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Forum: HF, Funk und Felder Funkverbindung mit bis zu 50 attiny


Autor: Parabol1337 (Gast)
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Hallo Leute ich will bis zu 50 attiny mit einem Server verbinden. Das 
ganze sollte über Funk passiern. Ist es möglich 50 funkmodule mit einem 
Funk modul am Server zu verbinden? Hatte da an die Funk Module von 
Pippin gedacht. Hat jemand damit schon mal Erfahrung? Danke für eure 
Hilfe

: Verschoben durch Moderator
Autor: Andreas K. (derandi)
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Wenn alle nur durcheinander senden kommt da wohl nix bei raus.
Sollte jeder Tiny eine Adresse/Nummer bekommen könnte man sie aktiv der 
Reihe nach vom Server abfragen lassen, also nur nach Aufforderung senden 
um Kollisionen zwischen zwei Tinys zu vermeiden.

Autor: Agate Bauer (Gast)
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Ist eigentlich ganz einfach.
Musst nur per CDMA senden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Codemultiplexverfahren

Autor: Christian R. (supachris)
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Müssen die besonders stromsparend sein, oder kann das Funkmodul 
dauerhaft aktiviert sein?
Wenn dauerhaft Funk-Energie zur Verfügung steht, geht das recht einfach, 
zum Beispiel mit IEEE 802.15.4 über die bekannten Transceiver Module auf 
niedriger Protokoll-Ebene. Dann bekommt der "Server" die Adresse 0000 
und fragt die 50 Knaten reihum nach Daten ab. Und nur, wenn der Server 
was anfragt, dürfen die was senden.
Bei Batteriebetrieb und zeitweise deaktiviertem Funkmodul wirds um 
Größenordnungen komplizierter....

Autor: Parabol1337 (Gast)
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Hallo, danke schon mal Hmm leider habe ich den betrieb mit Akkus geplant 
was Verbrauch denn Son Funk Modul ca?

Autor: holger (Gast)
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>was Verbrauch denn Son Funk Modul ca?

Steht im Datenblatt oder man misst nach.
Rechne mal grob mit 20mA.

Autor: Parabol1337 (Gast)
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Okich hab ja noch nie mit den Funk Modulen gearbeitet muss ich da was 
beachten? Also wenn ich so viele auf einmal benutze?

Autor: Sven (Gast)
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Was heisst verbinden? Nur Daten von den Modulen zum Server oder 
bidirektional? Also sollen die Module auch Daten empfangen können?

Autor: holger (Gast)
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>Okich hab ja noch nie mit den Funk Modulen gearbeitet muss ich da was
>beachten? Also wenn ich so viele auf einmal benutze?

Dann lass es besser sein.

Autor: Christian R. (supachris)
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Naja, wenn du 50 batteriebetriebene Module hast, müssen die sich ja 
irgendwie synchronisieren, damit nicht alle auf einmal funken wollen. 
Sonst ist der Akku schnell alle und niemand ist seine Daten los 
geworden. Das ist nicht ohne, ich hab darüber meine Diplomarbeit 
geschrieben, und da war das noch nicht umfassend geklärt.

Autor: Parabol1337 (Gast)
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Danke schon mal für eure beiträge. Beiträge wie zb lass es besser sein 
finde ich extrem scheiße. Ich hab schon Nr Menge gemacht und versuche 
doch nur gerade ein neues gebiet zu entdecken.

So noch mal zu den Funkverkehr also die 50 Stück bestehn an sich nur aus 
einem attiny einem funkmodule und einem beleuteten taster. Das ganze 
soll eine Service taste werden. Sobald die Taste gedrückt wurde, soll 
der wert per Funk an einen mega8 über mittelt werden. Dieser ist via 
rs232 am Server angebunden. Die Taste soll blinken wenn man sie 
betätigt. Und wieder leuchten wenn man sie am Server zurück setzt. Daher 
wäre eine Übertragung in zwei Richtungen sinnvoll

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Leider wollen hier viele unbedarft ein Auto bauen, obwohl sie nur den 
Rollerführerschein haben. Darum kommen dann Sachen wie 'Laß es sein'. 
Die sind gut gemeint und sollen überhaupt nicht diskriminieren!

Dein Problem ist natürlich schon längst gelöst: APRS, MESH, MACA sollten 
dir weiterhelfen. Allein der Begriff 'Funknetz' bringt Infos für die 
nächsten Jahre zu lesen.

Viel Spaß!

Autor: Marcus B. (raketenfred)
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ich kenne leider keine werte- aber würde es nicht gehen, dass der server 
rein schreibt, wann er wieder abfragt??, dann würde der Taster sich für 
die Zeit abschalten, bzw das Funkmodul und somit 0mA verbrauchen, damit 
würde der Client auch keinen Müll von anderen Clients empfangen- das 
sollte doch auch Strom kosten??-

Problem: ich kenne keine Zeiten- Taster abfragen 200ms- aber obes sich 
lohnt das Funkmodul abzuschalten dafür etc weiß ich einfach nicht-

ansonsten um weiter strom zu sparen einfach den chip runter takten- wenn 
du mit ca 30kHz arbeiten kannst geht der Strom verbrauch glaube ich in 
den 10µA bereich- ca 5 mA gespart(irgendwo gab es genaue Tabellen dazu)

Autor: Stefan Dürer (Gast)
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Warum lässt du sie nicht auf leicht verschiedenen Frequenzen funken und 
detektierst eben diese am Server?

Autor: Karlheinz (Gast)
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@ Agate Bauer (I got the Power)

Ist ein interessanter Vorschlag. Kennst du eine konkrete Umsetzung? Läßt 
sich das Verfahren auch mit geringer Rechenleistung (8-Bit Controller) 
anwenden?

Autor: Parabol1337 (Gast)
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So ich hab mir mal Gedanken gemacht. Also wenn alle teilnehmer auf der 
selben frequenz liegen, empfangen alle das gleiche richtig? Meine Idee 
der server hat sein Funk Modul immer an, da ja nicht immer was gesendet 
wird dachte ich mir so, der Client schaltet sen Funk Modul an und sendet 
an den server natürlich muss immer Absender und Adresse dabei sein. Gut 
nun wartet der Client auf eine Antwort vom Server. So lange bleibt sein 
funkmodul an danach schaltet er es wieder aus. Erhält der Client 
innerhalb einer bestimmten Zeit keine Antwort stellt er die Anfrage noch 
mal. Und erwartet wieder eine Antwort. Nur was würde passieren wenn 10 
service Tasten glechzeitig gedrückt werden Hmm. Was haltet ihr davon?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Zum Senden ja, beim Empfangen nicht! Der Korrelator ist nicht ohne. 
Frequenzshaping brauchst du auch. Für Anfänger völlig unerreichbar.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Parabol1337 schrieb:
> service Tasten glechzeitig gedrückt werden Hmm. Was haltet ihr davon?

Lese einfach mal ein paar Dutzend Grundlagenartikel. Du fragst witzlos 
ins Blaue.

Autor: Parabol1337 (Gast)
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Ok auch wenn ihr meint das ich dazu erst mal einiges lesen sollte, ich 
werde mir mal 3 von den Dingern besorgen und n bißchen probieren, 
ichbrauch erst mAl was in der Hand damit ich los lege. Meine Frage jetzt 
einfach, ist es mit den Dingern von pollin möglich?

Autor: Christian R. (supachris)
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Naja, wenn das manuell betätigte Tasten sind, sehe ich da kein Problem. 
Außerdem werden ja nur kurze Datenpakete übertragen. Da kann ruhig der 
Transceiver ein paar Übertragungsversuche machen, bis er durch kommt. 
Bei Messdaten-Übertragung wäre das was anderes. Ich würde einfach zum 
Beispiel den neuen ATMega mit integriertem IEEE 802.15.4 Trasceiver 
nehmen, und ein kleines Protokoll auf die MAC-Ebene aufsetzen. Ob nun 
die Taste nach 20ms oder nach 1 Sekunde anfängt zu blinken, sollte ja 
egal sein. Da kannst du in aller Ruhe Mehfachübertragungsversuche 
machen. Jedem Transceiver musst du dann eine feste Adresse vergeben und 
gut ist. Dann weiß der Master, wo es her kommt.

Autor: Parabol1337 (Gast)
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genau so hab ich mir das auch gedacht. von dem ATmega mit Funkmodul hab 
ich schon gelesen nur wo bekomme ich den und was kostet der?

Danke schon mal

Autor: David .. (david1)
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Wenn der Tastendruck nicht sofort am Server ankommen muss könnte man ja 
den Tastendruck im AVR am Client speichern, und jede Minute oder alle 30 
Sekunden sagt der Server jedem Client nacheinander er soll seinen 
aktuellen Tastenstand senden.

Wie gesagt wenn der Tastendruck nicht live sondern auch paar Sekunden 
verzögert auflaufen kann wäre das sicher die einfachste Variante, kannst 
das ja erstmal alles ohne Funkmodule zusammenzimmern zum Testen ob das 
so geht ohne unnötig Nerven und Zeit damit zu verschwenden um erstmal 
die Funkmodule ans laufen zu bekommen und dann die Kabelverbindungen 
durch Funk ersetzen.

Autor: A. W. (uracolix)
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Das tiny230 Modul von Joerg ist im Prinzip das, womit man die 
Applikation bauen könnte (siehe 
http://uracoli.nongnu.org/projects.html#id2245889
oder http://www.sax.de/~joerg/tiny230/).

Man braucht dazu nichtmal unbedingt einen MAC in Software, der Automode 
(TX_ARET,RX_AACK) des AT86RF230 reicht da völlig aus 
(http://www.nongnu.org/uracoli/manual/xmpl/pgXmplCo...)

Serverseitig würde ich ein RCB230 mit Breakoutboard von Dresden 
Elektronik nehmen.

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