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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Elektronische Last mit IGBT


Autor: Rudolf S.- (Gast)
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Hi,
ich brauche für einen Versuch eine kleine elektronische Last, die circa 
50A Strom ziehen kann. Spannung liegt im Bereich von so circa 24 Volt.
Dazu verwende ich ein grosses IGBT-Modul von Semikron sowie einen 0.5 x 
0.5 m grossen Kühlkörper, wobei der IGBT als aktives "Verbratungsglied" 
dient. Das funktioniert auch ganz ordentlich, das Problem ist aber das 
folgende:
Ich habe einen PI-Regler mit einem Opamp konstruiert, der den Strom 
konstant halten soll. Es funktioniert einigermassen, aber wenn ich die 
Spannung verändere, dann ändert sich leider auch der Strom  :-(
Wie kann ich meinen Regler optimieren, sodass der Strom wirklich eine 
gute Konstanz hat?

Autor: karadur (Gast)
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Hallo

Schaltung?

Autor: Rudolf S.- (Gast)
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Schaltung siehe Bild.

Autor: Gast (Gast)
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http://de.wikipedia.org/wiki/Konstantstromquelle
und dann bei
Konstantstromquelle mit Operationsverstärker
lesen. Deine Schaltung würde ich dann mal etwas
günstiger aufbauen.....

Autor: yalu (Gast)
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Dass sowohl Soll- als auch Istwert an den nichtinvertierenden Eingang
angeschlossen sind, ist etwas unüblich. Dadurch, dass die Istwertände-
rungen über R3 und R1 halbiert werden, verschenkst du Schleifenverstär-
kung. Außerdem muss der Sollwert als negative Spannung vorgegeben
werden.

Trotzdem sollte sich der Strom auf einen Wert einpendeln, der von der
Spannung der zu testenden Quelle unabhängig ist. Ist dies nicht der
Fall, könnte das u.a. an einer zu geringen Versorgungsspannung des
OpAmps liegen. Er braucht mindestens

  50A * R5
+ Thresholdspannung des IGBT + ca. 2V, damit er auch wirklich leitet
+ 2V (da der LM2904 nicht rail-to-rail ist)
+ etwas Reserve

=

  5V
+ 6,5V + 2V
+ 2V
+ 2V
-----
17,5V
=====

Autor: Silvio K. (exh)
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Hast du die Schaltung bezüglich des Regelverhaltens simuliert?

Wenn ja: womit und wie?

Gruß

Silvio

Autor: Rudolf S.- (Gast)
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Hallo,
danke erstmal für eure Posts.
Nein, die Schaltung habe ich nicht simuliert, sondern nur auf einem 
Steckbrett aufgebaut.
Andere Frage: Ist es überhaupt sinnvoll, und zulässig, einen IGBT zu 
nehmen, um diesen im Linearbetrieb zu benutzen? der lineare Betrieb soll 
bei IGBTs ja angeblich nicht so toll sein.

Autor: Gastx (Gast)
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Allererste Vermutung: da schwingt irgendwo irgendetwas irgendwie.
Erster Versuch: Versorgungsspannungen abblocken.

Autor: Gast (Gast)
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Ich noch mal.
Bitte baue die Schaltung anders auf. Es ist wirklich ungünstig 
aufgebaut.
(will jetzt nicht falsch sagen).   Nehme doch einfach den 
Schaltungsaufbau wie in Wiki beschrieben ist. (mit deinen IGBT am 
Ausgang vom OPV natürlich).
Das erste Schaltbild ist dein Freund: 
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Qu...
 Der OPV sollte nicht so schnell sein. Also ein 741 für 20 Cent ist da 
gut genug. (obwohl er schon ins Museum gehört ;-) )

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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klar kannst du den linearen Bereich nehmen, musst aber halt drauf 
aufpassen, dass Dauerstrom -Spannung und -Leistung nicht überschritten 
wird. Kannst genauso LeistungsMOSFETs für Schaltanwendungen verwenden. 
Zwar profitierst du nicht vom niedrigen Ron, aber solange sich die 
Verlustleistung im zulässigen Bereich befindet, ist alles in Butter

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