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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik welches Programmer-Kabel?


Autor: Armin (Gast)
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Hallo gemeinde,

ich kann mich nun auch nicht mehr davor drücken: Ich werde mit uCs 
anfangen. Vor der Programmierung habe ich keine Angst - ist ja im 
Prinzip nichts Neues, nur bei der Vorbereitung bräuchte ich ein paar 
Empfehlungen.

Es gibt ja schon eine schöne Übersicht hier im Tutorial 
(http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_In_Sys...).
Allerdings habe ich gute Erfahrungen mit dem "Programmer-Selbstbau" 
gemacht und möchte es wieder so angehen. Ist halt einfach deutlich 
günstiger und man hat weniger "Platinen" rumfliegen, da neben dem Preis 
auch der Wiederverwendungswert besser ist, als bei einem 
XXYYZZ-Entwicklungsboard

Ich habe hier beispielsweise ein paralleles JTAG-Kabel, das mit den 
CPLDs über Xilinx ISE völlig tadellos arbeitet. Nun, für die µCs fürchte 
ich, das Vorhandene nicht verwenden zu können, weil laut meiner 
Recherche kein Programm JTAG via Parallelport unterstützt, oder?

ich suche also ein neues Format, das möglichst kompatibel ist zu einer 
großen Zahl an AVRs und PICs. Schließlich möchte ich nicht bei jedem 
uC-Umstieg ein neues Kabel bauen müssen. Welches wäre denkbar? JTAG hat 
mir sehr gut gefallen, aber das scheinen gerade die kleinen AVRs nicht 
alle zu können. Also was ist am meisten verbreitet? Was ist am ehesten 
zukunftsfähig?
Auf der anderen Seite des Programmers müsste eine Schnittstelle sein, 
die kompatibel zu möglichst einer großen Zahl an Programmen ist. Was 
spricht hier gegen USB?
Wenn jemand einen fertigen Schaltplan hat, macht es das natürlich 
nochmal einfacher!

Auch wenn das kein Kriterium sein dürfte: für mein erstes Projekt hätte 
ich mir einen ATMEGA 162 rausgesucht.

Autor: holger (Gast)
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>ich suche also ein neues Format, das möglichst kompatibel ist zu einer
>großen Zahl an AVRs und PICs. Schließlich möchte ich nicht bei jedem
>uC-Umstieg ein neues Kabel bauen müssen.

Da bleibt dir aber gar nichts anderes über.
Jeder uC ein eigener Prommer. So ist das nun mal.

Autor: Armin (Gast)
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wofür ist dann z.B. die JTAG-Schnittstelle da, wenn nicht zum 
universellen Programmieren von µCs unabhängig davon, welcher Typ das 
ist?

irgendwie fehlt mir ein Puzzlestück ;)

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>wofür ist dann z.B. die JTAG-Schnittstelle da, wenn nicht zum
>universellen Programmieren von µCs unabhängig davon, welcher Typ das
>ist?

Wer sagt das?

MfG Spess

Autor: Christian R. (supachris)
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JTAG sagt nicht viel mehr aus, als dass es 4 Leitungen gibt, die TDO, 
TDI, TCK und TMS genannt werden. Der Rest ist Sache der Hersteller. Ist 
wie bei RS232, da kannst du auch alles möglichen Protokolle drüber 
laufen lassen.

Autor: Armin (Gast)
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also ist die eine Seite dieses Kabels über die Wahl der Schnittstelle 
schonmal normiert. Perfekt. Aber ist JTAG wirklich für die meisten uCs 
verfügbar? Gibt es nicht eine weiter verbreitete Schnittstelle?


Jetzt suche ich also ein möglichst wiederverwertbares Aussehen für die 
andere Seite.
Seriell? USB?
Und welche Bauteile sind dazwischen? Ich hätte ja auch kein Problem 
damit, ein paar Jumper umzustecken, wenn ich ein anderes Programm 
verwenden muss...


Oder meint ihr, ich komm eher weiter, wenn ich mir einen Programmer für 
AVR und einen zweiten für PIC zuleg. Zwei gingen auch noch ^^

Autor: g457 (Gast)
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Armin schrub:
> Ich habe hier beispielsweise ein paralleles JTAG-Kabel, das mit den
> CPLDs über Xilinx ISE völlig tadellos arbeitet. Nun, für die µCs fürchte
> ich, das Vorhandene nicht verwenden zu können, weil laut meiner
> Recherche kein Programm JTAG via Parallelport unterstützt, oder?

avrdude scheint ebendieses JTAG-Kabel zu mögen [1], jetzt brauchst Du 
nur noch einen AVR, der JTAG kann :-)

Wies mit jenem Kabel bei PIC aussieht kann ich Dir allerdings nicht 
sagen.

HTH

[1]
$ avrdude -c list 2>&1 | grep -ie xilinx
  xil      = Xilinx JTAG cable              [/etc/avrdude.conf:720]

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