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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 16 x BPW34 mit Transistor schalten so möglich


Autor: Nico (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe die im Anhang zu findende Schaltung aufgebaut und wollte mal 
fragen ob das so möglich ist. Vorallem was den Transistor angeht, wir 
hatten in der FH leider nix über Transistoren gelernt, daher frag ich 
lieber.

Schaltung kurz beschrieben:

16 BPW34 paralell sollen über einen Transistor auf Masse geschalten 
werden.
Schaltsignal kommt vom 74HC164.

Ist das so möglich oder nicht?

Gruß Nico

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Das geht schon.
Laut Vishay-Datenblatt
http://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/pdf/2625...
fließen bei 5V Sperrspannung 75µA bei 1000 Lux Beleuchtung. Mittlerer 
Arbeitspunkt in dieser Gegend angenommen: 2,5V/75µA=33kOhm, die 10+1 k 
wären dafür etwas zu niedrig, kommt auf den Einsatz an.

Autor: A. K. (prx)
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Irgendwas wird dabei rauskommen, aber ob das gewünschte? Immerhin hängen 
die Potis bei abgeschaltetem Transistor nicht in der Luft, sondern 
zwischen den Dioden.

Und wenn Transistor, dann ein Typ der das Ergebnis nicht verfälscht, 
also z.B. MOSFET BS170. Beim bipolaren BC337 stört die CE-Spannung. Die 
3 Ohm vom BS170 hingegen spielen keine Rolle.

Autor: Nico (Gast)
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Einsatz soll folgender sein:

mit den Dioden soll die Bestrahlungsstärke einer Beleuchtung gemessen 
werden, die Potis werden so eingestellt das 50W/m² einem Volt 
entsprechen.

Da die verwendete A/D-Karte nur 16 Eingänge hat will ich die 
Diodenzeilen durchschalten, es gibt noch 3 weiter Module, so dass es 
insgesamt 128 Dioden sind.

Gruß Nico

Autor: Nico (Gast)
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Mir stellt sich beim genaueren hinsehen grade folgende Frage:

Bekomm ich von den abgeschalteten Dioden auch noch ein Messsignal oder 
nicht?

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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@Nico

Sowas macht man mit einem Multiplexer.
Schau dir mal die Datenblaetter von CD4067 oder CD4051 an.
Dann hast du die Probleme nicht.

Gruss Helmi

Autor: Nico (Gast)
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Seh ich das richtig, dass ich dann mein schieberegister und die Transis 
einfach gegen den Multiplexer tauschen kann?

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Hier das Datenblatt zum 74HC4067 von NXP:
http://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/pdf/1561...
4 Bit zum Umschalten, ein /Enable zum Abschalten aller 16 Dioden. Für 
128 Dioden brauchst du also 8 Stück.
Das Schieberegister kann die Ansteuerung übernehmen, es sind allerdings 
12 Ausgänge nötig für 4 Bit plus 8 Enables, das wären 2 74HC164 
hintereinander.

Autor: Nico (Gast)
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ich möchte die Dioden eigentlich immer in Gruppen von 16 Stück schalten, 
da ich ja wie oben geschrieben ein Karte mit 16 A/D Eingängen habe.

Gruß Nico

Autor: Nico Barthel (youall)
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Wär sehr cool wenn sich von den Könnern nochmal jemand äußern könnte. Da 
ich vermute das die Antworten alle darauf abzielen, dass die Dioden 
einzeln durchgeschalten werden.

Nochmal etwas zum Projekt

es gibt schon eine solche Schaltung allerdings mit nur 16 BPW34, diese 
möchte ich erweitern um einen größeren Bereich auf einmal messen zu 
können. Zur Datenerfassung steht eine NI-PCI-6013 zur Verfügung, diese 
hat 16 A/D Eingänge und 8 DIOs. Es sollen nun immer 16 BPWs zusammen 
geschalten und die Daten gespeichert werden. Die Schaltung besteht aus 
insgesamt 4 Modulen also 8 x 16 BPW34.

Die BPW34 werden auf der vorhanden Karte mit 12 V Vorgespannt, dies soll 
auch so bleiben, da ich ann sowohl die Module als auch die vorhanden 
Schaltung zur Messung verwenden kann.

So weit mal die genaueren Infos.

Gruß Nico

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Für 8 Dioden wären 16 Stück 74HC4051 nötig:
http://www.alldatasheet.com/view.jsp?Searchword=74...
http://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/pdf/1560...
dann sind 3 Adressbits und 16 Enable nötig, also wieder mehrere 
Schieberegister.

Autor: A. K. (prx)
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Wieso braucht man für 8 Dioden 16 Stück 4051? Mit 8 Inputs pro 4051 
kriege ich 16x8=128 Inputs, plus 1x4067 kaskadiert für 1 Output, plus 1 
Schieberegister für die 7 Bits der Auswahl.

Autor: Nico Barthel (youall)
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Hä?

Sorry aber ich versteh nicht was du mit mitteilen willst.

Ich habe 128 Dioden in 8 Blöcken á 16 Stück die ich schalten will.

Ich brauch nur eine Schaltung das immer nur 16 BPWs ein Signal an meine 
Messkarte liefern. Wenn die BPWs nicht gegen GND geschaltet sind, sollte 
dies ja keine Auswirkungen auf das Messsignal der dann angeschalteten 
BPW haben, zumindest denke ich das.

Autor: Andre S. (dg2mmt)
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Sobald die Transistoren abgeschaltet sind, misst du wahrscheinlich 
irgend etwas um die VCC an den Dioden, da die Verbindung gegen Masse 
fehlt.
Beim Einschalten eines Transistors werden die zwei Dioden am gleichen 
Messkanal über eine Widerstandsstrecke gegen Masse geschalten.
Beim Einschalten beider Transistoren werden die Widerstandsstrecken 
parallel geschalten.
Hier ist mit Sicherheit zu überlegen, alle Dioden fest zu verdrahten und 
die Spannungen über Multiplexer (zB. 
http://www.nxp.com/pip/74HC_HCT4051_3.html) dem AD-Wandler zuzuführen.

Autor: Nico Barthel (youall)
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Hm ok also die Dioden liefern dann immer ihr signal und nur die 
Messleitungen werden gemultiplext.

Allerdings bräuchte ich dann eigentlich auf jedem Modul nur zwei 
"16-fach Schalter" die ich dann durchschalte und so nur die jeweiligen 
16 Dioden auf die Messleitung aufschalte. Dazu könnte ich dann mein 
Schieberegister verwenden und brauche nur noch einen 16-fach Schalter, 
was könnte ich dazu missbruachen?

Autor: A. K. (prx)
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Den schon erwähnten CD4067 / 74HC4067. Ist aber eben ein Muxer, d.h. pro 
16 Dioden kommt ein Ausgang raus, nicht 16.

Autor: Nico Barthel (youall)
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Der bringt mir ja nix da der ja die Ausgänge nur einzeln schalten kann, 
ich aber etwas brauche das bei einem Eingangssignal alle 16 Ausgänge 
schaltet.

Autor: A. K. (prx)
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Wird dann aufwendiger: 4 Stück CD4066 / 74HC4066 pro 16 Dioden.

Autor: Nico Barthel (youall)
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Da gibts nix was gleich 16 schalten kann und nur einen Eingang hat?

Autor: A. K. (prx)
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Nico wrote:

> ich habe die im Anhang zu findende Schaltung aufgebaut und wollte mal
> fragen ob das so möglich ist.

Scheint mir die falsche Reihenfolge zu sein ;-).

Andersrum muxen ist billiger. Du schickst alternativ 8 Gruppen zu 16 
Dioden auf eine Messleiste mit 16 Kanälen. Einfacher wird es, innerhalb 
der Gruppe auf 2 Ausgänge zu muxen und dafür die Gruppen parallel zu 
lesen. Einziger Unterschied besteht darin, dass sich die Ablesung der 
Matrix(?) um 90° dreht, denn in beiden Fällen werden 8 Sätze aus 16 
Werten gelesen.

Autor: A. K. (prx)
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Nico Barthel wrote:

> Da gibts nix was gleich 16 schalten kann und nur einen Eingang hat?

Vielleicht schon, kannst mal bei Maxim oder Analog Devices suchen. Die 
hier erwähnten ICs entstammen der weithin bekannten weil jahrzehntealten 
Standardlogik. Die deshalb auch überall zu kriegen sind.

Autor: Nico Barthel (youall)
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Jepp das mit der falschen Reihenfolge stimmt allerdings, aber ich dachte 
eigneltich das die Schaltung so geht ud mir gings hauptsächlich um die 
Dimensionierung der Transis und Vorwiderstände.

Du meinst also ich habe pro 16er Gruppe eine Messleitung und muxe jetzt 
jeweils von der ersten bis zu 16ten BPW durch oder? Das würde zumindest 
etwas an Verkabelungsaufwand sparen, den ich jetzt nämlich habe und das 
Board wird auch auch leichter zum routen.

P.S. Bin jetzt bis zum Montag erstmal nimmer da und kann mich deshalb 
leider erst da wieder mit dem Thema beschäftigen.

Autor: A. K. (prx)
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Nico Barthel wrote:

> Du meinst also ich habe pro 16er Gruppe eine Messleitung und muxe jetzt
> jeweils von der ersten bis zu 16ten BPW durch oder?

Genau.

Autor: Nico Barthel (youall)
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Habe ein kleines Problem:

Ich betreibe den 4067 mit 10V Betriebsspannung, wie groß muss dann der 
Highpegel sein, damit das Teil das macht was es soll?

Momentan arbeite ich mit 0 = Low  und 5V=High, aber irgendwie klappt das 
nicht. Der 4067 schaltet momentan wie folgt:

A  B  C  D  Out
0  0  0  0  0
1  0  0  0  0
0  1  0  0  2
1  1  0  0  2

er schaltet also nur die geraden durch und das ergibt für mich irgendwie 
gar keinen sinn.

Hoffe es kann jemand helfen.

Gruß Nico

Autor: A. K. (prx)
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Autor: Nico Barthel (youall)
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A. K. wrote:
> Pegelwandler

Leider sagt mir das jetzt net so ganz ob ich jetzt ein 5V, ein 10V oder 
was auc immer für ein High-Signal brauche. Hab schon im 
Datenblattgesucht aber leider nix gefunden.

Datenblatt:
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/15...

Und liegt es dann an den zu niedrigen Pegeln, dass der 4067 nicht 
richtig schaltet?

Autor: A. K. (prx)
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Die nötigen Pegel stehen im Datasheet deutlich drin, Seite 2, unterer 
Block der Tabelle: min 7V bei 10V-Versorgung. Also sind Pegelwandler 
5V=>10V nötig. Mit 5V an den Steuereingängen liegst du ziemlich genau im 
Umschaltbereich und damit sowas von undefiniert.

Autor: Nico Barthel (youall)
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Danke das hatte ich bei meiner Suche wohl jedes mal überlesen.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Parameter Controll Voltage

Input Low Voltage  bei 10V  -> 3V
Input High Voltage bei 10V  -> 7V


http://www.st.com/stonline/products/literature/ds/...

Gruss Helmi

Autor: Nico Barthel (youall)
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Leider hat sich mein Problem immer noch nicht gelöst. Ich hab jetzt die 
folgende Schaltung eingabaut um die Pegel zu erhöhen:

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/praxis/b... 
(1. Schaltung)

folgende Bauteile habe ich dazu verwendet:

Widerstände wie in der Spalte für B=80
Transistor V1 BC640
Transistor V2 TIP141

es werden 10V und nicht 12V geschalten, aber das sollte ja egal sein.

Leider habe ich irgendwie immer einen High-Pegel an meinen Ausgängen, 
also immer die 10V.

Hat einer ne Idee was falsch sein könnte? Ob alles richtig angeschlossen 
ist habe ich schon überprüft, das sitimmt alles.

Gruß Nico

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Warum machst du es so kompliziert.
Ich wuerde dafuer sowas hier nehmen.
TTL Level rein und am Ausgang ein Pullup Widerstand.
Damit kannst du bis 30V schalten.

http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/sn74ls07.pdf

Gruss Helmi

Autor: Nico Barthel (youall)
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An sowas hatte ich auch gedacht, nur lagen die Transis hier noch rum und 
ich dachte ich kann die einfach nehmen, was ja leider net funktioniert 
hat. :(

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Nico Barthel (youall)

>Widerstände wie in der Spalte für B=80
>Transistor V1 BC640

Aufpassen, der hat ein anderes Pinout als die üblichen PNPs!

>Transistor V2 TIP141

Sit für den Zweck vopllkommen überdimensioniert, geht aber.

>Leider habe ich irgendwie immer einen High-Pegel an meinen Ausgängen,
>also immer die 10V.

>Hat einer ne Idee was falsch sein könnte? Ob alles richtig angeschlossen
>ist habe ich schon überprüft, das sitimmt alles.

;-)
Ich wette nen halben Kasten Bier, dass es nicht so ist. Es ist ein 
Verdrahtungsfehler. Ansonsten gibt es auch andere Pegelwandler.

MFG
Falk

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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TIP141 ist ja wohl ein Teil fuer 10A.

Ist ein bisschen reichlich ueberdimensioniert.

AUsserdem wuerde ich bei deiner Schaltung mal einen Widerstand zwischen 
Basis und Emitter der Transistoren legen.
Auch solltes du mal ueberpruefen wer von den beiden nicht schaltet. Ist 
es schon der erste Transistor oder erst der zweite.

Gruss Helmi

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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@Falk

und ich die andere haelfte vom Bierkasten.

Gruss Helmi

Autor: Nico Barthel (youall)
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Mit dem Pinout hatte ich schon meine Erfahrung gemacht :) hatte zu erst 
einen anderen drin und mit dem hats natürlich nicht funktioniert.

Mein Problem ist das ich wenn ich dem ganzen Spannung gebe, aber keine 
Signale, dann sollte ich am Collector des BC640 eigentlich einen 
High-Pgel für den 141 haben, dies ist aber nicht der fall und ich weiß 
nicht warum.

Autor: Nico Barthel (youall)
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@helmi

wie was ist der Widerstand zwischen B und E gut?

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Damit der Transistor sicherer und schneller sperren kann.
Dimensioniert man meistens so von 1/10 .. 1 von IB.


>Mein Problem ist das ich wenn ich dem ganzen Spannung gebe, aber keine
>Signale, dann sollte ich am Collector des BC640 eigentlich einen
>High-Pgel für den 141 haben, dies ist aber nicht der fall und ich weiß
>nicht warum.

Was fuer eine Spannung steht dann zwischen Basis und Emitter an ?
und wieviel zwischen Emitter und Kollektor ?

Autor: Nico Barthel (youall)
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So  hab mal die Spannungen gemessen:

B-E 0,5V
E-C 5V

>> Dimensioniert man meistens so von 1/10 .. 1 von IB.
Das ist mir net so ganz klar?

ich dimensionier einen Widerstand in 1/10 von nem Strom???

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Mal eine kleine Anleitung:

Du moechtest mit dem Transistor 10mA schalten.
Dann ergibt sich der Basisstrom :

IB = IC/B

B = Stromverstaerkung

Nehmen wir mal an der Transistor hat ein B von 100 
(Mindesstromverstaerkung )

Dann ist IB = 10mA / 100 = 0.1mA

Zur Sicherheit waehlt man fuer den Basisstrom einen Ubersteuerungsfaktor 
in der groessenordnung von 2 .. 10.

Wir waehlen in unserem Beispiel den Faktor 4.

Damit fliessen in die Basis 0.1mA * 4 = 0.4mA

Jetzt habe ich gesagt das der Strom durch den Widerstand zwischen B und 
E so zwischen 1/10 und 1 des IBs liegen soll. Wir nehmen jetzt z.B. 1/4 
IB
das sind dann IRE = IB / 4 = 0.1mA

IRE ist der Strom durch diesen Widerstand.

An diesen Widerstand liegen 0.7V an (BE Strecke)

Damit ergibt sich der Wiederstand zu  UBE/IRE = 0.7V/0.1mA = 7K

Wie waehlen den naechsten Normwert von 6.8KOhm

Fuer den Vorwiderstand zu berechnen brauchen wir noch die 
Schaltspannung.
Wir nehmen mal an sie waere 4.3V  (Logik High bei einen IC)
Dann bleiben fuer den Widerstand  4.3V-0.7V = 3.6V
Der Strom ergibt sich aus dem Basisstrom und dem Strom durch der RBE 
Widerstand.
Also  0.4mA IB + 0.1mA IRE = 0.5mA

Dadurch ergibt sich fuer den Basisvorwiderstand:

3.6V / 0.5mA = 7200 Ohm.  Naechster Normwert = 6.8KOhm

Damit sollte die Stufe dimensioniert sein.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>So  hab mal die Spannungen gemessen:

>B-E 0,5V
>E-C 5V

Mach mal den Basisvorwiderstand niederohmiger.

Autor: Nico Barthel (youall)
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So nun hab ich festgestellt das ich statt 270kOhm einen 270 Ohm 
Widerstand als Basisvorwiderstand verwendet habe. Nun ist meine Frage 
wurde dadurch der Transistor zerstört??

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Das Datenblatt zum BC640 unter dem Punkt:
Absolute Maximum Ratings  Base Current -100mA

Bei deinem Widerstand von 270 Ohm und 5V Versorgung:

(5V - 0.7V) / 270 Ohm = 16mA

Das sollte der Transistor definitiv ueberlebt haben ansonsten kannst du 
den Transistor dem Hersteller vor die Fuesse werfen falls nicht.

Gruss Helmi

Autor: Nico Barthel (youall)
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Ok dann sollte das schon mal nicht das problem sein, leider gehts nur 
immer noch net. Hast du noch ne Idee woran es liegen könnte, hab auch 
die Verdrahtung nochmal überprüft, ist alles in Ordnung.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Du hast auch wirklich ueberprueft wie Falk schon angedeutet hat das der 
BC640 richtig rum eingesetzt ist ? Der hat ein abweichendes Pinning wie 
andere Transistoren (also BC547 und Co.).

Also Emitter an +5V  die Basis so mal ueber den Daumen mit 4.7K auf GND. 
Am Kollektor einen Arbeitswiderstand von 4.7K nach GND ?

+5V -----------+------
               |E
        +-----B   BC640
        |      |C
       4.7K    |
        |     4.7K
        |      |
       GND    GND

Autor: Nico Barthel (youall)
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Also jepp so ist es, nur das ich halt die Schaltung vom Pegelwandler 
nachgebaut habe.

+5V -----------+------
               |E
        +-----B   BC640
        |      |C
       270K    |
        |     4.7K
        |      |
       DO     TIP141

DO= Digital Ausgang meiner AD-Wandlerkarte

Und ich verstehe null warum das nicht geht.

Das mit dem Pinning habe ich mittlerweile bestimmt schon 5 mal 
überprüft, hatte ja wie gesagt erst nen falschen drin der ein anderes 
Pinning hatte.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Und D0 ist auch 0V ?
Hast du den Transistor schon mal gegen ein anders Exemplar getauscht.
Der ist auch wirklich noch ganz ?
Dann sollte wenn D0 = 0V ist am Kollektor vom BC640 auch so um die 5V 
sein.

Autor: Nico Barthel (youall)
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Also ich hab den Transistor schon getauscht. Gerade habe ich auch 
nochmal die 0V nachgemessen es sind maximal 8mV (habe das ganze 4 mal, 
da ich 4 Kanäle habe). Ich versteh es einfach net warum das nicht geht.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Hmmm

Sind doch im Prinzip nur 3 Bauteile. Kannst du vielleicht mal ein Foto 
vom aufbau machen ? Ansonsten wueste ich auch nichts mehr.

Autor: Nico Barthel (youall)
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Tja eigentlich schon aber irgendwie bereiten di mir große Probleme. Ein 
besseres Bild hab ich leider net da die Digicam irgendwie ein Problem 
hat.

Auf dem Bild siehst du 2 der 4 Pegelwandler.
Im Vordergrund die BC640 Pin von Links nach Rechts:
1. Eingang mit 270kOhm
2. C mit 4,7kOhm zum TIP 147
3. Emitter direkt an +5V

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Also wie ich das hier sehe hast du Emitter und Basis vertauscht.

http://www.vakits.com/datasheets/Transistors/BC640.pdf

Wenn du das im Datenblatt betrachtest liegt links der Emitter.
Bei dir geht dort der 270K an den Emitter.

Autor: Nico Barthel (youall)
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Hm ich habe ein Datenblatt in dem das genua andersrum drin steht, aber 
dann werde ich wohl mal einen anderen Transistor einlöten und es damit 
versuchen.

Aber danke auf jeden fall für deine Mühe werde dann morgen berichten obs 
jetzt geht oder nicht.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Was fuer ein Datenblatt ist das den ?

Autor: Nico Barthel (youall)
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Dieses hier:

http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/infineon...

leider bringt es auch nix wenn ich ihn anderstrum einbaue, dann habe ich 
wenn ich in den rechten Pin 5V anlege am linken 4,5V (links rechts jetzt 
auf das Bild bezogen)

DAs ist echt zum verrückt werden, naja aber ich mache mich mal aufn 
Heimweg, bis morgen dann leider :(

SChönen Abend noch.

Autor: A. K. (prx)
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Das Pinout ist ne Nummer. Aber bekanntlich gilt:
Sicher
Ist
Eines
Man
Erhält
Nur
Schrott
Jedenfalls was das Datasheet angeht.

Autor: Nico Barthel (youall)
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So ich werd das jetzt vermutlich anders machen. Ich bau die BC640 aus 
und geh mit meinen DIO direkt auf den TIP141 und invertier das Signal 
Softwareseitig, das sollte doch gehen oder?

Übrigens ist auf dem Datenblatt von Philipps das Pining auch so wie auf 
dem anderen von mir.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>Übrigens ist auf dem Datenblatt von Philipps das Pining auch so wie auf
>dem anderen von mir.

Das scheint sich Philips und Siemens einig gewesen zu sein und Fairchild 
hat ein anderes Sueppchen gekocht.

Aber mess das doch mal aus wo die Basis jetzt ist bei diesem Transistor.
Das geht ganz einfach mit einem Multimeter. Du kannst dir den Transistor 
wie 2 Dioden vorstellen.

Mit dem TIP wuerde ich das ueberigens nicht machen. Besonders schnell 
ist das nicht.

Gruss Helmi

Autor: Nico Barthel (youall)
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Also hab jetzt mal ausgemessen wo die Basis ist. Die ist tatsächlich 
falsch im Philipps Datenblatt eingezeichnet. Also wenn die abgeflachte 
Seite vorne ist, ist rechts die Basis nun stellt sich nur leider die 
Frage wo C und E sind, da ich ja wenn ich das Teil dreh das obige 
Problem habe. Also das Ding schaltet nach wie vor net und ich messe 
zwischen Basis und der anderen Seite die 4,5V.

So schnell muss das au gar net sein, bzw. was heißt net besonders 
schnell?
Wäre es denn Prinzipiell möglich die Ausgänge direkt an den TIP zu 
legen, schon oder?

Autor: Gerd Vg (gerald)
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Hallo Nico,

ich habe mir mal hier die ganze Story durchgelesen und bin schon 
gewaltig erstaunt wie schwierig es ist, einen Pegel anzupassen und das 
mit Deiner Ausbildung.
Du hast sicherlich nichts mit Elektronik bzw. Elektrik studiert?

Achja, bei Texas in Freising gehört es zum Einstellungstest die 
Kennlinie einer Diode zu erklären, wenigstens in einem bestimmten 
Bereich sfg!

Ich habe mal Pegelwandler IC in google eingegeben und ziemlich am Anfang 
kam dieses Ergebnis:

http://www.mercateo.com/p/115-642922/MC14504BCP_DI...

Nimm einfach was Fertiges und gut ist!
Die Dinger sind extra dafür entwickelt worden um auch benutzt zu werden!

Schreibst ja selbst, von Transistoren hast keine Ahnung, also lass es 
doch einfach, zumal es ja fertige Lösungen gibt.
Auch wenn extra dieses Teil irgendwo  kaufen musst, spart immer noch 
gewaltig Kosten.
Bei Deinem Projekt hab ich sowieso Magenschmerzen, soll das wirklich mal 
eingesetzt werden und wirklich für Meßzwecke?

Gruss

Gerd

Autor: Nico Barthel (youall)
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Ich studiere noch und das Studium hat auch was mit Elektronik zu tun, 
was aber noch lange nicht heißt das ich alles können und kennen muss. 
Zum Beispiel haben wir nix mit Transistoren gemacht, da man ja irgendwie 
das Volumen vom Diplom zum Bachelor kürzen musste, leider. Und manche 
Dinge hat man zwar mal gelernt aber ohne die Praxis vergisst man sowas 
leider auch schnell wieder.

Da die Trsnsis hier im Labor rumlagen und ich ne Beschreibung zu der 
Schaltng hatte, war das die einfacherere und schnellere Vaiante. ich 
konnt ja net wissen das die in ihren Datenblättern Mist schreiben.

Zu deinen Magenschmerzen:

Das ganz wird schon so eingesetzt und wurde so nicht von mir entwickelt, 
ich habe lediglich die Multiplexer eingefügt um das ganze zu erweitern.

Gruß Nico

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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@Gerd Vg (gerald)


Habe gerade mal bei On-Semi nachgesehen.
Mach zwar ein schoenes Teil sein. Aber die sagen es waere obsolet.

Von daher kann es schwierig sein das Teil zu bekommen.
Ich hatte ihn ja auch schon vorgeschlagen das mit einem 74LS07 zu 
machen.
Die Teile gibts noch bei Texas.

Bis du etwa bei Texas ?

Gruss Helmi

Autor: Nico Barthel (youall)
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Da es mit den Transis so wohl leider net funktionier muss ich mir wohl 
so nen fertigen Pegelwandelr besorgen, das wird wieder ein ganz schöner 
Act :(.

Eine Frage hätte ich dann aber doch noch, da der TIP ja durchschaltet, 
könnt ich dann net den Direkt ohne den BC640 ansprechen. Die DIO haben 5 
Volt und das könnte ich ja dann über den 4,7kOhm wiederstand auf die 
Basis des TIP schicken, oder?

Danke für deine Hilfe aber trotzdem.

Gruß Nico

Autor: Gerd Vg (gerald)
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@ Helmut,

nein, ich bin nicht bei Texas beschäftigt, kenne nur einige Leute aus 
der Firma.

Kaufen kann man das Bauteil mit Sicherheit, war ja auch nur ein 
möglicher Vorschlag.
Irgendwo bei Mercator ist es ja lieferbar.
Wer dahinter steckt, keine Ahnung.

Gruss

Gerd

Autor: A. K. (prx)
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Nico Barthel wrote:

> Also hab jetzt mal ausgemessen wo die Basis ist. Die ist tatsächlich
> falsch im Philipps Datenblatt eingezeichnet.

Ich habe die Dinger schon häufig verbaut und bin nie auf Probleme 
gestossen. Allerdings habe ich für das Pinout auch nicht das Internet 
bemühen müssen, sondern habe mich dabei beim Vorläufer von Philips(!) 
Halbleitersparte bedient, beim uralten Valvo Datenbuch. Und da steht das 
gleiche drin wie bei Fairchild.

Also: Der obige Link auf's Fairchild Datasheet zeigt die richtige 
Belegung.

NB: Wenn man mal die Daten von BC635 und BD135 vergleicht, dann merkt 
man übrigens auch warum das Pinout von dem anderer Transistoren im 
gleichen Gehäuse abweicht: Die unterscheiden sich nur im Gehäuse und dem 
was daraus folgt, sind intern offenbar identisch. Und bei 
Leistungstransistoren ist der Kollektor praktisch immmer in der Mitte.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>Eine Frage hätte ich dann aber doch noch, da der TIP ja durchschaltet,
>könnt ich dann net den Direkt ohne den BC640 ansprechen. Die DIO haben 5
>Volt und das könnte ich ja dann über den 4,7kOhm wiederstand auf die
>Basis des TIP schicken, oder?

Sollte schon so funktionieren.

Autor: Nico Barthel (youall)
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So ich denke das Thema ist fertig, hab jetzt die Ausgänge direkt an die 
TIP141 angeschlossen und das funktioniert wunderbar.

Danke für eure Hilfe.

@ Mod: Thema kann geschlossen werden.

Gruß Nico

Autor: M a :-) (Gast)
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Ich wundere mich gerade aus welchem Grund man 128 Pin Dioden in Blöcken 
durchschaltet. Ich würde eine Diode mit einem Ordentlichen 
Transimpedanzverstärker verwenden und diese dann an die Verschiedenen 
Positionen Fahren. Es sei denn die FH hat keinen Verschiebe möglichkeit 
für entsprechend große Flächen. Wir verwenden im kleinen ein Nanorobot. 
Das gibt dir die Möglichkeit große Areale abzurastern. Auf diese Weise 
kann man meiner Meinung nach sehr viel bessere Ergebnisse bekommen.

Kenne dein genaues Einsatzgebiet natürlich nicht kann sein das diese 
Möglichkeit aus verschiedenen Gründen nicht funktioniert.

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