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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Digitalen Stromzähler auslesen


Autor: Sascha Dürkes (plutoonline)
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Hallo,
ich habe letzte Woche einen digitalen Stromzähler installiert bekommen.
Jetzt würde mich interessieren ob man den schön auslesen kann.
Er hat einmal eine Led (rot) die wohl Impulse im Verhältniss zum 
Stombedarf ausgibt und Rechts Oben in der Ecke 2 IR-LED's die auch 
Irgendewas ausgeben.

Kann mir Jemand sagen wieviele Impulse das pro/KWh sind und für was die 
IR-LED's gut sind? Ich vermute ja das man da den Zählerstand auslesen 
kann.

Vielen Dank schonmal!

Autor: Klaus (Gast)
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Ich kenn die Dinger nur mit einem LCD, die lassen sich
durch draufschauen aus.- bzw ablesen!  ;)

Autor: Sascha Dürkes (plutoonline)
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Ja, ja mit OCR ;-)

Autor: Malteser (Gast)
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Vorsicht!

Schau erstmal beim Hersteller, ob diese IR-Schnittstelle mit Batterie 
betrieben wird oder direkt vom Netz. Kenne diese IR-Teile von der 
Heizung und wenn man die zu oft anspricht, dann ist Ebbe mit ablesen und 
neue Meßgeräte sind etwas teuer (Batteriewechsel natürlich 
ausgeschlossen).

Autor: Sascha Dürkes (plutoonline)
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Ich glaube nicht das da ne Batterie drin ist, das Ding blinkt ja die 
ganze zeit und ich glaube nicht das das EVU vorbeikommt und die Batterie 
wechselt.

Ich schau mal von welchem Hersteller der Zähler ist, vielleicht ist es 
dann einfacher.

Autor: eProfi (Gast)
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Es gibt fertige Geräte, die die LED auswerten. Denn bei gewerblichen 
Abnehmern gilt oft eine 96h-Regelung, d.h. die Grundgebühr richtet sich 
nach dem maximalen Verbrauch eines (gleitenden) 96h-Fensters.

Das Gerät meldet rechtzeitig, wenn Gefahr besteht, ein bisheriges 
Maximum zu überschreiten (was evtl. viel Geld kosten kann (habe ich 
selbst mal in einem Laden erlebt an einem heißen langen Samstag, 
Klimaanlage lief auf vollen Touren, der Tag kostete einige 100 Euro 
mehr, weil niemand darauf achtete)).

Ich meine, auch hier schon mal was dazu gelesen zu haben wg. Selbstbau.


Angabe in LED-Pulsen pro kWh steht irgendwo, kannst aber auch leicht 
selbst auszählen.

Meist ist noch ein Knopf drauf, mit dem man verschiedene Werte am 
Display anzeigen kann.

Zum IR-Link habe ich noch nichts gesucht. Kann sehr einfach sein, aber 
auch verschlüsselt. Müsste man mal mitloggen. Aber dazu muss man erst 
mal ein Auslesegerät haben ("ausleihen"?).

Vom Hersteller wirst vermutlich wenig Infos bekommen.

Autor: P+E Technik (Gast)
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Für alle Fragen im Zusammenhang mit Zählerauslesung empfehle ich euch 
mal
www.petechnik.de

Dort könnt ihr auch Ausleseköpfe kaufen mit denen ihr die EHZ ( 
Elektronischer Haushaltszähler ) auslesen könnt.
Eine Demonstartionssoftware gibt es natürlich auch dort.


mfg

Stephan Emky
P+E Technik

Autor: nobody (Gast)
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Bei den IR Led's handelt es sich in der Regel um einen serielle 
Schnittstelle.

Um den Zählerauslesen zu können musst Du zu einem das Protokoll kennen, 
und oft auch das zugangs Passwort.

Sag mir mal den Typen und vielleicht kan ich Dir zumindest beim 
Protokoll hellfen.

Gruß
nobody

Autor: Eisbaeeer (Gast)
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Hallo in die Runde.

In der Regel sind die "neuen" (in Anführungszeichen neu, weil die 
Technik schon über 10 Jahre alt) Stromzähler mit einer S0 (S-Null) 
Schnittstelle (gibt auch nur die Impulse aus - Stromschnittstelle) 
oder/und über Infrarotauge auszulesen.

Wie schon im vorhergehenden Posting ist die Impulszahl pro 
Kilowattstunde auf dem Zähler aufgedruckt.

Meist ist aber die S0-Schnittstelle unter dem verblompten Deckel 
unerreichbar. Somit bleiben nur die LED Impulse zum registrieren.

Bei ELV gibt es da fertige Schaltungen (auch als Anregung zu 
gebrauchen). Mit einem Atmega und ein bischen Beschaltung kann man sich 
ein Programm zusammenbasteln.
Übrigens werden die LED´s zum Eichen hergenommen. Die sind also ganz 
genau.

Grüße Eisbaeeer

Autor: Marcel S. (marcel_74)
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Hallo!

Ich habe mir genau so eine Schaltung und ein Programm zur Auswertung des 
LED-Blinkens bei so einem Zähler gebaut bzw. bin gerade dabei. Nach 
Fertigstellung der Hardware (Fotodiode mit Transimpedanzverstärker und 
Schmitt-Trigger an INT0 eines ATMega32) habe ich auf meinem Display 
einfach mal die empfangenen Impulse gezählt. Ich war eingermaßen 
verblüfft, dass das kurze Aufblitzen der LED so irgendwas im Bereich von 
200-300 Impulsen liefert!
Ich vermute nun mal sehr stark, dass in dem Blinkcode noch "versteckte" 
Informationen im Umfang von einigen x Bytes stecken, die förmlich danach 
riechen ausgewertet werden zu müssen. Vielleicht kann man sich eine 
ganze Menge Programmieraufwand sparen, wenn der eHZ schon einiges mehr 
an Infos rausrückt.

Hat jemand eine Ahnung was das für Daten sein könnten und welches 
Protokoll verwendet wird?

Bevor jetzt jemand meckert: Die Schaltung funktioniert wunderbar und 
Störungen fange ich mir wohl auch keine ein. Das Flimmern der 
Leuchtstofflampe im Keller erfasst meine Schaltung auf Wunsch (Fotodiode 
auf Lampe gerichtet) auch ganz sauber.

Mein eHZ ist ein Striebel&John eHZ-EW8E2AD00A00

Viele Grüße
Marcel

Autor: Marcel S. (marcel_74)
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Hallo zusammen,

der Vollständigkeit halber: Ich habe mal mal uraltes 
Philips-Röhren-10MHz-Oszilloskop bemüht. Die Blinkdauer der LED beträgt 
ca. 3ms* und während der Einphase der LED ist diese gepulst. Entweder 
wird die LED über PWM getaktet (was eigentlich Unsinn wäre) oder über 
die LED wird z.B. die Frequenz des µC-Quarzes zu Eich- und 
Kalibrierzwecken herausgegeben. Auf jeden Fall werden keine Daten über 
die rote LED übertragen.

Viele Grüße
Marcel


*: War bei meinem uralten Oscar unschön abzulesen, deshalb mit Vorsicht 
zu genießen.

Autor: Sven (Gast)
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Kann sein, dass die LED moduliert wird, und der Empfänger auf diese 
Frequenz anspricht, um Störlicht auszublenden.

Autor: Marcel S. (marcel_74)
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Hallo Sven,

das kann natürlich auch sein. Ich habe allerdings den aufmodulierten 
Takt als "Störung" aufgefasst und diesen softwaretechnisch eliminiert. 
;-)
Ich achte eben darauf, dass kein Störlicht einfällt (schwarzes Röhrchen, 
dicht auf das Zählergehäuse aufgebracht). Funktioniert wirklich 
erstaunlich gut.

Viele Grüße
Marcel

Autor: Jörg S. (joerg-s)
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Kann es sein das für den Blink-Code diese  EN 62056 (IEC1107) zuständig 
ist? Oder ist die dann nur für die andere (IR) Schnittstelle?

Autor: Marcel S. (marcel_74)
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Hallo!

In den technischen Daten meines S&J-Zählers steht folgendes...


Datenschnittstellen
1. optische Datenschnittstelle (Zählerfront)   - bidirektionale 
Kommunikation
  - Sendung eines festen Protokolls ca. alle 2 Sekunden, bestehend aus 
Eigentumsnummer, Zählerstand und Statusinformation
  - Baudrate 9600 Baud
  - Auflösung des Zählerstandes 100 mWh
  - OBIS-Kennziffern
  Datenprotokoll: Mode D nach IEC 62056-21
2. optische Datenschnittstelle (Zählerrückseite)   - wie 1. optische 
Datenschnittstelle
  - für Tarifsteuerung

...und entspricht somit dem Protokoll welches in der von Dir genannten 
Norm beschrieben ist. Allerdings ist so eine Norm ja WIRKLICH teuer. Ich 
habe was von 144€ gelesen...

Allerdings übermittelt die IR-Schnittstelle nur "ungefähr" alle 2 
Sekunden den aktuellen Zählerstand. Wenn dann nicht noch ein Timestamp 
mitgeliefert wird sieht es für eine Leistungsmessung schon düster aus. 
Für diese müssten es schon ziemlich genau 2 Sekunden sein. Für meinen 
Zweck reicht die Auswertung des zeitlichen Abstandes zwischen zwei 
Blinkimpulsen. Ich habe mein Programm getestet und die Anzeige ist 
wirklich erstaunlich genau.

Viele Grüße
Marcel

Autor: Jörg S. (joerg-s)
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Marcel Sz schrieb:
> ...und entspricht somit dem Protokoll welches in der von Dir genannten
> Norm beschrieben ist. Allerdings ist so eine Norm ja WIRKLICH teuer. Ich
> habe was von 144€ gelesen...
Google sollte da bestimmt kostenlos noch was brauchbares zu Tage fördern 
können....

Autor: Kevin B. (wermut)
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Hallo zusammen

Ich habe das gleiche Problem. Es wäre schön, wenn die Werte automatisch 
ausgelesen werden könnten.

Bei meinem Gerät ist ebenfalls eine optische Schnittstelle an der 
Frontseite installiert. Aus dem Datenblatt meines Landis & Gyr 
Stromzählers ist ersichtlich, dass dieser mit max. 9600 Baud arbeitet. 
Bei der Installation habe ich kurz die Elektronik ansehen dürfen. Für 
die Kommunikation wird eine LED und eine Fotodiode verwendet. Die 
elektrische Schnittstelle sollte also keine schwirigkeiten machen.

Protokolle: IEC 62056-21 und dlms

Datenblatt Zähler: 
http://www.landisgyr.com/chde/apps/products/data/p... 
, Suchwort: "Optische Schnittstelle"

Nur ist jetzt die Frage nach den spezifikationen der beiden genannten 
Protokolle IEC 62056-21 und dlms. Weiss jemand eine Quelle oder 
zumindest ein paar Befehle?

Wenn jemand so ein Auslesegerät rumstehen hätte, wäre ich auch Bereit 
mal die Kommunikatin mit zu hören und die Resultate hier zu posten.

Mit freundlichen Grüssen

Kevin

Autor: tester (Gast)
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Normalerweise spuckt der Zaehler seine Daten aus wenn man ihm bei 
300Baud auf der IR-Schnittstelle ein /?! CR LF sendet.

Autor: UnterStrom (Gast)
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Schau dir das hier mal an:

Aufbau der Telegramme nach IEC 62056-21:
http://www.mayor.de/lian98/doc.de/html/g_iec62056_struct.htm

Und hier hat einer das Ganze scheinbar mal für Wasserzähler 
implementiert:
http://www.m-bus.com/dlms/

Autor: tester (Gast)
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Ach ja... Kommunikation mt 300 Baud 7E1 wenn ich mich recht entsinne.

Autor: Kevin B. (wermut)
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Danke für die Antworten. Werde nächstens mal eine Testschaltung aufbauen 
und ausprobieren.

Zur Info. Der Zähler hat auch eine CS-Schnittstelle. Dieser hat ein low 
bei < 3mA und ein high bei 20-30mA. Da nach Datenblatt diese 
Schnittstelle ebenfalls maximal 9600 Baud hat, denke ich, dass die 
optische Schnittstelle ziemlich ähnlich ist und nur eine optische 
Umsetzung dieser ist.

Gruss

Autor: Dennis Reichenbach (Gast)
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@Marcel Sz (marcel_74)
>(Fotodiode mit Transimpedanzverstärker und
>Schmitt-Trigger an INT0 eines ATMega32)

Kurze Frage dazu (leider vermutlich halb OT): Wie hast du bei diesem 
Aufbau das Problem gelöst, dass sich dein Signal (und damit die 
Schwellwerte des Schmitt-Triggers) bei starkem Umgebungslicht 
verschiebt?

Versuche derzeit auch die Schnittstelle meines Stromzählers mit dieser 
Methode abzulesen - jedoch will ich das Gerät nicht ganz abschatten um 
die Zähleruhr noch sehen zu können - und stehe genau vor dem Problem.

Gruß

Dennis

Autor: marcel_74 (Gast)
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Hallo Dennis,

ich denke nicht, dass das O.T. ist.

Wie Du vielleicht weiter oben gelesen hast, werte ich nicht die 
Datagramme aus, die der Zähler sendet, sondern das Blinken der roten 
LED. Auf meinem Zähler steht, dass 10.000 Impulse einer Kilowattstunde 
entsprechen. Somit ergibt sich aus der Zeitdifferenz zwischen zwei 
Blinkimpulsen z.B. die momentan entnommene Leistung (geht echt gut!). 
Zum anderen kann man jetzt die Impulse pro 3 Minuten z.B. einfach in 
einem EEProm speichern und einmal im Monat auslesen. Den Rest macht dann 
das große bekannte Tabellenkalkulationsprogramm ;-)


Zum mechanischen Aufbau: Ich habe ein dünnes Metallplättchen geschnitten 
und ein Loch hineingebohrt. Auf dieses Loch habe ich eine ca. 2cm lange 
Aluminiumhülse geklebt. In die Hülse habe ich dann die Fotodiode 
geschoben, mit etwas Heiklebe fixiert und von hinten Schrumpfschlauch 
drübergezogen. Wenn ich Zeit habe, mache ich mal ein Bild.
Den ganzen Aufbau habe ich dann mit einem T**a-P*werst*ip (habe auch ein 
Loch 'reingemacht) auf den Zähler geklebt. Das hat den Vorteil, dass 
eben alles komplett dunkel ist und zum anderen, dass ich den Sensor auch 
mal abmachen kann, wenn die Herren vom E-Werk kommen um den Zählerstand 
abzulesen. Die wittern vermutlich gleich als erstes Mal Mißbrauch, wenn 
die mein ganzes Elektronikgeraffel (eben Probeaufbau) neben dem Zähler 
sehen. ;-)

Viele Grüße
Marcel

Autor: marcel_74 (Gast)
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Hallo Dennis,

eine kurze Frage noch: Wo hast Du denn Deinen Zähler hängen? Bei mir im 
Keller habe ich in direkter Nähe zum Zähler eine 35W Leuchtstofflampe, 
deren Frequenz ich übrigens ganz gut mit meiner Fotodiode messen konnte. 
Das allerdings nur, wenn ich die Fotodiode auch wirklich deutlich auf 
die Lampe gerichtet habe. Meine Wandlerschaltung hat auch ohne 
Metallplatte, Hülse usw. ganz gut funktioniert, und das sogar noch in 
1-2cm Abstand von der blinkenden Leuchtdiode!

Softwareseitig habe ich auch noch zu hohe Frequenzen geblockt. Dies war 
nötig, da offensichtlich auf dem 3ms langen Blinken der LED ein 
hochfrequenter Impuls aufmoduliert ist. Vermutlich ein Kalibriersignal 
ohne Dateninhalt. (Siehe weiter oben)

Viele Grüße
Marcel

Autor: marc (Gast)
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Hallo bei mir wurde ein Landis+Gyr Typ Domestic ZMF120ACAM13 /M10 1259
eingebaut kennt Ihr den ?
kein rotes blinken.
Gruss Marc

Autor: ??? (Gast)
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nochwas zu protokoll...

Autor: marcel_74 (Gast)
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Hallo zusammen,

anbei mal zwei Bilder, die zeigen, wie ich die Photodiode optisch mit 
der LED am Zähler verbunden habe. Die Fotos sind "Schnellschüsse", 
leider mit zu wenig Tiefenschärfe. Ich hoffe, dass sie zur Illustration 
meiner Erklärung weiter oben aber dennoch ausreichen.

Viele Grüße
Marcel

Autor: heinzhorst (Gast)
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Verfolgt noch jemand diesen Tread? Seit ihr nur an die "normale" LED 
gegangen oder habt ihr auch die IR-LED rechts daneben ausprobiert? Dort 
schmeißt der Zähler die Daten raus. Kann man sich mit nem Terminalprog 
ansehen (7 Datenbits, 1 Stopbit, kein Paritätsbit). Wenn ja, wie sehen 
eure Datensätze aus?

Autor: Marcel S. (marcel_74)
Datum:

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Hallo!

Ich habe das Projekt aus Zeitgründen im Moment auf Eis liegen. Ich werte 
nur die Frequenz der blinkenden LED aus. Das Datagramm der IR-Diode 
interessierte mich bisher nicht, da ich auch das genaue Protokoll nicht 
kenne. Allerdings ließe sich meine bisherige Hardware dazu auch nutzen, 
da meine Fotodiode das IR-Signal auch sauber empfängt.

Viele Grüße
Marcel

Autor: Martin (Gast)
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Hallo Leute,
bin durch Zufall auf diese Thread gestoßen. Falls bei euch immernoch 
Interesse besteht eure Zähler sogar sekundengenau auszulesen, dann 
schaut doch mal auf der Seite
www.discovergy.com nach.
Die bieten neben dem Einbau eines Smart Meter auch ein Onlineportal, in 
dem man seinen gesamtem Verbrauch einsehen kann. Hier werden nicht nur 
Stromkurven angezeigt, sondern auch anhand der Lastkurve was momentan 
für Geräte im Haus an sind und welchen Anteil sie am Stromverbrauch 
haben.
Ich werde das Paket im Herbst testen. Aber ein Arbeitskollege von mir 
hat es bei sich schon eingebaut und ist total begeistert.
viele Grüße

Martin

Autor: GeStroPo (Gast)
Datum:

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Vorsicht!

Ich kann ich nur davor warnen, sich einen derart perfiden Trojaner, wie 
einen "nach Hause funkenden" Stromzähler andrehen zu lassen.

Hier habe ich vor einiger Zeit einmal "laut überlegt", welche 
Entwicklungen zur "Verfeinerung und Abrundung" des Gesamtsystems ich 
erwarte:


  http://forum.spiegel.de/showpost.php?p=5488113&pos...

  http://forum.spiegel.de/showpost.php?p=6037283&pos...


Höchstwarscheinlich noch von maßlosem Optimismus "blondgefärbte" 
Betrachtungen... ;-)

(Gegen einen Zähler mit einer Schnittstelle, deren Daten lediglich 
innerhalb der eigenen vier Wände ausgewertet werden, ist 
selbstverständlich nichts einzuwenden.)

MfG

Beitrag #1880245 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #1880308 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Uwe (Gast)
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marcel_74 schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> anbei mal zwei Bilder, die zeigen, wie ich die Photodiode optisch mit
> der LED am Zähler verbunden habe. Die Fotos sind "Schnellschüsse",
> leider mit zu wenig Tiefenschärfe. Ich hoffe, dass sie zur Illustration
> meiner Erklärung weiter oben aber dennoch ausreichen.
>
> Viele Grüße
> Marcel

Hi,

ichhab den gleichen UZähler und auch schon ne Schaltung realisiert - nur 
die Photodiode ist zu unempfindlich - was hast du genommen?

(Typ/ ggf. Bezugsquelle wäre toll)

Uwe

Autor: Marcel S. (marcel_74)
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Hallo!

Ich habe das Projekt aus Zeitgründen und den dadurch bisher nicht 
gefundenen Programmierfehler auf Eis gelegt. Irgendwas verhagelt mir die 
genaue Zeitmessung. Muss das Problem beizeiten mal angehen.

Die Diode ist von Reichelt. Ich meine, es war eine SFH203 mit klarem 
Gehäuse. Damit kannst Du auch das IR-Signal der IR-Sendediode am Zähler 
empfangen, dann müsstest Du aber das Protokoll implementieren.

Allerdings kann ich kaum glauben, dass die Photodiode zu unempfindlich 
ist. Bist Du sicher, dass der Transimpedanzverstärker richtig 
dimensioniert ist? Meine Schaltung empfängt fast das Leuchtfeuer aus 
Norddeich (ca. 300km entfernt :-) )
Scherz beiseite: Ich musste meine Photodiode lichtdicht am Zähler 
anbringen, weil sie sogar das Flackern der Leuchtstofflampe im Keller 
erfasst hat.

Viele Grüße
Marcel

Autor: Sascha K. (kuschelganxta)
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Ich bin zu doof - naja, zumindest den phy. Aufbau habe ich soweit ;)

Kann mir bitte jemand kurz das Brett vorm Kopf wegnehmen und erklären, 
wie ich aus der Zeitdifferenz zu Watt/Sekunde umrechnen kann?

Mein Landis&Gyr macht 1000 imp/kWh - also pro Impuls sind 1000 Wh die 
Leitung durchflossen, richtig?

W = P * t

1kWh = 1000 imp/h = 16,66 imp/min = 0,27 imp/s

T-Diff zwischen 2 Impulsen ist zum Beispiel 15s:
1000Wh in 15s = ??? Watt/Sekunde

Bitte, bitte, bitte helft mir :-)

Danke
Sascha

Autor: citb (Gast)
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>Mein Landis&Gyr macht 1000 imp/kWh - also pro Impuls sind 1000 Wh die
>Leitung durchflossen, richtig?

Falsch. Pro Impuls 1 Wh:   (1000 Imp / 1000 Wh)


citb

Autor: Martin (Gast)
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Sascha K. schrieb:
> Kann mir bitte jemand kurz das Brett vorm Kopf wegnehmen und erklären,
> wie ich aus der Zeitdifferenz zu Watt/Sekunde umrechnen kann?
du willst vermutlich einfach in Watt umrechnen?! (oder maximal noch in 
Ws, aber nicht W/s!).

> Mein Landis&Gyr macht 1000 imp/kWh - also pro Impuls sind 1000 Wh die
> Leitung durchflossen, richtig?
nein, pro Impus sinds 1Wh.

> 1kWh = 1000 imp/h = 16,66 imp/min = 0,27 imp/s
nein, 1kWh = 1000 imp und das völlig zeitunabhängig.

> T-Diff zwischen 2 Impulsen ist zum Beispiel 15s:
> 1000Wh in 15s = ??? Watt/Sekunde
2 Impulse bedeuten: 2Wh verbraucht.
Gehst du von einem Impuls pro 15s aus, so hast du 1Wh in 15s verbraucht. 
Das kannst du dann umrechnen in eine Momentanleistung:
1Wh = 3600Ws;
3600Ws/15s = 240W

Wenn dich die Kosten eher interessieren, dann hast du in du 1Wh in 15s 
verbraucht. Eine kWh kostet ~0,30€ => 1Wh kostet 0.03ct. Also 0.03ct in 
15s.
Oder (bei konstantem Verbrauch über 1h hinweg): 240W*1h = 240Wh = 
0,24kWh; 0,24kWh*0,30€ = 7,2ct.

Autor: Sascha K. (kuschelganxta)
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Vielen herzlichen Dank - zwischendurch war ich mal bei den 240W, aber 
ich konnte dem Braten nicht so ganz trauen.

Danke Martin & citb

Autor: Jürgen Raab (nuiler)
Datum:

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Hat jemand eine funktionierende Schaltung um die rote LED auszuwerten? 
Ich möchte das ganze an das Projekt 
http://www.solarview.info/solarview_s0.aspx abschließen.

Autor: Efried (Gast)
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Hallo,

ich habe Wärmezähler mit optischer IEC 870-5 Schnittstelle.
Gibt es dort auch einen Impulausgang der immer aktiv ist (und über 
Photodiode gemessen werden könnte), oder bekomme ich daten nur wenn ich 
die Schnittstelle bediene?
Ich würde die Photodiode über Labjack U3 messen und über einen USB 
Server und das LAN vernetzen.
Wäre über Tipps zur Auswahl der Hardware dankbar, auch gerne gekaufte 
(http://www.strahl.de/irkoepfe.html)
danke

Autor: heinzhorst (Gast)
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Efried schrieb:
> Wäre über Tipps zur Auswahl der Hardware dankbar, auch gerne gekaufte
> (http://www.strahl.de/irkoepfe.html

Das sind Ausleseköpfe für eHZ-Zähler. Nix Impulsschnittstelle.

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

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Zwar ist hier im Thread mehr oder weniger alles wichtige erwähnt worden, 
aber noch mal kurz als Anregung: Die LED gibt nur verbrauchsabhängige 
Blinkimpulse, das ist der sogenannte S0-Impuls.
Die passenden Ausleseköpfe für die Infrarotschnittstelle sind rund 
(zylindrisch), magnetisch und setzen die Blinkzeichen - meines Wissens 
unmoduliert - auf RS232 um. 300,7N1 könnte für den Anfang hinkommen. Wie 
bereits von einem anderen Teilnehmer gesagt, die Sequenz "/?!", ohne 
Anführungszeichen, abgeschlossen mit CR LF (also #13 #10 in ASCII) müßte 
eine Antwort hervorrufen.

Autor: Kalle S. (kallebmw)
Datum:

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Hallo in die Runde,

anbei guter Beitrag mit Infos zum Auslesen der Zähler:

http://gonium.net/blog/2010/10/24/smart-meter-date...

Autor: Tibor S. (cc1337)
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Hi,

Die Sache mit 300 Baud, "/?!" + CR LF funktioniert bei mir. der Zähler 
antwortet dann mit /LGZ4ZMF100AC.M23<\r><\n>.
Jetzt müsste ich doch ACK040 senden, oder? Was ich auch probiere, 
ACK040, ACK 040, ACK \r\n 040 - nüscht.

Das mit dem Ack habe ich hier von Seite 6: 
http://www.krause.fh-aachen.de/userfiles/file/Dipl...
und hier von Seite 14: 
http://www.satec-global.com/UserFiles/satec/files/...

Automatisch sendet mein Zähler irgendwie garnichts (es heißt ja, alle 
2-4 sec sollte er die Daten von selbst senden...)

Jemand 'ne Idee?
Der Zähler ist ein Landis+Gyr E350 ZMF120 Zweirichtungszähler

Die einfache Schaltung hier im dritten Post tut es bei mir: 
http://www.photovoltaikforum.com/datenlogger-f5/ha...
Die Versorgungsspannung wird dabei anstatt vom +9V Netzteil direkt von 
RS232 Pin 4 bezogen.

An Pin 3 & GND dann noch eine Sendediode und fertig. Fototranstor ist 
ein BPW40.

Viele Grüße,

CC

Autor: Mirko H. (jumi2006)
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Womit hast Du gesendet und empfangen ... ich hab auch einen E350, aber 
es kommt einfach keine Antwort. Ich hab ein Perl Script das mit einem 
EMH ITZ (gleiches Protokoll) wunderbar funktioniert.
Der Landis schweigt leider.

Autor: Walter (Gast)
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Also,

anbei ein kurzes Kommunikationslog:

mit 300 Baud:
/?!<$0D><$0A>
/LGZ4ZCF100AC.M52<$0D><$0A>
<$06>040<$0D><$0A>
ab hier geht's mit 4800 weiter:
<$02>F.F(00)<$0D><$0A>
1.8.1(000000.000*kWh)<$0D><$0A>
1.8.2(000000.000*kWh)<$0D><$0A>
1.8.3(000000.000*kWh)<$0D><$0A>
1.8.4(000000.000*kWh)<$0D><$0A>
1.8.0(000000.000*kWh)<$0D><$0A>
2.8.1(000000.000*kWh)<$0D><$0A>
2.8.2(000000.000*kWh)<$0D><$0A>
.
.
.
.

Vielleicht hilft das weiter.

Gruß,


Walter

Autor: Mirko H. (jumi2006)
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Hallo Walter,

als DAU muss ich mal fragen womit (software) Du sendest und emfpängst?
Meinen EMH konnt ich erfolgreich auf Perl aufsetzen, nun will ich beim 
Landis erstmal sehen ob überhaupt was kommt. Die Baudratenumschaltung in 
Perl fehlt mir auch noch ist aber nicht so wichtig.

Gruß Mirko

Autor: Walter (Gast)
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Hallo Mirko,


nun ja, ich verwende eine professionelle SW für die Zählerauslesung.
Das Auslesen der Standarddaten bei E-Zählern funktioniert aber 
eigentlich immer gleich:

/?!<$0D><$0A> mit 300 Bd hinsenden,

/xxxX.... als Antwort (xxx Herstellerkennung, X Baudrate, 0 -> 300 usw.

<$06>040<$0D><$0A> hinsenden, wobei die 4 dem 4800 Bd entspricht.


Ich muß dazu aber sagen, daß die Auswertung der Daten, also das 
Protokoll eigentlich nicht mein Fachgebiet ist. Mich betrifft eher die 
HW, z.B. die optische Schnittstelle.


Gruß,


Walter

Autor: Mirko H. (jumi2006)
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Die Schnittstelle funktioniert, am anderen Zähler auch mit 
Baudratenumstellung durch ein Ausleseprogramm:

http://www.meter-test-equipment.com/index.php?page...
(unten das kleine Windows-Programm)

Mein EMH reagiert auch und mit dem Port-Monitor sehe ich auch den 
korrekten Telegrammablauf. Das Perl-Script läuft ja auch super mit dem 
EMH-Zähler. Nur der Landis E350 reagiert nicht, sendet auch keine 
Kennung -> timeout. Sowohl beim script als auch dem Ausleseprogramm. Die 
gesendeten Telegramme sind identisch (Port Monitor).

Ich wüsste jetzt auch nicht wo ich anfangen sollte zu suchen. Der 
Techniker heute hat beide Zähler mit den gleichen Einstellungen ganz fix 
mit seinem Notebook ausgelesen, nur war ich leider noch nicht so weit um 
gleich zu testen.

Autor: Tibor S. (cc1337)
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Hi,

weiter bin ich inzwischen leider nicht gekommen, ich verwende aber für 
die Tests das Windows-Prog hterm. 
http://www.heise.de/download/hterm.html
Dort stellt man dann ein:
- Den entsprechenden RS232 Port
- Baud auf 300
- Data auf 7
- Stop auf 1
- Parity auf even (9600,7N1)

Nach dem "Connect" links oben --> unten in der Mitte noch "DTR" 
aktivieren.

Der Auslesesnippet oben ist aber praktisch. dass ACK das ascii-zeichen 
0x06 ist war mir bisher nicht bekannt. Hatte es im Klartext getippt, was 
wohl der Fehler ist. Ich werde das nachher nochmal testen.

Ich habe lange rumprobieren müssen, bis die Dioden auch exakt gepasst 
haben. Gerade die Sendediode muss ich ca. 1cm von der Linse entfernen. 
Ich glaube links ist bei mir dei Sendediode.

Ich werde das aber geich nochmal testen und dann hier updaten.

Autor: Walter (Gast)
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Hallo Mirko,


was verwendest Du denn hardwaremäßig für die optische Schnittstelle?


Gruß,


Walter

Autor: Mirko H. (jumi2006)
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Die Schnittstelle ist von volkszähler.org und funktioniert auch. Der 
Zähler ist nur sehr sensibel was die Position des Lesekopfes anbelangt. 
Jetzt habe ich Sie endlich gefunden. Also Hardwaremässig ist alles i.o..
Jetzt sitze ich an meinem Perl script :-(
ACK und Geschwindigkeit senden funktioniert, nur ich bekomme danach die 
Geschwindigkeit von meinem Port noch nicht geändert. Der Zähler reagiert 
auf jeden Fall auf unterschiedliche Vorgaben zur Geschwindigkeit. Mit 
300 baud kann ich Ihn auslesen, ist mir aber zu lahm ;-)
Falls jemand Ahnung von Per Device::Serial hat würde ich mich freuen 
wenn er sich mal meldet ;-)

Gruß Mirko

Autor: Walter (Gast)
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Hallo Mirko,

Software ist nicht so mein Ding, da kan ich dir nicht weiterhelfen.
Die Position des Auslesekopfes sollte aber ziemlich unkritisch sein -
die Ableser, die jeden Tag mit solchen Dingern losgehen und Zähler 
auslesen müssen haben ja auch keine Zeit nach einer "Idealposition" zu 
suchen.
Aber egal, Hauptsache es läuft.

Viel Spaß & Erfolg noch damit,

Walter

Autor: Tibor S. (cc1337)
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Das mit der Idealposition kann ich spziell beim E350 aber bestätigen. Es 
war fast Zufall, dass sich die Sendediode etwas gelöst (Panzertape TM 
:)) hat und so plötzlich eine Antwort kam.
Und einen Tag später ging garnix mehr, weil es wieder etwas verrutscht 
war... aber rein optisch eigentlih noch direkt und gerade auf den LEDs 
des Zählers saß.

Autor: Tibor S. (cc1337)
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Hey, also mit dem oben verlinkten Programm kommt bei mir was zurück!!
Allerdings bekomme ich es mit dem ACK 040 nicht gebacken, dass er 
antwortet. Das sende ich doch noch in 300 Baud, oder?!

Autor: Mirko H. (jumi2006)
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Wenn du das mit hterm machst dann sende doch alles als Hex

/?!CRLF = 2f3f210d0a

ACK040CRLF = 063034300d0a

Ich würde aber nur 300 Baud nehmen da du hterm so schnell nicht 
umgestellt bekommst

ACK040CRLF = 063030300d0a

Gruß

Autor: Tibor S. (cc1337)
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Genau das hatte ich mir auch gedacht, und auch die Sache, das in hex zu 
kodieren wegen den Sonderzeichen. Aber irgendwas hab ich wohl falsch 
gemacht bzw. der Auslese"kopf" hat sitzt noch nicht richtig.

Mit deinen Abfragen ging es erst auch nicht, und irgendwann dann doch. 
Seltsam.
So sollte es aber prinzipiell funzen, vielen Dank!!!

Autor: Christian (Gast)
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Hallo Sascha!

Ist deine Lösung für die Auswertung der LED-Blinksignale verkäuflich?
Ich bin leider selbst elektrotechnisch zu schwachbrüstig um das selbst 
hinzubekommen.
Ist die Lösung auch mit einem Datenlogger kombinierbar sodaß nicht 
dauernd ein PC laufen muss?

Danke und schöne Grüße!
Christian

Autor: Klaus (Gast)
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Hallo,
hatte ähnliche Anfangsprobleme.
Bevor die Baudrate umgeschaltet wird,mit 500ms sleep warten, bis das 
noch mit 300Bd gesendete Anforderungstelegramm auch vollstaendig gesenet 
werden konnte.
Also
--> 300Bd: /?!        # Login Anforderung
<-- 300Bd: ACK ..4..  # Login Bestaetigung
--> 300Bd: STX 040    # Anforderungstelegramm
sleep 500ms
set device 4800 Bd
read(2)               # jetzt müssten Daten kommen

Gruß
Klaus

Autor: kreatur (Gast)
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mein gott seid ihr krank

Autor: Toni (Gast)
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Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo,
mir wurde hier geholfen. Es läuft seit September 2012 hervorragend.

Ein paar Links:
http://wiki.volkszaehler.org/hardware/controllers/...
http://wiki.volkszaehler.org/hardware/controllers/...
http://www.photovoltaikforum.com/datenlogger-f5/ha...


http://wiki.volkszaehler.org/hardware/controllers/...

Etwas versteckt auf dieser Seite findet man auch den Hinweis auf eine 
Bezugsquelle. Ich habe aus Zeitmangel heraus den Lötservice in Anspruch 
genommen. Er liefert die IR-Schreibleseköpfe und Adapterplatine fix und 
fertig zum sehr günstigen Preis, insgesamt eine saubere Arbeit.

Hinweis ------
....Alle Bauteile, die Leitung und auch die Leiterplatte können, wie 
auch beim USB-IR-Schreib-Lesekopf, von Udo (udo dot volksz at gmail dot 
com) bezogen werden.
....Wer keine Möglichkeit hat oder mit SMD-Löten keine Erfahrung hat 
kann auf den Lötservice von Udo zurückgreifen.
Hinweis Ende ----

Software gibt es auch.

Gruss Klaus.

Autor: Johannes (Gast)
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Mirko H. schrieb:
> Wenn du das mit hterm machst dann sende doch alles als Hex
>
> /?!CRLF = 2f3f210d0a
>
> ACK040CRLF = 063034300d0a
>
> Ich würde aber nur 300 Baud nehmen da du hterm so schnell nicht
> umgestellt bekommst
>
> ACK040CRLF = 063030300d0a
>
> Gruß

Hallo Leute,

ich habe auch einen Landis+Gyr E350. Ich arbeite mit einem optischen 
Ausleskopf und HTerm. Das beschriebene Verfahren funktioniert bei mir 
aber nicht. Wenn ich "/?!CRLF = 2f3f210d0a" als hex sende erhalte ich 
vom Zähler als Antwort zwar "/LGZ4ZMF100AC.M23<CR><LF>", aber wenn ich 
im Anschluss das "ACK040CRLF = 063030300d0a" sende bekomme ich keine 
Antwort mehr. Ich habe die beiden Befehle mit 300Bd und 7e1 gesendet.

Mit dem Meter-Test-Programm von oben funktionierts aber 
(http://www.meter-test-equipment.com/index.php?page...), siehe folgendes 
Kommunikationsprotokoll:

--> /?!<0D><0A>
<-- /LGZ4ZMF100AC.M23
--> <06>040<0D><0A>
<--  -- STX --
<-- F.F(00)
<-- C.1.1(         )
<-- 1.8.0(003501.968*kWh)
<-- 1.8.1(003501.968*kWh)
<-- 1.8.2(000000.968*kWh)
<-- 2.8.0(015849.838*kWh)
<-- 15.8.0(019351.807*kWh)
<-- 32.7(238*V)
<-- 52.7(237*V)
<-- 72.7(237*V)
<-- C.5.0(0401)
<-- C.7.0(0004)
<-- !
<--  -- ETX --
<--  -- BCC --

1. Frage:
Kann mir jemand von euch sagen warum das Meter-Test-Programm das gleiche 
wie ich auch mit HTerm sendet, aber eine Antwort bekommt? Kann das sein, 
dass nach der Antwort des Zählers innerhalb einer bestimmten Zeit das 
"<06>040<0D><0A>" zurück gesendet werden muss und ich einfach zu langsam 
bin beim Tippen mit HTerm (ich meine ich habe in der IEC mal was von 
500-600ms gelesen)?

2. Frage:
Die Messwerte die da vom Zähler zurückgeschickt werden sind ja eine 
spezielle voreingestellte Auswahl. Weiß jemand von euch, wie ich hier 
auch noch andere Messwerte z.B. Wirkleistung etc. auslesen kann, die 
nicht voreingestellt sind.

Ich will mit einem AVR einen Datenlogger bauen, der mir den Lastgang 
meines Haushalts erstellt, also P(t). Hintergrund sind neben der 
Verbrauchsinformation auch die zukünftigen Fragen einer Dimensionierung 
eines Batteriespeichers für die PV-Anlage oder einer 
Mikrowindkraftanlage im Garten.

Ich würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen. Vielen Dank schon mal 
im Voraus.

Gruß Johannes

Autor: Mirko H. (Gast)
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Du bist zu langsam, am besten in der Zwischenablage und einfügen. Du 
hast nur 1-2 Sekunden Zeit.

Mehr als das was Dir Meter-Test ausgibt ist mit einfachen Mitteln nicht 
zu holen. Theoretisch geht da mehr, aber das ist dann wirklich was für 
die gehobene Programmierung. Dazu kann man sich mal die Specs zu 
IEC62056-21 ansehen.

Gruß

Autor: Andi B. (Gast)
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Bevor ich mich jetzt auf die Suche nach der IEC62056-21 mache - kann ich 
da irgendwie den Momentanwert auslesen? Und auch in welche Richtung, 
also entweder vom Netz ins Haus oder von der Photovoltaik ins Netz?

Grüße

Autor: KW-Zähler (Gast)
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Hallo,

per Optischer Schnittstelle kann ich die Daten auslesen, weiß jemand wie 
das per Ethernet geht? Hier ist etwas beschrieben http://www.icube.ch/ 
den Beispielcode habe ich übersetzt und soweit IP Adresse eingetragen, 
aber ich komme nicht weiter, scheinbar braucht es noch mehr 
Konfiguration. Es handelt sich um den gleichen Zähler wie auch auf der 
Seite zu sehen. Landisgyr

Danke

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