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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Welcher NPN Transistor, Basisspannung max. 2,6V?


Autor: Marius S. (Gast)
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Hi,

da ich demnächst mit dem ATTiny12 und 2AA Akkus einenen Standby Modus 
bauen will, suche ich einen Transistor.

Er sollte folgende Anforderungen erfüllen:

- min. 600 mA schalten
- Frequenz egal
- Basisspannung max. 2,6V, eher kleiner

Könnt ihr mir einen Transistor empfehlen, oder würdet ihr zu einem 
Relais greifen?

Danke für eure Hilfe!

: Verschoben durch Admin
Autor: Ben (Gast)
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relais fällt aus, zu hoher stromverbrauch.

wozu brauchst du bei akkubetrieb 600mA?

ansonsten BC337 kann bis 800mA...

Autor: Winfried (Gast)
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Was die Basisspannung angeht, kannst du jeden NPN-Transistor weltweit 
nehmen. Die haben bauartbedingt alle etwa 0.7V.

Autor: Ben (Gast)
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solange es kein darlington ist jedenfalls. aber selbst die haben maximal 
1,4v

Autor: Peter R. (pnu)
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Dann  schalte halt vor die Basis eine LED, die hat etwa 1,6 V 
Durchlassspannung. Mit den 0,6 des Si-Transistor wirds dann schon 2,2 V.
Auch ein Spannungsteiler (4 : 1) kann das Problem lösen.

Autor: sepp (Gast)
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>Dann  schalte halt vor die Basis eine LED, die hat etwa 1,6 V
>Durchlassspannung.

Ohjemine, Experten unter sich ;-)
Gib lieber keine Tipps, statt falsche.

Autor: Marius S. (Gast)
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Danke für die vielen Antworten!
Ich werde den BC337 nehmen.

Jetzt muss ich noch wissen, welchen Basiswiderstand ich brauche bei ca. 
500 mA Schaltstrom.
Dazu brauche ich die "Stromverstärkung in Sättigung ".
Habe mal ins Datenblatt geschaut, da steht "VCE (sat) Collector-Emitter 
Saturation Voltage".

Ist das mit der Stromverstärkung in Sättigung gemeint?

Autor: Ben (Gast)
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> Gib lieber keine Tipps, statt falsche.
sooo falsch war die antwort gar nicht. wenn er ne offsetspannung 
wegdrücken muß ist eine LED oder z-diode an der basis gar keine so 
schlechte idee.

für 500mA schaltstrom brauch der schon etwas dampf auf die basis, ich 
würd sagen nicht unter 20mA.

Autor: Ben (Gast)
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sooo mal ins datenblatt geschaut... Vce(sat) heißt bei 500mA 
kollektorstrom und 50mA basisstrom (stromverstärkung von 10) bleiben 
0.7V am transistor stehen (d.h. er öffnet nie zu 100%).

verrat doch erstmal was du mit dem ding vor hast.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>(d.h. er öffnet nie zu 100%)  ?????????????????????????

MfG Spess

Autor: Marius S. (Gast)
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Ich habe vor, die Basis an den ATTiny12V anzuschließen. Dieser widerrum 
ist an 2AA Akkus angeschlossen, d.h. je nach Ladezustand kommen aus dem 
ATTiny12V 2,4-3V.

An den Transistor möchte ich dann eine 500 mA Konstantstromquelle 
anschließen, dahinter eine HP-LED.

Welcher Transistor wäre dafür geeignet?

Autor: Ben (Gast)
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hätte ich wohl dazuschreiben müssen daß ich mich jemandem der offenbar 
keine bis wenig ahnung von transistoren hat verständlich machen wollte.

machs besser und klemm dir deine nutzlosen kommentare doch bitte.

Autor: Ben (Gast)
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hmm wo kommt die betriebsspannung für die LED her?

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>machs besser und klemm dir deine nutzlosen kommentare doch bitte.

Wenn du irreführende Erläuterungen unterlässt.

MfG Spess

Autor: Marius S. (Gast)
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Die Betriebsspannung der LED kommt von einem 12V Netzteil.

Der Transistor soll nur dann schalten, wenn der µController Pin auf 1 
ist.

Autor: Ben (Gast)
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wenn du 12V hast ... hey jetzt fängts an spaß zu machen ... wieviel 
platz hast du?

wenn du die batterien rauswirfst gleich noch etwas mehr, was spricht 
dagegen den AVR aus den 12v zu versorgen?

mit 12V können wir auch einen MOSFET verwenden, da braucht der AVR aber 
einen gate-treiber für. das sind aber nur zwei transistoren, ein 
widerstand und eine diode (plus eventuell gate-widerstand am MOSFET). du 
müßtest dich bei dieser schaltung nur damit anfreunden, daß der MOSFET 
öffnet wenn der AVR pin low ist. der vorteil am mosfet ist der deutlich 
bessere wirkungsgrad weil du keine 20mA basisstrom verbraten brauchst.

und kannst du mir mal einen schaltplan von deiner konstantstromquelle 
geben?

Autor: Peter R. (pnu)
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Hallo Sepp,

Als Gast rumerzählen, Andere hätten keine Ahnung von Transistoren ist 
erstens leicht, zweitens leichtsinnig.

Bei der Angabe "Basisspannung 2,6V " ist es garnicht möglich eine 
präzise Antwort zu geben, auch wenn man Experte wäre. Schau die zwei 
Antworten vor meiner an, die gehen ebenfalls in die falsche Richtung, 
aber das liegt an der Fragestellung, nicht an denen, die versuchen, eine 
Antwort zu finden.

Autor: Marius S. (Gast)
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Danke für die Antworten!

Ich habe wenig Ahnung von Transistoren!
Ich habe vor, ein musikgesteuertes Ambilight zu bauen, das auf einem 
Klavier steht. Es wäre jedoch blöd, wenn man jedes mal, wenn man Klavier 
spielt die Leuchte anmachen müsste. Wenn sie immer an wäre, hätte das 
einen zu hochen Stromverbrauch.

Deshalb will ich so ein ernergiesparendes NT von Reichelt nehmen, dass 
im Stadby weniger als 200mW verbrät.

Wenn jetzt jemand an das Klavier geht, soll die Leuchte automatisch an 
gehen.
Dazu möchte ich eine Schaltung aufbauen, die die Lampe "am Leben" hält. 
Durch ein Mikrofon merkt der Mikrocontroller, ob jemand an dem Klavier 
ist. Die entsprechende Schaltung habe ich. Wenn jemand am Klavier ist, 
soll der Mikrocontroller für eine gewisse Zeit einen Pin aktivieren, 
damit der Transistor die Lampe anschaltet.
Der Mikrocontroller wird durch 2 Akkus versorgt.

Während dem Klavierspielen werden die 2 AA Akkus auch wieder aufgeladen, 
daher spielt der Stromverbrauch von den Transistoren nur eine kleine 
Rolle.

Insofern möchte ich eigentlich bei normalen Transistoren bleiben und 
keine MOSFETS verbauen.

Als KSQ werde ich wahrscheinlich die Schaltung mit dem LM317 nehmen.

Also brauche ich einen Transistor, da denke ich an den BC337.
Nun müsste ich noch den Basiswiderstand wissen bei 500mA Stromaufnahme 
der LED.
Wie schon gesagt, der Mikrocontroller (ATTiny12V) wird von 2,4-3V 
betrieben.

Autor: sepp (Gast)
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Die Frage wäre blos: hat schon mal jemand eine LED in den Basiszweig 
geschaltet? Ich würde mal sagen, das ist ziemlich unüblich. 
Normalerweise wird der Basisstrom über Widerstand begrenzt, den man in 
geeigneter Weis dimensioniert. Eine LED ohne zusätzlichen Widerstand zu 
verwenden ist Murks.

Autor: sepp (Gast)
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Die Antwort bezog sich gerade auf Peter R.

Autor: Ken (Gast)
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@ Ben

Groß- und Kleinschreibung verwenden.

Autor: Marius S. (Gast)
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Kann mir keiner die unten stehenden Fragen beantworten:

Ich habe vor, ein musikgesteuertes Ambilight zu bauen, das auf einem
Klavier steht. Es wäre jedoch blöd, wenn man jedes mal, wenn man Klavier
spielt die Leuchte anmachen müsste. Wenn sie immer an wäre, hätte das
einen zu hochen Stromverbrauch.

Deshalb will ich so ein ernergiesparendes NT von Reichelt nehmen, dass
im Stadby weniger als 200mW verbrät.

Wenn jetzt jemand an das Klavier geht, soll die Leuchte automatisch an
gehen.
Dazu möchte ich eine Schaltung aufbauen, die die Lampe "am Leben" hält.
Durch ein Mikrofon merkt der Mikrocontroller, ob jemand an dem Klavier
ist. Die entsprechende Schaltung habe ich. Wenn jemand am Klavier ist,
soll der Mikrocontroller für eine gewisse Zeit einen Pin aktivieren,
damit der Transistor die Lampe anschaltet.
Der Mikrocontroller wird durch 2 Akkus versorgt.

Während dem Klavierspielen werden die 2 AA Akkus auch wieder aufgeladen,
daher spielt der Stromverbrauch von den Transistoren nur eine kleine
Rolle.

Insofern möchte ich eigentlich bei normalen Transistoren bleiben und
keine MOSFETS verbauen.

Als KSQ werde ich wahrscheinlich die Schaltung mit dem LM317 nehmen.

Also brauche ich einen Transistor, da denke ich an den BC337.
Nun müsste ich noch den Basiswiderstand wissen bei 500mA Stromaufnahme
der LED.
Wie schon gesagt, der Mikrocontroller (ATTiny12V) wird von 2,4-3V
betrieben.

Autor: Ben (Gast)
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ist mir zu umständlich, tippt sich zu langsam. sorry hab ich mir über 
jahre so angewöhnt.

an deiner schaltung wären ein paar änderungen angebracht.

1. wenn das netzteil sowieso läuft schnapp dir einen 78L05 oder so und 
versorg den µC daraus. das sind wenige milliampere die man nicht merkt 
und spart dir die akkus. akkus machen nur sinn wenn das netzteil selber 
abgeschaltet werden soll, aber das machst du ja nicht. folglich kommt 
man ohne die akkus sogar stromsparender aus weil man die ladeverluste 
(erwärmung der akkus) vermeidet.

2. daß ein klavier akkus lädt wäre mir neu. ;-)

3. basiswiderstand brauchst du 20mA bei betriebsspannung minus 0.7V 
BE-durchflußspannung. wenn du den AVR doch noch aus 5V versorgst sind 
das 4.3V, macht 215 ohm. wenn du bei 3V bleibst sinds 2.3V und 115 ohm.

Autor: A. K. (prx)
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Für 600mA einen Transistor zu verwenden, dessen absolutes Limit in einem 
Datasheet bei 800mA liegt ist m.E. etwas problematisch. Zumal in meinem 
Datasheet der zulässige Mittelwert des BC337 bei 500mA liegt.

Meiner Daumenregel nach verlieren bipolare Transistoren spätestens beim 
halben zulässigen Dauerstrom ihren Sinn, weil die Parameter zu schlecht 
werden. So hat der BC337 bei diesem Strom eine recht niedrige 
Verstärkung gepaart mit unangenehm hoher Sättigungsspannung. Der 
kleinste Typ der für mich noch in Frage kommt ist der BC635, besser aber 
wäre der BD435.

Autor: Michael (Gast)
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irlml2502, irlml6401

Autor: A. K. (prx)
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Wenn wie ich annehme der Transistor vom Controller geschaltet wird, dann 
sollte man der Dimensionierung die Fähigkeiten des Pintreibers im 
Controller nicht aus den Augen verlieren.

Denn die sinnvollen 20mA Basisstrom wird der Tiny12 bei 2,7V (dieser 
Wert steht im Datasheet) nur mit an die 1V weniger durchreichen. Und 
wenn die Akkus dann gegen Ende eher bei 2V liegen, dann wird er 
vermutlich auch beim Kurzschluss keine 20mA mehr am Ausgang liefern. Es 
wird also schwierig, eine Dimensionierung für einen NPN zu finden, die 
ohne viel Spannungsverlust im Transistor im gesamten Spannungsbereich 
funktioniert. Vom Stromverlust durch den Basisstrom ganz abgesehen.

Autor: Winfried (Gast)
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Wenn du nicht genug Strom zum Treiben hast, dann besser einen Darlington 
NPN verwenden, dann aber beim Dimensionieren daran denken, dass 1.4 Volt 
etwa an der Basis abfallen. Typ z.B. BD675.

Es macht übrigens einen Unterschied, ob du einen Transistor brauchst, 
der mindestens 500mA vernünftig durchschaltet oder ob du eine 
Stromquelle mit 500mA brauchst. So ganz klar ist mir das nach deiner 
Beschreibung nicht.

Ich denke, es wäre gut, wenn du mal einen Schaltplan einstellst - 
vermutlich sind noch einige unrunde Sachen drin.

Autor: A. K. (prx)
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Winfried schrieb:

> Wenn du nicht genug Strom zum Treiben hast, dann besser einen Darlington
> NPN verwenden, dann aber beim Dimensionieren daran denken, dass 1.4 Volt
> etwa an der Basis abfallen. Typ z.B. BD675.

Aber auch ca. 1V über dem Transistor. Was bei einem 2,4V-Akkupack 
vieleicht nicht gewünscht sein könnte. Die erwähnten MOSFETs sind dafür 
geeigneter.

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