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Forum: Platinen Kleber zur Befestigung von Bauteilen auf Platinen


Autor: Karl Zeilhofer (griffin27)
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Jeder Elektronikbastler kennt sicherlich die gelben/beigen Kleckse, die 
Elkos oder Drosseln fixieren. Hab ein paar Fotos angehängt die das 
zeigen.
Genau diesen Kleber suche ich. Der gefällt mir von der Konsistenz her 
sehr gut.

folgenden Thread hab ich schon gefunden:
Beitrag "Befestigungskleber für Bauteile auf Platinen"

Dort sind die Empfehlungen:
- UHU plus endfest 300, Epoxidharzkleber, 2 Komponenten
- DELO PUR/AUTOMIX

Hat jemand Erfahrung mit den Klebern. Sind die für den Industriebereich 
geeignet?
Wo kann man DELO-Kleber in kleinen Mengen kaufen?
Haben die die Konsistenz der Bekannten Kleber-Kleckse auf 
China-Platinen?

Autor: Andreas Z. (andy-keh)
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In der Regel wird da Heißkleber verwendet.
Allerdings keiner mit der Baumarktqualität sonder ein Industrieller.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Epoxidharz geht sicher, ist aber viel zu gut und teuer dafür (und zu 
aufwendig)

Autor: Volker (Gast)
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Hi,
bitte keinen normalen Heißkleber... der wird schon bei geringer 
Erwärmung weich, und ist bei normalen Umgebungstemperaturen nicht 
flexibel genug, um ein Bauteil wirklich halten zu können.
Solltest Du an einen flexiblen Automotive-Heißkleber kommen... NIMM IHN! 
und sag uns wie man da rankommt ;-)

Ich habe mit einem einfach erhältlichen faserverstärktem PU-Kleber SEHR 
gute Erfahrungen gemacht.

Allcon 10

Klar, ist nicht unbedingt für den Bereich entwickelt worden, tut aber 
bei mir schon seht langem immer wieder gute Dienste.

Gruß

Volker


Hier die genaue Produktbeschreibung:

Allcon10
Konstruktionsklebstoff
Witterungsbeständig gemäß DIN EN 204
D4, Prüfbericht liegt vor, verbindet
nahezu alle Materialien,
einkomponentig, einfache Handhabung,
lösemittelfrei, siliconfrei,
alterungsbeständig, gegen viele
Chemikalien beständig, sehr hohe
Anfangshaftung, frostsicher, hohe
Endfestigkeit.
Verarbeitungsvorteile: Verarbeitung
durch handels- übliche
Kartuschenpressen, härtet innerhalb von
Minuten, ohne Primer anwendbar, ersetzt
viele andere Klebstoffe und Leime,
Sicherheit in der Anwendung, immer das
richtige Produkt zur Hand, angebrochene
Kartusche bis ca. 10 Monate haltbar,
ungeöffnet ca.
11/2 Jahre haltbar, gute Dosierbarkeit,
überstreich- und überlackierbar, im
Innen- und Außenbereich anwendbar.
Anwendungsbereiche: Verbindung von
Holz, Span-, Faserplatten, MDF,
beschichtete Platten, Metalle, Alu,
Spiegel, Naturstein, Kunststein wie
Corian und Varicor, Beton, Marmor,
Keramik, Acryl, Kunststoffe,
Gipsplatten, Styropor, Hartschaum,
Isolierungen und vieles mehr,
Befestigen und Sichern von Dübeln im
Mauerwerk.

Autor: Karl Zeilhofer (griffin27)
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Ah, danke: Allcon 10. Muss ich mir merken.

Heißkleber gefällt mir eigentlich wirklich gut, aber der normale taugt 
dafür echt nix - schon probiert. Automotive-Heißkleber: hört sich 
vielversprechend an. Vielleicht kommt mir ja mal einer unter.
UHU hat ein schönes Datenblatt zum HT80 Heißkleber:
http://www.uhu-profishop.de/media/products/0143404...
Erweichungstemperatur: 86°C, das sagt schon alles.

Bin heute mal zum Conrad gefahren, um zu sehen, was die so 
empfehlen/lagernd haben.

Vorerst hab ich nun den
Pattex Repair Extreme Power-Kleber
http://www.pattex.de/Pattex-Repair-Extreme-Power-K...
gekauft und mal auf der Platine Verteilt. Muss nun noch 1,5 Tage warten, 
um mal was sagen zu können. Scheint recht vernünftig zu sein.
Hier
http://www.wikidorf.de/reintechnisch/Inhalt/TippsT...
wird er auf jeden Fall recht gelobt. Und Wasser bzw. UV wird er in 
meiner Anwendung nicht ausgesetzt.

Preis pro Volumen ist natürlich ein anderer als der eines 
Konstruktionsklebstoffes in der 310ml Kartusche.

Den UHU plus endfest 300 hab ich auch gekauft, muss ich aber erst mal 
ausprobieren. Aber wie Klaus geschrieben hat, vermutlich viel zu 
aufwändig und teuer. Außerdem werden die ja Steinhart, oder?

Autor: Thilo M. (Gast)
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Wir Verwenden Dow-Corning 738 (weiß, chremeartige Konsistenz beim 
Verarbeiten, nach Aushärten wie Silikon), die flüssigere Variante ist 
Elastosil, nach Aushärten auch wie Silikon.

Autor: Karl Zeilhofer (griffin27)
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Pattex Repair Extreme Power-Kleber

Scheint, was ich nach einem Tag beurteilen kann, sehr gut für diesen 
Zweck geeignet zu sein.
Ausgehärtet hat der Kleber eine Festigkeit, die etwa Heißkleber 
entspricht. Veilleicht noch eine Spur weicher.

Vorteil: Er ist sehr temperaturbeständig (-50°C bis 120°C). Das sollte 
für Industrielle Einsatzzwecke auf jeden Fall reichen.

Mit dem Lötkolben (400°C) konnte ich in den festen Kleber nicht 
eintauchen - er schmilzt also nicht auf. Vermutlich wird er über 120°C 
porös und verliert somit seine Festigkeit.

Dow Corning 738 hört sich auch sehr gut an. Wo bestellt ihr dieses 
Silikon?

Autor: Bogumil (Gast)
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Dow Corning gibt es Farnell.

Autor: Michael Mürken (mic1989)
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Ja, ich weiß, der Thread ist uralt, aber da ich bei meiner Suche hier 
gelandet bin, hilft es ggf. auch jemandem weiter.

http://tewipackshop.de/de/Dow-Corning-738-Elektron...

Autor: schubi (Gast)
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Danke für den Link.
Geklebt und nach so einem Kleber gesucht wird vermutlich noch ein paar
Jahre...
;-)

Autor: Maurizio di Mauro (Gast)
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Volker schrieb:
> bitte keinen normalen Heißkleber... der wird schon bei geringer
> Erwärmung weich, und ist bei normalen Umgebungstemperaturen nicht
> flexibel genug, um ein Bauteil wirklich halten zu können.
> Solltest Du an einen flexiblen Automotive-Heißkleber kommen... NIMM IHN!
> und sag uns wie man da rankommt ;-)

http://www.technicoll.de/klebstoff/technicoll-9304.html ??? Da steht 
nichts über die Temperatur.

Datenblatt dazu: 
http://www.technicoll.eu/fileadmin/media/Documents...

Daraus:
Softening point   approx. +155 °C (ring/ball)
Resistance to thermal distortion approx. +90 °C

d.H. bis 90°C ist er verwendbar, da sind die üblichen schon flüssig.

....wenn ich das mal richtig interpretiert habe.

http://www.technicoll.de/klebstoff/technicoll-9304.html

Unten rechts:
Sie sind Privatanwender?
Kleinmengen und Gebinde für Endverbraucher können Sie über unseren 
Partner beziehen
Zu Ottozeus http://www.ottozeus.de/

Aber die Stiks scheint er nicht zu haben.

Anmerkung: Die Industrie verwendet Heissklebepistolen, die auch mit 
Genaulat statt Sticks befüllt werden. Möglicherweise gibt es das 
Hochtemperaturzeug darum nur als Granulat.

Autor: Maurizio di Mauro (Gast)
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