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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Umbau Funksteckdose


Autor: Robert S. (robert_s35)
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hallo,
Ich habe mir ein paar Funksteckdosen besorgt und möchte jetz Folgendes 
tuen:
-Steckdose "kurzschliesen" also das die Buchse dauerhaft strom hat
-Das Relai nutzen um einen schalter zu ersetzten (von einer 
Nebelmaschine)

Also:
Die Nebelmaschine wird dauerhaft mit Strom versorgt
Die Steuerung (also der Austoss) wird per Funk gesteuert.

Das erste ist eigentlich kein problem
Das zweite auch nicht wirklich, aber ich hab mich mal umgehört und dann 
hab ich gehört das es z.B. Probleme geben könnte weil die Steckdose 
nicht davon ausgeht das hier und da strom fliest obwohl es abgeschalten 
ist

Ich würde jetzt einfach die Spule des Relais normal verbinden und 
zwischen die Schaltkontakte halt meinen Schalter setzten
Und den Kontakt der Buchse mit der Strom versorgung verbinden
Ich hoffe irgendwer versteht was ich vor hab


Neben bei:
Mein Vater behauptet das auf der Platine 230V Fliesen würden.
Das kann ich mir aber nicht vorstellen
Es gibt zwar keinen Trafo oder ähnliches aber es werden unter anderem:
-Eine LED
-"normale" also kleine Transistoren
-ein DIP-Schalter
-ein µController
-"normale" also kleine Dioden
und natürlich ein Relai auf dem groß 24V steht
angesteuert
Und ich glaube nicht das eins der Bauteile das aushalten würde

Aber wo geht den meine Spannung hin?
wo wird die transformiert zerhäckselt oder was auch immer


Ich hoffe jemand weiß was ich vorhabe und kann mir weiter helfen

MfG
Robert

Autor: MaWin (Gast)
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> Mein Vater behauptet das auf der Platine 230V Fliesen würden.
> Das kann ich mir aber nicht vorstellen

Das ist aber schlecht, denn dann bekommst du einen gewischt der sich 
gewaschen hat, wenn man glaubt da wäre keine Spannung drauf.

Natürlich sind alle Teile der Platine gegebenenfalls an 230, es hängt 
davon ab, wie rum man die Funksteckdose in die Steckdose steckt welche 
Hälfte der Schaltung an Phase liegt.

Aber das ist kein Problem, du baust die Steckdose ja erst um, nachdem du 
sie aus der Dose gezogen hast.

Es ist technisch sehr einfach, den Draht zu finden, der 230V zum Relais 
bingt und wieder davon zurück zur Steckdose, denn der Draht ist dick und 
dick isoliert.

Du verbindest also in der Steckdose Eingang und Ausgang, und du lötest 
an beide Kontakte des Relais, nachdem du sie vollkommen von Verbindungen 
in der Funksteckdose befreit hast (Platine abkratzen) ein Kabel welches 
du sauber zugentlastet durch das Gehäuse nach aussen führst, um an deine 
Nebelmaschine zu passen.

Du brauchst 1 zusätzliches Kabel, welche 230V an die nun abgetrennte 
Elektronik der Funksteckdose führt, denn die braucht ja auch eine 
Versorgungsspannung, die du aber mit dem Abnehmen des Kabels vom Relais 
unterbrochen hast. Du musst das Kabel von der 230V Dose an das andere 
Ende der durchgekratzen Leiterbahn des Relais führen, an das Ende hin 
zur Elektronik, meist findet sich dort ein dicker Kondensator. Achte 
drauf, daß dieses Kabel nur das verbindet, was vorher auch verbunden 
war, und du nicht 2 Kontakte verwechselst, das gibt dann einen 
Kurzschluss.

Eventuell war in deiner Funksteckdose eine Sicherung zwischen Relais und 
Steckdose. Die hast du nun ausser Betreib gesetzt, weil die Verbindung 
in von Eingang zu Ausgang der Steckdose direkt erfolgt und das Relais 
abgekratzt nach aussen liegt. Das ist in Ordnung. Die Sicherung 
verhinderte nur eine Überlastung der Relaiskontakte. Dein Relais wird 
nicht überlastet von der Nebelmaschine. Du brauchst die Sicherung nicht 
mehr.

Es kann einfacher sein, die Elektronik aus dem Gehäuse der Funksteckdose 
rauszubauen und in deinen Nebler einzubauen. Aber Achutng, die PLatine 
liegt mit allen Leitungen EVENTUELL auf Phase der 230V, dein Vater hat 
schon recht, also gut isoliert und vor allem stabil einbauen damit 
nichts wackelt.

Autor: Robert S. (robert_s35)
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Erstmal Danke für die schnelle Antwort
Ich muss es mir nochmal in ruhe durchlesen damit ich genau verstehe was 
du meinst

aber wie kann es sein das ein 24V(!!) Relai mit 230V geschaltet wird?

Autor: Stefan B. (Gast)
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Robert S. schrieb:
> aber wie kann es sein das ein 24V(!!) Relai mit 230V geschaltet wird?

Da ist vielleicht ein einfaches Kondensatornetzteil drin, das kommt ohne 
Trafo aus. Dafür ist eben die ganze Schaltung nicht galvanisch vom Netz 
getrennt. Macht in diesem Fall aber nichts, das Gehäuse ist aus Plastik 
und es führen keine Leitungen nach draußen (zumindest bis du dran 
rumbastelst...)

Mach vielleicht mal ein paar (scharfe) Fotos von Vorder- und Rückseite 
der Platine...

Autor: fdbncvb (Gast)
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>aber wie kann es sein das ein 24V(!!) Relai mit 230V geschaltet wird?

Wie kann man jemandem, der solche Fragen stellt auch noch Anleitung zum 
Basteln an Netzspannung geben? Das ist doch mindestens grob fahrlaessig.

Gast

Autor: juppi (Gast)
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Hallo

Deine Funksteckdose ist Ein/Aus.
Mit so einen Ding sollte man keine Nebelmaschine steuern.
10 sek Nebel und ein 500 Mann Zelt ist Rattendicht.
Eigene Erfahrung.

Mit einen Funkgong geht es besser.
Eigene Erfahrung.

Autor: Robert S. (robert_s35)
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Stefan B. schrieb:
> Da ist vielleicht ein einfaches Kondensatornetzteil drin, das kommt ohne
> Trafo aus.
Also ein Hochlastwiderstand und ein größerer Kondensator sind drin würde 
dafür sprechen.
Ich schau mal ob ich dazu komm ein paar Bilder zu machen



fdbncvb schrieb:
>>aber wie kann es sein das ein 24V(!!) Relai mit 230V geschaltet wird?
>
> Wie kann man jemandem, der solche Fragen stellt auch noch Anleitung zum
> Basteln an Netzspannung geben? Das ist doch mindestens grob fahrlaessig.

Wie kann man einfach irgendeinen scheiß labern ohne sich alles 
durchzulesen?
das ist grob fahrlässig
Ich weis was los ist wenn ich an Netzspannung arbeite und würde niemals 
was in die Steckdose stecken oder mit mehr als 24V versorgen bevor es 
nicht von nem elektroniker überprüft wurde
mein Leben ist mir ein wenig wichtiger als irgendwelches Basteln



juppi schrieb:
> Hallo
>
> Deine Funksteckdose ist Ein/Aus.
> Mit so einen Ding sollte man keine Nebelmaschine steuern.
> 10 sek Nebel und ein 500 Mann Zelt ist Rattendicht.
> Eigene Erfahrung.
>
> Mit einen Funkgong geht es besser.
> Eigene Erfahrung.

Darüber habe ich auch shcon nach gedacht aber ein Funkgong bleibt immer 
ein paar sek an das will ich nicht ich brauch eine präzise steuerung des 
Ausstosses.
die Nebelmaschine ist klein genug das sie nicht übertrieben nebelt
der nebel löst sich schnell genug wieder auf sodass es wunderbar als 
effekt funktioniert

zum zu nebeln gibt es ja immer noch Hazer :) es ist sowie so besser wenn 
man noch was sieht!

Ich werde mich mal dran setzen

Robert

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Robert S. schrieb:
> aber wie kann es sein das ein 24V(!!) Relai mit 230V geschaltet wird?

Das Stichwort "Kondensatornetzteil" hast Du ja bereits gelesen.
Trotzdem mal eine kleine Bemerkung dazu:

Zwischen Platine und Null/Erde bzw Phase (je nach Drehrichtung des 
Steckers) liegen 230V an.

Zwischen den "Niederstappungsleitungen" auf der Platine (nicht gegen 
Null/Erde bzw Phase) liegen ca 24V Gleichspannung.

Die Bauteile (nicht alle) "sehen und fühlen" also nur 24V.
Wenn Du anfässt, bemerkst Du aber 230V.

Btw: Es gibt auch ähnliche Geräte mit einer Tastfunktion.

Autor: oszi40 (Gast)
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Wieso müßt Ihr überhaupt die Funksteckdose öffnen?
Steck ein billiges Stecker-Netzteil in Deine Funkdose und steuere damit 
das Relais Deiner Träume.
z.B. http://www.pollin.de/shop/images/article/big/G350830.JPG

Da Funksteckdosen meist über getrennte Ein-Aus Knöpfe bedient werden, 
besteht natülich das Risiko, daß mal ein Befehl nicht beim Empfänger 
ankommt. Dann ist Dauernebel !

Summasumarum:
Funkklingel wäre evtl. besser, solange keiner diesen Kanal stört.

Autor: Robert S. (robert_s35)
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oszi40 schrieb:
> Wieso müßt Ihr überhaupt die Funksteckdose öffnen?
> Steck ein billiges Stecker-Netzteil in Deine Funkdose und steuere damit
> das Relais Deiner Träume.
> z.B. http://www.pollin.de/shop/images/article/big/G350830.JPG

Die Grund Idee war keinen Steckplatz zu verlieren.

> Da Funksteckdosen meist über getrennte Ein-Aus Knöpfe bedient werden,
> besteht natülich das Risiko, daß mal ein Befehl nicht beim Empfänger
> ankommt. Dann ist Dauernebel !

An dem Problem sitze ich gerade.
Ich bin noch dabei eine Lösung zu finden für eine Art Not-Aus

> Summasumarum:
> Funkklingel wäre evtl. besser, solange keiner diesen Kanal stört.

´Das Problem ist ds ich eine Funkklingel brauch die nur solange ich 
"klingel" an ist
sonst kann ich nicht genau steuern wie lange es nebelt

Autor: Hc Zimmerer (mizch)
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Nochmal zur Netzspannung:  Hast Du Dir mal überlegt, warum der Vogel auf 
der Hochspannungsleitung nicht mausetot und fertig gegrillt 
herunterfällt?  So ähnlich verhält es sich mit Deinem Relais, das Du 
bitte mit 's' schreibst.  Es hockt auf der Netzspannung und kriegt 
höchstens mal was, was 24V davon abweicht und es zum anziehen bringt.

Und wenn Du das Relais anfasst, passiert etwas Ähnliches wie wenn Du den 
sitzenden Vogel anfasst, nur ist der Grill wegen der niedrigeren 
Spannung schwächer.  Für Herzflimmern reichts aber allemal, mit allen 
möglichen Konsequenzen.

Autor: juppi (Gast)
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>´Das Problem ist ds ich eine Funkklingel brauch die nur solange ich
>"klingel" an ist
>sonst kann ich nicht genau steuern wie lange es nebelt


Hatte damals den Klingel Impuls auf 1 Sek. verkürzt.
Wenn länger Nebel,dann öfters drücken.

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