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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Billiger Beschleunigungs-Sensor Eigenbau. Idee?


Autor: S. Nafu (Firma: flipdot hackerspace kassel) (snafu)
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Guten Morgen!

Möchte als Bastelprojekt für Junge eine POV-Display-Lampe bauen, 
ungefähr so wie im Bild.

Dazu suche ich noch einen extrem billigen Weg, einen 
Beschleunigungssensor zu bauen, ich habe verschiedene Wege abgewogen, 
Schaltkontakt mit Masse dran, Spule & Magnet, bin aber nicht glücklich. 
Gibts nicht irgend einen gut messbaren Effekt?  Ich denke an einen 
Piezo, den man beschwert schwingen läßt... alles vage Gedanken.

habt ihr eine Idee?

Mny Tnx!

Autor: egberto (Gast)
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vielleicht an Piezo Lautsprecher (die sehr flachen)- einen Trinkröhrchen 
o.ä. mit Masse (angeklebte Schraubenmutter oder so) drangepappt...

Melde dich, wenn du da irgendwas brauchbares rausbekommen hast.


Grüße,

egberto

Autor: Peter (Gast)
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ob sich bei 3€ wirklich ein Eigenbau lohnst ist doch fraglich. Es muss 
ja eh noch ein µC die LEDs gekauft werden.

http://search.digikey.com/scripts/DkSearch/dksus.d...

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Röhrchen mit einer Kugel drinnen und jeweils ein Taster an jedem Ende.

Du könntest auch das Funktionsprinzip ändern.
Anstatt hin und her lieber rundherum:
So wie bei einer Ratsche. Man hält einen Griff in der Hand und dreht das 
Teil mit den LED durch Kreiselbewegung der Hand. Praktisch eine von Hand 
angetriebene Propelleruhr.

Autor: Mario Grafe (mario)
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ein Kumpel hat so ein ding mal mit einem Quecksilberschalter realisiert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Quecksilberschalter

In der einen Richtung hab es Kontakt und in der anderen Richtung keinen. 
Am Umkehrpunkt erfolgter der Wechsel. Funktioniert wunderbar.
Den Quecksilberschalter am besten an der Spitze des Stabes anbringen.

Gruß

Autor: Mario Grafe (mario)
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Bzw. guck mal unter Neigungsschalter, da findest du was. Quecksilber 
soll ja nicht so toll sein habe ich gehört :)

Z.B. bei Co*rd: Artikel-Nr.: 700444 - LN

Autor: Schrotty (Gast)
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Beschleunigungssensor selber bauen???
klar, kann man bestimmt, aber das ist dann teurer, als was gekauftes.
Ausserdem wohl eher nicht präzise genung.

Genau das, was du vor hast, gibts von Cypress als fix-fertiges 
Eval-Board mit entpsrechender Applikation für schlappe USD49.-

http://www.cypress.com/?rID=38235

Autor: Hobbybastler (Gast)
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Stichwort Magnet:

Magnet und Reedkontakt, habe so etwas schon mal gesehen.

Ein Ring-Magnet über einem Reed-Kontakt federnd aufgehängt.
Der Magnet konnte so auf den Kontakt "geschoben" werden oder
weggeschoben. Vielleicht wäre das was????

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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wie wollt ihr mit den Vorschlägen
reedkontakt,
kugeln in röhrchen
quecksilberschalter
Beschleunigungen Messen?
das taugt doch allenfals zur Erkunngn einer Neigung und selbst da nur, 
ob er geneugt ist und nicht wie sehr (woraus sich ja unter Umständen 
noch ne geschwindigkeit oder beschleunigung errechnen ließe)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Vlad Tepesch schrieb:
> wie wollt ihr mit den Vorschlägen
> reedkontakt,
> kugeln in röhrchen
> quecksilberschalter
> Beschleunigungen Messen?

Er braucht doch gar keine Beschleunigungen in Zahlenform messen.
Er will doch nur wissen, wann sich die Bewegung umdreht und die 
LED-Leiste in die andere Richtung geschwenkt wird.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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wenn die schrift auch bei unterschiedlich schneller bewegung gleich 
aussehen soll, dann brauchst du das schon

Autor: Klaus2 (Gast)
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genau, und das gilt es zu klären :)

der conrad neigungssch. ist auch nur quecksilber, vermute ich!?

selbstbau eines linearen beschlsensors lohnt NICHT!

Klaus.

Autor: Udo S (Gast)
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Ihr seid mir lustig.
Bastelprojekt für Junge und ihr kommt mit einem Quecksilberschalter.
Davon abgesehen falls es überhaupt noch Quecksilberschalter gibt, dann 
sind die wohl deutlich teuer wie ein integrierter Beschleunigungssensor.

Autor: Mario Grafe (mario)
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@Udo:
Bitte alle Posts lesen:
schau unter Neigungsschalter -> die gibt es auch ohne Quecksilber.

Oder noch einfacher: nimm ein Röhrchen (Stück Strohalm o.ä.) und mach 
eine kleine Stahlkugel (Kugellager?) rein und an einer Seite 2 Drähtchen 
als Kontakt dranfriemeln.

Bastel für Junge muß kein HiTech sein. Die Jungen sollen doch was 
lernen.

Und noch was: die einfachsten Lösungen sind meisten die Besten.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Vlad Tepesch schrieb:
> wenn die schrift auch bei unterschiedlich schneller bewegung gleich
> aussehen soll, dann brauchst du das schon

Interessanterweise ist die Geschwindigkeit beim Schwenken ziemlich 
gleichförmig, wenn das Teil erst mal aus seiner Endlage 
herausbeschleunigt ist.

Zeit zwischen den beiden Endlagen messen, für jede Endlage ein wenig 
Zeit vorsehen, in der die LED leiste wieder auf Geschwindigkeit kommt 
und dann die LEDs in einem fixen Zeittakt (abhängig von der gemessenen 
Zeitdifferenz der beiden Endlagen) raustakten. Sollte mehr als 
ausreichen.

In den USA hab ich mal ein Spielzeug gesehen, welches wie eine Ratsche 
(ihr wisst schon, das Drehdings das in Bayern in der Karwoche die 
Kirchenglocken ersetzt) aufgebaut war. Da wurde auf diesen ganzen 
Schnickschnack überhaupt verzichtet: Die LED wurden einfach in einem 
fixen Zeittakt angesteuert. Sah man ganz deutlich, wenn das Teil in Ruhe 
war. Die LED haben geflackert. Begann man das Teil zu drehen, dann baute 
sich der Text auf. Am Anfang konnte man nichts lesen, bis man dann in 
die Nähe der vom Hersteller vorgegebenen Drehzahl kam. Und dann stand 
der Text erstaunlich stabil in der Luft. Die fehlende Lagekontrolle des 
Textes entlang des Umfangs wurde dadurch kompensiert, dass der Text 
einfach 4 mal ausgegeben wurde. Dadurch konnte man ihn von allen Seiten 
lesen. Versuche haben ergeben, dass es noch nicht mal einen 0-Punkt 
Sensor gab. Bei jedem erneuten Andrehen erschien der Text an einer 
anderen Stelle am Umfang.

Er hat doch geschrieben, dass das eine Bastelarbeit für Junge werden 
soll. Das muss alles simpel sein, auch wenn dadurch ein paar Abstriche 
gemacht werden müssen. Wäre ich ein (Nichtelektronik-)Elternteil und 
mein 12-jähriger kommt nach Hause und sagt er braucht 60€ für den 
Bastelunterricht, dann erzähl ich dem Bastellehrer aber was.

Autor: S. Nafu (Firma: flipdot hackerspace kassel) (snafu)
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Ah! Danke für die vielen Antworten!

Tatsächlich brauche ich wohl nur den Umkehrpunkt, die Geschwindigkeit 
habe ich nach ein paar Perioden dann auch.

Trinkhalm + Kugellagerkugel ist eine klasse Idee, Mikroschalter ans 
Ende, oder echt einfach nur Draht.

Ha, Danke!!!

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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ich würd ein par leichtgängige schalter nehmen, also nicht 
kurzhubtaster, die erst einen gewissen druck bracuhen.

bei draht wär das ganze wohl ganz schön wacklig.

eventuell reicht aber auch ein gegen Masse geschaltetes stück steifes 
draht, was im griff unten befestigt ist und hin und her schwingt.
an den seiten, dann die kontakte zu den port-pins

Autor: Seb (Gast)
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Ich hab noch was simples!
Das hab ich mal auf einer Platine von irgend einem Schüttel-Spielzeug 
gesehen.
Auf der Platine war einfach ein langer Lötnagel und um ihn herum eine 
Schraubenfeder aus CuAg oder vergoldetem Draht aufgelötet (koaxial).
Beim Schütteln berührt die Feder den Lötnagel und gibt Kontakt.
Über die Gestaltung der Feder kann man die Sensivität justieren.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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mach mal ein Bild. ich kann mir nicht vorstellen, wie man da ne richtung 
rauskriegen will

Autor: Tom Ekman (tkon)
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Also ich hab mal angehängtes im Internet gefunden und ausprobiert. 
Funktioniert für einfache Sachen wunderbar mit einer 
Kugelschreiberfeder, einem festeren Kupferdraht und ner Kugel aus einem 
alten Kugellager.

Autor: S. Nafu (Firma: flipdot hackerspace kassel) (snafu)
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Hm, Federprinzip geht nicht, weil ich damit nicht zwischen Zeilenanfang 
und Zeilenende unterscheiden kann.

Das mit den Lötnägeln war noch ein guter Tip, ich glaube, jetzt hab 
ichs: 4 Lötnägel, Trinkhalm dazwischen, Kugellagerkugel. Ev. Könnte man 
die Enden noch abdichten für ein wenig Dämpfung, damit die Kugel nicht 
hin- und herspringt.

Autor: sven (Gast)
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Hallo Samuel, konntest Du deine POV-Display-Lampe verwirklichen ?

Autor: Tüll (Gast)
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Samuel Brauns schrieb:
> Tatsächlich brauche ich wohl nur den Umkehrpunkt, die Geschwindigkeit
> habe ich nach ein paar Perioden dann auch.

Ähmm... wie denn das? Du hast ja keine Ahnung wie weit jemand das Ding 
hin und her schwingt.
Aber ehrlich die Sensoren sind ja nicht teuer, kommt mir etwas unsinnig 
vor überhaupt Zeit darauf zu verschwenden an was selbsgebasteltes zu 
denken das dann mit Sicherheit weniger gut ist und mit gesamtem 
(Zeit-)Aufwand mit Sicherheit viel teurer.

Wenn du noch ne Weile wartest gibts bald sowas, sicher noch billiger:
http://spectrum.ieee.org/semiconductors/devices/pa...

Autor: Tüll (Gast)
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Ach das war ja uralt. Wieso gräbst du sowas aus sven?

Autor: Daniel (Gast)
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Autor: sven (Gast)
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>Ach das war ja uralt. Wieso gräbst du sowas aus sven?
Weil ich vor kuzem die gleiche Idee und Probleme hatte, aber im Netz gar 
nichts finden konnte ausser einer Uhr (ohne Hand-Wackelbetrieb)...
z.B. http://www.1st-product.com/products/494/LED-Clock-...

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