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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wie ist das Leben als freiberuflicher Softwareentwickler?


Autor: Onkel Kapott (Gast)
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Das würde mich mal interessieren? Was muss beachten? Wie sieht es mit 
dem Reisen aus? Zahlt das Unternehmen wenigstens die Unterkunft am 
Zielort?

Autor: Dr. G. Reed (Gast)
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Bei mir ist es eigentlich immer so gewesen, dass der Auftraggeber ein 
Hotel bezahlt hat.
Andererseits würde ich natürlich entsprechende Kosten als Spesen in 
Rechnung stellen.
Aber das dürfte wohl auch für andere Branchen so gelten...

Autor: Dr. G. Reed (Gast)
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Und Reisekosten müssen natürlich auch bezahlt werden, das ist ja meist 
verlorene Arbeitszeit.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Als Dienstleistunganbieter muss man dem Kunden natuerlich eine 
vollstaendige Tarifliste vorlegen. Sonderleistungen duerfen etwas mehr 
kosten, Infrastruktur allenfalls extra verrechnen.

Autor: selbständiger Ingenieur bei Siemens (Gast)
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Die meisten Grossfirmen stellen nur noch über AGÜ oder Drittanbieter ein 
und an. Momentan kann man so um 60,- bis 70,- Euro die Stunde erwarten. 
Da ist aber alles mit drin! Wenn man eine ganze Woche arbeitet, kommen 
bei 60,- vielleicht 2400,- bei raus. Abzüglich der gigantischen 
Hotelkosten und Fahrtkosten hier(her), bleiben 2000,-, runtergerechnet 
auf die Zeit inklusive Anfahrt 1600,-, wenn man von daheim arbeiten 
würde. Wenn man soviel arbeitet, wie ein Festangestellter (40h, 6 Wo 
Urlaub) kommt man so auf rund 5000,- im Monat. Das sind 4100,- Brutto + 
Sozialkosten, die ein fester bekommt. Wenn man 70,- die Stunde hat, 
bleiben 900,- netto mehr.

Dazu kommt, dass man als Selbständiger seine Rentenrechung selber machen 
kann und auch noch Dinge abschreiben kann. Das hat so einen ungefähren 
Wert von 2000,- bis 4000,- netto im Jahr, je nachdem, was  man alles 
absetzt. Damit sind es real nochmal 200,- netto im Monat mehr.

Autor: J. S. (Firma: Telekomunikation Darmstadt) (juergenffm) Benutzerseite
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Das Beste ist eine Festanstellung und nebenbrerufliche 
Softwareentwicklung.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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>Wie ist das Leben als freiberuflicher Softwareentwickler?

Moeglicherweise : um 8 Uhr nochmals drehen. Um 9 Uhr klingelt die Post 
und bringt ein Packet. Dann aufstehen. Die Zeitung aufschlagen und etwas 
fruehstuecken. Das Buero ist zu Hause. Um 10 die email herunterladen und 
bearbeiten. Dann einen Kunden wegen einem Projekt anrufen. Dem Projekt 
ein neues Konzept verpassen und sich ueberlegen was denn alles getan 
werden muss. Um 15 Uhr ruft ein lokaler Kollege an und man geht ihn auf 
einen Kaffee besuchen und laesst sich auf den neusten Stand bringen. 
Eine kleine Debugging Session bis 18 Uhr zum Aufwaermen. Dann wird was 
gegessen. Waehrend die Familie vor der Glotze einschlaeft arbeitet man 
noch etwas. Gegen 200 Uhr kommt eine kleine Meudigkeit und man legt sich 
fuer eine halbe Stunde hin. So gegen 2 Uhr laesst die Konzentration dann 
nach und man geht ins Bett.

Autor: Tobi W. (todward)
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Die letze Möglichkeit von hacky gefällt mir am besten. das wäre dann ja 
urlaub pur...

Gruß
Tobi

PS.: Als selbststädiger software entwickler wird man es vorallem am 
anfang sehr schwer haben. Aber wenn man gut ist und sich das schnell 
rumspricht, wird man sich voraufträgen warscheinlich nicht retten 
können!

Autor: braun (Gast)
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Wie bekommt ihr Aufträge? Ist es einfach?

Autor: Qwertz (Gast)
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Ich möchte an dieser Stelle noch einmal die Aufmerksamkeit auf die 
Möglichkeit hier 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Selbst%C3%... lenken, 
sich mit anderen Selbstständigen resp. Existenzgründern in seiner Nähe 
zu treffen, sich auszutauschen und sich Rat und Hilfe zu holen.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Auch ne Möglichkeit mal zu sehen, wer sich wo rumtreibt.
Bevor das mal konkret wird muss die Liste aber noch viel länger
werden, vieeeel lännnnger.

Autor: Gleich (Gast)
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2 Initativen in Baden- Württemberg:

http://www.mikrocontroller.net/articles/Selbst%C3%...

Da bin ich wieder mal richtig stolz ein Eingeborener dieses  kreativen, 
aktiven, innovativen Bundeslandes zu sein. Naja, für den Mappus können 
wir ja nichts; der wurde ja nicht gewählt und wird es auch nie gewählt 
werden.

Autor: James (Gast)
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braun schrieb:
> Wie bekommt ihr Aufträge? Ist es einfach?

Nein, schwer!

Autor: Pedro (Gast)
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Ja, sehr schwer. Es hat sich ein reines Vermittlergeschäft etabliert.

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