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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kleinserie: ISP Programmierung mögl. ohne Stecker


Autor: Dirk (Gast)
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Hallo,

Ich werde 40 kleine Schaltungen bauen. Ich wollte einen ATTiny in SMD 
darauf bauen. Mein Problem ist jetzt: wie bekomme ich den über ISP 
geflasht?

Ich will keinen normalen Stecker verwenden weil der Baustein ja nur 
genau 1x geflasht wird und sich da ein Stecker nicht lohnt. Außerdem 
soll die Platine möglichst klein sein.

Gibts da strategien?
Pads am Rand der Platine ist im Moment meine Strategie, aber wie kann 
man die kontaktieren? Gibts da irgendwelchen speziellen Zangen oder 
sowas?

(Z.B. so wie die Klammern die es gibt/gab um DIL IC's mit Testequipment 
zu verbinden)

Gibts noch andere Strategien die ISP nutzen und ohne richtigen Stecker 
auskommen?
Bereits programmierte Controller mit Bootloader wollte ich eher ungern 
verwenden. Ich suche also schon nach einer "Hardware" Lösung..

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Prüfadapter-Nadeln mit Federstiften sind da ganz weit vorn mit dabei...
Sowas etwa:
http://www.ingun.ch/de/produkte/kontaktstifte/pdf/...

Autor: Holger M. (nezaya)
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Hier 
(http://www.mikrokopter.de/ucwiki/BrushlessCtrl#hea...) 
ist ne ganz passable Lösung dargestellt. Auch mit Kontaktflächen am Rand 
der Platine und einem etwas modifizierten Steckverbinder.

Sonst eben Pads auf die Platine und dann mit Stiften kontaktieren. Da 
braucht's dann aber extra Federstifte, damit der Konkakt sauber klappt. 
Habe aber gerade keinen Link parat.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Pads am Platinenrand und ein Stück ISA-Slot verwenden?

Autor: avr (Gast)
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Wir verwenden im Nadelbett (in Prüfadapter integriert)
oder als Handadapter Prüfnadel mit kantiger Kopfform.
Hier z.B. Nr. 7 oder 17:
http://www.ingun.de/media/pdf/ks/gks_de/GKS-D_026027.pdf

Die Programmierpunkte sind dann unbestückte Stifte, also
bloß verzinnte Löcher, dann ist das Zielen und Zentrieren einfach.

Wenn es sehr eng ist gehen auch 0,4mm Durchkontaktierungen
mit entsprechend feinen Nadeln.
Die Punkte können dann auch frei verteilt sein.

Wenn man 1-2 Leiterplatten übrig hat, kann man diese
für die Nadelhülsen Aufbohren und mit kleinen Bistanzbolzen
eien Handadapter bauen.

avr

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Ich habe hier eine Reihe Bohrlöcher für STiftleisten in die Platine 
machen lassen, die habe ich nicht bestückt, sondern stecke die 
Stiftleiste in mein Kabel und dann das Kabel auf die Platine in die 
Löcher. Leicht zur Seite drücken und programmieren. Paßt scho !

Autor: Dirk (Gast)
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also Favorit wären bei mir persönlich die Prüfnadeln, mal sehen ob ich 
das realisieren werde.

Alternativ fasse ich den Vorschlag mit Stiftleiste einstecken und leicht 
ankannten ins Auge, die gibts ja auch in 1,27 RM, da ist das dann schon 
wieder recht kompakt.

Autor: chris (Gast)
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Ich habe im Internet einen Prüfstiftadapter im Form eines umgebauten
Leuchtstift , Markierer gesehen. Das hat mir sehr gut gefallen, auch
mit der Schutzhülle, und habe das dann für mich auch genützt.
Weiterer Vorteil, für Debugging kann man Kontaktstifte auflöten, und 
dann
eine Dauerverbindung für Jtag oder andere Debugging haben.
Seither verwende ich die Lösung, nur daß ich noch zwei Leds eingebaut
habe, einen der die Strohmentnahme anzeigt (Kontaktierung), sowie
eine zweifarbige Led, welche den Programmierstatus sowie ev. Fehler
anzeigt. Ich habe so einen Programmierstift für Pics sowie ARM und AVR.
Möchte ich nicht missen.

Autor: Michael (Gast)
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ATTINY kannst Du auch einen SMD-IC Sockel verwenden

http://www.mercateo.com/p/139-9897640/IC_SOCKET_SO...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ja, mit nur 16.88 ist so ein Sockel ja auch überhaupt kein Kostenfaktor.

Autor: A. K. (prx)
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Vom "eingesparten" Platz ganz abgesehen.

Autor: Markus H. (holzbaer)
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Hi,
Bin ebenfalls auf der Suche nach einer Möglichkeit verschiedenste 
Baugruppen zu Flashen ohne einen Stecker verwenden zu müssen.
Die gezeigten Möglichkeiten sind ja schön und gut, aber gibt es denn 
überhaupt nichts professionelles?
Meiner Meinung nach sollte das ein Mini Card Edge Connector mit 6 pol. 
sein,
(3pol. oben 3pol. unten) welcher im eingesteckten Zustand so wenig Platz 
wie möglich verbrauchen soll.
Mein Problem ist, dass ich viele verschiedene Baugruppen Programmieren 
muss, ein Nadeladapter immer für jede Platine speziell sein soll und ein 
normaler PCI Card-Edge Connector meist wesentlich mehr Pins hat und 
extrem viel Platz für dessen Kontakte benötigt!

Ich bin schon länger auf der Suche und denke das kann doch nicht sein 
daß kein Mensch so was brauchen könnte!?

Jemand eine Idee????

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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könnte man nicht was konstruieren, was von oben über den ic gestülpt 
wird (Passform des Gehäuses) und die relevanten Pins kontaktiert

Edit:
eventuell könnte man dazu eine sockel nehmen und die kontakte nach außen 
biegen, so dass sie die Pins berühren, wenn man den sockel verkehrt rum 
auf den µC drückt.

Aber dafür man braucht wahrscheinlich ein wenig Platz um den µC

Autor: Markus H. (holzbaer)
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Natürlich schon, ich habe aber verschiedene AVRs mit verschiedenen 
Gehäusen im Einsatz.
Ich denke da an etwas Universelles!

Autor: Marc Donner (cosinus)
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Ich glaube Michael meinte nicht das du auf jede Platine einen Sockel 
machen sollst, sondern nur eine Programierplatine in der du vor der 
Bestueckung die Controller programierst

Gruss
Marc

Autor: Markus H. (holzbaer)
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Ich habe wie gesagt verschiedenste Baugruppen mit verschiedenen 
Prozessorgehäusen.
Ich müsste für jeden Prozessor eine eigene Lösung haben und jeden 
Prozessor vor dem Bestückvorgang (P&P-Maschine) programmieren.
1. Zu viel Aufwand
2. Wie programmiere ich eine neue SW am bestückten Board??

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Markus H. (holzbaer)

>1. Zu viel Aufwand
>2. Wie programmiere ich eine neue SW am bestückten Board??

Was spricht denn gegen einen einfachen Nadeladapter? Einfach eine 5mm 
Kunststoffplatte, 6 Löcher ein, Nadeln einpressen oder kleben, fertig. 
Dann noch zwei oder drei Fangstifte und man kann die Platinen sehr 
einfach und schnell in (Klein)Serie programmieren. Nadeln gibts bei

http://www.feinmetall.de

MFG
Falk

Autor: Markus H. (holzbaer)
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Hi,
Ja das wird eh der Richtige Ansatz werden, wir haben schon vor langer 
Zeit eine kleine Leiterplatte mit Nadeladapter programmiert, nur wurde 
eine eigene Aufnahmepassform für die gesamte Platine gamcht wo die 
Nadeln an der richtigen Position angebracht waren.
Im Endeffekt werde ich einen Nadeladapter in Form eines "Stiftes" bauen 
welcher einfach auf den Unbestückten ISP Stecker drückt und dann 
Programmiert.
Eine Platte mit Bolzen an den Stellen wo Montagelöcher auf der Platine 
sind ist natürlich eine tolle Sache. Ich habe aber mindestens 20 
verschiedene Designs welche natürlich immer andere Montagelöcher haben, 
muss also wieder universeller denken!
Ansonsten danke...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Markus H. (holzbaer)

>Im Endeffekt werde ich einen Nadeladapter in Form eines "Stiftes" bauen
>welcher einfach auf den Unbestückten ISP Stecker drückt

Naja, das kann man einfacher und kleiner machen. Einfach 6 Vias in Reihe 
setzen, z.B. mit 1,27mm Pitch. Dort kann man einen universellen 
Nadeladapter als "Stift" ansetzen und programmieren.

>verschiedene Designs welche natürlich immer andere Montagelöcher haben,
>muss also wieder universeller denken!

Siehe oben. Wenn man das als Mikro-ISP als Standard auf allen Platten 
verwendet, braucht man nur ein Werkzeug.

MFG
Falk

Autor: Markus H. (holzbaer)
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Sehe ich auch so, nur verwende ich anstatt der vias gleich die Pins des 
derzeitigen ISP Steckers (bei mir ein 6pol. Micromatch Stecker).
So kann ich auch auf älteren Platinen diesen Stecker einsparen und 
einfach unbestückt lassen!

Schade eigentlich, daß es anscheinend keinen Standard für die 
Problematik gibt und sich jeder selbst was austüfteln muss.
Wär ja ne kleine Geschäftsidee zu der ich aber leider keine Zeit habe...

Autor: Andreas Bergmann (Firma: www.collion.de) (bergy) Benutzerseite
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Markus H. schrieb:
> Sehe ich auch so, nur verwende ich anstatt der vias gleich die Pins des
> derzeitigen ISP Steckers (bei mir ein 6pol. Micromatch Stecker).
> So kann ich auch auf älteren Platinen diesen Stecker einsparen und
> einfach unbestückt lassen!
>
> Schade eigentlich, daß es anscheinend keinen Standard für die
> Problematik gibt und sich jeder selbst was austüfteln muss.
> Wär ja ne kleine Geschäftsidee zu der ich aber leider keine Zeit habe...

...genau diese Geschäftsidee wurde zwischenzeitlich von TAG-Connect 
aufgegriffen bzw. fortgeführt. So gibt's z.B. Nadeladapter mit 6 Pins in 
2 Reihen (1,27mm Rastermaß) und einem Flachbandkabel mit entsprechender 
Buchse auf der anderen Seite. Zusätzlich wurden noch drei Führungsstifte 
(3 Bohrungen in der Platine notwendig) vorgesehen um zum einen ein 
verdrehen Des Nadeladapters zu verhindern und zum anderen eine schnelle 
und genaue Positionierung zu ermöglichen. Die benötigte PCB Fläche 
beträgt rund 6,5*3,5mm.

Autor: Markus H. (holzbaer)
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Danke!, Das sieht nicht schlecht aus...

Autor: Der Rücher der Transistormorde (Gast)
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Dirk schrieb:
> Z.B. so wie die Klammern die es gibt/gab um DIL IC's mit Testequipment
> zu verbinden

IC Testclips, gibt es auch für SOIC und sind bei Auflagen <100 eine 
einfache Sache, brauchen aber freien Raum um den Prozessor zum 
aufstecken.

Nadeladapter sind ohne mechanische Führung nervig, die Landepads 
brauchen Fläche, wenn auch wenig. Mit durchkontaktierten Bohrungen ist 
es übrigens einfacher zu proggen, das geht mit Federkontakten auch von 
Hand.

Beim Pickit gibt es den "Programmer to go" modus, da steckt man die 
Federkontakte einfach vorn in die Buchse vom Progger kontaktiert die 
Bohrungen und drückt auf einen Knopf. Das geht auch mobil. Falls es 
sowas ähnliches  bei eurem Controller gibt würde ich das machen.

Mit Card ege Connectors kann man gut in kurzen PCI Sockeln proggen, 
brauchen aber auch Fläche.

Federkontakte können auch mit halb durchgefräste Durchkontaktierungen am 
Rand konnektiert werden. Die brauchen so gut wie keine Fläche auf der 
Leiterplatte, muss man aber isoliert einbauen.

Geht alles, bei Kleinserien kein Problem

Autor: myzyn (Gast)
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Autor: Der Rücher der Transistormorde (Gast)
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myzyn schrieb:
> http://www.tag-connect.com/

53 Euro für ein Kabel ohne das du hinterher nicht mehr proggen kannst. 
Wäre mir zu viel.

Das Prinzip mit den Führungsstiften hab ich mit ner simplen 
Lochrasterplatte, ein paar Pogo Pins und .635 Stiften aus nem Standard 
Steckverbinder schon selbst gebaut. Aufwand: 15 Minuten

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Ja, handhaben wir hier auch so:

entsprechende Durchkontaktierungen, zwei Fixierbohrungen und 
entsprechende (spitze) Federkontakte. Die Kontakte haben wir mit 
Heisskleber zum passenden Stecker "vergossen". Kostet nur ein paar Euro.

Das funktioniert manuell schon seit Jahren ohne Probleme

Autor: Steckbügeleisen (Gast)
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Der Rücher der Transistormorde schrieb:
> Das Prinzip mit den Führungsstiften hab ich mit ner simplen
> Lochrasterplatte, ein paar Pogo Pins und .635 Stiften aus nem Standard
> Steckverbinder schon selbst gebaut.

Gibt es davon ein oder mehrere Bilder?

Autor: Schlumpf (Gast)
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Ich mach das hier mit ner einreihigen Stiftleiste am Programmierkabel 
und entsprechenden Löchern in der Leiterplatte.

Stifte durch die Löcher schieben verkanten und während des 
Programmierens leicht unter Spannung halten.
Das tut einwandfrei und man muss mechanisch gar nichts basteln, außer 
das Kabel an die Stiftleiste zu löten.

Autor: Arc Net (arc)
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FPC (bei 6 Pins ist die Buchse 4.35 mm x 3 mm groß)
http://www.hirose.co.jp/cataloge_hp/e58004008.pdf

Pogo-Pins als fertiger Stecker, zweireihig, 1.27 mm
http://www.mill-max.com/sockets/so_productinfo.cfm...
oder als Einzelpin
http://www.mill-max.com/pin_rec_catalog/productinf...

Autor: Ich (Gast)
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Mal davon ab, dass der Thread uralt ist...

Ich bevorzuge sowas hier, für den Prototypen kann man eine 1,27 mm 
Buchsenleiste einbauen und der Stecker sitzt dann fest.
Für eine handvoll Geräte danach hält man den Stecker einfach verkantet 
in Position beim flashen.

Ein Nadeladapter ist immer spezifisch.

Das Kabel im Bild habe ich schon für Dutzende verschiedene Platinen 
benutzt und damit hunderte Controller programmiert.

Autor: Andreas Bergmann (Firma: www.collion.de) (bergy) Benutzerseite
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Ich schrieb:
> Ein Nadeladapter ist immer spezifisch.

Gerade an dieser Stelle versucht Tag-Connect zu drehen.
So gibt es z.B. direkt von Microchip entsprechende Evalboards mit dem 
Tag-Connect Landpattern und auch die entsprechenden Kabel werden von 
Microchip direkt promoted bzw. verkauft.
So wird dann aus einem "spezifischen" Nadeladapter ein "Standard 
Programmierstecker".

Gerade die Idee ein Standardprodukt zu bekommen (und nachkaufen zu 
können), war bei uns Motivation die Teile nicht nur selbst zu beziehen 
sondern auch zum Verkauf anzubieten (da Versandkost/Einfuhr und Zoll 
direkt aus USA den Direktbezug nicht wirklich attraktiv machen).


Gruß

Andreas

Autor: Ich (Gast)
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Mir sind die Adapter von Tag-connect einfach zu fett.
Vor allem die Löcher da drum herum.

Die Restriktionen mit der Keepout-Area machen den Anschluss von den 
Dingern auch nicht leichter.

Bei der Platine im Bild hätte ich locker ein vielfaches an Platz für den 
Adapter und die Leitungs-Führung gebraucht.

Autor: Andreas Bergmann (Firma: www.collion.de) (bergy) Benutzerseite
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Ich schrieb:
> Mir sind die Adapter von Tag-connect einfach zu fett.

Das ist eben dann wirklich die Krux an einem "Standard-Stecker". Der 
wird immer größer sein wie eine spezifische Lösung.

> Vor allem die Löcher da drum herum.

Die Löcher drum herum braucht´s aber nur für die Legs. In deinem Bild 
"krallt" sich der Stecker auch nicht fest... (die No-Legs haben nur 3 
Führungslöcher).

> Die Restriktionen mit der Keepout-Area machen den Anschluss von den
> Dingern auch nicht leichter.

Das ist teilweise richtig. Wenn ich unbedingt zwischen oder an den 
1,27mm Rasterpads noch durch- oder ranmuss. Auf der Bauteilrückseite 
wird's dann mit "nur den 3 Führungsbohrungen deutlich einfacher.

In deinem Beispielfoto fällt die fasst die komplette Platinenfläche ob 
der "riesen" DKs flach, da fällt im Vergleich die Keep-Out der 
Tag-Connect(oren) dann aber harmlos aus.

>
> Bei der Platine im Bild hätte ich locker ein vielfaches an Platz für den
> Adapter und die Leitungs-Führung gebraucht.

Du hättest auf der Connectorrückseite aber beispielsweise ein- oder 
mehrere Bauteile bis 0805 oder 1206 je nach Platzierung mit 
untergebracht...

Ich will keinen bekehren, es gibt genügend Baugruppen in denen auch ich 
aus gutem Grund von den Tag-Connect Pattern abrücken muss. Manchmal oder 
auch oft passt es und ist dann auch recht komfortabel.

Ich habe hier noch einen kleinen Vorrat an Demo-PCBs mit Landpattern für 
6,10 und 14 polige Stecker mit und ohne Legs. Wer Interesse an etwas zum 
Anfassen hat, dem kann ich eine Platine kostenfrei zum Begreifen 
zusenden.

Autor: Chris (Gast)
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Hast du auch die retainer für die Legs, die 6 pin habe ich, die anderen
würden mich interessieren.

Autor: Ich (Gast)
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> Das ist eben dann wirklich die Krux an einem "Standard-Stecker". Der
> wird immer größer sein wie eine spezifische Lösung.

Naja, eine Stift-Leiste mit 6 Pins in 50 mil / 1,27 mm ist immer noch 
Standard genug.
Vor allem weil "normales" Flachbandkabel in dem Rastermaß ist.

Kleiner geht sicher, dafür habe ich nur noch nichts gefunden das sich 
auch ohne Buchse verwenden lässt.

> Die Löcher drum herum braucht´s aber nur für die Legs. In deinem Bild
> "krallt" sich der Stecker auch nicht fest... (die No-Legs haben nur 3
> Führungslöcher).

Ich war schon bei der kleinen Version, das dicke Teil mit den Krallen 
finde ich völlig unmöglich, das geht so Richtung Nudelsieb, imho.

Und ja, da krallt sich nichts fest, das muss man wie gesagt selber ein 
wenig in der Platine verkanten beim Flashen.
Topic ist aber eben auch Kleinserie. :-)

> Das ist teilweise richtig. Wenn ich unbedingt zwischen oder an den
> 1,27mm Rasterpads noch durch- oder ranmuss. Auf der Bauteilrückseite
> wird's dann mit "nur den 3 Führungsbohrungen deutlich einfacher.
>
> In deinem Beispielfoto fällt die fasst die komplette Platinenfläche ob
> der "riesen" DKs flach, da fällt im Vergleich die Keep-Out der
> Tag-Connect(oren) dann aber harmlos aus.

Das sind 0,6 mm VIAs mit 50 mil Abstand und 6 mil Restring.
Da komme ich normal nicht mit einer Leiterbahn durch, was aber schlimm 
ist, da ich ja an alle Kontakte von beiden Seiten rankomme.

Die um den Stecker "reservierte" Fläche für den Fall das man eine Buchse 
bestücken möchte hat ca. 8,3 x 1,9 mm.

Der kleine Tag-Connect liegt bei mindestens 6x3 mm wobei das Datenblatt 
nichtmal die echte Keepout-Area angibt, die noch grösser ist.
Also die Fläche innerhalb derer keine Bauteile sein dürfen, das ist 
nichtmal angegeben im Datenblatt, die 6x3 mm sind nur bis wohin die 
Bohrungen gehen.

> Du hättest auf der Connectorrückseite aber beispielsweise ein- oder
> mehrere Bauteile bis 0805 oder 1206 je nach Platzierung mit
> untergebracht...

Ja, vielleicht, wenn durch die VIAs und die längeren Leiterbahnen zum 
umschiffen der 1 mm Löcher noch Platz ist.

> Ich will keinen bekehren

Und ich mein ja auch nur, dass mir die Dinger nicht gefallen. ;-)

Autor: Ich (Gast)
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> was aber schlimm ist,

+ "nicht" :-)
Schlanker ist nicht immer besser. :-)

Autor: Max G. (l0wside) Benutzerseite
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Ich hole mal den alten Thread wieder hoch.

Der Tag-Connect (legless) war bei mir zur MSP430-Programmierung jetzt 
seit Dezember mehr oder weniger täglich im Einsatz, ich will ihn 
eigentlich nicht mehr missen. Leider habe ich auf meiner 
Winzleiterplatte (rund 3x3 cm) keinen Platz für die Legged-Version.

Ein paar Punkte:
Die Steckerbelegung des Käbelchens ist auf beiden Seiten nicht 
identisch. Der Pfostenstecker zählt wie gewohnt im Zickzack, der 
Tag-Connect dagegen wie ein IC (eine Reihe hin, die andere zurück). Ist 
kein Problem, wenn man die Spec auch liest.
Die TC-Friction sind ein teurer und schlechter Witz. Ich habe mir jetzt 
die (teureren) Clips bestellt, mal sehen. Alternativ geht auch ein 
kleines Stück Lochrasterplatine, ist deutlich billiger und hält im 
Zweifelsfall besser als die TC-Friction.
Mein Käbelchen hat nach den neun Monaten nun einen Kabelbruch. Das hängt 
vermutlich mit meinen verzweifelten Versuchen zusammen, die Probleme mit 
dem TC-Friction in den Griff zu bekommen (irgendwann bin ich auf 
Kabelbinder ausgewichen). Ich muss mal sehen, ob sich das per Lötkolben 
reparieren lässt.
Das Anschlusskäbelchen ist mit ca. 20 cm für meinen Geschmack etwas 
kurz.

Ansonsten ist und bleibt es ein gutes Konzept.

Max

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