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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Diskettenlaufwerk ansprechen


Autor: Alex (Gast)
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Hallo,

ich würd gern fragen wie einfach/schwer es ist, ein Diskettenlaufwerk 
mit einem Microcontroller anzusprechen. d.h. sektoren lesen, sektoren 
schreiben, .. kein Dateisystem nötig.

Vielen Dank

Autor: holger (Gast)
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>ich würd gern fragen wie einfach/schwer es ist, ein Diskettenlaufwerk
>mit einem Microcontroller anzusprechen. d.h. sektoren lesen, sektoren
>schreiben, .. kein Dateisystem nötig.

Tote soll man im Grab lassen. SD Karten lesen und schreiben ist 
einfacher;)

Autor: Alex (Gast)
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ja, hat aber auch keinen praktischen sinn, ich wills einfach nich 
wegwerfen ohne vorher was damit gemacht zu haben..

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Alex schrieb:
> ich würd gern fragen wie einfach/schwer es ist, ein Diskettenlaufwerk
> mit einem Microcontroller anzusprechen. d.h. sektoren lesen, sektoren
> schreiben, .. kein Dateisystem nötig.

Prinzipiell schon, wird aber sehr aufwendig. Ein Floppylaufwerk hat kaum 
Eigenintelligenz, deshalb kannst du ihm nicht sagen "Ich hätte gerne 
Sektor X auf Spur Y". Stattdessen musst du selbst die richtige Spur 
anfahren (das Laufwerk kennt nur Signale für "eine Spur rauf" und "eine 
Spur runter"), und bekommst dann einen Bitstrom, so wie er auf dem 
Medium steht. Die komplette (De-)Kodierung (selbst die MFM-Kodierung!) 
musst du dann selbst machen.

Ein paar Infos:

http://www.hermannseib.com/documents/floppy.pdf
http://www.hermannseib.com/english/synths/ppg/wtfloppy.htm
http://www.retrotechnology.com/herbs_stuff/drive.html

Ansonsten bliebe noch die Möglichkeit, einen alten ISA-Floppycontroller 
zu benutzen, wenn du sowas noch rumliegen haben solltest. Selbst damit 
wird es aber immer noch deutlich komplizierter als eine SD-Karte 
anzusprechen.

Andreas

Autor: Alex (Gast)
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danke für die dokumente. meine recherche hatte relativ wenig ergeben. 
allerdings soll es auch diskettenlaufwerke gegeben haben, wo man direkt 
auf dateiebene drauf zugreifen konnte.

allerdings hab ich jetzt einen verwendungszweck dafür gefunden.
ich stell teile des bitstroms mit LEDs dar und lass das so durchlaufen.

dann kann ich nurnoch tracks hoch und runter schalten

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Nimm ein USB-Diskettenlaufwerk und einen USB-Host à la VNC1L.

Ansonsten wirst Du ohne einen speziellen FDC à la WD1772 oder µPD765 
verwenden müssen ... das willst Du nicht, das ist Masochismus.

> allerdings soll es auch diskettenlaufwerke gegeben haben,
> wo man direkt auf dateiebene drauf zugreifen konnte.

Das ist z.B. die 1541 von Commodore gewesen, allerdings vollkommen 
inkompatibel zu PC-Diskettenlaufwerken.

Autor: MarioT (Gast)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Nimm ein USB-Diskettenlaufwerk und einen USB-Host à la VNC1L.

Alex schrieb:
> ja, hat aber auch keinen praktischen sinn, ich wills einfach nich
> wegwerfen ohne vorher was damit gemacht zu haben..

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Autor: Bernd O. (bitshifter)
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Alex schrieb:
> danke für die dokumente. meine recherche hatte relativ wenig ergeben.
> allerdings soll es auch diskettenlaufwerke gegeben haben, wo man direkt
> auf dateiebene drauf zugreifen konnte.
>
> allerdings hab ich jetzt einen verwendungszweck dafür gefunden.
> ich stell teile des bitstroms mit LEDs dar und lass das so durchlaufen.
>
> dann kann ich nurnoch tracks hoch und runter schalten
Guter Plan. Wenn's dann ein bisschen geblinkt hat, kannst Du es endlich 
beruhigt wegschmeißen ;-)

Gruß,
Bernd

Autor: Randy (Gast)
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> allerdings soll es auch diskettenlaufwerke gegeben haben, wo man direkt
> auf dateiebene drauf zugreifen konnte.

Nicht die Laufwerke im PC. Das waren v.a. Laufwerke für alte Computer 
z.B. das 1541 für den C64:
http://de.wikipedia.org/wiki/VC1541

Randy

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