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Forum: HF, Funk und Felder USRP-Board selbst bauen


Autor: Tim B. (phantomias)
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Hallo an alle!

Das GNURadio-Projekt (http://www.gnuradio.org) benutzt ein sogenanntes 
USRP-Board mit Daughterboards zur Verwendung. Dieses kann man aus den 
USA von http://www.ettus.com beziehen.
Da alle Schaltpläne und das "Programm" für die FPGA's vorhanden sind 
(http://gnuradio.org/trac/browser/usrp-hw/trunk), würde mich 
interessieren ob man es schaffen kann dieses Board selbst nachzubauen.

Was meint Ihr? Ist das möglich? Falls ja zu welchem Preis? Das USRP 
kostet mit zwei Daughterboards RFX900 ca. $1250 + Versand nach 
Deutschland + Zoll, rechne ich also so mit $1450, also €1150.
Wenn der Nachbau jetzt €1000 kostet, lohnt das natürlich überhaupt 
nicht, aber bei 400-500 Euro wäre das schon eine feine Sache.

Vielleicht hat jemand den groben Überblick.
Nebenbei: Ich will kein Elektor-SDR-Board o.ä., es sollte schon das 
sein, da ich spezielle Dinge an GNURadio ändern will (ich stehe eher auf 
der Software-Seite, Hardware habe ich noch nicht allzu viel Erfahrung).

Danke + Gruß PHANTOMIAS

: Verschoben durch Admin
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Tim Bennen wrote:

> Was meint Ihr? Ist das möglich?

Naja, möglich vielleicht.  Ich habe jetzt auf Anhieb keinen Schaltplan
gesehen, nur die Fotos.  Das benutzte FPGA hat zumindest kein BGA-
Gehäuse, sondern ,,nur'' ein 240-Pin-QFP mit 0,5 mm Pinabstand.

Ein Elektronik-Erstlingsprojekt ist sowas ganz gewiss nicht.  Ich weiß
nicht, ob es Platinenlayouts (Gerber-Dateien) gibt, es scheinen
zumindest Dateien für pcb da zu sein.  Für die Platinen allein wirst
du bei 2 Lagen schon mehr als EUR 100 einplanen dürfen, da du sie ja
nur als Einzelstück fertigen lässt; falls sie 4 Lagen braucht, dann
wird's noch teurer.

Einige Monate Bauzeit wirst du auch einplanen können, wenn du das nur
immer mal abends machen willst.

Autor: Tim B. (phantomias)
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Hallo!

Vielen Dank für deine Antwort!

Unter http://gnuradio.org/trac/browser/usrp-hw/trunk/USRP_REV_4_2 sind 
*.sch-Dateien zu finden vom Board.

Die Platinen müssen ja geätzt werden, das kann ich ja sowieso nicht.
Hm, wie erkenne ich ob es zwei oder vier Lagen sind?

Die Zeit ist dabei eine ganz andere Frage. Mir geht es in erster Linie 
um den Kostenaufwand. Wenn ich da 1-2 Wochen von morgens bis abends 
dranhänge, aber es kostet dafür nur 200-300 Euro, so würde es auf jeden 
Fall lohnen. Gehen die Kosten aber auf sagen wir 800 Euro hoch, dann 
lohnt es nicht.

Gruß PHANTOMIAS

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Tim Bennen wrote:

> Unter http://gnuradio.org/trac/browser/usrp-hw/trunk/USRP_REV_4_2 sind
> *.sch-Dateien zu finden vom Board.

Das scheinen gschem-Dateien zu sein, d. h. das sind alles die
Schaltpläne.  Die Layout-Dateien haben die Endung .pcb, da finde ich
beim Überfliegen nur die für die daughterboards.  Selbst die haben
aber 4 Lagen.  (Was ich dort irgendwie vermisse, ist einen Wegweiser
durch die Verzeichnishierarchie.  Es wird nur lapidar darauf verwiesen,
dass alle Dateien im SVN sind, das war's.)

> Die Zeit ist dabei eine ganz andere Frage. Mir geht es in erster Linie
> um den Kostenaufwand. Wenn ich da 1-2 Wochen von morgens bis abends
> dranhänge, aber es kostet dafür nur 200-300 Euro, so würde es auf jeden
> Fall lohnen.

Es wird vermutlich mehr Zeit werden, da du mir nicht so klingst, als
hättest du derartige Projekte bislang bereits in den Fingern gehabt.
Wenn dann bei der Inbetriebnahme irgendwas nicht geht (was bei der
Fülle an Material nicht unwahrscheinlich ist), dann wirst du auch
nicht um Messtechnik für die Fehlersuche herum kommen...

Kann sein, dass ich mich in deinen Vorkenntnissen täusche, aber ich bin
etwas skeptisch, dass du das packen wirst.  Ich würde für mich einen
Zeitraum von mindestens 1 Jahr dafür einplanen, wenn ich jeden Abend
1...2 Stunden dran sitzen könnte.

Autor: Tim B. (phantomias)
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> Das scheinen gschem-Dateien zu sein, d. h. das sind alles die
> Schaltpläne.  Die Layout-Dateien haben die Endung .pcb, da finde ich
> beim Überfliegen nur die für die daughterboards.  Selbst die haben
> aber 4 Lagen.  (Was ich dort irgendwie vermisse, ist einen Wegweiser
> durch die Verzeichnishierarchie.  Es wird nur lapidar darauf verwiesen,
> dass alle Dateien im SVN sind, das war's.)
Ja, es ist zwar alles offen, dass man es auch selbst entwickeln kann, 
aber leicht wird es einem dabei nicht gemacht. Das habe ich auch schon 
feststellen müssen. Also doch nicht ganz so offen :-)


> Es wird vermutlich mehr Zeit werden, da du mir nicht so klingst, als
> hättest du derartige Projekte bislang bereits in den Fingern gehabt.
> Wenn dann bei der Inbetriebnahme irgendwas nicht geht (was bei der
> Fülle an Material nicht unwahrscheinlich ist), dann wirst du auch
> nicht um Messtechnik für die Fehlersuche herum kommen...
Nein, noch nie in dieser Dimension. Ich habe mal ein wenig bei Elektor 
was zusammengebaut auf Lochraster, aber sonst noch nichts.

> Kann sein, dass ich mich in deinen Vorkenntnissen täusche, aber ich bin
> etwas skeptisch, dass du das packen wirst.  Ich würde für mich einen
> Zeitraum von mindestens 1 Jahr dafür einplanen, wenn ich jeden Abend
> 1...2 Stunden dran sitzen könnte.
Okay, wenn Sie wohl als Erfahrener schon solch eine Zeit einplanen, dann 
kann ich das wohl vergessen. Dann muss ich es doch kaufen.

Danke für die Hilfe!

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Tim Bennen wrote:

> Okay, wenn Sie wohl als Erfahrener schon solch eine Zeit einplanen, dann
> kann ich das wohl vergessen. Dann muss ich es doch kaufen.

Eine Alternative wäre es noch, wenn man in diesem unserem Lande
vielleicht einen Partner finden könnte, der das als Kleinserie
auflegen würde.  U. U. lohnt es sich, mal beim FUNKAMATEUR nach-
zufragen.  Die haben einen Online-Shop (http://www.box73.de/),
eventuell wäre es ja ein Projekt, dass dort jemand einen Bausatz
zusammen stellen würde.  Vermutlich lohnt es sich aber dafür auch
erst, nachdem es mindestens einen Beitrag in der Zeitschrift dazu
gab, weil ansonsten niemand auf das Angebot aufmerksam wird.

Autor: Tim B. (phantomias)
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Hallo!

Daran habe ich auch schon gedacht, aber die haben schon mal ein SDR 
aufgebaut, ebenso wie Elektor. Das ist ja im Prinzip das Gleiche wie der 
USRP, nur dass dieser viel mehr Leistung hat.

Also denke ich nicht, dass die den USRP kostengünstig nachbauen bzw. 
dann vertreiben werden.

Gruß PHANTOMIAS

Autor: Tim B. (phantomias)
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Ich habe mal hingeschrieben...

Autor: Michael (Gast)
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Hallo!

Mark Ettus (der Entwickler vom USRP) veroeffentlicht
meines Wissens nach zum Mainboard nur den Schaltplan,
nicht das Boardlayout, waehrend fuer die daughterboards
beides angeboten wird.
Das heisst, das Mainboard muesste jemand routen, der ein wenig
Ahnung von HF-Platinen hat. Ich hab die nicht :-)
Ich waere allerdings auch sehr an einem Nachbau interessiert,
damit koennte man die Platinen schonmal in Stueckzahl 2
fertigen lassen...

Gruss
Michael

Autor: Tim B. (phantomias)
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Hallo!

>Mark Ettus (der Entwickler vom USRP) veroeffentlicht
>meines Wissens nach zum Mainboard nur den Schaltplan,
>nicht das Boardlayout, waehrend fuer die daughterboards
>beides angeboten wird.
Das ist natürlich schlecht. So viel zum Thema "frei verfügbar". Man will 
sich halt doch nicht sein eigenes Geschäft verderben.

> Das heisst, das Mainboard muesste jemand routen, der ein wenig
> Ahnung von HF-Platinen hat. Ich hab die nicht :-)
Ich auch nicht, außer ich setze mich ein Jahr lang dran :-)

> Ich waere allerdings auch sehr an einem Nachbau interessiert,
> damit koennte man die Platinen schonmal in Stueckzahl 2
>fertigen lassen...
Notiert :-)

Gruß PHANTOMIAS

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Michael wrote:

> Das heisst, das Mainboard muesste jemand routen, der ein wenig
> Ahnung von HF-Platinen hat.

Ich hatte beim Reingucken den Eindruck, dass die HF komplett auf
den Daughterboards abgehandelt wird.  Irre ich mich da?

Aber ein 200-und-nochwas-Pin-FPGA mit der Hand routen ist auch
eine Aufgabe für einen, der Vater und Mutter erschlagen hat...

Autor: Tim B. (phantomias)
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Ich denke auch, dass das auf den Daughterboards geschieht, aber meine 
Hand würde ich jetzt nicht dafür ins Feuer legen. Aber ich dachte schon, 
dass die runtermischen.

Nunja, mir bleibt aber wohl wirklich nichts Anderes übrig, als dann in 
den Staaten einzukaufen...

Gruß PHANTOMIAS

Autor: tom (Gast)
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Hier hätte auch noch jemand Interesse an solch einem Board, allerdings 
sollte der Preis auch durch einen Studentengeldbeutel finanzierbar sein.

Autor: Tim B. (phantomias)
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Hmm, da musst du aber einen großen Studentenbeutel haben :-)
Ich denke, dass man da an Hardware schon nicht unter 250-300 Euro 
wegkommt.

Nunja, ich warte mal ab, habe mal die Idee an FA geschrieben, aber noch 
kein Feedback erhalten. Aber ich kriege bald eh ein Originales in die 
Finger.
Werde dann mal ein paar Detail-Fotos machen und hier einstellen...

Gruß PHANTOMIAS

Autor: tom (Gast)
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Na wenn der Herr Kainka sowas aus seiner Bastelkiste zusammen bauen 
kann, dann denke ich dürfte man eine Alternative zu dem USRP auch für 
ein paar Euro hinbekommen, insbesondere wenn man den HF-Teil modular 
aufbaut und nicht gleich alle Module baut.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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AD/DA sitzt auf der Basisplatine, zumindest um die ZF muss man sich also 
schon noch Gedanken machen. Ich denke nicht dass ein Selbstbau lohnend 
ist, alleine das Rohmaterial wird schon über 100 Euro kosten.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Andreas Schwarz wrote:
> AD/DA sitzt auf der Basisplatine, zumindest um die ZF muss man sich also
> schon noch Gedanken machen. Ich denke nicht dass ein Selbstbau lohnend
> ist, alleine das Rohmaterial wird schon über 100 Euro kosten.

Ich hätte aus dem Bauch raus auf Material von EUR 200 (oder auch
mehr -- man unterschätzt gern mal den Preis derartiger Steckverbinder
und anderer ,,Kleinteile'') plus vielleicht nochmal EUR 100 für die
Platinen.  Das FPGA allein schlägt bei Digikey mit USD (oder EUR?) 30
zu Buche, plus Märchensteuer.  Die ADC/DAC werden auch nicht gerade
für 'nen Appel und 'n Ei zu haben sein.

Wäre natürlich dennoch ein gutes Stückchen unter den USD 1000.

Autor: Tim B. (phantomias)
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> Na wenn der Herr Kainka sowas aus seiner Bastelkiste zusammen bauen
> kann, dann denke ich dürfte man eine Alternative zu dem USRP auch für
> ein paar Euro hinbekommen, insbesondere wenn man den HF-Teil modular
> aufbaut und nicht gleich alle Module baut.
Wer ist denn der Herr Kainka?

Aber ich denke trotzdem, dass man unter 200-300 Euro nicht wegkommt.

> AD/DA sitzt auf der Basisplatine, zumindest um die ZF muss man sich also
> schon noch Gedanken machen. Ich denke nicht dass ein Selbstbau lohnend
> ist, alleine das Rohmaterial wird schon über 100 Euro kosten.
Naja, das versuche ich ja gerade herauszufinden. Wie gesagt, in paar 
Wochen sollte ich ein Original-USRP mit Daughterboards in den Händen 
halten.
Ich bin ja kein Experte, aber vllt. sieht man dann durch Bilder etwas 
mehr.

> Ich hätte aus dem Bauch raus auf Material von EUR 200 (oder auch
> mehr -- man unterschätzt gern mal den Preis derartiger Steckverbinder
> und anderer ,,Kleinteile'') plus vielleicht nochmal EUR 100 für die
> Platinen.  Das FPGA allein schlägt bei Digikey mit USD (oder EUR?) 30
> zu Buche, plus Märchensteuer.  Die ADC/DAC werden auch nicht gerade
> für 'nen Appel und 'n Ei zu haben sein.
> Wäre natürlich dennoch ein gutes Stückchen unter den USD 1000.
Oh, gleiche Einschätzung wie ich :-) Wie gesagt, mit den Daughterboards 
handelt es sich mit Versand eher um 1100-1200 Euro.

Gruß -PHANTOMIAS-

Autor: tom (Gast)
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Nach ein bisschen googlen, hab ich nun rausgefunden, dass das 
"Motherboard" nur 2 A/D Wandler und 2 D/A Wandler enthält und einen FPGA 
der dazu dient, die Anzahl der Messwerte zu dezimieren und diese dann 
via USB an den PC weiterleitet, siehe auch
http://www.olifantasia.com/projects/gnuradio/www.1...

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Tim Bennen wrote:
>> Na wenn der Herr Kainka sowas aus seiner Bastelkiste zusammen bauen
>> kann, dann denke ich dürfte man eine Alternative zu dem USRP auch für
>> ein paar Euro hinbekommen, insbesondere wenn man den HF-Teil modular
>> aufbaut und nicht gleich alle Module baut.
> Wer ist denn der Herr Kainka?

Der hat ein SDR fuer Elekor gebaut, aber in voellig anderen Dimension 
(kHz-Bandbreite).

>> Ich hätte aus dem Bauch raus auf Material von EUR 200 (oder auch
>> mehr -- man unterschätzt gern mal den Preis derartiger Steckverbinder
>> und anderer ,,Kleinteile'') plus vielleicht nochmal EUR 100 für die
>> Platinen.  Das FPGA allein schlägt bei Digikey mit USD (oder EUR?) 30
>> zu Buche, plus Märchensteuer.  Die ADC/DAC werden auch nicht gerade
>> für 'nen Appel und 'n Ei zu haben sein.
>> Wäre natürlich dennoch ein gutes Stückchen unter den USD 1000.
> Oh, gleiche Einschätzung wie ich :-) Wie gesagt, mit den Daughterboards
> handelt es sich mit Versand eher um 1100-1200 Euro.

Das Hauptboard (inkl. HF-Kabeln) kostet nur $700, da mit Selbstbau 
wesentlich drunter zu kommen wird schwer, selbst wenn man die 
Arbeitszeit nicht mitrechnet.

Autor: taraquedo (Gast)
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Hallo!

Da muss ich ja förmlich mal antworten, weil ich so ein Ding hier habe. 
Also nicht ich, sondern meine Uni. Arbeite aber als Student im 
Fachbereich Nachrichtentechnik und werde nun demnächst vermehrt mit dem 
Teil zu tun haben. Daher wird sich mein Wissen darüber jetzt 
notgedrungen jede Woche erweitern ;-)

Also zunächst mal: Als Hobbyist hat mich das Ding auch erst gereizt. Bis 
ich den Preis sah. Kann man vergessen. Das Teil ist einfach zu 
"mächtig". Für kleine Experimente im Bereich SDR reicht ein kHz-SDR 
völlig aus. So eins für die Soundkarte (nebenbei: Soundkarten sind total 
geniale A/D-Wandler für billig Geld). Das USRP kann man aus mehreren 
Gründen nicht nachbauen: Punkt 1) Die Bauteile. Wie willst du da dran 
kommen? WENN du an diese FPGAs kommen möchtest (im neuen Board ist sogar 
ein richtig Dicker im Gegensatz zu diesem Altera drin), dann nur in 
Verpackungseinheiten. Und das sind mal eben 50 oder 100 Stück. Punkt 2) 
Die Fertigung. Auch da wirst du nicht sagen können: "Ich hätte gerne 
EINE Platine". Das wird nicht ökonomisch. Du wirst wahrscheinlich 
mindestens eine Platte mit Mehrfachnutzen abnehmen müssen. Und das 
kostet auch wieder Unmengen. Wenn sich wirklich genügend Leute finden, 
die das haben wollen - so vielleicht 50-100 Leute - dann könnte es sich 
wieder mehr lohnen. Aber von Hand löten würde ich das nicht wollen. Beim 
neuen (beim alten glaube nicht) sind auch BGAs drauf - also nicht 
machbar.

Also ich bin nicht einer von denen, die hier irgendjemand entmutigen 
möchte. Ganz im Gegenteil- ich hätte so ein Ding neben diversen 
Messgeräten auch ganz gerne bei mir in der Werkstatt, aber ich denke zum 
reinen Experimentieren auf Hobbyebene ist das Teil ein Overkill.

Dann leider, leider noch eine schlechte Nachricht. So dolle ist dieses 
Empfänger-Daughterboard leider auch nicht. Ich werde das in den nächsten 
Wochen noch genauer analysieren (weil ich ohnehin daran arbeite), aber 
wir haben im GSM Bereich bei 900 MHz Jitterfehler von ungefähr 200 Hz. 
Das mag je nach Anwendungsfall durchaus tolerierbar sein, jedoch bei uns 
wären Toleranzen unter 50 Hz erforderlich.
Auch ein Empfang eines örtlichen UKW-Senders mit einer einfachen 
Stabantenne ist uns bislang noch nicht gelungen. Also dies sind meine 
ersten Eindrücke mit dem Gerät.

Dann sollte man auch eines bedenken: USB 2.0 ist ein schmaler 
Flaschenhals. Der FPGA auf dem Motherboard hat als Hauptaufgabe die 
Daten zu reduzieren, damit die über USB rausgeschickt werden können. 
Deshalb hat der USRP2 auch Gigabit-Ethernet. Generell würde ich z.Z. mal 
gerne den USRP2 sehen wollen. Der scheint ein wenig ausgeklügelter zu 
sein. Insofern WENN ich mir so ein Ding wirklich kaufen würde, dann auch 
das USRP2. Denn wenn nur die Hälfte der empfangenen Daten an den PC oder 
an weitere Geräte gelangen kann, dann habe ich da u.U. auch nichts von.

Autor: Tim B. (phantomias)
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Hallo taraquedo!

Vielen Dank für deine Ausführungen. Ich werde auch bald ein USRP in der 
Hand halten dürfen mit zwei Daughterboards.

> Dann leider, leider noch eine schlechte Nachricht. So dolle ist dieses
> Empfänger-Daughterboard leider auch nicht. Ich werde das in den nächsten
> Wochen noch genauer analysieren (weil ich ohnehin daran arbeite), aber
> wir haben im GSM Bereich bei 900 MHz Jitterfehler von ungefähr 200 Hz.
> Das mag je nach Anwendungsfall durchaus tolerierbar sein, jedoch bei uns
> wären Toleranzen unter 50 Hz erforderlich.
> Auch ein Empfang eines örtlichen UKW-Senders mit einer einfachen
> Stabantenne ist uns bislang noch nicht gelungen. Also dies sind meine
> ersten Eindrücke mit dem Gerät.
Ich werde im GSM-1800 arbeiten und verschiedene Tests durchführen. Die 
Sendeleitung wird verstärkt werden auf knapp 0,8W. Dann bin ich mal 
gespannt wie das Spektrum aussehen wird.

> Dann sollte man auch eines bedenken: USB 2.0 ist ein schmaler
> Flaschenhals. Der FPGA auf dem Motherboard hat als Hauptaufgabe die
> Daten zu reduzieren, damit die über USB rausgeschickt werden können.
> Deshalb hat der USRP2 auch Gigabit-Ethernet. Generell würde ich z.Z. mal
> gerne den USRP2 sehen wollen. Der scheint ein wenig ausgeklügelter zu
> sein. Insofern WENN ich mir so ein Ding wirklich kaufen würde, dann auch
> das USRP2. Denn wenn nur die Hälfte der empfangenen Daten an den PC oder
> an weitere Geräte gelangen kann, dann habe ich da u.U. auch nichts von.
Auch darauf bin ich gespannt. Es wird ein leistungsstarker 
Server-Rechner per USB2.0 angeschlossen, mal schauen ob es sich wirklich 
als Flaschenhals entpuppt...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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taraquedo wrote:

> Punkt 1) Die Bauteile. Wie willst du da dran
> kommen?

Hatte ich zuerst auch gedacht.  Aber Digikey hat sie auch in
Einzelstücken im Angebot.

> Punkt 2)
> Die Fertigung. Auch da wirst du nicht sagen können: "Ich hätte gerne
> EINE Platine". Das wird nicht ökonomisch. Du wirst wahrscheinlich
> mindestens eine Platte mit Mehrfachnutzen abnehmen müssen.

Naja, man bekommt eine Vierlagenplatine auch als Prototyp, allerdings
schlägt sie mit stolzen Preisen von ca. EUR 100 pro dm² zu Buche.  So
ganz klein war das Dingens ja auch nicht gerade, insofern war meine
Schätzung da oben also deutlich untertrieben.

Auf der Revision, die da im Netz zu sehen ist, scheinen noch keine
BGAs drauf zu sein.  Im Übrigen kann man mit genügend Motivation alles
machen. ;-)  Georg Acher hat vor nunmehr über 6 Jahren bereits BGAs
zu Hause gelötet:

http://www.lrr.in.tum.de/~acher/bga/index.html

Für wirtschaftlich sinnvoll halte ich das Unterfangen jedoch nicht,
da stimme ich zu.

Autor: Klaus Wartenstein (Gast)
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Hallo,
ganz so NF ist das Ganze auch nicht die Basisplatine arbeitet auch über 
einen Bereich von einigen Khz und auch da ist dann schon einiges zu 
beachten. Ich frage mich warum man sowas nicht in Ostasien fertigen kann 
wenn das ganze Engineering quasi offen ist, die sollten daran doch ein 
Interesse haben. China ist da vielleicht nicht so entspannt, aber auch 
andere Länder können preiswert Hardware fertigen.

Was mich bei ettus total nevt, sind die über 100USD für die 
Versandkosten, die müssen wahrlich nicht sein.
Wir brauchen einen Vertrieb in Europa!

Daneben wäre es dem Projekt extrem zuträglich eine Preiswerte Hardware 
für Gnuradio anzubieten um die interessierten jungen Menschen anzufixen, 
das wäre doch gar nicht so schwer irgendwas mit eingeschränktem 
Basisband weniger Daughterboards und kleinerer Fpga...

Klaus

Autor: Tim B. (phantomias)
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Schau mal hier: http://www.olifantasia.com/drupal2/en/node/8#bestellen
Das scheint der "europäische Weg" zu sein. Muss man halt rechnen was 
günstiger ist.

Autor: hunz (Gast)
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Bin gerade beim googeln auf diesen alten Beitrag gestoßen.
Hätte auch gerne ein E100 oder N210, aber der Preis des Basisboards hält 
mich auch irgendwie davon ab...

Bisheriges Fazit ist ja, dass ein Nachbau nicht so einfach machbar ist - 
sehe ich auch so.

Wäre es eine Option, ein USRP "Lite" zu bauen und mit einigen 
Einschränkungen zu leben?

Akzeptable Einschränkungen wären aus meiner Sicht:
- nur RX, kein TX
- nur 1 daughterboard Steckplatz
- daughterboards nicht selber bauen, sondern von Ettus kaufen (finde die 
Preise da noch halbwegs akzeptabel und man hat weniger HF-Voodoo)

Vielleicht wäre es dann eine Option, das ganze als Adapterboard mit ADC, 
clocking, etc. für ein "normales" FPGA-Board zu realisieren.
Der Vorteil wäre, dass man dann ein (vergleichsweise günstigeres) 
FPGA-Board hat, das man auch anderweitig nutzen kann.
Die aktuellen Xilinx-Boards haben VHDC-Stecker mit 20 diff. pairs. (z.B. 
http://shop.trenz-electronic.de/catalog/product_in...)
Das sollte für einen 12 Bit ADC ja ausreichen. 64MS/s sollte auch drin 
sein, Clock in gibts auf den VHDC auch 
(http://www.digilentinc.com/Data/Products/ATLYS/Atlys_rm.pdf S. 17)
Das Board hätte auch noch 58 DSP slices, HDMI, andern Schnickschnack und 
vor allem GBit-Ethernet um die Daten zum Rechner zu streamen.

Das Adapterboard selber wäre dann auch nicht so komplex+teuer (würde 
unter 300€ schätzen) wie das USRP.

Auf FPGA-Seite sehe ich nicht so die Probleme (code vom USRP gibts hier: 
http://code.ettus.com/redmine/ettus/projects/show/fpga) und man kann das 
ganze dann auch gut mit GNUradio verheiraten - ist ja alles opensource.

Allerdings traue ich mich nicht so recht selber an den ADC und clocking 
Teil ran, weil das analog und auch schon HF ist.

(schematics vom N210 gibts hier: 
http://code.ettus.com/redmine/ettus/projects/publi... - vom E100 
sind leider noch keine da)

Gäbe es da jemand mit mehr Erfahrung der auch Interesse daran hat?
Bzw. was haltet ihr davon (Aufwand/Realisierbarkeit/etc.) ?

Autor: Maik (Gast)
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Hallo Hunz und alle anderen

ich denke auch grade darüber nach, mich  an den Selbstbau eines N210 
Clones "heranzuwagen", viele andere Funkamateure würden sich bestimmt 
freuen ;)

Allgemeine Probleme = "Herausforderungen" :

1.) FPGA Größe - gelöst

Die Xilinx FPGA Entwicklungsumgebung ist in ihrer kostenlosen Version 
nicht für die regulär in den USRPs verwendeten FPGAs geeignet. (S3DSP 
3400)

Lösung :

Das N210 gibt es laut ettus Website auch abgespeckt mit einem Spartan3 
1700 FPGA (anstelle des 3400ers). Da kann man dann problemls Änderungen 
an der Pinbelegung im ucf File oder beliebig mehr dran machen ;)

2.) FPGA Gehäuse - halb gelöst

BGA Gehäuse mit sovielen Balls sind wohl selbst für den ambitionierten 
Selbermacher ein Problem.
Bei Trenz Elektronik gibt es genau das verwendete FPGA als Modul mit 
Pfostenfeldverbinder dran. (knapp 200 Euronen)
Dieses verwendet jedoch DDR Ram - der Entwurf des N210 arbeitet mit 
scheinbar eher älteren SRAm Bausteinen. Da wären womöglich tief in das 
USRP hreingehende Anpassungsarbeit mit ungwissem Ausgang nötig.

3.) ADCs, Ethernet und Taktverteilung - müsste gehen
Die restlichen komplexeren Bauteile scheinen eher in QFN Gehäuse zu 
sitzen - die mit etwas Glück auch seitlich nachlötbar sein können.

4.) Platine - kleinstes Übel
Wenn man das FPGA mit Netzteil und Ram als fertige Steckkarte nimmt, 
könnte ich mir den Rest sogar auf einer normalen zweilagigen Europlatine 
vorstellen.

---

Am Interessantesten wäre die Einschätzung des Aufwandes zur 
Speicheränderung.

Hat sich ( kann sich ) irgendjemand mit entsprechender Erfahrung die 
Sourcen diesbezüglich schon mal angeschaut?

Ich habe leider hier zuhause z.Zt kein Webpack drauf, und dazu bislang 
immer nur das Blockram im FPGA für meine Schandtaten verwendet.



Die üblichen Xilinx Evalboards habe ich mir auch schonmal angesehen. Von 
den FPGA Ressourcen käme grade noch das SP-605 mit einem  XC6SLX45TFPGA 
jedoch nur annähernd an den 3400 Spartan 3 dran, und würde auch schon 
500 Dollars kosten...


mfg

Maik Hermanns

DG3OMH


Aber wenn man da zusammen drangeht - ist das bestimmt mit vertretbarem 
Aufwand machbar.


P.S. Ettus Research wurde grad von National Instruments gekauft
- ich glaube nicht, dass dadurch die Preise sinken;)

Autor: Maik (Gast)
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Nachtrag .
Das Atlys Board von Xilinx  bei Trenz  kannte ich ja noch gar nicht.
Das scheint ja auch sehr interessant zu sein.
Eine Portierung auf ein moderneres FPGA hätte ja auch Charme.

Dazu gibt es ja auch schon ZF ADCs und DACs mit serieller Anbindung, 
hatte da mal was auf einer Veranstalung von NXP gesehen. (halt auch so 
um die 60-100Ms mit mehr als 10Bit)

Ich hatte immer von eier HF ADC Karte für mein "kleines" S3E Starterkit 
"geträumt". Aber ein Neues Board wie das Atlys könnte ich mir ja auch 
noch unter den Weihnachtsbaum bestellen.

An ein Adapterboard würde ich mich auf jeden Fall drantrauen, obwohl ich 
da keine einschlägige Layouterfahrung drin habe. Auf die nötigen 
Messgeräte hätte ich jedoch auch privat Zugriff.


- Hast Du schn mal ausprobiert, die Quellen für dieses Board / FPGA zu 
synthetisieren ?

mfg

maik

Autor: hunz (Gast)
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Hi!

Maik schrieb:
> Nachtrag .
> Das Atlys Board von Xilinx  bei Trenz  kannte ich ja noch gar nicht.
> Das scheint ja auch sehr interessant zu sein.
> Eine Portierung auf ein moderneres FPGA hätte ja auch Charme.

Ja, ich denke es ist sinnvoller mit nem neuen Design da gleich aktuellen 
Stand der Technik zu nehmen.

> Dazu gibt es ja auch schon ZF ADCs und DACs mit serieller Anbindung,
> hatte da mal was auf einer Veranstalung von NXP gesehen. (halt auch so
> um die 60-100Ms mit mehr als 10Bit)

Ja stimmt, sind ja eh 2 ADCs für I/Q nötig, dann reichen die 20 Paare 
sowieso nicht für >10Bit.
Ich werde mal in die Spartan6-Doku gucken ob der auf den Paaren am VHDC 
HW-Deserializer hat.

> Ich hatte immer von eier HF ADC Karte für mein "kleines" S3E Starterkit
> "geträumt". Aber ein Neues Board wie das Atlys könnte ich mir ja auch
> noch unter den Weihnachtsbaum bestellen.

Ja, das S3E liegt hier auch noch herum. Das Altys gibts wohl erst ab 3. 
Januar bei Digilent (also bei Trenz vllt. 2 Wochen später), aber ich 
glaube das wäre schon ne coole Lösung - vor allem wegen GBit-Ethernet 
und Spectrum+Wasserfall gleich via HDMI ausgeben wäre natürlich der 
Hammer ;-)

> An ein Adapterboard würde ich mich auf jeden Fall drantrauen, obwohl ich
> da keine einschlägige Layouterfahrung drin habe. Auf die nötigen
> Messgeräte hätte ich jedoch auch privat Zugriff.

Das wäre cool, ich hab auch Zugriff auf USRP2 + Daughterboards zum 
testen usw.

> - Hast Du schn mal ausprobiert, die Quellen für dieses Board / FPGA zu
> synthetisieren ?

Noch nicht, aber was das (S)RAM angeht: 
http://gnuradio.org/redmine/wiki/gnuradio/USRP2Gen...

Also ist wohl primär als TX-Buffer gedacht wenn die Latenz zum PC zu 
hoch ist. Das USRP1 hat ja gar kein SRAM. Und als Ethernet-Paketbuffer 
reicht das 2MBit Blockram vom FPGA locker.

Der FPGA im USRP macht in erster Linie DDC (mehr dazu auf S. 9 hier: 
http://gnuradio.org/redmine/attachments/129/USRP_D... - ist 
vom USRP1)

Dann noch Buffering für USB/Ethernet und Daughterboard-spezifische 
Anpassungen die er via I²C aus dem Daughterboard-EEprom zieht. Und wohl 
noch Tuner via I²C einstellen bei Boards mit Tuner.

Der DDC-Teil vom USRP2 liegt auch im git unter sdr_lib (alles Verilog). 
Ich werd mal versuchen, das zu synthetisieren um zu sehen wie das beim 
Spartan6 resourcenmäßig aussieht.

Ist natürlich gut wenn wir möglichst viel vom USRP wiederverwenden 
können. Das Ergebnis muss aber nicht voll USRP-kompatibel werden, lässt 
sich ja leicht ne neue source in GNUradio einbauen.

Autor: hunz (Gast)
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Habe gerade mal nachgesehen, der Spartan6 hat soweit ich das verstehe an 
ALLEN IOs (De)Serializer: "Each IOB contains an input deserializer block 
that can be instantiated in a design by using the ISERDES2 primitive. 
ISERDES2 allows serial-to-parallel conversion with SerDes ratios of 1:1 
(SDR mode only), 1:2, 1:3, and 1:4. ... When using differential inputs, 
the two ISERDES2 primitives associated with the two IOBs can be cascaded 
to allow higher SerDes ratios of 1:5, 1:6, 1:7, and 1:8." (aus dem 
SelectIO UG381: 
http://www.xilinx.com/support/documentation/user_g...)

Das klingt gut soweit, die Frage ist noch, was für Datenraten das 
Boardlayout vom Altys dann tatsächlich hergibt. Müssen wir wohl testen.

Von den 20 diff. Paaren gehen laut Altys schematics 2 Paare auf GCLKs. 
Abzüglich 1x Clock in also noch 19 Paare.

Dann suchen wir mal nach ADCs mit serial out...

Autor: NSA (Gast)
Datum:

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Hallo zusammen,
seit Ihr mit dem Projekt schon weitergekommen?

Grüsse

Autor: hunz (Gast)
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Hallo mal wieder!

Ich hatte letztes Wochenende ein wenig Muße und Motivation, die Pläne 
für ein Atlys-USRP-Adapterboard (siehe oben) zu konkretisieren und 
wollte den Stand mal mit euch diskutieren.

Stichpunktartig mit mehr Links und allem gibts das ganze auch noch hier: 
https://docs.google.com/document/d/1WuXgp37VpAWXQt...
Wer mitmachen will bitte Mail an mich: Zn000h at gmail.com

Nachfolgend die Version mit mehr Kommentaren.

Habe mal die USRP2/E100/N2xx schematics mal durchgearbeitet und mir die 
ursprünglichen Designs mal angeschaut und auch einen Blick auf die 
USRP2-firmware geworfen.
Am wichtigsten waren auf Schaltplanseite das daughterboard-interface und 
clocking.

Ich erläuter erstmal ein paar Sachen vom USRP und komme dann zu den 
bisherigen Überlegungen zum Atlys-Design.

Zunächst mal zum daughterboard-interface (Skizze im Anhang).

Ein db-if ist entweder für RX, oder für TX, d.h. transceiver-boards 
haben 2 db-ifs (Rx+Tx) die größtenteils identisch sind, aber separat 
bedient werden. Nur I²C wird gemeinsam genutzt.

Die Erklärungen gelten also für ein Rx oder Tx Interface:

Die runtergemischten, analogen Signale werden auf 2 differentiellen 
Paaren (I/Q) zwischen db und USRP(2) übertragen. Auf USRP(2) Seite hängt 
da dann eben der hi-speed ADC/DAC dran.

Auf jedem db-if gibts außerdem noch auxillary DAC (AD5623) und ADC 
(AD7922) mit jeweils 2 Kanälen für gain setting, RSSI, temp-Messung, 
etc. (Nutzung ist daughterboardabhängig)

Spannungsversorgung gibts analog+digital jeweils 3.3V und die 6V direkt 
vom supply.

Rx- oder Tx-Clock gibt als CMOS/LVDS - dazu unten mehr.

An Steuerleitungen gibts noch I²C - hauptsächlich für EEPROMs zur 
Board-Identifikation und für Kalibrierdaten. Da der Bus auf mehreren 
db-ifs hängt, gibts pro if noch A0+A1 Leitungen damit die EEPROMs 
unterschiedliche Slave-Addressen bekommen.

Ansonsten gibts noch GPIOs deren Nutzung daughterboard-abhängig ist - 
z.B. power enable, tx enable, gain select, etc.

Und einen SPI gibts auch noch pro db-if mit dem man dann z.B. den 
Mischer konfigurieren kann, o.ä.

Ist nen Haufen IOs, die man beim Atlys irgendwie MUXen muss - dazu 
gleich mehr, erstmal noch kurz zum USRP clocking - siehe Anhang 2.

Beim clocking gibts 2 Varianten - eine mit AD9510 und eine neuere mit 
AD9522. Sind beides PLL+Buffer und eierlegende Wollmilchsäue mit 
SPI-interface über den man die Ausgänge konfigurieren kann.
Die PLLs bekommen 100MHz von einem VC(TC)XO und eine 10MHz Referenz von 
eingebautem VCTCXO oder von extern über SMA.
Beim AD9522 kann man den differentiellen Referenz-Eingang auch als zwei 
verschiedene single-ended nutzen, zwischen denen man dann wählen kann.
Der AD9510 kann das nicht, daher kommt da zum intern/extern Referenz 
auswählen noch ein SY89545L oder DS90CP22 zum Einsatz.

So weit, so gut. Also zum Atlys-Board - siehe Anhang 3.

IOs gibts viel zu wenig für die ganzen daughterboard-GPIOs und 
SPI-Busse, also hatte ich an einen CPLD als MUX gedacht, der selbst 
wieder via SPI am Atlys hängt und noch eine zusätzliche Steuerleitung 
hat.
Der SPI hinter dem CPLD wird dann von den slaves gemeinsam genutzt, 
jeder slave bekommt aber extra chipselect.

I²C braucht eh nur 2 IOs, das kommt direkt aufs Atlys.

Auxillary DAC+ADC würde ich die vom USRP(2) übernehmen, weil die ja 
offensichtlich passen und der code zum Ansteuern via SPI auch schon 
existiert.

Dasselbe gilt fürs clocking. Entweder AD9510+MUX oder AD9522. Ich würde 
eher zu letzterem tendieren, der reicht für 4 getrennte clock Ausgänge 
und scheint besser verfügbar zu sein.

Nach einem passenden >=100MS/s dual-ADC mit seriellem Ausgang hab ich 
eine Weile gesucht und am Ende sind noch diese beiden Kandidaten übrig 
geblieben: ADC14DS105 oder LTC2267.
Es gibt zwar einige ADC mit seriellen Ausgängen, aber die beiden o.g. 
verteilen die I/Q Daten auf 4 statt 2 Paare, was beim Spartan6 
unumgänglich ist. (Der kann maximal 1.05 GBit/s pro IO - 14Bit bei 
100MS/s wären 1.4GBit/s auf einem IO - mit 2x2 Paaren für I/Q sinds dann 
4x700MBit/s.)

Vorteile vom ADC14DS105 sind, dass kein extra 1.8V supply nötig ist 
(wenn man auch auf nen 1.8V CPLD verzichtet) und Verfügbarkeit+Preis 
scheint auch besser.

Auf DAC seite siehts dagegen schlecht aus, da hab ich nichts 
entsprechendes gefunden. Also vielleicht einen parallelen nehmen und da 
2 deserializer dranbauen oderso... Da ich selber auch mit RX-only erst 
mal glücklich bin, hab ich in DAC-Anbindung (noch) nicht mehr Zeit 
reingesteckt.

Ok, das wars eigentlich soweit.
Jetzt würden mich eure Kommentare interessieren.

Und: Wer hätte Interesse, mit zu machen. Besonders jemand (Maik?), der 
beim Layout weiß, was er tut wäre hilfreich...

Autor: Lubomir (Gast)
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Es gibt schon Leute, die sowas selbst gebaut haben und mit Krakan 
verwenden:

http://g3gg0.de/projects/USB-RX/v2/USB-RX_1.png
http://g3gg0.de/projects/USB-RX/v2/USB-RX_2.png

Ich hätte auch Interesse an ein entsprechendes Board wenn dieses nicht 
einen 4stelligen Eurobetrag knackt...

Autor: Dave Test (lumovan)
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Hi,

wie weit ist den Euer Projekt hier? Wäre doch sehr interessant eine 
günstigere Alternative zum USRP zu erhalten.

Viele Grüße,
Dave

Autor: Benedikt H. (hunz)
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Ha, lustig dass der Thread gerade jetzt wieder angestossen wird.
Ich hab mir nämlich genau diese Woche gedacht ich könnte das jetzt doch 
diesen Herbst+Winter mal in Angriff nehmen, weil ich auch endlich mal 
AFU-Kurs machen will und dann würde das eh passen.

Mein Plan wäre also, das Ding wie oben 
(Beitrag "Re: USRP-Board selbst bauen") skizziert zu 
bauen, erstmal RX-only.

Da sich bisher auch niemand zum mitmachen gemeldet hat, fang ich jetzt 
einfach mal alleine an und ignoriere jegliche Design-Kritik die zu spät 
kommt ;-P
Werde aber aktuellen Stand in nem etherpad/googledoc/wiki? halten 
(vmutl. würde sich das eingebaute wiki hier anbieten...) falls doch noch 
jmd. mitmachen will. Link poste ich dann hier.

Die nächsten Schritte von meiner Seite sind dann wohl erstmal
1) Bauteile Auswahl/Verfügbarkeit - auch was die XOs und Vregs angeht 
und
2) Auswahl Schaltplan/Layout editor

zu 2)
4-lagig wird das Ding schon werden (müssen), Eagle (Standard) Lizenz 
würde gehen, ich kann allerdings nicht recht einschätzen, ob es sinnvoll 
ist, damit die 700 MBit LVDS-lines zu routen und alle Längen+Abstände 
von Hand anzupassen.
Wie seht ihr das? Falls es mit Eagle machbar ist, wäre KiCad ja auch 
eine Option?

Autor: Dave Test (lumovan)
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Hi,

mich interessiert so ein Board schon, allerdings dann RX und TX. Ist es 
nicht möglich die USRP Daughterboards zu verwenden ?Oder ist die 
Hardware zu alt .....

Viele Grüße,
Dave

Autor: Benedikt H. (hunz)
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Dave Test schrieb:
> Hi,
>
> mich interessiert so ein Board schon, allerdings dann RX und TX. Ist es
> nicht möglich die USRP Daughterboards zu verwenden ?Oder ist die
> Hardware zu alt .....

Die USRP DBs verwenden ist genau Ziel der Übung, wie oben erläutert.

Warum TX (mit dem Atlys-Board) nicht so einfach ist, ist auch oben 
erläutert: Weil es keinen passenden DAC mit 4 LVDS-Eingängen für die 
I/Q-Daten gibt.

Wenn sich jemand anders um den TX-Pfad kümmert, hab ich ganz sicher 
nichts dagegen, aber von mir aus werde ich mich da nicht drum kümmern.

Autor: Dave Test (lumovan)
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Hi,

und da gibt es keine Alternativen? Wie würde es aussehen wenn man das 
USRP Board nachbauen würde oder ist die verwendete Hardware zu alt ?

VG,

David

Autor: Benedikt H. (hunz)
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Dave Test schrieb:
> Hi,
>
> und da gibt es keine Alternativen? Wie würde es aussehen wenn man das
> USRP Board nachbauen würde oder ist die verwendete Hardware zu alt ?

Das wurde auch noch weiter oben schon ausführlich diskutiert. Siehe da.

Autor: Dietmar Z. (Firma: Quality-Code-Consulting) (dietmar_z) Flattr this
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Moin, das ist ja ein spannender Thread. Ich hatte schon Tränen in den 
Augen
vor Lachen bei der Idee mit dem USRP Nachbauen um Geld zu sparen.
Die Idee eine günstiger HW einzusetzen finde ich prinzipiell gut und den 
Vorschlag, eine Evaluierungs HW einzusetzen bedeutend besser.
Was fehlt ist ein Projekt-Kickoff, man muss sich über die Anforderungen 
klar werden und ein gemeinsames Git Repository aufsetzen.
Leider kann ich euch bei der Umsetzung nicht helfen, da ich mich mehr 
mit Rechnern auskenne. ich versuche für mich privat noch zu klären, 
warum diese Rechenleistung kein DSP schafft. Warum ein FPGA? Wird der 
Software Teil des SDR dann per spezieller Software in HW im FPGA 
realisiert? Dabei gibt es doch noch diverse andere 
"digitalisierungs-board" wie zB. Video-Signal Converter, aber die sind 
sicher nicht schnell genug, aber wenn man schon so viele interessante 
Versuche mit einer Soundkarte machen kann.
Ihr kennt ja sicher auch diesen FunCube USB Dongle, was ist denn an dem 
ungenügend? Ist zwar nur ein RX aber das war doch zumindest ein Ziel.

Autor: mutti (Gast)
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Der FPGA wird ja auch nur als sehr flexibler DSP eingesetzt.

Damit sind größere Einsatzbereiche abgedeckt, man kann auch einzelne 
Funktionseinheiten duplizieren und andere weglassen um genau die 
Funktionen zu haben die man braucht.

* Ja der Thread ist alt.. aber ich dacht mir ich wulff mal einen und 
nehm mit was geht!

Autor: Philipp (Gast)
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Hallo zusammen,

ich arbeite bei einem deutschen Netzbetreiber im Bereich der 
Signalisierungstechnik. Uns wurde vor ein paar Tagen OpenBTS in 
Kompination mit einem USRP1 - Board vorgestellt.

Nun überlege ich, ob ich mir das Teil für private Experimente anschaffe. 
700,00 $ sind aber eindeutig zu viel. Falls jemand noch ein Board übrig 
hat bzw. dieses verkaufen will, kann er sich ja mal bei mir melden:

philipp0806@arcor.de

Danke im Voraus!

Gruß,
Philipp.

Autor: hunz (Gast)
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Interessiert vielleicht alle die auch ein USRP wollten:
Auf kickstarter gibts gerade für $400 ein USB 3.0 (SS) 12 Bit SDR mit 
28MHz Rx+Tx Bandbreite, 300MHz bis 3.8GHz: 
http://www.kickstarter.com/projects/1085541682/bla...
Schön ist auch der +-1ppm VCTCXO.
Schade ist halt das 300MHz lower limit, aber das sollte sich ja mit 
einem upconverter lösen lassen.

Autor: Max Köppel (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe diesen Thread mit einigem Interesse verfolgt, allerdings aus 
einer anderen Sicht.

Ein USRP habe ich zur Verfügung (nicht nur eines dafür auch nicht mein 
Eigentum...).
Mein Ziel ist dagegen die Entwicklung eines Daughter-Boards. Leider habe 
ich aber noch keine genauen, offiziellen Angaben zu Abmessungen, 
Abständen, Stecker etc. gefunden.
Kann mir da jemand weiterhelfen? Euer Projekt sollte ja kompatibel sein, 
ich dachte deshalb, dass hier jemand schon genaueren Informationen haben 
könnte.

Viele Grüße,
Max

Autor: a. k. (aureon)
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Auch von mir ein Hallo,

aus aktuellem Interesse habe ich mir den teilweise älteren Thread 
durchgelesen, da mir zurzeit auch vorschwebt eine eigene günstigere 
Platform zu basteln.

Dazu mal etwas grundlegendes: Den größeren Teil der Ettus Hardware, also 
das FPGA Inteface ohne die Daughterboards, finde ich wirklich gut und 
preislich sicherlich nicht ganz ungerechtfertigt. Und die Daughterboards 
könnte man ja auch selber bauen, etwas schmalbandiger vllt. und dafür 
mit besseren Eigenschaften, das würde sich schon lohnen. Fazit: Wer das 
haben will was z.B. so ein USRP2 bietet, der muss halt die ca. 1500€ 
ausgeben. Genau das gleiche nachbauen lohnt -nach erster 
Bauteilrechereche und Fertigungsüberlegung- meiner Meinung nach nicht 
wirklich.

Jetzt kommt das große ABER: Ich z.B. brauche nie im Leben 28MHz (oder 
etwas in der Größenordnung) an Basisbandbreite! Das mag schön sein wenn 
man einen GSM-Sender oder ähnliches zu Forschungszwecken aufbauen will, 
für "normaler" Voice-Betriebsarten wie FM,SSB usw. aber auch die 
Standart-Digimodes im Amateurfunk braucht man doch maximal 20 kHz. Okay 
mit Ausnahme von ATV.

Darin sehe ich für all diejenigen, welche sich auf herkömmliche 
Betriebsarten beschränken möchten, eine Möglichkeit kosten zu sparen. 
Vielleicht kann man die UHD Schnittstelle zwischen Rechner und FPGA 
hardware aber auch softwareseitig so skalieren, das ein kleineres, 
einfacheres und besser handhabbareres FPGA ohne große Änderungen der 
Beschreibung von diesem möglich ist. Dann könnte man den original UHD 
Treiber verwenden, eventuell müsste dieser etwas angepasst werden. Denn 
ich muss sagen das die Schnitstelle zwischen gnuradio und usrp* ziemlich 
gut gemacht ist.


Fazit: Es geht bestimmt billiger wenn man Einschränkungen macht 
bezüglich der Basisbandbreite. Die Modulation ins Endband wird ja selbst 
beim orignal USRP auch über hochmischen gemacht, mit Ausnahme der 
Kurzwelle (LFTX/LFRX-Daughterboard). Somit sehe ich einen Weg durch das 
Betreiben von mehr Entwicklungsaufwand in die Frontside-Teile 
(Daughterboards) einen viel niedrigereren Preis zu erzielen.

PS: Man muss ja das Rad nicht immer neu erfinden. Kennt jemand von euch 
evtl. schon eine nicht-Ettus-Hardware welche vom UHD-Treiber unterstützt 
wird? Es gibt ja viele schöne SDR-Projekte aber ich ziele es auf eine 
saubere Anbindung zu gnuradio ab.

Viele Grüße

A.K.

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