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Forum: FPGA, VHDL & Co. SPARTAN XC2S100 programmieren


Autor: Spice (Gast)
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Hi,

ich habe den oben genannten Xilinx FPGA auf einem selbstbauboard.
Wie kann ich das Teil programmieren? bzw wo finde ich irgendwelche Links 
dazu. ich besitze einen Parallelport, also würde sich ja JTAG anbieten, 
aber wo finde ich die konkreten Programmierpinne. Auf der Xilinx-seite 
bin ich erstmal verloren gegangen...
Gibt es nicht eine Möglichkeit, das Ding mit einem FTDI 2232 zu 
programmieren? Der ist da nämlich auch drauf, aber leider weiss ich 
nicht wie das genau funktioniert. Vielleicht kennt jemand eine Doku die 
speziell auf die Programmierung bzw das flashen oder synthetisieren 
eingeht. Eventuell ein Link auf der Xilinx-Page, aber ich finde da 
wirklich nichts.

DAnke schon mal und schönen abend

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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z.b.

http://www.geocities.com/jacquesmartini/digital/sc...

Eine USB gerät z.b.

Beitrag "Xilinx USB schematic jetzt verfügbar"

eine hilfe hier

http://www.mikrocontroller.net/articles/Programmie...

Im prinzip XC2S100 ist "nicht viel anders" als Spartan 3, vereinfach 
ausgedrückt natürlich. Es gibt sogar PicoBlaze für den XC2S100

Autor: Georg A. (Gast)
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Es muss nicht unbedingt JTAG sein. Im Slave-Serial-Mode kommt man mit 3 
Leitungen aus, die man bequem per eigenem Programm auf den LPT (oder 
beliebigen GPIO eines uC) rausmorsen kann.

Das was man ausgeben muss, kann man sich mit der SW bei "bitgen" mit der 
Option "Create rawbits file" als .rbt erzeugen lassen. Das ist ein 
langes und langweiliges ASCII-File mit lauter '0' und '1'en. Die so über 
die CCLK/DIN-Pins reintakten (vorher mal zum Löschen an PROG pulsen) und 
fertig.

Autor: Spice (Gast)
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Vielen Dank erstmal. Die Schematics sind schon ein wenig zu hoch, da ich 
quasi das erste mal einen FGPA programmieren will und noch nicht das 
know how habe. Habe halt einiges über JTAG gelesen und dachte dass ich 
damit gut aufgehoben bin. Aber einfacher wäre es sicherlich mittels 
ftdi2232. Allerdings weiss ich nicht, ob zb das Webpack von Xilinx den 
FTDI erkennt und korrekt ansteuert.
ich werde mir mal die Dokus genauer ansehen... Vielen Dank nochmal für 
die Hilfe und für die Links.

@Georg: Der Slave-serial-Mode sollte dann doch auch mit dem FTDI klappen 
oder? Benötige ich da irgendwelche speziellen Treiber ?

Danke und Gruß
Spice

Autor: Christian R. (supachris)
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Spice schrieb:
> Vielen Dank erstmal. Die Schematics sind schon ein wenig zu hoch, da ich
> quasi das erste mal einen FGPA programmieren will und noch nicht das
> know how habe. Habe halt einiges über JTAG gelesen und dachte dass ich
> damit gut aufgehoben bin. Aber einfacher wäre es sicherlich mittels
> ftdi2232. Allerdings weiss ich nicht, ob zb das Webpack von Xilinx den
> FTDI erkennt und korrekt ansteuert.

Natürlich nicht. ImPact arbeitet nur mit den Xilinx Kabeln oder 100% 
kompatiblen Nachbauten. Der Nachbau des Parallel Cable III funktioniert 
gut.

> @Georg: Der Slave-serial-Mode sollte dann doch auch mit dem FTDI klappen
> oder? Benötige ich da irgendwelche speziellen Treiber ?

Dazu benötigst du ebenfalls ein passendes Kabel, wenn der Download des 
BitStreams direkt aus ImPact erfolgen soll -> siehe oben.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Spice schrieb:
> Vielen Dank erstmal. Die Schematics sind schon ein wenig zu hoch, da ich
> quasi das erste mal einen FGPA programmieren will und noch nicht das
> know how habe.

> @Georg: Der Slave-serial-Mode sollte dann doch auch mit dem FTDI klappen
> oder? Benötige ich da irgendwelche speziellen Treiber ?
>

ehm, slave-serial ist nicht für anfänger, bau den Parallel Cable III 
nachbau lieber, das sind doch nur 2 ICs und ein paar wiederstände.

Solltest du kein parallel port mehr haben (laptop) kannst dann eine 
pcmcia oder express card adapter einsetzen (kosten max 30 eur)´, oder 
eine pci karte falls desktop. Der usb adapter ist nciht ohne, klar, das 
ist nicht in 10min. fertig, der lpt schon.

Und was FTDI angeht, nicht jeder (z.b. Xilinx, Altera) denkt das FTDI 
lösung für alles ist, also spar dir die zeit und baue sachen die 100% 
von den FPGA herstellern unterstüzt sind.

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