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Forum: Platinen Vorgehen beim Layout


Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Hi,

nur ganz kurz, ich habe bis jetzt verstanden, dass man erst die festen 
Bauteile (Anschlüsse etc.) platzieren soll.

Platziert man am besten erst ALLE Bauteile und beginnt dann die 
Leiterbahnen zu verlegen oder Funktionsgruppenweise?  Ich habe oft 
probleme, dass ich vor lauter Luftlinien den Überblick verliere (Target)

Gruß
Tom

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Thomas Burkhart (escamoteur)

>nur ganz kurz, ich habe bis jetzt verstanden, dass man erst die festen
>Bauteile (Anschlüsse etc.) platzieren soll.

Ja.

>Platziert man am besten erst ALLE Bauteile und beginnt dann die
>Leiterbahnen zu verlegen

Eigentlich ja. Dabei helfen die Luftlinien, die Bauteile sinnvoll 
anzuordnen. Also die Luftlinien sollten möglichst kurz sein und sich 
wenig kreuzen.

> oder Funktionsgruppenweise?  Ich habe oft
>probleme, dass ich vor lauter Luftlinien den Überblick verliere (Target)

Schmeiss weg und nimm Eagle ;-)

SCNR
Falk

Gruß
Tom

Autor: Klaus (Gast)
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>>Schmeiss weg und nimm Eagle ;-)

Schmeiss beide Malprogramnme weg und nimm was richtiges!

Klaus

Autor: Frank B. (frankman)
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Also ich mach das so:

1. Feste Bauteile plazieren, wie Stecker, LED´s, Taster
2. Bohrungen vorsehen, dabei ist es clever, wenn man so viel Platz drum 
rum läßt, wie der Schraubenkopf plus 1-5mm Rand benötigt (manchmal 
notwendig, wg. Isolation
3. Bauteile sinnvoll nach Schaltplan gruppieren, grob plazieren.
4. Nun mit den kritischen Bauteilen und Leiterbahnen beginnen... Also 
Diff-Pairs, Sense-Leitungen, Leitungen mit hohen Frequenzen (Quarz), 
Leitungen, die sehr stöhranfällig sind, (Eingänge OPAMP)
5. Bei Schaltreglern zuerst die Eingangs-C´s und den Switch-Node routen
6. Bei Prozessoren zuerst die Koppel-C´s routen.
7. Dann FAN-OUT für die restlichen IC´s ( also schon mal grob an jeden 
Pin von den IC´s eine Durchkontaktierung, dort wo es notwendig 
erscheint.
8. Dann den Rest routen.
9. Ganz zu Schluß die Signale routen, von denen nix abhängt, wie LED´s , 
Taster, Jumper, statische Signale.


> Schmeiss weg und nimm Eagle ;-)

@Falk: schmeiss weg und nimm PADS von Mentor Graphics :-)
Oder Mentor Expedition....

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Frank B. (frankman)

>@Falk: schmeiss weg und nimm PADS von Mentor Graphics :-)
>Oder Mentor Expedition....

Na dann schmeiss mal deine Portokasse her.
Und für DEN Preis können die Programme nicht soooo viel mehr. 
Preis/Leistung.

MFG
Falk

P S Murphy sagt: Everything is easy with the right tool. But a fool with 
a tool is still a fool.

Autor: Klaus (Gast)
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>>Und für DEN Preis können die Programme nicht soooo viel mehr.
>>Preis/Leistung.


Ist ja wohl nicht dein Ernst.
Kennst du andere Programme und deren Leistungsfähigkeit?

Kenne Eagle recht gut ( seit V2.6).
Hat nicht mal ne anständige Suchfunktion.
Preis / Leistung halte ich nicht für sonderlich gut.
In den letzten 10 Jahren keine nenneswerten Verbesserungen und neue 
Funktionen. Daher denke ich auch das Cadsoft nun "Abgewickelt" wird.
Von 19€ Demos/ Lights kann keiner leben.

Nun Altium. Da sind Welten dazwischen!

Derzeit herrscht ein harter Preiskampf auf dem EDA-Markt!


mfg
Klaus

PS: Positiv: Läuft dagegen sehr stabil (WinVersion)

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Klaus (Gast)

>>>Und für DEN Preis können die Programme nicht soooo viel mehr.
>>>Preis/Leistung.

>Ist ja wohl nicht dein Ernst.
>Kennst du andere Programme und deren Leistungsfähigkeit?

Ja, wenn auch nicht bis in letzte Detail. Das Mentor & Co mehr können 
als Eagle und Co ist unbestritten. Aber sie kosten auch UNSUMMEN!
Und soooo dolle sind weder die Bedienung noch die Darstellung. Klar, die 
Bibliotheksverwaltung ist was anderes, dort ise Eagle nie so recht in 
der heutigen Zeit angekommen.
Aber viele Sachen kann man in Eagle mit ULPs nachbauen.

>Hat nicht mal ne anständige Suchfunktion.

Ist leider wahr. Wäre ein wichtiges Feature für die 5er Version gewesen. 
Und die Standardbefehle, die so ziemlich JEDES Programm hat (Find & 
Replace) sollten im Jahr 2009 nun wirklich kein Luxus mehr sein.

>Preis / Leistung halte ich nicht für sonderlich gut.
>In den letzten 10 Jahren keine nenneswerten Verbesserungen und neue

Naja, ist einiges dran :-(
Dennoch kann man mit Eagle recht gut arbeiten.

>Funktionen. Daher denke ich auch das Cadsoft nun "Abgewickelt" wird.

Aber wozu dann noch Kohle auf den Tisch legen?

>Von 19€ Demos/ Lights kann keiner leben.

Du kennst den Umsatz und Kundestamm von Cadsoft kein bisschen. Und die 
tonneweise Bastler die hier rumspringen sind nicht repräsentativ.

>Nun Altium. Da sind Welten dazwischen!

Aber auch im Preis! Und viele brauchen nur eine Schaltplan/Layoutsystem, 
KEIN Simultaion-Desig-Superpackage!
Stichwort Skalierbarkeit! Nicht jeder braucht und will einen 40 Tonner.

>PS: Positiv: Läuft dagegen sehr stabil (WinVersion)

Eben.

MFG
Falk

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Mir sagt Target einfach um Bedienkonzept mehr zu, bin aber auch 
hoffnungslose Windowsgeneration.

Preis/Leistung finde ich auch ok, besonders in den kleinen Versionen.

Supportanfragen werden auch schnell beantwortet. Nur mit den Luftlinien 
könnten Sie echt besser machen.

Aber zum ursprünglichen Thema:

Erst Signale oder besser erst Masse/Stromversorgung?
Gruß
Tom

Autor: Falk Brunner (falk)
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Erst die Stromversorgung.

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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ersteinmal klärst du die Dimensionen der Platine: Wie müssen die Kanten 
aussehen, wo müssen Bohrungen rein und so weiter. Erst dann wird das 
erste Bauteil platziert, undzwar dann die, deren Position vorgegeben 
ist, wie oben beschrieben. Ich mache es dann so, dass ich 
Funktionsgruppen bilde, also die Bauteile, die z.B. meine 
Konstantstromquelle bilden, werden als kleine Gruppe für sich angeordnet 
und auf der Platine dort platziert, wo sie hingehören, .... So 
vermeidest du, dass später Leiterbahnen über die ganze Platine gezogen 
werden müssen. Bei den Leitungen für die Stromversorgung kannst du 
schoneinmal drauf achten, dass diese außen an den Funktionsgruppen 
liegen. Das erleichtert das "andocken" an die nächste Gruppe

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Vielen Dank schon mal für die Hinweise, ich werde mein Layout dann 
demnächst zur Diskussion hochladen.

Thomas

Autor: Alex (Gast)
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Also ich habe beide varianten schon einmal probiert:
- Zuerst alle Bauteile setztn und dann Routen oder
- Bauteile setzten und gleichzeitig Routen

1stere Variante ist bei Eagle nervig da ich dauernd das Netz 
aktualiesiern muss per Tastendruck (mit Altium hingegen ein Kinderspiel) 
und die 2. ... naja, entweder ich mach grundlegend was falsch oder ich 
kapiers einfach nicht. Da darf ich mindestens 5 mal von vorne anfangen 
bis es endlich klappt, weil immer irgend ein bauteil dann noch wo rein 
muss. (sieht aber nachher schöner aus)


Und zu den Preisen muss ich auch noch etwas sagen.
Eagle ist völlig überteuert!
Um eine 4-Lagige Platine zu erstellen bezahli ch doch keine 800€ ... Da 
kann ich mir gleich ein Jahresabo von Altium holen für 400 und hab ewig 
viele Lagen und so viele Funktionen, die ich niemals alle in einem Leben 
beherrschen kann. (Als student kostet mich die Ultra-Version nur 98$ :-)

übrigens noch eine Frechheit: Die Zahlen der Preise für Euro und Dollar 
sind gleich.. nur kann man die amerikanische Version in Deutschland 
nicht kaufen.

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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wenn du nicht komerziell entwickelst, zahlst du für die 
Non-Profit-Version von Eagle 125Euro. Das ist kein Pappenstiel, aber ich 
finde, letzlich dennoch angemessen.

Was deinen 2. Weg angeht: ja, klar, man muss häufig mal ein Bauteil 
verschieben. Dies gehört zum Prozess der Optimierung und ist ganz 
natürlich.

Autor: Gast (Gast)
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> Schmeiss beide Malprogramnme weg und nimm was richtiges!

Schon wieder der Eagle Streit, die mag ich so gerne ... kommt doch immer 
darauf an was man machen will. Für hobby reicht Eagle allemale und auch 
in vielen Bereichen bei professionellen Anwendungen. In unserer Firma 
verwenden wir auch Eagle aber wir machen Leistungselektronik, zu 99% der 
Fälle wenige Bauteile und Fette Leiterbahnen, nicht mehr als 4-Lagen. 
Vorher war ich in einem Laden wo Empedded entwickelt wurde, Intel+PPC, 
16-Lagen Impedanzkontrolliert etc., da wär mit Eagle der Spass vorbei 
(hatten dort Mentor PADS). Obwohl auch da Eagle prinzipiell möglich 
gewesen wäre, aber eben nur unter schwersten Krämpfen.

Und wer mir hier erzählt er verwendet Altium oder Expedition oder ein 
anderes der +10000€ Programme fürs Hobby daheim bekommt postwendend eine 
Anzeige (ich mach nur Spass, aber mir kann keiner erzählen er verwendet 
das Privat aufm PC daheim legal).

Ansonsten würde ich so vorgehen:

- Dimensionierung der Platine festlegen, incl. Ausfräsungen, 
Befestigunsbohrungen usw.

- mechanisch feststehende Teile positionieren (Stecker, TOs die an 
Kühlkörper kommen usw.)

- ALLE Bauteile platzieren, dabei auf kurze Airwires mit wenig 
Kreuzungenachten. Beim Layouten wird man dann hier und da noch Bauteile 
um den ein oder anderen Millimeter verschieben um die Leiterbahnen 
optimal zu führen

- Anfangen mit Layout, kritische Signale zuerst, evtl. Pins swappen wenn 
möglich und sinnvoll um Kreuzungen zu vermeiden

Autor: Gast (Gast)
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>Um eine 4-Lagige Platine zu erstellen bezahli ch doch keine 800€ ... Da
>kann ich mir gleich ein Jahresabo von Altium holen für 400 und hab ewig
>viele Lagen und so viele Funktionen, die ich niemals alle in einem Leben
>beherrschen kann. (Als student kostet mich die Ultra-Version nur 98$ :-)

Wie verhält sich das mit dem Jahresabo ? Wo bekommt man Infos darüber ? 
Heisst das ich zahl 400€ im Jahr und bekomme dafür eine uneingeschränkte 
Altium Version ? Klingt interessant.

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Ich hab es jetzt so gemacht, dass ich Funktionsgruppen nacheinander 
platziert und geroutet habe, das hat eigentlich ganz gut funktioniert 
und ich wurde nict am Anfang von tausend Luftlinien erschlagen.

Gruß

Tom

Autor: Chris (Gast)
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>(Als student kostet mich die Ultra-Version nur 98$ :-)

Wo bekommt man die her?

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