www.mikrocontroller.net

Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Der Mohr kann gehen///12Jahre Siemens///Outsource///Entlassen

Autor: Mohr (Gast)
Datum:

Hallo Leser,
bin gerade von Siemens geoutsourced und entlassen worden. Nach 12 Jahren
als Entwickler tätig nun. Was kann man machen. Wer hat Erfahrungen. Woll
man klagen gegen Siemens oder ... Gibt es solide Anwälte die gegen
Siemens immun sind und Ahnung von Patentrecht und Arbeitsrecht haben.
Sind meine Patente und Arbeit nun weg und steh ich auf der Strasse und
bin ich der Mohr hat seine Arbeit getan, der Mohr kann gehen? Oder gibt
es Tips und Rat von den Lesern aus ihren Erfahrungen.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

> der Mohr hat seine Arbeit getan, der Mohr kann gehen?

Willkommen in der realen Arbeitswelt.
Autor: Skeptiker (Gast)
Datum:

Immer klagen! Ist nie umsonst - eine fette Abfindung ist dann das
mindeste, gerade bei Siemens! Zieh alle Register wenn du die Kündigung
schon schriftlich hast!
Autor: Noch Dipl.-Ing. gewordener (Gast)
Datum:

So ist leider die Realität.

Viel zu lange haben wir die Lüge des "Fachkräftemangels" kollektiv
geglaubt ( was für mich nie nachvollziehbar war, es ging immer und
ausschliesslich um Lohndrückerei ! ).

Nicht viele Ingenieure waren in der Gewerkschaft bzw. haben dort zu
wenig zu melden gehabt ( und dort massgebende Funktionäre à la Riester
waren für mich eher Arbeitnehmer-Verräter als -Vertreter ).

Die infame Strategie des Kapitals ( Arbeitgeber / Regierung ) war schon
immer, die "outgesourceten" dann als "selbst schuld" an ihrer Situation
darzustellen ( zu teuer, zu unflexibel, zu unerfahren, zu alt, zu
unfähig, zu unbrauchbar, zu ... ).

Man hat es immer geschafft, dass die auf diese Tour "entsorgten" die
Klappe hielten und sich verkrochen !

Die F.D.P. hat ca. 18 % Wählerstimmenpotential !

Und wir alle sollen mindestens bis 70 Jahre arbeiten !

Warum wehren wir uns nicht ?
****************************

Nur die allerdümmsten Kälber schlachten sich am Ende selber !



Soeben Meldung im Radio:
"VW entlässt ALLE Leiharbeiter, die Stammarbeitsplätze sind z.Z. nicht
bedroht."

"FACHKRÄFTE WERDEN GESUCHT !"


Ich pack's nicht.
Autor: Frager (Gast)
Datum:

> Viel zu lange haben wir die Lüge des "Fachkräftemangels" kollektiv
> geglaubt ( was für mich nie nachvollziehbar war, es ging immer und
> ausschliesslich um Lohndrückerei ! ).

Dieses Argument habe ich noch nie verstanden. Wenn ein Mangel herrscht
(Angebot gering) müsste doch das Gehalt steigen. Weshalb sollte die
Industrie also wollen, dass man glaubt ein Fachkräftemangel würde
herrschen.

Ahh ich verstehe - Man wollte auf diese Weise das Angebot dazu bringen
zu steigen, wodurch die Löhne gesunken wären.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

> Sind meine Patente und Arbeit nun weg ...

Die Patente gehören mit hoher Wahrscheinlichkeit Siemens, sind also für
dich verloren. Zumindest ist es so die Regel. Genaues erfährst du aus
deinem Anstellungsvertrag.
Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
Datum:

Geh zu einem Anwalt der fit im Arbeitsrecht ist und hol das Maximale
raus. Life's a bitch!
Autor: Skeptiker (Gast)
Datum:

... und aus dem "Arbeitnehmererfindungsgesetz". (Gibts wirklich!)
Autor: Noch Dipl.-Ing. gewordener (Gast)
Datum:

"Weshalb sollte die Industrie also wollen, dass man glaubt ein
Fachkräftemangel würde herrschen."

"Fachkräftemangel ( wenn schon nicht jetzt, dann aber mindestens
bestimmt ganz sicher auf alle Fälle unausweichlich schon in spätestens
2 Jahren )" ist doch tägliche Gebetsmühle.

"Ahh ich verstehe - Man wollte auf diese Weise das Angebot dazu bringen
zu steigen, wodurch die Löhne gesunken wären."

So krass sind die ( insbesondere Einstiegs-) Gehälter
in den letzten Jahren nun auch nicht gestiegen ...
Autor: Alda Sagg (Gast)
Datum:

Wie geht eigentlich:

> geoutsourced und entlassen worden

geoutsorced: neue Firma?
entlassen: nicht erklärungsbedürftig...
Autor: Noch Dipl.-Ing. gewordener (Gast)
Datum:

"> geoutsourced und entlassen worden"

War natürlich verkürzt beschrieben, es sind natürlich mindestens
2 Schritte erforderlich ( ein weiterer, rein fiktiver Zwischenschritt
wäre "Kurzarbeit" vor Bundestagswahlen )

( s. VW )
Autor: Verlogenheit (Gast)
Datum:

>Ahh ich verstehe - Man wollte auf diese Weise das Angebot dazu bringen
>zu steigen, wodurch die Löhne gesunken wären.
Diese Fachkräftemangelgelüge hat auch das Ziel gehabt, die in recht
großen Teilen der Bevölkerung vorherrschenden Hungerlöhne zu
rechtfertigen. Nach dem Motto, alles "unqualifizierte" Kräfte, die halt
nur einen Hungerlohn verdienen, da sie mehr nicht wert sind. Die Politik
hat sich dann immer in Unschuld gewaschen und gesagt, dass Bildung der
ausschließliche Schlüssel ist um der Armut zu entkommen. Quasi nach dem
Motto, wenn jeder Ingenieur in der BRD wäre ginge es allen gut. Da man
aber weiß, dass nicht jeder "genetisch" als Ingenieur geeignet ist,
konnte man mit diesem Argument unbedarft um sich werfen a la:
"Bist halt nur ein einfacher erfahrener Facharbeiter, da kannst du nur
maximal 13 €/h pro Stunde erwarten, siehst ja wie wenig ne
unqualifizierte Kraft bekommt."
Während man zu den Ingenieuren sagen konnte: "Sei mal froh mit deinen 20
Euro pro Stunde, siehst ja, wieviel mehr du in Relation zu einem
Facharbeiter bekommst."
Autor: Alda Sagg (Gast)
Datum:

Zwischenfrage:

(Mohr (Gast)) == (Noch Dipl.-Ing. gewordener (Gast))

!=0 [ ]
0   [ ]
Autor: Noch Dipl.-Ing. gewordener (Gast)
Datum:

Nach der ( veralteten ) Rasseneinteilung gehöre ich den Europiden an ...
Autor: ups... (Gast)
Datum:

@Mohr
Beeil dich aber mit der Kündigungsschutzklage
beim Arbeitsgericht.
Nach drei Wochen ist ein Anpruch bereits verjährt.
Ist die Kündigung schriftlich erfolgt?
Da würde ich in die gelben Seiten schauen
unter Fachanwälte für Arbeitsrecht, sofern nötig.
Die Honorare bei den Arbeitsgerichten sollen
nicht so schlimm sein.(Rechtspfleger fragen).
Ein Anspruch auf Abfindung besteht nicht, sondern
nur auf Weiterbeschäftigung wenn keine rechtlich
zulässigen Gründe vorhanden sind.
Laufende Praxis ist ein Aufhebungvertrag wo ein
1/2-1 Monatsgehalt brutto wie netto ausgehandelt
werden kann. Blöd ist nur das man das bei der
Arbeitslosenmeldung dem Amt die Abfindung melden muß,
es sei denn man vereinbart mit dem alten Arbeitgeber
Vertraulichkeit, akzeptiert formell die Kündigung und s
treicht die Abfindung inoffiziell ein und wälzt das
Risiko auf dem Arbeitgeber ab (Aufhebungsvertragsklausel).

Wenn man dann nicht innerhalb eines halben Jahres was Neues
findet wäre eine Selbständigkeit als Freiberufler/Freelancer
eine sinnvolle Alternative wenn einem sonst die Decke zu
Hause auf dem Kopf fällt.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Mal eine bescheidene Frage: Was hast Du denn entwickelt? Einen fähigen
schmeissen die doch nicht raus.

Siemens sucht doch Ingenieure wie blöde. Bin selber gerade zur Aushilfe
von einem Standort zum anderen versetzt worden, weil die hier die Arbeit
nicht packen.
Autor: werwiewo (Gast)
Datum:

Hi Mohr,

die Patente, wenn Sie auf Deinen Namen erlassen wurden, gehören Dir.
Nicht jedoch deren Nutzungsrechte. Die werden exklusiv Siemens (oder der
Outsourcing-Organisation) gehören.
Autor: tex (Gast)
Datum:

Wenn Siemens Dich nicht geheiratet und Dein Abreitsvertrag nicht den
Pasuus "Bis dass der Tod euch scheidet"  enthielt, war der Vertrag
kündbar, zu Lebenszeiten. Nun wurde er gekündigt. Das in einer so
sozialen Hängematte wie der von Siemens unangenehm, traurig und sicher
auch ärgerlich, aber das ganz normale Arbeitsleben. Sei froh dass es
nach 12 Jahren passier ist und nicht nach 35, dann nimmt Dich nämlich
niemand mehr wegen Betriebsblindheit.
Autor: Skeptiker (Gast)
Datum:

Autor: David (Gast)
Datum:

es gibt gesetztliche rahmenbedinnungen...
wurde diese eingehalten, sehe ich das problem schlicht nicht...

es werde personen eingestellt und entlassen, firmen laufen mal besser
mal schlechter, gehen konkurs, neue entsthenen, das ist eine natürliche
sache.... sehe das problem absolut nicht...
Autor: Gast (Gast)
Datum:

> Blöd ist nur das man das bei der
> Arbeitslosenmeldung dem Amt die Abfindung melden muß,
> es sei denn man vereinbart mit dem alten Arbeitgeber
> Vertraulichkeit, akzeptiert formell die Kündigung und s
> treicht die Abfindung inoffiziell ein und wälzt das
> Risiko auf dem Arbeitgeber ab (Aufhebungsvertragsklausel).

Das wird kein Chef machen, das ist Betrug. Dem ist es ja egal, da der
Arbeitnehmer die Abfindung versteuern muss (übrigens in voller Höhe) und
ihm das ALG für 3 + 3 Monate gestrichen wird.
Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
Datum:

Es gibt und hat nie einen Mangel an Ingenieuren gegeben... Ich habe mal
einen Mangel in Singapur erlebt... da sind die Gehaelter dann mal eben
um 50 gestiegen... Da stimmt das mit Angebot und Nachfrage :)
Autor: Tommi Huber (drmota)
Datum:

Sei froh dass du wenigstens 12 Jahre als Ingenieur tätig sein durftest.
Schätzungsweise 50% der heutigen Elektrotechnik Studenten wird dies
wahrscheinlich nicht mehr möglich sein.

Deshalb immer mein gutgemeinter Rat hier. Werdet Lehrer oder Arzt dort
könnt ihr bis zur Rente werken mit sehr sehr geringem Risiko arbeitslos
zu werden oder euch mit Hilfsarbeitertätigkeiten herumschlagen zu
müssen.

Und gerade die Lehramtsstudien (Mathe, Physik, ...) sind so leicht dass
die jeder durchschnittliche Ingenieur ganz leicht absolvieren kann. Und
die vielen hübschen willigen angehenden Lehrerinnen oder Ärztinnen nicht
zu vergessen, die euch den Lernstress angenehmer machen werden.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Das ist so typisches Schweinezyklus-Denken. Gerade Ingenieurmangel, oh,
schnell Lehrer oder Arzt studieren, weil ja die Situation in 5 Jahren
noch ganz bestimmt genauso aussehen wird wie heute, und es auch völlig
unmöglich ist dass es jemals eine Lehrer- oder Arztschwemme geben wird.
Autor: Mr. Machine (machine123)
Datum:

Ich kann das "Denken" einiger Leute hier nicht verstehen. Wie kann man
überhaupt eine "Abfindung" oder "Entschädigung" fordern?

Wenn es den Firmen nicht gut geht, ist das halt leider so. Denen macht
es sicher auch keinen Spass Leute zu entlassen. Natürlich tut es mir für
die Leute enorm leid.

Aber:

Genau diese Denke "Wenn ich gehen muss, will ich entschädigt werden"
lähmt D-Land enorm. Leute sind nicht mehr kündbar ohne das es die Firmen
ein Vermögen kostet.

Genau diese Lähmung führt dazu, dass die Firmen aber auch scheuen wieder
Leute einzustellen, weil sie wissen das sie später praktisch unkündbar
werden. Armes Deutschland.
Autor: Ti (Gast)
Datum:

@  Mr. Machine (machine123)
selten so nen scheiß gekesen
Autor: ... (Gast)
Datum:

Äh Leute, wenn ihr bei einer Firma arbeitet, dann bekommt ihr für eure
Arbeit Geld. Wieso soll euch die Firma noch Geld geben, wenn ihr
gekündigt werdet?
Autor: mbc (Gast)
Datum:

Weil das bei den Managern ja auch so ist ???!???

Und die Verdienen pro Monat meist noch einen ganzen Haufen mehr an
Kohle.
Und das selbst, wenn die mehr als unfähig gewesen sind in der Ausübung
ihrer mehr als gut bezahlten Pflichten. Risiko tragen die ja eh nicht
...
Autor: Gast (Gast)
Datum:

>Seii froh dass du wenigstens 12 Jahre als Ingenieur tätig sein durftest.
>Schätzungsweise 50% der heutigen Elektrotechnik Studenten wird dies
>wahrscheinlich nicht mehr möglich sein.

Richtig und dies schon gar nicht bei Siemens! Siemens unternimmt
unsagbare Anstrengungen, alles nur Erdenkliche ins Ausland auszualgern.
Das betriggt neben Produktion und Fertigung auch den Service und die
Entwicklung. Hier am Standort gibt es ein gigantisches Schulungszentrum,
in dem die Ausländer in der Inbetriebnahme und Repartur der Produkte
geschult werden, damit man keine deutschen Techniker mehr braucht. Die
besiedeln hier 3-4 ectra an Siemens vermietete Appartmenthotels.
Insgesamt geschätzt 300-400 Leute sind im Schnitt 1-4 Wochen zur
Schulung - macht dann etwa 20.000-30.000 geschulte Spezialisten im Jahr
weltweit. Unter denen sind nur ganz wenige von anderen deutschen
Standorten.

BAld sind 60%-80% der Entwicklung und 90% des Service komplett
ausgelagert.
Autor: ups... (Gast)
Datum:

>Das wird kein Chef machen, das ist Betrug. Dem ist es ja egal, da der
>Arbeitnehmer die Abfindung versteuern muss (übrigens in voller Höhe) und
>ihm das ALG für 3 + 3 Monate gestrichen wird.

Hast du eine Ahnung. Wichtig ist den Chefs die Durchsetzung Ihrer
Personalpolitik, koste(manchmal)es was es wolle.

Betrug ist allenfalls das was die Verwaltung den Menschen (AN) antut.
Unfähig zu vermitteln und die Instrumente sinnvoll anzuwenden die
nutzbar sind. Nach einiger Zeit wird die Qualifikation ignoriert
und dann kannste noch als Hilfsarbeiter für Lau anschaffen gehen.
Akquirieren von Arbeitsplätzen, Kontaktpflege zu Betrieben wird man
in der Verwaltung nicht finden. Und dadurch wird die Sockelarbeits-
losigkeit insbesondere durch geschönte Statistiken weiter auf höchsten
Niveau bleiben.

Bestes Negativbeispiel sind die Verwertung von Vermögen (das man sich
erarbeitet und erspart hat)und das Eigenbemühen und viele
Verwaltungsakte sind einfach nur paradox. Die wahnsinnig vielen
Sozialgerichtsverfahren beweisen das ja. Darin ist Deutschland
unanfechtbar WELTMEISTER.

Verschärfend kommt noch die negative unverantwortliche Personalpolitik
der Unternehmen dazu. Wer auf der Grundlage von Versprechen der
Unternehmen sich dann noch verschuldet(die die Behörden als Antivermögen
eine Scheiß interessiert)kann dann bestenfalls nur noch Privatinsolvenz
beantragen und Schluß ist. Ein Strick ist hier eine Erlösung.

>Äh Leute, wenn ihr bei einer Firma arbeitet, dann bekommt ihr für eure
>Arbeit Geld. Wieso soll euch die Firma noch Geld geben, wenn ihr
>gekündigt werdet?
Weil der Betrieb Vertragsbrüchig wurde.
Weil man nicht Schuld ist an diesem Schlamassel.
Weil hier in Deutschland viel zu geringe Gehälter gezahlt werden.
Weil man selten als AN am Unternehmenserfolg beteiligt ist,am
Misserfolg dagegen schon (meist durch Idioten in Nadelstreifen
verursacht)
Weil man immer die Opferrolle bekommt wenn der Chef Mist gebaut hat.
etc.
Noch Fragen?

>Genau diese Denke "Wenn ich gehen muss, will ich entschädigt werden"
>lähmt D-Land enorm. Leute sind nicht mehr kündbar ohne das es die Firmen
>ein Vermögen kostet.

Typische dumme AG-freundliche Denkweise.
Abfindungen können sich die Betriebe in der Regel leisten.
Eine Lösung wäre das die Betriebe umdenken, angemesssene Gehälter zahlen
und sich Kündigungsfreiheit dadurch erkaufen. Das wäre zwar gegen
das Gesetz wird aber ohne Gehaltsausgleich praktiziert weil viele
AN nicht die Durchsetzungskraft besitzen. Die Konsequenz können wir bei
den Leih-und Zeitarbeitern sehen. Gerade die Menschen werden gegen
alle Vernunft unterbezahlt. Vernünftige Marktregeln werden aus reinem
Prakmatismus ausgehebelt und unwirksam gemacht.

>Genau diese Lähmung führt dazu, dass die Firmen aber auch scheuen wieder
>Leute einzustellen, weil sie wissen das sie später praktisch unkündbar
>werden. Armes Deutschland.

Auch Quatsch, in Amerika werden ganz andere Gehälter und
Abfindungen gezahlt(Kein Kündigungsschutz).
Dafür hat das Land andere Probleme
wie z.B. das Energie- und Gesundheitssystem.
Autor: Kurt (Gast)
Datum:

>Ich kann das "Denken" einiger Leute hier nicht verstehen. Wie kann man
>überhaupt eine "Abfindung" oder "Entschädigung" fordern?

Vielleicht weil man überleben will?
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Dafür hat die Firma schon gesorgt, indem sie ihren Anteil in die Hartz
4-Kasse einbezahlt hat.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

>Gerade die Menschen werden gegen
>alle Vernunft unterbezahlt. Vernünftige Marktregeln werden aus reinem
>Prakmatismus ausgehebelt und unwirksam gemacht.

Man kann ewig über Unterbezahlung, Mindestlöhne, Lohnerhöhungen usw.
diskutieren, aber am Ende ändert das alles nichts an einer ganz simplen
Tatsache: es gibt jemanden, der den Job zu diesem Preis machen will. Und
"Preis" bedeutet nicht "x Euro", sondern eine bestimmte Kaufkraft die
sich daraus ergibt.
Autor: ups... (Gast)
Datum:

>Dafür hat die Firma schon gesorgt, indem sie ihren Anteil in die Hartz
>4-Kasse einbezahlt hat.

ist auch Nonsens.
Alg1 wird aus Beiträgen der AG+AN finanziert und sind von der Höhe
und Belastung ein Witz.
Alg2(Hartz4) werden aus Steuermitteln finanziert. Dazu gehören auch
Mwst., Mineralölsteuer, Lohnsteuer und sonstige Steuern.
Das diese durch Wirtschaftsleistungen aller Unternehmen erbracht werden
ist nicht zu bestreiten aber ein Großteil wird auch vom Nettoverdienst
der Bürger aufgebracht die ja auch von Unternehmen stammen. Ohne
Unternehmen ist eine Zivilisation eben nicht überlebensfähig
und zwar Global.

>Tatsache: es gibt jemanden, der den Job zu diesem Preis machen will.
Weil dem AN nichts anderes übrigbleibt wenn er nicht von Almosen leben
will. Allerdings ist die Differenz zwischen Stütze und Arbeitseinkommen
teilweise so gering das sich viele lieber fürs gammeln entscheiden und
lieber Transferleistungen kassieren.Einzig der schlechte Ruf und Scham
im sozialem Umfeld treibt die Leute in schlecht bezahlte
Beschäftigungsverhältnisse ohne je eine faire Chance zuhaben anständiges
Geld zu verdienen weil sich die Firmen eine Gesellschaft geschaffen
haben die Sklavenähnlich malochen muß weil die Chefs übermächtig und
omnipotent sind. Die Mindestlohnregelungen der Regierungen sind in
dieser Hinsicht zwar der richtige Weg aber längst noch nicht konsequent
genug für die breite Masse.

>Und"Preis" bedeutet nicht "x Euro", sondern eine bestimmte Kaufkraft die
>sich daraus ergibt.

An der mangelnden Kaufkraft kann man das gewachsene Disaster gut
erkennen.
Die Umverteilung durch die Abwrackprämie beweißt das doch.
Die Reförmchen die die Regierung so zaghaft voranzubringen versucht
sind immer noch nicht weitgehend genug um auf Dauer zu einer
gleichmäßigen und gerechten Verteilung des Sozialprodukts zu führen.
Da wären ganz andere Reformen nötig.
Autor: M. I. (seventh_son)
Datum:

>BAld sind 60%-80% der Entwicklung und 90% des Service komplett
>ausgelagert.

Dann ist aber auch die Verwaltung ausgelagert. Denn viele vergessen,
dass Manager auch nur Angestellte (der Anteilseigner) sind. Irgendwann
wird auch bei denen gespart, oder glaubt jemand ein Inder oder Chinese
könnte den Job eines Vorstandsvorsitzenden bei Siemens nicht machen?

Diese ganzen Schimpftiraden auf die sog. Manager sind sinnlos. Die
machen nur das, was von ihnen erwartet wird (kurzfristige Gewinne). Und
auch jeder von uns würde sich eine fette Abfindung in den Vertrag
schreiben lassen, wenn das üblich wäre. Die wahren "Schuldigen" sind die
Besitzer/Anteilseigner.
Autor: Mohr (Gast)
Datum:

Hallo Leser,
erst mal danke für die vielen Informationen. Heute kam übrigens noch ein
neues Angebot an meine Teamkollegen und mich ob wir nicht für ein
anderes Unternehmen tätig werden wollten. Nun der Mohr wir nun nicht nur
geoutsourced und entlassen sondern nun auch noch verkauft an ein anderes
Unternehmen. Ein Manager sollte doch eigentlich etwas Moral und etwas
Ethik haben aber das man seine eigenes Know How , Patente, Gewinne auch
wenn sie nur 5-8% pro Jahr sind anstatt 11 Prozent nur ein Jahr zeigt
wie kurzfristig das Denken hier ist. Werner von Siemens hätte sich als
Visionär im Grabe umgedreht wenn er damals so kurzfristig  gedacht
hätte. Damals war die Elektrotechnik noch jung. Er war kein Kaufmann er
war auch Techniker. Er sah damals schon das Inovationen nicht nur in
einem Bereich sondern in unterschiedlichen Bereichen der Eletrotechnik
entstehen. Korruption gab es damals nicht. Warum haben die Siemens
Manager nur noch ein Kaufmann verstand und keine Visionen mehr.Wo
Visionen verkümmer, da verkümmern die Manager. Warum sieht man nur so
kurzfristig. Warum zerstört man die Vision von Siemens. Warum hakt man
die Beine und Füsse ab und es bleibt nur noch der Rumpf und der Kopf.
Ein Aufsichtsrat kann doch nicht so Blind sein. Nun gut vielleicht ist
weniger mehr. Aber ob damit eine Vision zur ...und muss später der Staat
und der Steuerzahler draufzahlen. Ist schon das Kind in den Brunnen
gefallen oder reagiert man statt zu agieren. Wer weiss was die Zukunft
bringt. Vielleicht macht man sich selbstständig oder Gründet ein Ing.
Büro. Von Hartz V kann man nicht leben und nicht sterben. Oh auf der
Cebit gab es ja noch eine Jobbörse. Schaun wir mal.
Autor: Headhunter (Gast)
Datum:

>erst mal danke für die vielen Informationen. Heute kam übrigens noch ein
>neues Angebot an meine Teamkollegen und mich ob wir nicht für ein
>anderes Unternehmen tätig werden wollten.

- auf Abfindung besteht kein Anspruch, jedoch spart man sich damit
vielleicht ein Verfahren + Verfahrenskosten. Im Verfahren wird auf einen
Vergleich hingearbeitet, bei dem dann die Abfindungssumme doch wieder
fällig wird. Eine Weiterbeschäftigung scheidet aus, da das
Arbeitsverhältnis als zerrüttet angenommen wird.

- Abschiebung in eine Auffanggesellschaft

- Abschiebung in ein anderes Unternehmen, wer weiss was daraus wird

- Gegen Manager kann man eigentlich doch nix haben, solange es welche
sind
Autor: IGBT (Gast)
Datum:

> der Mohr hat seine Arbeit getan, der Mohr kann gehen?
Na klar.
War ja mit Ansage.
Oder gehörst Du nicht zur Lehmschicht?

http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/siemens...
Autor: ups... (Gast)
Datum:

>Von Hartz V kann man nicht leben und nicht sterben.
Kann man schon, wenn man sich kostenmäßig drauf einstellt.
Es verändert aber das ganze Leben und die Hochdotiertesten
müssen dann am stärksten Federn lassen weil zwischen dem
Regelsatz und einem Ingenieuergehalt Welten liegen.
Unter die Erde kommt man immer, egal ob Verwandte Kostenmäßig
zur Ader gelassen werden können. Ansonsten bekommt man ein
Armenbegräbnis.
Wenn du wieder was gefunden hat und finanziell sich wieder
stabile Verhältnisse eingestellt haben, erinnere dich mal
an die schlechten Zeiten, lerne daraus und sorge vor.
Das dürfte mit einem Ingenieurgehalt leichter sein als mit
einem Hilfsarbeitergehalt.
Autor: Siemensler (Gast)
Datum:

wenn du bei siemens rausfliegt bleib nur noch die leihbude
jeder weis das du mist gebaut hast
Autor: gast (Gast)
Datum:

>wenn du bei siemens rausfliegt bleib nur noch die leihbude
>jeder weis das du mist gebaut hast

naja, es reicht, wenn du deinem vorgesetzten zu gefährlich geworden
bist, dann gibt es eine faule bewertung und du bist weg ...
Autor: Siemensler (Gast)
Datum:

also wir bei uns in der firma sortieren jede bewerbung von
leuten aus in in einem anderen großen konzern länger
als 5 jahre gearbeitet haben
es sei den wir werbhen jemanden ab
Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
Datum:

Von den bereits erteilten Patenten und den angemeldeten künftigen
Patenten auf denen du (Mit)erfinder bist, wirst du genauso viel
Tantiemen bekommen, wie vor der Entlassung.

Bei den Sachen, die ab jetzt angemeldet werden, kann ein wachsames Auge
bei den Anmeldungen lohnen.

Gute Karten hättest du, wenn du noch Erfindungsmeldungen gemacht hast
oder in der Kündigungsfrist noch machst. Oder wenn ein Kollege bei
künftigen Meldungen deinen Beitrag noch mitmeldet.

Schlechte Karten hast du, wenn du keine Zugang zu Arbeitsunterlagen mehr
hast, um deine erf. Tätigkeit nachzuweisen und keine Antwort darauf,
warum du selbst keine Erfindungsmeldung gemacht hast.
Autor: liberaler (Gast)
Datum:

>>Autor: Mr. Machine (machine123)

>>Genau diese Denke "Wenn ich gehen muss, will ich entschädigt werden"
>>lähmt D-Land enorm. Leute sind nicht mehr kündbar ohne das es die Firmen
>>ein Vermögen kostet.

>>Genau diese Lähmung führt dazu, dass die Firmen aber auch scheuen wieder
>>Leute einzustellen, weil sie wissen das sie später praktisch unkündbar
>>werden. Armes Deutschland.

Irgendwie beruigend in diesem theard wenigstens ein absolut vernünftiges
statement zu lesen...
Übertriebener Kündigungsschutz, zwanghaftes erhaltenwollen von nicht
konkurenzfähigen arbeitsplätzen, nichtakzeptieren von
wirtschschaftlichen realitäten, aufkommender protektionismus,
wirtschaftlicher nationalismus sind schlicht gift für die wirtschaft...
oder wiso arbeiten bei vw 16k leiarbeiter, die in kürze alle auf der
strasse stehen werden???? VW wollte (und konnte) das risiko zuvieler
festangestellter schlicht nicht eingehen... für vw kein grossen problem,
die bekommen ihre koditionen bei den leihfirmen... kmu bleibt halt oft
nur die logische lösung niemanden einzustellen... ein guter unternehmer
vermeidet zu hohe risiken (in gewissen brachen wurde das nicht gemacht,
und man sieht wo das hinführt...)
man kann über amerika fluchen wie man will... NUR sie kamen bis heut aus
allen kriesen schneller raus als europa, sie sind beweglicher,
flexibler, liberaler... (wenn auch alles andere als perfekt...)
die wahrheit wird wohl irgendwo in der mitte liegen, aber europa muss
von seiner extremen anspruchshaltung wegkommen... leistung soll belohnt
werden, nicht faulheit und nichtstun, leute die arbeiten, nicht harz4
empfänger (sorry die bekommen schlicht zuviel...)

wohin protektionismus, ignorranz, künstliches schönreden und das
erhalten nicht lebensfähiger strukturen führen, sieht man am beispiel
japan... (schaut mal den nikkei an, chart der letzten 25 jahre, ich
weiss das es nur ein börsenindex ist, aber gleichzeitig ein abbild der
wirtschaft...)
man soll tote sterben lassen, um platz zu schaffen für neues...
Autor: Tim (Gast)
Datum:

JA JA Das gute alte Amerika
Die Leiarbeiter haben auch eine Kündigungsfrist bei VW diese Beträgt
soweit ich weis mindestens 4 Volle Wochen wenn nicht sogar nöchlänger
Autor: Siemensianer (Gast)
Datum:

Siemens ist in den letzten Jahren seit der Ära Kleinfeld + Löscher einen
guten Weg gegangen. Konsequente Entschlackung auf die Gebiete, wo man
gute Marktpositionen hat, statt ewig zweitklassig in bestimmten
Bereichen herumzuwursteln. Die Handysparte hätte von Pierer schon
einstampfen müssen und der Verkauf von VDO war vor allem perfektes
Timing. Industry ist der große Wachstumsmotor in starken Zeiten, Energy
und Healthcare sorgen für die nötige Flexibilität. Das Kürzungsprogramm
SG&A war richtig, hätte aber angesichts des Verwaltungsungetüms ruhig
intensiver sein können. Alles in allem steht Siemens im Vergleich zu GE
& Co sehr gut da.

Um ein Unternehmen erfolgreich zu führen muss man sich von verstaubten
Gründervätervisionen emanzipieren können. Reinen Tisch im
Gemischtwarenladen machen! Und maulende Entwickler loswerden, die meinen
ein Recht an den in der Arbeitszeit gemachten Erfindungen zu haben. Und
trotz Anschlussstelle sich hier ausheulen...
Autor: gast (Gast)
Datum:

>Konsequente Entschlackung auf die Gebiete, wo man gute Marktpositionen
>hat,

Entschlackung? Siemens hat in Sachen MED alles aufgekauft, was an
Diagnostik im Markt zu kaufen war. Keine Firma von den neu
hinzugekommenen stehen gut im Markt. Die MED ist die nächste Kuh, die in
5 Jahren geschlachtet wird.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

vielleicht hat er es auch nicht anders verdient ;-)
Autor: Michael (Gast)
Datum:

> Vielleicht hat er es auch nicht anderst verdient?

Was für Monks seid ihr eigentlich alle?

Kann nur noch mit dem Kopf schütteln über dieses Forum.
Ihr habt es wohl alle mit Löffeln gefressen.
Normal bin ich nicht so aber speziell Dir lieber Gast wünsche ich das
jetzt mal, dass es Dir auch so geht. Aber vermutlich bist eh verbittert
und Harzer ;-)

Denke mal die meisten Bastler hier haben keine Ahnung, was in großen
Konzernen wirklich abgeht und wie skrupellos mit Menschen gespielt wird.
KEINEN Manager interessiert ein Mitarbeiter auch nur annähernd. Leider
sind sich die Herren (Frauen gibts in diesen Kreisen wenige) nicht
darüber bewusst, was es bedeutet wenn sie Entscheidungen treffen weil
sie nachts schlecht geschlafen haben, die Basis geht nach Norden und
wenige Wochen/Monate später wird die Entscheidung revidiert und alle
gehen wieder nach Süden. Fehlende Strategie und ein wichtiger Punkt:
Wirtschaftsprüfern und Banken um jeden Preis gefallen da sonst das
eigene Salär auf dem Spiel steht.

Ihr werdet euch schon noch wundern, was noch so alles an "unpopulären
Entscheidungen" getroffen wird. Da kommt doch so eine hausgemachte Krise
gerade recht. Eine bessere Argumentationsstütze gibt es doch gar nicht.

In diesem Sinne gutes Harzen
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Womoeglich ist mein Verdienst im Monat groeßer als dein
Jahresverdienst... gut, dass du das Smiley korrekt interpretiert hast.
Und wenn wir schon bei Monk sind: Ist eine lustige Serie!
Autor: ups... (Gast)
Datum:

@liberaler

>(sorry die bekommen schlicht zuviel...)

Du hast ja keine Ahnung. Mach das mal ein Jahr,
dann weißt du mal auf was du alles verzichten mußt.
Autor: Noch Dipl.-Ing. gewordener (Gast)
Datum:

"Siemens ist in den letzten Jahren seit der Ära Kleinfeld + Löscher
einen
guten Weg gegangen. Konsequente Entschlackung auf die Gebiete, wo man
gute Marktpositionen hat, statt ewig zweitklassig in bestimmten
Bereichen herumzuwursteln."

- Die "Siemensianer" von Benq, VDO ... können ein Lied davon singen ...


"Und maulende Entwickler loswerden, die meinen
ein Recht an den in der Arbeitszeit gemachten Erfindungen zu haben. Und
trotz Anschlussstelle sich hier ausheulen..."

- Nicht völlig ausgeschlossen bleibt ja auch, dass bestimmte Ideen für
die "gemachten Erfindungen" den Entwicklern auch in deren Freizeit
( bzw. in ihren nur teilweise abgerechneten Überstunden gekommen sind !

- Hoffentlich maulst Du nicht auch 'mal !
Autor: Tommi Huber (drmota)
Datum:

>Unter die Erde kommt man immer, egal ob Verwandte Kostenmäßig
>zur Ader gelassen werden können. Ansonsten bekommt man ein
>Armenbegräbnis.

Auch dafür wird es bald eine Lösung geben um Kosten zu sparen.

Jeder der sich dem Tode nahe fühlt sollte es wie die Elefanten machen
sprich selbst auf den Friedhof gehen oder sich hinrollen lassen.

Wenn noch genug Kraft ist muss man sich selbst ein Loch schaufeln. Dann
legt man sich dort hinein und macht das Loch von innen dicht.
Schliesslich wartet man auf den Tod (Verhungern, Verdursten, Ersticken,
Vergiften, Kugel).

Wird sicher bald propagiert von den Geldeliten und den Aktionären, um
das aus deren Sicht wertlose unfähige Gesindel (Arbeitslose und Kranke)
sich selbst entsorgen zu lassen.
Autor: Mama (Gast)
Datum:

>Wird sicher bald propagiert von den Geldeliten und den Aktionären, um
>das aus deren Sicht wertlose unfähige Gesindel (Arbeitslose und Kranke)
>sich selbst entsorgen zu lassen.
Die "Kapitalelite" wird das selber aktiv in die Hand nehmen, falls die
Entsorgung der Nutzlosen in deren Augen ihr einen Vorteil bringt und
nicht auf die Kooperation der Betroffenen vertrauen.
Wurde ja mit der Reformierung der Grundstütze auch so gemacht. Die
"Elite" gestaltet aktiv mit. Falls auch die Grundstütze nicht mehr
finanzierbar ist, wird man mit der aktiven Entsorgung beginnen. Der
Kommunismus hat zwar auch massenweise Leid und Tote zustande gebracht,
aber der Kapitalismus geht da viel systematischer und effizienter vor.
Man denke nur an den vom Kapital gesteuerten österreichischen Diktator.
Der war nichts weiteres als ein Instrument der Kapitalelite um enorme
Profite zu generieren auf Kosten von zig Millionen. Man hat seinen Wahn
und seine Skrupellosigkeit gezielt ausgenutzt.
Autor: K-h Fu. (apiroma)
Datum:

Siemens hat interne Anweisung, KEINE Leute einzustellen.
Wenn welche benötigt werden, hat man dies bis in die obersten Ebenen zu
rechtfertigen.
Es wird intern nur umbesetzt, um wichtige Spitzenleute zu halten bzw.
noch profitabel arbeitende Abteilungen am Leben zu halten.
Sonst nichts.
Autor: Headhunter (Gast)
Datum:

Die "Krise" schafft uns diesmal alle.

Und ich bin kein Pessimist.
Autor: Andreas Vogt (tico)
Datum:

ups... wrote:
> @liberaler
>
>>(sorry die bekommen schlicht zuviel...)
>
> Du hast ja keine Ahnung. Mach das mal ein Jahr,
> dann weißt du mal auf was du alles verzichten mußt.

Nein, Du hast keine Ahnung. Geh mal nach China und werde Wanderarbeiter.
Dann wirst Du ermessen können, in was für einem luxuriösen Paradies Du
hier lebst.
Autor: ups... (Gast)
Datum:

Deswegen leb ich ja hier und nicht in China.
Der Vergleich ist ja wohl ein Witz.
Übrigens kommen die meisten Neubürger aus
den gleichen Motiven zu uns weil es hier
Geschenke vom Staat gibt.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Irgendwie widersprichst du dir selbst.
Autor: Hubertus (Gast)
Datum:

> Der Vergleich ist ja wohl ein Witz.

Dieser Vergleich ist leider Realität. Um dieses vergleicheswillen nehmen
wir alle an der Globalisierung teil.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

"Man denke nur an den vom Kapital gesteuerten österreichischen
Diktator."
Wen meinst du da im Zusammenhang mit Siemens? Hitler oder Loescher?

"bin gerade von Siemens geoutsourced und entlassen worden"
Wohin und was hast vorher gemacht?
Autor: Lasst mich Arzt ich bin durch (Gast)
Datum:

Die Österreicher sind da viel offener im herausmobben ihrer Angestellten

Siehe dazu den tollen Bericht
http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/:Te...

Der Cheff hat davon natürlich nix gewusst. Jaja, ein treuer untergebener
macht etwas ohne Einverständniss seines Vorgesetzten.
Da bin ich mal gespannt ob das ein Einzelfall ist.
Autor: Siemensianer (Gast)
Datum:

> Siemens hat interne Anweisung, KEINE Leute einzustellen.
> Wenn welche benötigt werden, hat man dies bis in die obersten Ebenen zu
> rechtfertigen.
> Es wird intern nur umbesetzt, um wichtige Spitzenleute zu halten bzw.
> noch profitabel arbeitende Abteilungen am Leben zu halten.
> Sonst nichts.

Woher hast du die Infos? Bei mir (Energy) merk ich davon bisher nichts.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

"Woher hast du die Infos? Bei mir (Energy) merk ich davon bisher
nichts."

Na in der MED wird jetzt gespart. Die offenen Stellen sind massiv
reduziert worde. Real herrscht Rückgang, da ja auch Ingenieure aus der
Siemens wechseln.
Autor: Galenus ein Reisender (Gast)
Datum:

Hallo Leser,
danke für eure Informationen. Ich denke ich habe genug an Informationen.
Die Würfel sind gefallen. Der Weg ist nun deutlich klar und eine Lösung
ist gefunden. Danke übrigens auch dem Siemensianer und dem Headhunter
für ihre nicht Informationen. Auch aus nicht Informationen kann man den
Charakter der Person oder des Managers erkennen. Ob dies zum Wohle von
Siemens ist, bzw. zum Wohle der Vision von Siemens steht wieder auf
einem anderen Blatt papier. Viele Entwicklungen sind wirklich in meiner
Freizeit am Löttisch,Messplatz, ... geschehen. Und wenn ich Freitags
abends um 10 Uhr erst Freizeit hatte weil ich morgens um 08:00
angefangen bin und am Samstag dann weiter Entwickelt habe zeigt sich wer
der Mohr ist und warum es eine Abfindung geben sollte. Wenn dann noch
Gespräche mit anderen Kollegen aus anderen Firmen und anderen Ländern
dazukommen wenn ich Bauteile benötige die ich von Siemens in Deutschland
nicht bekommen konnte zeigt sich was man alles für Siemens getan hat um
das Team und die Entwicklung voranzutreiben. Das Handwerkszeug, Mittel,
Zeit, internationale Beziehungen,Erfahrungen von alten Erfindern die in
Rente sind,private Reisen in andere Länder und Experimente mit
Dokumentation und Messprotokolle,Gespräche mit ehemaligen Schul und
Studenten aus anderen Studien/Fachrichtungen,Informationen von Messen
und Flohmärkten,Gespräche auf Tagungen und nächtelange Diskussioen auf
der Kurzwelle bis hin zur Lösung, welche Siemens nicht liefert aber doch
zur Vollendung der Projekte nötig waren , zeigen was noch alles nötig
ist um die Patente zu komplettieren und das Ding durchzuziehen wenn
andere Siemensianer schon längst aufgegeben hätten. Für viele Entwickler
die nicht maulen kommt das Wort Beruf noch von Berufung und nicht von
Job. Wenn mein Manager schlecht geschlafen hat, hat er das Problem mit
uns besprochen und wir haben nach einem Weg gesucht und ihn auch
gefunden. Moderne Wege sind selten aber es gibt sie. Zweitklassiges
herumwursteln liegt nicht nur an den Mitarbeitern sondern ein guter
Manager fragt sich warum und analysiert dieses Feld und fragt den
Entwickler an der Basis direkt was abgeht,was er braucht um erstklassig
zu werden. Man muss nicht nur Buchhalter und sparen sondern auch
investieren und das ist dann ein Unternehmer. Zum Stefan B.
Erfindungsmeldungen sind gut aber in vielen Freizeit, nicht
kommerziellen Bereich gibt es Gesetze wo man nicht patentieren kann bzw.
nicht verschlüsseln darf. Was auch seinen Sinn hat weil es ein Hobby ist
und weil dadurch Menschen und die ganze Welt profitiert ohne
kommerziellen Gedanken. Es gibt in diesem Bereich im Patentrecht keine
Regelungen und im Ehrenamt noch nicht. Ein Patentanwalt schaut einen da
nur an und sagt:"Was so was gibt es noch? Man macht etwas ohne es zu
Patentieren? Verschüttete Leute mit Handy anrufen und retten in Not und
Katastrophenfällen mit Hilfe von selbstgebauten Messgeräten und nicht
erst Patentieren?
Autor: ... (Gast)
Datum:

ja moment mal...

du hattest einen arbeitsvertrag

schön und gut was du da oben grad quängelst, aber, du hattest aufgaben
die du bis zu einem gewissen termin zu bearbeiten hattest... wenn du
dazu deine freizeit aufwendest...dein bier...

für mich liest sich das da oben wie "gehalt bekommen zum zeit absitzen,
und alles drüber hinaus bitte extra entlohnen"...
Autor: Gast (Gast)
Datum:

> Das Handwerkszeug, Mittel,
> Zeit, internationale Beziehungen,Erfahrungen von alten Erfindern die in
> Rente sind,private Reisen in andere Länder und Experimente mit
> Dokumentation und Messprotokolle,Gespräche mit ehemaligen Schul und
> Studenten aus anderen Studien/Fachrichtungen,Informationen von Messen
> und Flohmärkten,Gespräche auf Tagungen und nächtelange Diskussioen auf
> der Kurzwelle bis hin zur Lösung, welche Siemens nicht liefert aber doch
> zur Vollendung der Projekte nötig waren

Du tust nun aber gerade so, als ob das eine Besonderheit wäre. Auch ich
rede mit Studenten, wende Freizeit zur Weiterqualifikatio auf und
erarbeite mir Knowhow für den Job. Ich arbeite selber für Siemens und
kann sagen, daß sich die meisten so engagieren. Im Übrigen mache auch
ich viel unverlangtes nebenher, was den Kunden dann so zufliesst und was
sie nicht ausdrücklich nachfragen oder gar bezahlen und Patente habe ich
auch schon geschaffen, in dem ich es nicht so gemacht habe, wie bestellt
oder beauftragt- Ich habe es beigesteuert wenn mir was aufgefallen ist
und ich habe im Ggs zu den internen Mitarbeitern keine Anrechte auf
Patengebühren. Wenn das Projekt vorbei ist, ist es eben das Ende und ich
kriege auch keine Abfindung.

Ein Berufsmohr
Autor: Mohr (Gast)
Datum:

Hallo ... und Gast,
danke für eure Informationen. Leider hat mein Arbeitgeber unsere Team
aufgefordert nicht mehr dieses Seite zu besuchen und irgendwas hin zu
posten beruflich und privat. Ein befreundeter Anwalt nimmt sich der
Sache an im Urheberrecht, Arbeitnehmererfindungsgesetz und Arbeitsrecht.
Nun also vom Mohr zum Berufsmohr zum Sklaven und dann verkauft. Das
Projekt ist leider noch nicht zu Ende und man wird während der
Projektzeit verkauft weil der Preis momentan so gut ist für Sklaven.
Eigenständiges Arbeiten ist nicht mehr gefragt bei Siemens und
Kundenorientiertheit auch nicht mehr. Sklaven sind keine Entwickler
mehr.
Autor: Hubertus (Gast)
Datum:

Mit diesem zerfahrenen Satzbau hätte ich dich auch entlassen.
Hast du dich denn seit deiner Schulzeit garnicht weiter entwickelt?
Autor: dritte PErson (Gast)
Datum:

mal ganz abgesehen davon , welcher normale Mensch redet in der dritten
Person von sich ?
Autor: Headhunter (Gast)
Datum:

>Mit diesem zerfahrenen Satzbau hätte ich dich auch entlassen.
>Hast du dich denn seit deiner Schulzeit garnicht weiter entwickelt?

>mal ganz abgesehen davon , welcher normale Mensch redet in der dritten
>Person von sich ?

Na und! Mit diesen Softskills wirst du nie etwas zum Funktionieren
bringen. Leute in dem Gewerbe sind manchmal etwas schrullig, die haben
vielleicht auch weniger Zeit zum Pennen.

Jedenfalls haben Streber und solche mit Religion "Eins" normalerweise
eine Gandenfünf in Physik.




--
Gott ist im Detail: Nach Einstein muss Gott ganz klein sein.
Autor: Hubertus (Gast)
Datum:

@Headhunter

Ich weiss schon, warum ich in meiner eigenen Firma die Techniker und
Ingenieure selber suche und einstelle, und nicht einen Headhunter
beauftrage...
Autor: Karl (Gast)
Datum:

>Dafür hat die Firma schon gesorgt, indem sie ihren Anteil in die Hartz
>4-Kasse einbezahlt hat.

Nur das man von HartzIV nicht leben kann. Existieren vielleicht, aber
nicht leben.

>Leider hat mein Arbeitgeber unsere Team
>aufgefordert nicht mehr dieses Seite zu besuchen und irgendwas hin zu
>posten beruflich und privat.

Privat was zu posten wird er dir wohl kaum verbieten können, solange du
keine Unternehmensgeheimnisse ausplauderst.
Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
Datum:

Galenus ein Reisender wrote:

> Zum Stefan B.
> Erfindungsmeldungen sind gut aber in vielen Freizeit, nicht
> kommerziellen Bereich gibt es Gesetze wo man nicht patentieren kann bzw.
> nicht verschlüsseln darf. Was auch seinen Sinn hat weil es ein Hobby ist
> und weil dadurch Menschen und die ganze Welt profitiert ohne
> kommerziellen Gedanken. Es gibt in diesem Bereich im Patentrecht keine
> Regelungen und im Ehrenamt noch nicht. Ein Patentanwalt schaut einen da
> nur an und sagt:"Was so was gibt es noch? Man macht etwas ohne es zu
> Patentieren? Verschüttete Leute mit Handy anrufen und retten in Not und
> Katastrophenfällen mit Hilfe von selbstgebauten Messgeräten und nicht
> erst Patentieren?

Ich verstehe vieles in obigem Abschnitt nicht. Daher nur soviel:

"Keine Regelungen bei Freizeit" und "Ehrenamt" und "Hobby" verstehe ich
nicht. Ganz sicher gibt es hier auch Regelungen: Normalerweise muss man
als Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber als erstes die Chance geben, eine
Erfindung zum Wohl der Firma zu nutzen. Wo die Erfindung gemacht wurde,
ist unerheblich. Ausnahme ist nur, wenn die Erfindung ganz und gar nix
mit dem Arbeitgeber zu tun hat, d.h. der die nie und nimmer nutzen
könnte. Aber ich halte es für ein dünnes Eis, das als Arbeitnehmer
selbstständig zu entscheiden.

Ja, es kann im strategischen Interesse einer Firma sein, eine Erfindung
zu nutzen aber nicht anzumelden. Jeder Patentanwalt kennt diese
Situation. Und es gibt auch Sachgebiete z.B. medizinischer Bereich in
denen erstmal nichts patentierbar ist.

Eine Arbeitnehmererfindungsmeldung kann (und sollte) man trotzdem
abgeben. Auch die nicht zum Patent angemeldete Erfindung ist unter
Umständen Geld wert bzw. sichert einen hinsichtlich seiner
Arbeitnehmerpflichten ab.

Entweder muss die Firma den Arbeitnehmer für seine Erfindung entlohnen,
wenn die Erfindung patentwürdig ist. Das Festzustellen ist einfach nach
einer Anmeldung und besonders nach einer Erteilung.

Auch wenn die Firma die Erfindung nutzt (z.B. Werbung zur Verwendung
eines bestimmten Handys beim Aufspüren von Lawinenopfern), aber nicht
anmeldet, dürfte der Fall klar sein,

Oder die Firma nutzt die Erfindung nicht, weil sie der Meinung ist, das
ist ein alter Hut oder es passt nicht ins Produktspektrum. Dann muss sie
die Erfindung freigeben und der Arbeitnehmer kann auf eigene Kosten
anmelden.

Für die Entscheidung der Firma ob oder ob nicht gibt es feste Fristen,
die wesentlich kürzer sind als ein typ. Patentverfahren.

Hat man hingegen keine Arbeitnehmererfindungsmeldung gemacht, hat man im
allgemeinen auch keinen Anspruch auf "Patente" btw. ein Einkommen
daraus. So gesehen der Patentanwalt Recht.

> weil dadurch Menschen und die ganze Welt profitiert ohne
> kommerziellen Gedanken

Hierzu nur soviel: Gerade in dem Fall kann eine Patentanmeldung Sinn
machen. Und die ist zur Not auf ein paar Blättern rasch geschrieben und
kann täglich  für paar Euro beim Patentamt offiziell hinterlegt werden.
Was dann in deiner Patentanmeldung schwarz auf weiss steht wurde, kann
kein anderer "Raffgiertyp" mehr anmelden. Eine solche neuheitsschädliche
Patentanmeldung heisst ja nicht, dass sie zum Patent durchgezogen werden
muss oder dass Lizenzgebühren fliessen müssen...
Autor: Bewunderer (Gast)
Datum:

@Stefan B,

Du scheinst sehr romantische Vorstellung über Erfindungen von
Arbeitnehmern zu haben.

Wenn Du im Zusammenhang mit Deiner Arbeit, für die Du bezahlt wirst, ein
Patent anmeldest, gehört dieses uneingeschränkt dem Arbeitgeber.

Eine Bezahlung erfolgt nur, wenn das Patent genutzt wird. Wenn der AG
das Patent nicht nutzt, hast Du auch keinen Anspruch auf Vergütung und
der AG muß das Patent auch nicht für Dich freigeben.

Näheres kann man im Arbeitnehmerfindungsgesetz nachlesen.
Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
Datum:

Bewunderer wrote:
> @Stefan B,
>
> Du scheinst sehr romantische Vorstellung über Erfindungen von
> Arbeitnehmern zu haben.

Mag sein. Dann zum Glück für meinen Geldbeutel mein Arbeitgeber auch.

> Wenn Du im Zusammenhang mit Deiner Arbeit, für die Du bezahlt wirst, ein
> Patent anmeldest, gehört dieses uneingeschränkt dem Arbeitgeber.

Anmelden solltest du selbst sowieso nicht. Das habe ich nie behauptet.
Du als AN musst dem AG die Erfindung melden und der AG kann anmelden
oder die Erfindung freigeben. Nur wenn die Freigabe vorliegt kannst du
als AN anmelden.

Macht der AN in seiner Arbeit eine Erfindung, dann muss nichts
destotrotz der AG diese Diensterfindung angemessen vergüten. Du als AN
bekommst halt nicht so viel, wie bei einer Freien Erfindung.

Um es klar zu stellen: Ich rede hier nicht von Arbeiten, die du auf
Anweisung anderer gemacht hast und die dann von anderen zur Erfindung
angemeldet werden. Ich rede nur von Sachen, bei denen du auch die
Erfindung gemacht hast. An einfachsten ist dieser Fall zu entscheiden,
wenn du auch die Erfindungsmeldung gemacht hast.

> Eine Bezahlung erfolgt nur, wenn das Patent genutzt wird.

Wobei man den Begriff Nutzung diskutieren müsste. Ein Patent in der
Schublade haben, ist auch eine Form der Nutzung.

> Wenn der AG
> das Patent nicht nutzt, hast Du auch keinen Anspruch auf Vergütung und
> der AG muß das Patent auch nicht für Dich freigeben.

Im Gesetz steht "Erfindungen, die betrieblich nicht benutzt, nicht als
Sperrpatent oder durch Lizenzvergabe, Verkauf oder Tausch verwertet
werden können und auch als Vorratspatent keinen Wert haben, sollten dem
Erfinder freigegeben werden.".

Sollte heisst für mich, der AG müsste im Fall des Falles stichhaltig
darlegen, wieso er angeblich nicht "nutzt und vergütet" aber auch keine
Freigabe macht.

> Näheres kann man im Arbeitnehmerfindungsgesetz nachlesen.

Das stimmt.
Autor: Neo (Gast)
Datum:

>vielleicht hat er es auch nicht anders verdient ;-)

ich glaubs langsma auch, scheint ein jammertroll zu sein, denn er kann
die frage, nach dem, was er gemacht, hat, nicht beantworten - scheint
genau einer von der lehm schicht zu sein, die löscher weg-deleten will.

>>"Siemens ist in den letzten Jahren seit der Ära Kleinfeld + Löscher
>>einen guten Weg gegangen. Konsequente Entschlackung auf die Gebiete,
> "Siemensianer" von Benq, VDO ... können ein Lied davon singen ...
ja und nein, die guten siemensianer, hat siemens längst wieder ins bott
geholt, vorher und hinterher nur die lehmschicht wurde entsorgt
Autor: Headhunter (Gast)
Datum:

>>@Headhunter

>Ich weiss schon, warum ich in meiner eigenen Firma die Techniker und
>Ingenieure selber suche und einstelle, und nicht einen Headhunter
>beauftrage...

Wenn dein Business floriert, dann hast du zumindest solange recht.
Vielleicht bist du ein Krisengewinnler. Wenn man Filme wie "die Brücke"
kennt...

Ich persönlich orientiere mich nicht an Trends, sollte man nicht tun.
Mir ist es sicherer mit Fakten. Jemand der schön bunt palavert hat noch
nie was zustande gekriegt, isso.
Autor: Hubertus (Gast)
Datum:

@Headhunter

> Vielleicht bist du ein Krisengewinnler

> Wenn dein Business floriert, dann hast du zumindest solange recht.
> Vielleicht bist du ein Krisengewinnler. Wenn man Filme wie "die Brücke"
> kennt...

> Ich persönlich orientiere mich nicht an Trends, sollte man nicht tun.
> Mir ist es sicherer mit Fakten. Jemand der schön bunt palavert hat noch
> nie was zustande gekriegt, isso.

Was unterstellst du mir da alles? Ist alles Unqualifiziertes Geschwätz!
Ist deine Argumentation als Headhunter auch so wirr, wie deine Beiträge
hier im Forum? - Arme Klienten, sag ich da!

Seit 1985 habe ich eine Firma für Elektronikentwicklung und Fertigung.
Hab' alle Höhen und Tiefen durchgemacht, von den unterschiedlichen
Charakteren der Mitarbeiter ganz zu schweigen. Komm' mal zu mir in die
Lehre.
Autor: Bewunderer (Gast)
Datum:

@Stefan B,

"Ein Patent in der Schublade haben, ist auch eine Form der Nutzung."

Bei meinen Patenten bekomme ich gemäß Arbeitnehmergesetz nur für die vom
AG wirtschaftlich genutzten Patente eine Vergütung, die sich über den
Umsatz (Verkauf oder Lizenzgebühren) errechnet.

Da die Schubladenpatente keinen Umsatz habe, gibt es auch keine
Vergütung.
Falls Dein AG Dir auch dafür finanziell entgegen kommt, kannst Du Dich
freuen.

"Erfindungen, die betrieblich nicht benutzt, ..., sollten dem
Erfinder freigegeben werden.".

Es heißt sollten (= Konjunktiv) und nicht müssen. Wenn Du der
Meinung bist, Dein AG muß Dir diese Patente freigeben, steht Dir der
Rechtsweg natürlich jederzeit offen.

Üblicherweise werden solche Schubladen-Patente nach einer gewissen Zeit
vom AG fallen gelassen. In diesem Fall wird dann bei uns den Erfindern
angeboten, das Patent auf eigene Rechnung weiterzuführen.
Daß sich das wahrscheinlich nicht lohnt, dürfte offensichtlich sein.
Autor: Headhunter (Gast)
Datum:

>Was unterstellst du mir da alles? Ist alles Unqualifiziertes Geschwätz!
>Ist deine Argumentation als Headhunter auch so wirr, wie deine Beiträge
>hier im Forum? - Arme Klienten, sag ich da!

Das ist es doch eben.
Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
Datum:

Bewunderer wrote:

> Da die Schubladenpatente keinen Umsatz habe, gibt es auch keine
> Vergütung.
> Falls Dein AG Dir auch dafür finanziell entgegen kommt, kannst Du Dich
> freuen.

Freuen sowieso und dass es dem AG wirtschaftlich möglich ist. Das ist
ein weiterer Knackpunkt im Gesetz, an dem die Höhe einer Vergütung hängt
(nicht ob überhaupt).

Deine Vergütung kann bei Schubladenpatenten erstmal sein, dass der AG
die Erfindung zum Patent durchgezogen hat, d.h. den Anwalt bezahlt und
die Gebühren. Davon profitierst du u.U, später. Was heisst später? Das
kommt gleich...

Bei den Schubladenpatenten sind auch ein paar Fälle zu unterscheiden.
Z.B. das Sperrpatent. Firma A stellt Teil X her und hat ein Patent auf
Teil X und eins in der Schublade für Teil Y. Firma A vermarktet Y nicht,
weil X gut läuft. Aber Mitbewerber B, ... können Teil Y nicht vermarkten
und Teil X nicht vom Markt drängen, weil es das Sperrpatent gibt. Das
das Sperrpatent einen wirtschaftlichen Nutzen hat, ist offensichtlich,
obwohl es nur in der Schublade liegt.

> Es heißt sollten (= Konjunktiv) und nicht müssen. Wenn Du der
> Meinung bist, Dein AG muß Dir diese Patente freigeben, steht Dir der
> Rechtsweg natürlich jederzeit offen.

Im Streitfall entscheidet ein Richter und der wird das sollen klassisch
auslegen. Sollen ist müssen, wenn man kann. Der AG müsste darlegen,
wieso er nicht kann. Und im Fall der Fälle, d.h. nach einer Kündigung
ist der Rechtsweg vielleicht nicht so weit weg, wie man denkt.

Und man muss zwischen der AN-Erfindungsmeldung und dem Patent
unterscheiden. Ob und wie der AG die Erfindung in Anspruch nimmt, muss
er rel. zeitig sagen (4 Monate allg. bzw. 2 Monate auf Verlangen AN).
Wenn er die Erfindung zum Patent angemeldet hat, hat er in Anspruch
genommen. Dann geht es darum wie und wann vergütet wird, nicht ob.

> Üblicherweise werden solche Schubladen-Patente nach einer gewissen Zeit
> vom AG fallen gelassen. In diesem Fall wird dann bei uns den Erfindern
> angeboten, das Patent auf eigene Rechnung weiterzuführen.

Richtig. Der AG hat nicht unendlich lang Zeit das Patent in der
Schublade zu lassen. In der Regel ist damit nach ca. 5 Jahren Schluss.
Dann hat er genug erprobt oder auf Verwertbarkeit gewartet. Was bis
dahin nicht in bare Münze genutzt wurde, sollte an den AN freigegeben
werden.

> Daß sich das wahrscheinlich nicht lohnt, dürfte offensichtlich sein.

Da hast du Recht, denn das ist die andere Seite. Ich schätze in der
Mehrzahl lohnt es sich nicht, besonders wenn man beim AG bleibt. Für
Wechsler oder Selbstständigmacher könnte es in wenigen Fällen ein
Sprungbrett sein.
Autor: XXX (Gast)
Datum:

"welcher normale Mensch redet in der dritten Person von sich ?"

Der Schitzofrehne!
Autor: Headhunter (Gast)
Datum:

>"welcher normale Mensch redet in der dritten Person von sich ?"

Ich musste meinen Opa noch mit Ihr ansprechen. Also nix besonders.

Schizophrenie ist (hier) umgangssprachlich - nicht wissenschaftlich. Was
es gibt sind Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis. Eine
Schizophrenie gibt es eiegtnlich nicht ausser vielleicht bei Filmen von
Alfred Hitchcock. Bei Sch. handelt es sich um Symptome, ein Rückschluss
auf die Erkrankung ist unzulässig, da ist man schon bei der
Ursachenforschung: Es sind Erkrankungen des Nervensystems, Ursachen sind
im Einzelfall verschieden. Im vorliegenden Fall hat es mit Sicherheit
nichts damit zu tun.

Was hier immer läuft ist saublöd. Selber schuld. Also ich_ und _ER wir
sind schuld an der Pleite der Commerzbank der Landesbank, von Opel, von
Kurzarbeit von Zeitarbeit usw.. Wir hätten uns eben anstrengen sollen,
dabei ist mein Kopf schon hochrot vom Pressen.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

>Schizophrenie

wer dieses Wort korrekt schreiben kann, ist schon verdächtig ...
Autor: Claire Grube (bitterman)
Datum:

Siemensler wrote:
> also wir bei uns in der firma sortieren jede bewerbung von
> leuten aus in in einem anderen großen konzern länger
> als 5 jahre gearbeitet haben
> es sei den wir werbhen jemanden ab

Warum?
Autor: Frager (Gast)
Datum:

Vermutlich weil dann zu festgefahren!
Autor: Insider (Gast)
Datum:

Hallo,


also wenn der "Headhunter" wirklich ein Headhunter ist ....

In meiner Vorunternehmerzeit hatte ich (natürlich) auch mit solchen
Leutz zu tun.

So meinte einer - ich mußte wg Ende Zeitvertrag trotz oder wegen (?!)
excellenter Arbeitsergebnisse mich umsehen - und das war eine
international
bekannte Agentur doch ernsthaft, man sei grün hinter den Ohren ( und das
soll letztlich das KO Krit gewesen sein ...
Nur Grün hinter den Ohren kann keiner sein ,der ne Abteilung führt, die
Truppe neu ordnet und vorallem das defacto an die Wand gefahrene Projekt
gerettet hat....


Also wenn man ernsthaft nur nach Pseudokriterien einordnet , nunja wir
wissen, daß zb gerade in der Autoindustrie die "Kompetenzballung" derart
ist, daß man an vielem nicht mehr zweifeln muß .

Insofern muß ich "Hubertus" recht geben ... es ist bedauerlich ,daß man
seine eigene Vorgehensweise als konstant korrekt sieht und andere oft
sehr erfolgreiche Arbeitstechniken man ebenso konstant ausblendet bzw
abtut .

Von einem Headhunter erwarte ich ein extrem breites und aufgeschlossenes
Denken der das Wohl der jew. Firma im Auge hat und nicht nur einen
adaptiven Charakter passend zum neuen Vorgesetzten "aussucht"

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,61...

Hier wird Schweigetaktik angeführt - nun das geht nicht immer - man
muß auch Schwätzen können....
Autor: Claire Grube (bitterman)
Datum:

Ich glaube das was der Insider sagt ist richtig.
Dieses Abstempeln nach "Pseudokriterien" ist glaub ich sowas wie ein
Genickbruch der Gesellschafft und keiner merkts.
Bei BMW gibts offene Stellen, auch einfache Stellen, zu denen schon seit
Ewigkeiten immer wieder Bewerber (auch gute Bewerber) eingeladen werden.
Die Stellen sind seit Jahren offen...ich versteh das nicht.
Ich frage mich manchmal sowieso...
Nach welchen Kriterien werden die "Pseudokriterien aufgestellt?
Und wer lässt sowas einfallen? Gibt es Messdaten und Belege dafür, dass
Jmd. der 5 Jahre in einem Unternehmen war, dann zu festgefahren ist?
Ich glaube, manchmal lassen sich da irgendwelche Leute irgendwas
einfallen, nur damit sie was tun. Ziemlich erbärmlich was man manchmal
so hört von Bekannten.
Autor: er (Gast)
Datum:

Genauso sieht es aus @ Benjamin

liegt vielleicht auch an der Mentalität der Deutschen ja keine
Fehlentscheindung zu fällen.
Autor: Claire Grube (bitterman)
Datum:

Naja...3 Jahre eine Stelle offen zu lassen und immer wieder Bewerber
einzuladen kostet ja auch irgendwie Geld. Und die Personaler, die
irgendwelche Kriterien entwerfen kosten ja auch Geld. Irgendwie sind die
beiden Punkte wohl die Fehlentscheidungen.
Was interessiert den Personaler, welcher Bewerber vielleicht 0,01
Prozent besser in einem von 1000 Fachgebieten ist. Das ist
Pfennigfuchserei auf Kosten der Gesellschafft. Kriegt der Personaler
dafür einen goldenen Teller oder macht er es, weil er seinen
Voodoo-Trieb ausleben will?
Was haben die Personaler eigentlich studiert würde mich mal
interessieren.
Ich nehme mal an Pädagogik oder sowas?!

Naja...Wie dem auch sei...
Ich hab noch 1,5 Semester bis Studienende und danach Bund.
Ich hoffe das es dann vielleicht wieder ein Paar Stellen für E-Techniker
gibt und wir uns ein bisschen erholt haben von der Finanzkriese.
Autor: Oha (Gast)
Datum:

Personaler kann jede werden. Ohne irgend eine Vorbildung, oder
Ausbildung.
Autor: er (Gast)
Datum:

was willst du beim Bund? 9 Monate Wehrdienst ableisten? danach haste
dein ganzes Studium wieder vergessen ...
Autor: Claire Grube (bitterman)
Datum:

Ich will da nicht hin, gesetzlich gesehen müsste ich wohl aber. Die
wollten mich damals schon aus dem Studium holen, haben genervt ohne
Ende. Den Master hab ich einfach angefangen, jetzt nerven sie
schonwieder.
Übrigens...Ich hab schon jetzt vieles vergessen, keine Ahnung obs nur
mir so geht.^^
Autor: neuer (Gast)
Datum:

Schon wieder ein Psycho.

Mama mia, was ist nur mit  dem Ing los?

Ab zum Spargelstechen....
Autor: Mohr (Gast)
Datum:

Hallo Leser,
erst mal danke für die vielen Informationen. Letzte Woche kam übrigens
noch ein zweites neues Angebot an meine Teamkollegen und mich ob wir
nicht für ein
anderes Unternehmen tätig werden wollten und eine Abfindung wurde nun
doch angeboten. Nun der Mohr wir nun nicht nur geoutsourced und
entlassen sondern nun auch noch verkauft an ein anderes Unternehmen und
auch noch gekauft. Ein Manager sollte doch eigentlich etwas Moral und
etwas Ethik haben aber das man seine eigenes Know How , Patente, Gewinne
auch wenn sie nur 5-8% pro Jahr sind anstatt 11 Prozent nur ein Jahr
zeigt wie kurzfristig das Denken hier ist. Werner von Siemens hätte sich
als Visionär zweimal im Grabe umgedreht wenn er damals so kurzfristig
gedacht hätte. Warum geht man solche Wege. Warum geht man so kurzfristig
und verkauft dann auch noch das Know How und die Patente und warum merkt
man erst nach einem Monat das das neue Unternehmen nicht nur das Know
How, Patenete sondern auch noch Entwickler und Menschen braucht die das
Projekt dort auch implementieren und weiterentwickeln. Das neue interne
Projekt als Handy wie ein Iphone mit Medichip geht nicht durch da man
keine Leute mehr hat. Nun ja kriegt eben Apple den Ruhm und die Kohle.
Oracle kauft Sun. Vielleicht kauft irgendwann Apple Siemens. Ach ja was
soll ich machen. Die Abfindung nehmen oder geoutsourced werden oder bar
auszahlen oder wie steuerfrei oder ... Vielleicht hab ich ja zu
romantische Ansichten aber darf man als Entwickler nicht auch mal sich
selber in ein neues Projekt verwirklichen und sich mit dem Produkt
identifizieren und mit der Firma. Nur wenn ich selber das Produkt kaufen
würde und über Jahre und Jahrzehnte benutze und stolz auf meine Arbeit
bin und wenn ich falls ich Fehler merke sofort weiterentwickel bis es
allen Kunden Spass macht. Es vielleicht mal Leben rettet und es robust,
solide, seinen Dienst in der Gesellschaft macht und jedem Bürger dient.
Es vielleicht nicht von Lobbyisten zerredet wird, es vielleicht nicht
seinen Dienst versagt aufgrund von kurzen Lebenszyklen um den Verkäufer
zufriedenzustellen sondern im Notfall seinen Dienst nicht verweigert und
der Notruf rausgeht. Es also aufgrund seiner Technik nicht abhängig ist
von einem Netz sondern viele Netze erreicht nicht nur das von der DT und
über das NL Netz trotzdem der Techniker kommt und der Notarzt. Es
während der Produktion umweltfreundlich und ohne schädliche Schadstoffe
für den Käufer ist. Es innerhalb von 5 Minuten mit den neuen
Akkubatterien von den Kollegen aus Oxford geladen ist und bereit ist
wenn es über Jahre und Jahrzehnte im Autofach liegt. Wenn man es über
die Produktfähigkeit hinaus weiter privat löten und weiterentwickelt und
wenn diese Ideen und privaten Visionen so romatisch sie auch sind in
neue Produkte einfliessen und diese um Jahre weiterbringen. Wenn man
selber exotische Bauteile testet und einbaut auf die ein Einkäufer nie
gekommen wäre aufgrund seiner Vorgabe den möglichst billigsten zu
nehmen. Wenn man sich auf Messen wie der Cebit und internationalen
Treffen mit Entwicklern von Apple, ... unterhält und diskutiert und
dadurch Ideen und Visionen erhält und erzeugt , fördert und fordert,
denkt und lenkt, die sonst nie von Entwickler in ihrem kleinen stillen
Kämmerlei im Arbeitstrott entstanden wären. Freiheit für Entwickler und
Bürger. Gesundheit für alle und nicht nur für die die es zahlen können.
Auf auf Entwickler und Bürger zu neuen besseren Produkten, Qualität,
Service, Dienstleistungen ... Lasst euch nicht von veralteten Produkten
überzeugen. Kritisches Denken und Rückmeldungen an die Konzerne und
Entwickler. Wo auf der Erde sie auch sind sind.
Autor: Sinusschieber (Gast)
Datum:

Mit diesem Satzbau, mit dieser Interpunktion, hätte ich dich auch
entlassen.

Das ist einfach nur ermüdend zu lesen. Ich hab' mittendrin aufgehört.
Autor: Mohr (Gast)
Datum:

Hallo Leser,
nun 11 Monate sind vergangen. Heute steht ein Artikel in der Zeitung der
NRZ.
*********
Eigner Arques: Gigaset macht sich gut. Bocholt,
Die Beteiligungsgesellschaft Arques kommt beim Umbu ihrer Bocholter
Telefon Tochter Gigaset voran: Gigaset werde 2010 vor
Restrukturierungskosten auf einen operativen Gewinn  (Ebitda) von 45 bis
50 Millionen Euro kommen, sagte Arques Chef Hans Gisbert Ulmke gestern.
2009  waren es 33 Millionen Euro nach einem Verlust von 23 Millionen  im
Jahr zuvor. Arques hatte gut 80 Prozent der Gigaset Anteile von  Siemens
übernommen und will nun Ende September die Option ziehen, dem Dax
Konzern auch die restlichen knapp 20  Prozent abzunehmen. Allerdings
tobt ein erbitterter Streit über den Kaufpreis sowie die finanzeillen
ausstattung von Gigaset.

*********
90 Prozent des Entwicklerteams sind weg und arbeiten nun in anderen
Firmen an Satelitten und ... Die Arbeiter in Bocholt stehen auf der
Strasse. Die Arbeiter in Tunesien bieten schlechte Qualität und einen
Namen den keiner Kennt in Deutschland und Bauteile die noch schlechter
sind und ... Der Buchhalter ist zufrieden. Die Arbeitslosenzahl steigt
in die Höhe, die Käufer kriegen nur Schrott angeboten und tunesich
deutschen Service und Handbücher in Halbdeutsch und Entwicklungsqualität
die durch Buchhalter und gestrichene Bauteile schlecht wird weil ja noch
2 Eurocent pro Produkt eingespart werden kann.  Der 18 Prozent
Marktanteil von Siemens ist weg. Das Know How ist weg. Der Laden wird
dicht gemacht wenn nicht die Mitarbeiter die Aktien aufkaufen und
mindestens 25 Prozent zusammenkriegen um etwas mitzureden. Wohin geht
die Welt. Finanzkrise. Produktkrise, Sprachkrise. Qualitätskrise.
Arbeitslosigkeit von Mitarbeiter. Entwickler müssen nun in anderen
Betrieben arbieten und die halbfertigen bzw. fastfertigen Projekte
müssen von den übrigen 10 Prozent der Entwickler zuendegebracht werden
und dienen dann dem Tunesischen Land und den Menschen und in Deutschland
kommt Arbeitsamt und schlechte Qulität und Service.  Der Mohr darf noch
nicht gehen und muss nun einem anderen Herrn dienen.
Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Erzähl mal lieber wie es DIR in den 11 Monaten ergangen ist?
Wen interessieren schon solche Schauergeschichten die einen
Zusammenhang zu deinem Schicksal kaum erahnen lässt.
Autor: jl (Gast)
Datum:

wenn du mit so einer Einstellung auftrittst dann musst du dich nicht
wundern rausgeschmissen oder nicht genommen zu werden. Aber in
Grosskonzerne entwickelt sich soetwas eben.

Im allgemeinen geht es uns doch wirklich gut, was wir haben sind
Luxusprobleme. Natürlich gibt es genügend die Langzeitarbeitslos sind
(weil falsch oder gar nicht qualifiziert) und es nicht leicht haben
einen Job zu finden. Aber was passiert, es wird gejammert, obwohl eine
Grundsicherung vorhanden ist. Wichtiger ist in diesem Fall sich selbst
einen Sinn zu suchen und wenn es 8Stundsen Sport am Tag sind oder eine
andere ausfüllende Beschäftigung um nicht mental abzurutschen.

Ja und was die schlechten Produkte angeht, keine zwingt jemanden dazu
diese zu kaufen. Nur die meisten greifen einfach zu, wenn es kaputt ist
wird neuer Schrott gekauft. Uns geht es zu gut.
Autor: Gastino G. (gastino)
Datum:

Die Scheiße läuft nicht nur bei Siemens so. Es ist halt ein riesiger
Unterschied, ob das Unternehmen von den Eigentümern geführt wird oder
von angestellten Managern, die praktisch kein persönliches Risiko mit
ihren Entscheidungen eingehen.

Wenn die ganzen Firmengründer wüssten, wie und von was für Gestalten
ihre Buden heute heruntergewirtschaftet werden, würden die so im Grab
rotieren, dass die daraus gewonnene Energie locker reichen würde, um
jeglichen fossilen Energieträger weltweit zu ersetzen.
Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
Datum:

>dass die daraus gewonnene Energie locker reichen würde, um jeglichen >fossilen
Energieträger weltweit zu ersetzen.

LOL
Autor: Onkel Kapotto (Gast)
Datum:

Ich kannte Werner von Siemens noch persönlich. Der würde so einen wie
diesen Löscher in den Hintern treten.
Autor: Elektrotechniker (Gast)
Datum:

Gastino G. schrieb:
> Die Scheiße läuft nicht nur bei Siemens so. Es ist halt ein riesiger
> Unterschied, ob das Unternehmen von den Eigentümern geführt wird oder
> von angestellten Managern, die praktisch kein persönliches Risiko mit
> ihren Entscheidungen eingehen.

In der Tat. Aber natürlich gibt es auch gute Manager. Problematisch wird
es, wenn die Firmengründer sterben und so ein Playboy die Firmenleitung
übernimmt. Und genausogut gibt es Klitschen und Krauter. Die brauchen
nicht mal Manager, um Scheiße zu bauen.

Im Gebiet der ehemaligen DDR ist sogar so, dass Selbständige einen
schlechten Ruf haben, weil viele von denen aufgrund ihrer früheren
Stasi-Tätigkeit keine Stelle finden. Außerdem wären die sowieso nicht
qualifiziert, weil ihre Kompetenzen einfach nicht benötigt werden.
Allenfalls bei der Telekom.
Autor: Tim (Gast)
Datum:

@Onki:
Du bist über 120 Jahre alt und schreibst in diesem Forum?
RESPEKT!

Antwort schreiben

Die Angabe einer Email-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per Email über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel




Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder GIF-Format hochladen.
Siehe Bildformate
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken erkennst du die Nutzungsbedingungen an.

webmaster@mikrocontroller.netImpressumNutzungsbedingungenWerbung auf Mikrocontroller.net