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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Nach Studienabbruch gibts da noch ne Chance


Autor: Lukas (Gast)
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Hallo
in 2 Monaten muss ich noch 2 Prüfungen in einem Bachelorstudiengang
ablegen. Das wird aber meine letzte Chance sein den Abschluss noch zu 
schaffen. Wie wären meine chancen auf dem Arbeitsmarkt wenn ich den
Studienabschluss verhauen würde?

Gruß

: Gesperrt durch User
Autor: Gast (Gast)
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Mit den Angaben bist dann so gut wie jeder andere der keine Ausbildung 
hat.

Autor: ja genau (Gast)
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Bächelor ist doch sowieso akkreditierter Studienabbruch ;) ;) ;) :->

Autor: Vollprofi (Gast)
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>Bächelor ist doch sowieso akkreditierter Studienabbruch ;)
Mann, der hätte mir einfallen müssen! Supi!

Autor: Michael (Gast)
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Mal ganz ehrlich: Wenn Du das nicht schaffst dann bist Du bestimmt nicht 
so toll für diesen Studiengang geeignet. Also man muss ehrlich zu sich 
sein. Chancen auf diesem Gebiet gibts dann wenig!

Autor: Mano Wee (Firma: ---) (manow)
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Lukas schrieb:
> ...
> in 2 Monaten muss ich noch 2 Prüfungen in einem Bachelorstudiengang
> ablegen. Das wird aber meine letzte Chance sein den Abschluss noch zu
> schaffen...

Bedeutet dass Du in zwei Monaten zwei Drittversuche hast? - Das sollte 
doch schaffbar sein. Also halt dich einfach ran und lerne/übe!

Autor: studi (Gast)
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warten auf die nächste reguläre klausur oder nachklausur?
also noch ein semester mehr? wenn man es sich finanziell leisten kann!
in der heutigen zeit findest man als absolvent wahrscheinlich eh keinen 
sicheren job ggf. gar keinen job.
also lieber etwas länger studieren und spaß haben. ansonsten lernen, 
lernen, lernen...

Autor: ggg (Gast)
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Tu Dein Bestes. Schaffst Du es nicht, klagen!

Autor: Lukas (Gast)
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Ne das wäre noch jeweils die erste Wiederholungsprüfung.

Autor: Matthias (Gast)
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Gibts denn keine mündlichen Ergänzungsprüfungen mehr? An den letzten 
zwei Klausuren des Studiums scheitern is schon hart

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Such dir ein anderes Beschäftigungsfeld. Von den Kommilitonen, die 
während meines Studiums abgebrochen haben, haben einige ganz lustige 
Tätigkeiten gefunden. Normalerweise waren diese Tätigkeiten weit abseits 
vom Studienfach, für das sie einfach kein Talent hatten.

Einer hat eine Imbissbude aufgemacht. Ein anderer einen Verleih für 
Bühnenequipment. Eine Kommilitonin wurde Pferdepflegerin (wobei ich eher 
gedacht hätte, dass sie einen Strick- und Häckelshop aufmacht). Wieder 
ein anderer hat von seinem Papi einen MBA gekauft bekommen und ist beim 
Papi als Juniorchef in die Firma eingestiegen. Einer hat in einem Büro 
für technische Übersetzungen angeheuert. Allen bin ich dankbar, dass sie 
keine Ingenieure geworden sind.

Autor: Chris (Gast)
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Es kommt darauf an, ob Du bisher gescheitert bist, weil

1. Dein Interesse nicht ausreicht

oder

2. weil Du einfach nicht in das Schema Prüfungen/Lehrpläne passt


Bei 1. würde ich auch einen anderen Beruf wählen.

Bei 2. kannst Du durchaus später Erfolg haben.

Ich habe mich damals im Studium für viele Sachen (fachübergreifend!) 
interessiert und gelernt - nur nicht immer für in meinen Augen sinnlose 
Prüfungen ;-)

Letztendlich habe ich dann kurz vor Ende abgebrochen und mich mit dem 
erworbenen Wissen selbstständig gemacht. Mittlerweile beschäftige ich 
zwei Mitarbeiter und entwerfe spezielle Testgeräte für die chemische 
Industrie.

Von meinen Kunden hat sich noch nie jemand für mein nicht vorhandenes 
Diplom oder Titel interessiert - die interessiert nur mein Wissen und 
meine Produkte . Und das ist in dieser Kombination E-Technik/Chemie 
selten und teuer ;-)

Es geht also ohne Probleme - aber man muss sich wirklich für E-Technik 
interessieren.

Christian

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Matthias schrieb:
> Gibts denn keine mündlichen Ergänzungsprüfungen mehr? An den letzten
> zwei Klausuren des Studiums scheitern is schon hart

In BaWü gab's die mal, wurden aber abgeschafft. Kann natürlich in jedem 
Bundesland anders sein.

Autor: mmk (Gast)
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In NRW als Diplom ET gabs die noch - wie das mit Bächelor ausschaut 
weiss man nicht

Autor: Nano (Gast)
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Ich hab hier ja schon mal verlauten lassen, dass ich solche Aussagen

> Bächelor ist doch sowieso akkreditierter Studienabbruch

allgemein zum kotzen find. Egal ob da Smileys oder sonstwas dahinter 
ist.
Was gibt den Leuten das Recht, so drüber zu reden?
Ich bezeichne doch Dipl.Ing. auch nicht als "eingebildetes Pack".

Autor: Bub (Gast)
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Ich habe neben meiner Diplomarbeit, drei der schwersten Klausuren 
geschrieben bzw. nachgeschrieben und alles mit ordentlichen Noten 
bestanden.

Mach dir einfach einen Lernplan und ziehe diesen eisern durch. Jeden Tag 
von 18 - 22 Uhr das jeweilige Fach üben. Vergiss Bücher, nimm dir alte 
Klausuren vom Prof und übe diese bis zum umfallen.

Viel Erfolg

Autor: Klaus R. (klaus2)
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Bub, da ist man stolz drauf, ich kenne das. Aber wenn hier schon einer 
nachfragt und dann wegen BSc, dann würde ich doch einfach mal auf den 
natürlichen Auswahlprozess setzen und sagen: Thats life. Denn so 
Rumhänger "ich hab ja stuudiiiäääärt" und mach nun nix mehr hab ich auch 
genug im Kollegenkreis...uääärgh! Entweder, man reißt sich den Arsch 
auf, weil man es aus Passion und/oder Technikgeilheit macht, oder man 
lässt es bleiben. Alle anderen bremsen nur das Unternehmen aus...

Klaus.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Lukas schrieb:
> Wie wären meine chancen auf dem Arbeitsmarkt wenn ich den
> Studienabschluss verhauen würde?

Ich denk mal wie jeder andere mit Abi. Wobei du natürlich schon ne gute 
Erklärung haben solltest wieso du erst studiert hast :)

Autor: Paul (Gast)
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>Bedeutet dass Du in zwei Monaten zwei Drittversuche hast?

Bei uns gab es nur eine reguläre Wiederholungsprüfung, eine zweite nur 
auf Antrag und Gutdünken des Prüfungssenates, dann war man endgültig 
exmatrikuliert.

Ohne Abschluß ist man halt (Fach)Abiturient ohne Berufsausbildung. In 
Zeiten, wo (angeblicher) Fachkräftemangel herrscht, kommt man auch damit 
in einer Firma unter. Allerdings ist das ein Seiltanz, weil man ja in 
einem Gebiet arbeiter, wo eigentlich die Quali fehlt. In wirstschaftlich 
schlechten Zeiten hat man wohl kaum eine Chance -> ungelernt.

> Bächelor ist doch sowieso akkreditierter Studienabbruch

Diese Aussage finde ich auch dermaßen daneben. Und nein ich bin kein 
Bachelor, habe noch einen Altabschluß nach §18 HRG. Aber ich achte auch 
die Bachelor, immerhin stehen hinter diesem Abschluß ein (Fach)Abi und 
5400 Arbeitsstunden.
Der FH-Diplomer kommt auf 7200 h, der Unidiplomer/Master auf 9000.
Ein Meister kommt auf 1000 h, ein Techniker auf 2800 h, beide aber ohne 
(Fach)Abi. Der Meister und SGT werden nicht angepißt, obwohl sie eine 
geringere Quali haben. Verstehe einer die Menschen.

Autor: Nicolas (Gast)
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Bei uns werden "Bachelors" als "Vordiplomingenieure" bezeichnet. Das 
trifft die Qualifikation am ehesten.

Autor: Ounimop (Gast)
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und was sind dann Techniker

Autor: Paul (Gast)
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>Bei uns werden "Bachelors" als "Vordiplomingenieure" bezeichnet. Das
>trifft die Qualifikation am ehesten.

Traurig, daß manche Leute treten müssen, um ihren Abschluß hochzujubeln.

Viele Ältere sollten mal ihren "Volldiplomingenieurabschluß" daraufhin 
überprüfen, ob sie heute dafür überhaupt noch einen Bachelor bekommen 
würden. Eine TH ist nämlich keine TU und eine Fachschule keine FH, liebe 
Altabsolventen. Da wurden so manche Diplömchen politisch gegen Geld und 
Nachweis von Berufspraxis gekauft oder durch Geschenke im 
Einigungsvertrag erworben. Da hat ein Bachelor bei mir aber das höhere 
Ansehen, der war wenigstens ehrlich und kann dann sicher auch mehr als 
ein "Umetikettierter".

Autor: Dingerlinwagen (Gast)
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Ohne Studium kannst du nur noch als Flaschensammler am Hauptbahnhof 
arbeiten!

Autor: Delete Me (skywalker)
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Nicolas schrieb:
> Bei uns werden "Bachelors" als "Vordiplomingenieure" bezeichnet. Das
> trifft die Qualifikation am ehesten.

Dann setz dich mal hin und mach nen Bachelorabschluss in ET (in 
Sachsen). Hinterher wirst du das sicher anders sehen...

Autor: Hartz IV ist für alle da! (Gast)
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Mit Studienabbruch kann man sich aktuell gleich mal auf die 
Arbeitslosigkeit einrichten. Einzige Möglichkeit wäre noch eine 
Ausbildung zu beginnen. Da würden dann aber nur so Berufe wie 
Leichenbestatter, Metzger, Bäcker usw. in Frage kommen. Da ist der 
Andrang noch nicht allzu riesengroß. Ansonsten konkurrierst du mit über 
hunderttausend jugen Leuten um knappe beliebte Ausbildungen. 
Hoffnungslos, viele Personaler sehen Studienabbrecher als gescheiterte 
Existenzen an, ohne wenn und aber.
Aber Arbeitslosigkeit ist keine Schande, wir haben immerhin 7,95 
Millionen in Deutschland - Tendenz stark steigend. Da sind die Chancen 
schon recht hoch, dass es einen selber auch erwischt.
Seh es locker! :)
Youtube-Video "Wizo -  we are unemployed"

Autor: Nicolas (Gast)
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Bachelor in Sachsen - nein danke, ich habe so meine Probleme mit 
Fremdsprachen.

Ich kenne nur die Lage in NRW (Uni). Laut Studienplan:

Vordiplom:
4 Semester (Grundlagen)

Hauptdiplom:
5 Semester (Dabei zwei Studien- und eine Diplomarbeit)

Summe komplettes Diplom:
9 Semester

----------
Bachelor:
6 Semester (Davon 3 Semester "Vordiplomstoff", also Grundlagen, 2 
Semester Vertiefung, 1 Semester Bachelorarbeit)

Master:
4 Semester

Summe "kompletter Master"
10 Semester


----------
Wenn man davon ausgeht, daß die Diplomstudenten nicht dümmer waren als 
die heutigen Bachelorstudenten, entspricht damit der Bachelor in etwa 
dem Vordiplom (weniger Grundlagen, dafür etwas Anwendung) plus 
Abschlußarbeit.

Im Master wird von den Grundlagen aus dem "Vordiplom" nachgeholt und die 
Vertiefung erst richtig zum tragen gebracht, entspricht dann in etwa dem 
Diplom.

Autor: Lukas (Gast)
Datum:

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Hallo
Ausbildung bräuchte ich keine da ich vor dem Studium den st gepr 
Techniker
absolviert habe. Ich möchte mal anmerken das ich nach wie vor noch in 
jedem
Fach nen 3 Versuch hätte. Es hantelt sich im SS "nur" um die 
Wiedrholungsprüfung.

Autor: Paul (Gast)
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Sachsen kenne ich gut, habe dort an einer FH studiert, die bei 
Studienbeginn noch TH war. Da aber die KMK keine TH mehr will (nur noch 
TU und FH), hat man sie in eine FH umgewandelt.

Zeitlich geht das in Sachsen so:

Bachelor (Uni) 6 Semester
Bachelor (FH) 6 Semester incl. 1 Praxissemester, in dem auch die Thesis 
angefertigt wird
Dipl. (FH) 8 Semester incl. 1 Praxissemester
Dipl. (Uni)/Master 10 Semester

An den FH's haben über 70% ein Vollabi, an der Uni alle. Und daß das 
Sachsenabi nicht das schlechteste ist, zeigte der letzte Pisa-Test mit 
Platz 1.

Sehr nach Fremdsprache klingen für mich übrigens Leute wie Herr 
Oettinger. Und auch Herr Schuhbeck hat so seine Not mit den Artikeln 
(Das Zwiebel).

Autor: Delete Me (skywalker)
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Nicolas schrieb:
> Bachelor in Sachsen - nein danke, ich habe so meine Probleme mit
> Fremdsprachen.
Muss ein tolles Gefühl sein, Vorurteile und massentaugliches Halbwissen 
zu haben. Aber scheinbar kriegt man in NRW nichts anderes geboten? Mach 
dir nichts drauß, das Abi kann ja nicht überall so qualitativ hochwertig 
wie in Sachsen und Bayern sein...

> Ich kenne nur die Lage in NRW (Uni). Laut Studienplan:
Und das macht dich nun zum Experten für ganz Deutschland?

> Vordiplom:
> 4 Semester (Grundlagen)
>
> Hauptdiplom:
> 5 Semester (Dabei zwei Studien- und eine Diplomarbeit)
>
> Summe komplettes Diplom:
> 9 Semester
>
> ----------
> Bachelor:
> 6 Semester (Davon 3 Semester "Vordiplomstoff", also Grundlagen, 2
> Semester Vertiefung, 1 Semester Bachelorarbeit)
>
> Master:
> 4 Semester
>
> Summe "kompletter Master"
> 10 Semester
>
>
> ----------
> Wenn man davon ausgeht, daß die Diplomstudenten nicht dümmer waren als
> die heutigen Bachelorstudenten, entspricht damit der Bachelor in etwa
> dem Vordiplom (weniger Grundlagen, dafür etwas Anwendung) plus
> Abschlußarbeit.
Schönes Rechenbeispiel. Trifft nur nicht überall zu. Beispielsweise an 
unserer FH:
Diplom: 8 Semester insgesamt
- davon 1 Semester Praktikum ("Projekt", bei manchem nur Rumgegammel)
- und 1 Semester Diplomarbeit

Bachelor: 6 Semester insgesamt
- davon 1 Semester Projektmodul + Bachelorarbeit

Master: 4 Semester insgesamt
- davon 1 Semester Masterthesis

Unterm Strich: Vorlesungssemester Diplom: 6 Semester, im Bachelor 5 
Semester, im Master 3 Semester. Dafür ist das Berufspraktikum zeitlich 
einfach verhunzt.
Natürlich geht kein Student für 2 Monate Praktikum in eine Firma und 
schreibt dann 2-3 Monate an seiner Bachelorarbeit. Im Normalfall ist das 
komplette letzte Semester für die Bachelorarbeit reserviert und das 
Praktikum wird in der Firma quasi nebenbei gemacht (bei ordentlichen 
Thema lässt sich das auch wunderbar ergänzen). Das Praktikum ist im 
Arsch, aber die Bachelorarbeiten quantitativ und qualitativ gleichwertig 
mit den Diplomarbeiten (man darf sich gerne in eine Bibliothek setzen 
und selber nachlesen).
Die Bachelor haben übrigens mehr SWS als die Diplomstudenten. Dank der 
Akkreditierung wurde diese extreme Diskrepanz etwas angeglichen. Nur de 
facto hat man bei uns als Bachelor kaum weniger Stoff als als Diplomer. 
Dafür wird von den Bachelorstudenten etwas mehr Grundwissen und 
Engagement im Studium erwartet.

> Im Master wird von den Grundlagen aus dem "Vordiplom" nachgeholt und die
> Vertiefung erst richtig zum tragen gebracht, entspricht dann in etwa dem
> Diplom.
Macht der Bachelor dann noch den Master, dann ist man insgesamt mit 10 
Semestern bzw. 8 Vorlesungssemestern dabei. In beiden Fällen 2 Semester 
mehr als im Diplom. Die Annahme, Master=Diplom, ist vollkommen fehl am 
Platze. Welchen Marktwert der Bachelor im Vergleich zum Diplom im Moment 
hat (in 10 Jahren ist das Thema obsolet), das weiß der Fuchs.

Was ich damit unterm Strich sagen will, ist folgendes: Vergiss deine 
Vorurteile und Arroganz; konzentrier dich lieber auf die realen 
Einzelfälle. Es ist bequem in Schubladen zu denken, aber es erfordert 
mehr Intelligenz zu abstrahieren.

Autor: Hartz IV ist für alle da! (Gast)
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>Hallo
>Ausbildung bräuchte ich keine da ich vor dem Studium den st gepr
>Techniker
>absolviert habe. Ich möchte mal anmerken das ich nach wie vor noch in
>jedem
>Fach nen 3 Versuch hätte. Es hantelt sich im SS "nur" um die
>Wiedrholungsprüfung.
Da würde ich mir jetzt überhaupt keinen Kopp machen. Lerne lieber für 
die Wiederholungsprüfung als dir Gedanken über Failure zu machen. Und 
falls alle Stricke reißen, hast du deinen Techniker ja immer noch + 
deine vorher absolvierte Berufsausbildung. Da hast auf jeden Fall 
Chancen, zwar jetzt weniger aber da würde der Bachelor auch nur wenig 
helfen, aber falls es irgenwann wieder aufwärts gehen sollte, auf jeden 
Fall.
Um was für einen Typ Fächer handelt es sich denn? Musst du dort viel 
können oder viel wissen oder beides zusammen?

Autor: Paul (Gast)
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>Die Bachelor haben übrigens mehr SWS als die Diplomstudenten.

Das stimmt so nicht:

Dipl. TU Dresden: 181 SWS
Dipl. HTWK Leipzig (FH): 176 SWS
Bachelor HTWK Leipzig: 148 SWS

SWS geben das Lehrdeputat an nicht die Eigenleistung!

Autor: Axel (Gast)
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Hmm, für einen Techniker mit fast geschafftem Abschluss sehe ich das 
nicht so katastrophal.

Damit kannst Du zwar nicht bei Siemens oder einer anderen Behörde 
unterkommen, aber so manches Ingenieurbüro dürfte durchaus froh sein, so 
jemanden zu bekommen. Allerdings wird es wohl erstmal Abschläge beim 
Gehalt geben. Das dürfte sich dann aber auch über die Zeit angleichen.

Die Frage ist natürlich, ob Du schon mal als Techniker gearbeitet hast, 
wenn ja, sehe ich Deine Chancen durchaus besser als bei so manchem 
Absolventen, der noch nie einen Lötkolben in der Hand hatte.

Gruss
Axel

Autor: Delete Me (skywalker)
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Paul schrieb:
>>Die Bachelor haben übrigens mehr SWS als die Diplomstudenten.
>
> Das stimmt so nicht:
>
> Dipl. TU Dresden: 181 SWS
> Dipl. HTWK Leipzig (FH): 176 SWS
> Bachelor HTWK Leipzig: 148 SWS
>
> SWS geben das Lehrdeputat an nicht die Eigenleistung!

"Die Bachelor" meint die Studenten in unserer FH, nicht alle 
Bachelorabschlüsse. Ich red auch nicht von der HTWK oder TUD. Bei uns 
ist es halt so. ;)

Autor: Paul (Gast)
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Das glaube ich nicht, weil die SWS und ECTS einen gewissen Zusammenhang 
haben. Ein Bachelor bekommt 180 bzw. 210 ECTS und der FH-Diplomer bekam 
240 ECTS. Demenstprechend niedriger müssen ja auch die SWS sein, sonst 
handelt es sich ja um ein Selbststudium ohne Vorlesungen.

Also: Bachelor runtermachen ist mies, aber ein Bachelor sollte auch 
objektiv seine Wertigkeit im Auge behalten. Bachelor != FH-Diplom 
sondern Bachelor < FH-Diplom - zumindest in den meisten mir bekannten 
Bundesländern. (Siehe dazu auch Stellungnahme 880/0 der KMK  von 1999)

Autor: Jens PICler (picler)
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Lukas schrieb:
> Hallo
> Ausbildung bräuchte ich keine da ich vor dem Studium den st gepr
> Techniker
> absolviert habe.

???
Bisher dachte ich immer, dass für den SGT ein "geeigneter" 
Berufsabschluß nötig ist. Oder hat sich das mittlerweile geändert?

Autor: meha (Gast)
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Martin F. (skywalker)
> Schönes Rechenbeispiel. Trifft nur nicht überall zu.
Das hat er mit dem Zusatz 'Ich kenne nur die Lage in NRW (Uni).' ja auch 
selbst angedeutet. Und ja, der Spruch über Sachsen war daneben, aber die 
Überlegenen zeichnen sich eher durch ruhiges Blut aus, als durch 
hitziges Gepöbel. ;-)
Und nein, für mich ist Sächsisch auch eher schwer zu verstehen, da liegt 
mir doch eher dass Plattdeutsche... ;-)

Autor: Delete Me (skywalker)
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meha schrieb:
> Martin F. (skywalker)
>> Schönes Rechenbeispiel. Trifft nur nicht überall zu.
> Das hat er mit dem Zusatz 'Ich kenne nur die Lage in NRW (Uni).' ja auch
> selbst angedeutet. Und ja, der Spruch über Sachsen war daneben, aber die
> Überlegenen zeichnen sich eher durch ruhiges Blut aus, als durch
> hitziges Gepöbel. ;-)
> Und nein, für mich ist Sächsisch auch eher schwer zu verstehen, da liegt
> mir doch eher dass Plattdeutsche... ;-)

Sächsisch is sexy. :D

> Das glaube ich nicht, weil die SWS und ECTS einen gewissen Zusammenhang
> haben. Ein Bachelor bekommt 180 bzw. 210 ECTS und der FH-Diplomer bekam
> 240 ECTS. Demenstprechend niedriger müssen ja auch die SWS sein, sonst
> handelt es sich ja um ein Selbststudium ohne Vorlesungen.
Jo, 30 SWS pro Semester. Der Zusammenhang SWS-ECTS ist aber per 
Definition etwas variabel. Genaue Zahlen hab ich grad nicht; die wurden 
mal vor einem Jahr durch ein Professor ausgerechnet. Von mir aus können 
wir das auch ohne ECTS und SWS machen: Der durchschnittliche Aufwand 
eines Bachelorstudenten unserer FH ist höher als der eines früheren 
Diplomstudenten unserer FH.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Paul schrieb:
> Also: Bachelor runtermachen ist mies, aber ein Bachelor sollte auch
> objektiv seine Wertigkeit im Auge behalten. Bachelor != FH-Diplom
> sondern Bachelor < FH-Diplom - zumindest in den meisten mir bekannten
> Bundesländern. (Siehe dazu auch Stellungnahme 880/0 der KMK  von 1999)

So ist es.
/me, FH-Diplom, froh :-)

Autor: Delete Me (skywalker)
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Na wenn man schon Gleichungen aufstellt:
Diplom != Bachelor -> Bachelor < Diplom
Master != Diplom -> Master > Diplom
;)

Autor: Paul (Gast)
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>Jo, 30 SWS pro Semester.

Du meinst 30 ECTS pro Semester. Ein ECTS ist 30h Arbeitsaufwand.

Faktor ECTS zu SWS ca. 1,2 - 1,5. SWS sind immer niedriger als ECTS, 
weil SWS nur das Lehrdeputat und die ECTS der Gesamtaufwand sind.

>Master != Diplom -> Master > Diplom

Das wurde eindeutig durch die KMK festgelegt: Das Unidiplom entspricht 
dem Master, das FH-Diplom international dem v i e r jährigem Bachelor h 
o n s, nicht dem Bachelor ordinary degree!

Also von niedrig nach hoch:

Bachelor o.d. (180 bzw. 210 ECTS)
Dipl. FH (240 ECTS)
Dipl. Uni/Master 300 ECTS

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Gibt es in Deutschland überhaupt vierjährige Bachelors? Ich kenne solche 
mit 6 und mit 7 Semestern.

Autor: Delete Me (skywalker)
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> Du meinst 30 ECTS pro Semester.
Danke für die Korrektur.

> Das wurde eindeutig durch die KMK festgelegt: Das Unidiplom entspricht
> dem Master, das FH-Diplom international dem v i e r jährigem Bachelor h
> o n s, nicht dem Bachelor ordinary degree!
>
> Also von niedrig nach hoch:
>
> Bachelor o.d. (180 bzw. 210 ECTS)
> Dipl. FH (240 ECTS)
> Dipl. Uni/Master 300 ECTS
Das war mir bekannt. Schön, dass Uni- und FH-Abschlüsse formal 
gleichgestellt werden.

In ein paar Jahen ist die ganze Diskussion eh obsolet. Fragt sich nur, 
wann das auch der Letzte begreift.

Autor: olaf22 (Gast)
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natürlich gibt es bachelor studiengänge kit acht semestern
z.B.
http://www.hs-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1015129...

Autor: Nicolas (Gast)
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Nungut, wenn man das Sächsische, Bairische oder Thüringische (letzteres 
für mich als Westfalen am schwersten verständlich) als Fremdsprache 
bezeichnet, wird es wohl nicht gern gesehen.

Wenn man das Niederländische als deutschen Dialekt bezeichnet, kann man 
aber auch damit rechnen, mit Holzpantoffeln gesteinigt zu werden.

Wo ist der Unterschied?

---------

Offensichtlich sind die Bachelorabschlüsse an verschiedenen Hochschulen 
und in verschiedenen Bundesländern nicht vergleichbar.

Das läuft dem ursprünglichen Zweck zwar total zuwider und wird sich mit 
der Zeit hoffentlich ändern; die jetzige Generation an 
Bachelor-Studenten wird aber verheizt. Völlig verständlich wollen 
deswegen die meisten (Uni) auch direkt einen Master dranhängen. Damit 
bekommt der Bachelor auch aus der Sicht wieder den gleichen Status wie 
das Vordiplom- nur daß es offiziell ein "berufsqualifizierender 
Abschluß" ist. Der Sinn an diesem Konstrukt lag aber wohl eher in der 
Begründung der Langzeitstudiengebühren, die, zumindest hier in NRW, 
durch die regulären Studiengebühren hinfällig geworden sind.

---------

Um auf den Fragesteller zurückzukommen:

Ich stelle hiermit das Postulat auf, daß jeder, der es irgendwie 
geschafft hat, ein Abitur zu machen, in JEDEM Pflichtfach in den 
Ingenieurwissenschaften JEDE Klausur zu bestehen, wenn der 
Arbeitsaufwand nur hoch genug getrieben wird.

Mit einem Vorbereitungsaufwand von 100 Arbeitsstunden ist jede Klausur 
auch von einem Volldeppen mit Glanz zu bestehen. Und wenn es wirklich 
die Klausuren sind, die dafür verantwortlich sein können, das Studium zu 
einem unrühmlichen Ende zu bringen, sollte man diese Zeit auch 
investieren.

Wenn man 100 Stunden im Vergleich zur Studiendauer in Relation setzt, 
ist dieser Aufwand auch sicher nicht übertrieben.


---------

Und jetzt setze ich mich auf meinen großen Haufen voller Ego, der mit 
einem echten Diplom geschmückt ist und beschäftige mich damit, die 
Bachelors zu verachten. Und natürlich die Nicht-Techniker- denn 
Nicht-Techniker sind für uns Ingenieure ja auch keine Menschen.

Autor: Lukas (Gast)
Datum:

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Hi
also ich muss noch die c++ Prüfung schreiben das macht mir am meisten
Kopfzerbrechen und mit 100 Stunden komm ich da nicht hin sind schon
mehrere 100 Stunden die ich damit verbracht habe.
Irgendwie scheint das was mit meinen denkansätzen nicht zu stimmen.

Mit C hatte ich da keine Probleme.

Autor: Paul (Gast)
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>Der Sinn an diesem Konstrukt lag aber wohl eher in der
>Begründung der Langzeitstudiengebühren, die, zumindest hier in NRW,
>durch die regulären Studiengebühren hinfällig geworden sind.

Der Sinn lag dahinter die breite Masse nach bereits 3 Jahren mit einem 
Abschluß zu entlassen. Der Staat hat damit seine Schuldigkeit getan. Wer 
mehr (Master) will, soll das selber zahlen.

>Ich stelle hiermit das Postulat auf,...

Das Postulat ist m. E. nicht richtig. Ing-Wissenschaften sind m. E. 
keine Lernfächer, sondern man muß begreifen. Wenn der "Schlüssel" fehlt, 
kann man lernen wie man will.

Autor: Delete Me (skywalker)
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Nicolas schrieb:
> Offensichtlich sind die Bachelorabschlüsse an verschiedenen Hochschulen
> und in verschiedenen Bundesländern nicht vergleichbar.
>
> Das läuft dem ursprünglichen Zweck zwar total zuwider und wird sich mit
> der Zeit hoffentlich ändern; die jetzige Generation an
> Bachelor-Studenten wird aber verheizt. Völlig verständlich wollen
> deswegen die meisten (Uni) auch direkt einen Master dranhängen. Damit
> bekommt der Bachelor auch aus der Sicht wieder den gleichen Status wie
> das Vordiplom- nur daß es offiziell ein "berufsqualifizierender
> Abschluß" ist. Der Sinn an diesem Konstrukt lag aber wohl eher in der
> Begründung der Langzeitstudiengebühren, die, zumindest hier in NRW,
> durch die regulären Studiengebühren hinfällig geworden sind.

Ich denke mal, dass ist an den FHs auch nicht anders. Wer kann und nicht 
schon vor dem Ende seiner Bachelorarbeit einen Arbeitsvertrag für den 
absoluten Traumjob unterschrieben hat, der wird tendentiell schon 
anstreben den Master zu machen.

Wenn ich mich recht entsinne wurde die 'Bachelor mit 6 
Semestern'-Geschichte von der Industrie gefordert, um schneller 
"Fachkräfte" im Einsatz zu haben. Die Politik hat das umgesetzt, nun 
liegt es an der Industrie daraus das Beste zu machen und an den 
Hochschulen, die Vorgaben möglichst gut umzusetzen.

Mit dem Thema Studiengebühren hat das eigentlich wenig zu tun, da jedes 
Bundesland beim Thema Studiengebühren sein eigenes Süppchen kocht. 
Gemein dürfte aber bei allen sein, dass konsekutive Masterstudiengänge 
keine Sondergebühren (wie Langzeitgebühren) haben. Wer sich natürlich 
für ein Studium in einem Bundesland entscheidet, dass allgemeine 
Studiengebühren erhebt, der kann es sich offenbar leisten.

Autor: Funkamateur (Gast)
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Hallo Lukas,
wenn alles nichts hilft. http://www.darc.de/gs/stellenangebote.html Hier 
wird immer in Not und Katastrophenfällen geholfen. Wenn du fragen hast 
im Bereich Elektrotechnik und dir keiner deiner Kollegen hilft die 
helfen immer. Mach das Praktikum und die Ausbildung und du hast ein 
Hobby fürs Leben. Wer weiss schreib mal eine Bewerbung.

Autor: kartoffel (Gast)
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Mal schauen wie mein studium anerkannt wird studiere im ausland 
Elektrotechnik
30 ECTS pro semester
8 semester bachelor of science
die diplomarbeit macht man in den letzten zwei semestern
nach zwei wochen bin ich hoffentlich fertig mit meinem studium

Autor: kartoffel (Gast)
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Bachelor o.d. (180 bzw. 210 ECTS)
Dipl. FH (240 ECTS)
Dipl. Uni/Master 300 ECTS

ist das richtig?

Bachelor mit 180-210?

mein bachelor ist 8x30=240ECTS
wenn Ich master machen will dauerts 4 semester

Autor: Delete Me (skywalker)
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kartoffel schrieb:
> mein bachelor ist 8x30=240ECTS
> wenn Ich master machen will dauerts 4 semester

Soll das ein konsekutiver Master sein? In Deutschland sind konsekutiver 
Bachelor und Master insgesamt max. 10 Semester (Regelstudienzeit).

Autor: kartoffel (Gast)
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master muss man nicht machen

90% die einen master machen ist es so.
Wenn Grosse unternehmen. Dich  einstellen und fordern/unterstützen 
deinen master . Für System und Entwicklungsingenieure meistens
Studium und Arbeiten parallel
für die zeit die du nicht gearbeitet hast machst du überstunden

Aber eigentlich reicht der Bachelor
und Ingenieur wird man nur in der Uni
BA FH TH das alles gibts nicht


zusammen dauerts 12 semester

Bachelor ist 8 semester(Regelstudienzeit)
Master ist 4 semester(Regelstudienzeit)

Autor: kartoffel (Gast)
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Martin F.
nein es ist kein konsekutiver Studiengang

Im Bachelor hast du eine vertiefung in den letzten 2-3 semestern

Autor: Nam Tam (namtam)
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kartoffel schrieb:
> Bachelor ist 8 semester(Regelstudienzeit)
> Master ist 4 semester(Regelstudienzeit)
Zumindest in der Schweiz beträgt die Regelstudienzeit für den Bachelor 
sechs Semester. Studiert man Teilzeit oder Berufsbegleitend kommt man 
auf acht bis zehn Semester, NUR der Bachelor.

Autor: Whitey (Gast)
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Zum topic:

Putzleute werden immer gesucht.

W

Autor: Paul (Gast)
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>Aber eigentlich reicht der Bachelor
>und Ingenieur wird man nur in der Uni
>BA FH TH das alles gibts nicht

Na Kartöffelchen, da muß wohl wegen Dir das Ingenieurgesetz noch mal 
umgeschrieben werden ;-).

Früher gab es gar keine TU oder Uni, die Ingenieure ausbildete. Da gab 
es TH's, die bildeten den Dipl.-Ing. aus und Fachschulen, die bildeten 
den Ing. (grad.) aus. Zu Beginn dauerte ein TH-Studium nach Klasse 12 
(Abi) 3,5 Jahre und das Fachschulstudium nach Klasse 10 3 Jahre. Vor 
Einführung der TU hat man die Dauer des TH-Studiums auf 4 bis 5 Jahre 
angehoben. Die Fachschule als Ausbildungsniveau für Ingenieure hat man 
im Westen 1971 und im Osten 1992 abgeschafft.

>zusammen dauerts 12 semester

Die KMK hat festgelegt, daß ein konsekutiver Studiengang aus Bachelor 
und Master nur 10 Semester dauern darf. Das Problem sind die wenigen 
4jährigen Bachelor und die FH-Diplomer, die einen Master machen wollen. 
Eigentlich reicht für sie ein 60-ECTS-Master, den es aber in Dtl. nicht 
gibt. ergo werden sie den 120 ECTS-Master machen müssen.

Autor: fg (Gast)
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Aldi Süd hat gerade einen Strick im Angebot

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Paul schrieb:
> Die KMK hat festgelegt, daß ein konsekutiver Studiengang aus Bachelor
> und Master nur 10 Semester dauern darf. Das Problem sind die wenigen
> 4jährigen Bachelor und die FH-Diplomer, die einen Master machen wollen.
> Eigentlich reicht für sie ein 60-ECTS-Master, den es aber in Dtl. nicht
> gibt. ergo werden sie den 120 ECTS-Master machen müssen.

Den Master an FHs gibt es mit drei Semestern. Und der Bachelor davor 
dauert sieben. Macht zusammen 10 :-)

Autor: Paul (Gast)
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@ Mark:

Was hat das mit meiner Aussage zu tun, daß es kaum/keine 
60-ECTS-Masterprogramme in Dtl. gibt?

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Hm, gibt es die überhaupt irgendwo? 60 ECTS sind nur 2 Semester, wenn 
mich nicht alles täuscht. Ah, doch: Mir fällt grad ein dass ein Freund 
von mir einen Master of Business and Engineering gemacht hat und in 
einem Jahr fertig war, glaube bei Steinbeis in Berlin.

Autor: olaf22 (Gast)
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Autor: ati (Gast)
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> Diese Aussage finde ich auch dermaßen daneben. Und nein ich bin kein
> Bachelor, habe noch einen Altabschluß nach §18 HRG. Aber ich achte auch
> die Bachelor, immerhin stehen hinter diesem Abschluß ein (Fach)Abi und
> 5400 Arbeitsstunden.
> Der FH-Diplomer kommt auf 7200 h, der Unidiplomer/Master auf 9000.
> Ein Meister kommt auf 1000 h, ein Techniker auf 2800 h, beide aber ohne
> (Fach)Abi. Der Meister und SGT werden nicht angepißt, obwohl sie eine
> geringere Quali haben. Verstehe einer die Menschen.

Mal was zum Thema Techniker. Ein Techniker hat neben den 2800 h auch 
noch eine Berufsausbildung absolviert. Weiterhin haben die meisten 
Zusatzprüfungen für die Fachholschulreife und den ADA Schein abgelegt. 
Ich denke nicht das es der Techniker vom Arbeitsaufwand her weniger zu 
tun hatte als ein Bachelor. Nur das der Bachelor das ganze meist 
Vollzeit durchzieht un der Techniker oft Nebenberuflich erworben wird, 
so von 18-21 Uhr und Samstags.

Autor: Oki (Gast)
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hallo  ich bin techniker und hab nun auch den bachelor.

der unterschied ist enorm!

wenn ich beim bachlor 100% arbeitsaufwand habe dann sind es beim
techniker maximal 30%. wobei man beim techniker fast keinen 
prüfungsdruck
im vergleich zum bachelor verspürt.

Autor: ati (Gast)
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Dazu kann ich nichts sagen. Den Tachniker habe ich allerdings nicht 
geschenkt bekommen. Ich habe viel Freizeit fürs Lernen, die 
Abschlussarbeit und den Unterricht geopfert.

Allein die Abschlussprüfung besteht aus:

- der Schriftl. Arbeit
- öffentlicher Präsentation des Produktes vor Publikum (Firmen, 
Dozenten, Interessierte, usw.) und anschließender Projektmesse
- Verteidigung d. Arbeit vor dem Prüfungsausschuß
- 2 * 8 h schriftlicher Prüfung
- 0,5 h Mündliche Prüfung in einem Hauptprüfungsfach
- wenn es schlecht läuft, noch eine Mündliche Prüfung
- zusätzliche 4 h Matheprüfung (FHR)
- schiftl. Ausarbeitung einer Lehrstunde (ADA)
- 0,5 h Durchführung dieser Lehrstunde mit Azubis (ADA)
- 0,5 h mündl. Prüfung zur Lehrst. (ADA)

Ich habe schon Prüfungsdruck verspürt...

PS: Übrigens alles neben 8h Arbeit, Überstunden mal weggelassen....

Autor: Timmo H. (masterfx)
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ati schrieb:
> Dazu kann ich nichts sagen. Den Tachniker habe ich allerdings nicht
> geschenkt bekommen. Ich habe viel Freizeit fürs Lernen, die
> Abschlussarbeit und den Unterricht geopfert.
>

Naja, das hört sich jetzt eher spektakulär an. Das was du halt relativ 
dicht hintereinander gemacht hast ist beim Studium eben mehr verteilt. 
Ich habe glaube ich so an 30-40 Prüfungen schreiben müssen, dazu einige 
Hausarbeiten mit anschließender Präsi, eine Hausarbeit mit Fachbezug, 
und dann eben noch die ganzen Labor-Berichte nebenher. Am Ende dann die 
Diplomarbeit, eigentlich das einfachste am ganzem Studium :-)
Ich habe das ganz stressfrei in der Regelstudienzeit durchgezogen. Habe 
eigentlich immer nur ein Tag vor der Klausur angefangen zu lernen, 
Hausarbeiten wurde generell erst 1 Woche vor Abgabe begonnen (zumindest 
habe ich es so gemacht), gut dann arbeitet man halt mal ne Nacht 
durch...
Und für die Diplomarbeit hat man ja drei Monate, deshalb habe ich da 
auch schon 2 Wochen vor Abgabe angefangen zu schreiben. Unter Stress 
arbeite ich eben am Effektivsten.

Autor: Oki (Gast)
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Ich sags nochmal Techniker ist mit dem Bachelor nicht zu vergleichen.


Man kann auch ne Ausbildung nicht mit dem Techniker vergleichen.

Autor: Paul (Gast)
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>Ein Techniker hat neben den 2800 h auch
>noch eine Berufsausbildung absolviert. Weiterhin haben die meisten
>Zusatzprüfungen für die Fachholschulreife und den ADA Schein abgelegt.
>Ich denke nicht das es der Techniker vom Arbeitsaufwand her weniger zu
>tun hatte als ein Bachelor.

Du gibst die Antwort doch selber. Der Techniker hat nach 
Zusatzprüfungen! die Reife, an einer FH anzufangen. Der Bachelor hat an 
der FH den Abschluß.
Ein Techniker hat nachprüfbar 2800h, ein Bachelor (6 Sem.) 5400 h. Beim 
Bachelor kommt zwingend die vorhergehende Zeit für eine FHR, ein Abi 
oder Fachabi hinzu, sonst darf er nicht anfangen. Ein großer Teil der 
2800 Stunden beim Techniker ist die Zeit, die ein Bachelor vor Beginn 
seines Studiums bereits aufgebracht hat, um die FHR, also die Reife für 
die FH zu erlangen. Der Bachelor hat also die Technikerstunden bereits 
abgeleistet im übertragenen Sinne. Der Techniker wird auf 
Oberschulniveau ausgebildet (das ist das Wesen einer Fachschule), der 
Bachelor hat die nächste Stufe erklommen, nämlich Hochschulniveau.

Vorhergehende Berufsausbildungen kann man rausrechnen, weil sie dem 
Bachelorstudente in keinster Weise bei einem Hochschulstudium nützen. Im 
Gegenteil bedarf es keiner Berufsausbildung, um an einer Fh oder Uni zu 
studieren. Man bekommt ja eine akademische Ausbildung. Akademisch heißt 
weltfremd, praxisfern lt. Synonymwörterbuch.

So lange ich denken kann, haben immer wieder die Fachschulabsolventen 
Probleme mit ihrem Abschluß. Viele versuchen, irgendwas hochschulartiges 
draus zu machen. Sei es durch Studentenausweise, die kein Studentenwerk 
kennt, oder aber irgendwelcher ausländische Engineer-Zeugnisse. Wenn ihr 
Hocschulabschlüsse haben wollt, dann geht doch einfach an die Fh oder 
Uni. Euch hindert doch keiner daran. Eine Fachschule (Oberschulniveau) 
ist nun mal keine FH oder Uni (Hochschulniveau). Ihr wollt einfach einen 
Bildungsschritt einsparen.

Autor: Jan (Gast)
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In diesem Thread finden sich leider viele falsche, unmenschliche und 
arrogante Bemerkungen. Auch nach einem Studienabbruch, was ja keine 
Schande ist, hat man noch eine Chance auf dem Arbeitsmarkt.
Immerhin hat man während Studiums, auch ohne Abschluss, viel Wissen 
erlangt und seinen Horizont erweitert. Man kommt so oder so schlauer 
raus!
Meiner Meinung nach würde kaum ein Arbeitgeber deshalb direkt 
verurteilen.
Es gibt genügend Möglichkeiten Ausbildung, Techniker oder auch ganz 
etwas anderes. Und nicht jeder muss Topverdiener werden.

Autor: citb (Gast)
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Nicolas schrieb:
> Bachelor in Sachsen - nein danke, ich habe so meine Probleme mit
> Fremdsprachen.

Dann bist Du in einem technischen Beruf sowieso falsch. Ohne Englisch 
geht nichts.

citb

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