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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ansteuerung 7-segment Anzeige


Autor: Markus Plass (Gast)
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Hallo!

Ich habe mit die 7-segment anzeige gekauft: 
http://www.edel-schrott.de/shop/product_info.php/i...
nur leider habe ich jetzt das problem, dass ich keine Ahnung habe, wie 
is diese mittels µController ansteuern soll, da is kein Datenblatt oder 
sonstiges gibt!
Hätte eventuell jemand ein paar tipps für mich?

lg
Markus Plass

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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tja ohne weiter Infos zum Hersteller etc. wirds schwierig bis unmöglich.

Schau doch mal nach wieviele Leitungen vom PIC zu einem ext. Anschluss 
führen. Ist sowas wie max232 drauf ??  Oder RS485 Treiber ?
Detailbilder von der "Umgebung" des PIC sind notwendig. BILDFORMATE !!

Autor: R. Freitag (rfr)
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Da iat doch ein RS-Schnittstellentreiber drauf. Was passiert, wenn du 
den ansteuerst?

Gruss

Robert

Autor: H.Joachim Seifert (crazyhorse)
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Hm, und alle möglichen Baudraten probieren, und, wenn man diese hat, 
alle möglichen Formate der Eingangsdaten probieren??
Ich würde den PIC rausschmeissen, schauen, wie es von da zu den LEDs 
geht und dann einen neuen brennen.
WIrd schneller gehen als probieren...

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Ist auf der Platine irgendeine Tabelle aufgedruckt?
Möglichst in der Nähe des RS-232 Anschlusses.
Wenn man der Platine die Baudrate vorgeben kann, dann wird da wohl 
irgendeine Form eines Mäuseklaviers drauf sein, mit der man die Baudrate 
bzw sonstige Parameter einstellen kann.

Und dann einfach mal: Ran mit dem Teil an den PC. Hyperterminal auf und 
einfach mal Ziffern an die Platine schicken und schaun was passiert.

Autor: Markus Plass (Gast)
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mein problem ist leider auch, dass ich nich weiß, welche 
versorgungsspannung is wählen soll! und wo ich diese Anschließen soll! 
leider gibt es keine Aufdrucke oder sonstiges!

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Markus Plass schrieb:
> mein problem ist leider auch, dass ich nich weiß, welche
> versorgungsspannung is wählen soll! und wo ich diese Anschließen soll!
> leider gibt es keine Aufdrucke oder sonstiges!

Dann würde ich sage: das war wohl ein Fehlkauf.

(Leg die Platine auf den Scanner und mach ein Bild, das du hier 
einstellst. Aber bitte eines auf dem man die IC Bezeichnungen auch lesen 
kann. Irgendwo am Rand der Platine wird es ja wohl einen Anschluss mit 
dickeren Leitungen geben. Die dicke Leitung, die quer über die ganze 
Platine führt, wird wohl Masse sein. Wenn da noch eine 2te dickere dabei 
ist, dann wird das wohl die Versorgungsspannung sein. Diese Leitung kann 
man mal auf der Platine verfolgen, wo sie hinführt. Wenn sie zu einem 
bekannetn IC Typ führt, holt man sich das Datenblatt dieses IC's und 
sieht nach, was auf diesem Pin liegt. Und so führt eins zum anderen und 
im Endeffekt kann man auch so rauskriegen welcher Anschluss was macht. 
Aber da muss man dann eben mit ein bischen Phantasie und logischen 
Schlussfolgerungen rangehen und ein bischen Detektiv spielen. Solange da 
Stansdard-IC verbaut sind kommt man so schon weiter.

Autor: Schwaf (Gast)
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Markus Plass schrieb:
> mein problem ist leider auch, dass ich nich weiß, welche
> versorgungsspannung is wählen soll! und wo ich diese Anschließen soll!
> leider gibt es keine Aufdrucke oder sonstiges!

Da ist doch ein 7805 Regler drauf, Spannung 8-9 Volt und wo -> einfach 
mal dem Pfad folgen

Autor: Martin Vogel (oldmax)
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Hi
Sieht mir nach industrieller Großanzeige aus, daher tippe ich mal auf 12 
oder 24 V. Die LED pro Segment könnten in Reihe liegen, bzw. bei der 
Anzahl der Widerstände tippe ich mal, das für jede jede Reihe ein 
Widerstand existiert. Entweder bekommt die Platine einen BCD-Code oder 
es ist wirklich ein Schnittstellenbaustein drauf, was ich bezweifleich 
kann jedenfalls keinen Schnittstellenbaustein entdecken. Ich schätze, es 
wird BCD-Codiert und ein Select-Signal für die Stelle, also eine 
Freigabe  irgendwo eingespeist. Dadurch können mehrere parallel 
(gemultiplext..) betrieben werden. Die Ansteuerung (BCD-Code könnte auf 
einer Basisplatine gewesen sein. Schau dir mal das Datenblat eines SN 
7442 an. Ich glaube das ist ein BCD zu 7-Segment Decoder. Das sollte dir 
weiterhelfen.
Sorry, ist ein SN 7447
Gruß oldmax

Autor: ... ... (docean) Benutzerseite
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>Platine wird geprüft und ist betriebsbereit.

Also müssen die ja wissen wie es geht...einfach mal ne mail schreiben

>RS422- Treiber

Also nix mir rs232 vom PC...

Autor: Sebastian (Gast)
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Habe diese Displays auch und bin gerade dran, sie zu untersuchen. Daten 
vom Hersteller scheint es keine zu geben.
Über den 4-poligen Steckverbinder kommen angeblich 19 Volt 
(offensichltich Laptopnetzteil oder so) und RS422. Die Baugruppe 
empfängt nur, es gibt keine Rückmeldung!
Die vier Jumper auf der Leiterplatte codieren offensichtlich eine 
Adresse, da die Anzeigen an einen Bus angeschlossen werden. Damit sind 
16 Adressen möglich.
Aufgrund der geringen Pinanzahl des PIC sind Pins mehrfach verwendet, 
man benutzt hier einen Trick: Die Jumper schalten die Pins zwischen 
Pull-Up und Pull-Down um (über Widerstände, die groß genug sind, um die 
Pins trotzdem aus Ausgänge zu benutzen).
Der ICSP-Anschluß für den PIC ist herausgeführt (5-polig, 1-reihig), es 
ist bloß keine Stiftleiste eingelötet.

Also: Mikro mit UART (oder PC mit Terminalprogramm) benutzen, Tx auf 
einen SN75176 führen (Treiber aktiviert, Empfänger deaktiviert, RE/DE 
richtig beschalten), die Leitungen a und b ans Display. 
Displayversorgung anschalten, vom PC oder Mikro aus mit diversen 
Baudraten ASCII-Zeichen senden. Falls nichts passiert, 9-bit Modus 
versuchen.

Wenn alles nichts hilft, PIC umprogrammieren. Da kein Quarz vorhanden, 
ist Software-UART eigentlich eh ungünstig. Pulslängencodierung (wie bei 
DCF) mit automatischer Kalibrierung des Empfängers anhand des ersten 
Impulses wäre mein Favorit für so etwas, ich glaube aber nicht, daß 
HiTech das so gelöst hat. Obwohl man es mit dem 16 Bit-Timer gut 
implementieren könnte.

Autor: Markus Plass (Gast)
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ich habe den PIC jetzt einfach ausgelötet, den Treiberbaustein "ULN2003" 
und dann den BCD to 7-segment decoder "4511" angelötet! ist zwar vl. 
nicht die beste lösung, aber es funtioniert!

Autor: edel-schrotti (Gast)
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Hallo zusammen!
hier ist der Edel-Schrotti ganz persönlich.
Im Anhang kann an sehen, welche rs422 telegramme ich mit meinem atmel 
als "gültige" telegramme ermittelt habe. es werden 10 bytes zum display 
übertragen, wobei die erstn 8 bytes die daten sind, das byte 9 ist die 
helligkeit und byte 10 ist die crc die ich nicht hetausgefunden habe, 
obwohl ich einen original sender habe. leider lassen sich die pics nicht 
auslesen.

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