Datum: 03.07.2009 18:13
Hallo zusammen habe mir gerade eine Schaltung nach dem datenblatt für den LM 317 zusammengebaut. Nun hab ich da ein Problem und zwar fällt die Spannung des LM 317 unt Last ab. In der Praxis sieht das so aus ohne Verbraucher mit voll aufgedrehtem Poti liegt eine Spannung von 28 V an. Wenn ich nun meinen Verbraucher zb Lüfter anschliesse der 12 V und 0,15A hat bekomme ich nurnoch eine Spannung von 7,..V und wenn ich nen Lüfter mit 5 V und 5 Watt anschliessen bekomme ich eine max Spannug von 3,..V woran liegt es ? am Netzteil kann es nicht liegen da dieses Problem an meinem Schaltnetzteil und an dem dafür gedachtem Netzteil auftritt. Vielen dank im Vorraus für eure Antworten Gruß Patric
Datum: 03.07.2009 18:30
28V Eingang, 12V Ausgang bei 0.15A ergibt 2.4W Verlustleistung. Der wird einfach zu heiss.
Datum: 03.07.2009 18:46
Eben und bei 5V/5W...da fließen also 1A...Dropspannung von 22V macht mal eben 22W Verlustleistung. Dass der dabei noch abschaltet und net abraucht ist ein kleines Wunder.
Datum: 03.07.2009 18:57
hmmm kann ich irgendwie nicht so bestätigen ! da der kühler gad mal lau warm wird ! woran kann es denn noch liegen ?
Datum: 03.07.2009 19:18
Was für eine Spannung misst Du den vor dem Spannungsregler, wenn die Ausgangsspannung zusammenbricht?
Datum: 03.07.2009 19:22
Der LM317 kann bei realistischer Kühlung aus 30V rein keine 5V raus bei 1A machen. Egal was dein Finger dazu sagt. Und schlimmer noch: er weiss das!
Datum: 03.07.2009 19:31
Der LM317 mag es außerdem nicht ohne Last. RTFM!
Datum: 03.07.2009 19:33
Btw, wenn du einen normalen 317 hast, kannste dem höchstens 1A entlocken und somit kannste dir ja ausrechnen wie weit du bei einem x-Verbraucher deine 28V höchstens runter bekommst.
Datum: 03.07.2009 21:53
Vermutlich wird der so schnell heiss und schaltet ab, dass der Kuehlkoerper von der Waerme gar nichts mitbekommt.
Datum: 03.07.2009 21:56
Der LM317 hat eine SOA Begrenzung: Bei 30V Differenz reduziert er den Strom auf ein paar 100mA. Der LM317 schützt sich bei einer zu hohen Verlustleistung somit selbst.
Datum: 03.07.2009 22:53
also üblicherweise hat der LM317 und artverwandte etwa 5k/W Junction/Case. Bei 22W würde er intern also schon mit 110K über Umgebungstemp. liegen. Also schon fast 150°C im innern. Und das nur, wenn Du dessen Kühlfahne auf nicht mehr als 40°C hochgehen lassen würdest - geht aber kaum mit vertretbarem Aufwand. Auch wenn der eine interne SOA-Schaltung hat, sollte man dies nicht auskosten, denn so zuverläßig ist dieser Schutz nun auch wieder nicht (zumindest nicht auf Dauer).
Datum: 04.07.2009 01:15
Ihr habt jetzt alle fein geschrieben über die SOA Begrenzung. Den 12 Volt-Lüfter mit 0,15 A hätte der 317 mit seinem Kühlkörper aber schaffen müssen ohne Probleme. Also ist noch ein anderer Wurm drin.
Datum: 04.07.2009 01:21
tja - vielleicht schwingt das Ding (keine Kondies?) Vielleicht hat er auch eine Konstantstromquelle gebaut (Verbraucher hängt am adj-Pin?). Oder sonstwie den LM317 falsch kontaktiert. Die Antwort zur Eingangsspannung bei Last fehlt noch. Schließlich erinnere ich mich noch an einen Thread her, wo ein 1k Widerstand davor in Reihe geschaltet war. Es gibt da viel Möglichkeiten ... Vielleicht mal ein Foto vom Aufbau machen.
Datum: 04.07.2009 14:07
>Den 12 Volt-Lüfter mit 0,15 A hätte der 317 mit seinem Kühlkörper aber >schaffen müssen ohne Probleme. Also ist noch ein anderer Wurm drin. Sicher? Immerhin entstehen 2.4W Verluste. So hab ich einen LM317 noch nie ohne KK betrieben. Bedenke, ein LM317 im TO220 Gehäuse hat so gute 60K/W Wärmewiderstand. d.h. der LM317 wird bei dieser Konfiguration über 140°C wärmer als die Umgebung. Da macht er sicherlich nicht mit.
Datum: 04.07.2009 16:06
@ Michael Köhler (sylaina) Mal den Beitrag vom 03.07.2009 18:57 gelesen? Damit erübrigt sich Deine Aussage irgendwie. Im Moment habe ich eher das Gefühl, daß ein niedlicher 2*12V/2Watt Printtrafo benutzt wird. Wir werden es wohl nie erfahren. :)
Datum: 05.07.2009 10:46
Es wird erstens nicht ein kleiner 2*12 V Print benutzt und wenn du richtig gelesen hättest wär dir aufgefallen das dieses Problem an meinem Labornetzteil auch auftritt . Achso Kondensatoren sind drin.Werde den LM317 heute abend mal gegen nen anderen Tauschen evtl stimmt mit dem ja was nicht achso diese Problem treten auch auf wenn ich dem LM nur eine Eingangsspannung von zb 14 V oderso gebe. Aber schonmal vielen Dank für eure Beiträge
Datum: 05.07.2009 11:04
Labornetzteil? Du hast was von einem nicht näher beschriebenen Schaltnetzteil geschrieben. Vllt. ist der 317 tatsächlich im Eimer. Viel Erfolg.
Datum: 05.07.2009 11:13
ok mein Fehler Labornetzteil mit 2*40V+4A geh nun erstmal schwimmen und gucke dann mal ;-) Gruss Patric
Datum: 06.07.2009 22:23
So der LM317 war kaputt... hab nen neuen eingelötet und alles fuktioniert auch mit kleinem lüfter und so weiter nix mit überhitzen oder so . Trotzdem vielen dank an euch !