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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ATMEL Evaluations-Board V2.0.1 & ATtiny13


Autor: Peter (Gast)
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Hallo Gemeinde,
bin auch Neueinsteiger, dieses Forum gefällt mir sehr gut, da muß ich 
doch gleich was loswerden :O)
Versuche mich gerade mit der ATtiny13, habe allerdings gestern gleich 
mal 2 "verfust". Aus diesem Grund möchte ich mir das oben genannte Board 
zulegen. Explizit steht da allerdings die ATtiny13 nicht dabei, nur u.a. 
ATtiny12 und ATtiny15.
Weiss jemand ob ich mit dem Board die ATtiny13 wieder beleben kann ?
Gibt es andere Alternative ?
Ich benutze Basecom AVR demo, habe über Druckerport einen einfachen 
Programmieradapter gebaut 
(http://s-huehn.de/elektronik/avr-prog/avr-prog.htm) und ein fertiges 
script zum testen compiliert und hochgeladen. Hat auch alles auf Anhieb 
funktioniert, auch mehrere Änderungen am script überlebt (Reaktivlicht 
zum Nacht-cachen) :O)
Irgendwann las ich, das die fuse-bits angepasst werden sollen, und zwar 
wie folgt:
Fusebit DCBA auf "1011:Int. RC Osc. 128 kHz; start-up time: 14 CK + 64 
ms\
Fusebit E auf "1:Divide cock by 8, OFF\
So tat ich dann auch... nach "WRITE FS" erkannte BASECOM AVR meinen 
ATTiny13 nicht mehr. Auch Ponyprog half nix.
Allerdings funktioniert die Schaltung nach wie vor perfekt, komme halt 
nicht mehr auf den tiny.
Ich habe hier über das Thema bereits gelesen, allerding war das Problem 
meist, das der externe Oscilator geklickt wurde. Das Problem sei ja dann 
über einen ext. Osc. lösbar.
Weiss jemand rat ? Geht nur noch HV ?
Bedanke mich vorab

Peter

Autor: Volker Schulz (volkerschulz)
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Peter schrieb:
> [...]
> Int. RC Osc. 128 kHz; start-up time: 14 CK + 64 ms

128 kHz is ziemlich langsam! ;) Die ISP-Frequenz darf nur max. 1/4 davon 
betragen, dann sollte es auch ohne HV gehen...

Volker

Autor: Peter (Gast)
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Vielen Dank, Volker, ich dachte schon ich hätte die falsche Frage 
gestellt :O)
Habe gestern ein neues Parallelkabel gebaut und nochmal Schritt für 
Schritt die Einstellungen in BASECOM AVR vorgenommen.
Ich kann inzwischen den ATTiny13 programmieren, auslesen etc, aber die 
fusebits rühre ich nicht an. Habe nur noch einen funktionalen tiny13, 
bis zur nächsten Bestellung sollte es heben :O)
Allerdings habe ich bereits gestern festgestellt, das man recht schnell 
an die Grenzen des Speichers kommt, ich werde mir gleich en paar 
"größere" AVR´s zulegen.
Was hält Ihr den nun von dem Board ? (ATMEL Evaluations-Board V2.0.1)
Ich möchte einfch mal tiefer in die Materie einsteigen, kleine Projekte 
realisieren und vorwärts kommen :O) STK500 ist mit momentan zu teuer, 
wenn ich mal in Level2 vorgedrungen bin...vielleicht... bis dahin langt 
mein Bastelkabel...

Autor: Lochrasterfan (Gast)
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Falls du das ATMEL Evaluations-Board von Pollin meinst: Ich hab' das 
auch. Es ist nicht schlecht, aber was es bietet, kann man auch locker 
selbst auf Lochraster aufbauen. Der Schaltplan ist die 0-8-15 
Beschaltung für AVRs und du kannst ihn auch bei Pollin 'runterladen ...
Der Vorteil am Fertiggerät ist natürlich ... das es schon fertig ist. Um 
einen verfusten Chip wiederzubeleben hilft es allerdings nicht viel ...

Autor: Peter (Gast)
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@Lochrasterfan

Ja, den meinte ich.
Kann man in BASECOM AVR demo dieses Board ansprechen ? Ich habe eine 
starke Abneigung gegen C+ (sprich: ich kanns net ) und würde gerne in 
basic programmieren, dieses demo Programm wurde recht häufig erwähnt, so 
hab ich dieses mal ausprobiert. Bis jetzt klappt auch alles ganz gut, 
bis auf 2 verfuste tiny13, aber deswegen werde ich jetzt nicht 80.- Euro 
investieren (STK500), um 2.- Elektroschrott zu beleben :O)
Wie gesagt, ich stehe am Anfang, und ensprechend meiner bisherigen Zeit 
und Geld investitionen habe ich bereits mehr erreicht als gehofft :O)
Ich bleibe am Ball.

Autor: peterfido (Gast)
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Verfusete Chips kann man mit dem Board teilweise wiederbeleben. 
Zusätzlich habe ich einen Quartzoszillator mit 4 MHZ, welcher dann den 
verfusten taktet. Wenn Du den Reset-PIN zu einem IO-Pin gefuset hast, 
hilft das Board nicht mehr. Die Demo-Version von Bascom kann bis 2kB 
Code erzeugen. Als Programmer nutze ich den USB-AVR Prog von Ulrich 
Radig. Dieser kann auch das Pollin-Board über USB speisen. So spart man 
sich ein Netzteil... Der AtTiny13 lässt sich am 12/15er Sockel 
programmieren. Einzig die Taster und LEDs snid nicht direkt zugänglich, 
lassen sich aber per Brücken in einem anderen Sockel nutzen. Ich nutze 
den gern für temperaturgesteuerte Lüftersteuerungen. Auf 128kHz runter 
habe ich mich aber nicht getraut. Bei den 1,2 MHz muss man schon den 
USB-Progger auf langsam einstellen... Ich habe mir noch ein 
Textool-Sockel gegönnt, sodass die ICs leicht eingesetzt und entnommen 
werden können. Als Software nutze ich den khazama AVR-Programmer. Das 
Programm lädt vor jedem Programmiervorgang auf Wunsch automatisch das 
HEX-File neu. Einzig bei den Fuses funzen ab und zu die Kombiboxen 
nicht. Über die Checkboxen lassen sich aber alle Einstellungen 
vornehmen.

Autor: Volker Schulz (volkerschulz)
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Peter schrieb:
> Vielen Dank, Volker, ich dachte schon ich hätte die falsche Frage
> gestellt :O)

Nein, nein.. machmal rutscht so ein Thread nur schneller runter als 
einem lieb ist. ;)


> Allerdings habe ich bereits gestern festgestellt, das man recht schnell
> an die Grenzen des Speichers kommt, ich werde mir gleich en paar
> "größere" AVR´s zulegen.

Ich habe mir gleich zu Anfang einen Vorrat an Mega8, 8515 und 8535 
angelegt....


> Was hält Ihr den nun von dem Board ? (ATMEL Evaluations-Board V2.0.1)
> Ich möchte einfch mal tiefer in die Materie einsteigen, kleine Projekte
> realisieren und vorwärts kommen :O) STK500 ist mit momentan zu teuer,

Ich halte generell nicht so viel von Pollin. Da kauft man halt 
Restposten aber keinesfalls verlaessliche Entwicklungs-Tools. ;) Den 
Mehrpreis des STK500 halte ich durchaus fuer gerechtfertigt und gerade 
fuer Einsteiger ist es perfekt, da es so viel vereinfacht und man 
einfach schneller zu ersten Ergebnissen kommt. Abgesehen davon waechst 
das Bord mit Deinem Koennen und stellt auch spaeter noch ein 
anstaendiges, flexibles Entwicklungstool dar.

Hier eine kleine Aufstellung meiner damaligen "Startausruestung":
- STK500 + Netzteil
- 2x USB-Seriell-Wandler
- Steckboard (steht neben STK500)
- Handvoll Pfostenstecker (2x5) + Flachbandkabel + Stiftleisten (1x10)
- Ausreichend Mega8, 8515 und 8535

Die ersten Gehversuche dann nur mit dem Board (LEDs, Taster, Serielle 
Schnittstelle), spaeter mit den gebastelten Adaptern (Pfostenstecker -> 
Stiftleiste) die einzelnen Pins auf Steckbrett gelegt und dort auch 
grosse Schaltungen diskret aufgebaut. Relativ bald kam dann noch ein 
4x20 Zeichen LC-Display in die hintere Ecke des Steckbretts, das ich 
jederzeit (wiederum uber o.g. Adapter) in Sekundenschnelle "anstoepseln" 
kann.

Auch heute benutze ich das STK500 noch fuer die meisten Projekte. Den 
Kauf habe ich nie bereut.

Volker

Autor: Peter (Gast)
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Habe gestern eine neue Bestellung zusammengestellt (Reichelt), u.a. auch 
ein paar ATmega8 mit dabei und ein Steckboard und ein stab. Netzteil mit 
1500mAh und div. Spannungen.

@peterfido

Ich versuche dann mal so ein Tiny13 wieder zu beleben mit einem ext. 
Oszilator, schaumama wie wiet ich komme. Ich habe damals nur 2 fuse-bits 
verstellt:
Fusebit DCBA auf "1011:Int. RC Osc. 128 kHz; start-up time: 14 CK + 64
ms\ und Fusebit E auf "1:Divide cock by 8, OFF\
Ich denke das es beim Int.128kHz abgeschmiert ist.Habe seit dem nochmal 
den fusebit E hin und hergestellt (bei einem neuen tiny13v), ohne 
Probleme. Bei DCBA traue ich mich nicht mehr :O)

@Volkerschulz

Sicherlich hast Du mit der STK500 recht, es ist bald Ostern, mein Brief 
an den Osterhasi ist noch nicht abgeschlossen :O)
Ich denke auch das ich da früher oder später nicht herum komme.

Meine nächsten "Projekte" sehen nicht spektakulär aus, ich möchte als 
erstes dann z.B. ein Lauflicht oder Knight-Rider-Licht mit der ATmega8 
entwickeln (entwickeln heisst hier selber dahinterkommen, NICHT 
googeln). Als nächste habe ich noch ein paar Servos aus meiner 
Modellbaukiste noch rumfliegen, die sollen auch nicht verschont bleiben. 
Nachdem ich alles ausgiebig studiert habe kommt mein eigentlicher 
Wunsch: ein kleiner Roboter, der z.B. einen Lichtstrahl und später dann 
mit einem 2. Roboter per Funk kommuniziert... so... das wars schon... 
:O)

Da ganze getippe hier führte mich zu einer neuen Frage:

Kann ich eigentlich die ATmega8 auch über meinen selbstgebastelten 
Paralleport Stecker programmieren (siehe Bild)? Also so wie die ATtiny13 
(MISO,MOSI,SCK,RST und natürlich +5V und GND) ansteuern ?

Autor: Volker Schulz (volkerschulz)
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Peter schrieb:
> [...] @Volkerschulz
>
> Sicherlich hast Du mit der STK500 recht, [...]
> Ich denke auch das ich da früher oder später nicht herum komme.

Dann sowieso kein Geld fuer das Pollin-Board rauswerfen. ;)


> Meine nächsten "Projekte" sehen nicht spektakulär aus, ich möchte als
> erstes dann z.B. ein Lauflicht oder Knight-Rider-Licht mit der ATmega8
> entwickeln (entwickeln heisst hier selber dahinterkommen, NICHT
> googeln).

Dann sei Dir das AVR-Tutorial auf dieser Seite an's Herz gelegt. 
Durcharbeiten und gleichzeitig ausprobieren... und lernen.


> Als nächste habe ich noch ein paar Servos aus meiner
> Modellbaukiste noch rumfliegen, die sollen auch nicht verschont bleiben.

Hat man die erste LED per PWM gedimmt, sind Servos sowieso nicht mehr 
weit. ;)


> Nachdem ich alles ausgiebig studiert habe kommt mein eigentlicher
> Wunsch: ein kleiner Roboter, der z.B. einen Lichtstrahl und später dann
> mit einem 2. Roboter per Funk kommuniziert... so... das wars schon...

Man waechst mit seinen Projekten. Und hier im Forum hilft ja eigentlich 
immer jemand, wenn doch mal Fragen aufkommen.


> Da ganze getippe hier führte mich zu einer neuen Frage:
>
> Kann ich eigentlich die ATmega8 auch über meinen selbstgebastelten
> Paralleport Stecker programmieren (siehe Bild)? Also so wie die ATtiny13
> (MISO,MOSI,SCK,RST und natürlich +5V und GND) ansteuern ?

Na klar. Nur noch schnell vorher im Datenblatt die Pin-Belegung 
checken...

Volker

Autor: Peter (Gast)
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@volkerschulz

Dein link zu dem tutorial war schon mal klasse, eine geballte Ladung an 
Infos, so wie ich es brauche... ich war so sehr mit wiki und google 
beschäftigt, das ich den ersten Link hier auf der Startseite gar nicht 
gesehen habe (AVR Tutorial) :O)

Pin Belegung bzw. Datenblätter der einzelnen AVR´s habe ich bereits 
angeschaut, zumindest ATTiny13 und ATmega8, so kam dann auch die Frage, 
ob der "einfache Parallelprogrammierer" langt, den ich oben gepostet 
habe.
Nach Deinem letzten "JA" werde ich wohl auf das "geechtete 
Pollin-Produkt" verzichten :O)
Ich schätze Mitte nächster Woche kommt meine Bestellung, dann werde ich 
bis dahin mal die Tutorials wälzen und am Wochenende in die tiefe Praxis 
einsteigen.
Vielen Dank für die bisherige Unterstützung... ich komme wieder :O)

Autor: Peter R. (peterfido)
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In diesem Fall brauchst Du keinen externen Takt sondern nur einen extrem 
langsamen Programmiertakt.

Autor: Peter (Gast)
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@ Peter R.

Wie sieht das denn in der Praxis aus ?
Wie ich bereits erfahren habe liegt es wohl daran, das durch das ändern 
des fuse-bits des AVR Osc. von 9.6Mhz (standard) auf 128kHz der Osc. zu 
langsam schwingt, es sollte ja mindestens das 4 fache vom Programmer 
kommen... hab ich das richtig verstanden ? ... ja ... :O)
Also könnte ich nun den Programmer (Frequenz) auf mindesten 1/4 
runtersteuern, dann könnte ich eventuell meine ATtiny13 wieder 
"beleben".

Meine Fragen wäre nun:

1.) Wo stelle ich diese "Programmierfrequenz" ein ?
Ich benutze BASCOM AVR und den Parallelportprogrammierer wie bereits als 
Bild angefügt. In BASCOM selbst kann ich nur über OPTION=>COMMUNICATION 
die Baudrate des COM Ports einstellen, was mir ja nix bringt, da ich LPT 
benutze.

Sollte ich mir nun doch lieber ein serielles Programmierkabel bauen ? 
Dann könnt ich in der Systemsteuerung von Windoof die Baudrate bis 300 
runtersetzen... und es probieren...

Liege ich richtig... oder voll daneben ? :O/

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Als die Bitbanging-Programmer (Hardware und Software) entwickelt wurden, 
gab es diese langsamen Takteinstellungen einiger AVRs noch nicht. Du 
kannst also nicht davon ausgehen, dass dies unterstützt wird.

Alle schimpfen über den hohen Preis des Original-Equipment von Atmel, 
aber kaum einer denkt daran, dass dies mit dem Stand der Technik 
"mitwächst" (Firmwareupdate).

...

Autor: Peter (Gast)
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@Hannes

... ich schimpfe doch gar nicht... der Preis mag ja durchaus 
gerechtfetrigt sein, aber 80.- Euro sind 80.- Euro.
Mein Problem ist auch das mein "neuer" Laptop keine Schnittstellen mehr 
hat ausser USB, deshalb arbeite ich momentan mit meinem "alten" Toshiba, 
der hat seriell und parallel noch drauf, ist aber mit 450MHz/256MB RAM/ 
WIN MILLENIUM sehr langsaaaaaam.
Bevor ich jetzt Hals über Kopf 80.- Euro in ein System investiere, das 
USB nicht unterstütz, und ich weiter auf meiner alten Gurke arbeiten 
muss, warte ich halt noch ein bißchen. Ein USB=>COM Wandler soll ja auch 
nicht gerade die perfekte Lösung sein ... habe ich gelesen ...

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Peter schrieb:
> @Hannes
>
> ... ich schimpfe doch gar nicht...

Ich will Dich doch nicht beschimpfen.

Doch langsam nervt es, wenn jedesmal, wenn man die Nachteile der 
Bitbanging-Programmer nennt, Leute auftauchen und erklären, wie gut das 
Zeug bei ihnen funktioniert. Klar, an einem alten Rechner mit den 
richtigen Schnittstellenschaltkreisen und mit kurzem Kabel mag das ohne 
Weiteres klappen. Aber es sind zu viele Störquellen (OS-Timimg, 
stromsparende Schnittstellen-ICs, ...), weshalb es eben nicht immer 
zuverlässig klappen muss.

Bei mir lief es auch nicht, ich experimentierte daraufhin mit meinem 
Druckerport und bastelte mir anhand des Datenblattes des AT90S1200 mein 
eigenes System, erweiterte dies dann auf die damals erhältlichen AVRs 
und arbeitete lange recht zufrieden damit.
http://www.hanneslux.de/avr/isp/isp.html
Das ging gut, bis ich mir mal bei einem Sonderangebot das STK500 
zulegte, auch mit langem Kabel, denn das ISP-Timing war moderat. Heute 
würde ich diesen Eigenbau aber niemandem mehr empfehlen. Für mich hatte 
der Eigenbau hauptsächlich den Nutzen, dass ich mich intensiv mit dem 
ISP beschäftigt hatte und mir dabei etwas Hintergrundwissen aneignen 
konnte, das viele der Copy&Paste-Nachbastler nicht haben.

> der Preis mag ja durchaus
> gerechtfetrigt sein, aber 80.- Euro sind 80.- Euro.

Das ist der Preis für das Original-STK500. Es gibt aber auch die 
abgespeckte Version als handliches Gerät. Das ist der AVR-ISP MK II. Das 
Teil kostet im Laden nur um die 40 Euro, kann dafür aber kein HV und hat 
auch keine IC-Fassungen. Interessant ist auch der AVR-Dragon, der kann 
neben ISP auch HV und sogar per DW und JTAG debuggen, allerdings nur die 
kleineren debug-fähigen AVRs bis 32 KB Flash.

Und von all dem Zeugs gibt es ganz brauchbare Nachbauten zu akzeptablen 
Preisen. Da wären Ullihome, Obdev, AVR-ASP z.B. als Suchbegriffe 
geeignet. Diesbezüglich kann und will ich aber keine Empfehlungen geben, 
denn ich besitze und benutze diese Dinger nicht, denn ich verwende 
STK500 und Dragon.

> Mein Problem ist auch das mein "neuer" Laptop keine Schnittstellen mehr
> hat ausser USB,

Dann brauchst Du halt etwas USB-taugliches. Und wenn Dir das Original zu 
teuer ist, dann informiere Dich über die Nachbauten und bediene Dich 
dort. Bei Ullihome soll es recht preiswert sein.

> deshalb arbeite ich momentan mit meinem "alten" Toshiba,
> der hat seriell und parallel noch drauf, ist aber mit 450MHz/256MB RAM/
> WIN MILLENIUM sehr langsaaaaaam.

Bis vor Kurzem arbeitete ich noch mit einem 233er MMX undter WIN98SE.

> Bevor ich jetzt Hals über Kopf 80.- Euro in ein System investiere, das
> USB nicht unterstütz,

Irrtum, das STK500 nutzt die RS232 als echte RS232 (also kein 
Bitbanging) und ist daher mit jedem billigen USB-Seriell-Wandler 
benutzbar, sofern sich die COM-Nummer auf den vom AVR-Studio 
unterstützten Bereich einstellen lässt.

> und ich weiter auf meiner alten Gurke arbeiten
> muss, warte ich halt noch ein bißchen. Ein USB=>COM Wandler soll ja auch
> nicht gerade die perfekte Lösung sein ... habe ich gelesen ...

Da hast Du was Falsches gelesen. Für das STK500 ist das ok. Nur 
Bitbanging-Programmer (die vom AVR-Studio sowiso nicht unterstützt 
werden) brauchen gute echte Schnittstellen und ein sauber getimtes OS.

...

Autor: Volker Schulz (volkerschulz)
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Hannes Lux schrieb:
>> Bevor ich jetzt Hals über Kopf 80.- Euro in ein System investiere, das
>> USB nicht unterstütz,
>
> Irrtum, das STK500 nutzt die RS232 als echte RS232 (also kein
> Bitbanging) und ist daher mit jedem billigen USB-Seriell-Wandler
> benutzbar, sofern sich die COM-Nummer auf den vom AVR-Studio
> unterstützten Bereich einstellen lässt.
>
>> und ich weiter auf meiner alten Gurke arbeiten
>> muss, warte ich halt noch ein bißchen. Ein USB=>COM Wandler soll ja auch
>> nicht gerade die perfekte Lösung sein ... habe ich gelesen ...
>
> Da hast Du was Falsches gelesen. Für das STK500 ist das ok. Nur
> Bitbanging-Programmer (die vom AVR-Studio sowiso nicht unterstützt
> werden) brauchen gute echte Schnittstellen und ein sauber getimtes OS.

Kann ich nur bestaetigen, das STK500 funktioniert auch bei mir mit jedem 
billigen Wandler!

Volker

P.S.: Wenn Du Student bist (oder einen kennst), schau mal hier:
http://www.eproo-student.de/index.php?page_id=16
STK500 fuer knapp 40 EUR

Autor: Peter (Gast)
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@Hannes

... habe mich ja auch nicht beschimpft gefühlt :O)
Bis vor ca. 1 Minute habe ich das Wort "Bitbanging-Programmer" noch 
nicht mal gehört, geschweige denn zu wissen was es heissen soll.
So viel zu meinem Wissensstand :O)
Danke für die Info mit der STK500/ USB-COM Wandler !
Ich denke das ich mir das Original zulegen werde, volkerschulz hat mir 
da einen guten Tipp geschrieben, ich bin zwar kein Student, aber ich 
finde schon noch einen... :O) ... und bei 40.- Euro habe ich sogar den 
Segen meiner Frau sicher... ;O)
AVR Studio benutze ich nicht, da geht nur Assembler... das ist zu hart 
für mich (momentan). Ich habe mit BASCOM AVR angefangen, basic ist 
vielleicht eher was für den Anfang. Leider ist das AVR Tutorial komplett 
mit Assembler codes versehen, da werde ich ne weile nagen müssen...

@volkerschulz

Danke, das mit dem Wandler und der Studentenversion... was soll ich denn 
da noch überlegen

Autor: Peter R. (peterfido)
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Je nachdem wie Fit Du in PC-Programmierung bist, kannst du auch ein 
eigenes Programm schreiben, welches die Fuses neu setzt. Der Ablauf der 
Kommunikation steht im Datenblatt.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> AVR Studio benutze ich nicht, da geht nur Assembler...

Naja, man kann auch den GCC einbinden, dann geht auch C. Hab' ich aber 
nicht, ich bevorzuge ASM.

> das ist zu hart
> für mich (momentan). Ich habe mit BASCOM AVR angefangen, basic ist
> vielleicht eher was für den Anfang.

Dies ist ein Trugschluss. Ich kenne einige Basic-Dialekte auf 
8-Bit-Rechnern und PC und ich kenne auch Bascom. Für AVRs ist Bascom 
nicht mein Ding, da es zu ineffizient ist. Ich habe meist kleine Dinge 
auf kleinen AVRs, mit Bascom müsste ich dafür immer größere AVRs 
einsetzen und Vieles ließe sich aufgrund des Timings gar nicht 
realisieren.

> Leider ist das AVR Tutorial komplett
> mit Assembler codes versehen, da werde ich ne weile nagen müssen...

Nein, es gibt auch ein C-Tutorial, einen Link drunter.

...

Autor: Peter (Gast)
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Peter R. schrieb:
> Je nachdem wie Fit Du in PC-Programmierung bist, kannst du auch ein
> eigenes Programm schreiben, welches die Fuses neu setzt. Der Ablauf der
> Kommunikation steht im Datenblatt.

Ich arbeite mit BASCOM AVR, weil ich mich eben NICHT mit Assembler oder 
C++ auskenne. Mir fehlt (noch :O) ja teilweise die Grundverständniss, um 
überhaupt meine Probleme in Worte zu fassen...

... um so mehr Respekt habe ich vor den Leuten, die das auch noch 
verstehen, was ich hier so schreibe :O)

Autor: Volker Schulz (volkerschulz)
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Peter schrieb:
> Ich arbeite mit BASCOM AVR, weil ich mich eben NICHT mit Assembler oder
> C++ auskenne. Mir fehlt (noch :O) ja teilweise die Grundverständniss, um
> überhaupt meine Probleme in Worte zu fassen...
>
> ... um so mehr Respekt habe ich vor den Leuten, die das auch noch
> verstehen, was ich hier so schreibe :O)

Hehe.. Aber das AVR-Tutorial dieser Seite ist (meines Erachtens) auch 
fuer Leute geeignet, die mit Null-Assember-Vorkenntnis an die Sache 
gehen.

Volker

Autor: Peter (Gast)
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Hannes Lux schrieb:
>> AVR Studio benutze ich nicht, da geht nur Assembler...
>
> Naja, man kann auch den GCC einbinden, dann geht auch C. Hab' ich aber
> nicht, ich bevorzuge ASM.

Ich werde mich auch an ASM wagen, soll ja nicht verkehrt sein fürs 
Verständniss, ich arbeite den Tutorial mal ab

>
>> das ist zu hart
>> für mich (momentan). Ich habe mit BASCOM AVR angefangen, basic ist
>> vielleicht eher was für den Anfang.
>
> Dies ist ein Trugschluss. Ich kenne einige Basic-Dialekte auf
> 8-Bit-Rechnern und PC und ich kenne auch Bascom. Für AVRs ist Bascom
> nicht mein Ding, da es zu ineffizient ist. Ich habe meist kleine Dinge
> auf kleinen AVRs, mit Bascom müsste ich dafür immer größere AVRs
> einsetzen und Vieles ließe sich aufgrund des Timings gar nicht
> realisieren.

Effizienz/Timing spiel für mich noch keine Rolle, für mich steht erstmal 
die Funktionalität an erster Stelle. (LED´s zum Leuchten bringen etc.) 
Nichts anspruchsvolles, ich will erstmal die basic´s begreifen.
Ich habe mir bereits mehrere Scripte angeschaut, am verständlichsten war 
bis jetzt basic, c++ ist ja auch nicht so schlimm, ASM ...oje...oje


>
>> Leider ist das AVR Tutorial komplett
>> mit Assembler codes versehen, da werde ich ne weile nagen müssen...
>
> Nein, es gibt auch ein C-Tutorial, einen Link drunter.

Ich weiss,ist für mich aber genauso Neuland :O)
Ich werde beide durcharbeiten, ich habs ja net eilig

Autor: Peter (Gast)
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Volker Schulz schrieb:
> Hehe.. Aber das AVR-Tutorial dieser Seite ist (meines Erachtens) auch
> fuer Leute geeignet, die mit Null-Assember-Vorkenntnis an die Sache
> gehen.
>
> Volker

Das Du da mal nicht daneben liegst ;O)

Ne, mal ernst: das Tutorial ist gut aufgebaut, ich habe es bereits 1x 
komplett überflogen, sowohl ASM als auch C. Ich habe da schon ein par 
Sachen begriffen, ganz so doof wie ich hier schreibe, bin ich ja auch 
nicht :O)
Dezimal/Binärsystem,Umwandlung,KV-Tabellen,Flip-Flops,Multiplexing etc. 
ist jetzt nicht ganz Neuland, aber so gut wie: und zum Mitdisskutieren 
mit den "Crackis" hier langts noch lange nicht :O)
Aber ich höre gerne zu... und ich lerne... zwar langsam, aber es bleibt 
schon was hängen

Autor: Peter Hess (thunderfrog)
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Wollte nur mal bescheid geben, das dieses Board hier einfach genial ist 
! Habe einiges aufgeschnappt und bin rege am basteln...
... Und komme sogar vorwärts :O)
Eine Registrierung ist es mir alle male wert...

ein fettes Lob an mikrocontroller.net !

Peter (ex-Gast)

Autor: Volker Schulz (volkerschulz)
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Peter Hess schrieb:
> Wollte nur mal bescheid geben, das dieses Board hier einfach genial ist
> ! Habe einiges aufgeschnappt und bin rege am basteln...

Welches Board jetzt?!? ;)


Volker

Autor: Peter Hess (thunderfrog)
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Moin Volker,

noch keins, meine Studentin hat ausstudiert, bin noch am Suchen...
Benutze momentan immer noch mein gebasteltes Parallelkabel, für die 
Attiny13 / ATmega8 und mein Einsatzgebiet ist es noch genug. U.a. habe 
ich ein Steckboard von Reichelt, da baue ich momentan auf und ab :O) Das 
System ist wirklich gut, ich komme schnell und gut voran.

Auch bascom ist nach wie vor im Einsatz, habe aber bereits das hier 
beworbene 0.- Euro c++ Buch bestellt... lässt sich ein wenig Zeit...

Hatte bisher nur einen Rückschlag erlitten, hat mich aber dafür ne ganze 
Nacht gekostet: pullup... intern eingeschaltet und die ganze zeit 
versucht mit vcc anzutasten... naja... jetzt sitzt es wenigsten :O)

Servos habe ich auch bereits erfolgreich gepulst... komme meinem roboter 
immer näher :O)

Autor: Peter Hess (thunderfrog)
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... zu früh gefreut... bekomme definitiv keine richtige Ansteuerung für 
meine Servos hin :O( und das seit 2 Nächten...

Habe sämtliche scripte, die jemals für attiny13 und bascom geschrieben 
wurden getestet... servo läuft in eine Richtung "hüpfend" bis zum 
Anschlag und zuckelt dann vor sich hin...

Habe den bascom internen SERVO Befehl getestet 
(http://www.rn-wissen.de/index.php/Servo) ... auch nix. 
pulseout...(http://forum.allaboutcircuits.com/showthread.php?t=8308)auch 
nix... meine eigenen Ergüsse erspare ich Euch.

Ich möchte eigentlich nichts weiter, als einen Servo in eine bestimmte 
Stellung bringen oder hin und her steuern... nur so. (oder mal einen 
Bagger bauen... was auch immer)

Ich habe eine einfache Testschaltung aufgebaut, attiny13 mit +5V und GND 
(100nF zwischen drinn), Servo Pulse auf PIN 5 (PB0), Servo +/- natülich 
auch angeschlossen.

Ach ja, mein Servo ist von Modelcraft, S-15 (Conrad)... uralt... keine 
Infos weit und breit...

Verzweiflung macht sich breit :O(

Autor: Peter Hess (thunderfrog)
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Update: es läuft :O)
Waren nur die falschen Parameter an denen ich rumgeschraubt habe. Kann 
jetzt entlich einen (mehrere) Servo hin und her steuern... schöööön...

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