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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Bauingenieurwesen


Autor: Jörg (Gast)
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Hallo,

ich habe mich vor ein paar Tagen für das Studium Bauingenieurwesen 
eingeschrieben. Eigentlich interesse ich mich sehr für Sport und Musik. 
Anfangs hatte ich noch überlegt mich in Köln an der Sporthochschule 
einzuschreiben aber nachdem ich mich eingehender informiert habe, bin 
ich zu dem Entschluss gekommen Bauingenieurwesen zu studieren. Überzeugt 
haben mich vor allem die sehr guten Beraufsaussichten in Deutschland, 
aber auch die Möglichkeit nach dem Studium ordentlich verdienen zu 
können. Viele Leute haben mir gesagt, dass es wichtig ist motiviert im 
Studium zu sein. Ich denke ich werde schon Spass haben in diesem 
Studiengang auch wenn ich mir nie wirklich viel aus Technik oder 
Baukunst gemacht habe und meine LKs in der Oberstufe auch nicht gerade 
Mathe/Physik waren ( Englisch/Geschichte). Mathe war nie meine Stärke, 
aber wenn ich an die Vorzüge im Bereich Bauingenieurwesen denke, ist mir 
das auch ziemlich egal. Auch wenn hier hauptsächlich E-techniker im 
Forum sind, wird mir sicher jeder zustimmen, das Bauingenieure am 
gefragtesten sind, vor allem bezüglich Anerkennung, Gehalt, Stolz. Ich 
denke nicht, das mir das Studium schwer fallen wird und wenn ich mich 
schnell von einer guten Seite zeige, dürfte meine Anstellung auch kein 
Full-Time-Job werden. Auch wenn ich erst noch anfangen werde hab ich mal 
einen kurzen Blick in Bezug auf Promotion  geworfen. Anfangs dachte ich 
ein Dr.-Titel wär sicher genau das richtige, aber als Absolvent wär es 
sicher schlauer direkt in die Wirtschaft zu gehen um sich dort besagten 
Status zu holen.

Grüsse aus Erfurt
Jörg

Autor: Gast (Gast)
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Man kann sich alles schön reden.

Bauingenieurwesen ist reine Mathematik.

Es ist eines der schwersten Studiengänge.

Wenn man im Beruf nur mit Rechenprogrammen arbeitet, wird man kein guter 
Bauingenieur.

Autor: Tobias (Gast)
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"Mathe war nie meine Stärke"

Dann ist natürlich Bauingenieur genau das richtige, da muss man ja quasi 
fast gar net rechnen können?

"...das Bauingenieure am gefragtesten sind, vor allem bezüglich 
Anerkennung, Gehalt, Stolz."

Gefragt ist in der aktuellen Situation glaube ich so gut wie keiner, und 
was in 3-6 Jahren ist, weis man auch nicht.

"Ich denke nicht, das mir das Studium schwer fallen wird und wenn ich 
mich
schnell von einer guten Seite zeige, dürfte meine Anstellung auch kein
Full-Time-Job werden. Auch wenn ich erst noch anfangen werde hab ich mal
einen kurzen Blick in Bezug auf Promotion  geworfen."

Also ne Bekannte von mir ist Bauingenieurin und die Arbeitet zur Zeit 
50-55 Stunden die Woche, dass würde ich schon als Full-Time-Job 
betrachten.
Und bevor du dir über deine Promotion gedanken machst, würde ich lieber 
mal ne Runde beten gehen, dass du die ersten zwei Semester in Mathe 
überstehst.

Gruß Tobias

Autor: Andreas S. (camomile)
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@Jörg

lol, also entweder willst du uns hier auf den Arm nehmen oder du hast 
echt keine Ahnung, was ein Studium ist. Man studiert nicht eben so, wo 
man schon weiss, dass es einem nicht wirklich liegt. Und glaube nicht zu 
meinen, du wirst irgendwann mal sehr gut in deinem Fach - und zusätzlich 
noch eine noch eine super Promotion hinlegst - wenn du nicht liebst was 
du machst. Vergiss es...

Überleg mal woher die Motivation kommt, das ganze auch wirklich 
durchzuziehen. Bestimmt nicht die Aussicht auf viel Geld, denn die 
Motivation verschwindet schnell, wenn Frust sich breit macht.

Autor: ...... (Gast)
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Ist das wieder so ein Fake wie bei Manfred Becker ("Problem mit Aufgabe" 
Beitrag "Problem mit Aufgaben")?

Autor: Paul (Gast)
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Negiere die Aussagen im Anfangsbeitrag und Du hast Recht.

Bauingenieure sind z. Z. mit den Agraringenieuren am ungefragtesten und 
haben entweder keinen Job oder einen mies bezahlten. Achja, Architekten 
geht's noch mieser.

Autor: Björn R. (sushi)
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Richtig, ich kenne sogar einen Bauingenieur der arbeitet als 
1-Euro-Kraft...
Aber ich glaube eh dass du uns verarschen willst8bist du Schlosser?), 
also machen wir auch lustig weiter:

Ein Maschinenbau ein Elektro- und ein Bauingenieur unterhalten sich wer 
wohl den Menschen gebaut hat. Daraufhin der Maschinenbauingenieur „ 
natürlich ein Maschinenbauer wer sonst hätte die so ausgeklügelte 
Mechanik der gesamten Gelenke konstruieren können“ Da sagt der 
Elektroingenieur „ nein es muss ein Elektroniker gewesen sein, die 
gesamte Nervenstruktur kann nur jemand aus unserer Zunft entwickelt 
haben“. „ Nein nein“ sagte darauf der Bauingenieur „ es muss ein 
Bauingenieur gewesen sein, wer sonst hätte den Abwasserkanal so dicht am 
Vergnügungszentrum vorbeigeführt!“

Autor: Tommi Huber (drmota)
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>ich habe mich vor ein paar Tagen für das Studium Bauingenieurwesen
>eingeschrieben.

Sehr gute Entscheidung von dir es einem Elektrotechnikstudium 
vorzuziehen.

Denn zum Unterschied eines Elektrotechnik Ingenieurs wirst du als 
Absolvent und die Bevölkerung genau wissen was du zu tun hast --> 
Häuser, Brücken, etc... bauen.

Ein Elektrotechniker weiss das nicht. Dazu ist der Lehrstoff des 
Elektrotechnikstudium viel zu sehr zusammen gemischt. Hier 100 Zeilen C 
Code, da in einem Labor etwas SPS, ein paar Maxwellgleichungen und 
Fouriergleichungen dürfen auch nicht fehlen, Trafos und Elektromotoren 
ein wenig analysieren, usw....

Auf einmal bist du fertig und kannst eigentlich gar Nichts so richtig.

Deshalb ist dann die Jobsuche auch so schwierig weil dann fast überall 
fundierte Kenntnisse (mindestens 3 Jahre Erfahrung) in Software X, Y, Z 
und Themenbereich A, B, C  gefordert wird. Aber du auf der UNI von den 
meissten A, B, C, X, Y, Z  vielleicht nur ein paar Stunden in einem 
Labor an Erfahrung sammeln konntest.

Deshalb Gratulation an dich und viel Glück für dein Studium.

Autor: Bruder vom Bau-Ing (Gast)
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"...wird mir sicher jeder zustimmen, das Bauingenieure am
gefragtesten sind, vor allem bezüglich Anerkennung, Gehalt, Stolz."

Kann ich so jetzt nicht bestätigen. Weiß aber das die für ihr Geld 
unheimlich viel und lange im Ing.-Büro schuften müssen wo teilweise 
viele BWLer mehr Geld einfacher verdienen. Und ich glaube nicht das die 
Baubranchen bei den derzeitigen Finanzproblemen als großer Sieger 
hervorgehen wird das machen sie schon die letzten 6 Jahre nicht.
...

Autor: X-Men (Gast)
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Mathe ist für jeden ingenieur das A&O. Hoffentlich kannst du deine 
"Rechenleistung" währends des Studiums erhöhen :-). Die Mathematik ist 
die Sprache der Wissenschaft und Technik. Beherschst du sie nicht, dann 
kann der Weg zur Promotion sehr sehr lang sein.

Autor: Gast (Gast)
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> Denn zum Unterschied eines Elektrotechnik Ingenieurs wirst du als
> Absolvent und die Bevölkerung genau wissen was du zu tun hast -->
> Häuser, Brücken, etc... bauen.

Ein Bauingenieur baut genauso Brücken wie ein ETechniker Elektrogeräte 
baut...

Autor: Paul (Gast)
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>Beherschst du sie nicht, dann kann der Weg zur Promotion sehr sehr lang >sein.

Das ist Unfug. Kenne einige Doktoren, die ihre Promotion nur mit Labern, 
Exceltabellen, einfachsten Statisitkfunktionen und natürlich fleißigem 
Sammeln von Daten hinbekommen haben. Da war jede Diplomarbeit 
anspruchsvoller.

Autor: Heyhey! (Gast)
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Was ich an Jörgs Beitrag komisch finde ist, dass er keine einzige Frage 
stellt, sondern dass sich das Ganze nur anhört wie ein 
pseudowissenschaftlicher und selbstbeweihreuchender Artikel im 
"Manager"-Magazin (welches kein einziger richtiger Manager lesen würde).

Ich vermisse bei Jörgs Beitrag eine konkrete Aussage. Er sagt nur "So 
ich mach jetzt auf Bau-Ing. und finde das schön so wie es ist." Ich 
finds toll das Jörg was gefunden hat, mit dem er glücklich ist, aber mal 
ehrlich - wen interessierts? Interessant ist an dem Threat vor allem, 
wie schnell er zum Selbstläufer wurde, ohne das von Jörg wieder was zu 
hören war....

Autor: Ooohhh (Gast)
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Leute, die nichts mit Mathe am Hut haben, sollte keine 
Ingenieurswissenschaft studieren, sondern was leichters, wie zB Jura.

Autor: nemon (Gast)
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meine schwester studiert bauing, und was die an mathe machen, ist 
vieleleicht etwas weniger, als wir etechniker/mechatroniker, aber 
dennoch sehr viel, und das nur in den grundlagenvorlesungen. für fast 
jede vertiefung werden dann tiefergehende vorlesungen angeboten (FEM, 
z.b., oder allgemein simulationen). wenn du mit mathe nicht grün 
geworden bist, wird dir kein studium, auf dem es ein dipl. ing gibt 
(oder den entsprechenden master) spaß machen. und spaß ist DIE 
motivation, die dich zunächst durch das studium bringt und dann durch 
den job.einige, die mit mir im studium angefangen haben, sind fachlich 
halbwegs zurechtgekommen, haben dann aber gemerkt, dass der spaß fehlt 
und haben abgebrochen. das ist sicherlich sinnvoller, als sich durch das 
studium zu quälen. achja, und von der geregelten 35stundenwoche darfst 
du in architektenbüros auch nur träumen, wenn das projekt bis dann und 
dann fertig werden muss, muss es bis dann fertig sein, die firma zahlt 
dir lieber 50 überstunden aus, als dass die dann strafzahlungen am hals 
hat. der mathe/physiklk ist bei weitem keine pflicht für das 
ingenieurstudium, das wissen daraus ist auch im ersten semester 
aufgezehrt, aber es ist sicherlich eine gute voraussetzung, da du in den 
fächern bereits übst, lösungen zu bekommen

Autor: Jörg (Gast)
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Nachdem ich das hier gelesen habe ist es vielleicht sinnvoller sich 
etwas anders zu orientieren. Ich könnte mir vorstellen das Maschinenbau 
da schon eher etwas für mich wäre. Raketen zu entwickeln oder 
Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen wäre einfach klasse. Da würden mir 
sicherlich auch meine Englisch Lk Kenntnisse zu spielen, damit hat man 
Pluspunkte bei jedem Arbeitgeber. Glaubt ihr ein Wechsel zu Maschinenbau 
wäre angemessen?

Grüsse aus Erfurt

Jörg

Autor: Nexus (Gast)
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Gerade als Bau-Ing. eingeschrieben und will schon den Studiengang 
wechseln, nachdem hier zehn Leute ihre Meinung offenbart haben.

Ein bischen Durchhaltevermögen wird von einem Ing. schon verlangt. Um 
eine Rakete zu entwickeln brauchst du auf jeden Fall ein Quantum mehr.

Autor: dwoe (Gast)
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Ob Bauing oder Maschbau: mit Schwächen in Mathe wird das Vordiplom 
verdammt hart (bei uns sind 40% bis 50% auf der Strecke geblieben). Und 
ohne Vordiplom wird's auch mit der Promotion knapp.

Was die Bezahlung an geht: nach der letzten Studie, die ich gelesen 
habe, verdienen wir Bauingenieure von allen Ingenieurwissenschaften am 
wenigsten - quatsch! wir verdienen nicht am wenigsten - aber wir 
bekommen am wenigsten :-)

Viele Grüße,

Dirk

Autor: Ooohhh (Gast)
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Nochmals. Ingenieur sein heisst alles relevante zu rechnen und zu 
simulieren. Da fuehrt kein Weg dran vorbei. Zugegeben, ich hatte auch 
meine Muehe mit den Beweisen, habe mathe auch erst mit dem physik 
studium begriffen. Auf tieferer Stufe hatte man einfach Rezepte, wie man 
was rechnet, und das war auch cool.

Autor: Berater (Gast)
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> Mathe war nie meine Stärke

Dann ist BWL genau das richtige für dich. Da reichen die vier
Grundrechenarten völlig. Und wenn dir die Division Schwierigkeiten
bereitet, macht das überhaupt nichts, da sie nur ganz selten benötigt
wird und oft durch eine Subtraktion hinreichend genau angenähert werden
kann.

> Überzeugt haben mich vor allem die sehr guten Beraufsaussichten

Die hast du als BWLer erst recht. BWLer werden zwar nicht gebraucht,
aber gesucht.

> Anerkennung, Gehalt, Stolz

Als BWLer kein Problem:

Anerkennung: Ja (zumindest von Gleichgesinnten, solange du nicht an
             deren Stuhlbein sägst)

Gehalt:      So viel, wie deine Klappe groß ist

Stolz:       Die, die ich kenne, sind alle Götter, da gibt es keine
             Diskussion

> dürfte meine Anstellung auch kein Full-Time-Job werden.

Als BWLer brauchst du sicher keine Angst vor Überarbeitung haben.

> Raketen zu entwickeln oder Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen wäre
> einfach klasse.

Du verwechselst zwei Dinge, nämlich

1. Raketen und Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen und

2. Raketen und Hochgeschwindigkeitszüge gebaut zu haben.

Nur 2 ist Klasse, weil man damit prahlen kann. Voraussetzung dafür ist
aber 1, und das ist einfach nur anstrengend, erfordert eine >>40h/Woche
und braucht viel Mathematik.

Autor: Heyhey! (Gast)
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Ein Maschinerbauer baut nur Raketen, ein Elektroing. nur Atomkraftwerke 
und ein Bauing. nur Wolkenkratzer in HongKong. Entweder ist Jörg ein 
Fake oder wirklich einfach bißchen naiv.

Also Jörg, geh am besten zum Berufsberater oder zu den dafür zuständigen 
Lehreren in deiner Schule!

Autor: Jörg (Gast)
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Ich weiss zwar nicht so ganz wo das Problem liegt, warum Ing.wesen 
nichts für mich sein sollte aber naja. Ich hab mich inzwischen mal 
schlau gemacht und der Wechsel zu Maschinenbau ist noch möglich.
Ich hab mir überlegt, das u-boote entwickeln eigentlich das lukrativste 
und beeindruckenste sein muss. Dafür wär ich auch bereit nach 
Norddeutschland zu ziehen. Ansonsten wäre lockheed martin eine weitere 
Option wo ich gern arbeiten würde, allerdings haben die glaube ich 
keinen Standort in Nord-oder Ostdeutschland. Ich habe übrigens mit 
meinem alten Mathelehrer aus der Mittelstufe gesprochen(hatte ihn noch 
bis zur 10), der hat mir den Tipp gegeben, das auch wenn Mathe nicht 
meine Stärke war, ich es trotzdem auf jeden Fall versuchen sollte. Das 
er nur von "versuchen" gesprochen hat hat mich schon etwas gestört, da 
ich mir nicht vorstellen kann, das es so schwer sein soll technische 
Dinge zu konstruieren. Sicherlich ist Mathe sehr wichtig, aber eine gute 
Idee wird nicht wegen Mathe untergehen.
Den einzigen Vorteil von Bwl sehe ich darin, das man weniger rechnen 
muss, aber sonst wäre das nichts für mich, den Ruhm hat man aber nicht.
Mich würde auch noch interessieren wie das ist wenn ich dann U-Boot oder 
Raketenkonstrukteur bin in Bezug auf meinem Vorteil durch den Geschi Lk? 
Gerade der Bereich Waffentechnik ist ja sehr sensibel. Wie gross wäre da 
mein Vorsprung gegenüber Mitbewerbern beim Arbeitgeber wenn er sieht das 
ich mich durch den Lk mit Geschichte sehr gut auskenne? Und wirkt sich 
das überhaupt aus wenn ich schon eine gute Masterarbeit geschrieben 
habe, bzw einen guten Abschluss habe? Jetzt wo ich mir ein paar Gedanken 
drüber gemacht habe, scheint meine Lk-Wahl damals genau richtig gewesen 
zu sein.

Grüsse aus Erfurt

Jörg

Autor: Schakeline (Gast)
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Jörg, jetzt mal im Ernst - mach Journalistik (Schwerpunkt Satire) oder 
fang mit professionellem Kabarett an. Damit kannst du auch richtig schön 
Kohle machen und brauchst auch kein Mathe.
Vor allem beim Teil "Vorteile in der Waffentechnik durch Geschichte LK" 
konnt ich mich kaum mehr halten. Erinnert mich fast an Loriot und ich 
mag Loriot sehr gern!

Autor: Ron (Gast)
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gähn

Autor: Walter Tarpan (nicolas)
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Hallo,

ich selbst arbeite nach meinem erfolgreichen Maschinenbaustudium bei 
einem namhaften U-Boot- und Raketenhersteller in der Region 
Paderborn-Lippstadt.

Im Moment sind die Berufaussichten in dieser Branche im Zuge der 
Weltwirtschaftskrise eher gering, langfristig wird zumindest der 
U-Boot-Markt zukünftig sehr stark anwachsen, da im Rahmen der globalen 
Erwärmung der Meeresspiegel steigen und damit auch für Privatpersonen 
U-Boote interessant werden.

Da unsere Produkte (und leider auch die der Konkurrenz) aber mitlerweile 
technisch derart gut ausgestattet sind, daß eine Weiterentwicklung 
nahezu sinnlos ist, und andererseits die Automatisierung so weit 
fortgeschritten ist, daß die Besatzung sich die Zeit in Internetforen 
totschlägt, liegt der zukünftige Bedarf eher bei Soziologen als bei 
Ingenieuren.

Autor: Jörg (Gast)
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Das klingt sehr interessant. Kann man bei euch auch Praktikas machen? 
Suche noch ein Platz für mein Vorpraktikum.

Grüsse aus Erfurt

Jörg

Autor: Ooohhh (Gast)
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Nicolas S. (nicolas) hat etwas noch nicht ganz mitgemacht... 
Moeglicherweise kam das auch noch nicht an dieser Branche vorbei. Das 
Produkt muss nicht bestmoeglich bei unbegrenzten Kosten sein, sondern 
das Produkt muss auch noch guenstig sein sein, sodass man es auch in 
hohen Stueckzahlen fertigen kann ohne auch gleich die deutsche Bank zu 
sein. Im Wesentlich geht es dann darum, die Spezifikationen nochmals und 
nochmals zu ueberdenken und abzuspecken. Ein Feature, das sich nicht 
verkauft ist eh zu teuer. Das ist nicht dasselbe ob ein Feature auch 
benutzt wird. Aehnlich, wie ein PW mit 500 Roessern, die einige haben 
wollen, aber trotzdem niemand braucht. Verkaufen sich aber trotzdem gut.

Autor: Interessant... (Gast)
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Wir haben in Paderborn nen U-Boot und Raketen Hersteller? Wusste ich ja 
gar nicht :)

Wie heisst denn der?

Autor: Tobias (Gast)
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U&R natürlich, da arbeite ich doch auch. Aber ich bin in jetzt seit 
Dezember in einer neuen Abteilung der Firma tätig. Da entwicklen wir 
gerade ne Weltraumstation. Ich schätze das wa da auch nächstes Jahr in 
Serie mit gehen werden. Die Firma wird sich dann wohl auch umbenennen in 
U&R&W.

Autor: Jaja (Gast)
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U-Boot & Rakteten & Weltram - ja ne iss klar.

Und Raumstation in Serie :)
Kann ich mir dann auch meine eigene ISS kaufen? :) :) :)))))

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Keine ISS.

Die bauen Deep Space Nine.

Autor: Jörg (Gast)
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Gute Neuigkeiten:

ich habe ein Praktikumsplatz gefunden. Zwar keine U-Boote aber dafür 
aber Aussenbordmotoren für Schlauch-und Motorboote.
Allerdings wird mir der Sinn von diesem Vorpraktikum nicht ganz klar. 
Ich werde dort in Positionen arbeiten müssen, mit denen ich als Ing. 
später nie etwa zu tun haben werden.
Das ist mir unverständlich.

Grüsse aus Erfurt

Jörg

Autor: Oberchef (Gast)
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Komisch Jörg, ich hatte im Vorpraktium bereits das gemacht was ich auch 
jetzt als Ingenieur mache - Leitung eines Großprojektes mit 200 Leuten 
unter mir. Seltsam das das bei dir nicht so ist. Sprich deinen Betreuer 
mal darauf an!

Autor: Jörg (Gast)
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Davon rede ich nicht, aber ich werde später sicher nicht feilen, flexen 
oder schweissen. Es gibt extra eigenständige Berufe dafür. Dafür habe 
ich mein Abi nicht gemacht!

Grüsse aus Erfurt

Jörg

Autor: Gast (Gast)
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Jörg, ist das alles ernst gemeint? Das ist eine beträchtliches Maß an 
Ziellosigkeit und Naivität das du da an den Tag legst. Vielleicht wäre 
es das beste noch eine Ehrenrunde (FSJ im Ausland, Ferienjob, Praktika) 
zu drehen bevor du dich für einen Studiengang entscheidest.

Autor: Gast (Gast)
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Hab neulich erst erlebt wie schnell es passieren kann dass man sogar als 
theoretisch orientierter E-Techniker plötzlich mit Fragen der 
Metallbearbeitung zu tun bekommt. Da ist man froh um das was man im 
Grundpraktikum gelernt hat. Ich halte es für sehr sinnvoll.

Autor: Jörg (Gast)
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Warum Ziellosigkeit?
Ich möchte so schnell wie möglich nach oben. Wenn ich erst jahrelang 
Auslandsaufenthalte und Praktikas mache, wird daraus nichts.

1.Praktikum
2.Master
3.Konzern oder Selbständig

eventuell Promotion.

klarer können die Ziele doch eigentlich nicht sein.

Grüsse aus Erfurt

Jörg

Autor: franz (Gast)
Datum:

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>Allerdings wird mir der Sinn von diesem Vorpraktikum nicht ganz klar.
>Ich werde dort in Positionen arbeiten müssen, mit denen ich als Ing.
>später nie etwa zu tun haben werden.


es gibt sachen die muss man machen.....ja man muss es einfach

Autor: Bela B. (Gast)
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Jörg Ansichten kann ich gut nachvollziehen. Nach dem Abi fühlt man sich 
wie ein Held, weil ja alle sagen wie geil man mit Abi ist. Und eine Zeit 
ist man der König der Welt, welcher mit dem niederen feilenden, 
fräsenden und lötenden Pöbel nix mehr zu tun haben will, weil man ja 
potentielle Führungskraft ist.

Ich fiel damals ziemlich schnell auf die Schnautze. Die Welt da draußen 
wartet nicht auf dich oder mich. Bewerte dein Abi nicht zu hoch. Du bist 
im Moment nur Theoretiker ohne Berufserfahrung, Firmen stehen aber auf 
Praxiserfahrung, weil Schwätzer die nix können haben die meisten eh mehr 
als genug.

Ich bin froh das ich das Grundlagenzeug in meinem Praktikum damals 
gemacht hab, weil ich dadurch zumindest grundsätzlich weiß, wie die 
gesamte Metallverarbeitung so abläuft (ist wichtig wenn man später mit 
Konstrukteuren und der Produktion zu tun hat!).

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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ich hoffe die azubis nehme dich da gut auseinander....
es hat schon vorteile wenn man "mal eben kurz" was selber machen kann, 
auch wenn das vielen nicht klar ist

Autor: Ooohhh (Gast)
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>...aber ich werde später sicher nicht feilen, flexen oder schweissen. Es gibt 
extra eigenständige Berufe dafür. Dafür habe ich mein Abi nicht gemacht!

Jööööööööööööö... so wird das nie was. Als Ingenieur ist man 
moeglicherweise irgendwann, irgendwo in der Pampa und muss eine Maschine 
aufstellen/warten. Dann bist ganz froh mal eine Flex, oder eine 
Azetylenflamme von Nahem gesehen zu haben. Ja. Einen Fachman haben die 
moeglicherweise auch, so er denn grad da ist. Und so du ihm genau 
erklaeren kannst wa du willst. Viel einfacher ist es wenn du mitteilen 
kannst : her mit der Flamme. Dazu brauchst du nicht mal ein Wort zu 
sagen.
Du wirst noch staunen was man alles koennen muss. Buchhaltung kommt auch 
noch irgendwann dazu.

Autor: Grantler (Gast)
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Jörg ist ein Troll. So dämlich kann niemand mit Abi sein, nichtmal in 
Thüringen. :-)
Trotzdem sehr unterhaltsam!

Autor: nemon (Gast)
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>Ich möchte so schnell wie möglich nach oben. Wenn ich erst jahrelang
>Auslandsaufenthalte und Praktikas mache, wird daraus nichts.
>
>1.Praktikum
>2.Master
>3.Konzern oder Selbständig
>
>eventuell Promotion.

übersteh ersteinmal die ersten 3 semester, dann reden wir weiter. so, 
wie du dich derzeit gibst, bist du nämlich eher einder der 
wackelkandidaten

Autor: yalu (Gast)
Datum:

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Jörg schrieb:

> Allerdings wird mir der Sinn von diesem Vorpraktikum nicht ganz klar.
> Ich werde dort in Positionen arbeiten müssen, mit denen ich als Ing.
> später nie etwa zu tun haben werden. Das ist mir unverständlich.

Die Dreher und Fräser freuen sich immer besonders über die von
pickeligen Uni-Absolventen konstruierten Teile, die mit real
existierenden Werkzeugmaschinen schon aus geometrischen Gründen nicht
einmal ansatzweise gefertigt werden können. Deswegen ist es für den
angehenden Ingenieur sicher kein Nachteil, so eine Maschine schon einmal
aus der Nähe gesehen zu haben.

Wobei Konstruktion ja mittlerweile von vielen Maschinenbaustudenten als
niedere Tätigkeit angesehen wird (ähnlich wie Schaltungsentwicklung von
Elektrotechnik- und Softwareentwicklung von Informatikstudenten). Da das
Berufsziel sowieso Manager ist, erübrigt sich das Praktikum eigentlich.
Das Ingenieursstudium aber ebenfalls.

> Ich möchte so schnell wie möglich nach oben. Wenn ich erst jahrelang
> Auslandsaufenthalte und Praktikas mache, wird daraus nichts.

Ein klassisches Ingenieursstudium ist eine denkbar ungeeignete
Startrampe für eine Karriererakete, wie sie dir vorschwebt. "Social
Engineering" im erweiterten Sinn heißt das moderne Stichwort. Auf deinen
Fall bezogen: Mach dich an die Tochter des Chefs eines gutgehenden
größeren Familienunternehmens ran (sie sollte aber idealerweise ein
Einzelkind sein). Dann bist du in ein paar Jahren vielleicht schon halb
"oben" und lachst über deine Kumpels, die in der Vordiplomprüfung gegen
den Rausschmiss aus dem Studium ankämpfen.

Autor: Ooohhh (Gast)
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... ausser die Tochter findet einen noch besseren Stecher, da biste so 
schnell wieder raus... Social Engineering braucht auch Titel. Zum Glueck 
kann man sich ja einen Konsul kaufen... Zu bloed. Kohle hast ja auch 
keine.

Autor: yalu (Gast)
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Ooohhh schrieb:

> ... ausser die Tochter findet einen noch besseren Stecher, da biste so
> schnell wieder raus...

Im wahrsten Sinne des Wortes :D

> Social Engineering braucht auch Titel.

Das stimmt allerdings.

> Zum Glueck kann man sich ja einen Konsul kaufen...

Eben, auch der angestrebte Doktor kann für ein paar zigtausend Euro in
Südamerika erworben werden.

> Zu bloed. Kohle hast ja auch keine.

Ein Teufelskreis ... (um es in den Worten von Herrn Kaiser auszudrücken)


@Jörg:

Falls du die Aussagen, die du von dir gegeben hast, wirklich ernst
meinst (so ganz sicher bin ich mir dessen noch nicht :)), dann lass dich
durch den Quatsch, der hier von anderen (einschließlich mir) produziert
wird, nicht verunsichern.

Mach dein Studium (Bauing., Masch.-bau oder was immer dir am besten
liegt). Ich würde aber nicht jetzt schon die Ziele zu hoch stecken und
dabei möglicherweise wichtige Lebenserfahrungen auf der Strecke lassen.
So ein Praktikum ist doch auch etwas lustiges, genauso wie ein längerer
Auslandsaufenthalt sehr aufschlussreich sein kann.

Wenn du dich mit Überschallgeschwindigkeit durch Studium und Promotion
peitschst, wirst du nichts von dem mitbekommen, was links und rechts von
dir passiert, möglicherweise nur mit mäßiger Note abschließen und
schließlich als Fachidiot ohne Fachwissen enden. Dann wirst du es erst
recht schwer haben, den ersehnten Traumjob zu erhalten.

Ich glaube, es gibt kaum einen erfolgreichen Wissenschaftler, Erfinder
oder Unternehmer, dessen Lebenslauf völlig schnörkellos und ohne Umwege
ist.

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