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Forum: Analogelektronik und Schaltungstechnik LM317 Spannungsabfall unter last?

Autor: kurvenjaeger (Gast)
Datum:

Hallo zusammen

habe mir gerade eine Schaltung nach dem datenblatt für den LM 317
zusammengebaut. Nun hab ich da ein Problem und zwar fällt die Spannung
des LM 317 unt Last ab. In der Praxis sieht das so aus ohne Verbraucher
mit voll aufgedrehtem Poti liegt eine Spannung von 28 V an. Wenn ich nun
meinen Verbraucher zb Lüfter anschliesse der 12 V und 0,15A hat bekomme
ich nurnoch eine Spannung von 7,..V und wenn ich nen Lüfter mit 5 V und
5 Watt anschliessen bekomme ich eine max Spannug von 3,..V woran liegt
es ? am Netzteil kann es nicht liegen da dieses Problem an meinem
Schaltnetzteil und an dem dafür gedachtem Netzteil auftritt.

Vielen dank im Vorraus für eure Antworten

Gruß Patric
Autor: holger (Gast)
Datum:

28V Eingang, 12V Ausgang bei 0.15A ergibt
2.4W Verlustleistung. Der wird einfach zu heiss.
Autor: Michael Köhler (sylaina)
Datum:

Eben und bei 5V/5W...da fließen also 1A...Dropspannung von 22V macht mal
eben 22W Verlustleistung. Dass der dabei noch abschaltet und net
abraucht ist ein kleines Wunder.
Autor: kurvenjaeger (Gast)
Datum:

hmmm kann ich irgendwie nicht so bestätigen ! da der kühler gad mal lau
warm wird ! woran kann es denn noch liegen ?
Autor: Ich (Gast)
Datum:

Was für eine Spannung misst Du den vor dem Spannungsregler, wenn die
Ausgangsspannung zusammenbricht?
Autor: A. K. (prx)
Datum:

Der LM317 kann bei realistischer Kühlung aus 30V rein keine 5V raus bei
1A machen. Egal was dein Finger dazu sagt. Und schlimmer noch: er weiss
das!
Autor: Nico M. (eigo) Benutzerseite Flattr this
Datum:

Mehrere Vregs hintereinander..
Autor: Torsten S. (tse)
Datum:

Der LM317 mag es außerdem nicht ohne Last. RTFM!
Autor: Nico M. (eigo) Benutzerseite Flattr this
Datum:

Btw, wenn du einen normalen 317 hast, kannste dem höchstens 1A entlocken
und somit kannste dir ja ausrechnen wie weit du bei einem x-Verbraucher
deine 28V höchstens runter bekommst.
Autor: Klaus (Gast)
Datum:

Vermutlich wird der so schnell heiss und schaltet ab, dass der
Kuehlkoerper von der Waerme gar nichts mitbekommt.
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum:

Der LM317 hat eine SOA Begrenzung: Bei 30V Differenz reduziert er den
Strom auf ein paar 100mA. Der LM317 schützt sich bei einer zu hohen
Verlustleistung somit selbst.
Autor: Jens G. (jensig)
Datum:

also üblicherweise hat der LM317 und artverwandte etwa 5k/W
Junction/Case.
Bei 22W würde er intern also schon mit 110K über Umgebungstemp. liegen.
Also schon fast 150°C im innern. Und das nur, wenn Du dessen Kühlfahne
auf nicht mehr als 40°C hochgehen lassen würdest - geht aber kaum mit
vertretbarem Aufwand.
Auch wenn der eine interne SOA-Schaltung hat, sollte man dies nicht
auskosten, denn so zuverläßig ist dieser Schutz nun auch wieder nicht
(zumindest nicht auf Dauer).
Autor: Ich (Gast)
Datum:

Ihr habt jetzt alle fein geschrieben über die SOA Begrenzung.

Den 12 Volt-Lüfter mit 0,15 A hätte der 317 mit seinem Kühlkörper aber
schaffen müssen ohne Probleme. Also ist noch ein anderer Wurm drin.
Autor: Jens G. (jensig)
Datum:

tja - vielleicht schwingt das Ding (keine Kondies?)
Vielleicht hat er auch eine Konstantstromquelle gebaut (Verbraucher
hängt am adj-Pin?). Oder sonstwie den LM317 falsch kontaktiert.
Die Antwort zur Eingangsspannung bei Last fehlt noch. Schließlich
erinnere ich mich noch an einen Thread her, wo ein 1k Widerstand davor
in Reihe geschaltet war.
Es gibt da viel Möglichkeiten ...
Vielleicht mal ein Foto vom Aufbau machen.
Autor: Michael Köhler (sylaina)
Datum:

>Den 12 Volt-Lüfter mit 0,15 A hätte der 317 mit seinem Kühlkörper aber
>schaffen müssen ohne Probleme. Also ist noch ein anderer Wurm drin.

Sicher? Immerhin entstehen 2.4W Verluste. So hab ich einen LM317 noch
nie ohne KK betrieben. Bedenke, ein LM317 im TO220 Gehäuse hat so gute
60K/W Wärmewiderstand. d.h. der LM317 wird bei dieser Konfiguration über
140°C wärmer als die Umgebung. Da macht er sicherlich nicht mit.
Autor: Ich (Gast)
Datum:

@ Michael Köhler (sylaina)

Mal den Beitrag vom 03.07.2009 18:57 gelesen?
Damit erübrigt sich Deine Aussage irgendwie.


Im Moment habe ich eher das Gefühl, daß ein niedlicher 2*12V/2Watt
Printtrafo benutzt wird. Wir werden es wohl nie erfahren.  :)
Autor: kurvenjaeger (Gast)
Datum:

Es wird erstens nicht ein kleiner 2*12 V Print benutzt und wenn du
richtig gelesen hättest wär dir aufgefallen das dieses  Problem an
meinem Labornetzteil auch auftritt . Achso Kondensatoren sind drin.Werde
den LM317 heute abend mal gegen nen anderen Tauschen evtl stimmt mit dem
ja was nicht achso diese Problem treten auch auf wenn ich dem LM nur
eine Eingangsspannung von zb 14 V oderso gebe.

Aber schonmal vielen Dank für eure Beiträge
Autor: Ich (Gast)
Datum:

Labornetzteil?  Du hast was von einem nicht näher beschriebenen
Schaltnetzteil geschrieben.

Vllt. ist der 317 tatsächlich im Eimer. Viel Erfolg.
Autor: kurvenjaeger (Gast)
Datum:

ok mein Fehler Labornetzteil mit 2*40V+4A geh nun erstmal schwimmen und
gucke dann mal ;-)

Gruss Patric
Autor: kurvenjaeger (Gast)
Datum:

So der LM317 war kaputt... hab nen neuen eingelötet und alles
fuktioniert auch mit kleinem lüfter und so weiter nix mit überhitzen
oder so .
Trotzdem vielen dank an euch !

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