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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Statusanzeige LED für UART ?


Autor: Dönerman (Gast)
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Moinsen, Grüß Gott, Shalom und Selam Aleykum allerseits.


Ich löte gerade meine Atmega16 Platine und bin gerade den UART Teil 
(MAX232CPE) anzubauen und wollte fragen, ob es möglich ist an RxD bzw. 
TxD
mit einem entsprechenden Vorwiderstand LEDs anzuschliessen um zu sehen 
ob Daten gesendet bzw. Empfangen werden. Natürlich kann man das ganze 
auch über einen normalen Pin und anschliessend über das µC Programm 
ansteuern, aber ich würde es  gerne so haben.


So hätte ich es mir gedacht:

-------------TxD
           |
           |
           |
           R (Vorwiderstand)
           |
           |
          LED
           |
           |
          GND


Danke

Autor: Gast (Gast)
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Ja

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Dönerman schrieb:
> Ich löte gerade meine Atmega16 Platine und bin gerade den UART Teil
> (MAX232CPE) anzubauen und wollte fragen, ob es möglich ist an RxD bzw.
> TxD
> mit einem entsprechenden Vorwiderstand LEDs anzuschliessen um zu sehen
> ob Daten gesendet bzw. Empfangen werden.

Hallo,

im Prinzip ja, aber der MAX232 ist nicht gerade ein Leistungstreiber, im 
Datenblatt ist ein min. Kurzschlussstrom von 7 mA angegeben. Du solltest 
also eine 1mA-LED verwenden, keine, die 20 mA braucht. Kein Problem, 
aber man muss halt dran denken.

Bei RxD das gleiche - es könnte ja ein MAX232 am anderen Ende sitzen. 
Nach Norm sollte eine RS232C-Schnittstelle als Sender 5 V an 3 kOhm 
liefern, das sind weniger als 2 mA!

Gruss Reinhard

Autor: Dönerman (Gast)
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Guten Abend  Herr Kern,

Danke für Ihren Hinweis!.

Ich werde es dann doch wahrscheinlich erstmal so lösen, dass ich zwei 
LED's an den Atmega16 verbinde und die dann durch die Software 
ansteuere.

Hab den UART eben fertig bekommen und das Senden vom  MCU zum PC 
funktioniert schonmal. Jetzt werde ich es anders herum testen.

Wenn ich die Platine fertig habe, kann ich ja mal ein Bild davon 
schicken :).

Ich hätte da noch einige Fragen für die ich jetzt keine extra Threads 
eröffnen möchte.

1.) Wie sieht es mit einer Kontroll LED aus wenn ich den Programmer auf 
der Platine stecken habe ? Ich benutze den einfachen "billig" Programmer 
mit LPT und zwei Widerständen. (Seit 2 Jahren funktioniert der bei mir 
tadellos).

2.) Die Kondensatoren die für den MAX232 benötigt werden, sollen ja 
(laut dem Tutorial) zwischen 1µF bis 47µF sein.

Was passiert wenn,

                    a.) ich genau 47µF Kondensatoren nehme ? Was ist der 
Unterschied wenn ich 22µF nehme bzw. wenn ich als beispiel: 100µF nehme.

                   b.) ich unterschiedliche Kapazitäten nehme ? z.B. 
1µF,22µF und 47µF ? Müssen die beiden Kondensatoren an PIN 1 3 und PIN 4 
5 von den Eigenschaften her "symmetrisch" sein ?

3.) Ich habe zwar Elektrotechnik 1 bestanden und haben dort auch 
Kondensatoren behandelt (Reiheschaltung,Parallelschaltung, Entlade und 
Lade vorgänge) aber verstehe noch nicht ganz genau wie ein 
Kondensator(z.B. 100nF) den man zwischen Versorgungsspannung und Masse 
schaltet Störungen rausfiltert.

Die Frage ist mir schon etwas peinlich, aber würde es einfach mal 
wissen.
Manchmal können Menschen einem Sachen besser erklären als Bücher ;-).

Vielen Dank !

MfG,
Dönerman

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Dönerman schrieb:

> Ich werde es dann doch wahrscheinlich erstmal so lösen, dass ich zwei
> LED's an den Atmega16 verbinde und die dann durch die Software
> ansteuere.

Wenn die Kontrollled fix auf die Platine kommen, sopricht doch nichts 
dagegen, wenn du einen Transistor zwischen Rx/Tx und Led setzt.
Sinnvoll kann so eine Kontrollled auf der UART auf jeden Fall sein.

> 1.) Wie sieht es mit einer Kontroll LED aus wenn ich den Programmer auf
> der Platine stecken habe ? Ich benutze den einfachen "billig" Programmer
> mit LPT und zwei Widerständen. (Seit 2 Jahren funktioniert der bei mir
> tadellos).

Musst du ausprobieren. Das wird wohl auch hauptsächlich vom PC abhängen. 
Wenn es dir nur darum geht den Programmiervorgang zu überwachen: Du 
kannst immer noch mit einem Transistor die Belastung für die Leitung 
erheblich reduzieren.

> 2.) Die Kondensatoren die für den MAX232 benötigt werden, sollen ja
> (laut dem Tutorial) zwischen 1µF bis 47µF sein.

Das hängt auch vom exakt verwendeten Max232 ab. Da gibt es auch 
verschiedene Typen.

> 3.) Ich habe zwar Elektrotechnik 1 bestanden und haben dort auch
> Kondensatoren behandelt (Reiheschaltung,Parallelschaltung, Entlade und
> Lade vorgänge) aber verstehe noch nicht ganz genau wie ein
> Kondensator(z.B. 100nF) den man zwischen Versorgungsspannung und Masse
> schaltet Störungen rausfiltert.

Stell dir den Kondensator wie einen kleinen Akku vor.
Solange die Spannung stabil ist, ist der Akku geladen. Sinkt die 
Spannung kurzzeitig ab, dann 'hilft der Akku aus' indem er zuschiesst.
Je größer ein Konensator ist, desto träger ist er als Akku, sprich: er 
kann nicht so schnell reagieren. Darum hilft es auch nichts, den Kondi 
riesengross zu machen. Er wäre nicht schnell genug um schnelle Störungen 
auszugleichen.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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> ... aber verstehe noch nicht ganz genau wie ein
> Kondensator(z.B. 100nF) den man zwischen Versorgungsspannung und Masse
> schaltet Störungen rausfiltert.

Stichwort Abblockkondensator.

Guck dir das mal an. Sehr gut beschrieben:

Beitrag "Re: Eagle & Abblockkondensatoren"

Autor: Dönerman (Gast)
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Vielen Dank an euch beide :-).

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