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Forum: Projekte & Code UVR 1611 (TA), Auswertung DL, Mega88, WinAVR


Autor: Harald P. (haraldp)
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Viele Solaranlagen verwenden den universellen Regler UVR1611 (inklusive 
Zubehör) von
Technische Alternative GmbH
Internet: http://www.ta.co.at
Auch der Braunschweiger Solaranlagenhersteller SOLVIS verwendet diese 
Komponenten (zumindest bei mir).
Der Regler besitzt eine zweipolige Datenleitung DL, auf der zyklisch 
etwa 1/s alle wichtigen internen Analog-und Digitalwerte ausgegeben 
werden.
Mit einer zweiadrigen Leitung kann das Signal zu einer entfernten Stelle 
weitergeleitet und dann dekodiert angezeigt werden.
Durch den großen Pegelhub und den relativ langsamen Signalwechseln ist 
das Signal recht störunempfindlich.
Die Dekodierung kann recht einfach mit einem AVR durchgeführt werden.
Die SW soll mehr ein Beispiel dafür sein, wie die Signale dekodiert und 
angezeigt werden können. Wegen der recht unterschiedlichen 
Einsatzmöglichkeiten des Reglers, sind Änderungen und Anpassungen 
notwendig.
Harald

Autor: Jochen R. (josch90)
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Hallo Harald, habe mich nun mal daran gemacht deinen Code zu verstehen, 
da ich allerdings noch nicht ganz so fit in C bin kam ich recht schnell 
ins Straucheln...
Deshalb hier ein Paar fragen:

Welche verwendung hat der EEProm in deiner Programmierung?
Sehe ich dass richtig dass du das Signal mit UART auswertest, weil du 
diese initialisiert hast? Aber das Protokoll des UVR ist doch etwas 
anderst aufgebaut?!

Vielleicht schaff ich es ja deinen Code etwas mehr zu verstehen wenn du 
mir die Fragen beantwortest.

Danke schonmal

Gruß

Jochen

Autor: Harald P. (haraldp)
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Das DL-Signal wird nur an PD2 (=INT0) geführt und dann per Interrupt 
ausgewertet. Der UART wird bei mir nur für Testzwecke benutzt. Man 
braucht ihn also eigentlich nicht.
Zum Einlesen benötigt man nur die ISR-Routinen (ohne UART) und die 
DL-Struktur mit ein paar Hilfsbytes.
Die Sprache C ist eigentlich auch nicht mein Favorit (vgl. 
http://www.henning-thielemann.de/CHater.html), aber die einzige 
vernünftige Alternative dazu (beim AVR) wäre Assembler. Für einfache 
uP-Aufgaben kann man jedoch auch mit C arbeiten. Immerhin gibt es viele 
Tutorials im Netz. Zumindest halte ich ein C-Programm für verständlicher 
als ein ASM-Programm.
Wenn es helfen sollte, könnte ich das Programm mal so abspecken, daß nur 
die Auswerteroutinen übrig bleiben. Was man dann mit den empfangenen 
Daten macht, bleibt jedem selbst überlassen.

Harald

Autor: Jochen R. (josch90)
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Harald P. wrote:

> Wenn es helfen sollte, könnte ich das Programm mal so abspecken, daß nur
> die Auswerteroutinen übrig bleiben. Was man dann mit den empfangenen
> Daten macht, bleibt jedem selbst überlassen.

Dafür wäre ich dir echt dankbar, dann könnte ich es mit einer 
UART-Routine verknüpfen, dass dürfte ich mit meinen jetzigen 
C-kenntnissen noch schaffen.

Gruß

Autor: Harald P. (haraldp)
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Hier die abgespeckte Version. Die Daten werden nur eingelesen und stehen 
dann im RAM.

Harald

Autor: matthias-riedel (Gast)
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Hallo Haraldp

kannst du mir den aufbau des DL signals irgenwie zukommen lassen?
Ich habe schon mehrfach danch gesucht, aber nie was gefunden.

Matthias

Autor: matthias-riedel (Gast)
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Sorry,

haette gleich deine ZIP anschauen sollen

Matthias

Autor: C. R. (jolly71)
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Ich habe auch eine UVR1611 und interessieren sich für das Projekt 
haraldp
haraldp oder kann jemand schicken Sie das Muster, um es zu machen?
Vielen Dank an alle

Autor: Harald P. (haraldp)
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Hallo C.R.,
leider habe ich die Frage/Problem nicht verstanden. Um was geht es?
Harald

Autor: C. R. (jolly71)
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sorry aber ich benutze die automatischen Übersetzer zu schreiben.
wenn möglich, ich brauche Schema elektronischen Leiterplatten und Ihrer 
avr88 Board mit LCD zu mir selbst zu bauen.
Dank

Autor: Harald P. (haraldp)
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Hier noch einige zusätzliche Infos zu meiner UVR1611-Erweiterung
Harald

Autor: Holger Götze (Gast)
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Hallo Harald,

vielen Dank für die Anleitung!

So könnte man doch auch zusätzliche Sensorwerte in den Bus einspeisen, 
oder?

MfG
Holger

Autor: Harald P. (haraldp)
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Hallo Holger,
ich war im Urlaub, so daß ich erst jetzt mir die Forenbeiträge 
angeschaut habe. Die Frage habe ich nicht verstanden. Welche Sensorwerte 
solllten in den Bus dazugepackt werden und von wem?
So wie ich das verstanden habe, kann man die Zuordnung der Signale auf 
den DL-Bus nicht ändern. Aber vielleicht doch. Vielleicht weiß da jemand 
mehr.

Harald

Autor: Bene (Gast)
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Hi Allerseits,
un hoffe einen guten Urlaub gehabt zu haben :)

Das Thema ist spannend und ich auf einem ähnlichem Weg.
Das Auslesen des DL mit nem AVR ist schon eine nette Lösung.
Zum Schreiben auf dem DL hab ich noch nichts gefunden, bin aber am 
sammeln inwiefern über den CAN-Bus direkt das umsetzbar wird.

Als Verarbeiter dann ein AVR und CAN-Transceiver und dann sollte es 
gehen.
Den vorhandenen UVR spielt man vor, man sei ein oder mehrere I/O-Module 
und baut sie entsprechend auch in seiner Regelung ein.

Ich werde wohl nicht den AVR nehmen sondern direkt einen Kleinstrechner 
(Beaglebone), so kann ich gleich den Home-Automation-Server mit 
Webinterface mitlaufen lassen. Falls mir das mißlingt, wirds AVR und nen 
UART. (ist auch günstiger).

Aber noch ist nichts am laufen, daher bin ich gespannt auf Ideen.
Habt ihr eine Protokollbeschreibung für den CAN-Bus von TA bekommen?

Besten Gruß
Bene

Autor: Harald P. (haraldp)
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Ja, über CAN kann man auch auf die UVR1611 zugreifen. Das habe ich auch 
getestet, dann aber wieder aufgegeben.
Testaufbau:
- CAN Transceiver MCP2551
- 2 schnelle Optokoppler zur Entkopplung Rx,Tx (könnte auch entfallen)
- CAN Controller MCP2515
- ATMega88
dazu ein Terminalprogramm, das den CAN-Controller bedient.
Grundsätzlich hat es funktioniert. Variable etc. ließen sich auslesen. 
Setzen haben ich nicht probiert. Insgesamt bin ich mit dem CAN-Bus 
schlecht klargekommen.
TA hat mir zwar 2 Dokumente dazu geschickt, aber ohne tiefe 
CAN-Kenntnisse kann man wohl nicht allzuviel damit anfangen. CSDO, SSDO 
usw. blieben mehr oder weniger böhmische Dörfer für mich.
Durch allzu rigides Auslesen von CAN-Nachrichten habe ich die UVR zum 
Absturz gebracht. Aber glücklicherweise war alles reversibel.
Also, kein echter Erfolg. Mir reicht der DL-Bus.
Harald

Autor: Jo A. (jo0)
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Hallo Harald,

... TA hat mir zwar 2 Dokumente dazu geschickt, aber ohne tiefe
CAN-Kenntnisse kann man wohl nicht allzuviel damit anfangen...

Kannst du diese 2 Dokumente bitte mal zur Verfügung stellen ?
Bin auch an diesem Thema interessiert.

Gruß Jo

Autor: Karsten (Gast)
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Hallo allerseits,

ein Super Beitrag das Auslesen über DL-Bus.

Bei mir steht die Aufgabe einen Festbrennstoff-Kessel über einen MODBUS 
anzubinden. Als MODBUS wird RS-485 als physische Schnittstelle 
verwendet. Nun benötige ich ein Gateway von MOD-Bus zu CAN-BUS oder von 
MOD-BUS zu DL.

Hat jemand soetwas schon gemacht?

Viele Grüße

Karsten

Autor: Meinolf Lutter (meilu)
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hallo
habt ihr euch schonmal gedanken demacht den DL-Bus an einen Raspberry zu 
bringen ?


meilu

Autor: HaraldP (Gast)
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meinolf lutter schrieb:
> hallo
> habt ihr euch schonmal gedanken demacht den DL-Bus an einen Raspberry zu
> bringen ?

Könnte evtl. funktionieren, da die Signalwechsel nicht allzu häufig 
sind. Besser ist jedoch eine Art Gateway mit AVR. So habe ich das 
gemacht:
HW: AtMega16; ENC28j60
SW: gesagtes DL-Pgm; DL-Daten werden per Udp-Broadcast gesendet.
Jeder Ethernet-Teilnehmer (auch RPi) kann dann diese Daten empfangen und 
auswerten.

Harald

Autor: Olli (Gast)
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Hallo Harald,

das was Du da gemacht hast ist ziemlich genau das, was ich auch suche.
Ich hab' den NET-IO von Pollin und versuche dem genau das beizubringen.

Ich denke Dein Ansatz wäre ein Interessantes Projekt hier. Meinst Du, Du 
könntest da was zur Verfügung stellen?

Gruß,
Olli

Autor: Harald P. (haraldp)
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Olli schrieb:
> Ich denke Dein Ansatz wäre ein Interessantes Projekt hier. Meinst Du, Du
> könntest da was zur Verfügung stellen?
>
> Gruß,
> Olli

Na ja, in meinem Programm stecken noch viele weitere Details:
 - Mittelwertbildung
 - Gaszählerauslesung
 - Rolladensteuerung
 - (ungenutzte) SD-Kartenansteuerung
 - zusätzliche RS485-Schnittstelle
 - ...

Mit dem kompletten Programm könnte keiner außer mir etwas anfangen. Die 
SW-Bausteine für das oben genannte Ziel sind doch eigentlich alle da:
 - DL-Bus auslesen
 - 64Byte Daten zusammenstellen
 - per Udp senden

Harald

Autor: S. KG (skg)
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Ich habe ein einfacheres Model von TA, die UVR-31, die bei mir seit 1996 
läuft und den gleichen Bus verwendet erfolgreich an den Raspberry B+ 
angebunden (PIGPIO Bibliothek für den GPIO Zugriff mit Python). Die 
CPU-Last am Raspberry liegt für den PIGPIOD Daemon und das Python 
Programm bei ca. 10-15%. Das Protokoll nutzt den Manchester Code. Daher 
wird auch die UVR-1611 problemlos funktionieren.

Die Pegelanpassung erfolgt mittels einiger weniger Komponenten (ein 
CNY17 Optokoppler mit Diodenschutzschaltung und zwei Widerstände), 
Kosten weniger als 1€ (Siehe beiliegende Simulation der Schaltung mit 
LTSpice IV).

Das Ganze kostet deutlich weniger als D-LOGG (aber viel mehr Zeit ;-) ).

skg

: Bearbeitet durch User
Autor: meilu (Gast)
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hallo harald,
hast du von deiner anzeige ein schaltplan oder platinenlayout ?
habe versucht das dl signal mit dem arduino zu dekodieren.
klappt nur sporadisch. ich nehme an das der avr durch das arduino
zu stark ausgebremst wird.

meinolf ( dl6dbh)

Autor: Harald P. (haraldp)
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meilu schrieb:
> hast du von deiner anzeige ein schaltplan oder platinenlayout ?

Es gibt bei nur Lochrasterplatinen mit Fädeldraht (0.2mm CuL aus alten 
Trafos). Ein - zugegebenermaßen - rudimentären Schaltplan findest du in 
der Anlage

Harald P. schrieb:
> Autor:
>
>       Datum: 03.08.2010 17:29

Viel ist da nicht zu verschalten: Ein Eingang am AVR für das DL und 6 
Ausgänge für ein LCD. Das Ganze habe ich inzwischen 4x realisiert in 
unterschiedlichen Umgebungen. Kritisch ist da nichts. Auch ein 
vorgeschaltetet Optokoppler darf durchaus CNY17 o.ä. sein.

Harald

Autor: Jens (Gast)
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Hallo,

könnt Ihr mir das Layout für das Auslesen einer ESR zukommen lassen?
Können die Daten auch in FHEM übernommen werden?

Hintergeund ist, dass ich über einen RPI und FHEM die Heizungsdaten 
aufnehme, aber leider die Daten der Solaranlage nicht einlesen kann, da 
das eine ESR31 von TA ist.
Mein Plan wäre noch, die Heizung automatisch abzuschalten, wenn Wärme 
von Solar anliegt.

Gruß
Jens

Autor: Robert Walli (rwalli)
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Hallo Harald,

Welche Änderungen müsste ich an der abgespeckten Version vornehmen damit 
sie auf einem atmega328 läuft?

Robert

Autor: Harald P. (haraldp)
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Robert Walli schrieb:
> Welche Änderungen müsste ich an der abgespeckten Version vornehmen damit
> sie auf einem atmega328 läuft?

Gar keine, Mega328 hat (fast) diesselbe Architektur wie der Mega88. 
Gerade ausprobiert: Programm kompiliert mit M328p als Target.
Ergänzen mußt du, was du mit den eingelesenen DL-Daten machst. Aber das 
dürfte dir wohl klar sein.

Harald

Autor: Robert Walli (rwalli)
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Hallo Harald,

Danke für Deine Antwort!

Ich probier das ganze gerade zum Laufen zu bringen und
versuche mir grad das Wissen dazu anzueignen.
Ich habe bislang die timer nur mit den Arduino-Libraries konfiguriert 
und tu mich ziemlich schwer ohne diese:(

Ich hab den praescaler für timer0 auf 1024 umgestellt und die OCR0A's 
angepasst aber leider ohne Erfolg.
Die 16 Syncbits werden Erkannt, dann aber passt was mit den timings 
nicht.

Hab ich da was falsch verstanden?
Du schreibst ja dass Du den atmega88 mit 8MHz betreibst.
Mein 328 läuft ja mit 16Mhz, da passen ja die ganzen Timings nicht...


Robert

: Bearbeitet durch User
Autor: Harald P. (haraldp)
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Robert Walli schrieb im Beitrag
>
> Hab ich da was falsch verstanden?
> Du schreibst ja dass Du den atmega88 mit 8MHz betreibst.
> Mein 328 läuft ja mit 16Mhz, da passen ja die ganzen Timings nicht...
>
> Robert

Umrechnen der Timerwerte ist natürlich notwendig. Anhand der 
Datenblätter dürfte das recht einfach sein.

Autor: Robert Walli (rwalli)
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Harald P. schrieb:

> Umrechnen der Timerwerte ist natürlich notwendig. Anhand der
> Datenblätter dürfte das recht einfach sein.

Hab ich da einen Denkfehler?
Der 328 läuft doppelt so schnell, somit hab ich den Timer2 gleich 
gelassen und OCR2A von 78 auf 156 gestellt.

Der Timer0 würde bei 255 überlaufen, daher hab ich ihn von 1:256 auf 
1:1024 gestellt:
(TCCR2B = (1 << CS22) | (1 << CS21) | (1 << CS20)).

Anschliessend habe ich alle OCR0A halbiert und "TCNT0 > 80" auf "TCNT0 > 
40" gestellt.

(Timer0 ist mit 1/4 der Geschwindigkeit konfiguriert und der 328er 
taktet doppelt so schnell -> timer0 läuft mit der 1/2 Geschwindigkeit).

Ich bekommen dann als ersten Byte immer 0x30 (es sollten 0x90 sein).
Die Restlichen hab ich nicht kontrolliert.


Hab ich da irgendwas vergessen?

Robert

Autor: Harald P. (haraldp)
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Robert Walli schrieb:
> Hab ich da einen Denkfehler?
> Der 328 läuft doppelt so schnell, somit hab ich den Timer2 gleich
> gelassen und OCR2A von 78 auf 156 gestellt.

Ja, Denkfehler.
Wenn der m328 doppelt so schnell läuft, dann verdoppeln sich auch die 
Zählerwerte.
Für die Dekodierung von DL braucht man hier nur den Timer0. Also bei 
16MHz gilt:
 if (TCNT0>160 || TIFR0 ) // 2048us
dann 2x
 OCR0A = 95; // 1536us
und dann
 OCR0A = 127; // 2048us, für Bits1..8 wirksam
Die Werte habe ich hier korrigiert, da ich ursprünglich vergessen hatte, 
daß die resultierende Frequenz bei CTC (f/OCR0A+1) ist. Aber so kritisch 
ist das Ganze nicht.
Den Timer2 verwende ich nur zur Ausfalloffenbarung. Wenn länger als 5s 
keine gültige Daten kommen, gilt das als Ausfall. Da gibt es 1000 
weitere Methoden das zu machen.
Die Initialisierung von Timer0 kann so bleiben, also Vorteiler 1:256.

Harald

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Autor: Robert Walli (rwalli)
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Hallo Harald,

Danke nochmals für deine Hilfe!

Harald P. schrieb:
> Wenn der m328 doppelt so schnell läuft, dann verdoppeln sich auch die
> Zählerwerte.

Ja schon, aber ich habe - wie im vorigen post geschrieben - den 
prescaler auf 1:1024 gestellt, da der 8Bit Timer ja nicht bist 512 
kommt.
Dh. der Timer müsste 1/2 so schnell laufen, oder?

Ich glaube da ist wo anders der Wurm drinnen.
Ich hab mal länger (500 - 1000) Zyklen gewartet und dann ist folgendes 
gekommen:

11111111111111111110111111101001
11111111111111111110111100110000
11111111111111111110111101010110
11111111111111111110111101000000
11111111111111111110111101101110
11111111111111111110100010000000

anschliessend wieder 100 Zyklen nichts und dann wieder ein Wert.

Ich hab in Deinem Code beim "// mach was mit den Daten"  für 6 Werte 
(i=0-6):
Serial.println(DLWerte.t.Temp[i],BIN);
geschrieben.
Warum kommen da 32-Bit?
Ich bin ratlos:(

Robert

Autor: Harald P. (haraldp)
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Hallo Robert,
jetzt kommen wir wohl nur mit kompletten Code und Schaltplan weiter.

Autor: Robert Walli (rwalli)
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Hallo Harald,

Danke für deine Geduld.
Hier mal der Code und Schaltplan.

Ich hab jetzt Deinen Orginalcode hergenommen und nur die 3 
Timer-änderungen von Deinem Post angepasst.
Ich hab den UVR-61-3, hab aber den 65Byte-Datensatz vorerst drinnen 
gelassen.
Zum Testen müsste es reichen.

Jedoch ändert das auch nichts:

Ich bekommen jedoch immer den output wie im Anhang:
     0x90 0x48 0xAA...
Richtig wäere:
     0x90 0x6F 0xAA...

Mir fehlen die Ideen.

Robert

PS: Einen Screenshot eines Logic Analyzer hab ich auch noch angehängt...

: Bearbeitet durch User
Autor: Harald P. (haraldp)
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Was mir sofort auffällt, ist, daß das DL-Signal bei dir nichtinvertiert 
ankommt. Bei mir sitzt noch ein Optokoppler dazwischen,der für eine 
Invertierung sorgt.

Autor: Robert Walli (rwalli)
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Hallo Harald!

Ich könnte mir in den A. beissen.
Ich habe einen Optokoppler gefunden und das ausprobiert:
Funktionierte auf Anhieb!

Das Gute an der Sache: ich habe viel über Timer gelernt und ich habe
auch den Timingfehler im Logic Analyzer gefunden. (Stolz)
Nur leider die Ursache nicht ;)

Danke nochmals!

Robert

Autor: schwedenfan (Gast)
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Hallo,

Ich möchte den Volumenstromsensor HUBA FTS4-50DL von
Technische Alternative GmbH
mit einem ATMEGA auslesen. Weiß jemand, wie der Befehl auszusehen
hat, um diesen Sensor auszulesen?

Gruß
Wolfram

Autor: Programmierer (Gast)
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schwedenfan schrieb:
> Hallo,
>
> Ich möchte den Volumenstromsensor HUBA FTS4-50DL von
> Technische Alternative GmbH
> mit einem ATMEGA auslesen. Weiß jemand, wie der Befehl auszusehen
> hat, um diesen Sensor auszulesen?
>
> Gruß
> Wolfram

get FTS4-50DL(int Durchfluss);

Autor: Meinolf Lutter (meilu)
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hallo
ich habe ein arduino -> canbus-shield
im terminal kann ich jetzt daten des canbus mitlesen
kann die werte aber nicht reproduzieren.
hat sich da schonmal einer versucht ?

gruß mmeilu

Autor: johannes mainusch (Gast)
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Hallo Harald,

Danke für Dein DLanz.zip. Ich habe damit meine Heizungsanlage debuggt. 
Da Du nicht so einfach im Netz zu finden bist als haraldp Dank auf 
diesem Weg.

https://www.ahojsenn.com/2016/03/06/debuggen-den-k...
http://krukas.dyn.amicdns.de/~pi/heizung-pi/heizung.html


Johannes

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