www.mikrocontroller.net

Forum: Platinen Verkohlte Platine aus SMD Minibackofen


Autor: Fabio W. (modellbauer)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

nachdem mein Minibackofen angekommen ist und ich es nicht mehr abwarten 
konnte, war ich vom Ergebnis mehr als enttäuscht.

Nach längerem Überlegen habe ich mir einen Minibackofen gekauft, um 
damit dann SMD löten zu können. Als ich mich dann dazu entschlossen 
hatte, konnte ich es kaum abwarten....

Als aller erstes habe ich den Ofen einfach mal so auf 220 Grad aufheizen 
lassen und die Zeit gestoppt. Die Temperatur habe ich allerdings nur mit 
Hilfe des eingebauten Thermostates gemessen: Also auf 70 Grad gestellt 
und gewartet bis es klickt, dann sofort auf 120 Grad usw....

Danach habe ich ungefähr folgende Werte messen können:

Raumtemp. -> 70  Grad :    + 25 Sekunden              0:25

70  Grad  -> 120 Grad :    + 30 Sekunden              1:05

120 Grad  -> 170 Grad :    + 1 Minuten 45 Sekunden    2:50

170 Grad  -> 220 Grad :    + 2 Minuten  5 Sekunden    4:55


Mit den Werten von zB http://thomaspfeifer.net/ kann mein blöder Ofen 
also nicht mithalten und somit auch nicht mit dem Temperaturprofil.
Dabei habe ich mir doch extra einen leistungsstarken Ofen gekauft: 1300 
Watt auf 8 l Volumen.
Davon habe ich mich allerdings nicht abschrecken lassen und es einfach 
mit einer missglückten Platine ausprobiert.

Weil ich dachte, dass die große Glasscheibe vielleicht etwas viel Wärme 
an die Umgebung abgibt, habe ich einfach eine Alufolie innen hinter die 
Scheibe gepappt. Damit hatte man wirklich viel weniger Wärmeabstrahlung 
durch die Scheibe.
Damit ich aber noch wenigstens ein bisschen sehen kann habe ich ein 
Minifenster in die Alufolie eingebaut. Das war auch eine gute Idee:

Denn nachdem der Ofen mit der Platine drin und einem Stückchen Löttzinn 
auf ihr ordentlich warm war, schmolz das Lötzinn auch schon. So weit so 
gut dachte ich. Den Ofen einfach aus der Steckdose gezogen, die Tür aber 
noch zu gelassen, damit keine extremen Spannungen auf der Platine 
entstehen. Nicht mehr dauernd durch das Fenster geguckt, weil Ofen war 
ja schon aus. 30 Sekunden danach aber vorsichtshalber doch nochmal 
durchgeguckt und einen Schreck bekommen.
Die ganze Platine ist angekokelt gewesen und es tropfte irgendwas von 
der Platine runter.
Dann habe ich schnell die Ofentür aufgemacht und es kam mir erstmal ne 
dicke Rauchwolke entgegen. Die ganze Bude stinkt immer noch nach diesem 
Mist.

Jetzt ist meine Frage, was ich falsch gemacht habe? Es war eine 
Epoxydplatte und kein Hartpapier. Der Ofen war gerade mal auf 
schätzungsweise 200 Grad.
Kann es sein, dass das Thermostat totaler Mist ist und in Wirklichkeit 
über 250 Grad oder mehr im Ofen herrschten?

Ich werde nächste Woche mal mit einem IR-Thermometer messen. Habe im 
Moment keine Möglichkeit.

Ist es vielleicht auch damit zu erklären, dass der Ofen so langsam 
aufheizt, im Vergleich zu Thomas Pfeifer´s Ofen??


Oder habe ich irgendetwas total vergessen?

Danke im Voraus

Modellbauer

Autor: Stefan Salewski (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Autor:  Fabio W.

Ich habe jetzt Deinen Text nur überflogen...

Einige Minibacköfen überhitzen stark, insbesondere beim Aufheizen, weil 
der Thermostat sehr träge ist. Ungenau sicher auch.

Autor: Tim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der eingebaute "Regler" misst aller höchstens die Temperatur
an der Seitenwand des Ofens. Ausserdem dauert es eine weile bis
die Temperatur am Regler angekommen ist.
Besorge dir Messgerät mit Typ K Thermoelement und mach das auf
der Platine Fest.
Oder baue dir gleich eine Passende Steuerung.

Den Bilder nach zu urteilen waren da mehr als 250°C am werk.

Autor: Fabio W. (modellbauer)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tim schrieb:
> Der eingebaute "Regler" misst aller höchstens die Temperatur
> an der Seitenwand des Ofens.

Ja, der ist hinter einer Seitenwand und hat aber auch keine direkte 
thermische Verbindug zu dieser (nur durch Luft).
Das wäre natürlich ein guter Grund.

Tim schrieb:
> Besorge dir Messgerät mit Typ K Thermoelement und mach das auf
> der Platine Fest.
> Oder baue dir gleich eine Passende Steuerung.

Ja, habe ich vergessen zu schreiben: Ich wollte auch eine Steuerung 
einbauen, wie bei http://thomaspfeifer.net/. Also mit einer 1N4148, die 
dann direkt in den "Brennraum" kommt. Habe aber noch keine Steuerung 
fertig und deshalb einfach mal so ausprobiert.


Danke schonmal für die Antwort

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ist doch klar. Löten, und wirklich nur Löten macht man in Sekunden.
Hast den Faktor Zeit gänzlich ignoriert.
Die ganze Baugruppe kann man in Minuten auf bis zu 100Grad(eher
etwas weniger) VORWÄRMEN und das dauert um so länger wie die Baugruppe
Substanz hat, also Bauteile die so schlechte Wärmeleiter sind, dass das
einige Minuten dauern kann und das sollte man schon messen bzw. steuern.
Erst wenn die Baugruppe so durchgewärmt ist, besteht noch keine Gefahr
für die empfindlichen Halbleiter (<150°)und man kann sich an dem
eigentlichen Lötvorgang wagen.  Jedenfalls sollte dann der Ofen volle 
Leistung für einige Sekunden bringen bis die Löttemperatur erreicht
ist und das Zinn schmilzt.(Das dauert nur Sekunden).
Dann sofort abschalten und die Baugruppe sofort aus dem Ofen nehmen
zum abkühlen an der normalen Raumluft. Irgendwelche Maßnahmen zur
schnelleren Abkühlung sind nicht nötig bzw. wären auch schädlich weil
es sonst zu einem Schock kommen könnte und das sollte man tunlichst
vermeiden. Je nach Ofen muss man aufpassen welche Seite mehr
Hitze freisetzt. (Oberhitze oder Unterhitze). Bei einer Leiterplatte
kommt es mehr auf Unterhitze an. Die Oberhitze kann deutlich niedriger
sein. Meine Meinung. Ohne intelligente Steuerung bzw. Regelung wäre das 
jedenfalls eher Glücksache.

Autor: Giz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fabio W. schrieb:
> Ja, habe ich vergessen zu schreiben: Ich wollte auch eine Steuerung
> einbauen, wie bei http://thomaspfeifer.net/. Also mit einer 1N4148, die
> dann direkt in den "Brennraum" kommt. Habe aber noch keine Steuerung
> fertig und deshalb einfach mal so ausprobiert.

Ich würde eher einen "KTY 84-130" empfehlen. Ist zwar nen bisschen 
teurer, dafür aber auch in der Verwendung offiziell bis 300°C zulässig 
und genau zum Zweck der Temperaturmessung gedacht.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also. Ein Ofen ist gut. Man sollte sich aber irgendwann ueberlegen, ob 
man einen IR Ofen will, oder einen Reflow. Und sich ein schnelles 
kleines Thermoelement goennen. Und natuerlich daran denken, dass eine 
Pizza etwas unempfindlicher sein wird wie elektronik. Dh den Regler 
sollte man selbst bauen - wuerd ich zumindest.
Aeh, Ich hab auch einen solchen Reflow Ofen geplant, und suche noch 
einen Querstromluefter, der die 240 Grad macht.

Autor: Иван S. (ivan)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> 120 Grad  -> 170 Grad :    + 1 Minuten 45 Sekunden    2:50
> 170 Grad  -> 220 Grad :    + 2 Minuten  5 Sekunden    4:55

Kürzer, dafür heißer!

Iwan

Autor: Georg A. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das was da runtergetropft ist, war das Harz aus der Platine, das sonst 
in den Glasfasermatten gebunden ist. Meiner Erfahrung nach zersetzt sich 
das aber erst >300 Grad, d.h. du warst da schon heftig über der 
gewünschten Temperatur.

PS: Es braucht ca. 2-3 Wochen, bis der Gestank halbwegs weg ist. BTDT 
:-/

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fabio W. schrieb:
> Dabei habe ich mir doch extra einen leistungsstarken Ofen gekauft: 1300
> Watt auf 8 l Volumen.

MB111 von Elta?

Autor: Manfred von Antenne (dipol)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie schon geschrieben wurde: Der Ofenthermostat ist wegen zwangsläufiger 
Überhitzung auf der Platine nicht geeignet!

Du brauchst ein Thermoelemt als Fühler auf der Platine, mit der 
entsprechenden Steuerung(Zweipunktregler) dazu.

Das Thermoelemt muss klein und schnell sein(kleine Wärmekapazität), 
damit die Lötphase, die nur wenige Sekunden dauert, verfolgt werden 
kann.

Andere Messfühler wie KTY-xx eignen sich wegen ihrer zu großen 
Wärmekapazität nicht.

Nach dem Löten und dem endgültigen Abschalten der Heizung die Ofentüre 
sofort öffnen. Durch den internen Hitzestau erleidet die Platinen keinen 
'Kälteschock' wenn die Türe geöffnet wird, somdern die Platine kann sich 
entspannt abkühlen.

Autor: bensch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Meiner Erfahrung nach zersetzt sich
das aber erst >300 Grad, d.h. du warst da schon heftig über der
gewünschten Temperatur.

Wohl eher 400°......

Nebenbei, die angegebenen Aufheizzeiten liegen in Bezug auf Leistung und 
Volumen viel zu hoch. Daher liegt die Vermutung nahe, dass der Fühler an 
der ungünstigsten Stelle liegt, die der Hersteller gefunden hat.

Autor: Löti (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hättest vielleicht zuerst einmal das Ganze ohne Alufolie ausprobieren 
sollen.

Autor: Löti (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
p.s.  wo sind denn da SMD-Bauteile, wenn ich mir die Platine ansehe 
sieht das nach 08/15 Bauteilen aus.

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> wo sind denn da SMD-Bauteile, wenn ich mir die Platine ansehe
>sieht das nach 08/15 Bauteilen aus.

>>Nach längerem Überlegen habe ich mir einen Minibackofen gekauft, um
>>damit dann SMD löten zu können.

Später wohl. Das Brikett ist ja auch nicht bestückt.
Ist zumindest nicht dumm erstmal eine vielleicht alte Karte
zu nehmen und auszuprobieren.

Was den Temperaturfühler angeht muss der nicht auf der Platine
sondern nur sehr nahe dran platziert werden, z.B. mit Draht
befestigt am Gitterrost, also unterhalb der Platine.
Da dürfte dann eine Abweichung oder Fehler vernachlässigbar sein.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Unterhalb der Platine zu messen macht bei einem IR Ofen wenig Sinn. Oder 
soll's ein Reflow sein ?

Autor: bensch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Unterhalb der Platine zu messen macht bei einem IR Ofen wenig Sinn. Oder
soll's ein Reflow sein ?

Was ist denn der Unterschied zwischen IR und Reflow ?????? ;-)

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Was ist denn der Unterschied zwischen IR und Reflow
Da gibts eigentlich keinen, weil das eine ist die Art
der Heiztechnik und das andere siehe hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Reflow-L%C3%B6ten
die Löttechnik.
Also Äpfel und Birnen...

Man kann mit IR, Heizschlangen, Heizluft und geschmolzenen
Metall, Vapor Phase u.a.löten, je nach Maschine.

Autor: bensch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das war eigentlich eine Rückfrage an den Verschlafenen.....

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Unterschied ist sehr gross. Reflow ist mit Heissluft. Da braucht man 
Luft, die etwas waermer wie der Schmelzpunkt ist. Bei gutem 
Waermeaustausch ist die Uebertemperatur geringer.
IR bedeutet eine rotgluehende Flaeche, die ueber Strahlung austauscht. 
Die Uebertemperatur ist sehr gross. Kleine Komponenten, mit hohem 
Absorbtionskoeffizient erhitzen sich schneller wie der Rest, und koennen 
dast die Temperatur des Strahlers erreichen. Bei dieser Methode schaft 
man's den Print anzukokeln, waehrend grosse Teile noch kalt sind. Wenn 
die Steuerung so gestaltet ist, dass der Sensor abgeschattet ist, so 
muss erst das Gut durchgehend die Temperatur erreichen, bevor der sensor 
das auch zeigen kann. Die Oberflaeche ist dann schon verbrannt.

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Reflow ist mit Heissluft.
Ne, lies mal im verlinkten Wiki nach.

Reflow kann man nicht nur mit Heißluft...
...sondern auch mit anderen Heizmethoden durchführen.

Ansonsten stimme ich dir zu.

Autor: bensch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Der Unterschied ist sehr gross. Reflow ist mit Heissluft.

Das hatte ich befürchtet.....

Mit Heissluft würde man nennen Heissluft- oder Konvektionslöten.

Reflow heisst schlicht und einfach, dass die vorher aufgetragene 
Lotpaste aufgeschmolzen wird.

Autor: Fabio W. (modellbauer)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Georg A. schrieb:
> PS: Es braucht ca. 2-3 Wochen, bis der Gestank halbwegs weg ist.

Super.... =) Ne ist aber schon besser nach langem Lüften...

Christoph Budelmann schrieb:
> MB111 von Elta?

Ja, so ist es.


Manfred von Antenne schrieb:
> Wie schon geschrieben wurde: Der Ofenthermostat ist wegen zwangsläufiger
> Überhitzung auf der Platine nicht geeignet!
>
> Du brauchst ein Thermoelemt als Fühler auf der Platine, mit der
> entsprechenden Steuerung(Zweipunktregler) dazu.
>
> Das Thermoelemt muss klein und schnell sein(kleine Wärmekapazität),
> damit die Lötphase, die nur wenige Sekunden dauert, verfolgt werden
> kann.
>
> Andere Messfühler wie KTY-xx eignen sich wegen ihrer zu großen
> Wärmekapazität nicht.
>
> Nach dem Löten und dem endgültigen Abschalten der Heizung die Ofentüre
> sofort öffnen. Durch den internen Hitzestau erleidet die Platinen keinen
> 'Kälteschock' wenn die Türe geöffnet wird, somdern die Platine kann sich
> entspannt abkühlen.

Ja, werde ich jetzt auch machen. Ich werde eine 1N4148 nehmen, die hat 
ja eine kleine Wärmekapazität. Wie gesagt ist meine Schaltung ähnlich 
der von http://thomaspfeifer.net/ .


bensch schrieb:
> Nebenbei, die angegebenen Aufheizzeiten liegen in Bezug auf Leistung und
> Volumen viel zu hoch. Daher liegt die Vermutung nahe, dass der Fühler an
> der ungünstigsten Stelle liegt, die der Hersteller gefunden hat.

Wenn ich mir so die Temperaturen angucke, die hier gepostet werden, ab 
wann Epoxydharz schmilzt, muss es ja dann zwangsläufig so sein.
Und so ist es auch: Der Fühler ist wirklich total blöd verbaut, hinter 
einer Zwischenwand....


Löti schrieb:
> Hättest vielleicht zuerst einmal das Ganze ohne Alufolie ausprobieren
> sollen.

Wäre sicherlich besser gewesen, aber ist ja leider zu spät...


Max M. schrieb:
>> wo sind denn da SMD-Bauteile, wenn ich mir die Platine ansehe
>>sieht das nach 08/15 Bauteilen aus.
>
>>>Nach längerem Überlegen habe ich mir einen Minibackofen gekauft, um
>>>damit dann SMD löten zu können.
>
> Später wohl. Das Brikett ist ja auch nicht bestückt.
> Ist zumindest nicht dumm erstmal eine vielleicht alte Karte
> zu nehmen und auszuprobieren.

Ja, das war nur eine alte Platine mit einem Stück üblichen Lötzinn 
darauf(gelegt).

Zu dem Rest kann ich nur sagen, dass es ein Vollkonvektions-Reflow-Ofen 
sein soll. Also nicht mit IR-Strahlung sondern durch die Luft.



Wo wir gerade schonmal dabei sind....
Ich habe heute mal eine Platine gemacht, die die Steuerung übernehmen 
soll.
Ich habe sie im Anhang drin. Könnt euch das ja mal angucken und wenn ihr 
Vorschläge habt, dann bitte...

Doch eins vorweg: Ich habe absichtlich keine Taster, LEDs und so weiter 
darauf, weil in meinem dafür vorgesehenen Gehäuse absolut kein Platz 
mehr ist. Es ist so gedacht, dass man das Gehäuse, in dem ein üblicher 
Netzstecker eingebaut ist, in die Steckdose steckt. In diesem Gehäuse 
ist auch noch eine Buchse eingebaut, worein man dann das Kabel vom Ofen 
steckt. (Vom Prinzip her wie auf dieser Seite: 
http://www.gerold-online.de/cms/uc-projekte/reflow-ofen.html)


Vielen Dank für die Beiträge (und auch die in der Zukunft)

Modellbauer

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn ich mir bei deiner Platine die 230V-Seite ansehe,
sträuben sich mir die Nackenhaare.
Polygone würde ich im Bereich von 230V ganz weglassen.

-Und dein JP2 hat da einige schöne Kurzschlüsse.
-Hoffentlich passt C2 wirklich zwischen Controller und Regler.
-Befestigung mittels Schrauben brauchste nicht?

Ansonsten schon mal ordentlich.

Autor: Fabio W. (modellbauer)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Max M. schrieb:
> Polygone würde ich im Bereich von 230V ganz weglassen.

Ja ist vielleicht besser, hatte das erst gemacht um Ätzmittel zu 
sparen... aber gut... mach ich weg

Max M. schrieb:
> Und dein JP2 hat da einige schöne Kurzschlüsse.

Entweder habe ich dich nicht verstanden oder es liegt an der schlechten 
Bildauflösung: Wenn du die Durchführung zwischen den Pins auf dem Board 
meinst, da ist in Wirklichkeit noch genug Platz.

Max M. schrieb:
> Hoffentlich passt C2 wirklich zwischen Controller und Regler.

Joo, passt!

Max M. schrieb:
> Befestigung mittels Schrauben brauchste nicht?

Brauchen schon, verwenden nein: Ich muss die Pinne für die Schrauben im 
Gehäuse sowiso abbrechen, weil die ganze Platine sonst nicht reinpasst.


Danke soweit

Modellbauer

Autor: Bong (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hast du in dem Ofen kein Plätzchen für eine "grobe Steuerung"? Ich habe 
Relais, Traffo, etc. auf einer Platine in einer kühleren Kammer im Ofen 
angebracht und von dort aus einen SubD-Verbinder nach außen. Da steckst 
du dann deine µC-Schaltung ein und hast auch noch Platz für Knöpfe und 
anderes Zubehör (Display wäre ja vielleicht nicht ganz blöd).

Vorteil ist, dass du die Steckdose(-nleiste) nicht mit einem 
Gehäusestecker zumüllst und auf der µC-Platine keine hohen Strome und 
Spannungen hast.

Ich würde an deiner Stelle nicht die Diodenlösung nehmen. Bei eBay gibts 
günstige Temperaturfühler, die nicht erst komisch abgeglichen werden 
müssen. Ich finde das sowieso etwas komisch, ein Halbleiterbauelement so 
oft aufzuheizen.

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Und dein JP2 hat da einige schöne Kurzschlüsse.

>Entweder habe ich dich nicht verstanden oder es liegt an der schlechten
>Bildauflösung: Wenn du die Durchführung zwischen den Pins auf dem Board
>meinst, da ist in Wirklichkeit noch genug Platz.

Leider kann man das Bild nicht größer machen, aber die
Leitungsdurchführung unter dem Kreuz vom JP2 wirkt auf mich wie
Null-Isolate (Keine Luft zwischen den Pads und der Bahn)und
die Bahn GND die sich um Pin 1 rum schlängeln soll scheint
auch Kontakt damit zu haben.
Kann natürlich täuschen, aber so sieht das bei mir aus.

kannste keinen .PNG mit Vergrößerungsmöglichkeit erstellen?

Autor: bensch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Wenn ich mir so die Temperaturen angucke, die hier gepostet werden, ab
wann Epoxydharz schmilzt, muss es ja dann zwangsläufig so sein.
Und so ist es auch: Der Fühler ist wirklich total blöd verbaut, hinter
einer Zwischenwand....

Allerdings hab ich noch nie gehört, dass Epoxy schmilzt. Das ist kein 
Thermoplast, sondern ein Duroplast. Die zerbröseln und verkokeln, wie 
man ja auch im Bild sieht.

Autor: faustian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also so einen Ofen hab ich auch, allerdings benutze ich den lediglich 
fuer Pizza. Wenn man diese darin exakt nach den Verpackungsangaben 
zubereitet, hat man statt einer Steinofenpizza Steinofenbrennstoff. 
Soweit zur Genauigkeit des Temperaturprofils ;)

Autor: Franz B. (byte)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wow.. die sieht ja böse aus. Also was ich so bei meinen Experimenten mit 
Heißluft festgestellt habe, ist Epoxyd doch recht robust. Wenn man die 
Dinger so verkokeln will braucht man schon temperaturen >400 Grad. Oder 
halt viel zu lange bei ca 300 Grad. Ich tippe da eher auf ersteres. Hab 
auch so einen Minibackofen... aber das hab ich noch nicht geschafft. ;) 
Ich hab keine Temperaturregelung verbaut.. funzt mit dem eingebauten 
Thermostat + gucken recht gut.. evtl eine spur zu langsam.

Hartpapier ist da rechs spassig. Wenn man die mit Paste verzinnen will 
und ist nicht schnell genug, machen die schöne blasen. Bzw... die 
Schichten innen lösen sich ab und dat Ding wächst. Dann kann man die 
aber auch schön biegen und formen. :) Electronic-Art

Autor: faustian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"Also was ich so bei meinen Experimenten mit
Heißluft festgestellt habe"

Naja, dann ist es dir sicher schon passiert dass die oberste Schicht 
delaminiert ist und sich darunter eine Luftblase gebildet hat die 
thermisch hervorragend isoliert - und dann wird es so heiss wie die 
Quelle liefern kann, was innerhalb von Sekunden die oberste Schicht in 
Brand setzt. Evtl passiert dasselbe in so einem Infratotofen... die 
Heizstaebe gluehen ja oft sichtbar!

Autor: bensch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Infratotofen...

Schreibfehler oder Absicht?

Autor: Fabio W. (modellbauer)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bong schrieb:
> Hast du in dem Ofen kein Plätzchen für eine "grobe Steuerung"? Ich habe
> Relais, Traffo, etc. auf einer Platine in einer kühleren Kammer im Ofen
> angebracht und von dort aus einen SubD-Verbinder nach außen. Da steckst
> du dann deine µC-Schaltung ein und hast auch noch Platz für Knöpfe und
> anderes Zubehör (Display wäre ja vielleicht nicht ganz blöd).
>
> Vorteil ist, dass du die Steckdose(-nleiste) nicht mit einem
> Gehäusestecker zumüllst und auf der µC-Platine keine hohen Strome und
> Spannungen hast.

Wollte ich erst auch so machen, aber ist mir doch zu warm in der 
Nebenkammer geworden. Die Platine mache ich eh nochmal mit nem kleineren 
Trafo neu, sodass ich dann auch wenigstens Platz für ein Paar LEDs habe.

Bong schrieb:
> Ich würde an deiner Stelle nicht die Diodenlösung nehmen. Bei eBay gibts
> günstige Temperaturfühler, die nicht erst komisch abgeglichen werden
> müssen. Ich finde das sowieso etwas komisch, ein Halbleiterbauelement so
> oft aufzuheizen.

Welchen soll ich denn da nehmen?


Max M. schrieb:
> kannste keinen .PNG mit Vergrößerungsmöglichkeit erstellen?

Habe ich im Anhang.


bensch schrieb:
> Allerdings hab ich noch nie gehört, dass Epoxy schmilzt. Das ist kein
> Thermoplast, sondern ein Duroplast. Die zerbröseln und verkokeln, wie
> man ja auch im Bild sieht.

Habe da jetzt nicht so viel Ahnung von, aber auf jeden Fall ist da 
irgendwas nach unten getropft. Das konnte ich aber später einfach 
"abnehmen".


Franz B. schrieb:
> Hab
> auch so einen Minibackofen... aber das hab ich noch nicht geschafft. ;)
> Ich hab keine Temperaturregelung verbaut.. funzt mit dem eingebauten
> Thermostat + gucken recht gut.. evtl eine spur zu langsam.

Bei mir wohl eher nicht...  Aber das Gucken war durch die Alufolie 
sowiso etwas eingeschränkt.


Soweit erstmal dazu, doch jetzt kommt das wirklich Spannende:

Wie ich bereits gesagt habe, wollte ich die reale Temperatur heute mit 
so einem IR-Thermometer messen und ich bin fast vom Glauben abgefallen:

Zeit in Sekunden                  Temperatur in Grad Celsius

      0                                        26

     10                                       48,5

     20                                       93,1

     30                                      108,3

     40                                      156,3

     50                                      204,0

     60                                      233,0


Ich habe die Temperatur jeweils immer auf der Platine gemessen. Als 
Platine habe ich eine genau so große wie oben im Bild verwendet.

Ich kann mir das garnicht vorstellen, dass es tatsächlich so heftig und 
schnell geht...
Das würde aber auch das Kohlebrikett aus dem vorherigen Versuch 
erklären....
Liegt das vielleicht irgendwie daran, dass die Quarzröhren (sind doch 
welche oder?) rot glühen (-> IR) und somit die Messung beeinflussen?

Vielleicht könnt ihr mir auch da weiterhelfen / bestätigen..... ?!


Außerdem würde ich mich über noch mehr "Rückmeldungen" zur Platine 
freuen......


Danke

Modellbauer

Autor: Bong (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>> Ich würde an deiner Stelle nicht die Diodenlösung nehmen. Bei eBay gibts
>> günstige Temperaturfühler, die nicht erst komisch abgeglichen werden
>> müssen. Ich finde das sowieso etwas komisch, ein Halbleiterbauelement so
>> oft aufzuheizen.

>Welchen soll ich denn da nehmen?

Keine Ahnung. Schau mal, in welchem Temperaturbereich ein Thermoelement 
Typ-K funktioniert. Laut wikipedia bis knapp 1500°C, das würde reichen. 
Da wird dann aber vom Kabel nicht viel über sein.

Autor: Bong (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ebay-Artikel Nr. 170448956366

Uuuuh, der ist hübsch. Da lacht das Bastlerherz. MUSSWIDERSTEHEN

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Fabio W.

>Liegt das vielleicht irgendwie daran, dass die Quarzröhren (sind doch
>welche oder?) rot glühen (-> IR) und somit die Messung beeinflussen?

Das Problem wird eher die Messmethode bzw. das Messmittel sein.
Wenn das nämlich träge misst und wenn es auf Zeit ankommt, hat man
mit der Messtechnik halt ein Problem.


Übrigens kann man die Stelle auf deinem Layout jetzt besser beurteilen.
Die 230V-Seite ist jetzt gut. Pin 1 vom JP1 ist tatsächlich zu nah
an der Leiterbahn links vom Pin. Mach die Leitung mal genauso weit
vom Pin entfernt wie die Leitung die um PIN 3+4 rumgeht.

Autor: guenter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

meine Erfahrungen mit meinem Pizzaofen:

Die Temperaturregelungen der Öfen sind absolut unbrauchbar!
Eine gute Lötpaste ist Pflicht, für erste Versuche würde ich bleihaltige 
Paste verwenden.
Die Vorheizphase, also das Aufheizen bis 150 Grad lieber etwas länger 
machen und bei guten Ergebnissen langsam reduzieren.
Das Thermoelement direkt an einem Stückchen Platine befestigen, damit 
gleiche Bedingungen wie bei der zu lötenden Platine herrschen.

Nur Mut! Inzwischen löte ich viel lieber Reflow wie mit Kolben. Es geht 
schneller und die Ergebnisse sind viel besser.

Günter

Autor: Malte (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
also ich muss wohl auch mal mit dem IR Thermometer ran. Eine Regelung 
für meinen Ofen habe ich noch nicht gebaut... habe einen alten mit 
Heizstäben und wollte die Tage meine erste Platine drin auf backen :).

Wo kommt man denn günstig an Lötpaste?!

Autor: faustian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"Schreibfehler oder Absicht?"

Ja.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Malte schrieb:
>
> Wo kommt man denn günstig an Lötpaste?!

selber herstellen ist nicht ihne , kaufen ist eine alternative :)

Spass bei seite, wenn man nciht wirklich viel braucht dann sind geringe 
mengen (10-30g) beim ebay -> BGA Soldering Paste".
Die gibts für 2eur und free shipping. Vllt ist nicht die beste qualität 
(billige BGA versioen sind etwas besser als billige normalle 
versionen).

Autor: Marcus S. (marcus3967)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wir benutzen in der Arbeit einen Billig-Pizza-Backofen vom Al*i und
diese Steuerung hier:
http://www.elektor.de/products/kits-modules/kits/r...

Geht bestens, aber nur mit FR4, Hartpapier o.ä. verbrennt....

Autor: Malte (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas R. schrieb:
> wenn man nciht wirklich viel braucht dann sind geringe
> mengen (10-30g) beim ebay -> BGA Soldering Paste".

Ich habe mal "SMD Paste" und "BGA Soldering Paste" in der Bucht 
eingegeben. Ein Anbieter unterscheidet jedoch noch in V1...V3. V1 gibt 
es da für 150g = 10,19,- das Zahle ich beim C ja für 30g :). Vielleicht 
kann ja jemand noch eine Empfehlung aussprechen ;).

lg Malte

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die sind nciht alle wirklich brauchbar (wobei die BGA wie schon gesagt 
besser sind), daher lohnt erst mal für 2eur die 10-30g zu nehmen um zu 
testen.

Autor: günter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Immer nur eine sehr kleine Menge bestellen!!!

Erstens braucht man ja nur winzige Mengen.
Zweitens ist die Paste nicht lange haltbar.

Ich nutze eine Spritze mit sehr feiner Metallspitze

http://www.gerold-online.de/cms/uc-projekte/loetpa...

Auf der folgenden Seite ist ein Video, bei dem ab der 7.Minute das 
Auftragen der Paste zu sehen ist.

http://www.gerold-online.de/cms/uc-projekte/platin...

Günter

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wo bekommt man diese Spitzen her?

Sind die Gewinde genormt?

Gruß
Tom

Autor: David P. (chavotronic)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bin auch daran interessiert zu wissen wo man kleine Spritzen herbekommt.

Autor: günter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: David (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Macht das einen großen Unterschied wenn Kunststoff- statt Metallspitzen 
verwendet werden? (z.Bsp. wg der Reinigung)

Autor: günter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
IMHO nicht.

Meine sind zwar Metall, das dürfte aber keine Rolle spielen. Reinigen 
tue ich da nichts, Hauptsache man lagert die Paste im Kühlschrank. Die 
Öffnung der Spitze möglichst klein, da wirklich winzigste Mengen 
reichen, besonders bei den ICs. 1206er vertragen mehr, ist aber nicht 
nötig.

Autor: Fabio W. (modellbauer)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
günter schrieb:
> Ich nutze eine Spritze mit sehr feiner Metallspitze
>
> http://www.gerold-online.de/cms/uc-projekte/loetpa...
>
> Auf der folgenden Seite ist ein Video, bei dem ab der 7.Minute das
> Auftragen der Paste zu sehen ist.
>
> http://www.gerold-online.de/cms/uc-projekte/platin...

Danke für die Hinweise: War zwar schon auf deiner Seite, habe aber nur 
die Ofen Seite gelesen.


günter schrieb:
> Die Paste und Spitzen, z.B.
>
> http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=6833;PROVID=2402

Genau die habe ich auch bestellt....


günter schrieb:
> Hauptsache man lagert die Paste im Kühlschrank

Meine liegt im Kühlschrank....

Mal gucken was es bei mir gibt, wenn ich den Ofen denn endlich mal 
verwenden kann...

... Ich habe gestern die Platine soweit gemacht und wollte ätzen. Hat 
aber nicht funktioniert, ich glaube da war einfach schon zu viel Kupfer 
drin.
Werde es heute oder mogren nochmal versuchen...

Im Anhang sind die aktuellen Dateien mit einem kleineren Trafo, sodass 
auch noch LEDs und Anschlüsse für ein LCD darauf sind.

Wenn noch jemand was an der Platine findet, was er anderes machen würde, 
der möge es hier schreiben... =)
Am besten so schnell es geht, damit ich es dann noch ändern kann.


Danke

Modellbauer

Autor: Malte (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ha danke :) wollte gerade Fragen ob ich die Paste im Kühlschrank lagern 
soll :D dann wandert die da gleich mal rein ;).

eeem ja ich bin auch noch an einer Platine dran mit der Diode als Temp. 
Sensor, lohnt es sich vielleicht noch eine einfache OP Schaltung zu 
basteln um die Spannung zu verstärken ?! habe hier noch einige LM358

lg Malte

Autor: David P. (chavotronic)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So sieht mein Temperaturverlauf (1kW Pizzaofen) aus. Die Diode als 
Temperaturmesser scheint mir etwas träge verglichen mit einem Multimeter 
Thermometer. Ich würde daher direkt etwas besseres zur Messung vorsehen.

Autor: günter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Kurve sieht doch sehr gut aus!
Meine Regelung ist da sicherlich deutlich schlechter. Jedoch haben die 
Lötergebnisse so gut ausgesehen, daß ich das vorerst so gelassen habe.

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Fabio W.
>... Ich habe gestern die Platine soweit gemacht und wollte ätzen.

Warum haste denn die Platine noch mal neu layoutet?
Die Clearance zwischen Netzspannungsleitungen und dem Massepoligon
sind wieder voll daneben. Da würde ich mehr Zwischenraum machen.
Vorher wars besser.

Autor: Fabio W. (modellbauer)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Max M. schrieb:
> Warum haste denn die Platine noch mal neu layoutet?

Weil ich jetzt ein kleineres Trafo genommen habe, damit noch LEDs und 
ein Anschluss für ein LCD ins Gahäuse passen.

Max M. schrieb:
> Die Clearance zwischen Netzspannungsleitungen und dem Massepoligon
> sind wieder voll daneben. Da würde ich mehr Zwischenraum machen.
> Vorher wars besser.

Ich habe das jetzt nochmal verbessert.


Hinweise zum Board wären noch hilfreich, weil ich es gleich ätzen 
möchte...

Danke

Modellbauer

Autor: Michael M. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wo ist die sicherung??

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Fabio W.

Willste den R2 nicht lieber hinlegen?
So neben der Steckleiste wäre mir der da im Weg aber
der Stecker wird wahrscheinlich auch nur ein mal gesteckt
und dann nie wieder angefasst, oder?

Glaubst du das die Leiterbahn zwischen R4 und dem Controllerpin
das Ätzen überleben wird? Ich hab da meine Zweifel. Daher
würde ich die Bahn dicker machen wenn du ohnehin Ätzmittel
sparen willst, auch wenn das nur eine frommer Wunsch ist
(ich meine das Ätzmittelsparen).

An für sich gibts noch einen weiteren Grund breite Leiterbahnen
zu benutzen. Breite Bahnen und große Pads halten mehr mechanische 
Vergewaltigungsversuche(z.B. Löten/Entlöten,Reparaturen etc.)aus,
weil das Kupfer nur geklebt ist.

Biste dir ganz sicher das der Trafo sekundär SO angeschlossen wird?
(ich kenn den Hersteller ja nicht) Bei Block oder Schaffer-Trans-
formatoren wäre das nämlich falsch, soviel ich mich erinnere.

Autor: David P. (chavotronic)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So habe ich den Teil mit den SSR gemacht. Ist sicherlich nicht die 
schlechteste Lösung

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ist sicherlich nicht die schlechteste Lösung.

Hochvoltseits o.k. aber die Isolates Niedervoltseits könnte
etwas großzügiger sein.

Autor: David P. (chavotronic)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Problem ist: Auf der Platine sind noch SMD Bauteile und wenn ich 
clearance raufsetze macht er irgendwann Mist mit der Massefläche. Kann 
man die Design Rules nicht Gebietsweise anpassen?

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du kannst gebietsweise in dein Polygon noch kleinere Polygone mit 
anderen Settings pflanzen.

Autor: Fabio W. (modellbauer)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Michael M. schrieb:
> wo ist die sicherung??

Ist in dem Gehäuse drin, in das ich alles einbauen möchte, ich habe es 
daher nicth bei eagle eingezeichnet.

Max M. schrieb:
> Willste den R2 nicht lieber hinlegen?
> So neben der Steckleiste wäre mir der da im Weg aber
> der Stecker wird wahrscheinlich auch nur ein mal gesteckt
> und dann nie wieder angefasst, oder?

Ist jetzt eh schon zu spät... Aber von hier aus geht es nur raus aus dem 
Gehäuse, wo dann ein anderer Stecker sitzt.

Max M. schrieb:
> Glaubst du das die Leiterbahn zwischen R4 und dem Controllerpin
> das Ätzen überleben wird?

Hat sie.... =) Ist mir auch nach dem Ätzen aufgefallen, dass ich 
vergessen habe diese Leiterbahn auch so dick wie den Rest zu machen....


Max M. schrieb:
> Biste dir ganz sicher das der Trafo sekundär SO angeschlossen wird?
> (ich kenn den Hersteller ja nicht) Bei Block oder Schaffer-Trans-
> formatoren wäre das nämlich falsch, soviel ich mich erinnere.

Habe gerade extra nochmal bei Reichelt nachgeschaut. Ich habe das so 
verstanden, wie ich es auch gemacht habe. Ist ein Blocktrafo... Habe es 
leider noch nicht hier, nur ein viel zu großes (5 Watt). Da ist das aber 
auch so....


David P. schrieb:
> So habe ich den Teil mit den SSR gemacht. Ist sicherlich nicht die
> schlechteste Lösung

Ist leider schon zu spät. Meine Platine ist schon fertig....


Werde mich jetzt mal ans Programmieren begeben...

MfG

Modellbauer

Autor: guenter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Leiterbahnen sind doch riesig! Auch bei dem Link ist noch nicht das 
Ende erreicht:

http://www.gerold-online.de/cms/index.php?eID=tx_c...

Autor: Chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kannst du mal einen Test mit der Diode machen, wie schnell die ist.
Wenn du z.B. den Lötkolben auf 260 Grad einstellst, warm lassen lässt,
und dann zur Diode hinhalten, und die Zeit nehmen.
In welcher Zeit zeigt deine Diode/Gerät 169 Grad sowie 234, 247 und 260
Grad an ? Wie träge ist die Diode wirklich ?.
Wäre es möglich, so einen Test zu machen.

Autor: Fabio W. (modellbauer)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Chris schrieb:
> Kannst du mal einen Test mit der Diode machen, wie schnell die ist.
> Wenn du z.B. den Lötkolben auf 260 Grad einstellst, warm lassen lässt,
> und dann zur Diode hinhalten, und die Zeit nehmen.
> In welcher Zeit zeigt deine Diode/Gerät 169 Grad sowie 234, 247 und 260
> Grad an ? Wie träge ist die Diode wirklich ?.
> Wäre es möglich, so einen Test zu machen.

Hallo,

ja, würde ich auch gerne machen ...
Leider funktioniert mein Programm noch nicht so wie ich mir das 
vorstelle...
Beitrag "Reflow Ofen Steuerung"

Habe jetzt in der kommenden Woche etwas mehr Zeit und hoffe das fertgi 
zu bekommen....

Viele Grüße

Modellbauer

Autor: Fabio W. (modellbauer)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Soo,

nachdem man den Kopf beim Programmieren einschaltet, funktioniert das 
Programm auch so wie es soll.

Ich habe die Zeit dann mal von Hand gemessen. Ist aber nicht so wirklich 
genau; hoffe aber, dass es als Anhaltspunkt reicht:

Raumtemperatur -> 169 °C     + 1 Sek               1 Sek

169 °C         -> 234 °C     + 3 Sek               4 Sek

234 °C         -> 247 °C     + 2 Sek               6 Sek

247 °C         -> 260 °C     + 9 Sek              15 Sek

Hoffe es hilft weiter...

Viele Grüße

Modellbauer

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.