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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Feuchtesensor EFS10 Temperaturkompensation


Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo

Ich werde für eine Wetterstation den EFS10 Feuchtesensor verwenden. Der 
Sensor hat eine logarithmische Kennlinie. Jetzt ist aber in der 
Beispielschaltung im Datenblatt eine Diode in serie zum Sensor 
eingebaut. Im Datenblatt steht dass diese Diode für die 
Temperaturkompensation zuständig ist. Aber welchen Temperaturgang 
kompensiert sie, den vom Sensor oder den vom Delogarithmierer?

Vielen Dank im Voraus,
    Christoph

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Aus dem DB:
> Die Diode am Sensorelement (Typ 1N4148 o.ä.)
> dient zusätzlich zur Temperaturkompensation.
Nachdem die Diode deutlich am Sensorelement plaziert ist,
ein Temperaturfehler des Delogarithmierers aber ganz woanders auftritt,
würde ich auf eine Temperaturkompensation des Feuechtesensors tippen.

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Klingt logisch. Ich werde eine Messschaltung aufbauen und das Ganze bei 
verschiedenen Temperaturen mit und ohne Diode testen.

Vielen Dank,
    Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoff,

Ich glaube nicht dass dieser Sensor eine gute Wahl fuer eine 
Wetterstation ist. Der EFS10 hat fuer diesen Zweck mehrere Maengel:

1. Eichung der Schaltung notwendig. (Messsalze notwendig)
2. Mangelnder Temperaturbereich (10-15C) - nur fuer Innengebrauch 
geeignet
3. Ungenuegender Messbereich. 5-100% it anzustreben
4. Hoher Schaltungsaufwand

Bevor Du zuviel Zeit damit investiert, sehe Dir zumindestens das 
Datenblatt der Sensirion SHT11(15/75) Digitalen Sensoren an.

Die sind fabriksmaessig geeicht. Haben einen weiten Temperaturbereich.
Temperatursensor ist integral. Ist gut fuer Berechnung des genauen 
Taupunktes. Digitales Zweidraht Interface (Aehnlich, aber nicht gleich 
I2C)

Mit diesem Sensor erzielst Du viel bessere Resultate. Den SHT75 wuerde 
ich Dir empfehlen, da der steckbar ist. Der ist auch +/- 2% genau.

Ich nehme an, Deine Wetterstation verwendet einen Microcontroller.

Diesen Sensor gibt es auch bei RFHope in China fuer wenig Geld.

Weiss allerdings nicht ob die ein "Knockoff" der Sensirion Sensoren 
sind. Das Datenblatt ist zu aehnlich; -(.

Die Genauigkeit der Sensirion Sensoren ist besser. Die haben auch 
C-Source Beispiels Quellcode fuer den Anfang.

Honeywell hat uebriegens auch Low-Cost geeichte Sensoren wie der HI3602. 
Die lassen sich auch Temperaturkompensieren.

Vielelicht gibt Dir meine Ausfuehrung einen besseren Ueberblick.

Gruss,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo Gerhard

Danke für deine Antwort. Ich werde mich nach Alternativen umsehen. 
Spontan wäre mir der KFS 33-LC von Hygrosens sympathisch. Das ist ein 
Kapazitiver Sensor der bis -40°C funktioniert. Der wäre auch vom Preis 
im Rahmen und ist leicht erhältlich. Ich muss nämlich auch ein bissle 
ökonomisch denken ;-)

mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoff,

der vorgeschlagene KFS 33-LC gefaellt mir schon viel besser. Nur um die 
Eichung wirst Du allerdings nicht herumkommen. Die 
Temperaturabhanegikeit und Linearisierung sollte sich allerdings in der 
Firmware erledigen lassen. Auch haelt sich der Elektronikaufwand in 
Grenzen.

Wenn Du keinen Zugang zu einem geeichten Feuchtmessgeraet hast, wirst Du 
um die Verwendung von Eichsalzen nicht herumkommen. Aber man lernt 
natuerlich eine Menge dabei. Ich kann Dir leider keine praktische 
Erfahrungen dazu geben. Sammle zuerst darueber an Informationen und 
Anleitungen zur genauen Verwendung von Salzen zur Eichung. Man muss sich 
da sehr genau an die Anweisungen halten um die korrekten Kammerzustaende 
zu erzielen.

Falls Du den Taupunkt berechnen willst, bau den Temperatursensor so nahe 
wie moeglich zum RH Sensor ein, um Fehlerquellen durch 
Temperaturdifferenzfehler zwischen RH und T Sensor zu minimieren.

Zur Reduzierung einer Kontaminierung des RH Sensor durch Staub kann man 
eine Gortexhuelle verwenden. Das Gortex laesst die Feuchtigkeit durch, 
aber nicht Wasser und den meisten Staub.

Ich wuensche Dir viel Freude und Erfolg bei Deinem 
Wetterstationsprojekt. Ich habe mir vor sechs Jahren auch eine modulare 
Wetterstation gebaut. (mit PIC16F877, (T, RH, Taupunkt, Humidex, 
Windchill, Windgeschwindigkeit und Richtung, Regenfall, Schneehoehe mit 
Ultrasonic Sensor, Barometer mit MS5534A, Sonnenscheinsensor (z.Zt noch 
in Entwicklung)).

Humidex, Taupunkt, Windchill sind berechnete Groessen.

RS485 Bus zur Datenubermittlung der verschiedenen Sensorgruppen.

Wenn es Dich interessiert kann ich Dir die offiziellen Kanadischen 
Berechnungsunterlagen zur Umwandlung des absoluten Luftdrucks auf 
Stationsdruck (Station pressure) hier zur Verfuegung stellen (Muss die 
allerdings erst suchen)

Die Formeln zur Berechnung des Windchill findest Du hier:

http://www.msc.ec.gc.ca/education/windchill/scienc...

Hast Du schon einen Temperatursensor gewaehlt?
Wie teuer ist dieser Sensor?

Gruss,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo Gerhard

Das mit dem Feuchtemessgerät ist kein Problem. Das ganze ist ein HTL 
Elektronikprojekt und unser Physiklehrer hat Messgeräte für so ziemlich 
alles was man messen kann ;-)
Als Schutz für den Sensor habe ich so eine Sinterkappe aus Kunststoff.
Der Temperatursensor ist ein LM335. Der Liefert bei 25°C 2,982V und hat 
einen Koeffizienten von 10mV/K. Der kostet ca. 1,5Eur. Für diesen Sensor 
habe ich bereits einen Prototypen der Schaltung aufgebaut. Die 
Referenzspannung erzeugt ein LM336. Das Ganze funktioniert hervorragend.
Und vielen Dank für die Formeln, da die Windgeschwindigkeit auch 
gemessen wird, kann ich die gut brauchen.

mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoph,

dann seid ihr ja in guten Haenden messbezueglich gesehen; -)

Sinterkappe ist gut, nur etwas langsam in der Durchatmung.

Den LM335 kenne ich. Ich verwende oft auch die LM34/LM35 in meinen 
Projekten.

Freut mich dass Du die Formeln gebrauchen kannst.

Es wird Dich vielleicht interessieren dass bei mir zu Hause die 
Wintertemperaturen im Jaenner-Februar oft kurzzeitig bis unter -40 Grad 
sinken.

Erzaehl mal Naeheres ueber Deine (Eure) geplante Wetterstation. Ist das 
ein Teamprojekt? Welcher Microcontroller wird verwendet? Welche 
Messungen sollen gemacht werden?

Hier noch ein paar Links:

http://www.msc-smc.ec.gc.ca/cd/brochures/humidity_e.cfm
Formeln:
http://www.weatheroffice.gc.ca/mainmenu/faq_e.html

Gruss,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo Gerhard

Wir sind eine 3er Gruppe. Ich mache die Elektronik und die Software. Die 
anderen zwei helfen bei der Mechanik und bei der Dokumentation mit.

Gemessen wird:

Temperatur (LM335)
Druck (MPXA4100A)
Feuchte (jetzt der KFS 33-LC)
Windgeschwindigkeit (Schalenkreuzanemometer mit Reedkontakt)
Regenmenge (Wippe mit Reedkontakt)

Die Hauptplatine bekommt Anschlüsse für Erweiterungen.
Als Controller nehme ich den ATmega32.
Die Datenübertragung läuft über ein RFM12 Funkmodul und gespeichert
wird auf einer SD Karte. Vielleicht implementiere ich auch ein FAT
Dateisystem für die Karte.
Die Energieversorgung übernimmt am Anfang ein externes Netzteil. Falls
ich das Teil dann aufs Dach stelle machen das dann ein Solarpanel und
ein Stützakku für die Nacht.

Ausgewertet werden die Daten dann von einem PC der sich über Funk bei
der Station anmeldet und dann die Datensätze abholt. Über diese Software
lässt sich die Station auch konfigurieren. Vielleicht bekommt der AVR 
einen Bootloader, aber ich weiß nicht ob das alles im Bootsektor platz 
hat. Da muss ich mir noch das Datenblatt vom Funkmodul genau anschauen.

lg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoph,

vielen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Fragen. Ich kann 
mir jetzt ein besseres Bild von Euren Projekt machen.

In Bezug auf SD Karte oder FAT File System will ich Dir raten entweder 
den Vinculum von FTDI oder die ALFAT (XP) Bausteine zu verwenden. Diese 
Bausteine können ganz leicht mit einfachen Befehlen vom ATmega32 
gesteuert werden. Da ist das Loggen der Daten superleicht.

Die Firmwareentwicklung für FAT oder SD-Karte kann einen großen 
Zeitaufwand beanspruchen. Da schwitzen sogar die Profis; -). Es sei 
denn, Du hast Zugang zu AVR Sourcen die dann als Anfangspunkt dienen 
können. (Wie viel Zeit habt ihr für das ganze Projekt?) Auch ist es 
möglich, dass für FAT/SD nicht genug Platz im ATmega32 bleibt. Es gibt 
natürlich ATmega mit viel mehr Speicherplatz. (ATmega128 und ähnlich)

Der Bootloader sollte kein Problem sein. Man findet hier leicht 
erprobten Beispielcode wenn Du das nicht selber entwickeln willst. Fuer 
den PIC habe ich mir einene Bootloader in C geschrieben der nur ein 
Terminalprogramm im File Send Modus braucht.

RFM12 habe ich selber auch, fand allerdings noch keine Zeit mich damit 
praktisch zu befassen. Es gibt hier einen großen Thread mit den 
praktischen Erfahrungen. (Auf alle Fälle lesen)

Beitrag "Beispielprogramm für RFM12 433MHz Funk-Module"

Der Codeaufwand fuer die RFM12 Module ist relativ groß. Auch habe ich 
den Eindruck dass die oft viel Schwierigkeiten machen. Vielleicht könnt 
ihr das mit Zigbee machen (Die Maxstream Module (XB24) funktionieren 
sehr gut (Nicht zu teuer) und lassen sich wie ein drahtloses RS-232 
Kabel verwenden. Am Besten Du siehst Dir mal an was es an Drahtlosen 
Daten Transceivern gibt. Vermeide Lösungen die viel Firmware brauchen. 
Vergiss nicht dass der arme AVR auch die ganzen Sensoren abarbeiten 
muss.

Ueberigens, nach Moeglichkeit entwickle die Firmware in C oder andere 
Hochsprache. Mit Assembler kann man sich bei grossen Programmen ganz 
schoen quaelen. (Assembler ist gut zum Lernen, aber zu zeitaufwendig 
(zumindestens in der Industrie). Es gibt kostenlose AVR Compiler). Hier 
im Formum gibts Links dazu.

Hier eine Link: http://www.digi.com/pdf/ds_xbeemultipointmodules.pdf

SolarPanel gestützte Batterieversorgung wäre auf alle Fälle interessant.

Ich möchte nicht dass Du denkst ich will Dich von der Entwicklungsarbeit 
abhalten - aber bedenke, das ist ein ziemlich großes Projekt und Du 
musst ja auch mit der restlichen Schularbeit fertig werden. Wie ich 
selber in meine Beruf ab und zu feststellen muss, es ist sehr leicht zu 
viel abzubeißen und dann wird sogar ein tolles Projekt zur Hölle. (Nur 
meine gut gemeinte Meinung)

Viele Grüsse,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo Gerhard

Die ganzen Sachen wie Bootloader, Solarpanel oder Dateisystem werde ich 
wahrscheinlich erst dann einbauen, wenn der Tag der offenen Tür war. 
Dort werden die Projekte ausgestellt. (Da gibt es dann auch die 
Benotung)  In der Projektbeschreibung habe ich auch nichts von diesen 
Sachen erwähnt. Ich habe nämlich letztes Jahr (ich mach die 4. nochmal, 
weils so schön war ;-) ) selber erlebt wie leicht man bei solchen Sachen 
die Zeit übersieht.
Die Software für den Controller werde ich zum größten Teil in C, und die 
für den PC in C# schreiben. Nach Möglichkeit möchte ich alle Sachen 
selber schreiben (bin leidenschaftlicher low-level Coder).
Ist aber gut zu wissen wo man fertigen Code für die Funkmodule findet.


lg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoff,

so wie Du die Sache darstellst, habe ich den Eindruck Du hast alles 
ziemlich im Griff. Dann waren meine Befuerchtungen etwas uebertrieben.

Ich beschaeftige mich auch sehr gerne mit low-level device interface 
Sachen. Macht immer riesig Spass wenn man Graphic Module und alle 
moeglichen Interface ICs mit dem Microcontroller steuern kann. Ich 
arbeite beruflich (und hobbymaessig) hauptsaechlich mit den PICs, AVR 
und etwas ARM7.

Jedenfalls wuensche ich Dir und Deinen Schulkollegen viel Erfolg und 
auch Spass an dem Projekt. Hoffe dass alles glatt geht. Lasst auch die 
Dokumentation nicht zu kurz kommen. Es ist erstens schoen wenn man 
spaeter mal sich das ganze anschaut und zweitens oft im Beruf eine 
Notwendigkeit. Gute Projektplanung (Pflichtenheft) und Design macht sich 
immer bezahlt.

Ich muss Euch eigentlich beneiden, denn zu meiner Schulzeit waren 
Transistoren und Roehren noch an der Tagesordnung und von Computer 
wusste man nur dass die suendteuer und nur bei grossen Firmen oder in 
der Regierung zu finden zu waren. So haben sich die Zeiten geaendert. 
Aber es ist gut so.

Gruss,
Gerhard

P.S. Jetzt aber rasch ins Bett;-)

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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> Jedenfalls wuensche ich Dir und Deinen Schulkollegen viel Erfolg und
> auch Spass an dem Projekt.

Vielen Dank. Werden wir haben. (Zumindest den Spass ;-) )

mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoff,

dann mal los; -)

Berichte gelegentlich ueber Euren Fortschritt und Messwerte des KFS 
33-LC.
Es wuerde mich sehr interessieren.

MFG,
Gerhard

Autor: christophb (Gast)
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Werde ich machen.
Die Schaltung für den Sensor kommt als Nächstes dran.
Ab nächster Woche ist der Sensor beim C****d lieferbar.

mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Wieviel kostet der KFS33-LC uebrigens?

Habt Ihr schon etwas uC Hardware aufgebaut?

Gruss,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Der kostet 15,95Eur.
uC Hardware gibt es zur Zeit nur auf Papier. Sobald ich den Sensor habe 
werde ich einen Prototypen der Feuchtesensor-Schaltung aufbauen. Wenn da 
alles stimmt, werden die Pläne fertig gezeichnet und dann ätze ich das 
Ganze. Es sind aber alle Einzelschaltungen schon erprobt. (Echtzeituhr 
usw) Lediglich das SD Interface und das RFM Modul muss ich noch 
ausprobieren. Für die Karte habe ich glücklicherwese einen "richtigen" 
SD Kartenhalter auftreiben können. Sobald die Pläne fertig sind werde 
ich sie posten.

mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Danke fuer die Info. Werde mir Deine Schaltungen dann spater ansehen. 
Bevor ich vergesse moechte ich Dir vorschlagen anstatt des ATMega32 den 
ATmega644P zu verwenden. Der hat doppelt soviel FLASH Speicher und einen 
zweiten UART. Das koennte sich angenehm bemerkbar machen wenn der SD 
Code dazu kommt.

Wenn der gute RTC Genauigkeit wichtig ist, dann sehe Dir mal das 
Datenblatt des DS3232 mit eingebauten Quartz an. (Gibts als Sample). Der 
hat eine garantierte Genauigkeit von +/- 2 Minuten/Jahr ueber den 
gesammten Temperaturbereich. Der DS1306 welcher in meiner WS. sitzt, der 
hat da doch Problem mit der Ganggenauigkeit ueber den Temperaturbereich 
dem meine WS ausgesetzt ist (-45C bis +35C).

mfg,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Danke für den Tipp mit dem ATmega644P.
Weisst du zufällig wie es mit der Genauigkeit des PCF8583 aussieht?
(den habe ich nämlich da)
Der ist sicher schlechter, da er ja einen externen Quarz hat...
Das wäre aber auch kein so großes Problem, da die Station alle paar
Tage über den PC Synchronisiert wird. Aber wenn ich den DS3232 leicht 
bekomme nehme ich wahrscheinlich den.

mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoff,

Ich habe zwar ein paar PCF8583 rumliegen, aber noch nicht verwendet. 
Bisher benutzte ich nur die DS1307 (I2C), DS1302/DS1306 (SPI). Bei RTCs 
mit externen Quarz ist es sehr wichtig immer einen Uhrenquarzz mit der 
geforderten load capacitance (Buerde Kapazitaet?) einzusetzen. Beim 
PCF8583 wird gefordert dass Du einen Uhrenquarz mit 10pF verwendest. Bei 
abweichender Quarzkapizitaet ist mit groesserer Gangungenauigkeit zu 
rechnen. Mit einem guten Trimmerkondensator kannst Du dann den Quarz 
genau abgleichen mittels Vergleich mit einem Zeitnormal (DCF77?). leider 
ist der Abgleich nur bei stabiler Temperatur gueltig. Jeder Quarz hat 
eine Temperaturabhaengigkeit. Uhrenquarze haben meist eine parabolische 
Temperaturabhaengigkeit wo die geringste Abweichung in der Naehe der 
Raumtemperatur (25 Grad) liegt.

Beispiel: http://www.ecsxtal.com/store/pdf/ecs-3x8.pdf

Der Abgleich von 32.768 Uhrenquarze ist auch so eine Sache, da Du auf 
keinen Fall an  die Quarzschaltung anschliessen darfst. Gewisse RTCs 
haben eine programmierbaren Ausgang wo Du ein Rechtecksignal (Pullup) 
zwischen 1HZ und 32Khz einstellen kannst. Das kann beim Abgleich 
nuetzlich sein.

Da Du vor hast den RTC mittels PC zu synchronisieren ist hohe 
Ganggenauigkeit von mittelmaessiger Wichtigkeit. (In meiner WS kann ich 
die RTC mittels Befehle uebr den RS485 neu einstellen)

mfg,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Dann werd ich mal eine Testschaltung mit dem PCF aufbauen und das Ganze 
in die Tiefkühltruhe und unter den Halogenstrahler stellen. Dann werde 
ich entscheiden ob ich beim PCF8583 bleibe oder ob ich den DS3232 
hernehme.

PS: Wo speichert deine Station die Daten?

mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoff,

Der DS1306 welcher der Aussentemperatur ausgesetzt ist, erziele ich im 
eine mittlere Ganggenauigkeit von einer Minute im Monat zwischen 
Fruehjahr und Herbst. Im Winter geht die Uhr langsamer mit bis zu 3 
Minuten im Monat falsch.

Fuer die Anzeige und Logging verwende ich einen alten 25MHZ 386er 
Laptop. Ich habe die alte Festplatte mit einer IDE FLASH Type ersetzt 
damit ich keinen Platternverschleiss erleide. Den LAPTOP betreibe ich 
mit einer gepufferten 12V Bleigel Akku. Das ganze laeuft mit 0.5A@12V 
wenn das LCD abgeschaltet ist.

Die gespeicherten Daten  kann ich ueber den Printer Port mittels 
LINKMAVEN auf meinen W2K PC uebertragen. Geht ziemlich schnell und ich 
brauch keine Floppies dazu.

Das Logging und Anzeige Program schrieb ich in kompilierten QuickBASIC 
4.5. (Also nichts zum Angeben;-)).

Die gespeicherten Daten werden im MS-Excel CSV Format in der Datei 
gespeichert.

Das Loggingprogramm fragt die Daten der WS einmal per Sekunde ab. Die 
Daten werden jede Minute auf die Disk geschrieben. Eine Konfiguration 
Datei speichert alle Einstellungen. Mittels einem Batch file startet das 
Program im Falle eines Neustarts des Laptops automatisch.

Ich habe urspruenglich vorgehabt mit einem RABBIT einen kleinen Web 
Server zu erstellen damit ich auf die Daten auch uebers Internet 
zugreifen kann.


mfg,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Also mit einer Ungenauigkeit in der Größenordnung könnte ich leben, da 
die Station sicherlich alle ein bis zwei Wochen abgefragt wird.

Ach ja, den Quellcode (PC und AVR) werde ich auch Posten sobald es eine 
stabile Version gibt.

mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Ich glaube auch dass die Genauigkeit ausreicht solange Du ab und zu nach 
dem Rechten siehst.

Deine Quellcode werde ich mir gerne ansehen wenn Du damit so weit bist.

P.S. Heute Nacht fiel bei uns der erste Schnee in der Stadt. Der 
Ultraschallschneehoehensensor zeigte heute frueh 2cm.

mfg,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Die Schneehöhe zu messen wäre auch interessant.
Das würde sich über den Erweiterungsstecker machen lassen.
Über den werde ich die Busse und die überzähligen IO Pins herausführen.

mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoff,

bei meiner WS verwende ich ein half-duplex RS485 Interface  mit 9600 
Baud. Jeder Sensor oder Zusatzgeraet hat eine bestimmte Addresse. Zur 
Zeit habe ich 3 Senoren dran (WS, RHT, Sonar). Geplant ist noch ein 
Sonnenscheinsensor. Die Transceiver sind MAX483. Die haben sich recht 
bewaehrt. Wenn es Dich interessiert, im Anhang ist noch ein Artikel fuer 
die Konstruktion eines Schneehoehensonar von einem "Kollegen" von mir. 
Vielleicht findest Du darin ein paar brauchbare Hinweise fuer eine 
Eigenentwicklung.

mfg,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo Gerhard

Danke für die PDF Datei.
Da ich gerade beim Planen der Mechanik bin dachte ich mir, ich lade mal 
eine Schnittansicht vom Regenmesser hoch.

mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoff,

machst Du das mit SOLIDWORKS?

Es ist uebrigens wichtig dass der Trichter einen 5-8cm hohen vertikalen 
Rand bekommt. Das ist notwendig damit die Regentropfen nicht 
herausspringen und das Messresultat verfaelschen. Ich muss mal nachsehen 
ob ich das grosse WMO Handbuch noch habe. Bei den Wippen ist meist ein 
einstellbarer Gegengewichtsarm um die Wippe genau kalibrieren zu 
koennen.

Hast Du schon herausgefunden wie die Eichung der Wippe durchgefuehrt 
wird?

mfg,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo Gerhard

Nicht ganz, es ist die akademische Version von SolidEdge V17.
Danke für den Hinweis, ich werde den Rand einbauen.
Zum Kalibrieren habe ich mir folgendes überlegt: Wir kippen ein paar 
Liter Wasser (langsam) durch den Trichter und zählen die Wippenschläge. 
Dann wissen wir wieviel ml ein Wippenschlag entspricht. Über die Fläche 
(die Norm sind glaube ich 200cm^2) können wir dann die Regenmenge 
ausrechnen.

mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoff,

im Prinzip stimmt das, nur muss man dabei aufpassen weil sich bei der 
Eichung leicht Fehlerquellen einschleichen.

habe mal etwas gesurft...

in den untenstehenden Links findest Du allerhand Nuezliches fuer Dein 
Projekt bzg. Eichung:

http://www.globalw.com/downloads/RG/RG600manual.pdf
http://www.omega.com/manuals/manualpdf/M2235.pdf

ftp://ftp.campbellsci.com/pub/csl/outgoing/uk/manuals/arg100.pdf

http://ams.allenpress.com/archive/1520-0426/14/6/p...

http://docs.lib.noaa.gov/rescue/mwr/069/mwr-069-07-0205a.pdf

SolidEdge kenne ich leider nicht. Jedenfalls lassen sich mit solchen CAD 
Tools allerhand machen. Wir verwenden bei uns im Betrieb SOLIDWORKS.

Baue auf alle Faelle unterhalb der Wippe eine Vorrichtung mittels 
Gewindestange und ein paar Muttern und Scheiben, so dass man durch 
veraendern des Abstands von der Wippe die Wippenmenge genau einstellen 
kann. Es ist ja doch schoen wenn man ein genormtes Mass wie 0.5 oder 1mm 
pro Wippenschlag einhalten kann.

Fuer welche Wippenschaltmethode hast Du Dich entschieden? Reedschalter, 
Halleffekt, oder Optischen Unterbrecher?

Bei mechanischen Schaltern muss man eine (software/hardware) Entprellung 
einbauen, sonst gibt es leicht Fehlzaehlungen.

Viel Gruesse,
Gerhard

P.S. Ich hoffe Du nimmst so viele unaufgeforderte Ratschlaege nicht 
uebel;   8-)

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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> P.S. Ich hoffe Du nimmst so viele unaufgeforderte Ratschlaege nicht
> uebel;   8-)
Ganz im Gegenteil, Danke.

Justierschrauben kommen auch noch rein. Als Schalter werde ich einen 
Reedkontakt verwenden. Ich muss mal schauen wie stark die prellen. Die 
Entprellung würde ich dann mit einem RC Glied machen.
Außerdem wäre es interessant, meinen Regenmesser mit einem 
professionellen Modell zu vergleichen. Da muss ich mal unseren Physikus 
fragen ob der sowas hat.

mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoff,

RC Entprellung habe ich bei mir auch gemacht. Habe anfaenglich 
Doppelzaehlungen feststellen muessen. Allerdings wuerde ich das naechste 
Mal einen One-Shot (74123 oder aehnlich) der auf, sagen wir 100ms 
eingestellt wird. Das ist doch der sauberste Weg ein einwandfreies 
Schaltsignal zu erhalten. Ich habe eigentlich noch vor umzustellen.

Bei der Eichung muss man aufpassen dass nicht zviel Wasser auf einmal 
einlaeuft. Andernfalls hat die Wippe nicht genug Zeit zum Entleeren und 
es kann bei der Fuellung etwas Wasser verloren gehen.

Eine Heizung des Trichters und der Innenteil koennte im Winter von 
Vorteil zein um den Schnee zu schmelzen. Allerdings muss man da 
aufpassen und sollte aus Beruehrungs und Schutztechnischen Gruenden nach 
Moeglichkeit mit Niederspannung arbeiten (24VAC). Fuer den Zweck habe 
ich schon eine einfache Steuerschaltung mit LM393 und TRIAC gebaut. Nur 
eingebaut muss es noch werden. Zur Heizung verwende ich die 12V 
Folienheizer die es beim grossen C gibt. (Habe mir die beim letzten 
Besuch in DL in 2005 dort gekauft weil C leider nicht ins Ausland 
liefert). Wenn ich das von Anfang an neu bauen wuerde, waere eine 
Wandisolierung bestimmter Teile von grossem Vorteil um Energie zu 
sparen. Auch waere es von grosem Vorteil irgendwie einen 
Schneeflockensensor zu konziperen der eine unnoetige Einschaltung des 
Heizers verhindert.

Eine Inspektion eines kommerziellen Gearetes waere sicherlich sehr 
nuetzlich (Kamera nicht vergessen)

Habe bei meinem letzten Besuch in Whistler, B.C. im Herbst eine 
regierungsbetriebene Wetterstation ansehen koennen. Dort gab es allerlei 
interessante Instrumente zu besichtigen. Aber das gibt es bei Euch ja 
auch nehme ich an. In welcher Region in DL. wohnst Du eigentlich? Wie 
steht es mit dem typischen Schneefall?

Gruss,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo Gerhard

Eine Heizung für den Regensensor wäre auch eine gute Idee. Aber wir 
haben leider nicht genug Strom, da das Ganze über Solar laufen soll.
Zum Thema Standort: Ich wohne in Salzburg, Österreich. Werte für den 
Scheefall habe ich gerade nicht zur Hand. Die letzten 2-3 Jahre gab es 
aber nicht so viel Schnee. Das soll sich aber dieses Jahr ändern.

mfg Christoph

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Das ist ein sehr interessanter Thread!

Ich hoffe, ich störe eure Überlegungen zur Niederschlagsmessung nicht 
all zu sehr, wenn ich auf das ursprüngliche Thema Feuchtigkeitsmessung 
zurück komme.

Ich bin kürzlich auf ein Meßprinzip gestoßen, das ich noch nicht kannte: 
das Psychrometer.

Es beruht auf einer Temperaturdifferenzmessung: Der eine 
Temperaturfühler wird einfach nur von der zu messenden Luft umströmt, 
während der andere ebenfalls im Luftstrom steht, aber mit einem mit 
destilliertem Wasser befeuchteten Docht umhüllt ist.

Das trockene Thermometer mißt die Lufttemperatur, während das nasse 
Thermometer die durch die Verdunstungskälte des Wassers reduzierte 
Tempereatur 'sieht'.

Aus der Temperaturdifferenz kann man auf die verdunstete Wassermenge 
schließen, die von der relativen Feuchtigkeit der zu messenden Luft 
abhängt.

Das Gerät hat einen großen Vorteil: es mißt sehr genau.

Dem stehen zwei Nachteile gegenüber:
1. Es braucht als Betriebsstoff destilliertes Wasser und
2. eine Luftströmung mit mindestens 2 m/s während der Messung an
   den Sensoren.

Zusätzlich muß der Luftdruck noch bekannt sein.

Hier ist das Gerät beschrieben: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Psychrometer

Die Psychrometer-Formel ist hier recht gut beschrieben: 
http://www.wetterzentrale.de/cgi-bin/webbbs/wzarch...

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo alle zusammen!

@Christoff:
Zum Thema Standort: Ich wohne in Salzburg, Österreich.

Ist ja toll - Ich bin ehemaler Tiroler aus Kufstein.

Habe glatt vergessen, dass Deine Anlage mit Solarstrom versorgt wird.

Hallo Uhu Uhu,

vielen Dank fuer den Hinweis und Links. Ich habe mich damit auch schon 
befasst und habe selber sogar ein belueftetes Psychrometer. Die 
Messwerte stimmen ziemlich gut mit den elektronischen Sensoren dir zur 
Zeit bei mir in Betrieb sind ueberein. Mit dem Psychrometer gibt es eher 
Schwierigkeiten bei hoeheren Werten des RH weil dann der 
Temperaturunterschied immer kleiner wird. In Gegenden wo die 
Temperaturen nicht zu niedrig werden, werden sie immer noch benutzt.

Es gibt uebrigens noch die "Chilled Mirror" Hygrometer. Bei dieser 
Messmethode wird ein ganz kleiner Spiegel (welcher in einer kleinen 
Kammer mit Luftstroemung eingebaut ist) mittels eines Peltierzelle 
abgekuehlt bis die Luft auf der Spiegeloberflaeche kondensiert. Eine 
optische Messbruecke steuert die Spiegeltemperatur praezise, so dass der 
Taupunk genau eingehalten wird. Hinter dem Spiegel ist ein meistens ein 
PT100 Temperatursensor und sehr genaue Thermometerschaltung eingebaut um 
die Temperatur der Spiegeloberflaeche moeglichst genau zu messen, anhand 
dessen Wert dann die Luftfeuchtigkeit berechnet werden kann. Der Vorteil 
dieser Messmethode ist, dass sie auf physikalische Vorganege gestuetzt 
ist und daher als (portables) Vergleichsnormal bestens geeignet ist. 
Viele dieser Instrument haben zwei oder sogar dreistufige Peltierkuehler 
und erzielen Spiegeltemperaturen bis auf uebr - 70 Grad C.

Moechte mir gerne so ein Instrument selber bauen. Ist auch ein ideales 
Projekt um was schoenes mit einem Mikrocontroller zu entwickeln.

Hier ist eine Link darueber:
http://www.yesinc.com/products/data/cmh/index.html

mfg,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo

Jetzt ist mir gerade noch ne Seite von einem Wetterstation-Projekt 
eingefallen.

http://www.umnicom.de/Elektronik/Projekte/Wetterst...

Sehr interessant.

mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Danke fuer die Link. Die Seite kenne ich schon seit einiger Zeit. Ist 
wirklich sehr informativ. Schade dass sich dort schon so lange nichts 
mehr tut.

mfg,
Gerhard

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Hallo Gerhard,

über den Chilled Mirror bin ich bei meiner Recherche über 
Luftfeuchtigkeitsmessung auch schon gestolpert.

Beim Selbstbau so eines Gerätes sehe ich nur gewisse Probleme, an einen 
geeigneten Spiegel zu kommen. Wasser ist doch auf Dauer ein recht 
aggressives Medium, das einer Spiegeloberfläche ziemlich zusetzen kann, 
vor allem, wenn noch alle möglichen Aerosole im Spiel sind.

Aber vielleicht könnte man ja auch ein Deckglas (-> Mikroskopie) 
verwenden und das Licht mit einer kleinen Optik so bündeln, daß es mit 
mindestens dem Totalreflexionswinkel auf das Glas trifft und in den 
Sensor gespiegelt wird.

Zum Psychrometer: Da eine Temperaturdifferenz gemessen wird, bietet sich 
doch eigentlich an, die PT100 in einer Meßbrücke zu betreiben, die - wie 
genau hab ich mir noch nicht überlegt - digital abgeglichen wird.

Das hätte den Vorteil, daß man nur die Brückenspannung auf 0 Volt 
abgleichen muß und dann auch sehr kleine Temperaturdifferenzen messen 
kann.

Der Chilled Mirror scheint im Gegensatz zum Psychrometer für 
Temperaturen unter dem Gefrierpunkt eher ungeeignet zu sein. Sehe ich 
das richtig?


Du hattest weiter oben Meßsalze erwähnt, mit denen EFS10 & Co. zu eichen 
sind. Wie funktioniert das?

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Uhu Uhu,

ich kann heute Deine Fragen noch nicht beantworten weil ich 
firmenmaessig viel zu tun habe. (8 Stunden Zeitunterschied zwischen 
uns!) Bei mir ist es gerade 9 Uhr 20; -)

Muss gleich wiedre weg.

Gerhard

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Macht nix, das hat Zeit ;-)

Autor: Arc Net (arc)
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> Du hattest weiter oben Meßsalze erwähnt, mit denen EFS10 & Co. zu eichen
> sind. Wie funktioniert das?

Die üblichen Salze sind:
Lithiumchlorid: 11.3 %rF
Magnesiumchlorid: 33.1 %rF
Kaliumcarbonat: 43.2 %rF
Natriumbromid: 59.1 %rF
Natriumchlorid: 75.7 %rF
Kaliumchlorid: 85.1 %rF
Kaliumsulfat: 97.6 %rF
Alle Luftfeuchtigkeiten bei 20 °C
(Vorsicht mit den ersten drei Salzen, insbesondere Lithiumchlorid)

Allgemeiner Ablauf:
- luftdichter Kasten/Box
- mit dem gewünschten Salz und Wasser eine gesättigte Lösung herstellen
- Sensor in den Kasten, luftdicht abschließen
- je nach Sensor/Boxgröße ca. 5 - 15 Minuten warten bis sich ein 
konstanter Wert einstellt

Ohne kontrollierte Umgebungsbedingungen, hochreine Salze, Wasser liegt 
die Genauigkeit irgendwo bei +-2 % rH.

Autor: Helmut -dc3yc (dc3yc)
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Gerhard,

wie ist dein Schneehöhensensor aufgebaut? Habe mit Ultraschallgebern 
schon viele Versuche gemacht, verliefen aber unbefriedigend, da Schnee 
je nach Zustand sehr unterschiedlich reflektiert.

Servus,
Helmut.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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@ Arc Net:

Was ist denn das physikalische Prinzip dahinter?

Autor: Arc Net (arc)
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Uhu Uhuhu wrote:
> @ Arc Net:
>
> Was ist denn das physikalische Prinzip dahinter?

Keine Lust die Herleitung rauszusuchen
http://de.wikipedia.org/wiki/Luftfeuchtigkeit

Das Prinzip ist afair folgendes: Das Wasser in dem geschlossenen 
Behälter würde ohne Salze solange verdampfen bis 100 %rF erreicht ist, 
die Salze, in Abhängigkeit von deren Löslichkeit, "verhindern" dies.

Chemiker/Physiker mit einer genaueren Erklärung in der Nähe?

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo zur "Wetterrunde"

...Beim Selbstbau so eines Gerätes sehe ich nur gewisse Probleme, an 
einen
geeigneten Spiegel zu kommen. Wasser ist doch auf Dauer ein recht
aggressives Medium, das einer Spiegeloberfläche ziemlich zusetzen kann,
vor allem, wenn noch alle möglichen Aerosole im Spiel sind...

So viel mir bekannt ist, sind die Spiegel meist aus Kupfer und mit 
Rhodium elektrolytisch ueberzogen. Glas Spiegel haben nicht die 
benoetigte gute Waermeleitung von der Oberflaeche zum PT100 Messfuehler 
und dem Peltierelementaufbau.

Kommerzielle Geraete haben alle eine Art Selbstsaeuberung durch 
vorherige Abkuehlung und folgende Erhitzung und Verdampfung der 
Kondensation die dann eine grossen Teil einer Spiegelkontaminierung 
wegnimmt.

...Aber vielleicht könnte man ja auch ein Deckglas (-> Mikroskopie)
verwenden und das Licht mit einer kleinen Optik so bündeln, daß es mit
mindestens dem Totalreflexionswinkel auf das Glas trifft und in den
Sensor gespiegelt wird...

Das wird warscheinlich nicht leicht moeglich sein weil der Spiegel sich 
in der Luftstroemung befinden muss.

NASA hat fuer eine Raumfahrtanwendung eine ganz tolle Abart des C.M. 
Prinzip auf die Verwendung eines SAW Resonators entwickelt. Das 
Funktionsprinzip basiert auf die Tatsache dass sich beim Taupunkt 
schlagartig die Resonanzfrequenz des SAW Resonators veraendert. Also ist 
dort keine Lichtmessbruecke notwendig. Der ganze Sensor mit 
Peltierelement passte in ein TO-3 Gehauese(!).

http://ghrc.msfc.nasa.gov:5721/dataset_documents/d...


...Zum Psychrometer: Da eine Temperaturdifferenz gemessen wird, bietet 
sich
doch eigentlich an, die PT100 in einer Meßbrücke zu betreiben, die - wie
genau hab ich mir noch nicht überlegt - digital abgeglichen wird...

Das hätte den Vorteil, daß man nur die Brückenspannung auf 0 Volt
abgleichen muß und dann auch sehr kleine Temperaturdifferenzen messen
kann...

Das muss ich mir erst mal durchdenken. Es gibt so viel ich weiss ein 
digitales Handmessgeraet dass auf der Basis der Psychrometrie 
funktioniert.

...Der Chilled Mirror scheint im Gegensatz zum Psychrometer für
Temperaturen unter dem Gefrierpunkt eher ungeeignet zu sein. Sehe ich
das richtig?...

Das stimmt nicht, da die Taupunkt Temperatur bei ganz niedriger 
absoluter Luftfeuchtigkeit weit unter dem Gefrierpunkt sinkt. Das wird 
dann "Frost Point" genannt. Manche kommerzielle C.M. Messgeraete nuetzen 
den Unterschied zwischen Taupunkt und Frostpoint durch spezielle 
Temperatursteuerungsprofile aus um die Messgenauigkeit zu erhoehen.

Vielleicht waere es ein interesanntes Gemeinschaftsprojekt ein C.M. 
Instrument auf der Basis eines uC zu entwickeln. Ausser dem Spiegel 
duerften so ziemlich alle anderen Spezialteile im Handel erhaeltlich 
sein.

Die mechanische Gestaltung wird warscheinlich einige Sorgen machen. Ohne 
Drehbank wird warscheinlich nicht zu viel daraus.

Zur Temperaturmessung: Mit einem PT100 1/10 DIN, A-Klasse sollte im 
Idealfall 0.03 Grad absolute Genauigkeit erzielbar sein. Es ist 
allerdings nicht klar ob eine solche Genauigkeit mit Hobbymitteln 
erreichbar ist.

Grosse Sorgen macht natuerlich die Gestaltung des Spiegels, die 
thermische Kopplung des Temperaturfuehlers mit den Peltierelementen und 
deren Kuehlung.

mfg,
Gerhard

Autor: Gerhard. (Gast)
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Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Helmut,

"Gerhard,

wie ist dein Schneehöhensensor aufgebaut? Habe mit Ultraschallgebern
schon viele Versuche gemacht, verliefen aber unbefriedigend, da Schnee
je nach Zustand sehr unterschiedlich reflektiert.

Servus,
Helmut."

mein Schneehoehenmesser hat auch seine Probleme unter gewissen Schnee 
und Umweltbedingungen.

Bei mir gibt es regelmaessig Probleme nach einem Schneefall wenn es 
darauf waermeres Wetter gibt und sich eine Eiskruste bildet. Da gibt es 
dann Probleme. Die Firmware des Schneehoehenmesser errechnet eine 
sogenannte "Target Quality". Bei einem guten "Target ist TQ immer um 
Null herum. Wenn die Reflektivitaet schlechter wird, erhoeht sich diese 
Zahl. Wenn es Probleme gibt kann man deutlich sehen wie sich der TQ Wert 
rasch erhoeht und eventuell Werte erreicht die mit einem kompletten 
Versagen enden. Wenn man das Echosignal mit einem Oszilloskop 
inspiziert, sieht man die Verschlechterung des Echo "Envelope" ganz 
deutlich. Bei einem harten Target ist das Rueckkehrsignal aehnlich wie 
beinem guten CW KW Sender. Bei "schlechtem" Schnee sieht es ganz 
zerrissen und abgeflacht aus.

Bei einem guten (harten) Target sind die Ergebnisse sehr gut. Die 
Timerwerte sind dann auf +/1 1-2 us stabil. Der TQ Wert ist 0-1. Eine 
vollstaendigen Messung gesteht aus dem Mittelwert von 8-32 
Einzelmessungen.

Ich habe leider noch keine Zeit gehabt um diese Problem anzugehen. Da 
mein Sensor die Senscomp 6500 Transducer und Elektronik verwendet ist 
die Leistung des Gearetes dementsprechend. Mit komplizierter Elektronik 
und Algorithm/DSP liesse sich vielleicht noch mehr rausholen.

Wenn man allerdings die Aufzeichnungen ueber einen ganzen Winter 
betrachtet sind die Ausfaelle relativ vernachlaessigbar.

Es gibt auf alle Faelle noch viel Arbeit auf diesem Gebiet.

Ich habe vor ein experimentelles Gareaet mit einem Laser Scanner (Laser 
Printer) durchzufuehren wo die Entfernung durch Trigonometrie errechnet 
wird.

Ich hoffe Deine Frage zum Erstes benatwortet zu haben.

Welche Hardware hast Du bei Deinen Experimenten verwendet? Mein 
Transducer und Elektronik ist aus einer Polarid Kamera. (Siehe PDF).

Gruss,
Gerhard, ve6aqo

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo

@Gerhard
Ich habe jetzt den Regenmesser etwas überarbeitet. Da ich den Trichter 
mangels Rollmaschine nicht machen kann, nehme ich jetzt ein Rohrstück 
mit angeschweisstem Boden. Dieser Boden wird dann in der Mitte etwas 
nach unten gedrückt, so dass sich ein sehr flacher Trichter bildet. Bei 
der Konstruktion ist der Rand vom Trichter, den du weiter oben 
angesprochen hat, gleich mit dabei.

mfg Christoph

Autor: Helmut -dc3yc (dc3yc)
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Hallo Gerhard,

an fertigen Modulen habe ich das Ping))) von Parallax und das SRM400 
probiert sowie einen Sensor von ELV und Elektor. Ausserdem hab ich zwei 
Veröffentlichungen aus dem Internet getestet. Wie du auch schreibst, 
geht es bei fester Oberfläche, aber bei frisch gefallenem Schnee hab ich 
auch Probleme. Am Besten ging ein Abstandssensor von Siemens (BERO), 
aber der kostet neu einige Hekto-Euro.
Ich werde weiterforschen!

Servus,
Helmut.

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoph,

mir ist gerade beim Nachlesen aufgefallen dass ich Deinen Namen ganz 
falsch geschrieben hatte; -(

Deine Konstruktion ist deutlich weitergekommen wie man an Deiner 3D 
Zeichnung sehen kann. Bezüglich des flachen Boden, habe ich aber 
Bedenken dass wahrscheinlich zu viele Wassertropfen am Boden verdunsten 
werden, weil es vielleicht zu lange dauert bis sie ins Loch einfließen. 
Ich verstehe natürlich die praktischen Schwierigkeiten bei der 
Fabrikation des Trichters. Vielleicht könnte man einen vorhandenen  PVC 
Trichter irgendwie in Deine Konstruktion ein integrieren. Das könnte 
schon machbar sein. Ich habe ursprünglich auch vorgehabt mir den 
Regenmesser selber zu bauen. In einem Geschäft fand ich dann auch einen 
20cm großen PVC Trichter der so ziemlich die gewünschte Größe hatte. 
Wenn das Blech dünn genug ist, versuche es anhand einer Papierschablone 
mit einer guten Handmetallschere ausschneiden.
Eine andere Möglichkeit wäre, mit einem Angestellten in einer Spenglerei 
zu sprechen. Die haben bestimmt die notwendige Rollmaschine. (Als 
angehender junger Bastler in meiner Jugend waren die immer sehr 
hilfsbereit mich mit Blechabfällen zu versorgen.) Wie dick gedenkst Du 
die Wandstärken zu wählen?

Vorerst dachte ich daran dass man den Trichter vielleicht mit 
dreieckigen Segmenten anfertigen könnte. Nur ist das wahrscheinlich eine 
tückische Sache beim Schweißen. Mit einem MIG-Schweißgerät ließe sich 
das eventuell in der gewünschten Genauigkeit anfertigen. Aber davon 
verstehe ich nicht zu viel. Oft hat man beim Schweißen Probleme mit 
verbiegen wegen der Hitze. Welche Metallart nimmst Du voraussichtlich 
her? Aluminium kann man mit Schutzgas schweißen wenn man dazu Zugang 
hat.

Der Wippen teil sieht übrigens ja schon recht gut aus. Die Achse der 
Wippe sollte zur Verminderung der Friktion am Besten in einer Nylon- 
oder Teflon hülse  leichtgängig geführt werden. Auf alle Fälle aufpassen 
dass sich die Wippe ganz ohne Bindung bewegt.

Wünsche Dir noch eine gutes Wochenende,
Gerhard

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Helmut,

mit den Modulen von Dir habe ich keine Erfahrung. Bis jetzt habe ich nur 
mit dem Transducer und Steuerplatine Erfahrung. Ich habe vor den 
Analogausgang aus dem Geraet herauszuführen damit man das Echosignal mit 
einem Oszilloskop beobachten kann. Vielleicht hilft das um an einer 
Verbesserung zu suchen. Bei einem harten Target ist die Messgenauigkeit 
und Stabilität sehr hoch. Anhand meiner Statusdaten des Mikrocontrollers 
scheint das Echosignal unter den Trigger-Schwellwert zu sinken.

Bei einem harten Target sieht das Echosignal wie die Huellkurve eines 
guten CW Senders aus.

Habe Deine interessante Webseite gefunden. In meiner Wetterstation 
verwende ich auch den Sensirion SHT75 RH T Sensor. Fuer das Barometer 
steuert der MS5534A mit SPI Interface bei.

Wenn Du Interesse daran hast koennen wir vielleicht mittels E-mail 
Erfahrungen bzg. Sonar austauschen.

Im Anhang ein paar Bilder von einer staedtischen Wetterstation in 
Whistler, B.C. und von mir zu Hause. Ich habe noch ein 
EchoOszilloskopbild (1m Target Entfernung) miteingefuegt.

Noch schoenes Wochenende,
Gerhard

P.S. Wohnst Du in Bayern? Ich habe in den 70er Jahren im Raum 
Chiemsee/Rosenheim die Gegend mit UKW-HF unsicher gemacht; -)

Autor: Gerhard. (Gast)
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Helmut ,

hier der zweite Teil.

Gerhard

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoph,

im Abschnitt 7.2.1 vom Anhang gibt es ausfuehrliche Hinweise auf die 
Konstruktionsmerkmale von Regenmesser die Dir bei der Ausfuehrung der 
mechanischen Konstruktion nuetzlich sein duerften.

Gruss,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo Gerhard

Ich glaube du hast den Anhang vergessen.
Der Regenmesser wird aus Alu gebaut. Das mit dem Schweißen ist zum Glück 
kein Problem, da mein Vater Schlosser ist ;-)
Der Trichter ist in der Zeichnung möglicherweise zu flach. Er wird 
hergestellt, indem die Mitte mit einem Stempel nach unten gedrückt wird. 
In der Zeichnung ist zur Zeit die Mitte um 8mm gegenüber der Oberkante 
runtergedrückt. (Das sind dann 6°) Der Abstand zur Wippe ist aber so 
ausgelegt dass auch ein Trichter mit grösserem Winkel verwendet werden 
kann. Das kommt dann drauf an, wie weit wir ihn in der Mitte 
runterdrücken können. Die Wippe wird auf Spitzen gelagert. Wenn das 
nicht geht, lässt sich das Ganze leicht auf eine Lagerung mit 
Teflongleitbuchsen umrüsten.

mfg Christoph

Autor: Helmut -dc3yc (dc3yc)
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Gerhard,

schöne Bilder! Meine Wetterstation ist momentan teilweise ausser 
Betrieb, da mir im Sommer ein Blitzeinschlag meine ganzen Antennen und 
Teile der Wetterstation beschädigt hat. Fast alle Elektrogeräte im Haus 
sind beschädigt :-(
Ausserdem baue ich manchmal an meinem Windmesser nach dem 
Schall-Laufzeitprinzip. Aber eigentlich ist das ja alles off-topic...

Wir können auch gerne per email kommunizieren oder du schaust mal auf 
www.wetterstationen.info , dort bin ich auch zu Gange.

Servus,
Helmut.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Hallo Gerhard,

hast du einen Tipp, wo man das Datenblatt des MS5534A herbekommen kann?

Nachtrag: Wenn man das A bei der Suche wegläßt, findet man es bei Goo...

Autor: Helmut -dc3yc (dc3yc)
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Uhu,

Hersteller ist die Firma Intersema (www.intersema.ch). Dort findet man 
auch viele Applikationsschriften.

Servus,
Helmut.

Autor: Gerhard. (Gast)
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Guten Abend,

@Christoph,

muss gleich weg zum Fruestueck;-)

Der Anhang war in dieser Antwort:

Autor: Gerhard. (Gast)
Datum: 16.11.2008 06:26
Dateianhang: Chapter_07.zip (1,9 MB, 5 Downloads)

Werde mich spaeter wieder melden.

Gruss,
Gerhard

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Helmut,

so ein Blitzschlag ist ein boese Sache. Darueber mache ich bei mir auch 
Sorgen. Ich habe eigentlich vor die Datenuebertragung per Funk 
umzustellen. Habe bei der Wetterstation eine 3m lange Erdungstsnge im 
Boden. Im Haus habe ich bei allen Spannungs- und Datenverbindungen 
(RS485) noch TVS-Dioden zur Ableitung etwaiger Spannungspitzen nach 
Erde. Aber mit Funk waere das noch etwas sicherer. Habe da an Zigbee 
(Maxstream XB24) gedacht weil die sehr gut funktionieren.

Fur die AFU Antenne habe ich am Haus eine grosse, gerdete 
Aluminiumplatte die zusammen mit dem Antennen Mast mit einigen 
Erdungsstangen als Ring zusammengeschlossen ist. Alle Coax-Anschluesse 
lassen(Type N) lassens sich von innen abschrauben.] wenn man denkt das 
Wetter koennte gefaehrlich sein. Bis jetzt habe ich Glueck gehabt. Aber 
das kann sich mit jeden Gewitter aendern.

Ich werde mich bei Gelegenheit direkt melden. Die Windmessung mittels 
Ultraschall ist eine tolle Sache. Im QRL setzen wir kommerzielle 
Sensoren ein (FTS720) das ist ein ganz kleiner Sensor. Funktioniert aber 
sehr zuverlaessig. Die von R.M Young sind aber viel groesser.

Bezueglich der Fehlersuche beim Schneesonar denke es waere bei meiner 
Anlage am besten ein zusaetzliches Kondensatormikrophon anzubringen wo 
man dann oszilloskopisch die Qualitat der Echos beobachten kann. Da 
meine Sensorelektronik hermetisch abgeschlossen ist, ist es schwer 
zusaetzliche Leitungen miteinzufuegen. Nur brauche ich dazu ungefaehr 
200V zur Polarisation der Membrane.

Sicher bin ich mir nicht ob das Problem loesbar ist. Interessanterweise 
ist das Problem am schlimmsten nach einem Schneefall mit etwas 
Schneeschmelze wenn sich dann am Schnee eine Eiskruste bildet. Da gibt 
es dann regelmaessig Problem fuer 1-2 Tage und dann pendelt sich alles 
wieder ein und es funktioniert dann wieder 100%. Ich hatte noch nie 
Probleme waehrend eines Schneefalls.

Vielleicht wuerde man mit speziell entwickelter Elektronik(mit hoeherer 
Empfindlichkeit) mehr Erfolg haben. Bin leider nur QRL maessig zu sehr 
eingespannt mich im Augenblick viel damit befassen zu koennen. Auch 
moechte ich gerne meinen neuen photoelektronischen Sonnenscheinsensor 
fertigbauen der schon ueber ein Jahr eine "Konstruktionszone" ist. Die 
Firmware muss ja auch noch fertig gestellt werden.

Am Besten waere es zur Zeit wenn auch immer sich Probleme mit dem 
Schneehoehenmesser einstellen, die Umweltbedingen aufzuzeichnen, wie 
z.B. Schneetemperatur und Beschaffenheit des Schnees festzuhalten, ein 
paar Bilder davon zu machen, damit man ein Gefuehl dafuer kriegt, welche 
Zusammenhaenge da im Spiel sind. Bei einem guten Target kann ich mit 
meiner Anlage Entfernungen zuverlaessig bis ueber 10m Entfernung messen. 
Da ist mehr im Spiel wie man meint, denke ich.

Gruss,
Gerhard

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christop,

hier bin ich wieder;-)

mir ist noch eine Moeglichkeit eingefallen das Trichterproblem zu 
loesen. Falls Du Zugang zu eineer groesseren Drehbank hast, koennte man 
das Problem auf der art des "metal spinning" angehen. Sieh Dir mal die 
untenstehenden Links an:

http://www.archive.org/stream/metalspinning00crawu...

http://www.carolinamountainwoodturners.org/members...

http://books.google.ca/books?id=RwVf3zkIep8C&pg=PA...


Vielelicht koenntest Du auf diese Art das Problem loesen.

Ein Gespraech mit einem freundliche Angestellten einer Spenglerei 
koennte auch nutzdienlich sein. Die machen ja alles moegliche mit Blech.

Die Spitzenlagerung der Wippe duerfte eine gute Loesung sein. Man muss 
halt etwas experimentieren um eine ausreichend gute Loesung zu finden.

Muss jetzt gleich weg.

Viel Gruesse,
Gerhard

Autor: Gerhard. (Gast)
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Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ich würde den Regentrichter aus Küpferblech machen - gibts beim 
Klempner. Wenn man es glüht, wird es schön weich und man kann es leicht 
formen. Ebenso läßt es sich sehr gut (hart) löten, sodaß man den 
Trichter aus Teilen zusammen setzen kann.

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hi Uhu, Uhu,

Dein Vorschlag es aus Kupfer herzustellen finde ich Spitze. Das haelt 
laenger wie wir alle leben; -)

Uebrigens, ich wuerde Dir den MS5534B empfehlen. Der hat bessere Daten 
und einen viel weiteren zulaessigen Temperaturbereich.

Die Beispiels quell codes lassens isch leicht adaptieren. Nur aufpassen 
die Steuerung und Abfrage des Sensors im Hintergrund ablaufen zu lassen 
da zwischen Kommando zum messen und Daten erhaeltlich, 200ms vergehen. 
Bei meiner Wetterstation funktioniert das ganz gut.

Gruss,
Gerhard

P.S. Bitte teile mir Deinen Vornamen mit - Uhu, Uhu ist auf die Dauer 
doch etwas ungewohnt;-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Einfach Uhu ;-)

Zu den Pt100 für den Chilled Mirror: Ich habe eben mal bei Conrad 
nachgesehen. Die Dinger sind 6 mm dick. Ich schätze, daß das auch nicht 
so sonderlich geeignet ist, um es in der Grundplatte eines Spiegels zu 
versenken.

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hi Uhu,

bei WIKA gibt es keramische 3mm Roehrchensensoren und Thinfilm 
plaettchen PT100 Elemente. Die sind relative billig und gibts in 1/10 
DIN, Klasse A Genauigkeit zu kaufen. Bei einem paar mm dicken Spiegel 
duerfte sich so ein Sensor schon einbauen lassen. Wichtig ist, das 
thermische Gefaelle minimal zu erzielen.

Im Anhang sind zwei Bilder eines CM Messkopfes wenn es Dich 
interessiert.

Gruss,
Gerhard

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Aha, der Lichtstrahl wird also nicht senkrecht auf den Spiegel 
geleitet...

Aber vielleicht kann man es ja auch mit einer Reflexionslichtschranke 
senkrecht machen.

Den Spiegel würde ich aus dickem, planen Kupferblech machen. An die 
Unterseite wird das Peltier-Element montiert. Die Oberseite wird poliert 
und dann vergoldet. Das müßte sich mit einem Galvanisierset machen 
lassen - die mechanischen Eigenschaften spielen ja keine große Rolle.

Neben der Spiegelfläche wird der Temperatursensor montiert.

An die warme Seite des Peltier-Elements kommt ein schwarzer 
Alu-Kühlkörper.

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Uhu,

ich bekomme den Eindruck dass Du Dir sehr gerne so ein Instrument bauen 
wuerdest. Ich habe das eigentlich auch noch irgendwann vor. Willst Du 
zusammenarbeiten?

So wie Du es beschreibst sollte so ein Spiegel machbar sein mit 
Hobbymitteln.

Es ist auch wichtig einen zweistufigen(oder sogar drei-stufigen) 
Peltierkuehler einzusetzen, da ein einstufiger nicht genug Depression 
erzeugt. (-70 Grad(!) muss erzielbar sein, weil bei niedriger 
Luftfeuchtigkeit der Frostpoint so weit runtersinkt. Da die andere Seite 
heiss wird und die kalte Seite auf dem Unterschied zwischen Heisser 
Seite und der kalten Seite ist, ist es wichtig die Aussentemperatur des 
Peltier so niedrig wie moeglich zu kriegen.  Also ist sehr gute Kuehlung 
Vorraussetzung. Wasserkuehlung ist von Vorteil wenn man niedrige 
Luftfeuchtigkeit messen will.)

Mit Hobbygalvanisierung habe ich keine Erfahrung. Habe mal bei Conrad 
solche Sachen gesehen.

Hier steht allerlei Wissenswertes darueber:

http://www.yesinc.com/products/data/cmh/index.html

mfg,
Gerhard

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Hi Gerhard,

wahrscheinlich nicht, trotzdem überlege ich mir, wie man sowas wohl 
bewerkstelligen kann, um mir über den Aufwand Klarheit zu verschaffen. 
Zudem gefallen mir einfache physikalische Meßprinzipien, wie sie z.B. 
auf diesem Gebiet gebraucht werden.

Ich wohne in der Rheinebene, da sind niedrige Temperaturen und/oder 
niedrige Luftfeuchtigkeit eher selten.

Ich interessiere mich für das Thema, weil ich ein 
Eulen-Beobachtungsprojekt in den Rheinauen betreibe und dafür zur 
Kontrolle der Population Mäuse in Lebendfallen fange. Wegen der 
zeitweise hohen Luftfeuchtigkeit habe ich zuweilen große Probleme mit 
Nacktschnecken, die die Fangzahlen beeinflussen. Daraus einen 
Populationsindex zu berechnen, geht nicht, ohne den Schneckeneffekt 
herauszurechnen.

Es gibt einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen 
Luftfeuchtigkeit und Schneckenaktivität. Nett wäre also ein kleiner 
Logger, der irgendwo auf der Fangstrecke plaziert wird und zumindest 
Temperatur und Luftfeuchtigkeit während der Fangnacht aufzeichnet.

Ich vermute, daß der eigentlich interessante Parameter der Zeitpunkt 
ist, ab dem Tau entsteht. Vielleicht reicht es ja, einen Chilled Mirror 
ohne Peltier-Element zu benutzen und den Zeitpunkt zu loggen, an dem er 
beschlägt. Das würde einen sehr simplen Sensor ergeben - man könnte 
nämlich einen ganz simplen Glasspiegel nehmen.

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hi Uhu,

danke fuer Deine interessanten Erklaerungen. Ich glaube schon dass Du 
den Taupunkt auf dem Spiegel mit der selben Art Messbruecke wie im CM. 
Instrument finden koenntest. Es gibt aber noch eine Moeglichkeit die 
vielleicht erwaenenswert ist:

Da sich der Taupunkt errechnen laesst, koenntest Du ja einen SHT71/75 
von Sensirion nehmen und den Taupunkt aus Temperatur und RH berechnen. 
Das duerfte ziemlich genau sein weil der SHT71 T und RH im selben 
Gehauese misst und das Temperaturgefaelle zwischen RH und T sensor 
Element praktisch nichtexistent ist. Das waere ziemlich weinig 
messtechnischer Aufwand. So mache ich das ja auch bei meiner 
Wetterstation. Die Formeln dazu kann ich posten.

Mit einem AVR oder PIC koennte man das leicht zusammenbauen. Man koennte 
die Daten in einem EEPROM abspeichern und dann mittels RS232 oder USB 
port auslesen. Schwierig waere so ein kleiner Datenlogger nicht wenn es 
nicht gerade SD/MMC or USB-Memory sein muss. Das ist an sich ein ganz 
nettes und nuetzliches Projekt.

mfg,
Gerhard

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Das ist ein guter Tipp... Einen Tiny, oder einen von den ganz kleinen 
MSP430 und ein serielles EEPROM dran und fertig ist die Laube. Nach alt 
bewährter Methode nur die Rohdaten aufzeichnen und die Auswertung dann 
auf dem PC machen.

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hi Uhu,

das ist ja schon der Anfang eines neuen, netten Winterprojekts;-) Der 
MSP430 sollte fuer Batteriebetriebene Anwendungen sehr dafuer geignet 
sein. Habe leider noch keine Erfahrung mit dieser Microfamilie. Die 
neueren PICs sind auch ziemlich begnuegsam mit dem Stromverbrauch. Ich 
habe mich bis jetzt nur mit PICS, AVRs und etwas mit den ARM7 
gearbeitet.

Gruss,
Gerhard

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Mir gefallen die MSP430 wegen ihres schönen Prozessormodells - eine 
abgespeckte PDP-11 - und der Tatsache, daß sie 16 Bit breit sind. Die in 
ASM zu programmieren, ist ein richtiges Vergnügen. Ich habe den 
eZ430-F2013 Programmer, mit dem kann man die 20xx-Typen progammieren. 
Die reichen für kleine Bastelprojekte aus. Größere arten nur in Arbeit 
aus ;-)

Das mit dem Wettrennen zwischen Schnecken und Mäusen könnte direkt eine 
kleine Veröffentlichung abwerfen. Dürfte einige Kleinsäugerspezialisten 
interessieren...

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Uhu,

man hoert eigentlich viel gutes ueber die MSP430 und die gibt auch bei 
Digi-Key. Ich bin eher immer langsam in der Adoption anderer Mikros.

Warscheinlich habt ihr in DL aehnliche Probleme mit dem 
Populationniedergang vieler wilden Tieren wie wir hier in Alberta. In 
den letzten 20 Jahren ist die Grizzlybaer Population bei uns von ueber 
4000 auf 400 abgesunken. Es wurden einfach zu viele Strassen gebaut und 
zu viel Menschliche Aktivitaeten in der Natur haben einen negativen 
Einfluss. Das hat dann meist schwerwiegende Folgen.

Gibt es bei Euch in DL bei den wilden Maeusen auch den Hanta Virus? Da 
ist bei uns ein Problem.

Bin auf Deine Veroeffentlichung gespannt. Viel Erfolg dabei.

mfg,
Gerhard

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gerhard. wrote:

> Gibt es bei Euch in DL bei den wilden Maeusen auch den Hanta Virus? Da
> ist bei uns ein Problem.

Ja, auf der Schwäbischen Alb gibt es sie schon lange und in den 
vergangenen Jahren sind die Infektionszahlen in Baden-Württemberg 
sprunghaft angestiegen. Hanta ist in D. eine meldepflichtige Krankheit.

In Europa gibt es drei Hanta-Stämme - in Nordamerika ist es einer -, die 
aber zum Glück alle samt nicht sehr virulent sind. Die meisten 
Infektionen verlaufen unbemerkt, die Rate schwerer Komplikationen ist 
bei 1%.

Autor: Gerhard. (Gast)
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Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Hier meine Linkliste zum Thema:

http://www.infektionsnetz.at/view.php?datID=2807
http://www.rki.de/cln_100/nn_205760/SiteGlobals/Fo...
http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/H/Hantavirus/Ha...
http://www.rki.de/cln_100/nn_468090/DE/Content/Inf...

Der amerikanische Virenstamm ist viel gefährlicher, als unser Trio. Das 
liegt wohl daran, daß die Europäer und die Hantaviren viel mehr Zeit 
hatten, sich aneinander zu gewöhnen. Den Mäusen machen allesamt nichts 
aus - das ist immer so, wenn eine Art schon sehr lange mit den Parasiten 
lebt, weil die hochvirulenten Varianten aussterben, weil sie ihren Wirt 
zu früh umbringen.

Beim Übergang des Virus von einer Art auf eine andere ist er aber oft 
sehr aggressiv.

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hi Uhu,

danke fuer die informativen Links. Ja, bei uns enden viele Faelle mit 
toedlichen Ausgang. Ich nehme an dass diese Thema in Deiner Arbeit eine 
reale Relevanz aufweist.

Vom EFS10 zum Hanta Virus ist gewiss' ein weiter Weg;-)

Apropo, C.M. Bei Deinem Vorschlag den Taubeschlag eines Spiegel zu 
erfassen, gibt es natuerlich das Problem wie den Tauscbeschlag fuer eine 
Echtzeitmessung wieder zu entfernen. Man muesste eine periodische 
Spiegelheizing miteinbeziehen. Im Prinzip muesste es gehen. Nur denke 
ich dass eien genaue RHT Messung fuer Deine Zwecke viel praktischer ist 
und mit einem Bruchteil der Energie auskommt.

Also, los gehts mit der Entwicklung. Ich denke zwar es gibt solche 
Gearete zu kaufen. Selber bauen bringt aber mehr Freude. (Wenn Du 
AT24C256 fuer die Speicherung der Daten einsetzen willst, kann ich Dir 
welche aus meiner Bastelkiste beisteuern.)

mfg,
Gerhard

P.S. Dieser Thread hat schon gewaltige Umwege zusammen gebracht;-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Hi Gerhard,

zur Idee mit dem Spiegel: Ich dachte, ich zeichne einfach nur den 
Zeitpunkt auf, an dem der Spiegel beschlägt. Das wäre - wenn ich mit 
meiner Einschätzung richtig liege - der Moment, zu dem die 
Schneckenrennbahn richtig geschmiert wäre und die Viecher anfangen, 
verschärft nach meinen Fallen zu suchen.

Je früher das der Fall ist, desto mehr Zeit haben sie zum suchen, 
während die Mäuse ab dem Moment losmarschieren können, wo ich der Falle 
den Rücken gekehrt habe. (In der Tat habe ich schon 10 min. nach dem 
Stellen einmal eine Maus in der Falle gebt.)

Ein Trocknen des Spiegels wäre dann nicht nötig. Sollte aber durch 
Zufuhr trockener Luft der Spiegel wieder trocken werden, dann könnte man 
das ja auch registrieren. Das Meßergebnis sollte nur ungefähr dem Tau 
auf dem Boden folgen.

Mittlerweile bin ich aber noch auf einen anderen Sensor gestoßen, der 
ähnliche Funktionalität bietet: der SHS A5, ein Betauungssensor. 
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=B6;GR...

Beide Sensoren hätte sogar den Vorzug, daß man die wenigen Daten, die 
dabei anfallen, im RAM eines MSP430F201x halten könnte. Dessen internen 
Temperatursensor  könnte man sogar gleichzeitig als Thermometer 
mißbrauchen, wenn er sonst nichts zu tun hat und in einem Stromsparmodus 
geparkt wird. Die Genauigkeit sollte eigentlich für meinen Zweck 
ausreichen.

Danke für das Angebot bezüglich AT24C256. Ich habe mal bei R. 
nachgesehen und bin auf was ganz witziges gestoßen: Eine Chipkarte, die 
einen AT24C256 enthält - zum Preis von 2,25 EUR! (Vor dem Hintergrund 
ist es wohl besser, in D. zu kaufen, als Komplikationen mit dem Zoll zu 
riskieren, die im Zweifelsfall zwar lustig, aber äußerst Zeitraubend 
sind.)

Diese Karten wären ein klasse Medium für Datenlogger! Wenn ich noch 
Sockel dafür fände...

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hi Uhu,

habe mir das Datenblatt des SHS-A5 angesehen. Das einzige dass mir nicht 
daran gefaellt ist die notwendige Eichung. Bei den Sensirion 
Messfuehlern ist RH T schon von der Fabrik aus geeicht und alles uebrige 
kann im Mikro erledigt werden.

Obwohl Salze zur RH Eichung eine gute Methode ist, ist das Hantieren und 
der Bezug der Chemikalien eine arges Problem ( In der Apotheke: Das 
brauchst Du bestimmt fuer schlimme Zwecke...; Beweisen Sie uns doch dass 
sie kein Terrorist sind;-) )

Mir waere die Eichung eigentlich zu viel Arbeit. Kostet halt nur etwas 
mehr. RFHOPE stellt aehnliche Sensoren her, die kosten nur einen 
Bruchteil der Sensirion Teile.

http://www.hoperf.com/pro/HH10D.html - Aehnlich dem SHS-5
http://www.sunrom.com/files/FOST02.pdf - Chinesischer SHT71(1)

Dass es die AT24C256 auf Chipkarten gint habe ich nicht gewusst und find 
es echt Klasse. Das ist praktisch. Wie stehts mit dem Einbau, Fassungen?

Gibt es eine Part Number?

mfg,
Gerhard

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hi Uhu,

den Spiegel sauber zu halten ist natuerlich auch ein Problem. An sich 
waere es schon von Interesse damit ein Experiement zu machen.

Wie lange ist eigentlich Deine Beobachtungssaison? Das ganze Jahr 
hindurch?

Gerhard

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hi Uhu,

habe mir die Webseite von Hygrosens angehsehen. Die haben allerhand 
interessante Sensoreen.

Gerhard

Autor: Arc Net (arc)
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Gerhard. wrote:
> Hi Uhu,
>
> bei WIKA gibt es keramische 3mm Roehrchensensoren und Thinfilm
> plaettchen PT100 Elemente. Die sind relative billig und gibts in 1/10
> DIN, Klasse A Genauigkeit zu kaufen.
>
> Gruss,
> Gerhard

Wenn's tatsächlich irgendwo 1/10 DIN A statt 1/10 DIN B PT100 zu 
kaufen gibt, wäre ich für einen Link zum Hersteller/Distributor dankbar.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Hi Gerhard,

daß man für die Nacktschnecken einen geeichten Feuchtesensor braucht, 
glaube ich nicht. Die bestehen aus seit hunderten von Millionen Jahren 
bewährter Hochtechnologie und haben es nicht Toleranzen < 10% ;-)

Aber im Prinzip müßte man doch mit dem Wassersensor, der auf dem Chip 
ist, den Taupunkt hinreichend genau feststellen können, daß man damit - 
zusammen mit Temperaturdaten mit der Zeit eine Eichtabelle 
zusammenkriegen kann, wenn man wirklich den Feuchtesensor benutzen will.

Auch bei dem Spiegelsensor habe ich keine Bedenken wegen Verschmutzung, 
da der Logger ja nur ca. 10 Nächte im Jahr zusammen mit den Fallen zur 
Fangstrecke gebracht und am nächsten Morgen wieder eingesammelt wird.

Meine Beobachtungssaison für die Mäuse lege ich immer so, daß es nachts 
möglchst warm ist, um die Verluste möglichst klein zu halten - also von 
Mai bis August. Die Käuze beobachte ich - mit wechselnder Intensität - 
das ganze Jahr über. Sehr intensiv jedoch während der Ästlingszeit der 
Jungen, von Ende März bis Mitte August. Dann lassen sie sich nämlich am 
einfachsten beobachten und bei hoher Dichte auch auseinander halten.

Chipkartenfassungen habe ich noch nicht gefunden. Aber notfalls kann man 
sowas auch selbst zusammenfrickeln...

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hi Arc Net,

habe gerade mit den Leuetn von WIKA gesprochen. Die verkaufen allerdings 
sie nur an industrielle Kunden. Sie haben mir versprochen mir die Daten 
und Herstellerinformation zukommen zu lassen. Ich bin ziemlich sicher 
dass die Keramikelemente von Deutscher Herkunft sind. Ich bestellte vor 
ein paar Jahren ein paar.

http://www.wika.ca/index.php


Es gibt sie als keramische Roehrchen ungefaehr 20-25mm lang, 2mm DIA;
dann gibts noch Thinfilm Elemente 2x2mm Keramikplaettchen.

Wie gesagt ich warte noch auf genaue Information und Datenblaetter.

mfg,
Gethard

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hi Uhu,

ob die Chipkarten vielleicht auch in Handies eingebaut sind? Gibt es ein 
Bild davon oder Typennummer?

Ich habe auch den Eindruck dass der vorgeschlagen Sensor den Zweck 
erfuellen wuerde.

Kann mich nicht weiter auslassen da es sehr hektisch zugeht;-)

Gruss,
Gerhard

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ich habe Kontaktiervorrichtungen gefunden:

http://www1.conrad.de/fas6/fh.php?fh_host=http://w...
http://www.mercateo.com/p/108EL-505(2d)8896/SmartC...

Wahrscheinlich sollte man sicherheitshalber bei R. nachfragen, ob die 
passen. Bezeichnenderweise sind die Dinger deutlich teurer, als eine 
Chipkarte...

Autor: Gerhard. (Gast)
Datum:

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Hi Uhu,

danke fuer die Info. Da ich in Canada keine Zugang zu big C habe, habe 
ich mal schnell bei Digi-Key nachgesehen ob es sie dort gibt.

Die werden dort als SIM/SAM Kartenhalter klassifiziert. Nur gibt es die 
nicht in Einzelmengen. (5000 fuer $1.50/each)

Vielleicht koennte man einen AT24CXXX in einen DB9 Stecker einbauen. 
Dann geht ein normale DB9 R/A Buchse. Obendrein muss es dann nicht SMD 
sein.

Da wuerden dann 4 Stueck reinpassen vom AT24C1024B Typ. Das ergibt 
immerhin 512KB an Speicherplatz.

ATMEL Dataflsh ist recht guenstig im Anschaffungspreis. SO-8 Gehaeuse 
mit einigen MB an Platz. Ist allerdings SPI Interface.

http://search.digikey.com/scripts/DkSearch/dksus.d...

mfg,
Gerhard

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Das Mercateo-Teil scheint nicht zu passen - ist wohl für Bank-Karten, 
die haben ein anderes Kontaktschema -, das von C schon.

Die Suche klappte übrigens erst, als ich das richtige Wort gefunden 
hatte: Chipkarten-Kontaktiervorrichtung.

Ich glaube, man kann sich aus einer Platine mit aufgelöteten 
Kupferfedern selbst was basteln, was die Chipkarte zuverlässig 
kontaktiert. Einfach wird es, wenn man die Karte nicht einschiebt, 
sondern in ein Fach der entsprechenden Größe einlegt und einen Deckel 
zuklappt. Eventuell läßt sich das mit einem Gehäusedeckel kombinieren.

Daß die Karten ein SPI-Interface haben, ist bei solchen Anwendungen doch 
prima. Die kleinen Controller unterstützen das sehr gut. Und je weniger 
Kontakte man anschließen muß, um so besser...

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hi Uhu,

kam gerade vom Mittagessen zurrueck. Ich werde mal die Chipkarten von 
meiner Seite mal recherchieren. Mal sehen wer die auf der anderen Seite 
des Atlantiks hat. Diese Karten scheinen tatsaechlich praktisch zu sein.

Ja, SPI geht immer sehr gut. Haber aber selber noch keine praktische 
Erfahrungen mit Dataflash. Sollte mir mal ein paar bestellen zur 
Erprobung. Sie sind ja spottbillig. (AT45DB161D-SU-2.5 mit 16Mbit = 
$3.07)

Es gibt natuerlich spezielle Controller wie die FTDI Vinculum oder 
Alfat. Die sind praktisch wenn man SD/MMC KArten oder USB-Speicher 
Sticks verwenden will. Nur ist die Stromaufnahme sehr hoch. Mit I2C oder 
SPI Flash geht es mit deutlich weniger Strom.

Programmierst Du die MSP430 in Assembler oder in C? Deinen Ausfuehrungen 
an, nehme ich an Du machst es in Assembler (PDP11 und so;-))

mfg,
Gerhard

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gerhard. wrote:

> Programmierst Du die MSP430 in Assembler oder in C? Deinen Ausfuehrungen
> an, nehme ich an Du machst es in Assembler (PDP11 und so;-))

Ja. Sehr viel habe ich noch nicht damit gemacht, aber der ASM hat mir 
sofort gefallen und bei maximal 2 kB Flash bei den kleinen ist es auch 
nicht völlig daneben. C/C++ mache ich fast immer und nicht zum Spaß... 
Was ich am MSP auch sehr schätze ist die Tatsache, daß es eine 
von-Neumann-Architektur ist.

Einige der kleinen MSPs können SPI hardwaremäßig. Mit denen kann man den 
Logger so bauen, daß er so gut wie keinen Strom braucht.

Autor: Gerhard. (Gast)
Datum:

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Hi Uhu,

mit 2K kann man allerhand machen. PIC assembler mag ich aber nicht zu 
gerne, 8051 ist mir schon viel sympathischer.

Ich bin eher langsam wenn es um das experimentieren mit verschiedenen uC 
Familen geht. Bis jetzt habe ich mit PIC, AVR, und etwas ARM7 guten 
Erfolg gehabt. Dann haben ja auch die Werkzeuge einen grossen Einfluss 
auf die Wahl des Kontrollers.

In Bezug auf Stromverbrauch sind die PICs auch nicht schlecht. Ein 
kleiner Telemetriesender von mir mit einem 16F683 kommt mit 0.2uA bei 3V 
im Schlafzustand aus. Das reicht fuer mehrjaehrigen Batteriebetrieb.

Ja, vielleicht ist es mal Zeit wieder mal was Neues zu lernen. Muss mich 
erst informieren wie man da am Besten bei den MSP430 einsteigt.

Wie Du schreibst, braucht der Logger nicht monatelang arbeiten. So ist 
also der Stromverbrauch von zweitrangiger Wichtigkeit.

Es wuerde mich ueberiegens interessieren ob die Eulen bei Euch mit 
Sendern ausgeruestet werden um ihr naechtliches Treiben zu verfolgen? 
Wie ist es mit dem Wachstum oder Aussterben bestellt? Gibt e sda 
groessere Probleme?

mfg,
Gerhard

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Hi Gerhard,

ja, Eulen werden zuweilen besendert - aber nicht von mir. Es ist ein 
Riesenaufwand und bringt bei meinem Favoriten, dem Waldkauz wohl auch 
nicht all zu viel, weil er ganzjährig territorial ist und selbst die 
Dispersion der Jungvögel sie selten weit weg führt.*

Der Waldkauz gilt (noch) nicht als gefährdet - weshalb sich übrigens 
fast keine Vogelfreunde hierzulande mit ihm befassen, die ziehen die 
Seltenheiten vor -, aber selbst er geht in den letzten Jahren stark 
zurück.

Mit großem Engagement gefördert wurden Schleiereule und Steinkauz, die 
ohne menschliche Hilfe hier längst verschwunden wären. Rauhfuß- und 
Sperlingskauz sind Arten, die mehr im Gebirge vorkommen, oberhalb des 
Siedlungsbereiches des Waldkauzes - weil der seine kleinen Brüder frißt, 
wenn er sie denn kriegt. (Ihm geht es von Seiten des Uhus nicht anders - 
Eulen greifen alles an, was sie überwältigen können.)

Hier in der Rheinebene kommt auch noch die Waldohreule vor, allerdings 
in geringer Dichte und man hört immer mal wieder von der Zwergohreule, 
die offenbar aus dem Mittelmeerraum einwandert.

In den letzten Jahren hat erfreulicherweise auch der Uhu wieder Fuß 
fassen können. Allerdings ist derzeit nicht recht klar, ob er sich 
halten können wird, weil die Vögel in von Menschen besiedelten Gebieten 
meist dem Verkehr, oder Hochspannungsleitungen zum Opfer fallen, bevor 
sie zum ersten mal gebrütet haben.

* Eulen sind übrigens anhand ihrer Stimmen relativ gut individuell 
unterscheidbar. Das klappt beim Waldkauz zuweilen sogar ohne 
Hilfsmittel. Irgendwann will ich mal sehen, ob sich da per PC eine 
verläßliche Individualerkennung machen läßt, dann könnte man die 
Populationsdynamik untersuchen, ohne den doch recht wehrhaften Vögeln 
auf den Leib rücken zu müssen.

Was hälst du davon, dich hier anzumelden, dann können wir per PM weiter 
kommunizieren und müssen nicht diesen Thread zweckentfremden?

Zum MSP430: Den eZ430-F2013 Programmer bekommt man für wenig Geld incl. 
Software und einem F2013 auf einem Piggy Pack. Ich habe mir eine kleine 
Verlängerungsleitung gebastelt, die statt dem Piggy Pack angesteckt wird 
und in einem improvisierten Stecker aus 4 Pfostensteckern endet. damit 
kann man auf dem Steckbrett die DIL-Versionen der Typen F2011-13 
programmieren.

Programmer für die größeren Typen sind leider relativ teuer.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:

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Hi Uhu,

ich habe mich nach langer Zeit hier wieder mal eingeloggt;-) Habe 
gedacht dass ich mein Passwort vergessen habe. Ist mir aber wieder 
eingefallen.

Vielen Dank fuer die ausfuehrliche Antworten. Ich kann mich noch 
errinnern. als Kind hoerte ich bei uns in Kufstein (mitten in der Stadt) 
oft in der Nacht das Rufen der einheimischen Eulen. Da mitten in der 
Stadt auf einem Felsen die "Festung" Burg mit viel Wald umgeben ist, gab 
es dort etliche Eulen. War irgendwie nett. Ob es sie heute noch gibt ist 
mir leider nicht bekannt. Ich wuerde gerne mal ein Bild vom Waldkauz 
sehen wenn moeglich. Welche Art dort lebt, weiss ich nicht mehr.

Ich habe mir gestern das Datenblatt der 20XX Serie MSP430 angesehen. Bei 
Digi-Key habe ich das "eZ430-F2013 Development Tool" gefunden:

http://focus.ti.com/lit/ug/slau176b/slau176b.pdf

Das scheint einen USB Anschluss zu haben und ist sehr billig. Vielleicht 
besorge ich mir so eins um den Dingern mal auf den Zahl zu fuehlen. Nur 
weiss ich noch nicht ob so ein Dev Kit auch erlaubt einzelne Mikros in 
eigenen Schaltungen "IN Circuit" zu programmieren. So wie Du das 
erklaerst, scheint das allerdings machbar zu sein.

Verwendest Du dieses Kit?

http://search.digikey.com/scripts/DkSearch/dksus.d...

Ich bin uebriegens sehr von der ZILOG Z8 Encore XP beeindruckt. Die 
Dokumentation ist erstklassig. Zilog hat frueher mit ihren Z80 sehr viel 
Erfolg gehabt. Die waren mal sehr beliebt.

Ein unbeschraenkter IDE/ C-Compiler ist frei und es gibt unzaehlige 
Application Notes. Finde es eigentlich sehr schade dass sich so wenige 
damit befassen. Der Hauptteil der Leute hier moegen die AVR/ARM7/MSP430 
kommt mir vor. Lust haette ich schon die mal auch ausprobieren.

Das waers mal fuer's Erste, wuensche Dir noch einen schoen Tag.

Gruss,
Gerhard

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Genau dieses "eZ430-F2013 Development Tool" habe ich. Es ist ein 
USB-Dongle, das man aber mit etwas Fingerspitzengefühl nicht-destruktiv 
aufhebeln kann. Intern besteht es aus einer Steuerplatine mit USB und 
einem etwas größeren MSP430 drauf, auf die über einen winzigen Stecker 
das Piggy Pack mit einen F2013 aufgesteckt ist.

Ich habe einfach das Piggy Pack abgezogen und aus einem Stecker von 
einem alten Bildschirm, der zumindest ungefähr das passende Rastermaß 
hat, ein Stück abgeschnitten und damit ein ca. 10 cm langes 
Verlängerungskabel gebastelt. Dann mit einer Schlüsselfeile je ein 
Halbloch der passenden Größe in die beiden Dongle-Halbschalen gefeilt, 
das Kabel aufgesteckt und die Schalen wieder zusammengesteckt.

Auf dem Steckbrett habe ich 4 Positionen markiert, in die nur der 
Pfostenstecker vom äußeren Ende des Kabels kommt. Damit kann man auf dem 
Steckbrett die DIL-Versionen des MSP verdrahten, programmieren und 
debuggen - den Strom bekommt man vom USB-Dongle - das reicht, so lange 
man nicht all zu viel Peripherie drumrum baut. Anderenfalls verbindet 
man einfach die + Leitung nicht und versorgt den Prüfling anderweitig.

Auf die Platinen setze ich eine Buchse für Pfosten und verbinde die mit 
dem Controller und einem Jumper, um das Reset-Netzwerk zum Programmieren 
abhängen zu können - dann kann man auch direkt im Endprodukt arbeiten.

Man kann aber auch Piggy Packs nachkaufen und die dann verbasteln.

Mit Z80 habe ich früher viel programmiert - auch überwiegend in ASM. Den 
kann ich noch auswendig...

Eigentlich braucht man nicht hundert verschiedene Prozessoren zu können. 
Spätestens nach dem dritten beginnt sowieso alles, sich zu wiederholen.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Uhu Uhuhu wrote:
> Genau dieses "eZ430-F2013 Development Tool" habe ich. Es ist ein
> USB-Dongle, das man aber mit etwas Fingerspitzengefühl nicht-destruktiv
> aufhebeln kann. Intern besteht es aus einer Steuerplatine mit USB und
> einem etwas größeren MSP430 drauf, auf die über einen winzigen Stecker
> das Piggy Pack mit einen F2013 aufgesteckt ist.
>
> Ich habe einfach das Piggy Pack abgezogen und aus einem Stecker von
> einem alten Bildschirm, der zumindest ungefähr das passende Rastermaß
> hat, ein Stück abgeschnitten und damit ein ca. 10 cm langes
> Verlängerungskabel gebastelt. Dann mit einer Schlüsselfeile je ein
> Halbloch der passenden Größe in die beiden Dongle-Halbschalen gefeilt,
> das Kabel aufgesteckt und die Schalen wieder zusammengesteckt.
>
> Auf dem Steckbrett habe ich 4 Positionen markiert, in die nur der
> Pfostenstecker vom äußeren Ende des Kabels kommt. Damit kann man auf dem
> Steckbrett die DIL-Versionen des MSP verdrahten, programmieren und
> debuggen - den Strom bekommt man vom USB-Dongle - das reicht, so lange
> man nicht all zu viel Peripherie drumrum baut. Anderenfalls verbindet
> man einfach die + Leitung nicht und versorgt den Prüfling anderweitig.
>
> Auf die Platinen setze ich eine Buchse für Pfosten und verbinde die mit
> dem Controller und einem Jumper, um das Reset-Netzwerk zum Programmieren
> abhängen zu können - dann kann man auch direkt im Endprodukt arbeiten.
>
> Man kann aber auch Piggy Packs nachkaufen und die dann verbasteln.
>
> Mit Z80 habe ich früher viel programmiert - auch überwiegend in ASM. Den
> kann ich noch auswendig...
>
> Eigentlich braucht man nicht hundert verschiedene Prozessoren zu können.
> Spätestens nach dem dritten beginnt sowieso alles, sich zu wiederholen.

Hi Uhu,

das hoert sich hardware maessig alles ziemlich einfach an. Ich werde mir 
bei Gelegenheit dieses Kit zulegen.

Ich nehme an, das Kit kommt mit einem IDE/Assembler/Debugger.
Bin gespannt wie lang ich brauchen werde um mit dem Befehlsatz des 
MSP430 vertraut zu werden.

Die DIL Version gibt es bei Digi-Key auf Lager. (Bei mir ist Digi-Key 
sehr kostenguenstig und praktisch.) Big "C" verschickt leider nicht 
ausserhalb der EU Laender.

Zur Information: Es ist zum Teil unmoeglich oder auch sehr teuer von 
Deutschen Firmen zu bestellen. Eine grosse FA. in Muenchen verlangt bei 
Bestellung E80 als Verarbeitungsgebuehr. So hat man halt als Hobbyist 
seine Probleme. Aber zum Glueck ist es auf der anderen Seite des 
Atlantik guenstig von Firmen wie D.K. oder Mouser zu bestellen.

Wie steht es nun mit dem geplanten Datenlogger Projekt? Mit nur einem 
externen AT24CXXX EEPROM muesste sich das gut machen lassen. Ich glaube 
das waere bestimmt nur eine Woche Arbeit (inklusive der F.W.) in der 
Freizeit. Auf einer Lochrasterplatte und kleines ABS Gehaeuse, und 
fertig ist es.

Da der 2013 keine H.W. UART hat muss man das "Soft" machen. Wie denkst 
Du Dir das Ubertragen der gespeicherten Daten? Geht da durch das 
USB-Programmer SPI Interface?

mfg,
Gerhard

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Das eZ430-F2013 enthäöt das Dongle und eine CD mit einer 
Entwicklungsumgebung, die auf 8 kB Codegröße gestutzt ist - das ist aber 
für die 2 kB-Controller egal. Die IDE enthält C/C++ und ASM und einen 
Simulator für alle möglichen MSPs.

Zum Basteln ist es prima, für professionellen Einsatz müßte man die 
Vollversion kaufen...

Zum Logger: Ich bin am überlegen, wie ich am besten das Gehäuse 
gestalte, so daß kein Regenwasser herein kommt, aber die Sensoren 
ungehindert Luft schnappen können.

Für die Speicherung möchte ich eine 64 kB EEPROM Karte nehmen - die ist 
zwar für den Spezialfall mehr als reichlich, aber wenn ich sowas mache, 
dann soll es möglichst eine modulare Lösung werden, die man auch für 
ander Dinge verwenden kann - eingeschlossen den Weg, die in den PC zu 
verfrachten.

Mit dem Prozessor bin ich noch nicht durch - vielleicht wirds auch ein 
kleiner AVR, mal sehen. Ich bin gerade dabei, mich für AVRs auzurüsten.

Als nächstes muß ich die Teile beschaffen - auch noch für zwei kleine 
andere Sachen, die ich zusammenbauen will.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:

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Hi Uhu,

danke fuer Deine Erklaerungen. Werde mich spaeter wieder melden. Bin 
gerade sehr eingespannt.

mfg,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo Gerhard

Ich habe vor ein paar Tagen den KFS33-LC bekommen. Heute habe ich eine 
Messschaltung aufgebaut. Der Sensor bildet mit einem NE555 eine astabile 
Kippstufe. Mit der Feuchte ändert sich die Frequenz. Dann wird mit jeder 
High Flanke vom Ausgang der Kippstufe ein Monoflop getriggert. Am 
Ausgang vom Monoflop liegt dann ein Pulsfrequenz-moduliertes Signal an. 
Die geglättete Spannung wird dann noch verstärkt und kommt dann zum AD 
Wandler.

mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoph,

das geht ja bei Dir super schnell;-) Jetzt kommt natuerlich dei 
Herausforderung die Sensorschaltung zu eichen.

Fuer einen praktischen Feuctesensor ist uebriegens wichtig dass die 
Schaltung unveraenderlich und stabil aufgebaut ist, so dass 
veraenderliche Streukapazitaeten die Frequenz nicht selber veraendern. 
Wenn sich durch losen Aufbau die empfindlichen Anschluesse vom Senor zum 
NE555 veraendern, dann wirst Du hoechstwarscheinlich Probleme mit der 
Eichungstabilitaet haben.

Wie steht es um den Aufbau des "Tipping Bucket" Regenmessers? Hast Du 
schon daran gearbeitet?

Noch ein Gedanke zur Messwertumwandlung: Ausser der von der 
vorgeschlagenen Methode, investigiere die Moeglichkeit ohne die Frequenz 
zuerst in eine Gleichspannung umzuwandeln die Sensor Frequenz direkt mit 
dem Mikro Timer oder Capture Modus zu messen. Wenn Du Zeit hast, dann 
studiere dises Moeglichkeit. Den Capture Modus zu verwenden ist bei den 
meisten Mikros nicht schwer. Du kannst entweder Frequenz durch Zaehlen 
oder die Periode mit den Capturefunktionen zu messen. ISt nur ein 
Gedanke. Deine vorgeschlagene Nethode ist gut.

Wunesche Dir noch ein gutes Wochenende,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo Gerhard

Zum Thema Kapazität: Ich mache mir echt sorgen wegen dem Kabel von der 
Platine zum Sensor. Natürlich würde die Schaltung mit dem Kabel im 
Messkreis kalibriert. Allerdings weiß ich nicht wie es mit der Kapazität 
aussieht wenn das Kabel bewegt wird. Ich werde das mal mit einem Kabel 
versuchen. Wenn der Fehler dadurch zu groß wird, dann trenne ich die 
Messschaltung für den Feuchtesensor von der Hauptplatine.

Und vielen Dank für deinen Hinweis die Frequenz direkt Digital zu 
verarbeiten. Da bin ich wohl etwas auf der Leitung gestanden...
Ich werde die Frequenz jetzt mit Zählern messen. Das dürfte etwas 
genauer sein ;-)

Der Regenmesser wird bald gebaut. Ich habe gerade noch ein paar 
Änderungen gemacht und bin jetzt am Zeichnen der Pläne.



mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoph,

ich bin auch der Ansicht dass der Sensor und die Schaltung eine Einheit 
sein sollte. Die Kabelkapazität erniedrigt auch die Empfindlichkeit der 
Schaltung weil die Kabelkapazität sich dazu addiert. Dadurch wird der 
nutzbare Frequenzbereich des NE555 reduziert. E sist auch möglich dass 
das Kabel selber Feuchtigkeit aufnimmt und sich dann in seiner Kapazität 
in unkontrollierbarer Weise verändert. Wenn es ein KAbel sein muss, dann 
such am Besten ein kapzitätsarmes Kabel (NF?)

Du musst nur aufpassen dass Du das Gehäuse wirklich dicht bekommst. In 
meine Sensoren schliesse ich meist eine kleine Packung von "Dessicant" 
ein um einen internen Feuchteniederschlag im Innern des Gehäuses zu 
verhindern.

Bezüglich der digitalen Frequenzmessung rate ich Dir eine 
Periodenmessung mittels dem Capture Modus vom Timer. Den Timer stellst 
Du so ein dass er mit 1MHz vom Quartz getaktet wird, dann ist die 
Ausgabe vom Capture Register direkt in us geeicht. (Nur praktisch wenn 
die Quarzfrequenz auf 1Mhy intern runtergeteilt werden kann.)

Die Frequenz kann man mittel 1-T ermitteln. Mit einer "Lookup Table" 
wird dann der Feuchtigkeitswert interpoliert. Die Lookup table Werte 
werden dann mit der Eichungsprozedur die Du noch durchführen musst, 
ermittelt. Der einzige Nachteil der Periodenmessung ist die Gleichung F 
= 1-T. Das kostet Rechenzeit.

mfg und Dir eine gute Woche,
Gerhard

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoph,

Breichtigung, das stimmt nicht:

Der einzige Nachteil der Periodenmessung ist die Gleichung F
= 1-T. Das kostet Rechenzeit.

Das muss F = 1 / T heissen. Habe nicht aufgepasst weil meine Tastatur 
auf Deutsch geschaltet war und viele Tasten nicht mehr mit dem Aufdruck 
übereinstimmen. Z.B. Aus Y wird Z. Aus / wird -.

mfg,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo Gerhard

Vielen Dank für deinen Hinweis.

Die Planung der Station geht auch voran. Ich hab jetzt den Schaltplan 
fertig und bin gerade beim Layouten. Die Mechanik wird auch bald gebaut. 
Wenn alles fertig ist lade ich die Schaltpläne, den Quellcode und die 
Zeichnungen hoch.

mfg Christoph

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hallo Christoph,

geht ja bei Dir alles gut voran;-) Freue mich schon die Unterlagen zu 
sehen.

In Phase 2 koenntet ihr spater einen Webserver anschliessen damit ich 
jederzeit das Wetter bei Euch ueberwachen kann;-)

Bei uns wird es ab morgen fuer einige Tage bis zu -30 Grad kalt.

mfg,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo Gerhard

Da die Station vorerst auf den Balkon gestellt wird, könnte das mit dem 
Webserver sogar gehen.  Die Rechner laufen eh rund um die Uhr ;-)

mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoph,

was gibt es Neues mit Eurem Projekt?

Ansonsten wuensche ich Dir Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Neues 
Jahr!

mfg,
Gerhard

P.S. Bei uns ist es in der Nacht -31 Grad kalt. Jeden Tag fallen ein 
paar cm Schneee. (15cm Total) Fuer eine gute Weihnachtsstimmung sollt 
eigentlich gesorgt sein;-)

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo Gerhard

Dir auch schöne Weihnachen!

Über die Ferien werde ich die Platine ätzen und wenn wieder Schule ist 
baue ich den Regenmesser und die Wetterhütte.

PS: Bei uns liegt überhaupt kein Schnee...

mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoph,

danke fuer Deine Weihnachtswuensche. Tut mir leid dass bei Euch kein 
Schnee ist. Gerade in Oesterreich ist das schmerzlich. Wenn sich das 
nicht aendert wird es mit dem Schifahren warscheinlich nichts.

Bin schon auf einige Bilder gespannt. Hoffe dass die mechanischen 
Arbeiten glatt von statten gehen.

Zur Zeit beschaeftige ich mich mit der Programmierung des Z8F6421 
Encore.
Dafuer baute ich mir eine kleine Entwicklungsplatine mit LCD und den 
ueblichen Peripherien.
Soweit geht alles schon ziemlich gut (ADC, TIMER, UART, GPIO, I2C, SPI).
Bei Zilog gibt es einen unbeschraenkten C Compiler/Assembler/Debugger 
IDE zum runterladen. Das USB Debug Interface ist auch ziemlich billig.

Gruss,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo Gerhard

Zwischenbericht:
Wir waren am Mittwoch und Donnerstag in der Werkstatt.
Nächste Woche wird die Mechanik dann komplett fertig sein.
Die Wippe vom Regenmesser funktioniert.
Allerdings muss ich sie noch genau einstellen.
Wenn das Ganze "vorzeigbar" aussieht, lade ich Fotos hoch.

mfg Christoph

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Christoph,

danke fuer den "Update". Bin schon ganz neugierig wie es mit Euerem 
Projekt weitergeht. Ich nehme an, der AVR hat mittlerweile von Dir auch 
schon eine Menge Software verpasst gekriegt;-) Was gibt es 
diesbezueglich Neues?

Wuensch Dir noch ein gutes Wochenende.

Gruss,
Gerhard

Autor: Christoph Baumann (christophb)
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Hallo Gerhard

Softwaretechnisch gibt es noch wenig neues, da die Firmware am Anfang 
nur
in den Grundfunktionen implementiert wird. Ich werde dich aber auf dem 
Laufenden halten.
Der Mechanische Teil ist jedoch sehr weit fortgeschritten.
Das Wetterhäuschen und der Regenmesser (leider noch ohne Trichter...)
sind fertig. Ich hab ein paar Bilder davon angehängt.

mfg Christoph

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hallo Christoph,

komme leider erst heute dazu Dir zu antworten da ich zur Zeit beruflich 
sehr eingespannt bin. Man sieht an Deinen Bildern dass Du guten 
Fortschritt gemacht hast. Ich hoffe dass die Lager der Wippe sehr 
leichtgaengig ausgefuehrt sind. Hast Du schon den Tropftest mit einer 
langsam tropfenden Flasche durch gefuehrt? Hier ist eine Link wo im 
Abschnitt 5.0 bis 5.11  das genau beschrieben ist wie das vor sich geht. 
(Bin nicht sicher ob ich das schon mal aufgebracht habe. )

http://www.novalynx.com/manuals/qm-6010-manual.pdf

Wuensche Dir noch ein gutes Woche,

Gruss,
Gerhard

P.S. Schreib mir mal eine e-mail wenn Du Zeit hast. Ich kann Dir dann 
ein paar Bilder von meiner Wettersttation schicken wenn es Dich 
interessiert.



Christoph Baumann wrote:
>Hallo Gerhard
>
> Softwaretechnisch gibt es noch wenig neues, da die Firmware am Anfang
> nur
> in den Grundfunktionen implementiert wird. Ich werde dich aber auf dem
> Laufenden halten.
> Der Mechanische Teil ist jedoch sehr weit fortgeschritten.
> Das Wetterhäuschen und der Regenmesser (leider noch ohne Trichter...)
> sind fertig. Ich hab ein paar Bilder davon angehängt.
>
> mfg Christoph

Autor: Stefan Anderson (ripper121)
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