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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schnauze voll, ich will AVR


Autor: Lukas B. (lukas-1992) Benutzerseite
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Ich hab mich eine Zeit lang mit PIC's beschäftigt, leider funktionierts 
nicht so wies soll und ich find nichts gscheits im Internet.

Darum möchte ich jetzt mit AVR's beginnen, da wir diese auch (später) in 
der Schule lernen.
Nun möchte ich fragen ob irgendjemand eine Liste hat was ich alles 
Besorgen soll, (Hab im Tutorial gelesen, dass das STK500 nicht schlecht 
ist) ich hab ein Buged von bis zu €200.
Ich möchte aber in C programieren und nicht mit Assembler weitermachen 
(hab geringe Assembler kenntnisse).

Hat jemand von euch eine Liste was alles besorgt werden sollte?

Wäre sehr dankbar

Grüße
Lukas

Autor: Tom (Gast)
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[AVR-Tutorial]
[AVR-GCC-Tutorial]

Im AVR-Tutorial gibt es auch ne Ansage, was man braucht. Sollte man als 
absolutes Minimum verstehen.

Autor: Gameboy (Gast)
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Das STK500 ist für den Anfang und darüber hinaus wirklich sehr hilfreich 
und die 50€ auf jeden Fall wert!
Dazu z.B. ein ATmega88, das Datenblatt, AVR Studio, WinAVR und los 
geht's.

Autor: Gameboy (Gast)
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Ach ja: Ein Steckbrett (Breadboard) mit passenden Strippen und eine Hand 
voll Widerstände, Transistoren, LEDs etc. schadet auch nicht.

Autor: Lukas B. (lukas-1992) Benutzerseite
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Gameboy schrieb:
> Ach ja: Ein Steckbrett (Breadboard) mit passenden Strippen und eine Hand
> voll Widerstände, Transistoren, LEDs etc. schadet auch nicht.

"Vogelfutter" hab ich massig

Ich würde gerne mit USB Programmern (so wie mit dem ICD2) das kann das 
STK500 nicht, bekomm ich von irgendwo noch so ein adapter oder reicht 
ein hadelsüblicher RS232 to USB Adabter?

Ich werde ATMEGA8 und ATMEGA16 besdtellen, welche Quarze sollte ich am 
besten nehmen? 4MHz, 8MHz, 16MHz von allen ein Paar?

Welche Literatur wäre noch empfelenswert?

Grüße Lukas

Autor: Karl (Gast)
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Viel Spaß bei den AVRs. Leider gibts die für dich wohl besonders gut 
geeigneten DWIM-Typen (*) erst nächstes Jahr. Hast aber schon Recht mit 
dem Wechsel, bei den PICs sind die noch nicht mal angekündigt.

*: Do-What-I-Mean

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Lukas B. (lukas-1992)

>Ich würde gerne mit USB Programmern (so wie mit dem ICD2) das kann das
>STK500 nicht, bekomm ich von irgendwo noch so ein adapter oder reicht
>ein hadelsüblicher RS232 to USB Adabter?

Nein. Kauf dir ein AVR-ISP MKII, der wird per USB angeschlossen.

>Ich werde ATMEGA8 und ATMEGA16 besdtellen, welche Quarze sollte ich am
>besten nehmen? 4MHz, 8MHz, 16MHz von allen ein Paar?

Kauf erstmal ein oder zwei, dann kann man projektbezogen was kaufen. 
Günstig ist bisweilen die Verwendung eines Bautratenquarzes.

>Welche Literatur wäre noch empfelenswert?

Der Duden ;-)

MFG
Falk

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>Günstig ist bisweilen die Verwendung eines Bautratenquarzes.

Ich sag ja, es steckt an. Mehr als die Schweinegrippe.

Baud.

Autor: Gameboy (Gast)
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Natürlich läuft das STK500 mit einem einfachen RS232-USB Adapter. Ist ja 
schließlich kein Bitbanginterface á la Ponyprog :).

Autor: Mathias R. (prinz77) Benutzerseite
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Na ehrlich gesagt bezweifle ich mal dass das was mit PIC oder AVR zu tun 
hat.

Beide haben wohl ihr Vor- und Nachteile. Aber wemm was garnet funzt it 
entweder ide Hardware defekt oder das Problem sitzt vor dem µC. :D

"Eine Zeitlang damit beschäftigt." Das heißt jetzt was? 2 Stunden?

Also ich bin auch gerade dabei mich in die Welt der µC zu boxen. Und ich 
hab mir als erstes ein paar Bücher geholt und bin da gerade am wälzen...

Und wenn's mit ASM nicht funzt wieso soll dann später was in C funzen 
bei dir?

Ich hab mich entschieden erstmal meine Kenntnisse in ASM zu vertiefen. 
So ein µC bietet ja noch den Vorteil das man als normaler Mensch, mit 
durchschnittlichem IQ, wirklich alles in dem Ding verstehen und 
beeinflußen kann.

Versuch das mal bei einem Quadcode. Ich schwenk da freiwillig die weiße 
Fahne.

Was die Ausstattung angeht:

Also die sollte sich wohl nicht großartig von der bei PIC unterscheiden. 
Bis eben auf das Evalboard und die Software. Aber sonst ist bei dem 
einen wie bei dem anderen: Wiederstände, Kondensatoren, LED's, Taster, 
Transitoren, Dioden, u.s.w.

Ich hab mir heut erstmal das Evalboard von Pollin zum selber 
zusammenlöten geholt. Zusätzlich gleich noch ein paar Tinys, 
(hoffentlich) vernünftige Lötstation und (hoffentlich) vernünftiges 
Netzteil, 'n paar Leiterplatten und Steckbord. Hühnerfutter klau ich mir 
aus dem ganzen Elektrokram was bei mir noch so rumdümpelt. Das sollte 
hoffentlich erstmal reichen um irgendwann mal eine Ampel basteln zu 
können...

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Ich würde gerne mit USB Programmern (so wie mit dem ICD2) das
> kann das STK500 nicht, bekomm ich von irgendwo noch so ein
> adapter oder reicht ein hadelsüblicher RS232 to USB Adabter?

Sollte reichen. Eine Alternative wäre auch der AVR Dragon.  Ach eine 
nette Hardware, die dir das On-Chip-Debugging auch bei den kleinen AVRs 
per DebugWire ermöglicht.

> Ich werde ATMEGA8 und ATMEGA16 besdtellen, welche Quarze sollte
> ich am besten nehmen?

Kommt auf die Anwendungen an. Wenn der Takt nicht so exakt stimmen muß, 
kommst du erstmal auch ohne Quarze aus.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Lukas,

nimm das hier

Beitrag "[V] AVR-Starterkit (ATMega8) (Neu)"

und frag, vllt will er PICs haben :)

Autor: Mathias R. (prinz77) Benutzerseite
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Ach ja, für deine PIC-Ausstattung meld ich dann gleich mal interesse an. 
Und für die künftige AVR Ausstattung auch gleich noch. ;)

Also wenn du den "Schrott" günstig entsorgen willst meld dich einfach. 
:)

Autor: Mathias R. (prinz77) Benutzerseite
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Ups, ich meinte einen Quadcore. :D

Das ist zwar kein µC im eigentlichen Sinne, aber das ist mir zu hoch. 
Bis Pentium ging das ja noch in ASM zu proggen. Also für mich. Aber 
mittlerweile ist mir das ganze zu komplex geworden.

Und, wie gesagt, so ein µC ist eine feine Sache. Da ist alles schön 
übersichtlich und man kann nachvollziehen was, wann, wo und wieso 
passiert. Naja, in den meißten Fällen. ;)

Autor: A. K. (prx)
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Mathias R. schrieb:

> Ups, ich meinte einen Quadcore. :D

Und ich hatte mal kurz gegoogelt, tatsächlich was dazu gefunden und 
deshalb gecancelt. Was ich da fand war mir auch eher etwas zu hoch.

Aber so... Was ist denn am Quadcore schlimmer als am Dualcore? Die 
programmieren sich (fast) genauso wie ein Singlecore, auch in ASM. Und 
das läuft anschliessend genauso ab wie im wirklichen Leben.
- Entweder: Einer arbeitet und drei gucken zu.
- Oder: Alle 4 streiten sich dermassen darum wer grad darf, dass es 
langsamer ist als allein.

Autor: Mathias R. (prinz77) Benutzerseite
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Ja Dualcore und Qudcore sind beides für mich böhmische Dörfer.

Da gibt es schon einige Unterschiede was die effective Programmierung 
angeht. Sicher kann man da auch einfach so ASM drauf proggen, aber das 
würde dann den Sinn eines solchen Prozessors in frage stellen. :D

Um einen Quadcore oder höher wirklich sauber zu programmieren ist meiner 
Einschätzung und Erfahrung nach doch einiges mehr nötig. Wie du ja 
selbst geschrieben hast, entweder einer macht die Arbeit oder alle 
streiten sich drumm. Ich sag nicht dass das mit ASM nicht geht. Nur ich 
bekomm es eben nicht gebacken. :(

Wie gesagt bis Pentium bin ich noch mitgekommen...aber danach war nur 
noch große Dunkelheit in meinem Hirn...aber vielleicht habe ich doch 
nicht so einen Durchschnitts-IQ wie ich bisher angenommen habe. :(



edit:

Aber mal ehrlich wer setzt sich heute noch hin und programmiert Dual 
oder sonstwas für Kerne in ASM wenn er dafür nicht richtig Asche bekommt 
oder es machen muß? Mal abgesehen von fanatischen ASM'lern...

Der Nutzen einer Assemblerprogrammierung bei diesen Prozessoren sollte 
schon sehr groß sein damit man sich sowas antut. Wenn's irgendwie geht 
greift man in solchen Situationen doch gern zu "Hochsprachen".

Autor: Olli (Gast)
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Als Literaturquelle hatte ich "Mikrocomputertechnik mit Controllern der 
Atmel AVR-RISC-Familie. Programmierung in Assembler und C - Schaltungen 
und Anwendungen". Ich kann das Buch sehr empfehlen. Es basiert auf dem 
ATMega16. Wie dies bei neuen Auflagen ist, ist mir nicht bekannt. Sicher 
lässt sich das mit vertretbaren Aufwand rausfinden.

Grüße, Olli

Autor: AVR Neuling (Gast)
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Hallo Lukas,

ich bastel seit ca. 3 Monaten mit ATmega8 herum und habe mir u.a. das 
STK500 zugelegt. Bei mir funktioniert die Anbindung mit einem normalen 
RS232-USB Adapter problemlos.
Ich habe mir vorher bei C.... einen kleinen USB Pragrmmieradapter 
(MySmartUSB MKII oder so ähnlich) zugelegt, damit konnte ich den Mega8 
auch auf einem Steckbrett mit Minimalbeschaltung zum Laufen bringen, das 
Programmieren des Controllers war aber im Zusammenspiel mit dem 
AVRStudio ein bischen bockig.
Also, STK500 scheint mir schon eine ordentliche Wahl zu sein, wobei ich 
die anderen Vorschläge nicht beurteilen kann.

Was Assembler und C betrifft, ich bevorzuge auch C. Ich habe ASM zwar 
rudimetär gelernt und auch meine ersten Schritte (Tutorial) mit dem 
ASM-Code gemacht, dann aber mit C weitergearbeitet. Meine einzige 
Literaturquelle war bisher immer das Datenblatt, dieses Forum und die 
Turorials hier. Damit kommt man sehr weit, weil fast alle Fragen 
irgendwann schon einmal gestellt wurden.

PICs kenne ich noch nicht. Ich war überrascht, wie einfach die ersten 
Schritte mit ATmega sind. Also, ich schätze, Du bist auf dem richtigen 
Weg.

Viel Erfolg und viel Spaß!

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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Gameboy schrieb:
> Das STK500 ist für den Anfang und darüber hinaus wirklich sehr hilfreich
> und die 50€ auf jeden Fall wert!
> Dazu z.B. ein ATmega88, das Datenblatt, AVR Studio, WinAVR und los
> geht's.

Hmmm ...
nen Mega8, ein Steckbrett, 7805, 3x 100nf Kerko, 8MHz Quarz, 2x 22pF 
Kerko, eine LED und ne Hand voll Drähte.
Ein simples Kabel mit ein paar Widerständen und PonyProg und los gehts 
für 3euro_fünfzig :-)


VG,
/th.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Random ... schrieb:
> nen Mega8, ein Steckbrett, 7805, 3x 100nf Kerko, 8MHz Quarz, 2x 22pF
> Kerko, eine LED und ne Hand voll Drähte.
> Ein simples Kabel mit ein paar Widerständen und PonyProg und los gehts
> für 3euro_fünfzig :-)

Naja, das ist aber nichts für jemanden, der schon stark gefrustet ist.

Das STK500 erlaubt erste Erfolge, selbst für den ungeübtesten, ist fast 
unkaputtbar und kann verfuste AVRs ins Leben zurückholen.


Peter

Autor: Seppl (Gast)
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Hallo Lukas,

mit dem STK500 liegst Du richtig, da sind auch noch 8 LEDs und 8 Taster 
mit drauf, über Flachbandkabel an die Ports anzuschließen, ist recht
praktisch. Eine 6 und eine 10polige ISP-Schnittstelle ist ebenfalls
vorhanden sowie eine 2. RS232-Schnittstelle. Für einfache Programmtests 
tut es das Teil alle mal. Für IO verwende ich den STK500 lieber als den 
Simulator, an sonsten wird i.d.R. mit der realen Hardware 
gearbeitet/entwickelt.

Paß aber auf daß die ISP-Schnittstelle nicht aus Versehen mal deutlich 
mehr als 5V abbekommt, (z.B. 24V), dann RIP STK500.........

Und ASM porgrammieren hat noch nie geschadet, da lernt man die 
speziellen µP-Familie so richtig kennen. (> 25 Jahre Erfahrung mit 
unterschiedlichsten µP-Families)

Deine Abneigung gegen PICS teile ich (z.B: Registerbank-Select, 
zumindest bei den älteren Typen), verwende die Dinger nur, wenn es sich 
nicht vermeiden läßt (Kunde ist halt König).

Wünsche Dir viel Erfolg!

Seppl

Autor: Winfried (Gast)
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Die DWIM-Typen sind aber mit großer Vorsicht zu genießen. Das Debugging 
wird verdammt schwierig. Der Code ist nicht stabil, wenn man morgen eine 
andere Meinung darüber hat, wie es funktionieren soll, dann verändert 
sich die Funktionalität bei gleichem Code. Auch Teamarbeit ist da sehr 
schwer, mein Kollege hat immer eine andere Vorstellung, wie der Code 
funktioniert. Und je nachdem, wer es gerade in den Chip brennt, tut der 
was anderes...

Da sind mir die alten klassischen Prozessoren lieber, die wirklich genau 
das tun, was man denen vorgibt. Aber ich kann mich auch immer nur 
schlecht an neue Sachen gewöhnen, werde wohl ein ewig gestriger bleiben 
;-)

Zurück zum Thema: Die Chance, dass du auch über AVR fluchen wirst, ist 
nicht gering. Eigene Vorstellungen, wie etwas funktionieren sollte, 
müssen immer erstmal enttäuscht werden, bis man sie gänzlich los lässt 
und versteht, wie es wirklich funktioniert. Diesen schmerzlichen Prozess 
musst du immer durchlaufen, mit der Zeit wird man aber geschickter 
darin, hält nicht mehr so lange an seinen Vorstellungen fest, sondern 
liest nochmal genauestens das Datenblatt. Mir hat übrigens ein AVR-ISP 
für 37 Euro immer hinlänglich ausgereicht.

Autor: gadgaet (Gast)
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Ich wollte auch erst mit PICs anfangen, bin aber kläglich daran 
gescheitert. Mit dem Evalboard von Pollin (habs mir als Bausatz geholt) 
hats dann praktisch auf Anhieb geklappt. Ich arbeite mit nem 
USB->RS232-Adapter und hatte bis jetzt keine Probleme damit. Ich frage 
mich, ob das STK500 für den Einstieg nicht etwas überdimensioniert ist?

grüssse
g.

Autor: Maik Fox (sabuty) Benutzerseite
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gadgaet schrieb:
> Ich wollte auch erst mit PICs anfangen, bin aber kläglich daran
> gescheitert. Mit dem Evalboard von Pollin (habs mir als Bausatz geholt)

> Ich frage
> mich, ob das STK500 für den Einstieg nicht etwas überdimensioniert ist?

Zuerst habe ich mir auch das Eval-Board von Pollin angeschafft. Würde 
ich heute nochmal kaufen, würde es ein STK500 / 600 werden.

Aus einem einzigen Grund: Der 40-Polige Wannenstecker am Pollinboard, 
über den man an die I/Os drankommt, ist graußam. Auch der Adapter, den 
es neuerdings gibt (für 2.95 Euro) ist nicht optimal. Man kann ihn zwar 
in ein Breadboard stecken (mit roher Gewalt) und die Pins sind 
beschriftet, aber wirklich praktisch ist das nicht.

Beim STK500 sind die Ports getrennt an Stiftleisten herausgeführt. Das 
ist ein riesiger Vorteil.

Autor: Marco (Gast)
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Wenn man bedenkt dass das STK500 zwei einstellbare Spannungsregler, 
einen einstellbaren Taktgeber, ein ISP und ein HV Programmer, zwei RS232 
Schnittstellen, Taster, LEDs, Stiftleisten für alle Ports enthält und 
nebenbei auch noch sehr robust und kompatibel (was angeschlossene PCs 
angeht), direkt aus dem AVR-Studio bedienbar ist und m.W.n. jeden 8bit 
AVR unterstützt der in einen der zahlreichen Sockel oder auf eine 
Adapterkarte passt... nein ich denke das ist nicht übertrieben sondern 
vorausschauend.

Es sei denn man möchte bei Freiflugverdrahtung und zwei blinkenden LEDs 
bleiben. Dann ist es übertrieben ;).
Das Board von Pollin ist natürlich preiswerter, hat in meinen Augen aber 
ein deutlich schlechteres Preis/Leistung(sverhältnis).

Wem eine zuverlässige und super ausgestattete Hardwaregrundlage wichtig 
ist so dass man sich allein auf das Programmieren konzentrieren kann und 
nicht noch ewig rumlöten muss macht nichts falsch.
Ich kann nur für mich sprechen aber nachdem ich vor ein paar Jahren das 
STK auf dem Tisch stehen hatte sind alle Selbstbaulösungen in der 
Schublade verschwunden, so überzeugt war und bin ich von dem Teil.

Wenn man öfter mal etwas neues baut hat man nicht immer Lust das ganze 
Geraffel mit AVR, Quarz, Kondensatoren, Programmer usw. für jedes 
Projekt aufs neue aufzubauen. Und wenn man dann merkt dass ein kleinerer 
Controller auch gereicht hätte? Wieder die halbe Schaltung umstecken... 
ne danke.
Die Testschaltungen mit 10 poligen Flachbandkablen mit dem STK zu 
verbunden und wenn erst wenn das Konzept aufgeht wird weiterplanen spart 
auf Dauer enorm viel Zeit und Ärger.

Grüße

Autor: Tom (Gast)
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Pollin-Vieh

> Aus einem einzigen Grund: Der 40-Polige Wannenstecker am Pollinboard,
> über den man an die I/Os drankommt, ist graußam

Na, wenn das dein einziger Grund ist, möchte ich dir mal einen Tipp 
geben. Vierzigpoliges Flachbandkabel mit Pfostenstecker nehmen (formerly 
known as ATA-Kabel, bekommt man aus jedem alten Computer schon mit 
Stecker recycelt) und damit Adapterkabel nach eigenem Gusto 
zusammenschneidern.

Alles in allem ein sehr geringer Aufwand und, nunja, irgendwie hat 
Basteln nunmal auch mit Basteln zu tun?!

Autor: Hannes Lux (Gast)
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> Aus einem einzigen Grund: Der 40-Polige Wannenstecker am Pollinboard,
> über den man an die I/Os drankommt, ist graußam

Das war auch für mich das KO-Kriterium. Die Pinbelegung dieses 
Wannensteckers ist mit dem Hintern erdacht worden. Es ist nicht möglich, 
die Peripherie (z.B. LCD) mal schnell (wie beim STK500) auf einen 
anderen Port umzustecken.

Als billiger Programmer (mit mehreren verschiedenen AVR-Steckplätzen) an 
einem älteren PC mit echter serieller Schnittstelle ist das Teil 
allerdings recht brauchbar, besonders für den 
Nix-Versteh-Nachbau-Bastler, der damit nur anderer Leute Hexdateien 
"flashen" will.

Ich habe mein Pollin-Board an einen etwas entfernt wohnenden engagierten 
Funkamateur weitergegeben, der nicht programmieren kann (und es mit über 
60 auch nicht lernen will), dem ich aber gelegentlich mal ein spezielles 
AVR-Programm für ein Eigenbau-Projekt schreibe. Dies spart viel Zeit und 
Fahrerei, da er dadurch die (oft unvermeidlichen) Updates selbst 
durchführen kann.

Ich selbst benutze mal den Dragon, mal das STK500, entwerfe die 
Programme aber meist in der Zielschaltung, käme also auch mit dem 
AVR-ISP MK II aus. Um ISP-Anschlüsse in den Zielschaltungen zu 
vermeiden, nutze ich Adapter, die ich von oben auf den DIL-AVR 
aufstecken (aufklemmen) kann. Dies erleichtert die Arbeit ungemein.

...

Autor: Lukas B. (lukas-1992) Benutzerseite
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Ja danke für die Tipps!

Der Grund warum ich auf AVR umsteigen ist ganz einfach der, das viel 
mehr im Internet steht. Bei den PIC's hab ich so einfache sachen wie 
Lauflicht Taster und ein Paar PWM geschichten erfolgreich gemeistert. 
Leider aber nciht richtig Verstanden und jetzt steh ich auf dem Holzfuß 
sobald es über UART, ADC,... geht, da mir das Nötige hintergrundwissen 
fehlt.

Meine Damit das ich nicht weiß welche Register oder Latches,.... wo und 
Wie Setzen muss. Blankes C (C18) ist überhaupt kein Problem (bis jetzt).

Ich hab mir auch schon überlegt ob ich mit den ganzen PIC-Sachen von 
Grund auf neu anfangen soll, (inkl Assembler) und dabeui Sprut.de 
"genauer durcharbeite".

Ich werde meine PIC Sachen (ICD2 (Selbstgebaut), 
Evolutionboard(Selbstgebaut),...) nicht hergeben, weil ich villeicht 
nochmals damit anfange.

Grüße Lukas

Autor: Maik Fox (sabuty) Benutzerseite
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Tom schrieb:
>> Aus einem einzigen Grund: Der 40-Polige Wannenstecker am Pollinboard,
>> über den man an die I/Os drankommt, ist graußam
>
> Na, wenn das dein einziger Grund ist, möchte ich dir mal einen Tipp
> geben. Vierzigpoliges Flachbandkabel mit Pfostenstecker nehmen (formerly
> known as ATA-Kabel, bekommt man aus jedem alten Computer schon mit
> Stecker recycelt) und damit Adapterkabel nach eigenem Gusto
> zusammenschneidern.
>
> Alles in allem ein sehr geringer Aufwand und, nunja, irgendwie hat
> Basteln nunmal auch mit Basteln zu tun?!

Die Belegung von diesem Stecker ist leider auch idiotisch. Ich habe 
durchaus eine solche Bastellösung gebaut. Aber wenn man dann mal wegen 
verwechselten Anschlüssen verzweifelt Fehler gesucht hat, will man sowas 
nicht mehr. Die Doku zu dem Board ist beim Zuordnen der Anschlüsse auch 
nicht unbedingt hilfreich.

Autor: Jens (Gast)
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@ Lukas B. (lukas-1992)

Bevor du dich umorientierst, lies doch hier im Forum die Artikel AVR vs. 
PIC durch. Da wirst du merken, dass beide Familien ihre Stärken und ihre 
Macken haben. Bei den PICs muss man manchmal etwas um die Ecke denken, 
ok, sie sind aber für den Anfänger günstig, da nahezu unkaputtbar und 
für ein erstes Ergebnis langen ein paar Befehle Assembler. Wenn du mit 
den PICs massiv Probleme hast, befürchte ich, dass du auch mit den AVRs 
nicht glücklich wirst. Vielleicht versuchst du es mit BASIC-Stamp oder 
C-Control.

Für den AVR findet man mehr im Netz, ok, aber wenn du  nur fertige 
Projekte nachbauen willst, wirst du nicht viel lernen. Sobald irgendwo 
ein Problem mit der "geklauten" Schaltung auftritt, wirst du wieder vor 
dem gleichen Problemen stehen.

Autor: Frank B. (frankman)
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Also, ich habe auch vor kurzem mit PIC´s angefangen und komme sehr gut 
damit klar.

Ich verstehe nicht, wieso da immer dieses "Assembler"-Dogma 
herumgeistert.
Ich habe meine Pic´s vom ersten Tag an mit C programmiert.

Also, ich würde Dir folgenden Rat geben:

Wenn Du schon diverse Sachen für den Pic gekauft hast, verwende diese 
weiter.

Frage jemanden, der sich gut mit Pic´s auskennt, ob er dir MPLAB 
einrichtet.

Besorge Dir den PicKit2-Programmer zum Einstieg für ca. 20Euro

So habe ich auch angefangen, und es hat alles wunderbar geklappt.

Literatur findest Du massenhaft auf der Homepage von Microchip.
Auch Beispiele, Code ect.

Man muß einfach nur richtig danach suchen!
Das bleibt dir auch nicht bei einem Umstieg auf den AVR erspart!

Autor: Josef Balom (crunchix)
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Ich sehe es genauso wie der Frank.

Habe zwar selber manchmal Probleme mit den PIC und komme nur durch 
rumprobieren drauf wie es funktioniert, es geht aber ganz gut.

Ich benutze auch oft Beispiele von AVR, die ich für den PIC umbaue. Die 
µC verrichten letzlich doch das gleiche.
Haben alle AD-Wandler, paar Eingänge, Ausgänge, Timer ...
Und wie die Register gesetzt werden findest du in den Dokus zu den µC.
Dann schaust du bei den AVR an was da alles benutz wird und dann wälzt 
du die Doku beim PIC und suchst wo die dort zu finden sind.

Außerdem findest du bei Sprut schon recht viele und sehr gut 
beschriebene Beispiele.

Josef

Autor: Michael L. (michaelx)
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Lukas B. schrieb:
> Ja danke für die Tipps!
>
> Der Grund warum ich auf AVR umsteigen ist ganz einfach der, das viel
> mehr im Internet steht. Bei den PIC's hab ich so einfache sachen wie
> Lauflicht Taster und ein Paar PWM geschichten erfolgreich gemeistert.
> Leider aber nciht richtig Verstanden und jetzt steh ich auf dem Holzfuß
> sobald es über UART, ADC,... geht, da mir das Nötige hintergrundwissen
> fehlt.

Eine Schaltung nachzubauen, ein HEX-File erfolgreich zu flashen, damit 
hat man einen Nachbau gemeistert, aber noch nicht einen Prozessor 
verstanden.

Ich habe auch vor ein paar Jahren mit PICs begonnen, und eigentlich mehr 
als genug im I-Net gefunden. Natürlich ist da auch vieles in Englisch 
geschrieben, ist aber bei den AVRs nicht anders.

> Meine Damit das ich nicht weiß welche Register oder Latches,.... wo und
> Wie Setzen muss. Blankes C (C18) ist überhaupt kein Problem (bis jetzt).

Das ist doch nicht dein Ernst, dass du nichts von den Registern weißt, 
oder!? Selbst wenn man in C programmiert, kommt man nicht umhin, sich 
mit den Registern auseinander zu setzen. Du hast anscheinend wirklich 
nur nachgebaut.

> Ich hab mir auch schon überlegt ob ich mit den ganzen PIC-Sachen von
> Grund auf neu anfangen soll, (inkl Assembler) und dabeui Sprut.de
> "genauer durcharbeite".

Ganz besonders hat es schon immer geholfen, sich die Datenblätter der 
Hersteller richtig durchzulesen. Diese Informationen sind auch durch 
noch so gut gemachte Tutorials nicht zu ersetzen.

Hilfreich ist weiterhin das Wissen um beliebte Fettnäpfchen, womit ich 
auf http://www.holger-klabunde.de/ verweisen möchte.


Wenn du Fragen hast (z.B. zu PICs), kannst du dich gern mal melden, auch 
per Mail, wenn dir das lieber ist.

Grüße.
Michael

Autor: Lukas B. (lukas-1992) Benutzerseite
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Sicher eigentlich sollte ich bei PIC's bleiben, und ich hab jetzt mal 
ein bischen mehr im Datenblatt des PIC18F4550 umgeschaut, und dabei 
festgestellt, dass es bei dem 426 Seitigen Datenblatt weit mehr als nur 
die PinConfiguration drin steht ;)

Und ich habe so eben mal ein ganz wichtiger Sätze wie:
PORTA is an 8-bit wide, bidirectional port. The corresponding
data direction register is TRISA. Setting a
TRISA bit (= 1) will make the corresponding PORTA pin
an input (i.e., put the corresponding output driver in a
high-impedance mode). Clearing a TRISA bit (= 0) will
make the corresponding PORTA pin an output (i.e., put
the contents of the output latch on the selected pin)

Solche Anleitungen finde ich ganz gut :)

irgendwie ziehts mich schon noch zu den PIC's, da ich halt das ganze 
Zeugs zuhause habe....

Grüße Lukas

Autor: Michael L. (michaelx)
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Egal ob du nun mit PICs weitermachst oder mit AVRs anfängst (ich arbeite 
mit beiden): Es ist ausgesprochen hilfreich, erst einmal ein 
grundlegendes Verständnis für die inneren Abläufe und Zusammenhänge zu 
entwickeln, wenn du nicht nur fertige Projekte nachbasteln willst. Mit 
dem erworbenen Wissen ist es auch nicht so schwer, später zu wechseln. 
Vieles wirst du dann in mehr oder weniger abgewandelter Form 
wiedererkennen und viel schneller verstehen.

Grüße.
Michael

Autor: Frank K. (frank)
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Ich hab auch mit den PICs angefangen (PIC16F84). Bin dann aber zu den 
AVRs gewechselt. Ich setze hauptsächlich die Atmega16/32 ein. Meine 
Tools sind:

avr-gcc + Kumpels (binutils, make, ...)
avr-gdb (hardcore Kommandozeile)
avarice

Zum flashen und debuggen setze ich einen selbst gebauten JTAG ein 
(evertool light Nachbau).

Ich habe mit den PICs seit Jahren nichts mehr gemacht, wie siehts da 
inzwischen mit in circuit debugging aus?

Autor: Lukas B. (lukas-1992) Benutzerseite
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>Ich habe mit den PICs seit Jahren nichts mehr gemacht, wie siehts da
>inzwischen mit in circuit debugging aus?

Ich benutze den ICD2 Programmer/Debugger und ich habe auch schon ganz 
einfache Sachen gedebugged (PIC in der Schaltung, Stromversorgung ein 
Kabel drauf und dan gehts meisten, nicht immer...)

Autor: Frank K. (frank)
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Lukas B. schrieb:
> Ich benutze den ICD2 Programmer/Debugger und ich habe auch schon ganz
> einfache Sachen gedebugged (PIC in der Schaltung, Stromversorgung ein
> Kabel drauf und dan gehts meisten, nicht immer...)

Den scheints ebenfalls als Selbstbauprojekt zu geben:
Beitrag "PIC ICD 2 selbstgebaut"

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