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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Notebook Akku Lithium-Ionen extern laden.


Autor: Dennis Brücke (Gast)
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Hallo,

ich weis, das es vieleicht hier nicht hergehört, würde mich aber über
Antworten zu meinem Problem freuen.

Ich habe hier einen Laptop Akku wo ich das Gefühl habe, das er
entweder:

a) der Laptop nicht lädt,

oder

b) der Akku defekt ist.

Jetzt würde ich gerne diesen Akku mal extern Laden wollen, es sind 6
Kontakte vorhanden und im Akku ist auch eine Elektronik.

Was ist besser? zum laden die elektronik zu umgehen, oder über die
elektronik laden ? Egal wie... wie lade ich ?!

Gruß Dennis Brücke

Autor: MartinK (Gast)
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Hallo Dennis

ohne Datenblatt wird es ziemlich schwierig werden.
Viele Akkus haben Chips, die mit dem Notebook kommunizieren.
Daher bleibt dir wohl nichts anderes übrig, den Akku zu öffnen
und die Zellen direkt zu laden.
Wie alt ist der Akku?
Ein normaler Akku verliert etwa 20% Kapazität im Jahr.
Temperaturen über 20 C führen zu einer deutlich!!! schnelleren
Alterung. Wird das Notenook im Betrieb sehr warm?

MartinK

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Nicht laden. Gar nicht erst versuchen.

LiIon-Akkus sind äußerst heikel zu laden; ohne daß Du die genauen
Eigenschaften der verwendeten LiIon-Zellen kennst, solltest Du die
Teile nicht versuchen zu laden. Hinzu kommt, daß im Akkupaket
üblicherweise eine Ladeüberwachungs- oder Steuerungselektronik sitzt,
die über undokumentierte Schnittstellen mit der Ladeelektronik des
Notebooks kommuniziert.
Selbst wenn Du das Akkupaket öffnest und Dir die Elektronik ansiehst,
wirst Du nicht glücklich werden, da die dort verwendeten Bauteile nicht
dokumentiert sind bzw. die proprietären Protokolle (meist über eine
I²C-Schnittstelle) nicht dokumentiert werden.
Obendrein wirst Du keinerlei Daten über die verbauten LiIon-Zellen in
Erfahrung bringen können; die Scheissteile sind leider alles andere als
standardisiert.

Auch ist die Ladeelektronik des Notebooks in der Regel vollkommen
undokumentiert; der Fall, daß Schaltpläne zugänglich sind, ist mir
genau einmal untergekommen, und auch da war's ein großer Zufall.
Probleme bei der Ladeschaltung konnten selbst mit Schaltplan nicht
gelöst werden, da der Hauptbestandteil ein recht großer Microcontroller
von Hitachi war ...

Ist der betreffende Akku älter als, sagen wir mal, drei Jahre, dann ist
sowieso davon auszugehen, daß er hin ist; LiIon-Akkus gehen unabhängig
von ihrer Benutzung kaputt.

(Einer der Gründe, warum ich bei Unterhaltungselektronik und
Digitalkameras darauf achte, keine LiIon-Akkus zu verwenden).

Tut mir leid, Dich so zu desillusionieren.

Autor: formtapez (Gast)
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Entleere Deinen Akku mal komplett ! Evtl. gibt es im BIOS sogar eine
Funktion "Battery Calibration". Falls nicht, dann das Notebook
einfach im Bios laufen lassen bis es ausgeht. Evtl. noch ein paar mal
danach einschalten.
Dann lässt Du ihn einen Tag leer liegen, und lädst Dann mit
ausgeschaltetem Notebook den Akku voll.
Dann die gleiche Prozedur noch drei mal.

Bei mir kam ich so mit einem 1 Jahr alten Akku von einer Laufzeit von
10 Minuten auf 2,5 Stunden !

MfG
formtapez

Autor: Olaf (Gast)
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Auf keinen Fall die Zellen einzeln laden. Die Akkus haben so gut wie
immer eine Ueberwachung ueber den Ladezustand, die wuerdest du
betruegen wenn du den Akku einzeln laedst. Dann waer der Akku zwar
voll, dein Laptop wuerde aber immer noch glauben das er leer sei.

Manchmal kommt diese Ueberwachung aus dem tritt. Dann muss sie mit dem
wirklichen Daten des Akkus neu syncronisiert werden. Dies geschieht am
einfachsten indem man einen Akku komplett entlaedt. Entweder ueber ein
spezielles zum Laptop gehoeriges Programm, oder aber indem man aussen
an den Spannungsanschluessen eine kleine Gluehbirne ansteckt. Der Akku
schaltet die dann ab wenn er wirklich leer ist. Danach aber sofort
laden.

Auf keinen Fall den Akku mit etwas selbstgebauten laden wenn man noch
so wenig Ahnung hat das man hier solche Fragen stellen muss. Die Akkus
sind Bomben. Sie duerfen KEINESFALLS ueberladen werden.

Kaputte Lithiumzellen kann man ersetzen, immer alle auf einmal. Die
sind zwar "genormt" aber leider in Deutschland nicht einfach zu
kaufen da bei uns die Kunden fuer bloed erklaert. Ich kaufe sie mir
daher jetzt immer in Tokyo in einem Elektronikgeschaeft. Wenn man die
Moeglichkeit nicht hat, einen guten Akku bei Ebay fuer irgendein Laptop
kaufen das keiner hat und wo dann der Preis entsprechend niedrig ist und
die Zellen umbauen.
Aber wirklich nur wenn man weiss was man da macht. Lithiumzellen sind
kein Spielzeug!


Olaf

Autor: Dennis Brücke (Gast)
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hallo,

danke nochmal für alle Antworten, also die sache sieht jetzt so aus,
der akku ist ca. 1 Jahr alt, und hält nicht mal ein paar sekunden...
und laden tut er auch nicht gerade lange...

Nach einigen recherchen liegt es wohl an der elektronik die drinnen
ist, welche unter anderem auch abspeichert wie oft der akku schon
geladen wurde. Verbaut ist ein BQ2040 und 24LC02

Gruß Dennis

Autor: olaf (Gast)
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Dann benutz doch einen AVR um dem BQ2040 neue Werte in seine Register zu
schreiben. Dann bist du sogar wieder OT. :-)

Bei einem BQ2050 habe ich das schonmal gemacht.

Olaf

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Problem beim benchmarq-Programmieren ist aber, daß man wissen muss,
welche Werte wohin gehören ...

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Lithium-Akkus haben eine starke Selbstentladung, die aber von Zelle zu
Zelle unterschiedlich ist.

Ist eine Zelle stark entladen, wird sie überlastet und fällt aus, dann
ist der ganze Akku hin.

Daher in regelmäßigen Abständen (monatlich) auf etwa 30% entladen und
wieder voll aufladen.
Bei dieser Aufladung laden sich zwar die nicht stark entladenen Zellen
schneller auf, aber dann werden sie mit Transistoren überbrückt, bis
auch die schwache Zelle wieder aufm Damm ist.

Dieser Ausgleichsprozeß erfolgt aber nur beim Laden über längere Zeit.

In jedem Fall ist ein ständiges Laden bei nur kleiner Entladung zu
vermeiden.


Soweit ich das richtig erinnere, ist der Akku beim Apple iMAC nur dann
ein Garantiefall, wenn er innerhalb 6 Monate mehr als 50% Kapazität
verliert.
Alles andere ist "normaler Verschleiß". Soviel zum Thema
Zuverlässigkeit von Li-Akkus.


Peter

Autor: Winfried (Gast)
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Hier noch ein paar Hinweise:

- bei IBM TP770 ist es so, dass ein PIC eingebaut ist, der den
Ladezustand überwacht und über I2C mit dem Notebook kommuniziert. Das
habe ich auch schon bei anderen Notebooks so gesehen. Diese Steuerung
ist aber völlig unabhängig von den Stromversorgungspins des Akkus.
Manchmal ist es z.B. so, dass der PIC durcheinander ist, das Notebook
nicht lädt, man aber extern wunderbar laden kann, einfach mittels
Labornetzteil und entsprechender Strom/Spannungsbegrenzung. Man lädt
strombegrenzt z.B. mit 0.5A (schonend) und stellt die Spannung auf
typisch 4.1V pro Zelle ein, bei IBM also auf 12.3V, weil 3 Zellen in
Reihe.

- Daneben gibt es fast immer Überwachungs-IC's, die direkt im
Akkustromkreis mit drin hängen und den Lade- oder entnommenen Strom
abschalten können. Das tun die bei Überspannung oder Unterspannung. Das
deshalb, weil LiIO sehr empfindlich auf diese Zustände reagieren. Ich
habe es mehrfach getestet: Unterspannung führt sofort zum Tod, also
kleiner 2.5 V.. 3V etwa.

- Akkupacks entladen sich oft viel schneller, als 20% pro Jahr, weil
der eingebaute Microcontroller und die Schutzschaltung Strom verbraten.
Man sollte deshalb spätestens alle 3-6 Monate nachladen.

- Manchmal hilft es nur, wenn man den eingebauten Microcontroller
resetet, damit auch das Notebook wieder laden kann. Hierzu habe ich die
Teile aufgefräst, um an den Prozessor zu kommen. Das klappte ganz  gut.

- Bei einem älteren Toshiba Tecra 8000 war die Akkuspannung übrigens
direkt rausgeführt, da ist also keine interne Sicherheitsschaltung, die
bei Unter/Überspannung abschaltet. Es war aber trotzdem jede Zelle an
eine Controllerplatine geführt, welche wohl überwacht und die Infos an
die Ladelektronik des Notebooks weitergibt.

- Wenn du extern lädst und keine EinzelÜberwachung der Zellen im Pack
ist, musst du verdammt aufpassen, dass nicht einzelne Zellen über die
4.1 Volt laufen. Dann würde ich lieber nur mal kurz anladen, damit
überhaupt wieder ein wenig drauf ist und den Rest im Notebook
versuchen.

- bq2040 ist übrigens ein gängiger IC für die
Über/Unterspannungsüberwachung, wenn mcih nicht alles täuscht, auch
beim IBM verbaut.

Autor: Henning (Gast)
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auch wenn´s OT ist, ihr seid ja im prinzip grad dabei:

Wie soll ich meinen Laptop denn jetz behandeln, damit der Akku
möglichst lange durchhält?

immer denn akku nutzen und nur laden wenn leer oder den akku immer auf
2/3 kapzität halten oder wie?!

noch ist er nagelneu, noch kann ich ihn "retten" :)

Autor: Winfried (Gast)
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Kommt drauf an, wie du arbeitest: Wenn du viel am Netz arbeitest, dann
würde ich den Akku raustun und nur einsetzen, wenn du mobil bist. Laden
möglichst spät, wenn er ziemlich leer ist, was sich aber nicht immer
verwirklichen lässt. Man will ja bei einer Bahnreise nicht mit
halbvollem Akku starten. Gehen tut das aber, wenn du 2 Akkus hast, dann
kannst du jeden immer leer lutschen.

Wenn du den Akku im Gerät lässt, dann wird er immer wieder nachgeladen,
was nicht gut ist. Und im Gerät erwärmt er sich auch, was Li-IO gar
nicht mögen. Über dieses Thema gibt es aber im Netz jede Menge Infos
und Hinweise.

Winfried

Autor: Dennis Brücke (Gast)
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Hi @all,

erstmal danke für die ganzen Info´s, es ist jetzt so, das ich noch
einen 2ten Akku dahaben, von dem ich weis, das er noch gut 1 Stunde
saft gibt (von nem anderen Laptop) dort habe ich jetzt die Zellen
rausgenommen und sie in meinen besagten Akku an die Elektronik gehangen
habe.

Dann den EEPROM vom bq2040 ausgelesen, und die maximale Kap. auf die
der neuen Zellen eingestellt.

Ladevorgang gestartet (ca. 20-30 min) Netzteil ab, Laptop lief gut
10min dann aus und kein saft mehr...
(die zellen aber hatten noch strom)

Also wieder geladen, ich habe ein Tool, welches sich MobileMeter nennt,
mit diesem Tool kann man die Informationen auslesen, die vom Akku per
I2C geliefert werden. Die Infos waren auf jedenfall Interessant... bis
900mWh hat er wohl normal geladen, dann schwups ein schlag auf 52000mWh
kurz danach ladevorgang ende...

Ich vermute einfach mal, das die Info´s die im EEPROM stehen noch
falsch sind... denn so ein Akku "Lernt" ja seinen Zustand... die
Symptome mit den Neuen Zellen sind genau die gleichen wie mit den
Alten... wenn jemand lust hat, kann ich ja mal den EEPROM inhalt und
das Datenblatt mitsenden.

Gruß Dennis

Autor: Olaf (Gast)
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Ich vermute das deine Zellen einfach platt sind. Ihr Innenwiderstand ist
schon zu hoch. Deshalb bricht die Spannung ploetzlich zu stark zusammen
obwohl eigentlich noch genug Energie drin ist. Dann signalisiert der BQ
dem Laptop das die Zellen nun leer sind. Eigentlich sollte das Laptop
dann runterfahren. Wenn aber die Spannung nun zu schnell weitersinkt
dann schaltet die Sicherheitsueberwachung im Akku die Spannung einfach
ab.

Olaf

Autor: AxelR (Gast)
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Hi Dennis,

...
ich habe ein Tool, welches sich MobileMeter nennt,
...

hätt ick jern, dein Tool
Gruß
Axel

Autor: Dennis Brücke (Gast)
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@Olaf,

wie ich schon sagte, ich habe die zellen ausgetausch. Und ich bin mir
ganz sicher, das es nur eine einstellungsfrage vom BQ2040 ist... habe
ja über 20 Werte die man einstellen kann...

Wie gesagt, 2 verschiedene Accu Packs (Zellen) und beide haben die
gleichen Symptome...

@Axel,

ist per Mail Raus

Gruß Dennis

Autor: Olaf (Gast)
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Meine Erfahrungen beschraenken sich auf den 2050, aber die sind sich ja
recht aehnlich. Du hast ja nicht nur jede Menge Parameter, sondern auch
ein Datenblatt wo ihre Bedeutung erklaert wird.

Beim 2050 gibt es ein Resetkommando wo du das IC veranlassen kannst die
Kapazitaet neu zu lernen. Kennt der 2040 das nicht?
Wenn nicht dann wuerde ich mal die Register fuer die gelernte
Kapazitaet auf null setzen. VORHER! Entlaedst du den Akku aber mal mit
einer Gluebirne solange bis die Schutzschaltung die Birne abschaltet.
Dann laedst du das Teil im Laptop komplett auf. Wenn du jetzt  nochmal
die Register ausliesst wirst du sehen das er die richtige Kapazitaet
gelernt hat. Die gelernten Werten sollten dann sehr nahe den
vorgegebenen Werten der Maximalkapazitaet entsprechen.

Wenn deine Akkus wirklich gut sind dann wird jetzt alles gehen. Wenn
der Laptop sich aber wieder vorher abschaltet und dann nochmal die
Register ausliesst und du da sehen kannst das der Akku angeblich noch
eine erhebliche Restkapazitaet hat, dann ist der Akku platt. Es kann
ausserdem sein das er dann noch ein Bit setzt mit dem du erkennen
kannst warum er abgeschaltet hat. Es kann aber sein das dieses Bit
bereits von deinem Laptop durch auslesen rueckgesetzt wurde.

Wie gesagt, alles fuer den 2050. Ich habe das Datenblatt zum 2040 nur
mal so vor einem halben Jahr ueberflogen und ich meine die waeren sich
recht aehnlich wenn man mal davon absieht das der 2050 internes RAM hat
und der 2040 ein externes EEPROM verwendet.

BTW: Da die nutzbare Kapazitaet eines Akkus im Laptop fast
ausschliesslich ueber den Innenwiderstand bestimmt wird ist ein
defekter Akku der im Laptop gerade noch 20min macht noch sehr gut wenn
man nur geringe Stroeme entnimmt. Damit kann man z.B super
Taschenlampen bauen die stundenlang leuchten!
Besonders gut geeignet sind Taschenlampen fuer die alten 4.5V
Flachbatterien. Da passen drei der typischen Laptopzellen rein.
Sag ich jetzt nur mal falls du doch ploetzlich viele Zellen ueber haben
solltest. :-)

Olaf

Autor: Dennis Brücke (Gast)
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@Olaf,

danke erstmal für deine Antwort, ich bin jetzt mal folgendermaßen
vorgegangen, EEPROM ausgelesen und mit den Standartwerden vom
Datenblatt verglichen... ich werde jetzt heute abend mal folgendes
machen. Zellen über die Schaltung mit Glühbirne 12v / 21watt  ??
Entladen (oder lieber eher 6 watt??) dann den LadeCounter im EEPROM auf
0 Setzen und die Maximal Cap auf den Akku anpassen, und dann nochmal nen
Reset durchführen und ab in den Laptop...

Gruß Dennis

Autor: Henning (Gast)
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@axelR: http://home.arcor.de/xgidesign/mm_frame.htm
das ganze ist ne schöne sache, sagt mir aber das mein 3x genutzter akku
schon 9% defektrate hat... ausserdem ist es für mich bis jetz das
einziege, was mir zeigt, das die stepspeed sache funktioniert.

Autor: Olaf (Gast)
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Ich habe immer ein kleineres Birnchen genommen. ICh glaub so 6W.
(Auto-Standlicht)

Der Ladecounter ist uebrigens relativ unwichtig. Da steht ja nur drin
wie oft ein Akku bereits geladen wurde. Das ist wohl dafuer da damit
ein Laptop selber einen Reset der Werte veranlassen kann. Dies waere
sinnvoll da die gemessenen Kapazitaetswerte im Controller nach
haeufigen Ladungen nicht mehr mit der Realitaet uebereinstimmen. Dies
geschieht besonders dann wenn ein Akku immer nur teilweise geladen oder
entladen wird.
Ob das aber auch wirklich ein Laptop macht weiss ich nicht, ich hab so
meine Zweifel.
Ausserdem koennte ein Hersteller daran natuerlich auch erkennen wenn
ein Akku schon sehr oft geladen wurde und ein Kunde ihn verarschen
moechte wenn er einen Akkus als defekt umtauschen will den er schon
ewig runtergenudelt wurde. .-)

Olaf

Autor: Dennis Brücke (Gast)
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Hi Olaf,

so wie es aussieht, hast du auch schon öfters so ziemlich das gleiche
Problem gehabt... Wie gesagt ich verstehe auch nicht wirklich wie der
Fehler zustande kommt :( bei belastung -> klick <- laptop aus...

kann aber immer noch gut 2-3 Stunden 1A aus dem Akku ziehen ohne
Probleme (über die elektronik)

Werde jetzt einfach mal volle Diagnostik machen... Strom messen der
gezogen wird... etc... Elkos aus dem Board vom Laptop überprüfen...

Gruß Dennis

Autor: LEGuito (Gast)
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Hallo Miteinander!

Habe auch Probs mit meinem Laptopakku.
Im Akku selbst ist ein BQ2040 und ein EEProm drin. Im EEPROM wird ein
Wert abgelegt, der bestimmt, bei welcher Kapazität der Akku als
"voll" gilt. Dieser Wert wird nach jedem Entladen des Akkus
verringert. Inzwischen ist dieser Wert bei "0" und der Akku somit
dead. Kann man auch "künstliches altern" nennen.
Habe mir mal überlegt, diesen EEProm umprogrammieren.
Oder meinem Händler das Ding um die Ohren zu schmeissen mit dem
Hinweiss, dass vorprogrammiert ist, dass der Akku irgendwann nicht mehr
zu laden ist, wenn der Zähler bei "0" angekommen ist. Darauf wurde ich
beim Kauf nicht hingewiesen ....

Habe mit mit einem kleinen Programm mal die Akkudaten angeschaut. Der
Ladezähler war nicht auszulesen, aber eben andere Daten, wie z.B. bei
wann der Akku als "voll" gilt. Und dieser Wert wurde eben immer
kleiner. Zuletzt bei 213 mAH, dann 156 mAH und danach war nix mehr. Es
gibt auch einen Wert, der Angibt, was für eine Ursprungskapazität der
Akku hat.

Naja. Frage an euch ob jemand mal in so einem Akku den EEPROM
umprogrammiert hat und da Erfahrungen hat.

Autor: Dennis Brücke (Gast)
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@LEGuito,

hi erstmal, also laut Datenblatt des BQ2040 hat dieser 2 seperate I2C
Busse.

1 x zum Computer
1 x zum EEPROM

über den Computer Bus kannst du NUR Lesen vom BQ2040 deswegen wirst du
wohl den EEPROM "anzapfen" müssen und diesen dann seperat auslesen
müssen. Ich hab es einfach mit PonyProg und nen ganz einfachen Serial
EEPROMER gemacht. (so wie auf der PonyProg Seite)

Erwarte aber nicht zu viel von der ganzen Geschichte, als Lerneffekt um
den Ladecontroller zu verstehen ist es ganz nett aber volle Leistung
wirst aus dem Akku nicht mehr rausholen können. Interessant ist es halt
nur wenn du günstig vernünftige Ersatzzellen bekommst, um diese
Auszutauschen. Dann macht es natürlich sinn den EEPROM auf die neuen
Zellen anzupassen.

Gruß Dennis

Autor: min (Gast)
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Ich habe jetzt bereits mehrfach Laptopakkus zerlegt und wundere mich 
immer
wieder von neuem. Denn die (einzel)Zellen, selbst wenn die 
Akkuelektronik etwas anderes vorgaukelt sind nicht defekt, lassen sich 
auf 4,18V laden, behalten die Ladung und lassen sich wunderbar mit einer 
SchmelzSicherung und Temperatursicherung versehen als Stromversorgung 
für mobile Microprozessorprojekte verwenden.

Wichtig ist die Lithiumionenakkus als Einzelzelle zu laden und die 
Spannung auf ein hundertstel Volt!!! genau zu überwachen. Ich benutze 
dafür einen MIC5158. Es gibt aber auch Ladeschaltungen mit einfachen 
LM317 oder TL431 Spannungsreglern.
Bei Lithiumionenakkus fliessen sehr grosse Ströme, ohne Sicherung 
fackelt die Schaltung oder die Stromkabel in Sekunden ab! Ist mir bei 
Akkus noch nie passiert ausser bei einem Kabelbrand bei meinem ertsen 
Auto, das ich gerettet habe, indem ich mit blossen Händen die 
Batteriezuleitung im Motorraum abgerissen habe und mir mächtig die 
Finger verbrannt habe. Das Blei war schon flüssig. Den Kabelbaum zu 
ersetzen, war mein erstes grösseres Elektr(on)ikprojekt.

Wer weiss, inwieweit die Akkuelektronik einen Ladezähler besitzt, der 
die Ladevorgänge oder die Laptoplaufzeiten protokolliert, um dann 
irgendwann den Akku zu exterminieren. Kann man die Akkuelektronik oder 
Zählstände auch über I2C auslesen, manipulieren oder resetten?

Hier noch zwei Links zum Thema:
http://www.seattlerobotics.org/encoder/200210/lithiumion.htm
http://smbus.org/specs/index.html


Klar kommen jetzt gleich wieder Kommentare wie: "Viel zu gefährlich, 
Brandgefahr, Explosionsgefahr, Unheil..." Ich sehe das aber bei 
richtigem Umgang nicht so und halte den von uns produzierten Konsummüll 
für weitaus gefährlicher.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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min schrieb:

> Wer weiss, inwieweit die Akkuelektronik einen Ladezähler besitzt, der
> die Ladevorgänge oder die Laptoplaufzeiten protokolliert, um dann
> irgendwann den Akku zu exterminieren. Kann man die Akkuelektronik oder
> Zählstände auch über I2C auslesen, manipulieren oder resetten?

Battery gauge ist das Stichwort. Benchmarq/TI Maxim und andere.
Auslesen über I2C funktioniert

Autor: Sebastian Enz (senz) Benutzerseite
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Das ist ja lustig, zu dem alten Beitrag doch noch aktuelle Antworten.

Ich habe auch ein Problem mit meinem Dell Vostro 1000 Akku! Er ist erst 
ein Jahr alt und hat plötzlich "keine" Kapazität mehr.
Unter Linux habe ich die Werte über ACPI ausgelesen und habe 
festgestellt, daß die "DesignedCapacity" bei 65536 steht! also das 
maximal mögliche im EEprom.
Das äußert sich so, daß der Akku, wenn er voll ist nur ca. 5% anzeigt, 
jedoch durch tricksen an der automatischen Abschaltung und Warnung 1,5h 
läuft!

Leider habe ich bisher keine freie Software zum EEprom-Beschreiben 
gefunden.
Wer kennt sich speziell mit Dell Akkus und PonyProg aus?

Ich finde es eine Frechheit, daß solche Fehler passieren und nicht mit 
Bordmitteln behoben werden können. O.K die Begriffe wie Sicherheit und 
Manipulation sind mir bekannt.

Ich werden meinen Akku jetzt zerlegen, das EEprom suchen und versuchen 
es mit ponyprog auszulesen.

Autor: Badboy3004 (Gast)
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Hallo,

habe einen Acer Travelmate 6592g und auf dem Akku steht 4800mAh aber 
BatteryMon zeigt nur 4000mAh. Also (Design capacity 4000mAh).

Wieso macht er das und wie bekomme ich die restlichen 800mAh.

MfG, badboy.

Autor: Guest (Gast)
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Auf meinem Akku steht 85kWh. SIW sagt der währe ausgelegt auf 86580mWh 
und jetzt hätte er Voll geladen noch 76113mWh.

Der Akku ist jetzt 2,5Jahre alt. 13% Verlust (sagt SIW) - ich hab wohl 
nen Glücksgriff gelandet. Da steht sogar Herstellungsdatum vom 
14-07-2007. Ist nen Dell, der Akku von SMP.

Oder, und das ist vielleicht warscheinlicher. Ich werde schonwieder 
angelogen.

Also nicht zu viel auf die Werte drauf geben...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Guest schrieb:
> Auf meinem Akku steht 85kWh.

So einen Akku hätte ich auch gerne.

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Guest schrieb:
> Auf meinem Akku steht 85kWh.

Ähm ... Du hast auf den Akku von Deinem Auto mit Hybrid-Antrieb 
geschaut?

;-)


Gruß

Jobst

Autor: Guest (Gast)
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...ihr habt ja recht. da war ein k zuviel. :D

Autor: Paul (Gast)
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Hallo Leute. Ich habe ein Problem. Mehrere Akkus auch neues wird mit dem 
Laptop LG e 500 nicht erkannt und nicht aufgeladen. Akkuzustand LED 
Blinkt danach Rot nach gewisene Zeit.
Im Bios gibt es keine Funktion was Batterie betrifft.
Vorher war der Laptop bei Reparatur, würde Grafikchip erneuert da 
defekt.

Was kann das sein?

Autor: Bernd Stein (bernd_stein)
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Paul schrieb:
...
> Vorher war der Laptop bei Reparatur, würde Grafikchip erneuert da
> defekt.
>
> Was kann das sein?
>
Was sagen die Leute dazu die die Reparatur gemacht haben ?

Bernd_Stein

Autor: Paul (Gast)
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Die Sagen noch nichts habe erst vor kurzem zugeschickt, Habe jetzt genug 
getested.
Sage ich nacher wenn der kommt.

Autor: repmaster (Gast)
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Hallo
Akkus an den Aussenklemmen lt. Symbolbild (Rand ist meist Plus) mit 
Regelbaren Netzteil max. 16Volt Stombegrenzung 10% der Stromleistung
bei 4800mA also 480mA laden.Kurz mit Lampe zb.24Volt testen ob Kapazität
da ist.Spanung muss langsam steigen!Temperatur während der Ladung 
überwachen.
max. Zeit ca.12Stunden.

Autor: Micha H. (mlh) Benutzerseite
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Herzlichen Glückwunsch, du "Master". Nur 11 Jahre, und schon schaffst du 
es einen Akku zu laden! Respekt! Und noch dazu falsch!
Also dann bis 2026, vielleicht kriegst du's bis dahin richtig hin.

Autor: IncreasingVoltage .. (increasingvoltage)
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repmaster schrieb:
> Hallo
> Akkus an den Aussenklemmen lt. Symbolbild (Rand ist meist Plus) mit
> Regelbaren Netzteil max. 16Volt Stombegrenzung 10% der Stromleistung
> bei 4800mA also 480mA laden.Kurz mit Lampe zb.24Volt testen ob Kapazität
> da ist.Spanung muss langsam steigen!Temperatur während der Ladung
> überwachen.
> max. Zeit ca.12Stunden.

Wenn das mal später kein Feuerwerk gibt...

Temperatur ist bei dem Ladestrom egal. Aber ein Balancer wäre wohl was 
feines, wenn man das Haus nicht abbrennen will.

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