www.mikrocontroller.net

Forum: Platinen Fräsen


Autor: Fritz 7 (Gast)
Datum:

Ich finde das ganze getue mit Chemikalien Säuren und... schlecht.
Die Ideale lösung platinen zuhause zu machen ist eine Fräsanlage. Wenn
da nicht der Preis wäre. Man könnte dann einfach das Layout am Pc
zeichnen und bequem die Maschine Fräsen lassen. Das geht schneller und
vor allem ungefährlicher als ätzen.

Hat villeicht jemand eine Idee wie man so eine Fräsanlage billig
realisieren könnte? Hat jemand Lust und Zeit bei diesem Projekt
mitzuarbeiten?

Fritz 7
Autor: Tronic (Gast)
Datum:

Ich wäre an einem solchen Gerät auch interessiert und würde dier gerne
helfen. Hast du ICQ?
Autor: Fritz 7 (Gast)
Datum:

Nee. Hab kein ICQ. Aber E-Mail


Fritz 7
Autor: Bernhard T (Gast)
Datum:

Schaut euch das doch mal an:
http://www.ostermann-net.de/electronic/
Bernhard
Autor: Lars (Gast)
Datum:

Hätte eventuell auch Interesse, hast du schon genauere Vorstellungen wie
groß die maximal zu bearbeitende Fläche sein soll, wie teuer es maximal
werden darf usw..? Wenn ja, kannst mir bitte mal Mailen
Vorerst mal ein paar links

http://www.rudijanke.de/Home/Projekte/CNC-Frase/ha...
http://www.tu-dresden.de/mw/ift/graul/fraese.htm
http://www.thiemig.de/FRAESM/index.htm
http://www.selfmadecnc.de/
http://www.tu-dresden.de/mw/ift/graul/index.htm
http://www.w-schuerer.de/cnc.htm

MfG Lars
Autor: Christian (Gast)
Datum:

Hallo Freunde, Hallo Fritz

Ich wäre durchaus auch interessiert, aber das mit dem billig kann man
sich wahrscheinlich abschminken. Meine erste Hochrechnung für solch ein
Projekt beläuft sich auf mindestens EURO 1000, wobei hier die
Zeitaufwendungen natürlich nicht mit berücksichtigt sind.

Nun abere zu meiner Idee.

Bei den oben angegebenen Links wird überall das gleiche Prinzip
verwendet, stehendes Werkstück (Platine) und der Bohr-/Fräskopf bewegt
sich in der 2-dimensionalen Ebene. Dies erfordert eine recht stabile
Mechanik welche logischerweise auch recht teuer ist.
Meine Freundin hat nun eine Nähmaschine mit einem ansteckbaren
Stickmodul, siehe www.fgag.bernina.com/german/produkte/prd/00024.htm.
Theoretisch müsste es doch möglich sein, solch ein Stickmodul
herzunehmen und für unsere Zwecke umzubauen. Dann bräuchte man noch
einen festen Galgen für den Bohrkopf mit einer Hubeinrichtung.
Nun aber kommt erst der Löwenanteil des Projektes, nämlich die
Steuersoftware für die ganze Apparatur. Die wäre ja noch
verhältnismässig einfach, wenn man einfach die Leiterbahnen rausfräsen
müsste, aber man muss ja alles andere wegfräsen und die Leiterbahnen
stehen lassen.

Nun ja, mal sehen, vielleicht hat ja jemand noch weitere Ideen.

Gruss
Christian
Autor: Lars (Gast)
Datum:

Hi,
man könnte natürlich auch die Platine bewegen anstelle, der Fräse, hatte
ich auch gefunden aber leider den Link verloren ;),
die Steuersoftware denke ich wird nicht viel komplizierter, wenn man
alles ausser den Leiterbahnen wegfräßt, anstatt die nur die Leiterbahnen
wegzufräßt.

MfG Lars
Autor: Fritz 7 (Gast)
Datum:

Ich denke auch das wenn es billig werden soll, dass eine sich bewgenden
Platine die bessere Lösung wäre. Aus der Mechanik gibt es Kreuztische
die man fertig kaufen kann(Zwei Handräder X.Y)


Freue mich über das viele Feedback.

Fritz 7
Autor: Fritz 7 (Gast)
Datum:

Die zu bearbeitende Fläche wird bei mir wohl nid grösser als 1.5
Euroformat.
Meine Idee:
Ein Kreuztisch wird über zwei Stepper gesteuert. Fest über dem
Kreuztisch angebacht ist der Fräsmotor der in der Z Achse auch von einem
Stepper gesteuert wird.
Die Softwäre sollte eigentlich kein so grosses Problem sein.

Was haltet ihr davon?

Fritz 7
Autor: s03nk3 (Gast)
Datum:

@Fritz 7:
Wenn man einen hinreichend grossen Kreuztisch günstig ergattern kann,
dann ist das sicherlich eine ziemlich gute Lösung.

Die Yahoo-Gruppe http://de.groups.yahoo.com/group/cnc-de/ ist recht
aktiv und besucht von Leuten, die sehr viel Ahnung haben und diese gerne
weitergeben - schaut doch mal da vorbei.

Allerdings scheint Isolationsfräsen so einige Tücken zu haben...
Autor: Lars (Gast)
Datum:

Hi,
ich weiß leider gerade nicht genau wie ein Kreuztisch aussieht, und in
welcher preisklasse es sie gibt, aber es wäre wahrscheinlich eine
Möglichkeit. Ich denke auch dass die Software das kleinere Problem
darstellt.

MfG Lars
Autor: Fritz 7 (Gast)
Datum:

Schau dir mal das an! Da ist so ein Kreuztisch. Der ist aber glaub ich
ein bisschen klein im Bewegungsradius:

http://www.proxxon.de/images/produkte/27100.jpg

Fritz 7
Autor: Olli (Gast)
Datum:

Tach,

ich glaub das wird mein Lieblingsforum :).

Eine eigene Platinen-Bohr-Fräse, ohh das war immer schon mein Traum.
Keine Chemikalien mehr....

Ich hatte vor 2 Jahren schon einmal angefangen so ein Teil zu
konstruieren. Bis zur X-Achse bin ich gekommen. Na ja, war alles ein
wenig wacklig.

Auf den Gedanken die Platine zu bewegen bin ich leider nicht gekommen,
na ja man lernt aber nie aus ;).

Ich bin auf jedem fall bei solch einen Projekt dabei.

mfg Olli
Autor: Christian (Gast)
Datum:

Das mit dem Proxxon Kreuztisch habe ich mir auch schon überlegt,
insbesondere da ich ohnehin schon eine Proxxon Bohrmaschine habe.
Leider ist aber der Verfahrweg des Tisches nur 134x46 mm. Das ist halt
doch ein bisschen zu wenig, wenigstens 160x100 (Europakarte) müsste das
Teil haben um vernünftig damit arbeiten zu können.
http://www.architekturbedarf.ch/Shop/Modellbau1/We...

Gruss
Christian
Autor: adlukas (Gast)
Datum:

Hallo,
ihr sagt alle die Software sei kein Problem. Dann könnt ihr doch mir
bestimmt einpaar tips geben z.b. könnte man das Programm in Visual Basic
schreiben?
Und noch was, womit wollt ihr die Schrittmotoren steuern, mit dem (name
fällt mir jetzt nicht ein) L** irgendwas :D ,Chip?

MfG
Adlukas
Autor: Christian (Gast)
Datum:

Habe heute im Migros Do it yourself einen Kreuztisch gesehen, welcher
einen Verfahrweg von 320x100mm hat. Kostenpunkt 330 Schweizer Fränkli.
Da müsste dann noch die Handräder ausbauen und irgendwie Schrittmotoren
ankoppeln.

Gruss
Christian
Autor: Chriz Baze (Gast)
Datum:

@adlukas

Softwarevorschlag

Es gibt wohl so einige Möglichkeiten die Software aufzubauen- und dabei
spielt es keine Rolle in was du programmierst. Mein persönlicher
Vorschlag wäre (was ich allerdings selber mangels Kenntnissen in
PC-Programmierung nicht machen möchte):

Die Software wie einen Druckertreiber aufbauen. D.h. man übergibt per
solchem Treiber etwas ähnliches wie ein Druckerprotokoll vom PC an einen
externen µC, der die Daten sozusagen als eine Art xy-Raster in einen
externen Speicher schreibt. Anschließend ließt der µC den Speicher aus
und steuert dementsprechend über eine Relaykarte oder wie auch immer die
Schrittmotoren an.
Sicherlich würde das Ganze auch über mit einer direkt an den PC
angeschlossenen Relaiskarte gehen aber mit der vorschlagenen Möglichkeit
hält man sich die Option offen z.B. über eine eingebautes
Diskettenlaufwerk das Ganze als Stand-Alone zu betreiben.

Zu Relaikarten muss eben noch gesagt werden daß elektronische Relais
oder andere Bauteile verwendet werden sollten, da der Verschleiß eines
mechanischen Relais zu groß wäre.
Autor: Chriz Baze (Gast)
Datum:

@Christian

Bei irgeneiner Firma per CNC am Besten eine Riemenführung in die
Handräder reinfräsen lassen und über ein zweites Rad mit Riemenführung,
an dem ein Schrittmotor hängt das Ganze ansteuern ?

Wäre wahrscheinlich die genaueste Möglichkeit - oder willst du ernsthaft
an den Achsen rumfummeln und vermutlich vergeblich versuchen da direkt
einen Schrittmotor anzubringen? Außerdem würde sich das, wenn man das
mit einer entsprechendemn Übersetzung macht, positiv auf die Stärke der
benötigten Schrittmotoren ausüben.
Autor: Christian (Gast)
Datum:

@Chriz

Also ich hätte das jetzt aus Stabilitätsgründen wahrscheinlich eher mit
einer Zahnradumsetzung realisiert, eber egal, letztendlich ist es ja
auch eine Kostenfrage. Wenn ich jetzt über den Daumen peile, dann sind
wir für die reine Mechanik mit Schrittmotoren etc. (Kreuztisch, Umbau, 3
Schrittmotoren, Hubeinrichtung etc.) halt doch schon wieder bei >1000
EURO.
Es müsste doch eine noch billigere Lösung geben, sowas wie die
eierlegende Wollmilchsau.
Autor: Chriz Baze (Gast)
Datum:

sicherlich gibt es eine billigere Lösung:
Alles selber bauen.

Aber hat zufällig jemand eine komplette Werkstatt für Metallbearbeitung
am besten inkl. CNC-Fräse zu Hause g? Wahrscheinlich eher nicht!

Die Entwicklung der eigentlich verhältnissmäßig einfachen Mechanik in
einem CAD-Programm ist nicht wirklich schwer - kompliziert ist die
praktische Umsetzung. Da muss so genau gearbeitet werden, daß es von
Menschenhand kaum noch möglich ist.
Autor: Fritz 7 (Gast)
Datum:

Also die 300 Fr. für Kreuztisch finde ich extrem teuer!!
Ich werde mir meinen Kreuztisch eher bei Westfalia für 150-250 kaufen.
Zwar keine grosse Genauikeit, aber für mich reichts!

Und von der Komplizierten Mechanik um die Stepper an die Kurbeln
anzuschliessen halti ich nichts. Diese Handräder laufen so fein, das man
einen starken stepper fast direkt anhängen könnte, finde ich!


Fritz 7
Autor: adlukas (Gast)
Datum:

Hallo,
ich hab bei mir im Keller einpaar Schrittmotoren gefunden(aus Fax, PC
usw) könnte mir vieleicht jemand einen Schaltplan für eine
Schrittmotorsteuerungskarte geben. Ich hab Erfahrung mit dem Lötkolben
und möchte keine 100€ für eine fertige ausgeben.

Schönen Dank vorab

Adlukas
Autor: Lars (Gast)
Datum:

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Der letzte von den 3 Links ist hochinteressant.
Autor: Chriz Baze (Gast)
Datum:

ist mir auch aufgefallen aber leider ist läuft das ganze wieder auf nen
ganz netten Betrag hinaus ...
Autor: Chriz Baze (Gast)
Datum:

Eine sehr interessante Page dazu - leider laut Autor auch wieder in der
höheren Preisklasse ist:

http://www.ostermann-net.de

Dort gibt es auch interessante Links zu Herstellern und Vertrieben von
passenden Bauteilen, um solche Schlitten selber bauen zu können.

Unter Anderem die Firma Isel (http://www.de.isel.com), die sich bei mir
praktisch gleich um die Ecke befindet. Werde demnächst mal nachfragen ob
sich da mit meinem Gewerbeschein was machen lässt. Eventuell, wenn wir
uns auf einen Aufbau einigen könnten, wäre ja eine Sammelbestellung
drin.

Grüße

Chris
Autor: dietmar scherhoff (Gast)
Datum:

Kleine Anregung für den Weihnachtszettel:
Der TanBo von elektor 3/2001 kostet im Bausatz 799 Euro.
>> RADIX GmbH Bayreuth www.radixgmbh.de

Das Problem der software für das Isolationsfräsen bleibt.
Schöne Aufgabe für die kalten Wintertage nach der Rente:
HPGL-Konverter nach Isolationsbahnfräsen für Distanzen < 0.2mm.
Dauert aber noch etwas mit der Rente!

Gruss

Dietmar
Autor: Peter (Gast)
Datum:

Eine interessante Alternative, die ich mal gesehen habe, war so ein Teil
mit nur einem horizontalen Schlitten und einem Drehtisch. Dadurch kann
der Fräser auch jede Position auf dem Tisch erreichen und man spart sich
eine teure X/Y-Konstruktion. Die Koordinaten werden halt entsprechend
umgerechnet. Ich fand es deshalb so interessant, weil sich so etwas
schon wesentlich einfacher, preiswerter und auch mit einfachen Mitteln
stabiler bauen lässt als die konventionellen Teile.


Gruss,

Peter
Autor: Chriz Baze (Gast)
Datum:

Hab gerade auch einen geeigneten sehr günstigen Kreuztisch entdeckt. Der
Anbieter hat mehrere davon:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=...

Grüße

Chris
Autor: Juergen (Gast)
Datum:

Schaut Euch das mal an:

http://members.aol.com/lehrgangdetails/index.html

Es handelt sich um ein preiswertes Holz-CNC-Gereat
mit eigentlich ausreichender Genauigkeit fuer das
Platinenfraesen.
Autor: Juergen (Gast)
Datum:

Entschuldigung, der obiege Link ist nicht sehr aussagekraeftig, er
bezieht sich mehr auf die/eine Lehrgangsplanung.

Nehmt lieber den hier:
http://members.aol.com/adetek/robomaster/robomaster.html
und schaut Euch mal den unteren Teil der Seite an.
Autor: Axel Jeromin (Gast)
Datum:

Hallo Zusammen,
einige haben geschrieben, dass die Steuerung eines Bohrplotters zum
Ausfräsen von Platinen über ein Basic Programm recht einfach ist. Welche
Ausgangsdatei ist für die Auswertung durch dieses Programm am
geeignesten? ( HPGL, Gerber, BMP.....) Wie ist der Aufbau einer solchen
Datei?

Danke Axel
Autor: crazy horse (Gast)
Datum:

So, nach dem ganzen guten Ideen und Planungen:
Ich habe so ein Teil (hat allerdings >10.000 DM gekostet) und die ist
ziemlich genau, x,y,z.
Als Software verwende ich Eagle kann neuerdings (per ULP und script) die
Fräskonuren berechnen, vorher habe ich es mit CorelDraw gemacht, ging
auch. Als Maschinensteuerprogramm PCNC, das verarbeitet sowohl HPGL als
auch diverse Bohrformate, problemlos, bisher habe ich noch keinen Fehler
im Programm entdecken können. Die anfänglich Begeisterung hat jedoch
schnell nachgelassen.
1. die Werkzeuge sind recht teuer und sehr empfindlich.
2. das Bearbeiten einer Platine komplexeren Platine dauert relativ lange
und ist laut.
3.das Löten einer solchen Platine ist auch nicht besonders einfach, es
entstehen verdammt schnell Zinnbrücken. Besonders kritisch sind ganz
normale SMDs wie 1206 oder 805. Unter dem Bauteil ist noch das
Restkupfer, ein bißchen verschoben aufgesetz, schon hat man einen
Masseschluß
4. 1,27mm Pitch sind unterste Grenze des Machbaren, also PLCC geht noch,
TQFP kann man vergessen, es ist einfach nicht mehr genug zum Löten da.
Sinn hat das ganz nur mit einer guten Mechanik, Frästiefe ist gerade mal
1/10mm. Die Platine muß vollkommen eben aufgespannt sein, bei größeren
Platinen geht das nur mit Vakuumspannung (die Vakuumpumpe hat mich noch
mal einen Tausender gekostet).
Es gibt auch ein paar Vorteile:
1. Die Platinen selbst sind garantiert fehlerfrei (keine
Unterbrechungen, keine Brücken).
2. Man kann mehr oder weniger im selben Arbeitsgang die Platine mit
Bohren.
3. schnelle Sache für kleine Einzelstücke, ab Europakartengröße aber
kaum ein Zeitgewinn.
4. keine Chemikaliensauerei, keine Abfälle
5. man braucht keine fotobeschichteten Platinen mehr (sind aber auch
nicht viel billiger)
6. keine Layoutfolien mehr erforderlich (für finepitch lasse ich mir die
immer im copyshop als PS-Datei drucken, astrein)

Alles in allem lohnt es sich nicht, sich dafür eine Maschine
anzuschaffen/bauen. Ich benutze sie eigentlich für
Frontplatten/Gehäusebearbeitung.
Autor: Axel Jeromin (Gast)
Datum:

Hallo,
wie kann man per ULP und script die Fräskonuren berechnen ?

Könntest Du die Datei mit einer kleinen Anleitung mit zur Verfügung
stellen?

Mir würde es reichen wenn ich kleine Platinen fräsen könnte. Da ist der
Aufwand mit den Aufbau der Ätzanlage größer als das Ätzen selbst.

Grüße Axel
Autor: crazy horse (Gast)
Datum:

das ist recht einfach. Das Programm mil.ulp aufrufen (run..) dieses
erzeugt 2 Dateien milbot.sch und miltop.scr. Wenn das ulp fertig ist,
die entsprechenden scripts aufrufen, die zeichnen dann die Umrisse in
einem neuen Layer (111,112) und können auch editiert werden.
Anschließend mit dem CAM-Processor eine HPGL-Datei erzeugen, fertig.
Beim bottom-Layer ist die Ausgabe zu spiegeln! Dann gibt es noch das ulp
drl_mil, damit wird an allen Bohr-Mittelpunkten ein winziges Strichlein
gezoegen, effektiv ist es ein Punkt. Auch das kommt wieder in einen
extra-Layer. So kann man mit einer HPGL-Maschine auch Bohren, allerdings
nur ein Bohrmaß, da die Informationen über Bohrerdurchmesser auf diesem
Weg natürlich verlorengehen.
Wie gesagt, ich mache das Isolationsfräsen nur noch selten, aber mit dem
Bohren ist eine schöne Sache. Ich mache das vorm Belichten/Ätzen, die
Vorlage wird beim Belichten an den Bohrlöchern ausgerichtet.
Autor: Axel Jeromin (Gast)
Datum:

Hallo
in meinem Eagle (es ist die Freeware Version) gibt es die Datei mil.ulp
leider nicht. Könntest du diese Datei bitte Deiner nächsten Nachricht
anhängen?

Danke Axel
Autor: crazy horse (Gast)
Datum:

weiß nicht, ob dir das was nutzen würde, ich habe Version3.55, und eine
4er Version werde ich mir nicht kaufen. Geh mal zu CadSoft, dort gibts
einen downloadbereich, wirst du schon finden.
Autor: Axel Jeromin (Gast)
Datum:

habe gefunden,
bei der Version 4.09 gab es eine mil-outline.ulp, welche gleich einen
HPGL File erzeugt.

Danke für den Tip

Grüße Axel
Autor: thkaiser (Gast)
Datum:

Also, fürs Bohren wäre so ein Maschinchen ne tolle Sache - ansonsten
kann ich mich crazy horse anschließen: Ich habe ne Platine sicherlich
dreimal schneller geätzt als gefräst. Meine Abfall-Chemikalien kommen in
verschließbare Behälter und bei der nächsten Gelegenheit zum
Abfallmobil-fertig.
Habt ihr euch eigentlich mal Gedanken gemacht, daß bei
Epoxi-Platinenmaterial der Staub, der beim Fräsen entsteht, nicht gerade
gesund ist?
Autor: Chriz Baze (Gast)
Datum:

trotz den Gründen dagegen wäre eine CNC-Fräse doch einmal ein
interessantes Projekt z.B. für Gehäusebau usw.
Ich hab mich vor kurzem mit Laserbau beschäftigt und festgestellt, daß
es verhältnissmäßig günstige Treiberdioden für DPSS-Laser gibt die sich
allerdings in einem offenen Gehäuse befinden. Natürlich gibt es wie in
so vielen Fällen keine günstigen passenden Gehäuse (die zumindest
Staubdicht sein sollten)zum Einbau ... also wäre CNC-Selberfräsen
angesagt.

Mir sind die ganzen Sachen wie Linearführungen und so weiter von ISEL &
Co doch etwas zu teuer also hab ich mich mal im normalen Eisenwarehandel
umgesehen. Meine Festestellung war daß es z.B. sehr genaue
kugelgelagerte Schubladenfürungen gibt, die nicht viel ungenauer als
eine Linearführung sein können. Spindelantriebe kann man sich auch schon
mit geringerer Werkzeugausstattung selber bauen ...
Müssen Grundplatten denn unbedingt aus massivem Metall sein ? MDF-Holz
(z.B. 19mm und dicker) ist sehr günstig, sehr stabil und leicht zu
verarbeiten.

Was meint ihr ... ist es möglich mit Hilfe solcher Materialien eine
CNC-Fräse aufzubauen wenn man nich geradxe allerhöchste Genauigkeiten
benötigt ?
Autor: Markus (Gast)
Datum:

Es gibt bereits mehrere Diskussionsforen und Anbieter zum Thema
CNC-Selbergemacht. Schaut einfach mal auf meine Homepage
www.jocomomola.de in die Linkliste.

Meine Meinung zu der Diskussion bisher:

Es kommt NUR darauf an, was man verarbeiten will:

- Stahl, Eisen, Guss etc => vergesst es, das kann man mit Hobbymitteln
nicht machen
- Alu, Messing, Kupfer => machbar, erfordert aber eine steife und
präzise Mechanik und starke Motoren
- Holz => Einfach machbar, evtl. auch mit Schubladenführungen.

- PCBs => hier gilt es besondere Bedingungen zu beachten, z.b. muss die
Z-Achse keinen Hub von 100mm haben, dafür aber einen dynamischen
Höhenausgleich, um immer gleich dicke Fräsbahnen hinzubekommen.
Erfordert evtl eine HF-Spindel (1000 EUR-Klasse)

Je nach Grösse sind aber mindestens 1500 EUR (Elektronik, Mechanik,
Motoren, Spindeln, Fäser, Spannmittel, Software) fällig.

Für die Kalkulation gilt:
Teuer ist alles, was sich bewegt und spielfrei ist (Kugelumlaufspindeln,
Linearführungen)
Günstig ist der ganze Rahmen aus Aluprofilen
Teuer ist dann wiederum, die Aluprofile mit Schrauben zu verbinden ...
(an meiner Maschine sind bisher mindestens 150 EUR nur Schrauben und
Nutensteine verbaut)

Noch ein Wort zur Toleranz und der Stabilität: Schon eine
Wiederholgenauigkeit von 0,5 mm ist inaktzeptabel, da sich diese
Abweichungen beim mehrfachen Anfahren aufaddieren. Beim Fräsen von Alu
treten dazu noch sehr hohe Torsionskräfte auf, die umbedingt aufgefangen
werden müssen - ich weiss nicht, ob die Schubladenführungen viel (da
Hebelwirkung!) auffangen können

Markus
Autor: OnkeRohr (Gast)
Datum:

Schaut euch das doch mal an:
www.CNC-Basteln.de
Autor: Kurt Späinghaus (Gast)
Datum:

Hallo Leute,
Ich intressiere mich auch schon recht lange für dieses Thema und habe
mich schon viel über die Mechaniken und des Aufbaues Informiert und
gedanken gemacht.

Herausgekommen ist:
Die verdammten Linearfühungen und Schienensysteme sind verdammt teuer
:-(
Aber genau auf diese kommt es wegen der Genauigkeit an.

Ich hatte mir vorerst vorgenommen, daß wenn ich mir so etwas basteln
würde, es vernünftig und für eine Flache von 50x50cm zu bauen würde.

Leider sprengt dieses A:Meinen Zeitlichen Rahmen. B:Meinen Geldbeutel

Von einem Hobby-Bastler bekam ich mal einen Tipp.
Habe da allerdings noch nicht weiter nachgeforscht.

Es soll von Proxxon einen kleine Fräs-Bohrmaschine geben die von
Handrädern zu bedienen wäre. Mit kleinem Kreuztisch.

Zuerst fande ich diesen Tipp lächerlich, aber im nachhinein....

Wenn ich erlich bin bearbeite ich sowieso nur Platinen im Euro Format
160x100mm.
Jeder Bastler möchtes seine Schaltung so klein wie möglich haben.
Deswegen denke ich würde dieses Kleine Teil mit den Entsbrechenden
Umbauten: eine Auflage für Europlatinen und elektrische Ansteuerung mit
Schrittmotoren im Halbwinkelschritt, sehr attraktiv werden und müssten
sich auch ohne hohe Kostenansprüche realiesieren lassen.

Betreff Software :
Habe öfters Verschiedene Software zum Steuern im Netzgesehen. Teils
sogar Freeware.
Prinziepiell ist dieses eigentlich kein Problem da eigentlich jede Fräse
"gleich" Aufgebaut ist. 3 Achsen = 3 Motoren.

Und die Anbindung PC(Software) - Fräse lässt sich eigentlich ohne
Probleme mit nem Atmel realisieren und da sind wir ja gerade Richtig
hier.

Was haltet Ihr davon ?
Autor: Christian Schifferle (Gast)
Datum:

@Kurt

Wie du weiter oben im Thread lesen kannst ist der Proxxon Kreuztisch
schlichtweg zu klein. Reicht nicht mal für 1/2 Euro Format.

Christian
Autor: Meiserl (Gast)
Datum:

Hallo

Wie schon crazy horse schrieb ist das Fräsen mit einigen Problemen zu
sehen.
Wir haben uns in der Firma mal ein solches Gerät für Prototypen
angeschafft.
Nach der 2ten Platine haben wir wieder das altbewährte Ätzgerät
verwendet.
Das Fräsen ist laut und dauert eine Ewigkeit.
Freiflächen fräsen kann man so gut wie überhauptnicht erwarten.
Man bedenke manchmal hat man Netzspannung auf der Platine .... bei einer
geforderten Isolation hat die Maschine schon was zum wegfräsen.

Gravieren und ausfräsen von Frontplatten funktioniert damit sehr gut.

Als Projekt eine tolle Sache.
Solch ein Projekt ist mir früher auch immer im Kopf herumgeschwirrt ...
aber als Just for Fun einfach zu teuer.

Bevor ihr wirklich viel Geld in so ein Projekt reinsteckt schaut euch
mal so ein Gerät im Einsatz an. Ihr werdet selber schnell erkennen für
Platinenherstellen unbrauchbar.
Autor: Fritz7 (Gast)
Datum:

Nach langer Pause wieder mal en kommentar von mir:

Den meisten Postings kann ich mich nicht anschliessen..
Hab so en Ding in Aktion gesehn. FInd ich super.
Die Fräsen den ganzen Tag Platinen damit, klar laut und dreckig. Aber
immer noch besser als ätzend und son mist. Ich will doch nicht
Sondermüll in meinem Keller haben.

Ja die Genaukeit könnte schon en Problem sein. Hab ja erwähnt das ich
keine SMD Sachen fräsen will.
Kann mir nicht Vorstellen das Fräsen viel länger geht:
Layout drucken, Belichten, Entwickeln, ätzen, veredeln, die ganze
Sauerei wegräumen, kann wohl kaum länger gehen als Fräsen.

Kommt draufann vieleicht, bediene ich die ganze andlage von Hand mit den
Rädern, für mich immer noch besser als Lochraster Platinen.

Fritz7
Autor: Dipl.-Ing. (FH) Dirk Cöllen (Gast)
Datum:

Hallo zusammen
ich habe mich vor 4 Jahren für den Kauf einer DNC-Fräsmaschine
entschieden, da auch mir der Aufwand beim Ätzen von Platinen zu viel
wurde. Ursprünglich habe ich darüber nachgedacht eine Maschine selber zu
bauen, als ich mir einige der marktüblichen Maschinen angesehen habe ist
mir allerdings schnell klar geworden, daß der Entwicklungsaufwand für
den Selbstbau locker ein halbes Jahr in Anspruch nimmt. Als Endprodukt
hat man dann einen Prototyp, der für die altägliche Arbeit nur mäßig
ausreicht. Allerdings weiß man auch was man bei der 2. Maschine anders
machen würde...
Ich habe daher eine Maschine gekauft und bin bei den ersten Versuchen
aus allen Wolken gefallen. So einfach wie das Ausdrucken eines Blattes
ist der Betrieb nämlich nicht.
Dabei spreche ich hier nicht von einer "Hobby-Maschine" mit z.B.
CNC-Profi und einer simplen parallel-Steuerkarte für die Motoren
sondern von einer professionellen Maschine mit der dazugehörigen
Entwicklungsumgebung. Obwohl dadurch die Arbeit sehr erleichtert wird
muß man als Anwender erst in die Bedienung hineinwachsen. Die richtigen
Fräser für die zu bearbeitenden Materialien auszu wählen hat locker ein
halbes Jahr Erfahrung gekostet. Mit normalen HSS-Fräsern ist da nämlich
nicht viel zu machen.
besonders wenn es um die Gehäusebearbeitung oder um die Bearbeitung von
Acrylglas geht ist das richtige Werkzeug und die Erfahrung mit der
Maschine entscheidend.
Zudem sind alle Gleichungen für die Berechnung von
Schnittgeschwindigkeit, Drehzahl etc. nur eingeschränkt verwendbar. Die
vielgelobten Rechenschieber für die Berechnung hören mit der Drehzahl da
auf, wo der interesante Bereich erst anfängt...Hier helfen nur viele
Versuche weiter.
Dabei stellt man dann Sachen fest, die man sich nie erträumt hätte, die
aber den Alltag des DNC-Users sehr anstrengend gestalten, beispielsweise
kann Plexiglas solche Inhomogenitäten aufweisen, daß bei einer
Kleinserie die ersten par Teile gut zu bearbeiten sind, die nächsten
Teile, die an anderer Stelle aus dem Rohmaterial gefräst werden sollen
führen sofort zum Einschmelzen des Fräsers und zum Bruch -noch bevor man
die "Stop"-Taste erreichen kann.
Mit der Erfahrung kam auch die Einsicht, daß eine einfache Spindel (z.B.
Proxxon) einfach nicht ausreicht um im Arbeitsaltag Dienst zu leisten.
Für die Bearbeitung von Aluminium sind häufig Drehzahlen von 40000/min
erforderlich und die Spindel muß trotz der angreifenden Fräskräfte ruhig
und Spielfrei (Z!) laufen.

Bei der Gravur von Leiterkarten ist eine Tiefenregelung unerläßlich. Die
einfachen Selbstbaulösungen können hier nur bedingt die Erwartungen
erfüllen. Auch bei einer hochwertigen Tiefenregelung kommt es zu
Toleranzen, die ständig vom benutzer überwacht werden müssen.

Man muß sich auch über den Werkzeugverschleiß im Klaren sein, ein
HM-Gravierstichel für Leiterkartengravur ist nach 40m in Epoxymaterial
stupf wie ein Holzklotz. Daher bin ich dazu übergegangen FR2-Material zu
verwenden. Der entstehende Staub ist auch weniger verschleißfördernd für
die Linearführungen.

Die Produktion einer Leiterkarte ist mit einer DNC-Maschine tatsächlich
in wenigen Stunden möglich.
Allerdings ist das Erstellen des Layouts nur ein Teil der Vorbereitung.
Um sinnvolle Abarbeitung durch die Maschine zu gewärleisten ist eine
Nachbearbeitung erforderlich. Hier können auch Restkupferflächen
behandelt werden oder die Leiterbahnen freigestellt werden. Dadurch
erreicht man eine bessere Lötbarkeit der Platinen und kann die
vorgeschriebenen Isolationsabstände einhalten.
Entgegen der Meinung einiger Leute sind diese Maschinen nicht laut und
dreckig, in meinem Fall ist der angeschlossene Staubsauger lauter als
die ganze Maschine. Da man die meisten Materialien (außer Alu, Stahl und
PMMA) trocken fräsen kann entsteht Dreck, der sich gut wegsaugen läßt.

Nach 4-jährigem Betrieb einer DNC-Maschine bin ich zu dem Schluß
gekommen, daß der Vorteil solcher Maschinen darin liegt, daß sie ständig
verfügbar sind und man Leiterkarten und Gehäuse, Schilder... sofort
herstellen kann. Für Kleinserien ist der Einsatz solcher Maschinen
sinnvoll, wenn man die Steuerprogramme bis in`s Detail ausarbeitet. Dazu
ist allerdings eine Software erforderlich, die dem Benutzer diese
Eingriffe auch gestattet. HPGL ist hier als Übergabeprotokoll nur
eingeschränkt geeignet. Auch die Genauigkeit ist bei HPGL nicht
außerordentlich gut(Kreisbahnen).
Den Selbstbau einer Maschine kann ich empfehlen, wenn man über eine gute
Metallwerkstatt verfügt (Drehmaschine + Fräsmaschine).

Als Steuerung kann ich von der Conrad-Lösung nur abraten.
Die beste Lösung für eine hochwertige Steuerung ist die Kombination:
L297+L298 oder L6506+L298 Wer mehr als 2A Phasenstrom benötigt, und das
ist schnell der Fall sollte jede Phase mit einem L292 betreiben.

Als Linearantrieb müssen Trapezgewindespindeln eingesetzt werden.
Für leichte und schnelle Maschinen ist auch eine Lösung mit Zahnriemen
möglich, allerdings wird dann am Schrittmotor noch eine Untersetzung mit
Zahnriemengetriebe (keine Zahnräder!) benötigt.

Die Linearführungen lassen sich leider nicht durch Kugelrollzüge für
Schubladen ersetzen, auch wenn das zunächst eine gute Idee ist. Ich habe
das selbst an einem Sägetisch versucht. Die Späne, die an den nicht
abgedichteten Kugelführungen eine große Angriffsfläche finden bringen
die ganze Führung nach kurzer Betriebsdauer zum stocken.
Eine preiswerte Möglichkeit stellen Linearführungen mit auswechselbaren
Gleitlagern von z.B. Igus dar. Das Spiel der gesamten Maschine erhöht
sich dadurch natürlich etwas.

Als Steuerung muß man die üblichen im Netz erhältlichen Programme auf
HPGL-Basis mit LPT-Ausgang nutzen, wenn man nicht so tief in die Tasche
greifen will.

Ich wünsche allen Selberbauern viel Erfolg und verfolge weiterhin
gespannt dieses Forum.

Dirk
Autor: Urs (Gast)
Datum:

Hallo allerseits,
dass alles sieht sehr intressant aus, und ich würde auch gerne an einem
Projekt mitarbeiten. Bei mir haperts an der Mechanik. Wie es jedoch mit
der Steuerung aussieht hab ich mir schon Gedanken gemacht. Zum einen
währe ein Programm auf dem PC (Delphi aus meiner Sicht ;-) dass die
daten Seriell auf den uP schickt (PIC 16F877) welcher die Schrittmotoren
ansteuert und die Schalter ausliest.
Das ganze könnte man auch mit einer SPS realisieren, je nach dem was man
will (sitz ja an der Quelle). Kostet halt auch was.
Als Format für die Daten währe wohl das Gerber Format (Gibts das noch??)
schön, da mir das OrCAD dies easy erzeugt und sonst auch für die
Leiterplattenherstellung verwendet wird. Natürlich währe eine
Unterstützung des dxf Formats auch schön. Aus meiner Sicht müsste die
ganze Maschine das Fräsen von Frontplatten (~2 mm Alubleche)
unterstützen
Autor: Ingo Koch (Gast)
Datum:

Hallo Leute,

um die Verwirrung komplett zu machen, will ich folgendes anmerken:

Gibt es außer Fräsen und Ätzen nicht auch noch eine dritte Möglichkeit
Platinen herzustellen ?

Ich denke da an Druckverfahren auf Tintenstrahldrucker-Basis.
Es müßte doch möglich sein, mit einem handelsüblichen
Tintenstrahldrucker (oder noch besser: Flachbett-Plotter) und einer
leitfähigen Tinte eine Platine direkt zu drucken.
Hat jemand sowas schon mal ausprobiert oder davon gehört ?

Ingo
Autor: Lars (Gast)
Datum:

Hi,
ich hab sowas schon mal gehört und das gibts auch ist allerdings ein
Projekt am MIT die tinte ist ein spezieller leitfähiger Kunsstoff. Aber
es dürfte sehr schwer sein da privat dranzukommen.

MfG Lars
Autor: Urs (Gast)
Datum:

Ja, hab ich auch gedacht, hab da in einer anderen Kategorie gepostet:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-6-12000.html
Autor: ronny (Gast)
Datum:

hallo

also wir haben nach wochenlanger arbeit endlich unsere
platinenbohrmaschine zum laufen bekommen, so das befriedigende
ergebnisse bezüglich genauigkeit und zuverlässigkeit erreicht werden.

genutzt wurde ein proxxon kreuztisch mit 150 x 150mm verfahrweg (kt150),
schrittmotoren, und ein proxxon bohrständer wie es ihn bei reichelt
gibt.

und ich sag euch eins. so einfach wie in gedanken ist der spass nicht.
mehr als einmal ham wa geflucht und wollten das handtuch werfen. wer
denkt mit dem kreuztisch is das problem der mechanik beseitigt, der irrt
gewaltig!!!

neben den kosten für den kreuztisch braucht man noch rel starke
schrittmotoren und die kosten gutes geld. heute würd ich es nicht wieder
mit schrittmotoren bauen. nachdem das ding nun funktioniert sind viele
ideen da die besser funktioniert hätten lach.

mfg ronny
Autor: Axel Jeromin (Gast)
Datum:

Hallo Zusammen,
bei soviel Intresse am CNC Fräsen habe ich eine Yahoo Group gegründet.
http://de.groups.yahoo.com/group/CNC_Elektronik/

Schaut doch mal vorbei.

Noch einen Guten Rutsch

Grüße Axel
Autor: Florian Meyer-Kröger (Gast)
Datum:

was wust du dann
Autor: alcyone (Gast)
Datum:

Hallo allerseits...
Ich lese mit Interesse Eure Gedanken zum Thema Fräsen. Ich habe Euch auf
meiner eigentlich abgeschalteten Homepage nochmals einige Dateien
hinterlegt. Die Adresse:
http://home.t-online.de/home/alc.yone/plotter.htm
Ich habe vor einigen Jahren einen solchen A3-Plotter konstruiert. Er
funktioniert heute noch. Ich habe seinerzeit auch ein Programm zur
Ansteuerung geschrieben (GFA-Basic). Liegt alles auf der Seite. Seht es
Euch mal an... ;)
Leider dürft Ihr nicht allzu große Wunder erwarten, was das
Outlinefräsen betrifft. Oftmals werden Leiterzüge "zerfräst", weil der
Anstand zwischen den Bahnen zu gering ist. Und erst die Fräser... nach 2
Platinen (Exop) sind diese fertig (0,3mm) oder brechen mittendrin ab.
Dann neu anzusetzen ist schwerer als eine neue Platine einzuspannen. Ein
weiterer Punkt ist der Nachteil der kapazitiven Eigenschaften dieser
Karten. Ab 20MHz kann es Porbleme geben. Achso, denkt dann beim
Herstellen daran, viel Zeit mitzubringen und die Ohrstöpsel nicht
vergessen! Für eine Eurokarte braucht man min. 1 Stunde und die Maschine
sollte min. 15.000 -30.000 U/min bringen (wegen dem Spanabtrag). Die
Proxon-Modelle sind eher schlecht für so etwas geeignet, da sie auch zu
schwach in der Leistung sind. Ein Dremmel wäre gut, hat aber eine sehr
schwer zu realisierende Aufnahme. Die Leistung sollte nicht unter 130W
liegen.

alcyone
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Zusammen,

mit Interesse habe ich ich die vielen Anregungen und Vorschläge
verfolgt.
Da ich mich mit dem Thema Fräsen und CNC seit einiger Zeit beschäftige
möchte ich
hier Wege zeigen die ich gegangen bin:
- "Vakuumtisch"
  dazu gibt es bei Festo eine Venturodüse mit
  der man mit hilfe von Druckluft Vakuum erzeugen kann.
  Die Abmessungen sind ca. 100 x 100 x 25 mm.
  Vorteile: klein, nicht teuer und kein Motorgeräusch.
  Wer also Druckluft zur Verfügung hat, braucht keine
  Vakuumpumpe.
- "HPGL aus Eagle" erzeugen.
  Den Weg gehe ich auch und sogar noch ein Stück weiter.
  Die HPGL-Ausgabe wandle ich mit der Software "HPGL2DIN"
  in eine CNC-Datei nach DIN. Somit kann ich auf jeder
  CNC-Maschine, die nach DIN arbeitet meine Platinen fräsen
  und bohren und auch jede Steuerung die nach DIN arbeitet
  für meine Maschine verwenden.
- Saubere Fräsbahnen.
  Nach dem ich die Hüllkurven gefräst habe, wiederhole ich
  das CNC-Programm, entweder ohne Z-Zustellung oder mit
  0.01 mm. So werden die Fräsbahnen sehr sauber.
- In einem Beitrage wer die Rede von der "eierlegenden
  Wollmilchsau"
  Ich baue sie gerade. Sie hat nur ein Nachteil:
  Sie ist nicht billig.
  Gute Kugelrollspindeln und -Führungen gibt es halt
  nicht für "UME"
  Wie sieht sie aus:
  Der Grundkörper ist aus Grauguss und geschliffen,
  er ist also schwingungsarm und genau.
  Verfahrwege: X = 180, Y = 125, und Z = 80 mm.
  Sie hat geschliffene Kugelrollspindeln mit 2 mm Steigung.
  die Führungen sind Kugelrollführungen 12 mm von SKF,
  THK wäre auch gut. Die Endlager sind von NSK.
  Die CNC-Programmiersprache ist nach DIN.
  Ausser Platinen können auch alle anderen Fräs-
  und Bohrarbeiten gemacht werden.
  Als Hauptspindel verwende ich ein Handstück einer
  biegsamen Welle der Firma Suhner.
  Den Spindelmotor habe ich bei der Firma Faulhaber
  bestellt.
  Die Schrittmotoren und Treiberkarten von Isel.
  Die Steuerung hat mein Sohn entwickelt.
  Die CNC-Programme generiere ich mit dem Programm "PGC",
  das ich selbst erstellt habe, aus ACAD oder dem
  kostenlosen ICAD (es arbeitet wie ACAD). Damit kann
  ich auch Schriften und Logos fräsen.

Informationen zu CNC sind auf meiner Homepage zu finden.
 http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za685

Ich hoffe meine in den lesten Jahren gemachten Erfahrungen
sind eine kleine Entscheidungshilfe.

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Marcel Georgii (Gast)
Datum:

Also ich arbeite hier mit dem ProtoMat 95s der ja im LPKF Sortiment als
der schnellste und genauste gilt. Ich kann nur sagen, dass wir grosse
Probleme haben mit grösseren Platten und die Genauigkeit zu Wünschen
übrig lässt. Auch muss man die Fräser (sehr teuer bis 80.- pro Stück)
meiner Meinung nach sehr oft auswechseln, so dass das ganze zu einem
teuren Spass wird. Respekt wenn es Ihnen gelingen würde eine
Fräsmaschine zu bauen. Ausserdem ist natürlich hier (BoardMatser) die
Software viel umfangreicher.
Autor: Manfred Glahe (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,
auch ich arbeite seit vielen Jahren mit der LPKF91 und kann nur jedem
davon abraten der feine Strukturen und hohe Packungsdichten wünscht.
Raster abstände wie sie von LPKF im Hochglanzprospekt dargestellt werden
sind auf gar keinen Fall zu erreichen. Die vertikalen Ungenauigkeiten
führen zu breiten und tiefen Kanälen, denn es muß ja eine Trennung an
jedem Punkt der Fläche erreicht werden. Das führt(je nachdem an welchem
Ort man auf der Fräsfläche arbeitet)zu PAD- Breiten, schon bei SOT23
welche nicht mehr zu löten sind. Unterschiedliche Dicken der
Kupferauflage erzeugen die gleichen Probleme. Desweiteren sind haarfeine
Kupferschnipsel, selbst bei Polygonverwendung von Versorgungslayern,
häufig die Ursache von extrem schwer zu findenden Kurzschlüssen. Und
zuletzt noch die Durchkontaktierungen bei 2 seitigen Platinen, da kann
man sich die Haare raufen. Kurzschlüsse beim Löten sind da nicht selten.
Alles in Allem eine Methode nur für ganz grobe Platinen mit geringer
Packungsdichte. Selbstbau auf Hobbyniveau ausgeschlossen wenn man
tatsächlich damit arbeiten will. Mechanische Schwingungsneigung der
Anlage ist nicht zu unterschätzen. Als Projekt zum Lernen mit solcher
Anwendung aber sehr anspruchsvoll und Spaß wirds auch machen (wenn man
damit nicht arbeiten muß anschließend).
MfG  Manfred Glahe
Autor: supermario (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,

man kann doch sicherlich die x und y achse auch über zahnstangen
antreiben, das ist wesendlich billiger als kugelrollspindeln, das wird
in der industrie doch auch gemacht, nur die z-achse über eine spindel.
oder nicht? welche motoren gibt es denn überhaupt auf dem markt? ich
suche einen mit einer leistung von ca. 200-300w und einem passenden
bohrfutter. der motor sollte ohne kohlebürsten auskommen und
dauerbetrieb zulassenm. ein ansteuern über fu ist auch möglich

mfg supermario
Autor: Rainer Brenkmann (Gast)
Datum:

Hallo alle miteinander,

eigentich beschäftige ich mich hauptberuflich mit CNC
Bearbeitungszentren im Holzbereich.

Über einen neuen kontakt kann ich jedoch komplette Maschinen anbieten.

Hier als Einstieg:
A5-System (Erläuterungen zum Lieferumfang)
- CNC-Maschine Standard A5
- Fahrweg X x Y x Z ca. 110 x 280 x 50/108 mm
- Univ.-Bearbeitungseinheit mit Sicherheitseinrichtung
- 1 VHM-Fräser, 1 Excenterspanner, Hilfsmittel
- CAD/CAM-Software inclusive

ab €1500,00

oder Komplett Leasing ab € 60,00/Monat

Bei Intresse bitte ein Email an mich.


MFG Rainer Brenkmann
Autor: CyberDog (Gast)
Datum:

hi jungens, (mädels hab ich leider keine gesehen)

in target ist bereits genau so eine steuersoftware dabei. die gibt hpgl
aus. man muss ja nicht die leiterbahnen selbst fräsen, sondern um die
leiterbahnen herum! das ist mathematisch nicht ganz trivial. aber das
ist da alles schon drin. target benutzt sogar nur 3 hpgl befehle, so
dass die programmierung einer solchen maschine ein klacks ist (bresenham
algorithmus für lineare bewegung etc.).

die ganze konvertiererei mit gerber und co. fällt dann weg, weil target
sein projekt direkt richtig ausgibt. ich glaube, die haben mittlerweile
auch so ein modul, das nicht nur das isolationsfräsen macht, sondern
auch das freistellen der restfläche. und doppelseitige platinen mit
passbohrungen zum exakten wenden der platine. das ist für jeden
interessant, der eine maschine baut. wer eine kauft, der benötigt dann
keine extra software für's isolieren. das spart schnell eur 1000,-.

guckt ma bei http://www.ibfriedrich.com. da gibt's auch ne freeware.
voll windows, kein oller dos schei**, der bei manchen maschinen als
zubehör geliefert wird.

tschö cyberdog
Autor: Karsten (Gast)
Datum:

moin moin,

ich bin grad auf dieses thema gestossen, weil ich gerade ähnliches
plane. es gibt ja schon gute ideen hier ...
im moment beschäftige ich mich mit der ansteuerung von schrittmotoren,
um einen controller zu bauen.
wenn jemand gute adressen kennt, die sich mit dem selbstbau von solchen
ansteuerungen beschäftigen, wäre mir sehr geholfen.

bis dann erstmal ...
Autor: Karsten (Gast)
Datum:

so, und nochmal ...

also ich denke, ich werde mir die schrittmotorsteuerung von
http://www-users.rwth-aachen.de/thorsten.ostermann...
nachbauen und mir dann eine ähnliche konstruktion bauen, wie auf der
seite zu sehen ist. wegen software weiß ich noch nicht so genau, aber
das wird schon klappen ...
Autor: denis köllner (Gast)
Datum:

hallo,
ich hätte auch interesse an dem projekt, die frage ist nur, bekomme
ich/wir die teile alle so im baumarkt, oder wird das etwas aufwendiger
die zu beschaffen??
Autor: Fritz7 (Gast)
Datum:

Ok danke erst mals für das riesige interesse an meinem Vorschlag.

Aber nach langem wühlen im Internet und katalogen, forumberichten, etc.
bin ich zum schluss gekommen das sich der Bau einer solchen Maschine
nicht lohnt. Jedenfals nicht für einfach hobby bastler (wie mich).
Da bei angemessenen Kosten, keine zufriedenstellende Genauikeit zu
erreichen ist.


Fritz7

PS: Jedoch lasse ich mich gern eines besseren belehren, falls jemand
vorschläge hätte.
Autor: Christian (Gast)
Datum:

Hallo Leute,

ich baue zur Zeit eine CNC- Fräse (Fahrweg: 1079x794x143mm), also
eigentlich bin ich schon fast fertig, es fehlen nur mehr ein paar
Kleinigkeiten (Absaugung, Kühlmitteleinblasung,..).
Die Ansteuerung der Schrittmotoren übernehmen bei mir die Platinen von
Dirk Haupt: Schrittmotorsteuerung mit 4 x 2 Ampere und die Entkopplungs-
Platine (siehe unter: http://www.selfmadecnc.de/ er bietet die geätzten
und geborten Platinen zu einem fairen Preis an) man muß sich dazu nur
noch ein Netzgerät bauen. Die Steuerung selbst übernimmt die Parallele
Schnittstelle und das Step Four Fräsprogramm (www.step-four.at) welches
leider sehr teuer ist (allerdings im Vergleich zur restlichen Maschine
günstig).
Noch ein paar Tips: Verwendet Kugelumlaufspindeln mit Gewindestangen
oder Trapezspindeln werdet ihr wegen des längsspiels nicht glücklich
werden (www.isel.de) ich verwende 16x5mm Spindeln die über
Klauenkupplungen direkt mit dem Schrittmotor (ca. 10V 1,5A sehr stark)
verbunden sind, was bei kleinen Fahrwegen auch funktionieren könnte ist
den Schlitten direkt über einen Zahnriemen, wie bei einem Drucker,
anzutreiben.
Auch die Führung der Schlitten ist ein sehr heikles Thema ich verwende
gehärtete und geschliffene Stahlwellen (20mm Durchmesser unterstützt)
mit offenen Linearkugellagern, falls ihr nur einen kleinen Fahrweg und
einen leichten Aufbau plant, könnte ich mir vorstellen, das es mit
Wellen und Lagern aus Druckern funktionieren könnte.
Weiters werdet ihr einen Gravurtiefenregler benötigen der den exakte
Eindringtiefe sicherstellt, außer ihr schafft es die Platine perfekt
plan aufzuspannen ohne das sie sich wölbt, müßte beim Europaformat
eigentlich mit Doppelseitigen Klebeband funktionieren. Gravurfräser und
Bohrer gibt es bei www.vhf.de nur Hartmetall verwenden.
Unter dieser Adresse
http://members.telering.at/hermine.kreuzer/fraese.zip findet ihr einige
Bilder meiner Maschine (leider nicht mehr ganz aktuell).
Noch ein kurzes Wort zu CyberDog ich verwende auch Target und kopiere
die Daten dann ins Step Four Programm, funktioniert wirklich super.
Viel Spaß beim Bauen, Fräsen und Tüfteln.
Haltet mich auf dem Laufenden.
Autor: Peter Stein (Gast)
Datum:

Hi Leute,

hat hier jemand eine CNC Platinenfräse oder weis eine Adresse
ich hab hier eine Platine 90mm x 55mm doppelseitig
Was kostet sowas und wo sind die Einschränkungen


Grüssle Peter
Autor: Manfred Glahe (Gast)
Datum:

Autor: Manfred Glahe (mglahe@gwdg.de) [*.zool1.bio.uni-goettingen.de]
                  Datum: 28.01.2003 12:25

                  Hallo zusammen,
                  auch ich arbeite seit vielen Jahren mit der LPKF91 und
kann nur jedem davon
                  abraten der feine Strukturen und hohe Packungsdichten
wünscht. Raster abstände
                  wie sie von LPKF im Hochglanzprospekt dargestellt
werden sind auf gar keinen
                  Fall zu erreichen. Die vertikalen Ungenauigkeiten
führen zu breiten und tiefen
                  Kanälen, denn es muß ja eine Trennung an jedem Punkt
der Fläche erreicht werden.
                  Das führt(je nachdem an welchem Ort man auf der
Fräsfläche arbeitet)zu PAD-
                  Breiten, schon bei SOT23 welche nicht mehr zu löten
sind. Unterschiedliche
                  Dicken der Kupferauflage erzeugen die gleichen
Probleme. Desweiteren sind
                  haarfeine Kupferschnipsel, selbst bei
Polygonverwendung von Versorgungslayern,
                  häufig die Ursache von extrem schwer zu findenden
Kurzschlüssen. Und zuletzt
                  noch die Durchkontaktierungen bei 2 seitigen Platinen,
da kann man sich die
                  Haare raufen. Kurzschlüsse beim Löten sind da nicht
selten.
                  Alles in Allem eine Methode nur für ganz grobe
Platinen mit geringer
                  Packungsdichte. Selbstbau auf Hobbyniveau
ausgeschlossen wenn man tatsächlich
                  damit arbeiten will. Mechanische Schwingungsneigung
der Anlage ist nicht zu
                  unterschätzen. Als Projekt zum Lernen mit solcher
Anwendung aber sehr
                  anspruchsvoll und Spaß wirds auch machen (wenn man
damit nicht arbeiten muß
                  anschließend).
                  MfG Manfred Glahe
Autor: ulrich strobel (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hab nen Tip für euch bin grad mit nem privat NC Bohrwerk beschäftigt,
ganz ähnliche Thematik:

Rechner dahin wos dreck gibt find ich nicht gerade all zu toll, darum
hab ich mich entschlossen ne mediakart mit dem NC programm zu
beschreiben und sie dann in eine Stand Alone Anwendung zu geben die dann
mittels C64 Tastatur editiert werden kann und in einem 15X4 LCD
betrachtet werden kann ansteuern kann man Schrittmotoren mit folgenden
IC´s :IMT 901
oderL297D
Autor: Richard Mark (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

esrt muss ich mich für mein schlechtes Deutsch denn ich ein bichen
ausländer binentschuldigen....ein kleines tipp für (ich wede ab jetz
nicht mehr die gross -klein schreiben mehr beachten weil nach zu ange
überlegen werde ich immer rausgessmissen aus internet)kkeine tipp für
die die noch gerne Ätzen möchten    ...... selbstentwickelte layouts
einfach auf durchsichtiges folie 2X ausdrucken PERFEKT aufeinander
legen, mit Bürotackerfestmachen ,auf Positiv beschichtete Leiterplatte
legen mit 300 W Halogenstrahler  ca 20 min von 40 cm besctrahlen und
ätzen.Aber ich als elektroniker der SMd bereich seine hobby entwickelt
hat möchte ich mehr von Fräsmachinen
erfahren(Bauweise,details,software,Layouts,PC-Karten-selberbauen....ect.)Einfach
ALLES.Wer babei hilfreich sein könnte ...Wäre ich Dankbar !!!!!MFG
f.mark@t-online.de
Autor: Richard Mark (Gast)
Datum:

Ich schreide schon 6. mal!!!!!!!!scheiss EXPORER
Also....Schuldigung für mein schlechtes Deutsch ,und ich werde die gross
-klein scheibung nicht beachten , weil ich keier geborener Deutscher bin
und Explorer setzt mier ürgentwie ein zeit limit,wäre überlegungszeit zu
lang......schuldigung.....................
kleine tipp für Ätz freunde....einfach die gewünschte platine in
irgentein programm  auf durchsichtigem folie!!!2X ausdrucken, PERFEFT
aufeinandrelegen, Zusammentakern,mit 300 W halogenstrahler ca 20 min von
ca 40 cm bestrahlen entwickeln und ätzen.
Aber ich bin sehr ineresiert für Fräse einrichtung,also wer mir mit
dockumente von zusammenbau ,software,bauanleitung,u. ect helfen könnte,
wäre ich sehr dankbar,-,,,,...eventuell unter        f.mark@t-online.de
Danke voraus
Autor: denis köllner (Gast)
Datum:

die idee mit dem micro controller ist nicht schlecht, aber wenn man wie
ich viele rechner hat, davon schon einige so alt sind, dass ich froh
sein kann das da überhaupt windows drauf läuft, werd ich die da hin
stellen, ansonsten würd ich auch die microcontroller geschichte
vorziehen...
da ich in einem computergeschäft praktikum machen muss für meine schule,
kann ich alte drucker ausschlachten, in denen schon die komplette
ansteuerung drin ist, was ich aber nicht weiss ist, wie bekomm ich die
technik dazu, die von mir eingegebenen maße zu fräsen.
und vorallem, wo bekomm ich überhaupt brauchbare teile zum bau der cnc
maschiene her...
war jetzt bereits in 3 oder 4 baumärkten, und hab nirgends was gefunden,
noch nicht mal profile....
weiss jetzt also auch nicht, mit was ich anfangen soll... aber eines
steht fest... ätzen ist mir jetzt einfach zu viel aufwand (auf
dauer...).
da ich ja wie oben schon erwähnt nur praktikant, bzw schüler bin, hab
ich nur begrenzte mittel (geld) zur verfügung...
wäre echt froh über eine kostengünstige lösung...

mfg denis
Autor: Fritz7 (Gast)
Datum:

Du solltest mal den Beitrag ganz lesen.

Dann würde dir klar werden, das es sich nicht lohnt eine Fräsmaschine zu
bauen/anzuschaffen.


Fritz7
Autor: Axel (Gast)
Datum:

Mein Vorschlag für etwas kostengünstiges:

Eagle light von www.cadsoft.de
Dort mit dem ULP miloutline Fräskonturen berechnen und in HPGL speichern
Fräsersoftware von www.cncplayer.de herunterladen
Datenblatt für UCN5804 von www.reichelt.de laden
Schaltplan unter UCN5804 googeln oder von
http://de.groups.yahoo.com/group/CNC_Elektronik
Antriebsmotore aus alten Druckern ausbauen
Gleitschienen aus alten Schränken von Sperrmüll für die x-y Führungen
Baupläne für Fräsplotter aus den Links vorausgegangner Mails oder Google

Bis hier kostenlos

Dremel von Flohmarkt kaufen
Platine mit Teilen für ca 30 Euro herstellen

Und los geht&#8217;s

Grüße Axel
Autor: denis köllner (Gast)
Datum:

ich danke dir!!
ich hab eine führungsschiene, die motoren auch schon...
aber mir fehlen die spindeln für die x und y achse... wo bekomm ich denn
sowas her???

mfg denis
Autor: Fritz7 (Gast)
Datum:

So einfach wirds sicher nicht werden...

aber wenn ihr unbedingt euer Geld zum Fenster raus schmeissen wollt...
bitte.


Fritz7
Autor: Christian (Gast)
Datum:

Hallo Denis,

sehr gute und einigermassen preiswerte Kugelumlaufspindeln bekommt man
bei Isel (www.isel.de) ich verwende in meiner Anlage Spindeln mit 16mm
Durchmesser und 5mm Steigung, wie das Ganze bei mir aussieht kannst du
dir ein paar Beiträge weiter oben ansehen.

mfg,
Christian
Autor: BlackFrog (Gast)
Datum:

Hallo Leute,
ich hab mir auch gedanken gemacht um eine fräsmaschine für A3 größe. Ich
hab für die Fräsmaschiene einen ungefähren wert von ca. 300 €
ausgerechnet. leider ist der Controller und Software nicht dabei.

Ich hab anstatt eine Kugelspindel eine einfache Gewinnde Stange genommen
(M12) vier Muttern wobei zwei (auf jeder seite) einstell bar sind so das
er spielraum auf fast null kommt. die gewindestangen sind mit Zahnriemen
miteinander verbunden und eingestellt.
mit der untersetzung von Schrittmotor zur achse habe ich eine
genauigkeit (Vorlauf) von 0,005 mm. leider hab ich nur recht schwache
motoren dran (stärkere sind bestellt). ein dremel mach seine arbeit gut
er hat fast 50000 U/Min und mit ein wenig kuhlmittel was ich an den
fräser sprühe haöt er fast doppelt so lange als ohne. Ein absaugrohr für
spähne und kuhlmittel mit der verbindung zu einem kleinen absauger
erledigt den rest.

wenn mir einer links zu controller schaltpläne hat bitte mailen. würde
gerne die fräs maschiene als "drucker" ansteuern und mit target corel
oder auch cad nutzen.

viel erfolg und gebt nicht auf es lohnt sich!!!

BlackFrog
Autor: denis köllner (Gast)
Datum:

dass es sich lohnt, hab ich schon gemerkt...
ich ahb die controller carte, aber keine gewindestangen, keine profiele
und nix...
ich bin gerade am ausprobieren mit der karte... hat drei ausgänge, und
ist bei conrad elektronik erhältlich...
kosted rund 75 &#8364;

mfg viel spass
Autor: Axel (Gast)
Datum:

Hallo Zusammen,
habe meine Stepperkarte gerade zu
http://de.groups.yahoo.com/group/CNC_Elektronik
hochgeladen. Mich würde Eure Meinung dazu intressieren.

Die Software CNCplayer zur Steuerung der Fräse sieht echt gut aus, hat
alle möglichen Einstellmöglichkeiten und kostet nix.

Grüße Axel
Autor: dghjdcgh (Gast)
Datum:

glaubst du wirklich, irgendwer meldet sich bei diesen datenhändlern an,
nur um deine platine zu sehen ?
wofür kann man denn hier wohl dateien anhängen ?
Autor: dfgjhdfgh cfghdfgh (Gast)
Datum:

du glaubst aber nicht wirklich, dass sich irgendwer bei diesen
datenhaendlern anmeldet nur um deine platine zu sehen, oder ?
dafuer gibts hier ne prima funktion für dateianhaenge
Autor: Axel (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo dfgjhdfgh cfghdfgh,
ich vermute mal, dass dies Dein Künstlername ist.
wollte Andreas Forum nicht mit vielen Dateien füllen.

Hier ist die Platine für die Ängstlichen.

Grüße Axel
Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Hallo erstmal...!

Ich suchen einen AutoCAD und HPGL Treiber für eine uralte (1988) isel
interface-Karte eines Bohrplotters.
Möchte dem Bohrplotter das Fräsen beibringen, am besten natürlich direkt
aus AutoCAD oder einem HPGL-fähigen Layoutprogramm für Platinen.
Für Tipps und Hinweise wäre ich sehr dankbar.

Grüße  Thomas
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Thomas,

auf meiner Seite:
http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za685

findest du Infomationen.

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Richard Mark (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Denn im schaltplan "netzteil" von Thorsten Ostermann die gleichrichter
im dauerbetrieb sehr heiss wird , eine frage zu Ihm :was wäre wen man
diese Gleichrichter gegen eine andere wechselt und zwar B80/70 -25 ;200
v, 25 A....dürfte nicht mehr heiss werden?!?!? und gleich eine frage
:kann ich Varistor S10K40 gegen S14K40 austauschen? Danke Voraus.
Autor: Richard Mark (Gast)
Datum:

Gute erfahtung habe ich gemacht in Mechanik bereich mit eine
Zeichnentafel  sowas was Architechten benutzen für hand gemachten
projekte. Die lineal führungen qwasi "X und Y achse" sind aus Alu profil
mit Führung ,4 excentrisch einstellbare kugellagergefasste rollen.Mann
kann diese einrichtund sehr leicht umbauen für ein solche X-Y
Frässmachine Mechanismus. Sobald ich fertig Bin mit meine eigene
entwicklung aus diese materialien ,stelle ich einige fotos auf meine WEb
seite.Könnte behilflich sein ,dem die dinger sind ziemlich
präzise.Übrigens, wen ich aufdrienglich erscheine....bitte
mitteilen.,.möchte nicht unbedingt eure spass u. projekte versauen.Habe
bloss gedach ,ein parr tips können gut angekommen sein,lediglich bin nur
ein neugling auf Eure Seite.Danke für Eure verständniss.....Viel spass
noch,Übrigens,.....bräuchte ein LINK für kostenlose Downoad für Eagle
oder andere gute CNC programm(target habe schon) Nochmals Vielen Dank
... MFG Richard Mark
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Richard,

Neulinge haben oft sehr gute Ideen und dein Zeichenbrettvorschlag ist
sehr gut. Danke!

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Fritz7 (Gast)
Datum:

Meldet euch mal, wenn ihr was brauchbares erreicht habt.
Würde mich mal interessieren!


Fritz7
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Zusammen,

meine Eigenbau-CNC ist nun fertig und gestestet.
Informationen dazu sind auf meiner Seite finden:

http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za685

unter CNC -> Maschine bauen.

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Marc Sodenfeld (Gast)
Datum:

Sehr hübsch, aber wo sind denn da nun die "Informationen" ?!  Nach so
einer Ankündigung hatte ich eine Baubeschreibung, Pläne oder wenigstens
mehr als EIN Foto erwartet...
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Marc,

wer bittet dem wird auch gegeben.

Hättest du die Seite richtig angeschaut, wäre dir folgender Satz
aufgefallen:

"Zeichnungen, Bilder und Bezugsadressen der gekauften Teile können von
den Autoren angefordert werden."

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Marc Sodenfeld (Gast)
Datum:

Dann schreib halt nicht immer wieder, "auf der Seite" gäbs Infos. Was
ist an denen denn nur so geheimnisvoll, daß sie nicht direkt dort stehen
?  Oder willst Du einfach nur gebeten werden ?
Autor: Bernd Maier (Gast)
Datum:

Hallo Zusammen

Auf der Suche nach einer Ansteuerung für meine selbst entwickelte
Platinenfräsmaschine bin ich auf euer höchst interessantes Forum
gestoßen!!!
Ohne dass ich wusste gibts noch mehr Personen die gerne eine eigene
Platinenfräsmaschine hätten.
Ich habe mir eine konstruiert + in Eigenfertigung hergestellt. Zugekauft
wurden nur die beiden Schrittmotoren und die Rohmaterialien(meistens
Schrott bzw. Abfallteile aus meiner Maschinenbaufirma).
Mein Problem ist nicht die mechanische Herstellung der Platinenfr.
sondern die Ansteuerung der Motoren. Es wäre schön wenn ihr mir
weiterhelfen würdet. Ich habe mein Ansteuerungsproblem auf
http://bernd._maier.bei.t-online beschrieben. Dort sieht man auch wie
die Maschine aussieht. Wens interessiert: die hardwaremäßigen Kosten
belaufen ich auf weit unter 50 Euro. Der Zeitaufwand für die
Eigenfertigung ist jedoch nicht gering - die Herstellung der Einzelteile
hat jedoch Spaß gemacht.
Wenns mit der Ansteuerung funktioniert baue ich sicher noch einige
solcher Maschinen vielleicht auch für euch wenn ihr interesse habt zum
Selbstkostenpreis natürlich!!
Autor: Fritz7 (Gast)
Datum:

Der Link funzt nid!

Interessant! Was für Werkzeuge hast du gebraucht, welche Materialien?


Fritz7
Autor: Bernd Maier (Gast)
Datum:

http://bernd._maier.bei.t-online.de sorry habe das .de vergessen
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Marc,

deine Kritik über meine Seite "Eigenbau-CNC" ist angekommen und hat mich
überzeugt, die Seite in den nächsten Tagen aus meiner Homepage
entfernen.
Inzwischen habe ich 3 Maschinen zu bauen und benutze meine Zeit dafür.

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Rolf (Gast)
Datum:

Hallo CNC Group

Ich habe kurz alles mehr oder weniger durgelesen.
Aber keine hinweis gefunden, dass man beim Alteisenhaendler
viele nützliche Komponenten findet. Kugelumlaufspindel, Kreuztische,
Lager und vieles mehr.
Im weiteren noch meine bescheidene Meinung zum Selbstbau.
Wenn man schon den ganzen Aufwand mitmacht, dann bitte alles etwas
staerker uns stabieler. Die Maschine sollte mimdestens
noch etwas mehr als Platinen fraesen können. Nur zum Fraesen der
Platinen ist das darueber Nachdenken schon zuviel.
Viel Erfolg wünscht allen Bauern
Rolf
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Rolf,

zum "nur Platinenfräsen" haben Schüler von mir, mit einem alten
Flachbettplotter eine Fräsmaschine gebaut.
Der Plotter war für "ume", die weiteren Kosten waren ca. 300.-- Euro.

Wir haben eine weitere Maschine gebaut, mit der man auch allgem.
Fräsarbeiten machen kann.

Hier die Daten:
Verfahrwege der Achsen X 185 mm, Y 127 mm und Z 72 mm.
Positioniergenauigkeit 0,01 mm.
Vorschubgeschwindigkeit bis 720 mm pro Minute.
Werkzeugbelastung bis 350 N.
NC-Kode nach DIN 66025.
Steuerungssoftware "CNCDRV".
Steuerung, eine von uns modifizierte Steuerung der Firma ISEL.
Schrittmotorantrieb über vorgespannte Kugelrollspindeln.
Kugelrollführungen an allen Achsen.
Werkstoff der Schlitten und Maschinenkörper Grauguss.
Abmessungen der Maschine 400 x 400 x 400 mm.</li>
Gewicht 30 kg.

Die Maschine kostet viel Geld und ist für "nur Platinenfräsen" zu teuer.

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Bernd Maier (Gast)
Datum:

Hallo Fritz

Habe für meine Maschine Aluminium bzw. Edelstahl 1.4301 verwendet.
Die Teile habe ich mit meiner eigenen Weiler-Drehmaschine +
Stanko-Säulenbohrmaschine gefertigt. Die Frästeile habe ich ebenfalls
auf der Drehmaschine bearbeitet - Fräser wurde in Backenfutter gespannt
- Werkstück auf Oberschlitten. Die Genauigkeit der Frästeile betrug
+-0,1mm. Bei nächster Gelegenheit werde ich mir jedoch eine Fräsmaschine
zulegen.

Mein Problem ist nicht die Hardwaremäßige Erstellung einer
Platinenfräsmaschine sondern die Ansteuerung über eine geeignete
Software. Es gibt ziemlich viele unterschiedliche Softwarevarianten.
Kann mir jemand Tipps geben welche gut geeignet ist?
Infos zu meiner Maschine unter http://bernd._maier.bei.t-online.de/

Gruß
Bernd Maier
Autor: Bernd Maier (Gast)
Datum:

Noch was:
Der Rundtisch ist bei 2-achsigem Verfahren eigentlich nicht nötig.
Ursprünglich wollte ich nur 1-achsig (entweder in X-Achse oder in
Y-Achse) verfahren(Variante nur zum fräsen der Platinenaußenkontur).
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo,

da jeder auf sein eigens Konzept schwört, möchte ich dir einfach mal
meinen Weg darstellen.

1. Schritt
   - zeichen der Kontur mit ACAD ,
   - den CNC-Kode nach DIN in ACAD genieren.

2. Übertragung der CNC-Datei vom Arbeits-PC zum Steuer-PC
   mit einem Link-Kabel oder mit einer Diskette kopieren.

3. Die Software "CNCDRV" bedient die Steuerung der Maschine

4. Als Steuerung verwende ich ein Interface von ISEL,
   bei dem eine eigene Steuerkarte verwendet wird, damit
   DIN-Kode verwendet werden kann.

Somit ist Software und Steuerung unabhängig voneinander
und austauschbar.

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Rolf (Gast)
Datum:

Hallo Theodor
Besten Dank für den feedback.
Ich befasse mich auch für den CNC-Bau.
Möchte aber nicht gerne probieren, sondern soweit möglich
einfach mal mit der Hardware anfangen.
Kann man eine Maschine irgendwo sehen?
Und wenn ja, sind allenfalls Zeichnungen
erhältlich?
Besten Dank für die Bemuehungen.
Viele Grüsse rolf
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Rolf,

selbsverständlich kannst du die Maschine anschauen und auch selbst
bedienen.
Ein  Termin können wir vereinbaren.

Auf meine Homepage:

http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za685/

unter Impressum, findest du meine Adresse.

Waghäusel liegt 5 km von der A5, Abfahrt Kronau, das iat zwischen
Heidelberg und Karsruhe.

Eine weitere Maschine mit Schwalbenschwanzführungen ist vor der
Fertigstellung, dadurch spart man die teueren Kugelrollführungen. Die
Maschinen können auch an der Berufsschule in Bruchsal besichtigt werden.

Die Adresse mit Anfahrweg der Schule:

http://www.bns1.ka.bw.schule.de/frameset.htm

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Bernd Maier (Gast)
Datum:

Hallo Theodor

Danke für deine Antwort!
Ich habe noch ein paar Fragen dazu.

>1. Schritt
>   - zeichen der Kontur mit ACAD ,
>   - den CNC-Kode nach DIN in ACAD genieren.
KANN ICH AUCH EIN ANDERES PROGRAMM ZUM KONTURZEICHNEN VERWENDEN (z.B.
MegaCad, SolidWorks, CorrelDraw) ODER LÄUFT "CNCDRV" NUR MIT ACAD-DATEN?

>2. Übertragung der CNC-Datei vom Arbeits-PC zum Steuer-PC
>   mit einem Link-Kabel oder mit einer Diskette kopieren.
MUSS DER ARBEITS+ STEUER-PC GETRENNT SEIN. TUTS NICHT 1 PC AUF DEM
NATÜRLICH MEIN ZEICHENPROGRAMM INSTALLIERT SEIN MUSS?

>3. Die Software "CNCDRV" bedient die Steuerung der Maschine
WO KANN ICH DIE SOFTWARE KAUFEN evtl. ERSTMAL DEMOVERSION ZUM TESTEN?

>4. Als Steuerung verwende ich ein Interface von ISEL,
>   bei dem eine eigene Steuerkarte verwendet wird, damit
>   DIN-Kode verwendet werden kann.
WELCHE STEUERUNGSVARIANTEN AKZEPTIERT DIE SOFTWARE? BIN ICH HIER
UNABHÄNGIG.

Grüße von Bernd

Wenns interessiert kann von mir die Baugruppenzeichnung meiner kleinen
Platinenfräsmaschine erhalten. Nähere Infos zur Platinenfräsmaschine
unter http://bernd._maier.bei.t-online.de/
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Bernd,

zu deinen Fragen:

1. Die Generierung von von CNC-Kode geht von ACAD, ACAD-LT und
   ICAD. ICAD ist kostenlos. Du kannst also deine Konturen mit
   jedem CAD-Programm zeichen, das in DXF oder DWG speichen
   kann und dann z.B. ICAD oder ACAD nur verwenden, um den
   CNC-Kode zu generieren.

2. Der Arbeits- und Steuerrechner müssen nicht getrennt sein.
   Nach meinen Erfahrungen ist jedoch eine Trennung zu
   empfehlen.

3. "CNCDRV" kannst du von mir beziehen, es kostet 70.-- Euro
   + MwSt. Es ist nun seit über 5 Jahren bei mehreren
   Maschinen im Einsatz.

4. Die meisten CNC-Maschinen arbeiten mit dem CNC-Kode nach
   DIN 66025. Es gibt also viel Software mit der man diesen
   Kode erzeugen kann. Man ist also nicht von einem Programm
   abhängig um den den Kode zu erstellen.

Unter meiner Homepage sind noch weiter Infos zu CNC und "PGC"
http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za685

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo,

noch eine Anmerkung zum Thema Fräsmaschine.

Für meine erste CNC-Maschine habe ich eine kleine Fräsmaschine mit
Handkurbeln verwendet, die ich dann umgebaut habe. Der Preis der
manuellen Maschine war damals 3300.-- DM.

Inzwischen bekommt man eine Maschine mit den gleichen Verfahrwegen und
Leistungen im Baumarkt für 729.-- Euro.

Damit diese Maschine einen hohe Positioniergenauigkeit hat, kann man
Kugelrollspindeln einbauen. Isel hat sehr preisgünstige
Kugelrollspindel.

Dann kommt nur noch die Steuerung dazu.

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Rolf (Gast)
Datum:

Salü Theodor
Anscheinend war ich zu blöde um die Maschinen-Ansicht zu finden.
Jetzt habe ich sie gefunden,und muss sagen, es ist die Maschine  die mir
am besten gefällt. Dies, weil man auf Ihr auch Werkstücke die grösser
sind als die Verfahrwege (X-Y) herstellen kann.
Gratuliere.
gruss    rolf
Autor: Carsten (Gast)
Datum:

Hallo Leute,
bin nun endlich mit dem lesen aller Beiträge fertig!
Ich möchte nun mal zusammenfassend ein paar Gedanken los werden:
Ich helfe zur Zeit einem Kolegen in der Firma ein hier beschriebenes
Projekt auf die Beine zu stellen.
Wie jeder, der sich die dargelegten Beiträge mal anschaut, selber sieht
teilen sich die Interessenten in 2(3) Gruppen auf:
1. Leute die die Möglichkeit der Fertigung der mechanischen Komponenten
haben und
2. Die Elektroniker
(3. Leute die einfach nicht den Umfang eines solchen Projekts abschätzen
können)
Nach meiner Meinung bekommt Ihr son Ding nur zum laufen wenn sich ein
Elektroniker mit nem Techniker zusammenschließt und das Ding gemeinsam
baut sonst wird das nix.
Es gibt ja nun Beiträge ohne Ende zum Thema Eigenbaufräse im Netz -auch
ganz gute in diesem Forum.
Ich vermisse eigentlich nur eine saubere Lösung (keine Schwafelei) zum
dem Problem das hier genau richtig ist EINE MIKROKONTROLLERSTEUERUNG mit
serieller Schnittstelle die den DIN-Code in Schrittmotorbefehle umsetzt.
Übrigens kann man aus ein paar alten Computermäusen auch ein prima Weg-
bzw Stellungsmessystem bauen zur Aufrüstung zu einer "echten"
CNC-Maschine.
Also Ihr jungen und dynamischen Programmierer löst doch endlich mal
dieses Problem!
PS: schlagt Euch die direkte Ansteuerung der Motoren unter WINDOWS aus
dem Kopf! -Ich weis was ich sage,ich steuere selbst große
Anlagen(>250kW) unter Windos an. Echtzeit ist hier nicht drin!
Jedenfalls nicht mit einfachen Mitteln!
Autor: Rainer.Brenkmann (Gast)
Datum:

Hallo Carsten,

wenn du eine professionelle Lösungs suchst:
keine freeware
www.trimeta.de (kommt schon nah an Echtzeit unter win)
www.isg-stuttgart.de (vxworks absolut Professionell)
www.lewetz.de

oder freeware für linux:
http://people.freenet.de/LinuxCNC/
Achtung EMC ist eine volle NC Einarbeitungszeit!


Gruß
Rainer
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Carsten,

mein Sohn ist Feingeräteelektroniker mit Studium Nachrichtentechnik, ich
Metaller.

Ohne ihn hätte ich keine Steuerung und kein Programm, das CNC-Kode nach
DIN verarbeiten kann.
Als wir von 10 Jahren die erste Steuerung mit MIKROKONTROLLERSTEUERUNG
gebaut haben, war DOS noch ein Thema und die Softeware (PASCAL) für die
Steuerung wurde inzwischen nur geringfügig modifiziert. Sie läuft also
immer noch fehlerfrei.
Aber meisten werde ich gefragt: "Geht das auch unter Windows?", wenn
dann ein NEIN kommt, fällt meisten ein Rolladen.
Auch meine Erklärung, dass es sich um eine Maschinenablaufsteuerung
handelt, mit der man nicht nebenbei Mohrhühner abschießen kann, hilft da
nicht weiter.
Wir haben uns schon überlegt, ob wir ein eigenes Tastenfeld bauen, damit
nicht jeder der eine Tastatur sieht ans spielen denkt. Eine Tastatur ist
jedoch billiger.

Zum Aufruf:
...Also Ihr jungen und dynamischen Programmierer löst doch endlich mal
dieses Problem!...

Die Lösung haben wir schon 10 Jahre.

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Carsten (Gast)
Datum:

Endlich mal ein Forum das LEBT!
Danke für Eure Komentare!
Der Tag war gestern schon etwas lang, desshalb kam mein Anliegen etwas
schlecht rüber.
1. Ja ich weiß, die Ansteuerung unter DOS ist "relativ gut" zu machen,
aber Windows bietet einfach mehr.
2. Ansteuerung in Echtzeit ist auch unter Windows möglich (siehe
Software wie LabView), nur das ist eben Profisoft die sich unter der
Windows-shell einnistet. Für den Hobbyprogrammierer gibts dann noch
ActiveX aber ich glaub selbst das gibt es nicht her.
Die Lösung wäre also eine Windowssoftware in welche das DIN
G-Codeprogramm geladen wird. Hier erfolgt die Berechnung der zu
verfahrenden Kurven und Aufteilung in einzelne Vektoren. Welche via
RS232 zum Mikroprozessor gesendet werden. Dieser cacht dann einige
zwischen und arbeitet sie ohne Stottern ab. In der Zwischenzeit können
die nächsten Vektoren nachgeladen werden. Sollte Windows denken was
anderes machen zu müssen, so hat der Mikroprozessor ja immer noch einen
Vorrat an Arbeit im Speicher. Die Ansteuerung der RS232 in Windows ist
rel. einfach zu programmieren ganz im Gegenstatz zur LPT.
Wäre schön mal Eure Meinung zu der Vatiante zu hören.
Gruß Carsten
Autor: Carsten (Gast)
Datum:

SCH.....Fehlerteufel
kein ActiveX sondern DirectX !!!!!!!!
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Carsten,

Noch ein par Nachinformationen:
- unsere Steuerung arbeitet mit der LPT,
- sie kann ein CNC-Programm mit 99 000 Progammsätze (Zeilen)
  verarbeiten, da gibt es nichts nachzuladen.
- Die Bedienung ist so, dass keine Tipparbeit erforderlich
  ist, außer man will einen Wert eingeben, den muss ich auch
  unter Windows eingeben.
- Meine Schüler, die ja nur noch Windows kennen, arbeiten
  nach einer kurzen (10 Min) Anweisung, als ob sie schon
  immer damit gearbeitet hätten.

...aber Windows bietet einfach mehr...
Was geht mit Windows schneller und besser?

Eine Kurzinfo ist (wieder) auf meiner Homepage zu finden.

http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za685

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Stroems (newbie) (Gast)
Datum:

@alle:
Ich hab' mich grade durch (fast) alle Beiträge gekämpft und hätte eine
Idee zur Erhöhung Stabilität evtl. sogar mit geringerem Aufwand:

X-Z-Achse: Platine bewegen
Y-Achse: Fräskopf bewegen

damit sind X und Y-Achse entkoppelt und Scherkräfte werden leichter
beherrschbar.

Ich weiß, dass alle professionellen Fräsmaschinen anders aufgebaut sind,
aber was allgemein verwendet wird muss ja nicht immer das Beste sein.
würde gerne die eine oder andere Meinung dazu lesen

Gruß, Stroems

P.S: Ich habe aus Zeit- und Ausrüstungsgründen nicht vor, selbst eine
Fräse zu bauen
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Herr Stroems,

Ihr Vorschlag ist gut jedoch nicht neu, 1956 arbeitete ich als Lehrling
an einer konventionellen Fräsmaschine, die nach diesem Konzept gebaut
war. So arbeiten heute noch die meisten Universalfräsmaschinen. Mit
diesem Maschinentyp erlangte die Fa. Deckel in München Weltruhm. Heute
bauen die Fa. MAHO (sie hat Deckel integriert), Fa. Hermle ua. immer
noch nach diesem Prinzip.

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Fritz7 (Gast)
Datum:

Ich halte nichts von dieser Idee...

Es ist auch so schon schwer genug die platine eben und stabil
aufzuspannen, und dann soll sie auch noch bewegt werden?

Was haltet ihr davon die Platine auf einem Drehbaren Teller zu fixieren
dann bräuchte man noch x,z Achse...

Dann sollte man noch den Autorouter so modifizieren dass er die
leiterbahnen in kreisbögen anordnet = schnellere bearbeitung, cooles
design.


Fritz7
Autor: Carsten (Gast)
Datum:

Hallo Fritz
sowas hab ich schon mal irgendwo im Netz gesehen -finde leider die Seite
nicht mehr. Das Ding dab es sogar als Bausatz.
mfG Carsten
Autor: Oliver Roth- Obertopp (Gast)
Datum:

Hallo alle zusammen,
habe auch mal so in Euren Beiträgen herumgeschnüffelt. Also ich bin
Feinmechaniker und unsere Firma arbeitet mit
Hochgeschwindigkeitspräzisions- Universalbearbeitungszentren.
Also Genauigkeiten im 1000stel mm Bereich! Die
Verfahrfahrgeschwindigkeiten im Eilgang liegen bei 100 m !
Das ist etwa 100 mal schneller als bei einer kleinen Baumarktfräse. Ein
Freund und ich haben nun ein Projekt am Start. Wir bauen in kleiner
Stückzahl aus hochfestem Aluminium, daß sonst im Flugzeugbau verwendet
wird, einen kleinen CNC- Bausatz (X= 300mm / Y= 200mm / Z= 100mm).
Diesem Bausatz werden beiliegen: Bundkugellager, sowie Gleitlagerbuchsen
von IGUS. Außerdem sämtliche benötigten Frästeile für den Bau einer
einfachen gleitgelagerten Mechanik. Um alles andere müssen sich die
Erbauer selbst kümmern. (Elektronik, Schrittmotoren (Standartbohrbild),
Kleinteile, Kupplungen, geschliffene Stahlwellen)
Vorgesehen ist der Betrieb mit einer handelsüblichen Baumarktfräse mit
Eurohalsaufnahme. Außerdem liegt eine Stückliste mit Vorschlägen und
Liefernachweisen bei.
Aber die Schwierigkeiten der spanenden Bearbeitung wären bis auf ein
paar Dreharbeiten ausgemerzt. Alle Teile sind garantiert hochpräzise!
(Siehe mein Brustgetrommel von vorhin ;-))
Über den Preis sind wir noch nicht ganz klar. Aber so um und bei EUR
400,-- werdens schon sein. Alleine die beigelegten Lager kosten gut
60,--.
Sollte jemand interesse an so etwas haben kann er mir gerne eine Mail
schicken. Ich könnte noch eine Menge zu euren Beiträgen sagen, möchte
aber dazu nicht auch noch meinen Senf hinzugeben.
Gruß Oliver
Autor: Stefan (Gast)
Datum:

Hallo Leute,

ich finde das echt toll was ihr vor habt und ich möchte auf gar keinen
Fall euer Projekt schlecht machen oder es euch aussreden!!! Ich habe
nicht den ganzen Schriftverkehr gelesen (bin neu hier) und weiss nicht
ob schonmal ne ähnliche Antwort dabei war also nicht böse sein, wenn ich
kalten Kaffe erzähle!
Ich habe eine professionelle Fräsmaschine und mir auch das Zubehör für
das Isolationsfräsen gekauft. Allerdings ist das nicht so sehr einfach
wie man das denkt und wie auch ich das vermutet habe. Zunächst einmal
ist das Leiterplattenmaterial nicht 100% eben, was bedeutet man benötigt
einen Höhenausgleich (einen mechanischen habe ich). Wenige 10tel können
das Ergebnis ruinieren. Dann sind feine Stichel erforderlich, ist nicht
so das Problem aber je feiner desto geringer können die
Isolationsabstände ausfallen (nur mit Höhenausgleich!!!). Aber die
Stichel sind meisten aus Hartmetall und halten nicht sehr lange, weil
die ja nicht nur Kupfer weg fräsen, sondern auch das GFK der
Leiterplatte. Und die Glasfaser ruiniert den Stichel schneller als man
möchte. Es gibt auch Diamant Stichel aber die Kosten ca. 50...100 EURO!
Dann ist Kupfer auch nicht gut zu fräsen, weil es weich ist und es
bildet sich immer ein Grad, der sehr fein ist und zu Brücken führen
kann. Letztendlich habe ich das Isolationsfräsen aufgegeben, weil zu
kompliziert, zu zeitintensiv und zu unsicher.
Wie gesagt ich will keine schlechte Stimmung verbreiten aber ich habe
nicht das "Problem" erst eine Maschine bauen zu müssen und möchte nur
meine Erfahrungen mit dem Iso.-Fräsen kund tun. Kann ja gut sein, dass
ihr euch so viel Arbeit macht und dann ist das Ergebniss nicht
befridigent. Seht das also bitte nur als Anregung!

Viel Erfolg bei euerm Projekt und

viele Grüße

Stefan
Autor: Christian Kreuzer (Gast)
Datum:

Hallo Stefan,

wenn du ja eine Maschine zur Verfügung hast, versuch mal i´die
Isolationsfräser von VHF
http://www.carbide-tools.com/cgi-bin/connect?serve...
mit diesen Fräsern habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Viele Grüße,

Christian
Autor: Stefan (Gast)
Datum:

Hi Christian,

vielen Dank für den Tip. Kennst Du auch Lieferanten für richtig gute
Fräser mit denen man sauber weiche Kunstoffe wie ABS oder Polystyrol
fräsen kann. Auf der Seite habe ich soetwas nicht gefunden.

Viele Grüße

Stefan
Autor: FritzX (Gast)
Datum:

Nochmal zur CNC-Software:

Ab sofort gibt es von EMC auch eine auf Knoppix basierende Live CD.

Das System booted von CD, enthält einen Linux-Echtzeitkern und die
CNC-Software und benötigt keinen Festplattenplatz.

Bestehende Windows oder Linux Installationen werden also nicht
überschrieben oder verändert !

EMC ist Freeware (Public Domain oder GPL-Software) und kostet nichts.

http://people.freenet.de/LinuxCNC/
Autor: Christian Kreuzer (Gast)
Datum:

Hallo Stefan,

ich hab leider auch noch zu wendig Erfahrung beim Fräsen, VHF hat aber
meines wissens auch Fräser mit polierter Spannut die speziell für
(weiche) Kunststoffe sind. Leider habe ích noch keine derartigen Fräser,
werde mir allerdings in nächster Zeit wieder welche bestellen müssen.

Viele Grüße,

Christian
Autor: Frank Emanuel (Gast)
Datum:

Hi,

sehr interessantes Forum, nur leider kommt mann immer wieder
vom eigentlichen Thema ab. Ich komme beruflich aus dem Metallbereich,
mein Hobby ist Elektronik, das was man braucht um eine CNC-Fräse zu
bauen. Das eine entsprechende Maschine
Geld kostet "MUSS" klar. Wenn ich den Grund für diesen Thread
richtig verstanden habe, geht es hier um den bau einer
Anlage um Platinen im Isolationsfräsverfahren herzustellen, für den
HEIMANWENDER, also keine Serienfertigung oder Frontplatten, oder massive
Aluteile, oder Plexiglas oder sonst was. Ein Arbeitsbereich von
180x120mm sollte dann doch reichen, oder??. Also ich habe schon ähnliche
Anlagen gebaut,
etwas Stabiler mit mehr Leitung, das wird doch aber gar nicht benötigt,
was mann braucht ist doch eine hohe Drehzahl und eine genau
Positionierung des Tisches. Wenn ich den Aufbau
der angeblichen billigen ALU-Profil Anlagen sehe muss ich lachen, das
sch...ß Profil ist doch sau teuer. Von den Verbindungselementen ganz zu
schweigen. Hat sich jemand die Mühe gemacht und mal eine Anlage mit
Fräs- und Drehteilen
zu Konstruieren und die Teile mal bei Zerspannern angefragt?,
Ihr würdet euch wundern, ich sehe jeden tag was so Teile
von Zulieferren kosten. Das ist eine echte Alternative.
Ich bin sicher das einige von euch das mit dem bauen einer
solchen Anlage ernst meinen, wenn Ihr euch einig währt,
bin ich sicher mann könnte eine kleine Serie, so 10 Stück
zu einen guten Preis herstellen lassen. Mit allen Ideen und Anregungen
der Beteiligten, das sollte doch was werden, hier
sind doch Leute mit sehr guten Kenntnissen der Zerspannung,
Elektronik oder auch Software, wieso kommen die nicht zusammen und
machen so ein Ding, ich verstehs einfach nicht!!.
Wenn mann es aufteilen könnte, also jeder macht ein Teil, halt 10 mal
und zum Schluss bekommt jeder von jedem ein Teil, fertig. Dann würde
sich jeder in seinem Kenntnis- und Möglichkeitsbereich aufhalten, also
auch keine Probleme.
Dann hätte man eine Maschine die genau das macht was sie soll,
"PLATINEN FRÄSEN"

Gruss Frank
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Frank,

dein Vorschlag ist sehr gut.

Veröffentliche doch einfach mal deinen eigenen Vorschlag z.B. von der
Mechanik, das ist mein Beruf. Dann kann ich über die Fertigung
Lösungsvorschläge machen. Im vergangenen Jahr hätte ich so eine Sache
als Projektarbeit im praktischen Metall-Unterricht einbinden können. Ab
dem kommenden Schuljahr finde ich eventl. einen Kollegen der das machen
würde.

Für die Elektronik kann ich mir einen ähnlichen Weg vorstellen.

Gruß

Theodor Schönwald
Autor: Frank Emanuel (Gast)
Datum:

Hallo Theodor,

einen konkreten Vorschlag könnte mann nur machen, wenn die
Randparameter fest stehen. Die Konstruktion einer solchen Anlage sollte
in der Gruppe doch zu einem brauchbaren Ergebnis führen, also ich hätte
die Möglichkeit alles Teile in ein 3D-CAD-System zu bringen, und
entsprechende Fertigungszeichnungen zu machen. Das ein oder andere Fräs-
oder Drehteil ist für mich kein Problem.

Wenn das was werden soll, brauchen wir aber noch Leute mit
ähnlichen Interessen.

Also vielleicht für den Anfang, mein Vorschlag:

Verfahrwege: X200  Y150  Z50

Wiederholgenauigkeit: besser 0,02
                      Kugelumlaufspindel /Steigung 2,5 oder 5
                      Linearlager

Antriebsleistung:

Achsmotoren X-Achse 1A/12V (bei schnellen Verfahrwegen 2A)
            Y-Achse 1A/12V (bei schnellen Verfahrwegen 2A)
            Z-Achse je nachdem was dran hängt max 2A/12V

Frässpindel, schön wäre ein Motor der via Software so von
5000-25.000 1/min einstellbar ist.


Optionen: Kühlung / Absaugung
          Werkzeugwechsler (wollte ich schon immer mal bauen)
          Vakuumspannplatte
          Integrierte Beleuchtung

Also das nur mal als Diskussionsgrundlage, kann mir auch eine
Achsbewegung über Zahnriemen vorstellen, müsste man mal testen. Würde
man doch einiges an Geld sparen, wenn man die Kugelumlaufspindel nicht
braucht, da hier ja "keine" Kräfte auf die Konstruktion wirken.

Ich bin mal gespannt, was draus wird.


Gruss Frank
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Frank,

schau mal auf meiner Homepage -> CNC -> CNC-Maschine

http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za685

nach, dort findest du eine Maschine mit den von dir vorgeschlagenen
Verfahrwegen, und Genauigkeiten.
Ich habe sogar eine Vakuumspannplatte (sie ist nicht auf der Homepage
abgebildet). Die Vakuumspannplatte wird mit Druckluft (Venturodüse)
betrieben, läuft nur kurz und ist dann geräuschlos. Für Alle die
Druckluft haben, ist das die Empfehlung. Wer keine Druckluft hat, kann
den Kompressor eines alten Kühlschrankes ausbauen, er reicht für die
erforderliche Luftmenge.

Als Hauptspindelmotor verwende ich einen Faulhabermotor mit
120 Watt Leistung, die Drehfrequenz ist steuerbar. Für die Hauptspindel
verwende ich das Handstück einer biegsamen Welle von Suhner.

Als Schmierung verwende ich ein selbst gebautes Minimalschmiersystem.

Die Maschine ist kompakt Aussenmaße 400 x 400 x 400 mm, sie entspricht
also voll und ganz meinem Erwartungen und ist für alle CNC-Arbeiten auch
3d geeignet.

Was hat meine Maschine (noch) nicht:
- Werkzeugwechsler
- Absaugung (Die baue ich in der nächsten Tagen).
  Dazu verwende ich einen kleinen Staubsauger, dessen
  Drehfrequenz ich mit einem Dimmer trosseln werde, damit er
  nicht so laut ist und länger lebt.

Nun kommt das "Aber"
So eine eierlegende Wollmilchsau ist halt nicht billig!

Wo könnte man abhungern ohne Abstriche zu machen?
- Die Führungen selbst fertigen.
  Wir haben 2 Maschinen gebaut. Bei der zweiten
  Maschine haben wir Schwalbenschwanzführungen
  gefräst und geschabt. Dann kosten die Führungen
  nichts man braucht nur Zeit und Können.
  Fazit, wenn ich eine weiter Maschine für mich baue,
  spare ich mir das Geld für die teuren Kugelrollführungen.

Dann gibt es noch die Frage brauche ich das, um nur Platinen zu fräsen?
Die schnelle und kurzsichtige Antwort ist "Nein".
Warum kurzsichtig?
Eine "billige" Maschine verursacht ja auch schon Kosten und die kann ich
dann nicht oder nur schlecht für andere CNC-Arbeiten verwenden. Wenn man
dann später ..., geht es einem wie beim Kauf eines billigen
Schraubendrehers, dass man am Ende doch einen guten kauft und man dann
das Geld 1 und 1/2 fach ausgegeben hat.

Wie aber könnte eine "ganz billige" Maschine aussehen, bei der ich
später nichts bereue?

Ich freue mich auf die folgenden Antworten mit Vorschlägen.

Theodor Schönwald
Autor: Frank Emanuel (Gast)
Datum:

Hallo Theodor,

ich hatte deine Maschine schon im Vorfeld gesehen, bei dem Teil handelt
es sich aber nicht mehr um eine Hobbymaschine.
Um eine solche Konstruktion zu bauen braucht man schon einiges an "know
How". Für einen einzelnen, nur ganz schwer zu
realisieren. Was mich aber wieder zu meine Idee bring, eine Gruppe von
Leuten, in der jeder sein Betrag leistet.

Aber ich glaube das wir nicht weiter kommen, den Faktor Kosten
kann man nicht weg diskutieren. Die Motoren, Spindeln, Lager und
Führungen braucht man halt immer um was vernünftiges zu bauen, ohne das
würde mann sich bestimmt hinterher ärgern.

Es war nur eine Idee von mir, die vielen Interessierten hier
im Forum zusammen zu bringen. Es geht nicht darum das Rad neu zu
erfinden, sonden eine Variante zu erstellen die für alle beteiligen im
Rahmen des machbaren liegt, oder würdest du deine Maschine sagen wir für
1000.-&#8364; oder 1500.-&#8364;
verkaufen, ich denke nicht. Aber vielleicht ist meine Idee
auch gar nicht so gut oder so einfach, sonst hätte mann es doch bestimmt
schon gemacht.

Gruss Frank
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Frank,

wie du auch festgestellt hast, dreht man sich bei dem Thema
CNC-Maschine im Kreis. Da fällt mir das Lied ein "... barfuß oder
Lackschuh ..."

Da man aber auch "barfuß" gehen kann, stelle mochmals einige Fragen
für eine kostengünstige Lösung:

- Hauptspindel?
  Wer kennt einen kleinen bürstenlosen Motor, aus einer
  Serienfertigung, der ca. 100 Watt Leistung hat und bei dem die
  Möglichkeit besteht, einen Stichel mit 3 mm Durchmesser
  einzuspannen?
  Oder eine Kombination aus Motor und Spindel.

- Kreuztisch,
  mit Verfahrweg 130 x 180 mm. Es kann auch ein Teil aus einer
  Produktion sein.

- Z-Achse,
  dafür könnte man auch selbst etwas bauen.

- Schrittmotoren?
  da zum fräsen von Platinen keine großen Kräfte anfallen,
  gibt dafür kostengünstige Motoren.

- Tischbewegung?
  Da wäre eine Zahnriemen- oder Seillösung am günstigsten.

- Steuerung?
  Dazu fällt mir der Name "Thosten Ostermann" ein.

Es müssten doch in einem Forum Leute zu finden sein, die für die
benötigten Kompontenten eine Lösung habe. Es arbeiten doch nicht alle
Leser bei einer Firma.
Als ich vor 2 Jahren THK-Führungen benötigte, gab es Lieferprobleme,
weil die Industrie gerade so viele Führungen benötigte.
Da sollte doch die eine oder andere Komponente (Teillösung) zu finden
sein, die man  für eine kleine Fräsmaschine verwenden kann.

So wie ich dich verstanden habe, war dein Ansatz mit dem Thema
Zusammenarbeit der gleiche.

Obwohl ich für mich keine weitere CNC-Maschine benötige, wäre ich
bereit mein Wissen hier einzubringen.

Viele Grüße
Theodor Schönwald
Autor: Christian Kreuzer (Gast)
Datum:

Hallo,

da ich ja auch eine CNC-Fräse gebaut habe oder teilweise noch baue
(siehe weiter oben). Kann ich euch vieleicht ein paar gute Adresen
geben:
Steuerung:  http://www.selfmadecnc.de/ (ich verwende die
Ansteuerplatine und die Endstufe für 4 Motoren 2A die IC´s bekommt man
bei http://www.nanotec.de/)
Mechanikteile: http://www.isel.de

Viel Erfolg beim bauen,

Christian
Autor: Frank Emanuel (Gast)
Datum:

Hallo,

ich glaube ihr habt mich missverstanden, ich brauche keine Maschine,
ich habe von den Dingern. Ich wollte meine Hilfe anbieten für die
die keine haben. Für die vielleicht eine Komponente (Mechanik,
Software, Elektronik....) kein Problem sind, aber die anderen.
Hier war mein Gedankenansatz, diese Leute zusammen zu bringen.

Gruss Frank
Autor: denis köllner (Gast)
Datum:

hallo mal wieder,
meine meinung ist das frank da ne gute idee hat, aber man muss
bedenken, dass viele von wo anders kommen als andere(das problem dass
ich kein auto hab).
ich hab mir vor kurzem bei conrad die SMC800 gekauft...
versteh nich warum der schritt motor nur zuckt, anstatt mal zu
drehen...
danach war ich in 4 baumärkten und hab mich nach profielen
erkundigt,... die meiste antwort war "bidde was fürn ding"...
und so als armer schüler hat man auch nich so das geld um alles zu
kaufen....
ich werd dann mal den einen oder anderen grundstein legen, denn ich
kann u.u. bei der elektronik helfen....
Autor: Christian Kreuzer (Gast)
Datum:

Hallo Denis,

wenn du günstige Führungen für eine kleine Maschine suchst, nimm
LLinearführungen aus einem Drucker (forzugsweise ein Nadeldrucker, die
sind meist stabiler).
Zur SMC800 ich hab irgendwo einmal gelesen, das diese nur mit dem
Programm von Conrad richtig funktioniert, da die Ansteuerung irgendwie
anders funktioniert.
Günstige Ansteuerungen, siehe meinen letzten Beitrag.

Viele Grüße,
Christian
Autor: Mario (Gast)
Datum:

Die Idee mit dem Drucker schalchten kam mir auch schon. Aber nicht nur
die linearführung, sondern die ganze Kopfmechanik als eine Achse zur
Bewegung des Tisches zu verwenden. Wenn das zum Drucken mit 600dpi
reicht, sollte es zum Bohren im 2.54mm Raster allemal reichen LP fräsen
war nicht meine Absicht - Fototechnisch ist mir momentan lieber, ich
bin nur zu faul zum Bohren.

Mario
Autor: Frank Emanuel (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo,

ich habe mal meine Idee mit dem Zahnriemen auf eine Achse gebaut.
Meiner Meinung ist das vollkommen ausreichend für eine Platinen
Fräsmaschine. Habe mal ein kleines Video dazu gemacht, mann sieht
nicht viel, aber die anderen Files sind einfach zu groß für das Forum.
Wer möchte, dem kann ich die anderen Videos per Mail schicken (12MB).
Also, wenn ich meine Elektronik auf 1/8 Schritt stelle komme ich ohne
Probleme auf 1/100mm, kein Spiel mit der Messuhr sichtbar(andres
Video)
Auflösung, bei 25N (2,5Kg/Küchenwaage) Schubkraft der Achse.
So kann man gute 100-120&#8364; pro Achse sparen, wenn man keine
Kugelumlaufspindel montiert.
Als Treiber verwende ich den IMT901 von Nanotec.

Versuchsweise werde ich mal eine Homepage einrichten, vielleicht
findet mann doch jemand der an so einem Projekt Interesse hat.
Ist aber noch nicht Einsatz bereit. www.cnc-freaks.de ,Mail aber schon
möglich  "frank@cnc-freaks.de"

Wollte das nur mal nachtragen.


Also bis dann

Frank
Autor: Georg (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,
zufällig bin ich auf euer Forum gekommen.
Die Sache mit dem Riemen find ich gut.
Die Führungen für so eine Maschine würd ich
aus Silberstahl Rundstangen Durchm. 8mm machen,
auf denen Lagerbuchsen aus Bronze
(Conrad Modellbausortiment is da immer gut)
laufen, die in einem Alublock sitzen.
Zumindest hab ich mir meinen kleinen Plotter so gebaut.

Mein einziges Problem (ich bin Maschinenbauer) ist da die Elektronik!!!
Kann mir einer sagen, wo und wie ich an ein
günstiges Ansteuerungsgerät für Schrittmotoren komme, das man vom
PC aus Ansteuern kann und Halb, bzw. Mikroschritt unterstützt.
Oder kann man sich da etwas vernünftiges selber bauen ??

Grüße

Georg
Autor: Frank Emanuel (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo Georg,

ich kann nur sagen das der IMT 901 von Nanotec wirklich sehr
einfach aufzubauen ist. Es sind nur wenige Teile nötig.
Mit der Treiberstufe kann man bis 1/8 Schritt fahren.
Habe im Anhang mal ein Bild von so einem Aufbau dazu gemacht,
ist nicht sehr schön, bin halt auch nur Werkzeugmacher.
Einen Schaltplan solltest du im Internet finden, wenn
kann ich dir den schicken. Ist nicht viel!.
Hier brauchst du nur über den Parallel Port die Richtung und den
Impuls raus zu geben. Programme wie PCNC oder CNCProfi sind hier
ganz gut.
Das IC bekommst du bei Nanotec (www.Nanotec.de) mann
muss aber min. 3Stück (ca.12.- pro St.) bestellen, und der Versand ist
sehr teuer, wenn man nicht über 50.- kommt.


Gruss Frank
Autor: Georg (Gast)
Datum:

Hallo Frank,
das sieht wirklich einfach aus mit dem IMT901.
Kann man damit unipolare(6Anschlüsse) oder bipolare(4Anschlüsse)
Motoren ansteuern?
Wieviel Motoren können mit einem Parallelport angesteuert werden?
Kannst mir den Schaltplan mal schicken.  Danke.

Gruss Georg
Autor: Frank Emanuel (Gast)
Datum:

Hallo Georg,

bin nicht ganz sicher, aber es sollten beide Motorvarianten
gehen. Wenn man alle Leitungen des Ports nur für Motoren
nutzen würde sollten es 8 Motoren sein, wenn für jeden
Motor 2 Leitungen benutzt werden.

Für den Schaltplan schau mal hier nach.

http://www.geocities.com/hobby_rc/fraese/bilder/imt901.jpg

Gruss Frank
Autor: yaemi (Gast)
Datum:

Hallo zusammen Hallo Fritz7
 Ich hatte das gleiche Problem wie Ihr, aber da ich im Modellbau 1:8
tätig bin und grössere Teile herstellen musste benötigte ich eien CNC
Fräsmaschiene, eigenbau in diesem bereich ist unforstellbar.
Ich habe vieleicht dir eine Lösung. Ich habe seit vier Monaten  eine
CNC Fräsmaschiene von Step- Four. Der arbeitsberei ist 540X 310 mm.
Wenn Du die Platinen auf CAD aufzeichnen kannst kan ich Dir die
Platienen Fräsen.
Autor: Franz (Gast)
Datum:

Hallo

Wer baut mir eine CNC-Fräse mit 300 x 300 x 150 mm Verfahrweg??
Bitte macht mir angebote!! Ich habe von Elektronik NULL Ahnung!!!
Autor: Christian Kreuzer (Gast)
Datum:

Hallo Franz,

schau mal bei Step4 nach www.step-four.at

MfG,
Christian
Autor: Andreas Bergmann (Gast)
Datum:

Ich würde mir gerne eine CNC-Maschine für Gehäuseprototypen bauen.
Leider bin ich in Richtung Mechanik nicht sonderlich gut bewandert (
Dafür eher in der Elektronik...).

Gibt es jemand der sich eher anders herum traut. Ich würde mich dann um
die Elektronik kümmern. ( Evtl. auch mal ne gescheite = billige )
Servoelektronik bauen. Hab da aus der Vergangenheit ein wenig Erfahrung
( Die Motoren bewegen KFZ-Chassis, ich hatte an der Elektronik zu tun,
Endstufe jemand anders, dafür waren das auch Enstufen mit 400V,20A -
muss ja in ner CNC-Fräse nicht wirklich sein ).

Ausserdem könnte ich noch Kontakt zu jemand gebrauchen, der so ein Teil
gebaut hat, in der Nähe von München wohnt und in der Übergangszeit den
ein oder anderen Plastikrohling mit zwei drei Aussfräsungen versehen
kann...

mfg

Andreas
Autor: Christian Kreuzer (Gast)
Datum:

Hallo,

meine Links weiter oben in den Beiträgen stimmen nicht mehr, da ich
eine Homepage eingerichtet habe, in der unter anderem die Fräse
beschrieben ist.

http://members.telering.at/kreuzers/index.htm

Viel Spaß und viel Erfolg.
Autor: Salvatore Stamerra (Gast)
Datum:

Hallo an alle ich habe nach langem auch so eine CNC im eigenbau gebaut
und die Maschine so zu arbeiten zu sehen ist einfach toll.Diese ist
schnell und wie früher mit Säge sachen zu auftrännen etc. geht jetzt
viel besser mit der Maschine.Es braucht recht viel Zeit und aufwand
aber was solls,ich fräse Platinen von Hart-Holz bis Alu , Messing
und anderes .Meine frage,hat jemand eine einfache Idee wie man eine
Controller-Platine bauen könnte um Schrittmotoren über ihre Leistungs-
karte zu ansteuern, Danke.

Ich finde solche Forum sehr toll !!!!
Autor: Marcus Reiner (Gast)
Datum:

Hallo Leute
Auch ich abe mir eine CNC Platinenfräsmaschine gebaut. Die se maschiene
läuft seit ca.1 Jahr fast problemlos und kann bis 0.2 mm pitch
Abstand.Min löcher von 0.3 mm sind auch möglich. Natürlich das ganze 2
Lagig ohne Versatz und hat eine min. Steppweite von 0.00125 mm (2mm
Spindelsteigung bei 200 Schritte im 1/8 Schrittmodus (200*8=1600).Als
Prozessor in der Maschine habe ich einen Atmel AT90S2313 genommen. Die
Software zum Steuern unter Windows ist selbergeschrieben und läuft
recht gut.Die Übertragung erfolgt seriell mit 19200 Baud.Die Maschiene
kann bis A3 grösse fräsen. Als Layoutprogramm habe ich das Eagle
genommen.Mit Hilfe eines neuen ULP werde die Fräsbahnen gleich
berechnet.
Falls jemand das gleiche vorhat und nicht das Rad ein zweitesmal
erfinden möchte kann sich gerne melden. (Ich musste viel lehrgeld
zahlen bis alles klappte)
Autor: Stamerra Salvatore (Gast)
Datum:

Hallo Marcus, Danke für deine Antwort was würde denn so etwas kosten
nehemen wir an die Platine gefräst? Und was für eine Software brauchst
du, Danke.

Gruss

Salvatore
Autor: Petro Kotsinis (Gast)
Datum:

Hallo Marcus

und alle die an dem Projekt arbeiten.
Hat jemand eine Ahnung wie das Problem mit der Z-Achse gelöst wird.
Habe selbst einen Roland Schneideplotter und würde mir gerne eine
cnc-Fräse aufbauen.

Gruß Petro
Autor: SmoK (Gast)
Datum:

Hallo an alle Bastler,

ci hab mir jetzt das Foum mehr oder weniger ganz durchgelesen, bin aber
nicht sicher ob mir das was hilft. Ich möchte ähnlich wie alle hier ein
3D Fräser bauen, allerdings für weiche Materialien, dafür aber umso
grösser (x2,50m, y,z ca 0,5m) Dafür bräuchte ich eigentlich eher
schwache Motoren, und eine "weniger genaue" Mechanik
(Positionierunggenauigkeit <0,5mm sollte reichen). Meine Fragen dazu:
- Nach welchen Kriterien sollte ich die Motoren bzw Treiber dazu
auswählen?
- Reicht für diesen Fall die Ansteuerung der Motoren über die parallele
Schnittstelle über Treiber?
- gibts ein anderes, einfacheres Konzept?
- Existieren fertige Programme die HPGL Dateien in Schrittmotor
Schritte umwandeln, oder ist die Implenmentierung dieser Umwandlung
leicht mit Visual BAsic möglich, wenn ja wie?

vielleicht kann mir jemand helfen.

danke im Voraus

SmoK
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo SmoK,

Wenn Du eine Maschine mit einem Verfahrweg von 2.5 Meter bauen willst,
musst Du auch eine gewisse Masse bewegen und fräsen willst Du ja auch,
also können die Motoren nicht so schwach sein. Wenn Du mit
Genauigkeiten von 0,5 MM leben kannst, würde ich an Deiner Stelle die
X- und Y-Achse nicht mit einer Spindel bewegen, sondern "nur" mit
einem Zahnriemen.
Eine Spindel von mind. 2,5 Meter Länge...?...ist kein Thema.
Als Führungen gute Schubladenauszüge oder sonstige Rollenführungen.

Ob Du nur mit Hpgl arbeiten willst oder nicht hängt vom Anwendungszweck
ab. Für Gravuren würde Hpgl reichen, aber wenn Du mit Z-Achse auch
arbeiten willst, reicht HPGL nicht.

Wie Du die Steuerung auslegen willst, hängt davon ab welche Software Du
einsetzen willst. Ich bin den Weg über die parallele Schnittstelle
gegangen.

Wenn Du die Steuerung nicht selbst machen willst oder nicht selbst
machen kannst, kostet es halt etwas, dafür hast Du ein erprobtes System
das funktioniert.
Auf meiner Homepage unter CNC-Maschine

http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za685

ist eine Steuerung die schon seit 1995 auf mehreren Maschinen (auch auf
einer großen Brennschneidmaschine) fehlerfrei läuft. Zuerst haben  wir
die Steuerungen komplett selbst gebaut. Inzwischen beziehen wir das
Gehäuse mit den 3 Treiberendstufen von Isel und bauen nur noch unsere
eigene Steuerkarte ein (Zeitaufwand 5 Minuten).

Ich hoffe meine Anregungen helfen Dir weiter.

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: SmoK (Gast)
Datum:

Hallo,

erstmal danke für die Antwort. Wegen der kleinen MAssen hab ich
gemeint, daß ich grosse Styroporblöcke fräsen will, wenn die
Bewegungsanordnung in X relativ "leicht" realisiert wird. Natürlich
ergeben sich durch die Grösse auch Massen die bewegt werden müssen,
aber wie gesagt, ich bin in der Konzeptionsphase, und möchte abschätzen
können, welcher Aufwand erforderlich wird.

Welches Dateiformat würde die 3 dimensionale Bearbeitung unterstützen?
Hast du Erfahrungen, welche Motoren (min Leistung/Stromaufnahme) und
welche dazugehörigen Treiber meinen Ansprüchen genügen sollten?

ciao

SmoK
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo SmoK,

nochmals zu den zu bewegenden Massen. Dein Styroporklotz muss ja auf
einem Tisch und ein Tisch von 2,5 Meter, egal aus welchem Werkstoff,
wiegt ja eine ganze Menge. Die Arbeitsweise eines Schrittmotors muss
man sich so vorstellen: bei jedem Schritt wird der Motor ruckartig
bewegt, als wenn Du mit einem Hammer arbeiten würdest. Deshalb ist auch
die zu bewegende Masse nicht zu unterschätzen.

Nun zu den Dateiformaten, Mit dem NC-Datenformaat nach DIN bist Du nach
allen Seiten offen und kannst die zum erstellen Deiner CNC-Programme
alle mögliche Software aussuchen.

Zu der von mir gebauten Maschine und zum Thema CNC findest Du einiges
unter: http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za685

Welche Motoren...
hängt davon ab mit welchen  Vorschgeschwindigkeiten Du die Achsen
bewegen willst und wie schwer der Tisch wird. Beim Styroporfräsen
brauchst Du den Druck auf den Fräser nicht berücksichtigen.

Zum Schluss noch eine persönliche Anmerkung.
- Kannst Du mit der fertigen Maschine Geld verdienen...
  ... dann brauchst Du mit den einzelnen Komponennten
  nicht zu geizen und etwas "Richtiges" machen.
- Ist es ein Hobby das Dir mindestens so viel wert ist,
  wie Deine Super-Sterioanlage im Auto...
  ... dann kannst Du auch etwas "Rechtes" bauen.
- Willst Du "halt" etwas mit CNC machen, es soll aber nichts
  kosten ... dann lasse es bleiben. Denn das kostet auch Geld
  und Du kannst es so gut brauchen wie ein billiger
  Schraubendreher, der sich bei der ersten Schraube verbiegt.

Diese Anmerkung zum Schluss habe ich nicht nur an Deine Adresse
geschrieben, sondern  auch an alle die sich mit dem Selbstbau einer CNC
beschäftigen wollen.

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Hallo SmoK,

noch eine Infoseite zu CNC, Motoren, Kontroller und mehr...

http://www.thiemig.de/

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Stefan (Gast)
Datum:

Hallo euch allen,

bin gerade über dieses interessante forum gestolpert und hab mir gerade
alle einträge durchgelesen.Bin sehr erstaunt wie viel man doch in nem
forum lernen kann. Es sind super ideen dabei die ich mir für mein
projekt auch ernsthaft überlegen werde.Und damit sind wir dann auch
schon bei meinem problem, "mein" projekt. Zur zeit arbeite ich auch
an einer cnc-fräsmaschine (ist weniger für platienen sondern soll
gravieren). Da ich zur zeit noch azubi zum mechatroniker bin,habe ich
desshalb sowohl mit mechanik als auch elektronik zu tun. Die mechanik
ist bei meiner maschine soweit geplant und befindet sich gerade in
fertigung. Gesteigertes interresse habe ich aber an der steuerung der
cnc-maschine. Ich hatte auch schon den gedanken die steuerung von einem
µ-controller übernehmen zu lassen. Modular in einem 19" einschub
könnte man defekte platienen auswechseln oder module weiterentwickeln.
Da ich mich auch mit c++ programmierung beschäftige würde ich einen pc
mit einer software verwenden, in der ich die nc-programme eingebe,in
motorschritte umwandle und anschließend über Rs232 übertragen. Welchen
typ von µ-controller würdet ihr entfehlen?AVR?8051?Andere? Da ich noch
nicht über große berufserfahrung verfüge würde es mich freuen wenn ihr
mir helfen könnt und mir ein paar unterlagen
zusendet(schaltpläne,layouts,beispiel und natürlich gute ideen.Bin für
jeden ratschlag dankbar.
Autor: Raymund (Gast)
Datum:

Hallo und Guten Tag zusammen!
Habe mit Interesse Eure Beiträge gelesen!
Bin mit meiner Planung fertig und will jetzt mit der Mechanik anfangen!
Aluprofil 80x80 bzw. 80x40 habe ich schon gekauft.
Jezt überlege ich mir die Linearführungen!?
Hat jemand von Euch einen guten Tipp, wo man einigermaßen günstig die
Führungen bekommen kann, die es wert sind, gekauft zu werden?
Verfahrweg 800x600x150.
Würde mich über weiteren Kontakt freuen!
Finde die Sache sehr interessant aber halt kompliziert und recht teuer,
aber ich will es ernsthaft wagen!
Schönen Gruß an ALLE
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Raymund,

schau mal bei Isel.

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Raymund (Gast)
Datum:

Hallo, das ging aber schnell um diese Uhrzeit!

Habe ich mir auch schon einmal angesehen!
Hast Du damit gute Erfahrungen?
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Raymund,

mit den Teilen die ich bisher bei Isel gekauft habe war ich zufrieden.
Damit ich die ganze Arbeit mit der Platinenherstellung nicht habe,
beziehe ich von Isel hauptsächlich Treiberendstufen mit Interface und
setze dann meine eingene Steuerkarte ein.

Gruß

Theodor Schönwald
Autor: Raymund (Gast)
Datum:

Hallo Theodor,
wichtig sind für mich vorallem die mechanischen Teile!
Isel ist aber schon heftig teuer!
Ich habe hier auch Unterlagen der Firma IGUS, aber jedesmal wenn ich
eine Auskunft von den Leuten haben will, bekommt man nur eine relativ
schwammige Auskunft! Leider!
Ich bin mit viel Elan an die Sache herangegangen, aber inzwischen haben
die Firmen mich ganz schön abgekühlt!
Ich habe die Vorstellung einer Fräse mit den Verfahrwegen 800 x 500
excl. Schlitten. Da schreckt mich Isel mit den Preisen aber ganz schön
ab!
Bis dann
Raymund
Autor: Raymund (Gast)
Datum:

Mal eine allg. Frage!
Ich komme aus Essen und würde mir auch gern mal andere Maschinen
ansehen, oder ist hier persönlicher Kontakt nicht gefragt. Evtl.
bekomme ich ja eine Anregung, wie ich es besser machen könnte oder kann
eine Idee einbringen!
Gruß
Raymund
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Raymund,

wenn Du einmal die A5 in Richtung Karlsruhe fährst, kann Du dich vorher
bei mir melden, dann kann ich Dir eine Maschine mit
Verfahrweg 600 x 200 x 200 zeigen. Die Maschine wurde vor 2 Jahren
gebaut und steht in der Berufsschule in Bruchsal.

Meine Adresse und Infos zu CNC findest Du auf meiner Seite:
http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za685

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Raymund (Gast)
Datum:

Hallo Theodor,
komme bei Gelegenheit gern darauf zurück!

Habe hier im Keller schon 80x80 Aluprofil, massive Ausführung, Länge
1080 mm, und Querstreben 80x40 dto liegen. Dies sollte die Grundlage
für die Portalfräse bieten.
Nun habe ich, wie schon geschrieben, die Qual der Wahl bei den
Spindeln. Eigentlich war ich abgeschreckt für Kugelumlaufmuttern und
Spindeln, vonwegen Holzstaub und feine Partikel. Ich denke, die würden
die Lebensdauer der Muttern doch sehr herabsetzen, oder sehe ich das
falsch?
Hatte mich auf Trapezspindeln mit Polymer-Muttern eingestellt, weil sie
sehr schmutzunempfindlich sind.
Also werde ich mal das Internet auf den Kopf stellen und suchen, was
das Zeug hält. Bei Isel war ich auch schon!
IGUS hat auch Lineargleitführungen mit Wagen, wobei man die
Gleitelemente nachstellen kann. Die müßte man doch auch sehr genau
einstellen können.
Gruß
Raymund
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Raymund,

bei der Wahl Kugelroll oder Trapez solltest Du berücksichtigen, dass
Kugelrollspindeln einen Wirkungsgrad von über 90% haben  und
Trapezspindeln so um 35%. Wenn Du Platz hast, kannst Du vor die
Kugelrollmutter einen Abstreifring zur Schmutzabweisung setzen.

Gruß
Theodor
Autor: Raymund (Gast)
Datum:

Hallo Theodor,
danke für die Mail!
Und dank der Abstreifringe macht der z.B. Holzstaub nichts aus?
Gruß
Raymund
Autor: Fritz7 (Gast)
Datum:

also ich als Threadstarter bin eigentlich sehr efreut über die rege
nachfrage: 15000 aufrufe sind nicht schlecht.

nun wie stehts jetz eigentlich? hat jemand hier aus dem forum schon zu
nem akzeptablen preis ne Fräsanlage gebaut?

Fritz7
Autor: Tippfix (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hi @alle
Habe das Forum komplett durchgelesen. Gute Ansätze sind drin.
Was Platinenfräsen betrifft.. vergesst es. Einfach deshalb, weil die
Fräserspitzengeometrie ein sauberes Fräsen nicht zulässt.
Ich fertige Leiterplatten in grösseren Mengen fototechnisch mit
Siedrucklack und Festfilmresist an.
Natürlich habe ich mir auch 2 Fräsen gebaut, eine für Metall und eine
die die Leiterplatten bohrt.
Die Steuerungen sind ebfalls Eigententwicklung , (das Bild füge ich im
nächsten Posting mit ein) und beruhen auf das H-Brücken-Prinzip.

In ca 1,5 Wochen beginne ich mit einer Platinenserie , welche 3 Achsen
mit 3x IMT901 ansteuert. RElaisausgänge für Spindel und Kühlmittel sind
ebenso vorhanden.
Gegebenenfalls gibt es auch komplette Steuergeräte (3Achsen, 2 Rels, 10
A Maxstrom)wenn entsprechende Wünsche vorliegen.
Bei Bedarf bitte ich um Nachricht per Mail

Nachfolgend als Anhang eine von mir gebaute Fräse mit hilfreichen
Details für Eure Planung.

Viel Erfolg
Tippfix
Autor: Tippfix (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hier gibt es noch das Bild meiner H Brücken-Schrittmotorsteuerung,

Gruß

Tippfix
Autor: Tippfix (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Jetzt kommt noch das Bild der 2.Fräse

Gruß

Tippfix
Autor: Hannes Lux (Gast)
Datum:

Hallo...

Interessant, interessant...

Schade, dass ich dieses Forum und diesen Thread erst jetzt entdeckt
habe. Denn ich habe mit mit einfachsten Mitteln eine Vorrichtung
gebaut, mit der ich per Rechner Platinen fräse. Für SMD-Platinen reicht
die Genauigkeit zwar nicht, aber im 2,54mm-Raster klappt das ganz gut.
Hier nun eine kurze Beschreibung. Die Profis werden zwar lachen, aber
vielleicht kann ja Dieser oder Jener, der kein Geld ausgeben will,
diese oder jene Idee übernehmen.

Kreuztisch: Zwei Abfallstücke einer dicken Küchenarbeitsplatte dienen
als Grundplatte (Größe eines Doppelspülbeckens) und Werkstücktisch. Sie
sind über 4 angeschraubte, rechtwinklig verschweißte Linearkugellager
(schwere Rollschienen für Trafos in Schaltschränken) verbunden. Als
Spindeln dienen derzeit 6mm Gewindestangen (Baumarkt), die mittels
Kugellager geführt sind, je eine Lochscheibe für Gabellichtschranken
tragen und von 12V-Getriebemotoren, die es mal bei Pollin für knapp 4
DM gab, angetrieben werden (etwa 60 U/min).

Jawohl! Gleichstrom-Getriebemotoren und keine Schrittmotoren! Denn die
arbeiten einfacher und zuverlässig und brauchen weniger
Ansteuertechnik. Jeder Motor wird von 2 Relais gesteuert, eins für
vorwärts, eins für rückwärts (H-Brücke). Das wäre auch elektronisch
gegangen, aber die Relais lagen rum, die gab es mal bei Conrad zu 25
Pfennig für ein Doppelrelais (2 identische Relais in einem Gehäuse).

Die Wegmessung erfolgt durch Lochscheiben aus Platinenmaterial und
Gabellichtschranken. Diese haben je zwei Lichtschranken auf
unterschiedlichen Radien. Dabei hat der eine Radius 10 Locher, der
andere 1 Loch. Es werden die Flankenwechsel (Loch/kein_Loch) gezählt,
macht 20 Impulse je Umdrehung (je Millimeter). Und immer dann, wenn das
eine Loch der anderen Lichtschranke wirkt, wird der Zählerstand auf die
am nächsten liegende volle 20 gerundet. Das korregiert Zählfehler.

Diese Technik gibt es für die X-Achse und für die Y-Achse.

Als Werkzeugträger dient ein dreieckig zusammengeschweißter Rahmen aus
20mm-Vierkant-Hohlprofil (Stahl), der an 2 Ecken Muttern M8
angeschweißt bekommen hat, in denen Schrauben als Lagerbolzen stecken,
die durch Kontern an den Haltewinkeln befestigt sind. Jeder
Maschinenbauer wird mich dafür steinigen wollen, aber es gibt dort nur
einen Schwenkwinkel von 100° und das Spiel ist erstaunlich gering. Die
Schwenkachse des Werkzeugträgers liegt exakt auf Höhe der Fräsebene.
Als Spindel wurde ein Dremel-Plagiat von Aldi (38 DM / 19 Taler)
verwendet, als Fräser die Vollhartmetall-Speerbohrer von Conrad. Um den
"falschen Dremel" zu befestigen, wurde eine 2mm-Blechplatte an den
Rahmen geschraubt, in die ein Loch für das vordere Gewinde der Maschine
gebohrt wurde und diese eingeschraubt wurde. Die Original-Mutter aus
Kunststoff ist dazu recht ungeeignet. Da musste etwas Solideres her. Da
hier auch der Abstandhalter (Gleitschuh) dran musste, wurde in eine
Überwurfmutter für Wasserhahn (Polyamid) das Gewinde für den Antidremel
geschnitten und dieser so damit festgeschraubt, dass die offene Seite
mit dem Innengewinde (Rohrgewinde) nach unten (zur Platine) zeigt. In
diese wurde mit etwas Teflonband die Stopfbuchsenschraube einer
Rohrverschraubung eingeschraubt (Messing, verchromt, Außengewinde,
6-Kant-Lopf, innen hohl) und mit einer radial in die umgebaute
Überwurfmutter eingesetzte Schraube gegen Verdrehen gesichert. Dieses
dient als Gleitschuh und Abstandhalter, damit wird die Frästiefe
eingestellt. Damit der Fräser auch bei eingesetzter Abstand-Schraube
gewechselt werden kann, wurden an der Spannmutter der Spannpatrone zwei
Fasen angeschliffen und ein spezieller Steckschlüssel dafür
angefertigt.

Die Frästiefe wird also NICHT durch eine Z-Gewindespindel eingestellt,
sondern durch einen Gleitschuh, der auf der Platine gleitet (und dabei
viel weniger Schrammen macht, als ich befürchtete). Der Fräsarm wird an
seinem Ende durch Getriebemotor mit Exzenterhebel und Kugellager
angehoben (Leerfahrt) bzw. nicht angehoben (Fräsfahrt), wodurch Fräsarm
mit Maschine durch Schwerkraft auf die Platine drücken. Das Absenken
geschieht langsam, das Anheben schnell. Vor dem Absenken wird die
Steckdose für den Antidremel eingeschaltet, nach dem Anheben wieder
aus. Diese Art des Y-Antriebs hat den großen Nachteil, dass man keine
echten 3D-Figuren fräsen kann, aber ich will ja nur kleine Platinen
fräsen, sonst nix. Zum Platinenwechsel oder Fräserwechsel wird der
Fräsarm nach oben geklappt (Anschlag bei 100°) und man hat allen Platz
der Welt.

Platinenbefestigung auf dem Kreuztisch: Das war ein langer Weg...
Anfangs klebte ich die zu fräsende Platine mit doppelseitigen Klebepads
auf den Tisch, aber der Kleber lässt sich so schlecht entfernen.
Jetzt ist da eine größere Epoxy-Platte angeschraubt, auf der 2 Streifen
recht dünne Epoxy-Platte (alles zweiseitig Cu) im rechten Winkel als
Anschläge aufgelötet sind. Mittels zweier Spannpratzen (Flach-Alu und
lange selbstschneidende Schrauben) außerhalb des Arbeitsbereiches
werden zwei Epoxy-Streifen fixiert, die den "Rohling" gegen die
Anschlagstreifen drücken. Damit ist das Werkstück gegen Verrutschen
gesichert.

Die Endlagen des XY-Tisches sowie des Hub-Antriebs sind mit
Mikrotastern gesichert.

Ansteuerung: Per LPT-Port eines alten 486ers werden Treibertransistoren
angesteuert, die die (Doppel-) Relais schalten. Als Stromversorgung
dient das Netzteil eines verschrotteten PC (12V für Relais und Motoren,
5V für den Rest). Die Steckdosen für Antidremel und Staubsauger werden
von netztauglichen Relais geschaltet, die sich in einem separaten
netztauglichem Gehäuse befinden.

Die Steuersoftware ist in QB (V.4.5) unter DOS erstellt und noch nicht
mal kompiliert, läuft also in der Entwicklerumgebung. Sie enthält ein
Hauptmenü, von dem man (auch mit der Maus) Dateien einlesen, Fräsen,
Fräser zum Nullpunkt fahren, Offset einstellen (also neben das eben
gefräste Layout fahren), Fräswege von Hand optimieren, einfache
Fräsmuster erstellen, optimierte oder erstellte Dateien speichern,
Statistik abfragen oder das Programm beenden kann (hoffentlich habe ich
jetzt nix vergessen). Während des Fräsens wird das Fräsbild am
Bildschirm dargestellt und der Fortschritt visualisiert.

Diese Fräse ist keinesfalls für Dauerbetrieb geeignet, aber bei mir
fallen nicht mehr als die Fläche von 1...2 Europlatinen (natürlich in
kleineren Einheiten) im Monat an. Bei zweiseitig wird es arg kritisch,
SMD geht garnicht. Bohrlöcher werden nicht durchgebohrt sondern nur
angefräst, also etwas besser als angekörnt. Das bohrt sich dann aber
gut von Hand.

Nun zum Dateiformat: Die Soft liest HPGL-Dateien, aber nur eine
Teilmenge des Befehlssatzes. ASCII-Schrift, Kreise, Bögen usw. werden
nicht unterstützt, nur waagerechte und senkrechte (und bedingt auch
diagonale) Fräsfahrten mit Pen 2 und Bohrungen mit Pen 8. Aber mehr
brauche ich für meine Platinen ja auch nicht. Die HPGL-Dateien werden
mit dem CAM-Prozessor von Eagle erstellt. Allerdings war mir das
Berechnen der Trennlinien mittels ULP bisher unbekannt (danke für den
Tip), ich "wire"te die Trennlinien mit Layer 100 von Hand...

Mein Rat: Wer etwas Ordentliches will, der muss viel Geld ausgeben oder
darauf verzichten. Wer mit extrem wenig Aufwand eine recht grobe
Platinenfräse bauen will, die er nur gelegentlich einsetzt, der soll
ruhig sein Glück versuchen. Die Soft (von mir aus auch als
QBASIC-Quelltext) kann er gerne haben, Maßzeichnungen oder Schaltpläne
existieren aber leider nicht.

Übrigens: Die zum Aldi-AntiDremel gehörende biegsame Welle dient mir
mit einer Diamantscheibe, einem 12V-Motor und ein paar Brettern und
Schrauben als erstklassige Platinenschneidmaschine (siehe Foto in
"Platinen beschriften und schneiden").


Gruß
...HanneS...
Autor: Christian Kreuzer (Gast)
Datum:

Hallo Hannes,

hast du ein Foto von dem Ding, das die ins Forum stellen könntest?

http://members.telering.at/kreuzers/index.htm

Viele Grüße,

Christian
Autor: Hannes Lux (Gast)
Datum:

Moinmoin...

Foto... Hmmm... Da muss ich erst eins machen... (folgt demnächst)
Ein Foto der Leiterplatten-Trennvorrichtung findest du unter "Platinen
beschriften & schneiden"...

CU...
Autor: Hannes Lux (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo...

Ich habe noch Fotos gefunden, das erste ist leider etwas unscharf, man
kann aber erkennen, worum es geht.

Links vorn sieht man den Getriebemotor zum Anheben des (4-kant-Rohr-)
Werkzeugträgers.
Rechts sieht man die winklig verschweißten Kugelführungen sowie eine
Gewindespindel, die andere ist unten zu sehen.
Mittig ist Staubsauger und "Antidremel" zu sehen.

Da ich hier ohne ZIP nur 1 Bild unter kriege, muss ich die 5 Bilder auf
5 Beiträge verteilen, denn wer will schon vor dem Ansehen die Bilder
entpacken...

...HanneS...
Autor: Hannes Lux (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bild 2: Die Vorrichtung bei der Arbeit...
Autor: Hannes Lux (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bild 3: Bei einer Leerfahrt, Fräser ist angehoben...

Die weiße (Polyamid-) Mutter befestigt oben die Maschine und nimmt
unten die Metall-Hohlschraube auf, mit der die Frästiefe eingestellt
wird. Diese Hohlschraube ist mit der rechts an der Kunststoffmutter zu
sehenden kleinen Schraube gegen Verdrehen gesichert.
Autor: Hannes Lux (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bild 4: Gewindespindel...

Links Spindel mit Kugellager mittels Schelle angeschraubt.
Rechts daneben Spindelende mit Lochscheibe, mittig hinten sieht man die
beiden Gabellichtschranken. In die inneren Löcher der Lochscheibe
fassen die Mitnehmer, die mittels rechts sichtbarer Klemme an der
Motorwelle befestigt sind (Ausgleichskupplung wegen evtl.
Wellenversatz). Der Getriebemotor ist hinter dem weißen Alu-Winkel, man
sieht nur Welle und Befestigungsschrauben.

(einen hammer noch...)
Autor: Hannes Lux (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bild 5: Bildschirm... (das Letzte...)

Fräser bei der Arbeit, zu Bedienen gibt es jetzt nix, es wird nur der
Fortschritt der Arbeit visualisiert...

Rot ist fertig, blau muss noch, weiß ist gerade in Arbeit.
Der Fräser ist rechts mittig Richtung "unten" unterwegs, der fertige
Teil der Trennlinie ist rot, der noch zu fräsende Teil ist weiß.

Da Eagle eine etwas umständliche Reihenfolge der Fräslinien errechnet,
sind einige Linien vergessen worden, die später erst gefräst werden.
Eagle meint wohl, dass sich Plotter über Leerfahrten freuen...

Rechts oben auf dem Bildschirm sieht man 5 Zeilen der HPGL-Datei, die
mittlere wird gerade abgearbeitet.

Rechs mittig sieht man aktuelle Angaben zum Arbeitsfortschritt wie
Vorschubtempo, Offset zum Tisch-Nullpunkt, Zielposition, Ist-Position,
Bewegungsrichtung (soll "west" heißen) Fräserstatus (unten, Stift 2)
und bisher gebrauchte Zeit.

Rechts unten sind einige statistische Angaben zur Platine wie Größe,
Fräsweg usw...

Auch in den anderen Menüpunkten des Programms wird links das Fräsbild
und rechts das Menü gezeigt. Im Dateimenü gibt es statt des Fräsbildes
allerdings das Dir, aus dem man per Cursor oder Maus die zu ladende
Datei auswählt...

Wie gesagt, QBASIC... (...die verpöhnteste Sprache aller Zeiten...)

Bit- & Bytebruch... - ...HanneS...
Autor: Bert Puhl (Gast)
Datum:

Hallo Hannes
Dein Antrieb über Getriebemotoren ist eine echte alternative,
vorallem wenn man etwas schwergängigere mechaniken benutzt.
Ich habe eine Fräse ähnlichen aufbaus mit einem Alukreuztisch
von Wabeco.Allerdigs benutze ich statt Lochscheiben Anbaumesschieber
mit Schnittstellen, die vom Pc ausgelesen werden können.
Der Vorteil liegt darin, das das Spiel der Mechanik nicht mitgemessen
wird sondern nur echte Verfahrwege.Das erhöht die Genauigkeit
wesentlich.
Autor: Hannes Lux (Gast)
Datum:

Hallo Bert...

Mit solcher Technik kann man natürlich Top-Gerätschaften bauen. Ich
hatte mich aber auf das beschränkt, was mit geringstem Aufwand
realisierbar war. Sicher hatte ich auch Steppermotoren da, sogar recht
kräftige aus uralten Typenraddruckern, aber erstens brauchen sie mehr
Elektronik und dann garantiert mir auch niemand, dass sie ihren Schritt
auch wirklich ausgeführt haben. Messen muss man den Weg trotzdem. Und
wenn ich schon sowiso messen muss, dann kann ich auch robuste
Gleichstrom-Getriebemotoren für den Antrieb nehmen.

Ich hatte auch eine Zeit lang mit dem Gedanken gespielt, einen
Kreuztisch von Westfalia einzusetzen (Das ist ja nun schon einige Jahre
her), aber das war mir die Sache einfach nicht wert.

Bit- & Bytebruch... - ...HanneS...
Autor: Bert Puhl (Gast)
Datum:

Hallo Hannes

Um Missverständnissen vorzubeugen, ich benutze auch
Gleichstrom-Getriebemotoren.Nur die Messmethode ist ist halt
etwas anders.Das Problem ist eigentlich die Software,
da so ziemlich alles was preisgünstig auf dem Markt ist
eigentlich für Stepper geschrieben ist.Da hilft nur eigen-
programierung.Mein eigenes Programm hatt so seine Tücken....
Ich würde mich freuen wenn du mir mal dein Basic-listing
Mailen würdest.

Weiter fröhliches Spänemachen
Bert
Autor: Hannes Lux (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo Bert...

Sicher kann ich den Quelltext posten, aber ich werde das Programm
deshalb nicht fertig machen. Es ist nämlich Baustelle, oder treffender:
"Bau-Ruine". Im Menüpunkt "Einstellungen" funktioniert noch gar
nix, die Mausunterstützung ist noch nicht überall eingebaut. Inzwischen
glaube ich nicht mehr daran, dass es jemals fertig wird. Es macht seine
Arbeit und das reicht mir. Ich lasse es beim Fräsen sogar als Quelltext
in der Umgebung von QB 4.5 laufen, da kann man bei Problemen schnell
mal was ändern.

Ehe es heißt: "Das geht nicht", hier noch einige Hinweise:
Das Programm läuft nicht unter QBASIC von M$-DOS 6.xx.
Damit der Quelltext ausführbar ist, muss man ihn mit dem Programm QB
(Version 4.5 von Micro$oft) laden und die Bibliothek "QB.QLB"
einbinden, diese wird wegen der Maussteuerung gebraucht.
"Ansehen" kann man sich das Listing natürlich auch mit jedem
DOS-basierenden Texteditor oder auch mit QBASIC. Wer sich die Arbeit
macht, alle Mausroutinen zu entfernen, der kann es auch unter QBASIC
benutzen.
Damit man auch ohne QB sieht, wie die Oberfläche aussieht, hänge ich an
den nächsten Beitrag die kompilierte EXE an...

Das Programm liest Dateien *.hpg, die mittels Eagle (CAM-Prozessor)
erstellt wurden. Dabei wird ein von Hand gezeichneter Layer "frs"
(100) mit Stift 2 exportiert. Das Programm interpretiert Stift 2 als zu
fräsende Trennlinie und Stift 8 für Bohrpunkte. Diese werden natürlich
nicht durchgebohrt sondern nur angefräst. Es werden nur lineare
Fräswege unterstützt, also waagerecht, senkrecht und bedingt diagonal,
aber das reicht mir für einfache Prototyp-Platinen.
Zusätzlich gibt es noch das Dateiformat *.hpl, so werden mit dem
Fräsprogramm erstellte oder geänderte Fräsbilder abgespeichert. Auch
diese lassen sich natürlich damit öffnen.

Ohne angeschlossene Fräse kann man mit dem Programm alle Funktionen
nutzen, bei denen die Fräse nicht bewegt wird.

Fragen dürfen gestellt werden, die erste Antwort (auf die Frage:
"Warum eigentlich in BASIC?") gibt es gleich:
Ich hatte mal einen Commodore Plus/4, den man in BASIC und Assembler
(auch gemischt innerhalb eines Programmes) programmierte. Und daher kam
ich sofort mit QBASIC zurecht, auch Dank der sehr guten Online-Hilfe zu
QBASIC...

Bit- & Bytebruch... - ...HanneS...
Autor: Hannes Lux (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo Bert...

Und hier die allein lauffähige EXE-Datei...

Bit- & Bytebruch... - ...HanneS...
Autor: Bernhard Schulte Renger (Gast)
Datum:

Hallo Leute,

habe mir eine CNC-Fräse gebaut-gar nicht so teuer- die Software und die
Elektronik als Bausatz war noch das teuerste.
Die Mechanik habe ich komplett selbst gefertigt und das Fräsen von
Leiterplatten klappt enorm gut, trotz der Grösse der Fräse.
Die Verfahrwege betragen für die X-Achse 920 mm , für die Y-Achse 720
mm.
sicher muss man "einige" Stunden investieren , aber von nichts kommt
nichts.
Wie gesagt, Fräse läuft einwandfrei und sehr genau, Platinen lassen
sich optimal als Einzelprodukt oder Kleinserien herstellen.
Es stimmt übrigens nicht das die Konturen unsauber werden, sie sind
absolut exakt ausgeführt.
Wenn ihr Fragen zu der Fräse habt könnt ihr die per E-Mail gerne
machen.
mfg
Bernd
Autor: Bert Puhl (Gast)
Datum:

Hallo Leute !
Heute bin ich über einen wirklich einfachen Fräsplotteraufbau
gestolpert,hier die Adresse:
http://home.t-online.de/home/Stephan-Mischnick/fra...

Bert
Autor: Martin Schweden (Gast)
Datum:

Hallo Jungs,

was Ihr bauen wollt gibt es z.B. bei LPKF
http://www.lpkf.de/produkte/rapid_pcb_prototyping/...

Gruß
Martin
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Martin,

... zu welchen Preisen?

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Martin Schweden (Gast)
Datum:

Ja die Preise. Es ist immer das gleiche im leben. Umsonst ist nicht
einmal der Tod.
Ich habe in der Fa. eine LPKF mit automatischem Werkzeugwechsel. Die
hat vor ca. 5 Jahren mal 50k DM gekostet :-))
Aber es gibt schon günstige einstigsmodelle. Frag doch mal bei LPKF.
Autor: Hannes Lux (Gast)
Datum:

Hallo...

Ich habe mir die Seite von LPKF mal angesehen, mit dem Hintergedanken,
evtl. vernünftige Werkzeuge (Fräser) zu bekommen. Doch die verkaufen
sie nur an Kunden ihrer Fräsbohrplotter. Preise konnte ich auf der
Seite nicht entdecken...

Bit- & Bytebruch... - ...HanneS...
Autor: Bernhard Schulte Renger (Gast)
Datum:

Hallo Hannes,

schau mal bei "VHF" vorbei.
Die haben klasse Fräser , kannst dort auch einen Katalog anfordern.

Gruss .
Bernd
Autor: Hannes Lux (Gast)
Datum:

Danke, Bernd...

Breites Angebot, aber doch relativ teuer... Da bleibe ich doch lieber
bei den Speerbohrern (Zweischneider) von Conrad, die kann ich
wenigstens selbst nachschleifen...

Und abgebrochen ist mir in der Fräse noch keiner, seitdem ich die
Dremel-ähnliche Maschine eingebaut habe (ist nun auch schon wieder zwei
Jahre her)...

Bit- & Bytebruch... - ...HanneS...
Autor: Bernhard Schulte Renger (Gast)
Datum:

Hallo  Hannes,

sicherlich sind diese Fräser realtiv teuer, jedoch die Qualität ist
top.
Benutze einige Fräser seit 3 Jahren , fräse Messing , Alu und Sperrholz
damit , ohne sie nachzuschleifen.
Aslo ist es schon eine Überlegung wert.

Schaue doch auch mal bei "sell" vorbei, sind auch gute Fräser.
Auch bei E-bay habe ich mach gutes Schnäpppchen gemacht.
Teilweise zum Stückpreis von 0,90 Euro.

Gruss
Bernd
Autor: Martin Schweden (Gast)
Datum:

*[Ich habe mir die Seite von LPKF mal angesehen, mit dem
Hintergedanken,
evtl. vernünftige Werkzeuge (Fräser) zu bekommen. Doch die verkaufen
sie nur an Kunden ihrer Fräsbohrplotter. Preise konnte ich auf der
Seite nicht entdecken...]

Vollhartmetall-Werkzeuge gibt es bei:

KEMMER PRÄZISION GmbH
Hartmetall-Feinwerkzeuge
75305 Schwäbisch Gmünd
07171 35030

Wir verwenden diese Werkzeuge in unserer LPKF. Die Teile haben eine
wirklich extreme Standzeit - wer schon mal FR4 gebohrt/gefräst hat,
weiss was ich meine. Soweit ich weiss sind die Bohrer/Fräser die LPKF
vertreibt von KEMMER.

Gruß
Martin
Autor: Hannes Lux (Gast)
Datum:

Hallo Martin...

Danke für die Adresse. Ich war soeben mal auf deren Webseite, da ist
aber Baustelle. Da gibt es z.Zt. keinen Online-Shop, keinen Katalog und
keine Preisliste. Schade...

Nun ist es aber nicht so, dass ich dringend neue Fräser bräuchte. Ich
habe noch einige unbenutzte Speerbohrer (so hießen die damals bei
Conrad) liegen, der momentan benutzte macht seine Arbeit schon seit 2
Jahren. Allerdings habe ich ihn schon mehrmals nachgeschliffen. Ich
komme also noch einige Jahre zurecht.

Aber wie das so ist, man interessiert sich immer für das
Werkzeugangebot und die Preise, auch wenn man momentan eigentlich nix
braucht...

Bit- & Bytebruch...
...HanneS...
Autor: Bernd (Gast)
Datum:

Hallo,
habe mir selber eine Fräse gebaut, man kann auch damit hervorragend
Platinen fräsen, wenn die Konturen nicht allzu filigran werden sollen.
Klappt wunderbar.
Autor: Gerhard (Gast)
Datum:

Hallo Bernd,

auch schiele mit einem Auge nach einer Fräse fürs Platinenfräsen
und-bohren.

Für meinen Hobbybedarf sind prof. Geräte leider zu teuer. Daher
ein paar Fragen zu Deiner Fräse:

1. Wie teuer wird so eine Selbstbaufräse

2. Kann man alle benötigten Bauteile kaufen oder
müssen bestimmte Teile selbst gefertigt werden. Sind somit
Möglichkeiten und Kenntnisse in Metallbearbeiten erforderlich.

3. Gibt die Ansteuer-Elektronik und entsprechende Software
zu kaufen, oder ist hier auch Selbstbau bzw. Programmierung gefragt.

Kannst Du mal ein Bild Deiner Fräse hier reinstellen?

Viele Grüße
Gerhard
Autor: Bernd (Gast)
Datum:

Hallo Gerhard,
auch für mich spielte der finanzielle Aspekt eine große Rolle,genau
deshalb habe ich die Fräse selber gebaut.
Natürlich kommt man um ein gewisses Grundwissen im Metallbau nicht
herum, ebenso ist die Hardware zur Schrittmotoransteuerung noch selber
zu löten.
Dann benötigt man eben drei Schrittmotoren, drei Endschalter die als
Referenzschalter dienen.
Die spindeln gibt es bei "Isel-Automation" recht günstig zu
erwerben.
Allerdings geht es weitaus billiger mit normalen Gewindespindeln.(war
bei meinem Prototyp der Fall)Reicht zum Platinen fräsen allemal aus.
Da ich die Fräse hauptsächlich für meinen Sohn gebaut habe , der diese
für den Flugzeugmodellbau nutzt, hat sie einen enorm grossen Verfahrweg
von "X" = 920 mm und "Y" = 720 mm.
Zum Bearbeiten von Platinen reicht ein kleinerer Tisch vollkommen, aber
das weisst Du ja auch selber.
Wie teuer darf so eine Fräse denn werden, wenn ich mir die Frage
erlauben darf?
Könnte eventuell den Bau einer solchen Fräse noch übernehmen.
Als Kaufkomponenten kann man folgende Teile sehen:

Schrittmotore
Fräsmotor
Kugellager
Spindeln
Hardware-Bausatz zur Schrittmotoransteuerung (Thorsten Ostermann)
Software (bei Burkhard Lewetz)
Ein Netzgerät 24 Volt ca.5Ampere bei Conrad-Elektronik
Und natürlich einen "alten" PC mit Bildschirm(486er genügt)
Autor: Bernd (Gast)
Datum:

Hallo Gerd,
kannst mir ja mal Deine E-Mail Adresse zukommen lassen.
Kann Dir dann auch Zeichnungen senden, teile mir mit welches Format Du
gebrauchen kannst(DXF,Autocad oder ähnlich
Autor: Tippfix (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo Gerhard,

den Bau einer SM-Steuerung könntest Du eventuell umgehen, ich fertige
solche bis 2A Phasenstrom ( einstellbar) und in Microschritt 1/1  bis
1/8.lauffähig unter pcnc und sonstige Takt-Richtungs-Software.
fertig aufgebaut , geprüft und mit Garantie .
preislich liegt die Steuerung bei 125 Euronen, Kabel und Beschreibung
liegt natürlich dann bei.

bei Interesse kurze mail an mich
Autor: Gerhard (Gast)
Datum:

@ Bernd
vielen Dank für die Info's !!!
Ich werde mich die Tage mal per mail bei Dir melden.


@ Tippfix
wenn's soweit ist, komme ich gerne auf
Dein Angebot zurück.

bis dann
Gerhard
Autor: Clemens (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,

schon seit Jahren befasse ich mich mit dem Thema CNC-Fräsen und möchte
euch deshalb meine Homepage http://www.simon-clemens.de
vorstellen. Vielleicht interessiert es den einen oder anderen.
Ich habe mir eine eine sehr stabile CNC Fräse selbst gebaut. Den Aufbau
beschreibe ich dort. Außerdem findet Ihr auf meiner Homepage viele
Links zum Thema CNC.
Also viel Spaß beim lesen.

Gruß Clemens
Autor: michael neumayer (Gast)
Datum:

@ clemens
was hat dich deine maschine so ungefähr gekostet (ohne elektronik)?

gruss michi
Autor: Bernd (Gast)
Datum:

hallo,
so ca. 450 Euro.


gruss bernd
Autor: Clemens (Gast)
Datum:

@Michael neumayer.

hallo michael ich habe ca. 2000€ dafür bezahlt.

Gruß Clemens
Autor: Kai (Gast)
Datum:

hallo leute,

nachdem ich mich durch den ganzen beitrag gewuselt habe, frage ich
nocheinmal konkret in die runde:

ich suche eine fräsmaschine fürs isolationsfräsen von platinen. die
sollte halt auf 0,2mm genau sein. wer kann mir da konkret ein fertig,
oder leicht selber zu montierendes gerät liefern? ich habe gerber und
excellon daten. eine software-vorschlag wäre auch nicht schlecht.
die fräse sollte schon erprobt und bewährt sein.

besten dank
Autor: tippfix (Gast)
Datum:

Hi Kai,

habe 2 cnc-Fräsen da, eine muss ich von Zahnriemenantrieb auf
Gewindespindelantrieb umbauen.Diese könntest Du bei Bedarf bekommen.
Steuerungen dazu habe ich auch ( Mircoschritt 1/1 bis 1/8, 2A
Phasenstrom.

Schick mal ne Mail mit deiner telefonnummer, ich rufe dann abends mal
an.
Fotos und sonstiges machen wir dann per Mail oder per Telekom  aus.
Gruß
Tippfix
Autor: Markus (Gast)
Datum:

@ Hannes Lux

Mittlerweile sind LPKF-Werkzeuge nicht mehr Fräsbohrkunden vorbehalten.
Im Internet-Shop sind sie frei erhältlich http://www.lpkf.biz

>>Ich habe mir die Seite von LPKF mal angesehen, mit dem
Hintergedanken,
>>evtl. vernünftige Werkzeuge (Fräser) zu bekommen. Doch die verkaufen
>>sie nur an Kunden ihrer Fräsbohrplotter. Preise konnte ich auf der
>>Seite nicht entdecken...

Grüße!
Autor: ...HanneS... (Gast)
Datum:

Hi Markus...

Danke für den Hinweis.
Dein Link brachte aber Folgendes zum Vorschein:

---------- Schnipp --------
Willkommen im LPKF Laser & Electronics AG Online-Shop für
Geschäftskunden (B2B)

Liebe Kunden, dieser Shop ist Geschäftskunden vorbehalten. Bitte halten
Sie für Bestellungen die Umsatzsteuer-Ident-Nummer (USt-IdNr.) bereit.
---------- Schnapp --------

Gewerbetreibender bin ich nicht. Ist aber egal, Mindestbestellwert 50
Taler. Soviele Fräser brauche ich nicht.

Trotzdem danke...

Außerdem habe ich Anfang Mai bei Conrad einige 0,8mm Speerbohrer
bestellt, die ich vsl. in 2...3 Wochen bekomme. Und ein Solcher tut es
bei mir einige Jahre, denn die kann ich aufgrund ihrer einfachen
Geometrie recht gut nachschleifen.

Bit- & Bytebruch...
...HanneS...
Autor: Bernh.Schulte Renger (Gast)
Datum:

Hallo Hannes,
kaufe die Fräser immer gebraucht.
Sind zwar nicht neu, aber noch sehr gut weil sie frühzeitig gegen neue
ausgetauscht werden.Kosten pro Stück 1 Euro plus Versand.
Die Fräser sind zur Platinenherstellung benutzt worden.
mfg
Bernd
Autor: Gerhard (Gast)
Datum:

Hallo Kai,
ich kann so eine Maschine mit der geforderten Genauigkeit professionell
aufbauen und habe sowas auch vor. Ich könnte gleich mehrere davon
machen. Was ich aber nicht kann, sind Treiber und entsprechende
Software dazu erstellen. Du müsstest also Dich um entsprechende
Software und Treiber bemühen, und zwar zu den gewählten Antrieben
passend. Ich würde evt. Berger Lahr Antriebe einsetzen. Aber wie
gesagt, die Mechanik könnte starten, wenn geklärt ist, wie der
Restaussieht.
Autor: rizzo (Gast)
Datum:

was für Fräser benutzt ihr? Woher bekommt ihr sie? was für einen
Durchmesser benutzt ihr? Wie lange halten sie? Mit welcher
Geschwindigkeit arbeitet ihr mit den Fräsern?

Hab momentan das Problem das meine Fräser nach ca.2 Platinen die Kupfer
Oberfläche aufreißen, man kann die Platine noch verwenden, aber schön
sieht es nicht aus. Die Fräser haben einen Durchmesser von 1mm und am
liebsten wären mir noch feinere.
Autor: B.S.R (Gast)
Datum:

hallo,
habe mir so eine fräse selber gebaut, klappt optimal

gruss
Bernd
Autor: Markus (Gast)
Datum:

Hallo, habe vor einigen Monaten hier hereingeschaut und bemerkt das es
drunter und drüber geht. Der eine sagt es ist nicht machbar aus Holz
eine Fräse zu Bauen, der ander sagt das gegenteil und und und.
Also, ich habe mir über die vergangenen 3 Monate eine Fräse aus MDF
gebaut. Klar ist eine aus solidem Metal am Besten aber da ich im Keller
keine Werkzeuge zur Metalverarbeitung habe
(Fräse,Drehmaschiene,Standbohrmaschiene,Feilen, und und und) habe ich
es einfach mal Probiert. Ich benutze die N3 Step von Ostermann, PCNC
von Burkhard (Passt auf die Version auf, habe ausversehen die SMC
Version von Konrad gekauft. Aber Update bei Burkhard machbar sogar ohne
Geldverlust). 3 Gewindestangen, 3 passende Muttern auf ein Metallwinkel
(Unbedingt Mindesten die Metallteile mit mit Hartlot verbinden, damit
das hält, Logisch. Aber Hartlot reicht). Gescheite Übergänge vom Motor
zum Gewindestab. Das wichtigste sind jetzt die Führungen. Am besten
Kugelgelagerte Schubladenführungen benutzen, und nicht die
Billigsten!!!!. Ein Grundgestell wie jede Fräse usw. Beim zusammenbauen
aus Holz muß wirklich unbedingt drauf geachtet werden das ALLES genau
Winklig und gerade ist. Natürlich sollte man vorher wissen was man
bearbeiten will!!! Baustahl ist bei mir natürlich NICHT möglich. Aber
für Kunststoffe, Plexiglass, Platinen, Weiche Metalle wie Messing,
Aluminium usw. kein Problem. Auch die genauigkeit ist besser als ich
dachte. Es kommt ganz drauf an WAS man Fräsen will. Dies hängt nicht
nur vom Material ab aus welches die Fräse gebaut wird sondern auch von
den Motoren. Was bringt eine Teure Fräse aus Metall wenn schlechte und
schwache Motoren dran sind. Bevor man damit anfängt sollte einem Klar
sein das dies Viel Viel Zeit Kostet (Egal ob aus Holz oder Metal,bei
Metal sogar noch Mehr Zeit).
Und an die Leute die eine Fräse für Platinenfräßen Bauen wollen. Ich
habe mir vor 2 Jahren ein Ätz Equipment zugelegt, es gibt nichts
besseres als Ätzen!! Günstige Schaumätze bei Ebay, 200 W Lampe und
glasscheibe zum Belichten, Ätzmittel, Entwickler bei Conrad, Reichelt
etc. FERTIG!! Die Verbrauchte Chemie in PVC Behältern (Alter
Destiliertes Wasser Kanister) Sammeln, und wenn diese voll ist
Umweltgerecht Entsorgen. Also, für Platinen wäre mir der Aufwand mit
ner Fräse zu groß, am Ende sind da noch übergänge bzw Kapazitäten
(gerade bei smd), nach 2 mal fräsen kann man den Fräser wechseln
(Teuer). Ich will niemanden die Methoden schlecht sagen, aber was ich
da in der mitte des Forums gelesen habe .....naja. Ich werde bald
Bilder der Fräse hierreinbringen.
Ich hoffe ihr seid bei diesem Text nicht eingepennt.
MFG
Autor: Markus (Gast)
Datum:

Ach ja, Bedenkt das dies mit der Fräse nicht Billig ist. Habe für das
Teil aus Holz schon Viel gezahlt. Bei denen die es aus Metall Bauen,
SEHR TEUER!!!!!

MFG
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Markus,

auf der Holzmesse in Nürnberg habe ich, schon vor Jahren, eine
CNC-Maschine für Schreiner, aus Holz gesehen.
Deshalb hätte ich Dir von Holz nicht abgeraten. Ich finde es auch gut,
wenn jemand mal andere Wege geht.

Deiner Aussage: ... aus Metall Bauen, SEHR TEUER!!!!! ...

kann ich nicht zustimmen.

Bei der hier:
http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za685/cnc/maschine.htm

abgebildeten Maschine, sind die Achsen und der Grundkörper aus
Strangguss (Grauguss). Dafür habe ich im normalen Stahlhandel:

Fa. Kneisel & Heess GmbH
68623 Lampertheim Schillerstraße 38

60.-- Euro bezahlt. Der Materialpreis war also das Billigste an meiner
Maschine.

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Bernd Schulte Renger (Gast)
Datum:

Hallo,
kann nur wiederholen:wenn man die passenden Werkzeuge hat , ist eine
Fräse aus Metall einfach unschlagbar.Eine CNC-Fräse oder Drehbank
braucht man keineswegs sein Eigen nennen.(wenn man eine Fräse hat ,
braucht man sich keine bauen.)
Die Lagersitze auf den Spindeln kann man bie Isel gleich mit bestellen,
oder man sucht sich eine kleine Werkstatt die es für ein paar Euro
macht.
Den Rahmen kann man zusammen schweissen, (oder schweissen lassen)
Natürlich ist es mit Alu-Profil am elegantesten.(rein optisch)
Autor: Markus (Gast)
Datum:

Klar gibt es immer möglichkeiten es Billiger zu machen aber Teuer ist
der Spaß so oder so.Naja, auf jeden Fall reicht mir meine MDF Fräse und
sie läuft. Hier in der gegend sieht es schlecht mit Firma für
Metallteile aus.

MFG
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Markus,

ich glaube ich wurde missverstanden oder ich habe Deinen Satz "...
Teil aus Holz schon Viel gezahlt ..." missverstanden.

Mein Vergleich bezog sich auf den reinen "Materialpreis"
Holz/Grauguss.

Da ich auch viel mit Holz arbeite z.B. habe ich meine Campingfahrzeug
kommplett ausgebaut, kann ich den Unterschied beim "Arbeitsaufwand"
von Holz/Metall schon abschätzen. Den Unterschied beim Arbeitsaufwand
schätze ich auf 1 zu 10, Holz zu Metall.

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo Ralf,

schau mal hier:

http://www.peters-cnc-ecke.de/forumupload/uploadFi...

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Bernd Schulte Renger (Gast)
Datum:

Hallo Markus,
weiss nicht was Du teuer nennst.
Die Zeit darf man sowieso nicht rechnen, macht einfach Spass sowas zu
bauen( mir jedenfalls).

Gruss Bernd
Autor: Markus (Gast)
Datum:

Hallo, also Teuer ist für mich ab 400 Euro (für Mich). Neue Profesionell
gefertigte CNC Fräsen kosten ja so ab 1000 bzw. 1500 Euro aufwärts. Ich
meinte natürlich Materialkosten alle zusammen, von grundgestell bis zur
Kompletten Mechanik und Schrittmotorsteuerung, Software.Das MDF Holz hat
mich mit genauem zuschnitt 40 Euro Gekostet. Bei mir war das billigste
der PC (133 MHZ,64 Mb RAM usw.), so eine Mühle reicht vollkommen für
PCNC. Dann rechne ich die ganzen Verbindungen für die Schrittmotoren
mit, die Leitungen, Netzteil, und und und. Also das Teuerste war die
Schrittmotorkarte N-Step und die Software PCNC. Arbeitskosten natürlich
NICHT mitgerechnet, man baut das ja nur zum Spaß. Ich glaube ich wurde
falsch verstanden.
Ich habe für das Holz Teil (KOMPLETT, mit Steuerung usw) ca 400 bis 500
bezahlt.
Autor: Christian Kreuzer (Gast)
Datum:

Wow, da hast du aber sehr günstig gebaut. :-)
Ich hab alleine für die Software glaube ich schon 1000,- bezahlt
(Step-Four) und in die Maschine sind sicherlich noch einmal 1500,-
geflossen. Arbeit ist unbezahlbar ;-) hat aber sehr viel Spaß gemacht.

Fräsende Grüße,
Christian
Autor: Axel Jeromin (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo Zusammen,
nachdem hier der erste Beitrag zum Fräsen von Platinen erschien, habe
ich mich auch eine Fräse gebaut. Es hat etwas gedauert, aber nun icht
sie fertig.
Die erste Platine war aber eher ernüchternd, es gab einen mächtigen
Grad der Brücken bilden kann und der Fräser sah nach dieser kleinen
Platine auch schon stumpf aus.

Ich habe einen kegelförmigen Fräser von Proxxon verwendet.
Welche Fräser verwendet ihr? Wo kann man sie kaufen und was kosten
sie?

Bilder meiner Fräse unter
www.jeromin.privat.t-online.de


Grüße
Axel
Autor: Bernd (Gast)
Datum:

Hallo,
der Fräser scheint stumpf zu sein, ausserdem halte ich von Proxxon
sowieso nicht viel, für Spielereien mögen die Fräser taugen, für
Platinen fräsen nicht!
Ausserdem nehme ich immer normale Schaftfräser,Zweischneider,sind
optimal für Platinen.
Schau mal bei cnc-modellbau.de vorbei.
Gruss
Bernd
Autor: Axel Jeromin (Gast)
Datum:

Hallo Bernd,
könntset Du ein Foto von einer erfolgreich gefrästen Platine ins Forum
stellen oder mir per Mail senden? Dann weiß ich weingstens wie es
aussehen sollte.

Grüße
Axel
Autor: Christian Kreuzer (Gast)
Datum:

Hallo,

versuch mal die Isolationsgravur Fräser von VHF
(www.vhf-camfacture.com) ich hab die schon seit einiger Zeit mit
größter Zufriedenheit im Einsatz. Lassen sich mit Drehzahl und
Vorschubgeschwindigkeit so einstellen, daß man fast gratlos arbeitet.

Viele Grüße,
Christian
Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
Datum:

Also, da ich seit einigen Wochen auch eine CNC-Fräse besitze, kann ich
da einiges dazu sagen:

a.) Erstmal muss ich Dir zu Deiner Selbstbaufräse gratulieren. Mit
bescheidenen Mitteln bist Du erstaunlich weit gekommen. Respekt. Du
kannst damit bestimmt viele, spannende Dinge anstellen. Aber Dir sollte
auch klar sein, dass die Möglichkeiten bezüglich der Präzision Deiner
Selbstbaumaschine begrenzt sind. Vor allem das "Hoch-Runter-Spiel" im
Bild scheint Probleme zu machen. Sieht man deutlich an den nicht mittig
liegende Löchern.

a.) Proxon: Hmm, wie soll ich's sagen dass ich keine Abmahnung
bekomme? Also, es gibt Proxon und Dremel, die findet man in Baumärkten.
Und dann gibt's noch andere Firmen. Die stellen echte Fräswerkzeuge und
CNC-Zubehör her, und kein Spielzeug. Die findet man aber in keinem
Baumarkt dieser Welt.

c.) So wie es auf dem Bild aussieht, ist der Qualitätsunterschied
zwischen der Gegenlauf- und der Gleichlaufseite Deiner Fräskanäle
relativ groß.

d.) Und dann natürlich noch die Preisfrage: Welche Schnittparameter
hast Du verwendet? Fräsertyp und -durchmesser, Vorschubgeschwindigkeit,
Drehzahl?

Wegen den Fräsern schau' auch mal auf:

     http://www.carbide-tools.com/index_de.html

Insbesonders für Leiterplatten schaust Du Dir mal unter Spezialfräser
den "Isolationsgravierer" für 12,50 Euro (ohne MwSt.) an. Für größere
Flächen ist ein "Rub-Out-Fräser" ebenfalls für 12,50 ohne MwSt. eine
schöne Sache. Und um die Leiterplattenkontur zu fräsen sind die
Diamantverzahten Fräser echt super. Die findest Du auch gebraucht
tonnenweise auf Ebay.

Wenn Du von den ganzen Spezialfräsern verwirrt bist, schaust Du Dich
für den Anfang nach den Zweizahnfräser mit Fischschwanzanschliff um.
Das sind günstige Universalfräser. Die bekommst Du woanders im Netz
auch günstiger als bei vhf.

Ansonsten wünsch' ich Dir viele Späne mit Deiner neuen Fräse!
Autor: Bernd (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo ,
hier ein Foto einer gefrästen Platine .(Selbstbaufräse max. Fräsgrösse
920 x 720 mm)
Ich hoffe man kann darauf genug erkennen.

Guß
Bernd
Autor: Bernd (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo,
habe mal ein Foto meiner Selbstbaufräse angehängt.

Gruß

Bernd
Autor: Bernd (Gast)
Datum:

Noch ein pic von meiner Fräse


Bernd
Autor: Bernd (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Sorry ,zweiter Versuch.

Bernd
Autor: Bernd (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Lagerung des Schlittens
Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
Datum:

@Bernd:

Sehr interresant. Fast so ähnlich wie an meiner CNC-Maschine. Sind auf
der Gegenüberliegenden Seite auch Kugellager? Sonst würde der Schlitten
doch runterfallen, oder? Oder übersehe ich da etwas?
Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

So, nun auch mal ein paar Bilder meiner Fräse, getreu nach dem Motto:
Mein Haus, mein Auto, meine Kinder, meine Fräse...
Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hier noch von der anderen Seite. Meine Fräse ist übrigens relativ klein,
und nicht selbst gebaut...
Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Die Führungen im Detail. Die 6-Kants unter den Imbus-Schrauben sind die
Exzenter, mit denen die Kugellager auf den Stahlwellen vorgespannt
werden.
Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Und hier noch ein kleines Highlight: Der Werzeuglängenmesser im Detail.

Damit kann ich nach einem Werkzeugwechel die Länge des Werkzeuges neu
vermessen. Das ist eine wirklich feine Sache. Einfach in der Software
F12 drücken, und das Werzeug wird neu vermessen und Werstücknullpunkt
passen wieder. So kann man richtig komfortabel verschiedene Werzeuge
für ein Werstück einsetzen, ohne jedesmal den Werkstücknullpunkt neu
einzurichten.

Den Werkzeuglängensensor möchte ich nicht mehr missen. Der ist Gold
wert, wenn man keinen automatischen Werkzeugwechsler hat...
Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hier mal ein Beispiel, was so alles schief gehen kann...

Das Material "war" Acrylglas (Plexi), allerdings so ein
antistatisches, weiches, extrudiertes Acrylglas. Habe gut gekühlt, hat
alles super geklappt, bis kurz vor Schluss:

Es hat sich ein langer Span gebildet, der sich um den Fräser wickelte.
Daraufhin verstopften weitere Späne die Spannut. Das Kühlmittel kam
nicht mehr an den Schneide. Der Fräser wurde heiss, und schmolz das
Material auf. Das flüssige Material schob sich nach oben durch die
Spannut. Allerdings nur bis zur Kühlmittelgrenze. So bildete sich ein
schöner Propfen. Naja, unter dem Propfen wurde der Druck und die Hitze
nun so groß, dass das Acrylglas anfing zu verkohlen.

Das alles hat nur zwei bis drei Sekunden gedauert. Da half der Druck
auf den Notaus auch nichts mehr. Wie das Werkstück aussieht, kann man
sich ja denken...
Autor: Bernd (Gast)
Datum:

Hallo michael,

sind allerdings auf der anderen Seite noch Kugellager.
Teile mir Deine E-Mail Adresse mit, kann Dir dann ein paar Fotos
senden.
Gruß
Bernd
Autor: Axel Jeromin (Gast)
Datum:

Hallo Bernd,
die gefräste Platine sieht super aus.
Danke für die Bezugsadressen der Fräser.

Für wie viele Platinen kann man einen solchen vorgeschlagenen Fräser
nutzen bis er stumpf ist?(Wenn man von der Platine auf dem Foto
ausgeht)


Axel
Autor: Christian Kreuzer (Gast)
Datum:

Hallo Bernd,

mit was für einem Fräser hast du bei der Platine am Bild gearbeitet, da
das Ganze relativ "grob" aussieht.
Mit den Isolationsgravurfräsern von VHF ist es ohne Porbleme moglich
zwischen den Anschlüssen eines SMD IC´s (1,27mm Raster) noch eine
Leiterbahn durch zu bekommen. :-)
Ich hab leider keine Platine die ich zur Zeit posten könnte, da alle
bereits eingebaut sind.

Viele Grüße,
Christian
Autor: Bernd (Gast)
Datum:

Hallo Christian,

die Platine wird mit relativ "grossen" Bauteilen bestückt, Trafo
,Elkos , Relais usw.
Habe deshalb einen grösseren Fräser benutzt , sonst nehme ich meistens
0,5 mm Fräser.
Dieser war ziemlich gross, 1mm im Durchmesser aber für die Bauteile
langt es allemal.

Gruß
Bernd
Autor: Bernd (Gast)
Datum:

Hallo Axel,

der Fräser reicht für sehr viele Platinen,tippe mal so um die 100 Stück
"packt" er locker.

Gruß
Bernd
Autor: Roman Verheyen (Gast)
Datum:

Hi ihr Bastler,
da ja viele von euch mittlerweile eine CNC-Fräsmaschine haben, hier
meine Frage:

Vielleicht wohnt jemand in der Nähe von Wiesbaden oder Speyer und
könnte mir ein paar Kleinteile aus Hartpapier oder Pertinax fräsen.
Vorlagen in AutoCAD erstelle ich dann entsprechend den Anforderungen
der Maschine.
Die Teile müssten durchgefräst werden, so dass am Ende auch etliche
Durchbrüche im endgültigen Teil wären. Habe schon angefangen, das per
althergebrachter Hand-Feil-Methode zu machen, aber 1. wird es per
Maschine weit besser und 2. dauert es doch "etwas" lange per Hand
:-))

Die Maße der Teile sind max. 180 x 40 mm und Ausgangsmaterial ist
einfaches einseitig Cu-beschichtetes Hartpapier.

Würde mich freuen, wenn mir jemand aus der "Klemme" helfen könnte,
und über den Lohn (bar oder materiell) wird man sich dann schon
einig...

Danke & Grüsse, Roman
Autor: Bernh.Schulte Renger (Gast)
Datum:

Hallo Roman,

kann Dir ohne Probleme die gewünschten Sachen fräsen.
Bei Interesse setze dich bitte mit mir in Verbindung.

Gruss Bernd
Autor: Marc (Gast)
Datum:

Wie füttert man die Fräse eigentlich mit Daten?
Kann man z.B. aus eagle die Daten für die CNC-Fräse
exportieren, oder muss man alles umständlich in CAD machen?
Autor: Bernh.Schulte Renger (Gast)
Datum:

Meine Fräse "versteht" plt-Dateien , die man leicht mit jedem
CAD-Programm herstellen kann, oder aber auch sehr gut mit Corel Draw.
Auch aus Eagle muss es möglich sein ,habe aber selbst noch nicht
getestet.
Hier kann H.Burkhard Lewetz Auskunft geben.(Hersteller der
Steuersoftware PCNC)

Gruss
Bernd
Autor: Hylewicz (Gast)
Datum:

Hallo CNC-Freunde,

habe gerade erst dieses Forum entdeckt und bin begeistert !
Keiner schreibt irgenwelchen Blödsinn !! Alles hat Hand und Fuß, man
hilft sich gegenseitig, klasse !!

Sollte irgendwelche weiteren Fragen zu Selbstbau-Maschinen bestehen,
beantworte ich diese gerne, da wir Hersteller von so günstigen und
massiv ausgeführten CNC-Fräsmaschinen sind, daß sich das Selberbauen
mit allen entstehenden Kosten und Problemen am Ende nicht lohnt.

Nicht umsonst haben wir allein ein knappes Jahr an unseren Maschinen
und an der Steuerung entwickelt und getestet, bis wir ein gescheites
Produkt marktreif hatten.

Ich werde hier keine URL angeben, weil ich hier im Forum auch keine
Werbung für unsere Firma machen will.
Wirt haben allerdings einen sehr kreativen Kunden, der selber eine
Firma leitet und eine einfache Lösung für einen preiswerten Vakuumtisch
gefunden hat, der wirklich Sinn macht und gerade mal ca. 8 Euro kostet
bei einer Größe von 60x120 cm !!

Da ist der oben erwähnte Beitrag mit dem Kompressor super passend !!

Hoffe weiterhin auf solche tollen Beiträge hier im Forum.
Mit Herrn Lewetz arbeiten wir übrigens Softwaretechnisch eng zusammen.

Klasse Leute ! Weiter so.
Gruß
Frank Hylewicz
Autor: Hans-Jörg Hammes (Gast)
Datum:

Hallo CNC-Gemeinde,

ich bin soeben durch googlen auf dieses Forum gestossen. Erstaunlich
wie viele dieses interessante Hobby teilen.
Auf http://www.hammes24.de findet ihr ein weiteres
CNC-Selbstbauprojekt. Abgesehen von den zugekauften Proxxonteilen und
den Schrittmotoren wurde, von der Treiberelektronik bis zur
Ansteuersoftware, alles selbst gemacht. Auch besondere Funktionen wie
eine Softwarehöhenkorrektur und eine Methode zur Abtastung Strom
leitender Objekte, wurden implementiert. Die Möglichkeit mittels eines
Lasers andere Objekte zu scannen könnte auch den ein oder anderen
interessieren. Allerdings befindet sich die SW noch in einer
Testphase.

Schön dieses Forum gefunden zu haben. Ich werde bestimmt öfter mal
vorbeischauen.

Grüße
Hans-Jörg Hammes
Autor: ngres (Gast)
Datum:

@Hans-Jörg Hammes

erstmal ein dickes Lob für ihr Projekt, sieht so typisch nach Bastler
aus, alles Lose, aber wie sie ja selbst schreiben, das wird sich ja
nach und nach ändern.

Ich sehe das sie genauso wie ich ein Proxxon Bohrschleifer verwenden.
Mit welcher Drehzahl lassen sie den laufen um die Platinen zu fräsen
und woher beziehen sie ihre Fräser und in welcher Größe benutzen sie
diese?

Mein Problem ist nämlich das ich sehr stark ausgefranste Seiten habe
und diese immer mit feinen Schleifpapier abschleifen muss, damit es
keine Scharfenkanten gibt, die evtl. Kurzschlüsse verursachen.
Ein weiteres Probleme ist das wenn ich Fräser <1mm verwenden will, um
kleinere Abstände hinzubekommen, z.B. für Mic-Controller oder SMD die
Fräser abbrechen.
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo,

- ausgefranste Seiten -

Wenn man die Konturen ein zweites mal, ohne Zustellung in Z,
durchlaufen lässt, schabt der Fräser nur und der Grat ist meistens
weg.

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: ngres (Gast)
Datum:

danke Theodor Schönwald

klingt an sich gut. Also einmal oben rüber fahren, ohne das der Fräser
in das Material eindringt, wenn ich es richtig verstanden habe. Aber
wie ist das, wenn das Material nicht ganz eben ist, leicht gewellt.
Dann nehme ich doch auch etwas von dem Kupfer oben ab? oder habe ich
etwas noch nicht ganz oder falsch verstanden?

Aber ein Versuch ist es Wert.

Gibt es sonst noch andere Möglichkeiten? oder vielleicht eine Technik
die das Grad entstehen verhindert.
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo,

ich meinte mit der gleichen Frästiefe wie vorher. Also die gleiche
Spurrille noch einmal. Da sich der Fräser bei der Berarbeitung ein
wenig wegdrückt, fräst er bei einen zweiten Durchgang das Wenige (z.B.
0,01) noch weg und der Grat verliert sich.
Was noch eine Rolle spielt bei der Gratbildung ist: Vorschub zu groß
oder zu klein und Fräser stumpf.

Gruß

Theodor
Autor: Hans.Jörg Hammes (Gast)
Datum:

@ngres - rizzo-the_rat(at)gmx.de

ich betreibe den Proxxon mit 16000-20000 1/min. Allerdings spielen die
von Theodor genannten Parameter Vorschub, Fräserschärfe und
Eindringtiefe auch eine große Rolle. Einfach ein wenig
experimentieren!

Zum Experimentieren empfehle ich Platinen zum günstigen Kilopreis bei
www.Pollin.de. Ich empfehle bei der Bestellung gleich einen Satz
"Bohrer-Fräser-Set" für 3,50 EURO zu ordern. Welche Typen von Bohrern
und Fräsern man bekommt ist allerdings Glückssache. Mit Viel Glück ist
ein 0,6mm Fräser dabei.

Gruß

Hans-Jörg
Autor: Theodor Schönwald (Gast)
Datum:

Hallo,

als Fräser habe ich meistens Stichel mit einem Spitzenwinkel von 50
Grad verwendet, die ich aus abgebrochenen Platinenbohrern oder alten
Hartmetallfräsern geschliffen habe.
Das Problem ist, man benötigt eine Stichelschleifmaschine. Die war an
meiner früheren Arbeitsstelle vorhanden.
Heute stehen diese Maschinen oft irgend wo herum, manchmal kann sie
keiner mehr bedienen. Ich bin auf jeden Fall interessiert an eine
Maschine.

Wer einen Tipp für mich hat findet meine Adresse hier:

http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za685

Gruß
Theodor Schönwald
Autor: Maik (Gast)
Datum:

hallo
wollte mal wissen ob man schrittmotoren aus dem Drucker zum was bewegen
nehmen kann, und wie baue ich dann eine einfache steuerung.
MfG
Maik
Autor: Maik (Gast)
Datum:

soory das war die falsche Email-adresse
das ist die richtige:pallmall667@web.de
Autor: Hannes Lux (hannes)
Datum:

Man kann...
Das Forum ist voller Beispiele...

...
Autor: Maik (Gast)
Datum:

hallo HanneS
wie mache ich das dann, ich möchte meine webcam auf ein schrittmotor
befestigen und wie steuere ich das, das sich die webcam nach links und
rechts in schritten bewegt

mfg
maik
Autor: Hannes Lux (hannes)
Datum:

Durchsuche das Forum nach den oben erwähnten Beispielen.
"Schrittmotor" oder "Stepper" sind gute Suchbegriffe.
Dann entscheide, ob du dich mit Mikrocontrollern beschäftigen möchtest
und bau oder kauf dir die dementsprechende Steuerung.

Mit einem Modellbauservo wird es aber vermutlich einfacher werden.

...
Autor: Maik (Gast)
Datum:

Modellbauservo habe ich , aber wie bau ich so eine steuerung das ich das
am pc bedienen kann
Autor: Bernd Platz (Gast)
Datum:

Hallo Leute
Ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen.
Ich finde es klasse was an Beiträgen hier bis jetzt geleistet wurde.
Ich habe selbst die Absicht eine Fräse zu bauen, und bin auf der Suche
nach Ideen.
Dabei bin ich auf eine Ungarische Seite gestoßen, die ich für sehr
interessant halte.
Hier die Url
http://www.hobbycnc.hu
Ich werde öfters hier hereinschauen.
Gruß Bernd
Autor: 123 (Gast)
Datum:

ich hab mal mit einem wikiartikel begonnen:

http://www.mikrocontroller.net/articles/Platinen_Fr%E4sen

bitte beteiligt euch
Autor: ... (Gast)
Datum:

mmm.. nice design, I must say.. http://www.paradistc.org/italia
Autor: AT (Gast)
Datum:

Vorsicht, auf den letzten Link nicht klicken! Umleitung auf nicht
kinderfreundliche Webseiten
Autor: mada (Gast)
Datum:

hallo

ich habe auch vor eine ähnliche fräse zu bauen... bin aber ein armer
schüler gg... also wirds eher eine billigvariante werden (mit
schubladenführungen,...)

die steuerung soll über einen atmega32 funktionieren der schrittmotoren
ansteuert. ich fange heute an ein programm zu schreiben das folgendes
können soll:
1: übertragung eines g-code programms über RS232 (dazu kann auch
hyperterminal verwendet werden)
2: der mikrocontroller verarbeitet diese daten und steuert die
schrittmotoren an. eventuell kommt auch noch eine
speicherkartenerweiterung dazu, dass die fräse auch ohne pc arbeiten
kann.
3: steuerung soll über eine computertastertur am atmega erfolgen
4: lcd display
5: ir empfänger - vl sinnlos aber wenn noch ein eingang frei ist...

wenn jemand noch ideen für das programm hat kann sie mir bitte mailen
(robert_mader@gmx.at)... ich kann aber noch keine versprechungen machen,
wann das programm fertig wird....

ich werde es selbstvertändlich online stellen sobald es funktioniert

mfg
mada
Autor: chris (Gast)
Datum:

Hi

ich möchte mir auch eine solche fräse bauen wo bekommst du den die
Motoren,
Elektronik,... her?

Ich hab zwa etwas mer Geld alls Lerling aber trotzdem!

und solche Programme kann man sich aus dem Internet herunterladen

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