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Forum: HF, Funk und Felder Betreiben von FM-Transmitter mit 30m Reichweite


Autor: Snowyrain (Gast)
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Hallo,

ich möchte in meiner kleinen Wohnung gerne meine MP3 Sammlung 
kostengünstig verfügbar machen. Die Idee wäre den Router MP3s abspielen 
zulassen und das dann via FM-Transmitter verfügbar zu machen. Es gibt 
jtzt in der Bucht FM-Transmitter mit ca. 30m Reichweite, meine Frage ist 
jetzt: Ob die legal betrieben werden dürfen?

Ich will da keinen Ärger haben. Sonst würde ich das Signal in die 
Sat-Verkabelung einspeisen. Was jedoch nicht ganz so schön wäre.

Mit freundlichen Gruß

Snowyrain

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Autor: Snowyrain (Gast)
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Hallo,

vielen Dank für den Link

Mit freundlichen Gruß

Snowyrain

Autor: S. Nafu (Firma: flipdot hackerspace kassel) (snafu)
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Gute Idee, mache das auch mit gutem Erfolg, hab so ein kleines Teil von 
Pollin, das in die Antennenleitung vom Autoradio eingeschleift werden 
soll. Statt des Autoradios habe ich einfach einen Dipol aus 
Krokodilstrippen angeschlossen (2 x 75cm), und habe in der ganzen 
Wohnung wunderbar Empfang (Und die Nachbarn wundern sich wahrscheinlich 
über den komischen Sender, auf dem immer "Chaosradio Express" läuft, 
gnihihi)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Schrei doch noch lauter!

Autor: Frequenzwacht (Gast)
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> Und die Nachbarn wundern sich wahrscheinlich
> über den komischen Sender, auf dem immer "Chaosradio Express" läuft.

Wurde der Bundesnetzagentur soeben mitgeteilt.

Autor: strengverboten (Gast)
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Frequenzwacht hätte wohl auch Juden im dritten Reich verpfiffen und sich 
gefreut wenn Sie ins KZ abgeführt worden wären...iigitt

Autor: Wolf (Gast)
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Man braucht niemanden verpfeifen, es gibt über Alle genug Akten, dafür 
sorgt schon immer der Staat mit seinen Bediensteten (Außenminister, 
BND...).

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Es ist schon reichlich dämlich, sich mit Gesetzesüberschreitungen
(gleich welcher Art) öffentlich in einer nachvollziehbaren Form zu
brüsten.

Mein Tipp an Samuel wäre, dass er gleich noch seine Adresse mit dazu
schreibt.  Das spart der BNetzA dann den Suchaufwand, damit wird deren
Einsatz billiger. =:->

Autor: Stefan May (smay4finger)
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Um mal wieder ernst zu diskutieren: Welche Reichweite kann man denn von 
den 50nW-Teilen erwarten? Funktionieren die im Umkreis von 30 Metern?

Autor: Ekschperde (Gast)
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Die käuflichen Videoübertragungsstrecken funken mit ca. 1 mW.
Bei 0.05 mW dürfte die Reichweite eher marginal sein,
also eher 30 cm als 30m.

Autor: high_speed (Gast)
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Samuel kann wieder aufatmen. Ich habe der BNetzA nichts gemeldet.

> Es ist schon reichlich dämlich, sich mit Gesetzesüberschreitungen
> (gleich welcher Art) öffentlich in einer nachvollziehbaren Form
> zu brüsten.

Und genau dass wollte ich damit ausdrücken.
Des weiteren ist es mit der Vorratdatenspeicherung ohne weiteres
möglich die Adresse von Samuel herauszubekommen.
Ist schon schlimm dass wir so gläsern werden.
Jeder sollte schon wissen, wass man an Daten über öffentliche Netzte
übertragen darf. Wenn man es dann noch in ein öffentliches Forum
schreibt, ist einem nicht mehr zu helfen.

> Frequenzwacht hätte wohl auch Juden im dritten Reich verpfiffen
> und sich gefreut wenn Sie ins KZ abgeführt worden wären...iigitt

Das mit Sicherheit nicht.

http://forum.electronicwerkstatt.de/phpBB/topic837...



ÄG
Holger

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Stefan May wrote:

> Um mal wieder ernst zu diskutieren: Welche Reichweite kann man denn von
> den 50nW-Teilen erwarten? Funktionieren die im Umkreis von 30 Metern?

50 nW sind -43 dBm.  Für zwei nebeneinander aufgestellte IEEE-
802.15.4-Knoten (ca. 20 cm Abstand) habe ich mal eine Freiraumdämpfung
von 35 dB ermittelt.  Bei einer solchen Dämpfung würden ~ -80 dBm am
Empfängereingang ankommen.  Das dürfte für die meisten Radios schon
beinahe grenzwertig sein.  OK, die Freiraumdämpfung bei 100 MHz ist
auch einiges geringer als bei 2,4 GHz, aber mehr als einige wenige
Meter Reichweite sollte man davon nicht erwarten (und war wohl von
der Allgemeinzuteilung auch nicht beabsichtigt).

Autor: Flue (Gast)
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.. ich beesitze so einen 50nW Transmitter. Das Ding ist selbst bei 
wenigen cm Abstand nur durch einen PLL Empfänger (durch PLL Gewinn) 
störungsfrei empfangbar. Bringt dir also leider nichts. :( Und du 
brauchst eine absolut störungsfreie Frequenz - in einer größeren Stadt 
ein echter Krampf!

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Versuche von Teilnehmern eines anderen Forums (Radioforum) ergaben bei 
käuflich erworbenen zugelassenen Sendern eine Reichweite von 5 - 15m. 
Wobei die Reichweite natürlich stark vom verwendeten Radio, der 
Bandbelegung und den baulichen Bedingungen abhing. Übrigens, einen 
PLL-Gewinn gibt es nicht, bei einem Radio entscheiden andere Dinge 
darüber, bis zu welcher Untergrenze etwas empfangen werden kann. Eine 
PLL-Frequenzerzeugung kann im Gegensatz die Empfindlichkeit noch 
reduzieren, da sie bei schlechter Konstruktion noch zusätzliches 
Rauschen einbringt. Ein großes Manko der käuflichen Sender ist die 
schlechte Klangqualität gepaart mit Rauschen und schlechter 
Kanaltrennung.

Ein weiterer Punkt: Ist es tatsächlich ein so großes Problem, wo man mit 
was sendet? Entscheidend ist doch nur, daß nichts beim Nachbarn, 
respektive an der Straße ankommt. Bei den genehmigten Sendern ist es so, 
daß in einem Stahlbetonbau nach spätestens zwei Wänden nichts mehr zu 
empfangen ist. Wenn das Selbstbaugerät ähnlich schwach ist, sehe ich da 
überhaupt kein Problem. Elektronikmüll wie z.B. PLC-Modems und schlecht 
entstörte Schaltnetzteile/Plasmafernseher sind da Störsender ganz 
anderen Kalibers. Da sind schonmal Störreichweiten im 200 - 500m-Bereich 
drin. Breitbandig oder als Lattenzaun versteht sich. CE-Aufkleber 
macht's möglich. >:-(

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Jadeclaw Dinosaur wrote:

> Ein weiterer Punkt: Ist es tatsächlich ein so großes Problem, wo man mit
> was sendet?

Nein -- solange du die entsprechenden Bestimmungen einhälst.

> Entscheidend ist doch nur, daß nichts beim Nachbarn,
> respektive an der Straße ankommt. Bei den genehmigten Sendern ist es so,
> daß in einem Stahlbetonbau nach spätestens zwei Wänden nichts mehr zu
> empfangen ist. Wenn das Selbstbaugerät ähnlich schwach ist, sehe ich da
> überhaupt kein Problem.

Das allein genügt wohl als Begründung im Zweifelsfalle nicht.
Allerdings ist die entsprechende Allgemeinzuteilung wirklich sehr
allgemein:

“Die Nutzung der Frequenzen durch drahtlose Audio-Anwendungen ist nicht
an einen bestimmten Standard gebunden.”

Damit ist nicht sehr genau definiert, in welchem Maße Nebenaussendungen
usw. unterdrückt sein müssen.  Auch dürftest du schon einige
Schwierigkeiten haben, mit üblicher Amateur-Messtechnik die
tatsächlich abgestrahlte Leistung nachzuweisen.  Ein geeigneter
Messempfänger mit irgendwie nachvollziehbarer RSSI und Vergleich
mit einem definiert gesendeten Signal an einer bekannten Antenne
wäre wohl die Mindestvoraussetzung.  Nicht vergessen, eine saubere
Fehlerabschätzung zu machen, um somit sicher erklären zu können,
dass du selbst in Richtung maximaler Messunsicherheit auf jeden
Fall unterhalb der zulässigen 50 nW bleibst.

Für die Frequenzstabilität und notwendige Kanalauswahl wird auch
kaum irgdeine Art der Frequenzerzeugung außer einer PLL als
akzeptabel anzusehen sein.

> Elektronikmüll wie z.B. PLC-Modems und schlecht
> entstörte Schaltnetzteile/Plasmafernseher sind da Störsender ganz
> anderen Kalibers.

Für deren Vermüllung des Äthers gibt es aber handfeste kommerzielle
Interessen. :-(

Autor: S. Nafu (Firma: flipdot hackerspace kassel) (snafu)
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Ach du liebe Zeit, was ist das denn für eine Aufregung wegen 50nW ;)

(Der ZF-Oszillator in jedem Radio dürfte grad in der selben 
Größenordnung liegen, wobei man da wegen der fehlenden Modulation und 
dem ggf. vorhandenen Mikrofonie-Effekt der verwendeten Spulen u.U. sogar 
Gespräche aus dem Raum hören kann [allerdings müssen diese schon sehr 
laut geführt werden]).

Aber ich drifte ab.

Als Amateurfunker ist mir diese biestige und bierernste Haltung sehr 
vertraut, jedem kleinen Bub, der mal einen FM-Sender testet, mit der 
Staatsanwaltschaft zu drohen. Recht deutsch ist das überdies.

Wie wäre es denn zur Abwechslung mit der Einstellung, frisch und mutig 
das Bestehende immer mal wieder in Frage zu stellen und die Gesetze ein 
wenig zu dehnen (keine Angst, die halten das aus)?

Eine schöne Anwendung, die Reichweite dieser nun sogar erlaubten Sender 
zu nutzen ist dieses Projekt:
http://backyardradio.de/blog/

das auf dem Chaos Computer Congress im letzten Jahr vorgesetllt wurde. 
Nachbarschaftsradio einmal anders.

Nur zu, das macht Spaß!

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Samuel Brauns wrote:
> Ach du liebe Zeit, was ist das denn für eine Aufregung wegen 50nW ;)

Ich glaube, die Aufregung ist mehr wegen >> 50 nW. ;-)

(Ich hätte persönlich irgendwas wie 10...100 µW auch für angemessener
gefunden.)

> Eine schöne Anwendung, die Reichweite dieser nun sogar erlaubten Sender
> zu nutzen ist dieses Projekt:
> http://backyardradio.de/blog/

Senden die wirklich nur mit den erlaubten 50 nW?

Autor: samuel brauns (Gast)
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Ja, "im Prinzip" schon :)

Ich finde die Idee sehr apart, weil wegen der extrem geringen Leistung 
keine ernsthaften Störungen zu erwarten sind, und bei einer Vielzahl von 
Sendern dennoch eine schöne Abdeckung erreicht werden kann.

Persönlich stört mich an dem Konzept, daß man trotzdem wieder (für das 
Streaming der Radiosendungen zu den einzelnen "Sendestaionen") auf das 
Internet zurückgreift. Rundfunk als solcher, ich meine selbst 
hergstellter Rundfunk, kommt ohne zentrale Infrastruktur aus, ein Sender 
auf dem Dachboden kann von keinem Schäuble und von keinem Operator 
ausgeknipst werden ...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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samuel brauns wrote:
> Ja, "im Prinzip" schon :)

Mich hatte nur die "freifunk firmware" stutzig gemacht. -- OK, gerade
mal nachgesehen, das betrifft ja nur den Router, die sollen sich
untereinander vernetzen können.

> Rundfunk als solcher, ich meine selbst
> hergstellter Rundfunk, kommt ohne zentrale Infrastruktur aus, ein Sender
> auf dem Dachboden kann von keinem Schäuble und von keinem Operator
> ausgeknipst werden ...

Es kostet aber auch einen ziemlichen Aufwand, ein einigermaßen
sinnvoll gestaltetes Rundfunkprogramm über X Stunden am Tag aufrecht
zu erhalten.  Ich denke nicht, dass man das als Einzelner stemmen
kann.  Die Zentralisierung bündelt Ressourcen.

Ja, interessant ist es allemal.  Ich würde jedoch mächtige Gleichkanal-
störungen erwarten in den Bereichen, wo sich mehrere Sender mal
überlappen, da sie ja nicht phasensynchron senden können.

Autor: S. Nafu (Firma: flipdot hackerspace kassel) (snafu)
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> Die Zentralisierung bündelt Ressourcen.

Unbedingt. Außerdem ist das lustiger, wenn man sein eigenes 
Programmstündchen in die Community einspeist, da geht auch viel mit 
direkten Treffen und Livesendungen...

> Ich würde jedoch mächtige Gleichkanal-
> störungen erwarten

An dieser Stelle ist das Konzept nicht zu Ende gedacht - wir haben das 
auf dem Kogreß mal kurz angerissen, auch die Frage, ob man mobilen 
Empfang so sicherstellen könnte - nein, wohl kaum, aus diesem Grund. 
Bislang sinds ja nur einzelne kleine Flecken auf der Landkarte...

Schönen Abend!

Autor: S. Nafu (Firma: flipdot hackerspace kassel) (snafu)
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Heute Abend 21:00h kann man das übrigens mal live mithören im Stream auf 
Funkwelle.fm:
http://www.funkwelle.org/cgi-bin/cal.cgi?p=612

Autor: Ekschperde (Gast)
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> Übrigens, einen
> PLL-Gewinn gibt es nicht, bei einem Radio entscheiden andere Dinge
> darüber, bis zu welcher Untergrenze etwas empfangen werden kann.

@Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw):
Einen PLL-Gewinn gibt es schon, wenn nämlich FM mit einer PLL 
demoduliert wird. Gegenüber einem Ratiodetektor wird die 
Demodulationsschwelle
um ca. 6 dB gesenkt. Nennt sich in der Literatur auch 
Optimaldemodulator.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Ein als FM-Demodulator eingesetzter PLL kann sicherlich einen Gewinn 
bringen, in der Frequenzaufbereitung sicherlich nicht. Und darum ging es 
wohl. Mir ist kein Consumergerät bekannt, wo ein PLL den FM-Demodulator 
macht.

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ratiodetektor dürfte aber seit der IC-isierung der normalen Rundfunk-
möhren auch nicht mehr gängige Praxis sein, sondern Konzidenzdemodulator
(letztlich ein Multiplizierer).

Autor: Matthias Larisch (matze88)
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Ich hole den Thread nochmal etwas hoch: Und zwar habe ich vor 2 Jahren 
beim PennyMarkt einen FM Transmitter für 14,95€ gekauft. Der hatte schon 
immer eine größere Reichweite, als er hätte haben dürfen, trotz sonem 
schönen Zulassungsaufkleber hinten drauf... Hänge ich den in meinem 
Keller an den Laptop kann ich im Umkreis von etwa 20-30 Metern ums Haus 
noch ein relativ gutes Signal empfangen. Wie das erst bei einer 
Aufhängung auf dem Hausdach aussieht, möchte ich garnicht wissen.
Nur: Wie sieht das in diesem Fall aus, angenommen ein Messwagen wird auf 
mich aufmerksam oder so? (Gut, relativ unrealistisch, da ich das Gerät 
normalerweise nur im Auto einsetze und mich somit ja bewege)

Bekomme ich dann Ärger, weil ich ein zugelassenes Gerät betreibe?


Wie sieht das weiterhin aus: Ich habe das Gerät intern baulich verändert 
und einen 5V Eingang nachgerüstet (Allerdings wirklich nur das - an der 
HF Seite habe ich NICHTS verändert, gut, ich habe die Oszillator Spule 
mit nem Klecks heißkleber versehen, weil man sonst jede Berührung/tippen 
auf das FM Transmitter Gehäuse im Radio gehört hat...)

Ohoh, hoffentlich steht nich morgen das BKA oder so vor meiner Tür g

Matze

Autor: traurig (Gast)
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Wie waere es denn, sich zur Abwechslung mal nicht zu fragen, ob man 
erwischt wird, sondern ob man seine Mitmenschen mit seinem Handeln 
unnoetig nervt?

Autor: Matthias Larisch (matze88)
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Falls du das jetzt auf mich beziehst... Wie soll ich denn bitte meine 
Mitmenschen nerven, wenn ich auf einer ungenutzten Frequenz etwas sende? 
Maximal ein vorbeifahrendes Auto könnte das im SEHR nahen Umfeld 
überhaupt mitbekommen, sobald die Frequenz belegt ist merke ich ja 
selbst massive Störungen und wechsle...

Aber ich bin natürlich der Meinung, dass man auf sowas sehr wohl Acht 
geben sollte. Sender, die einfach andere Sender übertreffen etc. finde 
ich alles nicht so toll. Beispiel WLan: Ich habe mir vor etwa 3 Jahren 
hier nen freien Kanal gesucht, irgendwann kommt irgendwer daher, und 
nimmt den gleichen, obwohl er in seiner Ecke nen anderen Kanal besser 
nutzen könnte. Dabei mach ich das schon einfach und hab grundsätzlich 
ein 2. Wlan mit SSID in der mein Name und mein Kanal steht... (natürlich 
nur ein Dummy lan).

Oder: Diese tollen Funk Videoübertragungsstrecken. Ganz toll, dass mein 
Vater genau dann seine Urlaubsvideos damit gucken muss, wenn ich auf der 
Terasse Wlan benutze. Statt dass er wegen seiner Streifen im Bild 
einfach SEINEN Kanal wechselt, muss ich im Wlan Router den Kanal 
umstellen... Na gut, sowas nennt man vielleicht eher familiäre Probleme. 
(Wlan auf dem alten Kanal war übrigens auch absolut unmöglich dann, 
obwohl der Video Sender von Router & Laptop etwa 20m +2 Wände entfernt 
stand)

cu
Matze

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Matthias Larisch wrote:
> Ich hole den Thread nochmal etwas hoch: Und zwar habe ich vor 2 Jahren
> beim PennyMarkt einen FM Transmitter für 14,95€ gekauft. Der hatte schon
> immer eine größere Reichweite, als er hätte haben dürfen, trotz sonem
> schönen Zulassungsaufkleber hinten drauf... Hänge ich den in meinem
> Keller an den Laptop kann ich im Umkreis von etwa 20-30 Metern ums Haus
> noch ein relativ gutes Signal empfangen. Wie das erst bei einer
> Aufhängung auf dem Hausdach aussieht, möchte ich garnicht wissen.
> Nur: Wie sieht das in diesem Fall aus, angenommen ein Messwagen wird auf
> mich aufmerksam oder so? (Gut, relativ unrealistisch, da ich das Gerät
> normalerweise nur im Auto einsetze und mich somit ja bewege)
> Bekomme ich dann Ärger, weil ich ein zugelassenes Gerät betreibe?
Nein. dafür ist ja der Aufkleber da. Allerdings, wenn durch einen Defekt 
andere Funkdienste gestört werden, kann es passieren, daß man die Kosten 
des Meßdiensteinsatzes aufs Auge gedrückt bekommt. So erging es nämlich 
einem Rentner, dessen zugelassenes Philips-Schnurlostelefon aufgrund 
eines Defektes den Mobiltelefondienst störte. Ergebnis: 1600 Euronen. 
Erst als sich die Redaktion der Fernsehsendung NDR Markt einschaltete, 
hat Philips die 1600 Euro übernommen und den Rentner ein neues Telefon 
spendiert.

> Wie sieht das weiterhin aus: Ich habe das Gerät intern baulich verändert
> und einen 5V Eingang nachgerüstet (Allerdings wirklich nur das - an der
> HF Seite habe ich NICHTS verändert, gut, ich habe die Oszillator Spule
> mit nem Klecks heißkleber versehen, weil man sonst jede Berührung/tippen
> auf das FM Transmitter Gehäuse im Radio gehört hat...)
Damit ist die Bauartzulassung zum Teufel. Auch kann durch die 
Stromzuführung die abgestrahlte Leistung, wie auch die zulässige 
Abstrahlung von Ober- und Nebenwellen überschritten werden. Damit stehst 
du als Betreiber, bzw. Inverkehrbringer in Haftung.

> Ohoh, hoffentlich steht nich morgen das BKA oder so vor meiner Tür *g*
Das BKA hat mit sowas nichts, aber auch rein garnichts zu tun. Zuständig 
ist die Bundesnetzagentur, bzw. deren Außenstellen. Nur gilt hier auch: 
Wo kein Kläger, da kein Richter. Sprich, wenn an den Grundstücksgrenzen 
mit einem guten Empfänger nichts mehr empfangbar ist, dürfte sich auch 
niemand mehr gestört fühlen. Selbst aktiv wird die Agentur nur bei 
richtig dicken Fischen oder wenn dort jemand eine Beschwerde losläßt.

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Jadeclaw Dinosaur wrote:

> Damit ist die Bauartzulassung zum Teufel. Auch kann durch die
> Stromzuführung die abgestrahlte Leistung, wie auch die zulässige
> Abstrahlung von Ober- und Nebenwellen überschritten werden. Damit stehst
> du als Betreiber, bzw. Inverkehrbringer in Haftung.

Naja, eine Bauartzulassung als solche gibt es nicht.  Wenn eine tech-
nische Veränderung plausibel und nachvollziehbar nicht zu einer
Änderung der HF-Eigenschaften führen kann, dann gibt es keinen Grund,
dies durch eine komplette neue Messreihe nachweisen zu lassen.  Diese
einfachen Kleinstsender dürften jedoch in dieser Hinsicht wirklich
schon grenzwertig sein, da für eine exakte Abstrahlung einer so
geringen Leistung praktisch jedes Detail des Gerätes bereits ent-
scheidenden Einfluss haben kann.  Man sollte nach einem derartigen
Umbau zumindest exemplarisch nachweisen, dass sich die Abstrahl-
eigenschaften nicht grundlegend geändert haben und dies auch irgendwo
dokumentieren.  Ein Nachweis kann dabei durchaus auch darin bestehen,
mit einem Rundfunkempfänger eine Messreihe für die maximale Reichweite
des Gerätes vor dem Umbau aufzunehmen und zu kartografieren.  Nach
dem Umbau wiederholt man die Reihe unter ansonsten gleichen Bedingungen.
Wenn sich nichts geändert hat, dann hast du damit nachgewiesen, dass
dein Umbau sehr wahrscheinlich keinen Einfluss auf die HF-Eigenschaften
hatte.

Autor: Igor (Gast)
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Hi, habe auf heise.de gelesen (ein altes Artiel zu dem Gesetz), daß in 
anderen Länder die Bergenzung in der Frequenz bei 50 mW liegt. Wie groß 
darf bei denen etwaige Reichweite sein? Kann selbst nicht ausrechnen - 
fehlen die Kentnisse ))

Danke im Voraus für die Antwort
MFG Igor

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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50 mW ist schon ein ziemlicher Hammer, das sind ja 60 dB mehr.  Damit
kommt man (wenn ich mich nicht verrechnet habe) bei Freiraumausbreitung
etwa 1000mal weiter.  Wenn man also zuvor 3 m erreicht hat, wären es
dann 3 km.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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50mW ist ungefähr das, was ein Part15-Gerät so abgeben darf. Damit sind 
erfahrungsgemäß 100 bis 300m brüllwürfeltauglich möglich. Mit 
Richtantenne ist natürlich mehr drin.
(Part15 ist ein Paragraf aus den FCC-Rules&Regulations, der festlegt, 
wieviel man abstrahlen darf, solange niemand gestört wird)
In diesem Leistungsbereich bewegten sich auch die 
Export-Drahtlostelefone auf 49MHz.
Die Reichweite war dann auch max. 300m.
Gibt es allerdings Störungen, kann die FCC diese Teile auch stillegen 
und bei Zuwiderhandlung auch Geldbußen aussprechen, die auch schonmal 
5stellig sein dürfen. Hier in DL drohen meist nur die Kosten des 
Meßtruppeinsatzes. Das dürfen aber dann auch schonmal 1600 Euronen sein.

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Jens Klage (djphoenix)
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hallo erst mal an alle ich bin auf der suche nach einem FM Transmitter 
oder enliches weil ich meinen sender ende 2010 auch auf ukw senden lasen 
möchte auch was die lizenz angeht bin ich mich noch am infomiren mir 
geht es in ersterline darum preise einzuhollen und mir ein bild daruber 
zu machen was die kosten angeht doch alles was ich bis jetzt erlesen 
habe bring mich nicht wirglich weiter die reic weite sollte in etwa bis 
400 KM oder bundesweit gehen auch aus bauanleitungen werde ich nicht 
schlau da ich lieber es vor zihe so ein gerät zu kaufen ich habe schon 
preise gesehen die am 1500 bis 4000 euro gehen doch leider steht nie die 
reichweite dabei deswegen bitte ich euch um mithilfe

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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OMG!

Also: 400 KM Versorgungsradius wirst du auf UKW technisch weder mit 
einem Sender hinbekommen, noch wenn es möglich wäre genehmigt bekommen. 
Die Größten Reichweiten liegen bei unter 200KM.
Deutschlandweit scheidet eh aus...
Möglich wäre es bei MW oder KW, aber wer will das hören...

ABER:
Du wirst KEINEN ORdentlich zugelassenen Sender mit einer größeren 
Reichweite für einen vierstelligen Betrag bekommen. Für einen 
Radiossender mit einer Reichweite von 100 KM Radius um die Antenne 
(100KW Sendeleistung)rechne mal ungefähr mit folgendem:

Sender neu kann ich gar nicht sagen, dürften so 50 000 Euro Aufwärts 
sein.
Mit viel Glück kannst du einen gebrauchten bekommen, sind nur ein paar 
19" Schränke... (Für diese Reichweite)

Dann brauchst du einen Antennenstandort. Für deine Reichweite dürfte nur 
ein Turm der Deutschen Funkturm in Frage kommen, und dann ein Standort 
ziemlich hoch: ICh weiß das EINE Antenne in der Größe eines Besenstiels 
auf 100m Höhe ca.18.000 Euro Miete pro Jahr kostet. Die Miete berechnet 
sich nach der Antennenfläche! Für einen 100KW Radiosender brauchst du 
ein vielfaches an Fläche! Gehe also mal von 50.000 -100.000 Euro, oder 
sogar noch viel mehr, an Standortmiete pro Jahr aus.
Dazu kommt naoch die einmalige Baumaßnahme plus Antennen (so 20.000 
Euro)

Ausserdem musst du ja noch die Stromkosten zahlen. (Also 100KW 
Sendeleistung bei gutgemeinten 50% Wirkungsgrad macht 200 KW Verbrauch 
pro stunde! bei einem KW Preis von 20ct. (keine Ahnung wo der gerade 
genau liegt) sind das 40 Euro pro Stunde, 960 eur. Pro Tag, 350.400 Euro 
Pro Jahr!

Und das sind nur die reinen Betriebskosten für den einen Sender mit 
100KM Versorgungsradius! Dazu kommt natürlich noch GEMA, Die 
Frequenznutzungsgebühr, die EMV Gebühr usw....

NAtürlich sind die oben genannten Zahlen nur GROBE Anhaltpunkte, ich 
plane ja keine Großsender, aber die Größenordnungen stimmen. Nur beim 
Kaufpreis des Senders habe ich jetzt wirklich ins Blaue geschätzt. Der 
kann auch weit weit teurer sein!

Natürlich kann man illegal auch Sender mit Versorgungsreichweite einer 
mittleren Stadt betreiben, und da sind 5k-Euro für den Sender 
realistisch,
aber dazu möchte ich hier keine weiteren Infos liefern!
Daher denke ich hat sich das mit deiner Frage erledigt, oder ;-)

Gruß
Carsten

Autor: Georg A. (Gast)
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Und so nebenbei interessiert in D Nischenradio *) über UKW eh keine Sau 
mehr. Da haben schon viel Grössere und in der Medienbranche bekanntere 
ihr Geld versenkt. Die goldenen Radiozeiten der 70er/80er sind vorbei, 
wo man mit einem guten Programm den Öffentlich-Rechtlichen mit ihrem 
Besenstiel im Hintern noch erfolgreich Hörer abspenstig machen konnte 
und "Kult" werden wurde (Radio Brenner&Co).

*) AFAIK gehört zu einer Lizenz für ein Voll(zeit)programm meistens 
auch, dass man Nachrichten bringen muss. Die Gebühren für die 
Agenturen sollte man zu den Betriebskosten dazurechnen...

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Jens Klage schrieb:
> die reic weite sollte in etwa bis
> 400 KM oder bundesweit gehen

Bundesweite Lizenz? Viel Spaß, Rundfunk ist Ländersache.
Und EINE Frequenz, die soweit geht wird es nicht geben, allein schon 
weil nur noch wenige davon frei sind.

> auch aus bauanleitungen werde ich nicht
> schlau da ich lieber es vor zihe so ein gerät zu kaufen ich habe schon
> preise gesehen die am 1500 bis 4000 euro gehen doch leider steht nie die
> reichweite dabei deswegen bitte ich euch um mithilfe

Frag doch mal beim passenden Dienstleister (Media Broadcast, ehemals 
T-Systems)

Autor: Mike (Gast)
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Wie gut/schlecht ist denn die Tonqualität bei solchen FM-Transmittern 
der Preisklasse um 20€?

Hier übrigens ein nettes (Werbe)Video:
http://microsites.pearl.de/videocast.php?video=PEA...

Autor: Gast (Gast)
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Bessere Tonqualität als bei normalen Radiosendern kannst du vergessen. 
Also nicht vergleichbar mit einer Kabelverbindung.
Ich würde keinesfalls 20€ für eine solche Kompromisslösung ausgeben. Die 
Teile gibt es neu doch schon für unter 9 Euro:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=...
Qualitätsunterschiede verschiedener Modelle gibt es eher nicht.

Autor: gast (Gast)
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Na wenn die Qualität mit normalen Radiosendern mithalten kann, dann ist 
das doch recht ordentlich. Ich hätte den Dingern nicht soviel zugetraut.

Autor: ms (Gast)
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Hab letzte Woche so ein Teil für meine Werte Mutter gekauft. Auf der 
richtigen Frequenz gehen die zumindest bei uns im ganzen Haus mit 
Hörbarer Qualität. Allerdings gehts bei dieser Lösung auch darum den 
miesen Klang der Laptoplautsprecher besser zu machen. Und das 
funktioniert. Die richtige Frequenz zu finden ist aufgrund von z.B. 
Intermodulation nicht so einfach.

Autor: Gast (Gast)
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Angehängte Dateien:

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Die FM-Transmitter sind der absolute Elektronikschrott. Ich habe einen 
bei ebay gekauft. Bei einem deutschen Händler. CE-Zeichen ist aber 
trotzdem nicht drauf, aber egal. Habe ihn bei mir in der Wohnung an 
einem Netzteil (für Funkgeräte, also Spannung stabilisiert, kaum 
Welligkeit, Anschlussbuchse wie Zigarettenanzünder vorhanden) betrieben 
und er funktioniert nur, während man das Plastikgehäuse mit der Hand 
berührt. Mein Radio/Stereoanlage steht im selben Zimmer. Die Tonqualität 
des FM-Transmitters ist trotz der kurzen Entfernung zum Radio sehr 
bescheiden. Probiert habe ich jetzt nur die Wiedergabe von mp3s von 
einem USB-Stick. Vielleicht geht es über Audiokabel ja besser, falls 
dieses als Antenne fungiert. Aber wenn von USB-Stick abspielen will, 
kann ich das Audio-Kabel nicht stecken lassen, weil dann nix mehr geht, 
dh USB-Stick wird abgeschaltet.

Autor: fran (Gast)
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Ich habe vor an den FM Modulator 2 antennenverstärker hintereinander 
dranzuhängen wobnei der 2te eine max. Ausgamngsleistung / Pegel von 
124db/µV erreicht, das sind wohl 33mW an 75 Ohm, oder?

Keine Angst ich betreibe das ganze auf einer einsamen Insel !

die Palme welche als Antennenmast dient ist 12 meter hoch!

Kann ich das auf meinem Boot in 20km entfernung noch kriegen ?

Wie verhält es sich bei einer Party mit 50 fahrzeugen welche alle die 
selbe Musik aufdrehen auf ihren Stereo Anlagen ?

Autor: Ralph Berres (rberres)
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S. Nafu schrieb:
> Ach du liebe Zeit, was ist das denn für eine Aufregung wegen 50nW ;)
>
> (Der ZF-Oszillator in jedem Radio dürfte grad in der selben
> Größenordnung liegen, wobei man da wegen der fehlenden Modulation und
> dem ggf. vorhandenen Mikrofonie-Effekt der verwendeten Spulen u.U. sogar
> Gespräche aus dem Raum hören kann [allerdings müssen diese schon sehr
> laut geführt werden]).

Die zulässige Oszillatorstörleistung eines Empfängers am Antenneneingang 
beträgt 4*10exp-9 Watt also 4nW.

Das war schon in den 70ger Jahren so.

Im übrigen gibt ( oder gab es mal ?) eine Bestimmung im 
Amateurfunkgesetz, das die Nebenausstrahlungen in den Rundfunkbändern 
ebenfalls nur 4nW betragen darf, außerhalb der Rundfunkbändern überhalb 
30MHz 60db weniger als die Trägerleistung und unterhalb 30MHz 40db 
weniger als die Trägerleistung.

Ob diese Bestimmung entschärft worden sind entzieht sich meiner 
Kenntnis.

Ralph Berres

Autor: fran (Gast)
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@ Ralph

das Gesetz über Störstrahlung in Deutschland ist sicher nur für wenige 
interessant!

Wie schätzten Sie das Projekt mit den beiden Antennenverstärkern ein?

Gibt es da Schwingungsneigungen oder ähnliches zu beachten ?
wieviel dB Gesamtverstärkung brauche ich vom FM Modulator bis zur 
Vollaussteuerung meines Wohnblock-Hochleistungsantennenverstärkers von 
Hirschmann?

Autor: Ralph Berres (rberres)
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fran schrieb

> Gibt es da Schwingungsneigungen oder ähnliches zu beachten ?
> wieviel dB Gesamtverstärkung brauche ich vom FM Modulator bis zur
> Vollaussteuerung meines Wohnblock-Hochleistungsantennenverstärkers von
> Hirschmann?

Vieviel Verstärkung du brauchst, hängt vom Ausgangspegel des FM 
Modulators ab und die Verstärkung deines Monsterverstärkers.

Und schwingen kann das ganze sehr schnell.



fran schrieb:
> Ich habe vor an den FM Modulator 2 antennenverstärker hintereinander
> dranzuhängen wobnei der 2te eine max. Ausgamngsleistung / Pegel von
> 124db/µV erreicht, das sind wohl 33mW an 75 Ohm, oder?

Wie sieht es mit der Frequenzstabilität und vor allem mit dem Ober, bzw 
Nebenwellenabstand von diesem Modulator aus?

Für ins eigene Hausnetz einzuspeisen, benötigst du vermutlich keine 
124db/uV. Welcher Hausantennenverstärker ist überhaupt in der Lage, 
solch ein Pegel sauber abzugeben? Es entstehen bei dem Pegel garantiert 
auch wieder Oberwellen.
>
> Keine Angst ich betreibe das ganze auf einer einsamen Insel !
>
> die Palme welche als Antennenmast dient ist 12 meter hoch!
>
> Kann ich das auf meinem Boot in 20km entfernung noch kriegen ?

Ich glaube kaum das selbst mit einer Antenne mit eher unwarscheinlichen 
10dbd Gewinn  also dann 330mW ERP bei der Bandbreite, die ein 
Stereosignal benötigt, rauchfrei zu empfangen ist. Höchstens wenn die 
Emppfänger jeweils auch eine Richtantenne mit solch einen Gewinn 
betrieben werden.

Ganz abgesehen, das man sich juristisch auf dünnen Eis bewegt.
>
> Wie verhält es sich bei einer Party mit 50 fahrzeugen welche alle die
> selbe Musik aufdrehen auf ihren Stereo Anlagen ?

Bei 10db Lautstärkezuwachst verdoppelt sich subjektiv die Lautstärke.

50 Stereoanlagen wären also ( gleiche Lautstärke vorausgesetzt ) 17db 
lauter als eine Stereoanlage.

Bei 50 Stereoanlagen gleicher Lautstärke wird die Lautstärke also nicht 
ganz 4 mal so hoch. Das gilt aber nur, wenn die Signale phasengleich 
beim Zuhörer ankommen.

Ralph Berres

: Bearbeitet durch User
Autor: Udo Schmitt (urschmitt)
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fran schrieb:
> die Palme welche als Antennenmast dient ist 12 meter hoch!
>
> Kann ich das auf meinem Boot in 20km entfernung noch kriegen ?

http://de.wikipedia.org/wiki/Erdkr%C3%BCmmung

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ralph Berres schrieb:

> Ob diese Bestimmung entschärft worden sind entzieht sich meiner
> Kenntnis.

Vfg 33/2007:

http://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloa...

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