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Forum: Codesammlung [C] AVR-Lichtorgel per FFT MEGA8 32 644


Autor: Lötlackl (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Für die ganz Mutigen gibt's mal wieder was von mir.
Im Anhang befinden sich die benötigten Dateien,
um sich eine LED- & AVR-basierte 6-Kanal-Lichtorgel zu basteln.
Die Idee entstand aus der Notwendigkeit heraus,
in einer Modellbahnlandschaft (H0, um genau zu sein) meines alten Herren
ein dargestelltes Open-Air-Konzert-Szenario (merkwürdiges
Wörter-Konstrukt) zumindest lichttechnisch mit Leben zu erfüllen.
Naja, was soll ich sagen. Zumindest riesigen Dank an Elm Chan
(http://elm-chan.org/) , ohne dessen FFT-Routine das ganze wohl nicht
möglich wäre, freilich Dank auch ans Forum, dort habe ich auch noch 'n
bisschen geklaut...
Verdammt eng ist's mit der software-basierten 10-bit-PWM. Die
Prozessorlast ist doch gewaltig, wird aber durch eine relativ geringe
Zyklenfrequenz von "nur" 60Hz auf ein erträgliches Maß reduziert.
Ansonsten ist das Ding ordentlich beschäftigt, flüssig sieht's aber
dennoch aus. Ich hoffe, den Code ausreichend kommentiert zu haben,
ansonsten gerne Fragen, Wünsche, Anregungen, Gemecker, Gemotze hier
reinstellen. ;-)
Autor: Peter F. (piet)
Datum:

Lötlackl wrote:
> ansonsten gerne Fragen, Wünsche, Anregungen, Gemecker, Gemotze hier
> reinstellen. ;-)

Ich möchte ein Video vom Blinken! ;-)

Mfg,
Peter
Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
Datum:

Ich auch!!! Möglichst in HD ;-)
Autor: Lötlackl (Gast)
Datum:

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SCNR!!!
Autor: juppi (Gast)
Datum:

>10-bit-PWM.
Für diesen Zweck reichen auch  4-8 bit PWM.
Eigene Erfahrung, aber Pic.
Autor: juppi (Gast)
Datum:

Habe jetzt erst die Zip gesehen.

Ich lasse immer RxD möglich auch TxD frei.
Damit kann ich alle diese Teile schön fernsteuer.

Gruß
Autor: Juris Perkons (latvian3dman)
Datum:

I would like to say thankyou for this piece of code. I was looking
around for microcontroller based color organ (lichtorgel), preferably
more than 3 channels and with PWM outputs to LEDs. Surprisingly, i dont
find much like this in Internet. Your simple project seems to be what i
was looking for. I quickly tried it, without transistors, LEDs directly
to microcontroller, and it looks promising. One more time - Dankeschon!
Please share with us if any changes and modernizations in this nice
device :)
Autor: roman pollak (Gast)
Datum:

Lötlackl,

die Idee ist toll.. bin selber am herum basteln an so was..
Was mir nicht gefaellt resp. sehr viel cpu computing power geht verloren
in der pwm routine. Je nach dem, kann man damit den avr sehr
beschäftigen.
Ich persoenlich finde den interrupt on delta Ansatz viel besser. braucht
mehr cpu power fuer die Vorbereitung aber, der avr braucht dann nur max.
6 interuppts bei 6 Kanal per pwm Durchlauf. in Deinem code ist die pwm
60 HZ mit 1024 steps. dh. 60*1024 = 61440 interrupts/s. wie hoert sich
6*60= 360 interrupts/s an ??
siehe den artikel ueber die soft PWM :
http://www.mikrocontroller.net/articles/Soft-PWM ->  Intelligenter
Lösungsansatz


lg roman
Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
Datum:

> http://www.mikrocontroller.net/articles/Soft-PWM

Das als efizient zu bezeichnen ist schon gewagt :-)

Von Fehlern wie
#if (T_PWM<(152+5))

mal ganz abgesehen.
Autor: roman pollak (Gast)
Datum:

Hey Johann,

wenn schon von Fehlern schreibst.. schreibe doch auch die Loesung dazu
?!!
oder noch besser... schreibe dem Autor des Artikels ...

lg roman
Autor: Juris Perkons (latvian3dman)
Datum:

Hello,
I would like to say big ThankYou to author for posting this project!
I have been searching from microcontroller based lichtorgels for some
time now, and this one is so far best for my liking. I really like this
smooth LED brightness changes, instead of jerky blinky lights that
unfortunately are in some similar projects.
I wonder, is there plans for enhancing this project? Maybe some kind of
infrared control for balancing channel sensitivities, etc? Maybe some
color rainbow effect, if N seconds there is a silence? Unfortunately, i
am not a programmer myself, only some rudimentar Basic and JAL
experience :(
Speaking of other projects i found, i will post links now, maybe someone
interested:

http://www.roboternetz.de/phpBB2/zeigebeitrag.php?p=342512
http://negativeacknowledge.com/2008/06/final-light...
http://www.elektroda.pl/rtvforum/viewtopic.php?t=6...
http://diablo.iiar.pwr.wroc.pl/~rbudzins/?s=p_iluminofonia
http://vrtp.ru/index.php?showtopic=12319&st=0
http://www.remexpert.com/ipb/topic3779.html
http://bascom.at.ua/publ/1-1-0-5

Maybe someone has some interesting similar projects and/or links too?
:)

Thanks one more time to author of this 6-channel Color Organ!
Best wishes!
Autor: Lötlackl (Gast)
Datum:

@roman pollak
Das mit der PWM ist mir sehr wohl bewußt, einzig für einen MEGA8 gedacht
(die beiden anderen sind nur "Beiwerk", denn mit denen konnte man schön
debuggen...) war alsbald nicht mehr genug Speicher vorhanden. Demnach
fiel http://www.mikrocontroller.net/articles/Soft-PWM das hier leider
aus.

@Juris Perkons
sorry for my poor english
It should be never a Lightcomputer, but working standalone without
adjustment in rough Environments like Fairs for Model Railways. Because
of that there are no plans for enhancing.

mfg Lötlackl
Autor: Juris Perkons (latvian3dman)
Datum:

Thanks Lötlackl for answer (even it is not optimistic :) )
Just one more little question please. I made Your project on ATMega8. Is
there any advantages, anything better, if make device on ATMega32 or
644?
Thanks in advance,
Juris.
Autor: zappie (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Danke für dieses schöne Project, genau was ich gesucht hatte...
Ich hab mal ein wenig mit dem Logic-Analyser die pwm spannungen
visualisiert und diese dann in oszi-daten umgewandelt ;)
Autor: Reiner B. (reiner_b)
Datum:

Kann mir jemand sagen, wie ich am besten die Grenzen der einzelnen
Bänder berechnen/austesten kann, wenn ich den Code auf 4 oder 8 Kanäle
umbauen möchte?
Autor: ** Lötlackl (pappnase)
Datum:

Reiner B. schrieb:
> Kann mir jemand sagen, wie ich am besten die Grenzen der einzelnen
> Bänder berechnen/austesten kann, wenn ich den Code auf 4 oder 8 Kanäle
> umbauen möchte?

Hmm..., berechnen gar nicht. Man sollte, um ein einigermaßen
zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten, vom niedrigsten frequenzmäßig
noch berechenbaren Wert (128 errechnete FFT-Werte) ausgehen, und das
nächste Band doppelt so breit definieren. Also für das niedrigste Band
nimmt man das Ergebnis der FFT für die niedrigste Frequenz. Dem 2. Band
weist man nun das Ergebnis der 2 nächsten FFT-Ergebnisse zu, also
verdoppelt jeweils für das nächsthöhere Band die Anzahl der
Eingangswerte. Dem 3. Band weist man demzufolge das Ergebnis der 4
darauf folgenden FFT-Ergebnisse zu, dem 4. Band weist man nun das
Ergebnis der 8 darauf folgenden FFT-Ergebnisse zu...

Tja, und da die FFT lediglich 128-stufig vorliegt, ergibt sich schon
rein mathematisch keine sinnvolle Kombination der Ausgangswerte (der
FFT) auf 4 oder 8 Kanäle. Rein empirisch ermittelt, kann das allerdings
schon wieder anders aussehen. Wirst Du wohl selber ran müssen. Der ADC
des AVR macht sich da im übrigen bezüglich seines Fequenzgangs auch noch
bemerkbar. ;-)
Viel Erfolg!

mfg
Autor: gnurfderzwerg (Gast)
Datum:

danke, mann! nach einigen Spielereien läuft das ganze ziemlich gut, auch
wenn ichs ein bisschen anpasen musste, weil ich keine 16MHz-Quarze hab.
In Kombination mit 16000cd-Leds werd ich das ganze mal als
Lichtinstallation auf ner Party ausprobieren :) wollt das eigentlich
selber programmieren, war aber nicht so flügge mitm einbinden der fft.
hast auf jeden Fall nen Bier gut, falls du ma nach Lpz kommst ^^
Autor: ** Lötlackl (pappnase)
Datum:

gnurfderzwerg schrieb:
> danke, mann! nach einigen Spielereien läuft das ganze ziemlich gut, auch
> wenn ichs ein bisschen anpasen musste, weil ich keine 16MHz-Quarze hab.
> In Kombination mit 16000cd-Leds werd ich das ganze mal als
> Lichtinstallation auf ner Party ausprobieren :) wollt das eigentlich
> selber programmieren, war aber nicht so flügge mitm einbinden der fft.
> hast auf jeden Fall nen Bier gut, falls du ma nach Lpz kommst ^^

ist gebongt
Autor: A. G. (tipfix)
Datum:

Guten Morgen

Habe mir mal die Schaltung zur Lichtorgel nach gebaut und den Code auf
den Atmega8 gebrannt. Funktioniert super.
Meine Frage jetzt, kann man das zurück-faden beschleunigen? Bin leider
in C nicht so bewandert. Komme eher aus der Bascom-Fraktion.
Grund ist das bei den tiefen Tönen der Effekt etwas leidet.
Ich Danke für die Hilfe und wünsche schöne Ostern.

Andreas
Autor: ** Lötlackl (pappnase)
Datum:

Hi,

ändere folgende Zeilen
  if(peak[x]) peak[x]--;
z.B. nach
  if(peak[x]) {
    if(peak[x]<1) 
      peak[x]-=2;
    else
      peak(x)--;
}

Das wird aber den Interrupt gehörig aufblasen, keine Ahnung, ob's dann
noch reicht.

mfg
Autor: ** Lötlackl (pappnase)
Datum:

Nachtrag:

Der war Mist
    if(peak[x]<1)
sollte heißen
    if(peak[x]>1)

noch viel besser:
  if(peak[x] > 1) peak[x] -= 2;
  else peak[x] = 0;

mfg
Autor: A. G. (tipfix)
Datum:

Tach

Super, Viel besser. Der Atmega scheint damit kein Problem zu haben.
Hatte in deiner mydefs.h schon mal versuchsweise das eingetragen:

#define PWM_STEPS 256  // PWM-Schritte pro Zyklus

Ist richtig schnell. Sehe keine Verzögerung.
Ich danke für dieses schöne Projekt. Hatte schon lange nach so was
gesucht.

Andreas
Autor: A. G. (tipfix)
Datum:

Ich nochmal.
Bei mir leuchtet die LED für die hohen Frequenzen immer ganz schwach.
Hast Du eine Idee woran das liegen kann?
Vielleicht irgend welche Störungen?
Ansonsten funktioniert Sie schon, blinkt schön mit.

Andreas
Autor: ** Lötlackl (pappnase)
Datum:

Hi,

wenn Du das Eingangsfilter mit den im Schaltplan angegebenen Bauteilen
aufgebaut hast, wüßte ich nicht, warum die LED für die höchsten
Frequenzen nur trübe funzeln sollte. Mal ein ganz anderes Musikmaterial
gewählt? (Nicht die ollen Kamellen aus'm 2. Weltkrieg)
Falls es "Störungen" wären, würde dann die betreffende LED eher zu oft
und zu hell leuchten.
Wenn's in meinen Augen nicht perfekt funktionieren würde, hätte ich das
nie auf die Öffentlichkeit losgelassen.

mfg
Autor: A. G. (tipfix)
Datum:

Abend

Du hast mich falsch verstanden. Ohne Signal leuchtet Sie schwach. Bei
Signal ganz normal und auch hell. Und ich habe Musik von vor bis nach
den 2. Weltkrieg.

MfG
Autor: ** Lötlackl (pappnase)
Datum:

Hi,

jepp, habe Dich total mißverstanden. Dann ist's wohl doch 'ne Störung,
vielleicht Rauschen?
Vielleicht hilft's ja, den Wert für die Anzeigeschwelle (THRESHOLD in
der mydefs.h) nach oben zu biegen.
z.B.
#define THRESHOLD  3000

gute N8
Autor: A. G. (tipfix)
Datum:

Guts Nächtle.
Beitrag #2250827 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Bernd O. (bitshifter)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo zusammen,

ich will mir die Lichtorgel auch aufbauen und habe noch ein paar Fragen
zum Analogteil (die SW ist mir soweit klar). Ich habe den Schaltplan aus
dem ZIP des ersten Beitrages angehängt, damit die Diskussion einfacher
wird.

Was ich glaube verstanden zu haben:
1) U1B verstärkt das Eingangssignal um Faktor 11 und beeinflusst den
Frequenzgang nicht nennenswert.
2) R6/C3 ist ein Tiefpass mit einer Grenzfrequenz von ca. 42 kHz.

Hier mein Fragen:
3) Was macht der Schaltungsteil um U1A (der nach dem Tiefpass R6/C3
hängt)?
4) Statt des Line-Eingangs würde ich gerne ein billiges Elektretmikrofon
anschließen. Reicht es aus wenn ich R3 (Poti) entferne und das Mikrofon
nebst 10k "Pullup" zur Speisung des Mikrofons an C1 anschließe? Ggf. ein
Poti für R4 um die Verstärkung einstellbar zu machen, also so ähnlich
wie hier: Beitrag "Re: Nf- Verstärker für Elektretmikrophon an AD
Wandler des ATtiny84"
oder brauche ich einen weiteren OPV um die nötige Verstärkung von ca.
500-fach (10 mV Mikro auf 5V ADC-Eingang) hinzubekommen?

Gruß,
Bernd
Autor: Bernd O. (bitshifter)
Datum:

... noch eine kleine "Nachfrage":
Wie verteilen sich denn die Frequenzbänder bei der Chan-Bibliothek? Wenn
ich sagen wir mal mit 5 kHz sample, habe ich dann bei 128 Stützstellen:
5 kHz  2  128 => 20,5 Hz pro Stützstelle äquidistant, also:
19,5 Hz, 39 Hz, 58,5 Hz ... 2500 Hz ?

Gruß,
Bernd
Autor: Bernd O. (bitshifter)
Datum:

Argh - gerade gesehen:
Der Link in meinem Posting von gestern Nacht hat das Copy&Paste nicht
überlebt. Hier nun der Link:
Beitrag "Re: Nf- Verstärker für Elektretmikrophon an AD Wandler des ATtiny84"

Gruß,
Bernd
Autor: Bernd O. (bitshifter)
Datum:

Weiß wirklich niemand, was die Schaltung um U1A macht?


Gruß,
Bernd
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:

Bernd O. schrieb:
> Weiß wirklich niemand, was die Schaltung um U1A macht?

Der Teil von R6 bis U1A ist ein Tiefpassfilter. Siehe z.B.
http://focus.ti.com/lit/an/sloa093/sloa093.pdf
ab Seite 4 oder wesentlich ausführlicher in
http://focus.ti.com/lit/ml/sloa088/sloa088.pdf
Autor: Bernd O. (bitshifter)
Datum:

Alex H. schrieb:
> Bernd O. schrieb:
>> Weiß wirklich niemand, was die Schaltung um U1A macht?
>
> Der Teil von R6 bis U1A ist ein Tiefpassfilter. Siehe z.B.
> http://focus.ti.com/lit/an/sloa093/sloa093.pdf
> ab Seite 4 oder wesentlich ausführlicher in
> http://focus.ti.com/lit/ml/sloa088/sloa088.pdf

Hallo Alex,

vielen Dank! Die Dokumente sind ja wirklich sehr informativ. Demnach
handelt es sich also um einen Tiefpass 1. Ordnung (RC-Glied R6/C3) und
einen nachgeschalteten Tiefpass 2. Ordnung nach Sallen-Key (von R7 bis
Ausgang U1A). Einfach "durchrechnen" lässt es sich so aber nicht, da der
Spannungsfolger zwischen dem RC-Glied und dem Tiefpass 2. Ordnung fehlt
und sich so alles gegenseitig beeinflusst. Aber ich schätze, dass die
Grenzfrequenz irgendwo zwischen 30 und 40 kHz liegen wird, da sie für
R6/C3 bei ca. 42 kHz liegt und für R8/C5 nach der Formel aus SLOA093 bei
ca. 31 kHz liegt (ABER: die Formel aus SLOA093 passt nicht ganz zur
Schaltung, da C4 nicht 2xC5 ist, sondern eher 20xC5 und der
Spannungsfolger (== niedrige Impedanz) zwischen den beiden Filterstufen
fehlt). Vermutlich hilft hier nur eine Simulation wirklich weiter, aber
so wichtig ist's mir nicht - ich wollte es nur verstehen).

Gruß,
Bernd
Autor: Bernd O. (bitshifter)
Datum:

Bernd O. schrieb:
> ... noch eine kleine "Nachfrage":
> Wie verteilen sich denn die Frequenzbänder bei der Chan-Bibliothek? Wenn
> ich sagen wir mal mit 5 kHz sample, habe ich dann bei 128 Stützstellen:
> 5 kHz  2  128 => 20,5 Hz pro Stützstelle äquidistant, also:
> 19,5 Hz, 39 Hz, 58,5 Hz ... 2500 Hz ?

Zweiter Anlauf - diesmal mit wirklichen Daten:
Der Vorteiler des ADC ist auf 64 eingestellt (ADPS2 und ADPS1 gesetzt).
Bei 16 MHz Systemtakt ergibt sich ein ADC-Takt von 250 kHz und bei den
13 Takten pro Wandlung ("free running") eine Abtastfrequenz von 19,2
kHz.

Damit sollten sich diese Frequenzen für die Stützstellen ergeben:
19,2 kHz / 2 / 128 => 75,1 Hz Abstand der Bänder
Band 0: 0 - 75 Hz
Band 1: 75 Hz - 150 Hz
  :
  :
Band 127: 9540 - 9615 Hz

Passt das so - oder habe ich etwas übersehen?

Gruß,
Bernd
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Bernd O. schrieb:
> Vermutlich hilft hier nur eine Simulation wirklich weiter, aber
> so wichtig ist's mir nicht - ich wollte es nur verstehen

Wenn ich nicht falsch abgezeichnet habe, sollte die Grenzfrequenz bei
9kHz liegen.
Autor: Bernd O. (bitshifter)
Datum:

Alex H. schrieb:
> Bernd O. schrieb:
>> Vermutlich hilft hier nur eine Simulation wirklich weiter, aber
>> so wichtig ist's mir nicht - ich wollte es nur verstehen
>
> Wenn ich nicht falsch abgezeichnet habe, sollte die Grenzfrequenz bei
> 9kHz liegen.
Hallo Alex,

danke für die Mühe! Der Schaltplan passt (der 1 nOhm-Widerstand wird
wohl für die Simulation nötig gewesen sein - oder?). Die 9 kHz würden
auch gut zur höchsten Frequenz der FFT (9,6 kHz) passen (siehe mein
Posting zuvor).

Ich hab' mir gleich mal LTspice geholt und Dein Modell geladen. Bisher
war ich eher bei der SW unterwegs und analog relativ ahnungslos (siehe
meine Postings zuvor mit geschätzten 30 und 40 kHz Grenzfrequenz ;-). Da
ist ein solches Tool wirklich Gold wert!

Danke,
Bernd
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:

Bernd O. schrieb:
> der 1 nOhm-Widerstand wird
> wohl für die Simulation nötig gewesen sein - oder?

Nein, keineswegs. Ich hatte noch etwas rumgespielt und schlicht
vergessen, ihn wieder rauszunehmen.


> Die 9 kHz würden
> auch gut zur höchsten Frequenz der FFT (9,6 kHz) passen (siehe mein
> Posting zuvor).

Genau. Vor allem passt es zu den 19kHz Samplingfrequenz um
Aliasing-Artefakte zu reduzieren.
Beitrag #2258359 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2258383 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Freed (Gast)
Datum:

Hi!
Mir gefällt das Projekt, und wollte es nachbauen.
Das Problem, was sich bei mir grade auftut ist, dass ich keinen
Kondensator mit 27nF finde (C4). Wie wichtig ist denn der Wert? zuz e
sauch einer mit 33 oder 22nF??

Grüße, Freed
Autor: Bernd O. (bitshifter)
Datum:
Angehängte Dateien:

Freed schrieb:
Hallo Freed,

ich hab mal mit der Simulation gespielt. Die Variation der Kapazitäten
geht eben auf den Amplitudengang und/oder auf die Steilheit des Filters.

Ich würde sagen eher 33 nF als 22 nF. Ansonsten kannst Du auch durch
Reihen- und Parallelschaltung von Kondensatoren den Wert annähern.

Letztlich handelt es sich hier aber auch nicht um ein HiFi-Gerät, so
dass es sich vermutlich nicht so krass auf das optische Ergebnis
durchschlagen wird.


Gruß,
Bernd
Autor: Freed (Gast)
Datum:

Hi!
Danke für die schnelle Antwort.
Dann werde ich wohl einfach den 33nf nehmen :)
Grüße, Freed
Autor: Freed (Gast)
Datum:

Hallo nochmal!
ich habe mir den Plan grade nochmal angeschaut und verstehe nicht ganz
wozu die ganzen 100nF Kondensatoren sind!
C13 -> Stückkondensator für Mega8
C10 -> Stückkondensator für LM358N
C9 -> ??

wäre nett wenn mich jemand erhellen könnte :)
Freed
Autor: Stephan (Gast)
Datum:

Hallo!
Irgendwie finde ich die Stelle nicht, bei der der Eingangspin
konfiguriert wird, also an welcher Stelle definiert wird, das genau der
ADC5 (PC%) als Eingang für die A/D-Wandlung genommen wird.
Kann mir da bitte jmd weiterhelfen?

MfG
Autor: Dennis Keipp (dkeipp)
Datum:

Freed schrieb:
> wozu die ganzen 100nF Kondensatoren sind!
> C13 -> Stückkondensator für Mega8
> C10 -> Stückkondensator für LM358N

Der Atmega braucht 2 (VCC & AVCC), und schon sind keine mehr über ;-)
Autor: Elektrofreak (Gast)
Datum:

Hallo,

noch eine Anmerkung: ich hatte bei der LED mit den höchsten FFT-Werten
(ca. 9,6kHz) ab und zu ein kurzes aber intensives Aufleuchten. Ich denke
das kommt vom "Rauschen des ADC" weil dieser Peak immer zwischen Wert 60
und 63 liegt (Kann man mal ausgeben lassen).

Falls jemand auch diese Peaks hat, muss man nur die letzten 3 FFT-Werte
ausschließen, d.h. folgende Zeile
[c]
if((n >= 35) && (n <= 63)) {...}
{/c]
durch folgende ersetzen:
[c]
if((n >= 35) && (n <= 60)) {...}
{/c]

Falls ihr diese Peaks habt oder auch nicht würde ich mich über eine
Rückmeldung sehr freuen ;-)
Autor: Mats Marcus (elektrofreak)
Datum:

Gibt es eigendlich eine einfache Variante, das niederfrequente Spektrum
aus den gegebenen Werten besser aufzulösen? Beispielsweise indem man nur
die Hälfte der Messwerte nimmt (Werte 0 bis 63) und auf alle geraden
Arraypositionen verteilt (Bsp. 0, 2, 4, ...) und die Zwischenstellen mit
Interpolationen auffüllt (gibt natürlich hochfrequente Verzerrungen, die
sind hier uninteressant)?

Bei mir flackert die niederfrequenteste LED häufig, sodass ich denke,
dass es Sinn macht, den Bereich z.B. bis 320Hz in 10Hz Schritten
aufzulösen und dann die Werte im Bereich von 0 bis 150Hz aufsummieren.

Was gibt es noch für Möglichkeiten?
Beitrag #2396747 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2397233 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2398184 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2399142 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2400060 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2401218 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2402748 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: kleinerkeiler96 (Gast)
Datum:

hallo...ich habe bereits alles fertig...jedoch scheitert das brennen...

fehlermeldung: Error  1  #error T_PWM zu klein, F_CPU muss vergr÷sst
werden oder F_PWM oder PWM_STEPS verkleinert werden
D:\Elektronik\avr\Projekte\lichtorgel\main\mydefs.h  30  6  main



was soll ich machen...fehlermeldung durchgegangen, bisschen
probiert...aber es geschah nichts...


kann mir jemand helfen.?
Autor: Juris Perkons (latvian3dman)
Datum:

Hello again! I am still enjoying this Lichtorgel, it works so great:
clean frequency separations, nice fade-in, fade-out. I see here posts
with pieces of code how can fading parameters changed. Like i posted
before, unfortunately i am not a programmer guy, but I just have
question, in principle: could it be possible to make a switch to some
microcontroller pin, by pressing which, those fading parameters (faster
fade, slower fade) could be changed? I am not asking anyone to write
that code (but that would be super :) ), i am just asking, is there
"room" for that, can it be done?
Thanks, Danke!

P.S.: anyone else here lichtorgel fans that maybe have some links to
other good projects?
Autor: Tim S. (Gast)
Datum:

Hallo,

Wurde Bernd O's Frage bezüglich eines Mikrofons anstatt des Line-In
eigentlich schon
beantwortet, oder überlese ich gerade etwas?

Mit einem Mikrofon wäre es (für mich) ein super teil!



Gruß
Tim S.
Autor: c_programmer (Gast)
Datum:

hi...
ich habe genau das gleiche problem wie kleinerkeiler...

folgende fehlermeldung kommt zum vorschein:

#error T_PWM zu klein, F_CPU muss vergr÷sst werden oder F_PWM oder
PWM_STEPS verkleinert werden

ich habe alles mögliche probiert wie es da steht...was kann man da noch
machen.?

danke
Autor: Pappnase (Gast)
Datum:

moin,

das sieht so aus, als ob F_CPU nicht definiert ist.
In AVR-Studio zu finden unter
"Project -> Configuration Options -> Frequency", da sollte 'ne 16000000
stehen.

Bzw. könnte man auch am besten in der "mydefs.h" folgende Zeile
einpflanzen
#define F_CPU 16000000UL
so in etwa
#if defined (__AVR_ATmega644__) || defined (__AVR_ATmega168__)
#define TIMSK      TIMSK1
#endif

#define F_CPU 16000000UL

Aber eigentlich ist das Konfigurationsmenü vom AVR-Studio
dafür zuständig, denn schließlich stelle ich bei Bedarf noch 'n bisserl
mehr an den Optionen rum (Optimierung, Lib's einbinden, zusätzliche
Kommandozeilenoptionen).

mfg

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