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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik PT1000 mit UTI messen Berechnung der Auflösung bzw. max. Tempbereich


Autor: Schorschi (Gast)
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Hallo Leute,

ich bin grad dabei mit einem UTI-IC und PT1000 Elementen die Temperatur 
zu messen.

Als Referenzwiderstand würd ich 1kOhm und Rbias mit 6,2k beschalten.
Die Berechnung ist mir an sich klar.
Mir ist nur noch nicht ganz klar wie ich auf den max. möglichen 
Temperaturbereich und die Auflösung komme. Realisieren würde ich dass 
mit der input capture Unit des µC. Hier wird ein Timer mit 16Bit und 
einer Auflösung von 320nsec pro Bit verwendet. Somit wäre der längste 
Impuls denn ich messen kann 20,97152msec.

Ich werde aus dem Datenblatt irgendwie nicht schlau. Mir ist zwar klar 
dass wenn ich die Messwerte vom UTI habe dass ich auf den Widerstandwert 
komme aber wie krieg ich durch die voregebene Dimensionierung den 
Messbereich und die Auflösung raus. Wenn alles aufgebaut wäre dann 
könnte ich natürlich messen und rückrechnen, aber die HW hab ich noch 
nicht komplett auf dem Tisch.

Kann mir jemand hier ev. behilflich sein?

Gruss,
Schorschi.

Autor: Schorschi (Gast)
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Nabend Leute,

ich hab mir noch mal das Datenblatt angeschaut.
Wie kommen die auf die 13Bit Auflösung???

Ich brauch doch irgend einen Ausgangspunkt. Z.B. bei 0°C hat ja der 
PT1000 einen Widerstand von 1000Ohm, welcher Pulsweite entspricht dass 
dann bei dem UTI?

Gruss,
Schorschi.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Schorschi schrieb:
> ich hab mir noch mal das Datenblatt angeschaut.
> Wie kommen die auf die 13Bit Auflösung???

Hallo,

wär ja nett, wenn wir das auch könnten. Du redest mal von UTI-Einheit im 
µC, mal von UTI-IC, aber das ist kein so gängiges Fachwort dass google 
etwas vernünftiges dazu liefert. Also wenigstens welcher Prozessor 
sollte man schon erfahren. Und dazu vielleicht warum du keinen normalen 
ADC benutzen willst.

Gruss Reinhard

Autor: Schorschi (Gast)
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Nabend,

warum keine ADCs verwendet werden ist weil der UTI03 eine Vorgabe ist.

Ich hab mal das Datenblatt vom MessIC angehängt. Dieses spuckt eine 
Pulsfolge aus, aus deren Dauer der gemessene Widerstand bestimmt werden 
kann.

Als µC kommt ein 16Bit µC von Motorolla zum Einsatz. Hab grad die 
Bezeichnung nicht im Kopf. Sollte aber keine wirkliche Rolle spielen.

Mir gehts in erster Linie um die Auflösung die mir der UTI03 liefert.
Der Rest ist klar.

Danke.

Gruss,
Schorschi.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Schorschi schrieb:
> Mir gehts in erster Linie um die Auflösung die mir der UTI03 liefert.

Hallo Schorschi,

das IC liefert garkeine Auflösung, das muss der µC leisten, indem er die 
Pulslänge entsprechend genau misst. Bei 10 ms also 0.01 s / 2^14 = 0.6 
µs.

Bei analogen Schaltungen bedeutet "liefert x bit Auflösung" nur "der 
Fehler ist nicht grösser als 2^-x". Das heisst eben, das Signal mit x 
bit analog-digital zu wandeln ist noch sinnvoll, mehr nicht.

Die könnten im Datenblatt genausogut den Fehler in % angeben, dann 
müsstest du die bits selber berechnen.

Gruss Reinhard

Autor: Schorschi (Gast)
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NAbend,

die digitale Auflösung die ich mit dem µC erzeuge ist mir schon klar.
Aber wie ist der Bezug der Pulslänge zu dem Widerstandswert?

Beispiel :Pulslänge 1msec entspricht 1100kOhm...

Diese Information fehlt mir.

Gruss,
Schorschi

Autor: Thilo M. (Gast)
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Welches Datenblatt hast du denn von dem Teil?
Ich habe hier eins, das schon etwas betagter ist. Ist aber ein 
C-Beispiel für einen µC drin.
Wenn's nicht fast 4MB hätte würde ich es hier posten, kann's dir an eine 
Mailadresse schicken, wenn du willst.

Autor: Georg X. (schorsch666)
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Hallo,

jetzt bin angemeldet d.h. fü müsstest mir ne Email schicken können.
Wenn nicht dann sag bitte bescheid.

Danke für das Datenblatt. Vielleicht werde ich schlauer draus.

Gruss,
Schorschi.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Datenblatt müsste schon da sein. ;)

Autor: Georg X. (schorsch666)
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Hi,

das Datenblatt ist angekommen.
Schaue es mir gleich durch.

Danke dir.

Gruss,
Schorschi.

Autor: Arno H. (arno_h)
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@Thilo M. (power) :
Bei solchen älteren, eingescannten DB lasse ich immer zum Vergleich über 
den PDF-Creator einen Ausdruck als Datei machen. Oft bleibt dann nur ein 
Bruchteil der Dateigröße übrig, ohne dass ein Qualitätsverlust bemerkbar 
wäre.

Arno

Autor: Thilo M. (Gast)
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@ Arno H.:

danke für den Tipp, werd's mal ausprobieren. ;)

Autor: Georg X. (schorsch666)
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Nabend Leute,

leider geht auch aus dem älteren Datenblatt nicht heraus wie das Timing 
des Signals wirklich aussieht. Da werde ich wohl sobald die HW soweit 
ist messen müssen.

Mal ne andere Frage zur Vorgehensweise.

Am µC sind 4 dieser ICs (UTI) angebunden.
Zum Messen der Pulslängen würde ich wie folgt vorgehen.

1. alle Interrupts deaktivieren
2. InputCapture Interrupt für den ersten Sensor aktivieren
3. Messung durchführen und Interrupt deaktivieren.
4. InputCapture Interrupt für den zweiten Sensor aktivieren
5. Messung durchführen und Interrupt deaktivieren.

usw. und dann wieder von Vorne.

Was sagt ihr dazu?
Habt ihr ev. andere Vorschläge?


Gruss,
Schorschi.

Autor: Alexander Schmeil (knut740)
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Georg X. schrieb:

> Mal ne andere Frage zur Vorgehensweise.
>
> Am µC sind 4 dieser ICs (UTI) angebunden.
> Zum Messen der Pulslängen würde ich wie folgt vorgehen.
>
> 1. alle Interrupts deaktivieren
> 2. InputCapture Interrupt für den ersten Sensor aktivieren
> 3. Messung durchführen und Interrupt deaktivieren.
> 4. InputCapture Interrupt für den zweiten Sensor aktivieren
> 5. Messung durchführen und Interrupt deaktivieren.
>
> usw. und dann wieder von Vorne.
>
> Was sagt ihr dazu?
> Habt ihr ev. andere Vorschläge?
>
>
> Gruss,
> Schorschi.

Wie ist es denn geworden - funktioniert es?
Berichte mal.
Ich würde gern etwas abkupfern!
Mir graust nämlich etwas vor der input-capture-Abfrage, weil man die 
Counts mal über zwei und dann zweimal über eine Periode abgefragen und 
anschließend sauber einsortien muß. Lästig finde ich auch, daß ich am 
ATmega32 nur einen input-capture-Eingang habe.

Gruß
Alexander

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