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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wechselstrom mit MOSFET schalten


Autor: Reto B. (schnuber)
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Salut
Ich will Wechselstrom ein und ausschalten. 230V, 16A.
Kann ich dazu einfach 2 MOSFET's antiparallel zueinander schalten?
Der ein würde dann die positive der andere die negative Spannung 
durchlassen.

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Stichworte:

- Solid State Relay
- Triac

Autor: Kobaltchlorid (Gast)
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Antiparallel wohl eher nicht. Die Drain-Source-Strecken anti-seriell, 
Source und Gate parallel. Die MOSFETs müssen natürlich für Spannung und 
Strom geeignet sein.

Autor: Tobi S. (Gast)
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Das ganze nennt sich Transmissionsglied.

Autor: Lupin (Gast)
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Es geht auch mit einem FET+Gleichrichter. Die Gleichspannungsanschlüsse 
des gleichrichters lassen sich per FET zusammen schalten, so dass die 
Wechselstromanschlüsse leitend sind. Bei 16A braucht man aber schon 
einen ordentlichen Gleichrichter - mit zwei FETs hätte man wohl weniger 
Verluste.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Naja, am Gleichrichter fallen etwa 1,5V ab. Wenn man das mit einem 
Mosfet verbessern möchte, dann muss dieser <0,1 Ohm haben. Bei >400V 
wird das nicht billig. Ich konnte zumindest auf die schnelle keinen 
finden, der nicht >10€ kostet.
Ein Triac dürfte da eindeutig billiger sein. Vermutlich auch ein IGBT, 
aber der hat dann wieder 1,5-2V Spannungsabfall.

Autor: Bastler (Gast)
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Mit einem IGBT kann man keinen Wechselstrom schalten, da im Ausgang ein 
Bipolarer sitzt. Die Schaltung von Kobaldchlorid sieht gut aus.
Wenn es nicht schnell sein muss, empfehle ich einen Schütz.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Bastler wrote:
> Mit einem IGBT kann man keinen Wechselstrom schalten, da im Ausgang ein
> Bipolarer sitzt.

Doch, genauso wie bei Mosfets mit 2 Stück antiseriell + jeweils 
Paralleldiode (falls nicht schon integriert). Ansonsten eben mit 
Gleichrichter.
Angeblich verkraftet ein IGBT aber auch eine negative Spannung zwischen 
CE, zumindest habe ich mal entsprechende Angaben in einem Datenblatt 
gesehen.

Autor: Reto B. (schnuber)
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Danke für die Antworten.
Ich schau mal, ob ich mit einem mechanischem Relay besser fahre, denn 
ich habe eigentlich keine Anforderungen an die Schaltzeiten, lediglich 
so klein wie möglich sollte es sein. Aber bei den Schaltungen die Ihr 
mir vorschlägt bin ich mit einem Relay glaub ich nicht schlechter dran

gruss

Autor: Pratl Hermann (Gast)
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Guten Tag! Wie kann ich Wechselstrom (380 Volt
und 16 Ampere ) schalten. Bei 3 Ampere soll
der Verbraucher eingeschaltet und bei 2,5
Ampere ausgeschaltet werden. Ich möchte meine
Photovoltaikanlage automatischsieren!
Wer kann mir helfen!?
Mfg Hermann Pratl.

Autor: Baldrian (Gast)
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Pratl Hermann schrieb:

> ... automatischsieren ...

Solltest du unbedingt machen. Eine dickes Schütz sollte dir dabei 
helfen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCtz_(Schalter)

Autor: Cyborg (Gast)
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Pratl Hermann schrieb:
> Wie kann ich Wechselstrom (380 Volt
> und 16 Ampere ) schalten. Bei 3 Ampere soll
> der Verbraucher eingeschaltet und bei 2,5
> Ampere ausgeschaltet werden. Ich möchte meine
> Photovoltaikanlage automatischsieren!
> Wer kann mir helfen!?

Das ist was für einen Profi und nicht für einen Amateur.
Dafür ist die Spannung auch zu gefährlich hoch. Also, wenn möglich
fertig kaufen. Übrigens gibts 380V bzw. schon seid Jahren 400V
nur bei Drehstrom, Wechselstrom hat 230V, zumindest in D.
Irgendwo muss dieser Bastelwahn seine Grenzen haben.

Autor: posti (Gast)
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Hi

Trotz Bastelwahn und Co - es gibt auch Wechselrichter, Die mehrphasig 
einspeisen- ab einer gewissen Leistung sogar müssen.

Die genannten 2,5A-3,0A sind das erzeugter Strom?
Je nach Wechselrichter kann man, je nach aktueller erzeugter Leistung, 
einen Ausgang schalten lassen.

Daran ein Schütz (müsste man schauen, welche Spannung der Ausgang des WR 
hergibt oder schalten kann) und die gewünschte Last schalten.

Auch kann man hier die Schaltung 'umdrehen', also irgend was schalten, 
wenn der WR den Kontakt nicht geschaltet hat (also negieren).

Zum Problem aus '08, eine Wechselspannung mit einem FET o.Ä. zu 
schalten:
Brückengleichrichter und im DC-Bereich schalten.
Man muß halt mit dem Spannungsverlust der enthaltenen Dioden rechnen.
Alternativ müsste man die Dioden aus aktiven Elementen diskret 
nachbauen, um auf weniger Verlust zu kommen (Stichwort: Verpolschutz und 
FET).
Je nach Stromstärke könnten die Dioden aber wieder im Vorteil sein!

MfG

Autor: Manfred (Gast)
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posti schrieb:
> Zum Problem aus '08, eine Wechselspannung mit einem FET o.Ä. zu
> schalten:
> Brückengleichrichter und im DC-Bereich schalten.
Ist das wirklich bis zum Ende gedacht? Transistor in Gleichrichterbrücke 
geht, aber gibt in der Masse der Fälle Ärger mit dem Bezugspotential.

Das Halbleiterbauelement der Wahl für Wechselstrom heißt noch immer 
Triac.

Autor: posti (Gast)
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Hi

Da ich schalten will, habe ich 'Spannung', Die ich zum Laden eines C 
nutzen kann, um die geschaltete Zeit, Die ich überbrücken will, zu 
puffern.

Klar, Nichts für eine Last, Die nur alle zwei Jahre Mal geschaltet wird.

Wenn auch Mal eine Halbwelle fehlen darf, sollte Das aber auch gehen.

Da wir hier 'irgendwo in der Luft' hängen, sollte die Kommunikation 
entkoppelt/galvanisch getrennt/optisch sein - wenn der Steuer-µC Befehle 
von Außen braucht und nicht selber 'weiß', was mit der Last anzustellen 
ist.
Messungen und Ausgabe der Messwerte wären über Opto-Koppler machbar.

MfG

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