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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LED Lampe mit Gold CAP kondensator


Autor: Thomas M. (yeus)
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also...

ich habe mir überlegt meine fahrradlampe "upzugraden", indem ich die 
batterien durch superkondensatoren austausche (damit ich die Lampe 
schneller aufladen kann) und LED's benutze...

bei den super kondensATOREN GIBTS Z.b. sowas hier:

https://www.buerklin.com/gruppen/KapD/D095000.asp

bei 2.5V Aufladung immerhin eine Kapazität von ca. 140 mAh

allerdings funktionieren die nur mit 2.5V also brauche ich

1. einen sehr effizienten dcdc wandler bis möglichst niedrige spannungen

2. ich hab bis jetzt kaum CAP gold kondensaoren gefunden, die höhere 
spannungen als 2.5V zlassen...  gibts da was?

vielen Dank für die Hilfe!  tom  (sorry wg. rechtschreibung, ich hatte 
nur 1 hand frei zum schreiben...)

Autor: Gustav K. (hanibal)
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ist doch logisch, warum die kleine spannung. was meinst du warum die so 
klein sind.

Autor: Thomas M. (yeus)
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Naja is schon klar... Damit es da keine Durchschläge etc... gibt, aber 
vielleicht gibts das ja wenigstens mit 10V oder 5 V oder so...  einfach 
nur wg. der Kapazität. Ich mein: 200F sind schon viel, aber mit nur 2.5V 
ist das irgendwie Schade :).

Irgendwelche Vorschläge für einen IC-basierten DCDC-Wandler o.ä.? Ich 
hatte mir als Alternative diesen "joule thief" 
(http://www.bigclive.com/joule.htm) angeguckt..  aber ich würde es 
vorziehen mir keine Spule wickeln zu müssen. Und mag ausserdem IC's, 
weil man sich um nichts kümmern muss ^^. Und ausserdem steht auf der 
Website nichts über die Effizienz, mit der diese Schaltung arbeitet.

Haben diese gold CAP Kondensatoren eigentlich eine "normale" Kennlinie? 
sprich Q=C*U?

Ich hab leider keine Erfahrung mit "effizienten" step-up DCDC-Wandlern 
und hab auch auf websites irgendwie nicht so richtig was darüber 
gefunden.

Grüße, tom

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Thomas Meschede schrieb:

> vielleicht gibts das ja wenigstens mit 10V oder 5 V oder so...

Nicht direkt. Man kann diese Kondensatoren nur bis etwa 3V bauen, alles 
darüber sind Reihenschaltungen. Die 5V Kondensatoren (gibts allerdings 
meist nur als 1F) sind eine Reigenschaltung aus 2-3 von diesen 
Kondensatoren.
Dir wird also nichts anderes übrig bleiben, als ähnliches zu machen, und 
schaltungstechnisch für eine gleichmäßige Spannungsverteilung zu sorgen.

Autor: MaWin (Gast)
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> ich habe mir überlegt meine fahrradlampe "upzugraden", indem ich die
batterien durch superkondensatoren austausche (damit ich die Lampe
schneller aufladen kann) und LED's benutze...


Und wo möchtest du mit dem Fahrrad fahren ?
Aus öffentlichen Wegen jedenfalls nicht, deine Lampe ist nicht mehr 
zugelassen, du bekommst ein 10€ Ticket (bzw. bist am Unfall schuld und 
zahlst alles).


Selbst wenn wir davon ausgehen, daß du einfach mal eine richtige Lampe 
kaufst mit LEDs, wird die auch keine Batterie enthalten, denn so was ist 
nur für Rennräder unter 11kg zugelassen, und so was hast du sicher 
nicht.


Also kannst du nur eine Lampe mit Dynamoanschluss kaufen. Nun kann man 
natürlich den Dynamo wegdrehen, und einen Akku in die Lampe bauen. Aber 
warum dazu gerade einen GoldCap ? Bloss weil in der Werbung von manchen 
Rücklichtern das Wort GoldCap steht ? Warum guckst du nicht vorher mal 
nach, warum GoldCaps so ziemlich das ungeeignetste sind, was man 
verbauen kann, und es nur einen Grund gibt, warum die in den ramschingen 
Rücklichtern stecken: Sie sind sowas von spottbillig, daß kein 
Billigheimer drumrum kommt.


Vergiss Goldcaps.

Kauf eine zugelassene Lampe, und klemme zwischen Dynamo und LED-Lampe 
einen Akku. Leichte Akkus mit viel Kapazitaet sind LiIon. Wer nicht 
stundenlang fährt, kommt mit der Grösse von Kameraakkus oder Handyakkus 
aus. Die üblichen Akkus enthalten bereits eine Schutzschaltung gegen 
Überladung, Tiefentladung und Kurzschluss, daher ist ein Einbau simpel:


Dynamo--Brückengleichrichter--4.2V 
Spannungsregler--+--Schalter--LED-Lampe
                                                    |
                                     LiIon-Akku mit Schutzschaltung

Bleibt nur ein Problem: Funktioniert deine LED-Lampe mit 2.5 bis 4.2V ? 
Die wenigsten tun das, weil meistens spottbillig gebaut wird, nur ein 
Vorwiderstand und eine Z-Diode oder so simpler Kram. Manche 
funktionieren besser mit 7.2V Akkus (8.4V Spannungsregler) pollin.de 
Best.Nr. 270721 2,95 EUR. Damit es richtig gut wird, sollte in die Lampe 
ein Stromschaltregler. DAMIT kannst du dich auseinandersetzen. Nicht mit 
Billgrücklichter-Goldcapumbau. Du musst nicht den billigstem 
Chinesenramsch Konkurrenz machen.

Autor: Jörg S. (joerg-s)
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