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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik UART mit atmega 16


Autor: Claus P. (atmega16)
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Hallo Profis !

Ich bin µC-Anfänger und beschäftige mich gerade mit UART.

Meine Frage:

Der µc(Atmega16) ist via max232 an der COM - Schnittstelle vom
Notebook angeschlossen. Wenn ich versuche, ein einzelnes Zeichen vom 
Notebook
(via Hterm) an den µC zu senden, so reagiert dieser mit dem oben 
angehängten Testcode nicht wie gewünscht (die LED am PORT A geht nicht 
an).

Versuche ich ein Zeichen vom µC an das Notebook zu senden, so kommen
teilweise nicht die gewünschten sondern komische Zeichen an.

Wo hat sich hier der Fehler eingeschlichen ?

Danke

mfg
Claus

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Claus **** schrieb:

> Versuche ich ein Zeichen vom µC an das Notebook zu senden, so kommen
> teilweise nicht die gewünschten sondern komische Zeichen an.

Kümmere dich darum zuerst.
Solange die Richtung µC->PC nicht sauber funktioniert, ist irgendwo der 
Wurm drinn.
Es hat keinen Sinn, sich mit dem Empfangen zu beschäftigen, solange 
dieser Wurm nicht dingfest gemacht wurde. Die Richtung µC->PC ist viel 
leichter zu debuggen als die umgekehrte Richtung. Und wenn die Richtung 
µC->PC sauber funktioniert, kannst du die Hardware als Fehlerursache 
weitgehend ausschliessen. Im Moment kannst du gar nichts ausschliessen.

Was heist also "teilweise"?

Autor: Ahem (Gast)
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Wo hast Du denn den Code her?
So wie er aussieht sollte er nicht kompilieren.

Autor: Ahem (Gast)
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uuuuurgs. Keuch. Was macht das return da in der while schleife?

Autor: holger (Gast)
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>so reagiert dieser mit dem oben
>angehängten Testcode nicht wie gewünscht

Ist ja auch kein Wunder wenn man alle Funktionskörper
in main() reinpackt. Compiliert das wirklich so?

Eine C Datei hat die Endung .c und nicht .txt

Autor: gast (Gast)
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poste mal bitte den kompletten code
also copy&paste ausm AVR studio oder dem editor

die funktionen haben nix in einer main zu suchen

funk_1
{
}

funk_1
{
}

funk_1
{
}

main
{
while(1)
  {
   loop
  }
}


dann setzt enablest du zwar den UART empfänger .. aber das wars danna 
uchschon
du musst den UBRR setzen und das format festlegen


vieleicht hier nochmal anfangn :
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-GCC-Tu...


dort steht alles was man für uart brauch

Autor: Claus P. (atmega16)
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Hallo,

Als Anhang habe ich das Empfangene vom Pc mitgesendet. (µP->PC)
hier nun der Code zum Senden den ich verwende (vom Tutorial):


#ifndef F_CPU
#warning "F_CPU war noch nicht definiert, wird nun nachgeholt mit 
4000000"
#define F_CPU 4000000UL    // Systemtakt in Hz - Definition als unsigned 
long beachten >> Ohne ergeben Fehler in der Berechnung
#endif

#define BAUD 9600UL          // Baudrate

// Berechnungen
#define UBRR_VAL ((F_CPU+BAUD*8)/(BAUD*16)-1)   // clever runden
#define BAUD_REAL (F_CPU/(16*(UBRR_VAL+1)))     // Reale Baudrate
#define BAUD_ERROR ((BAUD_REAL*1000)/BAUD) // Fehler in Promille, 1000 = 
kein Fehler.

#if ((BAUD_ERROR<990) || (BAUD_ERROR>1010))
  #error Systematischer Fehler der Baudrate grösser 1% und damit zu 
hoch!
#endif


#include <inttypes.h>
#include <avr/io.h>
#include <stdint.h>



int main(void)
{


UCSRB |= (1<<TXEN);                // UART TX einschalten
UCSRC |= (1<<URSEL)|(3<<UCSZ0);    // Asynchron 8N1

UBRRH = UBRR_VAL >> 8;
UBRRL = UBRR_VAL & 0xFF;


//****************************************
uint8_t i;

 for(i=1;i<5;i++){

    while (!(UCSRA & (1<<UDRE)))//warten bis senden möglich
    {
    }


    UDR = 'x';
}

//main
}

mfg claus

Autor: Claus P. (atmega16)
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^^hauptsächlich vom Tutorial, den unteren Teil habe ich selber
 zusammen "gebastelt" ( -> meine ersten Gehversuche)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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holger schrieb:

> in main() reinpackt. Compiliert das wirklich so?

Mit dem gcc schon.
Der hat eine Erweiterung: lokale Funktionen

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

sieht nach falscher Baudrate aus.
Dein Mega16 läuft auch wirklich mit einem 4MHz Quarz und nicht etwa mit 
dem internen RC-Oszillator? Der ist üblicherweise nicht genau genug.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Claus P. (atmega16)
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holger schrieb:
>>so reagiert dieser mit dem oben
>>angehängten Testcode nicht wie gewünscht
>
> Ist ja auch kein Wunder wenn man alle Funktionskörper
> in main() reinpackt. Compiliert das wirklich so?
>
> Eine C Datei hat die Endung .c und nicht .txt


ich habe den Code in eine .txt kopiert, der von der .c ist identisch

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Zum Bild.

Du schickst 5 Bytes und dein PC denkt er hätte 8 Bytes empfangen.
Da stimmt was mit deiner Baudrate nicht.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Claus P. schrieb:

> ich habe den Code in eine .txt kopiert, der von der .c ist identisch

Lass in Zukunft den Quatsch.
Wenn du einen Anhang machst, dann häng das c File an.
Ist für dich weniger Arbeit und die Forensoftware bereitet ein C-File 
als Anhang durch Syntax-Highlighting auf, was auch für uns angenehmer zu 
lesen ist.

*.txt   ->  Bääääh
*.c     ->  Win-Win Situation

Autor: Ahem (Gast)
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Nur 4 mal. Aber die Baudrate scheint trotzdem nicht zu stimmen.

Autor: Claus P. (atmega16)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Zum Bild.
>
> Du schickst 5 Bytes und dein PC denkt er hätte 8 Bytes empfangen.
> Da stimmt was mit deiner Baudrate nicht.

ich verwende derzeit diese Schaltung:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_UART

Kann der Fehler auch durch nicht genau Elkos auftauchen ?

mfg

Autor: Ahem (Gast)
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>ich verwende derzeit diese Schaltung:
Das ist erstmal uninteressant. Uns interessiert, wie Du den Takt 
erzeugst bzw. ob Du den internen RC-Oszillator verwendest.

>Kann der Fehler auch durch nicht genau Elkos auftauchen ?

Nicht diese Elkos in diesem Zusammenhang.

Autor: Ahem (Gast)
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Was benutzt Du zum compilieren und zum flashen?
AVR-Studio?
Zeig mal die Einstellungen der Fuse-Bits.

Autor: Claus P. (atmega16)
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Ahem schrieb:
> Was benutzt Du zum compilieren und zum flashen?
> AVR-Studio?
> Zeig mal die Einstellungen der Fuse-Bits.

Ich verwende AVR-Studio mit AVR-GCC .
Zum Flashen verwende ich das Gerät "JTAG ICE".

Der Atmega 16 arbeitet mit dem internen RC-Oszillator

Autor: Claus P. (atmega16)
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Claus P. schrieb:
> Ahem schrieb:
>> Was benutzt Du zum compilieren und zum flashen?
>> AVR-Studio?
>> Zeig mal die Einstellungen der Fuse-Bits.
>
> Ich verwende AVR-Studio mit AVR-GCC .
> Zum Flashen verwende ich das Gerät "JTAG ICE".
>
> Der Atmega 16 arbeitet mit dem internen RC-Oszillator

sry, jetzt ist es das richtige Bild

Autor: Sascha Weber (sascha-w)
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also wenn da steht "Ext. Clock", dann ist das weder RC-Oszi noch ext. 
Quarz sondern du müsstest einen Takt einspeisen sonst läuft er überhaut 
nicht.

Sascha

Autor: Ahem (Gast)
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Jau. Mein Vorredner hat den Finger schon in die Wunde gelegt.
Komisch ist aber doch, das überhaupt was rausgekommen ist.

Entweder Du bastelst einen externen Oszillator ran oder einen Quarz und 
zwei 22pF Kondensatoren. Guck im Datenblatt wie das geht.
Im zweiten Fall musst Du noch die Fuse ändern.
Was hast Du denn für eine Platine? Oder Breadboard oder was?

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

solche Anzeigen bekommt man vom AVR-Studio gern, wenn der ISP-Takt sehr 
dicht an CPU-Clock/4 ist. Also z.B. neuer AVR mit 1MHz Takt und 250kHz 
ISP-Clock. Ist leider auch eine sehr gute Gelegenheit, die Fuses richtig 
zu zerlegen.

Fällt allerdings sofort auf, weil die Device-Signatur nicht zuverlässig 
lesen kann.

ISP-Clock auf die nächste Einstellung unter 200kHz (beim Dragon 125kHz, 
beim STK500 war es was um 115kHz.
Im Main-Reiter ein paarmal Read Signature, es muß IMMER die richtige 
gelesen werden.

Dann kann man nach den Fuses usw. schauen.
Die Fuses sind nie alle 0xFF oder 0x00, da hat er Schrott gelesen!
Wenn man dann schreibt, hat man große Chancen, einen AVR zu haben, der 
nach HV-Programming schreit...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Claus P. (atmega16)
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Ahem schrieb:
> Jau. Mein Vorredner hat den Finger schon in die Wunde gelegt.
> Komisch ist aber doch, das überhaupt was rausgekommen ist.
>
> Entweder Du bastelst einen externen Oszillator ran oder einen Quarz und
> zwei 22pF Kondensatoren. Guck im Datenblatt wie das geht.
> Im zweiten Fall musst Du noch die Fuse ändern.
> Was hast Du denn für eine Platine? Oder Breadboard oder was?

^^Ich verwende ein Steckbrett von Conrad,
 dann werde ich die zweite Möglichkeit wählen und mir einen
 Quarz mit den Kondensatoren zulegen

 inzwischen vielen herzlichen Dank für Deine- Eure mithilfe

mfg, Claus

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

versuch mal, uns die tatsächlichen Fuse-Einstellungen zu zeigen, dann 
sehen wir weiter.
Du wirst zwar letztlich einen Quarz brauchen, auf dem Steckbrett erstmal 
rumzuspielen gaht aber durchaus auch so. Auch mit dem UART.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Claus P. (atmega16)
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Michael U. schrieb:
> Hallo,
>
> versuch mal, uns die tatsächlichen Fuse-Einstellungen zu zeigen, dann
> sehen wir weiter.
> Du wirst zwar letztlich einen Quarz brauchen, auf dem Steckbrett erstmal
> rumzuspielen gaht aber durchaus auch so. Auch mit dem UART.
>
> Gruß aus Berlin
> Michael

ich habe jetzt probiert die Fuses neu zu lesen, jedoch erhalte ich
immer die gleiche Ausgabe wie beim Bild, dass ich euch geschickt habe.

Zudem kommen derzeit immer komische Fehlermeldungen, wenn ich
den Code ausführen will (siehe Anhang)

Gruß
Claus

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

gut, da muß mal jemand ran, der ein JTAG benutzt um zu sagen, was da 
noch zu retten ist.

Kommt JTAG an einen AVR ran, der laut Fuse ja ohne Takt ist?
Gibt es da sinnvolle Fehlermeldungen oder tut der nur so als ob?

Die Meldungen sind bei den Fuseeinstellungen logisch.

Wenn die Fuses wirklich so stehen, würde ja ein externer Takt an XTAL1 
erstmal dafür sorgen, daß man mit dem Mega16 überhaupt wieder sinnvoll 
reden kann.

Mal als dumme Frage meinerseits (STK200 - Ponyprognutzer, jetzt 
Dragon(nur ISP genutzt, STK500): warum gibt viel Geld für ein JTAG-ICE 
aus, wenn man mit mit µC anfängt (geht nicht gegen Dich Claus P., 
interessiert mich wirklich)?
Man ist auf AVR mit JTAG angewiesen, belegt sich Portpins, die dann 
fehlen.

Warum nicht ein normaler ISP-Programmer mit USB?

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Claus P. (atmega16)
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Michael U. schrieb:
> Hallo,
>
> gut, da muß mal jemand ran, der ein JTAG benutzt um zu sagen, was da
> noch zu retten ist.
>
> Kommt JTAG an einen AVR ran, der laut Fuse ja ohne Takt ist?
> Gibt es da sinnvolle Fehlermeldungen oder tut der nur so als ob?
>
> Die Meldungen sind bei den Fuseeinstellungen logisch.
>
> Wenn die Fuses wirklich so stehen, würde ja ein externer Takt an XTAL1
> erstmal dafür sorgen, daß man mit dem Mega16 überhaupt wieder sinnvoll
> reden kann.
>
> Mal als dumme Frage meinerseits (STK200 - Ponyprognutzer, jetzt
> Dragon(nur ISP genutzt, STK500): warum gibt viel Geld für ein JTAG-ICE
> aus, wenn man mit mit µC anfängt (geht nicht gegen Dich Claus P.,
> interessiert mich wirklich)?
> Man ist auf AVR mit JTAG angewiesen, belegt sich Portpins, die dann
> fehlen.
>
> Warum nicht ein normaler ISP-Programmer mit USB?
>
> Gruß aus Berlin
> Michael

Hallo,

hab jetzt mal alles neu gestartet, das Studio kommt zum JTAG, jedoch 
kann ich jetzt nicht einmal mehr eine LED einschalten, obwohl keine 
Fehlermeldungen auftauchen, nur Warnungen und das Programm lässt den 
Code auch starten, aber die LED geht trotzdem nicht an.

Gruß
Claus

Autor: Claus P. (atmega16)
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Claus P. schrieb:
> Michael U. schrieb:
>> Hallo,
>>
>> gut, da muß mal jemand ran, der ein JTAG benutzt um zu sagen, was da
>> noch zu retten ist.
>>
>> Kommt JTAG an einen AVR ran, der laut Fuse ja ohne Takt ist?
>> Gibt es da sinnvolle Fehlermeldungen oder tut der nur so als ob?
>>
>> Die Meldungen sind bei den Fuseeinstellungen logisch.
>>
>> Wenn die Fuses wirklich so stehen, würde ja ein externer Takt an XTAL1
>> erstmal dafür sorgen, daß man mit dem Mega16 überhaupt wieder sinnvoll
>> reden kann.
>>
>> Mal als dumme Frage meinerseits (STK200 - Ponyprognutzer, jetzt
>> Dragon(nur ISP genutzt, STK500): warum gibt viel Geld für ein JTAG-ICE
>> aus, wenn man mit mit µC anfängt (geht nicht gegen Dich Claus P.,
>> interessiert mich wirklich)?
>> Man ist auf AVR mit JTAG angewiesen, belegt sich Portpins, die dann
>> fehlen.
>>
>> Warum nicht ein normaler ISP-Programmer mit USB?
>>
>> Gruß aus Berlin
>> Michael
>
> Hallo,
>
> hab jetzt mal alles neu gestartet, das Studio kommt zum JTAG, jedoch
> kann ich jetzt nicht einmal mehr eine LED einschalten, obwohl keine
> Fehlermeldungen auftauchen, nur Warnungen und das Programm lässt den
> Code auch starten, aber die LED geht trotzdem nicht an.
>
> Gruß
> Claus

PS:
Den JTAG gab es bei unserer alten Schule zum Selberbauen.
Das Programm dafür wurde von einem ehemaligen Lehrer programmiert.

Und somit hat er letzendlich ca. 15€ gekostet.
Bis jetzt gab es mit dem JTAG keine Probleme.

Da ich ein blutiger Anfänger bin, wäre ich auch um  Ratschläge,
Tutorials usw. die mir den Anfang erleichtern sehr dankbar.

Sollte ich besser auf eine andere Harware umsteigen ?

Autor: Ahem (Gast)
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Also, jetzt muss ich doch mal schlucken. Gulp.

Erst hast Du ein JTAG ICE und dann so ein Selbstbau von Deinem Lehrer.
Das macht es uns aus zweierlei Gründen nich einfacher. Zum einen hätten 
wir das gerne vorher gewusst. Zum anderen sind alle Leute hier, die 
Deinen Lehrer kennen, gerade ohne Internet im Amazonas-Dschungel im 
Urlaub.

Trotzdem erstmal ganz ruhig.

>Sollte ich besser auf eine andere Harware umsteigen ?
Nein. Erstmal nicht.
Und vor allem nicht jetzt wieder die Software wechseln.
Nimm den Code von 09.07.2009 17:31 und gut.

>hab jetzt mal alles neu gestartet
Das war eine gute Idee. Soll man aber auch nicht zur Gewohnheit werden 
lassen.

>nur Warnungen
"nur" ist gut. Aber das wäre doch vielleicht hilfreich gewesen. Was 
meinst Du wozu Warnungen da sind?

Was im Moment eine Frage aufwirft ist, wie Du überhaupt die Fuses 
auslesen konntest. Anscheinend reicht ein JTAG dafür. Kann das jemand 
bestätigen.
Ansonsten müsste Dein Screenshot von 09.07.2009 18:43 nämlich (ohne 
Deine Schuld) falsch sein.

Wenn ich das zuletzt richtig gesehen habe ist die BOOTRST-Fuse 
verhagelt, da er irgendwie in den Bootloader will.

Du solltest erstmal wieder die Fuses so hinbiegen, das der Normalzustand 
erreicht ist. Das kannst Du im Datenblatt nachschauen.

Wenn ich das recht sehe, dann muss hier jemand ran, der sich mit 
JTAG-Debugging besser auskennt.

Versuch dann mal das Programm zu kompilieren und zu flashen.
Gib uns alle Meldung und auch Warnungen und Fehler an.

Dann sehen wir weiter.

Autor: Claus P. (atmega16)
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Ahem schrieb:
> Also, jetzt muss ich doch mal schlucken. Gulp.
>
> Erst hast Du ein JTAG ICE und dann so ein Selbstbau von Deinem Lehrer.
> Das macht es uns aus zweierlei Gründen nich einfacher. Zum einen hätten
> wir das gerne vorher gewusst. Zum anderen sind alle Leute hier, die
> Deinen Lehrer kennen, gerade ohne Internet im Amazonas-Dschungel im
> Urlaub.
>
> Trotzdem erstmal ganz ruhig.
>
>>Sollte ich besser auf eine andere Harware umsteigen ?
> Nein. Erstmal nicht.
> Und vor allem nicht jetzt wieder die Software wechseln.
> Nimm den Code von 09.07.2009 17:31 und gut.
>
>>hab jetzt mal alles neu gestartet
> Das war eine gute Idee. Soll man aber auch nicht zur Gewohnheit werden
> lassen.
>
>>nur Warnungen
> "nur" ist gut. Aber das wäre doch vielleicht hilfreich gewesen. Was
> meinst Du wozu Warnungen da sind?
>
> Was im Moment eine Frage aufwirft ist, wie Du überhaupt die Fuses
> auslesen konntest. Anscheinend reicht ein JTAG dafür. Kann das jemand
> bestätigen.
> Ansonsten müsste Dein Screenshot von 09.07.2009 18:43 nämlich (ohne
> Deine Schuld) falsch sein.
>
> Wenn ich das zuletzt richtig gesehen habe ist die BOOTRST-Fuse
> verhagelt, da er irgendwie in den Bootloader will.
>
> Du solltest erstmal wieder die Fuses so hinbiegen, das der Normalzustand
> erreicht ist. Das kannst Du im Datenblatt nachschauen.
>
> Wenn ich das recht sehe, dann muss hier jemand ran, der sich mit
> JTAG-Debugging besser auskennt.
>
> Versuch dann mal das Programm zu kompilieren und zu flashen.
> Gib uns alle Meldung und auch Warnungen und Fehler an.
>
> Dann sehen wir weiter.

Hallo,

ENDLICH, habe die Fuses neu gesetzt und nun funktioniert das Senden vom
µP -> PC ohne Fehler, die Zeichen kommen richtig an.

Nun meine nächste Hürde:
UART PC->µP

Muss dabei etwas bestimmtes beachtet werden ?

Gruß
Claus

Autor: gast (Gast)
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mit jtag kann man teils verfuste AVRs auch wiederbeleben ^^
also auch wenn zB ein falscher quarz gewählt wurde
das ist das entspannte daran


ich glaube der TE sollte man schaltplan + firmware des jtag clones mal 
hier reinhauen ,oder ? ^^


beim uart empfang ist das genauso
(1<<RXEN) |(1<<TXEN)
so sind beide  an

du must jetz natürlich sobald daten ankommen das UDR register auslesen
dafür eignet sich gut der interrupt
zum testen kann man das aber in der main mal erledigen

wenn später andere dinge ausgeführt werden ist vlt keine zeit in der 
main die daten umzuschaufeln


wenn du jetz bei eingeschaltetem empfänger  anstatt zu schreiben einfach 
das UDR ausließt
sollte es schon funktionieren

Autor: Martin Vogel (oldmax)
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Hi
ich liebe C....
Nun gut, is nich meine Welt, trotzdem versuch ich mal ein wenig 
beizutragen. Schließlich hab ich auch mal angefangen und so meine 
Probleme mit RS 232 gehabt. Du solltest dir einen Empfangsbereich, einen 
Ringpuffer anlegen. 1.Byte hat die Basisadresse. Außerdem brauchst du 
einen Zähler für Lese- und Schreibadresse. Diese  Werte sind zuerst 
gleich. Kommt ein Byte, ( Interrupt ! ) schreibst du dies auf die 
aktuelle Adresse (Basisadresse + Bytezähler schreiben) und setzt den 
Schreibzähler eins hoch. Hast du einen Puffer von 10 Bytes, prüfst du 
den Zähler und setzt in Fall der erreichten Grenze alles wieder auf den 
Anfang. Im Programm prüfst du Schreibzähler mit Lesezähler. Sind sie 
gleich, is nix da. Bei Ungleichheit Daten aus Puffer holen und in die 
vorgesehenen Bereiche eintragen. Danach gleiche vorgehensweise wie mit 
Schreibzähler.
Wenn dein Datentransfer Ok ist, kannst du vielleicht ein nützliches 
Programm gebrauchen, was dir die Variablenwerte zur Laufzeit deines 
Controllers anzeigt. Ich hab mir dafür eines in Delphi geschrieben, 
vielleicht interessierts. Es ist gepackt, weil auch eine Dokumentation 
dabei ist. Viel Spas damit. Ich denke, die Assemblerroutinen wirst du 
entweder einbinden oder nach C umsetzen können. Wär nett, wenn ich mal 
ne Info bekomme, ob das Tool verständlich ist. Ich hab's programmiert, 
deshalb ist's für mich klar, doch ich weiß nicht, ob andere damit 
klarkommen.
Gruß oldmax

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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