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Forum: FPGA, VHDL & Co. Spartan-3 1000K Mikromodul mit SDRAM - kaufen? oder nicht?


Autor: Jürgen Berthold (Gast)
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Hallo liebe FPGA Gemeinde,

ich möchte gerne folgendes realisieren, habe aber mehrere Probleme, vl. 
kann mir ja der eine oder andere Helfen bzw. mich aus seinem 
Erfahrungsschatz lernen lassen:

Und zwar möchte ich mittels FPGA die Daten einer ADC-Wandlung (40Mbps, 
8bit, Parallele Ausgabe) auf einen SDRAM speichern, und dann 
weiterverarbeiten. Mein Problem ist, dass ich bisher noch nicht mir 
FPGA's gearbeitet, und ich daher Probleme bei der Auswahl des 
"richtigen" Boards  bzw. generell FPGA's habe:

Deswegen würde ich gerne eure Meinung zum folgenden Artikel einholen:

http://shop.trenz-electronic.de/catalog/product_in...

Da ist ja schon ein SDRAM drauf, welchen ich ja auch schon gleich 
benutzen könnte?! Wie programmier ich dann das Board bzw. FPGA 
generell??

Also...vl. ist jemand so lieb und opfert ein bisserl seine Zeit um mir 
zu helfen, wäre sehr nett.

Grüße

Jürgen


PS: Gibt es irgendein Tutorial wo FPGA's bzw. die Spartan Serie leicht 
verständlich erklärt wird, außer die Herstellerhomepage??

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> bisher noch nicht mit FPGA's gearbeitet...
Wir haben alle mal angefangen :-)


> Und zwar möchte ich mittels FPGA die Daten einer ADC-Wandlung
> (40Mbps,8bit, Parallele Ausgabe) auf einen SDRAM speichern,
> und dann weiterverarbeiten.
Leg die Latte am Anfang nicht so hoch. Da ist Frust vorprogrammiert.
Der übliche Werdegang beginnt mit einem Starterkit mit Tasten, LEDs, 
LCD, VGA-Ausgang usw. Dann weißt du wenigstens, dass die Hardware 
funktioniert.
Darauf läuft dann das allsamt bekannte Lauflicht und damit lernst du
(so ca. das nächste halbe Jahr) die richtige Denkweise für FPGAs.
Und dann kannst du an deine Wandlerei gehen.

Natürlich kannst du auch erst mal gleich diese Geschichte angehen. Dann 
so in ca. 4 Wochen (ein-)sehen, dass das sooooo einfach nun auch nicht 
ist, und dann wie oben anfangen.

> 40Mbps
Sind 40 Mega-Bits pro Sekunde also gerade mal 8MB/s.
Das ist nicht so arg schnell. Oder war das ein Teppfihler ;-)

Autor: Jürgen Berthold (Gast)
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Danke für deine Antwort...die war auf alle Fälle schon mal sehr 
hilfreich. Das Problem was ich habe: Es ist ein Schulprojekt! Daher 
machst du mir gerade ein bisserl Angst, wegen dem halben Jahr, bzw. ich 
habs mir schon fast gedacht, dass es solange dauern wird....

Sollte natürlich Bytes heißen...also Tippfehler...

Gibts vl. noch Tipps, wie man am besten einsteigt, damit die Lernkurve 
möglichst steil ist, und sich das Projekt noch ausgeht?

Grüße

Jürgen

Autor: Jörg (Gast)
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Für den schnellen und guten Einstieg in FPGA+VHDL: Suche am Besten
in der nächsten Uni/FH_Bibliothek nach geeigneten Büchern (kann man
ja vor Ort lesen/filtern). Weit geholfen hat mir z.B.:

Volonei Pedroni "Circuit Design with VHDL":
keine vollständige Sprachbeschreibung, aber gute Beispiele für den
ersten Einstieg.

Pong Chu "RTL Hardware Design Using VHDL":
sehr ausführliche Einführung in VHDL unter Berücksichtigung
synthetisierbaren Codes. Beschreibt sehr gut kombinatorische und
sequentielle Logik sowie Techniken zur Implementierung endlicher
Automaten.

Möglichst vieleBeispiele direkt in VHDL auf einem DevKit umsetzen
ist wohl das Beste was man als Anfänger machen kann.


Gruss

Jörg

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Das Problem was ich habe: Es ist ein Schulprojekt! Daher
> machst du mir gerade ein bisserl Angst, wegen dem halben Jahr...
Eine sportliche Aufgabe. Wenn da noch nichts vorhanden ist (Vorarbeiten, 
Beispiele, Know-How) wirds tatsächlich knapp. Denn
> ... mittels FPGA die Daten einer ADC-Wandlung auf einen SDRAM speichern,
> und dann weiterverarbeiten.
heißt ja, dass nach dem Speichern noch weitere Arbeiten anstehen...

Mit dem von dir vorgeschlagenen Board hast du schon erhebliche Probleme, 
mal einfach so am RAM zu messen, das ist zu kompakt aufgebaut. Ich habe 
recht gute Erfahrungen mit dem Board gemacht: 
http://shop.trenz-electronic.de/catalog/product_in...

Ein sehr gutes Buch ist:
Reichardt/Schwarz VHDL-Synthese

Autor: Rolf Riller (ultra-low)
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mit fifo generator kannst du mit diesem modul ein fifo bis ca. 100000 
samples tiefe erzeugen. ram brauchst du gar nicht wenn es nicht mehr 
sein soll. ich habs in zwei wochen geschaft wobei die meiste zeit für 
ise einarbeitung drauf ging.

ein beispiel: Beitrag "fifo core generator"

Autor: jw (Gast)
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Wie ist denn die Schulaufgabe, würd mich mal interessieren? Vielleicht 
kann man ja noch andere Hinweise geben?

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