruktion.

1kV springt ca 1mm weit über, nicht 0,1mm!

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kann ich die Wima FKP-1-1250 nehmen? Als Dioden kann ich ja jeweils zwei 
1N4007 hintereinanderschalten.

Wie viel Power das Ding hat hängt wohl von der Frequenz und der 
Kapazität der Kondensatoren ab, hm?

Ich hätte noch folgende Idee: Die beiden Halbwellen der 230V 
Wechselspannung je auf einen Kondensator geben und dann mit entsprechend 
Spannungsfesten Transistoren die Spannung wieder zerhacken. Durch die 
Frequenz kann ich die Power des Fliegengrills einstellen und zugleich 
die Kondensatoren klein Halten weil sie nicht so eine hohe Kapazität 
benötigen.

right?

lg PoWl

Autor: Karin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Nun hatte ich die Idee, man könnte ja die Spannung etwas erhöhen.

Vermutlich verliert dann das Gerät die Betriebserlaubnis. Wenn was 
passiert, wird's richtig teuer.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Kondensatorkapazität bestimmt im Prinzip die Stärke der Entladung. 
Mehr Kapazität -> stärkere Entladung.
Es würde also reichen, am Ausgang der Kaskade einen großen Kondensator 
anzuschließen. Dann würde zwar die Ladezeit größer werden, aber es ist 
ziemlich unwarscheinlich, dass 10 Fliegen pro Sekunde da rein fliegen, 
von daher ist das egal.

Autor: Lektrikman1001 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die einfache lösung ist der vorschlag von Benedikt K.

Das habe ich an meinen Fliegentoaster auch gemacht, einen fetten Wima 
mit 1µF parallel zum Gitter. Jetzt hört man auch wenn es eine erwischt 
hat.

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Karin wrote:
> Vermutlich verliert dann das Gerät die Betriebserlaubnis. Wenn was
> passiert, wird's richtig teuer.

Seit wann haben denn Basteleien eine Betriebserlaubnis und wen 
interessiert das ;-)


Benedikt K. wrote:
> Die Kondensatorkapazität bestimmt im Prinzip die Stärke der Entladung.
> Mehr Kapazität -> stärkere Entladung.
> Es würde also reichen, am Ausgang der Kaskade einen großen Kondensator
> anzuschließen. Dann würde zwar die Ladezeit größer werden, aber es ist
> ziemlich unwarscheinlich, dass 10 Fliegen pro Sekunde da rein fliegen,
> von daher ist das egal.

Stimmt, könnte ich mal probieren. Allderdings ist es wie gesagt bei 
manchen Viechern so, dass die Spannung einfach nicht ausreicht da sie 
einen zu hohen Körperwiderstand haben.

Aber das mit dem 1µF Kondensator probier ich mal :-)

Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Vermutlich verliert dann das Gerät die Betriebserlaubnis. Wenn was
>passiert, wird's richtig teuer.

Das ist ein Aspekt, den man unbedingt beachten sollte. Wenn Dich die 
Insekten wegen Körperverletzung verklagen, ist das Gebrumm groß. Ich 
habe schon etliche Fliegen im Gerichtssaal gesehen.

duck und weg
Paul

Autor: Karin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und wenn jemand an die höhere Spannung greift und einen Herzkasper 
kriegt oder sich das Teil überhitzt und der halbe Straßenzug brennt, 
braucht er auch nicht mehr in den Gerichtssaal zu gehen. Eine wohl 
plazierte Kugel im Mundbereich wird dann die bessere Wahl sein...

Autor: ich (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Karin

dann verklage ich mein Haus & Hof Elektriker. Dann hat der wohl die 
Sicherungen vergessen.

hast die VDE unter Kopfkissen?

Autor: Karin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>hast die VDE unter Kopfkissen?

Nicht direkt, bin nur als Sachverständige in diesem Bereich tätig.

Autor: ich (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Karin

Dann weis ja das die dinger eine Strombegrenzung haben...



Wer seine Finger in so ein Gerät reinsteckt der steckt auch ein Nagel in 
die Steckdose.

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Ding ist eh nur für mein Zimmer, für Abends, kleine Kinder kommen da 
auch nicht dran. Große auch nicht.

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hier ist grad eine Insekteninvasion im Zimmer und ich sage euch: 630V 
reichen nicht! Vielleicht liegt es aber auch daran, dass der Draht 
teilweise schon durch Insektenreste verbacken ist und stellenweise nicht 
mehr vernünftig leitet. Leider kann man das ding nicht vernünftig sauber 
machen. Müsste da mal bei gelegenheit eine neue Konstruktion basteln mit 
UV-LEDs und einer großen Drahtfläche.

lg PoWl

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Blöde Edit-Funktion. Mist, jetzt hab ich schon für 2€ den 1µF 
Kondensator bestellt.

Eventuell eine Sandgestrahlte Plexiglasscheibe in die die UV-LEDs 
eingelassen werden und dann Drähte draufspannen. Ich brauche dann aber 
trotzdem eine Kaskade ;-)

Meint ihr, es geht auch was Anderes? Einen kleinen Hochspannungstrafo 
wickeln? Meinetwegen auch einen mit hoher Schaltfrequenz oder so. Eine 
Kaskade ist ja immer recht groß. Soll so klein wie möglich werden, ca 
1-2kV liefern, bei möglichst viel Power. Diese Spannung kann ja mit 
einem Kondensator am Ende noch zwischengespeichert werden aber ich muss 
erstmal auf die Spannung kommen. Bis der Kondensator aufgeladen ist 
sollten auch keine Allzu lange Zeit vergehen sonst ist die 
Fliegen-Kill-Rate nicht hoch genug ;-)

lg PoWl

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nimm nen Inverter für Kaltlichtkthoden und häng nen großen C hinten dran 
(nach dem gleichrichten ... die dinger haben im leerlauf gerne mal n 
paar kV)

Und ja das mit der Funkenstrecke stimmt, sorry ;) sind 1mm und nicht 
0,1mm pro kV ;)

Autor: mandrake (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn es auch mehr sein darf. Einen Zeilentrafo aus einem alten Fernseher 
oder Monitor + 555Timer@~16kHz mit Schaltransistor und du hast genug 
Spannung ;-D.

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie wäre es mit einem Fliegengitter am Fenster? Dann kommen die Viecher 
gar nicht erst rein. Das Gitter darf auch gerne spannungsfrei bleiben.

Autor: Analog (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hol dir einfach ne Hausspinne. Hab ich nämlich hier. Die macht alles 
Platt.

Autor: tex (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mal ganz abgesehen von den rechtlichen Problemen und den Gefahren des 
el. Stromes ist hier noch ein zusätzliches Problem zu bedenken.
Da das Röstgut nicht wie bei einem Toaster nach einer bestimmten Zeit 
ausgeworfen wird, fängt es nicht selten Feuer, zumindest ist das in den 
gewerblichen Röstanlagen so. Darum dürfen die nur aus Keramik und Metall 
bestehen.
Die kleineren Modell für den Hausgebrauch sind, soweit mir das bekannt 
ist, nicht zu solchen Infernos fähig, darum besteht das Gehäuse meist 
aus preiswertem Kunststoff und der wäre auch brennbar ...

Autor: ich (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das mit dem Zerhacker ist keine gute Idee, wenn die Viecher
das summen der Wicklung hören , dann fliegen die nie zu der Kiste hin.
wenn die Frequenz zufällig passen sollten.

Autor: I_ H. (i_h)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wickel dir einen kleinen Hochspannungstrafo den du mit Rechtecken 
ansteuerst, oder nimm einen CCFL Inverter. Überleg mal was passiert, 
wenn du 220V aufpumpst und dann kommt da ausversehen jemand dran. Deine 
1N4007 schaffen 1A Dauerlast, und im kV Bereich wird das dann auch mal 
1A.

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie gesagt, das Ding wird dann Berührungssicher irgendwo aufgestellt 
oder aufgehängt.

Gibts ne möglichkeit, es zu erreichen dass die Fliegen einfach nach der 
Röstung runterfallen und da nicht festbacken? Kleine Fliegen kann man 
durch genug Energie ja eventuell noch in ihre Bestandteile zerlegen, 
große Viecher jedoch nicht.

Ich glaub da muss man ein wenig experimentieren, hm? Ich dachte halt an 
eine große Grillfläche, dafür aber offenen (wie gesagt, berührungssicher 
untergebracht). Durch die sandgestrahlte Plexiglasscheibe entsteht eine 
einigermaßen gleichmäßig UV leuchtende Fläche. Wenn zuviele Mücken dran 
hängen kann man sie einfach mit nem Handfeger abkehren. Jedes mal die 
Spirale da rundum abkehren ist da schon komplizierter.

Wie gefährlich diese Konstruktion wirklich ist hängt neben der Spannung 
von der Kapazität des Gitters ab. Wenn da ein Dicker Kondensator 
dranhängt krigt man beim Anfassen erstmal ORDENTLICH eine gescheuert. 
Wenn die Pumpschaltung jedoch keinen Strom liefern kann bleibt es dabei. 
Ideal wäre eine Potentialtrennung. Erstrecht dann sind die Chancen recht 
hoch, dass der Strom nur an der Fingerspitze am höchsten ist und 
gefährliche Stellen im Körper garnicht erst so gut erreicht. Man kann ja 
noch ein grobmaschiges Gitter davorbauen, dann kann man das garnicht 
erst berühren.

Was ist eure Empfehlung? Jeweils viel oder wenig?
- Spannung
- Dauerpumpstrom
- Kapazität

Also wie gesagt, die 600V Gleichspannung bei meinem jetzigen 
Fliegenfänger mit wenig Pumpleistung haben schon so manche Insekten 
eindruckslos weiterfliegen lassen. Mein 1µF Kondensator kommt demnächst. 
Vor allem Falter und ähnliche haarige Tiere lassen sich nur schwer damit 
erlegen. Mehr Spannung?

lg PoWl

Autor: eProfi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Abgesehen davon, dass ich das Fliegengitter am Fenster bevorzuge...

Du kannst auch einen mehrstufigen TurboZapper bauen. Außen größerer 
Drahtabstand mit hoher Spannung für die dickeren Brummer, innen dünner 
und weniger Spannung.

Oder nicht hintereinander, sondern nebeneinander, irgendwann kommen sie 
schon an die richtige Fläche.

Ich hatte mal einen, der auf der Drossel eine Hilfswicklung für die 
Hochspannung hatte.

Zum Reinigen so konstruieren, dass du das ganze Gitter zum Einweichen in 
einen Eimer stellen kannst. Danach reicht Bürste / Pinsel  und 
Trockenblasen.

Die ProfiGeräte haben wirklich ordentlich Zunder, das schnalzt und 
blitzt bei jedem Treffer.
Mein Tip:
hohe Spannung, hohe Kapazität, wenig Ladestrom.

Sicherheits-Abschaltung, wenn ein Stromfluss bleibt.
Dickes Schutzgitter drumrum.

Angeblich gehen die echten Mücken gar nicht auf UV, sondern auf Wärme 
und Geruch.

Autor: Popp (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nur so am Rande:

Zum Stechmücken zu töten ist dieses Gerät wirkungslos.
Denn diese lassen sich nicht von diesem Gerät verführen.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie wäre es das Teil so umzubauen, dass die ganze Anordnung von unten 
nach oben über ein Mikrowellenmagnetron "Grillimpulse" abgibt?

Dann kann auch nix am Hochspannungsgitter "anbacken". Bei kleinen 
Insekten und einem Magnetron mit 1kW sollte ein relativ kurzer Impuls 
reichen ;-)

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ja genau oder ich klau mir in der Schule einfach aus der physiksammlung 
ein paar alphastrahler und lass die insekten von allein verrecken..

Btw: mit Stechmücken hab ich eher kein Problem, aber die ganzen anderen 
kleinen viecher nerven mich. Wenn sich manche jedoch nur von Wärme und 
nicht von UV licht angezogen fühlen klappt das natürlich nicht. Aber wie 
bemerken sie die Wärme? Dann müsste ich zu den UV-Dioden eben noch ein 
paar IR-Dioden reinsetzen, oder?

lg PoWl

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich mach mal noch einen Einwurf:

Ebay-Artikel Nr. 130226828113

bitte nicht ernst nehmen ;-)

Autor: Thomas Bremer (Firma: Druckerei Beste) (virtupic)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie wäre es eigentlich mit einer Hochspannungskaskade am Netz? Ganz 
einfache Sache und die gibt einem automatisch eine Strombegrenzung (wenn 
man die denn will) Und man kriegt auch diesen 5kV-Kondensator damit 
voll... Aber ein paar WIMAs tun's wohl auch.

Trotzdem nicht anfassen, mangels galvanischer Trennung!

Ach ja, noch 'ne Option. Hochspannungsgenerator aus dem Blitz einer 
Pappkamera: http://www.instructables.com/id/Tazer-Glove/ Billig und 
läuft mit nur einer Batterie. Wenn man mehr Power haben will, dann 
schaltet man eben die Kondensatoren mehrerer Blitze parallel...

virtuPIC

/ggadgets for tools & toys

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eigentlich arbeiten die schon aus Sicherheitsgründen mit einer rel. 
hochohmigen Hochspannungsquelle! Direkt ans Netz wird wohl keiner was 
freihängendes anschließen. Deshalb auch Vorsicht mit den Kondensatoren! 
Wenn die spannungsmäßig überlastet werden fangen sie Feuer! Hab ich 
gerade mit den Kondensatoren meiner Teslaspule gehabt. 15 kV 
Keramikkondensatoren reichen nicht, werde mir wohl aus FKP-Kondensatoren 
einen Kondensator 2nF / 17 kV bauen.

Autor: Daniel R. (daniel_r)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich würde das Ding so bauen, dass es viel Pulsenergie und gleichzeitig 
eine hohe Spannung hat, sodass auch Wespen oder andere widerstandsfähige 
Ungetümer sofort vernichtet werden. Des weiteren würde ich die 
Hochspannungsquelle relativ hochohmig auslegen, sodass kein Lichtbogen 
entstehen kann. Durch große Kondensatoren wird einerseits gewährleistet, 
dass eine Entladung energiereich ist, andererseits wird dadurch eben der 
Lichtbogen verhindert, welcher die Viecher am Gitter anbraten lässt.

Alternativ wäre z.B. mein 25kW Drehstrom-MOT-Stack eine Lösung. Mit 10kV 
DC und 2,5A hat man auch für die Zunkunft vorgesorgt, wenn die 
Gentechnik mal so weit vortgeschritten ist, dass Elefanten Flügel haben 
oder wenn der Nachbar mal wieder zu viel Red-Bull konsumiert hat ;)

Daniel

Autor: sothis (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also ich finde den Thread hier sehr amüsant :D. Falls jemand eine 
brauchbare Insektenkiller-Lösung gefunden hat, wäre ich für die 
Veröffentlichung von Testreihen und Photos dankbar XD

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich werde auf jedenfall mal die Reaktivität von Insekten auf meine 
UV-LEDs austesten ;-) Gibts bei Reichelt starke IR-LEDs 3mm? Da ich die 
IR-Strahlen nicht sehe kann ich leider nicht beurteilen wie stark die 
LEDs wirklich sind (gibts ga ne gescheite methode? IR mit ner 
Videokamera sichtbar machen hat bei mir immer nur in schwach leuchtenden 
weißen punkten resultiert)

Ich denke ich werde mich für folgende Kriterien entscheiden: Viel 
Spannung (1,5kV), nicht zu wenig dauerstrom und einem 1µF Kondensator 
als Puffer am Ende.

Die Idee mit der Hochspannungskaskade ist aber garnicht mal so mies. 
Eine 4Stufige Kaskade reicht aus um 1,3kV zu erzeugen. Wen ichd as dann 
noch mit einem Wima MKP-10-1600 1,0µF Kondensator puffere dürfte da 
ordentlich was drin sein. Ich frage mich nur wie lange es denn dann 
dauert, bis die Kaskade den Kondensator aufgeladen hat.

Kann man das nicht aus den Kapazitäten der Kondensatoren in der Kaskade 
berechnen? Im Endeffekt stellt das doch mit jedem Taktimpuls eine 
Reihenschaltung von 4 10nF Kondensatoren mit der gesamtspannung von 
1,3kV dar, oder? Dann kann ich noch bestimmen wie viel Ladung in den 1µF 
Kondensator reinpasst und durch die Ladung pro Pumptakt teilen. Dann 
noch durch 50 und ich hab die Anzahl der Sekunden. Geht das so? Hab mich 
schon länger nicht mehr mit Kondensatoren beschäftigt.

Oder doch lieber mit einem kleinen Trafo 12V oder sowas erzeugen, das 
dann zerhacken und mit einem 3V Trafo auf entsprechende Spannungen 
hochtransformieren?

Eine potente Spannungsversorgung brauche ich sowieso. Es sollen wohl an 
die 50 UV-LEDs verbaut werden damit die Leuchtkraft ausreicht. Oder doch 
lieber eine Röhre?

lg PoWl

lg PoWl

Autor: Timbo (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du kannst auch weiße LEDs nehmen. Am besten auf ein Blatt Papier oä 
richten. Aber die ganze Sache hört sich eh an, als ob es Verletzte geben 
wird.

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So, mein 1µF Kondensator ist vorhin angekommen. Hab ihn gleich mal 
eingebaut, riesiges Teil!

Bin gespannt wie er sich so machen wird wenn in einer Stunde wieder die 
Viecher kommen.

Eigentlich hätte ich besseres zu tun als mir meinen eigenen 
Fliegenfänger zu bauen aber wenns sein muss mach ich auch daraus ein 
Bastelprojekt. Lg PoWl

Autor: Frank Schlaefendorf (Firma: HSCS) (linuxerr)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
also 1µF mit 1kV ???? das ist aber schon extrem gefährlich!!!
ich hoffe, ich höre morgen nicht in den nachrichten von dir, ala 
"insektenkiller richtete sich selbst"

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
620V sind das grade. Aber ich weiß nicht.. Gerade ist ein Insekt rein 
aber das erwartete Inferno blieb leider völlig aus. Hab keinen großen 
Unterschied zu sonst auch erkennen können :-( Hat am Anfang nur etwas 
mehr gezischt.

Wie gesagt: Um meine Aufbauten sind GITTER drum rum, da kann man 
garnicht dranfassen.

Einen Eigenbau würde ich mir auch eher irgendwo hoch oben ins Zimmer 
hängen wo keine Sau drankommt.

So, grad hats die zweite Fliege erwischt.. wieder eine Enttäuschung. Mit 
1µF und 600V hätte ich mir das spektakulärer vorgestellt.

lg PoWl

Autor: Marxgenerator (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ein Zeilentrafo so für 25 kV und dahinter eine Marxkaskade.

Mit fünf Stufen sollte man da locker auf 100 kV kommen.

Nettes Feuerwerk beim Ansprechen ist garantiert.

Autor: I_ H. (i_h)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
... und alle AVRs im Umkreis von 10 Metern resetten ;)

Autor: ... ... (1hdsquad)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ausserdem solltest du dann den Abstand der Drähte vergrößern ;-)
Was hältst du denn von einer rein mechanischen Lösung? Ein Lüfter saugt 
die Viecher an, wenn sie erstmal in die Nähe des Lichtes gekommen sind, 
und zerstückelt sie wenn sie reinfliegen. Durch die Fliehkraft werden 
sie nach aussen geschleudert und fallen in eine Wanne. Wenn du einen 
Brushlessmotor aus dem Modellbaubereich nimmst mit mehreren hundert Watt 
und eine Carbon-Luftschraube, dann kannst du zur Not auch Gemüse damit 
schneiden :D Um Energie zu sparen, stattest du ihn mit einer 
Stromregelung aus. Der Strom ist immer nur so hoch, dass er gerade seine 
Drehzahl hält...

Autor: Marxgenerator (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ein wenig Abschirmung sollte da schon drumrum sein.
Sonst bleibt es nicht beim Reset :-)

Autor: Ich (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie wär's mit ner Laserlösung?
Fette 100W CO2-Laserröhre bei E-gay holen und dann a'la Mission 
Impossible an zwei Spiegeln hin und herspiegeln und ne UV-Lampe 
dahinter. So konstruieren, dass der Strahl, welcher die Spiegel verlässt 
ca 1cm über dem Boden entlangläuft, dann werden die abgestürzten Viecher 
mit angebratenen  Flügeln vollends gar.

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Um das gute Stück zu entladen hab ich einfach mal eine schraube 
reinfallen lassen. 1µF bei 600V geben schon gut Saft, allerdings nur 
solange der Widerstand nicht allzu hoch ist, das wird wohl bei diesen 
Insekten der Fall sein.

Ich habe mal einen Voltmeter drangestöpselt um die Spannung zu messen. 
Manche Insekten fliegen einfach so da rein, dass sie am Gitter 
festbrutzeln und die Spannung bis auf 50..100V runterhauen.. dann 
brutzeln sie erstmal eine Weile, ich denk die Stromstrecke wird dabei 
einfach entwässert. Schlussendlich steigt die Spannung wieder und 
irgendwann gibt es wieder einen Funkenüberschlag. Eigentlich würde ich 
ja jetzt sagen.. entweder MEHR POWER, so dass das Insekt schon beim 
ersten Kontakt trockengebacken wird und die Spannung nicht so schnell 
einbricht. Oder eben weniger Spannung.. mit Koppelkondi direkt an 230V. 
Jedoch erwischt es dann die etwas haarigeren und staubigen Insekten 
nicht mehr.. und die nerven mich dann weiterhin.

lg PoWl

Autor: Marxgenerator (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Manche Insekten fliegen einfach so da rein, dass sie am Gitter
> festbrutzeln und die Spannung bis auf 50..100V runterhauen.. dann
> brutzeln sie erstmal eine Weile, ich denk die Stromstrecke wird dabei
> einfach entwässert. Schlussendlich steigt die Spannung wieder und

Tierquäler.

Das muß einmal ZAPP machen, und gut ist.

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich wrote:
> Wie wär's mit ner Laserlösung?
> Fette 100W CO2-Laserröhre bei E-gay holen und dann a'la Mission
> Impossible an zwei Spiegeln hin und herspiegeln und ne UV-Lampe
> dahinter. So konstruieren, dass der Strahl, welcher die Spiegel verlässt
> ca 1cm über dem Boden entlangläuft, dann werden die abgestürzten Viecher
> mit angebratenen  Flügeln vollends gar.

Hab noch ne bessere Lösung: Eine art Laser-Selbstschussanlage. Über 
Kameras wird die Position des Insekts im Raum bestimmt, welches dann mit 
einem starken Laser beschossen wird. 100mW dürfte hier sogar schon 
reichen.

Solche methoden sind leider wortwörtlich overkill, wenn auch 
höchteffizient, da sie nicht defensiv arbeiten ;-)

Marxgenerator wrote:
> Tierquäler.
> Das muß einmal ZAPP machen, und gut ist.

Ich hab den Fliegenfänger ja nicht erfunden^^ deswegen brauch ich mehr 
Power... uh, eben ist wieder eine rein.. 337V.. 440V.. 412V.. 480V... 
600V -> fertig...

Autor: Frank Schlaefendorf (Firma: HSCS) (linuxerr)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Paul Hamacher wrote:
> Hab noch ne bessere Lösung: Eine art Laser-Selbstschussanlage. Über
> Kameras wird die Position des Insekts im Raum bestimmt, welches dann mit
> einem starken Laser beschossen wird. 100mW dürfte hier sogar schon
> reichen.

zumindest bei einem roten laser reichen 100mW auf keinen fall.

die elektrische lösung hat auch so ihre probleme, denn der 
innenwiderstand der körper (chitin) ist recht hoch. aussen ein skelett 
zu haben ist also keine so dumme idee, die viecher existieren nicht 
umsonst seit ein paar hundert millionen jahren und haben alles mögliche 
überstanden :-)

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Frank Schlaefendorf wrote:
> Paul Hamacher wrote:
>> Hab noch ne bessere Lösung: Eine art Laser-Selbstschussanlage. Über
>> Kameras wird die Position des Insekts im Raum bestimmt, welches dann mit
>> einem starken Laser beschossen wird. 100mW dürfte hier sogar schon
>> reichen.
>
> zumindest bei einem roten laser reichen 100mW auf keinen fall.
>
> die elektrische lösung hat auch so ihre probleme, denn der
> innenwiderstand der körper (chitin) ist recht hoch. aussen ein skelett
> zu haben ist also keine so dumme idee, die viecher existieren nicht
> umsonst seit ein paar hundert millionen jahren und haben alles mögliche
> überstanden :-)

So orientierungslose Tiere wie kleine Falter oder Motten müssen schon 
mit Wucht ans Gitter dranfliegen so dass sie überhaupt gescheit Kontakt 
damit bekommen, bleibt ansonsten recht wirklungslos => Mehr Spannung. 
Kleine Fliegen fangen gleich an zu brutzeln.

Kriegen grüne 100mW Laser nicht auch Luftballons zum platzen? Aber noch 
ein Aspekt: diese Insekten haben meistens auch Augen. Insektenaugen 
sollten keinen Beschuss mit einem 100mW Laser überleben, oder? So wären 
sie zumindest gefechtsunfähig. Esseiden sie fliegen einfach blind durch 
die Gegend und werden so noch nerviger.

lg PoWl

Autor: Lektrikman1001 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Paul Hamacher

mit 600V ist kein preis zu gewinnen. Mein Toaster hat knapp 1000V am 
Gitter... wenn ein Vieh da rein fliegt hört sich dann fast wie Popcorn 
an und es blitzt auch ziemlich gut. ich habe da nur einen 1µF zusätzlich 
ran geklemmt.

Vorher hatte ich einen da haben sich die Vieher totgelacht, den hab ich 
wieder zurück gebracht und diesen mit genommen, hat 7,95€ gekostet, das 
selbe model

Autor: Frank Schlaefendorf (Firma: HSCS) (linuxerr)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Paul Hamacher wrote:
> Kriegen grüne 100mW Laser nicht auch Luftballons zum platzen?
100er glaube ich noch nicht, aber ich hatte ja auch extra "rote laser" 
geschrieben

> ein Aspekt: diese Insekten haben meistens auch Augen. Insektenaugen
> sollten keinen Beschuss mit einem 100mW Laser überleben, oder? So wären
> sie zumindest gefechtsunfähig.
ich glaube, dass ein facettenauge sogar widerstandsfähiger ist. wenn in 
unserem auge der sehnervausgang getroffen wird, dann wirds dunkel, das 
facettenauge bietet da eine grgeringere anfälligkeit.
> Esseiden sie fliegen einfach blind durch
> die Gegend und werden so noch nerviger.
>

wollt gerad sagen, ich finde nicht, dass der flug der motten mit augen 
koordiniert wirkt. ohne augen wird es wohl mindestens genauso nervig.

Autor: Marcus W. (blizzi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Frank Schlaefendorf wrote:
> Paul Hamacher wrote:
>> Kriegen grüne 100mW Laser nicht auch Luftballons zum platzen?
> 100er glaube ich noch nicht, aber ich hatte ja auch extra "rote laser"
> geschrieben

Bei den diversen Videos auf Youtube, wo mit geringer Leistung Ballons 
zum platzen gebracht werden sind meistens Billigmodule im Einsatz, die 
über keinen IR-Filter verfügen und der hohe IR-Anteil den Ballon dann 
zum platzen bringt.

Sind fürs Auge sehr gefährlich diese Dinger...

>> ein Aspekt: diese Insekten haben meistens auch Augen. Insektenaugen
>> sollten keinen Beschuss mit einem 100mW Laser überleben, oder? So wären
>> sie zumindest gefechtsunfähig.
> ich glaube, dass ein facettenauge sogar widerstandsfähiger ist. wenn in
> unserem auge der sehnervausgang getroffen wird, dann wirds dunkel, das
> facettenauge bietet da eine grgeringere anfälligkeit.

Man muss ja nicht unbedingt den Sehnerv treffen, überall wo der Laser 
die Netzhaut trifft gibts bei genügend großer aufgenommener Leistung 
blinde Flecken.
Ich glaube die Facettenaugen sind empfindlicher, da sie auf Grund der 
Größe bestimmt nur weniger Energie absorbieren können bevor das Eiweiß 
ins stocken kommt. Mit einem Standard-Pointer-Strahl kann man ohne 
Probleme das komplette Facettenauge auf einmal beleuchten.
Wenn man sich das auf das menschliche Auge übertragen vorstellt müsste 
man mit einem ca. 7mm breiten Strahl auf das Auge leuchten und um die 
Leistung pro Fläche zu erhalten die Leistung des Lasers auch deutlich 
erhöhen.

Lange Rede kurzer Sinn:
Ich vermute die werden blind, schon bei weit unter 100mW.
Aber das bringt doch nichts, die nerven wahrscheinlich trotzdem weiter.
Und ausprobieren würd ich das nicht, denn 100mW sind auch für den 
Menschen ziemlich ungesund bei falscher Dosierung :D

Autor: Frank Schlaefendorf (Firma: HSCS) (linuxerr)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hmm,
ich hab hier nen 200mW Laser, aber probieren will ich das nicht. 
ausserdem habe ich kein insektenproblem, ich bringe meinen müll 
rechtzeitig zur tonne. ;-)

Autor: Marcus W. (blizzi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Frank Schlaefendorf wrote:
> hmm,
> ich hab hier nen 200mW Laser, aber probieren will ich das nicht.

Wenn dir dein 200mW Spielzeug zu gefährlich ist, dann steck doch mal 
eine Fliege in deinen Brenner, der sollte so ca. 100mW haben und ist 
nach aussen gut abgeschirmt :D

Kannst mal Testreihen machen ob CD oder DVD Brenner tödlicher sind, die 
einen haben IR-Laser die anderen sind im roten.

duck und wech

Autor: autoexec (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe mal einen Insektenvernichter mit einer weißen 2,5 Watt LED 
(Seoul ZELD) und einem 120*120*38mm Lüfter gebaut. Das Prinzip ist 
einfach: Die Insekten werden von der LED angelockt und, wenn sie nah 
genug dran sind, vom Lüfter angesaugt und kleingeschreddert ;) Damit 
kann man auch große lästige Viecher wie Motten und Schnaken vernichten, 
allerdings fliegen die Insektenteile in alle Richtungen weg... Auch 
Mücken werden (zumindest bei mir) von diesem Licht angezogen. Der Lüfter 
macht aber einen Höllenlärm, das ist wohl der größte Nachteil dieser 
Methode (rotiert mit ca. 3200U/min, und das bei einem 120er Lüfter)

Autor: autoexec (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Soweit ich weiß haben die "professoinellen" Fliegenvernichter übrigens 
ca. 5kV und ca. 1mA. Entspricht ca. 5 Watt. Ich denke mal das so eine 
Leistung ziemlich ideal ist weil sie einerseits kaum reicht um einen 
Lichtbogen längere Zeit aufrecht zu erhalten, andererseits aber die 
Insekten rasch getrocknet werden und herunter fallen. Außerdem ist 1mA 
noch relativ ungefährlich

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sollte ich mir nochmal so eine Konstruktion bauen, dann mit 
Hochspannungstrafo. Kann man sich ja selbst wickeln. Wodurch hängt bei 
einem Trafo eigentlich die erreichbare Stromstärke ab? Induktivität und 
Frequenz?

Verstehe ich das Trafo prinzip richtig, dass die Induktivität der 
Primärwicklung ausgenutzt wird um im Leerlauf einem Stromfluss 
entgegenzuwirken? Ansonsten würde ein Trafo ja einem normalen 
Kurzzschluss entsprechen.

lg PoWl

Autor: autoexec (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Macht es wirklich Sinn den Trafo selbst zu wickeln? Ich würde einfach 
einen Zeilentrafo nehmen und ihn z.B. mit 12V laufen lassen. Die 
modernen Zeilentrafos laufen soweit ich weiß normalerweise mit ca. 40V, 
aber dann würde die Ausgangsspannung zu hoch werden. Für eine solche 
Konstruktion sollte der Filegenfänger aber besser kein Plastikgehäuse 
haben, oder er sollte nur unter Aufsicht betrieben werden um Brände zu 
vermeiden.
Die bei einem Trafo erreichbare Stromstärke hängt, wie du schon sagtest, 
von Induktivität und frequenz ab, aber auch vom Widerstand der Wicklung 
(eher bei Niederspannungstrafos wie Halogentrafos relevant) und nicht 
zuletzt vom Kernmaterial ab. Für niedrige Frequenzen (normaler 
Netztrafo) verwendet man Eisenkerne, für hohe Frequenzen (z.B. 
Schaltnetzteil-Übertragertrafo) Ferritkerne.

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hm.. fehlt da nicht noch eine Größe, die da eine Rolle spielt?

Die übertragbare Stromstärke hängt also vor allem von der Induktivität 
ab? D.h. also größere Induktivität -> mehr Stromstärke.

Gleichermaßen hängt aber auch der Leerlaufstromfluss von der 
Induktivität ab. Größere Induktivität -> weniger Leerlaufstrom da viel 
Energie über das Magnetfeld nur hin und herpendelt.

Bei einer Fixfrequenz von z.b. 50Hz würde das aber zu der Tatsache 
führen, dass kleinere Trafos automatisch Ineffizient sind, da sie eine 
geringere Induktivität besitzen, weil sie nicht soviel Strom übertragen 
müssen.

Große Trafos müssen dann neben dickdrähtigen Wicklungen für einen 
geringerne Widerstand auch eine größere Induktivität besitzen, um mehr 
Strom zu übertragen. Gleichzeitig würde bei 50Hz viel weniger Strom hin 
und herfließen, da die Induktivität das ganze viel besser ausbremst als 
beim kleinen Trafo.

Das ist ja alles nicht so.. oder??

lg PoWl

Autor: Frank Schlaefendorf (Firma: HSCS) (linuxerr)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
entscheidendes kriterium für die sekundärspannung und die 
sekundärstromstärke sind die primärspannung und primärstromstärke, sowie 
das verhältnis der windungszahlen. ferner der innenwiderstand der spulen 
und die sättigung des kerns.
je höher die sekundärwindungszahl ist, desto höher ist die induzierte 
spannung und um so kleiner ist die sekundärstromstärke. schau dir mal 
die gleichungen für spannungs-und stromübertragung (leerlauf und 
kurzschlussfall) als orientierungswerte an.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bei einem idealem Transformator gilt
[math]\frac{U_1}{U_2}=\frac{N_1}{N_2}[\math]
die Ströme verhalten sich umgekehrt
[math]\frac{I_1}{I_2}=\frac{N_2}{N_1}[\math]

Bei einem realen Transformator muß noch das Streufeld etc. 
berücksichtigt werden - oder auch Sättigungseffekte.

Wer noch relativ ungefährlich mit Hochspannung spielen möchte kann zwei 
umgedrehte 6V-Transformatoren an einen 12V-Steckernetzteil (1A, 
Wechselstrom (!)) betreiben und die Serienspannung (500 V Amplitude) mit 
einer Kaskade auf 10 kV treiben. Ist wegen dem hohen Innenwiderstand der 
Kaskade noch ungefährlich - es sei denn man hängt einen Endkondensator 
drann. Dann reicht es für knallende Funken und Händels Halleluja ohne 
Noten ;-)

Wer mehr will muß sich mit Zeilentrafos oder Zündspulen herumschlagen 
oder nimmt einen OBIT. Von MOT's (Mikrowellentrafos) würde ich 
allerdings wirklich die Finger lassen.

Autor: adm (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie wäre es den mit einem Inverter für Kaltkathoden-Lampen 
(CCFL-Inverter)für deinen Filegenfänger? Die Dinger liefern so 1 bis 
2,5kV bei einigen mA Strom

Autor: Thomas H. (merlin63)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hallo

ist ja ein merkwürdiger fred hier. es ist schon erstaunlich, wie so ein 
paar insekten zu so einer bastelwut führen können. mich verwundert es 
immer wieder, wie merkwürdig weltfremd wir menschen geworden sind, das 
wir uns schon wegen ein "paar" insekten, die ins zimmer fliegen, solche 
gedanken machen. dummerweise sind diese insektenvernichter nicht in der 
lage, die wirklich nervenden tierchen (stechmücken) zu vernichten. 
meistens werden mit solchen geräten nur insekten getilgt, die durchaus 
einen nutzbringenden faktor in der natur darstellen.
(besserwisser-modus an) und kinders.....bitte beachten...nachtfalter und 
motten sind nicht das gleiche. wärend nachtfalter ihre mundwerkzeuge zu 
einem rüssel ausgebildet haben, haben "echte" motten zangenähnliche 
kieferwerkzeuge...(besserwisser-modus aus)

nachdenkliche grüße von einem homo sapiens, der es noch akzeptiert, das 
es noch andere bewohner dieses planeten gibt, mit denen er sich 
arangiert.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ein Zeilentrafo läuft aber nicht mit 12V  50 Hz sondern mit 12V  500 
kHz Rechteck!

Autor: I_ H. (i_h)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
19.schlagmichtot kHz sind es eigentlich (oder 15? auf jeden Fall 
2stellig).
Steuert man den Trafo mit Rechtecken an, ist das Windungsverhältnis 
allein auch nicht mehr ausschlaggebend.

Und zu guter letzt: Es geht hier doch garnimmer darum Insekten zu 
grillen weil sie stören - sondern weil sie einfach da sind ;). Um 
Stechmücken geht's hier auch net, steht weiter oben.

Autor: Paul H. (powl)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
nunja.. die gründe, warum ich insekten töte.. sie NERVEN.. und zwar 
ÜBELST. Stellt euch vor ihr hockt abends im Zimmer, es hat 30°.. draußen 
ist die Luft grad schön abgekühlt und ihr wollt das Zimmer schön 
abkühlen. Fliegengitter? Nein danke, das hemmt die Luftzirkulation 
übelst. Und bis sich sämtliche Gegenstände im Zimmer mal auf die 
angenehmen 20° abgekühlt haben, damit sich die Luft nach ein paar 
Minuten lüften nicht in kürzester Zeit wieder auf tropische 30° erhitzt, 
sollte sie überhaupt mal so ohne weiteres in dieser Zeit abkühlen, ist 
es eben nötlig das Fenster die ganze Zeit offen zu lassen und den 
Fliegen den freien Eintritt zu gewähren.

Somit hüpfen ständig Mücken auf meinem Bildschirm, auf meinem 
Schreibtisch, und noch viel schlimmer, auf MIR rum. Und wenn dann noch 
sowas (siehe Anhang, das Ding ist 4cm lang und ca. 1cm dick) gegen 
meinen Kopf flattert krig ich auch das Zittern. Das passt noch nichtmal 
in den Fliegenfänger und würde sich von den 600V auch relativ 
unbeeindruckt lassen. Deshalb muss was möglichst großflächiges offenes 
her, was man irgendwo berührungssicher aufstellen/hängen kann.

Zur Trafogeschichte:
Vielleicht hab ich meine Frage unklar formuliert. Ich möchte wissen 
wodurch der maximale Strom begrenzt ist. Wenn ich die Sekundärseite 
kurzschließe. Wovon ist alles abhängig wie viel Kurzschlussstrom fließen 
kann?

lg PoWl

Autor: ... ... (1hdsquad)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe mal gehört, dass ein Lüfter die Luftzirkulation verbessern 
kann, auch durch ein Gitter ;-)

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
David P. wrote:
> Ich habe mal gehört, dass ein Lüfter die Luftzirkulation verbessern
> kann, auch durch ein Gitter ;-)

klappt auch wenn man den ventilator direkt vors gitter stellt nicht so 
richtig. leider.

ok ok, ich gebs ja zu.. ein wenig bastelspaß habe ich auch

Autor: Thomas H. (merlin63)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hallo paul

mein lieber scholli...was da an deiner wand sitzt ist ein mittlerer oder 
kleiner weinschwärmer.....steht definitiv auf der ROTEN LISTE der vom 
aussterben bedrohten tierarten. ich habe das letzte exemplar hier in 
berlin vor ca. 15 jahren gesehen. ich weiß beim besten willen nicht, 
wovor du solche angst hast und das zittern bekommst. abegesehen, das 
diese recht großen schwärmer einen ganz schönen radau beim fliegen 
machen, sind sie doch völlig harmlos....keine feuerspeienden monster. 
wir sollten froh sein, wenn sich solch ein schöner nachtgast in unser 
zimmer verirrt. scheinbar gehörst du zu der gattung mensch, die außer 
ihrer eigenen spezies nichts anderes um sich duldet.....und das ist 
leider ein globares problem. sehe das bitte nicht als persöhnliche 
beleidigung, aber menschen, die sich bei solchen "kostbarkeiten" 
schütteln....können mir eigentlich nur leid tun.

kopfschüttelnde grüße
thomas

ps: aber kannst dich beruhigen....die flugzeit von schwärmern ist eh 
bald vorbei.

Autor: ... ... (1hdsquad)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich möchte wetten, dass es dich auch bei irgendetwas schüttelt. Ich kann 
Paul da verstehen, leider sucht man sich seine Ängste ja nicht aus...

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tut mir leid, dass ich den Wert dieses seltenen Tierchens verkannt habe. 
Natürlich tut mir das nichts und ich möchte auch nicht dass es in meinen 
Fliegenfänger reinfliegt, war eben eher als kleiner Scherz gedacht, habe 
mich etwas ungeschickt ausgedrückt. Ich habs ja danach auch eingefangen 
und freigelassen. Es ist mir halt in meinem Zimmer gegen den Kopf 
geflogen, und wenn dir so ein flatterndes Riesenvieh gegen die Birne 
fliegt und du vorher sowas in der Größe noch nie gesehen hast, dann 
krigst du erstmal das Zittern.

Mich nervt doch eigentlich nur die Invasion kleiner bis mittelgroßer 
Mücken :-) Die hüpfen nämlich gerade wieder auf mir rum.

lg PoWl

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hier sieht man eine weitere Möglichkeit, die ganzen Insekten aus der 
Umgebung sauber zu vernichten: Die Viecher werden angezogen, fliegen 
direkt in den Lichtstrahl und das wars dann:
http://ctc-labs.de/phpBB_3/viewtopic.php?f=3&t=150...

Autor: ... ... (1hdsquad)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alter, das ist jetzt wirklich eine Sauerei! Abgesehen davon, dass ein 
Skybeamer angemeldet werden muss, grillt das Teil nicht nur Insekten, 
sondern schädigt und stört viel mehr Tiere in der Umgebung...
http://de.wikipedia.org/wiki/Skybeamer

Autor: Frank Schlaefendorf (Firma: HSCS) (linuxerr)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Benedikt K. wrote:
> Hier sieht man eine weitere Möglichkeit, die ganzen Insekten aus der
> Umgebung sauber zu vernichten: Die Viecher werden angezogen, fliegen
> direkt in den Lichtstrahl und das wars dann:
>

wie krank ist das denn??? erst die viecher anlocken und dann vernichten, 
weil man sie ja nicht in der stube haben will.
merkt ihrs noch !

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
die 10kW Glühbirne ist toll ;-) Ich habe bei der Selbstbaulösung auch 
vor allem daran gedacht, dass sie zwar größflächig aber insgesamt nicht 
so hell leuchtet.

Autor: Thomas H. (merlin63)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hallo paul

"Ich habs ja danach auch eingefangen
und freigelassen.".....na so ists fein ;-)
ich habe als junger bub solche und noch größere falter gezüchtet und 
daher weiß ich was die für einen radau beim fliegen machen können. das 
duendich da erschrocken hast, kann ich mir bildlich vorstellen. sei blos 
froh, das es kein totenkopfschwärmer war, da hättest einen blauen fleck 
bekommen können wenn der dich trifft....he he.

@david
hmmmm....lass mich mal überlegen.....ja klar...bei oliven bekomme ich 
brechreiz. meine frau ist mir manchmal auch nicht geheuer ;-)

lg thomas

Autor: ... ... (1hdsquad)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie alt bist du denn? Germanys next Topmodel ist doch noch auf der Suche 
:D

Autor: Thomas H. (merlin63)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ohhh graus.....
siehst david....diese sendung habe ich noch vergessen....und wie mich 
das da schüttelt. zieht sich meine tochter immer rein und ich muß 
mitleiden.
ach ja noch zu deiner frage...bin alt genug um hier ungefragt zu posten
;-)
aber ansonsten bin ich fast insektenresistent
lg thomas

Autor: blubb (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Taugen diese Geräte wirklich was gegen Stechmücken? Ich habe bisher nur 
negative Erfahrungsberichte gelesen.
http://www.amazon.de/Isotronic-62309-Insektenverni...

Autor: Paul H. (powl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nein, Stechmücken reagiern darauf leider nicht

Autor: Passenger 5. (passenger5)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hm...muß es denn immer tödlich sein? okay, weckt männliche Urinstinkte, 
aber was haltet Ihr von solchen Pestrepellern, also Vertreibung der 
insekten mittels Ultraschall? Hat jemand Erfahrungen hiermit? 
Insbesondere auch die Wirkung auf des Nachbarn Hund oder Katz...

Autor: Thomas H. (merlin63)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hallo Passenger 5.

was nicht alles auf den markt geschmissen wird, um uns das geld aus den 
taschen zu ziehen.......ist immer wieder erstaunlich.
die sache mit dem ultraschall ist nicht neu. wurde schon in den 70igern 
proklamiert und hat gegen die unangenehmen insekten schon damals nicht 
funktioniert :-))
was man angeblich nicht alles mit ultraschall vertreiben 
kann...stechmücken....marder...hunde...katzen...die eigene frau :-)
also hunde und katzen reagieren schon darauf. einige nachtfalterarten 
zeigen ein verteidigungsverhalten, in dem sie ihr flugverhalten 
plötzlich ändern, oder sich einfach fallen lassen. ist bedingt durch die 
jagttechnik der fledermäuse. allerdings zeigen sich stechmücken nicht 
beeindruckt davon und neben den juckenden quaddeln hat man dann auch 
noch so ein merkwürdigen druck auf den ohren :-))

also für mich stellt sich das einfach so dar....wir leben nun schon sein 
einigen millionen jahren mit diesen plagegeistern zusammen und daran 
wird sich auch nicht so viel ändern lassen. in kleingartensiedlungen 
kann man das treiben etwas einschränken, wenn man ab dem frühjahr dafür 
sorge trägt, das es keine stehenden wasseransammlungen gibt. selbst ein 
übersehendes glas gefüllt mit regenwasser reicht einem trächtigen 
weibchen aus um ihre eier zu legen. lebt man natürlich in einer 
überwiegend feuchten gegend...viele stehende weiher und tümpel, dann hat 
man wenig chancen diesen plagegeistern zu entgehen.

was mir persöhnlich sehr geholfen hat, weil ich immer riesige beulennach 
einem stich bekomme, war der kauf eines biteaway stickes. dachte auch 
erst, es wäre so ein "verkaufsschlager", aber der erste selbstversuch 
zeigte, das durch die hitze die eiweisstoffe im speichel der mücker 
zerstört und ...wenigstens bei mir...nicht mehr zu einem jucken führte.
so kann ich wenigstens danach für linderung sorgen...und das ist schon 
mal was :-)

also männers....tragen wir unser schicksal mit fassung und lassen wir 
der evolution ihren spass.

lg thomas

Autor: adx (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die käuflichen Ultraschall-Geräte arbeiten ja zudem auf einer Frequenz, 
die viele Menschen noch wahrnehmen (ca. 10kHz). Die Lautstärke ist so 
gering, dass die Geräte - wenn überhaupt - max. auf 50cm Distanz wirksam 
sind. Also weitestgehend für die Tonne.
Die Methode mit dem Lüfter kann ich auch empfehlen: Mit einem 120er 
Lüfter und einer 12V/50W Halogenlampe zum Anlocken habe ich innerhalb 
von unter 2 Min. 3 Motten vernichtet (hatte genau 3 Motten im Zimmer, 
weil ich versehentlich bei offenen Fenster das Licht an hatte, und die 
gingen so nicht mehr raus). Der Nachteil ist aber dass die Insekten 
ziemlich geschreddert werden und ein gelber Matsch an den Lüfterblättern 
zurückbleibt.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas H. wrote:
> allerdings zeigen sich stechmücken nicht
> beeindruckt davon und neben den juckenden quaddeln hat man dann auch
> noch so ein merkwürdigen druck auf den ohren :-))

Na ja, die Quaddeln sollen schneller abschwellen davon...

Autor: Nik (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo :)

ich grab den thread mal aus!

ich hab so nen Fliegenfänger vom A*di, der funktioniert recht gut, was 
die Beseitigung von kleinen Fliegen, die trotzdem durch's Fliegengitter 
kommen, betrifft. 4 UV-LEDs, Kaskade, direkt an 230 V, hat etwa 1000 V 
und blitzt und knallt hin und wieder mal, wenn so ein Viech reinfliegt.

Ich hab mir aus Spass am Basteln ebenfalls einen gebaut, der später im 
Wintergarten o.ä. seinen Zweck erfüllen soll. Ich erzeuge mit einem 
Übertrager (quasi ein kleines Schaltnetzteil) eine Spannung von 960 V 
und lade damit ein paar Kapazitäten.

Jetzt bin ich mir allerdings nicht sicher, ob die Ausgangsbeschaltung 
überhaupt Sinn macht, so, wie ich sie hier habe:

http://img31.imageshack.us/img31/2969/hv1.png

Die Ladung baut sich nach Abschalten recht schnell über den 
Spannungsmessteiler (zum Einstellen der Gitterspannung) ab. Dieser 
beträgt knappe 4 MOhm und liegt parallel zu C1 im Bild, ich hab den aber 
dort weggelassen.
Die Schaltung funktioniert, die Fliegen bleiben leblos im Gitter hängen. 
Es gab allerdings bisher kein Geräusch, also keine hörbare Entladung der 
Cs, wenn ein Viech da reinfliegt. Der Kaskadenvernichter gibt ab und zu 
ein Geräusch von sich, aber nicht bei jeder Fliege. Auch wenn sich die 2 
Geräte jetzt eigentlich in der Funktion gleichen, bin ich mir aber nicht 
ganz sicher, ob mein Eigenbau die Insekten tatsächlich sicher 
vernichtet.

Wie kann ich diesen Teil der Schaltung noch effektiver bzw. den 
gedachten Zweck noch sicherer machen? Mehr Kapazität? Oder eine 
zusätzliche Diode nach dem 1k5 Widerstand? Oder ganz was anderes?

Danke für Rat,
Nik

Autor: mai (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich nehme an, dir geht es um die Bastelei.
Aber wie wärs mit einem Fliegengitter vor dem Fenster?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie groß ist denn der Abstand zwischen den geladenen Drähten deiner 
Falle?

Könnte es sein, daß der größer ist, als bei der gekauften Falle? Dann 
wäre zumindest denkbar, daß die Viecher nur mit einem Flügel an den 
zweiten Draht kommen, und daß sie so einfach zu hochohmig sind, daß viel 
Energie freigesetzt wird, bevor die Körperflüssigkeiten verdampft sind, 
die im Strompfad liegen.

Ich denke, die 1000 V reichen allemal aus. Ich habe ein Billigteil, da 
ist einfach nur eine Spannungsverdopplerschaltung und ein kleiner 
Kondensator drin. Da bratzelts auch nicht immer, wenn kleine Insekten 
gebraten werden.

Autor: gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ihr denkt alle viel zu kompliziert. Im Baumarkt / Elektromarkt gibts 
doch diese elektrischen Fliegenklatschen.
Die kann man folgenderweise tunen:
- Aufschrauben
- Innen ist ein HV Kondensator, der wird ausgewechselt. Je kleiner die 
Kapazität ist, desto höher wird die Spannung.
- Ausprobieren

Merke: Je kleiner der Kondensator / Spannung, desto schneller ist die 
Batterie leer. Die 9V Blockb. wird auch irgendwann gut warm, also 
aufpassen.
Ich habs geschafft, das Ding so einzustellen, das zwischen dem Gitter 
ein Funken übergesprungen ist, ohne was reinzuschmeisen. Mangels 
Messgerät weiß ich nicht wie hoch die Spannung ist.
UND danach nicht mehr am kleinen Bruder ausprobieren!


Die gibts in China übrigens auch mit Netzanschluss direkt, für die 
richtig großen Brummer. Die sind da wirklich schmerzfrei.

Autor: Nik (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
aaah :)
ja klar, Bastelei ^^

also, der Abstand zwischen den Drähten ist eher kleiner, als beim 
gekauften. Ich habe Lochraster-LPs genommen und Drähte durchgezogen.
Ich hab's mit nem Isolationstester getestet, bis knapp 1500 V schlägt 
nix über :)

mir ging's bei der Frage eher darum, ob eine Vergrößerung der Kapazität 
auf >1 µF Verbesserung bringt, momentan sind's ja nur etwa 540 nF. Auch 
wenn's nur kleine Fliegen sind, ich will die nicht quälen, sondern 
möglichst schnell beseitigen.

Ich hab den gekauften Vernichter noch nicht so weit auseinandergenommen, 
um zu sehen, was die Kaskade da für eine Kapazität hat, der knallt oft 
recht laut. In dem Moment ist das ganze Zimmer hell und wenn man gerade 
so am Einschlafen ist, kommt so ein Schuss besonders gut ;D

Autor: Superroman (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also ich wohne direkt neben einem Kuhstall. Das bedeutet, wenn ich mein 
Fenster auf "kipp" stelle, habe ich innerhalb von 5 Minuten, etwa 60 
FLiegen in der Wohnung. Und das trotz Fliegengitterlamellen. Nur mal so, 
für diejenigen, denen es schwer fällt nachzuvollziehen, warum man die 
Viecher abmurksen Will. Mein Mietvertrag läuft zwei Jahre, sonst wäre 
ich schon weg. Neulich hat meine Freundin, ein Fenster ohne 
Fliegengitterlamellen für eine Stunde aufgehabt, Ergebnis: 472 Fliegen 
weggesaugt. Außerdem könnte ich durchdrehen wenn die auf meiner 8 Monate 
alten Tochter sitzen. Bevor ich herzog, habe ich Fliegen mit der Hand 
gefangen und wieder an die Luft gesetzt, es ist wohl nachvollziehbar, 
daß ich mir das hier abschminken kann. Auch ich bin jemand, der niemals 
etwas töten würde, auch keine Insekten, es sei denn hier. Ich glaube 
jetzt dürften auch die letzten verstehen, warum man Fliegen killen will 
wenn es so viele sind. Abgesehen davon werde ich jeden Tag durch Fliegen 
auf meiner Nase geweckt, das schürt Wut und Hass. Wäre beinahe schon mit 
Haarspray und Feuerzeug auf die Jagd gegangen. Jetzt habe ich mir so 
eine elektrische Fliegenklatsche gekauft. Sieht aus wie ein 
Tennisschläger. Dort gehören zwei 1,5V Batterien rein. Habe nen 9V Block 
mit Alufolie reingefummelt, da platzen die Viecher und knallen wie 
Ladycracker. Sehr zu empfehlen.

Autor: Mike E. (magic_mike)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Halo an euch alle

ich bin neu der beitrag alt aber äußerst amüsant

hier was zum "Pimpen" ist auch feuerfest fürs "Feuerfest"

soll keine Werbung sein ist aber meiner Meinung nach eine gute Grundlage

http://www.plus.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/P...

Produktinfo

Der Moskitokiller für Räume bis 120qm arbeitet ohne jeglichen Einsatz 
von Chemie auf Basis von UV-Licht und elektrischer Spannung. Der 
Unterschied zu anderen Geräten sind zwei Lüfter, die die vom Licht 
angelockten Moskitos in das Gerät saugen. Die Effizienz ist 
sensationell.

In diesem Moskitokiller steckt eine Menge innovative Technik. Alle 
Sicherheitsstandards werden selbstverständlich erfüllt. Das Gerät 
schaltet nach Öffnen des Fliegengitters automatisch ab. Im Vergleich zu 
anderen Insektenschutzlösungen ist dieses Gerät günstiger und der 
eigenen Gesundheit zuträglicher als Lösungen auf Chemiebasis 
(Chemieplättchen etc.).


2 großen eingebauten Ventilatoren sorgen für maximale Anziehungskraft
Deckt eine Fläche bis 120 m² ab
Einzigartiges Windkanal-Design für maximale Saugkraft
Einzigartige UV-A LED für die Anziehung von Insekten
Mit Ein-/Ausschalter
Mit abnehmbaren Grill zur einfachen Reinigung
Inklusive Reinigungsbürste
Gefertigt aus feuerfestem Kunststoff
Automatische Ausschaltung bei Abnahme des Gitters
Leistung: 4W
1x UV-Lampe
Input: 220V - 240V (50Hz/60Hz)

Autor: N. K. (bennjo)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

hier noch eine etwas andere Lösung für das Problem :-)

http://www.ted.com/talks/lang/eng/nathan_myhrvold_...

So ab der 12. Minute wirds interessant.


Gruß,
Nikias

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hast du schonmal die Mücken- und Bremsenschwärme in den Rheinauen so ab 
30° aufwärts gesehen? Da bräuchte die Laser-Lachnummer 5 Jahre um die 
Biester abzuschießen, die an einem Abend über einer Fläche von 10x10 m 
unterwegs sind...

Autor: Mike E. (magic_mike)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ach ja hatte ich doch glatt ein "l" bei Halo und dieses Bild vergessen.


Ansonnsten hält mich folgender Satz ein bisschen im Zaum und macht mich 
vorsichtig bei fast allem was ich tu(n)e.

"Der Errichter der Anlage haftet für Folgeschäden"

und da überlege ich auch, wem ich so ein "lumpiges" vorgefertigtes 
E-Herd
Kabel anklemme.

Autor: Mike E. (magic_mike)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also habe das teil bekommen ausgepackt und aufgestellt,

macht richtig laut und leuchtet blau

als ich 2 Probanden selbst zum Tode verurteilt hatte
und rein gehalten bzw. geschubst habe sah der Staubige aus wie ein 
Stadtbrand aus 10000 Meter Höhe (glimmte hie und da) und der schlanke 
große
hielt seine Flügel in den Wind, die sich durch den durchaus richtig 
starken luftstrom (zumindest 12mm vor dem Fan) bewegten und es passierte 
gar nichts.

Schade das die Home Premium version so schlecht ist, wenn ich nur wüsste 
woher ich das kenne.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Uhu Uhuhu schrieb:
> Hast du schonmal die Mücken- und Bremsenschwärme in den Rheinauen so ab
> 30° aufwärts gesehen? Da bräuchte die Laser-Lachnummer 5 Jahre um die
> Biester abzuschießen, die an einem Abend über einer Fläche von 10x10 m
> unterwegs sind...

Dann komm mal in die Pfalz, bei uns gibt es keine Stechmücken. :-)

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail, Yahoo oder Facebook? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen | Mit Yahoo-Account einloggen | Mit Facebook-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.