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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ARM STM32F103 Cortex M3 Board + Linux


Autor: Jörg (Gast)
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Hallo alle zusammen..

Ich habe vor, nachdem ich lange genug mit AVRs "herrumgedümpelt" bin, 
auf ARMs umzusteigen.

Nun habe ich soviele verschiedene Sachen gelesen, bin irgendwie 
durcheinander.

Was ich in Erfahrung gebracht habe, ist, dass in Cortex M3 wohl die 
Zukunft liegt, ich werde mich deshalb warscheinlich auch in diese 
Richtung orientieren.

Nun habe ich hier ein schönes Board gefunden:
http://www.steitec.de/stm32f103-cortex-board-p-46.html

Ich wollte zum einen wissen, ob damit schon jemand Erfahrung gemacht 
hat, der Preis ist wirklich unschlagbar.

Aber viel wichtiger ist für mich die Frage, ob das ganze auch von Linux 
programmierbar ist und welche Hardware dafür gebraucht wird.

Ich hoffe, dass sind nicht zu viele Fragen auf einmal   ;)


PS.: Viel mehr kann ich auch nicht ausgeben, weshalb ich glaube, dass 
ich sogar an dieses Board gebunden bin..


Grüße aus dem Sauerland,
Jörg

Autor: Markus (Gast)
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Die sitzen ja in den USA. Da kommt dann noch Einfuhrumsatzsteuer dazu 
(19%) und vielleicht Zollgebühren.

Autor: Sepp (Gast)
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http://www.steitec.de/shipping.php?osCsid=27a086eb...


Für Deutschland werden KEINE ZÖLLE auf elektronische Baugruppen erhoben. 
Es muss aber damit gerechnet werden, dass die Einfuhrumsatzsteuer in 
Höhe von 19% beglichen werden muss.


Aber mal ganz ehrlich, wirklich seriös kommt mir der Laden nicht vor!


mfg

Autor: Cortex-Interessierter (Gast)
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Ganz interessant,

evtl. als Alternative das:
http://shop.embedded-projects.net/product_info.php...

Nicht viel teurer, wenn man Einfuhrumsatzsteuer und höhere Versandkosten 
bedenkt.

Ich frage übrigens gerade auch wegen einer Toolchain, allerdings für 
Vista 64, siehe hier:
Beitrag "ARM-Toolchain: Kompatibilität zu Vista(64)?"

Autor: Jörg (Gast)
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@ Cortex-Interessierter:
Das Board ist eindeutig besser.

Da steht es ist mit einer Standard-JTAG-Schnittstelle ausgestattet.
Welchen Controller kann man den dann dafür nehmen? Gibt es selbstbau 
Projecte für Cortex-JTAG zum Flashen & Debuggen?

Gruß, Jörg

Autor: Cortex-Interessierter (Gast)
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Welches Board ist besser? Das von mir verlinkte?
Für JTAG Programmer und Debugger siehe entpsrechende Rubrik im selben 
Shop

Autor: Jörg (Gast)
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http://shop.embedded-projects.net/product_info.php...

Das erachte ich als besser  ;)


http://shop.embedded-projects.net/product_info.php...

Ist dies neben einem Debogger auch ein Programmer?

Autor: Cortex-Interessierter (Gast)
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Ja, sollte beides gehen soweit ich weiß. Vllt. kanns noch jmd bestätigen

Schau doch auch mal auf die ARM Seite hier, da sind noch viele Infos zu 
finden, wenn auch nicht unbedingt speziell für Cortex, da muss man dann 
halt schauen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/ARM

Autor: Jupp (Gast)
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Die ZOLLABGABEN betragen für elektronische Baugruppen - sofern
sie überhaupt erhoben werden - 3%.
Den weitaus größeren Anteil hat da die Mehrwertsteuer.

Ich habe schon bei Steitec bestellt (CPLD) und kann nur gutes
berichten. Die Ware wurde noch am selben Tag verschickt, alles
weitere liegt dann bei der Post (USPS/DHL). Nach vier Tagen war das
Zeug bei mir. Die MwSt. habe ich mangels Rechnung der DHL bis heute
nicht bezahlt. Das scheint bei der DHL häufig der Fall zu sein
das die Empfänger nie eine Rechnung für die MwSt erhalten. UPS
und Co. fluchen da natürlich (nur die DHL darf unverzollte Ware
ausliefern). Das ist aber wohl nur dann der Fall wenn es sich um
eine Privatadresse handelt. Ich schätze die fühlen sich einfach
überfordert.

@Sepp:
Inwiefern ist das IAR Board besser? Ich sehe da keinen Unterschied.

@Jörg:
Der STM32 ist sicherlich nicht schlecht und nicht ohne Grund
in der Industrie beliebter als sie Stellaris von Luminary (wir
reden über den M3, ansonsten führen die ARM7 Derivate mit deutlichem
Vorsprung). Bedenke jedoch das es keinen STM32 mit Ethernet gibt.

Von dem Wiggler rate ich übrigens ab. Unter Linux mag das vielleicht(!)
noch angehen. Unter Windows sind die Teile einfach nur unbrauchbar.

Autor: Jörg (Gast)
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Hmm, OK, danke für den Rat mit dem Wiggler.

Gibt es den ein vergleichbares Projekt zum Eigenbau?

Möchte ungern > 20€ zusätzlich nur für einen Programmer ausgeben.

Gruß, Jörg

Autor: Dirk (Gast)
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>Möchte ungern > 20€ zusätzlich nur für einen Programmer ausgeben.


Fang doch einfach mit dem eingebauten Bootloader an. Dann kannst Du 
immer noch weitersehen.

Autor: Daniel B. (dbuergin)
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Zufälle gibt es ;-)

Habe genau das Board vor ein paar Tagen von Steitec geliefert bekommen.
Ging alles sehr fix, da ich in der Schweiz wohne, kann man wohl die
Preise nicht ganz vergleichen. Habe aber so ungefähr die 39 Euro plus
ca. 10 Euro Spesen (Lieferung und Steuern) bezahlt.

Da ich auch AtmegaXX Benutzer bin, der die ersten Schritte mit einem
grösseren Chip macht, kann ich noch nicht viel sagen, aber doch 
folgendes:

Flashen eines der Beispiele auf der CD über den seriellen Bootloader
und dem Tool von ST geht.

http://www.st.com/mcu/download2.php?file=um0462.zi...

Unter Linux (Kubuntu 8.04):

Den OpenOCD USB Adapter hier aus dem Shop, habe ich soweit in Betrieb,
dass ich ebenfalls flashen kann (von Hand über telnet).
- OpenOCD Software 0.1.0
- libftdi Version 0.15

Aktuell habe ich die Toolchain für den GCC 4.3.3 nach der Anleitung
von http://eluaproject.dreamhosters.com/en/Building_GC...
übersetzt. Kompilieren geht, flashen habe ich noch nicht versucht.

Im Moment bin ich etwas verloren in all den Optionen und Möglichkeiten,
welche mir OpenOCD bietet. Alle Beispiele, welche ich im Netz finde,
sind wohl nach einer älteren Notation gemacht worden, welche in der
aktuellen Version nicht mehr gehen.
Auch ist mir nicht klar, was ich nun alles in ein Script schreiben
muss, um den Chip sauber zu flashen.

Hier mein Konfig-File:
source [find interface/openocd-usb.cfg]
#interface
interface ft2232
ft2232_vid_pid 0x0403 0x6010
ft2232_device_desc "Dual RS232"
ft2232_layout "oocdlink"
ft2232_latency 2
# 6/(1+n) Mhz TCLK
jtag_speed 1

# Change the default telnet port...
telnet_port 4444
# GDB connects here
gdb_port 3333
# GDB can also flash my flash!
gdb_memory_map enable
gdb_flash_program enable

source [find target/stm32.cfg]

Aufruf: > openocd -d -f ./my_stm32.cfg # Als root im Moment
        > telnet localhost 4444 # Als normaler User

Bin gespannt auf weiter Erfahrungen.

Daniel

Autor: Lupin (Gast)
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Gibt es eigentlich einen gravierenden Unterschied zwischen diesen:
http://shop.embedded-projects.net/product_info.php...

... und den Olimex JTAG Debugger?
http://shop.embedded-projects.net/product_info.php...

Beim Olimex Teil ist wenigstens noch ein Gehäuse drum.

Autor: Jörn Kaipf (joern)
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Jupp wrote:

> Bedenke jedoch das es keinen STM32 mit Ethernet gibt.

Soll sich dieses Jahr aber noch ändern ;)

@Lupin:
Die beiden schenken sich kaum was. Die Bitmasken für die Resetsignal 
dürften sich unterschieden. Der Debugger von In-circuit hat noch eine 
RS232 bzw, ein Interface für ihre Funklösung drauf. Ansonsten verrichtet 
in beiden ein FT2232X (L oder D) seinen Dienst.

Gruß
Jörn

Autor: Daniel B. (dbuergin)
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Mein OpenOCD USB meldet sich im USB Treiber mit:

idVendor     0x0403 Future Technology Devices International, Ltd
idProduct    0x6010 FT2232C Dual USB-UART/FIFO IC

Auf dem Chip steht aber FT2232D

Autor: Markus (Gast)
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Die Platine "STM32-P103 Adapterplatine (STM32-P103)" hatte ich auch 
schon und damit mein Projekt begonnen. Ich war sehr zufrieden.

Als Debugger hatte ich den "ARM USB Debugger + USB RS232 + Strom 
(ARM-USB-OCD)". der hat mit dem Cortex STM32 gut funktioniert.

Den Tinny von Olimex würde ich dem "OpenOCD USB Adapter" vorziehen. 
Wegen dem Gehäuse, fertig aufgebaut und dem 20 Poligen Kabel, das da 
auch schon gleich mit dabei ist.

Der "ARM-USB-OCD" hätte halt noch einen zusätzlichen COM Port und eine 
Ausgangsbuchse für 5V mit samt Kabel, das als Stromversorgung für das 
"STM32-P103" Board dienen würde. Sind zwar 20 EUR mehr, aber man hat 
auch mehr. (Ideal für Betrieb mit einem Laptop, auch Unterwegs!)

PS: Lieber ein paar EUR mehr ausgeben, als hinterher das ganze nicht zum 
Laufen zu bekommen, bzw. viele graue Haare bis es geht. PP-Wiggler hab 
ich mir auch mal einen gebaut, tut nicht wirklich.

Autor: Jörn Kaipf (joern)
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Wahrscheinlich wurde die Konfiguration für das EEPROM für eine "C" 
Version zusammengesetzt und bei der Bestückung eine "D" Variante 
verwendet. Wichtig ist nur, dass die "D" Variante drauf ist. Die "L" 
Version hatte noch Bugs drauf.

Autor: Cortex-Interessierter (Gast)
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Markus, darf ich fragen, welche Software Toolchain du verwendest und 
unter welchem OS?

Autor: Jupp (Gast)
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>> Bedenke jedoch das es keinen STM32 mit Ethernet gibt.

>Soll sich dieses Jahr aber noch ändern ;)

Produkte die es nicht gibt lassen sich am besten verkaufen.
Selbst auf Produkte die offiziell mit Liefertermin angekündigt sind
kann und sollte man sich nicht verlassen.
NXP ist mit seinen LPC17xx auch überfällig.


@Jupp:
Vergiß den OpenOCD erstmal. Es ist die billigste aber auch die
unzuverlässigste Methode um den JTAG Port anzusprechen.
Ich kann Dirk nur beipflichten und empfehle ebenfalls den Bootloader.
Wenn du dann tatsächlich einen Debugger brauchst, kannst du es immer
noch mit OpenOCD versuchen oder dich nach Alternativen umsehen.

Autor: Daniel B. (dbuergin)
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Weiss jemand, ob es eine Möglichkeit gibt, den Bootloader über Linux
anzusprechen ?
Habe mir mal das Manual angeschaut:
http://www.st.com/mcu/download2.php?file=13259.pdf...

Sollte ev. mit Perl machbar sein, aber eigentlich möchte ich das Rad
nicht neu erfinden.

Autor: Marcus Harnisch (mharnisch) Benutzerseite
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Jupp wrote:
> Der STM32 ist [...] nicht ohne Grund in der Industrie beliebter als
> sie Stellaris von Luminary

Was sind denn die Gründe?

Gruß
Marcus
http://www.doulos.com/arm/

Autor: ... (Gast)
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>Mein OpenOCD USB meldet sich im USB Treiber mit:

>idVendor     0x0403 Future Technology Devices International, Ltd
>idProduct    0x6010 FT2232C Dual USB-UART/FIFO IC

>Auf dem Chip steht aber FT2232D


vielleicht wollen die FTDI jungs PIDs sparen :D

Autor: Tomino (Gast)
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Ich finde den STM32Primer2 
http://www.stm32circle.com/resources/stm32primer2.php besser. Es hat 
alles drin, 512k Flash, 3-D MEMS-Sensor und TFT-Display. Das alles für 
65,-€ ( http://elmicro.com/de/stm32primer2.html oder 
http://www.watterott.com/STM32-Primer2 ). Hat jemand schon ausprobiert?

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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> Hat jemand schon ausprobiert?
Ja, ich. Ist ein schönes Spielzeug. Die LMI-Boards sind aber auch nicht 
schlecht, weil alle Pins auf Stiftleisten rausgeführt sind und man kann 
die Boards als JTAG-Adapter für eigene Projekte benutzen.

Autor: Lupin (Gast)
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Schade, dass die M3s nur mit so wenig RAM zu bekommen sind. Ansonsten 
wären die vielleicht interessant für MP3 player...

Autor: Jörn Kaipf (joern)
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Jupp wrote:

> NXP ist mit seinen LPC17xx auch überfällig.

Genau wie Atmel mit den SAM3 und Luminary mit der neuen Generation ... 
Bleibt abzuwarten was das Jahr bringt.

@Lupin:
Die neuen Luminarys sollen 96k SRAM haben, allerdings ist der Zeitpunkt 
der Markteinführung unbekannt ...

Autor: Cortex cerebri (Gast)
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>Schade, dass die M3s nur mit so wenig RAM zu bekommen sind. Ansonsten
>wären die vielleicht interessant für MP3 player...


Komisch, meiner funktioniert...

64BiB reichen doch für einen MP3 Player. Eng wird es nur, wenn man über 
Internet Streams empfängt. Dann braucht man idealerweise einen großen 
Puffer.

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Lupin wrote:
> Schade, dass die M3s nur mit so wenig RAM zu bekommen sind. Ansonsten
> wären die vielleicht interessant für MP3 player...
Natürlich kann man nie genug RAM haben. Aber im LMI-Forum gibt es einen 
Beitrag, wo jemand geschrieben hat, dass er einen MP3-Netzwerkplayer mit 
MP3-Softwaredecodierung auf einem Cortex-M3 gebaut hat.

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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@Cortex cerebri
Da war ich ein bisschen zu langsam...
Bis zu welcher Bitrate funktioniert eigentlich das MP3-Decodieren auf 
einem Cortex-M3?

Autor: Markus (Gast)
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@Cortex-Interessierter

Habs erst jetzt gelesen.
Eclipse, Arm-Elf-None-Eabi, OpenOCD


Ich hab auch versucht mit dem Segger J-Link, hat aber nicht geklappt. 
Segger wirbt damit, dass SWD geht, geht aber nicht. Es gibt keine GDB 
Befehle um den J-Link mit SWD mit dem STM32 kommunizieren zu lassen.

Autor: Robert Teufel (robertteufel)
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@Markus

hast Du die Segger Erfahrungen schon mal auf dem Segger Forum 
beschrieben. Dort lesen Segger Mitarbeiter mit und beantworten auch 
Fragen. Must das "geht nicht" dann zwar etwas genauer beschreiben aber 
die Jungs bemuehen sich wirklich, das weiss ich bestimmt.

http://www.segger2.com/

Gruss, Robert
p.s. mich wuerden auch die Gruende interessieren warum die STM32 
beliebter sind als the LM3S von Luminary. Haben beide so ihre Vorteile 
und Luminary bietet deutlich mehr verschiedene Chips an.

Autor: Markus (Gast)
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Ja, die Segger-Leute machen Updates für Ihre SW. Vor einem Jahr konnte 
ich mit Eclipse den LPC236x nicht debuggen, heute funktioniert es 
problemlos.
Zum Teil bekommt man im Forum sehr zögerlich Antworten, also wenn da 
jemand schreiben würde, "wir schauen uns das an" oder "wir haben es ab 
KWxxx eingeplant" oder sowas, dann würde man einfach wissen, dass man in 
guten Händen ist. Manche Antworten kommen leider erst Wochen später, das 
ist schon etwas unbefriedigend.

Den Luminary kenn ich nicht.
STM32 hat halt eine gute LIB dabei, komplett in C. Mir hat der SMT32 
gerade in mein Projekt gepasst (PWM-Auflösung, AD-12 Bit, USB, Speed, 
kleine 48-Pins). Andere CPUs in dieser Preisklasse und diesen 
Randbedingungen gab es nicht. Und jetzt ist er mein Freund geworden und 
es gibt Kinder in anderen Projekten.

Autor: Daniel B. (dbuergin)
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Nachtrag:

- Kompilieren/Ausführen von einfachen Beispielen mit dem gcc 4.3.3 geht
- Flashen via script (siehe unten) geht
- Debuggen weiss ich nicht, da ich im Moment nur via "printf"
  entwanze ;-)

Unschön ist, dass ich nach jedem Flash das USB-Kabel zum OpenOCD
ausziehen und wieder einstecken muss, sonst gibt der Programmer
keine Antwort mehr.

Ev. weiss jemand warum ? Fehlt noch was im Flash-Script ? Ev. ist
ein einfaches "shutdown" am Schluss zu brutal ?
Würde mit der Tatsache zusammen passen, dass ich das Cortex-Board
nach dem flashen von Hand reseten muss, damit der neue Code
losläuft. Oder ist das normal ?

OpenOCD CFG File zum direkten flashen:
#interface
interface ft2232
ft2232_vid_pid 0x0403 0x6010
ft2232_device_desc "Dual RS232"
ft2232_layout "oocdlink"
ft2232_latency 2
# 6/(1+n) Mhz TCLK
jtag_speed 1

# Change the default telnet port...
telnet_port 4444
# GDB connects here
gdb_port 3333
# GDB can also flash my flash!
gdb_memory_map enable
gdb_flash_program enable

if { [info exists CHIPNAME] } {
   set  _CHIPNAME $CHIPNAME
} else {
   set  _CHIPNAME stm32
}

if { [info exists ENDIAN] } {
   set  _ENDIAN $ENDIAN
} else {
   set  _ENDIAN little
}

# jtag speed
jtag_khz 500

jtag_nsrst_delay 100
jtag_ntrst_delay 100

#use combined on interfaces or targets that can't set TRST/SRST separately
reset_config trst_and_srst

#jtag scan chain
if { [info exists CPUTAPID ] } {
   set _CPUTAPID $CPUTAPID
} else {
  # See STM Document RM0008
  # Section 26.6.3
   set _CPUTAPID 0x3ba00477
}
jtag newtap $_CHIPNAME cpu -irlen 4 -ircapture 0x1 -irmask 0xf -expected-id $_CPUTAPID

if { [info exists BSTAPID ] } {
   set _BSTAPID $BSTAPID
} else {
  # See STM Document RM0008
  # Section 26.6.2
  # Medium Density RevA
  #set _BSTAPID 0x06410041
  # Rev B and Rev Z
  set _BSTAPID 0x16410041
  # High Density Devices, Rev A
  #set _BSTAPID 0x06414041
}
jtag newtap $_CHIPNAME bs  -irlen 5 -ircapture 0x1 -irmask 0x1 -expected-id $_BSTAPID

set _TARGETNAME [format "%s.cpu" $_CHIPNAME]
target create $_TARGETNAME cortex_m3 -endian $_ENDIAN -chain-position $_TARGETNAME

$_TARGETNAME configure -work-area-virt 0 -work-area-phys 0x20000000 -work-area-size 16384 -work-area-backup 0

flash bank stm32x 0 0 0 0 0

# Flash Teil

init
reset halt
flash write_image erase main.elf
verify_image main.elf
shutdown

Autor: Jupp (Gast)
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Es steht noch die Frage im Raum weshalb die STM32 beliebter
sind als die Stellaris. Das ist keine besondere Leistung von
ST sonder eher ein Problem von Luminary. Die haben nämlich
einen Controller auf den Markt gebracht ohne ihre Zielgruppe
zu fragen was sie denn eigentlich brauchen.
Der Hersteller stützt sich (auch in der Werbung) zum größten Teil
auf die Fähigkeiten des Cortex-M3. Den hat der STM32 aber auch.

Danach beginnen die Nachteile:
 - Bootloader kam zu spät
 - DMA kam viel zu spät
 - Max. Anzahl IO-Pins: 53 bei 100Pins (STM32: 80)
 - größter Chip: 100Pins
 - Taktgeschwindigkeit
 - Errata: Die IOs werden beim Startup kurzzeitig als
   Ausgang konfiguriert.
 - Nur 8Bits/Port

Die wenigen IOs legt Luminary freilich als Vorteil aus.
Vor einigen Monaten hatten wir in der Firma Besuch von einem
großen Distributor der die Stellaris aber keine STM32 vertreibt.
Er hat mir gesteckt das sich die Stellaris nicht gut verkaufen
lassen und die STM32 häufiger eingesetzt werden.

Als einzigen Vorteil von Luminary sehe ich den LM3S6965 mit
seiner integrierten PHY. Das mach sonst niemand. Der STM32
hat nicht mal ein EMAC.

Autor: Robert Teufel (robertteufel)
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@Jupp

danke! Solche Antworten gefallen mir. Wie bereits gesagt, haben auch die 
LM3S ihre Vorteile, z.B., dass es sie bereits eine Weile mit EMAC gibt 
aber wer als erster mit einer neuen CPU oder einem neuen Konzept auf den 
Markt geht, der leidet auch! Zur Zeit der ersten LPC2000 war ich bei 
Philips und es gab grosse Diskussionen zwischen Design und Marketing 
wann und wie der Chip auf den Markt darf / muss. Der erste zu sein hat 
eindeutig Vorteile, es wird immer Kunden geben, die das neueste haben 
wollen. Der naechste kann dann verbessern und wenn das ganze ein gutes 
Geschaeft ist, dann kommen noch ein paar hinzu und die Biester werden 
immer besser und billiger.
Deshalb bin ich auch ein so grosser Freund von Standard Architekturen 
wie es ARM z.B. ist, die Konkurrenz ergibt einen grossen Nutzen fuer 
alle Anwender. Hat man erst einmal eine Architektur eingesetzt, die es 
nur von einem Anbieter gibt, dann ist man schon etwas mehr auf dessen 
Gnade angewiessen.

Jetzt bleibt abzuwarten, was in den kommenden 6 Wochen alles 
angekuendigt wird. Ich hab mir vorgenommen das alles gut zu verfolgen 
und auf http://www.mcu-related.com zu dokumentieren. Der Cortex M3 Markt 
besteht war schon aber ich denke mal in 3 Jahren ist er 20-50 mal 
groesser als heute.

Robert

Autor: MikroMakro (Gast)
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@all

Wen es interssiert.
Die Geasmatkosten des Board's:

http://www.steitec.de/shipping.php?osCsid=27a086eb...

bozogen von Steitec sind 55,81 euro.

Grüße MikMak

Autor: !nullchecker (Gast)
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Ich habs mir auch gekauft, zum rumlöten. Ist eigentlich ein Keil 
MCBSTM32 clone, bis auf das LCD fast baugleich. Durch 
Pufferbatteriehalter finde ich das sogar noch besser als das Keil. Der 
Preis ist genial.

Autor: Ninux (Gast)
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Halli hallo

Ich selber arbeite mit einem anderen Geek* seit über einem halben jahr 
mit einem CortexM3 evalboard von Luminary Micro (Stellaris Family, 
LM3S2965 + LM3S2110 CAN Evaluation Board). Kann nur sagen, die dinger 
sind einsame Spitze! Wir hatten bisher nur Erfahrung mit 8051ern und ein 
wenig PIC, und diese Dinger von Luminary Micro sind KOMPLETT IN C zu 
programmieren. Mit komplett meine ich auch komplett, alle startup codes 
etc, alles in ANSI C! Für uns war das am Anfang ein eher zu grosser 
Sprung von 8051 Assembler auf 32Bit CortexM3 in C, aber nun haben wir 
den dreh raus. Man hat dazu tonnenweise Doku zu den C-Funktionen die 
mitgeliefert kommen und man kann es eigentlich mit allen gängigen 
Compilern und IDE's programmieren. Dieses LM3S2965 EvalBoard bietet so 
einiges; Man erhält zwei Boards im Paket, das eine hat extrem viel 
Peripherie auf der Platine und das andere ist für den "Feld"-Einbau 
gedacht. Das grosse Board hat nebst Speaker, Taster, JTAG, Serial 
in-circuit debug interface über USB, CAN etc. etc. noch ein 128x96x4Bit 
Monochrome OLED Graphik-Display. Der Funktionumfang ist ebenfalls 
riesig; I2C, I2S, mehrere PWM, mehrere ADC, mehrere AnalogComp., mehrere 
UART's, mehrere CAN's, mehrere SSI etc. etc. Wir hatten diese über 
farnell bestellt, was ein Fehler war, denn der Preis ist bei Farnell 
extrem hoch (um die 150.-CHF).

Wie gesagt, es lohnt sich rein zu schauen bei Luminary Micro, die haben 
eine grosse Auswahl an CortexM3 EvalBoards!


MfG, Ninux

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