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Forum: Projekte & Code SPS Betriebssytem


Autor: Josef (Gast)
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Hi !

Habe wie versprochen ein SPS Betriebssystem für die AVRs programmiert.
Funktioniert super. Stromstoßschalter, Wischer ,Timer alles da.


Schöne Grüße Josef

Autor: Josef (Gast)
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nochmals..

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hallo Josef!
Ich freue mich riesig darüber, dass jemand die Idee hatte, eine SPS
mit einem AVR zu realisieren.
Ich kenne mich mit der S5 ganz gut aus; leider nicht mit der Sprache
C.
Deshalb meine Frage: Wie kann ich Dein PRG zum Bleistift verwenden,
um etwa UE0.1 = A1.0 zu realisieren?

MfG paul

Autor: OldBug (Gast)
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Ich finde diese Idee sehr interessant!
Ich würde gerne an dem Sourcecode (mit) weiterentwickeln und evtl. auch
gerne eine kleine Standard-Leiterkarte mit ein paar In/Outs
erstellen...

Interesse?

Gruß,
Patrick...

Autor: Josef (Gast)
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Danke Jungs !

Die Idee hat mich auch fasziniert und sie funktioniert auch sehr gut.

$ Paul: Habe deine Frage nicht ganz verstanden. Der Code lautet


LE (E0,1);
SA (A1,0);

Schöne Grüße Josef

Autor: Josef (Gast)
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Patrik - mach es. Du kannst noch Analogverarbeitung, Counter, mehrere
Aus /Eingänge , Netzwerkfähigkeit über RS485, schnelle Counter usw.
programmieren. Helfe dir gerne.

Schöne Grüße Josef

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hallo Josef!

Offenbar ist das für die S7 Syntax geschrieben. Ich war auf S5
geeicht.

Meine Frage: Soll ich meinen SPS- Code in Deinen Quellcode einbinden,
statt dem Code, den Du eingetragen hast und dann den C-Code mit einem
C-Compiler durchschnaggeln, um ein HEX-File zu kriegen, das ich in den
MC übertragen kann?

Und noch eine Frage: Da ich mich mit C nicht auskenne: Gibt es
kostenlose C-Compiler zum Download?

MfG Paul

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hallo Josef!

.....noch etwas vergessen: Von welcher SPS stammt die Syntax oder hast
Du eine "eigene Sprache" für Deine "AVR SPS" kreiert?
Das Schlimme ist, dass ich nur mit der S5 von Siemens gut umgehen
kann.
MfG Paul

Autor: Josef (Gast)
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Die SPS Syntax ist - Macrobedingt - von mir. Aber angelehnt an
Simatic.

Paul du hast recht. Den Code einfach statt dem meinen eintragen  und
compilieren. Das Hexfile direkt vom Codevision Compiler in das STK200
oä brennen. Den Compiler gibts (eingeschränkt) gratis im Netz.


SG Josef

Autor: Josef (Gast)
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Hier gibts den Compiler.

www.dontronics.com/cvavr_download.html


SG Josef

Autor: OldBug (Gast)
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Hm, wie wärs, wenn wir den GNU-Compiler verwenden? ;)

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Josef

Danke für den Link zu dem Compiler. Ich habe schnell mal ein
"Minimalsystem" auf einem Stück Uniplatte zusammengeschmolzen
und ein PRG ausprobiert: ICH BIN ENTZÜCKT!!
Endlich mit einer vernünftigen Umgebung kleinere Steuerungsaufgaben
lösen zu können ist prima!

Wenn man weiss, was industrielle SPS en kosten, ist das eine feine
Alte-Naive. :-)))

Mach es gut.

Paul

Autor: Josef (Gast)
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Danke Paul für die Lorbeeren. Freut mich, daß dein Progr.funktioniert.
Man glaubt es kaum, wie leistungsfähig das System sein kann und wie
leicht man es selbst erweitern kann.
Viel Spaß noch


Josef

Autor: Hans (Gast)
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kleine idee...wie wärs den controller als interpreter arbeiten zu lassen
und das eigentliche programm rennt von z.b einem seriellen eeprom...
dauernd compilieren macht keinen spass...

man müsste dann zwar einen "compiler" machne der aus deiner syntax
einen bytecode macht aber das wär das geringere übel...

man könnte dann das ganze auf nem mega128 bei 16Mhz rennen lassn und
dann ginge die post ab ;)

73 de oe6jwf

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hallo Hans!

Ich finde das gut, wie es der Josef angegangen ist. Das Compilieren
ist doch nicht so schlimm und wenn Du die Aufgabe Deiner Maschine
nicht immerzu ändern musst, geht es doch auch so gut.
Man kann ja den MC auf eine Fassung setzen und tauschen, wenn das
PRG anders aussehen soll.
Maschinensteuerungen müssen im Normalfall auch nicht so flink sein,
dass der Professor sich überschlägt.

....ist aber nur eine Meinung.

MfG Paul

Autor: Josef (Gast)
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Interpretierter Code ist wesentlich langsamer.
Zusätzlich brauchst du noch eine Software, die deinen Text in Token
übersetzt und diese mußt du wiederum ins EE bringen - wähh..
Das Compilieren finde ich nicht so schlimm. Mittels ISP ist das PRG
schnell im Controller.
Mann kann auch, wie es auch Paul schrieb, eine aufsteckbare
Controllerplatine zum Programmtausch verwenden (zB. Dil 24 -  Format
mit Atmega 8).

SG Josef

Autor: stromi (Gast)
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@an alle
haste das mal gesehen? wer sps preiswert lernen will: bestens!

http://www.muff-electronic.ch/
chip kaufen genügt, wer platinen bauen kann.
mfg
stromi

Autor: Josef (Gast)
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einfach nur megageil....

Autor: Tobi (Gast)
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Hoi@all, ich muss hier im Praktikum SPS mit Source Insight 3.5
programmieren. Leider kenn ich den Quellcode nicht und ich soll es mir
nun selber beibringen, blos wie ???
Hat jemand von euch eine deutsche Anleitung. bin am verzweifeln suche
nun schon seit 3 tagen und nur schrott bis jetzt gefunden ...

plz hlp

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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Hallo, ich kenne mich mit SPS kein bischen aus und blicke noch nicht
ganz durch. Haisst das, daß Du nun einen Erstatz einer solchen hast ?
inwieweit ist das kompatible ?  Könnte man dies als vollwertiges
Replacement für eine in einer Maschine eingebauten S7 verwenden?

Autor: LinkinPark (Gast)
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@OldBug

Ja, finde ich ne gute Idee das etwas zu vertiefen und Leitplatten
amchen zu lassen.

Autor: stromi (Gast)
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@an alle
jetzt sogar mit Uhr, I2C, und LCD-Display


wer sps preiswert lernen will: bestens!

http://www.muff-electronic.ch/
chip kaufen genügt, wer platinen bauen kann.
mfg
stromi

Autor: doofer (Gast)
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Hallo,

mal ne ganz blöde Frage, aber ich blicks einfach nicht. Was macht eine
SPS zu einer SPS. Ich meine, warum verwendet man SPSs für
Steuerungsaufgaben, was hat ist der Unterschied zu einem "reinen"
uC?

Gruß,
doofer

Autor: stromi (Gast)
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@doofer
Eine SPS, ala Siemens S5, soll einen normal sterblichen Menschen, meist
Elektriker genannt, in die Lage versetzen einen Steuerung zu
programmieren, ohne das er Assembler oder C-Programmiere sein muss.
Soll so sein.....

Autor: Thomas_v2.1 (Gast)
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@stromi
ich denke mal, es ist in Assembler ziemlich unübersichtlich, wenn nicht
sogar für einen normal Sterblichen unmöglich, eine Steuerung mit über
1000 Ein-/Ausgängen so zu programmieren.
Geschweige denn, eine Fehlersuche bei auftretenden Fehlern bei
Inbetriebnahme oder im späteren Betrieb zu lokalisieren.
Bei Siemens hast du ja die Möglichkeit in AWL zu programmieren (oder
von FUP in AWL und zurück umzuwandeln), was einem Assembler ja schon
recht nahe kommt.
Man kann so zwar schneller Programme schreiben, aber der
Übersichtlichkeit ist das meist nicht sonderlich zuträglich. Vor allem,
weil bei SPSen meist der Quellcode an den Kunden mitgeliefert wird. Und
viele Kunden haben im Pflichtenheft die Forderung nach grafischen
Funktionsplan stehen.

Thomas

Autor: doofer (Gast)
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Haha, ich glaub, ich habs kapiert.

Danke,
schlauer

Autor: Freezer86 (Gast)
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Hallo Josef.

Ist das Projekt noch aktuell?

der Threat ist leider sehr unübersichtlich geworden, finde dass aber
auch sehr interessant

Autor: Hans (Gast)
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Das von Josef ist echt gut. Wird das weiterentwickelt ?
Habe unsere ganze Firmensteuerung damit programmiert. Un es läuft und
läuft..

Hans

Autor: KoF (Gast)
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Hallo Leute

Ich hab mich mal mit Josef in verbindung gesetzt und hab mir seine
erlaubniss geholt, den Code weiter zu entwickeln.

Was bisher schon geht:
- ATmega8 statt einen Tiny2313
- GCC  (ich muss die Timer noch weiter anpassen)
- Ergänzung um RS232 Funktionalität

Was noch versucht wird / geplant wird zu implementieren
- CAN via MCP2515
- HW PWM der AVR`s
- ADC`s auslesen
- Lesen eines SPS-Programms von einem I2C eeprom (24cXX)
- mehr IO`s durch Porterweiterungen (z.B. I2C oder SPI)
- Status-LED`s (Damit man auch was zu sehn bekommt ;-)
- ...

Gerne nehme ich noch wünsche auf!
Ich kann aber noch nicht sagen, wann ich Zeit finde weiter zu arbeiten!

Autor: KoF (Gast)
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Ok, hab mir das gerade nochmal durch den Kopf gehen lassen und bin zu
folgendem Entschluss gekommen!

MCU:     ATmega32-16 DIP mit 16MHz Quarz
Inputs:  16 Stück (durch 2x 74HC595)ggf mit Optok.
Outputs: 16 Stück (durch 2x 74HC165)ggf mit Optok.
ADC:     8 ADC`s (die des AVR`s)
PWM:     2
CAN:     MCP2515
RS232:   MAX232
oder
RS485:   MAX485 (z.B. mit SNAP-Protokoll)
EEPROM:  24CXX (für späteres SPS-Programm (wichtiges ToDo))

mfg
KoF

Autor: Joline (Gast)
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Klingt interessant.

Abo

Autor: 123 (Gast)
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grafische Sps.

Vieleicht kann ja die gleiche Platine verwendet werden?

http://mikrocontroller.cco-ev.de/de/SPS-ctrl.php

Autor: Frank (Gast)
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Hallo zusammen,

weiter oben im Tread wurde die Frage gestellt, was eine SPS von einem
µC-System unterscheidet.

Ein Teil der Antwort wurde oben schon gegeben: Die einfachere
Programmierung durch "Programmierlaien" und die mittlerweile
standardisierte "Programmiersprache" mit unter anderem
Anweisungsliste und Funktionsplan (In DIN/IEC schlachmichtot gibt es
noch andere Varianten).

Der andere Teil, der eine SPS zu einer "richtigen" SPS macht ist der,
daß es auf der Hardwareseite fertige Bausteine oder Module gibt, an die
man nur die Betriebsspannung(en) anlegt und die Ein-/Ausgänge für die
zu erwartenden Spannungen ausgelegt und (meistens)entsprechend
geschützt sind. z.B. Relaisausgänge, NPN/PNP Aus- und Eingänge usw.
Das heisst, man gibt auf den Eingang die vorhandenen 24VDC oder auch
230VAC und bekommt am Ausgang eben auch die erforderlichen Spannungen
heraus, ohne daß man sich um Ein- oder Ausgangsbeschaltungen kümmern
muss.

Ich für meinen Teil finde die Idee mit der SPS-Programmierung eines µC
ist eine gute Idee. Dann muss ich nicht immer umdenken, wenn ich mal
einen programmieren will ;-)

Frank

Autor: KoF (Gast)
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Hmm... also 24V Pegel für IO, ich dachte 12! Aber Ok, dann muss ich mir
noch etwas einfallen lassen.

Wie Josef oben schon einmal erwähnt hat, so ist der Syntax an Simatic
angelehnt, aber Macrobedingt ein klein wenig verändert (zumindest
bislang).
Vielleicht bekomme ich den original Syntax zustande, wenn es mir
möglich wird, einen "mini-AWL-Parser" in meinem uC zu implementieren,
so das ich das Programm nicht mit in den AVR Flashen muss, sondern es in
ein externes EEProm (wie die I2C EEproms 24C64) drücken kann.

@123
Nein, die Platine ist
1. Komerziell und keine Codeveröffentlichung
2. Meine Ideen lassen sich nicht mit ihr umsetzen (16x In, 16x Out)
3. soweit ich sehe ist diese nicht für 24V ausgelegt
4. Wo ist denn da der Spass... Selber machen :-)

Autor: Rainer (Gast)
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Hallöchen,

hab gerade auf der ELEKTOR Webseite eine kleine mini SPS für den
Gameboy entdeckt.
(http://www.elektor.de/Default.aspx?tabid=28&year=2...)
Da werden wohl die Logikprogramme auch über I²C in nen EEprom gepackt,
so das man frei Programmieren kann, sogar im Gameboy selbst, wie es
aussieht.
(unter www.rk-tech.org gibt es die Sources zum Download)
Das schöne ist die SMS Funktion, man soll über ein angeschlossenes
Handy SMS versenden können, auf Zustände der SPS Logik.

Rainer

Autor: Jakob (Gast)
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Das von Josef ist irre gut ! Kof ich hoffe dass du da weitermachst.
Falls du Hilfe brauchst melde dich bitte.

SG Jakob

Autor: KoF (Gast)
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Momentan hab ich etwas Zeitprobleme!
Aber schick mir mal ne Mail! (King_of_Freaks(AT)ist-einmalig.de)
Ich melde mich bei dir...

Autor: Patrick S. (kof)
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So...
damit Ihr was am Wochenende zum spielen habt, hier eine einfache 
Erweiterung des Codes.
Änderungen:
1. Auf den avr-gcc portiert (bei mir 3.4.3)
2. Für Mega8
3. UART-Funktionen (senden von Zeichen, Strings, Ints & Floats (falls 
man es brauchen sollte))
4. 2 PWM`s in Hardware
5. Zähler (ähnlich wie in der Simatic S7-AWL (ZV ZR jeweils von 0 - 
999))

------

Ich habe einfach zu selten Zeit, etwas zu machen, daher bitte ich um 
Geduld mit weiteren Funktionen!
Auch ist die Software noch nicht fertig und auch ungetestet!!!
Fehler und Erweiterungen (auch Wünsche) bitte posten (und bitte nicht 
mailen)

Falls jemand eventuell die Zeit über hat, und mir eine Platine machen 
könnte,(Layout & ätzen) so würde ich mich Freuen, wenn er sich bei mir 
meldet!

Ach ja, mal so eine kleine Bitte...
ich würde gerne mal sehen, was Ihr so damit bastelt! 
Programm(beschreibung), Bilder,... machen bestimmt auch ein paar andere 
Leute darauf aufmerksam.

Ein Schönes Wochenende noch.

Autor: Lothar (Gast)
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Hallo,

super, was Ihr so bastelt. Das Thema SPS interessiert mich auch schon 
länger. Die o.g. Links sind mir auch nicht fremd. Was ich am GameBoy 
Ansatz super finde, ist die Trennung von Steuerung und I/O via I²C. 
Universeller geht es kaum, jeder steckt das ran, was er gerade braucht. 
Die einzige Hürde sind die Preise der I²C Käfer.
War nur so eine Idee (Wunschtraum), dann spar ich mir die Portierung 
;o)).

Grüßle und weiter so !!!
Lothar

Autor: Kolbert (Gast)
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Einfach nur genial !!!!

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
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Lothar:
"Die einzige Hürde sind die Preise der I²C Käfer."

Im Prinzip könnte man jene 'Käfer' durch einen Satz fertiger I2C 
Codeteile ersetzen.
Per 2313 oder ATMega8 könnte man dann sich die 'Käfer' selbst 
zusammenstellen.

Ein ATMega8 kann locker 2* 8 Bit Port abbilden, einen SRAM-Baustein, 
eine 7-Segmentansteuerung u.s.w.
Also nicht ein Mikrocontroller und 'dumme' oder teure Spezialchips, 
sondern einfach je nach Bedarf programnmiert.

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Leute,


super Sache sowas suche ich schon seit längerem.
Hab nur wenig Ahnung von dem Microzeug.

Wo bekomme ich einen Schaltplan, für entsprechend Hardware ?
Was muß ich mir für einen "Brenner" zulegen,
um den AVR beschreiben zu können ?

Wieviel Eingänge Ausgänge hat das Ding ? Oder ist das vom Controller 
Abhängig ?

Gruß

Michael

Autor: Sigint 112 (sigint)
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Hi zusammen,
  bin gerade auf den Thread gestoßen und muss sagen, daß mich das auch 
interessiert. Leider hab ich noch nie mit AWL programmier... das muss 
ich mir erstmal anschauen. Noch viel Erfolg beim programmieren und 
großes LOB für das Programm.

@Michael,
  Die entsprechende Hardware musst du dir wahrscheinlich selbst bauen. 
Wenn ich in den nächsten paar Wochen mal Zeit finde, dann werde ich mich 
mal an ein Layout setzen... das würde meinen Chef auch interessieren. 
Kann aber etwas dauern. Die Anzahl der Eingänge und Ausgänge hängt vom 
verwendeten Controller ab... Ich werd wahrscheinlich den ATtiny2313 oder 
den ATmega8 verwenden.
Zum "beschreiben" der AVRs benötigst du einen ganz einfachen Programmer. 
Ein paar Widerstände reichen für den Anfang schon aus, besser ist aber 
ein Programmer mit Treiberbausteinen.


Gruß,
  SIGINT

Autor: Juergen Roeck (stumpjumper)
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Hallo leute,
bin leider erst heute auf diesen Beitrag gestossen. Da mich das Thema 
auch interessiert möchte eben auch gerne mal meinen Senf dazugeben. Also 
ich finde den Vorschlag von KoF nicht schlecht. Vielleicht hat jemand 
von euch das letzte Elektor Sonderheft gelesen. Dort wurde eine kleine 
SPS auf Basis des ATmega32 vorgestellt. Alledings ist die Software 
anscheinend closed Source. Aber mit der Hardwarebasis kann man schon was 
anfangen. Die Idee das ganze über Eagle zu Programmieren fand ich erst 
mal auch nicht schlecht nach ain bischen rumprobieren musste ich dann 
aber feststellen dass es zu viel mehr als ein bischen ein-aus in der 
praxias nicht taugt (finde ich wenigstens).
So ein bischen C-programmieren kann ich zwar aber der absolute Crack bin 
ich nicht. Wer weiss vielleicht kriegen wir ja zusammen was auf die 
Beine.
Ein schönes WoE.

Autor: Dirk (Gast)
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Hallo zusammen...

Wer den Artikel aus der Elektor nicht kennt, hier mal das ganze, ohne 
die (meiner Meinung nach überteuerte) Zeitschrift zu kaufen:

http://www.microsps.com



Dirk

Autor: Matthias (Gast)
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Wie schon am 16.06.2007 von KoF geschrieben:
kommt nicht in Frage, da

1. -4.

Hinzu kam bei mir noch:

5. ausschliesslich mit Windows programmierbar.

Matthias

Autor: Kof (Gast)
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>>Wie schon am 16.06.2007 von KoF geschrieben:
>>kommt nicht in Frage, da

Herr Docktor, Herr Docktor!!!
Ich kann in die Zukunft sehen!!!

Interessant! Wann hat das angefangen?

Nächten Donnerstag :-P

Autor: Matthias S. (dachs)
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Kof wrote:
>>>Wie schon am 16.06.2007 von KoF geschrieben:
>>>kommt nicht in Frage, da
>
> Herr Docktor, Herr Docktor!!!
> Ich kann in die Zukunft sehen!!!
>
> Interessant! Wann hat das angefangen?
>
> Nächten Donnerstag :-P

Stimmt. 1:0

Aber der Inhalt bleibt trotzdem aktuell.

Matthias

Autor: KoF (Gast)
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Hab ich das bezweifelt? :-)

So, zurück zum Thema!

Hat jemand eventuell serielle FRAM`s die er mir zur verfügung stellen 
kann? Ich versuche einen Interpreter(mal sehen wie langsam das ganze 
dann wird) zu schreiben und da könnte ich ja den Code zwischenlagern...


by the way...
hier hat noch niemand mal gepostet, was er so schönes mit der sps gebaut 
hat. hab zwar immernoch immer wenig zeit, aber ich denke die entwicklung 
kann ich langsam nebenbei - häpchen für häpchen - machen ;-)

Autor: Frank (Gast)
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Kann man nicht genausogut den FLASH-Speicher im AVR verwenden? Egal ob 
externer FRAM/EEPROM oder interner Flash: Routinen insbesondere zum 
Speicher beschreiben (z.B. upload via RS232) braucht man doch im jeden 
Fall. Und den Speicherbereich kann man doch sicher durch ein großes 
Array (am hinteren Ende des Flash's per Linkeranweisung festgenagelt) 
realisieren?

Autor: Martin Schneider (Gast)
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Nein, extern ist viel einfacher.
Speziell serielle Speicher (SPI oder IIC-gekoppelter EEPROM oder FRAM)
werden einfach beschrieben und man muß evtl. auf den Abschluß warten.

Der interne Flash muß über gesonderte Routinen beschrieben werden,
und (im Normalfall) braucht man wenigstens zwei unabhängige Blöcke,
weil der gerade beschriebene Flash während des kompletten Vorganges
(Schreiben oder Löschen) keinerlei Lesezugriffe zuläßt - das darf
also nicht der Programmspeicher sein.

In aktuellen Megas kann man den Bootblock für die Schreibroutine
mißbrauchen.

Martin

Autor: Andreas (Gast)
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Hallo Leute,

Ich hatte mal ne sps auf den 8048 realisiert. Damals programierte
ich das Teil in S5 AWL bzw FUP. Der Editor war in quickbasic geschrieben
hatte mächtig arbeit gemacht. Aber es funzte.

Das Projekt htte ich aber angesichts der dann später in vielfalt auf
dem Markt kommenden SPSen in FI-SChaltergröße eingestampft.

Wünsch euch viel Spaß noch ;-)

nette Grüße...

Autor: H aus F (Gast)
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Andreas schrieb:
Ich hatte mal ne sps auf den 8048 realisiert. Damals programierte
ich das Teil in S5 AWL bzw FUP. Der Editor war in quickbasic geschrieben
hatte mächtig arbeit gemacht. Aber es funzte.

Ist der Basic-Code noch verfügbar, würde mich interessieren, wie so 
etwas in Basic gemacht wird. Ich kann nur Basic....heul....

Autor: Volker (Gast)
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Hallo, gerade diesen Thread gefunden bei meiner Suche nach einem in C 
programmierten Interpreter für AWL....

KoF schrieb am 15.03.2007 dass er an sowas arbeitet... gibt es das schon 
?

Ich möchte diesen Interpreter mit meinem webeib Server kombinieren um 
meinem EIB Server Logik-Funktionen, flexible Zeitsteuerung und eben 
alles, was eine SPS so kann beizubringen. Bisher kann mein Server "nur" 
die Kommunikation mit dem EIB-Bus, die Speicherung der aktuellen Werte, 
die Präsentation als Webseite und ein wenig Datenloggen mit 
Grafikausgabe... es fehlt halt die Logik.

Achja: mein Server läuft auf einem Mini-Rechner mit 300 MHz Prozessor 
aber wenig RAM und fast noch weniger solid-state Disk unter Debian 
Linux.

Autor: KoF (Gast)
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ich habe sehr schnell bemerkt, das ein echter awl-interpreter mit einem 
speicherinterface für awl-quellen und und und... für einen 8 biter echt 
problematisch wird.
den original ansatz von josef ging ja den weg, das der awl-artige code 
zur compilierung des programmcodes übersetzt wird.
ich habe aber die idee, einen echten interpreter zu schreiben, der den 
awlcode aus einer externen quelle holt und ihn dann abarbeitet.
ich denke, das ist schon eher etwas für einen arm mit etwas mehr ram.



by the way
bis der interpreter fertig ist, dauert es noch lange (da ich beruflich 
total ausgelastet bin!).

für die implementierung des interpreters arbeite ich mich momentan in 
lex und yacc ein, was aber wieder eine wissenschaft für sich ist.

Autor: Martin Schneider (Gast)
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Warum so viel Rechenleistung?

An anderer Stelle hier im Forum gibt es doch auch den Basic-Atmel,
der Programme aus einem EEPROM abarbeitet -
prinzipiell sollte das doch dann auch mit AWL möglich sein?

Ahoi, Martin

Autor: KoF (Gast)
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hmm...
also wir (meine arbeitgeberfirma) schreibt programme von zig-tausenden 
opperationen und hat eine aykluszeit von <10ms ;-)

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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Hallo,
Also bei meinem System das sicherlich langsamer war (8048)
hatte ich eine Token-abarbeitung. Das Compilieren erledidte
eine in Quickbasic(nicht lachen)geschriebene SOftware.
Der Steuerrechner holte sich einen sps-opcode(1BYte fürs erste)
aus dem eeprom(paralleles)und verzweigte indirekt adressiert,
lud wenn nötig ein bis zei Byte nach und arbeitete dies ab.
Ich kann mir vorstellen, daß soetwas auf nem 100MHz 1clock
Rechner auch sehr schnell läuft.

Man kann ja das programm in einem seriellen eepromm speichern,
bei Programmstart ins externe Ram laden und von dort ausführen.


Gruß

Andreas

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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Hallo

@K aus F

wie man sowas macht...? in dem man 3000 Programmzeilen tippt. ;-)

Ist noch verfügbar. Aber ich habe fast 10 Jahre nix mehr mit gemacht
und muß erst gucken was für euch interessant ist.
Einige wollen ja unbedingd C pompilieren.
Wie das ein "einfacher" Elektriker dann ändern kann, ist die andere 
Frage.

Ich hatte eine IDE programmiert. Quickbasic verfügt allerdings über
Funktionen und Subroutines, so daß ich den reinen S5 Übersetzer
rauslösen könnte.Diesen dann als exe abspeichern.
Für die Übertragung ein eigenes exe Programm.
Mit der MIDE könnte man dann auch S5 Programmieren. ;-)

Gruß

Andreas




Autor: KoF (Gast)
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Was für befehle müsste ein SPS-Arigers uC-Programm euere Meinung nach 
bereit stellen?

Klar sind solche Sachen wie (an AWL orientiert): 
L,T,S,R,=,U,UN,O,ON,X,XN,ZV,ZR in meiner Idee drinne,
aber der volle Umfang von AWL währe zu groß.
Daher ist meine Frage an euch, was für Funktionen sehr oft von euch 
gebraucht werden.
Braucht ihr z.B. unbedingt Rechenoperationen und Fließkommazahlen, oder 
reichen Ganzzahlen,...

Für Ideen und Anregungen bin ich dankbar.

Autor: KoF (Gast)
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Aja, nur noch einmal zum verständnis.
Ich will von dem C-Code-Compilieren weg!
Ich will einen Interpreter und einen Compiler schreiben.
Der Compiler soll das AWL-Artige Program in eine Zwischensprache 
übersetzten und der Interpreter (der auf dem uC sitzt) soll dann diese 
Zwischensprache abarbeiten, so das der uC nur einmal mit einer "VM" 
versehen werden muss und das Auszuführende Program (in der 
Zwischensprache) einfach dazugeladen wird (von z.B. externer Quelle)

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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Hallo nochmal.
Also ich hätte da noch ein paar Ideen zur steigerung der
Flexibilität.
ABer mal ne andere Frage:

hat überhaupt jemand Interresse an ein SPS-step5 interpreter/compiler?


Gruß
Andi

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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uuups

@ KoF
ich hatte dein letzten Beitrag übersehen.

genau so etwas habe ich vor ungefähr 10 jahren gemacht.
vielleicht sollten wir uns kurzschließen, damit das kompatibel wird!

ich meine die OP Codes.

mein system lief auf 8048. nun gut.
mit der portierung nach 8051 hab ich begonnen. ist fast abgeschlossen.

Also wäre es doch dchlau wenn du das für den avr machst.

was den compiler angeht, der läuft unter dos (winfenster?)
sollte ich mal hier die vorgaben posten?
Ich will dir um Gotteswillen nix vorschreiben.
kannst du C ? und das unter Linux?

würde gerne zusammenarbeiten-
Was hälst du davon??

gruß
Andi

das anhängsel ist trotz .doc keine winword datei.

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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hm. muß noch mal üben ..

die datei:

                       Dokumentation MP129
.OP
        I. Programm-Codes:
                P0      NOP 0                Keine Operationsausfürung
                P1      U Operand...
                P2      O Operand...
                P3      U(
                P4      O(
                P5      )
                P6      S Operand...
                P7      R Operand...
                P8      = Operand...
                P9      UBD  Unbedingd 0/1 auch VKE abhängigkeit der L/T 
Bef.
                P10     SE T...
                P11     SA T...
                P12     ZV Z...
                P13     ZR Z...
                P14     SZ...
                P15     RZ...
                P16     BE                    Baustein-Ende
                P17     UN Operand...
                P18     ON Operand...
                P19     RES
                P20     RES
                P21     L KF 0-255            Konstande laden
                P22     L KT 0-255.0-3        Timerwert laden
                P23     L    EB/AB/MB/Z/T/SYS Bereich laden
                P24     LC   EB/AB/MB/Z/T/SYS Bereich BCD codiert laden
                P25     T    EB/AB/MB/Z/T/SYS In Bereich transferieren
                P26     =F   Akku 1/Akku 2    Vergleich
                P27     <F   Akku 1/Akku 2    Vergleich
                P28     >F   Akku 1/Akku 2    Vergleich
                P29     +F   Akku 1/Akku 2    Addition
                P30     -F   Akku 1/Akku 2    Subtraktion
                P31     SL   MW               Links-schieben eines 
MW(*2)

        II.Speicher-Bereiche:
                0-7     Registerbänke
                8-15    Stack bei 4 Call`s
                16      U( / O( Flag`s
                17-19   Zeit-Hilfsregister
                20      Akku 1
                21      Akku 2
                22      Flankenspeicher-Zeiten  0-7
                23-30   Zeitwerte               0-7
                31      Flankenspeicher-Zähler  0-7
                32-39   Z„hlerinhalt            0-7
                40      High adress
                41      low adress bei Sprung
                42      high adress bei Sprung
                43      Reserve System
                44      Zeit-Ausgangs-Byte
                45      Zähler-Ausgangs-Byte
                46-53   PAE        8 Bytes
                54-61   PAA        8 Bytes
                62-93   Merker    32 Bytes nicht flchtig
                94-125  Merker    32 Bytes flchtig
                126 Res. für Bus-Sys
                127 Res. für Bus-System



        III.Register wärend des Zyklusablaufes
                R0      Hilfsregister für indirekte Adressierung
                R1      Zeiger auf low SPS-Adresse
                R2,R3   Hifsregister für Logik und interne Schiebereien
                R4      Akku 2
                R5      Akku 1
                R6      Zeitimpulse/System
                R7      VKE               Bit 0 = aktuelle Klammerebene

Autor: KoF (Gast)
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Super.
Magst du mir mal deine Mail-Adresse zwecks absprache geben?

Autor: Susi (Gast)
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Also das von Josef ist grenzgenial. Es gibt natürlich sehr gute andere 
Vorschläge, aber das SPS-Betriebssystem ist vom Aufwand, 
Geschwindigkeit, Portierbarkeit, Erweiterbarkeit usw unschlagbar ! Ich 
habe es auf einem Tiny 13 eingesetzt und es läuft supi. Ein quasi 
Multitaskingsystem. Bravo Josef
und natürlich auch an die anderen Autoren !



Schöne Grüße Susi

Autor: Susi (Gast)
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Kann man diesen Josef nicht ausfindig machen ? Er könnte sicher 
wertvolle
Inputs geben. Also : Josef bitte melden !

SG Susi

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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KoF

gerne können wir kommunizieren, aber ich kann deinen Namen nicht
anklicken, vermutlich weil nur als Gast angemeldet bist oder so.
du kannst mir deine geben dann schreib ich dir zurück.

wenn das hier nicht möglich ist,ohne daß die addi von jedem eingesehen
werden kann,dann müssen wir ne zeit ausmachen und in irgend einen
chat gehen.

Ich hab schon Tage jetzt gesessen und das auf 8051 umgestrickt.

Wie du vielleicht siehst,ist der interne Speicher bis zum Rand voll.

Ich wollte das nach wie vor mit internen Ram erledigen,weil man da
dann ein Minisystem mit nem 2051 machen kann. Aktuell hat mein Kern
ca 1400 Bytes. Allerdings ist die kommunikation noch die alte vom 8048.
hier werden die Daten 4-Bit weise(alter Parallelport) übertragen.

wegen timer init:
kann man mit 9607 Baut leben,oder gibt es da Schwierigkeiten?

öffne keine datei von mir,ich hab im moment trojanerprobleme.

man kann ja hier posten und mit cut u. paste arbeiten.

grüße freundlichst

Andi

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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@ KoF

Hallo nochmal,
 es gibt noch nicht viel neues. Bin noch am optimieren.

hier habe ich ne mailaddy angelegt, daß du mir schreiben kannst.

akrieger_de ät gmx.de

wie du das ät ersetzt ist denke ich klar.

Gruß

Andi

Autor: Klaus Löwenhagen (Firma: klsys IT-Solutions) (kloewenhagen)
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Josef wrote:
> Hi !
>
> Habe wie versprochen ein SPS Betriebssystem für die AVRs programmiert.
> Funktioniert super. Stromstoßschalter, Wischer ,Timer alles da.
>
>
> Schöne Grüße Josef

Hi Josef,

ich habe Deinen Thread mitgelesen und habe gleich eine Frage zur SPS. 
Ich versuche eine Steuerung von 4 BL-Motoren in einem MicoKopter Projekt 
umzusetzen.

Ich würde gerne Features wie Kompass und GPS mit einbauen.

Wenn ich eine SPS (co) nehme was benötige ich noch? Ich hatte einmal 
etwas von EAGLE als Vollversion gehört. Worin besteht der Unterschied 
zur SPS (nc) Worin liegen die Einschränkungen?

Über feedback würde ich mich freuen

Beste Grüße
Klaus

Autor: KoF (Gast)
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Hallo Klaus,

Josef hat sich schon ~3,5 Jahre nicht mehr zu Wort gemeldet - aber ich 
habe das Projekt etwas (mit seiner Erlaubnis) erweitert.

Deine Fragestellung ist mir nicht ganz klar, aber ich denke mit der 
Eagle-Geschichte meinst du 
http://www.mikrocontroller.com/de_sps/microsps.php

Die habe ein "Produkt" entwickelt, bei dem du zwar mit Eagle das 
SPS-Programm in Form von Logikfunktionen ändern kannst, aber die 
eigentliche Firmware halten sie unter verschluss.

Diese hier hingegen kannst du in Code erhalten und beliebig erweitern.
Sie ist zwar (noch)nicht so schön zu bedienen, bietet aber mindestens 
genausoviele Einsatzmöglichkeiten.

Aber bitte formuliere deine Frage nochmal neu und genauer ;-)

mfg
KoF

Autor: Klaus Löwenhagen (Firma: klsys IT-Solutions) (kloewenhagen)
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Hallo KoF,

also ich arbeite zur Zeit an einem Projekt in dem ich eine SPS einsetzen 
muss. Nun habe ich in meinen Recherchen herausgefunden das es zwei SPS 
Systeme gibt. CO und NC. Da ich besondere Funktionalitäten in mein 
Projekt mit aufnehmen möchte (Kompaß und GPS) denke ich ich muß die CO - 
SPS Lizenz einsetzen.

Dann habe ich aber erfahren das ich diese nur in Verbindung mit einer 
EAGLE Vollversion und Bootloader betreiben darf.

Da ich als Entwickler aus einem ganz anderen Bereich komme sind mir 
diese Dinge erst einmal fremd und ich benötige Infos und Untestützung.

Also Konkret geht es um ein Fluggerät (Quadkopter) der neben BL 
(brushless Motoersteuerung) auch noch einen Kompass und GPS bekommen 
soll. Ziel ist es eine Wegpunktspeicherung - die er dann abfliegen soll.

Da sie SPS nc nur die BL-Steuerung und Gyroscope regelt brauche ich eine 
Erweiterung für Kompass und GPS Daten.

Bei Fragen kannst Du mich auch mobil erreichen

unter 0172 2317903 könnten wir uns austauschen.


Genau, diese Steuerung von I.Busker meine ich.
Kannst Du mich einmal dazu Informieren oder wäre es besser mit I.Busker 
in direktem Konatkt zu stehen

Beste Grüße
Klaus Löwenhagen

Autor: Patrick S. (kof)
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Ich glaube, das für solch eine Aufgabe eine SPS etwas unpassend ist.
Eventuell sollte man hierfür eine eigene Software und ein eigenes 
Mikrocontrollersystem aufsetzten.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du so(oooo) von der Materie 
keine große Ahnung, oder? - Weil etwas Wissen schon dafür von Nöten ist!

Kannst dich ja mal bei mir melden ;-)

Autor: Josef (Gast)
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Wollte nur sagen: Ich lebe !

Schöne Grüße Josef

Autor: Patrick S. (kof)
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Josef wrote:
> Wollte nur sagen: Ich lebe !
>
> Schöne Grüße Josef

Hey, schön zu hören :) aber das projekt ist scheinbar tot.
Hab lange an einem Parser für Bitoperationen gebastelt (zielplatform 
u.a. ARM7), aber der ist nie fertig geworden... das ganze soll portabel 
sein und das Programm soll nun nicht mehr "mit-kompiliert" werden 
sondern aus einem Speicher ausgelesen werden.
Ich denke, ich starte in der nächsten Zeit nochmal neu durch.

Ideen und Anregungen sind willkommen ;)

So und nun gute Nacht

Autor: Josef (Gast)
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Projekt lebt. Momentan sind die Anforderungen an die Software aber sehr 
hoch, so dass ich eine Mischung aus C und AWL machen muß.


SG Josef

Autor: Patrick S. (kof)
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Hmm, wie hast du es denn erweitern müssen?
Auch so in der Art wie ich?

Autor: Josef (Gast)
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Wie hast du es gemacht ? Ich fahre jetzt in AWL und C gleichzeitig auf 
48 Atmegas 128CAN (Hausleitsystem). Konventionelles SPSen scheiden aus 
weil zu teuer und zu umständlich. Dazu noch Profilab als Steuerzentrale 
und Visualisierung mit E-Mail-Benachrichtigungen, Schreiber, TCPIP usw.
Auf den AVR-CAN-Knoten laufen die SPS Macros im Programmcode mit C 
gemischt.
Läuft alles sehr gut und stabil.


Schöne Grüße Josef

Autor: Patrick S. (kof)
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Wie habe ich es gemacht...
Nun ja, ich habe mir einen recht primitiven Token Parser geschrieben (um 
ehrlich zu sein mehrere, da sie nie so ganz das machten, was ich wollte) 
aber das war nicht so erfolgreich, warum ich anfing (auch mehrere) Byte 
Interpreter zu schreiben. Aktuell läuft kein einziger, aber ich will 
wieder (einmal) neu auf Basis eines Byteinterpreters ansetzten. 
Diesesmal auch mit Funktionsblöcken, die mir bislang noch recht große 
Probleme bereiteten.

Zusätzlich will ich die Hardware möglichst abstrackt halten, um mich 
nicht auf einen Mikrocontroller festzufahren.

Aber was hast du weiterhin gemacht?
Bist du bei blanker Bitoperation geblieben, oder hast du auch BYTE oder 
(D)WORD Operationen implementiert?

Darf ich dich eventuell um einblick in den code bitten?

Autor: Mario (Gast)
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hi
hoffe das liest noch irgentwer

ich hab das hier gelesen und möchte einen vorschlag machen für einen 
Interpreter

wie wäre es diesen ungefähr so zu realistieren


4 byteblöcke von irgentwo lesen z.B. Flash EEPROM oder ner SD Karte

if abragen:
ist das 2te zeichen M0 dann ist   *ziel = M0
*ziel ist ein zeiger auf eine andere Variable
wenn das zeichen A0 ist dann  *ziel = A0
.....

3tes und 4tes byte in 16 bit variable (wert) schreiben

if abfragen:
ist erstes byte U => aufruf unterprogamm U ( *zeit,wert)
....

man müsst halt für jede variable und jede funktion eine if abfrage 
machen
aber man könnte das vorhandene programm nutzen

das ganze leuft dann in einer schleife die dann immer die nächsten 4 
byte liest und verarbeitet

was haltet ihr davon?

mario

Autor: Gast (Gast)
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Hallo,

Habe hier einen MC5 (Step5) Interpreter der bis auf Substitution (xyz=) 
fast komplett ist. Bei ernsthaftem Interesse an einer Mitarbeit (ist in 
C geschrieben braucht auf einem AVR derzeit ca. 14K Flash + 200 Byte Ram 
/ pro MC5 Anweisung gehen bei 8MHz ca. 20uS drauf) dann meldet euch. Die 
Quellen hier zu veröffentlichen macht noch keinen Sinn, dazu ist das 
Teil noch nicht genug getestet. Aber wie gesagt bei Intresse an einer 
Mitarbeit meldet euch.

MfG

Autor: Sven K. (Gast)
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Hi,

ich hätte Interesse. Wie genau stellst Du Dir eine Mitarbeit vor ?
Ich könnte einige Tests durchführen , da ich eine SPS Hardware schon 
aufgebaut habe. (AVR + MCP2515 CAN-BUS)

Zur Zeit habe ich die Steuerung direkt in C programmiert,
aber das soll in Zukunft auch mit Interpreter laufen.
Würde mich über eine Rückmeldung freuen.

Gruß Sven

P.S.: mail sven.kasemann äat web DOTT de

Autor: Gast (Gast)
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Hallo,

> ich hätte Interesse. Wie genau stellst Du Dir eine Mitarbeit vor ?
daran rätsele ich auch noch rum.

Ein Interpreter alleine nützt nichts, er braucht ein Zuhause. Dieses 
wäre eine virtuelle CPU (Verwaltung des SPS Programms, Bereitstellung 
der Peripherie Abbilder usw.) Diese CPU wiederum wohnt in einem 
virtuellen AG, das dann die Ansteuerung der Hardware übernimmt. All 
diese Dinge sind in Software zu erledigen. Hier kann man Schnittstellen 
definieren um die Aufgaben zu verteilen. Eine dicke Frage stellt sich 
jedoch: wie koordiniert man das Ganze.

MfG

Autor: Gast (Gast)
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Nachtrag:
kennt jemand einen Step5 Assembler oder irgendetwas mit dem man aus 
einer *.s5d Datei Bausteine extrahieren/generieren kann so das diese im 
Binärformat vorliegen? Das rumwühlen in den Operationslisten zur 
Erstellung von Testprogrammen ist doch sehr mühsam.

MfG

Autor: Ralf L.K. (Gast)
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http://www.ulrich.perwass.de/upsps4/upsps401.htm

Ich kenne mich nur rudimentär mit der SPS aus.

Allerdings gibt es meiner Erinnerung nach Simulationssoftware deren 
Daten auch exportierbar sind.

Autor: Gast (Gast)
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Hallo,

ein Virtuelles AG könnte in etwa so (Anhang) in Module aufgeteilt 
werden.

Autor: W. Trost (Gast)
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Hallo zusammen

Ich bin gerade dabei mir in C diverse Routinen
zusammenzustricken um SPS-Basisfunktionen (Blinken,
verzögertes Ein-/Ausschalten, RS-FF, usw.) auf einem
µController nachzubilden

Dazu würde ich mich gerne von bereits Vorhandenem
inspirieren lassen - bin für jede Art von Info, Source usw.
an wt@trotek.de dankbar

Servus
 Walter

Autor: Ralf L.K. (Gast)
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"Dazu würde ich mich gerne von bereits Vorhandenem
inspirieren lassen - bin für jede Art von Info, Source usw.
an wt@trotek.de dankbar"

a) s. oben - Simulator

b) Ich könnte mir vorstellen dass ein Atmega32 in seinem 1k EEROM locker 
genug Platz hat um SPS-Code für Interpreter zur Verfügung zu stellen.
Und dazu 1 bis 1,5k RAM zum editieren.

Ein Atmega32 mit Bootlader und SPS-Firmware, die einfache & veränderbare 
SPS bearbeitet wäre recht universell verwendbar.
Vielleicht interessant auch eine Kopplung mit AVR NET-I/O damit jenes 
Board 'selbständig' kleine Aufgaben erledigen kann.

Autor: gast (Gast)
Datum:

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Also ich finde dieses Projekt sehr interessant. Angeblich kann man das 
Steuerprogramm als C-Quellcode ausgeben lassen um ihn dann in sein 
C-Programm einzufügen.

http://www.cq.cx/ladder-de.html

Autor: Tealk (Gast)
Datum:

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also ich wollte mal nachfragen ob man das programm eigentlich nun 
irgendwo bekommen kann?

Autor: RaZoR1337 (Gast)
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Ja! Ich weiß! Der thread ist schon über ein Jahr alt. Aber ich frage 
trozdem ;-)

Gibt es eine Aktuelle weiterentwicklung davon?
Ich beschäftige mich gerade Privat mit Automatisierungstechik und da ich 
keinen Geldschisser im Keller sitzen habe, suche ich eine günstige 
alternative. Und die hab ich ja wohl hier gefunden :D

MfG
RaZoR

Autor: Stefan (Gast)
Datum:

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Hallo,

evlt. hilft dir auch der folgende Beitrag...

Beitrag "MySPS: SPS mit ATmega8/16/32"

Gruß
Stefan

Autor: Steffen (Gast)
Datum:

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Oder auch mal hier schauen: http://cq.cx/ladder-de.html

Autor: Josef (Gast)
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Wollte nur sagen: Ich lebe immer noch !

Schöne Grüße Josef

Autor: nix und nul (nixundnul)
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Als Anwender S 5, S 7 und aber open-source-Begeisterter habe ich 
folgendes hinzuzufügen:

ich fände es sehr interessant, eine lizenzfreie SPS zu haben, aber das 
Projekt ist für einen einzelnen, vielleicht als Wochenend-Bastelei 
einfach zu groß. Um Industrie-fähig zu sein wird folgendes gebraucht:

Software:
1. PC-Programmierung in KOP, FUP, AWL. Im Studium damals sagte mein 
Prof: Die Ingenieure programmieren in AWL, Facharbeiter in FUP, und wer 
in KOP programmiert kann ich gar nicht ausdrücken. Meine Praxis ist 
aber, daß ich das Programm auch nachts um 3 an der Maschine in 5 Meter 
Entfernung zum PC (online-Betrieb) noch lesen kann. Das ist bei langen 
Listen von o on o u un( undsoweiter nicht der Fall. Für mich (und 
international) ist KOP (ladder-logic) sehr wichtig, FUP kann auch 
wichtig sein und AWL nur für Wort-Verarbeitung. Eventuell könnte der PC 
das in C übersetzen, dann über avr-gcc. Sollte aber alles in einer IDE 
zusammengefaßt werden.
2. Unbedingt nötig ist, Merker online auslesen oder Programm online 
anschauen zu können. Das heißt, die Verbindungen in KOP,FUP markieren 
sich farblich, wenn dort eine "1" ist. Damit kann man die Initiatoren 
der Maschine beobachten, Zwischenergebnisse und die Schaltausgänge.
3. Unbedingt nötig ist, bei laufender Anlage das Programm ändern zu 
können. Da ist dann nix mehr mit ISP-Schnittstelle. Ich meine das echt 
so, daß die SPS die Maschine steuert und gleichzeitig eine neue 
Programm-Version runtergeladen wird, die dann übergangslos weiter 
verwendet wird. Das bedeutet: Der Programm-Speicher ist in Segmente 
aufgeteilt, die jeder ein Teil aufnehmen können (OB, PB, FB). Bei einer 
Änderung schreibt der bootloader das neue Programm in einen freies 
Segment, und ruft es im nächsten Zyklus anstatt des alten auf. Das 
heißt, daß die Programme so übersetzt sein müssen, daß sie in jedem 
Segment laufen können (nur relative Sprünge). Letztlich weiß der PC beim 
Übersetzen nicht mehr, in welchem Segment das Programm läuft, das 
entscheidet der bootloader selbständig. Genauso ist, daß die 
Daten-Adressen bei der Programmeingabe fest eingegeben werden müssen 
(Zuordnungsliste), der Compiler darf die Variablen nicht verschieben. 
Denn nach einer Programm-Änderung muß der Zustand der Zähler, Zeiten und 
Merker genauso weiter behalten werden. Stelle Dir vor, das Werkstück ist 
halb bearbeitet, Anpreß-Zeiten müssen trotz Programm-Download 
eingehalten werden. Manchmal ist es ein längerer Prozess mit viel 
Ausschuß, an einer Maschine einen Kaltstart zu machen. Und wenn Du einen 
Bottich voll Chemie-Suppe hast, kannst Du den auch nicht einfach mal so 
auskippen, weil der Herr Programmierer das so wünscht. "Echtzeit" 
braucht nicht schnell zu sein, muß aber immer die benötigte 
Reaktionszeit garantieren.
4. Es müssen vom Betriebssystem Zeit-Bits zur Verfügung gestellt werden. 
Ich setze ein Bit und mit einer Einschaltverzögerung von x (x= 20ms .. 
600 s) wird das Ausgangs-Bit nachgeführt.
In der Bit-Verarbeitung könnte es für den AVR gut sein, die 
Verknüpfungen byte-weise zu tun. also Eingang "1", das Betriebssystem 
macht daraus "char merker = 0xff", Eingang "0" wäre "char merker = 
0x00". Ist eine Verschwendung von je 7 Bit, aber scheint mir dann ein 
besseres Assembler zu geben. SPS haben eigentlich einen 
Spezial-Prozessor als ASIC. Das kann man hier in GNU-Lizenz nicht haben. 
Auch ein FPGA würde das zu sehr verkomplizieren.
5. Bei Zykluszeit-Überschreitungen oder anderen Notfällen ist fail-safe 
Verhalten notwendig. Also alle Ausgänge aus.
6. Vorhandene PC-Umgebungen (codesys und andere) sind wahrscheinlich 
kostenpflichtig. Aber wenn sie nicht open source sind, ist hier keine 
Erweiterung oder Anpassung möglich. Da wird man dann unter GNU-Lizenz 
neu aufsetzen müssen.
7. PC-Software auch unter Linux, sonst mache ich nicht mit :-)

Hardware:
1. Hardware skalierbar. Natürlich sind da jeweils verschiedene 
Betriebssystem-Varianten nötig. a.) ein ATm8, entsprechend vielleicht 
einer S7-Logo, b.) ein ATm644 entsprechend der S7-200 und c.) noch was 
größeres entspr. S7-300. Weiter mag ich nicht denken.
2. Ein-ausgabe-Erweiterungen bei a.) parallel, b.) und c.) ein serieller 
Rückwand-bus. Analog-E oder A, eventuell auch Module mit eigener CPU wie 
Schrittmotor-Treiber. Layouts natürlich auch auf GNU-Lizenz. Wenn 
Hersteller dann Leiterplatten, oder Bausätze oder Fertiggeräte 
verkaufen, solls recht so sein.
3. Digitale E/A mit Optokoppler, 24V plusschaltend, Ausgänge 
kurzschlußfest, jeweils mit LED. vielleicht auch eine Variante mit 
230VAC und Relais. In USA hat man gern minusschaltend.
4. Programmierschnittstelle für den Anfang über USB-seriell Adapter, 
wahlweise auch FTD232, vllt auch soft-USB im Betriebssystem.
5. Visualisierung: Textdisplays wie 2x16 Zeichen mit Tasten müssen 
anschließbar sein. Die brauchen eigene CPU. Das display schaut in die 
SPS und holt sich die Parameter, oder setzt die Bits der SPS, die in 
seinem eigenen Projekt benannt sind. Natürlich muß es auch eine 
PC-Software geben, die die Gestaltung der Texte ermöglicht. Grafiken, 
Farbe, Touchscreen sind bei c.) üblich.
6. bei c.) ist auch an Erweiterungskarten für Bussysteme wie ASi, 
Profibus, Interbus zu denken. Da gibt es dann wahrscheinlich 
Lizenzgebühren, den Zeit-Aufwand mag ich nicht einschätzen.

Projektmanagement:
1. das wird wohl nicht einfach als Thread hier ablaufen können. Vllt 
über yahoo-workgroups.
2. Doku wird auch gebraucht, für den Anwender, in verschiedenen 
Sprachen.
3. auf jeden Punkt wären mehrere Entwickler anzusetzen, damit es nicht 
einschläft.
4. ein Ober-Aufpasser ist nötig, der den Freiwilligen bei Bedarf die 
Seele streichelt.

Schluss.
In diesem Stil könnte ich mir vorstellen, daß eine GNU-SPS Entwicklung 
Erfolg hat. Man kann klein anfangen, sollte sich aber bewußt sein, daß 
im Lauf der Zeit alles beisammen sein muß. In DE wird der Erfolg wohl 
bei Bastelprojekten in der Berufsausbildung(Betrieb) beginnen, an 
kleineren Automations-Vorrichtungen dann in die Produktionssteuerung 
eingesetzt.
Wie man den Aufwand leisten kann, weiß ich aber nicht. Und mit weniger 
Leistung wird wohl kein Erfolg da sein.
Im Niedriglohn-Ausland denke ich, kommt eher der Einsatz. Andererseits 
gibt es auch ein Linux, das auf freiwilliger Basis entstand und dasselbe 
leistet, wie ein milliardenschweres Produkt eines anderen Herstellers. 
(mir fehlt nichts). also, klein anfangen ist gut. Ein interessanterer 
Einstiegspunkt ist aber, einen bootloader zu modifizieren daß auch 
Programm-Download in die laufende Maschine erfolgen kann. Die Sprache 
ergibt sich dann von selbst.

Autor: KArlu (Gast)
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Ist jemand weitergekommen bei diesem Projekt?

Autor: Dertu (Gast)
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Würde mich auch interessieren.

Autor: Ersan G. (ersan)
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Hi, bin durch zufall hier drauf gestoßen.

Also ich hab auf basis des STM32F407 eine industrielle Steuerung mit 
Ethernet, 24V galvanisch getrennte  8DE/16DA und 12bit 6AE, 2AA 
entwickelt. Ertweierungsmodule werden per CAN oder Modbus angeschlossen. 
Ja hab sogar ein Anybus Modul dran mit dem ich das Profinet und Profibus 
realisere.

Programmieren tue ich es aber momentan in C/C++.
Ich hab jetzt mal angefangen eine Abstraction Layer zu schreiben mit der 
man dann mittels C# Programm sein "logischen Ablaufplan" in FUP 
erstellen kann. der generierte Code kann dann aufs externe Flash geladen 
werden.

Ich bin gerade dabei ein HMI dafür zu bauen und selbstverständlich muss 
am FUP Programm-Editor noch weiter gemacht werden und wird dann in einem 
Task abgearbeitet (RTOS).

Wobei ich jetzt schon die Idee austeste die SPS via Webinterface (HTML5 
& CGI) programmierbar zu machen, dann braucht man keine Software außer 
man "ver-flasht" sich.

Falls da jemand lust drauf hat mir unter die Arme zu greifen, ich bin 27 
Jahre alt und hab leider wie Ihr auch nich viel Zeit um das nebenher 
offen für alle zu machen.

Das PCB ist übrigens in der neusten Revision letztens durch den "TÜV 
:-)" gekommen also EMV technische Zulassung.

Die Selbsttestroutinen von ST sind auch integriert und der Prüfer war 
glücklich mit.

BTW:
Ich glaube kaum das jemand das einfach mal GNU open source macht, wenn 
da zuvor 500 Stunden arbeit investiert wurden. Irgendwie sollte man 
schon entlohnt werden.

In den aktuellen Siemens Steuerungen sitzt ein TI drin, dort läuft die 
Step7 Runtime.
Bei Beckhoff sitzt irgendwas drin, wo wiederum die CoDeSys Runtime 
instlalliert ist. Die runtime kostet Geld für den hersteller. Die 
Codesys Software nicht.
Es gibt auch Speed7 Chips mit denem man dann via Step7 Programmieren 
kann.

Autor: chris (Gast)
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Vielleicht wäre auch das eine Alternative zur SPS:

http://www.elektronik-labor.de/Lernpakete/TPS/Hand...

Es gibt hier im MC-Netz auch einige AVR-Derivate.

Autor: Karli (Gast)
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Wir reden hier von Interpreter bzw. Parser.
@Autor: chris (Gast) : Kennst du dich mit der Materie des TO aus?

Autor: Ersan G. (ersan)
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@chris ... ich programmiere parallelisierte anwendungen auf nem arm 
cortex und will ein SPS Parser entwickeln ... wie kann mir jetzt dein 
Franzis Lernpaket dabei helfen?

"Verwendung von Schraubklemmen
Zur Verbindung mit externen Baugruppen wie Leistungstreibern, 
Relaistreibern oder Optokopplern können auch die Pfostenstecker 
verwendet werden, wobei wahlweise gerade oder gewinkelte Typen 
eingesetzt werden können."




OHH ich sehe ;)

Autor: ek13 (Gast)
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Vor ein paar Jahren hieß das bei PIC's >Parsic<  und das war ähnlich 
super genial
Gruß

Autor: Karli (Gast)
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@Ersan G. :
Kannst du mal einige Fotos deiner Platine mit/ohne Gehäuse posten?
Währe sehr interresant.

Autor: Ersan G. (ersan)
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Angehängte Dateien:

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Hi,
ja hier haste eins, werde aber keine Detailbilder hochladen.

Die Platine hat kein eigenes Gehäuse sondern sitzt in einem 
Spritzwassergeschützten Schränkle.

Sorry wegen den Farben, hatte noch nen Filter an.

Wie gesagt, man könnte auch gerne in Form einer Kooperation zusammen 
dran arbeiten, das Derivat mit aktuellen Prozesser (2MB Flash und 
180mhz) ist noch bei der Bestückung.
Ich hab jetzt noch Profinet, Profibus-DP und EtherCat via seperater 
Aufsteckplatine integriert.

Leider ist das externe Flash zu klein mit 4Mbyte, muss in jedem Fall 
noch ein zusätzliches SPI Flash mit mind. 64MB dazulegen, die Daten des 
Webserver passen sonst nicht drauf.

VG.

Autor: Erfus (Gast)
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Währe doch schön, so ein Projekt OpenSource zu machen, oder?
Dann kann jeder weiterentwickeln, und eine Sammelbestellung von 
Platinen,usw würde über dich laufen. Dann würde deine Arbeit auch 
entlohnt.

Autor: Ersan (Gast)
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Hi,
gerne kann das bestückte und getestete PCB über mich bezogen werden, 
samt einfachen Schaltplan und Projektdatei für Eclipse/Anleitung. EAGLE 
Layout und PCB Design würde ich nicht rausgeben weil es einfach nicht 
nachvollziehbar ist wer es dann einsetzt.
Die open source License müsste so ausschauen das aber wirklich alles 
OpenSource bleibt falls es auf dieser Plattform läuft.

Oder was meinst du?

Autor: Ratuilo (Gast)
Datum:

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@Ersan G. : Welcher Prozessor wird da verwendet?
In welcher Sprache wird "das Teil" programmiert? Grafisch?

Autor: Helmut H. (der_andere)
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ek13 schrieb:
> Vor ein paar Jahren hieß das bei PIC's >Parsic<  und das war
> ähnlich
> super genial
> Gruß

Für alle die Parsic geliebt haben: etwas ähnliches mit fertiger Hardware 
incl Modbus TCP und einer Webfront ist Pokey57E.

Das Potential ist nicht so ohne weiteres zu erkennen ;-)

http://www.poscope.com/pokeys56e

Man muß sich die PotBlock Software dazu in den µP und PC laden, 
simulieren geht zwar nur mit der Hardware, weil online, aber man kann 
die Leistungsfähigkeit schon erkennen.

http://www.poscope.com/productattachments/index/do...

Einiges an Infos steht hier:

http://www.ip-symcon.de/wiki/Hardwarenews-Liste

Bei Fragen dazu: mit 1Wire, PWM, analoge Sensoren, I2C, Modbus TCP und 
anders, auch im IPSymcon-Forum stehen Tipps.

Gruß Helmut

Autor: Ersan (Gast)
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Stm32F4  und in ner neuen Version ein Ti Am335x
Zum programmieren gibts noch keine Software die wollte ich ja webbasiert 
machen oder mit QT.

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