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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik kleiner Thermo Drucker an AVR (zB Net-IO) / MATSUSHITA EPL1604T2


Autor: Dom XYZ (mentox)
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huhu

habe beim pollin stoebern nen kleinen coolen thermo drucker gefunden .. 
ob man den an ein net io bekommt?

datenblatt ist bei pollin als download dabei ..

MATSUSHITA EPL1604T2

Bestellnummer: 721 345

http://www.pollin.de/shop/dt/NDU2ODcyOTk-/Computer...

evtl kanns ich das ja mal jemand angucken .. zur not wuerd ich da auch 
noch nen extra atmega vorhaengen um das zu kapseln .. zb dann per i2c 
oder spi ..

;-)

gruesse mentox

Autor: Patrik Gleich (gleichp)
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Also ich hätte auch interesse an einer Schaltung zur einfacheren 
Ansteuerung.

Hab mich mal durch das Datenblatt gelesen, verstehe aber nicht, wie ich 
dem Drucker die zu Druckenden Zeichen, bzw das Druckmuster übergeben 
kann.

Zur Übertragung ist änlich I2C eine Clock Leitung und eine Datenleitung 
vorgesehen.

Komm dann allerdings nichtmehr weiter.

Ich denke dass sich damit einige Interesannte Projekte realisieren 
lassen, zumal das Ding ja nur 3€ kostet ;D

In der hoffnung, dass sich ein Profi dem Thema annimmt,

Viele Grüße
  gleichp

Autor: Nosnibor (Gast)
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Viel Schaltung ist da nicht nötig: Schrittmotortreiber, Widerstände für 
die Lichtschranke gemäß Datenblatt, und eine Handvoll Logiksignale; der 
Rest ist Software. Wer schonmal ein '595 (Schieberegister) als 
(Ausgangs-)Porterweiterung benutzt hat, wird damit keine Schwierigkeiten 
haben, denn es gibt auch hier Daten-, Takt- und Übernahmeeingang, sowie 
OE.

Wenn ich das Datenblatt richtig verstanden habe, darf die Ansteuerung 
auch beliebig langsam gehen (bis auf Strobe natürlich), d.h. es beißt 
sich nicht mit den hektischen Anforderungen der Ethernet-Kommunikation. 
Allerdings könnte das Flash knapp werden, denn der Drucker will sehr 
feinkörnige Bitmaps haben; da wird eine Font-Tabelle recht sperrig.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Allerdings könnte das Flash knapp werden, denn der Drucker will sehr
> feinkörnige Bitmaps haben; da wird eine Font-Tabelle recht sperrig.

Es muss ja nicht gleich ein feinkörniger Windoof-Font sein. Ein 8x8 Font 
braucht 2K, ein 8x12 3K. In der Höhe gespreizt, sieht 8x8 auch noch 
halbwegs akzeptabel aus.

Ich vermute eher, dass der SRAM knapp wird, wenn richtige Grafiken 
übertragen und gedruckt werden sollen.

...

Autor: Ronny (Gast)
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Hallo,
also das würde mich auch mal interssieren...

Nachdem ich meine ersten Gehversuche mit AVR's geemacht habe, möchte ich 
gern auf die nächste Stufe steigen :-) Und das Projekt würde mir da auch 
recht kommen, weil ich so ein Ding gut gebrauchen könnte...

Allerdings würde ich ein wenig Einstiegshilfe benötigen, wie man mit 
Schieberegistern arbeitet - wie das funktioniert.

Vielleicht erstmal ganz einfach, mit BASCOM, damit ich das 
Funktionsprinzip verstehe...

Gruß
Ronny

Autor: Nosnibor (Gast)
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Von BASCOM habe ich leider keine Ahnung (kann nur C und Assembler), und 
Programmieradapter samt Software läuft derzeit auch nicht, aber so einen 
Thermodrucker habe ich vor zwei Jahren mal erfolgreich per AVR 
angesteuert. Damals gab es so ähnliche schonmal bei Pollin, allerdings 
ohne Datenblatt, so daß die Hauptaufgabe darin bestand, die Pinbelegung 
herauszufinden. Irgendwo auf der Suche nach der idealen Strobe-Zeit habe 
ich dann aufgegeben, aber halbwegs lesbarer Text kam auch schon heraus 
(5x7-Font vom HD44780 horizontal 2fach und vertikal 1,5fach gestreckt 
durch Bitverdoppeln bzw. geeigneten Papiervorschub).

Also weiß ich wie es geht, kann aber nicht mit konkretem Code aufwarten.

Autor: Chindo (Gast)
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Hi!
Ich würd mich für dieses Projekt auch interessieren... Ist hier 
inzwischen irgendeiner weitergekommen?
Wär schon cool, mir für nen Appel und n Ei nen Thermodrucker bauen zu 
können...^^
LG
Chindo

Autor: Stefan_Z (Gast)
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Also die Ansteuerung selber ist nicht weiter kompliziert. Steht ja alles 
im Datenblatt.
Die Leistungskomponenten sind eigentlich das einzige "Problem" - und 
natürlich eine anständige Papierzuführung.
Maximalverbrauch des Thermoelements: 2,4A @ 7,2V
Maximalverbrauch des Schrittmotors: 3,4A @ 7,2V

Schrittmotortreiber gibts bei Pollin, ansonsten einfach alles mit 
H-Brücken/FETs aufbauen.

Thermistor an den ADC, die anderen Schalter an normale Ports.

Für den Anfang einfach alles 6-divided drucken, später ne Routine dazu 
die ermittelt wieviele Dots wirklich an sind in einer Zeile und fertig.

Druckgeschwindigkeit und Auflösung scheinen recht anständig zu sein.

Autor: Stefan_Z (Gast)
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mist, vertippt: Stromverbrauch ist genau anders herum

Autor: Chindo (Gast)
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Hi!
Ist inzwischen eigentlich einer weiter gekommen mit dem Ansteuern von 
dem Thermodruckelement? Wäre cool, wenn hier mal einer über (eventuelle) 
Fortschritte berichten könnte... :D
LG
Chindo

Autor: Jilay Pandya (Gast)
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Ich arbeite jetzt auch mit dieses Thermo-drucker . Kann jemand hier in 
sample code legen .

Grüß
Jilay

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Jilay Pandya schrieb:
> Ich arbeite jetzt auch mit dieses Thermo-drucker . Kann jemand hier in
> sample code legen .

Gegenfrage:
Kannst du ein Schieberegister ansteuern?

Genau um so eines handelt es sich hier.

Der Drucker hat 1 Druckzeile. Du schiebst die Bits für diese eine 
Druckzeile genau so rein, wie man das mit einem Schieberegister machen 
würde (LED-Treiber funktionieren oft auch nach dem gleichen Prinzip).

Ist die eine Druckzeile beim Drucker, dann werden nacheinander die 6 
Strobe Leitungen bedient (der Einfachheit halber) und das Papier um 1 
Druckzeile weitergeschoben (2 Schritte mit dem Schrittmotor).

Und im Prinzip wars das dann auch schon.
Der ansteuernde Rechner muss die auszugebenden Zeichen sammeln und 
komplette Druckzeilen zusammenbauen, die eine nach der anderen an den 
Drucker gegeben werden.

Summa summarum: nicht besonders schwer.
Wer schon mal eine LED-Matrix aufgebaut hat, deren Zeilenausgabe über 
Schieberegister funktioniert, findet hier viel gemeinsames.

: Bearbeitet durch Moderator

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