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Forum: PC Hard- und Software Notebook vs. Stromspar-PC


Autor: Billy __ (slowflyer)
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Hallo,

ich benötige einen neuen/s Rechner/Notebook. Ich schwanke noch zw. einem 
stromsparenden PC und einem Notebook.

Vom alten Rechner würd ich aus Bequemlichkeit Tastatur, Maus und den 19" 
LCD behalten wollen und diese an Rechner/Notebook stöpseln. Der Aspekt 
"überall mit hinnehmen können" ist für mich unwichtig. Interessant ist 
dagegen der Stomverbrauch, da ist ein Notebook denke ich schwer zu 
schlagen.

Meine Anforderungen wären:
 - muss Kubuntu und XP vertragen
 - Office, Internet, IDE's etc.
 - Photos bearbeiten und verwalten

Ich denke die Anforderungen sind nicht so groß, dass ein Rechenmonster 
angeschafft werden müsste. Deshalb hab ich mich im Stromspar-PC Segment 
umgesehen und festgestellt, dass scheinbar mit Green-IT viel Geld zu 
verdienen ist :-(, soll heißen ganz schön teuer.

Da mein letzter PC von der Stange war, möchte ich wenn es denn ein PC 
und nicht Notebook sein soll, selbst einen zusammenstellen. Dafür hab 
ich auch schon ein paar Daten eingeholt (so in etwa):

 - Mainboard:
              Name:     Intel D945GCLF2
              CPU:      Atom CPU 330 (2*1,6GHz)
              Chipsatz: Intel 945 Chipsatz
              Preis:    ca. 85€
              Referenz: Beitrag "Mini-ITX Board für Windows XP"
                        http://www.minitechnet.de/intel_d945gclf2_1.html

 - RAM: 2GB DDR2 667MHz Preis ca. 30€

 - HDD: 2,5" 320GB Samsung SATA Preis ca. 60€

 - DVD-RW: Preis ca. 30€

 - Netzteil: Mini ATX 180W Preis ca. 50€

Das könnte für meine Anforderungen ausreichen. Preislich wäre das ca. 
255€ mit Gehäuse dann ca. 300€.

Für 300€ bekommt man aber auch ein gutes gebrauchtes Notebook, das für 
meine Bedürfnisse ausreichend wäre.

Ich bin etwas hin und her gerissen und weiss nicht recht wie ich mich 
entscheiden soll. Wie immer hat eben alles so seine Vor- und Nachteile.

Was ist eure Meinung dazu? Hab ich was nicht bedacht oder übersehen?

Gruß Willi

Autor: Name (Gast)
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Tag

Wenn's um Steromsparen geht, mußt du dir klar sein dass die meißten 
Stromspar PC's 1GHz und weniger haben.
Und wenn's auch noch billig sein soll haben die Stromspar PC's irgend 
etwas im Bereicgh von 500 MHz.
(Z.B. der DecTop hat 466MHz und kostet neu ca. 60 Euro und benötigt je 
nach Festplatte zwischen 4W und 10W.)
Man darf aber beim Stromspar-PC aber nicht auf den Monitor vergessen.
Die genemigen sich normalerweise ordentlich Strom.

Im Allgemeinen kann man sagen dass Laptops das günstigere 
Leistung-Geschwindigkeitsverhältnis.
(Verbrauch pro GHz)

Autor: G. L. (glt)
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Willi K. wrote:
> Der Aspekt "überall mit hinnehmen können" ist für mich unwichtig.

Dann würd ich Dir von nem Notebook abraten und zu einem Stromspar-PC 
raten; diesen kann man erweitern, aufrüsten und auch günstig reparieren. 
Laptopteile werden bei Reparatur schnell teuer und Verwendung besserer 
Komponenten ist ausgeschlossen.

Autor: Matthias R. (mnr)
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@Willi K.

An deiner Liste fallen mir 2 Dinge auf:
- ATX NT 180W: Ist ein bißchen viel. Ich habe genau die Konfiguration, 
wie von dir angegeben, bis auf Slim DVD, und komme mit einem 40W 
Netzteil aus. Mehr als 60W halte ich bei der Kombination für 
übertrieben.

-Photos bearbeiten: Naja, kann viel heißen, aber PS und RAW Bilder einer 
Fullframe SLR würde ich damit nicht bearbeiten wollen...

Gruß,
Matthias

Autor: RalfS (Gast)
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Der Atom ist nicht so toll wie die Werbung uns glauben machen will. Der 
Atom ist nur eine Billig-CPU, billig in der Herstellung. Nur deshalb 
wird er so gehypt. Man muss auch beachten, dass nicht nur die CPU, 
sondern auch der zugehörige Chipsatz Energie umsetzt - und das nicht 
knapp.

Siehe 
http://www.tomshardware.com/de/athlon-2000-Atom-23...

Autor: Billy __ (slowflyer)
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Name wrote:
> Tag
>
> Wenn's um Steromsparen geht, mußt du dir klar sein dass die meißten
> Stromspar PC's 1GHz und weniger haben.
> Und wenn's auch noch billig sein soll haben die Stromspar PC's irgend
> etwas im Bereicgh von 500 MHz.

Das ist mir schon klar, aber auf einen Gewissen 
"Geschwindigkeitskomfort" möchte ich nicht verzichten und versuche 
gerade einen Spagat zw. Verbrauch und Leistung.

G. L. wrote:
> Dann würd ich Dir von nem Notebook abraten und zu einem Stromspar-PC
> raten; diesen kann man erweitern, aufrüsten und auch günstig reparieren.
> Laptopteile werden bei Reparatur schnell teuer und Verwendung besserer
> Komponenten ist ausgeschlossen.

Guter Punkt!

Matthias R. wrote:
> @Willi K.
>
> An deiner Liste fallen mir 2 Dinge auf:
> - ATX NT 180W: Ist ein bißchen viel. Ich habe genau die Konfiguration,
> wie von dir angegeben, bis auf Slim DVD, und komme mit einem 40W
> Netzteil aus. Mehr als 60W halte ich bei der Kombination für
> übertrieben.
>
> -Photos bearbeiten: Naja, kann viel heißen, aber PS und RAW Bilder einer
> Fullframe SLR würde ich damit nicht bearbeiten wollen...

Halt normale JPG aus der Digicam (kein RAW), und 180W da ich kein 
kleiners ATX Netzteil gefunden hab (wenn du ne Quelle oder Tip hast).

RalfS wrote:
> Der Atom ist nicht so toll wie die Werbung uns glauben machen will. Der
> Atom ist nur eine Billig-CPU, billig in der Herstellung. Nur deshalb
> wird er so gehypt. Man muss auch beachten, dass nicht nur die CPU,
> sondern auch der zugehörige Chipsatz Energie umsetzt - und das nicht
> knapp.

Keine Frage, aus meiner Sicht ist das Preis-Leistungsverhältnis und 
Leistung-Verbrauchverhältnis  gar nicht mal so schlecht

Autor: Blackbird (Gast)
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Nur so als Gedanke:

Der eeePC901 hat ein 36W Netzteil, diese Leistung wird aber nur beim 
Laden eines leeren Akkus benötigt. Ohne Netzteil läuft er so 5-7h, je 
nach Prozessorgeschwindigkeit. Mit einem externen LCD-Monitor arbeitet 
es sich zwar nicht mehr so stromsparend, dafür kann man aber auch ganz 
gut Bilder bearbeiten.


Blackbird

Autor: A. K. (prx)
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Wenn ein Atom für die Fotobearbeitung ausreicht, käme evtl. auch die 
eeeBox in Frage. Hat Innenleben und Stromverbrauch der Spar-Laptops mit 
Platte, ist aber Desktop und daher deutlich günstiger. XP und Ubuntu 
sind damit kein Problem.

Nachteilig sind fehlendes CD/DVD-Laufwerk und wenn mit IDE auch 
Microsoft-Entwicklung gemeint ist, wär's besser etwas mehr zu heizen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Ein eeePC901 mit 10" Bildschirm wäre mir zu klein für Fotos
und ein 17" zu unhandlich unterwegs.

In einem Notebook sollte ALLES drin sein was man braucht. Alle Teile die 
man später dazukaufen oder anstecken muß, sind auf Reisen lästig und 
gehen schneller verloren!

Autor: Billy __ (slowflyer)
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Blackbird wrote:
> Nur so als Gedanke:
>
> Der eeePC901 hat ein 36W Netzteil, diese Leistung wird aber nur beim
> Laden eines leeren Akkus benötigt.

Mag sein aber es sind immer noch ca. 379€. Es muss ja nicht der 
ultimative Stromspar-PC werden (geht dann irgendwann mächtig ins Geld), 
wenn ich mit 60 Watt hinkomme (ohne LCD), wäre das schon ganz gut (im 
Vergleich dazu bisher ca. 300W bei Vollast).

A. K. wrote:
> Nachteilig sind fehlendes CD/DVD-Laufwerk und wenn mit IDE auch
> Microsoft-Entwicklung gemeint ist, wär's besser etwas mehr zu heizen.

Nein, keine MS-Entwicklung (AVR und AVR32).

> Wenn ein Atom für die Fotobearbeitung ausreicht, käme evtl. auch die
> eeeBox in Frage.

Wird die schon auf dem deutschen Markt angeboten? Und was kostet es? Ist 
selber bauen s.o. günstiger?

P.S. Hier noch ein verwandter Artikel der c't: 
http://www.heise.de/ct/08/22/126/

Autor: Billy __ (slowflyer)
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oszi40 wrote:
> Ein eeePC901 mit 10" Bildschirm wäre mir zu klein für Fotos
> und ein 17" zu unhandlich unterwegs.
>
> In einem Notebook sollte ALLES drin sein was man braucht. Alle Teile die
> man später dazukaufen oder anstecken muß, sind auf Reisen lästig und
> gehen schneller verloren!

Wie gesagt, nix reisen -> stationär

Autor: Christian R. (supachris)
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Also ich hab einen Desktop PC mit Athlon 64 X2 4850e gebaut, 
Tagan-Netzteil, 1 SATA-HDD, integrierte ATI-Grafik usw. der braucht bei 
ruhendem Desktop etwa 33 bis 42 Watt, bei Volllast etwa 65 Watt. Ist 
dadurch immer sehr kühl und leise. Und das Zeug ist billig, weil´s 
Standard-Komponenten sind. Alle Angaben ohne Monitor.

Autor: A. K. (prx)
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Willi K. wrote:

> Nein, keine MS-Entwicklung (AVR und AVR32).

Für's AVR Studio langt das locker. Sogar wenn im virtuellen XP unter 
VMware auf eeePC.

> Wird die schon auf dem deutschen Markt angeboten? Und was kostet es?

=> Heise Preisvergleich 269€. Angeblich in den nächsten Tagen verfügbar.

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Mein EEE 901 kommt so gut wie immer mit <15 Watt hin, inklusive Wlan, 
UMTS-Stick und hellstem Display...

Autor: Gast (Gast)
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>> Der eeePC901 hat ein 36W Netzteil, diese Leistung wird aber nur beim
>> Laden eines leeren Akkus benötigt.
>
>Mag sein aber es sind immer noch ca. 379€.

Es muss ja kein eeePC901 sein! Wenn es nicht auf den Bildschirm ankommt, 
weil man ohnehin einen externen anschließen will, dann genügt auch ein 
anderes  Netbook eventuell von einem anderen Herstellers für unter 300€.
  http://geizhals.at/deutschland/?cat=nb10&sort=p
Die Rechenleistung und der Stromverbrauch ist bei allen Netbooks mit 
Celeron-M 353 900MHz ULV und Atom N270 1.60GHz fast gleich. Der Atom 
wird nur mehr beworben weil er in der Herstellung billiger ist und weil 
sich mehr GHz besser verkaufen.

Autor: A. K. (prx)
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Nachteil Netbook: Der Anschluss für den externen Bildschirm ist VGA, und 
ohne Bildschirm ist der als Desktop-Ersatz nur eingeschränkt zu 
gebrauchen. Die eeeBox hat dagegen DVI.

Autor: P. S. (Gast)
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Ein wenig gebrauchtes eeePC 701 mit installiertem avr-gcc & avr-dude 
liegt hier noch ueberfluessig rum ;-)

Autor: Billy __ (slowflyer)
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A. K. wrote:
> => Heise Preisvergleich 269€. Angeblich in den nächsten Tagen verfügbar.

So ähnlich verhält sich das mit dem von mir ausgesuchten Board. 
Vielleicht doch ein anderes nehemen. Kennt jemand einen Vergleich zw. 
versch. mini ITX Boards bezüglich Preis/Leistung/Performance

Autor: Gast (Gast)
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> Nachteil Netbook: Der Anschluss für den externen Bildschirm ist VGA, und
> ohne Bildschirm ist der als Desktop-Ersatz nur eingeschränkt zu
> gebrauchen. Die eeeBox hat dagegen DVI.

Wozu brauchst du DVI? In der Praxis ist bei handelsüblichen Auflösungen 
bei 19"-Monitoren kein Qualitätsunterschied zu erkennen.

Autor: A. K. (prx)
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Die Qualität ist ähnlich, jedenfalls bei moderaten Auflösungen. Aber DVI 
erspart die Formateinstellung. Je nach PC und/oder Bildschirm kann es 
bei VGA notwendig sein, ab und zu mal die automatische Einstellung zu 
wiederholen.

Autor: Gast (Gast)
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Board mit nvidia 630 chipsatz, dazu ein AMD X2 SFF EE (z.B. 4000+), 2 
Gig ram, 1x 500GB sata, sound u. grafik onboard + TV-Karte < 200 Euro 
leistungstechnisch deutlich über einem "durchschnittlichen" Notebook und 
verbraucht bei mir < 40W im idle und irgendwas zwischen 50 und 60 unter 
last! Lautlos!!!
Dabei hab ich ein altes 350W Netzteil, mit einem kleineren NT welches 
einen besseren Wirkungsgrad hat, kann man nochmal was rausholen! - ich 
hab übrigend damals nicht so auf dem Verbrauch geschaut, dementsprechend 
ist das System noch rel. unoptimiert!

Autor: Gast (Gast)
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Mir wäre die Rechenleistung der Netbooks zu schwach. Die machen schon 
bei normalen Webseiten mit etwas Flash schlapp.
http://www.heise.de/mobil/Welche-Anwendungen-auf-N...

Selbst schlicht erscheinende Seiten wie http://www.onlinemarktplatz.de/ 
brauchen eine Menge Rechenzeit.

Autor: Matthias R. (mnr)
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Willi K. wrote:
> Halt normale JPG aus der Digicam (kein RAW), und 180W da ich kein
> kleiners ATX Netzteil gefunden hab (wenn du ne Quelle oder Tip hast).
>

Ja, ein "schwaches" Netzteil ist schwierig zu finden. Ich habe mir bei 
hrt (mini-itx.de) eine Converter-Platine (30 EUR) geholt, und beim 
Discounter für 5 EUR ein 40W 12V Schaltnetzteil. Da ich das Gehäuse 
selber bauen will, hat das externe NT den Vorteil, dass ich nicht mit 
230V hantieren muß.

Autor: Billy __ (slowflyer)
Datum:

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Gast wrote:
> Board mit nvidia 630 chipsatz, dazu ein AMD X2 SFF EE (z.B. 4000+)

Welches Board hast du? Ist das ein ITX oder ein normales Board?

Matthias R. wrote:
> Ja, ein "schwaches" Netzteil ist schwierig zu finden. Ich habe mir bei
> hrt (mini-itx.de) eine Converter-Platine (30 EUR) geholt, und beim
> Discounter für 5 EUR ein 40W 12V Schaltnetzteil. Da ich das Gehäuse
> selber bauen will, hat das externe NT den Vorteil, dass ich nicht mit
> 230V hantieren muß.

Die Verlustleistung vom Netzteil und dann noch der vom Converter, ob das 
so effizient ist?

Autor: Matthias R. (mnr)
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Naja, beides wird nicht wirklich warm, und das deutet nicht auf hohe 
Verlustleistung hin. Ich habe mal einen Testbericht gelesen, die mit 
besseren Equipment und genauer gemessen haben, waren halt auch um die 35 
Watt. Es ist die Frage, wie effizient ein 180W Netzteil arbeitet, wenn 
du nur 30W brauchst. Müßte man mal probieren.

Autor: Gast Gast (Gast) (Gast)
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>Gast wrote:
>> Board mit nvidia 630 chipsatz, dazu ein AMD X2 SFF EE (z.B. 4000+)
>
>Welches Board hast du? Ist das ein ITX oder ein normales Board?

Ich hab das Asrock ALiveNF7G-HDready (µATX), hab ich damals gekauft weil 
die onboardgrafik sehr gut ist (im 2D-Bereich) und der chipsatz für ein 
"billigboard" recht flott ist.

Mittlerweile weiß ich dass der 630A chüpsütz einer der stromsparendsten 
auf dem Markt z.Z. ist.

Sammelthread nur zu diesem Board
http://www.forumdeluxx.de/forum/showthread.php?t=368420

Beispielkonfigurationen für 40W-Systeme
http://www.forumdeluxx.de/forum/showthread.php?t=299797


zitat:
Derzeitiger Rekordhalter:
isch aus diesem Forum mit folgender Konfiguration:
-------------------------------------------------------------
Cp: AMD Sempron 64 2100+ , 2x 1.80GHz, 2x 256kB Cache 65W
Mainboard: ASRock ALiveNF7G-HD720p
Ram: 1 x 2GB Aeneon DIMM 2GB PC2-6400U CL5 (DDR2-800)
HDD: OCZ SSD 2.5", 32GB, SATA II
NT: PicoPSU-120W / Morex AC-DC Netzteil, 12V, 6.67A -> 80W

Idle 16,2W
Load 34,3W @ Prime
Load 38,7W @ rthdribl
--------------------------------------------------------------

Auf meinem Sys (siehe oben) läuft auch HD und Bluray absolut flüssig
nur mal so als anregung was alles möglich ist ;)

Autor: Billy __ (slowflyer)
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Hab mir das Board mal angesehen und einwenig gesucht.
Laut: 
http://www.overclockers.at/amd_processors/leistung...

"    * CPU: AMD x2 4850e @ 2500 MHz @ 1,125v
    * Mainboard: Asrock ALiveNF7G-HD720p
    * Chipsatz: nForce 630
    * RAM: 1x 1024, 1x 2048 @ 500 MHz
    * HDDs: 1x 400 GB Samsung T133, 1x 750 GB Samsung F1
    * GPU: GeForce 7050 IGP
    * Netzteil: No-Name 250 Watt


Idle: 50 Watt
CPU-Load: 85 Watt"

Da hängen jetzt 2x3.5" HDDs dran (würd nur eine 2,5" dranhängen fürs OS, 
sonst extern nach Bedarf). Netzteil: mal sehen ob ich irgendwo ein 
Lüfterloses auftreiben kann. Die Frage ist wieviel RAM ist sinnvoll 
1,2,4,8GB (XP und Kubuntu)?


Damit hätte ich gerade 2 Systeme zu Auswahl:

Das eine ist am Fredanfang beschrieben, bei dem anderen wird das Board 
gegen das Asrock ALiveNF7G-HD720p mit dem AMD Athlon™ X2 Dual-Core 4850e 
Prozessor ersetzt. Der Idle Wert von 50W weicht auch nicht extrem vom 
Intel-Board ab (41W Idle) hat aber mit Sicherheit eine größere 
Rechenleistung zur Verfügung, wenn nötig. Die Frage ist wieviel 
verbraten noch die 2x3.5" Platten oder sind die im IDLE schon 
abgeschaltet?

Autor: Gast (Gast)
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Hi,

schau dir mal den Mac mini an, in der kleinsten Ausfuehrung!

Ist stromsparend, leise, komplett (kein basteln), preislich noch OK, 
incl. Mac-OS, sieht gut aus, ist sehr kompakt!

Autor: Billy __ (slowflyer)
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Gast wrote:
> Hi,
>
> schau dir mal den Mac mini an, in der kleinsten Ausfuehrung!
>
> Ist stromsparend, leise, komplett (kein basteln), preislich noch OK,
> incl. Mac-OS, sieht gut aus, ist sehr kompakt!

Basteln ist nicht das Problem, mach ich sogar gern. Was mich jedoch 
schon immer an Apple abgeschreckt hat: schlicht der Preis.

Autor: Colonel Z (Gast)
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@gast
Der niedrigste Wert den ich für dieses Bord (ALiveNF7G-HD720p) gefunden 
habe, waren 36-42 Watt in Idle. Irgendwas kann mit deinen 17 Watt also 
nicht ganz stimmen. (Oder du verwechselst Idle mit Standby)

Autor: Billy __ (slowflyer)
Datum:

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Hab jetzt auch lüfterlose Netzteile gefunden:

http://shop.strato.de/epages/61511326.sf/de_DE/?Ob...

50, 80, 85 und 150W, nicht gerade billig, aber immerhin

Autor: yxcv (Gast)
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Willi K. (slowflyer) wrote:
>Gast wrote:
>> Hi,
>>
>> schau dir mal den Mac mini an, in der kleinsten Ausfuehrung!
>>
>> Ist stromsparend, leise, komplett (kein basteln), preislich noch OK,
>> incl. Mac-OS, sieht gut aus, ist sehr kompakt!
> Basteln ist nicht das Problem, mach ich sogar gern. Was mich jedoch
> schon immer an Apple abgeschreckt hat: schlicht der Preis.
Der X27 [1] sieht auch schnuckelig aus...

[1]http://de.shuttle.com/de/DesktopDefault.aspx/tabid...

Autor: A. K. (prx)
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Lüfterloses Netzteil heisst zunächst nur, dass in dem Teil kein Lüfter 
drin ist. Nicht jedoch dass keiner nötig ist. Ein Gehäuselüfter für 
alles zusammen wird dennoch nötig sein. Was letztlich heisst, dass du 
dir bei sparsamem PC aussuchen kannst, ob der Gehäuselüfter zusätzlich 
das Netzteil kühlt, oder der Netzteillüfter zusätzlich das Gehäuse 
kühlt.

Bei klassischem PC-Aufbau führt ein lüfterloses oder meist mit inaktivem 
Lüfter betriebenes Netzteil nur dazu, dass aufgrund des dann 
unvermeidlichen Gehäuselüfters die Luft dem umgekehrten Weg nimmt, und 
als "Frischluft" für den Prozessorkühler die bereits warme Luft aus dem 
Netzteil verwendet wird. Nur kann das Netzteil weit höhere Temperaturen 
wegstecken als der Prozessor, d.h. das ist technischer Unfug.

Autor: Billy __ (slowflyer)
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A. K. wrote:
> Lüfterloses Netzteil heisst zunächst nur, dass in dem Teil kein Lüfter
> drin ist. Nicht jedoch dass keiner nötig ist. Ein Gehäuselüfter für
> alles zusammen wird dennoch nötig sein. Was letztlich heisst, dass du
> dir bei sparsamem PC aussuchen kannst, ob der Gehäuselüfter zusätzlich
> das Netzteil kühlt, oder der Netzteillüfter zusätzlich das Gehäuse
> kühlt.
>
> Bei klassischem PC-Aufbau führt ein lüfterloses oder meist mit inaktivem
> Lüfter betriebenes Netzteil nur dazu, dass aufgrund des dann
> unvermeidlichen Gehäuselüfters die Luft dem umgekehrten Weg nimmt, und
> als "Frischluft" für den Prozessorkühler die bereits warme Luft aus dem
> Netzteil verwendet wird. Nur kann das Netzteil weit höhere Temperaturen
> wegstecken als der Prozessor, d.h. das ist technischer Unfug.

Ich hätte jetzt vermutet, dass ein lüfterloses Netzteil effizient genug 
ist und nicht warm wird, so dass ein Lüfter nicht notwendig ist. Hat man 
noch ein Board, dass keinen benötigt und ein Gehäuse, das die Wärme 
ausreichend abtransportieren kann, so müsste das doch klappen, oder?

Autor: A. K. (prx)
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Simple Rechnung: 60W sind 60W, und wenn das Gehäuse die nicht von 
alleine mit hinreichend geringer Erwärmung wegkriegt, dann muss man 
nachhelfen. Die müssen weg, egal wie.

Der Wirkungsgrad vom Netzteil geht da durchaus mit ein, klar. Mit 
schlechtem Netzteil sind es dann nicht 60W sondern 70W. Das ist aber in 
dieser Hinsicht insgesamt kein dramatischer Unterschied.

Die ersten PC-Generationen, die ja dem Leistungsbereich heutiger 
Spar-PCs operierten, hatten einen Lüfter. Dem im Netzteil. Der zog die 
warme Luft aus dem Gehäuse, erwärmte sie weiter und blies sie aus.

Bei heutige PCs mit extra langsamem oder ganz gebläsefreiem Netzteil 
kommen fast nie ohne Gehäuselüfter aus. Und dann zieht die Luft wie 
schon beschrieben eben umgekehrt durch das Gehäuse.

Die sinnvollere Strategie für radauarmen Betrieb ist also, einen ruhigen 
Netzteillüfter zu verwenden und den Gehäuselüfter wegzulassen. Andersrum 
belügt man sich bloss selbst, und zahlt zudem beim extra teuren Netzteil 
drauf.

Ausnahme: Rein passiv gekühlte Gehäuse. Erkennt man an den Kühlrippen an 
allen dafür geeigneten Flächen und dem exorbitanten Preis. Und am 
Ausfall, wenn dann ein technisch weniger versiertes Familienmitglied das 
Teil aus optischen Gründen möglichst im Eck vom Schrank versteckt. ;-)

Autor: P. S. (Gast)
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A. K. wrote:

> Die ersten PC-Generationen, die ja dem Leistungsbereich heutiger
> Spar-PCs operierten, hatten einen Lüfter.

Wohl eher "dem Leistungsbereich heutiger Microcontroller". Und selbst 
diese Aussage ist nur noch beschraenkt gueltig.

Autor: A. K. (prx)
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Hier war von Wärme/Watt die Rede, nicht von MIPS. Also

"Die ersten PC-Generationen, die ja im thermischen/elektrischen 
Leistungsbereich heutiger Spar-PCs operierten..."

Autor: Rene B. (yob) Benutzerseite
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Für Notebooks oder ältere Laptops gibt es so ein schönes Tool namens 
"NotebookHardwareControl" damit kann man ganz simple sein Notebook oder 
Laptop runtertackten bzw. dynamikswitching eintellen. Somit wird der 
Rechner bei geringer Auslastung auf 600Mhz runtergesetzt und wenn ich 
Power brauch setzt der wieder aufs nötigste! hoch. Das wird über die 
CPU-Auslastung gesteuert. Vieleicht geht das auch für Normale PC's? Kan 
dies Leider nicht testen, da ich nur einen älteren Laptop habe.

Dies ist ein MD42200 und verbraucht von Min.14W-Max.32W ohne 
irgendwelche super Einstellungen und mit voller Helligkeit auf Display! 
VM is auch kein Problem und normales Office, Bilderbearbeiten, I-Net, 
etc. auch nicht.
1GB RAM sollte man jeoch für VM mitbringen.

Ich empfehle dir: Such dir eine gutes preis/leistungs Notebook deiner 
Preisvorstellung und nutze "NotebookHardwareControl". Ansonsten finde 
ich auch die Variante mit µATX+AMD sehr interessant.

Atom N330 würde ich vergessen, da dieser mehr als sein Vorgänger 
verbraucht und der Peformancegewinn marginal ist, außer man will Filme 
gucken. Den der Atom N330 verbraucht 2x8W pro Kern 8W und der N270 nur 
4W insgesamt.
Schau mal bei Tomshardware, da gab es einen Artikel, wo der AMD2100+ den 
Atom N330 sogar noch schlägt ;).

Grüße Yob.

Autor: A. K. (prx)
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Rene B. wrote:

> Atom N330 würde ich vergessen, da dieser mehr als sein Vorgänger
> verbraucht und der Peformancegewinn marginal ist,

Yep. Ein schneller Prozessor ist nützlicher als 4 langsame, auch wenn 
beim Video-Encoding-Benchmark das gleiche Ergebnis rauskommen mag.

> Den der Atom N330 verbraucht 2x8W pro Kern 8W und der N270 nur
> 4W insgesamt.

Tjaja, die Inflation hat wieder zugeschlagen... Der Atom 270 hat eine 
TDP von 2,5W und der Atom 230 4W. Da der Atom 330 eigentlich aus 2 Stück 
230ern besteht, sind es also insgesamt 8W, nicht 8W pro Kern.

Autor: Rene B. (yob) Benutzerseite
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Ok, ich hab mir die Kerne der Atom-Serien nicht weiter genauer 
angeschaut. Nur gelesen das es beim N270 4W & beim N330 2x8W wären.

Danke für die Kurektur, das zeigt wieder das nicht alles was im Netz 
steht stimmt ;) & das bei ner Fachzeitschrift.

Grüße Yob.

Autor: Matthias R. (mnr)
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Atom 330 & 270 beherrschen kein Speed-Stepping, ist also nix mit 
Runtertakten.

Autor: A. K. (prx)
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Der 270 (Notebook) schon, du meist vermutlich den 230 (Desktop).

Autor: Matthias R. (mnr)
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Stimmt, ich meine den 230.

Im übrigen erledigen die moderneren BS das Speedstepping ohnehin 
automatisch, da brauchts keine extra Tools.

Autor: Billy __ (slowflyer)
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Nun denn, ich weiss ja jetzt was mich der selbstgebaute ca. kosten 
würde. Mal sehen was in der Preisklasse unter den Notebooks gibt...

Autor: Der Gruntwsch (dergrunwtsch)
Datum:

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ist weiss nicht, ob das noch aktuell ist - ich bin aber grade über 
google auf die seite www.pcgreen.de gestoßen. sollte für dich recht 
interessant sein. hat zwar keine große auswahl, macht aber nen 
ordentlichen eindruck

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