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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Kennt jemand "EDP-Industrie-Engineering" oder "Oehmichen & Bürgers" ?

Autor: Tim (Gast)
Datum:

Hallo, ich grüße euch!
Ich wohne in NRW und habe vor, mich als Ing. für E-Technik bei

EDP-Industrie-Engineering in Duisburg  bzw.

Oehmichen und Bürgers in Düsseldorf

zu bewerben.

Kennt jemand die Läden und hat evtl. schon dort gearbeitet bzw. arbeitet
noch dort? Wie sieht es mit den Kollegen und der Bezahlung aus?
Im Internet findet man, bis auf relativ wenig aussagende Beiträge, nicht
viel zu den Firmen.

Beide Firmen sind Ingenieurbüros und bieten unheimlich viele Stellen an.

Als Jungingenieur (Automatisierungstechnik) ist es im Moment gar nicht
soooo einfach, eine Stelle zu finden. Ich werde mich einfach mal bei
denen Bewerben und schauen, was sich daraus ergibt.
Autor: Muttchen Kaputtchen (Gast)
Datum:

Das ist bestimmt so eine Zeitarbeitsfirma.
Autor: Andreas N. (maikohar)
Datum:

Ich hab bei OuB nicht gearbeitet, nur beworben. Obwohl ich laut
Stellenbeschreibung exakt die benötigten "Skills" hatte, wurde ich
abgelehnt (Hardwaredesign), heute muss ich sagen zum Glück. Die Stelle
war auch Monate später ausgeschrieben. Vllt. klappts aber bei Dir besser
dort, wünsch Dir viel Erfolg.
Autor: Ulf (Gast)
Datum:

Ich habe mit beiden Firmen Erfahrungen was den Bewerbungsprozess angeht.

Bei Ö u. B habe ich mich vor ca. 3 Jahren mal beworben. Es kam keine
Eingangsbestätigung. Als ich dann nach einiger Zeit mal dort angerufen
habe, kamen nur ausweichende Antworten, ich solle mich noch gedulden.
Danach habe ich nie wieder etwas von denen gehört: keine Einladung,
keine Absage.
Da macht man sich die Mühe und bewibt sich und wird dann so behandelt.
Für mich ist das der alleletzte Laden. Wenigsten ordentlich absagen
könnten sie doch.

Bei EDP habe ich mich vor ca. einem halben Jahr beworben. Ich mache mir
die Mühe, eine ordenliche Bewerbung als pdf zusammenzustellen, schicke
die Mail ab und dann kommt eine Mail zurück, dass meine Mail nicht
zugestellt wurde, weil deren Quota voll ist. Das war natürlich total
peinlich für die. Da ich die Bewerbung Samstag abgeschickt habe, konnte
ich dort auch nicht anrufen und auf das Problem hinweisen. Ich vermute
mal, die haben eben ein sehr günstiges Hosting-Mail-Paket gekauft, das
zuwenig Speicherplatz zur Verfügung stellt. Das war mir dann alles viel
zu unprofessionell. Deshalb habe ich die Mail auch kein zweites Mal
abgeschickt.


Bei beiden Firmen vermute ich hinter den Stellenausschreibungen keine
echten Stellen. Wahrscheinlich geht es darum, die Datenbank zu füllen.

Als Absolvent sind beide Firmen natürlich immer noch besser als gar
nichts zu haben.

Für mich aus ungekündigter Festanstellung mit relativ hohem Gehalt sind
die beiden Firmen nur zweite Wahl - eben die typischen Dienstleister mit
all deren Nachteilen.
Autor: Tim (Gast)
Datum:

Super, vielen Dank für eure Antworten!

Ich habe mich jetzt erst einmal bei O u. B. beworben, EDP macht mir auch
von der Internetseite her einen recht unprofessionellen Eindruck...

Anzumerken wäre allerdings, dass ich von O. u. B. schon eine
Eingangsbestätigung zu meiner Bewerbung habe, das ist ja schon einmal
gut!

Was die Stellen bei O. u. B. angehen: Der Hardwaredesigner ist immer
noch drin;) Und die Stellen, die vor ein paar Wochen schon drin waren,
sind auch immer noch drin...

Warten wir mal ab, was O. u. B. sagen wird.
Autor: Ulf (Gast)
Datum:

> Was die Stellen bei O. u. B. angehen: Der Hardwaredesigner ist immer
> noch drin;) Und die Stellen, die vor ein paar Wochen schon drin waren,
> sind auch immer noch drin...

Wie schon gesagt: Das sind wahrscheinlich gar keine richtigen Stellen.
Das sind wahrscheinlich Fake-Anzeigen um Bewerber anzulocken. Gerade bei
der Vielzahl an Stellenanzeigen bei Ö. u. B. sieht das sehr danach aus.

Bei EDP sehe ich gar keine Stellenanzeigen auf deren Homepage. Das kommt
der Realität wahrscheinlich am nächsten, oder habe ich etwas übersehen?
Ich habe damals von EDP über die Jobsuchmaschine der Arbeitsagentur
erfahren. Die hatten damals genau 3 Stellen ausgeschrieben. Ich vermute
mal, dass das sogar richtige Stellen waren.

Erwarte nicht zuviel von den Dienstleistern.
Autor: Bewerberlein (Gast)
Datum:

hi leute,

hab mich auch bei ÖuB beworben und am nächsten tag direkt eine einladung
zum vorstellungsgespräch erhalten. kann mir den einer was über die Firma
sagen und nicht nur über die bewerbungen bzw. bewerbungsprozess!?

lg
Autor: Matze (Gast)
Datum:

>hab mich auch bei ÖuB beworben und am nächsten tag direkt eine einladung
>zum vorstellungsgespräch erhalten. kann mir den einer was über die Firma
>sagen und nicht nur über die bewerbungen bzw. bewerbungsprozess!?

Wenn sie in der Einladung schon die Übernahme von Fahrtkosten
ausschließen sollten (was viele Dienstleister tun), so kannst du fast
sicher davon ausgehen dass Job und Bezahlung mies sind. Aber auch die
besseren Dienstleister sind allenfalls eine Übergangslösung. So
universell toll wie sich die beiden Firmen präsentieren, schätze ich,
dass das Geschäftsmodell fast ausschließlich auf Zeitarbeit besteht.
Wenn du noch keine oder kaum Gespräche geführt hast und der Laden nicht
allzu weit weg ist, würde ich trotzdem hingehen. Ist in jedem Fall ne
gute Übung für spätere Gespräche um bessere Stellen.
Autor: Peter Müller (ingenieurfh)
Datum:

Hatte vor vier Jahren nach Abschluß meines Studiums dort auch ein VG als
Techniker. Der erste Monat sollte wegen des CAD Seminars ohne Bezahlung
erfolgen.
Autor: Sunny (Gast)
Datum:

Hallo!!

Ich habe überlegt mich bei ÖuB zu bewerben, bin mir aber nach dem Lesen
der Beiträge nicht mehr so sicher. Ich hab ein paar Dinge allerdings
auch nicht verstanden, da ich noch nicht viel Erfahrung mit dem Ganzen
habe.

Wie kann es sich bei ÖuB um eine Zeitarbeitsfirma handeln? In der
Ausschreibung steht so etwas wie: Wir suchen... für unsere Standorte in
NRW. Und ein Zeitarbeitsunternehmen ist doch sozusagen der Vermittler
und nicht die Firma bei der man hinterher arbeitet, oder?

Ich verstehe nicht den Sinn gefakte Stellenanzeigen auszuschreiben. Was
hat das Unternehmen für einen Vorteil die Datenbank zu füllen und
Bewerber anzulocken? Entweder sie brauchen jemanden für eine Stelle oder
nicht.

Würd mich sehr freuen, wenn mir das jemand erklären könnte!!!!!!
(Wie gesagt bin da noch etwas unerfahren :-))
Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Wie schon gesagt wurde: als Bewerbungstraining sind die
Zeitarbeitsfirmen doch gut. Ob es eine Zeitarbeitsfirma ist oder nicht
sollte aus der Homepage doch deutlich sein. Ein "Standort" kann auch
deren Büro sein von wo aus der Mitarbeiterverleih koordiniert wird.
Autor: Sunny (Gast)
Datum:

Ich hab auf der Homepage nochmal geguckt, habe aber nichts bezüglich
Zeitarbeitsfirma gefunden.

Die schreiben:

OEHMICHEN & BÜRGERS ist eines der leistungsstärksten
Ingenieurunternehmen aus Nordrhein-Westfalen. Als inhabergeführtes
mittelständisches Unternehmen bewegen wir auch über unsere
Außenstandorte das technische Geschehen.

Kann es trotzdem eine Zeitarbeitsfirma sein? Was wirklich komisch ist,
dass Sie ca. 60 Stellenangebote auf ihrer Seite haben ??????????
Autor: Arne (Gast)
Datum:

Sunny schrieb:
> bewegen wir auch über unsere Außenstandorte das technische Geschehen.
hört sich an, als ob die mit einer Planierraupe (das technische
Geschehen) ihre Außenstandorte plattwalzen.


> dass Sie ca. 60 Stellenangebote auf ihrer Seite haben ??????????
Du glaubst doch wohl hoffentlich nicht, dass eine Klitsche wirklich 60
MA zur Neueinstellung sucht? Das wäre naiv!
Die suchen Karteileichen.
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
Datum:

Das heißt verfügbarer Personalpool, mit dem gehen sie dan hausieren, das
ist ihr Kostnixhumankapital, auf dessen Grundlage sie ihre Raubzüge im
Stellenmarkt der Fixangestellten tätigen und reale Stellenangbote wie
mit dem Staubsauger aus dem Markt saugen.
Das sind Arbeitsmarktheuschrecken. Die fressen alles auch ohne eine
Gegenleistung zu erbringen.

sagt alles:
http://www.oub.de/kompetenzen/projekte-referenzen/


Nein, eine gutes Verhandlungstrainig ist das nicht. Es ist ein
Unterwürfigkeitstraining.
Autor: Duessel (Gast)
Datum:

Ich habe mich bei O. u. B. von 2 Jahren beworben. Die Fahrkosten zum VG
wurden nicht übernommen ! Das VG lief ganz gut, aber die Bezahlung war
ganz schlecht !
Ich würde von der Bewerbung bei der Firma dringend abraten !
Autor: Bulba (Gast)
Datum:

Problematisch hier ist, dass die meisten Beiträge auf Vermutungen
basieren oder durch gescheiterte Bewerbungsverfahren nur versucht wird
möglichst ein schlechtes Bild von oub zu erzeugen. Und wenn dann noch
jemand abrät sich dort zu bewerben auf Grund einer "schlechten"
Bezahlung... Wenn man so etwas schreibt wären Randdaten vielleicht sehr
hilfreich z.B. als was man sich beworben hat mit welchen
Qualifikationen, sonst sollte man es eher lassen. Also bitte, wenn
Kritik, dann auch bitte gut begründete und nicht so einen Mist
verzapfen. Danke.
Autor: Rick (Gast)
Datum:

Ich habe mich Mitte Januar'10 bei OEHMICHEN & BÜRGERS in Düsseldorf
beworben und bekam einen Tag später eine Tag später eine unpersönliche
Eingansbestätigung zurück.
Die schicken zumidnest schnell eine Eingansbestätigung, ist zumindest
erstmal ein gutes Zeichen.

Bis jetzt keine weitere Antwort, ca. 4 Wochen sind aber normal.

Bei EDP-Industrie-Engineering habe ich mich noch nicht beworben, kann
also auch beim besten Willen nichts negatives sagen.
Autor: Ulf (Gast)
Datum:

@Bulba :

> Wenn man so etwas schreibt wären Randdaten vielleicht sehr
> hilfreich z.B. als was man sich beworben hat mit welchen
> Qualifikationen, sonst sollte man es eher lassen. Also bitte, wenn
> Kritik, dann auch bitte gut begründete und nicht so einen Mist
> verzapfen. Danke.

Du meinst hier also bestimmen zu können, was Mist ist, und was nicht?

Fakt ist doch: Weder Tim noch Bewerberlein haben sich weiterhin zu den
Firmen geäussert, obwohl doch mittlerweile nähere Erfahrungen dazu da
sein müssten.

Also muss man sich mit den Beiträgen zufrieden geben, die hier gepostet
werden. Und da finde ich einen Beitrag wie

> Das VG lief ganz gut, aber die Bezahlung war
> ganz schlecht !
> Ich würde von der Bewerbung bei der Firma dringend abraten !

immerhin noch hilfreicher als gar keinen Beitrag. Also bitte lieber
Bulba: Vertreibe nicht auch noch die wenigen Poster. Es gibt auch noch
andere Meinungen als Deine. Und Deinen Vorgesetztenton wie "Danke"
kannst Du Dir auch sparen.
Autor: Peter Müller (ingenieurfh)
Datum:

Wie gesagt:
Im ersten Monat eine CAD Schulung und da diese kostenaufwendig ist, gibt
es kein Gehalt. Fahrtkosten wurden ebenfalls nicht erstattet.
Heimatnaher Einsatz bedeutet bis 100km einfache Distanz. Mehr positive
Dinge kann ich nicht berichten.
Autor: Duessel (Gast)
Datum:

Das sollte doch reichen für die Info !
Kann noch dazu sagen..... Mein Gehalt und das was sie mir angeboten
haben, liegt um 10.000 euro mehr ! Arbeite mit CATIA V5 seit 4 Jahren.
Die Schulung von der Firma brauchte ich damals nicht.
Autor: Bobeckus (Gast)
Datum:

Servus,


hab da gearbeitet. Als Dipl.Ing.Maschbau. Mit den Lehr/Schulungen
stimmt. Der erste Monat ist umsonst bzw. kostenlos für dich. Man darf
auch mehr oder weniger im Eigenstudium sich CAD Programme und ähnliches
beibringen. Gute Schulung sieht anders aus. Danach wirst du, wie bei
jedem Ing-DIENSTLEISTER ausgeliehen. Hatte auch Kollegen die nur
"intern" gearbeitet, aber die mehrzahl arbeitet als Leihmichkraft beim
Kunden. Fair war, oder ungewöhnlich, man/ich bekam jede Überstunde
ausbezahlt. Damit, wenn du ca. 45 - 50 Std. kloppst, kommst du auf ein
Gehalt wie es Kollegen mit 40 Std. bei Festanstellung bekommen. I.d.R.
bekommt man einen 35 Std./Woche Vertag. Achtung bei Kurzarbeit oder ohne
Ü-Std. gibt das nicht so viel Netto. Basis Std.lohn war 16,xx€. Man
musste für jeden weiteren Cent kämpfen und Fahrtstrecken von 80 km
einfach kann man fast aus eigener Tasche bezahlen. Ganz komisch war der
erste Kunde, beim dem musste ich erzählen ich wär schon seit 3 Monaten
bei O&B und hätte dies und jenes gemacht. Das sah dann später total
bescheiden aus, weil die wollten mich fest haben. Doch mein Lebenslauf
war dann leicht anders als das was die erwartet hätten. Die wollten mich
dann doch nicht.  hmmmm ...... warum wohl? Zum schluss würd´s richtig
Mies, harte Zeiten siehe Krise, keine Lohnerhöhung obwohl angekündigt,
obwohl ich viel gearbeitet hab, usw. aber man muss sich nicht alles
gefallen lassen. Jetzt gehör ich erst mal zu den spät römisch Dekadenten
und hab die Schnauze voll von verleihmich Firmen.

Resüme: um was von der Welt (verschiedene Firmen) zu sehen ist es
irgendwie OK. Fällt im Lebenslauf halt nicht auf wenn man alle 6 Monate
den Arbeitgeber (Kunden) wechselt. Außerdem muss man sich nicht so den
Alllerwertesten aufreißen, aber Ziel kann das ja nicht sein.

Tipp: Kollegen haben Einstellungsvereinbarungen dirket getroffen, und
zwar befristetes Arbeitsverhältnis mit dem Dienstleister (aber nicht bei
O&B) mit Übernahmegarantie des Kunden nach einem Jahr. So was gib´s aber
nur selten. Geh lieber gleich zu einer seriösen Arbeitsvermittlung
(Headhunter)

PS. Ich war da, aber ich würd´s nicht nochmal machen.
Autor: Maschbauer (Gast)
Datum:

Fahrtkosten zur Firma gibts wahrscheinlich im ersten Monat auch nicht
erstattet, oder? Einstiegsgehalt lag vor vier Jahren bei 36k, wurde aber
nicht genommen. Ehrlich gesagt, glaube ich kaum, dass Dienstleister für
Absolventen geeignet sind, da dort nur Berufserfahrene gesucht werden.
Hatte vier Gespräche bei vier unterschiedlichen Dienstleistern und nie
ist etwas draus geworden.
Autor: Gescholtener (Gast)
Datum:

Einfach mal den Link anklicken und "Düsseldorf" eingeben.

http://www.ig-zeitarbeit.de/ueber-uns/mitgliedsfirmen


Hinterher weiß man es immer besser...
Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Für EDP gab es hier nichts zu finden. Doch bei der andere Firma wurde
schon etwas bewertet.

http://www.kununu.com/arbeitgeber/de/nrw/duesseldo...
Autor: Gescholtener (Gast)
Datum:

Bobeckus schrieb:
> Servus,
>
>
> hab da gearbeitet. Als Dipl.Ing.Maschbau. Mit den Lehr/Schulungen
> stimmt. Der erste Monat ist umsonst bzw. kostenlos für dich. Man darf
> auch mehr oder weniger im Eigenstudium sich CAD Programme und ähnliches
> beibringen. Gute Schulung sieht anders aus. Danach wirst du, wie bei
> jedem Ing-DIENSTLEISTER ausgeliehen. Hatte auch Kollegen die nur
> "intern" gearbeitet, aber die mehrzahl arbeitet als Leihmichkraft beim
> Kunden. Fair war, oder ungewöhnlich, man/ich bekam jede Überstunde
> ausbezahlt. Damit, wenn du ca. 45 - 50 Std. kloppst, kommst du auf ein
> Gehalt wie es Kollegen mit 40 Std. bei Festanstellung bekommen. I.d.R.
> bekommt man einen 35 Std./Woche Vertag. [...]
> Resüme: um was von der Welt (verschiedene Firmen) zu sehen ist es
> irgendwie OK. Fällt im Lebenslauf halt nicht auf wenn man alle 6 Monate
> den Arbeitgeber (Kunden) wechselt. Außerdem muss man sich nicht so den
> Alllerwertesten aufreißen, aber Ziel kann das ja nicht sein.
>


Bist du dort als Absolvent oder als Berufserfahrener eingestiegen?
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

Bobeckus schrieb:

>Mit den Lehr/Schulungen stimmt. Der erste Monat ist umsonst
>bzw. kostenlos für dich.

Damit machen sie alle noch Werbung wie verrückt.

Ich stach da auch schon mal in ein Wespennest, und zwar vor ein paar
Jahren, als ich bei Perschau zum Vorstellungsgespräch war. Man drückte
mir erst mal einen Hochglanzprospekt in die Hand, wo vorne groß der Satz
drauf prangte, daß Weiterbildung in Lehrgängen besonders groß
geschrieben wird. Im Gespräch, sprach ich den Filialleiter darauf an.
Als Antwort gab es nur: Lassen sie das Thema, das ist zuerst mal nichts
für sie.
Autor: Bobeckus (Gast)
Datum:

Hallo,

> Mit den Lehr/Schulungen
> stimmt. Der erste Monat ist umsonst bzw. kostenlos für dich.

Damit meinte ich, das man diese Zeit in seiner Freizeit, also unbezahlt
dort verbringen darf. Falls das jemand so aufgefasst haben sollte, als
dass man die Schulung, ... Selbststudium kostenlos bekommt. Oder, man
bekommt sie bezahlt, macht aber im gleichen Maße Minusüberstunden, was
dann, dank der wegfallenden Überstundenprozente zu noch größerem
finanziellen Ausfall führt.

Ich habe dort als Berufseinsteiger angefangen.

Gruß
Autor: Warmweiß (Gast)
Datum:

Bobeckus schrieb:
> Damit meinte ich, das man diese Zeit in seiner Freizeit, also unbezahlt
> dort verbringen darf. Falls das jemand so aufgefasst haben sollte, als
> dass man die Schulung, ... Selbststudium kostenlos bekommt. Oder, man
> bekommt sie bezahlt, macht aber im gleichen Maße Minusüberstunden, was
> dann, dank der wegfallenden Überstundenprozente zu noch größerem
> finanziellen Ausfall führt.

Jo, das ist bei den Dienstleistern wohl überall so. Bis jetzt war ich
aus Praktikumzeit und Diplomarbeit gewöhnt, dass Ingenieure dort die
Schulungen als Arbeitszeit angerechnet bekommen, so wie die Anreise und
etwaige Übernachtung bezahlt bekommen. Bei einem Bewerbungsgespräch bei
Frechau in 2008 wurde dann gesagt, dass die Schulungen nach Feierabend
laufen. Auf den Fahrtkosten bleibt man sitzen. Ich habe da einen
richtigen Kulturschock beim Vorstellungsgespräch erlebt. Unter aller
Kanone, diese Unteschiede zwischen Festangestellten und Leihingenieuren.
Der Leihingenieur, wirklich der Baumwollneger des 21. Jahrhunderts.
Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
Datum:

2 Beiträge auf Wunsch des Autors gelöscht.
Autor: Preschidator (Gast)
Datum:

Ulf schrieb:

> Bei EDP sehe ich gar keine Stellenanzeigen auf deren Homepage. Das kommt
> der Realität wahrscheinlich am nächsten, oder habe ich etwas übersehen?
> Ich habe damals von EDP über die Jobsuchmaschine der Arbeitsagentur
> erfahren. Die hatten damals genau 3 Stellen ausgeschrieben. Ich vermute
> mal, dass das sogar richtige Stellen waren.
>
> Erwarte nicht zuviel von den Dienstleistern.

Auf der Internet Seite steht noch, "Unsere Kunden sind ganz nah bei
uns!" was nicht wahr ist. Da ich ja mal dort gearbeiter hatte weiß ich
aus Erfahrung das die Kunden 318km und 260km weit weg waren.

Wahrscheinlich meinen die am Telefon ganz nah bei uns !!!

Auch von anderen Autoren, welche die EDP als unprofessionell
beschreiben,kann ich nur noch die Unprofessionalität der EDP bestätigen.
Man sieht es daran, z.B. ist mir an einem Sonntag gekündigt worden.

Schon wenn man reinkommt, wird man von einer Rauchwolke begrüßt. Also
nichts für Nichtraucher. 3 Personen habe ihc gezählt, sah so aus wie
eine Mietswohnung. Außerdem besitze ich viele falsche Abrechnungen von
denen, wahrscheinlich muss ich die alle einzeln rausklagen.

Da ja die Behauptungen wahr sein müssen, kann man sich hier denken
wodrum es sich handelt. Um ein deutschlandweites operierendes
Dienstleistungsunternehmen, genannt auch "KLITSCHE !!!".

Ich möchte wegen Unseriösität nichts mehr mit denen zu tun haben.Bei O &
B würde ich mich schon gar nicht bewerben. Fachkräfte müssen nicht noch
kostenlos CAD üben, Sie können das auch schon vom 1.Tag an.
Autor: Preschidator (Gast)
Datum:

Sunny schrieb:
> Hallo!!

> Wie kann es sich bei ÖuB um eine Zeitarbeitsfirma handeln? In der
> Ausschreibung steht so etwas wie: Wir suchen... für unsere Standorte in
> NRW. Und ein Zeitarbeitsunternehmen ist doch sozusagen der Vermittler
> und nicht die Firma bei der man hinterher arbeitet, oder?
>
> Ich verstehe nicht den Sinn gefakte Stellenanzeigen auszuschreiben. Was
> hat das Unternehmen für einen Vorteil die Datenbank zu füllen und
> Bewerber anzulocken? Entweder sie brauchen jemanden für eine Stelle oder
> nicht.

Zeitarbeitsfirmen erkennt man daran, wenn ein AÜG vorhanden ist.
Arbeitnehmerüberlassung. Gefakte Stellenangebote ist auch nur bei
unseriösen Zeitarbeitsfirmen an der Tagesordnung. ICh vermute, Sie
setzen es von der Steuer ab oder als Eigenwerbung, damit potentielle
Auftraggeber angelockt werden. Bei Gess & Partner waren deswegen VSK
fällig. Ein Mitarbeiter hatte zugegeben, das die gefakt sind. Der
dortige Leiter ist nicht mehr da !!!
Autor: lita (Gast)
Datum:

es würde mich nicht wundern, wenn sie Daten sammeln um sie zu
verkaufen!?? Ich habe mich beworben und- keine Antwort seit 6 Wochen.
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

lita schrieb:

>Ich habe mich beworben und- keine Antwort seit 6 Wochen.

Ich habe gerade mal wieder begonnen, mich überall auf alles und jedes zu
bewerben.

Und sende einfach Streubomben, per Email. Überall hin. Kostet nix, und
ist für manchen nix, für einige vielleicht doch. Bewerbung ist fertig
als OpenOffice-Dokument, wird nur die Firmenanschrift und Betreff jedes
mal geändert. Mehr nicht. PDF-Umwandlung ist da im Programm auch
integriert.

Vielleicht ergibt sich da ja doch noch mal die Nadel im Heuhaufen.
Zumindest besteht die Gefahr, daß mal irgendwie irgendwas von irgend wo
her doch noch mal positiv zurück kommt.


Wenn alle Stricke reißen, werde ich auch mal beginnen, Fachmessen zu
besuchen. Ich hab hier in einem anderen Thread gerade gelesen, daß man
aus allen Kanonenrohren heraus schießen muß. Das geht mir gerade nicht
mehr aus dem Kopf...
Autor: Holger Eschmann (Firma: k.A.) (preschidator)
Datum:

lita schrieb:
> es würde mich nicht wundern, wenn sie Daten sammeln um sie zu
> verkaufen!??

Verkaufen wahrscheinlich nicht, aber die Datenbank füllen. Wie ich schon
sagte, bei unheimlich vielen Stellenangeboten aufpassen.

Das viele Firmen nicht auf gefakte Stellenangebote antworten können,
müsste jedem klar sein.
Autor: Lammy (Gast)
Datum:

Hallo ehemalige OuB Mitarbeiter,

weisst ihr noch wie es mit der Kündigungsfrist aussieht?

ich bin bei OUB und will in der nächsten Zeit den Job wechseln.
würde geren wissen ob ich innerhalb eines Monats Kündigen kann (im
Arbeitsvertrag seht nichts drin)

Danke!
Autor: Preschidator (Gast)
Datum:

Zu den Kündigungsfristen :

Wenn nichts anderes im Vertrag vereinbart wurde, gelten die gesetzlichen
Kündigungsfristen, es sei denn es gibt einen tariflichen Vertrag, wie
z.B. BZA oder I-GZ.

Wenn diese vereinbart wurden, einfach auf die Internetseite von denen
nachschauen, im Tarifvertrag steht dann drin, wie lange die
Kündigungsfristen sind.

Die Kündigung muss schriftlich erfolgen, und wenn du es gar nicht mehr
aushälst darf man auch aus gesundheitlichen Gründen oder ähnlichem
wichtigem Grund kündigen, ohne eine Sperre zu riskieren.

Ich bin von O & B eh nicht begeistert, wo anders konnte ich sofort
anfangen ohne einen CAD Lehrgang bei denen zu machen.

Viel Glück beim Wechsel ,
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

Preschidator schrieb:

> wo anders konnte ich sofort
> anfangen ohne einen CAD Lehrgang bei denen zu machen.

Was spricht denn gegen einen bezahlten CAD-Lehrgang? Das bildet doch
zusätzlich, und erweitert das Profil?
Autor: Preschidator (Gast)
Datum:

das ist richitg. Ich sprach ja von O & B, dort wird ja ein unbezahlter
Lehrgang im Selbststudium praktiziert. Klar ist, ein bezahlter Lehrgang
ist recht gut, und man kriegt obendrein noch eine Urkunde.
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

Preschidator schrieb:

> Ich sprach ja von O & B, dort wird ja ein unbezahlter
> Lehrgang im Selbststudium praktiziert.

Wie funktioniert denn sowas? Ich dachte immer, man nimmt eine Arbeit an,
um damit Geld zu verdienen, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten? Das
kennt man schon seit Jahrtausenden so. Bin wohl noch nicht in die
neuesten Praktiken und Gepflogenheiten eingeweiht...

Bekommen denn solche Teilnehmer wenigstens Hartz-IV oder ähnliches vom
Amt?
Autor: Snake (Gast)
Datum:

Hey,
kenne mich da auch ein wenig aus.
Habe mich selbst (2011) dort beworben und wurde zu einem
Vorstellungsgespräch eingeladen. Dies lief ganz gut. Nach einer Woche
riefen sie mich an und wollten mich dann auch. Dann schickten sie die
Veträge. Die ertsen 5 wochen ist die CAD-Schulung die ca. 7800 Euro
kostet, welche die Firma übernimmt ABER du wirst dann verpflichtet 12
monate dort zuarbeiten wenn du nicht vorhast dieses Geld teilweise
wieder zurück zuzahlen. Heist wenn du genau nach denn 5 wochen kündigs
(aus irgendeinen grund)muss du die Volle Summe zurück zahlen, nach 8
wochen dann weniger usw. Ich habe abgesagt da mir diese Verpflichtung zu
riskant ist. Des Weiteren gibt es doch genug andere Jobs als bei
"diesen" Dienstleistern (Zeitarbeitsfirmen).

gruß
Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

Snake schrieb:
> Hey,   .... Dann schickten sie die
> Veträge. Die ertsen 5 wochen ist die CAD-Schulung die ca. 7800 Euro
> kostet, welche die Firma übernimmt ABER du wirst dann verpflichtet 12
Naja, Ausbildungskosten kann ein AG vom AN fordern. Wenn es eine
wirklich einwandfreie Weiterbildung ist, mit der man am Markt auch
woanders Punkten kann, ist das Akzeptabel, die 12 Monate!
> monate dort zuarbeiten wenn du nicht vorhast dieses Geld teilweise
> wieder zurück zuzahlen. Heist wenn du genau nach denn 5 wochen kündigs
Könnte doch der neue AG übernehmen, wenn er so wild auf einem ist!
> (aus irgendeinen grund)muss du die Volle Summe zurück zahlen, nach 8
> wochen dann weniger usw.

> Ich habe abgesagt da mir diese Verpflichtung zu
> riskant ist. Des Weiteren gibt es doch genug andere Jobs als bei
Ist nicht riskant, da alles bekannt!
> "diesen" Dienstleistern (Zeitarbeitsfirmen).
>
Genau!
>
>
> gruß
Autor: Ich (Gast)
Datum:

Die Rückzahlung von Ausbildungsmaßnahmen, bei vorzeitiger Kündigung
(innerhalb xy Monate) gibt es auch außerhalb der Zeitarbeit.
Ein Bekannter hat seine Diplomarbeit im Ausland gemacht, Flüge etc.
hätten anteilig bezahlt werden müssen, wenn er innerhalb der nächsten 6
Monate selbst kündigt.

Sehe es so, wenn das Gehalt, Reisekosten, Arbeitsort, etc. nicht passt,
lässt man auch diese Vereinbarung.
Weiterhin ist die Probezeit kritisch oder wenn du mit dem Kunden
(Auftraggeber) nicht klar kommst, bzw. er mit dir.
Autor: Dings (Gast)
Datum:

Ich arbeite bei OUB und bin als Studierter verliehen. Egal. Es gibt
Zeiten, da fragt man einfach nicht nach dem Job. Über OUB kann ich mich
nicht beschweren, außer dass das Gehalt ein wenig mager ist. Die
"Schulung" habe ich auch mitgemacht. War zwar nicht prickelnd aber die
12 Monate sind unglaublich schnell abgerissen. Durch den Kundeneinsatz
fluppt das geschulte Programm mehr als nur gut.
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

Dings schrieb:

> Es gibt
> Zeiten, da fragt man einfach nicht nach dem Job.

Was ist das denn für ein Kack-Spruch? Verbrenn die Kacke, und zwar
schnell.

> Über OUB kann ich mich
> nicht beschweren, außer dass das Gehalt ein wenig mager ist.

Also verbrenn den Kack noch schneller. Für Low Gehalt kannst du auch
Schrauben im Eisenwerk zählen gehen.
Autor: smörre (Gast)
Datum:

> ...außer dass das Gehalt ein wenig mager ist.
Kannst Du das etwas eingrenzen?
was verdient man denn da so aktuell beim Dienstleister?
Das würde mich schon noch interessieren.

Ich hab das ungute Gefühl, daß die Daten dann munter mit anderen
Dienstleistern ausgetauscht werden quasi dann so ein Zweitgeschäft von
denen - wie sind da so Eure Erfahrungen?
Autor: Ich (Gast)
Datum:

Dings schrieb:
> Es gibt Zeiten, da fragt man einfach nicht nach dem Job.

Du solltest dich selbst nach dem Job fragen, ob es das ist, was du nach
dem Studium tun wolltest.
Du sollst nicht sofort kündigen, alles hinschmeissen, sondern, wenn es
nicht optimal passt, deine Situation optimieren, zB.. in dem du dich
weiter bewirbst.

Dings schrieb:
> außer dass das Gehalt ein wenig mager ist.

Nenn doch mal eine Größenordnung, also 30k€/a (40Stunden) oder eher
43k€/a (35 Stunden)

Meine Lieblingsfrage: Bist du ortsnah über OUB verliehen oder musst du
vor Ort dir eine Unterkunft suchen, wer bezahlt diese?
Autor: smörre (Gast)
Datum:

> Du solltest dich selbst nach dem Job fragen, ob es das ist, was du nach
> dem Studium tun wolltest.
tja, das ist wohl auch auf den Fachkräftemangel zurückzuführen, daß man
sich zwangsläufig mit artfremden Bereichen anfreunden muß, weil die
Ausbildung für den Arbeitsmarkt wertlos ist bzw. mit einem schnellen
Verfallsdatum versehen ist.
Die Idealstellung ist nur einen wenigen vorbehalten - es gibt genügend
gleichwertige Leute im Branchenumfeld, die zudem noch bereit sind für
einen Apfel und ein Ei zu arbeiten, Hauptsache sie können Ihr geliebtes
Technikhalbwissen irgendwie anwenden - dafür sind sie bereit weit unter
Wert zu arbeiten. Das nennt man dann Selbstbetrug.
Die wirklichen Spezialisten kennen Ihren Wert, ein Student nach dem
Studium ist in aller Regel kein Spezialist - Ausnahmen bestätigen die
Regel.
Selbiges gilt für Leute, deren Berufserfahrung mehr oder weniger wertlos
für eine Spezialistenstelle ist.
Mal so eben nach Feierabend Spezialwissen aneignen kostet Energie und
erfordert einen eisernen Willen - Ausgang natürlich ungewiß, insofern
sollte man sich gut überlegen was man macht.

> Du sollst nicht sofort kündigen, alles hinschmeissen, sondern, wenn es
> nicht optimal passt, deine Situation optimieren, zB.. in dem du dich
> weiter bewirbst.
nach einer nervigen 40 Stunden Woche dürfte das einigermaßen schwierig
werden, wenn Du nicht gerade ein Roboter bist.
Ist zwar nicht unmöglich, aber alles kostet nun einmal Zeit im Leben.
Im übrigen sollte man sich fragen, ob einen der Job in eine Sackgasse
führt - den Idealjob finden vielleicht 10%, der Rest findet sich
irgendwie ab mit seinem Schicksal ... ist ja auch okay so, wenn das
Gehalt stimmt!

> Nenn doch mal eine Größenordnung, also 30k€/a (40Stunden) oder eher
> 43k€/a (35 Stunden)
na rate mal, warum er Dir keine Zahlen nennt ?
Es geht auch noch unter 30k€/a bei einer 40 Stundenwoche inclusive
Wechselschichten ... das ist nämlich der neueste Trend.

> Meine Lieblingsfrage: Bist du ortsnah über OUB verliehen oder musst du
> vor Ort dir eine Unterkunft suchen, wer bezahlt diese?
Du glaubst gar nicht, was die Leute sich alles gefallen lassen, wenn es
darum geht eine halbwegs passable Arbeit zu ergattern.
Fehlt eigentlich nur noch, daß man Geld mitbringen muß.
Autor: Ich (Gast)
Datum:

smörre schrieb:
> Die Idealstellung ist nur einen wenigen vorbehalten -

Klar, gibt es oft Unterschiede zwischen Vorstellung und Wirklichkeit.
Ich muss aber nicht zu allem lebenslang ja und Amen sagen.

smörre schrieb:
> nach einer nervigen 40 Stunden Woche dürfte das einigermaßen schwierig
> werden, wenn Du nicht gerade ein Roboter bist.
> Ist zwar nicht unmöglich, aber alles kostet nun einmal Zeit im Leben.

Zu den Bewerbungen, ich muss mich ja nicht genauso weiter bewerben wie
ohne Job. Ich darf das locker angehen.
Ich habe einen Job, ich möchte aber raus aus der Zeitarbeit, statt 5-20
Bewerbungen pro Monat, schreibt man eben vielleicht eine.
Mit Job gibt es auch die besseren Jobangebote.

smörre schrieb:
> Du glaubst gar nicht, was die Leute sich alles gefallen lassen,

Ich glaub es, ich kenne einige Firmen und Bedingungen, da muss es einem
schon richtig schlecht gehen, um dort anzufangen.

Aber vielleicht äußert sich Dings, der über OUB verliehen ist, noch zu
ein paar Dingen wie Gehalt und Reisekosten  etc..
Autor: Dings (Gast)
Datum:

Ich bin mitten in der Krise mit dem Studium 2008 fertig geworden.
Freunde von mir haben 1,5 Jahre gesucht. Ich hatte nach relativ kurzer
Zeit einen Job.

Fahrtgeld wird gezahlt. Kollegen wird bei Einsätzen, die mal sehr weit
von der Heimat oder dem üblichen Einsatzorten weg sind, eine Wohnung
gestellt!

Alles andere ist Verhandlungssache.

Man sollte Dienstleister aus dem Ing. Bereich nicht mit Dienstleistern
für Helferarbeiten und Handwerkern vergleichen.

40K mit Überstunden (40h Woche).

Ich könnte auch beim Kunden fest anfangen. Das möchte ich aber nicht, da
zu weit weg von meiner Heimat. Ich bin zwar ungebunden, möchte aber
irgendwann wieder zurück.

So nach und nach schreibe ich Bewerbungen für einen Job in meiner
Heimat. Solange habe ich einen sicheren Job, sammel ordentlich
Berufserfahrung und kann mich großartig nicht beschweren.

Aber wie oben schon geschrieben wurde:

Nach der Arbeit oder am freien Wochenende Bewerbungen wie ein Roboter
schreiben geht nicht. Abgesehen davon hat man auch nicht unbegrenzt
Zeit, zu Vorstellungsgesprächen zu fahren. Also müssen Bewerbungen schon
gezielt und besonders ausgewählt geschrieben werden.

Außerdem muss man im Hinterkopf behalten, dass man immerhin einen
sicheren Job hat und sich mit der Suche Zeit lassen kann.
Berufserfahrung sammelt man so auch relativ gut.

Mal gucken, wer nun auch meinen Aussagen herum hackt ;-)
Autor: Ich (Gast)
Datum:

Dings schrieb:
> Man sollte Dienstleister aus dem Ing. Bereich nicht mit Dienstleistern
> für Helferarbeiten und Handwerkern vergleichen.

Stimmt, aber das mit

Dings schrieb:
> Kollegen wird bei Einsätzen, die mal sehr weit
> von der Heimat oder dem üblichen Einsatzorten weg sind, eine Wohnung
> gestellt!

hört sich gut an, wobei ich die Formulierung " oder dem üblichen
Einsatzorten weg sind" seltsam finde.

Dings schrieb:
> 40K mit Überstunden (40h Woche).

Nicht berauschend, aber da kann man schon großzügig eine Wohnung
stellen, wobei ich mal vermute, dein Einsatzort liegt eher in einer
Region mit einem  niedriger Mietspiegel.

Dings schrieb:
> Also müssen Bewerbungen schon
> gezielt und besonders ausgewählt geschrieben werden.

Stimmt, nur Stellenanzeigen bei ungeheuer&Co. liest sich mit einem
festen Job recht schnell, da fallen alle Engineering-Dienstleister raus.

Den Rest unterteilt man fix nach Einstellungsort.

Ich arbeite zum Glück heimatnah über einen Dienstleister, 1 Bewerbung
pro Monat geht aber raus.
Autor: Predartor (Gast)
Datum:

die sogenannten "Entleiher" haben auch zumindest einen
manteltarifvertrag der zeitarbeiten.

Wo Wohnung, Fahrgeld und Urlaubsgeld geregelt ist. Natürlich soll man
sich nie auf andere verlassen, jedoch fleißig weiter bewerben. bei mir
beim Kunden ist von 6-9 uhr gleitzeit.

habe etwas heimatnahes, bewerb mich aber rotzdem weil mein ing.-büro
sich verkalkuliert hat und dieses versucht auf seine mitarbeiter
abzuwälzen. Geht natürlich überhaupt nicht.

da ich beim kunden bin, betrifft mich die fehlkalkulation nicht, ich
würde jeodch beim kunden bescheid sagen, das die nicht im vollen umfang
bezahlen.

zu den gehälten, 40k bei 40 stunden entspricht ungefähr EG 11/12 (
Techniker / Weiterbildung ) aber nicht dem ing. Gehalt. Externe und
intere sind aber gleich zu bezahlen, und auch dementsprechend zu
behandeln. Theoretisch.

Ing.-Büros kriegen für einen so 50€/Std., davon muss unegefähr monatl.
einkommen * 1,8 gerechnet werden, und der Rest von ca. 10000€ gehört dem
Entleiher.
Autor: Rali01 (Gast)
Datum:

Hallo,

ich habe vor kurzen mein B.Sc. in Elektrotechnik (Nachrichtentechnik)
gemacht und hatte heute ein Bewerbungsgespräch bei Oehmichen & Bürgers.
Dieses Gespräch dauerte 2 Stunden, wurde aber kein Fachwissen abgefragt.
Es wurden die einzelnen Bereiche der Firma erklärt. Anschließend musste
ich meinen bisherigen Werdegang erläutern. Zum Schluss erfolgte eine
Einleitung zu den Randbedingungen.

 Am Ende wurde mir ein 40K bei 40 Stunden geboten. Meine Aufgaben würden
am Anfang sein: µC Programmieren mit der entsprechenden Hardware.

Bin mir noch unschlüssig ob ich dass Angebot annehmen soll.
Autor: Ich (Gast)
Datum:

Rali01 schrieb:
> Bin mir noch unschlüssig ob ich dass Angebot annehmen soll.

In welcher Gegend ist das Angebot?
Musst du umziehen?
Alternativen zu diesem Angebot?
Autor: Rali01 (Gast)
Datum:

Die Erste Firma soll 5-8 km von meinem Heimatort entfernt sein. Laut
aussage soll ich dann im Umkreis von 60-70 km Eingesetzt werden.

Ich muss nicht umziehen.

Zu Diesem Angebot gibt es noch keine Alternativen, da dies einer meiner
ersten Bewerbungen gewesen waren, die ich geschrieben haben.

Was mich Reizt an der Stelle ist, dass ich auch weitere Einblicke in
anderen technischen Berufszweige erhalte
(Automatisierung,Energietechnik).

Auf der anderen Seite steht der Ruf von Zeitarbeitsfirmen. Der sich auch
in den oberen Abschnitten wieder spiegelt.
Autor: Ich (Gast)
Datum:

Rali01 schrieb:
> Laut
> aussage soll ich dann im Umkreis von 60-70 km Eingesetzt werden.

OK, was steht im Vertrag (meist bundesweit), was ist falls du doch mehr
als 70km eingesetzt wirst. Das ist oft ein Knackpunkt.

Rali01 schrieb:
> Was mich Reizt an der Stelle ist, dass ich auch weitere Einblicke in
> anderen technischen Berufszweige erhalte

Warum glaubst du ist das so?

Rali01 schrieb:
> µC Programmieren mit der entsprechenden Hardware.

Hat diese Stelle etwas mit Automatsierungstechnik/Energietechnik zu tun?
Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

Rali01 schrieb:
> Was mich Reizt an der Stelle ist, dass ich auch weitere Einblicke in
> anderen technischen Berufszweige erhalte
> (Automatisierung,Energietechnik).

Vergiß solche Träumerein, der Entleiher bestimmt, was du machst!
Dir kanns passieren das der Azubi im 1. Lehrjahr (Bürowissenschaften)
sagt, was du zu tun hast.

> Die Erste Firma soll 5-8 km von meinem Heimatort entfernt sein.
1. Na, schau halt dann ob es solche Firmen in dem Umkreise wirklich
gibt!
2. Wen ja, schau auf deren HP (oder Ruf an), ob die Stellen offen haben!
3. Wenn ja, dann bewirb dich doch bei denen!
Wenn 1 oder 2 oder 3 nicht, dann denk nach:
a) Die Einsatzfirma ist deutlich weiter entfernt, oder steht noch
garnicht fest.
b) Die Einsatzfirma übernimmt keine Leihkräfte.
> Laut
> aussage soll ich dann im Umkreis von 60-70 km Eingesetzt werden.

Vorsicht!
Multipliziere die Entfernungsangaben mit den Faktor 10.
Schau ob der Vertrag die Fahrt- und Reisekosten regelt.
Da du anscheinend in den Bereichen Energie- und  Automatisierungstechnik
eingesetzt werden sollst.
Kann dir auch mal ein "Baustelleneinsatz" blühen.
Da wist du wie "Eigenpersonal" des Entleiherbetriebes eingesetzt.
Aber die Aufwendungen werden von deiner Verleiherfirma erstattet.
Wie? Auf Jedenfall schlechter als beim Eigenpersonal, was ganz sicher
dazu führt, dass du auch noch zuschießen mußt!
Autor: Globi (Gast)
Datum:

Ich habe mich vor 7 Jahren bei Öhmichen und Co beworben. Mir war damals
auch nicht direkt klar, dass das nur eine Zeitarbeitsfirma ist.

Habe dann sofort einen Termin für ein Vorstellungsgespräch bekommen, das
lief dann so ab dass an einem PC Fragen beantwortet werden mussten aus
verschiedenen Bereichen. Danach ein kurzes Gespräch. Gehalt sollte auch
recht Mies sein und war nicht verhandelbar.

Ich habe spaßeshalber mal geguckt, die Stellenausschreibung auf die ich
mich damals beworben habe steht heute noch fast unverändert im Netz ;-).
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

Globi schrieb:

> Ich habe spaßeshalber mal geguckt, die Stellenausschreibung auf die ich
> mich damals beworben habe steht heute noch fast unverändert im Netz ;-).

Das ist wohl das Lockangebot.

Wie die festen Heißluftangebote auf den Internetseiten anderer Firmen,
die schon mal öfters mit den Händen ringen.
Autor: Horst (Gast)
Datum:

Hallo,

ich habe mich auf vor einigen Monaten bei O. und B. beworben.
Auf mein fragen der über den Stand des Bewerbungsverfahren wurde um
Geduld gebeten.

Die damalige Stelle ist nun wieder in der Jobbörse zu finden.
Sicherlich erhalten Unternehmen oft eine Vielzahl an Bewerbung.
Aber das Mindestmaß sollte wenigstens eine zweizeilige Absage per Mail
sein.

Gruß
Autor: Hans (Gast)
Datum:

Horst schrieb:
> Aber das Mindestmaß sollte wenigstens eine zweizeilige Absage per Mail
> sein.

Das haben die bei mir auch nicht gemacht. Ist eben ein totaler
Scheißladen.
Autor: tief im Westen (Gast)
Datum:

Wobei Kilometerangaben (falls die überhaupt so im Arbeitsvertrag
drinnstehen) auch immer mies sind. Von meinem Wohnort kann ich Orte in
100km entfernung in unter 1h erreichen. Es gibt aber auch Orte da brauch
ich für 100km fast 3h. Alles ohne Stau und bei keinem Schnee und
Glatteis versteht sich.
Autor: EDP-Erfahren (Gast)
Datum:

Hallo,

ich muss dringend vor EDP warnen:
 unseriöse Geschäftspraktiken gehören dort zur Tagesordnung.
Z. B. wird die Bereitschaft zur Vorkasse bei der Vorortunterbringung
abgeklopft. Der Kontakt gestaltet sich mit der Zeit schleppend bis
unprofessionell ...

Die Geschäftsräume wirken Proforma eingerichtet und sind schlecht
beheizt.
In der Küche der Geschäftsräume (Geschäftsräume = umgebaute Wohnung im
Mehrfamilienhaus) treiben sich Typen herum, die sich gebärden und
riechen wie ein Marktschreier nach Ladenschluss.

Gruß/E
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

> Autor: Hans (Gast)
> Datum: 07.12.2011 14:39

> Horst schrieb:
> > Aber das Mindestmaß sollte wenigstens eine zweizeilige Absage per Mail
> > sein.

> Das haben die bei mir auch nicht gemacht. Ist eben ein totaler
> Scheißladen.

Da ich nicht bereit war die Reisekosten selber zu tragen, bin ja nicht
von der Heilsarmee, wurde mir mitgeteilt das der "Kunde"
zwischenzeitlich umdisponiert habe. Ist schon einige Zeit her, die
Praktiken um die Bewerber für Dumm zu verkaufen dürften sich aber nicht
geändert haben.
Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

Zuckerle schrieb:
> Da ich nicht bereit war die Reisekosten selber zu tragen, bin ja nicht
>
> von der Heilsarmee, wurde mir mitgeteilt das der "Kunde"
>
> zwischenzeitlich umdisponiert habe.

Dich würd ich aber auch ned in der Kartei haben wollen!
Autor: WING (Gast)
Datum:

Hallo miteinander,

ich wollte auch einmal kurz meine persönlichen Eindrücke rund um O&B
kurz mitteilen.

Meine Bewerbung (Absolvent),Bereich Wirtschaftsingenieurwesen, schrieb
ich Mitte Dezember und bekam auch nach 24 Std. eine Eingangbestätigung
mit dem üblichen Inhalt. Ende Dezember rief mich dann auch O&B zwecks VG
an, wobei mir auch am Telefon gesagt wurde, dass Fahrkosten nicht
erstattet werden, jedoch bei der Steuererklärung geltend gemacht werden
können... Dies war mir persönlich auch egal, da sich die Entfernung in
Grenzen hielt.

Als ich dort ankam wurde ich in ein Besprechungszimmer gebracht, Kaffee
usw. angeboten. Ich musste noch ca. 10 Min. auf meinen Gesprächspartner
warten. In der Zeit musste ich noch diverse Bögen ausfüllen; z.B.:
persönliche Daten, welche beruflichen Ziele verfolgte werden (
Projektleiter, Konstrukteur, usw.usf.), Gehaltsvorstellungen, wie man
auf O&B aufmerksam wurde usw.....

Der Gesprächsverlauf im kurzen:

-Vorstellung des Gesprächspartners (GP) und wie das Gespräch verläuft
-kurze Unternehmensvorstellung
-eigenen Werdegang, mit Fragen des (GP)
-Welche Projekte anstehen bzw. wo sich O&B vorstellen könnte, dass ich
dort eingesetzt werden, was auch vom Studium und meinem Interesse passt!
Entfernung alle ca. 50 KM.

Es war währenddessen auch mehr ein vier Augen Gespräch mit Fragen -
Rückfragen (auch meinerseits) wieso, weshalb, warum und kein
runterasseln des CV o.ä.

Zudem wurde gefragt wie die Englischkenntnisse sind und darauf dann
kurze Erläuterung was man sonst noch macht (auf Englisch)

Danach kam noch ein kleiner Test über das räumliche Denken und
Konstruktion, jedoch ohne PC und kein Hexenwerk. Dafür hatte ich 15 Min.
Zeit und der Test wurde danach kurz besprochen.

Zum Ende kam ein Feedback und das Thema Gehalt wurde angesprochen. Es
wurde eine Excel-Liste mit verschiedenen Gehaltsstufen gezeigt und
erläutert. Meine Einstufung würde bei 40.000 pa und 40 Std. Wochen
liegen. Überstunden können entweder ausgezahlt oder abgefeiert werden,
nach eigenem Interesse. Nach der Probezeit (6 Monate) würde das Gehalt
ansteigen.....

Ich sollte mir noch einen Tag Zeit nehmen und mich dann entscheiden, ob
ich Interesse an den Projekten hätte und ihn dann anrufen. Das habe ich
gemacht und mir wurde gesagt, dass man in der nächsten Woche auf mich
zukommen würde.

In großen und ganzen hat sich das alles interessant angehört, wenn man
die Inhalte von diesem Forum ausblendet.

Was ich O&B zu Gute halten muss ist, dass sie mir von Anfang an gesagt
haben, dass viele Mitarbeiter (MA)(ca. 50%) abwandern, aber O&B den MA
dort keine Steine in den Weg legen.........und zudem offen waren, dass
dementsprechend eine hohe "Fluktuation" vorhanden ist.......

Mal abwarten und Tee trinken..... Man kann den Leuten auch nur von den
Kopf schauen.....

Gruss
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

> Autor: Marx W. (Gast)
> Datum: 04.01.2012 20:36

> Dich würd ich aber auch ned in der Kartei haben wollen!

Mensch Karl, da sind wir ja einer Meinung!
Autor: Predartor (Gast)
Datum:

Zu dem Gespräch an unseren Kollegen ,

man kann viel erzählen wenn der Tag lang ist.

Erst wenn der Arbeitsvertrag unterschrieben ist, und wenn ich mir mal
die Sache näher betrachte, wirst du bestimmt runtergehandelt.

Mal gucken wie das läuft, solche Firmen hören sich erst gut an aber
danach ist hängen im Schacht.
Autor: WING (Gast)
Datum:

Das meinte auch ich mit:"Im großen und ganzen hat sich das alles
interessant angehört, wenn man die Inhalte von diesem Forum ausblendet"
und "Mal abwarten und Tee trinken..... Man kann den Leuten auch nur von
den
Kopf schauen....."

Ein Kollege ist auch bei einem sehr großen "Seelenhändler" angestellt;
seit ca. 3 Monaten und ist nun von deren Kunden sowie alle anderen MA
entlassen worden.....Grund/Gründe wurden ihm nicht mitgeteilt. Wie es
weitergeht wurde ihm noch nicht gesagt..........

Gruß
Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

Predartor schrieb:
> Mal gucken wie das läuft, solche Firmen hören sich erst gut an aber
>
> danach ist hängen im Schacht.

Dazulernen ist einfach alles.
Wer es in jungen Jahren ned schafft, wird im Alter nur mehr verfüttert!
Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

WING schrieb:
> Wie es
>
> weitergeht wurde ihm noch nicht gesagt..........

Kann ich dir sagen:
1. Überstundenkonten aufbrauchen
2. Zwangsbeurlaubung
3. Freiwilliger "unbezahlter" Urlaub
Personaldienstleister werden heute ihre Leute einfach nicht entlassen,
sondern möglichst lange im eigenen Pool (bei min. Futter) halten.
4. Weiterverticken des Human-Capitals an andere Personaldienstleister.
Über bundesweite Reisebereitschaft!
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

Predartor schrieb:

> Erst wenn der Arbeitsvertrag unterschrieben ist, und wenn ich mir mal
> die Sache näher betrachte, wirst du bestimmt runtergehandelt.

Man darf nur das sehen, was man am Ende wirklich in der Hand hält. Sieht
es bei den Vögeln anfangs noch wie die Taube auf dem Dach aus,
verkleinert sich die Angelegenheit im Zuge der Dinge gerne mal auf den
Spatz auf der Hand. Und noch weniger.

Bei Dienstleistern ist es mir auch schon oft passiert, daß mein
Gehaltswunsch im Vorstellungsgespräch abgenickt wurde. Noch! Ja,
natürlich, bis man das Bewerbungsverfahren um hat, und ein konkretes
Angebot kommt. Dann legen sie nach, die Jungs. Ääh, ich meine, sie legen
dann bei sich selbst nach. Die Gier ist ja unendlich.

Als es also konkret zum Einsatz ging, waren da plötzlich nur noch 2/3
vom ehemaligen Wunsch. Mit allen möglichen Erklärungen und Händeringen,
und Schönrechnung der Gesamtbilanz, die teilweise aus reinen Nettozahlen
bestand, und daß ich VIELLEICHT was von der Steuer absetzen kann (wie
beispielsweise die Reise zum Vorstellungsgespräch), z.B. Reisen und
Unterkunft beim Kunden. Usw., usf.. ....

Diese Erfahrungen muß man garantiert wenigstens einmal im Leben machen.
;-)

Das ist wie bei schlechten Konsumprodukten: Man kauft sie ein mal, um
fest zu stellen, daß sie nicht schmecken. Aber man hat sie EINMAL
gekauft. Wenn die Masse das tut, hat man gewonnen. Nur das zählt.

Also: Ich war bei solchen Fatzken schon mal 3 Wochen, wobei das
Arbeitsprofil hinten und vorne nicht stimmte, und ich innerhalb 2
Stunden mal vorbei kommen sollte, wobei ich dann die Kündigung erhielt.

Der Händedruck des Filialleiters ist dann nicht mehr wie am Anfang,
sondern kalt und schleimig wie bei einem toten Fisch.
Autor: WING (Gast)
Datum:

Marx W. schrieb:
> WING schrieb:
>> Wie es
>>
>> weitergeht wurde ihm noch nicht gesagt..........
>
> Kann ich dir sagen:
> 1. Überstundenkonten aufbrauchen
> 2. Zwangsbeurlaubung
> 3. Freiwilliger "unbezahlter" Urlaub
> Personaldienstleister werden heute ihre Leute einfach nicht entlassen,
> sondern möglichst lange im eigenen Pool (bei min. Futter) halten.
> 4. Weiterverticken des Human-Capitals an andere Personaldienstleister.
> Über bundesweite Reisebereitschaft!

Das denkt er auch, leider ist Punkt 1 nicht vorhanden. Er bewirbt sich
derzeit auch fleißig anderweitig, nur eben nicht mehr beim
"Seelenhändler".

Ich habe mich dort nur aus Interesse und als Übung beworben, obwohl die
Gespräche bei einem "Seelenhändler" anders verlaufen als bspw. bei einem
Ing.Büro, Zulieferer o.ä. Wenn jedoch das Angebot passt, der Kunde und
Aufgaben interessant sind, dann ist es unter Umständen für den Einstieg
gar nicht einmal so verkehrt. Natürlich kann die Problematik wie beim
Kollegen eintreten...

Gruß

Toby
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

WING schrieb:

> obwohl die
> Gespräche bei einem "Seelenhändler" anders verlaufen als bspw. bei einem
> Ing.Büro,

Ing.-Büro = oft Seelenhändler.

Vorsicht mit den Sprachbegriffen.

Das ist leider so.
Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

Zuckerle schrieb:
> Mensch Karl, da sind wir ja einer Meinung!

Nein, aber dein Lieblings AG Kronseder hat mal wieder ne neue Masche
drauf.
IBN läßt er von Trenkwalder Leuten machen.
Die wirst du wohl noch untertunneln können oder?
Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Ing.-Büro = oft Seelenhändler.
Stimmt nicht!
Zwar Wahr, das Personaldienstleister das Schild "Ing.-Büro" vor die
Hütte hängen, statt Zeitarbeitsbude!
Aber die echten Ing.-Büro sind ned besser wie Zeitarbeitsfirmen.
Da ist jeder Ing.-Personaldienstleister noch "Gold" gegen die Leibeignen
beim Ing.-Büro!

>
> Vorsicht mit den Sprachbegriffen.
>
>
>
> Das ist leider so.
Autor: WING (Gast)
Datum:

Wilhelm Ferkes schrieb:
> WING schrieb:
>
>> obwohl die
>> Gespräche bei einem "Seelenhändler" anders verlaufen als bspw. bei einem
>> Ing.Büro,
>
> Ing.-Büro = oft Seelenhändler.
>
> Vorsicht mit den Sprachbegriffen.
>
> Das ist leider so.


Nun ja ich meine halt die, wie sagt man, "normalen" Ing.-Büros, die
prinzipiell ihre Projekte im "eigen Haus" erledigen und keine
AN-Überlassungen "benötigt" werden.

Gruß

Toby
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

> Autor: Marx W. (Gast)
> Datum: 05.01.2012 21:18

> Zuckerle schrieb:
> > Mensch Karl, da sind wir ja einer Meinung!

> Nein, aber dein Lieblings AG Kronseder hat mal wieder ne neue Masche
> drauf.
> IBN läßt er von Trenkwalder Leuten machen.
> Die wirst du wohl noch untertunneln können oder?

Die Masche ist aber nicht neu, derartige Versuche wurden in der
Vergangenheit auch schon von anderen Sklavenhändlern gemacht, bzw. wurde
versucht das kostengünstig von denen machen zu lassen. Hat damals nicht
funktioniert und wird heute auch nicht funktionieren. Um eine IBN zu
machen ist es unumgänglich das du die Verfahrenstechnik im Griff hast
und die Maschine genau kennst.

Die Montage wird schon seit 30 Jahren von Subunternehmern gemacht, da
funktioniert dies auch, Hiwis vom Sklavenhändler mit Bauleiter vom
Generalunternehmer. Zum Kabelziehen ist Vor-Ort-Personal einfach
billiger.

Wahrscheinlich sind bei denen ein paar neue BWL`ler mit Armani Anzügen
und Schuhen des Fabrikates Leisetreter neu dazugekommen und meinen sie
müssten jetzt das Rad neu erfinden.

Aber mir ist jetz auch klar warum ich von denen eine Anfrage habe, von
Drinkenwald. Ich war allerdings von 90-95 bei Kettner in Rosenheim,
nicht bei denen. Später beim Konkurenten aus Dortmund.

Hab aber mit denen nichts mehr am Hut.
Autor: René (Gast)
Datum:

Hallo Zusammen,
ich bin z.Z. noch Student (Wirtschaftsingenieur) und spiele mit dem
Gedanken, mich bei OuB für ein Praktikum zu bewerben. Mein Wunsch ist
es, meine CAD-Kenntnisse auszubauen.
Kann mir deshalb jemand etwas zu der Qualität der CAD-Schulungen sagen
bzw. zum Praktikum bei OuB? Bei den meisten großen Konzernen werden
schon sehr gute CAD-KEnntnisse erwartet. An meiner Uni war die
Ausbildung diesbezüglich aber eher dürftig, zumindest für Wings. An
einer Kontaktmesse an unserer Uni versicherte mir ein OuB MA, dass die
Praktikanten eine solche Schulung bekommen.
Bevor jetzt jmd. wieder mit Seelenhändler etc. anfängt... Ich möchte
mich lediglich für ein Praktikum bewerben zwecks Ausbau von
CAD-Kenntnissen. Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich noch nicht vor, mich da
anschließend für eine richtige Stelle zu bewerben.
Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand was zum Thema Praktikum bei OuB
schreiben könnte! Vielen Dank im Voraus!
Autor: Norbert (Gast)
Datum:

Hallo René,
Praktikum bei O&B im Engineering ist absolut zu empfehlen. Wenn einer
mit Pro/E arbeiten kann, dann das Team von O&B. Hier lernst du mehrere
Wochen den Umgang an ehemaligen Projekten aus der Praxis, unterstützt
von erfahrenen Konstrukteuren und fitten Anwendern. Neben CAD lernst du
aber insbesondere verschiedene technische Aufgabenstellungen kennen und
ingenieurtechnisches Arbeiten. Macht Spaß, ist ein junges Team,und
bestimmt kein Sklavenhändler. Ich war da, im Praktikum und auch danach
und hab jetzt einen Klasse-Job bei einem Kunden, für den ich sowohl
intern in Projkekten, als auch nachher in einem Projekt vor Ort
gearbeitet habe - der hatmich dann gar nicht merh gehen lassen, auch
aufgrund meiner Systemkenntnisse. Top vorbereitet, kein Sprung ins kalte
Wasser, sondern softer Einstieg. Mach dir einen eigenen Eindruck und hör
nicht auf die Leute, die selber noch nicht da waren und sowieso immer
alles besser wissen - sind in der Regel nicht die Besten, nur im
Meckern.
Viel erfolg bei deiner Bewerbung.
Autor: PostMortem (Gast)
Datum:

Norbert schrieb:
> Hallo René,
> [Werbung entfernt, Anm. d. Redaktion...]
> Viel erfolg bei deiner Bewerbung.

Vorsicht, Werbebeitrag! Merkt man an den zahlreichen Adjektiven, die das
ganze zu inhaltsloser, floskelhafter Lobhudelei werden lassen.

Mach das Praktikum lieber bei einer RICHTIGEN Firma, wo du später mal
arbeiten willst, und verschwende diese Chance, einen Fuß in die Tür
eines renommierten Unternehmens zu bekommen, auf keinen Fall an eine
Leiharbeitsklitsche!
Autor: Rosa-Kleidchen (Gast)
Datum:

Dito..

Das einzige, was glaubwürdig erscheint, ist das hier:
>Mach dir einen eigenen Eindruck und hör
>nicht auf die Leute, die selber noch nicht da waren und sowieso immer
>alles besser wissen - sind in der Regel nicht die Besten, nur im
>Meckern.
Autor: Ich (Gast)
Datum:

Da dürfte wohl

René schrieb:
> Hallo Zusammen,
> ich bin z.Z. noch Student (Wirtschaftsingenieur) und spiele mit dem
> Gedanken, mich bei OuB für ein Praktikum zu bewerben.

Norbert schrieb:
> Hallo René,
> Praktikum bei O&B im Engineering ist absolut zu empfehlen.

Wenn da nicht mal die gleiche IP-Adresse im Spiel ist :-))

PostMortem schrieb:
> Mach das Praktikum lieber bei einer RICHTIGEN Firma, wo du später mal
> arbeiten willst,

Guter Tipp!
Autor: Predartor (Gast)
Datum:

Hi Leute ,

ja, und selber wenn es gut anfängt beim Seelenhändler, im Grunde
genommen sind alles "Ausbeuter", Menschenhändler modern.

Lieber eine richtige Firma, is nun mal besser.

Da kann mir jemand zwar etwas erzählen, ich bin erfahren genug um dieses
als "Nonstop Nonsens" abzutun.
Höchstens 5% werden beim Kunden übernommen.
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

Predartor schrieb:

> Höchstens 5% werden beim Kunden übernommen.

Das wäre ja nun noch das kleinere Übel, z.B. wenn man beim Entleiher
gleich um die Ecke wohnt, und dort viele Jahre Perspektive hat, quasi
wie ein Festangestellter.

Denn gekündigt werden kann man auch bei Festanstellung innerhalb von 5
Minuten, das ist heute keine große Aktion (schon selbst erlebt). Der
große Kündigungsschutz ist oft nur Heißluft.

Das größere Übel sind die Bedingungen, die Kasse, das was im Monat übrig
bleibt, und Gratifikationen.

Ich lernte schon Entwickler kennen, die beim Dienstleister erheblich
mehr in der Kasse haben, als in einer Festanstellung. Das ist aber
leider die seltene Ausnahme. Und so war es ursprünglich mal gedacht: Für
die größere Jobunsicherheit und Planungsunsicherheit mehr Geld zu
bekommen.
Autor: Cartman (Gast)
Datum:

jetzt schreiben die Firmen (siehe Norbert) hier schon ihre eigenen
Lobhudeleien. :-)
Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

Cartman schrieb:
> jetzt schreiben die Firmen (siehe Norbert) hier schon ihre eigenen
>
> Lobhudeleien. :-)

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